[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zum Brechen und Kühlen des aus einem
Brennofen austretenden Guts, bei der der Brecher im Heißbereich vorzugsweise unmittelbar
im Anschluß an den Ofen im Gutweg vor dem Kühler angeordnet ist und lediglich in einen
Teil des Querschnitts des Kühlereinlaufschachtes hineinragt, während der andere Teil
für den Kühlluftstrom vom Kühler zum Ofen frei ist.
[0002] Je geringer und gleichmäßiger die Korngröße des Brennguts ist, umso rascher und gleichmäßiger
läßt es sich kühlen. Dies wirkt sich günstig auf die Kühlergröße und die Produktqualität
aus. Man hat daher schon erwogen, einen Brechen zur Zerkleinerung des Brennguts unmittelbar
im Anschluß an den Brennofen dem Kühler vorzuschalten. Dabei werden einerseits rasch
laufende, frei von Kühlluft durchströmbare Brecher wie Schlagprallbrecher (DE-A-29
25 665, DE-C-33 23 565, FR-A-2 194 133) und andererseits Backenbrecher (WO-A-92 21
441) der eingangs genannten Art bevorzugt.
[0003] Bei einem solchen Backenbrecher tritt das Problem auf, daß die Brecherbacken in besonders
intensivem Wärmeaustausch mit dem Gut stehen und daher wartungsintensiver sind, als
es die massive Bauweise vermuten läßt. Auch sind sie zur Wartung schwer zugänglich,
was insbesondere für die im Kühlereinlaufschacht feststehende Brecherbacke gilt, die
nur sehr schwer zugänglich ist. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß zur Wartung
des Brechers die gesamte Anlage außer Betrieb genommen werden muß.
[0004] Auch die Zerkleinerung auf Walzen wird erwogen (DE B 27 47 732), ohne daß man erfährt,
wie dies im einzelnen zu bewerkstelligen ist. Solche Brechwalzen finden bisher in
der Regel nur bei sogenannten Schachtkühlern Anwendung, wie sie z.B. aus der US-A
3 633 889 bekannt sind. Das zu kühlende Gut füllt bei dieser Kühlerbauart einen Schacht,
in dem es von unten nach oben von Kühlluft durchströmt ist. Statt auf einem Rost zu
ruhen, stützt es sich auf den rostartig angeordneten Brechwalzen ab, die sich durch
den gesamten Schacht hindurch von einer Seitenwand zur anderen erstrecken. Die Brechwalzen
befinden sich dabei am Ende der Kühlstrecke und kommen dort mit bereits abgekühltem
Gut in Berührung. Aufgrund der relativ geringen Betriebstemperaturen stellt sich bei
einem derartigen Brecher das Problem der häufigen Wartung nicht. Würde ein solcher
Brecher im Heißbereich des Gutes eingesetzt, so wäre er wiederum mit dem Nachteil
behaftet, daß er für die Wartung nur schwer zugänglich wäre und mithin bei der Wartung
die gesamte Anlage außer Betrieb genommen werden müßte.
[0005] In allen Fällen muß damit gerechnet werden, daß ein im heißen Bereich zwischen Ofen
und Kühler bei Temperaturen zwischen 1000° und 1500° arbeitender Brecher beträchtliche
Wartungsanforderungen stellt, die nur bei Umgebungstemperatur erfüllt werden können
und deshalb die Entfernung des Brechers aus dem heißen Bereich verlangen. Diese Forderung
ist umso schwerer zu erfüllen, je größer der Brecher ist. Dies würde auf den ersten
Blick für die Bevorzugung schnellaufender und entsprechend kleinerer Brecher und gegen
langsam arbeitende, schwere Brecherbauarten, wie Backenbrecher und Walzenbrecher sprechen.
[0006] Die Erfindung hat jedoch erkannt, daß das Wartungsproblem sich bei einer Anordnung
der eingangs genannten Art besonders leicht lösen läßt durch Einsatz eines Brechers,
der in der Art eines Walzenbrechers mehrere walzenförmige Brechelemente umfaßt, sofern
diese gemäß der Erfindung außerhalb des Gutwegs fliegend gelagert sind und zurückziehbar
in den Gutweg hineinragen.
[0007] Diese Anordnung hat zum einen den Vorteil, daß die Lagereinrichtungen als solche
der hohen Temperatur des Einsatzbereichs nicht ausgesetzt sind. Infolgedessen ist
der Wartungsbedarf an den Lagereinrichtungen geringer und kann die Wartung insoweit
auch oftmals ohne Betriebsunterbrechung durchgeführt werden. Sind die Brechelemente
selbst wartungsbedürftig, so können sie einfach einzeln samt ihrer Lagereinrichtung
zurückgezogen und gewartet oder ersetzt werden. Da der gesamte Brecher aus einer Mehrzahl
von walzenförmigen Brechelementen gebildet ist, erleidet dabei nur ein Teil des Brechers
eine Betriebsunterbrechung, die deshalb in vielen Fällen tolerabel ist. Außerdem kann
durch geeignete Wahl der Drehrichtung derjenigen Brechelemente, die dem zurückgezogenen
Brechelement benachbart sind, dafür gesorgt werden, daß durch die durch den Rückzug
dieses Brechelements entstehende Brecherlücke möglichst wenig Material durchfällt.
Wenn der Durchfall eines Teils von ungebrochenem Brenngut nicht tolerabel ist, besteht
auch die Möglichkeit, das zu wartende Brechelement mit einem Überbrückungselement
abzudecken, bevor es zurückgezogen wird, wobei das Überbrückungselement, das beispielsweise
dachförmig ausgebildet sein kann, das Brenngut zu den benachbarten Brecherelementen
ableitet.
[0008] Bei den walzenförmigen Brechelementen kann es sich um übliche Brechwalzen handeln,
wie sie bei Walzenbrechern bekannt sind. Da das vom Ofen kommende Brechgut in der
Regel aber nicht hart und spröde ist, wie dies dem üblichen Einsatzbereich von Walzenbrechern
entspricht, sondern teigig zäh bis bröselig, können die Brechelemente in Anpassung
an die Eigenart des Brechguts auch anders ausgebildet sein. Sie können beispielsweise
glatt sein oder radial vorstehende, ineinander greifende Stacheln oder Schneiden aufweisen.
[0009] Wichtig ist im Zusammenhang der Erfindung, daß die walzenförmigen Elemente, von welcher
Seite her sie sich auch in den Gutsbereich erstrecken mögen, gemeinsam eine Querschnittsfläche
abdecken, die den gesamten Teilbereich, des Kühlereinlaufschachtes abdeckt, innerhalb
dessen mit dem Vorkommen von zu brechendem Gut gerechnet werden muß. Wenn mit dem
Vorkommen von Grobgut, lediglich in einem Teil des insgesamt vom Gut durchsetzten
Teilquerschnitts des Kühlereinlaufschachtes gerechnet werden muß, genügt es, die Walzen
in diesem Teilbereich vorzusehen. Dies kann der Fall sein bei der Verwendung von Drehrohröfen,
bei denen das Grobgut bevorzugt auf einer Seite abfällt. Desgleichen kann dies der
Fall dort sein, wo durch vorgeschaltete Siebe oder dergleichen das Feingut von dem
zu brechenden Grobgut getrennt wird und nur letzteres dem Brecher zugeleitet wird.
Es gehört daher zum Erfindungsgedanken, daß ein größerer Anteil der Brechelemente
auf derjenigen Seite des Kühler-Einlaufschachts angeordnet ist, auf der das zu brechende
Überkorn überwiegend anfällt. Der Gutweg, in welchem sich die Brechelemente befinden
und der beispielsweise vom Einlaufschacht des Kühlers gebildet sein kann, ist von
demjenigen Bereich, in welchem sich die Lagereinrichtungen der Brechelemente befinden,
durch eine Trennwand oder Abschirmung getrennt. Diese weist Öffnungen auf, die für
den axialen Durchlaß der Brechelemente eine hinreichende Größe aufweisen. Es ist nicht
erforderlich, daß diese Öffnungen ständig in derjenigen Größe offen sind, die beim
Einschieben der Brechelemente in den Gutweg bzw. beim Zurückziehen derselben erforderlich
ist. Vielmehr können Füllstücke vorgesehen sein, die während des Betriebs den Öffnungsquerschnitt
zum Umfang des Brechelements oder einer das Brechelement tragenden Welle hin schließen.
[0010] Die Lagereinrichtungen sind mit Einrichtungen zum Verfahren in Längsrichtung der
Brechelemente versehen, beispielsweise mit Rollen und Schienen. Es können Schienen
oder andere Fördermittel angeschlossen sein, die die rasche Entfernung eines schadhaften
Aggregats und das Heranführen eines Ersatzaggregats ermöglichen. Jedes ein Brechelement
und eine Lagereinrichtung umfassende Aggregat schließt zweckmäßigerweise auch den
zugehörigen Antrieb, bestehend aus Motor und Getriebe, ein, damit im Falle der Betriebsunterbrechung
bei einem Brechelement die Ausfallzeit nicht dadurch vergrößert wird, daß vor dem
Zurückziehen bzw. nach dem Vorschieben noch besondere Anschlußarbeiten erforderlich
sind.
[0011] Zweckmäßigerweise ist die Neigung der Brechelemente gegenüber der Horizontalrichtung
verstellbar, und zwar vorzugsweise während des Betriebs. Dadurch kann einerseits eine
gleichmäßige Verteilung des Brechguts auf die Länge der Brechelemente gefördert und
andererseits das Überfließen von ungebrochenem Gut an den Enden der Brechelemente
vermieden werden. Dazu kann auch eine Verstellbarkeit der Brechelemente in ihrer Längsrichtung
dienlich sein. Diese kann leicht dadurch erreicht werden, daß die Brechelemente mehr
oder weniger weit in den Gutweg hineinragen.
[0012] Schließlich können die Brechelemente auch in ihrer Querrichtung beweglich sein. Dies
kann zum einen zur Verstellung des Brecherspalts dienen in dem Sinne, daß unterschiedliche
Querpositionen der Brecher fest einstellbar sind. Es kann auch dazu dienen, den Brechspalt
vorübergehend zu erweitern, um harte, große Gegenstände durchzulassen. Diese Erweiterung
kann eine passive Ausweichbewegung sein, die aufgrund des Brechwiderstand des Fremdkörpers
gegen eine nachgiebige Kraft (Federkraft, pneumatisch etc.) stattfindet. Sie kann
auch aktiv gesteuert sein. Wenn lediglich ein Brechwalzenpaar oder die äußersten Walzen
einer Walzengruppe betroffen sind, kann die Ausweichbewegung in horizontaler Richtung
vorgesehen sein. Bei einer zwischen anderen Brechwalzen angeordneten Brechwalze würde
die Erweiterung eines Brechspalts zu Lasten des anderen gehen, was oftmals nicht zulässig
ist. In diesen Fällen kann die Ausweichbewegung vertikal vorgesehen sein.
[0013] In der Regel liegt der Anteil des Grob- und Überkorns, das der Brechwirkung zu unterwerfen
ist, verhältnismäßig niedrig, nämlich unter 10%. Der weit überwiegende Teil des Guts
fällt ungebrochen zwischen den Brechelemente hindurch. Mit Rücksicht auf den Verschleiß
der Brechelemente und die Struktur des Brechguts kann man sich daher vorzugsweise
mit verhältnismäßig niedriger Drehzahl der Brechelemente begnügen, die in der Regel
unter 100min
-1 vorzugsweise unter 30min
-1 liegt. Zweckmäßigerweise ist aber die Drehzahl der Brechwalzen verstellbar, und zwar
vorzugsweise unabhängig voneinander, damit der Brecherbetrieb den jeweiligen Gutseigenschaften
angepaßt werden kann. Eine Erhöhung der Drehzahl beträchtlich oberhalb des normalen
Drehzahlbereichs, beispielsweise bis etwa 200min
-1 sollte deshalb möglich sein. Zweckmäßigerweise ist auch die Drehrichtung der Walzen
umkehrbar, weil dadurch die Aufteilung des Ofenabwurfs auf die einzelnen Brechwalzen
und damit auch auf die Breite des darunter befindlichen Kühlerbetts beeinflußt werden
kann.
[0014] Während es bei anderen Brecherbauarten erwünscht sein kann, die vom Kühler kommende
und dem Ofen als Sekundärluft zuzuführende, erhitzte Kühlluft in möglichst hohem Maße
durch den Kühler zu führen, ist dies bei dem erfindungsgemäßen Brecher nicht erwünscht,
weil es die Gutbewegung durch den Brecher behindern kann. Statt dessen ist vorgesehen,
daß die Brechelemente lediglich in einem Teil des Querschnitts des Gutwegs vorgesehen
sind, während der andere Teil für den Kühlluftstrom vom Kühler zum Ofen von Brechelementen
frei ist.
[0015] Die Erfindung wird im folgenden näher unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert,
die vorteilhafte Ausführungsbeispiele schematisch veranschaulicht. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Anordnung,
- Fig. 2
- einen Längsschnitt durch den Brecherbereich in größerem Maßstab,
- Fig. 3, 4 und 5
- Querschnittsdarstellungen unterschiedlicher Brecheranordnung und
- Fig. 6 und 7
- einen Längs- und einen Querschnitt durch eine weitere Ausführungsform.
[0016] Fig. 1 zeigt einen Klinkerkühler 1 mit einem Kühlrost 2, auf dem sich das Bett 3
des zu kühlenden Guts in Pfeilrichtung bewegt. Dem Kühler ist ein Drehrohrofen 4 vorgeschaltet,
dessen Abwurfende im Einlaufschacht 5 des Kühlers mündet und das Brenngut in dem in
der Zeichnung links dargestellten Bereich des Einlaufschachts 5 abwirft, während in
dem rechten, freien Bereich - wie durch Pfeile angedeutet - die den Kühler durchströmt
habende Luft als Sekundärluft dem Drehrohrofen 4 zuströmt.
[0017] In demjenigen Bereich des Einlaufschachts 5, in welchem das Gut abgeworfen wird,
befindet sich der allgemein mit 6 bezeichnete Brecher.
[0018] Wie man Fig. 2 entnimmt, umfaßt der Brecher 6 mehrere Brechwalzen 7, die gemeinsam
den gesamten Querschnitt des Abwurfbereichs des Einlaufschachts 5 ausfüllend nebeneinander
angeordnet sind, wobei jeweils ein Walzenspalt 8 zwischen ihnen freigelassen ist,
dessen Größe durch die gewünschte Korngröße des Brennguts bestimmt ist. Beim Brennen
von Zementklinker fallen beispielsweise 95% des Brennguts mit der gewünschten Feinkörnigkeit
unter 25mm an. Weitere 5% setzen sich aus Grobkorn (25-100mm) und Überkorn (über 100mm)
zusammen. Das Grob- und Überkorn ist auf die gewünschten Abmessungen zu brechen, während
der größere Teil des Korn ungebrochen passieren kann.
[0019] Jede Brechwalze 7 ist über eine Flanschverbindung 9 an einer Brecherwelle 10 gehalten,
die von einer Lagereinrichtung 11 fliegend gelagert ist, die mit Getriebe 12 und Motor
13 auf dem Maschinenrahmen 14 ein einheitliches Aggregat bildet. Der Rahmen 14 ist
mit geeigneten Einrichtungen versehen, die es gestatten, ihn in Längsrichtung der
Brechwalze 7 auf einem Schienenpaar 15 zu verschieben, und zwar mindestens so weit,
daß die Brechwalze einerseits die in Fig. 2 dargestellte Betriebsstellung innerhalb
des Einlaufschachts 5 einnehmen kann und andererseits völlig daraus zurückgezogen
werden kann, um auf der Bühne, auf der die Schienen 15 vorgesehen sind, gewartet oder
ausgetauscht werden zu können.
[0020] Die Verfahrbarkeit des Aggregats längs der Schienen 15 gibt auch die Möglichkeit,
die Längseinstellung der Brechwalze 7 innerhalb des Einlaufbereichs 5 in geeigneter
Weise zu bestimmen. Zusätzlich können Vorrichtungen vorgesehen sein, die es gestatten,
die Neigung der Brechwalze gegenüber der Horizontalrichtung im Sinne des Pfeils 16
zu verstellen, um dadurch die Längsverteilung des Guts auf der Brechwalze zu beeinflussen.
[0021] Die Drehrichtung der Brechwalzen kann beispielsweise so gewählt werden, wie dies
in Fig. 3 durch Pfeile angedeutet wird, wodurch sich drei Paare von jeweils einen
Brechspalt miteinander einschließenden Brechwalzen bilden. Jedoch kann die Drehrichtung
auch anders gewählt werden, insbesondere um die Verteilung des Brechguts über den
Brechwalzen oder auf dem darunter befindlichen Kühlerbett zu beeinflussen. Zu demselben
Zweck kann auch eine unterschiedliche Drehzahlsteuerung der einzelnen Brechwalzen
eingesetzt werden. Auch kann die Drehrichtung regelmäßig gewechselt werden.
[0022] Fig. 4 zeigt eine der Fig. 3 ähnliche Brechwalzenanordnung, bei der diese aber auf
einer tieferen Ebene und entsprechend der Verengung des Einlaufschachts in geringerer
Anzahl vorhanden sind.
[0023] Gemäß Fig. 5 sind zwei übereinander angeordnete Reihen von Brechwalzen vorgesehen,
von denen die obere Reihe einen größeren Walzenabstand aufweist, um sehr große Stücke
vorzubrechen, die dann auf der unteren Ebene weiter zerkleinert werden. Zur Anpassung
an wechselnde Betriebsbedingungen kann der Walzenabstand der oberen Reihe verstellbar
sein.
[0024] Fig. 6 und 7 veranschaulichen eine Ausführungsform, bei welcher die Brechwalzen von
entgegengesetzten Seiten her in den Einlaufschacht hineinragen. Dadurch kann eine
verhältnismäßig große Querschnittsfläche und -breite mit Brechelementen abgedeckt
werden, deren wirksame Länge nur etwa der halben abzudeckenden Querschnittsbreite
entspricht.
[0025] Die Brechwalzen sind von innen mit einem flüssigen oder gasförmigen Kühlmedium beaufschlagt,
das sie auf einer zuträglichen Temperatur hält. Das hat zur Folge, daß die Brechwalzen
Wärme von dem zu kühlenden Gut durch Kontakt und Wärmeleitung abführen. Darüber hinaus
findet auch Wärmeabfuhr durch Strahlungswärmeaustausch statt, da die Walzen oberhalb
des Anfangsbereichs des Gutbetts 3 eine vergleichsweise große Fläche niedrigerer Temperatur
bilden. Die großflächige Ausdehnung der Gesamtheit der Brechelemente ist eine Eigenart
der erfindungsgemäßen Lösung. Die davon herrührende, wirksame Teilnahme am Strahlungswärmeaustausch
mit dem Gut ist daher ein zusätzlicher Vorteil der Erfindung.
1. Anordnung zum Brechen und Kühlen des aus einem Brennofen (4) austretenden Guts, bei
der der Brecher (6) im Heißbereich vorzugsweise unmittelbar im Anschluß an den Ofen
im Gutweg vor dem Kühler (1) angeordnet ist und lediglich in einen Teil des Querschnitts
des Kühlereinlaufschachtes hineinragt, während der andere Teil für den Kühlluftstrom
vom Kühler (1) zum Ofen (4) frei ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Brecher (6)
mehrere in den Gutweg (5) hineinragende, walzenförmige Brechelemente (7) umfaßt, die
aufgrund ihrer fliegenden Lagerung in verschieblichen Lagereinheiten (11) aus dem
Gutweg zurückziehbar sind.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagereinrichtungen (11)
mit den zugehörigen Brechelementen (7) einzeln in ihrer Längsrichtung verfahrbar sind.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung (16) der
Brechelemente (7) gegenüber der Horizontalrichtung vorzugsweise während des Betriebs,
verstellbar ist.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Brechelemente
(7) in unterschiedlicher Längseinstellung festsetzbar sind.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung
an einem Drehrohrofen (4) ein größerer Anteil der Brechelemente (7) auf derjenigen
Seite des Kühler-Einlaufschachts (5) angeordnet ist, auf der das Überkorn überwiegend
anfällt.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahl
der Brechelemente (7) in der Regel unter 30min-1 liegt.
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahl
der Brechelemente ggf. unabhängig voneinander, verstellbar ist.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehrichtung
der Brechelemente (7) verstellbar ist.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Brechelement
oder mehrere Brechelemente in Querrichtung beweglich ist/sind.
1. Arrangement for crushing and cooling of material passing out of a firing oven (4)
where the crusher (6) is arranged preferably in the hot area directly behind the oven
in the material path in front of the cooler (1) and only protrudes into a part of
the cross section of the cooler inlet duct, whereas the other part is open for the
cooling air flow from the cooler (1) to the oven (4), characterized by a crusher equipped
with roller-type crushing elements (7) reaching into the material path (5) and being
withdrawable from the material path due to the overhung mounting on movable bearing
units (11).
2. Arrangement acc. to claim 1, characterized in that the bearing units (11) and the
corresponding crushing elements (7) can be moved individually in longitudinal direction.
3. Arrangement acc. to claim 1 or 2, characterized in that the inclination (16) of the
crushing elements (7) can be adjusted relative to the horizontal position, preferably
during operation.
4. Arrangement acc. to one of claims 1 to 3, characterized in that the crushing elements
(7) can be fixed in different longitudial adjustments.
5. Arrangement acc. to one of claims 1 to 4, characterized in that when using a rotary
tube kiln (4), a larger number of crushing elements (7) is arranged on the that side
of the cooler inlet duct (5) where the oversized grains mainly accumulate.
6. Arrangement acc. to one of clams 1 to 5, characterized in that the speed of the crushing
elements (7) is mainly below 30 min-1.
7. Arrangement acc. to one of claims 1 to 6, characterized in that the speed of the crushing
elements can be adjusted independently for each individual element, if required.
8. Arrangement acc. to one of claims 1 to 7, characterized in that the direction of rotation
of the crushing elements (7) is adjustable.
9. Arrangement acc. to one of claims 1 to 8, characterized in that one or more crushing
elements is / are adjustable in transverse direction
1. Dispositif pour concasser et refroidir des matériaux venant d'un four de calcinage
(4) où le concassseur (6) dans la zone chaude est situé de préférence juste derrière
le four dans la voie des matériaux devant le refroidisseur (1) et n'entre que dans
une partie de la coupe transversale de l'entrée du refroidisseur pendant que l'autre
partie est libre pour le flux de l'air de refroidissement du refroidisseur (1) vers
le four (4), caractérisé par le fait que le concasseur (6) a plusieurs éléments de
concassage (7) cylindriques menant dans la voie des matériaux (5). qui peuvent être
retenus du voie des matériaux en raison du logement mobile dans des unités de logement
(11) déplaçable.
2. Dispositif selon demande 1, caractérisé par le fait que les unités de logement (11)
sont déplaçables en direction longitudinal avec leurs éléments de concassage (7) correspondants.
3. Dispositif selon demande 1 ou 2, caractérisé par le fait que l'inclinaison (16) des
éléments de concassage (7) par rapport à la direction horizontale est ajustable de
préférence lors du fonctionnement.
4. Dispositif selon l'une des demandes 1 à 3, caractérisé par le fait que les éléments
de concassage (7) sont à fixer en position longitudinal différente.
5. Dispositif selon l'une des demandes 1 à 4, caractérisé par le fait que si on utilise
un four rotatif (4) la plus grande partie des éléments de concassage (7) se trouve
sur la partie d'entrée du refroidisseur (5) oú le refus supérieur s'accumule principalement.
6. Dispositif selon l'une des demandes 1 à 5, caractérisé par le fait que la vitesse
de rotation des éléments de concassage (7) est normalement inférieur à 30 min-1.
7. Dispositif selon l'une des demandes 1 à 6, caractérisé par le fait que la vitesse
de rotation des éléments de concassage est ajustable, si nécessaire, chaque élément
individuellement
8. Dispositif selon l'une des demandes 1 à 7, caractérisé par le fait que la direction
de rotation des éléments de concassage (7) est ajustable.
9. Dispositif selon l'une des demandes 1 à 8, caractérisé par le fait qu'un élément de
concassage ou plusieurs éléments de concassage est/sont mobile(s) en direction transversal.