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EP 0 775 081 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.05.1998 Patentblatt 1998/21 |
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Anmeldetag: 10.08.1995 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B67C 7/00 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9503/171 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9605/134 (22.02.1996 Gazette 1996/09) |
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VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUR ÄUSSEREN REINIGUNG VON BEHÄLTERN
PROCESS AND DEVICE FOR CLEANING THE OUTSIDE OF CONTAINERS
PROCEDE ET DISPOSITIF DE NETTOYAGE DE L'EXTERIEUR DE RECIPIENTS
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
11.08.1994 DE 4428433
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.05.1997 Patentblatt 1997/22 |
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Patentinhaber: BOEHRINGER INGELHEIM KG |
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55216 Ingelheim (DE) |
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Erfinder: |
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- GUPTE, Arun, Rajaram
D-55218 Ingelheim am Rhein (DE)
- KLADDERS, Heinrich
D-45468 Mülheim (DE)
- KRÜGER, Stefan
D-55437 Appenheim (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-U- 9 210 753 US-A- 2 701 086 US-A- 4 262 708
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GB-A- 2 056 658 US-A- 3 786 614
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, mit der - insbesondere im Bereich
ihrer Einfüllöffnung - mit Flüssigkeit verschmutzte Behälter gereinigt werden können
sowie ein Verfahren, das zur Reinigung unter Verwendung der neuen Vorrichtung dient.
[0002] Bei der Füllung von Behältern, beispielsweise von Behältern für Arzneimittellösungen,
wird mitunter angestrebt, den Einschluß von Gas/Luftresten zu vermeiden. Der Behälter
wird dazu möglichst weitgehend gefüllt und dann mit einem Verschluß versehen, bei
dessen Anbringung ein Teil der Flüssigkeit aus dem Behälter verdrängt wird und gleichzeitig
die Gas/Luftreste entfernt werden. Die verdrängte Flüssigkeit verschmutzt den Behälter,
hauptsächlich im Bereich des Halses, der verschlossen wird.
[0003] Mit der Erfindung wird nun eine Vorrichtung vorgeschlagen, die mit Hilfe von Druckluft
und ggf. Saugeinrichtungen die kontaminierende Flüssigkeit entfernt, die beim Aufsetzen
der Verschlußkappe aus dem Behälter verdrängt wird.
[0004] Eine Vorrichtung dieser Art ist in Fig. 1 dargestellt.
[0005] Die Vorrichtung gemäß Fig. 1 dient gleichzeitig dazu, die Kappe 1 auf den Hals 2
des Behälters 3 aufzuschieben, wobei sie in der Endposition einrastet und den Behälter
dicht verschließt. Dieser ist zunächst weitgehend gefüllt, so daß der Stutzen 4 beim
Aufstecken der Kappe 1 einen kleinen Teil des Behälterinhalts verdrängt; dadurch werden
alle Luft- oder Gasreste aus dem Behälterhals entfernt. Andererseits läuft eine gewisse
Flüssigkeitsmenge über, die dann den Hals des Behälters verschmutzt.
[0006] Gemäß der vorliegenden Erfindung läßt sich die austretende Flüssigkeit entfernen.
Dazu wird die Flüssigkeit mit Hilfe von Druckluftstrahlen weggeblasen und das Gemisch
(Nebel) aus Luft und Flüssigkeitströpfchen mittels der durchströmenden Luft aus der
Vorrichtung entfernt oder - vorzugsweise - abgesaugt.
[0007] Die Druckluft wird durch den Luftkanal 5 der schlitzförmigen, umlaufenden Düse 6
zugeführt. Gleichzeitig bewirkt (in der bevorzugten Ausführungsform) das an den Kanal
7 angelegte Vakuum, daß in dem den Hals des Behälters 3 umgebenden Raum 8 ein Unterdruck
herrscht. Der Raum 8 ist nach außen im übrigen durch die umlaufende Dichtung 9 abgedichtet.
[0008] Zwischen der oberen Innenwand des Raums 8 und der Kappe 1 des Behälters 3 sorgen
ein oder mehr Abstandshalter 10 dafür, daß durch die Öffnung 11, die an den Kanal
7 angeschlossen ist, sowie durch die umlaufende Öffnung 12 der Nebel aus Luft und
Flüssigkeitströpfchen entfernt oder abgesaugt werden kann.
[0009] Statt nur einer Schlitzdüse können gewünschtenfalls auch mehrere übereinander vorgesehen
sein. Auch die Verwendung einzelner radial oder tangential angeordneter Düsen mit
z.B. runden oder rechteckigen Öffnungen ist geeignet.
[0010] Nach der Entnahme des gereinigten Behälters kann der nächste Behälter mit lose aufgesetzter
Kappe in die Vorrichtung eingeführt, verschlossen und gereinigt werden.
1. Vorrichtung zur äußerlichen Reinigung von Behältern, insbesondere im Bereich ihrer
Füllöffnung, von anhaftender Flüssigkeit, mit einem zur Aufnahme des Behälteroberteils
bestimmten Raum (8), der mittels einer an der Behälterwand anliegenden Dichtung (9)
nach außen abgedichtet ist und in dem eine Druckluftzuführung (5) mit einer oder mehreren
daran angeschlossenen, auf das Oberteil des Behälters gerichteten Düsen (6) zum Wegblasen
der Flüssigkeit und ein Kanal (7) mit Öffnungen (11, 12) zum Entfernen des entstehenden
Nebels vorgesehen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse (6) eine umlaufende
Schlitzdüse senkrecht zur Längsachse des Behälters ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehr umlaufende
Schlitzdüsen übereinander angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß statt je einer
durchgehenden Schlitzdüse mehrere radial oder tangential ausgerichtete Düsen vorgesehen
sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß an den zur Entfernung
des Nebels aus dem Raum (8) an den Kanal (7) ein Unterdruck angelegt wird.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß über den
Kanal (7) jeweils eine Verbindung (11, 12) zum Vakuum im oberen und im unteren Bereich
des Raumes (8) vorgesehen ist.
7. Reinigung von Behältern von äußerlich anhaftender Flüssigkeit, dadurch gekennzeichnet,
daß die Flüssigkeit vom verschmutzten Bereich des Behälters mit Druckluft in einem
abgedichteten Raum weggeblasen (vernebelt) und der Nebel mit der durchströmenden Luft
entfernt oder durch Anlegen von Unterdruck abgesaugt wird.
1. Apparatus for cleaning the outside of containers to remove any adhering liquid, particularly
in the region of their fill opening, having a chamber (8) adapted to receive the upper
part of the container, said chamber being sealed off outwardly by means of a seal
(9) abutting on the container wall, and wherein a compressed air supply means (5)
is provided having one or more nozzles connected thereto directed at the upper part
of the container in order to blow away the liquid, and a channel (7) having openings
(11, 12) is provided for removing the mist formed.
2. Apparatus according to claim 1, characterised in that the nozzle (6) is an encircling
slotted nozzle perpendicular to the longitudinal axis of the container.
3. Apparatus according to claim 1 or 2, characterised in that two or more encircling
slotted nozzles are arranged above one another.
4. Apparatus according to claim 1, 2 or 3, characterised in that, instead of a continuous
slotted nozzle, a plurality of radially or tangentially directed nozzles are provided.
5. Apparatus according to claim 1, 2, 3 or 4, characterised in that an underpressure
is applied to the channel (7) in order to eliminate the mist from the chamber (8).
6. Apparatus according to claim 1, 2, 3, 4 or 5, characterised in that connections (11,
12) to the vacuum in the upper and lower parts of the chamber (8), respectively, are
provided by means of the channel (7).
7. Cleaning of containers to remove externally adhering liquid, characterised in that
the liquid is blown away (nebulised) from the soiled part of the container using compressed
air in a sealed chamber and the mist is removed by the flow of air passing through
or sucked out by the application of underpressure.
1. Dispositif pour le nettoyage extérieur de récipients, en particulier dans le domaine
de leur ouverture de remplissage, du liquide qui adhère, avec un espace (8) conçu
pour recevoir la partie supérieure du récipient, qui est fermé hermétiquement par
rapport à l'extérieur au moyen d'un joint (9) appliqué sur la paroi du récipient et
dans lequel il est prévu une introduction d'air comprimé (5) avec une ou plusieurs
buses (6) qui lui sont raccordées et qui sont dirigées vers la partie supérieure du
récipient pour éliminer par soufflage le liquide et un canal (7) avec des ouvertures
(11, 12) pour éliminer le brouillard formé.
2. Dispositif selon la revendication 1 caractérisé en ce que la buse (6) est une buse
périphérique en forme de fente perpendiculaire à l'axe longitudinal du récipient.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2 caractérisé en ce que deux ou plusieurs buses
périphériques en forme de fente sont disposées les unes au dessus des autres.
4. Dispositif selon la revendication 1, 2 ou 3 caractérisé en ce qu'à la place de chaque
buse en forme de fente continue il est prévu plusieurs buses dirigées radialement
ou tangentiellement.
5. Dispositif selon la revendication 1, 2, 3 ou 4 caractérisé en ce qu'une pression négative
est appliquée au canal (7) pour retirer le brouillard de l'espace (8).
6. Dispositif selon la revendication 1, 2, 3, 4 ou 5 caractérisé en ce qu'il est prévu
respectivement une liaison (11, 12) au vide dans le domaine supérieur et dans le domaine
inférieur de l'espace (8) par l'intermédiaire du canal (7).
7. Nettoyage de récipients du liquide adhérant à l'extérieur caractérisé en ce que le
liquide est éliminé du domaine souillé du récipient par soufflage (nébulisé) avec
de l'air comprimé dans un espace fermé de manière étanche et le brouillard est retiré
avec l'air qui circule ou est aspiré par application d'une pression négative.
