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EP 0 843 377 A1 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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20.05.1998 Patentblatt 1998/21 |
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Anmeldetag: 21.10.1997 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: H01Q 1/22 |
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
19.11.1996 DE 29620127 U
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Anmelder: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Herrmann, Stephan, Dipl.-Ing.
46244 Bottrop-Kirchhellen (DE)
- Wennemer, Dietmar, Dipl.-Ing.
48282 Emsdetten (DE)
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Kontaktierung einer innerhalb eines Mobilteils eines Kommunikationsendgerätes angeordneten
Antenne |
(57) Es soll eine rationelle und kostengünstige Art der Kontaktierung einer Antenne (1)
innerhalb eines Mobilteils aufgezeigt werden.
Zu diesem Zweck ist die Antenne (1) als Stanzbiegeteil gefertigt und wird mittels
Fertigungsautomaten auf einer Leiterplatte positioniert und befestigt.
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[0001] Durch die Druckschrift DE 94 12 541 U1 ist ein aus Gehäuseober- und -unterteil bestehendes
Mobilteil bekannt, bei dem die integrierte Antenne als Blechteil gestaltet und bezüglich
ihrer Form den Anforderungen an die Sende- und Empfangsfrequenz angepaßt ist.
[0002] Die Antenne selbst ist an einem der Gehäuseteile gehaltert und gelangt im zusammengebauten
Zustand des Gerätes mit an der Antenne vorgesehenen federnden Kontaktelementen an
entsprechende Kontaktflächen einer die HF-Bauteile tragenden Leiterplatte zur Anlage.
[0003] Bei dieser bekannten Anordnung muß zur Kontaktierung der Antenne innerhalb des Mobilteils
jede Antenne zunächst von Hand in entsprechende Aufnahmen an einem der Gehäuseteile
eingelegt werden, wobei die eigentliche Kontaktierung der Antenne mit der Leiterplatte
erst im zusammengebauten Zustand des Gerätes über von den federnden Kontaktelementen
ausgeübte Druckkräfte erfolgt. Eine derartige Montage erfordert einen nicht unbeträchtlichen
Zeit- und Arbeitsaufwand, der insbesondere bei in hohen Stückzahlen gefertigten Produkten
die Herstellungskosten erhöht.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine rationelle und
damit kostengünstige Art der Kontaktierung für die Antenne innerhalb des Mobilteils
aufzuzeigen.
[0005] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Antenne als metallisches Stanzbiegeteil
gestaltet und mittels Fertigungsautomaten auf einer im Kommunikationsendgerät angeordneten
und die HF-Bauteile tragenden Leiterplatte positioniert und befestigt ist.
[0006] Durch eine derartige Gestaltung der Antenne kann diese bei der Bestückung der Leiterplatte
mit anderen Komponenten in einem Arbeitsgang aufgebracht und befestigt werden, so
daß ein separates Einlegen von Hand entfällt. Die Antenne kann dabei durch ein langgestrecktes
Basisteil und durch einen parallel zu ihm beabstandet verlaufenden Schenkel gebildet
sein, wobei das Basisteil mit dem Schenkel über einen winklig zu ihnen verlaufenden
Steg verbunden ist. Hierbei kann am Schenkel ein Lappen seitlich angeordnet sein,
der dazu dient, die Antenne mittels einer Saugpipette eines Fertigungsautomaten anzusaugen
und auf der Leiterplatte zu positionieren.
[0007] Dabei können die Endbereiche des Basisteils winkelförmig gestaltet sein und zur Kontaktierung
der Antenne mit auf der Leiterplatte vorgesehenen Kontaktbahnen dienen. Die Kontaktierung
der Antenne selbst kann mittels SMD-Technik oder auch durch Schwallöten erfolgen.
[0008] Die Erfindung soll im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels erläutert werden.
[0009] Es zeigt
Figur 1 die aus Metall bestehende Antenne in einer perspektivischen Ansicht,
Figur 2 die Befestigung der Antenne auf einer Leiterplatte innerhalb eines Mobilteils
von einem schnurlosen Kommunikationsendgerät in einer perspektivischen Ansicht.
[0010] Eine innerhalb von Mobilteilen schnurloser Kommunikationsendgeräte angeordnete Antenne
soll möglichst rationell innerhalb des Gerätes befestigt werden. Die Antenne 1 ist
als metallisches Stanzbiegeteil gestaltet und besteht aus einem langgestreckten Basisteil
4 mit den abgewinkelten Endbereichen 2 und 3. Der Endbereich 2 ist mit dem von dem
Basisteil 4 beabstandet verlaufenden Schenkel 5 über den winklig zu beiden Teilen
verlaufenden Steg 6 einstückig verbunden. Mit dem Schenkel 5 ist ferner ein Lappen
7 einstückig verbunden, der zu Montagezwecken dient.
[0011] Die Befestigung der Antenne 1 auf einer innerhalb des Kommunikationsendgerätes angeordneten
Leiterplatte erfolgt mittels der SMD-Technik. Hierzu wird die Antenne mittels einer
mit Unterdruck betriebenen Pipette an seinem Lappen 7 angesaugt und lagerichtig positioniert.
Anschließend kann die Antenne gleichzeitig mit anderen Komponenten auf der Leiterplatte
8 an den beiden Lötpfaden 9 und 10 mittels der erwähnten SMD-Technik fixiert werden.
[0012] Denkbar ist auch eine Kontaktierung der Antenne 1 mittels Schwallöten. Auch in diesem
Fall kann die Antenne mittels eines Automaten wie die auf der Leiterplatte zu befestigenden
Bauteile aufgebracht werden.
Bezugszeichenliste
[0013]
- 1
- Antenne
- 2
- Endbereich
- 3
- Endbereich
- 4
- Basisteil
- 5
- Schenkel
- 6
- Steg
- 7
- Lappen
- 8
- Leiterplatte
- 9
- Lötpfad
- 10
- Lötpfad
1. Kontaktierung einer innerhalb eines Mobilteils eines schnurlosen Kommunikationsendgerätes
angeordneten Antenne (1), dadurch gekennzeichnet, daß die Antenne (1) als metallisches Stanzbiegeteil gestaltet und mittels Fertigungsautomaten
auf einer im Kommunikationsendgerät angeordneten und die HF-Bauteile tragenden Leiterplatte
(8) positioniert und befestigt ist.
2. Kontaktierung einer Antenne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antenne (1) durch ein langgestrecktes Basisteil (4) und durch einen parallel
zu ihm beabstandet verlaufenden Schenkel (5) gebildet ist, wobei das Basisteil (4)
mit dem Schenkel (5) über einen winklig zu ihnen verlaufenden Steg (6) verbunden ist.
3. Kontaktierung einer Antenne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Schenkel ein Lappen (7) seitlich angeordnet ist.
4. Kontaktierung einer Antenne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Endbereiche des Basisteils (4) winkelförmig gestaltet sind und zur Kontaktierung
der Antenne (1) mit auf der Leiterplatte (8) vorgesehenen Kontaktbahnen (9, 10) dienen.
5. Kontaktierung einer Antenne nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß die Antenne (1) mit der Leiterplatte (8) mittels SMD-Technik oder Schwallöten
verbunden ist.
