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EP 0 666 353 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.06.1998 Patentblatt 1998/23 |
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Anmeldetag: 27.01.1995 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: D06B 19/00 |
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Dämpfer einer Anlage zum Fixieren von Farbstoffen mit Dampf
Steamer of a device for setting dyes by steam
Vaporiseur d'un dispositif pour le fixage de colorants par la vapeur
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE DK |
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Priorität: |
04.02.1994 DE 4403488
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.08.1995 Patentblatt 1995/32 |
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Patentinhaber: FLEISSNER GmbH & Co. KG Maschinenfabrik |
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D-63328 Egelsbach (DE) |
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Erfinder: |
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- Fleissner, Gerold
CH-6300 Zug (CH)
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Vertreter: Neumann, Gerd, Dipl.-Ing. |
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Alb.-Schweitzer-Strasse 1 79589 Binzen 79589 Binzen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 002 144 DE-A- 2 231 767 FR-A- 1 550 167
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DE-A- 2 002 971 DE-U- 8 631 105
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Anlage zum Fixieren von Farbstoffen mittels Dampf,
in der eine Dämpfer-Waschmaschinen-Kombination zur Anwendung kommt, wie sie beispielsweise
in der DE-A-20 02 144 (Oberbegriff des Anspruches 1) beschrieben ist. Der Flor der
Teppichbahn ist auf den oberen Umlenkwalzen nach außen gerichtet, so daß in der heißen
Sattdampfatmosphäre kein Druck auf die erweichten Fasern ausgeübt wird. Nach dem Dampffixieren
ist die Warenbahn in einer Waschmaschine von den auswaschbaren Farbrestbestandteilen
zu reinigen. Es ist dazu in der Offenlegungsschrift eine mit Abstand angeordnete Siebtrommelwaschmaschine
offenbart, der ein Absaugschlitz zum Entfernen des Schmutzwassers auf der Sichtseite
der Warenbahn nachgeordnet ist.
[0002] In der gleichen Offenlegungsschrift ist weiterhin noch eine Absaugvorrichtung unmittelbar
im Anschluß an den Auslaufschlitz des Dämpfers dargestellt, die auf der Florseite
der Warenbahn angeordnet ist und für das Ausrichten der Florfasern im noch weichen
Zustand der Fasern sorgen soll. Die gleiche Aufgabe hat das Wasserschloß gemäß einem
anderen Ausführungsbeispiel dieser Offenlegungsschrift am Auslauf des Dämpfers, in
dem der Flor von der heißen Dampfatmosphäre langsam bis zum Auslauf des Wasserschlosses
abkühlen soll. Selbstverständlich erfolgt auch dabei ein gewisses Vorwaschen. In diesem
Zusammenhang ist auf die DE-A-20 02 971 zu verweisen, bei der das am Auslaufschlitz
des Dämpfers angeordnete Wasserschloß im Gegenstrom mit der schmutzigen Waschflüssigkeit
der nachgeordneten Waschmaschine versorgt wird, um damit ein sparsames Vorwaschen
zu bewirken. Hier ist auch noch die DE-A-22 31 767 zu nennen, wo das Wasserschloß
durch eine Siebtromelwaschvorrichtung am Auslauf des Dämpfers ersetzt ist.
[0003] Waschmaschinen der in den Offenlegungschriften dargestellten Art werden aus Kostengründen
in den neueren Anlagen durch Waschmaschinen nach der DE-U-86 31 105 ersetzt. Es konnte
in der Praxis festgestellt werden, daß das bloße Aufspritzen von Waschflüssigkeit
auf die Rückseite der Warenbahn und das sofort sich anschließende Absaugen dieser
Waschflüssigkeit von der Florseite der Warenbahn einen guten Wascheffekt erzielt.
Selbstverständlich kann die Warenbahn auch getaucht werden, um den Flor mit mehreren
100 % Wasser zu tränken.
[0004] Ausgehend von dem Dämpfer plus sich anschließender Waschanlage anfangs genannter
Art liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine solche Anlage zu entwickeln, mit
der ein besserer Wascheffekt erzielt werden kann. Es hat sich in der Praxis gezeigt,
daß die üblichen Waschmaschinen zum Auswaschen der Farbrestbestandteile insbesondere
auch der Applikationen zur Erzeugung eines besonderen Farbeffektes aus den Teppichen
nicht ausreichen. Eine Verdopplung der Waschmaschine ist jedoch zu teuer und ein Weglassen
der Applikationen ist aus Gründen der Farbrezepturen nicht möglich. Es besteht die
Idee, die Vornetz-, oder Vorwasch-Einrichtung gemäß der DE-A-20 02 971 oder DE-A-22
31 767 so auszugestalten, daß damit ein besserer Wascheffekt erzielt werden kann.
Es hat sich herausgestellt, daß ein Wasserschloß der offenbarten Art zur Verhinderung
des Dampfaustritts an einem Sattdampfdämpfer nicht notwendig ist. Es kann auf andere
Art und Weise verhindert werden, daß ein Dampfverlust entsteht. Das reine Netzen der
Warenbahn ist ohne Bedeutung für einen erwünschten Wascheffekt, und eine Siebtrommelwaschvorrichtung
an dieser Stelle ist zu aufwendig, so daß hier nach einer möglichen Besserung gesucht
werden soll.
[0005] Im Gegensatz zur bisherigen Ansicht, die Warenbahn im Wasserschloß im Auslaufschlitz
des Dämpfers abkühlen zu müssen, ist der Erfinder auf die Idee gekommen, die dem Teppich
beim Auslaufen aus dem Dämpfer noch innewohnende Energie beim Waschvorgang zu nutzen.
Die Erfindung sieht deshalb vor, daß zwischen dieser Waschvorrichtung und dem Dämpfer
eine Vor-Waschvorrichtung ohne wesentlichen Abstand zur Dämpfer-Auslaufwandung unmittelbar
an dem Dämpfer angeordnet ist, diese Vor-Waschvorrichtung mit Abstand zur Dämpfer-Auslaufwandung
zumindest eine erste Umlenkwalze zum Umlenken der Warenbahn mit dem Flor nach unten
aufweist, der anschließend der Rückseite der Warenbahn eine Flüssigkeitsauftragseinrichtung
und der Florseite eine Absaugvorrichtung zugeordnet sind, und dieses alles zumindest
von einer Dampfabsaughaube abgedeckt ist. Die Idee ist also, den heißen aus dem Dämpfer
auslaufenden Teppich in dieser Wärme zu belassen und gleich dem ersten intensiven
Waschvorgang mit einem einfachen Flüssigkeitsauftrag und Absaugung zu unterziehen.
Mit Hilfe von notwendigen Umlenkwalzen wird die Warenbahn so geführt, daß die Teppichbahn
ohne wesentliche Abkühlung, aber außerhalb des Dämpfers und trotzdem ohne Belästigung
mit ausströmendem Dampf gewaschen werden kann.
[0006] Es ist besonders vorteilhaft, wenn die Warenbahn auf der Florseite vor dem Aufspritzen
der Waschflüssigkeit bzw. dem Absaugbalken mit einer Abstreifrakel beaufschlagt wird,
um so besondere Applikationen z. B. den Gum-Auftrag abzurakeln, und dadurch ein schnelleres
und intensiveres Waschen in den nachfolgenden Wascheinrichtungen zu ermöglichen.
[0007] Diese zusätzliche Vor-Waschvorrichtung ist als Teil des Dämpfers anzusehen. Es ist
besonders vorteilhaft, wenn die Dampfabsaughaube oberhalb der Vor-Wascheinrichtung
diese in voller Höhe umgibt, so daß innerhalb dieser Vor-Wascheinrichtung eine sehr
heiße Dampfatmosphäre herrscht, um insbesondere die Applikationen mittels der Abstreifrakel
von der Warenbahn entfernen zu können. Im oberen Bereich der Dampfabsaughaube ist
selbstverständlich ein Absaugstutzen für dieses heiße Dampf-Luft-Gemisch angeordnet,
bei der jedoch der Absaugventilator nur so stark aktiv ist, daß kein wesentlicher
Luftzug von unten erzeugt wird. Jedenfalls soll hier in dieser Vor-Wascheinrichtung
kein wesentliches Abkühlen der Warenbahn durch diesen Luftzug bewirkt werden.
[0008] In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Vorrichtung nach der Erfindung
dargestellt. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Schnitt quer durch eine Anlage zum Fixieren von Farbstoffen auf Teppichen im
Bereich des Dämpferauslaufs und der sich anschließenden Waschmaschine und
- Fig. 2
- einen Schnitt ähnlich nach dem nach Fig. 1 mit einer anderen Version der Vor-Wascheinrichtung.
[0009] Der Laufschlaufendämpfer ist mit 1 bezeichnet und weist an seiner Decke angetrieben
umlaufende Warenbahnumlenkrollen 2 zum Tragen und Transportieren der Teppichbahn 3
auf. Der Laufschlaufendämpfer ist von einem Gehäuse 4 umgeben, das auch nur aus einer
Dämpferhaube bestehen kann. An der stirnseitigen Dämpfer-Auslaufwandung 5 ist unterhalb
der unteren Enden der Laufschlaufen 3' der Dämpfer-Auslaufschlitz 6 angeordnet. Auf
diese Weise strömt nur wenig zur Sicherheit eines luftfreien Dämpfers erzeugter Überschußdampf
aus dem Schlitz 6 aus. Aus Sicherheitsgründen ist oberhalb dieses Dämpfer-Auslaufschlitzes
6 an der Außenseite dieser Auslaufwandung 5 ein Dampfabsaugschacht 7 angeordnet. Im
Falle der Vorrichtung nach Fig. 1 beginnt dieser Dampfabsaugschacht erst weiter oberhalb
in der Absaughaube 20, da nicht in jedem Fall der Überschußdampf gleich oberhalb des
Auslaufschlitzes 6 abgesaugt werden muß.
[0010] Nach dem Laufschlaufendämpfer 1 ist in Warentransportrichtung der Kontinue-Anlage
eine Waschmaschine 8 angeordnet, die im Falle der Fig. 1 und 2 aus einem Waschturm
besteht, in dem die Warenbahn mehrfach von Waschflüssigkeit bespritzt und gleich anschließend
von der Warenbahnsichtseite abgesaugt wird. Jede Waschstufe besteht jeweils aus zwei
in Transportrichtung der Warenbahn nebeneinander angeordneten Umlenkwalzen 9 und 10,
zwischen denen der der Florseite zugeordnete Absaugbalken 11, von unten her wirksam,
angeordnet ist. Es ist vorteilhaft die Umlenkwalzen 9, 10 etwa horizontal nebeneinander
anzuordnen, damit der Absaugbalken 11 lotrecht von unten saugen kann. Sollte die Warenbahn
3 getaucht werden, so ist eine zusätzliche Umlenkwalze 12 innerhalb eines Tauchbades
13 vorzusehen. Das Tauchbad 13 kann aber auch als Wanne nur zum Auffangen der überflüssigen
Flüssigkeit vorgesehen sein, die auf die Warenbahn von unten mittels der Sprühvorrichtung
14 in den Schlitz zum Absaugbalken 11 und von oben mittels der Sprühvorrichtung 15
in den Schlitz zur Umlenkwalze 12 gespritzt wird.
[0011] Zwischen dieser Wascheinrichtung 8 und dem Dämpfer 1 ist eine zusätzliche Vor-Waschvorrichtung
16 in unmittelbarer Nähe des Dämpferauslaufs angeordnet. Die heiß aus dem Dämpfer
auslaufende Ware 3 wird mit Hilfe einer Umlenkwalze 17, die in unmittelbarer Nähe
der Dämpfer-Auslaufwandung 5 oberhalb der Vor-Waschvorrichtung 16 angeordnet ist,
nach oben zur Vor-Wascheinrichtung umgelenkt. Von dort läuft dann die Teppichbahn
3 in Transportrichtung der Anlage zur ersten Umlenkwalze 9' der Vor-Waschvorrichtung
16. An dieser Umlenkwalze 9' liegt von unten eine Rakel 18 an, die die Florseite der
Teppichbahn beaufschlagt und stärkere Applikationen, wie die für das Gum-Verfahren,
abstreift und die Paste in die Auffangrinne 19 laufen läßt. Die Auffangrinne 19 ist
mit Spülflüssigkeit kontinuierlich gereinigt. Zweckmäßigerweise verwendet man dazu
das Abwasser der Waschvorrichtung 8.
[0012] Nach dem Abrakeln der stärksten Schmutzschicht von der Teppichbahn wird die Warenbahn
auf der Oberseite mit Waschflüsssigkeit aus der Sprühvorrichtung 15' bespritzt und
anschließend die Waschflüssigkeit auf der Florseite am Absaugbalken 11', also nach
Durchströmen der Warenbahn, abgesaugt. Selbstverständlich kann die Warenbahn 3 auch
hier getaucht werden. Im Anschluß läuft dann die Warenbahn 3 zur angetriebenen Umlenkwalze
10' und dann über mehrere Umlenk- und Steuerwalzen zur eigentlichen Waschvorrichtung
8.
[0013] Gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist die Vor-Waschvorrichtung 16 lotrecht
oberhalb eines Bedienungsperson-Durchgangs 21 angeordnet, was den Vorteil der leichteren
Zugänglichkeit der Vor-Waschvorrichtung 16 zur Folge hat. Die gesamte Vor-Waschvorrichtung
16 ist von einer Dampfabsaughaube 20 umgeben, um in dieser Haube 20 eine heiße Dampfatmophäre
zu erzeugen. An der obersten Stelle der Haube 20 setzt der Dampfabsaugschacht 7 an,
um keinen Dampf aus dieser Haube 20 unten austreten zu lassen. Mit Vorteil umgibt
die vom Dämpferauslaufschlitz 6 nach oben zur Umlenkwalze 17 laufende Ware 3 ein Schacht
22, der durch eine zusätzliche Wandung 23 bewirkt ist. Dadurch gelangt die aus dem
Schlitz 6 ausströmende Dampfmenge für die Umgebung unschädlich in die Dampfabsaughaube
20, wo sie die Warenbahn 3 ohne aktive Heizung heiß beläßt. Falls notwendig kann aber
der Dampfabsaugschacht 7 auch unten oberhalb des Schlitzes 6 zusätzlich enden, oder
der Dämpferauslaufschlitz 6 kann auch höher, z. B. unmittelbar unterhalb der Vor-Waschvorrichtung
16, 16' an der Außenwandung 5 angeordnet sein.
[0014] In Fig. 2 ist lediglich die Vor-Waschvorrichtung 16 in der Konstruktion variiert.
Die beiden Umlenkwalzen 9" und 10" der Vor-Waschvorrichtung 16 sind dort nicht horizontal
nebeneinander angeordnet, sondern schräg übereinander, so daß sich eine bezüglich
des Grundrisses der Vor-Waschvorrichtung 16 verkleinerte Version ergibt. Die Folge
davon ist, daß die Absaugvorrichtung 11" nicht von lotrecht unten ansetzt, sondern
seitlich. Die Absaughaube 20' ist in dieser Fig. auch kleiner ausgebildet, sie ist
nicht über die ganze Vor-Waschvorrichtung gestülpt, sondern saugt lediglich aufsteigenden
Dampf oben ab.
1. Dämpfer einer Anlage zum Fixieren von Farbstoffen mittels Dampf, insbesondere Sattdampf,
auf textilen florförmigen Warenbahnen wie Teppichbahnen mit einer zumindest oben dampfdichten
Gehäusehaube, in der zumindest an der Deckenseite angetrieben umlaufende Warenbahnumlenkrollen
zum Tragen und Transportieren der Warenbahn drehbar angeordnet sind, und einer dem
Dämpfer hinter der stirnseitigen Dämpfer-Auslaufwandung folgenden Warenbahn-Waschvorrichtung,
die zumindest eine Warenbahnnetz- und eine -absaugvorrichtung aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dieser Waschvorrichtung (8) und dem Dämpfer (1) eine Vor-Waschvorrichtung
(16, 16') ohne wesentlichen Abstand zur Dämpfer-Auslaufwandung (5) unmittelbar an
dem Dämpfer (1) angeordnet ist, diese Vor-Waschvorrichtung (16, 16') mit Abstand zur
Dämpfer-Auslaufwandung (5) zumindest eine erste Umlenkwalze (9', 9") zum Umlenken
der Warenbahn (3) mit dem Flor nach unten aufweist, der anschließend der Rückseite
der Warenbahn (3) eine Flüssigkeitsauftragseinrichtung (15', 15") und der Florseite
eine Absaugvorrichtung (11, 11") zugeordnet sind, und dieses alles zumindest von einer
Dampfabsaughaube (20, 20') abgedeckt ist.
2. Dämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Vor-Waschvorrichtung
(16) aber in unmittelbarer Nähe der Dämpfer-Auslaufwandung (5) eine Umlenkwalze (17)
zum Umlenken der vor zu waschenden Warenbahn (3) in Transportrichtung der Anlage und
folgend z.B. unterhalb dieser Umlenkwalze (17) diese erste Umlenkwalze (9', 9") der
Vor-Waschvorrichtung (16, 16') angeordnet ist.
3. Dämpfer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der ersten Umlenkwalze
(9') eine zweite Umlenkwalze (10') horizontal nebeneinander zugeordnet ist und zwischen
diesen die Flüssigkeitsauftragseinrichtung (15') und die Absaugvorrichtung (11) angeordnet
sind.
4. Dämpfer nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Absaugvorrichtung
ein Warenbahn-Tauchbad unmittelbar vorgeordnet ist.
5. Dämpfer nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß der ersten Umlenkwalze
(9', 9") der Vor-Waschvorrichtung (16, 16') eine die Florseite der Warenbahn (3) beaufschlagende
Abstreifrakel (18) und der Rakel (18) unterhalb eine Auffangrinne (19) zugeordnet
sind.
6. Dämpfer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Auffangrinne (19) kontinuierlich
mit verschmutztem Abwasser gespült ist.
7. Dämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Dampfabsaughaube
(20) sich über die gesamte Vor-Waschvorrichtung (16) erstreckt.
8. Dämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 7 mit einem Dämpfer-Auslaufschlitz an der Unterseite
der Dämpfer-Auslaufwandung, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenseite der Dämpfer-Auslaufwandung
(5) ein Dampf-Absaugschacht (7) angeordnet ist, der auch in Höhe des Auslaufschlitzes
(6) wirksam ist.
9. Dämpfer nach einem der Ansprüche 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Vor-Waschvorrichtung
(16, 16') oberhalb eines Bedienungsperson-Durchgangs (21) angeordnet ist.
10. Dämpfer nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Aufsprühvorrichtung
(15', 15"), unterhalb der Absaugvorrichtung (11', 11") eine Flüssigkeitsauffangwanne
(13', 13") angeordnet ist.
1. Steamer for a system for fixing dyestuffs by means of steam, more especially saturated
steam, on continuous textile, pile-type materials, such as carpet webs, having a housing
hood, which is steam-proof at least at its upper end, in which hood continuous material
guide rollers, which circulate in a driven manner at least on the top side, are rotatably
disposed for carrying and conveying the continuous material, and a continuous material
washing apparatus, which follows the steamer behind the front steamer discharge wall
and has at least one continuous material coating apparatus and a continuous material
extractor, characterised in that a prewashing apparatus (16, 16') is disposed directly
on the steamer (1) between this washing apparatus (8) and the steamer (1) without
any substantial spacing from the steamer discharge wall (5); this prewashing apparatus
(16, 16') has at least a first guide roller (9', 9") at a spacing from the steamer
discharge wall (5) for guiding the continuous material (3) with the pile downwards;
a liquid coating arrangement (15', 15") is associated subsequently with the rear side
of the continuous material (3), and an extractor (11, 11") is associated with the
pile side; and all this is covered by at least one steam extractor hood (20, 20').
2. Steamer according to claim 1, cha:cacterised in that a guide roller (17) is disposed
above the prewashing apparatus (16), but in the immediate vicinity of the steamer
discharge wall (5), for guiding the continuous material (3) to be prewashed, when
viewed with respect to the direction of conveyance of the system, and this first guide
roller (9', 9") of the prewashing apparatus (16, 16') is disposed subsequently, e.g.
beneath this guide roller (17).
3. Steamer according to claim 1 or 2, characterised in that the first guide roller (9')
has associated therewith a second guide roller (10') so that they lie horizontally
adjacent each other, and the liquid coating arrangement (15') and the extractor (11)
are disposed between said rollers.
4. Steamer according to one of claims 1 - 3, characterised in that a continuous material
immersion bath is disposed immediately in front of the extractor.
5. Steamer according to one of claims 1 - 4, characterised in that the first guide roller
(9', 9") of the prewashing apparatus (16, 16') has associated therewith a stripping
blade (18), which acts on the pile side of the continuous material (3), and a collecting
channel (19) is disposed beneath the blade (18).
6. Steamer according to claim 5, characterised in that the collecting channel (19) is
continuously, rinsed with polluted waste water.
7. Steamer according to one of claims 1 to 6, characterised in that the steam extractor
hood (20) extends over the entire prewashing apparatus (16).
8. Steamer, according to one of claims 1 to 7, having a steamer outlet slot on the underside
of the steamer discharge wall, characterised in that a steam extractor chute (7) is
disposed on the outer surface of the steamer discharge wall (5) and is also effective
on a level with the outlet slot (6).
9. Steamer according to one of claims 1 - 8, characterised in that the prewashing apparatus
(16, 16') is disposed above an operator area (21).
10. Steamer according to claim 9, characterised in that a fluid collecting trough (13',
13") is disposed beneath the spraying apparatus (15', 15"), beneath the extractor
(11', 11").
1. Vaporisateur d'une installation destiné à fixer des couleurs au moyen de vapeur, plus
particulièrement de vapeur saturée, sur des bandes de tissu à poils telles que des
tapis avec un capot de boîtier étanche à la vapeur du moins sur le dessus, dans lequel
des rouleaux rotatifs de renvoi des bandes de tissu, entraînés au moins sur le côté
du couvercle, destinés à porter et à transporter la bande de tissu sont disposés de
manière à pouvoir tourner, et un dispositif de lavage de la bande de tissu suivant
le vaporisateur derrière la paroi de sortie frontale du vaporisateur, qui présente
au moins un dispositif d'alimentation et d'aspiration de la bande de tissu, caractérisé en ce que entre ledit dispositif de lavage (8) et le vaporisateur (1) est disposé directement
sur le vaporisateur (1) un dispositif de prélavage (16, 16') sans grand écart par
rapport à la paroi de sortie (5) du vaporisateur, ledit dispositif de prélavage (16,
16') présentant à distance de la paroi de sortie (5) du vaporisateur au moins un premier
tambour de renvoi (9, 9") destiné à renvoyer la bande de tissu (3) à poils vers le
bas, auquel sont ensuite adjoints à l'arrière de la bande de tissu (3) un dispositif
d'application du liquide (15', 15") et au côté à poils un dispositif d'aspiration
(11, 11"), le tout étant recouvert d'une hotte d'aspiration de la vapeur (20, 20').
2. Vaporisateur suivant la revendication 1, caractérisé en ce que au-dessus du dispositif
de prélavage (16) mais à proximité de la paroi de sortie (5) du vaporisateur est disposé
un tambour de renvoi (17) destiné à renvoyer la bande de tissu (3) à prélaver dans
la direction de transport du dispositif et sous ledit tambour de renvoi (17) est disposé
le premier tambour de renvoi (9', 9") du dispositif de prélavage (16, 16').
3. Vaporisateur suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que au premier tambour
de renvoi (9') est adjoint horizontalement et côte à côte un second tambour de renvoi
(10') et en ce que entre ceux-ci sont disposés le dispositif d'application du liquide
(15') et le dispositif d'aspiration (11).
4. Vaporisateur suivant l'une ou l'autre des revendications 1 à 3, caractérisé en ce
que un bain de trempage pour la bande de tissu est directement placé en amont.
5. Vaporisateur suivant l'une ou l'autre des revendications 1 à 4, caractérisé en ce
que au premier tambour de renvoi (9', 9") du dispositif de prélavage (16, 16') est
adjoint un râcloir de débourrage (18) en contact avec le côté à poils de la bande
de tissu (3) et au râcloir (18) est adjointe sur le dessous une canalisation de collecte
(19).
6. Vaporisateur suivant la revendication 5, caractérisé en ce que la canalisation de
collecte (19) est continuellement rincée à l'eau sale.
7. Vaporisateur suivant l'une ou l'autre des revendications 1 à 6, caractérisé en ce
que la hotte d'aspiration (20) de la vapeur s'étend sur tout le dispositif de prélavage
(16).
8. Vaporisateur suivant l'une ou l'autre des revendications 1 à 7 pourvu d'une fente
de sortie du vaporisateur sur le dessous de la paroi de sortie du vaporisateur, caractérisé
en ce que sur l'extérieur de la paroi de sortie (5) du vaporisateur est disposée une
cuve d'aspiration (7) de la vapeur, qui est active au niveau de la fente de sortie
(6).
9. Vaporisateur suivant l'une ou l'autre des revendications 1 à 8, caractérisé en ce
que le dispositif de prélavage (16, 16') est disposé au-dessus d'un passage (21) pour
l'utilisateur.
10. Vaporisateur suivant la revendication 9, caractérisé en ce que sous le dispositif
de projection (15', 15"), sous le dispositif d'aspiration (11', 11"), est disposée
une cuve de collecte du liquide (13', 13").

