| (19) |
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(11) |
EP 0 690 940 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.06.1998 Patentblatt 1998/23 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.03.1994 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9400/864 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9421/859 (29.09.1994 Gazette 1994/22) |
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| (54) |
SCHIENENANORDNUNG
RAIL ARRANGEMENT
AGENCEMENT DE RAILS
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE DK ES FR IT NL SE |
| (30) |
Priorität: |
25.03.1993 DE 4309515 30.03.1993 DE 4310300
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.01.1996 Patentblatt 1996/02 |
| (73) |
Patentinhaber: BWG Butzbacher Weichenbau GmbH |
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D-35510 Butzbach (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BENENOWSKI, Sebastian
D-35510 Butzbach (DE)
- DEMMIG, Albrecht
D-14774 Kirchmöser (DE)
- DIETZE, Hans-Ulrich
D-14789 Wusterwitz (DE)
- KAIS, Alfred
D-35423 Lich-Eberstadt (DE)
- NUDING, Erich
D-73434 Aalen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Stoffregen, Hans-Herbert, Dr. Dipl.-Phys. |
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Patentanwalt
Postfach 21 44 63411 Hanau 63411 Hanau (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 156 349 EP-A- 0 343 149 US-A- 4 326 670
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EP-A- 0 202 397 GB-A- 1 489 882
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Schienenanordnung umfassend eine auf einer Unterlageplatte
angeordnete erste Schiene wie Backenschiene mit Schienenfuß und eine auf einer zweiten
Platte wie Gleitstuhl angeordnete zweite Schiene wie Weichenzunge mit Schienenfuß,
der zwischen Vorsprüngen wie Rippen festgelegt und über Befestigungen wie Spannklemmen
auf der Platte niedergehalten ist, wobei die zweite Platte über zumindest ein Federelement
mit der Unterlageplatte verspannt ist und den Schienenfuß der ersten Schiene niederhält
oder zumindest für diesen einen Kippschutz bildet.
[0002] Aus der DD 255 758 A1 ist eine Vorrichtung bekannt, die aus einem getrennt von der
Grundplatte angeordneten Gleitstuhl besteht, der mit dem Fuß der Backenschiene einen
Formschluß bildet und durch ein auf der Seite des Gleitstuhls liegendes Federelement
auf der Grundplatte verspannt ist. Das Federelement weist eine U-Form auf und stützt
sich mit seinen freien Schenkelenden auf einer über dem Fuß der Backenschiene liegenden
Auflage ab. Bricht das U-förmige Federelement, so kann der Gleitstuhl die Backenschiene
nicht mehr niederhalten.
[0003] In der EP 0 336 311 B1 ist eine Vorrichtung zum Befestigen einer Schiene beschrieben,
deren Fuß über ein Federelement niedergehalten ist, das von einem lösbar auf der Unterlageplatte
angeordneten Gleitstuhl ausgeht und über ein Widerlager verspannt ist, das integraler
Bestandteil der Unterlageplatte ist.
[0004] Aus der EP 0 113 515 A1 ist ein zweiteiliger Gleitstuhl bekannt. Ein sich mit einem
Abschnitt auf dem Fuß der Schiene abstützendes erstes Teil eines Gleitstuhls geht
lösbar von einem zweiten Teil aus, das fest mit einer Unterlageplatte verbunden ist.
[0005] Eine Backenschienenbefestigung ist der EP 0 343 149 A2 zu entnehmen, bei der sich
auf dem Backenschienenfuß eine Feder mit progressiver Kennlinie abstützt.
[0006] Nach der DE 41 12 926 A1 ist zwischen einem Gleitstuhl, der sich auf einem Backenschienenfuß
abstützt, und einer Unterlage eine elastische Zwischenlage angeordnet.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt unter anderem die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
der zuvor beschriebenen Art so weiterzubilden, daß bei einfachem konstruktiven Aufbau
einerseits ein Kippen der Schiene ausgeschlossen ist und andererseits sichergestellt
ist, daß die zweite Platte auch bei Brechen der diese niederhaltenden Feder bzw. Federn
nicht unkontrolliert zu der Unterlagenplatte verschoben werden kann, so daß stets
ein sicheres Niederhalten der Schiene wie Backenschiene gewährleistet ist. Auch ist
es Aufgabe der Erfindung, auf der zweiten Platte die zweite Schiene wie Weichenzunge
in gewünschten Positionen festzulegen bzw. problemlos eine Anpassung an unterschiedliche
Schienenfußbreiten vornehmen zu können.
[0008] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst, daß die zweite Platte
mit der Unterlageplatte über ein zusätzliches Verbindungselement wie Schraubenelement
verbunden ist, das mit einer der Befestigungen für den Schienenfuß der zweiten Schiene
zusammenwirkt.
[0009] Erfindungsgemäß kann das die Befestigung auf den Schienenfuß der zweiten Schiene,
wie ein die Weichenzunge spannendes Schraubenelement, zusätzlich dazu genutzt werden,
daß die zweite Platte - neben der grundsätzlich bestehenden Sicherung über zumindest
ein Federelement - auf der Unterlageplatte festgeschraubt ist, um eine zusätzliche
Sicherung zu bieten. Dabei durchsetzt das Schraubenelement zumindest einen der Vorsprünge
wie Rippe.
[0010] Damit die zweite Platte problemlos mit der Unterlageplatte verbunden werden kann,
sieht eine Weiterbildung der Erfindung vor, daß das Schraubenelement einen Schlitz
durchsetzt, der in Längsrichtung sowohl der Platte als auch der Unterlageplatte verläuft.
[0011] Um die Vorsprünge wie Rippen an Schienen mit unterschiedlichen Schienenfußbreiten
anpassen zu können, ohne daß es eines Austausches der zweiten Platte bedarf, sieht
ein weiterer Vorschlag der Erfindung vor, daß zumindest einer der Vorsprünge mit dem
jeweiligen Schraubenelement verschiebbar in dem Schlitz angeordnet ist.
[0012] Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, daß beide Vorsprünge wie Rippen
mit den Schraubenelementen verschiebbar und in gewünschten Positionen festschraubbar
ist.
[0013] Um das Schraubenelement auf einfache Weise den Schlitz durchsetzen zu lassen, also
die Mutter oder den Kopf einer Schraube oder eines Bolzens unterhalb des Schlitzes
anbringen zu können, weist der Schlitz eine für das verschiebbar angeordnete Schraubenelement
geeignete Einführöffnung auf, die insbesondere vom schienenabgewandten Ende des Schlitzes
ausgeht.
[0014] Um eine zusätzliche Führung der zweiten Platte auf der Unterlageplatte zu ermöglichen,
ist vorgesehen, daß der Schlitz von sich zumindest bereichsweise in die zweite Platte
hinein erstreckenden, von der Unterlageplatte ausgehenden Vorsprüngen wie im Schnitt
L-förmigen Wangen oder Schenkeln begrenzt ist. Diese Vorsprünge erstrecken sich in
Längsrichtung der Unterlageplatte bzw. Platte, so daß diese zusätzlich drehgesichert
ist.
[0015] Können die Vorsprünge wie Rippen gegebenenfalls verschiebbar zu der zweiten Platte
angeordnet sein, so ist jedoch bevorzugterweise vorgesehen, daß zumindest eine der
Befestigungen für den Schienenfuß der zweiten Schiene integraler Bestandteil der Platte
ist.
[0016] Eine Weiterbildung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die Vorsprünge wie
Rippen von einer dritten Platte ausgehen, die lösbar mit der zweiten Platte über zumindest
eines der mit einer der Befestigungen zusammenwirkenden Schraubenelemente verbunden
ist. Dabei kann die dritte Platte verschiebbar zu der zweiten Platte angeordnet sein,
um die Vorsprünge auf den gewünschten Abstand der Schiene zueinander einstellen zu
können. In diesem Fall ist es nur erforderlich, daß die dritte Platte zu der zweiten
Platte und damit auch zu der Unterlageplatte in deren Längsrichtung verschoben und
sodann über zumindest eines der Schraubenelemente befestigt wird, um an die Gleisgegebenheiten
vor Ort angepaßt zu werden. Dabei durchsetzt das Schraubenelement selbstverständlich
sowohl die Unterlageplatte als auch die zweite Platte, so daß diejenige Platte, die
zusätzlich als Niederhalter bzw. Kippschutz für den Schienenfuß der zweiten Schiene
dient, gesichert ist.
[0017] Sofern eine dritte Platte vorgesehen ist, sind die Vorsprünge wie Rippen selbst vorzugsweise
integrale Bestandteile der dritten Platte. Selbstverständlich besteht durchaus die
Möglichkeit, daß zumindest einer der Vorsprünge wie Rippen selbst in Längsrichtung
der dritten Platte verschiebbar ist.
[0018] Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich nicht nur
aus den Ansprüchen, den diesen zu entnehmenden Merkmalen - für sich und/oder in Kombination
-, sondern auch aus der nachfolgenden Beschreibung eines der Zeichnung zu entnehmenden
bevorzugten Ausführungsbeispiels.
[0019] Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Schnitt durch eine Schienenanordnung,
- Fig. 2
- einen Ausschnitt der Schienenanordnung gemäß Fig. 1, teilweise geschnitten, und
- Fig. 3
- eine Draufsicht des Ausschnitts der Schienenanordnung gemäß Fig. 1, jedoch in Draufsicht
und teilweise geschnitten.
[0020] In den Figuren, in denen gleiche Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen sind,
ist eine Vorrichtung zum Befestigen einer Schiene in Form einer Backenschiene (10)
dargestellt, die über ihren Schienenfuß (40) auf einer Unterlageplatte (12) angeordnet
und einerseits von einer Spannklemme (14) und andererseits von einer zweiten Platte
(16) niedergehalten ist. Diese weist im Ausführungsbeispiel einen Aufbau eines Gleitstuhls
für Weichenzungen mit der Einschränkung auf, daß die der Backenschiene (10) zugeordnete
Schiene (18) nicht verschiebbar, sondern zwischen Rippen (20) und (22) ortsfest zu
der Backenschiene (10) angeordnet ist.
[0021] Die Unterlageplatte (16) ist zunächst lösbar über Stabfederelemente (24) und (26)
mit der auch als Rippenplatte bezeichneten Unterlageplatte (12) verbunden. Hierzu
werden die Stabfederelemente (24) und (26) zwischen fest von der Rippenplatte ausgehenden
Widerlagern (28) sowie von der Platte (16) ausgehenden Auflagern verspannt. Schienenabgewandte
Auflager tragen die Bezugszeichen (30) und (32). Ein schienenseitiges Auflager ist
mit (34) bezeichnet.
[0022] Das Widerlager (28) bildet eine obere Begrenzung eines Kanals (36), der umfangsseitig
geschlossen und stirnseitig offen ist. Dabei weist jeder Kanal (36) eine sich in Richtung
der Schiene (10) verjüngende Einführöffnung (38) auf, wobei die Öffnungen (38) derart
verlaufen, daß jedes Federelement (26) von der Seite her in den Kanal (36) eingeführt
und sodann zwischen den Auflagern (32) und (34) sowie den Widerlagern (28) gespannt
wird. Hierdurch bedingt wird die Platte (16) mit seinem vorderen oberhalb des Schienenfußes
(40) verlaufenden Abschnitt (48) auf den Schienenfuß zu dessen Niederhalten gezogen.
[0023] Im Bereich der Widerlager (28) weist die zweite Platte (16) Auskammerungen auf, so
daß erstere zumindest bereichsweise von der zweiten Platte (16) umgeben sind.
[0024] Die schienenseitigen Auflager (34) erstrecken sich randseitig entlang des Schienenfußes
(40) der Backenschiene (10), die auf der gegenüberliegenden Seite gleichsam an einer
Rippe (42) anliegt und über die Spannklemme (14) niedergehalten wird.
[0025] Die Stabfederelemente (24) und (26) erstrecken sich des weiteren in vom Längsrand
ausgehenden offenen Kanälen, die unterseitig von der Rippenplatte (12) und oberseitig
von der zweiten Platte (16) begrenzt sind. Ferner ragt jedes Federelement (24) bzw.
(26) rückseitig aus dem jeweiligen Kanal hervor, um das Stabfederelement (24, 26)
sowohl zum Montieren als auch zum Entfernen aus dem Kanal leicht erfassen zu können.
[0026] Von der Rippenplatte (12) geht mittig ein L-förmiger Vorsprung (44) aus, der in einer
in der Platte (16) und in dessen Längsrichtung verlaufenden Ausnehmung (46) derart
eingreift, daß bei Versagen der Federelemente (24) und (26) ein Anheben der Platte
(16) ausgeschlossen ist. Hieraus resultiert ein weiterer Kippschutz für die Schiene
(10).
[0027] Der Vorsprung (44) kann des weiteren am Rand des Schienenfußes (40) anliegen, so
daß zusätzlich die Funktion einer Rippe ausgeübt wird.
[0028] Eine weitere Sicherung für die Platte (16) erfolgt durch eine Schraube (50), über
die eine von der Rippe (22) ausgehende Klemme (52) gespannt wird, über die der Fuß
(50') der zweiten Schiene (18) niedergehalten wird. Auf der gegenüberliegenden Seite
ist eine entsprechende Spannklemme vorgesehen, die mit dem Bezugszeichen (54) versehen
ist. Die die Klemme spannende Schraube wird dabei mit der Platte (16) verschraubt.
[0029] Die Schraube (50) durchsetzt einen Schlitz (56), der von der Unterlageplatte (12)
ausgeht und an der Oberseite der zweiten Platte (16) endet. Schienenabgewandt ist
der Schlitz (56) über eine Einführöffnung (58) zugänglich, über die die Schraube (50)
eingeführt werden kann. Der Schlitz (56) wird von im Schnitt L-förmigen Schenkeln
oder Wangen der Unterlageplatte (12) begrenzt, die mit den Bezugszeichen (60) und
(62) versehen sind und sich - wie die Fig. 2 und 3 verdeutlichen - in einer Auskammerung
(64) der Platte (16) erstrecken. Der lichte Abstand zwischen den Querschenkeln (66)
und (68) der Schenkel (60) und (62) ist dabei an den Durchmesser des Schraubenschafts
angepaßt, also geringer als dessen Kopf bzw. Mutter (70).
[0030] Dadurch, daß die Schraube (50) von der Unterlageplatte (12 ) ausgeht, wird die zweite
Platte (16) zusätzlich gesichert, so daß ein weiterer Kippschutz für die Schiene (10)
gegeben ist.
[0031] Durch die Schlitz-Schrauben-Anordnung besteht die Möglichkeit, ein und derselben
Unterlageplatte eine zweite Platte (16) dahingehend zuzuordnen, als daß die Rippen
(20) und (22) an abweichenden Stellen verlaufen; denn die Schraube (50) kann beliebige
Positionen innerhalb des Schlitzes (56) einnehmen.
[0032] Sofern die Rippe (22) nicht integraler Bestandteil der Unterlageplatte (16) ist,
kann diese zusammen mit der Schraube (50) entlang des Schlitzes (56) verschoben werden.
Dabei kann der Schlitz (56) gegebenenfalls eine Länge aufweisen, die es ermöglicht,
daß beide einen Schienenfuß begrenzende Rippen verschiebbar angeordnet werden.
[0033] Schließlich besteht die Möglichkeit, die zweite Platte (16) allein zum Niederhalten
des Schienenfußes (40) zu nutzen, um auf diese weise eine weitere nicht dargestellte
Rippenplatte über die Schrauben (50) zu befestigen.
[0034] Besonders vorteilhaft ist es des weiteren, wenn zwischen dem Schienenfuß (40) der
Backenschiene (10) und/oder dem Schienenfuß (50') der Weichenzunge (10) und der zugehörigen
Unterlage (12) bzw. (16) eine elastische Zwischenlage (72) bzw. (74) verläuft, durch
die zum einen eine Dämpfung und zum anderen eine Erhöhung des Durchschiebewiderstandes
bewirkt wird.
[0035] Durch die erfindungsgemäße Lehre ergibt sich außerdem der Vorteil, daß nur zwei verschiedene
Arten von Platten zur Halterung einer Weichenzunge erforderlich sind. Insbesondere
können dabei die erfindungsgemäßen Platten länger als übliche nur durch eine Feder
gehaltene Platten sein, da eine zusätzliche Befestigung über die Schraube erfolgt.
Die bei bekannten Weichenbereichen auftretenden Trägheitsmomentensprünge werden vermieden.
1. Schienenanordnung umfassend eine auf einer Unterlageplatte (12) angeordnete erste
Schiene (10) wie Backenschiene mit Schienenfuß (40) und eine auf einer zweiten Platte
(16) wie Gleitstuhl angeordnete zweite Schiene (18) wie Weichenzunge mit Schienenfuß
(50'), der zwischen Vorsprüngen wie Rippen (20, 22) festgelegt und über Befestigungen
wie Spannklemmen (52, 54) auf der Platte niedergehalten ist, wobei die zweite Platte
über zumindest ein Federelement (24, 26) mit der Unterlageplatte verspannt ist und
den Schienenfuß der ersten Schiene niederhält oder zumindest für diesen einen Kippschutz
bildet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Platte (16) mit der Unterlageplatte (12) über zumindest ein zusätzliches
Verbindungselement (50) verbunden ist, das mit einer der Befestigungen (52) für den
Schienenfuß (50) der zweiten Schiene (18) zusammenwirkt.
2. Schienenanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Verbindungselement ein Schraubenelement (50) ist.
3. Schienenanordnung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schraubenelement (50) einen der Vorsprünge wie Rippen (22) durchsetzt.
4. Schienenanordnung nach zumindest Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schraubenelement (50) einen Schlitz (56) durchsetzt, der in Längsrichtung
sowohl der zweiten Platte (16) als auch der Unterlageplatte (12) verläuft.
5. Schienenanordnung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest einer der Vorsprünge (22) mit dem diesen durchsetzenden Schraubenelement
(50) verschiebbar in dem Schlitz (56) angeordnet ist.
6. Schienenanordnung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schlitz (56) von sich zumindest bereichsweise in die zweite Platte (16) hinein
erstreckenden, von der Unterlageplatte (12) ausgehenden Vorsprüngen wie im Schnitt
L-förmige Wangen oder Schenkel (60, 62) begrenzt ist.
7. Schienenanordnung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schlitz (56) eine für das oder die Schraubenelemente (50) geeignete Einführöffnung
(58) aufweist.
8. Schienenanordnung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest einer der Vorsprünge wie Rippen (20) integraler Bestandteil der zweiten
Platte (16) ist.
9. Schienenanordnung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorsprünge wie Rippen von einer dritten Platte ausgehen, die lösbar mit der
zweiten Platte über zumindest ein mit einer der Befestigungen zusammenwirkendes Schraubenelement
verbunden ist.
10. Schienenanordnung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die dritte Platte verschiebbar zu der zweiten Platte (16) angeordnet ist.
11. Schienenanordnung nach zumindest Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest einer der von der dritten Platte ausgehenden Vorsprünge wie Rippen verschiebbar
angeordnet ist.
12. Schienenanordnung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Fuß (40) der ersten Schiene (10) und/oder dem Fuß (50') der zweiten
Schiene (18) und der Unterlageplatte (12) bzw. zweiten Platte (16) zumindest bereichsweise
eine elastische Zwischenlage (72; 74) verläuft.
1. A rail arrangment comprising a first rail (10) such as a stock rail with rail foot
(40) disposed on a sole plate (12); and a second rail (18) such as a switch tongue
with rail foot (50') disposed on a second plate (16) such as a slide chair, said foot
being fixed between projections such as ribs (20, 22) and held down on said plate
by fasteners such as clamps (52, 54), with said second plate being clamped to said
sole plate by at least one spring element (24, 26) and holding down said foot of said
first rail or at least providing tilt prevention for the latter,
characterized in that
said second plate (16) is connected to said sole plate (12) by at least one additional
connecting element (50), which interacts with one of said fasteners (52) for said
foot (50') of said second rail (18).
2. A rail arrangement according to Claim 1,
characterized in that
said connecting element is a bolt element (50).
3. A rail arrangement according to Claim 2,
characterized in that
said bolt element (50) passes through one of said projections such as ribs (22).
4. A rail arrangement according to at least Claim 2,
characterized in that
said bolt element (50) passes through a slot (56) in the longitudinal direction of
both said second plate (16) and said sole plate (12).
5. A rail arrangement according to at least one of the preceding claims,
characterized in that
at least one of said projections (22) with said bolt element (50) passing through
it is disposed movably in said slot (56).
6. A rail arrangement according to at least one of the preceding claims,
characterized in that
said slot (56) is bounded by projections such as by legs or cheeks (60, 62) of L-shaped
section starting at said sole plate (12) and extending at least in some areas into
said second plate (16).
7. A rail arrangement according to at least one of the preceding claims,
characterized in that
said slot (56) has an insertion aperture (58) suitable for said bolt element (s) (50).
8. A rail arrangement according to at least one of the preceding claims,
characterized in that
at least one of said projections such as ribs (20) is an integral part of said second
plate (16).
9. A rail arrangement according to at least one of the preceding claims,
characterized in that
said projections such as ribs extend from a third plate detachably connected to said
second plate by at least one of said bolt elements interacting with one of said fasteners.
10. A rail arrangement according to Claim 9,
characterized in that
said third plate is disposed movably in relation to said second plate (16).
11. A rail arrangement according to Claim 9 or Claim 10 at least,
characterized in that
at least one of said projections such as ribs extending from said third plate is disposed
movably.
12. A rail arrangement according to at least one of the preceding claims,
characterized in that
an elastic cushion (72, 74) runs at least in portions between said foot (40) of said
first rail (10) and/or said foot (50') of said second rail (18), and said sole plate
(12) or said second plate (16) respectively.
1. Agencement de rail comprenant un premier rail (10) tel qu'une contre-aiguille avec
un talon (40) monté sur une plaque (12) et un second rail (18) tel qu'une lame d'aiguille
avec un talon (50'), placé sur une seconde plaque (12) telle qu'un patin, fixée entre
les parties en saillie telles que des nervures (20, 22) et maintenue enfoncée sur
la platine par des griffes de serrage (52, 54), et la seconde platine est serrée à
la platine par au moins un élément à ressort (24, 26) et maintient enfoncé le talon
du premier rail ou constitue du moins pour celui-ci une protection contre le basculement,
caractérisé en ce que
la seconde platine (16) est reliée à la plaque (12) par au moins un élément de liaison
supplémentaire (50) qui coopère avec l'un des moyens de fixation (52) pour le talon
de rail (50') du second rail (18).
2. Agencement de rail selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'élément de liaison est un élément à vis (50).
3. Agencement de rail selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
l'élément de vis (50) traverse l'une des saillies telles que les nervures (22).
4. Agencement de rail selon au moins la revendication 2,
caractérisé en ce que
l'élément de vis (50) traverse une fente (56) qui est dirigée dans la direction longitudinale
à la fois de la seconde platine (16) et de la plaque (12).
5. Agencement de rail selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
au moins l'une des parties en saillie (22) est montée avec l'élément à vis (50) qui
la traverse, de manière coulissante dans la fente (56).
6. Agencement de rail selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la fente (56) est délimitée par des saillies qui s'étendent au moins par zone dans
la seconde platine (16), en partant de la plaque (12) et par des joues ou des branches
(60, 62) à section en forme de L.
7. Agencement de rail selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la fente (56) comporte un orifice d'introduction (58) convenant pour le ou les éléments
à vis (50).
8. Agencement de rail selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
au moins l'une des parties en saillie telles que les nervures (20) fait partie intégrante
de la seconde platine (16).
9. Agencement de rail selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les parties en saillie telles que les nervures partent d'une troisième platine qui
est reliée de manière amovible à la seconde platine par l'intermédiaire d'au moins
un élément de vis coopérant avec l'un des moyens de fixation.
10. Agencement de rail selon la revendication 9,
caractérisé en ce que la troisième platine est montée coulissante par rapport à la
seconde platine (16).
11. Agencement de rail selon au moins la revendication 9 ou 10,
caractérisé en ce qu'
au moins l'une des parties en saillie issues de la troisième platine comme les nervures,
est coulissante.
12. Agencement de rail selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
entre le talon (40) du premier rail (10) et/ou le talon (50') du second rail (18)
et la plaque (12) ou la seconde platine (16), il y a une couche intermédiaire élastique
(72, 74) au moins par zone.

