(19)
(11) EP 0 682 221 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
17.06.1998  Patentblatt  1998/25

(21) Anmeldenummer: 95103601.1

(22) Anmeldetag:  13.03.1995
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6F26B 21/00

(54)

Verfahren und Vorrichtung zur Reinigung eines Umluftstromes

Process and apparatus for cleaning an air flow

Procédé et dispositif de purification d'un courant d'air


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT DE ES IT

(30) Priorität: 10.05.1994 DE 4416541

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
15.11.1995  Patentblatt  1995/46

(73) Patentinhaber: Brückner Trockentechnik GmbH & Co. KG
D-71229 Leonberg (DE)

(72) Erfinder:
  • Gresens, Harry
    D-71726 Benningen (DE)

(74) Vertreter: Tetzner, Volkmar, Dr.-Ing. Dr. jur. 
Van-Gogh-Strasse 3
81479 München
81479 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-U- 8 304 087
US-A- 2 315 278
US-A- 4 222 754
FR-A- 2 533 141
US-A- 3 955 287
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren (entsprechend dem Oberbegriff des Anspruches 1) sowie eine Vorrichtung (entsprechend dem Oberbegriff des Anspruches 5) zur Reinigung eines zirkulierenden Umluftstromes im Innern einer insbesondere zum Trocknen und/oder Fixieren von fortlaufend transportierten, breitgeführten Textilbahnen bestimmten Behandlungsmaschine.

    [0002] Eine bekannte Ausführung der vorausgesetzten Art läßt sich etwa dem DE-GM 83 04 087 entnehmen. Hiernach ist ein Filtersieb in Form eines drehbaren Trommelfilters ausgeführt, wobei sich etwa in axialer Richtung über die Außenumfangsseite des Umfangsmantels dieses Trommelfilters eine Absaugreinigungsdüse erstreckt, die an einen mit Druckluft betriebenen Ejektor angesschlossen ist, der über eine Verbindungsleitung zu einem Filterelement, beispielsweise einem Filtersack führt. Im praktischen Betrieb dieser bekannten Ausführung wird im allgemeinen so vorgegangen, daß die Abreinigung des Trommelfilter-Umfangsmantels und somit die entsprechende Absaugdüseneinrichtung in genau festgelegten Perioden bzw. vorgewählten Zeitintervallen ein- und ausgeschaltet wird. Dieses periodische Ein- und Ausschalten der Abreinigung erfolgt unabhängig davon, wie stark die Außenseite des Trommelfilters verschmutzt ist, d.h. es wurde ein zeitlich gesteuertes Abreinigungsintervall erfahrungsgemäß vorgewählt, so daß bei schwankenden Betriebsverhältnissen und bei zu langen Zeitabständen zwischen zwei Abreinigungsvorgängen der Trommelfilter-Umfangsmantel so stark verschmutzt sein konnte, daß eine zufriedenstellende Abreinigung mit Hilfe der Absaugdüse nicht mehr möglich war und der Siebmantel gegen einen sauberen Siebmantel ausgewechselt werden mußte. Hierbei wird dann auch in Kauf genommen, daß der Umluftstrom innerhalb der zugehörigen Behandlungsmaschine bzw. innerhalb eines Behandlungsfeldes in dieser Maschine einen entsprechend hohen Druckabfall erfährt.

    [0003] Aus der FR-A-25 33 141 ist ferner eine Reinigungsvorrichtung für ein feststehendes oder längsbewegliches Filterband in einem Trockner für textile Materialbahnen bekannt. Diese Reinigungsvorrichtung enthält Absaug- und/oder Blasdüsen, durch die an der Außenseite des Filtersiebbandes angesammelte Fasern abgesaugt bzw. abgeblasen werden können. Die so gebildeten Reinigungsdüsen sind an Absaug- und/oder Blaseinrichtungen angeschlossen, die in Abhängigkeit vom jeweiligen Strömungswiderstand des Filtersiebbandes oder in bestimmten Zeitintervallen über Ventile, also über die Luftmenge gesteuert werden können.

    [0004] Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 bzw. eine Vorrichtung entsprechend dem Oberbegriff des Anspruches 5 derart weiterzuentwickeln, daß auf besonders zuverlässige Weise ein übermäßiges Zusetzen der Filtersiebfläche durch Verunreinigungen aus dem Umluftstrom weitgehend vermieden werden kann.

    [0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale einerseits des Anspruches 1 (Verfahren) und andererseits des Anspruches 5 (Vorrichtung) gelöst.

    [0006] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen dieser Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

    [0007] Nach diesem erfindungsgemäßen Verfahren hat es sich als äußerst vorteilhaft erwiesen, wenn die Abreinigung der Filtersieb-Außenseite über ein mit einem Rechner versehenes Steuersystem zumindest bei Erreichen eines voreinstellbaren Verschmutzungsgrades bzw. Verschmutzungs-Grenzwertes aktiviert wird, der durch den Differenzdruck zwischen der Außenseite und der Innenseite der Filtersiebfläche in Abhängigkeit von voreinstellbaren Werten der Luftmenge, der Temperatur und der Feuchtigkeit des Umluftstromes ermittelt wird. Dementsprechend wird bei der erfindungsgemäßen Ausführung das Filtersieb bzw. dessen Filtersiebfläche, durch das bzw. die der von seinen mitgeführten Verunreinigungen wie Textilfasern, Flusen usw. zu befreiende Umluftstrom unter Einbeziehung vorgewählter Einstellwerte bzw. Parameter auf seinen Verschmutzungsgrad überwacht. Auf diese Weise wird bei Erreichen eines voreinstellbaren Verschmutzungs-Grenzwertes die Abreinigung aktiviert und damit die zugehörige Absaugdüseneinrichtung für ein entsprechend langes Abreinigungsintervall eingeschaltet. Daher kann mit relativ großer Zuverlässigkeit vermieden werden, daß sich die gesamte Filtersiebfläche durch die aus dem Umluftstrom auszufilternden Verunreinigungen übermäßig zusetzt, so daß auch stets ein zuverlässig in der zugehörigen Behandlungsmaschine bzw. in dem entsprechenden Behandlungsfeld wirkender Behandlungsvorgang für entsprechende Textilbahnen gewährleistet ist.

    [0008] Erfindungsgemäß kann der Differenzdruck zwischen einer im Bereich von der Außenseite der Filtersiebfläche gemessenen ersten Druckgröße des Umluftstromes und einer im Bereich hinter der Innenseite der Filtersiebfläche gemessenen zweiten Druckgröße ermittelt und der die Abreinigung der Filtersieb-Außenseite aktivierende Verschmutzungs-Grenzwert über diesen Differenzdruck in Abhängigkeit von
    • der vorgewählten Luftmenge durch Einstellen der Ventilatordrehzahl,
    • der ebenfalls die Luftmenge steuernden Einstellung von Umluftklappen im Weg des Umluftstromes,
    • der Einstellung der für den jeweiligen Textilbehandlungsprozeß erforderlichen Lufttemperatur und
    • der vorgewählten Feuchtigkeit der Umluft während des Behandlungsprozesses
    voreingestellt wird.

    [0009] Diese Maßnahmen stellen besonders günstige Voraussetzungen dafür dar, die Abreinigung des Filtersiebes bzw. seiner Filtersiebfläche automatisch steuern zu können. Es besteht somit keine Gefahr, daß zum einen eine übermäßig starke Verschmutzung der Filtersiebfläche die Behandlungswirkung des Umluftstromes deutlich beeinträchtigt; zum andern wird aber auch vermieden, daß die Abreinigung des Filtersiebes bereits dann aktiviert wird, wenn dies aufgrund eines relativ niedrigen Verschmutzungsgrades noch nicht erforderlich ist.

    [0010] In der Textilveredelung werden bekanntlich vielfach Chemikalien verwendet. Durch den innerhalb der zugehörigen Behandlungsmaschine zirkulierenden Umluftstrom können nun mitunter Teile der eingesetzten Chemikalien mitgerissen und bis in den Bereich des Filtersiebes verschleppt werden, wo sie die relativ engen Maschen des Filtersiebes bzw. der Filtersiebfläche - gegebenenfalls gemeinsam mit den anderen Verunreinigungen (Fasern, Flusen, oder dgl.) - in unerwünschter Weise verschließen können. Bei diesen Verwendungsfällen des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es daher von besonderem Vorteil, wenn bei einer Aktivierung der Abreinigung der Filtersieb-Außenseite der Absaugdüseneinrichtung wahlweise bzw. im Bedarfsfalle eine zusätzlich auf die Filtersieb-Außenseite einwirkende Reinigungsbürste zugeschaltet werden kann. Diese bevorzugt in Form einer rotierend antreibbaren Bürstenrolle auszuführende Reinigungsbürste kann dann in äußerst vorteilhafter Weise die Maschen des Filtersiebes freibürsten, wobei die von der Filtersieb-Außenseite abgebürsteten Verunreinigungen jeglicher Art - durch entsprechende Zuordnung der Reinigungsbürste - ebenfalls von der Absaugdüseneinrichtung mit abgesaugt werden können.

    [0011] Darüber hinaus kann es jedoch noch von Vorteil sein, die Aktivierung für die Abreinigung der Filtersieb-Außenseite zusätzlich noch durch eine zeitliche Überwachung zu steuern, so daß dann eine doppelte Überwachung der Filtersiebfläche vorgesehen wird.

    [0012] Eine Vorrichtung zur Reinigung eines zirkulierenden Umluftstromes innerhalb der genannten Behandlungsmaschine ist erfindungsgemäß gekennzeichnet durch eine Differenzdruck-Überwachungseinrichtung zur Überwachung eines einstellbaren Verschmutzungs-Grenzwertes der Filtersiebfläche sowie durch eine mit der Differenzdruck-Überwachungseinrichtung in Verbindung stehende, rechnergestützte Steuereinrichtung, über die die Absaugdüsenein-richtung bei Erreichen des aus dem Differenzdruck zwischen Außen- und Innenseite der Filtersiebfläche in Abhängigkeit von voreinstellbaren Werten der Luftmenge, der Temperatur und der Feuchtigkeit des Umluftstromes ermittelbaren Verschmutzungs-Grenzwertes aktivierbar ist.

    [0013] Diese Vorrichtungsmaßnahmen gewährleisten einen stets zuverlässigen Abreinigungsvorgang spätestens immer dann, wenn die Filtersiebfläche beginnt, sich übermäßig stark mit Verunreinigungen aus dem Umluftstrom zuzusetzen.

    [0014] Bei dieser erfindungsgemäßen Vorrichtung wird es für besonders zweckmäßig angesehen, wenn die Differenzdruck-Überwachungseinrichtung Druckmeßeinrichtungen zur Druckmessung des Umluftstromes - in dessen Strömungsrichtung betrachtet - einerseits im Bereich vor der Außenseite und andererseits im Bereich hinter der Innenseite des Filtersiebes enthält.

    [0015] Um die Filtersiebfläche auch dann in der gewünschten Weise zuverlässig freihalten und abreinigen zu können, wenn der zu reinigende Umluftstrom wenigstens teilweise flüssige oder dampfförmige Behandlungschemikalien (z.B. Silikon oder dgl.) enthält, die zum Verkrusten der Filtersiebfläche neigen, ist der Absaugdüseneinrichtung in besonders vorteilhafter Weise eine Reinigungsbürste zugeordnet, die über die Steuereinrichtung wahlweise zugeschaltet werden kann und für ein zusätzliches mechanisches Abreinigen der Außenseite des Filtersiebes sorgt. Diese Reinigungsbürste ist zweckmäßig als rotierend antreibbare Bürstenrolle ausgebildet, die nur auf Teilabschnitten ihrer Außenumfangsseite mit Borsten besetzt, vorzugsweise mit einem schraubenlinienförmigen Borstenbesatz etwa nach Art eines Trapezgewindes versehen ist. Durch diese Ausbildung wird zum einen eine verstärkte Abreinigungsmöglichkeit für die Filtersiebgeschaffen, und zum andern wird verhindert, daß die Borsten durch fest eingelagerten Faserbruch oder ähnliche Verunreingungen in unerwünschter Weise verschmutzt werden können.

    [0016] Die Erfindung sei nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. In dieser Zeichnung zeigen:
    Fig.1
    eine Horizontalschnittansicht etwa des unteren Teils eines Behandlungsfeldes in einer Textilbahn-Behandlungsmaschine mit zwei darin eingebauten erfindungsgemäßen Vorrichtungen zur Reinigung je eines Umluftstromes;
    Fig.2
    eine Querschnittsansicht durch ein Filtersieb, entsprechend der Schnittlinie II-II in Fig.1;
    Fig.3
    eine gleichartige Querschnittsansicht wie Fig.2, jedoch mit nicht aktiver (abgehobener) Reinigungsbürste;
    Fig.4
    eine Teil-Längsansicht einer Reinigungsbürste in Form einer Bürstenrolle.


    [0017] Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist bestimmt für die Reinigung eines Umluftstromes, der zur Behandlung einer textilen Warenbahn in einer zugehörigen Behandlungsmaschine bzw. in einem Behandlungsfeld dieser Maschine in an sich bekannter Weise zirkuliert. Bei diesem in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiel sei dementsprechend angenommen, daß die erfindungsgemäße Reinigungsvorrichtung innerhalb einer Textilbahn-Behandlungsmaschine angeordnet ist, die in Form einer an sich bekannten Spannmaschine ausgeführt ist, die zum Trocknen und/oder Fixieren von textilen Geweben und Gewirken zur Anwendung kommt, die - als Textilbahnen in breitgeführtem Zustand - fortlaufend in Längsrichtung durch diese Spannmaschine hindurchtransportiert werden. Von der Spannmaschine zeigt Fig.1 in vereinfachter Darstellung und einer Horizontalschnittansicht den unteren Teil eines Behandlungsfeldes 1, d.h. diese Spannmaschine kann in an sich bekannter Weise aus einer entsprechenden Anzahl von in Längsrichtung hintereinander angeordneten Behandlungsfeldern aufgebaut sein.

    [0018] Gemäß Fig. 1 sei angenommen, daß in dem veranschaulichten Behandlungsfeld 1 zwei gesonderte Umlufteinrichtungen 2, 3 - in Längsrichtung der Spannmaschine - hintereinander angeordnet sind, und zwar in spiegelbildlicher Anordnung der einzelnen Einrichtungsteile zueinander. Jede Umlufteinrichtung 2, 3 enthält dabei innerhalb des Maschinengehäuses 1a einen in entsprechender Weise in der Nähe einer zugehörigen - jeweils gegenüberliegenden - Gehäuselängswand 1b bzw. 1c angeordneten Ventilator 4 zur Erzeugung je eines Umluftstromes, der in an such bekannter Weise für die erforderliche Behandlung einer textilen Warenbahn in der Spannmaschine dient und in Fig. 1 durch Pfeile 5 angedeutet ist. Nur der Vollständigkeit halber sei hier noch ergänzt, daß etwa im Bereich oberhalb jedes Umluftventilators 4 in an sich bekannter Weise Düsenkästen angeordnet sind, durch die eine in der Spannmaschine zu behandelnde Textilbahn mit Umluft bzw. einem der Umluft gleichzusetzenden zirkulierenden Gas zwecks Trocknens und/oder Fixierens beblasen wird.

    [0019] Nachfolgend wird der Einfachheit halber nur noch auf die in der rechten Hälfte der Fig.1 veranschaulichte Umlufteinrichtung 2 mit der zugehörigen Vorrichtung zur Reinigung des zirkulierenden Umluft-Behandlungsstromes 5 Bezug genommen, da die andere Umlufteinrichtung 3 bzw. jede weitere Umlufteinrichtung - bis auf eine evtl. Spiegelbildlichkeit - gleichartig ausgeführt sein kann.

    [0020] Der Ansaugseite 4a des Umluftventilators 4 ist in Strömungsrichtung des Umluftstroms (Pfeile 5) ein Filtersieb 6 vorgeschaltet, das eine Art Faserfangsieb bildet und in Form eines in Richtung des Pfeiles 7 (Fig.2 und 3) rotierend antreibbaren Trommelsiebes ausgeführt ist. Der Umfangsmantel dieses Trommelsiebes, d.h. das eigentliche Faserfangsieb, ist im wesentlichen aus einem geeigneten Filtergewebe hergestellt, umspannt ein rohrförmiges Stützgestell (wie bekannt) und bildet eine Filtersiebfläche 8, die von außen nach innen bzw. von der Außenumfangsseite zum Siebinnern von dem zu reinigenden Umluftstrom 5 auf seinem Weg zur Ansaugseite 4a des Umluftventilators 4 durchströmt wird. Dementsprechend ist das eine Stirnende 6a des Trommelsiebes 6 durch einen im Querschnitt angepaßten Gaskanal 9 offen mit der Ansaugseite 4a des Umluftventilators 4 verbunden.

    [0021] Innerhalb des Trommelsiebes 6 bzw. im Bereich zwischen diesem Trommelsieb und der Ansaugseite 4a des Umluftventilators 4 kann ferner in an sich bekannter und daher nicht näher veranschaulichter Weise ein direkt oder indirekt den Umluftstrom 5 aufheizender Wärmetauscher angeordnet sein.

    [0022] Das Trommelsieb 6 ist zweckmäßig mit seiner geometrischen Längsachse 6b etwa rechtwinklig zur Längsachse 1d der Spannmaschine bzw. des zugehörigen Behandlungsfeldes 1 innerhalb des Maschinengehäuses 1a angeordnet. Im Bereich des der benachbarten Gehäuselängswand 1c zugewandten Stirnendes 6c ist dem Trommelsieb 6 eine geeignete Drehantriebseinrichtung 10 zugeordnet, die - wie in den Fig.2 und 3 angedeutet ist - beispielsweise in Form eines Kettenradantriebes ausgeführt sein kann, um dieses Trommelsieb 6 und somit dessen Umfangsmantel (Filtersiebfläche 8) beim Abreinigungsvorgang entsprechend dem Drehrichtungspfeil 7 antreiben zu können.

    [0023] Auf der Außenseite (Außenumfangsseite) 8a des Trommelsiebes 6 ist mit relativ engem Abstand und ortsfest (stationär) eine Absaugdüseneinrichtung 11 angeordnet, die zum Abreinigen von auf dieser Außenseite 8a der Filtersiebfläche 8 angesammelten Verunreinigungen (Fasern, Flusen, Chemikalien, usw.) in steuerbaren Zeitintervallen aktiviert werden kann.

    [0024] Diese Absaugdüseneinrichtung 11 enthält im vorliegenden Ausführungsbeispiel (vgl. Fig.1) eine über die axiale Länge des Trommelsiebes 6 bzw. der zugehörigen Filtersiebfläche 8 reichende Absaugdüse lla in Form einer Schlitzdüse, so daß eine zuverlässige Abreinigung der ganzen Filtersiebfläche 8 gewährleistet werden kann. Wie darüber hinaus in den Fig.2 und 3 zu erkennen ist, sind auf der Schlitzdüse lla bzw. auf deren Gehäuse nach außen hin zwei Ejektoren 13 unmittelbar angeordnet, die an eine gemeinsame Druckluftleitung 14 angeschlossen sind, die zu einem Staubsammelfilter 15 führt, der luftdurchlässig ist, jedoch abgereinigte Fasern, Flusen, Staubteile und dgl. zurückhält und bei dem es sich um einen üblichen Staubsammelsack, Filterschlauch oder dgl. handeln kann.

    [0025] Bei dem hier in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird es ferner für zweckmäßig gehalten, der Absaugdüseneinrichtung 11 insgesamt eine wahlweise zuschaltbare Reinigungsbürste in Form einer rotierend antreibbaren Bürstenrolle 16 zuzuordnen, um im Bedarfsfalle die Außenseite 8a des Trommelsiebes 6 bzw. der zugehörigen Filtersiebfläche 8 noch zusätzlich mechanisch abreinigen zu können. Letzteres kann beispielsweise erforderlich sein, wenn bei der Behandlung in der Spannmaschine von darin verwendeten Chemikalien Partikel mit dem Umluftstrom 5 mitgerissen werden können und ebenfalls durch die Filtersiebfläche 8 aus der Umluft entfernt werden sollen. Diese Bürstenrolle 16 ist an einer geeigneten Schwenkhebelanordnung 17 gehaltert (Fig.2 und 3), der ein mit einer später noch zu erläuternden Steuereinrichtung in Steuerverbindung stehender Stellzylinder 18 in der Weise zugeordnet ist, daß die Bürstenrolle 16 in programmierbarer Weise um eine ortsfeste Achse 19 in eine Reinigungsstellung entsprechend Fig.2 gegen die Außenseite 8a des Trommelsiebes 6 und in eine Außereingriffsstellung entsprechend Fig.3 von dieser Außenseite 8a weggeschwenkt werden kann. Diese Bürstenrolle 16 ist dabei mit einer Antriebseinrichtung 20 so verbunden und steuerbar, daß sie in ihrer Reinigungsstellung (Fig.2) in Richtung des Pfeiles 21 rotierend angetrieben wird.

    [0026] Anstelle des Stellzylinders 18 kann auch jede andere geeignete Betätigungs- bzw. Stelleinrichtung (Stellglied) verwendet werden, beispielsweise auch ein Linearmotor oder dgl..

    [0027] Was die Anordnung der Bürstenrolle 16 ferner anbelangt, so erstreckt sich diese im wesentlichen über die ganze axiale Länge des Trommelsiebes 6. Dabei ist die Bürstenrolle 16 - in Drehrichtung (Pfeil 7) des Trommelsiebes 6 betrachtet (vgl. Fig.2 und 3) - dicht hinter der Absaugdüse 11a der Absaugdüseneinrichtung bzw. - einrichtungen 11 derart angeordnet und dabei in ihrer Drehrichtung (Pfeil 21) der des Trommelsiebes 6 entgegengerichtet, daß von der Außenseite 8a des Trommelsiebes 6 abgebürstete Verunreinigungen der Absaugdüse 11a zugefördert bzw. in diese Absaugdüse eingeleitet werden können. Die Absaugdüseneinrichtung 11 entfernt somit auch gleichzeitig die mit Hilfe der Bürstenrolle 16 von der Trommelsieb-Außenseite 8a abgebürsteten Verunreinigungen.

    [0028] Zur Gestaltung der Bürstenrolle 16 sei noch darauf hingewiesen, daß sie zweckmäßig nur auf Teilabschnitten ihrer Außenumfangsseite mit Borsten besetzt ist. Dies kann vorzugsweise dadurch geschehen, daß diese Bürstenrolle 16 etwa in der anhand Fig.4 veranschaulichten Weise mit einem schraubenlinienförmigen Borstenbesatz 16a etwa nach Art eines Trapezgewindes versehen ist. Diese Ausbildung bringt den Vorteil mit sich, daß ein Verschmutzen der Borsten bzw. des Borstenbesatzes 16a durch fest eingelagerte Verunreinigungen (Fasern, Flusen, Chemikalienpartikel, usw.) verhindert wird. Hierdurch wird die Möglichkeit geschaffen, daß die Borsten bzw. der Borstenbesatz 16a bei der Reinigungsarbeit seitens der Bürstenrolle 16 geöffnet werden, wodurch die genannten Verunreinigung weitgehend gelockert und in Richtung der Absaugdüse 11a entfernt werden können.

    [0029] Von besonderer Bedeutung ist bei dieser erfindungsgemäßen Vorrichtung nun jedoch, daß dem hier als Trommelsieb 6 ausgebildeten Filtersieb eine Einrichtung 22 (Fig.1) zur Überwachung des Verschmutzungsgrades seiner Filtersiebfläche 8 zugeordnet ist. Dabei gehört zu dieser Vorrichtung ferner eine die Absaugdüseneinrichtung 11 zumindest in Abhängigkeit von einem voreinstellbaren Verschmutzungsgrad aktivierende Steuereinrichtung 23, bei der es sich vorzugsweise um eine elektrisch bzw. elektronisch arbeitende Steuereinrichtung handelt und die in den Fig.1 und 2 der Einfachheit halber in Form eines entsprechenden Steuerkastens veranschaulicht ist. Diese Steuereinrichtung 23 steht mit der zuvor erwähnten Überwachungseinrichtung 22 in geeigneter Weise in Signal- bzw. Steuerverbindung.

    [0030] In besonders zuverlässiger Weise kann die genannte Überwachungseinrichtung für den Verschmutzungsgrad der Filtersiebfläche 8 durch eine Differenzdruck-Überwachungseinrichtung 22 gebildet werden. Diese Überwachungseinrichtung 22 enthält dementsprechend wenigstens eine Druckmeßeinrichtung bzw. Druckmeßstelle 24 zur Druckmessung des Umluftstromes 5 - in dessen Strömungsrichtung betrachtet - im Bereich vor der Außenseite 8a des Trommelsiebes 6 sowie eine Druckmeßeinrichtung mit vorzugsweise mehreren Druckmeßstellen bzw. Druckentnahme-Bohrungen 25 im Bereich hinter der Innenseite des Trommelsiebes 6. Diese zuletzt genannten Druckmeßeinrichtungen 25 sind zweckmäßig - wie in Fig.1 angedeutet - im Bereich des Innenumfangs am zustromseitigen Ende 9a des Gaskanales 9 verteilt angeordnet, so daß ein repräsentativer Mittelwert erfaßt werden kann. Dementsprechend wird - wie ebenfalls in Fig.1 angedeutet ist - der Verschmutzungsgrad der Filtersiebfläche 8 durch den Differenzdruck ΔP zwischen einer im Bereich vor der Außenseite 8a des Trommelfilters 6 gemessenen ersten Druckgröße P1 des Umluftstromes 5 und einer im Bereich hinter der Innenseite des Trommelsiebes 6 gemessenen zweiten Druckgröße P2 ermittelt. Der ermittelte Differenzdruck ΔP kann dann intermettierend oder - vorzugsweise - kontinuierlich ermittelt und über eine Meß- bzw. Signalleitung 26 der Steuereinrichtung 23 zugeführt werden, in der der zugeführte aktuelle Differenzdruck jeweils mit einem voreinstellbaren Grenzwert für die Verschmutzung verglichen wird. Bei Überschreiten des voreingestellten Grenzwertes des Verschmutzungsgrades kann dann die beschriebene Abreinigung der Trommelsieb-Außenseite 8a aktiviert werden, wozu die Absaugdüseneinrichtung 11 durch die Steuereinrichtung 23 eingeschaltet wird. Dabei kann bei jedem Abreinigungsintervall seitens der Absaugdüseneinrichtung 11 oder nur zu bestimmten wählbaren Abreinigungsintervallen die Bürstenrolle 16 im Sinne einer verstärkten Abreinigung zugeschaltet werden.

    [0031] Die Steuereinrichtung 23 zur Steuerung der Aktivierung zumindest der Absaugdüseneinrichtung 11 kann zweckmäßig zusätzlich noch eine Zeitschalteinrichtung 27 zum periodisch wahlweisen Einschalten dieser Absaugdüseneinrichtung 11 enthalten. Diese zusätzliche Zeitschalteinrichtung 27 kann im Bedarfsfalle die in der Hauptsache durch den Verschmutzungsgrad der Filtersiebfläche 8 gesteuerte Abreinigung noch zusätzlich überlagern, so daß dadurch eine doppelte Überwachung für diese Abreinigung und somit eine besonders hohe Sicherheit für den Betrieb der erfindungsgemäßen Vorrichtung und damit auch der zugehörigen Spannmaschine gewährleistet wird.

    [0032] Wie bereits weiter oben erläutert worden ist, kann der die Abreinigung der Filtersieb- bzw. Trommelsieb-Außenseite 8a aktivierende Grenzwert des genannten Verschmutzungsgrades in Abhängigkeit von mehreren Faktoren vorherbestimmt bzw. voreingestellt werden. Diese Voreinstellung kann in Abhängigkeit von
    • einer vorgewählten Luftmenge durch Einstellen der Drehzahl des Umluftventilators 4,
    • einer ebenfalls die Luftmenge steuernden Einstellung wenigstens einer Umluftklappe im Weg des Umluftstromes 5,
    • der Einstellung einer für den jeweiligen Textilbahn-Behandlungsprozeß erforderlichen Lufttemperatur und
    • einer vorgewählten Feuchtigkeit der Umluft während des Behandlungsprozesses
    vorgenommen werden.

    [0033] Bei einem praktischen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung kann die Steuerung für die Abreinigung der Filtersiebfläche 8 des Filtersiebes/Trommelsiebes 6 zweckmäßig einem computergestützten Prozeßsteuerungssystem für die ganze zugehörige Spannmaschine in entsprechender Weise zugeordnet bzw. untergeordnet werden. In diesem Zusammenhang ist es von Bedeutung, daß dem Steuerungssystem die oben angeführten Abhängigkeiten, nämlich Ventilatordrehzahl (Luftmenge), Umluftklappen-Einstellpositionen, Lufttemperatur und Feuchtigkeit der Umluft, bekannt sind. Dem Steuerungssystem kann nun in Form von Tabellen mitgeteilt werden, welche Luftströmungs-Widerstände bei bestimmten Abhängigkeitswerten für Lufttemperatur, Luftfeuchte, Ventilatordrehzahl und Umluftklappen-Einstellpositionen am Filtersieb entstehen. Dementsprechend kann dann der zum Steuerungssystem gehörende Rechner evtl. notwendig werdende Korrekturen aus den jeweils vorhandenen Parametern der Lufttemperatur, der Luftfeuchte, der Ventilatordrehzahl und der Umluftklappen-Einstellposition errechnen und daraus den für den gegenwärtigen Betriebszustand zu erwartenden Differenzdruck am Filtersieb bestimmen.

    [0034] Liegt demnach ein Sollwert für die Aktivierung der Filtersieb-Abreinigung von beispielsweise etwa 50% der Differenzdruckgröße (bezogen auf das saubere Filtersieb) vor, dann kann über das erwähnte Steuerungssystem bzw. über die Steuereinrichtung 23 der zulässige Grenzwert des Differenzdruckes (und somit des Verschmutzungsgrades) am Filtersieb bestimmt und dann Alarm ausgelöst oder die Abreinigung aktiviert werden, wenn dieser Grenzwert des Differenzdruckes erreicht bzw. überschritten wird.


    Ansprüche

    1. Verfahren zur Reinigung eines zirkulierenden Umluftstromes im Innern einer insbesondere zum Trocknen und/oder Fixieren von fortlaufend transportierten, breitgeführten Textilbahnen bestimmten Behandlungsmaschine, wobei

    a) der von einem Ventilator erzeugte, zur Behandlung der Textilbahn dienende Umluftstrom vor der Ansaugstelle dieses Ventilators ein endloses Filtersieb von außen nach innen durchströmt und dabei mitgeführte Verunreinigungen, wie Fasern, Flusen und dgl. von der Außenseite des Filtersiebes aufgefangen werden und

    b) das Filtersieb an seiner Außenseite von dort angesammelten Verunreinigungen mittels einer Absaugdüseneinrichtung in steuerbaren Intervallen abgereinigt und dabei das Filtersieb umlaufend angetrieben wird,

    dadurch gekennzeichnet, daß
    c) die Abreinigung der Filtersieb-Außenseite über ein mit einem Rechner versehenes Steuerungssystem zumindest bei Erreichen eines voreinstellbaren Verschmutzungs-Grenzwertes aktiviert wird, der durch den Differenzdruck zwischen der Außenseite und der Innenseite der Filtersiebfläche in Abhängigkeit von voreinstellbaren Werten der Luftmenge, der Temperatur und der Feuchtigkeit des Umluftstromes ermittelt wird.
     
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Differenzdruck zwischen einer im Bereich vor der Außenseite der Filtersiebfläche gemessenen ersten Druckgröße des Umluftstromes und einer im Bereich hinter der Innenseite der Filtersiebfläche gemessenen zweiten Druckgröße ermittelt und der die Abreinigung der Filtersieb-Außenseite aktivierende Verschmutzungs-Grenzwert über diesen Differenzdruck in Abhängigkeit von

    - der vorgewählten Luftmenge durch Einstellen der Ventilatordrehzahl,

    - der ebenfalls die Luftmenge steuernden Einstellung von Umluftklappen im Weg des Umluftstromes,

    - der Einstellung der für den jeweiligen Textilbahn-Behandlungsprozeß erforderlichen Lufttemperatur und

    - der vorgewählten Feuchtigkeit der Umluft während des Behandlungsprozesses

    voreingestellt wird.
     
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Aktivierung der Abreinigung der Filtersieb-Außenseite der Absaugdüseneinrichtung wahlweise eine zusätzlich auf die Filtersieb-Außenseite einwirkende Reinigungsbürste zugeschaltet wird.
     
    4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aktivierung für die Abreinigung der Filtersieb-Außenseite zusätzlich noch durch eine zeitliche Überwachung gesteuert wird.
     
    5. Vorrichtung zur Reinigung eines zirkulierenden Umluftstromes innerhalb einer insbesondere zum Trocknen und/oder Fixieren von fortlaufend transportierten, breitgeführten Textilbahnen ausgebildeten Behandlungsmaschine, enthaltend

    a) wenigstens einen innerhalb des Maschinengehäuses (1) angeordneten, den Umluftstrom (5) erzeugenden Ventilator (4),

    b) ein der Ansaugseite (4a) des Ventilators (4) in Strömungsrichtung des Umluftstromes (5) vorgeschaltetes, endloses Filtersieb (6) mit einer von außen nach innen vom Umluftstrom durchströmten Filtersiebfläche (8), wobei das Innere des Filtersiebes über einen Gaskanal (9) mit der Ansaugseite des Ventilators verbunden ist,

    c) wenigstens eine auf der Außenseite (8a) des Filtersiebes (8) angeordnete Absaugdüseneinrichtung (11), die zum Abreinigen von auf der Filtersieb-Außenseite (8a) angesammelten Verunreinigungen in steuerbaren Intervallen bei umlaufend antreibbarem Filtersieb aktivierbar ist,

    gekennzeichnet durch

    d) eine Differenzdruck-Überwachungseinrichtung (22) zur Überwachung eines voreinstellbaren Verschmutzungs-Grenzwertes der Filtersiebfläche (8) sowie

    e) eine mit der Differenzdruck- Überwachungseinrichtung (22) in Verbindung stehende, rechnergestützte Steuereinrichtung (23), über die die Absaugdüseneinrichtung (11) bei Erreichen des aus dem Differenzdruck zwischen Außen- und Innenseite der Filtersiebfläche (8) in Abhängigkeit von voreinstellbaren Werten der Luftmenge, der Temperatur und der Feuchtigkeit des Umluftstromes (5) ermittelbaren Verschmutzungs-Grenzwertes aktivierbar ist.


     
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Überwachungseinrichtung für den Verschmutzungsgrad der Filtersiebfläche (8) durch eine Differenzdruck-Überwachungseinrichtung (22) gebildet wird, die Druckmeßeinrichtungen (24, 25) zur Druckmessung des Umluftstromes (5) - in dessen Strömungsrichtung betrachtet - einerseits im Bereich vor der Außenseite (8a) und andererseits im Bereich hinter der Innenseite des Filtersiebes (6) enthält.
     
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest im Strömungsbereich hinter der Innenseite des Filtersiebes (6), vorzugsweise im Bereich des Innenumfangs des Gaskanales (9, 9a) zum Ventilator (4), eine Druckmeßeinrichtung mit mehreren Meßstellen (25) verteilt vorgesehen ist.
     
    8. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (23) zusätzlich eine Zeitschalteinrichtung (27) zum periodisch wahlweisen Einschalten der Absaugdüseneinrichtung (11) enthält.
     
    9. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Absaugdüseneinrichtung (11) eine über die Steuereinrichtung (23) wahlweise zuschaltbare Reinigungsbürste (16) zum zusätzlichen mechanischen Abreinigen der Außenseite (8a) des Filtersiebes (6) zugeordnet ist.
     
    10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsbürste als rotierend antreibbare Bürstenrolle (16) ausgebildet ist, die nur auf Teilabschnitten ihrer Außenumfangsseite mit Borsten besetzt, vorzugsweise mit einem schraubenlinienförmigen Borstenbesatz (16a) etwa nach Art eines Trapezgewindes versehen ist.
     
    11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Bürstenrolle (16) an einer Schwenkhebelanordnung (17) gehaltert ist, der eine mit der Steuereinrichtung (23) in Steuerverbindung stehende Stelleinrichtung (18) derart zugeordnet ist, daß die Bürstenrolle in programmierbarer Weise in eine Reinigungsstellung (Fig.2) gegen die Außenseite (8a) des Filtersiebes (6) und in eine Außereingriffstellung (Fig.3) von dieser Außenseite (8a) schwenkbar ist, wobei die Bürstenrolle (16) in ihrer Reinigungsstellung durch eine Antriebseinrichtung (20) rotierend antreibbar ist.
     
    12. Vorrichtung nach Anspruch 11, wobei das Filtersieb in Form eines rotierend antreibbaren Trommelsiebes (6) ausgeführt ist, dessen Umfangsmantel als Filterfläche (8) ausgebildet ist und das abströmseitig durch sein eines Stirnende (6a) offen mit dem Gaskanal (9) zum Anschluß an die Ansaugseite (4a) des Ventilators (4) in Verbindung steht, und wobei die Absaugdüse (11a) der Absaugdüseneinrichtung (11) sich etwa in axialer Richtung über die Außenumfangsseite des Trommelsieb-Umfangsmantels erstreckt und an einen mit Druckluft betriebenen Ejektor (13) angeschlossen ist, der zu einem Luftfilterelement (15) führt, dadurch gekennzeichnet, daß die Bürstenrolle (16) sich im wesentlichen über die ganze axiale Länge des Trommelsiebes (6) erstreckt und - in Drehrichtung (7) des Trommelsiebes betrachtet - dicht hinter der Absaugdüse (11a) derart angeordnet und dabei ihre Drehrichtung (21) der des Trommelsiebes derart entgegengerichtet ist, daß von der Außenseite (8a) des Trommelsiebes abgebürstete Verunreinigungen der Absaugdüse zugefördert werden.
     


    Claims

    1. Method of purifying a circulating air stream in the interior of a treatment machine intended in particular for drying and/or fixing of continuously transported lengths of textile material which are guided in open width, wherein

    a) the circulating air stream which is produced by a fan and serves for treatment of the length of textile material streams inwards from the exterior through an endless filter screen before the intake point of this fan and contaminants such as fibres, fluff and the like which are carried along with the air stream are collected by the outer face of the filter screen and

    b) contaminants accumulated on the outside of the filter screen are cleaned off at controllable intervals by means of an extraction nozzle arrangement and during this the filter screen is driven in rotation,

    characterised in that
    c) the cleaning of the outer face of the filter screen is activated by way of a control system provided with a computer at least when a soiling boundary value which can be preset is reached, this boundary value being determined by the pressure differential between the outer face and the inner face of the filter screen surface as a function of values which can be preset for the quantity of air, the temperature and the humidity of the circulating air stream.
     
    2. Method as claimed in Claim 1, characterised in that the pressure differential between a first pressure value of the circulating air stream measured in the region before the outer face of the filter screen surface and a second pressure value measured in the region behind the inner face of the filter screen surface is determined and the soiling boundary value which activates the cleaning of the outer face of the filter screen is preset by way of the pressure differential as a function of

    - the preselected quantity of air by adjusting the speed of the fan,

    - the adjustment of circulating air valves in the path of the circulating air stream which likewise controls the quantity of air,

    - the adjustment of the air temperature necessary for the particular process for treatment of the length of textile material and

    - the preselected humidity of the circulating air during the treatment process.


     
    3. Method as claimed in Claim 1, characterised in that when the cleaning of the outer face of the filter screen is activated, a cleaning brush which additionally acts on the outer face of the filter screen is switchably connected to the extraction nozzle arrangement.
     
    4. Method as claimed in Claim 1, characterised in that the activation for the cleaning of the outer face of the filter screen is additionally controlled by monitoring over time.
     
    5. Apparatus for purification of a circulating air stream inside a treatment machine designed in particular for drying and/or fixing of continuously transported lengths of textile material which are guided in open width, comprising

    a) at least one fan (4) which is disposed inside the machine housing (1) and produces the circulating air stream (5),

    b) an endless filter screen (6) which is arranged before the intake side (4a) of the fan (4) in the flow direction of the circulating air stream and has a filter screen surface (8) through which the circulating air stream flows inwards from the exterior, the interior of the filter screen being connected to the intake side of the fan by way of a gas duct (9),

    c) at least one extraction nozzle arrangement (11) which is disposed on the outer face (8a) of the filter screen (8) and can be activated at controllable intervals for cleaning off of contaminants accumulated on the outer face (8a) of the filter screen while the filter screen is being driven in rotation,

    characterised by

    d) a pressure differential monitoring arrangement (22) for monitoring a soiling boundary value which can be preset for the surface of the filter screen (8), and

    e) a computer-aided control arrangement (23) which is connected to the pressure differential monitoring arrangement (22) and by means of which the extraction nozzle arrangement (11) can be activated when the soiling boundary value is reached which can be determined from the pressure differential between the outer face and the inner face of the filter screen surface (8) as a function of values which can be preset for the quantity of air, the temperature and the humidity of the circulating air stream (5).


     
    6. Apparatus as claimed in Claim 5, characterised in that the monitoring arrangement for the degree of soiling of the surface of the filter screen (8) is formed by a pressure differential monitoring arrangement (22) which includes pressure measuring arrangements (24, 25) for measuring the pressure of the circulating air stream (5) - when viewed in the direction of flow thereof - on the one hand in the region before the outer face (8a) and on the other hand in the region behind the inner face of the filter screen (6).
     
    7. Apparatus as claimed in Claim 6, characterised in that a pressure measuring arrangement with several measurement points (25) distributed is provided at least in the flow region behind the inner face of the filter screen (6), preferably in the region of the inner circumference of the gas duct (9, 9a) to the fan.
     
    8. Apparatus as claimed in Claim 5, characterised in that the control arrangement (23) additionally includes a time switch arrangement (27) for periodically selectively switching in the extraction nozzle arrangement (11).
     
    9. Apparatus as claimed in Claim 5, characterised in that a cleaning brush (16) which can be selectively switched in by way of the control arrangement (23) is co-ordinated with the extraction nozzle arrangement (11) for additional mechanical cleaning of the outer face (8a) of the filter screen (6).
     
    10. Apparatus as claimed in Claim 9, characterised in that the cleaning brush is constructed as a brush roller (16) which can be driven in rotation and which is equipped with bristles only on portions of its outer circumference, preferably being provided with a helical bristle attachment (16a) approximately like a trapezoidal thread.
     
    11. Apparatus as claimed in Claim 10, characterised in that the brush roller (16) is retained on a rocking lever arrangement (17) with which is co-ordinated a setting arrangement (18) in control connection with the control arrangement (23) in such a way that the brush roller is pivotable in a programmable manner into a cleaning position (Figure 2) against the outer face (8a) of the filter screen (6) and into a position (Figure 3) where it is disengaged from this outer face (8a), wherein the brush roller (16) in its cleaning position can be driven in rotation by a drive arrangement (20).
     
    12. Apparatus as claimed in Claim 11, in which the filter screen is constructed in the form of a drum screen (6) which can be driven in rotation and has its circumferential casing constructed as a filter surface (8) and which on the discharge side is connected by one of its ends (6a) openly to the gas duct (9) for connection to the intake side (4a) of the fan (4), and wherein the extraction nozzle (11a) of the extraction nozzle arrangement (11) extends approximately in the axial direction over the outer circumferential face of the circumferential drum screen casing and is connected to an ejector (13) which is operated by compressed air and leads to an air filter element (15), characterised in that the brush roller extends substantially over the entire axial length of the drum screen (6) and - when viewed in the direction of rotation (7) of the drum screen - is disposed close behind the extraction nozzle (11a) and its direction of rotation (21) is opposed to that of the drum screen in such a way that contaminants brushed off from the outside (8a) of the drum screen are conveyed to the extraction nozzle.
     


    Revendications

    1. Procédé d'épuration d'un courant d'air en circulation à l'intérieur d'une machine de traitement destinée en particulier au séchage et/ou au fixage de bandes textiles étalées en largeur et transportées en continu, suivant lequel

    a) le courant d'air en circulation généré par un ventilateur et destiné au traitement de la bande textile balaye un tamis filtrant sans fin de l'extérieur vers l'intérieur devant le lieu d'aspiration de ce ventilateur et les impuretés ainsi entraînées telles que des fibres, des peluches et analogues sont interceptées par le côté extérieur du côté filtrant et

    b) le tamis filtrant est débarrassé sur le côté extérieur des impuretés qui s'y sont accumulées au moyen d'un dispositif à buse d'aspiration à intervalles commandés et de plus le tamis filtrant est entraîné en un mouvement sans fin,

       caractérisé
       c) en ce que le nettoyage du côté extérieur du tamis filtrant est mis en service par un système de commande équipé d'un ordinateur au moins lorsqu'un seuil préréglable de souillure est atteint et déterminé par la pression différentielle entre le côté extérieur et le côté intérieur du tamis filtrant en fonction de valeurs préréglables du débit d'air, de la température et de l'humidité du flux d'air en circulation.
     
    2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la pression différentielle entre une pression du courant d'air en circulation mesurée dans une zone située devant le côté extérieur de la surface du tamis filtrant et une seconde pression mesurée dans une zone située derrière le côté intérieur de la surface du tamis filtrant est déterminée et le seuil de souillure déclenchant le nettoyage du côté extérieur du tamis filtrant est préréglé au moyen de cette pression différentielle en fonction

    - du débit d'air présélectionné par réglage de la vitesse de rotation du ventilateur,

    - du réglage de clapets qui sont situés dans la voie du courant d'air en circulation et qui commandent également le débit d'air,

    - du réglage de la température de l'air nécessaire au processus particulier de traitement de la bande textile et

    - de l'humidité pré-selectionnable de l'air en circulation pendant le processus de traitement.


     
    3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'accessoirement une brosse de nettoyage agissant sur le côté extérieur du tamis filtrant est sélectivement branchée lors d'une mise en service du nettoyage du côté extérieur du tamis filtrant au moyen du dispositif à buse d'aspiration.
     
    4. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la mise en service du nettoyage du côté extérieur du tamis filtrant est de plus commandée accessoirement par un contrôle dans le temps.
     
    5. Dispositif d'épuration d'un courant d'air en circulation à l'intérieur d'une machine de traitement destinée en particulier au séchage et/ou au fixage de bandes textiles étalées en largeur et transportées en continu, comprenant

    a) au moins un ventilateur (4) disposé à l'intérieur de l'enveloppe de la machine (1) et générant le courant d'air en circulation (5),

    b) un tamis filtrant sans fin (6) monté en amont du côté aspiration (4a) du ventilateur(4) dans ie sens de la circulation du courant d'air (5) et ayant une surface (8) balayée par le courant d'air en circulation de l'extérieur vers l'intérieur, l'intérieur du tamis filtrant étant raccordé à un canal à gaz (9) au côté de l'aspiration du ventilateur,

    c) au moins un dispositif à buse d'aspiration (11) disposé sur le côté extérieur (8a) du tamis filtrant (8) et pouvant être mis en service pour le nettoyage des souillures accumulées sur le côté extérieur (8a) du tamis filtrant à intervalles commandés alors que le tamis filtrant est entraîné en circulation sans fin,

       caractérisé par

    d) un dispositif (22) de contrôle de pression différentielle pour le contrôle d'un seuil préréglable de souillure de la surface (8) du tamis filtrant, ainsi que

    e) un dispositif de commande (23) assisté par ordinateur, communiquant avec le dispositif (22) de contrôle de pression différentielle et au moyen duquel le dispositif (11) à buse d'aspiration peut être mis en service lorsqu'est atteint le seuil de souillure déterminable par la pression différentielle entre le côté extérieur et le côté intérieur de la surface (8) du tamis filtrant en fonction de valeurs préréglables du débit d'air, de la température et de l'humidité du courant d'air en circulation (5).


     
    6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que le dispositif de contrôle du taux de souillure de la surface (8) du tamis filtrant est formé d'un dispositif (22) de contrôle de pression différentielle qui comprend des dispositifs manométriques (24, 25) de mesure de la pression du courant d'air en circulation (5) - dans son sens de circulation - d'une part dans la zone située devant le côté extérieur (8a) et d'autre part dans la région située derrière le côté intérieur du tamis filtrant (6).
     
    7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'un dispositif manométrique ayant plusieurs lieux répartis de mesure (25) est prévu au moins dans la zone de circulation située derrière le côté intérieur du tamis filtrant (6), de préférence dans la région de la circonférence intérieure du canal à gaz (9, 9a) débouchant sur le ventilateur (4).
     
    8. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que le dispositif de commande (23) comprend accessoirement un dispositif à minuterie (27) de branchement périodique sélectif du dispositif (11) à buse d'aspiration.
     
    9. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que le dispositif (11) à buse d'aspiration est associé à une brosse de nettoyage (16) pouvant être branchée facultativement par le dispositif de commande (23) pour le nettoyage supplémentaire mécanique du côté extérieur (8a) du tamis filtrant (6).
     
    10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que la brosse de nettoyage est un rouleau-brosse (16) pouvant être entraîné en rotation, qui ne comporte des soies que sur des secteurs de son côté circonférentiel extérieur, de préférence qui comprend un groupe hélicoïdal de soies (16a) à peu près à la manière d'un filet trapézoïdal.
     
    11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que le rouleau-brosse (16) est monté sur un ensemble de leviers oscillants (17) auxquels est associé un dispositif de positionnement (18) qui est en liaison de commande avec le dispositif de commande (23) de manière que le rouleau-brosse puisse être amené de manière programmée à une position de nettoyage (figure 2) à laquelle il est contre le côté extérieur (8a) du tamis filtrant (6) et à une position hors de prise (figure 3) avec le côté extérieur (8a) de celui-ci, le rouleau-brosse (16) occupant sa position de nettoyage pouvant être entraîné en rotation par un dispositif de commande (20).
     
    12. Dispositif selon la revendication 11, dans lequel le tamis filtrant est réalisé à la forme d'un tamis à tambour pouvant être entraîné en rotation, dont la surface circonférentielle est conformée en surface filtrante (8) et dont le côté sortie de la circulation communique par l'une (6a) de ses extrémités ouvertes avec le canal à gaz (9) pour être raccordé au côté aspiration (4a) du ventilateur (4) et dans lequel la buse d'aspiration (11a) du dispositif à buse (11) se prolonge sensiblement en direction axiale sur le côté de la circonférence extérieure de l'enveloppe circonférentielle du tamis à tambour et est raccordée à un éjecteur (13) commandé par air comprimé et menant à un élément (15) de filtrage d'air, caractérisé en ce que le rouleau-brosse (16) se prolonge sensiblement sur la totalité de la longueur axiale du tamis à tambour (6) et est disposé étroitement derrière la buse d'aspiration (11a) - par rapport au sens de rotation (7) du tamis à tambour - et de plus a un sens de rotation (21) qui est opposé à celui du tamis filtrant de manière telle que les impuretés enlevées par brossage du côté extérieur (8a) du tamis à tambour soient transportées vers la buse d'aspiration.
     




    Zeichnung