[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren (entsprechend dem Oberbegriff des Anspruches
1) sowie eine Vorrichtung (entsprechend dem Oberbegriff des Anspruches 5) zur Reinigung
eines zirkulierenden Umluftstromes im Innern einer insbesondere zum Trocknen und/oder
Fixieren von fortlaufend transportierten, breitgeführten Textilbahnen bestimmten Behandlungsmaschine.
[0002] Eine bekannte Ausführung der vorausgesetzten Art läßt sich etwa dem DE-GM 83 04 087
entnehmen. Hiernach ist ein Filtersieb in Form eines drehbaren Trommelfilters ausgeführt,
wobei sich etwa in axialer Richtung über die Außenumfangsseite des Umfangsmantels
dieses Trommelfilters eine Absaugreinigungsdüse erstreckt, die an einen mit Druckluft
betriebenen Ejektor angesschlossen ist, der über eine Verbindungsleitung zu einem
Filterelement, beispielsweise einem Filtersack führt. Im praktischen Betrieb dieser
bekannten Ausführung wird im allgemeinen so vorgegangen, daß die Abreinigung des Trommelfilter-Umfangsmantels
und somit die entsprechende Absaugdüseneinrichtung in genau festgelegten Perioden
bzw. vorgewählten Zeitintervallen ein- und ausgeschaltet wird. Dieses periodische
Ein- und Ausschalten der Abreinigung erfolgt unabhängig davon, wie stark die Außenseite
des Trommelfilters verschmutzt ist, d.h. es wurde ein zeitlich gesteuertes Abreinigungsintervall
erfahrungsgemäß vorgewählt, so daß bei schwankenden Betriebsverhältnissen und bei
zu langen Zeitabständen zwischen zwei Abreinigungsvorgängen der Trommelfilter-Umfangsmantel
so stark verschmutzt sein konnte, daß eine zufriedenstellende Abreinigung mit Hilfe
der Absaugdüse nicht mehr möglich war und der Siebmantel gegen einen sauberen Siebmantel
ausgewechselt werden mußte. Hierbei wird dann auch in Kauf genommen, daß der Umluftstrom
innerhalb der zugehörigen Behandlungsmaschine bzw. innerhalb eines Behandlungsfeldes
in dieser Maschine einen entsprechend hohen Druckabfall erfährt.
[0003] Aus der FR-A-25 33 141 ist ferner eine Reinigungsvorrichtung für ein feststehendes
oder längsbewegliches Filterband in einem Trockner für textile Materialbahnen bekannt.
Diese Reinigungsvorrichtung enthält Absaug- und/oder Blasdüsen, durch die an der Außenseite
des Filtersiebbandes angesammelte Fasern abgesaugt bzw. abgeblasen werden können.
Die so gebildeten Reinigungsdüsen sind an Absaug- und/oder Blaseinrichtungen angeschlossen,
die in Abhängigkeit vom jeweiligen Strömungswiderstand des Filtersiebbandes oder in
bestimmten Zeitintervallen über Ventile, also über die Luftmenge gesteuert werden
können.
[0004] Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff
des Anspruches 1 bzw. eine Vorrichtung entsprechend dem Oberbegriff des Anspruches
5 derart weiterzuentwickeln, daß auf besonders zuverlässige Weise ein übermäßiges
Zusetzen der Filtersiebfläche durch Verunreinigungen aus dem Umluftstrom weitgehend
vermieden werden kann.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale einerseits
des Anspruches 1 (Verfahren) und andererseits des Anspruches 5 (Vorrichtung) gelöst.
[0006] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen dieser Erfindung sind Gegenstand
der Unteransprüche.
[0007] Nach diesem erfindungsgemäßen Verfahren hat es sich als äußerst vorteilhaft erwiesen,
wenn die Abreinigung der Filtersieb-Außenseite über ein mit einem Rechner versehenes
Steuersystem zumindest bei Erreichen eines voreinstellbaren Verschmutzungsgrades bzw.
Verschmutzungs-Grenzwertes aktiviert wird, der durch den Differenzdruck zwischen der
Außenseite und der Innenseite der Filtersiebfläche in Abhängigkeit von voreinstellbaren
Werten der Luftmenge, der Temperatur und der Feuchtigkeit des Umluftstromes ermittelt
wird. Dementsprechend wird bei der erfindungsgemäßen Ausführung das Filtersieb bzw.
dessen Filtersiebfläche, durch das bzw. die der von seinen mitgeführten Verunreinigungen
wie Textilfasern, Flusen usw. zu befreiende Umluftstrom unter Einbeziehung vorgewählter
Einstellwerte bzw. Parameter auf seinen Verschmutzungsgrad überwacht. Auf diese Weise
wird bei Erreichen eines voreinstellbaren Verschmutzungs-Grenzwertes die Abreinigung
aktiviert und damit die zugehörige Absaugdüseneinrichtung für ein entsprechend langes
Abreinigungsintervall eingeschaltet. Daher kann mit relativ großer Zuverlässigkeit
vermieden werden, daß sich die gesamte Filtersiebfläche durch die aus dem Umluftstrom
auszufilternden Verunreinigungen übermäßig zusetzt, so daß auch stets ein zuverlässig
in der zugehörigen Behandlungsmaschine bzw. in dem entsprechenden Behandlungsfeld
wirkender Behandlungsvorgang für entsprechende Textilbahnen gewährleistet ist.
[0008] Erfindungsgemäß kann der Differenzdruck zwischen einer im Bereich von der Außenseite
der Filtersiebfläche gemessenen ersten Druckgröße des Umluftstromes und einer im Bereich
hinter der Innenseite der Filtersiebfläche gemessenen zweiten Druckgröße ermittelt
und der die Abreinigung der Filtersieb-Außenseite aktivierende Verschmutzungs-Grenzwert
über diesen Differenzdruck in Abhängigkeit von
- der vorgewählten Luftmenge durch Einstellen der Ventilatordrehzahl,
- der ebenfalls die Luftmenge steuernden Einstellung von Umluftklappen im Weg des Umluftstromes,
- der Einstellung der für den jeweiligen Textilbehandlungsprozeß erforderlichen Lufttemperatur
und
- der vorgewählten Feuchtigkeit der Umluft während des Behandlungsprozesses
voreingestellt wird.
[0009] Diese Maßnahmen stellen besonders günstige Voraussetzungen dafür dar, die Abreinigung
des Filtersiebes bzw. seiner Filtersiebfläche automatisch steuern zu können. Es besteht
somit keine Gefahr, daß zum einen eine übermäßig starke Verschmutzung der Filtersiebfläche
die Behandlungswirkung des Umluftstromes deutlich beeinträchtigt; zum andern wird
aber auch vermieden, daß die Abreinigung des Filtersiebes bereits dann aktiviert wird,
wenn dies aufgrund eines relativ niedrigen Verschmutzungsgrades noch nicht erforderlich
ist.
[0010] In der Textilveredelung werden bekanntlich vielfach Chemikalien verwendet. Durch
den innerhalb der zugehörigen Behandlungsmaschine zirkulierenden Umluftstrom können
nun mitunter Teile der eingesetzten Chemikalien mitgerissen und bis in den Bereich
des Filtersiebes verschleppt werden, wo sie die relativ engen Maschen des Filtersiebes
bzw. der Filtersiebfläche - gegebenenfalls gemeinsam mit den anderen Verunreinigungen
(Fasern, Flusen, oder dgl.) - in unerwünschter Weise verschließen können. Bei diesen
Verwendungsfällen des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es daher von besonderem Vorteil,
wenn bei einer Aktivierung der Abreinigung der Filtersieb-Außenseite der Absaugdüseneinrichtung
wahlweise bzw. im Bedarfsfalle eine zusätzlich auf die Filtersieb-Außenseite einwirkende
Reinigungsbürste zugeschaltet werden kann. Diese bevorzugt in Form einer rotierend
antreibbaren Bürstenrolle auszuführende Reinigungsbürste kann dann in äußerst vorteilhafter
Weise die Maschen des Filtersiebes freibürsten, wobei die von der Filtersieb-Außenseite
abgebürsteten Verunreinigungen jeglicher Art - durch entsprechende Zuordnung der Reinigungsbürste
- ebenfalls von der Absaugdüseneinrichtung mit abgesaugt werden können.
[0011] Darüber hinaus kann es jedoch noch von Vorteil sein, die Aktivierung für die Abreinigung
der Filtersieb-Außenseite zusätzlich noch durch eine zeitliche Überwachung zu steuern,
so daß dann eine doppelte Überwachung der Filtersiebfläche vorgesehen wird.
[0012] Eine Vorrichtung zur Reinigung eines zirkulierenden Umluftstromes innerhalb der genannten
Behandlungsmaschine ist erfindungsgemäß gekennzeichnet durch eine Differenzdruck-Überwachungseinrichtung
zur Überwachung eines einstellbaren Verschmutzungs-Grenzwertes der Filtersiebfläche
sowie durch eine mit der Differenzdruck-Überwachungseinrichtung in Verbindung stehende,
rechnergestützte Steuereinrichtung, über die die Absaugdüsenein-richtung bei Erreichen
des aus dem Differenzdruck zwischen Außen- und Innenseite der Filtersiebfläche in
Abhängigkeit von voreinstellbaren Werten der Luftmenge, der Temperatur und der Feuchtigkeit
des Umluftstromes ermittelbaren Verschmutzungs-Grenzwertes aktivierbar ist.
[0013] Diese Vorrichtungsmaßnahmen gewährleisten einen stets zuverlässigen Abreinigungsvorgang
spätestens immer dann, wenn die Filtersiebfläche beginnt, sich übermäßig stark mit
Verunreinigungen aus dem Umluftstrom zuzusetzen.
[0014] Bei dieser erfindungsgemäßen Vorrichtung wird es für besonders zweckmäßig angesehen,
wenn die Differenzdruck-Überwachungseinrichtung Druckmeßeinrichtungen zur Druckmessung
des Umluftstromes - in dessen Strömungsrichtung betrachtet - einerseits im Bereich
vor der Außenseite und andererseits im Bereich hinter der Innenseite des Filtersiebes
enthält.
[0015] Um die Filtersiebfläche auch dann in der gewünschten Weise zuverlässig freihalten
und abreinigen zu können, wenn der zu reinigende Umluftstrom wenigstens teilweise
flüssige oder dampfförmige Behandlungschemikalien (z.B. Silikon oder dgl.) enthält,
die zum Verkrusten der Filtersiebfläche neigen, ist der Absaugdüseneinrichtung in
besonders vorteilhafter Weise eine Reinigungsbürste zugeordnet, die über die Steuereinrichtung
wahlweise zugeschaltet werden kann und für ein zusätzliches mechanisches Abreinigen
der Außenseite des Filtersiebes sorgt. Diese Reinigungsbürste ist zweckmäßig als rotierend
antreibbare Bürstenrolle ausgebildet, die nur auf Teilabschnitten ihrer Außenumfangsseite
mit Borsten besetzt, vorzugsweise mit einem schraubenlinienförmigen Borstenbesatz
etwa nach Art eines Trapezgewindes versehen ist. Durch diese Ausbildung wird zum einen
eine verstärkte Abreinigungsmöglichkeit für die Filtersiebgeschaffen, und zum andern
wird verhindert, daß die Borsten durch fest eingelagerten Faserbruch oder ähnliche
Verunreingungen in unerwünschter Weise verschmutzt werden können.
[0016] Die Erfindung sei nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. In dieser Zeichnung
zeigen:
- Fig.1
- eine Horizontalschnittansicht etwa des unteren Teils eines Behandlungsfeldes in einer
Textilbahn-Behandlungsmaschine mit zwei darin eingebauten erfindungsgemäßen Vorrichtungen
zur Reinigung je eines Umluftstromes;
- Fig.2
- eine Querschnittsansicht durch ein Filtersieb, entsprechend der Schnittlinie II-II
in Fig.1;
- Fig.3
- eine gleichartige Querschnittsansicht wie Fig.2, jedoch mit nicht aktiver (abgehobener)
Reinigungsbürste;
- Fig.4
- eine Teil-Längsansicht einer Reinigungsbürste in Form einer Bürstenrolle.
[0017] Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist bestimmt für die Reinigung eines Umluftstromes,
der zur Behandlung einer textilen Warenbahn in einer zugehörigen Behandlungsmaschine
bzw. in einem Behandlungsfeld dieser Maschine in an sich bekannter Weise zirkuliert.
Bei diesem in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiel sei dementsprechend
angenommen, daß die erfindungsgemäße Reinigungsvorrichtung innerhalb einer Textilbahn-Behandlungsmaschine
angeordnet ist, die in Form einer an sich bekannten Spannmaschine ausgeführt ist,
die zum Trocknen und/oder Fixieren von textilen Geweben und Gewirken zur Anwendung
kommt, die - als Textilbahnen in breitgeführtem Zustand - fortlaufend in Längsrichtung
durch diese Spannmaschine hindurchtransportiert werden. Von der Spannmaschine zeigt
Fig.1 in vereinfachter Darstellung und einer Horizontalschnittansicht den unteren
Teil eines Behandlungsfeldes 1, d.h. diese Spannmaschine kann in an sich bekannter
Weise aus einer entsprechenden Anzahl von in Längsrichtung hintereinander angeordneten
Behandlungsfeldern aufgebaut sein.
[0018] Gemäß Fig. 1 sei angenommen, daß in dem veranschaulichten Behandlungsfeld 1 zwei
gesonderte Umlufteinrichtungen 2, 3 - in Längsrichtung der Spannmaschine - hintereinander
angeordnet sind, und zwar in spiegelbildlicher Anordnung der einzelnen Einrichtungsteile
zueinander. Jede Umlufteinrichtung 2, 3 enthält dabei innerhalb des Maschinengehäuses
1a einen in entsprechender Weise in der Nähe einer zugehörigen - jeweils gegenüberliegenden
- Gehäuselängswand 1b bzw. 1c angeordneten Ventilator 4 zur Erzeugung je eines Umluftstromes,
der in an such bekannter Weise für die erforderliche Behandlung einer textilen Warenbahn
in der Spannmaschine dient und in Fig. 1 durch Pfeile 5 angedeutet ist. Nur der Vollständigkeit
halber sei hier noch ergänzt, daß etwa im Bereich oberhalb jedes Umluftventilators
4 in an sich bekannter Weise Düsenkästen angeordnet sind, durch die eine in der Spannmaschine
zu behandelnde Textilbahn mit Umluft bzw. einem der Umluft gleichzusetzenden zirkulierenden
Gas zwecks Trocknens und/oder Fixierens beblasen wird.
[0019] Nachfolgend wird der Einfachheit halber nur noch auf die in der rechten Hälfte der
Fig.1 veranschaulichte Umlufteinrichtung 2 mit der zugehörigen Vorrichtung zur Reinigung
des zirkulierenden Umluft-Behandlungsstromes 5 Bezug genommen, da die andere Umlufteinrichtung
3 bzw. jede weitere Umlufteinrichtung - bis auf eine evtl. Spiegelbildlichkeit - gleichartig
ausgeführt sein kann.
[0020] Der Ansaugseite 4a des Umluftventilators 4 ist in Strömungsrichtung des Umluftstroms
(Pfeile 5) ein Filtersieb 6 vorgeschaltet, das eine Art Faserfangsieb bildet und in
Form eines in Richtung des Pfeiles 7 (Fig.2 und 3) rotierend antreibbaren Trommelsiebes
ausgeführt ist. Der Umfangsmantel dieses Trommelsiebes, d.h. das eigentliche Faserfangsieb,
ist im wesentlichen aus einem geeigneten Filtergewebe hergestellt, umspannt ein rohrförmiges
Stützgestell (wie bekannt) und bildet eine Filtersiebfläche 8, die von außen nach
innen bzw. von der Außenumfangsseite zum Siebinnern von dem zu reinigenden Umluftstrom
5 auf seinem Weg zur Ansaugseite 4a des Umluftventilators 4 durchströmt wird. Dementsprechend
ist das eine Stirnende 6a des Trommelsiebes 6 durch einen im Querschnitt angepaßten
Gaskanal 9 offen mit der Ansaugseite 4a des Umluftventilators 4 verbunden.
[0021] Innerhalb des Trommelsiebes 6 bzw. im Bereich zwischen diesem Trommelsieb und der
Ansaugseite 4a des Umluftventilators 4 kann ferner in an sich bekannter und daher
nicht näher veranschaulichter Weise ein direkt oder indirekt den Umluftstrom 5 aufheizender
Wärmetauscher angeordnet sein.
[0022] Das Trommelsieb 6 ist zweckmäßig mit seiner geometrischen Längsachse 6b etwa rechtwinklig
zur Längsachse 1d der Spannmaschine bzw. des zugehörigen Behandlungsfeldes 1 innerhalb
des Maschinengehäuses 1a angeordnet. Im Bereich des der benachbarten Gehäuselängswand
1c zugewandten Stirnendes 6c ist dem Trommelsieb 6 eine geeignete Drehantriebseinrichtung
10 zugeordnet, die - wie in den Fig.2 und 3 angedeutet ist - beispielsweise in Form
eines Kettenradantriebes ausgeführt sein kann, um dieses Trommelsieb 6 und somit dessen
Umfangsmantel (Filtersiebfläche 8) beim Abreinigungsvorgang entsprechend dem Drehrichtungspfeil
7 antreiben zu können.
[0023] Auf der Außenseite (Außenumfangsseite) 8a des Trommelsiebes 6 ist mit relativ engem
Abstand und ortsfest (stationär) eine Absaugdüseneinrichtung 11 angeordnet, die zum
Abreinigen von auf dieser Außenseite 8a der Filtersiebfläche 8 angesammelten Verunreinigungen
(Fasern, Flusen, Chemikalien, usw.) in steuerbaren Zeitintervallen aktiviert werden
kann.
[0024] Diese Absaugdüseneinrichtung 11 enthält im vorliegenden Ausführungsbeispiel (vgl.
Fig.1) eine über die axiale Länge des Trommelsiebes 6 bzw. der zugehörigen Filtersiebfläche
8 reichende Absaugdüse lla in Form einer Schlitzdüse, so daß eine zuverlässige Abreinigung
der ganzen Filtersiebfläche 8 gewährleistet werden kann. Wie darüber hinaus in den
Fig.2 und 3 zu erkennen ist, sind auf der Schlitzdüse lla bzw. auf deren Gehäuse nach
außen hin zwei Ejektoren 13 unmittelbar angeordnet, die an eine gemeinsame Druckluftleitung
14 angeschlossen sind, die zu einem Staubsammelfilter 15 führt, der luftdurchlässig
ist, jedoch abgereinigte Fasern, Flusen, Staubteile und dgl. zurückhält und bei dem
es sich um einen üblichen Staubsammelsack, Filterschlauch oder dgl. handeln kann.
[0025] Bei dem hier in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Vorrichtung wird es ferner für zweckmäßig gehalten, der Absaugdüseneinrichtung 11
insgesamt eine wahlweise zuschaltbare Reinigungsbürste in Form einer rotierend antreibbaren
Bürstenrolle 16 zuzuordnen, um im Bedarfsfalle die Außenseite 8a des Trommelsiebes
6 bzw. der zugehörigen Filtersiebfläche 8 noch zusätzlich mechanisch abreinigen zu
können. Letzteres kann beispielsweise erforderlich sein, wenn bei der Behandlung in
der Spannmaschine von darin verwendeten Chemikalien Partikel mit dem Umluftstrom 5
mitgerissen werden können und ebenfalls durch die Filtersiebfläche 8 aus der Umluft
entfernt werden sollen. Diese Bürstenrolle 16 ist an einer geeigneten Schwenkhebelanordnung
17 gehaltert (Fig.2 und 3), der ein mit einer später noch zu erläuternden Steuereinrichtung
in Steuerverbindung stehender Stellzylinder 18 in der Weise zugeordnet ist, daß die
Bürstenrolle 16 in programmierbarer Weise um eine ortsfeste Achse 19 in eine Reinigungsstellung
entsprechend Fig.2 gegen die Außenseite 8a des Trommelsiebes 6 und in eine Außereingriffsstellung
entsprechend Fig.3 von dieser Außenseite 8a weggeschwenkt werden kann. Diese Bürstenrolle
16 ist dabei mit einer Antriebseinrichtung 20 so verbunden und steuerbar, daß sie
in ihrer Reinigungsstellung (Fig.2) in Richtung des Pfeiles 21 rotierend angetrieben
wird.
[0026] Anstelle des Stellzylinders 18 kann auch jede andere geeignete Betätigungs- bzw.
Stelleinrichtung (Stellglied) verwendet werden, beispielsweise auch ein Linearmotor
oder dgl..
[0027] Was die Anordnung der Bürstenrolle 16 ferner anbelangt, so erstreckt sich diese im
wesentlichen über die ganze axiale Länge des Trommelsiebes 6. Dabei ist die Bürstenrolle
16 - in Drehrichtung (Pfeil 7) des Trommelsiebes 6 betrachtet (vgl. Fig.2 und 3) -
dicht hinter der Absaugdüse 11a der Absaugdüseneinrichtung bzw. - einrichtungen 11
derart angeordnet und dabei in ihrer Drehrichtung (Pfeil 21) der des Trommelsiebes
6 entgegengerichtet, daß von der Außenseite 8a des Trommelsiebes 6 abgebürstete Verunreinigungen
der Absaugdüse 11a zugefördert bzw. in diese Absaugdüse eingeleitet werden können.
Die Absaugdüseneinrichtung 11 entfernt somit auch gleichzeitig die mit Hilfe der Bürstenrolle
16 von der Trommelsieb-Außenseite 8a abgebürsteten Verunreinigungen.
[0028] Zur Gestaltung der Bürstenrolle 16 sei noch darauf hingewiesen, daß sie zweckmäßig
nur auf Teilabschnitten ihrer Außenumfangsseite mit Borsten besetzt ist. Dies kann
vorzugsweise dadurch geschehen, daß diese Bürstenrolle 16 etwa in der anhand Fig.4
veranschaulichten Weise mit einem schraubenlinienförmigen Borstenbesatz 16a etwa nach
Art eines Trapezgewindes versehen ist. Diese Ausbildung bringt den Vorteil mit sich,
daß ein Verschmutzen der Borsten bzw. des Borstenbesatzes 16a durch fest eingelagerte
Verunreinigungen (Fasern, Flusen, Chemikalienpartikel, usw.) verhindert wird. Hierdurch
wird die Möglichkeit geschaffen, daß die Borsten bzw. der Borstenbesatz 16a bei der
Reinigungsarbeit seitens der Bürstenrolle 16 geöffnet werden, wodurch die genannten
Verunreinigung weitgehend gelockert und in Richtung der Absaugdüse 11a entfernt werden
können.
[0029] Von besonderer Bedeutung ist bei dieser erfindungsgemäßen Vorrichtung nun jedoch,
daß dem hier als Trommelsieb 6 ausgebildeten Filtersieb eine Einrichtung 22 (Fig.1)
zur Überwachung des Verschmutzungsgrades seiner Filtersiebfläche 8 zugeordnet ist.
Dabei gehört zu dieser Vorrichtung ferner eine die Absaugdüseneinrichtung 11 zumindest
in Abhängigkeit von einem voreinstellbaren Verschmutzungsgrad aktivierende Steuereinrichtung
23, bei der es sich vorzugsweise um eine elektrisch bzw. elektronisch arbeitende Steuereinrichtung
handelt und die in den Fig.1 und 2 der Einfachheit halber in Form eines entsprechenden
Steuerkastens veranschaulicht ist. Diese Steuereinrichtung 23 steht mit der zuvor
erwähnten Überwachungseinrichtung 22 in geeigneter Weise in Signal- bzw. Steuerverbindung.
[0030] In besonders zuverlässiger Weise kann die genannte Überwachungseinrichtung für den
Verschmutzungsgrad der Filtersiebfläche 8 durch eine Differenzdruck-Überwachungseinrichtung
22 gebildet werden. Diese Überwachungseinrichtung 22 enthält dementsprechend wenigstens
eine Druckmeßeinrichtung bzw. Druckmeßstelle 24 zur Druckmessung des Umluftstromes
5 - in dessen Strömungsrichtung betrachtet - im Bereich vor der Außenseite 8a des
Trommelsiebes 6 sowie eine Druckmeßeinrichtung mit vorzugsweise mehreren Druckmeßstellen
bzw. Druckentnahme-Bohrungen 25 im Bereich hinter der Innenseite des Trommelsiebes
6. Diese zuletzt genannten Druckmeßeinrichtungen 25 sind zweckmäßig - wie in Fig.1
angedeutet - im Bereich des Innenumfangs am zustromseitigen Ende 9a des Gaskanales
9 verteilt angeordnet, so daß ein repräsentativer Mittelwert erfaßt werden kann. Dementsprechend
wird - wie ebenfalls in Fig.1 angedeutet ist - der Verschmutzungsgrad der Filtersiebfläche
8 durch den Differenzdruck ΔP zwischen einer im Bereich vor der Außenseite 8a des
Trommelfilters 6 gemessenen ersten Druckgröße P1 des Umluftstromes 5 und einer im
Bereich hinter der Innenseite des Trommelsiebes 6 gemessenen zweiten Druckgröße P2
ermittelt. Der ermittelte Differenzdruck ΔP kann dann intermettierend oder - vorzugsweise
- kontinuierlich ermittelt und über eine Meß- bzw. Signalleitung 26 der Steuereinrichtung
23 zugeführt werden, in der der zugeführte aktuelle Differenzdruck jeweils mit einem
voreinstellbaren Grenzwert für die Verschmutzung verglichen wird. Bei Überschreiten
des voreingestellten Grenzwertes des Verschmutzungsgrades kann dann die beschriebene
Abreinigung der Trommelsieb-Außenseite 8a aktiviert werden, wozu die Absaugdüseneinrichtung
11 durch die Steuereinrichtung 23 eingeschaltet wird. Dabei kann bei jedem Abreinigungsintervall
seitens der Absaugdüseneinrichtung 11 oder nur zu bestimmten wählbaren Abreinigungsintervallen
die Bürstenrolle 16 im Sinne einer verstärkten Abreinigung zugeschaltet werden.
[0031] Die Steuereinrichtung 23 zur Steuerung der Aktivierung zumindest der Absaugdüseneinrichtung
11 kann zweckmäßig zusätzlich noch eine Zeitschalteinrichtung 27 zum periodisch wahlweisen
Einschalten dieser Absaugdüseneinrichtung 11 enthalten. Diese zusätzliche Zeitschalteinrichtung
27 kann im Bedarfsfalle die in der Hauptsache durch den Verschmutzungsgrad der Filtersiebfläche
8 gesteuerte Abreinigung noch zusätzlich überlagern, so daß dadurch eine doppelte
Überwachung für diese Abreinigung und somit eine besonders hohe Sicherheit für den
Betrieb der erfindungsgemäßen Vorrichtung und damit auch der zugehörigen Spannmaschine
gewährleistet wird.
[0032] Wie bereits weiter oben erläutert worden ist, kann der die Abreinigung der Filtersieb-
bzw. Trommelsieb-Außenseite 8a aktivierende Grenzwert des genannten Verschmutzungsgrades
in Abhängigkeit von mehreren Faktoren vorherbestimmt bzw. voreingestellt werden. Diese
Voreinstellung kann in Abhängigkeit von
- einer vorgewählten Luftmenge durch Einstellen der Drehzahl des Umluftventilators 4,
- einer ebenfalls die Luftmenge steuernden Einstellung wenigstens einer Umluftklappe
im Weg des Umluftstromes 5,
- der Einstellung einer für den jeweiligen Textilbahn-Behandlungsprozeß erforderlichen
Lufttemperatur und
- einer vorgewählten Feuchtigkeit der Umluft während des Behandlungsprozesses
vorgenommen werden.
[0033] Bei einem praktischen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung kann die Steuerung
für die Abreinigung der Filtersiebfläche 8 des Filtersiebes/Trommelsiebes 6 zweckmäßig
einem computergestützten Prozeßsteuerungssystem für die ganze zugehörige Spannmaschine
in entsprechender Weise zugeordnet bzw. untergeordnet werden. In diesem Zusammenhang
ist es von Bedeutung, daß dem Steuerungssystem die oben angeführten Abhängigkeiten,
nämlich Ventilatordrehzahl (Luftmenge), Umluftklappen-Einstellpositionen, Lufttemperatur
und Feuchtigkeit der Umluft, bekannt sind. Dem Steuerungssystem kann nun in Form von
Tabellen mitgeteilt werden, welche Luftströmungs-Widerstände bei bestimmten Abhängigkeitswerten
für Lufttemperatur, Luftfeuchte, Ventilatordrehzahl und Umluftklappen-Einstellpositionen
am Filtersieb entstehen. Dementsprechend kann dann der zum Steuerungssystem gehörende
Rechner evtl. notwendig werdende Korrekturen aus den jeweils vorhandenen Parametern
der Lufttemperatur, der Luftfeuchte, der Ventilatordrehzahl und der Umluftklappen-Einstellposition
errechnen und daraus den für den gegenwärtigen Betriebszustand zu erwartenden Differenzdruck
am Filtersieb bestimmen.
[0034] Liegt demnach ein Sollwert für die Aktivierung der Filtersieb-Abreinigung von beispielsweise
etwa 50% der Differenzdruckgröße (bezogen auf das saubere Filtersieb) vor, dann kann
über das erwähnte Steuerungssystem bzw. über die Steuereinrichtung 23 der zulässige
Grenzwert des Differenzdruckes (und somit des Verschmutzungsgrades) am Filtersieb
bestimmt und dann Alarm ausgelöst oder die Abreinigung aktiviert werden, wenn dieser
Grenzwert des Differenzdruckes erreicht bzw. überschritten wird.
1. Verfahren zur Reinigung eines zirkulierenden Umluftstromes im Innern einer insbesondere
zum Trocknen und/oder Fixieren von fortlaufend transportierten, breitgeführten Textilbahnen
bestimmten Behandlungsmaschine, wobei
a) der von einem Ventilator erzeugte, zur Behandlung der Textilbahn dienende Umluftstrom
vor der Ansaugstelle dieses Ventilators ein endloses Filtersieb von außen nach innen
durchströmt und dabei mitgeführte Verunreinigungen, wie Fasern, Flusen und dgl. von
der Außenseite des Filtersiebes aufgefangen werden und
b) das Filtersieb an seiner Außenseite von dort angesammelten Verunreinigungen mittels
einer Absaugdüseneinrichtung in steuerbaren Intervallen abgereinigt und dabei das
Filtersieb umlaufend angetrieben wird,
dadurch gekennzeichnet, daß
c) die Abreinigung der Filtersieb-Außenseite über ein mit einem Rechner versehenes
Steuerungssystem zumindest bei Erreichen eines voreinstellbaren Verschmutzungs-Grenzwertes
aktiviert wird, der durch den Differenzdruck zwischen der Außenseite und der Innenseite
der Filtersiebfläche in Abhängigkeit von voreinstellbaren Werten der Luftmenge, der
Temperatur und der Feuchtigkeit des Umluftstromes ermittelt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Differenzdruck zwischen
einer im Bereich vor der Außenseite der Filtersiebfläche gemessenen ersten Druckgröße
des Umluftstromes und einer im Bereich hinter der Innenseite der Filtersiebfläche
gemessenen zweiten Druckgröße ermittelt und der die Abreinigung der Filtersieb-Außenseite
aktivierende Verschmutzungs-Grenzwert über diesen Differenzdruck in Abhängigkeit von
- der vorgewählten Luftmenge durch Einstellen der Ventilatordrehzahl,
- der ebenfalls die Luftmenge steuernden Einstellung von Umluftklappen im Weg des
Umluftstromes,
- der Einstellung der für den jeweiligen Textilbahn-Behandlungsprozeß erforderlichen
Lufttemperatur und
- der vorgewählten Feuchtigkeit der Umluft während des Behandlungsprozesses
voreingestellt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Aktivierung der Abreinigung
der Filtersieb-Außenseite der Absaugdüseneinrichtung wahlweise eine zusätzlich auf
die Filtersieb-Außenseite einwirkende Reinigungsbürste zugeschaltet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aktivierung für die Abreinigung
der Filtersieb-Außenseite zusätzlich noch durch eine zeitliche Überwachung gesteuert
wird.
5. Vorrichtung zur Reinigung eines zirkulierenden Umluftstromes innerhalb einer insbesondere
zum Trocknen und/oder Fixieren von fortlaufend transportierten, breitgeführten Textilbahnen
ausgebildeten Behandlungsmaschine, enthaltend
a) wenigstens einen innerhalb des Maschinengehäuses (1) angeordneten, den Umluftstrom
(5) erzeugenden Ventilator (4),
b) ein der Ansaugseite (4a) des Ventilators (4) in Strömungsrichtung des Umluftstromes
(5) vorgeschaltetes, endloses Filtersieb (6) mit einer von außen nach innen vom Umluftstrom
durchströmten Filtersiebfläche (8), wobei das Innere des Filtersiebes über einen Gaskanal
(9) mit der Ansaugseite des Ventilators verbunden ist,
c) wenigstens eine auf der Außenseite (8a) des Filtersiebes (8) angeordnete Absaugdüseneinrichtung
(11), die zum Abreinigen von auf der Filtersieb-Außenseite (8a) angesammelten Verunreinigungen
in steuerbaren Intervallen bei umlaufend antreibbarem Filtersieb aktivierbar ist,
gekennzeichnet durch
d) eine Differenzdruck-Überwachungseinrichtung (22) zur Überwachung eines voreinstellbaren
Verschmutzungs-Grenzwertes der Filtersiebfläche (8) sowie
e) eine mit der Differenzdruck- Überwachungseinrichtung (22) in Verbindung stehende,
rechnergestützte Steuereinrichtung (23), über die die Absaugdüseneinrichtung (11)
bei Erreichen des aus dem Differenzdruck zwischen Außen- und Innenseite der Filtersiebfläche
(8) in Abhängigkeit von voreinstellbaren Werten der Luftmenge, der Temperatur und
der Feuchtigkeit des Umluftstromes (5) ermittelbaren Verschmutzungs-Grenzwertes aktivierbar
ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Überwachungseinrichtung
für den Verschmutzungsgrad der Filtersiebfläche (8) durch eine Differenzdruck-Überwachungseinrichtung
(22) gebildet wird, die Druckmeßeinrichtungen (24, 25) zur Druckmessung des Umluftstromes
(5) - in dessen Strömungsrichtung betrachtet - einerseits im Bereich vor der Außenseite
(8a) und andererseits im Bereich hinter der Innenseite des Filtersiebes (6) enthält.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest im Strömungsbereich
hinter der Innenseite des Filtersiebes (6), vorzugsweise im Bereich des Innenumfangs
des Gaskanales (9, 9a) zum Ventilator (4), eine Druckmeßeinrichtung mit mehreren Meßstellen
(25) verteilt vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (23)
zusätzlich eine Zeitschalteinrichtung (27) zum periodisch wahlweisen Einschalten der
Absaugdüseneinrichtung (11) enthält.
9. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Absaugdüseneinrichtung
(11) eine über die Steuereinrichtung (23) wahlweise zuschaltbare Reinigungsbürste
(16) zum zusätzlichen mechanischen Abreinigen der Außenseite (8a) des Filtersiebes
(6) zugeordnet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsbürste als
rotierend antreibbare Bürstenrolle (16) ausgebildet ist, die nur auf Teilabschnitten
ihrer Außenumfangsseite mit Borsten besetzt, vorzugsweise mit einem schraubenlinienförmigen
Borstenbesatz (16a) etwa nach Art eines Trapezgewindes versehen ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Bürstenrolle (16) an
einer Schwenkhebelanordnung (17) gehaltert ist, der eine mit der Steuereinrichtung
(23) in Steuerverbindung stehende Stelleinrichtung (18) derart zugeordnet ist, daß
die Bürstenrolle in programmierbarer Weise in eine Reinigungsstellung (Fig.2) gegen
die Außenseite (8a) des Filtersiebes (6) und in eine Außereingriffstellung (Fig.3)
von dieser Außenseite (8a) schwenkbar ist, wobei die Bürstenrolle (16) in ihrer Reinigungsstellung
durch eine Antriebseinrichtung (20) rotierend antreibbar ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, wobei das Filtersieb in Form eines rotierend antreibbaren
Trommelsiebes (6) ausgeführt ist, dessen Umfangsmantel als Filterfläche (8) ausgebildet
ist und das abströmseitig durch sein eines Stirnende (6a) offen mit dem Gaskanal (9)
zum Anschluß an die Ansaugseite (4a) des Ventilators (4) in Verbindung steht, und
wobei die Absaugdüse (11a) der Absaugdüseneinrichtung (11) sich etwa in axialer Richtung
über die Außenumfangsseite des Trommelsieb-Umfangsmantels erstreckt und an einen mit
Druckluft betriebenen Ejektor (13) angeschlossen ist, der zu einem Luftfilterelement
(15) führt, dadurch gekennzeichnet, daß die Bürstenrolle (16) sich im wesentlichen
über die ganze axiale Länge des Trommelsiebes (6) erstreckt und - in Drehrichtung
(7) des Trommelsiebes betrachtet - dicht hinter der Absaugdüse (11a) derart angeordnet
und dabei ihre Drehrichtung (21) der des Trommelsiebes derart entgegengerichtet ist,
daß von der Außenseite (8a) des Trommelsiebes abgebürstete Verunreinigungen der Absaugdüse
zugefördert werden.
1. Method of purifying a circulating air stream in the interior of a treatment machine
intended in particular for drying and/or fixing of continuously transported lengths
of textile material which are guided in open width, wherein
a) the circulating air stream which is produced by a fan and serves for treatment
of the length of textile material streams inwards from the exterior through an endless
filter screen before the intake point of this fan and contaminants such as fibres,
fluff and the like which are carried along with the air stream are collected by the
outer face of the filter screen and
b) contaminants accumulated on the outside of the filter screen are cleaned off at
controllable intervals by means of an extraction nozzle arrangement and during this
the filter screen is driven in rotation,
characterised in that
c) the cleaning of the outer face of the filter screen is activated by way of a control
system provided with a computer at least when a soiling boundary value which can be
preset is reached, this boundary value being determined by the pressure differential
between the outer face and the inner face of the filter screen surface as a function
of values which can be preset for the quantity of air, the temperature and the humidity
of the circulating air stream.
2. Method as claimed in Claim 1, characterised in that the pressure differential between
a first pressure value of the circulating air stream measured in the region before
the outer face of the filter screen surface and a second pressure value measured in
the region behind the inner face of the filter screen surface is determined and the
soiling boundary value which activates the cleaning of the outer face of the filter
screen is preset by way of the pressure differential as a function of
- the preselected quantity of air by adjusting the speed of the fan,
- the adjustment of circulating air valves in the path of the circulating air stream
which likewise controls the quantity of air,
- the adjustment of the air temperature necessary for the particular process for treatment
of the length of textile material and
- the preselected humidity of the circulating air during the treatment process.
3. Method as claimed in Claim 1, characterised in that when the cleaning of the outer
face of the filter screen is activated, a cleaning brush which additionally acts on
the outer face of the filter screen is switchably connected to the extraction nozzle
arrangement.
4. Method as claimed in Claim 1, characterised in that the activation for the cleaning
of the outer face of the filter screen is additionally controlled by monitoring over
time.
5. Apparatus for purification of a circulating air stream inside a treatment machine
designed in particular for drying and/or fixing of continuously transported lengths
of textile material which are guided in open width, comprising
a) at least one fan (4) which is disposed inside the machine housing (1) and produces
the circulating air stream (5),
b) an endless filter screen (6) which is arranged before the intake side (4a) of the
fan (4) in the flow direction of the circulating air stream and has a filter screen
surface (8) through which the circulating air stream flows inwards from the exterior,
the interior of the filter screen being connected to the intake side of the fan by
way of a gas duct (9),
c) at least one extraction nozzle arrangement (11) which is disposed on the outer
face (8a) of the filter screen (8) and can be activated at controllable intervals
for cleaning off of contaminants accumulated on the outer face (8a) of the filter
screen while the filter screen is being driven in rotation,
characterised by
d) a pressure differential monitoring arrangement (22) for monitoring a soiling boundary
value which can be preset for the surface of the filter screen (8), and
e) a computer-aided control arrangement (23) which is connected to the pressure differential
monitoring arrangement (22) and by means of which the extraction nozzle arrangement
(11) can be activated when the soiling boundary value is reached which can be determined
from the pressure differential between the outer face and the inner face of the filter
screen surface (8) as a function of values which can be preset for the quantity of
air, the temperature and the humidity of the circulating air stream (5).
6. Apparatus as claimed in Claim 5, characterised in that the monitoring arrangement
for the degree of soiling of the surface of the filter screen (8) is formed by a pressure
differential monitoring arrangement (22) which includes pressure measuring arrangements
(24, 25) for measuring the pressure of the circulating air stream (5) - when viewed
in the direction of flow thereof - on the one hand in the region before the outer
face (8a) and on the other hand in the region behind the inner face of the filter
screen (6).
7. Apparatus as claimed in Claim 6, characterised in that a pressure measuring arrangement
with several measurement points (25) distributed is provided at least in the flow
region behind the inner face of the filter screen (6), preferably in the region of
the inner circumference of the gas duct (9, 9a) to the fan.
8. Apparatus as claimed in Claim 5, characterised in that the control arrangement (23)
additionally includes a time switch arrangement (27) for periodically selectively
switching in the extraction nozzle arrangement (11).
9. Apparatus as claimed in Claim 5, characterised in that a cleaning brush (16) which
can be selectively switched in by way of the control arrangement (23) is co-ordinated
with the extraction nozzle arrangement (11) for additional mechanical cleaning of
the outer face (8a) of the filter screen (6).
10. Apparatus as claimed in Claim 9, characterised in that the cleaning brush is constructed
as a brush roller (16) which can be driven in rotation and which is equipped with
bristles only on portions of its outer circumference, preferably being provided with
a helical bristle attachment (16a) approximately like a trapezoidal thread.
11. Apparatus as claimed in Claim 10, characterised in that the brush roller (16) is retained
on a rocking lever arrangement (17) with which is co-ordinated a setting arrangement
(18) in control connection with the control arrangement (23) in such a way that the
brush roller is pivotable in a programmable manner into a cleaning position (Figure
2) against the outer face (8a) of the filter screen (6) and into a position (Figure
3) where it is disengaged from this outer face (8a), wherein the brush roller (16)
in its cleaning position can be driven in rotation by a drive arrangement (20).
12. Apparatus as claimed in Claim 11, in which the filter screen is constructed in the
form of a drum screen (6) which can be driven in rotation and has its circumferential
casing constructed as a filter surface (8) and which on the discharge side is connected
by one of its ends (6a) openly to the gas duct (9) for connection to the intake side
(4a) of the fan (4), and wherein the extraction nozzle (11a) of the extraction nozzle
arrangement (11) extends approximately in the axial direction over the outer circumferential
face of the circumferential drum screen casing and is connected to an ejector (13)
which is operated by compressed air and leads to an air filter element (15), characterised
in that the brush roller extends substantially over the entire axial length of the
drum screen (6) and - when viewed in the direction of rotation (7) of the drum screen
- is disposed close behind the extraction nozzle (11a) and its direction of rotation
(21) is opposed to that of the drum screen in such a way that contaminants brushed
off from the outside (8a) of the drum screen are conveyed to the extraction nozzle.
1. Procédé d'épuration d'un courant d'air en circulation à l'intérieur d'une machine
de traitement destinée en particulier au séchage et/ou au fixage de bandes textiles
étalées en largeur et transportées en continu, suivant lequel
a) le courant d'air en circulation généré par un ventilateur et destiné au traitement
de la bande textile balaye un tamis filtrant sans fin de l'extérieur vers l'intérieur
devant le lieu d'aspiration de ce ventilateur et les impuretés ainsi entraînées telles
que des fibres, des peluches et analogues sont interceptées par le côté extérieur
du côté filtrant et
b) le tamis filtrant est débarrassé sur le côté extérieur des impuretés qui s'y sont
accumulées au moyen d'un dispositif à buse d'aspiration à intervalles commandés et
de plus le tamis filtrant est entraîné en un mouvement sans fin,
caractérisé
c) en ce que le nettoyage du côté extérieur du tamis filtrant est mis en service
par un système de commande équipé d'un ordinateur au moins lorsqu'un seuil préréglable
de souillure est atteint et déterminé par la pression différentielle entre le côté
extérieur et le côté intérieur du tamis filtrant en fonction de valeurs préréglables
du débit d'air, de la température et de l'humidité du flux d'air en circulation.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la pression différentielle
entre une pression du courant d'air en circulation mesurée dans une zone située devant
le côté extérieur de la surface du tamis filtrant et une seconde pression mesurée
dans une zone située derrière le côté intérieur de la surface du tamis filtrant est
déterminée et le seuil de souillure déclenchant le nettoyage du côté extérieur du
tamis filtrant est préréglé au moyen de cette pression différentielle en fonction
- du débit d'air présélectionné par réglage de la vitesse de rotation du ventilateur,
- du réglage de clapets qui sont situés dans la voie du courant d'air en circulation
et qui commandent également le débit d'air,
- du réglage de la température de l'air nécessaire au processus particulier de traitement
de la bande textile et
- de l'humidité pré-selectionnable de l'air en circulation pendant le processus de
traitement.
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'accessoirement une brosse de
nettoyage agissant sur le côté extérieur du tamis filtrant est sélectivement branchée
lors d'une mise en service du nettoyage du côté extérieur du tamis filtrant au moyen
du dispositif à buse d'aspiration.
4. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la mise en service du nettoyage
du côté extérieur du tamis filtrant est de plus commandée accessoirement par un contrôle
dans le temps.
5. Dispositif d'épuration d'un courant d'air en circulation à l'intérieur d'une machine
de traitement destinée en particulier au séchage et/ou au fixage de bandes textiles
étalées en largeur et transportées en continu, comprenant
a) au moins un ventilateur (4) disposé à l'intérieur de l'enveloppe de la machine
(1) et générant le courant d'air en circulation (5),
b) un tamis filtrant sans fin (6) monté en amont du côté aspiration (4a) du ventilateur(4)
dans ie sens de la circulation du courant d'air (5) et ayant une surface (8) balayée
par le courant d'air en circulation de l'extérieur vers l'intérieur, l'intérieur du
tamis filtrant étant raccordé à un canal à gaz (9) au côté de l'aspiration du ventilateur,
c) au moins un dispositif à buse d'aspiration (11) disposé sur le côté extérieur (8a)
du tamis filtrant (8) et pouvant être mis en service pour le nettoyage des souillures
accumulées sur le côté extérieur (8a) du tamis filtrant à intervalles commandés alors
que le tamis filtrant est entraîné en circulation sans fin,
caractérisé par
d) un dispositif (22) de contrôle de pression différentielle pour le contrôle d'un
seuil préréglable de souillure de la surface (8) du tamis filtrant, ainsi que
e) un dispositif de commande (23) assisté par ordinateur, communiquant avec le dispositif
(22) de contrôle de pression différentielle et au moyen duquel le dispositif (11)
à buse d'aspiration peut être mis en service lorsqu'est atteint le seuil de souillure
déterminable par la pression différentielle entre le côté extérieur et le côté intérieur
de la surface (8) du tamis filtrant en fonction de valeurs préréglables du débit d'air,
de la température et de l'humidité du courant d'air en circulation (5).
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que le dispositif de contrôle
du taux de souillure de la surface (8) du tamis filtrant est formé d'un dispositif
(22) de contrôle de pression différentielle qui comprend des dispositifs manométriques
(24, 25) de mesure de la pression du courant d'air en circulation (5) - dans son sens
de circulation - d'une part dans la zone située devant le côté extérieur (8a) et d'autre
part dans la région située derrière le côté intérieur du tamis filtrant (6).
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'un dispositif manométrique
ayant plusieurs lieux répartis de mesure (25) est prévu au moins dans la zone de circulation
située derrière le côté intérieur du tamis filtrant (6), de préférence dans la région
de la circonférence intérieure du canal à gaz (9, 9a) débouchant sur le ventilateur
(4).
8. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que le dispositif de commande
(23) comprend accessoirement un dispositif à minuterie (27) de branchement périodique
sélectif du dispositif (11) à buse d'aspiration.
9. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que le dispositif (11) à buse
d'aspiration est associé à une brosse de nettoyage (16) pouvant être branchée facultativement
par le dispositif de commande (23) pour le nettoyage supplémentaire mécanique du côté
extérieur (8a) du tamis filtrant (6).
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que la brosse de nettoyage
est un rouleau-brosse (16) pouvant être entraîné en rotation, qui ne comporte des
soies que sur des secteurs de son côté circonférentiel extérieur, de préférence qui
comprend un groupe hélicoïdal de soies (16a) à peu près à la manière d'un filet trapézoïdal.
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que le rouleau-brosse (16)
est monté sur un ensemble de leviers oscillants (17) auxquels est associé un dispositif
de positionnement (18) qui est en liaison de commande avec le dispositif de commande
(23) de manière que le rouleau-brosse puisse être amené de manière programmée à une
position de nettoyage (figure 2) à laquelle il est contre le côté extérieur (8a) du
tamis filtrant (6) et à une position hors de prise (figure 3) avec le côté extérieur
(8a) de celui-ci, le rouleau-brosse (16) occupant sa position de nettoyage pouvant
être entraîné en rotation par un dispositif de commande (20).
12. Dispositif selon la revendication 11, dans lequel le tamis filtrant est réalisé à
la forme d'un tamis à tambour pouvant être entraîné en rotation, dont la surface circonférentielle
est conformée en surface filtrante (8) et dont le côté sortie de la circulation communique
par l'une (6a) de ses extrémités ouvertes avec le canal à gaz (9) pour être raccordé
au côté aspiration (4a) du ventilateur (4) et dans lequel la buse d'aspiration (11a)
du dispositif à buse (11) se prolonge sensiblement en direction axiale sur le côté
de la circonférence extérieure de l'enveloppe circonférentielle du tamis à tambour
et est raccordée à un éjecteur (13) commandé par air comprimé et menant à un élément
(15) de filtrage d'air, caractérisé en ce que le rouleau-brosse (16) se prolonge sensiblement
sur la totalité de la longueur axiale du tamis à tambour (6) et est disposé étroitement
derrière la buse d'aspiration (11a) - par rapport au sens de rotation (7) du tamis
à tambour - et de plus a un sens de rotation (21) qui est opposé à celui du tamis
filtrant de manière telle que les impuretés enlevées par brossage du côté extérieur
(8a) du tamis à tambour soient transportées vers la buse d'aspiration.