[0001] Die Erfindung betrifft eine Mehrzylinder-Brennkraftmaschine gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Bei einer bekannten Brennkraftmaschine dieser Art (DE-A 32 43 013) wechseln sich
die Einlaß- und Auslaßventilreihen ab, d. h. quer zur Längsrichtung der Maschine folgt
auf einer Auslaßventilreihe eine Einlaßventilreihe, dann wieder eine Auslaßventilreihe
und schließlich noch eine Einlaßventilreihe. Es sind zwei Nockenwellen, eine Einlaßnockenwelle
und eine Auslaßnockenwelle, vorgesehen, die über den äußeren Ventilreihen liegen und
jeweils die Ventile der äußeren Ventilreihe und die Ventile der nicht benachbarten
inneren Ventilreihe betätigen. Die Ventile der inneren Ventilreihen sind dabei zwangsläufig
stark gegenüber den Längsmittelachsen der zugehörigen Zylinder geneigt, wodurch sich
eine ungünstige Brennraumform ergibt. Da außerdem die Länge der Einlaß- und Auslaßkanäle
der beiden Zylinderreihen unterschiedlich ist, ist nicht sichergestellt, daß in allen
Zylindern die gleiche Füllungs- und Verbrennungsverhältnisse vorliegen.
[0003] Um diese Nachteile zu vermeiden, ist es bekannt (DE-A 38 31 333), die Einlaßventilreihen
zu beiden Seiten und nahe der zwischen den Zylinderreihen verlaufenden Symmetrieebene,
die Auslaßventilreihen jedoch außen anzuordnen und für die beiden Einlaßventilreihen
eine gemeinsame Einlaßnokkenwelle in der genannten Symmetrieebene und für jede Auslaßventilreihe
eine eigene Auslaßnockenwelle vorzusehen.
[0004] Dadurch wird für alle Zylinder eine identische Ausbildung der Brennräume sowie der
Einlaß- und Auslaßkanäle ermöglicht, womit eine gleichmäßige Füllung und ein identischer
Verbrennungsablauf für alle Zylinder gewährleistet ist. Es hat sich jedoch gezeigt,
daß bei dieser Brennkraftmaschine eine zylinderselektive Kraftstoffeinspritzung, die
für eine gute Gemischaufbereitung wesentlich ist, praktisch nicht verwirklicht werden
kann. Außerdem ist aufgrund der innenliegenden Einlaßkanäle eine starke Erwärmung
des angesaugten Gemisches und der dadurch bedingte Füllungsverlust unvermeidlich.
Schließlich ist diese Konstruktion für eine Brennkraftmaschine mit mehr als zwei Einlaßventile
pro Zylinder nicht brauchbar, da auf der allen Einlaßventilen gemeinsamen Einlaßnockenwelle
kein Platz für mehr als zwei Nocken pro Zylinder vorhanden ist. Aufgrund dieser beengten
Platzverhältnisse ist auch eine Betätigung der Einlaßventile nur über Tassenstößel,
nicht jedoch über Schwinghebel möglich.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Brennkraftmaschine der gattungsgemäßen
Art zu schaffen, bei der die Brennräume und die Einlaß- und Auslaßkanäle aller Zylinder
ebenfalls identisch ausgebildet werden können, bei der aber eine zylinderselektive
Kraftstoffeinspritzung problemlos vorgesehen und die Erwärmung des angesaugten Gemisches
gering gehalten werden kann, mehr als zwei Einlaßventile pro Zylinder vorgesehen werden
können und schließlich eine optimale Führung der Auslaßkanäle realisiert ist.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Dadurch, daß bei dem erfindungsgemäßen Vorschlag die Einlaßventilreihen außen angeordnet
sind, können die Einlaßkanäle schräg von außen nach innen verlaufend vorgesehen werden.
[0008] Damit ergibt sich die Möglichkeit, in jedem Einlaßkanal ein Einspritzventil mit Spritzrichtung
auf das oder die zugehörigen Einlaßventile vorzusehen. Dadurch, daß die Einlaßkanäle
außen liegen, wird eine Aufheizung des angesaugten Gemisches vermieden oder jedenfalls
verringert. Durch die außenliegende Anordnung der Einlaßventilreihen ergibt sich zudem
die Möglichkeit, bei geringem Platzbedarf lange Einlaßkanäle vorzusehen, wodurch das
Drehmoment im unteren Drehzahlbereich erhöht wird. Schließlich können dadurch, daß
jede Einlaßnockenwelle nur die Einlaßventile einer Zylinderreihe betätigt, auf jeder
Einlaßnockenwelle mehr als zwei Nocken pro Zylinder untergebracht werden, so daß problemlos
eine Brennkraftmaschine mit beispielsweise drei Einlaßventilen pro Zylinder verwirklicht
werden kann. Auch ist bei der vorgeschlagenen Anordnung der Einlaßnokkenwellen genug
Platz vorhanden, um die Einlaßventile auch über Schlepp- oder Kipphebel betätigen
zu können, was insbesondere deshalb von Bedeutung ist, weil dadurch die Möglichkeit
besteht, eine variable Ventilsteuerung beispielsweise entsprechend der DE-A 42 05
230 unterzubringen. Der erfindungsgemäße Vorschlag bietet auch die Möglichkeit, ohne
wesentliche Änderung des Zylinderkopfes eine Brennkraftmaschine wahlweise mit Tassenstößel-Steuerung
oder mit Schlepp- oder Kipphebelsteuerung für Einlaßventile zu verwirklichen. Darüber
hinaus wird dadurch, daß die Auslaßkanäle der Zylinder einer jeden Zylinderreihe sich
von den jeweiligen brennraumseitigen Auslaßöffnungen über die jeweils benachbarte
Zylinderreihe hinweg zur jeweiligen Zylinderkopfseite erstrecken, erreicht, daß die
Abgasleitungen relativ geradlinig nach außen weggeführt werden können. Hierdurch ergibt
sich eine nur minimale Verlängerung der Abgasleitungen und werden zusätzliche Krümmungen
derselben vermieden.
[0009] Vorteilhaft sind bei zwei Auslaßventilen je Zylinder die zwei Auslaßkanäle jeweils
zu einem Sammelauslaßkanal zusammengefaßt. Auf diese Weise kann der erforderliche
Platzbedarf der Abgasleitung reduziert werden.
[0010] Um eine hohe Leistung und ein hohes Drehmoment über den gesamten Drehzahlbereich
zu erreichen, ist es bekannt, die Einlaßnockenwellen drehzahlabhängig gegenüber der
antreibenden Kurbelwelle zu verdrehen, um in allen Drehzahlbereichen optimale Füllungsverhältnisse
zu erreichen. Während bisher zu diesem Zweck auf jeder Einlaßnockenwelle eine eigene
Verstelleinrichtung vorgesehen wurde, wird gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung
nur eine einzige Verstelleinrichtung für beide Einlaßnockenwellen vorgesehen, und
zwar vorzugsweise auf der Auslaßnockenwelle, die dann als einzige Nockenwelle direkt
von der Kurbelwelle angetrieben wird. Nockenwellen-Verstelleinrichtungen weisen in
aller Regel ein von der Kurbelwelle angetriebenes Antriebselement und ein gegenüber
diesem verdrehbares Abtriebselement auf. Folglich ist das Antriebselement mit der
Auslaßnockenwelle verbunden und das Abtriebselement ist mit beiden Einlaßnockenwellen
vorzugsweise über ein Kettengetriebe verbunden, wobei das Abtriebselement der Verstelleinrichtung
und die Einlaßnockenwellen Kettenräder gleichen Durchmessers aufweisen. Der Durchmesser
dieser Kettenräder kann erheblich kleiner sein als das auf der Auslaßnockenwelle sitzende,
mit der Kurbelwelle in Antriebsverbindung stehende Antriebsrad, womit die Baubreite
des zylinderkopfes, die maßgeblich von dem Durchmesser der auf den Einlaßnockenwellen
sitzenden Kettenrädern bestimmt ist, verringert ist. Dies hat naturgemäß besondere
Bedeutung beim Einbau einer derartigen Brennkraftmaschine in den Motorraum eines Kraftfahrzeuges.
[0011] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die
Zeichnungen beschrieben. Es zeigt:
- Fig. 1:
- eine Draufsicht eines Abschnittes eines Zylinderkopfs, einer Mehrzylinder-Brennkraftmaschine
mit teilweise weggebrochener Zylinderkopfhaube,
- Fig. 2:
- einen Schnitt entlang Linie 2-2 in Fig. 1, und
- Fig. 3:
- das vordere Ende der Auslaßnockenwelle mit der Verstelleinrichtung für die Einlaßnockenwellen,
teilweise geschnitten.
[0012] Bei der in den Zeichnungen dargestellten Mehrzylinder-Brennkraftmaschine sind die
Zylinder in zwei Reihen angeordnet, wobei die Zylinder 1 der einen Reihe zu den Zylindern
2 der anderen Reihe auf Lücke stehen und die Längsmittelachsen der Zylinder der einen
Reihe mit den Längsmittelachsen der Zylinder der anderen Reihe einen Winkel einschließen,
wie dies aus Fig. 2 ersichtlich ist.
[0013] Der Zylinderkopf 3 enthält für jeden Zylinder 1 der ersten Zylinderreihe drei Einlaßkanäle
4, die von einem Sammeleinlaßkanal 5 ausgehen und in Einlaßöffnungen 6 münden, die
von Einlaßventilen 7 beherrscht sind. Jedem Zylinder 1 der ersten zylinderreihe sind
außerdem zwei Auslaßkanäle 8 zugeordnet, die zu einem Sammelauslaßkanal 9 zusammengefaßt
sind und von Auslaßöffnungen 10 ausgehen, welche von Auslaßventilen 11 beherrscht
sind. In entsprechender Weise sind für die Zylinder 2 der zweiten Zylinderreihe drei
Einlaßkanäle 4' vorgesehen, die in Einlaßöffnungen 6' münden, welche von Einlaßventilen
7' beherrscht sind, sowie zwei Auslaßkanäle 8', die von Auslaßöffnungen 10' ausgehen,
welche von Auslaßventilen 11' beherrscht sind.
[0014] Die Auslaßventile 11, 11' aller Zylinder 1, 2 sind jeweils in zwei sich in Längsrichtung
der Maschine erstreckenden Auslaßventilreihen A und B angeordnet, welche zu beiden
Seiten und nahe der zwischen den Zylinderreihen verlaufenden Symmetrieebene S liegen.
Die Auslaßventile 11, 11' beider Zylinderreihen werden über Tassenstößel 12 von den
Nocken 13 einer gemeinsamen Auslaßnockenwelle 14 betätigt, die in der genannten Symmetrieebene
S liegt. Die Einlaßventile 7, 7' der beiden Zylinderreihen sind außen angeordnet und
werden jeweils von den Nocken einer eigenen, außenliegenden Einlaßnockenwelle 15 bzw.
15' betätigt. Die Auslaßnockenwelle 14 trägt ein Antriebsrad 16, das mit der Kurbelwelle
in Antriebsverbindung steht.
[0015] Der Antrieb der Einlaßnockenwellen 15, 15' erfolgt im Ausführungsbeispiel von der
Auslaßnockenwelle 14 aus, und zwar über eine Verstelleinrichtung 17, mit der die Winkelstellung
der Einlaßnockenwellen gegenüber der Auslaßnokkenwelle und damit gegenüber der Kurbelwelle
verändert werden kann. Diese an sich bekannte Verstelleinrichtung ist in Fig. 3 im
einzelnen dargestellt und weist ein hülsenförmiges Antriebselement 18 auf, das mit
dem Antriebsrad 16 einstückig und mit der Auslaßnockenwelle 14 drehfest verbunden
ist. Die Verstelleinrichtung 17 weist ferner ein Abtriebselement 19 auf, das innerhalb
des Antriebselements 18 drehbar auf der Auslaßnockenwelle 14 gelagert ist und ein
Abtriebsrad 20 trägt, das durch eine Kette 21 mit auf den Einlaßnockenwellen 15, 15'
angeordneten Kettenrädern 22, 22' in Antriebsverbindung steht. Das Antriebselement
18 ist mit einer inneren Längsverzahnung 23 und das Abtriebselement 19 ist mit einer
äußeren Schrägverzahnung 24 versehen. Zwischen dem Antriebselement 18 und dem Abtriebselement
19 ist ein ringförmiger Verstellkolben 25 angeordnet, der eine mit der Verzahnung
23 in Eingriff stehende Geradverzahnung 26 und eine mit der Verzahnung 24 in Eingriff
stehende Schrägverzahnung 27 aufweist. Dadurch ist das Antriebselement 18 drehfest
mit dem Abtriebselement 19 verbunden. Durch Verschiebung des Verstellkolbens 25 kann
die Winkelstellung des Abtriebselements 19 gegenüber dem Antriebselement 18 und damit
die Winkelstellung der Einlaßnockenwellen 15, 15' gegenüber der Auslaßnockenwelle
14 verändert werden. Die Verstellung des Verstellkolbens 25 erfolgt entgegen der Kraft
einer Feder 28 durch Druckbeaufschlagung der linken Stirnfläche des Verstellkolbens
27. Eine derartige Verstelleinrichtung ist beispielsweise in der DE-A 29 09 803 beschrieben.
[0016] Die Einlaßventile 7, 7' werden im Ausführungsbeispiel über Schlepphebel betätigt,
wobei eine variable Ventilsteuerung vorgesehen ist, mit welcher eine unterschiedliche
Betätigung in einem unteren und einem oberen Drehzahlbereich erfolgen kann. Eine derartige
variable Ventilsteuerung ist beispielsweise in der DE-A 42 05 230 beschrieben. Hierbei
ist auf der Einlaßnockenwelle 15 bzw. 15' für jedes Einlaßventil 7 bzw. 7' eines Zylinders
ein erster Nocken 30 für den unteren Drehzahlbereich vorgesehen, der mit einem ersten
Schlepphebel 31 zusammenwirkt, welcher auf das entsprechende Einlaßventil 7 bzw. 7'
wirkt. Zwischen benachbarten ersten Nocken 30 ist auf jede Einlaßnockenwelle ein zweiter
Nocken 32 für den oberen Drehzahlbereich vorgesehen, der mit einem zweiten Schlepphebel
33 zusammenwirkt. Die ersten Schlepphebel 31 können mit den zweiten Schlepphebeln
33 durch Kupplungsbolzen 34 gekoppelt werden, wodurch dann die Einlaßventile entsprechend
der Kontur der zweiten Nocken 32 betätigt werden. Alle ersten und zweiten Schlepphebel
31, 33 für die Einlaßventile einer Zylinderreihe sind auf einer gemeinsamen Achse
35 gelagert, die einen Kanal 36 enthält, durch den ein Druckmittel zugeführt werden
kann, das die Kupplungsbolzen 34 entgegen der Kraft einer Feder 37 in die Kupplungsstellung
bringt.
[0017] Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, erstrecken sich die Einlaßsammelkanäle 5 nach außen
und oben zur Oberseite 37 des Zylinderkopfes. Jedem Einlaß-Sammelkanal 5 ist ein Einspritzventil
38 zugeordnet, das in Richtung auf die drei Einlaßventile 7 bzw. 7' spritzt. Auf die
Oberseite 37 des Zylinderkopfes 3 ist eine Zylinderkopfhaube 39 aufgesetzt. Die Einlaß-Sammelkanäle
5 setzen sich in Kanälen 40 in der Zylinderkopfhaube 39 fort, die mit einem nicht
gezeigten Ansaugverteiler in Verbindung stehen.
[0018] Die Kettenräder 20 und 22, 22' haben gleichen Durchmesser. Dieser Durchmesser kann
kleiner sein als der Durchmesser des Auslaßnockenwellen-Antriebsrades 16. Dadurch
kann die Baubreite des Zylinderkopfes 3 im Bereich des Nockenwellenantriebs, die maßgeblich
von dem Durchmesser der Zahnräder 22, 22' bestimmt ist, relativ klein gehalten werden.
1. Mehrzylinder-Brennkraftmaschine, deren Zylinder (1 bzw. 2) in zwei Reihen angeordnet
sind, wobei die Zylinder (1) der einen Reihe zu den Zylindern (2) der anderen Reihe
auf Lücke stehen und die Längsmittelachsen der Zylinder (1) der einen Reihe mit den
Längsmittelachsen der Zylinder(2) der anderen Reihe einen Winkel einschließen,
- mit einem zylinderkopf (3), der für jeden Zylinder mindestens ein Einlaßventil (7,
7') und mindestens ein Auslaßventil (11, 11') aufweist, die von durch die Kurbelwelle
angetriebenen Nockenwellen (12, 13, 14) betätigt sind, wobei die Auslaßventile (11,
11') aller Zylinder (1, 2) in zwei sich in Längsrichtung der Maschine erstreckenden
Auslaßventilreihen (A, B) angeordnet sind, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) die Auslaßventilreihen (A, B) liegen zu beiden Seiten und nahe der zwischen den
Zylinderreihen verlaufenden Symmetrieebene (S), während die Einlaßventile (7, 7')
außen angeordnet sind,
b) für die beiden Auslaßventilreihen (A, B) ist eine gemeinsame, in der Symmetrieebene
(S) liegende Auslaßnockenwelle (14) und für die Einlaßventile (7,7') jeder Zylinderreihe
ist eine eigene außenliegende Einlaßnockenwelle (15, 15') vorgesehen,
c) die Auslaßkanäle (8, 8') der Zylinder (1, 2) einer jeden zylinderrreihe sich von
den jeweiligen brennraumseitigen Auslaßöffnungen (10, 10') über die jeweils benachbarte
Zylinderreihe (1, 2) hinweg zur jeweiligen Zylinderkopfseite erstrecken.
2. Mehrzylinder-Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnetet, daß bei
zwei Auslaßventilen (11, 11') je zylinder die zwei Auslaßkanäle (8, 8') jeweils zu
einem Sammelauslaßkanal (9, 9') zusammengefaßt sind.
3. Mehrzylinder-Brennkraftmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
nur die Auslaßnockenwelle (14) direkt von der Kurbelwelle angetrieben ist und daß
auf der Auslaßnockenwelle zur Veränderung der Winkelstellung der Einlaßnockenwellen
(15, 15') relativ zur Kurbelwelle eine Verstelleinrichtung (17) vorgesehen ist, die
ein mit der Auslaßnockenwelle (14) drehfest verbundenes Antriebselement (18) und ein
relativ zu diesem verdrehbares Abtriebselement (19) aufweist, das mit beiden Einlaßnockenwellen
(15, 15') über ein Zugmittelgetriebe (20, 21, 22, 22') in Verbindung steht.
4. Mehrzylinder-Brennkraftmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugmittelgetriebe
ein Kettengetriebe ist, und daß das Abtriebselement (19) der Verstelleinrichtung und
die Einlaßnockenwellen (15, 15') Kettenräder (20, 22, 22') gleichen Durchmessers aufweisen,
der kleiner ist als der Durchmesser des mit der Auslaßnockenwelle (14) verbundenen,
mit der Kurbelwelle in Antriebsverbindung stehenden Antriebsrades (16).
5. Mehrzylinder-Brennkraftmaschine nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß
das Antriebselement (18) der Verstelleinrichtung (17) das Antriebsrad (16) der Auslaßnockenwelle
(14) trägt.
1. Multi cylinder internal combustion engine whose cylinders (1 and 2) are arranged in
two rows, the cylinders (1) of one row being staggered with respect to the cylinders
(2) of the other row and the longitudinal centre axes of the cylinders (1) of the
one row forming an angle with respect to the longitudinal centre axes of the cylinders
(2) of the other row
- having a cylinder head (3) which has for each cylinder at least one inlet valve
(7, 7') and at least one exhaust valve (11, 11') which are actuated by cam shafts
(12, 13, 14) driven by the crank shaft, the exhaust valves (11, 11') of all the cylinders
(1, 2) being arranged in two exhaust valve rows (A, B) extending in the longitudinal
direction of the engine, characterised by the following features:
(a) the exhaust valve rows (A, B) are disposed on both sides of and near the plane
of symmetry (S) that extends between the cylinder rows, whereas the inlet valves (7,
7') are arranged towards the outside,
(b) a common exhaust camshaft (14) disposed in the plane of symmetry (S) is provided
for the two exhaust valve rows (A, B), and for the inlet valves (7, 7') of each cylinder
row there is provided a separate outwardly disposed inlet camshaft (15, 15'),
(c) the exhaust ducts (8, 8') of the cylinders (1, 2) of each cylinder row extend
from the combustion chamber side of the respective exhaust apertures (10, 10') over
the respective neighbouring cylinder row (1, 2) towards the respective cylinder head
side.
2. Multi cylinder internal combustion engine according to claim 1, characterised in that
with two exhaust valves (11, 11') per cylinder, the two exhaust ducts (8, 8') are
in each case combined into a collective exhaust duct (9, 9').
3. Multi cylinder internal combustion engine according to claim 1 or 2, characterised
in that only the exhaust cam shaft (14) is directly driven from the crank shaft and
that a regulating device (17) is provided on the exhaust cam shaft for varying the
angular setting of the inlet camshafts (15, 15') relatively to the crank shaft and
has a driver means (18) connected rotationally fast with the exhaust cam shaft (14)
and a driven means (19) rotatable with respect to the driver means (18) and in connection
with both inlet camshafts (15, 15') by way of a traction drive (20, 21, 22, 22').
4. Multi cylinder internal combustion engine according to claim 3, characterised in that
the traction drive is a chain drive and that the driven means (19) of the regulating
device and the inlet camshaft (15, 15') have chain wheels (20, 22, 22') of the same
diameter which is smaller than the diameter of the drive wheel (16) that is connected
to the exhaust cam shaft (14) and is in driving communication with the crank shaft.
5. Multi cylinder internal combustion engine according to claim 3 or 4, characterised
in that the driver means (18) of the regulating device (17) carries the drive wheel
(16) of the exhaust cam shaft (14).
1. Moteur à combustion interne multicylindre, dont les cylindres (1, respectivement 2)
sont disposés en deux rangées, les cylindres (1) d'une rangée étant disposés en chicane
par rapport aux cylindres (2) de l'autre rangée, et les axes longitudinaux des cylindres
(1) d'une rangée faisant un angle avec les axes longitudinaux des cylindres (2) de
l'autre rangée,
- avec une culasse (3) présentant, pour chaque cylindre, au moins une soupape d'admission
(7, 7') et au moins une soupape d'échappement (11, 11'), soupapes actionnées par des
arbres à cames (12, 13, 14) entraînés par le vilebrequin, les soupapes d'échappement
(11, 11') de tous les cylindres (1, 2) étant disposés en deux rangées de soupapes
d'échappement (A, B) s'étendant dans la direction longitudinale du moteur, caractérisé
par les particularités ci-après :
a) les rangées de soupapes d'échappement (A, B) sont disposées des deux côtés et près
du plan de symétrie (S) passant entre les rangées de cylindres, tandis que les soupapes
d'admission (7, 7') sont disposées en position extérieure,
b) un arbre à cames d'échappement (14) commun, situé dans le plan de symétrie (S),
est prévu pour les deux rangées de soupapes d'échappement (A, B) et un arbre à cames
d'admission (15, 15') propre, monté extérieurement, est prévu pour les soupapes d'admission
(7, 7') de chaque rangée de cylindres,
c) les canaux d'échappement (8, 8') des cylindres (1, 2) de chaque rangée de cylindres
s'étendent, depuis les orifices d'échappement (10, 10') respectifs, situés côté chambre
de combustion, en passant au-dessus de chaque rangée de cylindres (1, 2) respective
voisine, vers le côté culasse respectif.
2. Moteur à combustion interne multicylindre selon la revendication 1, caractérisé en
ce que, dans le cas où sont prévues deux soupapes d'échappement (11, 11') par cylindre,
les deux canaux d'échappement (8, 8') sont respectivement regroupés en un canal collecteur
d'échappement (9, 9').
3. Moteur à combustion interne multicylindre selon la revendication 1 ou 2, caractérisé
en ce que seul l'arbre à cames d'échappement (14) est directement entraîné par le
vilebrequin et en ce qu'un dispositif de réglage (17) est prévu sur l'arbre à cames
d'échappement, en vue de modifier la position angulaire des arbres à cames d'admission
(15, 15') par rapport au vilebrequin, le dispositif de réglage (17) présentant un
élément d'entraînement (18), relié de façon assujettie en rotation à l'arbre à cames
d'échappement (14), et un élément entraîné (19) susceptible de tourner par rapport
à l'élément d'entraînement (18) et relié aux deux arbres à cames d'admission (15,
15') par l'intermédiaire d'une transmission à moyen de traction (20, 21, 22, 22').
4. Moteur à combustion interne multicylindre selon la revendication 3, caractérisé en
ce que la transmission à moyen de traction est une transmission à chaîne, et en ce
que l'élément mené (19) du dispositif de réglage et les arbres à cames d'admission
(15, 15') présentent des roues à chaînes (20, 22, 22') de même diamètre, inférieur
au diamètre de la roue d'entraînement (16) reliée à l'arbre à cames d'échappement
(14) et reliée en entraînement au vilebrequin.
5. Moteur à combustion interne multicylindre selon la revendication 3 ou 4, caractérisé
en ce que l'élément d'entraînement (18) du dispositif de réglage (17) porte la roue
d'entraînement (16) de l'arbre à cames d'échappement (14).