[0001] Die Erfindung betrifft eine Rotordüse für ein Hochdruckreinigungsgerät mit einem
Gehäuse, das in einer Stirnwand mit einer pfannenförmigen, zentral durchbrochenen
Vertiefung versehen ist, mit einem eine Durchgangsbohrung aufweisenden Düsenkörper,
der sich mit einem kugelig ausgebildeten Ende in der pfannenförmigen Vertiefung abstützt,
sich in Längsrichtung über einen Teil des Gehäuses erstreckt und einen Außendurchmesser
aufweist, der kleiner ist als der Innendurchmesser des Gehäuses, und mit einem in
einer Richtung in das Gehäuse einmündenden Einlaß für die Flüssigkeit, durch die die
Flüssigkeit im Gehäuse um die Längsachse in Rotation versetzbar ist, so daß der Düsenkörper
zusammen mit der rotierenden Flüssigkeit umläuft und sich dabei mit einer Anlagefläche
an seinem Umfang an die Innenwand des Gehäuses anlegt, wobei die Längsachse des Düsenkörpers
gegenüber der Längsachse des Gehäuses geneigt ist, wobei in den stromaufwärts gelegenen
Abschnitt der Durchgangsbohrung ein Gleichrichter mit achsparallel und diametral verlaufend
in der Durchgangsbohrung angeordneten Wänden eingesetzt ist.
[0002] Eine derartige Rotordüse ist aus der DE-A-4 133 973 bekannt.
[0003] Eine weitere Rotordüse ist beispielsweise aus der DE-A-40 13 446 bekannt. Sie hat
sich als sehr wirksame Reinigungsdüse erwiesen, da mit dieser Düse ein auf einem Kegelmantel
umlaufender kompakter Strahl erzeugt werden kann, mit dem eine größere Fläche erreicht
werden kann, wobei trotzdem die Eigenschaften des Kompaktstrahls erhalten bleiben.
[0004] Dies wird auch mit einer anderen bekannten Rotordüse erreicht, die jedoch ein anderes
Antriebsprinzip besitzt, da bei dieser bekannten Rotordüse der Düsenkörper über eine
Turbine oder ein Schaufelrad angetrieben wird (EP 0 379 654 B1). Dieses befindet sich
im Bereich einer zentralen, achsparallelen Flüssigkeitszuführung, die Flüssigkeit
wird also im Inneren des Gehäuses nicht insgesamt in Rotation versetzt, sondern die
Rotationsbewegung des Düsenkörpers ergibt sich durch den Aufprall der eintretenden
Flüssigkeit auf die Schaufeln der Turbine. Die damit verbundene Umlenkung der Flüssigkeit
führt zu einer starken Verwirbelung im Innenraum der Düse und damit zu unruhigen Strömungsverhältnissen.
Dies wiederum setzt sich bis in den Auslaßbereich des Düsenkörpers fort, so daß durch
die unruhige Strömung die Reinigungswirkung beeinträchtigt werden kann.
[0005] Es ist Aufgabe der Erfindung, bei einer Rotordüse der eingangs beschriebenen Art
eine Verbesserung der Reinigungswirkung zu erzielen.
[0006] Dies wird bei einer Rotordüse der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch
gelöst, daß die Länge der Durchgangsbohrung in dem Düsenkörper mindestens 70 mm beträgt,
daß das Verhältnis der Länge der Durchgangsbohrung zu ihrem Durchmesser den Wert 17
oder einen größeren Wert aufweist und daß die Länge des Gleichrichters mindestens
0,25 der Länge der Durchgangsbohrung beträgt.
[0007] Es hat sich überraschenderweise herausgestellt, daß die angegebenen Merkmale in Kombination
zu Strömungsverhältnissen in dem Düsenkörper führen, durch die die Reinigungswirkung
erhöht wird.
[0008] Dies liegt wahrscheinlich daran, daß die Strömung im Düsenkörper bei dieser speziellen
Ausgestaltung sehr turbulenzfrei erfolgen kann, so daß der aus dem Düsenkörper austretende
Strahl über eine längere Strecke sehr kompakt bleibt und nicht auffächert. Dabei ergibt
sich diese besonders turbulenzfreie Strömung einmal durch die Länge, durch das große
Verhältnis der Länge zum Durchmesser und durch die große Länge des eingesetzten Gleichrichters,
zum anderen aber auch durch die Kombination dieser Abmessungen mit dem beschriebenen
Antriebsprinzip, bei dem die Flüssigkeit im Gleichrichter insgesamt rotiert und nicht
durch Turbinenschaufeln und deren abrupte Umlenkung gestört wird. Da der Düsenkörper
von der umlaufenden Flüssigkeit mitgenommen wird, ist die Relativgeschwindigkeit zwischen
umlaufender Flüssigkeit einerseits und umlaufendem Düsenkörper andererseits am Einlaß
des Düsenkörpers gering, so daß in diesem Bereich beim Eintritt der Flüssigkeit in
den Düsenkörper nur geringfügige Strömungsstörungen auftretenden werden. Diese verbleibenden
geringfügigen Strömungsstörungen können durch die spezielle Dimensionierung der Durchgangsbohrung
und des Gleichrichters so weit beseitigt werden, daß eine bisher bei bekannten Rotordüsen
nicht erreichbare Reinigungswirkung erzielbar ist.
[0009] Es ist dabei vorteilhaft, wenn der Durchmesser der Durchgangsbohrung mit Ausnahme
des Auslaßbereichs durchgehend gleich ist, wenn also in der Durchgangsbohrung keinerlei
Stufen oder Verengungen auftreten. Selbstverständlich wird im Auslaßbereich die Durchgangsbohrung
in die Auslaßöffnung einer Auslaßdüse übergehen, und diese Auslaßöffnung hat üblicherweise
einen wesentlich geringeren Durchmesser als die Durchgangsbohrung. Auch hier ist es
günstig, wenn der Übergang von der Durchgangsbohrung in die Auslaßöffnung der Düse
stetig erfolgt, wie es an sich bekannt ist.
[0010] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist weiterhin vorgesehen, daß
die Dicke der Wände des Gleichrichters maximal 1/40 der Gesamtlänge des Gleichrichters
beträgt. Dies ist eine sehr geringe Wandstärke, die dazu führt, daß die Strömung durch
die Durchgangsbohrung durch die Wände minimal gestört wird. Auch dies fördert die
Gleichmäßigkeit der Strömung durch die Durchgangsbohrung erheblich.
[0011] Dabei ist es vorteilhaft, wenn der Gleichrichter aus Metall besteht, da aufgrund
der höheren Festigkeitswerte von Metall gegenüber Kunststoff mit geringeren Wandstärken
gearbeitet werden kann, ohne eine Beschädigung des Gleichrichters und damit eine Veränderung
der Gleichrichtergeometrie befürchten zu müssen.
[0012] Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, daß die Breite der Wände
des Gleichrichters über den größten Teil ihrer Länge dem Innendurchmesser der Durchgangsbohrung
entspricht, daß die Wände am stromaufwärts gelegenen Ende des Gleichrichters geringfügig
verbreitert sind und daß die verbreiterten Teile der Wände in einen Einsatz aus verformbarem
Material eindringen, der am stromaufwärts gelegene Ende der Durchgangsbohrung deren
Innenwand bildet. Es ist dadurch möglich, den Gleichrichter durch axiales Einschieben
in die Durchgangsbohrung festzulegen, da sich dabei die verbreiterten Enden des Gleichrichters
in das verformbare Material eingraben und somit den Gleichrichter in dieser Position
fixieren. Gleichzeitig liegen die Wände mit dem größten Teil ihrer Länge an der Innenwand
der Durchgangsbohrung an und teilen somit die Durchgangsbohrung in achsparallele und
vollständig voneinander getrennte Kanäle auf, die zu der Beruhigung der Flüssigkeit
führen.
[0013] Es kann vorgesehen sein, daß in einen erweiterten Abschnitt am stromaufwärts gelegenen
Ende der Durchgangsbohrung ein Kunststoffring eingesetzt ist, der das verformbare
Material bildet.
[0014] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Rotordüse ist vorgesehen, daß am stromabwärts
gelegenen Ende der Durchgangsbohrung ein Düseneinsatz mit einer Auslaßöffnung angeordnet
ist, deren Auslaßrichtung gegenüber der Längsachse des Düsenkörpers geneigt ist.
[0015] Durch diese Neigung der Auslaßöffnung gegenüber der Längsachse des Düsenkörpers wird
der kompakte Strahl aus dem Düsenkörper nicht mehr in Richtung der Längsachse des
Düsenkörpers abgegeben, sondern schräg zu dieser Längsrichtung, also unter einem Winkel
gegenüber dieser Längsrichtung geneigt. Diese Längsrichtung des Düsenkörpers bildet
gleichzeitig die Drehachse, um welche eine Eigendrehung des Düsenkörpers im Gehäuse
möglich ist, so daß durch diese Eigendrehung des Düsenkörpers um die eigene Längsachse
auch die Richtung der Auslaßöffnung auf einem Kegelmantel umläuft, und zwar einem
Kegelmantel, dessen Achse mit der Längsachse des Düsenkörpers zusammenfällt. Nachdem
der Düsenkörper selber zusätzlich auf einem Kegelmantel umläuft, erhält man auf diese
Weise eine komplizierte Überlagerungsbewegung des abgegebenen Kompaktstrahls, dieser
läuft nämlich zuerst entsprechend der kegelförmigen Umlaufbahn des Düsenkörpers auf
einer Kegelfläche um, und entsprechend der Eigendrehung des Düsenkörpers um die eigene
Längsachse überlagert sich diesem Umlauf noch einmal eine kegelförmige Umlaufbahn
des Strahls, diesmal in Verlängerung der Längsrichtung des Düsenkörpers selbst.
[0016] Besonders vorteilhaft ist dabei bei der vorliegenden Ausgestaltung, daß durch die
Vorschaltung der speziell dimensionierten Durchgangsbohrung ein sehr kompakter Strahl
gebildet wird, der durch die Auslaßöffnung gegenüber der Längsachse des Düsenkörpers
abgelenkt wird und dabei seine kompakte Natur in vollem Umfange beibehält. Es läuft
also ein sehr kompakter Strahl auf einer überlagerten Kegelfläche um, und dies führt
dazu, daß beim Auftreffen dieses kompakten Strahls auf eine Fläche ein Kreisstreifen
sehr effektiv gereinigt wird, da praktisch jede Stelle des Kreisstreifens von dem
sehr kompakten Strahl getroffen wird.
[0017] Dabei ist es vorteilhaft, wenn die Neigung der Auslaßöffnung gegenüber der Längsachse
des Düsenkörpers gering ist, beispielsweise in der Größenordnung von 0,5° bis 10°,
vorzugsweise von 1° bis 5° und ganz bevorzugt im Bereich zwischen 2° und 3,5°. Es
genügt also eine relativ geringe Schrägstellung der Auslaßöffnung gegenüber der Drehachse
des Düsenkörpers, um den gewünschten Effekt zu erreichen.
[0018] Bei einer ersten Ausgestaltung kann vorgesehen sein, daß der Düsenkörper einen Düseneinsatz
aufnimmt, in dem eine gegenüber der Längsachse des achsparallel in den Düsenkörper
eingepaßten Düseneinsatzes geneigte Auslaßöffnung angeordnet ist.
[0019] Bei einer anderen Ausführung ist dagegen vorgesehen, daß der Düsenkörper einen Düseneinsatz
mit einer achsparallel in dem Düseneinsatz angeordneten Auslaßöffnung aufnimmt und
daß der Düseneinsatz im Düsenkörper mit seiner eigenen Achse gegenüber dessen Längsachse
geneigt angeordnet ist.
[0020] Bei diesen beiden Lösungen wird also entweder der Düseneinsatz selbst schon mit einer
gegenüber der eigenen Längsachse des Düseneinsatzes geneigten Auslaßöffnung gefertigt
oder ein herkömmlicher Düseneinsatz mit achsparalleler Auslaßöffnung wird schräg in
den Düsenkörper eingesetzt.
[0021] Die nachfolgende Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dient
im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine Längsschnittansicht einer Rotordüse;
- Figur 2:
- eine Schnittansicht längs Linie 2-2 in Figur 1;
- Figur 3:
- eine vergrößerte Teilansicht des Auslaßbereichs der Rotordüse der Figur 1 bei einem
abgewandelten Ausführungsbeispiel mit einem Düseneinsatz mit geneigter Auslaßöffnung
und
- Figur 4:
- eine Ansicht ähnlich Figur 3 bei einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel mit
einem Düseneinsatz mit achsparalleler Auslaßöffnung, der schräg in den Düsenkörper
eingesetzt ist.
[0022] Die in der Zeichnung dargestellte Rotordüse umfaßt einen zentralen Schraubanschluß
1, in den eine in der Zeichnung nicht dargestellte Hochdruckleitung eingeschraubt
werden kann, durch die Reinigungsflüssigkeit unter hohem Druck zugeführt wird. Der
Schraubanschluß 1 mündet in eine zentrale Sacklochbohrung 2, die über im wesentlichen
quer zur Längsrichtung der Sacklochbohrung 2 verlaufende tangentiale Bohrungen 3 mit
dem Innenraum 4 eines Gehäuses 5 der Rotordüse in Verbindung steht. Dieses Gehäuse
5 wird gebildet durch eine haubenförmige Gehäusekappe 6, die auf ein Außengewinde
7 eines den Schraubanschluß 1 aufweisenden und die Sacklochbohrung 2 aufnehmenden
Bodenteils 8 aufgeschraubt ist. Gehäusekappe 6 und Bodenteil 8 sind durch eine zwischengelegte
Ringdichtung 9 nach außen hin abgedichtet. Der Bodenteil 8 weist einen zentralen,
zum Innenraum 4 gerichteten Vorsprung 10 auf, der zwischen sich und der Innenwand
des Innenraums 4 einen die Sacklochbohrung 2 koaxial umgebenden Ringraum 11 ausbildet,
in den die Bohrungen 3 derart einmünden, daß die aus den Bohrungen 3 in den Ringraum
11 eintretende Flüssigkeit im Ringraum 11 in Umfangsrichtung beschleunigt wird. Dies
ergibt sich durch die seitlich versetzte Anordnung der Bohrungen 3, durch die eine
tangential zur Umfangsrichtung verlaufende Komponente in die Strömung eingeführt wird.
[0023] Die den Ringraum 11 innenseitig begrenzende Seitenwand 12 des Vorsprungs 10 weist
einen ringschulterförmigen Absatz 13 auf, an dem die Seitenwand 12 in Richtung auf
den Innenraum 4 in radialer Richtung zurückspringt.
[0024] Der Innenraum 4 ist in dem sich an das Bodenteil 8 anschließenden Bereich zylinderförmig
ausgebildet und geht dann in einen sich konisch verengenden Abschnitt 14 über, der
schließlich durch eine Stirnwand 15 verschlossen ist. In dieser Stirnwand 15 befindet
sich eine zentrale Öffnung 16, die sich zum Innenraum 4 stufenförmig erweitert. In
diesem stufenförmig erweiterten Teil 17 der Öffnung 16 ist ein Lagerkörper 18 eingesetzt,
der beispielsweise aus Keramik bestehen kann und mittels einer Ringdichtung 19 gegenüber
der Gehäusekappe 6 abgedichtet ist. Zum Innenraum 4 hin ist dieser ringförmige Lagerkörper
18, der konzentrisch zur Öffnung 16 angeordnet ist, in Form einer kugelig geformten
Pfanne ausgebildet, in die der kugelige Kopf 20 eines insgesamt als Düsenkörper 21
bezeichneten Bauteils eingelegt ist.
[0025] Dieser Düsenkörper 21 umfaßt im wesentlichen ein Rohr 22, mit durchgehend gleichbleibendem
Außen- und Innendurchmesser, in das am lagerkörperseitigen Ende ein Düseneinsatz 23
eingesetzt ist, der beispielsweise ebenfalls aus Keramik bestehen kann. Dieser Düseneinsatz
23 ist an seinem aus dem Rohr 22 hervorstehenden äußeren Ende kugelig geformt und
bildet damit den Kopf 20. In diesem Düseneinsatz 23 befindet sich eine Auslaßöffnung
24, deren Durchmesser wesentlich kleiner ist als der Innendurchmesser des Rohrs 22.
[0026] Außenseitig ist auf das Rohr ein im Querschnitt ringförmiger Abwälzkörper 25 aufgesteckt,
der beispielsweise aus Polyurethan bestehen kann, welches relativ weich eingestellt
ist und welches gegenüber der Innenwand der Gehäusekappe 6 eine hohe Reibung aufweist.
Dieser Abwälzkörper 25 stützt sich an einer Ringschulter 26 auf der Außenwand des
Rohrs 22 ab wird dadurch in einer Richtung in axialer Richtung festgelegt.
[0027] Das dem Lagerkörper 18 abgewandte Ende des Rohrs 22 taucht in den Ringraum 11 ein
und hält von dem Absatz 13 einen kleinen Abstand, der so geringfügig ist, daß der
Düsenkörper 21 im Gehäuse in axialer Richtung nur um einen sehr kleinen Weg verschoben
werden kann und dadurch nicht mit seinem Kopf 20 aus der Lagerung im Lagerkörper 18
austreten kann.
[0028] In eine stufenförmige Erweiterung 27 am rückwärtigen, dem Lagerkörper 18 entgegengesetzten
Ende des Rohrs 22 ist ein Kunststoffring 28 eingesetzt, der aus einem relativ weichen,
verformbaren Kunststoff besteht.
[0029] In die Durchgangsbohrung 29 des Rohrs 22 ist an diesem Ende ein Gleichrichter 30
eingeschoben, der im dargestellten Ausführungsbeispiel zwei senkrecht aufeinanderstehende,
parallel zur Durchgangsbohrung 29 verlaufende und diese diametral durchsetzende Wände
31 aufweist. Die Breite dieser Wände 31 ist über den größten Teil der Länge des Gleichrichters
30 gleich dem Innendurchmesser der Durchgangsbohrung 29, so daß zwischen jeweils zwei
Wänden 31 vollständig voneinander abgeschlossene achsparallele Kanäle ausgebildet
werden.
[0030] Am hinteren Ende des Gleichrichters nimmt die Breite der Wände 31 zu, so daß sich
die Wände in diesem Bereich größerer Breite in den Kunststoffring 28 eingraben, wenn
der Gleichrichter 30 in axialer Richtung in die Durchgangsbohrung 29 eingeschoben
wird. Durch dieses Eingraben wird der Gleichrichter 30 in der Durchgangsbohrung 29
fixiert.
[0031] Die Durchgangsbohrung 29 hat einen durchgehend gleichen Innendurchmesser, so daß
keinerlei Stufen oder Verengungen auftreten, außer natürlich im Bereich der Düsenöffnung
24. Die Länge L der Durchgangsbohrung 29 beträgt mindestens 70mm, und der Durchmesser
d der Durchgangsbohrung 29 ist so klein gewählt, daß das Verhältnis Länge L/Durchmesser
d den Wert 17 annimmt oder größer ist. Die Länge l des Gleichrichters 30 in axialer
Richtung entspricht mindestens 0,25 der Länge L der Durchgangsbohrung 29.
[0032] Der Gleichrichter 30 hat besonders dünne Wände, die Dicke der Wände 31 beträgt nämlich
maximal 1/40 der Länge l des Gleichrichters. Um in diesem Fall die notwendige Festigkeit
der Wände 31 zu erzielen, besteht der Gleichrichter 30 vorzugsweise aus Metall.
[0033] Im Betrieb wird durch die zugeführte Reinigungsflüssigkeit eine Rotationsströmung
im Innenraum 4 erzeugt, bei der die Flüssigkeit im Inneren des Gehäuses 5 um die Längsachse
des Gehäuses rotiert. Sie nimmt dabei den Düsenkörper 21 mit, der sich mit dem Abwälzkörper
25 an die Innenwand des Gehäuses 5 anlegt und daran abwälzt. Dadurch bewegt sich der
Düsenkörper 21 im Inneren des Gehäuses 5 auf einem Kegelmantel, so daß auch ein aus
der Auslaßöffnung 24 in Richtung der Durchgangsbohrung 29 austretender, kompakter
Reinigungsstrahl auf einem Kegelmantel umläuft. Dieser kompakte Reinigungsstrahl ist
aufgrund der angegebenen Dimensionierungen besonders turbulenzfrei und kompakt und
daher für Reinigungszwecke in besonderem Maße geeignet.
[0034] Während bei dem Ausführungsbeispiel der Figur 1 der Düseneinsatz 23 eine Auslaßöffnung
aufweist, deren Auslaßrichtung genau auf der Längsachse des Düsenkörpers 21 liegt,
so daß der Strahl aus dem Düsenkörper genau in Richtung der Längsachse des Düsenkörpers
abgegeben wird, ist die Auslaßrichtung der Auslaßöffnung 24 bei den Ausführungen gemäß
den Figuren 3 und 4 gegenüber der Längsachse des Düsenkörpers 21 geneigt. Dieser Neigungswinkel
liegt in der Größenordnung von 0,5° bis 10°, vorzugsweise bei einigen Grad. Dies kann
- wie in dem in Figur 3 dargestellten Ausführungsbeispiel - dadurch erfolgen, daß
ein Düseneinsatz 23 verwendet wird, in den die Auslaßöffnung 24 geneigt eingeformt
ist, oder durch einen üblichen Düseneinsatz 23 mit achsparalleler Auslaßöffnung 24,
wobei dann der Düseneinsatz 23 geneigt in den Düsenkörper 21 eingesetzt ist (Figur
4).
[0035] Auf diese Weise erhält man eine Orientierung des aus der Auslaßöffnung austretenden
Strahls, die in komplizierter Weise von der jeweiligen Position und Winkelstellung
des Düsenkörpers 21 im Gehäuse 5 abhängt. Der Düsenkörper 21 ist gegenüber der Längsachse
des Gehäuses der Rotordüse um einen Winkel geneigt, der sich daraus ergibt, daß der
Düsenkörper 21 mit einem Abwälzkörper 25 an der Innenwand des Innenraums 4 anliegt.
Damit läuft die Längsachse des Düsenkörpers auf einer Kegelfläche um die Längsachse
um. Die Achse der Auslaßöffnung 24 und damit die Richtung des austretenden Strahls
laufen ihrerseits auf einem Kegelmantel um die Längsachse des Düsenkörpers 21 um.
Die Richtung der Achse der Auslaßöffnung 24 gegenüber der Längsachse des Gehäuses
der Rotordüse ergibt sich somit durch eine Überlagerung der Bewegungen längs dieser
beiden Kegelflächen.
[0036] Ein besonderer Vorteil der beschriebenen Konstruktion liegt darin, daß die Neigung
der Auslaßöffnung erst unmittelbar im Auslaßbereich erfolgt, so daß insgesamt zwar
ein sehr langer Düsenkörper 21 verwendet werden kann, daß aber dadurch die Breite
des Düsenkörpers nicht erhöht wird.
[0037] Dies ist außerordentlich wichtig, da andernfalls ein sehr sperriger Düsenkörper verwendet
werden müßte, der seinerseits einen großen Platzbedarf im Gehäuse der Rotordüse hätte,
dies würde zu einer sehr großen Rotordüse führen. Dadurch, daß die Neigung der Auslaßöffnung
erst im Auslaßbereich durch den Düseneinsatz erzeugt wird, kann ein schlanker und
trotzdem langer Düsenkörper verwendet werden, so daß auch das Gehäuse der Rotordüse
insgesamt einen geringen Außendurchmesser haben kann.
1. Rotordüse für ein Hochdruckreinigungsgerät mit einem Gehäuse (5), das in einer Stirnwand
(15) mit einer pfannenförmigen, zentral durchbrochenen Vertiefung (18) versehen ist,
mit einem eine Durchgangsbohrung (29) aufweisenden Düsenkörper (21), der sich mit
einem kugelig ausgebildeten Ende (20) in der pfannenförmigen Vertiefung (18) abstützt,
sich in Längsrichtung über einen Teil des Gehäuses (5) erstreckt und einen Außendurchmesser
aufweist, der kleiner ist als der Innendurchmesser des Gehäuses (5), und mit einem
in einer Richtung in das Gehäuse (5) einmündenden Einlaß (3) für eine Flüssigkeit,
durch den die Flüssigkeit im Gehäuse (5) um die Längsachse des Gehäuses (5) in Rotation
versetzbar ist, so daß der Düsenkörper (21) zusammen mit der rotierenden Flüssigkeit
umläuft und sich dabei mit einer Anlagefläche (25) an seinem Umfang an die Innenwand
des Gehäuses (5) anlegt, wobei die Längsachse des Düsenkörpers (21) gegenüber der
Längsachse des Gehäuses (5) geneigt ist, wobei in den stromaufwärts gelegenen Abschnitt
der Durchgangsbohrung (29) ein Gleichrichter (30) mit achsparallel und diametral verlaufend
in der Durchgangsbohrung (29) angeordneten Wänden (31) eingesetzt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Länge (L) der Durchgangsbohrung in dem Düsenkörper (21) mindestens 70mm beträgt,
daß das Verhältnis der Länge (L) der Durchgangsbohrung (29) zu ihrem Durchmesser (d)
den Wert 17 oder einen größeren Wert aufweist und daß die Länge (l) des Gleichrichters
(30) mindestens 0,25 der Länge (L) der Durchgangsbohrung (29) beträgt.
2. Rotordüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser (d) der Durchgangsbohrung
(29) mit Ausnahme des Auslaßbereichs durchgehend gleich ist.
3. Rotordüse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke der Wände
(31) des Gleichrichters (30) maximal 1/40 der Länge (l) des Gleichrichters (30) beträgt.
4. Rotordüse nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Gleichrichter (30) aus Metall besteht.
5. Rotordüse nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Breite der Wände (31) des Gleichrichters (30) über den größten Teil ihrer Länge (l)
dem Durchmesser (d) der Durchgangsbohrung (29) entspricht, daß die Wände (31) am stromaufwärts
gelegenen Ende des Gleichrichters (30) geringfügig verbreitert sind und daß die verbreiterten
Teile der Wände (31) in einen Einsatz (28) aus verformbarem Material eindringen, der
am stromaufwärts gelegenen Ende der Durchgangsbohrung (29) deren Innenwand bildet.
6. Rotordüse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in einen erweiterten Abschnitt
(27) am stromaufwärts gelegenen Ende der Durchgangsbohrung (29) ein Kunststoffring
(28) eingesetzt ist, der das verformbare Material bildet.
7. Rotordüse nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am
stromabwärts gelegenen Ende der Durchgangsbohrung (29) ein Düseneinsatz (23) mit einer
Auslaßöffnung (24) angeordnet ist, deren Auslaßrichtung gegenüber der Längsachse des
Düsenkörpers (21) geneigt ist.
8. Rotordüse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung der Auslaßöffnung
(24) gegenüber der Längsachse des Düsenkörpers (21) 0,5° bis 10° beträgt.
9. Rotordüse nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung der Auslaßöffnung
(24) gegenüber der Längsachse des Düsenkörpers (21) 1° bis 5° beträgt.
10. Rotordüse nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung der Auslaßöffnung
(24) gegenüber der Längsachse des Düsenkörpers (21) 2° bis 3,5° beträgt.
11. Rotordüse nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Düseneinsatz
(23) gegenüber der Längsachse des Düsenkörpers (21) achsparallel eingepaßt ist und
eine geneigte Auslaßöffnung (24) aufweist.
12. Rotordüse nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenkörper
(21) einen Düseneinsatz (23) mit einer achsparallel in dem Düseneinsatz (23) angeordneten
Auslaßöffnung (24) aufnimmt und daß der Düseneinsatz (23) im Düsenkörper (21) mit
seiner eigenen Achse gegenüber der Längsachse des Düsenkörpers (21) geneigt angeordnet
ist.
1. A rotor nozzle for a high-pressure cleaning appliance with a casing (5) provided in
an end wall (15) with a pan-shaped, centrally perforated depression (18), with a nozzle
body (21) which has a through bore (29) and which is supported by a ball-like end
(20) in the pan-shaped depression (18), extends in the longitudinal direction over
part of the casing (5) and has an external diameter smaller than the internal diameter
of the casing (5), and with an inlet (3) - opening into the casing (5) in one direction
- for a liquid, through which [inlet (3)] the liquid in the casing (5) can be set
in rotation about the longitudinal axis of the casing (5) so that the nozzle body
(21) circulates together with the rotating liquid and bears with an application face
(25) on its periphery against the inner wall of the casing (5), wherein the longitudinal
axis of the nozzle body (21) is inclined with respect to the longitudinal axis of
the casing (5), and a straightener (30) with walls (31) arranged axially parallel
and extending diametrically in the through bore (29) is inserted in the portion of
the through bore (29) situated upstream, characterized in that the length (L) of the through bore in the nozzle body (21) amounts to at least 70 mm, the ratio
of the length (L) of the through bore (29) to its diameter (d) has the value 17 or a higher figure, and the length (l) of the straightener (30) amounts to at least 0·25 of the length (L) of the through bore (29).
2. A rotor nozzle according to Claim 1, characterized in that the diameter (d) of the through bore (29) is the same throughout except for the outlet area.
3. A rotor nozzle according to Claim 1 or 2, characterized in that the thickness of the walls (31) of the straightener (30) amounts to a maximum of
1/40 of the length (l) of the straightener (30).
4. A rotor nozzle according to one of the preceding Claims, characterized in that the straightener (30) consists of metal.
5. A rotor nozzle according to one of the preceding Claims, characterized in that the width of the walls (31) of the straightener (30) corresponds over the greater
part of its length (l) to the diameter (d) of the through bore (29), the walls (31) at the upstream end of the straightener
(30) are slightly widened, and the widened parts of the walls (31) penetrate into
an insert (28) of deformable material which forms the inner wall of the through bore
(29) at the upstream end of the said through bore (29).
6. A rotor nozzle according to Claim 5, characterized in that a plastics-material ring (28), which forms the deformable material, is inserted into
a widened portion (27) at the upstream end of the through bore (29).
7. A rotor nozzle according to one of the preceding Claims, characterized in that a nozzle insert (23) with an outlet opening (24), the outlet direction of which is
inclined with respect to the longitudinal axis of the nozzle body (21), is arranged
at the downstream end of the through bore (29).
8. A rotor nozzle according to Claim 7, characterized in that the inclination of the outlet opening (24) with respect to the longitudinal axis
of the nozzle body (21) amounts to from 0·5° to 10°.
9. A rotor nozzle according to Claim 8, characterized in that the inclination of the outlet opening (24) with respect to the longitudinal axis
of the nozzle body (21) amounts to from 1° to 5°.
10. A rotor nozzle according to Claim 9, characterized in that the inclination of the outlet opening (24) with respect to the longitudinal axis
of the nozzle body (21) amounts to from 2° to 3·5°.
11. A rotor nozzle according to one of Claims 7 to 10, characterized in that the nozzle insert (23) is fitted axially parallel with respect to the longitudinal
axis of the nozzle body (21) and has an inclined outlet opening (24).
12. A rotor nozzle according to one of Claims 7 to 10, characterized in that the nozzle body (21) receives a nozzle insert (23) with an outlet opening (24) arranged
axially parallel in the nozzle insert (23), and the nozzle insert (23) is arranged
in the nozzle body (21) with its own axis inclined with respect to the longitudinal
axis of the nozzle body (21).
1. Ajutage rotatif pour un appareil de nettoyage à haute pression, comportant un boîtier
(5) qui est pourvu dans une paroi frontale (15) d'un renfoncement (18) en forme de
cuvette et traversé au centre, comportant un corps d'ajutage (21) qui présente un
perçage traversant (29), qui s'appuie par une extrémité sphérique (20) dans le renfoncement
(18) en forme de cuvette, qui s'étend en direction longitudinale sur une partie du
boîtier (5) et qui présente un diamètre extérieur inférieur au diamètre intérieur
du boîtier (5), et comportant une entrée (3) pour un liquide, débouchant dans une
direction dans le boîtier (5), grâce auquel le liquide dans le boîtier (5) peut être
mis en rotation autour de l'axe longitudinal du boîtier (5), de sorte que le corps
d'ajutage (21) tourne conjointement avec le liquide en rotation et s'appuie par une
surface d'appui (25) à sa périphérique contre la paroi intérieure du boîtier (5),
l'axe longitudinal du corps d'ajutage (21) étant incliné par rapport à l'axe longitudinal
du boîtier (5), un redresseur (30) qui présente des parois (31) agencées parallèlement
à l'axe et diamétralement dans le perçage traversant (29) étant mis en place dans
le tronçon du perçage traversant (29) qui est situé en amont, caractérisé en ce que
la longueur (L) du perçage traversant (29) dans le corps d'ajutage (21) s'élève à
au moins 70 mm, en ce que le rapport entre la longueur (L) du perçage traversant (29)
et son diamètre (d) a la valeur 17 ou une valeur supérieure, et en ce que la longueur
(l) du redresseur (30) s'élève à au moins 0,25 fois la longueur (L) du perçage traversant
(29).
2. Ajutage rotatif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le diamètre (d) du
perçage traversant (29) est constant de bout en bout, exception faite de la région
de sortie.
3. Ajutage rotatif selon l'une ou l'autre des revendications 1 et 2, caractérisé en ce
que l'épaisseur des parois (31) du redresseur (30) s'élève au maximum à 1/40e de la longueur (l) du redresseur (30).
4. Ajutage rotatif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé
en ce que le redresseur (30) est constitué en métal.
5. Ajutage rotatif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé
en ce que la largeur des parois (31) du redresseur (30) correspond sur la majeure
partie de leur longueur (l) au diamètre (d) du perçage traversant (29), en ce que
les parois (31) sont légèrement élargies à l'extrémité du redresseur (30) située en
amont, et en ce que les parties élargies des parois (31) pénètrent dans un insert
(28) en un matériau déformable, qui forme à l'extrémité du perçage traversant située
en amont sa paroi intérieure.
6. Ajutage rotatif selon la revendication 5, caractérisé en ce qu'il est prévu un anneau
en matière plastique (28), mis en place dans un tronçon élargi (27) à l'extrémité
du perçage traversant (29) située en amont, qui forme le matériau déformable.
7. Ajutage rotatif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé
en ce qu'il est prévu à l'extrémité du perçage traversant (29) située en amont un
insert d'ajutage (23) présentant une ouverture de sortie (24) dont la direction de
sortie est inclinée par rapport a l'axe longitudinal du corps d'ajutage (21).
8. Ajutage rotatif selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'inclinaison de l'ouverture
de sortie (24) par rapport à l'axe longitudinal du corps d'ajutage (21) est de 0,5°
à 10°.
9. Ajutage rotatif selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'inclinaison de l'ouverture
de sortie (24) par rapport à l'axe longitudinal du corps d'ajutage (21) est de 1°
à 5°.
10. Ajutage rotatif selon la revendication 9, caractérisé en ce que l'inclinaison de l'ouverture
de sortie (24) par rapport à l'axe longitudinal du corps d'ajutage (21) est de 2°
à 3,5°.
11. Ajutage rotatif selon l'une quelconque des revendications 7 à 10, caractérisé en ce
que l'insert d'ajutage (23) est adapté de façon parallèle à l'axe par rapport à l'axe
longitudinal du corps d'ajutage (21) et présente une ouverture de sortie inclinée
(24).
12. Ajutage rotatif selon l'une quelconque des revendications 7 à 10, caractérisé en ce
que le corps d'ajutage (21) reçoit un insert d'ajutage (23) présentant une ouverture
de sortie (24) ménagée de façon parallèle à l'axe dans l'insert d'ajutage (23), et
en ce que l'insert d'ajutage (23) dans le corps d'ajutage (21) est agencé de façon
inclinée par son propre axe par rapport à l'axe longitudinal du corps d'ajutage (21).