(19)
(11) EP 0 762 941 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
19.08.1998  Patentblatt  1998/34

(21) Anmeldenummer: 94918819.7

(22) Anmeldetag:  30.05.1994
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6B05B 3/04, B08B 3/02
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP9401/755
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 9532/804 (07.12.1995 Gazette  1995/52)

(54)

ROTORDÜSE FÜR EIN HOCHDRUCKREINIGUNGSGERÄT

ROTARY NOZZLE FOR HIGH PRESSURE CLEANING APPLIANCES

AJUTAGE ROTATIF POUR APPAREILS DE NETTOYAGE A HAUTE PRESSION


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK ES FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
19.03.1997  Patentblatt  1997/12

(73) Patentinhaber: Alfred Kärcher GmbH & Co.
71364 Winnenden (DE)

(72) Erfinder:
  • FRIEDRICH, Rolf
    D-71364 Winnenden (DE)
  • HOLZWARTH, Wolfgang
    D-73365 Rudersberg-Necklinsberg (DE)

(74) Vertreter: Hoeger, Stellrecht & Partner 
Uhlandstrasse 14 c
70182 Stuttgart
70182 Stuttgart (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 379 654
DE-C- 4 013 446
DE-A- 4 133 973
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Rotordüse für ein Hochdruckreinigungsgerät mit einem Gehäuse, das in einer Stirnwand mit einer pfannenförmigen, zentral durchbrochenen Vertiefung versehen ist, mit einem eine Durchgangsbohrung aufweisenden Düsenkörper, der sich mit einem kugelig ausgebildeten Ende in der pfannenförmigen Vertiefung abstützt, sich in Längsrichtung über einen Teil des Gehäuses erstreckt und einen Außendurchmesser aufweist, der kleiner ist als der Innendurchmesser des Gehäuses, und mit einem in einer Richtung in das Gehäuse einmündenden Einlaß für die Flüssigkeit, durch die die Flüssigkeit im Gehäuse um die Längsachse in Rotation versetzbar ist, so daß der Düsenkörper zusammen mit der rotierenden Flüssigkeit umläuft und sich dabei mit einer Anlagefläche an seinem Umfang an die Innenwand des Gehäuses anlegt, wobei die Längsachse des Düsenkörpers gegenüber der Längsachse des Gehäuses geneigt ist, wobei in den stromaufwärts gelegenen Abschnitt der Durchgangsbohrung ein Gleichrichter mit achsparallel und diametral verlaufend in der Durchgangsbohrung angeordneten Wänden eingesetzt ist.

    [0002] Eine derartige Rotordüse ist aus der DE-A-4 133 973 bekannt.

    [0003] Eine weitere Rotordüse ist beispielsweise aus der DE-A-40 13 446 bekannt. Sie hat sich als sehr wirksame Reinigungsdüse erwiesen, da mit dieser Düse ein auf einem Kegelmantel umlaufender kompakter Strahl erzeugt werden kann, mit dem eine größere Fläche erreicht werden kann, wobei trotzdem die Eigenschaften des Kompaktstrahls erhalten bleiben.

    [0004] Dies wird auch mit einer anderen bekannten Rotordüse erreicht, die jedoch ein anderes Antriebsprinzip besitzt, da bei dieser bekannten Rotordüse der Düsenkörper über eine Turbine oder ein Schaufelrad angetrieben wird (EP 0 379 654 B1). Dieses befindet sich im Bereich einer zentralen, achsparallelen Flüssigkeitszuführung, die Flüssigkeit wird also im Inneren des Gehäuses nicht insgesamt in Rotation versetzt, sondern die Rotationsbewegung des Düsenkörpers ergibt sich durch den Aufprall der eintretenden Flüssigkeit auf die Schaufeln der Turbine. Die damit verbundene Umlenkung der Flüssigkeit führt zu einer starken Verwirbelung im Innenraum der Düse und damit zu unruhigen Strömungsverhältnissen. Dies wiederum setzt sich bis in den Auslaßbereich des Düsenkörpers fort, so daß durch die unruhige Strömung die Reinigungswirkung beeinträchtigt werden kann.

    [0005] Es ist Aufgabe der Erfindung, bei einer Rotordüse der eingangs beschriebenen Art eine Verbesserung der Reinigungswirkung zu erzielen.

    [0006] Dies wird bei einer Rotordüse der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Länge der Durchgangsbohrung in dem Düsenkörper mindestens 70 mm beträgt, daß das Verhältnis der Länge der Durchgangsbohrung zu ihrem Durchmesser den Wert 17 oder einen größeren Wert aufweist und daß die Länge des Gleichrichters mindestens 0,25 der Länge der Durchgangsbohrung beträgt.

    [0007] Es hat sich überraschenderweise herausgestellt, daß die angegebenen Merkmale in Kombination zu Strömungsverhältnissen in dem Düsenkörper führen, durch die die Reinigungswirkung erhöht wird.

    [0008] Dies liegt wahrscheinlich daran, daß die Strömung im Düsenkörper bei dieser speziellen Ausgestaltung sehr turbulenzfrei erfolgen kann, so daß der aus dem Düsenkörper austretende Strahl über eine längere Strecke sehr kompakt bleibt und nicht auffächert. Dabei ergibt sich diese besonders turbulenzfreie Strömung einmal durch die Länge, durch das große Verhältnis der Länge zum Durchmesser und durch die große Länge des eingesetzten Gleichrichters, zum anderen aber auch durch die Kombination dieser Abmessungen mit dem beschriebenen Antriebsprinzip, bei dem die Flüssigkeit im Gleichrichter insgesamt rotiert und nicht durch Turbinenschaufeln und deren abrupte Umlenkung gestört wird. Da der Düsenkörper von der umlaufenden Flüssigkeit mitgenommen wird, ist die Relativgeschwindigkeit zwischen umlaufender Flüssigkeit einerseits und umlaufendem Düsenkörper andererseits am Einlaß des Düsenkörpers gering, so daß in diesem Bereich beim Eintritt der Flüssigkeit in den Düsenkörper nur geringfügige Strömungsstörungen auftretenden werden. Diese verbleibenden geringfügigen Strömungsstörungen können durch die spezielle Dimensionierung der Durchgangsbohrung und des Gleichrichters so weit beseitigt werden, daß eine bisher bei bekannten Rotordüsen nicht erreichbare Reinigungswirkung erzielbar ist.

    [0009] Es ist dabei vorteilhaft, wenn der Durchmesser der Durchgangsbohrung mit Ausnahme des Auslaßbereichs durchgehend gleich ist, wenn also in der Durchgangsbohrung keinerlei Stufen oder Verengungen auftreten. Selbstverständlich wird im Auslaßbereich die Durchgangsbohrung in die Auslaßöffnung einer Auslaßdüse übergehen, und diese Auslaßöffnung hat üblicherweise einen wesentlich geringeren Durchmesser als die Durchgangsbohrung. Auch hier ist es günstig, wenn der Übergang von der Durchgangsbohrung in die Auslaßöffnung der Düse stetig erfolgt, wie es an sich bekannt ist.

    [0010] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist weiterhin vorgesehen, daß die Dicke der Wände des Gleichrichters maximal 1/40 der Gesamtlänge des Gleichrichters beträgt. Dies ist eine sehr geringe Wandstärke, die dazu führt, daß die Strömung durch die Durchgangsbohrung durch die Wände minimal gestört wird. Auch dies fördert die Gleichmäßigkeit der Strömung durch die Durchgangsbohrung erheblich.

    [0011] Dabei ist es vorteilhaft, wenn der Gleichrichter aus Metall besteht, da aufgrund der höheren Festigkeitswerte von Metall gegenüber Kunststoff mit geringeren Wandstärken gearbeitet werden kann, ohne eine Beschädigung des Gleichrichters und damit eine Veränderung der Gleichrichtergeometrie befürchten zu müssen.

    [0012] Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, daß die Breite der Wände des Gleichrichters über den größten Teil ihrer Länge dem Innendurchmesser der Durchgangsbohrung entspricht, daß die Wände am stromaufwärts gelegenen Ende des Gleichrichters geringfügig verbreitert sind und daß die verbreiterten Teile der Wände in einen Einsatz aus verformbarem Material eindringen, der am stromaufwärts gelegene Ende der Durchgangsbohrung deren Innenwand bildet. Es ist dadurch möglich, den Gleichrichter durch axiales Einschieben in die Durchgangsbohrung festzulegen, da sich dabei die verbreiterten Enden des Gleichrichters in das verformbare Material eingraben und somit den Gleichrichter in dieser Position fixieren. Gleichzeitig liegen die Wände mit dem größten Teil ihrer Länge an der Innenwand der Durchgangsbohrung an und teilen somit die Durchgangsbohrung in achsparallele und vollständig voneinander getrennte Kanäle auf, die zu der Beruhigung der Flüssigkeit führen.

    [0013] Es kann vorgesehen sein, daß in einen erweiterten Abschnitt am stromaufwärts gelegenen Ende der Durchgangsbohrung ein Kunststoffring eingesetzt ist, der das verformbare Material bildet.

    [0014] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Rotordüse ist vorgesehen, daß am stromabwärts gelegenen Ende der Durchgangsbohrung ein Düseneinsatz mit einer Auslaßöffnung angeordnet ist, deren Auslaßrichtung gegenüber der Längsachse des Düsenkörpers geneigt ist.

    [0015] Durch diese Neigung der Auslaßöffnung gegenüber der Längsachse des Düsenkörpers wird der kompakte Strahl aus dem Düsenkörper nicht mehr in Richtung der Längsachse des Düsenkörpers abgegeben, sondern schräg zu dieser Längsrichtung, also unter einem Winkel gegenüber dieser Längsrichtung geneigt. Diese Längsrichtung des Düsenkörpers bildet gleichzeitig die Drehachse, um welche eine Eigendrehung des Düsenkörpers im Gehäuse möglich ist, so daß durch diese Eigendrehung des Düsenkörpers um die eigene Längsachse auch die Richtung der Auslaßöffnung auf einem Kegelmantel umläuft, und zwar einem Kegelmantel, dessen Achse mit der Längsachse des Düsenkörpers zusammenfällt. Nachdem der Düsenkörper selber zusätzlich auf einem Kegelmantel umläuft, erhält man auf diese Weise eine komplizierte Überlagerungsbewegung des abgegebenen Kompaktstrahls, dieser läuft nämlich zuerst entsprechend der kegelförmigen Umlaufbahn des Düsenkörpers auf einer Kegelfläche um, und entsprechend der Eigendrehung des Düsenkörpers um die eigene Längsachse überlagert sich diesem Umlauf noch einmal eine kegelförmige Umlaufbahn des Strahls, diesmal in Verlängerung der Längsrichtung des Düsenkörpers selbst.

    [0016] Besonders vorteilhaft ist dabei bei der vorliegenden Ausgestaltung, daß durch die Vorschaltung der speziell dimensionierten Durchgangsbohrung ein sehr kompakter Strahl gebildet wird, der durch die Auslaßöffnung gegenüber der Längsachse des Düsenkörpers abgelenkt wird und dabei seine kompakte Natur in vollem Umfange beibehält. Es läuft also ein sehr kompakter Strahl auf einer überlagerten Kegelfläche um, und dies führt dazu, daß beim Auftreffen dieses kompakten Strahls auf eine Fläche ein Kreisstreifen sehr effektiv gereinigt wird, da praktisch jede Stelle des Kreisstreifens von dem sehr kompakten Strahl getroffen wird.

    [0017] Dabei ist es vorteilhaft, wenn die Neigung der Auslaßöffnung gegenüber der Längsachse des Düsenkörpers gering ist, beispielsweise in der Größenordnung von 0,5° bis 10°, vorzugsweise von 1° bis 5° und ganz bevorzugt im Bereich zwischen 2° und 3,5°. Es genügt also eine relativ geringe Schrägstellung der Auslaßöffnung gegenüber der Drehachse des Düsenkörpers, um den gewünschten Effekt zu erreichen.

    [0018] Bei einer ersten Ausgestaltung kann vorgesehen sein, daß der Düsenkörper einen Düseneinsatz aufnimmt, in dem eine gegenüber der Längsachse des achsparallel in den Düsenkörper eingepaßten Düseneinsatzes geneigte Auslaßöffnung angeordnet ist.

    [0019] Bei einer anderen Ausführung ist dagegen vorgesehen, daß der Düsenkörper einen Düseneinsatz mit einer achsparallel in dem Düseneinsatz angeordneten Auslaßöffnung aufnimmt und daß der Düseneinsatz im Düsenkörper mit seiner eigenen Achse gegenüber dessen Längsachse geneigt angeordnet ist.

    [0020] Bei diesen beiden Lösungen wird also entweder der Düseneinsatz selbst schon mit einer gegenüber der eigenen Längsachse des Düseneinsatzes geneigten Auslaßöffnung gefertigt oder ein herkömmlicher Düseneinsatz mit achsparalleler Auslaßöffnung wird schräg in den Düsenkörper eingesetzt.

    [0021] Die nachfolgende Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dient im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung. Es zeigen:
    Figur 1:
    eine Längsschnittansicht einer Rotordüse;
    Figur 2:
    eine Schnittansicht längs Linie 2-2 in Figur 1;
    Figur 3:
    eine vergrößerte Teilansicht des Auslaßbereichs der Rotordüse der Figur 1 bei einem abgewandelten Ausführungsbeispiel mit einem Düseneinsatz mit geneigter Auslaßöffnung und
    Figur 4:
    eine Ansicht ähnlich Figur 3 bei einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel mit einem Düseneinsatz mit achsparalleler Auslaßöffnung, der schräg in den Düsenkörper eingesetzt ist.


    [0022] Die in der Zeichnung dargestellte Rotordüse umfaßt einen zentralen Schraubanschluß 1, in den eine in der Zeichnung nicht dargestellte Hochdruckleitung eingeschraubt werden kann, durch die Reinigungsflüssigkeit unter hohem Druck zugeführt wird. Der Schraubanschluß 1 mündet in eine zentrale Sacklochbohrung 2, die über im wesentlichen quer zur Längsrichtung der Sacklochbohrung 2 verlaufende tangentiale Bohrungen 3 mit dem Innenraum 4 eines Gehäuses 5 der Rotordüse in Verbindung steht. Dieses Gehäuse 5 wird gebildet durch eine haubenförmige Gehäusekappe 6, die auf ein Außengewinde 7 eines den Schraubanschluß 1 aufweisenden und die Sacklochbohrung 2 aufnehmenden Bodenteils 8 aufgeschraubt ist. Gehäusekappe 6 und Bodenteil 8 sind durch eine zwischengelegte Ringdichtung 9 nach außen hin abgedichtet. Der Bodenteil 8 weist einen zentralen, zum Innenraum 4 gerichteten Vorsprung 10 auf, der zwischen sich und der Innenwand des Innenraums 4 einen die Sacklochbohrung 2 koaxial umgebenden Ringraum 11 ausbildet, in den die Bohrungen 3 derart einmünden, daß die aus den Bohrungen 3 in den Ringraum 11 eintretende Flüssigkeit im Ringraum 11 in Umfangsrichtung beschleunigt wird. Dies ergibt sich durch die seitlich versetzte Anordnung der Bohrungen 3, durch die eine tangential zur Umfangsrichtung verlaufende Komponente in die Strömung eingeführt wird.

    [0023] Die den Ringraum 11 innenseitig begrenzende Seitenwand 12 des Vorsprungs 10 weist einen ringschulterförmigen Absatz 13 auf, an dem die Seitenwand 12 in Richtung auf den Innenraum 4 in radialer Richtung zurückspringt.

    [0024] Der Innenraum 4 ist in dem sich an das Bodenteil 8 anschließenden Bereich zylinderförmig ausgebildet und geht dann in einen sich konisch verengenden Abschnitt 14 über, der schließlich durch eine Stirnwand 15 verschlossen ist. In dieser Stirnwand 15 befindet sich eine zentrale Öffnung 16, die sich zum Innenraum 4 stufenförmig erweitert. In diesem stufenförmig erweiterten Teil 17 der Öffnung 16 ist ein Lagerkörper 18 eingesetzt, der beispielsweise aus Keramik bestehen kann und mittels einer Ringdichtung 19 gegenüber der Gehäusekappe 6 abgedichtet ist. Zum Innenraum 4 hin ist dieser ringförmige Lagerkörper 18, der konzentrisch zur Öffnung 16 angeordnet ist, in Form einer kugelig geformten Pfanne ausgebildet, in die der kugelige Kopf 20 eines insgesamt als Düsenkörper 21 bezeichneten Bauteils eingelegt ist.

    [0025] Dieser Düsenkörper 21 umfaßt im wesentlichen ein Rohr 22, mit durchgehend gleichbleibendem Außen- und Innendurchmesser, in das am lagerkörperseitigen Ende ein Düseneinsatz 23 eingesetzt ist, der beispielsweise ebenfalls aus Keramik bestehen kann. Dieser Düseneinsatz 23 ist an seinem aus dem Rohr 22 hervorstehenden äußeren Ende kugelig geformt und bildet damit den Kopf 20. In diesem Düseneinsatz 23 befindet sich eine Auslaßöffnung 24, deren Durchmesser wesentlich kleiner ist als der Innendurchmesser des Rohrs 22.

    [0026] Außenseitig ist auf das Rohr ein im Querschnitt ringförmiger Abwälzkörper 25 aufgesteckt, der beispielsweise aus Polyurethan bestehen kann, welches relativ weich eingestellt ist und welches gegenüber der Innenwand der Gehäusekappe 6 eine hohe Reibung aufweist. Dieser Abwälzkörper 25 stützt sich an einer Ringschulter 26 auf der Außenwand des Rohrs 22 ab wird dadurch in einer Richtung in axialer Richtung festgelegt.

    [0027] Das dem Lagerkörper 18 abgewandte Ende des Rohrs 22 taucht in den Ringraum 11 ein und hält von dem Absatz 13 einen kleinen Abstand, der so geringfügig ist, daß der Düsenkörper 21 im Gehäuse in axialer Richtung nur um einen sehr kleinen Weg verschoben werden kann und dadurch nicht mit seinem Kopf 20 aus der Lagerung im Lagerkörper 18 austreten kann.

    [0028] In eine stufenförmige Erweiterung 27 am rückwärtigen, dem Lagerkörper 18 entgegengesetzten Ende des Rohrs 22 ist ein Kunststoffring 28 eingesetzt, der aus einem relativ weichen, verformbaren Kunststoff besteht.

    [0029] In die Durchgangsbohrung 29 des Rohrs 22 ist an diesem Ende ein Gleichrichter 30 eingeschoben, der im dargestellten Ausführungsbeispiel zwei senkrecht aufeinanderstehende, parallel zur Durchgangsbohrung 29 verlaufende und diese diametral durchsetzende Wände 31 aufweist. Die Breite dieser Wände 31 ist über den größten Teil der Länge des Gleichrichters 30 gleich dem Innendurchmesser der Durchgangsbohrung 29, so daß zwischen jeweils zwei Wänden 31 vollständig voneinander abgeschlossene achsparallele Kanäle ausgebildet werden.

    [0030] Am hinteren Ende des Gleichrichters nimmt die Breite der Wände 31 zu, so daß sich die Wände in diesem Bereich größerer Breite in den Kunststoffring 28 eingraben, wenn der Gleichrichter 30 in axialer Richtung in die Durchgangsbohrung 29 eingeschoben wird. Durch dieses Eingraben wird der Gleichrichter 30 in der Durchgangsbohrung 29 fixiert.

    [0031] Die Durchgangsbohrung 29 hat einen durchgehend gleichen Innendurchmesser, so daß keinerlei Stufen oder Verengungen auftreten, außer natürlich im Bereich der Düsenöffnung 24. Die Länge L der Durchgangsbohrung 29 beträgt mindestens 70mm, und der Durchmesser d der Durchgangsbohrung 29 ist so klein gewählt, daß das Verhältnis Länge L/Durchmesser d den Wert 17 annimmt oder größer ist. Die Länge l des Gleichrichters 30 in axialer Richtung entspricht mindestens 0,25 der Länge L der Durchgangsbohrung 29.

    [0032] Der Gleichrichter 30 hat besonders dünne Wände, die Dicke der Wände 31 beträgt nämlich maximal 1/40 der Länge l des Gleichrichters. Um in diesem Fall die notwendige Festigkeit der Wände 31 zu erzielen, besteht der Gleichrichter 30 vorzugsweise aus Metall.

    [0033] Im Betrieb wird durch die zugeführte Reinigungsflüssigkeit eine Rotationsströmung im Innenraum 4 erzeugt, bei der die Flüssigkeit im Inneren des Gehäuses 5 um die Längsachse des Gehäuses rotiert. Sie nimmt dabei den Düsenkörper 21 mit, der sich mit dem Abwälzkörper 25 an die Innenwand des Gehäuses 5 anlegt und daran abwälzt. Dadurch bewegt sich der Düsenkörper 21 im Inneren des Gehäuses 5 auf einem Kegelmantel, so daß auch ein aus der Auslaßöffnung 24 in Richtung der Durchgangsbohrung 29 austretender, kompakter Reinigungsstrahl auf einem Kegelmantel umläuft. Dieser kompakte Reinigungsstrahl ist aufgrund der angegebenen Dimensionierungen besonders turbulenzfrei und kompakt und daher für Reinigungszwecke in besonderem Maße geeignet.

    [0034] Während bei dem Ausführungsbeispiel der Figur 1 der Düseneinsatz 23 eine Auslaßöffnung aufweist, deren Auslaßrichtung genau auf der Längsachse des Düsenkörpers 21 liegt, so daß der Strahl aus dem Düsenkörper genau in Richtung der Längsachse des Düsenkörpers abgegeben wird, ist die Auslaßrichtung der Auslaßöffnung 24 bei den Ausführungen gemäß den Figuren 3 und 4 gegenüber der Längsachse des Düsenkörpers 21 geneigt. Dieser Neigungswinkel liegt in der Größenordnung von 0,5° bis 10°, vorzugsweise bei einigen Grad. Dies kann - wie in dem in Figur 3 dargestellten Ausführungsbeispiel - dadurch erfolgen, daß ein Düseneinsatz 23 verwendet wird, in den die Auslaßöffnung 24 geneigt eingeformt ist, oder durch einen üblichen Düseneinsatz 23 mit achsparalleler Auslaßöffnung 24, wobei dann der Düseneinsatz 23 geneigt in den Düsenkörper 21 eingesetzt ist (Figur 4).

    [0035] Auf diese Weise erhält man eine Orientierung des aus der Auslaßöffnung austretenden Strahls, die in komplizierter Weise von der jeweiligen Position und Winkelstellung des Düsenkörpers 21 im Gehäuse 5 abhängt. Der Düsenkörper 21 ist gegenüber der Längsachse des Gehäuses der Rotordüse um einen Winkel geneigt, der sich daraus ergibt, daß der Düsenkörper 21 mit einem Abwälzkörper 25 an der Innenwand des Innenraums 4 anliegt. Damit läuft die Längsachse des Düsenkörpers auf einer Kegelfläche um die Längsachse um. Die Achse der Auslaßöffnung 24 und damit die Richtung des austretenden Strahls laufen ihrerseits auf einem Kegelmantel um die Längsachse des Düsenkörpers 21 um. Die Richtung der Achse der Auslaßöffnung 24 gegenüber der Längsachse des Gehäuses der Rotordüse ergibt sich somit durch eine Überlagerung der Bewegungen längs dieser beiden Kegelflächen.

    [0036] Ein besonderer Vorteil der beschriebenen Konstruktion liegt darin, daß die Neigung der Auslaßöffnung erst unmittelbar im Auslaßbereich erfolgt, so daß insgesamt zwar ein sehr langer Düsenkörper 21 verwendet werden kann, daß aber dadurch die Breite des Düsenkörpers nicht erhöht wird.

    [0037] Dies ist außerordentlich wichtig, da andernfalls ein sehr sperriger Düsenkörper verwendet werden müßte, der seinerseits einen großen Platzbedarf im Gehäuse der Rotordüse hätte, dies würde zu einer sehr großen Rotordüse führen. Dadurch, daß die Neigung der Auslaßöffnung erst im Auslaßbereich durch den Düseneinsatz erzeugt wird, kann ein schlanker und trotzdem langer Düsenkörper verwendet werden, so daß auch das Gehäuse der Rotordüse insgesamt einen geringen Außendurchmesser haben kann.


    Ansprüche

    1. Rotordüse für ein Hochdruckreinigungsgerät mit einem Gehäuse (5), das in einer Stirnwand (15) mit einer pfannenförmigen, zentral durchbrochenen Vertiefung (18) versehen ist, mit einem eine Durchgangsbohrung (29) aufweisenden Düsenkörper (21), der sich mit einem kugelig ausgebildeten Ende (20) in der pfannenförmigen Vertiefung (18) abstützt, sich in Längsrichtung über einen Teil des Gehäuses (5) erstreckt und einen Außendurchmesser aufweist, der kleiner ist als der Innendurchmesser des Gehäuses (5), und mit einem in einer Richtung in das Gehäuse (5) einmündenden Einlaß (3) für eine Flüssigkeit, durch den die Flüssigkeit im Gehäuse (5) um die Längsachse des Gehäuses (5) in Rotation versetzbar ist, so daß der Düsenkörper (21) zusammen mit der rotierenden Flüssigkeit umläuft und sich dabei mit einer Anlagefläche (25) an seinem Umfang an die Innenwand des Gehäuses (5) anlegt, wobei die Längsachse des Düsenkörpers (21) gegenüber der Längsachse des Gehäuses (5) geneigt ist, wobei in den stromaufwärts gelegenen Abschnitt der Durchgangsbohrung (29) ein Gleichrichter (30) mit achsparallel und diametral verlaufend in der Durchgangsbohrung (29) angeordneten Wänden (31) eingesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge (L) der Durchgangsbohrung in dem Düsenkörper (21) mindestens 70mm beträgt, daß das Verhältnis der Länge (L) der Durchgangsbohrung (29) zu ihrem Durchmesser (d) den Wert 17 oder einen größeren Wert aufweist und daß die Länge (l) des Gleichrichters (30) mindestens 0,25 der Länge (L) der Durchgangsbohrung (29) beträgt.
     
    2. Rotordüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser (d) der Durchgangsbohrung (29) mit Ausnahme des Auslaßbereichs durchgehend gleich ist.
     
    3. Rotordüse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke der Wände (31) des Gleichrichters (30) maximal 1/40 der Länge (l) des Gleichrichters (30) beträgt.
     
    4. Rotordüse nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleichrichter (30) aus Metall besteht.
     
    5. Rotordüse nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Wände (31) des Gleichrichters (30) über den größten Teil ihrer Länge (l) dem Durchmesser (d) der Durchgangsbohrung (29) entspricht, daß die Wände (31) am stromaufwärts gelegenen Ende des Gleichrichters (30) geringfügig verbreitert sind und daß die verbreiterten Teile der Wände (31) in einen Einsatz (28) aus verformbarem Material eindringen, der am stromaufwärts gelegenen Ende der Durchgangsbohrung (29) deren Innenwand bildet.
     
    6. Rotordüse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in einen erweiterten Abschnitt (27) am stromaufwärts gelegenen Ende der Durchgangsbohrung (29) ein Kunststoffring (28) eingesetzt ist, der das verformbare Material bildet.
     
    7. Rotordüse nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am stromabwärts gelegenen Ende der Durchgangsbohrung (29) ein Düseneinsatz (23) mit einer Auslaßöffnung (24) angeordnet ist, deren Auslaßrichtung gegenüber der Längsachse des Düsenkörpers (21) geneigt ist.
     
    8. Rotordüse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung der Auslaßöffnung (24) gegenüber der Längsachse des Düsenkörpers (21) 0,5° bis 10° beträgt.
     
    9. Rotordüse nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung der Auslaßöffnung (24) gegenüber der Längsachse des Düsenkörpers (21) 1° bis 5° beträgt.
     
    10. Rotordüse nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung der Auslaßöffnung (24) gegenüber der Längsachse des Düsenkörpers (21) 2° bis 3,5° beträgt.
     
    11. Rotordüse nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Düseneinsatz (23) gegenüber der Längsachse des Düsenkörpers (21) achsparallel eingepaßt ist und eine geneigte Auslaßöffnung (24) aufweist.
     
    12. Rotordüse nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenkörper (21) einen Düseneinsatz (23) mit einer achsparallel in dem Düseneinsatz (23) angeordneten Auslaßöffnung (24) aufnimmt und daß der Düseneinsatz (23) im Düsenkörper (21) mit seiner eigenen Achse gegenüber der Längsachse des Düsenkörpers (21) geneigt angeordnet ist.
     


    Claims

    1. A rotor nozzle for a high-pressure cleaning appliance with a casing (5) provided in an end wall (15) with a pan-shaped, centrally perforated depression (18), with a nozzle body (21) which has a through bore (29) and which is supported by a ball-like end (20) in the pan-shaped depression (18), extends in the longitudinal direction over part of the casing (5) and has an external diameter smaller than the internal diameter of the casing (5), and with an inlet (3) - opening into the casing (5) in one direction - for a liquid, through which [inlet (3)] the liquid in the casing (5) can be set in rotation about the longitudinal axis of the casing (5) so that the nozzle body (21) circulates together with the rotating liquid and bears with an application face (25) on its periphery against the inner wall of the casing (5), wherein the longitudinal axis of the nozzle body (21) is inclined with respect to the longitudinal axis of the casing (5), and a straightener (30) with walls (31) arranged axially parallel and extending diametrically in the through bore (29) is inserted in the portion of the through bore (29) situated upstream, characterized in that the length (L) of the through bore in the nozzle body (21) amounts to at least 70 mm, the ratio of the length (L) of the through bore (29) to its diameter (d) has the value 17 or a higher figure, and the length (l) of the straightener (30) amounts to at least 0·25 of the length (L) of the through bore (29).
     
    2. A rotor nozzle according to Claim 1, characterized in that the diameter (d) of the through bore (29) is the same throughout except for the outlet area.
     
    3. A rotor nozzle according to Claim 1 or 2, characterized in that the thickness of the walls (31) of the straightener (30) amounts to a maximum of 1/40 of the length (l) of the straightener (30).
     
    4. A rotor nozzle according to one of the preceding Claims, characterized in that the straightener (30) consists of metal.
     
    5. A rotor nozzle according to one of the preceding Claims, characterized in that the width of the walls (31) of the straightener (30) corresponds over the greater part of its length (l) to the diameter (d) of the through bore (29), the walls (31) at the upstream end of the straightener (30) are slightly widened, and the widened parts of the walls (31) penetrate into an insert (28) of deformable material which forms the inner wall of the through bore (29) at the upstream end of the said through bore (29).
     
    6. A rotor nozzle according to Claim 5, characterized in that a plastics-material ring (28), which forms the deformable material, is inserted into a widened portion (27) at the upstream end of the through bore (29).
     
    7. A rotor nozzle according to one of the preceding Claims, characterized in that a nozzle insert (23) with an outlet opening (24), the outlet direction of which is inclined with respect to the longitudinal axis of the nozzle body (21), is arranged at the downstream end of the through bore (29).
     
    8. A rotor nozzle according to Claim 7, characterized in that the inclination of the outlet opening (24) with respect to the longitudinal axis of the nozzle body (21) amounts to from 0·5° to 10°.
     
    9. A rotor nozzle according to Claim 8, characterized in that the inclination of the outlet opening (24) with respect to the longitudinal axis of the nozzle body (21) amounts to from 1° to 5°.
     
    10. A rotor nozzle according to Claim 9, characterized in that the inclination of the outlet opening (24) with respect to the longitudinal axis of the nozzle body (21) amounts to from 2° to 3·5°.
     
    11. A rotor nozzle according to one of Claims 7 to 10, characterized in that the nozzle insert (23) is fitted axially parallel with respect to the longitudinal axis of the nozzle body (21) and has an inclined outlet opening (24).
     
    12. A rotor nozzle according to one of Claims 7 to 10, characterized in that the nozzle body (21) receives a nozzle insert (23) with an outlet opening (24) arranged axially parallel in the nozzle insert (23), and the nozzle insert (23) is arranged in the nozzle body (21) with its own axis inclined with respect to the longitudinal axis of the nozzle body (21).
     


    Revendications

    1. Ajutage rotatif pour un appareil de nettoyage à haute pression, comportant un boîtier (5) qui est pourvu dans une paroi frontale (15) d'un renfoncement (18) en forme de cuvette et traversé au centre, comportant un corps d'ajutage (21) qui présente un perçage traversant (29), qui s'appuie par une extrémité sphérique (20) dans le renfoncement (18) en forme de cuvette, qui s'étend en direction longitudinale sur une partie du boîtier (5) et qui présente un diamètre extérieur inférieur au diamètre intérieur du boîtier (5), et comportant une entrée (3) pour un liquide, débouchant dans une direction dans le boîtier (5), grâce auquel le liquide dans le boîtier (5) peut être mis en rotation autour de l'axe longitudinal du boîtier (5), de sorte que le corps d'ajutage (21) tourne conjointement avec le liquide en rotation et s'appuie par une surface d'appui (25) à sa périphérique contre la paroi intérieure du boîtier (5), l'axe longitudinal du corps d'ajutage (21) étant incliné par rapport à l'axe longitudinal du boîtier (5), un redresseur (30) qui présente des parois (31) agencées parallèlement à l'axe et diamétralement dans le perçage traversant (29) étant mis en place dans le tronçon du perçage traversant (29) qui est situé en amont, caractérisé en ce que la longueur (L) du perçage traversant (29) dans le corps d'ajutage (21) s'élève à au moins 70 mm, en ce que le rapport entre la longueur (L) du perçage traversant (29) et son diamètre (d) a la valeur 17 ou une valeur supérieure, et en ce que la longueur (l) du redresseur (30) s'élève à au moins 0,25 fois la longueur (L) du perçage traversant (29).
     
    2. Ajutage rotatif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le diamètre (d) du perçage traversant (29) est constant de bout en bout, exception faite de la région de sortie.
     
    3. Ajutage rotatif selon l'une ou l'autre des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que l'épaisseur des parois (31) du redresseur (30) s'élève au maximum à 1/40e de la longueur (l) du redresseur (30).
     
    4. Ajutage rotatif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le redresseur (30) est constitué en métal.
     
    5. Ajutage rotatif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la largeur des parois (31) du redresseur (30) correspond sur la majeure partie de leur longueur (l) au diamètre (d) du perçage traversant (29), en ce que les parois (31) sont légèrement élargies à l'extrémité du redresseur (30) située en amont, et en ce que les parties élargies des parois (31) pénètrent dans un insert (28) en un matériau déformable, qui forme à l'extrémité du perçage traversant située en amont sa paroi intérieure.
     
    6. Ajutage rotatif selon la revendication 5, caractérisé en ce qu'il est prévu un anneau en matière plastique (28), mis en place dans un tronçon élargi (27) à l'extrémité du perçage traversant (29) située en amont, qui forme le matériau déformable.
     
    7. Ajutage rotatif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu à l'extrémité du perçage traversant (29) située en amont un insert d'ajutage (23) présentant une ouverture de sortie (24) dont la direction de sortie est inclinée par rapport a l'axe longitudinal du corps d'ajutage (21).
     
    8. Ajutage rotatif selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'inclinaison de l'ouverture de sortie (24) par rapport à l'axe longitudinal du corps d'ajutage (21) est de 0,5° à 10°.
     
    9. Ajutage rotatif selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'inclinaison de l'ouverture de sortie (24) par rapport à l'axe longitudinal du corps d'ajutage (21) est de 1° à 5°.
     
    10. Ajutage rotatif selon la revendication 9, caractérisé en ce que l'inclinaison de l'ouverture de sortie (24) par rapport à l'axe longitudinal du corps d'ajutage (21) est de 2° à 3,5°.
     
    11. Ajutage rotatif selon l'une quelconque des revendications 7 à 10, caractérisé en ce que l'insert d'ajutage (23) est adapté de façon parallèle à l'axe par rapport à l'axe longitudinal du corps d'ajutage (21) et présente une ouverture de sortie inclinée (24).
     
    12. Ajutage rotatif selon l'une quelconque des revendications 7 à 10, caractérisé en ce que le corps d'ajutage (21) reçoit un insert d'ajutage (23) présentant une ouverture de sortie (24) ménagée de façon parallèle à l'axe dans l'insert d'ajutage (23), et en ce que l'insert d'ajutage (23) dans le corps d'ajutage (21) est agencé de façon inclinée par son propre axe par rapport à l'axe longitudinal du corps d'ajutage (21).
     




    Zeichnung