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(11) |
EP 0 654 844 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.12.1998 Patentblatt 1998/53 |
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Anmeldetag: 15.11.1994 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: H01Q 1/12 |
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Befestigungseinrichtung an einer Fahrzeugantenne
Mounting device of a vehicle antenna
Dispositif de fixation d'une antenne de véhicule
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
18.11.1993 DE 4339260
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.05.1995 Patentblatt 1995/21 |
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Patentinhaber: Wilhelm Sihn jr. KG. |
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75223 Niefern-Öschelbronn (DE) |
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Erfinder: |
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- Schnürer, Marco
D-75179 Pforzheim (DE)
- Otto, Hermann-Rainer
D-75177 Pforzheim (DE)
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Vertreter: Twelmeier, Ulrich, Dipl.Phys. |
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Zerrennerstrasse 23-25 75172 Pforzheim 75172 Pforzheim (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 347 278 US-A- 2 953 630
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DE-U- 9 102 092 US-A- 4 136 986
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Befestigungseinrichtung mit den im Oberbegriff des
Anspruchs 1 angegebenenen Merkmalen.
[0002] Eine solche Befetigungseinrichtung ist aus der DE-2 616 968 C2 bekannt. Bei der bekannten
Antenne befindet sich am oberen Ende eines Schutzrohrs zur Aufnahme eines Teleskopstabs
(Antennenrute) der Antenne als Befestigungs-Unterteil ein Ring mit einem darauf liegenden
Massekontaktring. Auf den Rohrstutzen ist ferner ein konisches Befstigungs-Oberteil
aufgesteckt, welches durch eine auf den Rohrstutzen aufgeschraubte Spannmutter gegen
das Befestigungs-Unterteil verspannt wird. Zwischen dem Massekontaktring auf dem Befestigungsunterteil
und dem Befestigungsoberteil liegt das Karosserieblech, welches eine Bohrung hat,
durch welches der Rohrstutzen von unten her bis zum Anschlag hindurchgeschoben ist.
Durch Anziehen der Spannmutter wird das Karosserieblech zwischen Befestigungsunterteil
und Oberteil eingespannt und dadurch die Antenne mit ihrem Antennenfuß am Karosserieblech
befestigt. Obwohl sich der Antennenfuß am am oberen Ende des Schutzrohrs befindet,
trägt er diesen Namen, weil er sich bei ausgezogenem Teleskopstab an dessen unterem
Ende befindet.
[0003] Bei der in der DE- 26 16 968 C2 dargestellten Fahrzeugantenne ist das Karosserieblech
eben und die Antenne verläuft im rechten Winkel zum Karosserieblech, so dass der Ausschnitt
im Karosserieblech, durch welchen der Rohrstutzen der Antenne hindurchgeführt ist,
eine kreisförmige Bohrung ist. Das ist jedoch in der Praxis nicht der Regelfall. Im
Regelfall verläuft der Bereich des Karosserieblechs, durch welchen die Antenne hindurchgeführt
werden soll, geneigt und durchstößt die Antenne das Karosserieblech in einem spitzen
Winkel, wobei das Karosserieblech im allgemeinen nicht eben, sondern gewölbt ist.
Der Ausschnitt im Karosserieblech, durch welchen die Antenne hindurchgeführt wird,
ist deshalb in der Praxis nicht kreisförmig, sondern oval mit von Fahrzeugtype zu
Fahrzeugtype unterschiedlicher Gestalt. Für eine mechanisch stabile Befestigung einer
Antenne in einer Karosserie ist eine formschlüssige Verbindung des Antennenfußes mit
dem Rand des Ausschnitts im Karosserieblech erforderlich. Dazu besitzt der Antennenfuß
an seinem Unterteil üblicherweise einen Umfangsabschnitt, der genau die Kontur des
Randes des Ausschnitts im Karosserieblech hat, und besitzt daran anschließend eine
Anschlagsfläche, insbesondere in Gestalt eines Kragens, welcher so geformt ist, daß
sie sich von unten her dem Randbereich des Ausschnitts im Karosserieblech anschmiegt.
Aus diesen beiden Komponenten ergibt sich eine stabile und definierte Lage der Antenne
am Fahrzeug, so dass bei Fahrzeugen einer Serie die Antenne nicht nur eine gleichbleibende
Orientierung aufweist, sondern die Antenne auch ein gleichbleibendes Empfangsverhalten
zeigt, soweit es von der gleichbleibenden Orientierung der Antennenrute relativ zur
Oberfläche der Karosserie abhängt.
[0004] Weil die Gestalt des Karosserieblechs und damit die Gestalt des Ausschnitts im Karosserieblech
von Fahrzeugtype zu Fahrzeugtype variiert, benötigt man für unterschiedliche Fahrzeugtypen
unterschiedlich gestaltete Antennenfüße, was aufwendig ist.
[0005] Aus der US-4,136,986 ist eine Befestigungseinrichtung mit den im Oberbegriff des
Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen bekannt, welche es erlaubt, in einem ebene Karosserieblech
mit einem kreisförmigen Ausschnitt eine Antenne in unterschiedlicher Neigung anzuordnen,
um die zum Karosserieblech senkrechte Mittelachse des kreisförmigen Ausschnitts zu
drehen und in beliebigen Drehwinkelstellungen zu fixieren. Eine stabile Lage ist damit
weder in einem kreisförmigen noch in einem ovalen Ausschnitt eines Karosserieblechs
erzielbar.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen Weg aufzuzeigen,
wie der auf die Vielzahl von Fahrzeugtypen zurückgehende konstruktive Aufwand für
das Befestigen von Antennenfüßen in Karosserieblechausschnitten verringert werden
kann.
[0007] Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Befestigungseinrichtung mit den im Anspruch
1 angegebenen Merkmalen. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand
der abhängigen Ansprüche.
[0008] Die Erfindung nutzt die Erkenntnis, daß es zum Erzielen einer definierten Lage der
Antenne in einem Ausschnitt eines Karosserieblechs nicht erforderlich ist, daß das
Befestigungsunterteil der Antenne am Umfang eine Kontur hat, die mit der Umfangskontur
des Ausschnittes im Karosserieblech übereinstimmt; es genügt vielmehr, das Befestigungs-Unterteil
an der Unterseite des Karosserieblechs im Umgebungsbereich des Ausschnittes anschlagen
zu lassen (wie an sich bekannt) und die gewünschte Lage und Orientierung des Rohrstutzens
der Antenne in dem Ausschnitt dadurch zu erzwingen, daß man den Antennenfuß an zwei
Stellen des Randes des Ausschnittes im Karosserieblech abstützt, nämlich an den beiden
Scheitelpunkten des Ausschnittes, die dort liegen, wo der Ausschnitt seinen größten
Durchmesser hat. An genau diesen beiden Scheitelpunkten läßt man zwei Vorsprünge des
Antennenfußes in den Ausschnitt des Karosserieblechs eingreifen, wobei der von Außenkante
zu Außenkante gemessene Abstand der Vorsprünge gleich dem größten Durchmesser des
ovalen Ausschnitts oder nur unwesentlich kleiner ist. Der Antennenfuß kann dann im
Ausschnitt nicht oder nur unwesentlich verdreht werden.
[0009] Für die Positionierung des Antennenfußes im Ausschnitt des Karosserieblechs zwei
solcher Vorsprünge vorzusehen, ist aber nur ein Teil der vorliegenden Erfindung. Zur
vollständigen Lösung der gestellten Aufgabe gehört dazu, daß am Antennenfuß mehrere
Positionen von zum Eingreifen in den Ausschnitt des Karosserieblechs bestimmten Vorsprüngen
vorgesehen sind, so daß zwei oder mehr als zwei Paare von Vorsprüngen gebildet werden
können, die sich in ihren gegenseitigen Abständen unterscheiden und zwischen denen
jeweils der durch den Ausschnitt im Karosserieblech hindurchführende Abschnitt des
Rohrstutzens der Antenne liegt. Jedes solche Paar von Vorsprüngen paßt zu einem ovalen
Ausschnitt eines Karosserieblechs, so daß ein und derselbe Antennenfuß, entsprechend
der Anzahl der Positionen für Paare von Vorsprüngen, für verschiedene Ausschnitte
in Karosserieblechen geeignet ist. Die Anzahl der für unterschiedliche Fahrzeugtypen
benötigten Antennenfüße kann deshalb drastisch reduziert werden.
[0010] Für die praktische Umsetzung der Erfindung gibt es unterschiedliche Möglichkeiten.
So können die Positionen für die Vorsprünge durch Bohrungen im Befestigungsunterteil
bzw. -oberteil gebildet sein, wobei diese Bohrungen einen Stift als Vorsprung aufnehmen.
Die Bohrungen könnten Gewindebohrungen und die Stifte Gewindestifte sein. Man kommt
dann mit zwei Stiften aus, die je nach Fahrzeugtype in zwei dafür passende Bohrungen
eingedreht werden. Die Bohrungen könnten auch Zylinderbohrungen sein, in welche jeweils
ein Stift als Vorsprung eingepreßt werden kann. Auch in diesem Fall kann man prinzipiell
mit zwei Stiften auskommen, die vor der Montage des Antennenfußes in die passenden
Bohrungen eingepreßt werden. Es ist aber auch möglich, in alle vorhandenen Bohrungen
von vornherein Stifte einzupressen und diejenigen, die beim Einbau der Antenne in
eine bestimmte Fahrzeugtype stören, zu entfernen, indem man sie herauszieht oder herausschlägt
oder einfach abbricht, zu dessen Erleichterung man mit Vorteil eine Sollbruchstelle
im Stift vorsieht. Es besteht ferner die Möglichkeit, das Befestigungsteil, von welchem
die Vorsprünge abstehen, als Gußteil auszubilden und die Vorsprünge einstückig mit
dem Befestigungsteil zu gießen. Auch in diesem Fall sieht man vorzugsweise Sollbruchstellen
an den Vorsprüngen vor, um nicht benötigte und störende Vorsprünge vor der Montage
am Fahrzeug abbrechen zu können.
[0011] Es ist im Prinzip gleichgültig, ob sich die Vorsprünge am Befestigungs- Unterteil
oder am Befestigungs-Oberteil befinden. Sie können sich auch teils am Befestigungs-Unterteil
und teils am Befestigungs-Oberteil befinden. Im zuletzt genannten Fall ist ergänzend
dafür zu sorgen, daß das Befestigungs-Unterteil und an das Befestigungs-Oberteil nicht
gegengeinander verdreht werden können, was man am einfachsten dadurch erreicht, daß
einer der in die Ausnehmung des Karosserieblechs eingreifenden Vorsprünge bis in eine
Ausnehmung im gegenüberliegenden Befestigungsteil ragt; die dafür vorgesehene Ausnehmung
ist vorzugsweise ein Schlitz, welcher in Bezug auf die Mittellinie des Rohrstutzens
der Antenne radial oder i.w. radial verläuft und dadurch ein Verdrehen von Befestigungs-Oberteil
und Befestigungs-Unterteil gegeneinander verhindert, gleichzeitig aber eine Toleranz-
und Positionsausgleich in Längsrichtung des Schlitzes ermöglicht.
[0012] Vorzugsweise befinden sich die Vorsprünge vorwiegend auf dem Befestigungs-Unterteil,
weil dieses üblicherweise aus Metall besteht und gleichzeitig den für das Funktionieren
der Antenne wichtigen Massekontakt mit dem Karosserieblech herstellt, wohingegen das
Befestigungs-Oberteil häufiger aus Kunststoff besteht und/oder mit einer Dichtung
belegt ist, um das Eindringen von Spritzwasser und Schwallwasser in den Ausschnitt
der Karosserie zu verhindern.
[0013] Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, daß ein Vorsprung am Befestigungs-Oberteil
vorgesehen ist und sich bis in eine Ausnehmung des Befestigungs-Unterteils erstreckt,
wohingegen die restlichen Positionen für Vorsprünge auf der dem einen Vorsprung abgewandten
Seite des Rohrstutzens liegen und am Befestigungs-Unterteil angebracht sind, von wo
sie sich bis in die Ausnehmung des Karosserieblechs erstrecken, aber nicht formschlüssig
in das Befestigungs-Oberteil eingreifen müssen. In diesem Fall kommt der am Befestigungs-Oberteil
vorgesehene Vorsprung in jedem Fall zum Einsatz, von den restlichen, am Befestigungs-Unterteil
vorgesehenen, Vorsprüngen aber immer nur einer, wobei die übrigen Vorsprünge, soweit
für sie nicht Platz in der Umrandung des Ausschnittes im Karosserieblech ist, vor
der Montage entfernt werden.
[0014] Bei unterschiedlichen Fahrzeugtypen eines Herstellers hat das Karosserieblech in
der Umgebung des für den Einbau der Antenne vorgesehenen Ausschnittes häufig eine
ähnliche Neigung und Krümmung; dieser passt man die Gestalt der Oberfläche des Befestigungs-Unterteils
ebenso wie das Befestigungs-Oberteil möglichst weitgehend an, so dass für jeden der
infrage kommenden verschiedenen Einsatzfälle eine hinreichend stabile Lage der Befestigungsteile
am Karosserieblech, was auf der Oberseite durch das ohnehin erforderliche Vorsehen
einer verformbaren Spritz- und Schwallwasserdichtung ununproblematisch ist. An der
Unterseite des Karosserieblechs kann man auf eine vollflächige Anlage des Befestigungs-Unterteils
am Karosserieblech verzichten und sich mit einer nur stellenweisen Abstützung des
Befestigungs-Unterteils am Karosserieblech begnügen, solange die Anzahl und Lage der
Stützstellen (Dreipunktlagerung) so ist, daß sich eine stabile Lage ergibt. Die nur
stellenweise Abstützung des Befestigungs-Unterteils am Karosserieblech hat sogar den
Vorteil, daß sich dadurch ein zuverlässigerer Massekontakt zwischen der Antenne und
dem Karosserieblech herstellen läßt, weil der Druck des Befestigungs-Unterteils gegen
das Karosserieblech bei nur stellenweiser Abstützung größer ist als bei vollflächiger
Abstützung. Eine bevorzugte Weiterbildung der Erfindung macht sich das zunutze, indem
am Unterteil ein die Gesamtheit der Positionen von Vorsprüngen einschließender Kranz
von Federn vorgesehen ist, die über die dem Oberteil zugewandte Fläche des Unterteils
vorstehen. Diese Federn gleichen zum einen Formabweichungen zwischen der Auflagefläche
des Befestigungs-Unterteils und der Kontur des Karosserieblechs aus und erzeugen zugleich
einen Kranz von Massekontaktpunkten um den Rohrstutzen der Antenne herum, was für
das elektische Verhalten der Antenne von Vorteil ist. Um zu einem kräftigen Andruck
zu kommen, sind die Federn vorzugsweise als Blattfedern ausgebildet. Die Blattfedern
könnten Bestandteil eines ovalen, der Kontur des Karossieblechs angepaßten Massekontaktringes
sein, von welchem Blattfederlaschen abgebogen und schräg hochgestellt sind. Vorzugsweise
sind jedoch im Befestigungsunterteil Löcher vorgesehen, in welche die Blattfefedern
als gesonderte Elemente unverlierbar einzeln eingepreßt sind. Bei der Montage der
Antenne muß deshalb nicht auf den korrekten Sitz eines Massekontaktringes geachtet
werden.
Will man einen Ohm'schen Massekontakt herstellen, bildet man die Blattfedern zweckmäßigerweise
spitz aus, so daß sie sich mit ihrer Spitze in die Unterseite des Karosserieblechs
einkrallen können. Will man hingegen einen kapazitiven Massekontakt herstellen, dann
bildet man die Blattfedern nicht spitz aus, sondern so, daß sie mindestens eine linienförmige
oder vorzugsweise flächige Berührung mit der Unterseite des Karosserieblechs herstellen,
welches an der Unterseite eine dielektrische Beschichtung tragen kann.
[0015] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist schematisch in den beigefügten Zeichnungen
dargestellt.
- Figur 1
- zeigt einen in ein Karosserieblech eingesetzten Antennenfuß in einer Seitenansicht,
- Figur 2
- zeigt den Antennenfuß aus Figur 1 in einem Längsschnitt,
- Figur 3
- zeigt das Befestigungs-Unterteil des Antennenfußes in einer Draufsicht auf seine dem
Karosserieblech zugewandte Auflagefläche,
- Figur 4
- zeigt den Längsschnitt IV-IV durch das Unterteil gemäß Figur 3,
- Figur 5
- zeigt die Einzelheit X aus Figur 4, und
- Figur 6
- zeigt in einer Draufsicht auf das Befestigungs-Unterteil wie in Figur 3 eine Schar
von Randkurven unterschiedlicher Ausschnitte im Karosserieblech, für welche das dargestellte
Unterteil paßt.
[0016] Der Antennenfuß hat einen Rohrstutzen 1, durch welchen ein Teleskopstab hindurchführt,
der an seiner Spitze einen Kopf 3 trägt, welcher beim Einschieben des Teleskopstabs
am oberen Rand des Rohrstutzens 1 anschlägt. Auf den Rohrstutzen ist von unten her
ein Befestigungs-Unterteil 5 bis zum Anschlag an einer Schulter 4 aufgeschoben und
festgelegt. Das Unterteil 5 hat eine Auflagefläche 7, welche im spitzen Winkei zur
Längsmittellinie 6 des Rohrstutzens 1 verläuft und zur Anpassung an die Gestalt der
Unterseite eines Karosserieblechs 8 gewölbt ist. Die Auflagefläche 7 hat einen ovalen
Umriß und unmittelbarer Nachbarschaft ihres Randes einen Kranz von Löchern 9, in welche
jeweils eine zweifach abgewinkelte Blattfeder 10 eingepreßt ist, welche mit ihrer
Spitze über die Auflagefläche 7 vorsteht und bei auf die Spitze ausgeübtem Druck gegen
ihre Federkraft in eine Nische 11 in der Auflagefläche 7 zurückweichen kann. Annähernd
in der Flucht ihres größten Durchmessers 13 befindet sich in dem tieferliegenden Bereich
des Unterteils ein - bezogen auf die Längsmittellinie 6 - annähernd radial verlaufender
Schlitz 12. Auf der ihm abgewandten Seite des Rohrstutzens 1 hat das Unterteil 5 drei
Vorsprünge 14, 15 und 16 in der näheren Umgebung des größten Durchmessers 13. Die
Vorsprünge 14, 15 und 16 sind in Bohrungen 17 des Unterteils eingepreßt und befinder
sich innerhalb des Kranzes der Blattfedern 10.
[0017] Zum Antennenfüß gehört ferner ein BefestigungsOberteil 18 mit einer dem Unterteil
5 zugewandten Auflagefläche, welche einen ovalen Umriß hat und in der Kontur dem Verlauf
des Karosserieblechs 8 angepaßt ist. Zur Befestigung der Antenne im Karosserieblech
wird die Antenne von unten her mit ihrem Rohrstutzen durch den dafür vorgesehenen
Ausschnitt 19 im Krosserieblech hindurchgesteckt, bis das Unterteil 5 mit seiner Auflagefläche
7 am Karosserieblech 8 anschlägt. Dann wird von oben her unter Zwischenfügen einer
Dichtung 20 das Oberteil 18 auf den Rohrstutzen 1 aufgesteckt, so daß ein von der
Auflagefläche des Oberteils 18 nach unten ragender Vorsprung 21, bei dem es sich um
einen in eine Bohrung des Oberteils 18 eingepreßten Stift oder um eine dem Oberteil
18 angeformte Nase handeln kann, in den Schlitz 12 des Unterteils eingreift. Der Antennenfuß
wird so positioniert, daß der Vorsprung 21 am unteren Scheitelpunkt 22 des Ausschnitts
19 zu liegen kommt, und daß einer der Vorsprünge 14, 15 und 16, im gezeichneten Beispiel
der Vorsprung 14, am gegenüberliegenden, oberen Scheitelpunkt 23 des Ausschnitts 19
zu liegen kommt. Der dem Vorsprung 21 näherliegende Vorsprung 16 ragt dann frei und
wirkungslos in den Ausschnitt 19 hinein. Der vom Vorsprung 19 weiter entfernt liegende
Vorsprung 15 würde neben dem Rand des Ausschnitts 19 auf das Karosserieblech 8 treffen
und ist deshalb vor der Montage des Antennenfußes zu entfernen.
[0018] Die Vorsprünge 21 und 14 legen gemeinsam die Lage des Antennenfußes im Ausschnitt
19 fest. Die Fixierung des Antennenfußes erfolgt abschließend dadurch, daß auf den
Rohrstutzen 1 eine Mutter 24 aufgeschraubt wird, welche das Unterteil 5 gegen das
Karosserieblech 8 zieht und gleichzeitig das Oberteil 18 über die Dichtung 20 gegen
die Oberseite des Karosserieblechs drückt, wodurch das Karosserieblech zwischen Unterteil
5 und Oberteil 18 eingspannt wird. Dabei gleichen die vorstehenden Blattfedern 10
Formabweichungen zwischen der Auflagefläche 7 des Unterteils und dem Karosserieblech
8 aus und bewirken gleichzeitig einen zuverlässigen Massekontakt an mehreren um den
Rohrstutzen 1 herum verteilten Stellen.
[0019] In Figur 6 ist beispielhaft dargestellt, wie mit ein und demselben Antennenfuß unter
Ausnutzung unterschiedlicher Vorsprünge 14, 15 und 16 unterschiedliche Ausschnitte
im Karosserieblech, deren Randkurven 25 dargestellt sind,abgedeckt werden können.
1. Befestigungseinrichtung an einer Fahrzeugantenne zum Befestigen der Antenne in einem
Ausschnitt eines Karroseriebleches
mit einem Befestigungs-Unterteil (5) zum Anlegen an die Unterseite des Karroserieblechs
(8),
mit einem Befestigungs-Oberteil (18) zum Anlegen an die Oberseite des Karosserieblechs
(8),
wobei das Unterteil (5) mit einem Rohrstutzen (1) zu verbinden ist, auf welchen das
Oberteil (18) aufgeschoben wird,
und mit Mitteln (24) zum Verspannen von Unterteil (5) und Oberteil (18) gegeneinander
so, daß das Karosserieblech (8) zwischen ihnen festgeklemmt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß am Unterteil (5) und/oder am Oberteil (18) mehrere Positionen von zum Eingreifen
in den Ausschnitt (19) des Karosserieblechs (8) bestimmten Vorsprüngen (14,15,16,21)
vorgesehen sind, mit denen Paare von Vorsprüngen (21,14; 21,15; 21,16) gebildet werden
können, deren gegenseitige Abstände unterschiedlich sind und zwischen denen jeweils
der durch den Ausschnitt (19) im Karosserieblech (8) führende Abschnitt des Rohrstutzens
(1) liegt.
2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Positionen durch Bohrungen (17) gebildet sind, welche einen Stift als Vorsprung
(14,15,16) aufnehmen.
3. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (14,15,16) an der Fläche, von welcher sie vorspringen, eine Sollbruchstelle
haben.
4. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß einer der am Unterteil (5) oder am Oberteil (18) vorgesehenen Vorsprünge in eine
Ausnehmung (12) des gegenüberliegenden Ober- bzw. Unterteils (5) eingreift.
5. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die restlichen Positionen von Vorsprüngen (14,15,16) auf der dem einen Vorsprung
(21) abgewandten Seite des Rohrstutzens (1) liegen.
6. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die restlichen Positionen von Vorsprüngen (14,15,16) am Unterteil vorgesehen
sind.
7. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (12) ein Schlitz ist, der sich bezüglich der Mittellinie (6) der
Antenne in radialer Richtung erstreckt.
8. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die einander zugewandten Auflageflächen des Unterteils (5) und des Oberteils
(18) einen i.w. ovalen Umriß haben und sich die Positionen für die Vorsprünge (14,15,16,21)
auf oder in der Nachbarschft des größten Durchmessers (13) des Ovals befinden.
9. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß am Unterteil (5) ein die Gesamtheit der Positionen von Vorsprüngen (14,15,16,21)
einschließender Kranz von Federn (10) vorgesehen ist, die über die dem Oberteil (18)
zugewandte Auflagefläche des Unterteils (7) vorstehen.
10. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Federn (10) Blattfedern sind, welche in Löcher (9) eingepreßt sind, die
sich im Unterteil (5) befinden.
1. A mounting device on a vehicle aerial, for mounting the aerial in a cutout in a vehicle
body panel,
having a mounting underpart (5) for placing against the underside of the vehicle body
panel (8),
having a mounting upper part (18) for placing against the upper side of the vehicle
body panel (8),
in which arrangement the underpart (5) is to be connected to a connecting sleeve (1)
onto which the upper part (18) is pushed,
and having means (24) for tensioning the underpart (5) and upper part (18) with respect
to one another so that the vehicle body panel (8) is clamped between them,
characterized in that a plurality of positions for projections (14, 15, 16, 21) intended
to engage in the cutout (19) in the vehicle body panel (8) are provided on the underpart
(5) and/or on the upper part (18), which positions can produce pairs of projections
(21, 14; 21, 15; 21, 16) having different mutual spacings, between which the portion
of the connecting sleeve (1) which leads through the cutout (19) in the vehicle body
panel (8) is situated.
2. A mounting device according to Claim 1, characterized in that the positions are produced
by bores (17) which receive a pin acting as a projection (14, 15, 16).
3. A mounting device according to Claim 1, characterized in that the projections (14,
15, 16) have a predetermined break point on the face from which they project.
4. A mounting device according to one of the preceding claims, characterized in that
one of the projections provided on the underpart (5) or on the upper part (18) engages
in a cutout (12) in the opposing upper part or underpart (5).
5. A mounting device according to Claim 4, characterized in that the remaining positions
for projections (14, 15, 16) are situated on the side of the connecting sleeve (1)
which is remote from the one projection (21).
6. A mounting device according to Claim 5, characterized in that the remaining positions
for projections (14, 15, 16) are provided on the underpart.
7. A mounting device according to one of Claims 4 to 6, characterized in that the cutout
(12) is a slot which extends in the radial direction with respect to the centre line
(6) of the aerial.
8. A mounting device according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the mutually
facing bearing faces of the underpart (5) and the upper part (18) have a substantially
oval outline and the positions for the projections (14, 15, 16, 21) are located on,
or in the vicinity of, the greatest diameter (13) of the oval.
9. A mounting device according to one of the preceding claims, characterized in that,
provided on the underpart (5), there is a circle of springs (10) which surrounds all
the positions for projections (14, 15, 16, 21), said springs protruding beyond the
bearing surface, facing the upper part (18), of the underpart (7).
10. A mounting device according to Claim 9, characterized in that the springs (10) are
leaf springs which are pressed into holes (9) located in the underpart (5).
1. Dispositif de fixation sur une antenne de véhicule pour la fixation de l'antenne dans
une découpe d'une tôle de carrosserie
avec une partie inférieure de fixation (5) à poser au dessous de la tôle de carrosserie
(8),
avec une partie de fixation (18) à poser sur le dessus de la tôle de carrosserie (8),
la partie inférieure (5) devant être reliée à une tubulure (1) sur laquelle la partie
supérieure (18) est glissée,
et avec des moyens (24) pour tendre la partie inférieure (5) et la partie supérieure
(18) l'une par rapport à l'autre, de façon que la tôle de carrosserie (8) soit bloquée
entre elles,
caractérisé en ce que, sur la partie inférieure (5) et/ou la partie supérieure (18),
il est prévu plusieurs positions de parties en saillie (14, 15, 16, 21) destinées
à s'engager dans la découpe (19) de la tôle de carrosserie (8), avec lesquelles on
peut former des paires de saillies (21, 14 ; 21, 15; 21, 16), dont les espacements
réciproques sont différents et entre lesquelles se trouvent respectivement la partie
de la tubulure (1) qui passe à travers la découpe (19) dans la tôle de carrosserie
(8).
2. Dispositif de fixation selon la revendication 1, caractérisé en ce que les positions
sont formées par des perçages (17), qui reçoivent une goupille comme partie en saillie
(14, 15, 16).
3. Dispositif de fixation selon la revendication 1, caractérisé en ce que les parties
en saillie (14,15,16) ont un point de rupture théorique à la surface de laquelle elles
dpéassent.
4. Dispositif de fixation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé
en ce que l'une des saillies prévues sur la partie inférieure (5) ou sur la partie
supérieure (18) s'engage dans une cavité (12) de la partie supérieure ou de la partie
inférieure (5) faisant face.
5. Dispositif de fixation selon la revendication 4, caractérisé en ce que les autres
positions des saillies (14, 15, 16) se trouvent sur le côté de la tubulure (1) opposé
à une saillie (21).
6. Dispositif de fixation selon la revendication 5, caractérisé en ce que les autres
positions des saillies (14, 15, 16) sont prévues sur la partie inférieure.
7. Dispositif de fixation selon l'une quelconque des revendications 4 à 6, caractérisé
en ce que la cavité (12) est une fente qui s'étend dans le sens radial par rapport
à la ligne médiane (6) de l'antenne.
8. Dispositif de fixation selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé
en ce que les surfaces d'appui tournées l'une vers l'autre de la partie inférieure
(5) et de la partie supérieure (18) ont un contour sensiblement ovale et les positions
pour les saillies (14, 15, 16, 21) se trouvent sur ou à proximité du plus grand diamètre
(13) de l'ovale.
9. Dispositif de fixation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé
en ce qu'il est prévu sur la partie inférieure (5) une couronne de ressorts (10) incluant
la totalité des positions des saillies (14, 15, 16, 21), lesquels ressorts dépassent
de la surface d'appui, tournée vers la partie supérieure (18), de la partie inférieure
(7).
10. Dispositif de fixation selon la revendication 9, caractérisé en ce que les ressorts
(10) sont des ressorts à lame, qui sont enfoncés dans des trous (9) se trouvant dans
la partie inférieure (5).