(19)
(11) EP 0 712 790 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
03.02.1999  Patentblatt  1999/05

(21) Anmeldenummer: 95810677.5

(22) Anmeldetag:  30.10.1995
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6B65D 75/36, B65D 75/34

(54)

Blisterpackung

Blister packaging

Emballage de type blister


(84) Benannte Vertragsstaaten:
CH DE FR GB LI SE

(30) Priorität: 15.11.1994 CH 3416/94

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
22.05.1996  Patentblatt  1996/21

(73) Patentinhaber: Alusuisse Technology & Management AG
8212 Neuhausen am Rheinfall (CH)

(72) Erfinder:
  • Roulin, Monique
    CH-8412 Aesch (CH)
  • Gerber, Manfred
    D-78221 Singen (DE)
  • Oster, Heinz
    CH-8245 Feuerthalen (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 148 118
DE-A- 2 919 713
FR-A- 2 091 159
US-A- 3 246 746
US-A- 4 270 659
BE-A- 901 480
FR-A- 1 121 043
FR-A- 2 686 323
US-A- 3 760 973
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Vorliegende Erfindung betrifft einen Blisterpackung für Pharmazeutika aus einem Bodenteil mit einer Mehrzahl von Vertiefungen, die in Reihen oder in konzentrischen Kreisen angeordnet und von einer Schulter umgeben sind und einer an der Schulter festgelegten Deckelfolie, wobei ein entnehmbarer Inhalt sich in den Vertiefungen befindet und durch Eindrücken der jeweiligen Vertiefung und Durchstossen der Deckelfolie durch den Inhalt oder durch Entfernen der Deckelfolie über der Vertiefung, der Inhalt entnommen wird, wobei die Blisterpackung einen beweglichen Deckel aufweist, der die Vertiefungen überdeckt und der Deckel gleitend über der Deckelfolie angeordnet ist und als Deckel ein Klammerelement über der Deckelfolienoberfläche bewegbar angeordnet ist und dass das Klammerelement wenigstens ein Deckelement enthält, welches wenigstens eine geöffnete Vertiefung überdeckt,und dass das Klammerelement gleitend entlang der Blisterpackung verschiebbar ist und dass das Klammerelement wenigstens eine Vertiefungmit durchstossener oder entfernter Deckelfolie wieder verschliesst oder wenigstens eine Vertiefung, die beim anfänglichen Befüllen unbefüllt und unbedeckelt bleibt verschliesst.

    [0002] Aus der DE-A-29 19 713 ist eine kindergesicherte Arzneimittelverpackung aus einer Grundfolie, einer Durchdrückfolie und einer Sicherheitsfolie bekannt. Die Sicherheitsfolie kann ein längsvertschiebbarer Schieber mit Klemmleisten ein. Um die Wirkung der Kindersicherung zu gewährleisten, muss die Sicherheitsfolie auf jeden Fall die ganze Oberfläche der Durchdrückfolie abdecken. Dies stellt -- wird eine Kindersicherung nicht benötigt -- einen hohen Aufwand an Verpackungsmaterial dar.

    [0003] Es ist ebenfalls bekannt, Bodenteile von Blisterpackungen, insbesondere Durchdruckpackungen mit Inhalt zu befüllen und mit einem vollflächigen Deckelmateriäl zu überdecken und das Deckelmaterial anzusiegeln. Die Blisterpackung zeichnet sich durch ein einzelnes oder insbesondere eine Mehrzahl von einzelnen Fächern aus, in denen beispielsweise feste Formkörper oder geformte feste Zubereitungen oder pharmazeutische Produkte, wie Tabletten oder Dragées eingelagert sind. Soll nun aus einer Blisterpackung ein einzelner Gegenstand, z.B. eine Tablette, entnommen werden, wird eine Vertiefung im Bodenteil eingedrückt und die Tablette ihrerseits durchstösst das Deckelmaterial.

    [0004] Mit vorliegender Erfindung werden verschiedene Arten von Btisterpackungen umfasst. Dies sind beispielsweise die sogenannten Durchdrückpackungen. Bei Durchdrückpackungen ist beispielsweise das Deckelmaterial aus einer Aluminiumfolie oder einem Aluminiumfolienverbund hergestellt. Die Aluminiumfolie ist ein bevorzugtes Material für Deckel von Blistern, da bei den gewählten Dicken der Deckelmaterialien relativ geringe Bruchkräfte notwendig sind, und somit die benötigte Durchstossenergie gering ist und das Aluminium im wesentlichen keine Elastizität zeigt. In der Regel ist der Boden der Blisterpackung aus Kunststoff, wie aus Kunststoffen beispielsweise der Reihe des PVC, der Polyamide, Polyolefine, Polyester und Verbunden oder mehrschichtigen Materialien enthaltend wenigstens einen dieser Werkstoffe, und enthaltend gegebenenfalls auch eine Aluminiumfolie, hergestellt. Andere Blisterpackungen weisen einen Bodenteil auf, welcher mit einer Deckelfolie abgedeckt ist. Die Deckelfolie kann vollflächig den Bodenteil überdecken und vorteilhaft ist im Bereich jeder Vertiefung das Deckelmaterial mit einer Schwächungslinie versehen oder jede Vertiefung kann mit einem individuellen Deckelsegment abgedeckt sein. Innerhalb der Schwächungslinie oder an jedem Deckelsegment kann eine Grifflasche angebracht sein, die es ermöglicht eine einzelne Vertiefung durch Abschälen (peelen) des Deckelsegmentes freizulegen. Die Bodenteile und die Deckelmaterialien sind in der Regel aus den genannten Werkstoffen, wobei für die Deckelmaterialien auch Kunststoffverbunde zur Anwendung gelangen können.

    [0005] Im Bereich des Gesundheitswesen, aber auch zur Distribution von Süsswaren, wie Pastillen und Bonbons, haben solche Blisterpackungen breiten Eingang gefunden und sind wegen der Möglichkeit der schonenden Aufbewahrung von empfindlichem Füllgut und wegen der leicht handhabbaren Entnahme des Inhaltes aus dem täglichen leben nicht mehr wegzudenken. Im Zeichen erhöhter Sparbemühungen im Gesundheitswesen wird darauf abgezielt, die Blisterpackungen möglichst klein zu halten und auch die Anzahl verschiedener Formulierungen einzugrenzen. Dies kann bedeuten, dass eine pharmazeutische Formulierung nur noch in einer Konzentrationsstufe fabriziert wird und es kann somit vorkommen, dass nicht eine ganze Tablette oder ein ganzes Dragée eingenommen werden muss, sondern z.B. entsprechend dem Körpergewicht oder dem Krankheitsverlauf bei einem Patienten nur eine Teilmenge, z.B. die Hälfte einer Tablette oder eines Dragées verabreicht werden muss. Es ist auch denkbar, zwei oder mehrere Tabletten, Dragées, Kapseln, Ampullen und dergleichen in eine Vertiefung einzufüllen und fallweise nur eine Teilmenge davon zu einem Zeitpunkt aufzubrauchen. Bei den üblichen Blisterpackungen kann z.B. die Restmenge einer in zwei geteilten Tablette nur mühsam wieder in die Vertiefung gefüllt werden und die Vertiefung lässt sich nicht mehr wiederverschliessen, da das Deckelmaterial über der Vertiefung eingerissen, weggeplatzt oder abgeschält (gepeelt) ist.

    [0006] Aufgabe vorliegender Erfindung ist es, Blisterpackungen vorzuschlagen, welche es ermöglichen unverbrauchte Restmengen, wie z.B. Teile einer Tablette oder eines Dragées oder eines von mehreren Dragées, Kapseln oder Ampullen, weiterhin sicher, d.h. unverlierbar und vor Fremdeinflüssen, wie Feuchtigkeit und Schmutz, geschützt bis zum Gebrauch aufzubewahren.

    [0007] Erfindungsgemäss wird die Aufgabe gemäss der Lehre des Anspruches 1 gelöst.

    [0008] Die Bodenteile vorliegender Blisterpackungen können geprägte, gegossene, tiefgezogene oder vakuumgeformte Bodenteile aus Kunststoff, Kunststoffverbunden, Kunststoff/Papierverbunden oder Kunststoff/Metallfolienverbunden sein. Geeignete Kunststoffe für Bodenmaterialien sind beispielsweise Folien und Folienverbunde enthaltend PVC, Polyamide, Polyolefine, Polyester, Polykarbonate usw. Die Bodenteile können auch eine Sperrschicht gegen Gase und Dämpfe aufweisen. Solche Sperrschichten können beispielsweise eine in einem Kunststoffverbund eingebettete Metallfolie, wie eine Aluminiumfolie, sein oder, zweckmässig zwischen zwei Kunststoffschichten angeordnet, können keramische Schichten oder metallische Schichten sein. Keramische Schichten können beispielsweise durch Verdampfen von Metallen, Oxiden oder Nitriden von Aluminium, Silicium und anderen Metallen und Halbmetallen im Vakuum und Niederschlagen der Stoffe auf einem Kunststoffträger erzeugt werden. Diese Verfahren sind beispielsweise bekannt unter Chemical Vapour Deposition und Physical Vapour Deposition oder Sputtern. Die keramischen Schichten können bevorzugt Aluminiumoxide oder Siliziumoxide enthalten oder können Mischungen verschiedener Oxide gegebenenfalls auch im Gemisch mit Metallen, wie beispielsweise Silizium oder Aluminium oder anderen sein. Metallische Schichten können erzeugt werden durch Verdampfen von Metallen im Vakuum und Niederschlagen der Metalle auf einem Kunststoffträger, wobei Aluminium schichten beispielhaft genannt werden können. Der Kunststoffträger kann eine Kunststoff-Folie oder ein Kunststoff-Bodenteil aus den genannten Kunststoffen sein. Das Deckelmaterial für Durchdrückpackungen ist in der Regel eine Aluminiumfolie oder ein aluminiumfolienhaltiger Verbund. Es wurde auch schon vorgeschlagen, die Aluminiumfolie durch einen Kunststoff zu ersetzen, der geringe Elastizität und schlechte Dehneigenschaften aufweist. Solche Kunststoffe werden z.B. erhalten, wenn grössere Mengen von Füllstoffen dem Kunststoff zugemischt werden. Diese letztere Variante würde ermöglicht es, sortenreine Abfälle zu erhalten, das heisst kein Gemisch von Metall und Kunststoffen. Für Blisterpackungen mit abschälbarem (peelbarem) Deckelmaterial können auch Kunststoffolien und Kunststoffolienverbunde eingesetzt werden. Die Bodenteile weisen in der Regel zwischen 6 und 30 Vertiefungen, wie Näpfchen oder Schalen, auf. Die Vertiefungen sind rundum von einer Schulter umgeben, wobei die Schultern insgesamt eine zusammenhängende, ebene Fläche bilden. Die Bodenteile werden beispielsweise als Endlosmaterial bereit gestellt, mit dem Inhalt befüllt und das Deckelmaterial, insbesondere als Deckelfolie, ebenfalls als Endlosmaterial zulaufen gelassen. Die Deckelfolie überdeckt die Bodenteile vollflächig und beispielsweise durch Siegeln oder Kleben wird die Deckelfolie an den Schultern mit dem Bodenteil verbunden. Die Deckelfolie kann vollflächig auf den Schultern aufgesiegelt oder aufgeklebt werden oder durch die Wahl eines Siegelwerkzeuges oder eines Klebmusters kann diese Siegelung oder Klebung auch nur partiell erfolgen. Anschliessend kann das endlose Band von bedeckelten Bodenteilen zu den Konfektionsgrössen geschnitten werden. Dies kann beispielsweise durch ein Stanzwerkzeug geschehen. Bei dieser Gelegenheit können den Blisterpackungen auch äussere Konturen verleiht werden oder es ist möglich, Schwächungen im Deckelmaterial oder im Bodenteil vorzunehmen, um eine Blisterpackung beispielsweise falten zu können oder um Deckelsegmente zu erzeugen, welche ein leichtes Entfernen des Deckelsegmentes und Entnehmen des Inhaltes ermöglichen.

    [0009] Ein Klammerelement überdeckt wenigstens eine Vertiefung. Ein Klammerelement kann auch zwei, drei oder vier Vertiefungen gleichzeitig überdecken. Beispielsweise Zungen können eine ganze Reihe oder einen Teil von einer Reihe von Vertiefungen, d.h. beispielsweise zwei, drei, vier usw. Vertiefungen überdecken. Deckelemente können eine ganze Reihe von Vertiefungen mit jeweils beispielsweise einer, zwei, drei, vier usw. Vertiefungen überdecken. Zweckmässig entspricht die maximale Zahl der durch ein Klammerelement überdeckten Vertiefungen der Anzahl Vertiefungen einer Blisterpackung weniger eins.

    [0010] Anhand der Figuren 1 - 5 ist vorliegende Erfindung beispielhaft näher erläutert.

    [0011] Die Figur 1 zeigt eine Blisterpackung oder Durchdrückpackung, wie sie heute üblicherweise für die Verwendung zum Verpacken von pharmazeutischen Produkten, wie Tabletten oder Dragées, verwendet wird. In Figur 1a) ist die Draufsicht auf eine Blisterpackung 10 gezeigt, die über ihre Schultern 11 am Bodenteil 14 mit einer Deckelfolie 13 verbunden ist. Angedeutet sind die Vertiefungen 12, die durch die Deckelfolie überdeckt sind. In Figur 1b) ist ein Längsschnitt durch die Blisterpackung 10 dargestellt. Der Bodenteil 14 mit seinen Vertiefungen 12 tiegt über die Schultern 11 an der Deckelfolie 13 an. Im Bereich der Schultern 11 ist die Deckelfolie mit dem Bodenteil z.B. versiegelt oder verklebt (Siegelung/Klebung nicht eingezeichnet). Die Figur 1c) zeigt einen Querschnitt durch die Blisterpackung 10 mit ihrem Bodenteil 14, der Deckelfolie 13 und den dadurch gebildeten Vertiefungen 12.

    [0012] Die Figur 2a) zeigt eine Draufsicht einer anderen Ausführungsform einer Blisterpackung nach vorliegender Erfindung. Die Blisterpackung 30 weist zwei Bodenteile 34, welche mit der Deckelfolie 33 abgedeckt sind, auf. Die beiden Bodenteile 34 sind beispielhaft derart gegeneinander gelegt, dass die Vertiefungen 32 der beiden Bodenteile ineinander greifen und die Vertiefungen 32 des einen Bodenteiles an den Schulterbereich 31 des andern Bodenteils stossen und somit sich die beiden Bodenteile 34 einander anliegen. Die Deckelfolien 33 der beiden Bodenteile 34 sind einander abgewandt. Damit die beiden Bodenteile 34 nicht auseinander fallen, ist beispielhaft eine Klebeverbindung 37 gezeigt, welche beispielsweise ein Klebband oder in weiterer Ausführungsform auch eine Kunststoffklammer oder Metallklammer oder dergleichen sein kann. Durch Öffnen einer dieser Klebeverbindungen 37 lässt sich die Verpackung leicht aufklappen. Die Blisterpackung gemäss Figur 3 weist auch ein Klammerelement 35 oder ein ringförmiges Klammerelement 36 auf. Diese beiden Klammerelemente stellen alternative Ausführungsformen dar. Das Klammerelement 35 besteht aus einem Steg und zwei Zungen. Die Steghöhe ist derart gewählt, dass die beiden Zungen des Klammerelementes über die beiden Deckelfolien 33 gleiten. Die Figur 2b) zeigt einen Längsschnitt durch die Blisterpackung 30 aus Figur 2a) mit den beiden über die Vertiefungen 32 ineinandergreifenden Bodenteile 34, den beiden Deckelfolien 33, den die beiden Hälften verbindenden Klebeverbindungen 37 und das Klammerelement 35. Weiters erkennbar ist ein Beipackzettel oder anderweitige Produkteinformation 38, welcher durch das Klammerelement 35 oder das ringförmige Klammerelement 36 (hier nicht gezeigt) festgehalten werden kann. Die Figur 2c) zeigt einen Querschnitt durch eine Blisterpackung 30 aus Figur 2a) entlang der Linie B-B in Figur 2a). Die Figur 2d) stellt einen Schnitt entlang der Linie C-C in Figur 2a) dar. Die Figur 2c) zeigt die beiden Bodenteilhälften 34 mit den ineinandergreifenden Vertiefungen 32 und die Deckelfolien 33. Das Klammerelement 35 kann beispielsweise einen Steg und daran angeformt zwei Zungen aufweisen. Das Klammerelement 35 übergreift die beiden Blisterpackungshälften teilweise von einer Seitenkante her. Das Klammerelement 35 kann federnd die beiden Hälften umklammern. Die Federkraft kann beispielsweise durch Aufspreizen eines Klammerelementes aus elastischem Material, beispielsweise aus thermoplastischen oder elastischen Kunststoffen, bewirkt werden oder statt eines verbindenden Steges kann eine unter Spannung stehende Feder den beiden Zungen des Klammerelementes die gewünschte Federkraft verleihen. Die Länge der Zungen wird vorteilhaft wenigstens so gewählt, dass auf beiden Deckelfolienseiten die randnahen Vertiefungen 32 überdeckt werden. Die Figur 2d), ein Schnitt entlang der Linie C-C aus Figur 2a), zeigt die alternative Ausführungsform mit dem ringförmig umschliessenden Klammerelement 36. Das Klammerelement 36 ist ringförmig gestaltet, d.h. das Klammerelement 36 umgreift die Blisterpackung vollständig und das Klammerelement bildet z.B. einen rechteckigen Querschnitt aus. Auch das ringförmige Klammerelement 36 gleitet über die untere und obere Deckelfolie 33 und das Klammerelement 35, wie auch das ringförmige Klammerelement 36, ist in der Breite wenigstens etwas grösser gewählt, als der Durchmesser einer Vertiefung. Somit lässt sich das Klammerelement 35 verschieben, resp. von einer Seitenkante auf die andere umstecken und eine einmal geöffnete Vertiefung 32 lässt sich wieder abdecken. Das ringförmige Klammerelement 36 lässt sich hin und her schieben und ist in seiner Breite zumindest etwas grösser gewählt, als der Durchmesser einer Vertiefung. Mit Verschieben des Klammerelementes 36 entlang der Seitenkanten der Blisterpackung 30 gelingt es jede Vertiefung, sollte sie einmal geöffnet sein, wieder zu bedecken und allfällig dort drin verbleibenden Inhalt zurückzuhalten.

    [0013] Die Figur 3a) zeigt eine weitere Ausführungsform einer Blisterpackung. Die Blisterpackung 40 weist die Schultern 41 auf, über welche die Deckelfolie 43 mit dem Bodenteil 44 verbunden ist und sich die Vertiefungen 42 ausbilden. Ein Klammerelement 45 überdeckt als Ring die Blisterpackung 40. Die Abdeckung 45 ist in ihrer Grösse derart gewählt, dass eine Seite gleitend über die Deckelfolie 43 und die andere Seite gleitend über die Begrenzungen der Vertiefungen 42 im Bodenteil 44 gleitet. Die Figur 3b) zeigt einen Längsschnitt, die Figur 3c) einen Schnitt entlang der Linie A-A von Figur 3a). Die Breite des Klammerelementes 45 wird beispielsweise so gross gewählt, dass eine Vertiefung 42 sicher abgedeckt wird und beispielsweise auch beidseitig der Vertiefung 42 der Schulterbereich mit abgedeckt wird. Dies bedeutet ein sicheres Zurückhalten des Inhaltes in einer geöffneten Vertiefung 42.

    [0014] Die Figuren 4 zeigen eine Blisterpackung 50 mit ihren Schultern 51 und den Vertiefungen 52 im Bodenteil 54, welcher mit der Deckelfolie 53 abgedeckt ist. In Figur 4a), einer Draufsicht auf sie Blisterpackung 50 und in Figur 4b), einem Längschnitt durch die Blisterpackung 50, sind zwei alternative Ausführungsformen von Klammerelementen 55 gezeigt. Diese Klammerelemente können beispielsweise aus Kunststoff bestehen. Das Klammerelement 55 weist einen Steg 56 auf, von dem zwei Zungen 57 und 59 oder eine Zunge 57 und eine Doppelzunge 58 abragen. Die Zungen drücken elastisch oder mittels Federkraft gegeneinander. Die Figur 4c) zeigt die Blisterpackung 50 in einem Schnitt durch ihre Breite, wobei ein Klammerelement 55 aufgeschoben ist. In Figur 4d) ist beispielhaft ein Klammerelement 55 gezeigt, welches einen Steg 56 und eine Zunge 57 aufweist. Die Breite der Zunge 57 ist derart gewählt, dass sie zwischen zwei Vertiefungen 52 im Bodenteil 54 greifen kann und ist zweckmässig so breit gewählt, dass die Zunge 57 in ihrer Breite dem kleinsten Abstand zwischen zwei Vertiefungen entspricht. Das Klammerelement sitzt dann durch die Zunge 57 fest zwischen zwei Vertiefungen 52. Am Klammerelement ist gegenüber der Zunge 57 eine weitere flächenförmige Zunge 59 angeordnet, welche dann einen aufschiebbaren Deckel über beispielsweise zwei Vertiefungen bildet. Aus der Figur 4a) ist ein weiteres Klammerelement 55 erkennbar, welches anstelle einer Zunge 57 eine Doppelzunge 58 aufweist, wobei die Doppelzunge 58 eine Vertiefung 52 im Bodenteil 54 auf zwei Seiten umgreift und somit seitlich nicht verschiebbar ist. Gegenüber den Zungen 58 ist eine flächenförmige Zunge angeordnet, welche wenigstens eine Vertiefung 52 und einen Randbereich abzudecken vermag. Die Klammerelemente 55 können in einer Richtung von der Blisterpackung 50 weggezogen werden und geben dann die Vertiefung 52 frei. In anderen Worten, es können die Klammerelemente 55 als Schieber oder Reiter insbesondere selbstklemmend auf die Blisterpackung aufgesteckt werden.

    [0015] Die Figuren 5 zeigen eine Blisterpackung 70, welche in der Draufsicht rund ist. In Figur 5a) ist die Blisterpackung 70 in der Draufsicht gezeigt, wobei eine Ausnehmung 77, hier beispielhaft eine Bohrung im Deckel 75, eingezeichnet ist. Gemäss Figur 5b), einem Schnitt in Draufsicht durch die Blisterpackung 70, und Figur 5c), einem Ouerschnitt durch die Blisterpackung 70, sind eine Mehrzahl von Vertiefungen 72 in einem Kreis angeordnet. Der Bodenteil 74 mit der Mehrzahl von Vertiefungen 72 ist mit einer Deckelfolie 73 abgedeckt. Der Deckel 75 weist eine Ausnehmung 77 auf, welche in Figur 5a) beispielhaft als kreisrundes Loch dargestellt ist. Die Lage der Ausnehmung 77 im Deckel 75 liegt im gleichen Mittenabstand, wie die Vertiefungen 72 und der Durchmesser der Ausnehmung 77 entspricht etwa dem Durchmesser einer Vertiefung 72. Der mit Inhalt befüllte Bodenteil 74 mit der Deckelfolie 73 wird in den Deckel 75 eingelegt. Der Deckel 75 weist einen Rand auf und zur Sicherung des Bodenteils 74 im Deckel 75 mit beispielsweise einem Klemm- oder Klammerring 76 ein Klammerelement gebildet werden. Der Klemmring 76 kann einen nach innen gerichteten Rand oder eine Nut aufweisen, welcher einen Beipackzettel 78 festhält, der wie der Bodenteil 74 in den Deckel 75 eingelegt ist. Da es sich beim Klemmring 76 um einen Ring mit grosser Zentrumsöffnung handelt, kann der Beipackzettel leicht herausgenommen werden, worauf die Vertiefungen 72 gegen unten freigelegt sind und der Inhalt leicht durch die Ausnehmung 77 durch Durchstossen der Deckelfolie 73 entnommen werden kann. Durch Verdrehen des Deckel 75 gegen den Bodenteil 74 kann die Packung sicher verschlossen werden und ein Herausfallen des Restinhaltes aus dem Bodenteil 74 kann nicht erfolgen. Eine geleerte Vertiefung 72 kann mit einer Restmenge des Inhaltes wieder befüllt und durch drehen des Deckels 75 wieder verschlosssen werden.

    [0016] In den Zeichnungen wurde der Übersichtlichkeit halber der Inhalt nicht angedeutet. Es ist jedoch naheliegend, dass der Inhalt jeweils in den Vertiefungen angeordnet ist. Als Inhalt können beispielsweise Tabletten, Dragées, Pillen, Kapseln, Ampullen, ferner auch Bonbons, Lutsch- und Kautabletten usw. vorgesehen werden und es ist nicht ausgeschlossen, dass die erfindungsgemässen Blisterpackungen auch als Verpackungen für technische Artikel, wie klein- und kleinstteilige Gegenstände oder Ersatzteile für Maschinen und Geräte, angewendet werden könnten.


    Ansprüche

    1. Blisterpackung (30,40,50,70) für Pharmazeutika aus einem Bodenteil (34,44,54,74) mit einer Mehrzahl von Vertiefungen (32,42,52,72), die in Reihen oder in konzentrischen Kreisen angeordnet und von einer Schulter (31,41,51,71) umgeben sind und einer an der Schulter (31,41,51,71) festgelegten Deckelfolie (33,43,53,73), wobei ein entnehmbarer Inhalt sich in den Vertiefungen (32,42,52,72) befindet und durch Eindrücken der jeweiligen Vertiefung (32,42,52,72) und Durchstossen der Deckelfolie durch den Inhalt oder durch Entfernen der Deckelfolie über der Vertiefung (32,42,52,72), der Inhalt entnommen wird, wobei die Blisterpackung (30,40,50,70) einen beweglichen Deckel aufweist, der die Vertiefungen (32,42,52,72) überdeckt und der Deckel gleitend über der Deckelfolie angeordnet ist und als Deckel ein Klammerelement (35,36,45,55,75/76) über der Deckelfolienoberfläche bewegbar angeordnet ist und dass das Klammerelement (35,36,45,55,75/76) wenigstens ein Deckelement enthält, welches wenigstens eine geöffnete Vertiefung (32,42,52,72) überdeckt,und dass das Klammerelement (35,36,45,55,75/76) gleitend entlang der Blisterpackung (30,40,50,70) verschiebbar ist und dass das Klammerelement (35,36,45,55,75/76) wenigstens eine Vertiefung (32,42,52,72) mit durchstossener oder entfernter Deckelfolie wieder verschliesst oder wenigstens eine Vertiefung (32,42,52,72), die beim anfänglichen Befüllen unbefüllt und unbedeckelt bleibt, verschliesst,
    dadurch gekennzeichnet, dass

    - der Bodenteil und die Deckelfolie aneinander festgelegt sind und die Blisterpackung (30) entlang einer Linie gefaltet wird oder dass zwei Blisterpackungen (30) aufeinander liegen, derart, dass zwei Bodenteilhälften (34) einander anliegen und zwei Deckelfolienhälften (33) die Aussenseite der Blisterpackung bilden, und dass das Klammerelement (35,36) zwei Deckelemente umfasst, die an einem oder beiden Enden durch Stege miteinander verbunden sind und eines der beiden Deckelemente wenigstens eine geöffnete Vertiefung (32) und bis zu einer Reihe von Vertiefungen, überdeckt oder beide Deckelemente wenigstens je eine geöffnete Vertiefung (32) und bis zu einer Reihe von Vertiefungen, oder wenigstens je eine einander gegenüberliegende geöffnete Vertiefungen (32) und bis zu je einer Reihe von Vertiefungen überdecken, das Klammerelement (35) über die Deckfolienoberflächen bewegbar ist oder dass das Klammerelement (36) zwei Deckelemente umfasst, die an ihren Enden durch Stege miteinander verbunden sind und jedes Deckelement auf je einer Deckelfolienhälfte wenigstens eine geöffnete Vertiefung (32) und bis zu einer Reihe von Vertiefungen überdeckt und das Klammerelement (35) gleitend entlang der Blisterpackung (30) verschiebbar ist; oder

    - dass der Bodenteil (44) zwei parallele Seitenkanten (47) aufweist und der Bodenteil (44) mit der Deckelfolie (43) abgedeckt ist und über der Deckelfolie (43) ein Klammerelement (45), welches wenigstens eine und bis zu einer Reihe von Vertiefungen überdeckt, entlang den parallelen Seitenkanten, gleitend gelagert ist und das Klammerelement (45) die Blisterpackung ringförmig umschliesst oder umgreift; oder

    - dass der Bodenteil (54) und die Deckelfolie (53) von einem Klammerelement (55) aus einem Steg (56) und beidseitig des Steges (56) angeformten Zungen (57, 58, 59) übergriffen wird und eine Zunge (59) als Deckelement eine, zwei oder drei Vertiefungen (52) auf der Deckelfolienseite der Blisterpackung (50) überdeckt und die andere Zunge (57) auf der Bodenteilseite zwischen wenigstens zwei einander benachbarten Vertiefungen (52) greift oder die Zungen (58) beidseitig einer Vertiefung (52) greifen; oder

    - dass die Blisterpackinng (70) einen runden äusseren Umfang hat und die Vertiefungen (72) in einem oder mehreren konzentrischen Kreisen angeordnet sind und der Bodenteil (74) drehbar im Klammerelement aus Deckel (75) und Klemm- oder Klammerring (76) angeordnet ist und der Deckel (75) wenigstens eine Ausnehmung (77) aufweist durch den der Inhalt durchdrückbar ist.


     
    2. Blisterpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Blisterpackung wenigstens eine leere Vertiefung aufweist, die beim anfänglichen Befüllen unbefüllt und durch die Deckelfolie nicht bedeckelt ist, und am Bodenteil, im Bereich der leeren Vertiefung ein Klammerelement oder Deckelement festgelegt ist, durch welches die leere Vertiefung einmal oder mehrfach zu schliessen und zu öffnen ist.
     


    Claims

    1. Blister pack (30, 40, 50, 70) for pharmaceuticals, consisting of a bottom part (34, 44, 54, 74) with a plurality of recesses (32, 42, 52, 72) arranged in rows or concentric circles and surrounded by a shoulder (31, 41, 51, 71) and a covering film (33, 43, 53, 73) secured to the shoulder (31, 41, 51, 71), removable contents being situated in the recesses (32, 42, 52, 72) and the contents being removed by pressing in the relevant recess (32, 42, 52, 72) and pressing the covering film through the contents or by removing the covering film over the recess (32, 42, 52, 72), the blister pack (30, 40, 50, 70) having a movable lid which covers the recesses (32, 42, 52, 72) and the lid being arranged to slide over the covering film and a clip element (35, 36, 45, 55, 75/76) being arranged to move over the surface of the covering film as the lid, and the clip element (35, 36, 45, 55, 75/76) comprising at least one lid element which covers at least one open recess (32, 42, 52, 72) and the clip element (35, 36, 45, 55, 75/76) being slidable along the blister pack (30, 40, 50, 70) and the clip element (35, 36, 45, 55, 75/76) re-closing at least one recess (32, 42, 52, 72) with the covering film pressed through or removed or closing at least one recess (32, 42, 52, 72) remaining unfilled and uncovered at the time of the initial filling operation, characterised in that

    - the bottom part and the covering film are secured together and the blister pack (30) is folded along a line or that two blister packs (30) are situated one on top of the other in such a manner that two bottom part halves (34) bear against one another and two covering film halves (33) form the outer surface of the blister pack, and that the clip element (35, 36) grips two lid elements connected together at one or both ends by means of webs and one of the two lid elements covers at least one open recess (32) and up to one row of recesses or the two lid elements each cover at least one open recess (32) and up to one row of recesses or at least opposing open recesses (32) and up to one row of recesses, the clip element (35) being movable over the surfaces of the covering film or that the clip element (36) grips two lid elements connected together at their ends by means of webs and each lid element on each half of the covering film covers at least one open recess (32) and up to one row of recesses and the clip element (35) is slidable along the blister pack (30),

    - or that that the bottom part (44) has two parallel side edges (47) and the bottom part (44) is covered by the covering film (43) and a clip element (45) which covers at least one recess and up to one row of recesses is mounted to slide over the covering film (43) along the parallel side edges and the blister pack is enclosed or embraced all round by the clip element (45),

    - or that the bottom part (54) and the covering film (53) are embraced by a clip element (55) consisting of a web (56) and tongues (57, 58, 59) moulded on to either side of the web (56) and one tongue (59) forming the lid element covers one, two or three recesses (52) on the covering film side of the blister pack (50) and the other tongue (57) engages between at least two adjacent recesses (52) on the bottom part side or the tongues (58) engage a recess (52) on either side,

    - or that the blister pack (70) has a circular outer circumference and the recesses (72) are arranged in one or more concentric circles and the bottom part (74) is arranged to rotate in the clip element consisting of the lid (75) and a clamping ring or retaining ring (76) and the lid (75) has at least one indentation (77) through which the contents can be pressed.


     
    2. Blister pack according to claim 1, characterised in that the blister pack has at least one empty recess which is not filled and is not covered by the covering film at the time of the initial filling operation and a clip element or lid element is secured to the bottom part in the region of the empty recess, by means of which the empty recess can be closed and opened once or several times.
     


    Revendications

    1. Emballage du type blister (30,40,50,70) pour produits pharmaceutiques, constitué d'une partie formant fond (34,44,54,74) présentant une pluralité de cavités (32,42,52,72) qui sont disposées en rangées ou en cercles concentriques et sont entourées par un épaulement (31,41,51,71), ainsi que d'une feuille de couverture (33,43,53,73) fixée sur l'epaulement (31,41,51,71), dans lequel un contenu, que l'on peut prélever, se trouve dans les cavités (32,42,52,72) et dans lequel on peut prélever le contenu en enfonçant la cavité respective (32,42,52,72) et en repoussant la feuille de couverture au moyen du contenu ou en enlevant la feuille de couverture située au-dessus de la cavité (32,42,52,72), dans lequel l'emballage de type blister (30,40,50,70) présente un couvercle mobile qui recouvre les cavités (32,42,52,72) et dans lequel le couvercle est disposé glissant par-dessus la feuille de couverture et dans lequel, comme couvercle, est disposé un élément d'agrafage (35,36,45,55,75/76), mobile au-dessus de la surface de la feuille de couverture, et que l'élément d'agrafage (35,36,45,55,75/76) contient au moins un élément formant couvercle qui recouvre au moins une cavité ouverte (32,42,52,72) et que l'élément d'agrafage (35,36,45,55,75/76) peut coulisser en glissant le long de l'emballage de type blister (30,40,50,70) et que l'élément d'agrafage (35,36,45,55,75/76) obture à nouveau au moins une cavité (32,42,52,72) dont la feuille de couverture a été enfoncée ou enlevée ou obture au moins une cavité (32,42,52,72) qui, lors du remplissage initial, reste non remplie et non recouverte,
       caractérisé par le fait

    - que la partie formant fond et la feuille de couverture sont fixés l'un à l'autre et que l'emballage de type blister (30) est replié le long d'une ligne ou que deux emballage de type blister (30) sont posés l'un sur l'autre de façon que deux moitiés (34) formant fond soient posées l'une sur l'autre et que deux moitiés (33) de feuille de couverture forment la face extérieure de l'emballage de type blister, et que l'élément d'agrafage (35,36) comporte deux éléments de couverture qui sont reliés l'un à l'autre par des barrettes à une extrémité ou aux deux extrémités et que l'un des deux éléments de couverture recouvre au moins une cavité ouverte (32) et jusqu'à une rangée de cavités ou que deux éléments de couverture recouvrent au moins chacun une cavité ouverte (32) et jusqu'à une rangée de cavités, ou au moins chacun l'une des cavités (32) ouvertes situées en face l'une de l'autre et jusqu'à une rangée de cavités, que l'élément d'agrafage (35) peut se déplacer le long des surfaces des feuilles de couverture ou que l'élément d'agrafage (36) comporte deux éléments de couverture qui sont reliés l'un à l'autre par des barrettes à leurs extrémités et que chaque élément de couverture recouvre, sur, chacun, une moitié de feuille de couverture, au moins une cavité ouverte (32) et jusqu'à une rangée de cavités et que l'élément d'agrafage (35) peut coulisser en glissant le long de l'emballage de type blister (30); ou

    - que la partie formant fond (44) présente deux bords latéraux parallèles (47) et que la partie formant fond (44) est recouverte de la feuille de couverture (43) et que porte par-dessus la feuille de couverture (43) un élément d'agrafage (45) qui recouvre au moins une cavité et jusqu'à une rangée de cavités et glisse le long des bords latéraux parallèles, et que l'élément d'agrafage ( 45) enserre ou enlace annulairement l'emballage de type blister; ou

    - que la partie format fond (54) et la feuille de couverture (53) sont saisies, par le dessus, par un élément d'agrafage (55) constitué d'une âme (56) et de languettes (57,58,59) venues de forme des deux côtés de l'âme (56) et qu'une languette (59), formant élément de couverture, recouvre une, deux ou trois cavités (52) du côté de la feuille de couverture de l'emballage de type blister (50) et que l'autre languette (57) vient en prise, du côté partie formant fond, entre au moins deux cavités (52) voisines l'une de l'autre ou que les languettes (58) viennent en prise des deux côtés d'une cavité (52);

    - que l'emballage de type blister (70) a un contour extérieur rond et que les cavités (72) sont disposées sur un ou plusieurs cercles concentriques et que la partie formant fond (74) est dis posée, avec liberté de rotation, dans l'élément d'agrafage constitué d'un couvercle (75) et d'un anneau de bridage et d'agrafage (76) et que le couvercle (75) présente au moins un évidement (77) par lequel on peut faire passer le contenu en le poussant.


     
    2. Emballage de type blister selon la revendication 1, caractérisé par le fait que l'emballage de type blister présente au moins une cavité vide qui, lors du remplissage initial, n'est ni remplie ni recouverte de la feuille de couverture, et que sur la partie formant fond, dans la zone de la cavité vide, est fixé un élément d'agrafage ou un élément de couverture au moyen duquel la cavité vide peut s'obturer et s'ouvrir une fois ou plusieurs fois.
     




    Zeichnung