[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Rolladenkasten gemäß dem Oberbegriff von
Patentanspruch 1 sowie ein Verfahren zur Herstellung eines Rolladenkastens gemäß dem
Oberbegriff von Patentanspruch 13.
[0002] Aus dem deutschen Gebrauchsmuster DE-U-93 08 258.4 ist ein derartiger Rolladenkasten
bekannt, welcher äußerst kompakt herstellbar ist und sowohl innenseitig als auch außenseitig
mit einem Wärme- und/oder Schalldämmungsmaterial, insbesondere Styropor, verkleidet
ist. Bei derartigen Rolladenkästen wird deren Einbauposition in einer Wand letztendlich
von der gewünschten Position eines entsprechenden Fensters oder Türe bzw. der Position
einer Führungsbahn zur Führung der Rolladens bestimmt. In Abhängigkeit von Fenstertyp
und Einbauposition des Fensters ändert sich daher auch die erforderliche Einbauposition
des Rolladenkastens. Der sich jeweils ergebenden Rolladenkasteneinbauposition kann
jedoch auf einfache Weise durch entsprechende Bemessung der Innensowie der Außenisolation
Rechnung getragen werden.
[0003] Aus EP-A-0 183 953 ist ein Außenrolladen und ein Verfahren zu seiner Montage bekannt,
wobei der Rolladenkasten im Bereich seiner Längs-Stirnseiten jeweils mit einer Seitenwange
versehen ist, an welcher ein Führungsabschnitt gebildet ist, der mit einem Führungsleistenelement
in Eingriff bringbar ist. Der Führungsabschnitt wird bei der Montage des Rolladenkastens
an einem Fenster zunächst im unteren Bereich des Fensters in die jeweilige Führungsleiste
eingesetzt und anschließend in seine Montageposition nach oben verschoben. Sobald
der Rolladenkasten seine Montageposition einnimmt, kann der Rolladenkasten über eine
Befestigungsschraube an der jeweiligen Führungsleiste befestigt werden.
[0004] Aus BE-A-772 321 ist ein Rolladenkasten mit einer in dessen inneren drehbar angeordneten
Welle bekannt, durch deren Drehung ein Rolladen auf- oder abwickelbar ist. Im Bereich
seiner stirnseitigen Enden ist dieser Rolladenkasten jeweils mit einer Lager-einrichtung
versehen zur Lagerung der genannten Welle.
[0005] Aus DE-A-41 28 194 ist eine automatische Stanzvorrichtung mit einer Vielzahl von
verschiedenen, wählbaren Werkzeugen zum Stanzen, Senken, Prägen und Nachlochen von
Blech bekannt. Diese automatische Stanzvorrichtung umfaßt eine Vorrichtung zum Zuführen
eines fortlaufenden Blechbandes, eine automatische Strahl-Schneidvorrichtung, die
in Bandförderrichtung hinter der Stanzvorrichtung liegt und eine zentrale Steuervorrichtung,
durch welche die Blechband-Zuführvorrichtung, die Stanzvorrichtung und die Schneidvorrichtung
derart steuerbar sind, daß das Blechband mit einem durch die jeweils ausgewählten
Werkzeuge der Stanzvorrichtung vorgegebenen Vorschub in die Stanzvorrichtung zuführbar
ist und nach Ausführung der durch die Steuervorrichtung vorbestimmten Arbeitsvorgänge
das Blechband durch die Stanzvorrichtung hindurch zur nachfolgenden Schneidvorrichtung
gefördert wird.
[0006] Obgleich sich die Gesamtstärke der verwendeten Isolation beispielsweise bei Verstärkung
der Außenisolation und Verringerung der Innenisolation nicht ändert, hat sich bei
Versuchen gezeigt, daß sich bei bestimmten Kombinationen der Wärmedurchgangswerte
von Außen- und Innenisolation besonders günstige Isolationseigenschaften des oberen
Bereichs einer Fenster- oder Türlaibung erzielen lassen.
[0007] Unter dem Eindruck dieser Feststellung liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
einen einfach und preiswert herstellbaren Rolladenkasten zu schaffen, welcher in der
jeweils optimalen Einbauposition einfach und schnell einbaubar ist.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Rolladenkasten mit den im Patentanspruch
1 angegebenen Merkmalen gelöst.
[0009] Hinsichtlich eines Verfahrens zur Herstellung des Rolladenkastens wird diese Aufgabe
auch durch ein Verfahren mit den in Patentanspruch 13 angegebenen Merkmalen gelöst.
[0010] Dadurch wird es auf vorteilhafte Weise möglich, einen Rolladenkasten in seiner insbesondere
im Hinblick auf eine optimale Wärmeisolation günstigsten Einbauposition anzuordnen
bzw. den unterschiedlichsten Einbauvoraussetzungen ohne Einbußen hinsichtlich der
Wärmedämmung Rechnung zu tragen. Zudem wird es auf vorteilhafte Weise für den Hersteller
oder einen Großhändler möglich, bei verringertem Lagerbestand auch für Sonderfälle
jeweils einen passenden Rolladenkasten vorbereiten bzw. anbieten zu können.
[0011] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfaßt die Positioniereinrichtung
einen Befestigungsabschnitt, welcher an dem Fenster- bzw. Türstock befestigt ist.
Dieser Befestigungsabschnitt ist gemäß einem besonderen Aspekt der vorliegenden Erfindung
einstückig mit einer Seitenwange des Rolladenkastens ausgebildet. Die Befestigung
dieses Befestigungsabschnittes an dem Fenster- bzw. Türstock erfolgt in vorteilhafter
Weise mittels in den Fenster- bzw. Türstock eingeschlagener Arretierstifte oder durch
Nägel oder Schrauben. Der Befestigungsabschnitt ist in vorteilhafter Weise aus verzinktem
Blech gebildet und liegt an dem Fenster- bzw. Türstock über eine in etwa einer Fensterstock-Dicke
entsprechende Länge auf dessen oberen, seitlichen Eckbereich auf, wodurch sich eine
besonders zuverlässige Befestigung des Rolladenkastens ergibt. In vorteilhafter Weise
sind in dem Befestigungsabschnitt bereits Durchgangslöcher ausgebildet, durch welche
die vorangehend genannten Befestigungsmittel hindurch in den Fenster- bzw. Türstock
eingeschlagen bzw. eingeschraubt werden können. Die Breite des Befestigungsabschnittes
entspricht im wesentlichen der Breite des Fenster- bzw. Türstockes bzw. entsprechenden
Blendrahmens.
[0012] Im Hinblick auf eine zuverlässige und präzise Höhenpositionierung des Rolladenkastens
besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gegeben, daß die
Positioniereinrichtung einen Anschlagabschnitt aufweist, welcher in Einbauposition
des Rolladenkastens auf dem Fenster- bzw. Türstock aufsitzt. Ein derartiger Anschlagabschnitt
ist in vorteilhafter Weise einstückig mit dem Befestigungsabschnitt ausgebildet. Gemäß
einem besonderen Aspekt der vorliegenden Erfindung ist der Anschlagabschnitt durch
wenigstens eine Ausklinkung gebildet, durch welche eine Anschlagfläche bereitgestellt
wird, welche auf der Oberseite eines Fenster- bzw. Türstockes oder eines Blendrahmens
aufsitzt. Alternativ dazu, oder auch in Kombination damit ist es in vorteilhafter
Weise auch möglich, den Anschlagabschnitt bzw. die Anschlagfläche durch 3-fach Abkanten
eines den Befestigungsabschnitt bildenden Bereiches der Seitenwange zu erzeugen. Ein
derartig erzeugter Anschlagabschnitt ist besonders stabil und bewirkt zusätzlich eine
Stabilisierung der entsprechenden Seitenwange, so daß es möglich wird, diese aus einem
relativ dünnen Blechmaterial zu fertigen, wodurch sich neben einer Kostenersparnis
auch eine Gewichtsreduzierung ergibt.
[0013] Eine im Hinblick auf eine besonders rasche und stabile Befestigung des Rolladenkastens
an dem Fenster- bzw. Türstock vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch
gegeben, daß an dem Befestigungsabschnitt wenigstens eine Anschlageinrichtung, insbesondere
Seitenlasche ausgebildet ist, über welche die Position des Rolladenkastens quer zur
Fenster- bzw. Türebene festgelegt wird. Diese Seitenlasche ist in vorteilhafter Weise
einstückig mit dem Befestigungsabschnitt ausgebildet.
[0014] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Befestigungsabschnitt
mit einer Vielzahl, insbesondere U-förmigen Schnitten versehen, an welchen nach Bedarf
entsprechende Anschlag-Ausklinkungen aufgerichtet werden können.
[0015] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform werden der Befestigungsabschnitt bzw. die
an diesem ausgebildeten Positioniermittel im Rahmen eines CIM-Bearbeitungsvorgangs
erzeugt, wobei zur Herstellung eines bestimmten Rolladenkastens die entsprechenden
Positionsdaten zur Wegesteuerung eines Stanzwerkzeuges verwendet werden und gemäß
diesen Positionsdaten der Befestigungsabschnitt an entsprechender Stelle an der Seitenwange
gebildet wird.
[0016] An dem Befestigungsabschnitt sind gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
wenigstens ein Befestigungselement einstückig mit dem Befestigungsabschnitt ausgebildet.
Dieses Befestigungselement besteht dabei in vorteilhafter Weise aus einem Zungenabchnitt,
welcher an seinem einen Ende angespritzt ist und an seinem anderen Ende mit dem Befestigungsabschnitt,
insbesondere einer daran ausgebildeten Lasche befestigt ist. Das so gebildete Befestigungselement
kann nach Aufsetzen des Rolladenkastens auf den Fenster- bzw. Türstock in diesen abschnittweise
eingetrieben werden und sichert dadurch den Rolladenkasten an dem Fenster- bzw. Türstock.
[0017] Alternativ zu den vorangehend beschriebenen Ausführungsformen oder auch in Kombination
mit diesen ist ein zum raschen und positionsgenauen Einbau des Rolladenkastens besonders
vorteilhafte Ausführungsform ist dadurch gegeben, daß die Positioniereinrichtung als
Positionierzapfen ausgebildet ist, welcher mit der Führungseinrichtung insbesondere
einer Führungsschiene in Eingriff bringbar ist. Dadurch wird es auf vorteilhafte Weise
möglich, eine äußerst exakte Positionierung des Rolladenkastens relativ zur Führungsschiene
zu gewährleisten. Bei einer relativ stabilen Befestigung der Führungsschiene an einem
Fensterstock bzw. bei einstükkig mit dem Fensterstock ausgebildeter Führungsschiene
wird der Rolladenkasten zuverlässig zentriert. In vorteilhafter Weise ist der Positionierzapfen
dabei aus Metall, insbesondere Aluminium oder Zinkdruckguß, ausgebildet. Es ist auch
möglich, den Positionierzapfen aus einem Kunststoffmaterial, insbesondere Polyamid,
auszubilden.
[0018] In vorteilhafter Weise ist es auch möglich, den Positionierzapfen mit einer insbesondere
aus Kunststoffmaterial ausgebildeten Rolladenführungseinrichtung zu versehen. Diese
Rolladenführungseinrichtung kann entweder integral, d.h. einstückig mit dem Positionierzapfen
ausgebildet sein, oder beispielsweise über eine Quetschverbindung in den Positionierzapfen
eingesteckt sein. Bei der zweiteiligen Ausführungsform von Positionierzapfen und Rolladenführungselement
wird es auf vorteilhafte Weise möglich, durch ein und dieselbe Ausführungsform des
Positionierzapfens unterschiedlichsten Ausführungsformen von Rolladen und/oder Führungsschienen
durch entsprechende Ausbildung des Rolladenführungselementes Rechnung zu tragen.
[0019] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist der Positionierzapfen als im wesentlichen
prismatischer Körper ausgebildet und weist in einer zur Führungsbahn senkrechten Schnittebene
einen beispielsweise H-förmigen oder rechteckförmigen Querschnitt auf. Durch entsprechende
Dimensionierung des Positionierzapfens wird es auf vorteilhafte Weise möglich, gezielt
Einfluß auf die Festigkeit und Positionsgenauigkeit der Verbindung zwischen Positionierzapfen
und Führungsschiene Einfluß zu nehmen. Je nach Ausführungsform der Führungsschiene
kann es sich als besonders vorteilhaft erweisen, je Führungsschiene mehrere Positionierzapfen
vorzusehen.
[0020] Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gegeben, daß
der Rolladenkasten ein Paar von Seitenwangen aufweist, und daß die Positionierzapfen
separat von den Seitenwangen ausgebildet sind. Dadurch wird es auf vorteilhafte Weise
möglich, die für den jeweiligen Anwendungsfall optimale Ausführungsform und Position
der Positionierzapfen festzulegen.
[0021] Gemäß einem besonderen Aspekt der vorliegenden Erfindung sind die Positionierzapfen
relativ zu den Seitenwangen bewegbar, insbesondere verschiebbar angeordnet. In vorteilhafter
Weise sind die Positionierzapfen dabei entlang einer Führungsbahn in einer Richtung
senkrecht zur Fensterebene verschiebbar. Zur Feinpositionierung der Positionierzapfen
ist es auch in vorteilhafter Weise möglich, eine Verstellmöglichkeit in Fensterebene
vorzusehen. Dadurch wird es auf vorteilhafte Weise möglich, gegebenenfalls auftretenden
Fertigungs- bzw. Montagetoleranzen beim Einbau der Rolladenführungsschienen Rechnung
zu tragen. Eine zur Bewegung des Positionierzapfens in einer Richtung senkrecht zur
Fensterebene besonders günstige Ausführungsform einer Führungsbahn ist dadurch gegeben,
daß diese aus einem Abkantprofil insbesondere durch Abkanten des unteren Bereiches
der Seitenwange ausgebildet ist. Es ist auch möglich, eine entsprechende Führungsbahn
durch entsprechende Ausstanzungen insbesondere an der jeweiligen Seitenwange auszubilden.
In vorteilhafter Weise ist der Positionierzapfen dabei derart gehaltert, daß dieser
nur in einer Richtung senkrecht zur Fensterebene bewegbar ist. Eine derartige Führung
des Positionierzapfens umfaßt ebenfalls in vorteilhafter Weise ein Abkantprofil.
[0022] Eine äußerst exakte Positionierung des Positionierzapfens, die insbesondere am vollständig
montierten Rolladenkasten durchgeführt werden kann, wird dadurch ermöglicht, daß der
Positionierzapfen über einen Schraubengewindetrieb in Axialrichtung einer entsprechenden
Schraubenspindel verschiebbar ist. Eine derartige Schraubenspindel ist in vorteilhafter
Weise durch eine mit dem Positionierzapfen verbundene Mutter bzw. durch einen an diesem
ausgebildeten Innengewindeabschnitt hindurchgeführt und an wenigstens einem Ende mit
dem Rolladenkasten drehbar verbunden. An diesem Ende oder an einem anderen Ende der
Schraubenspindel ist Schraubenkopf beispielsweise mit einem Innensteckkant oder dgl.
ausgebildet, über welchen die Schraubenspindel zur Bewegung des Positionierzapfens
drehbar ist.
[0023] Eine zur dauerhaften Festlegung der Position des Positionierzapfens besonders vorteilhafte
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist dadurch gegeben, daß eine Fixiereinrichtung
vorgesehen ist, zur Fixierung des Positionierzapfens an einer vorbestimmten Stelle.
Dadurch wird es auf vorteilhafte Weise möglich, eine relativ robuste, d.h. auch zur
Übertragung relativ großer Kräfte geeignete Befestigung des Positionierzapfens zu
gewährleisten. Eine derartige Fixiereinrichtung kann beispielsweise durch eine Verschraubung,
durch Blindnieten, durch Quetschen oder auch durch Punktschweißung verwirklicht werden.
Insbesondere bei Verwendung der vorstehend genannten Stellschraubeneinrichtung kann
jedoch auch auf die Fixiereinrichtung verzichtet werden.
[0024] Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung umfaßt die Positioniereinrichtung
eine im unteren Bereich der Seitenwange vorgesehene Ausstanzung. Diese Ausstanzung
ist insbesondere an der Seitenwange oder an einem von der Seitenwange zum Inneren
des Rolladenkasten vorstehenden Abkantung ausgebildet. Diese Ausstanzung ist in vorteilhafter
Weise als Rechteckloch ausgebildet. In dieses Rechteckloch ist in vorteilhafter Weise
der Positionierzapfen derart eingesteckt, daß dessen zur Positionierung vorgesehener
Abschnitt nach unten über den Rolladenkasten hervorragt. Insbesondere bei dieser Ausführungsform
wird es möglich, den Positionierzapfen erst unmittelbar vor Einbau des Rolladenkastens
an den vollständig vormontierten Rolladenkasten anzustecken. Dadurch wird es möglich,
eine Beschädigung des Rolladenkastens über den hervorstehenden Positionierzapfenabschnitt
zu verhindern und eine relativ platzsparende Lagermöglichkeit der Rolladenkästen zu
gewährleisten. Es ist in vorteilhafter Weise möglich, mehrere derartige Ausstanzungen
vorzusehen und einen Satz von verschiedenen Positionierzapfen bereitzuhalten, so daß
durch entsprechende Kombinationen eines entsprechenden Positionierzapfens mit der
entsprechenden Ausstanzung die jeweils erforderliche Position des Positionierzapfens
festlegbar ist.
[0025] In vorteilhafter Weise ist im unteren Bereich der Seitenwange ein relativ fein gerasteter
Verzahnungsabschnitt ausgebildet, welcher mit einem entsprechenden Gegenabschnitt
des Positionierzapfens bzw. mit einem Führungsabschnitt zur Führung des Positionierzapfens
in Eingriff bringbar ist. Dadurch wird es auf vorteilhafte Weise möglich, den Positionierzapfen
in eine vorbestimmte Befestigungsposition zu bewegen und diesen ggf. nur vorläufig
in dieser Befestigungsposition gehalterten Führungszapfen nachträglich beispielsweise
durch Verstemmen dauerhaft mit der Seitenwange zu koppeln. So wird es in vorteilhafter
Weise möglich, die jeweiligen Positionierzapfen erst unmittelbar vor Auslieferung
des jeweiligen Rolladenkastens entsprechend dem Kunden,wunsch in der erforderlichen
Stellung endgültig zu befestigen.
[0026] Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird im Rahmen eines computergesteuerten
Bearbeitungsvorganges ein Befestigungsabschnitt zur Halterung der Welle an der jeweiligen
Seitenwange ausgebildet. Hierzu werden die maßgeblichen Positionsdaten beispielsweise
von einem Computer an die entsprechende Werkzeugmaschine übergeben. Diese Werkzeugmaschine
bildet dann beispielsweise im Rahmen eines Stanz-Biegevor-ganges den Befestigungsabschnitt
einstückig mit dem Wandmaterial der jeweiligen Seitenwange aus. Hierzu werden in vorteilhafter
Weise drei Halteklauen aus der Seitenwange ausgeklinkt und derart gebogen, daß diese
einen am Ende der Welle vorgesehenen Lagerflansch in dessen Außenumfangsbereich umfassen.
Neben derartigen Befestigungsklauen sind auch andere Ausformungen möglich. Insbesondere
ist es auch in vorteilhafter Weise möglich, wenigstens eine federelastische Verrastungsklinke
einstückig an der Seitenwange auszubilden, welche insbesondere den vorstehend genannten
Flansch in seiner Montageposition sichert. Durch die vorstehend angegebene computergesteuerte
Ausbildung des Befestigungsabschnittes für die Rolladenwelle wird es in vorteilhafter
Weise möglich, praktisch sämtliche Komponenten des Rolladenkastens vorzufertigen und
diese auf einfache und preisgünstige Weise dem jeweiligen Anwendungszweck entsprechend
optimal auszugestalten.
[0027] Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung sind die jeweiligen Seitenwangen
derart vorbereitet, insbesondere mit Ausstanzungen versehen, daß durch einfache Werkzeuge
ein Befestigungsabschnitt zur Aufnahme der Wellenlagerungseinrichtung relativ einfach
ausbildbar ist. Dadurch wird es auf vorteilhafte Weise möglich, nachträglich insbesondere
nach Auslieferung des Rolladenkastens die jeweilige Befestigungsposition der Rolladenwelle
zu verändern.
[0028] Insbesondere in Verbindung mit dem erfindungsgemäß bedarfsgerecht positionierbaren
Positionierzapfen erweist sich die erfindungsgemäß vorgesehen Art der Festlegung der
Rolladenwellen-Befestigungseinrichtung als besonders vorteilhaft, da die jeweiligen
Zulaufwinkel des Rolladens in jedem Einzelfall optimal eingehalten werden können.
[0029] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist jede Seitenwange aus Metallblech
gefertigt und weist wenigstens einen durch Abkanten ausgebildeten Befestigungsrand
auf. Dieser Befestigungsrand ist in vorteilhafter Weise hinsichtlich seiner Länge
derart bemessen, daß ein relativ breiter Überlagerungsbereich mit einem Frontblech
entsteht. Durch diesen Überlagerungsbereich wird es möglich, die Gesamtlänge des Rolladenkastens
etwa im Bereich der zweifachen Überlagerungslänge zu verändern.
[0030] Eine im Hinblick auf einen besonders niedrigen Wärmedurchgang durch den Rolladenkasten
besonders vorteilhafte und ggf. auch unabhängig von der erfindungsgemäß vorgeschlagenen
Positioniereinrichtung verwirklichten Ausführungsform des Rolladenkastens ist dadurch
gegeben, daß eine thermische Sperreinrichtung vorgesehen ist zum Verschließen einer
Rolladen-Durchgangsöffnung. In vorteilhafter Weise umfaßt diese Sperreinrichtung ein
Leistenelement, welches derart angeordnet ist, daß diesem einen zwischen dem Fenster-
bzw. Türstock und dem Rolladen zumindest verkleinert. In vorteilhafter Weise sind
auf beiden Seiten der Rolladen-Durchgangsöffnung derartige Leistenelemente angeordnet.
[0031] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Rolladenkastens ist im Bereich
der unteren, der Fenster- bzw. Türöffnung zugewandten Laibungsseite der Außenverkleidung
ein Quer-Profil vorgesehen, welches mit dem Rolladenkasten verbunden ist. Dieses Querprofil
ist in vorteilhafter Weise über eine Dichteinrichtung, insbesondere Dichtband, in
abdichtender Weise mit dem Rolladenkasten verbunden. Als Verbindungsmittel sind in
vorteilhafter Weise Schrauben oder insbesondere Aluminium-Blindniete vorgesehen. Diese
Verbindungsmittel können zur Demontage des Rolladenkastens gelöst, insbesondere abgebohrt
werden, so daß es möglich ist, den Rolladenkasten von dem Fenster- bzw. Türstock zu
entfernen und das Profilelement in dem Wandelement zu belassen. Dadurch wird auch
bei ausgebautem Rolladenkasten die Außenverkleidung weiterhin zuverlässig stabilisiert.
Durch das erfindungsgemäß vorgesehene, separat von dem Rolladen gebildete und mit
diesem lösbar verbundene Profilelement wird ferner der entsprechende Laibungsabschnitt
der Fenster- bzw. Türöffnung wirkungsvoll geschützt. Auch diese Ausführungsform des
Rolladenkastens kann unabhängig von den vorangehend beschriebenen Ausführungsformen
verwirklicht werden.
[0032] Weitere vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Rolladenkastens sind Gegenstand
der Unteransprüche.
[0033] Weitere Einzelheiten und Merkmale gehen aus der nachfolgenden Beschreibung von bevorzugten
Ausführungsformen in Verbindung mit der Zeichnung hervor. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Detailansicht eines Seitenbereiches eines Rolladenkastens gemäß
einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,
- Fig. 2
- eine vereinfachte Schnittansicht zur Darstellung der Einbauposition eines Rolladenkastens
gemäß der vorliegenden Erfindung in einer Hauswand,
- Fig. 3
- eine Schnittansicht zur Darstellung eines, über Befestigungsabschnitte an einem Fensterstock
befestigten Rolladenkastens gemäß einer zweiten, alternativen Ausführungsform der
Erfindung,
- Fig. 4
- eine Schnittansicht durch einen Fensterstock nebst darauf aufgesetzter Führungsschiene,
- Fig. 5
- eine perspektivische Detailansicht einer zu Befestigung an einem Fensterstock vorgesehenen
Seitenwange,
- Fig. 6
- eine weitere perspektivische Detailansicht einer alternativen Ausführungsform einer
zur Befestigung an einem Seitenbereich eines Fensterstockes vorgesehenen Seitenwange,
- Fig. 7
- eine perspektivische Detailansicht eines Positionierzapfens gemäß einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung,
- Fig. 8
- eine weitere perspektivische Detailansicht einer dritten Ausführungsform eines Positionierzapfens
gemäß der vorliegenden Erfindung,
- Fig. 9
- eine perspektivische Detailansicht einer vierten Ausführungsform eines einsteckbar
befestigbaren Positionierzapfens,
- Fig.10
- eine perspektivische Detailansicht eines an einer Seitenwange ausgebildeten Befestigungsabschnittes
zur Befestigung einer Wellenlagerungseinrichtung.
- Fig.11
- eine Schemadarstellung zur Verdeutlichung eines erfindungsgemäßen Fertigungsabschnittes.
[0034] Gemäß der Ausführungsform nach Fig. 1 ist ein Positionierzapfen 1 an einer Seitenwange
2 derart gehaltert, daß dieser zunächst entlang der mit zwei Pfeilen gekennzeichneten
Bewegungsrichtung verschiebbar ist. Diese Verschiebbarkeit des Positionierzapfens
1 wird durch einen Führungssockel 3 möglich, welcher einstückig mit dem Positionierzapfen
1 ausgebildet ist. Der Führungssockel 3 läuft bei dieser Ausführungsform auf einem
durch Abkanten an der Seitenwange 2 ausgebildeten Stehfalz 4. An diesem Stehfalz 4
ist der Positionierzapfen 1 über eine hier nicht dargestellte Klemmschraube befestigbar.
Diese Klemmschraube verläuft im Inneren des Positionierzapfens 1. In den Positionierzapfen
1 ist ein aus Kunststoffmaterial gefertigtes Führungselement 5 über einen Preßzapfenabschnitt
6 eingepreßt. Das Führungselement 5 ist daher gemeinsam mit dem Positionierzapfen
1 verschiebbar. Im wesentlichen in der Mitte der Seitenwange 2 ist ein Befestigungsabschnitt
zur Befestigung eines Lagerungsflansches 7 einer Rolladenwelle 8 ausgebildet. Dieser
Befestigungsabschnitt umfaßt drei Halteklauen 9, welche in vorteilhafter Weise einstückig
mit der Seitenwange 2 durch einen Biege-Stanzvorgang ausgebildet sind. Die Rolladenwelle
8 ist an dem hier dargestellten Ende mit einem Mehrkanteinsteckzapfen 10 versehen,
über welchen die Gesamtlänge der Rolladenwelle 8 einstellbar ist. Die Rolladenwelle
8 ist als Abkanthohlprofil ausgebildet und mit einer Anzahl von Ausnehmungen versehen,
an welchen ein Rolladen (hier nicht dargestellt) beispielsweise über ein Stahlfederband
anbringbar ist. Die Seitenwange 2 ist in der hier dargestellten Ausführungsform mittels
Blindnieten mit einem Frontblech 11 verbunden. Das Frontblech 11 ist an seiner unteren
Längskante mit einer Bördelung 12 versehen.
[0035] Der Positionierzapfen 1 weist in der hier dargestellten Ausführungsform einen H-förmigen
Querschnitt auf und ist in vorteilhafter Weise aus einem Aluminiumdruckgußmaterial
gefertigt. Eine vorteilhafte Einbauweise des erfindungsgemäßen Rolladenkastens ist
in Fig. 2 dargestellt. Die in dieser Figur 2 dargestellte Ausführungsform unterscheidet
sich insbesondere im Hinblick auf den in Verbindung mit Fig. 1 beschriebenen Positionierzapfen
von der vorangehend beschriebenen Ausführungsform. In dieser Figur bezeichnet das
Bezugszeichen 14 eine hier im Schnitt dargestellte Führungsschiene, die beispielsweise
mittels Klammern oder Schrauben starr mit einem Fensterstock 15 verbunden ist. An
dem Fensterstock 15 ist ein Fensterflügel 16 schwenkbar gelagert. In die Führungsschiene
14 ragen sowohl der Positionierzapfen 1 als auch ein vorderer Lippenabschnitt des
Führungselementes 5 hinein. In der hier dargestellten Ausführungsform ist das Führungselement
5 wiederum separat von dem Positionierzapfen 1 ausgebildet und über den Preßzapfenabschnitt
6 in den Positionierzapfen 1 eingepreßt. In einem unteren Außenkantenbereich ist eine
aus isolierendem Material ausgebildete Abdeckleiste 17 angeordnet. Die Außenseite
des Rolladenkastens bzw. das Frontblech 11 ist von einer Außenverkleidung 18 überdeckt.
An dem Frontblech 11 ist in an sich bekannter Weise eine Rücklaufsperrvorrichtung
19 vorgesehen. Diese Rücklaufsperrvorrichtung 19 verhindert ein Hochschieben des vollständig
abgelassenen Rollladens von außen.
[0036] In erfindungsgemäß besonders vorteilhafter Weise ist im oberen Bereich des Rolladenkastens
ein Befestigungssteg 20 ausgebildet, über welchen der Rolladenkasten beispielsweise
an einem Querbalken 21 zusätzlich befestigt werden kann. Im oberen Bereich des Rolladenkastens
ist ein weiteres Dämmelement 22 vorgesehen, welches eine Isolation des Innenraumes
des Rolladenkastens gegenüber dem Innenraum der entsprechenden Wand bewirkt. In einem
einer Innenwandverkleidung 23 benachbarten Bereich ist im Inneren des Rolladenkastens
ein insbesondere aus Styropor ausgebildetes Isolationsformteil 24 angeordnet. Die
Innenwandverkleidung 23 ist über eine Federklaue 25 an einem Querbrett 26 eingehängt.
Auf dem Querbrett 26 ist eine insbesondere mit einem Innenputz verbindbare Querleiste
27 befestigt. Zwischen der Querleiste 27 und der Innenwandverkleidung 23 ist eine
Kunststoffleiste vorgesehen zur Ausbildung einer Trennfuge 28. Im unteren Bereich
der Innenwandverkleidung 23 ist eine weitere Querleiste 29 vorgesehen, welche beispielsweise
über eine Vierkantlatte mit der Innenwandverkleidung 23 fest verbunden ist. An diese
Querleiste 29 oder unmittelbar an die Innenwandverkleidung 23 schließt sich ein Isolationselement
30 an. Dieses Isolationselement 30 ist so ausgebildet, daß dieses relativ einfach
insbesondere durch eine glatte Schnittkante an die optimal eingestellte Position des
Positionierzapfens 1 anpaßbar ist. Hierbei ist es möglich, die glatte Schnittkante
entweder auf der Seite der Positionierzapfen 1 vorzusehen oder auf der der Innenwandverkleidung
23 zugewandten Seite auszubilden. Im letzteren Fall ist es in erfindungsgemäß besonders
vorteilhafter Weise möglich, auf der dem Positionierzapfen 1 zugewandten Stirnseite
des Isolationselementes 30 ein insbesondere aus Kunststoff gefertigtes Profil aufzusetzen,
das in besonders günstiger Weise den Zwischenraum zwischen dem Rolladen und dem Isolationselement
30 überbrückt.
[0037] In Fig. 2 ist des weiteren nochmals schematisch die Rolladenwelle 8 dargestellt,
die im Unterschied zur Ausführungsform gemäß Fig. 1 hier als Sechskantprofil ausgebildet
ist. Koaxial zu dieser Rolladenwelle 8 ist in dieser Ausführungsform eine Gurtscheibe
31 angeordnet, auf welcher ein Rolladengurt zum Auf- und Abwickeln des Rolladens auf-
und abwickelbar ist. Alternativ zu einer derartigen Antriebseinrichtung ist es auch
möglich, die Rolladenwelle 8 beispielsweise über ein Getriebe und eine Handkurbel
oder über einen entsprechenden Elektromotor anzutreiben.
[0038] Die in Fig. 2 dargestellte Führungsschiene 14 ist in Fig. 4 nochmals deutlich dargestellt.
In dieser Schnittdarstellung ist die Führungsschiene 14 über eine Halteklammer 32
an dem Fensterstock 15 befestigt. Dieser Fensterstock 15 ist in dieser Ausführungsform
aus Holz gefertigt. Alternativ zu dieser Ausführungsform ist es auch möglich, den
Fensterstock beispielsweise aus Kunststoff oder aus einem Aluminiumstrangpreßprofil
zu fertigen. Insbesondere bei der letztgenannten Ausführungsform ist es in vorteilhafter
Weise auch möglich, die Führungsschiene 14 einstückig mit dem Fensterstock 15 auszubilden.
An dem Fensterstock 15 ist der Fensterflügel 16 angeschlagen. Die zwischen dem Fensterflügel
16 und dem Fensterstock 15 vorgesehene Dichtvorrichtung wurde zur Vereinfachung der
Darstellung hier nicht dargestellt.
[0039] In vorteilhafter Weise umfaßt die Führungsschiene 14 zwei im wesentlichen rechteckförmige
Innenabschnitte. In den in dieser Darstellung linken Innenabschnitt ist der Positionierzapfen
1 eingeführt. Bei der hier dargestellten Querschnittsgestaltung wird es möglich, den
Führungszapfen 1 relativ eng sitzend in den Hohlraum der Führungsschiene 14 einzusetzen.
In den zweiten Innenabschnitt der Führungsschiene 14 ragt in vorteilhafter Weise ein
Abschnitt des Führungselementes 5 hinein. Zur Gewährleistung einer besonders effektiven
Abdichtung des Innenraumes der Führungsschiene 14 zu dem hier dargestellten Rolladen
33 ist das Führungselement derart ausgebildet, daß dieses die Bewegungsfreiheit von
Dichtlamellen, die an einem entsprechenden Innenkantenabschnitt der Führungsschiene
14 befestigt sind, nicht beeinträchtigt. Bei der hier dargestellten Ausführungsform
sind der Positionierzapfen 1 und das Führungselement 5 einstückig aus einem Kunststoffmaterial
ausgebildet.
[0040] Durch den erfindungsgemäß ausgestalteten Rolladenkasten kann den sich je nach Art
und Einbauposition des Fensters ergebenden Positionen der Führungsschiene 14 auf besonders
einfache Weise Rechnung getragen werden, ohne daß dabei die Dicke, insbesondere der
Außenverkleidung 18 (Fig. 2), vermindert werden müßte.
[0041] In Fig.3 ist eine alternative Ausführungsform des Rolladenkatens ohne einen einstellbaren
Positionierzapfen dargestellt, welcher über jeweils einstückig mit der jeweiligen
Seitewange 2 ausgebildete Befestigungsabschnitte 40 im oberen seitlichen Seitenbereich
eines Fensterstockes befestigt ist. Jeder der Befestigungsabschnitte 40 ist mit mehreren
Bohrungen 41 versehen, durch welche der Befestigungsabchnitt 40 mit dem Fensterstock
verschraubt ist. Bei der hier dargestellten Ausführungsform ragt die Führungsschiene
14 in den Innenraum des Rolladenkastens hinein. Die Rolladenwelle 8 ist bei der hier
dargestellten Ausführungsform derart festgelegt, daß auf das bei der Ausführungsform
gemäß Fig.2 vorgesehene Führungselement 5 sowie auf den Positionierzapfen 1 verzichtet
werden kann. Ebenfalls alternativ zu der in Verbindung mit Fig.2 beschriebenen Ausführungsform
des Rolladenkastens ist bei dem Rolladenkasten gem. Fig.3 ein Querprofil vorgesehen,
welches eine untere, einer Fenster- bzw. Türlaibung zugewandte Laibungsfläche der
Außenverkleidung 18 umgreift. Dieses Querprofil ist über ein Dichtband 43 in abdichtender
Weise mit dem Rolladenkasten bzw. mit einem Frontblech 11 desselben verbunden. Zur
Befestigung des Querprofiles 42 an dem Frontblech 11 sind vorzugsweise 3 Aluminium-Blindniete
(nicht dargestellt) vorgesehen, welche im Bedarfsfall bei der Montage des Rolladenkastens
nach Entfernen des Isolationsformteiles 24 und der Rolladenwelle 8 abgebohrt werden
können. Anstelle dieser Blindniete ist es auch möglich, die Verbindung des Profils
42 mit dem Frontblech 11 beispielsweise durch Schrauben vorzunehmen. Das Querprofil
42 ist derart bemessen, daß der Abstand zwischen einem vorderen Stirnabschnitt 42'
des Querprofiles 42 zu einer durch das Frontblech 11 definierten Ebene zum einen der
Materialdicke der Außenverkleidung 18 entspricht, und zum anderen durch diesen Stirnabschnitt
42' nach Auflegen des Rolladenkastens und dem daran befestigten Fensterstock auf eine
Montagefläche sich ein bestimmter Abstand zwischen dem Fensterstock und der horizontalen
Montagefläche ergibt. Die Position des Rolladenkastens 2 relativ zu dem Fensterstock
15 ist bis zum Einschlagen bzw. Einschrauben der Befestigungsmittel durch die Bohrungen
41 variabel. Zur Vorbereitung vormontierter, aus Fensterstock und Rolladenkasten bestehender
Fensterbaugruppen ist es möglich, den jeweils bereits mit der Führungsschiene 14 versehenen
Fensterstock waagerecht auf einen Montagetisch aufzulegen und den Rolladenkasten auf
den Fensterstock aufzustecken. Nach Aufstecken des Rolladenkastens auf den Fensterstock
wird der Rolladenkasten an dem Fensterstock befestigt. Zur Festlegung der maximalen
Aufstecktiefe des Rolladenkastens auf den Fensterstock ist der Rolladenkasten mit
einer Anschlageinrichtung versehen, welche vorzugsweise auf einer oberen Querseite
des Fensterstockes aufsitzt.
[0042] Diese Anschlageinrichtung ist bei der in Fig.5 dargestellten Ausführungsform einer
Seitenwange 2 durch zwei Ausklinkungen 44 gebildet, welche einstückig mit der Seitenwange
2 ausgebildet sind. Um ein besonders rasches Befestigen des Rolladenkasten an dem
Fensterstock zu ermöglichen, ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
der an der Seitenwange 2 vorgesehene Befestigungsabschnitt 40 mit einer Einschlagkralle
45 versehen, welche ebenfalls einstückig mit dem Befestigungsabschnitt 40 ausgebildet
ist. Die Positionierung des Rolladenkastens relativ zu dem Fensterstock wird bei der
Ausführungsform gemäß Fig.5 durch zwei, an dem Befestigungsabschnitt 40 vorgesehene
Seitenlaschen 46 zusätzlich unterstützt. Im oberen Bereich der Seitenwange 2 sind
in gleicher Weise wie bei der in Fig.1 dargestellten Ausführungsform einstückig mit
der Seitenwange 2 Befestigungsklauen 9 ausgebildet, in welche ein Lagerflansch 7 der
Rolladenwelle 8 einsetzbar ist. Im Rahmen eines computergesteuerten Fertigungsvorganges
können die Befestigungsklauen 9 und der Befestigungsabschnitt 40 durch jeweils positionsgesteuerte
Werkzeuge individuell ausgebildet werden.
[0043] Bei der in Fig.6 dargestellten Ausführungsform ist die Seitenwange 2 ebenfalls mit
einem Befestigungsabschnitt 40 versehen, der über eine 3-fach-Bördelung mit der Seitenwange
2 verbunden ist. Die Dreifachbördelung 47 bildet eine Anschlagfläche, welche die maximale
Aufstecktiefe des Rolladenkastens auf den Fensterstock festlegt. Der Befestigungsabschnitt
40 ist mit einer Anzahl von Durchgangsöffnungen versehen, über welche der Befestigungsabschnitt
40 an dem Fensterstock befestigt werden kann. Auch bei dieser Ausführungsform ist
die Seitenwange 2 mit einstückig darin ausgebildeten Befestigungsklauen 9 versehen.
[0044] In Fig. 7 ist eine weitere bevorzugte Ausführungsform eines Positionierzapfens 1
gemäß der vorliegenden Erfindung dargestellt. Der Positionierzapfen 1 ist hierbei
an einer durch Abkanten an der Seitenwange 2 ausgebildeten Führungsschiene 33 stufenlos
verschiebbar. Nach Positionieren des Positionierzapfens an eine vorbestimmte Stelle
wird dieser beispielsweise durch einen von der Außenseite durch die Seitenwange 2
hindurchgeführten Blindniet befestigt. Anstelle einer derartigen Nietverbindung ist
es auch möglich, beispielsweise mittels eines Körnerschlages oder durch Ausbildung
von Ausklinkungen auf der Führungsschiene 33 den Verschiebeweg des Positionierzapfens
zu begrenzen. Bei der in der Fig. 4 dargestellten Ausführungsform des Positionierzapfens
sind wiederum ein Führungsabschnitt zur Führung des Rolladens und der Positionierzapfen
1 selbst einstückig ausgebildet.
[0045] Im Gegensatz zu der in Fig. 7 dargestellten Ausführungsform zeigt die perspektivische
Darstellung gemäß Fig. 8 eine Ausführungsform des Positionierzapfens 1 ohne einer
Führungseinrichtung zur Führung des Rolladens. Bei dieser Ausführungsform ist vorgesehen,
ein Führungselement 5, wie dieses beispielsweise in Fig. 1 dargestellt ist, mit dem
Positionierzapfen 1 oder dem Führungssockel 3 zu verbinden. Zur Befestigung des Führungselementes
5 (Fig. 1) ist bei der in dieser Figur dargestellten Ausführungsform eine Rechtecknut
34 vorgesehen, in welche der Preßzapfenabschnitt 6 (Fig. 1) des Führungselementes
5 (Fig. 1) einpreßbar ist. Auch bei dieser Ausführungsform ist der Positionierzapfen
1 entlang einer Führungsbahn 33 an der Seitenwange 2 geführt. Zur Befestigung des
Positionierzapfens 1 bzw. zur Festlegung der endgültigen Position des Positionierzapfens
1 kann beispielsweise eine hier nicht dargestellte Klemmschraube verwendet werden.
[0046] Alternativ zu den vorangehend beschriebenen Ausführungsformen, bei welchen die Position
des Positionierzapfens relativ zu dem Rolladenkasten durch Verschieben des Positionierzapfens
1 insbesonder stufenlos einstellbar ist, ist es auch möglich, den Positionierzapfen
1 an vorbestimmten Stellen oder an Stellen, die im Rahmen eines vorangehenden numerisch
gesteuerten Bearbeitungsvorganges geeignet ausgebildet wurden, zu befestigen.
[0047] Eine bei einer derartigen Vorgehensweise besonders günstige Ausführungsform des Positionierzapfens
ist dabei in Fig. 9 dargestellt. In dieser Ausführungsform ist der Positionierzapfen
1 in eine im unteren Bereich der Seitenwange 2 ausgebildete Ausstanzung 35 einsteckbar.
Der Positionierzapfen 1 ist in dieser Ausführungsform mit einem Sockelabschnitt 3a
versehen, an welchem in vorteilhafter Weise einstückig ein Rolladenführungsabschnitt
ausgebildet ist. Dieser Rolladenführungsabschnitt 5a ist mit Einsatzlippen versehen,
welche in den Innenraum der entsprechenden Führungsschiene 14 (Fig. 4) hineinragen.
Der Positionierzapfen 1 ist in dieser Ausführungsform in vorteilhafter Weise aus einem
Kunststoffmaterial, insbesondere Polyamid, ausgebildet. Hierbei erweist sich die in
Fig. 9 dargestellte Ausführungsform als besonders vorteilhaft, da ein bei der erstellung
der Ausstanzung 35 ausgeklinkter Abschnitt 36 neben einer Verrastung des Positionierzapfens
1 zugleich die Übertragung von seitlich wirkenden Kräften (s. Pfeildarstellung) bewirkt.
In vorteilhafter Weise ist es möglich, mehrere Ausstanzungen 35 vorzusehen, wodurch
es möglich wird, den Positionierzapfen an verschiedenen, exakt vorbestimmten Stellen
einzusetzen.
[0048] Insbesondere in Verbindung mit der in Fig. 9 dargestellten Ausführungsform, bei welcher
in vorteilhafter Weise eine numerisch gesteuerte Werkzeugmaschine zur Ausbildung der
Ausstanzung 35 Anwendung findet, ist es auch möglich, den Befestigungsabschnitt zur
Lagerung des Lagerungsflansches 7 (Fig. 1) gemäß der in Fig.10 dargestellten Weise
an der Seitenwange 2 auszubilden. Hierzu wird ein entsprechendes Stanzwerkzeug an
einer durch einen Computer vorgegebenen Position über der Seitenwange 2 angeordnet
und anschließend entsprechend auf die Seitenwange 2 abgesenkt. In vorteilhafter Weise
werden dabei die drei bereits in Verbindung mit Fig. 1 angesprochenen Befestigungsklauen
9 aus der Seitenwange 2 ausgeklinkt.
[0049] Gemäß Fig. 11 werden im Rahmen eines computergesteuerten Bearbeitungsvorganges die
Halteklammern 32 und/oder eine Ausstanzung 35 an der Seitenwange ausgebildet. Hierzu
werden ein positionsgesteuertes Untergesenk 40a und ein zugehöriger Stanzstempel 41a
in Position gebracht und anschließend zur Bearbeitung der Seitenwange gegeneinander
gedrängt. Hierbei werden die Halteklammern 32 ausgebildet. In ähnlicher Weise wird
mit einer positionsgesteuerten Ausklinkvorrichtung 42a verfahren, durch welche eine
Ausstanzung 35 an einer individuell vorgesehenen Position ausgebildet wird. Ein derartiger
Bearbeitungsvorgang kann insbesondere am teilmontierten Rolladenkasten oder auch vor
Montage der Seitenwangen 2 erfolgen.
[0050] Die gemäß einem besonderen Aspekt der Erfindung vorgesehene, den jeweiligen Anforderungen
entsprechende Ausbildung der zur Lagerung bzw. Befestigung der Rolladenwelle 8 vorgesehenen
Lagerungseinrichtung ist auch unabhängig von den erfindungsgemäß vorgeschlagenen unterschiedlichen
Ausführungsformen der Positioniereinrichtung anwendbar. Alternativ zu einer werksseitigen
Ausbildung der Lagerungseinrichtung in der jeweiligen Seitenwange ist gemäß einem
weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung vorgesehen, die Lagerungseinrichtung bzw.
Rolladenwellenbefestigungseinrichtung an einem Zwischenstück auszubilden, welches
auf der Seitenwange verschiebbar bzw. an dieser zunächst schwenkbar angebracht ist.
Erst kurzfristig vor Montage des Rolladenkastens wird die Position dieses Zwischenstückes
beispielsweise durch Schrauben oder Nieten festgelegt.
[0051] Der Einbau eines erfindungsgemäßen Rolladenkastens in ein Wandelement für ein Fertighaus
soll nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles näher beschrieben werden.
[0052] Bei der Herstellung eines Wandelementes für ein Fertighaus sollen abweichend vom
üblicherweise verwendeten Fenstertyp Schallschutzfenster verwendet werden. Der Fensterstock
dieser Schallschutzfenster ist jedoch tiefer als der der üblicherweise verwendeten
Fenster. Daher verändert sich bei Verwendung dieser Schallschutzfenster die Position
einer Führungsleiste zur Führung des Rolladens. Insbesondere verschiebt sich die Position
der Führungsschiene nach außen. Daher müßte auch der ursprünglich vorgesehene Rolladenkasten
weiter nach außen versetzt montiert werden. Dies ist grundsätzlich durch Ausfräsen
der Außenisolation des Wandelementes möglich. Dadurch wird jedoch die Isolationswirkung
der Außenwandverkleidung beeinträchtigt. Bei Verwendung des erfindungsgemäß ausgestalteten
Rolladenkastens jedoch wird es möglich, beispielsweise durch einfaches Verschieben
des Positionierzapfens, insbesondere durch Drehung einer hierzu vorgesehenen Stellschraube,
lediglich die Lage des Positionierzapfens zu verändern und den Rolladenkasten ohne
Veränderung der Außenverkleidung an seinem ursprünglich vorgesehenen Einbauort zu
befestigen. Das Befestigen des Rolladenkastens bzw. der Einbau desselben in das Wandelement
erfolgt in vorteilhafter Weise am (auf einem Montagetisch liegend ausgebreiteten)
Wandelement. Das Wandelement liegt dabei mit seiner späteren Außenseite auf dem Montagetisch
auf. Der bereits mit dem Rolladen versehene Rolladenkasten wird anschließend von innen
in die oberen stirnseitigen öffnungen der Führungsschienen mit seinen paarweise vorgesehenen
Positionierzapfen eingesteckt. Dadurch ist bereits die relative Position zwischen
dem Rolladenkasten und dem Fenster exakt festgelegt. Nachfolgend wird der Rolladenkasten
beispielsweise über Schlaudern oder den in Fig. 2 gezeigten Befestigungssteg 20 mit
einem Querbalken des Wandelementes verbunden. Der Rolladenkasten ist in vorteilhafter
Weise bereits vollständig vormontiert und mit dem Rolladen versehen.
[0053] Im folgenden wird das in Fig. 2 dargestellte Isolationselement 30 an dem Fensterstock
15 befestigt. Abschließend wird die Innenwandverkleidung 23 gemeinsam mit dem Isolationsformteil
24 in das Wandelement eingesetzt. Der erfindungsgemäße Rolladenkasten ist nunmehr
vollständig in dem Wandelement montiert und funktionsfähig.
[0054] Der vorangehend beschriebene Rolladenkasten ist in einem großen Stellbereich auf
die jeweilige Position der Führungsschiene 14 einstellbar, so daß insbesondere auch
Sonderwünschen hinsichtlich der Fensterkonstruktion und Fensterposition auf einfache
Weise Rechnung getragen werden kann, ohne die Isolationswirkung des Wandelementes
sowie die Statik des Wandelementes zu beeinträchtigen. Da mit ein und demselben Rolladenkasten
den unterschiedlichsten Positionen von Führungsleisten Rechnung getragen werden kann,
ist es nunmehr nicht mehr erforderlich, für jeden Fenstertyp einen speziellen Rolladenkasten
zu bevorraten. Unabhängig von einer an die jeweilige Position der Führungsschiene
anpaßbaren Ausführungsform des Rolladenkastens ist es durch die gemäß einem besonderen
Aspekt der Erfindung vorgeschlagene Ausführungsform der jeweiligen Seitenwangen möglich,
den Rolladenkasten vor Einbau des zugehörigen Fenster- bzw. Türstücks an diesenin
einer optimalen Position direkt an dem Fenster- bzw. Türstock zu befestigen und dadurch
insbesondere durch Verwendung des vorangehend beschriebenen Querprofils (Fig.3) den
Abstand des Fenster- bzw. Türstocks zur Außenwandebene festzulegen.
[0055] Die Erfindung ist nicht auf die vorangehend beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt.
Beispielsweise ist es auch möglich, die Position des Positionierzapfens im wesentlichen
parallel zur Fensterebene zu verändern. Anstelle eines Fenster- bzw. Türstockes kann
der Rolladenkasten auch an einem Blend-Rahmen befestigt werden.
[0056] Die Erfindung bezieht sich allgemein auf einen Rolladenkasten mit einer in dessen
Inneren drehbar angeordneten Welle, durch deren Drehung ein Rolladen auf/oder abwickelbar
ist, je einer im Bereich der Enden der Welle angeordneten Lagereinrichtung zur drehbewegbaren
Lagerung der Welle, sowie in beiden Seitenbereichen des Rolladenkastens nahe der Lagereinrichtung
angeordneten Rolladenkasten-Seitenwangen. Der Rolladenkasten zeichnet sich zum einen
dadurch aus, daß im unteren Bereich des Rolladenkastens eine Positioniereinrichtung
vorgesehen ist zur Festlegung der Position des Rolladenkastens relativ zu einem Fensterstock,
insbesondere zu einer Führungseinrichtung zur Führung des Rolladens, wobei die Seitenwangen
mit Befestigungsabschnitten versehen sind, über welche der Rolladenkasten an dem Fensterstock
befestigbar ist. Ferner betrifft die Erfindung einen Rolladenkasten, bei welchem die
Position der Positioniereinrichtung relativ zu dem Rolladenkasten entsprechend der
Position einer Führungsschiene festlegbar ist. Des weiteren bezieht sich die Erfindung
auf ein Herstellungsverfahren zur Herstellung eines entsprechenden Rolladenkastens
sowie allgemein auf einen Rolladenkasten, bei welchem die Position der Welle innerhalb
des Rolladenkastens im Hinblick auf die Position der Führungsschiene optimal festlegbar
ist.
1. Rolladenkasten mit einer in dessen Inneren drehbar angeordneten Welle (8), durch deren
Drehung ein Rolladen (33) auf- oder abwickelbar ist, je einer im Bereich der Enden
der Welle (8) angeordneten Lagereinrichtung zur drehbewegbaren Lagerung der Welle
(8), sowie in beiden Seitenbereichen des Rolladenkastens nahe der Lagereinrichtung
angeordneten Rolladenkasten-Seitenwangen (2), wobei im unteren Bereich des Rolladenkastens
eine Positioniereinrichtung vorgesehen ist zur Festlegung der Position des Rolladenkastens
relativ zu einem Fenster- bzw. Türstock (15), dadurch gekennzeichnet, daß die Positioniereinrichtung ein hinsischtlich seiner Position einstellbares Positionierelement
(1) umfaßt, das separat vor der jeweiligen Seitenwange ausgebildet ist zur einstellbaren
Positionierung des Rolladenkastens relativ zu dem Fenster- bzw. Türstock (15).
2. Rolladenkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Positioniereinrichtung einen Befestigungsabschnitt (40) umfaßt, über welchen
der Rolladenkasten an einem Seitenbereich des Fenster- bzw. Türstocks befestigbar
ist.
3. Rolladenkasten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsabschnitt (40) einstückig mit der Seitenwange (2) des Rolladenkastens
ausgebildet ist.
4. Rolladenkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Positioniereinrichtung einen Anschlagabschnitt aufweist, welcher in Einbauposition
auf dem Fenster- bzw. Türstock aufsitzt, zur Festlegung der Position des Rolladenkastens
relativ zu dem Fenster- bzw. Türstock in vertikaler Richtung.
5. Rolladenkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Positionierelement als Positionierzapfen (1) ausgebildet ist, der mit der
jeweiligen Führungsschiene (14) in Eingriff bringbar ist, insbesondere in diese einsteckbar
ist.
6. Rolladenkasten nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Positionierzapfen (1) relativ zu den Seitenwangen (2) bewegbar, insbesondere
verschiebbar, angeordnet sind.
7. Rolladenkasten nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Fixiereinrichtung vorgesehen ist, zur Fixierung des Positionierzapfens
(1) in einer vorbestimmten Position.
8. Rolladenkasten nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Stellschraubeneinrichtung vorgesehen ist, zur Bewegung des Positionierzapfens
(1).
9. Rolladenkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Positioniereinrichtung eine im unteren Bereich der Seitenwange (2) vorgesehene
Positionier-Ausformung, insbesondere Ausstanzung (35) umfaßt.
10. Rolladenkasten nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Position einer Lagereinrichtung zur drehbewegbaren Lagerung der Welle (8)
bedarfsgerecht festlegbar ist.
11. Rolladenkasten nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Position einer zur Halterung der Lagereinrichtung vorgesehenen Befestigungseinrichtung
durch ein positionsgesteuertes Werkzeug festgelegt wird.
12. Rolladenkasten nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Position einer zur Aufnahme des Positionierzapfens (1) vorgesehenen Ausformung
durch ein weggesteuertes Werkzeug festgelegt ist.
13. Verfahren zur Herstellung eines Rolladenkastens, bei welchem im Rahmem eines Montageschrittes
ein Paar von Seitenwangen an Längs-Endabschnitten des Rolladenkastens angebracht werden,
dadurch gekennzeichnet, daß im Rahmen eines computergesteuerten Bearbeitungsvorganges ein Positionsdatensatz
an eine Bearbeitungsschiene zur Bearbeitung der Seitenwangen übergeben wird und daß
entsprechend der übergebenen Positionsdaten eine Umformumg der Seitenwangen erfolgt,
wobei durch die Umformung eine Ausformung zur Festlegung der Position eines Positionierzapfens,
eines Befestigungsabschnittes (40), oder der Position der Wellenlagerung erzeugt wird.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Umformung im Rahmen eines Stanz-Biegevorganges erfolgt.
15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Umformung nach Anbringung der Seitenwangen an dem Rolladenkasten erfolgt.
1. A roller blind box with a shaft (8) which is rotatably arranged in the box interior
and by means of whose rotation a roller blind (33) can be rolled up or unrolled, with
a mounting device arranged in the region of each of the ends of the shaft (8) for
rotatably mounting the shaft (8), and with roller blind box side panels (2), which
are arranged in both side regions of the roller blind in the vicinity of the mounting
device, a positioning device being provided in the lower region of the roller blind
box for determining the position of the roller blind box relative to a window or door
jamb (15), characterised in that the positioning device comprises a positioning element
(1), which is adjustable in its position and is constructed separate from the respective
side panel for the adjustable positioning of the roller blind box relative to the
window or door jamb (15).
2. A roller blind box according to claim 1, characterised in that the positioning device
comprises a securing section (40), by means of which the roller blind box can be secured
to a side region of the window or door jamb.
3. A roller blind box according to claim 1 or 2, characterised in that the securing section
(40) is integrally constructed with the side panel (2) of the roller blind box.
4. A roller blind box according to one of claims 1 to 3, characterised in that the positioning
device comprises an abutment section, which in the assembled position sits on the
window or door jamb, for determining the position of the roller blind box relative
to the window or door jamb in the vertical direction.
5. A roller blind box according to one of claims 1 to 4, characterised in that the positioning
element is constructed as a positioning journal (1), which can be brought into engagement
with the respective guide rail (14), more particularly can be inserted therein.
6. A roller blind box according to at least one of claims 1 to 5, characterised in that
the positioning journal (1) is movably, more particularly displaceably arranged relative
to the side panels (2).
7. A roller blind box according to at least one of claims 1 to 6, characterised in that
a fixing device is provided for fixing the positioning journal (1) in a predetermined
position.
8. A roller blind box according to at least one of claims 1 to 7, characterised in that
an adjusting screw device is provided for moving the positioning journal (1).
9. A roller blind box according to claim 1, characterised in that the positioning device
comprises a positioning recess, more particularly a punched-out section (35) provided
in the lower region of the side panel (2).
10. A roller blind box according to at least one of claims 1 to 9, characterised in that
the position of a mounting device for the rotatable mounting of the shaft (8) can
be determined according to requirement.
11. A roller blind box according to at least one of claims 1 to 10, characterised in that
the position of a securing device provided for securing the mounting device is determined
by a position-controlled tool.
12. A roller blind box according to at least one of claims 1 to 11, characterised in that
the position of a recess provided for receiving the positioning journal (1) is determined
by a distance-controlled tool.
13. A method for manufacturing a roller blind box, in which, in an assembly step, a pair
of side panels is fitted to longitudinal end sections of the roller blind box, characterised
in that, in a computer-controlled operation, a position data set is transferred to
a processing track for processing the side panels and a deformation of the side panels
is effected according to the transferred position data, a recess being produced by
the deformation for determining the position of a positioning journal, a securing
section (40) or the position of the shaft mount.
14. A method according to claim 13, characterised in that the deformation is effected
in a punching and bending procedure.
15. A method according to claim 13 or 14, characterised in that the deformation is effected
after fitting the side panels to the roller blind box.
1. Caisson de volet roulant avec un arbre (8) disposé de façon rotative à l'intérieur
de celui-ci, par la rotation duquel un volet (33) peut être enroulé ou déroulé, avec
à chaque fois un dispositif d'appui disposé dans la zone des extrémités de l'arbre
(8) pour le logement pivotant de l'arbre, ainsi que, dans les deux zones latérales
du caisson de volet roulant, des faces latérales de caisson de volet roulant (2) disposées
près du dispositif d'appui, un dispositif de positionnement étant prévu dans la zone
inférieure du caisson de volet roulant pour fixer la position du caisson de volet
roulant relativement à un châssis de fenêtre resp. de porte (15), caractérisé en ce
que le dispositif de positionnement comprend un élément de positionnement (1) réglable
quant à sa position, qui est conçu séparément de la face latérale respective pour
le positionnement orientable du caisson de volet roulant relativement au châssis de
fenêtre resp. de porte (15).
2. Caisson de volet roulant selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif
de positionnement comprend un segment de fixation (40), sur lequel le caisson de volet
roulant peut être fixé sur une zone latérale du châssis de fenêtre resp. de porte.
3. Caisson de volet roulant selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le segment
de fixation (40) est conçu d'une seule pièce avec la face latérale (2) du caisson
de volet roulant.
4. Caisson de volet roulant selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que
le dispositif de positionnement présente un segment d'arrêt qui, en position de montage,
est posé sur le châssis de fenêtre resp. de porte, pour fixer la position du caisson
de volet roulant relativement au châssis de fenêtre resp. de porte dans le sens vertical.
5. Caisson de volet roulant selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que
l'élément de positionnement est conçu comme un tourillon de positionnement (1) qui
peut être mis en prise avec le rail de guidage respectif (14), et peut être notamment
inséré dans celui-ci.
6. Caisson de volet roulant selon l'une au moins des revendications 1 à 5, caractérisé
en ce que les tourillons de positionnement (1) sont disposés de façon mobile relativement
aux faces latérales (2), notamment de façon déplaçable.
7. Caisson de volet roulant selon l'une au moins des revendications 1 à 6, caractérisé
en ce qu'un dispositif de fixation est prévu, pour la fixation du tourillon de positionnement
(1) dans une position prédéterminée.
8. Caisson de volet roulant selon l'une au moins des revendications 1 à 7, caractérisé
en ce qu'un dispositif à vis de réglage est prévu, pour le déplacement du tourillon
de positionnement (1).
9. Caisson de volet roulant selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif
de positionnement comprend une déformation de positionnement, spécialement une découpe
(35) à la matrice, prévue dans la zone inférieure de la face latérale (2).
10. Caisson de volet roulant selon l'une au moins des revendications 1 à 9, caractérisé
en ce que la position d'un dispositif d'appui pour le logement rotatif de l'arbre
(8) peut être fixée selon les besoins.
11. Caisson de volet roulant selon l'une au moins des revendications 1 à 10, caractérisé
en ce que la position d'un dispositif de fixation prévu pour le maintien du dispositif
d'appui est fixée par un outil à position commandée.
12. Caisson de volet roulant selon l'une au moins des revendications 1 à 11, caractérisé
en ce que la position d'une déformation prévue pour le logement du tourillon de positionnement
(1) est fixée par un outil à course commandée.
13. Procédé de fabrication d'un caisson de volet roulant, dans lequel dans le cadre d'une
étape de montage, une paire de faces latérales sont agencées sur des sections finales
longitudinales du caisson de volet roulant, caractérisé en ce que dans le cadre d'un
processus d'usinage commandé par ordinateur, un ensemble de données de positionnement
est transmis à un rail d'usinage pour l'usinage des faces latérales et en ce que,
selon les données de position transmises, a lieu une transformation des faces latérales,
une déformation étant produite, par cette transformation, pour la fixation de la position
d'un tourillon de positionnement, d'un segment de fixation (40) ou de la position
du logement de l'arbre.
14. Procédé selon la revendication 13, caractérisé en ce que la déformation se fait dans
le cadre d'un procédé d'estampage et de pliage.
15. Procédé selon la revendication 13 ou 14, caractérisé en ce que la déformation a lieu
après agencement des faces latérales sur le caisson de volet roulant.