(57) Bei einer Schienenbremse (Magnetschienenbremse oder Wirbelstrombremse) sind Hebeeinrichtungen
wirksam, so z. B. Hebebälge (7), welche einen Bremsmagnete (11) tragenden Bremsträger
(9) zwischen abgesenkter Bremsstellung gegenüber der Schiene (13) und angehobener
Lösestellung führen. Um die Schienenbremse in Lösestellung gegenüber dem Drehgestellrahmen
(1) in Querrichtung zur Schiene mit genau definierter Elastizität zu zentrieren, ist
an einer mit dem Bremsträger verbunden Tragplatte (27) eine Gummischichtfeder (29)
fixiert, welche in angehobener Lösestellung der Schienenbremse automatisch in eine
an der Unterseite der Hebeeinrichtung (Hebebalg) befindliche Zentrierung (33) einfahrbar
ist. Die Gummischichtfeder (29) besteht aus mehreren, voneinander z. B. durch Platten
37 oder Scheiben getrennten Schichten, die hinsichtlich ihrer Mischung, ihrer Anzahl
und ihrer Höhe so eingestellt sind, daß sich in vertikaler und horizontaler Ebene
die gewünschen Steifigkeits- und Dämpfungswerte ergeben. Die Gummischichtfeder (29)
ermöglicht infolge elastischer Scherung eine horizontale Bewegung zwischen der Bremse
und dem Drehgestellrahmen; es ist hierdurch eine Entkoppelung der Bremse gegenüber
dem Drehgestell und in der Folge eine positive Beeinflussung der Laufeigenschaften
des Schienenfahrzeuges erzielbar.
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