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(11) |
EP 0 829 893 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.03.1999 Patentblatt 1999/09 |
| (22) |
Anmeldetag: 08.09.1997 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: H01H 33/34 |
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Hydraulischer Antrieb
Hydraulic drive
Moteur hydraulique
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB LI NL SE |
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Priorität: |
12.09.1996 DE 19637051
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.03.1998 Patentblatt 1998/12 |
| (73) |
Patentinhaber: ABB PATENT GmbH |
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68309 Mannheim (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Riel, Ralf
63796 Kahl (DE)
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| (74) |
Vertreter: Rupprecht, Klaus, Dipl.-Ing. et al |
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c/o ABB Patent GmbH,
Postfach 10 03 51 68128 Mannheim 68128 Mannheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 158 054
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EP-A- 0 240 884
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen hydraulischen Antrieb gemäß dem Oberbegriff des Anspruches
1.
[0002] Ein derartiger Antrieb ist aus der EP 0 158 054 B1 bekannt geworden. Dieser Antrieb
besitzt einen Arbeitskolben mit einer daran angeformten Kolbenstange, die mit einem
Hochspannungsleistungsschalter verbunden ist und den ein- bzw. ausschaltet. Dem Arbeitskolben
bzw. der Arbeitskolben-Zylinderanordnung wird Druckfluid zugeführt, welches von einem
Druckspeicher bereitgestellt wird, das einen Druckkolben und einen Druckzylinder enthält,
die beide konzentrisch die Kolbenstange umgeben. Zur Erzeugung des Druckfluids wirkt
auf den Druckkolben eine ebenfalls den Arbeitskolben konzentrisch umgebende Tellerfederanordnung,
die sich etwa in der Mitte der Arbeitskolben-Zylinderanordnung auf der Außenseite
des Zylinderkörpers einerseits und gegen ein Druckstück andererseits abstützt, welches
über Zugstangen mit dem Druckkolben verbunden ist. Die Zugstangen durchgreifen den
Zylinderkörper, wodurch ein insgesamt hoher Aufwand auch betreffend Abdichtung erforderlich
wird.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, einen hydraulischen Antrieb der eingangs genannten
Art zu schaffen, der gegenüber dem bekannten hydraulischen Antrieb vereinfacht ist.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die Merkmale des Anspruches 1.
[0005] Danach ist der Druckkolben ein die Arbeitskolben-Zylinderanordnung umgebender Ringkolben,
der in einem Ringraum von der Federanordnung betätigt gleitet, wobei in dem Ringraumabschnitt,
der sich auf der der Federanordnung entgegengesetzten Seite des Ringkolbens befindet,
das Druckfluid ansteht.
[0006] Eine vorteilhafte Ausgestaltung kann dahin gehen, daß die Druckkolben-Zylinderanordnung
sich zwischen der Federanordnung und dem schalterseitigen Ende des Zylinderkörpers
befindet. Schalterseitiges Ende bedeutet hier dasjenige Ende, aus dem die den Schalter
oder ggf. eine andere Einrichtung betätigende Kolbenstange herausragt. Mit dieser
Anordnung ergibt sich eine sehr raumsparende Ausführung.
[0007] Zur Bildung der Druckkolben-Zylinderanordnung ist ein Ringraum vorgesehen, der innen
durch die Außenfläche des Zylinderkörpers und außen durch die Innenfläche eines Außenzylinders
gebildet und zur Federanordnung hin offen und zum schalternahen Ende des Zylinderkörpers
durch einen radial nach innen vorspringenden Boden geschlossen ist. Dieser Boden legt
sich abgedichtet gegen die Außenfläche des Zylinderkörpers an bzw. umfaßt diesen.
[0008] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist das ortsfeste Ende der Federanordnung
am schalterabseitigen Ende des Zylinderkörpers fixiert; zwischen dem anderen, frei
beweglichen Ende der Federanordnung und der Druckkolben-Zylinderanordnung ist ein
Druckstück vorgesehen, welches auf der Außenfläche des Zylinderkörpers abgedichtet
gleitet und die Federkraft der Federanordnung auf den Druckkolben überträgt.
[0009] Dabei ist die Entspannungsbewegung der Federanordnung in Richtung zum Hochspannungsschalter
gerichtet.
[0010] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den weiteren Unteransprüchen
zu entnehmen.
[0011] Anhand der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist,
sollen die Erfindung sowie weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen
und weitere Vorteile der Erfindung näher erläutert und beschrieben werden.
Es zeigt die einzige Fig. eine Anordnung des hydraulischen Antriebes in zwei Varianten,
wobei die eine Variante mit einem stärkeren Energiespeicher links der Mittellinie
und die mit einem kleineren Energiespeicher oder schwächeren Energiespeicher rechts
der Mittellinie gezeichnet ist.
[0012] Der hydraulische Antrieb 10 besitzt einen Zylinderkörper 11, der einen Arbeitszylinderraum
12 enthält, in dem ein Arbeitskolben 13 gleitet. An dem Arbeitskolben 13 ist auf seiner
in der Zeichnung oberen Seite eine Kolbenstange 14 angeformt, die mit einem Hochspannungsschalter
15 zusammenarbeitet. Hochspannung umfaßt hierbei auch den als Mittelspannungsbereich
bezeichneten Spannungsbereich größer als 1 kV.
[0013] Der Zylinderkörper 11 ist zylindrisch ausgebildet und umgeben von einer Federanordnung
16 oder 17; die Federanordnung 16, die aus mehr Tellerfedern besteht als die Federanordnung
17, ist für ein höheres Druckniveau bzw. für andere Schaltfolgen ausgelegt.
[0014] An dem schalterabseitigen Ende des Zylinderkörpers 11 ist eine Nut 18 eingebracht,
in die bei der Ausführung links der Mittellinie ein geteilter, im Querschnitt L-förmiger
Kraftübertragungskörper 19 mit einem nach innen radial vorspringenden Flanschrand
20 eingesetzt ist; der Kraftübertragungskörper 19 ist von einem Haltetopf 21 umgeben,
wobei dieser Haltetopf 21 einen inneren Flanschrand 22, der radial nach innen vorspringt
und den Kraftübertragungskörper 19 teilweise übergreift, und einen Außenflanschrand
23 an dessen schalterabseitigem Ende aufweist, gegen den sich ein Ende der Tellerfederanordnung
16 anlegt. Dies ist das ortsfeste Ende der Tellerfederanordnung. Bei der Ausführung
rechts der Mittellinie M-M ist in einer Nut 24, die gegenüber der Nut 20 einen größeren
Abstand vom schalterabseitigen Ende des Zylinderkörpers 11 einnimmt, der Kraftübertragungskörper
19 eingesetzt; der Kraftübertragungskörper 19 ist von einem im Querschnitt Z-förmigen
Haltetopf 25 umfaßt, gegen dessen radialen Außenflanschrand 26 die Federanordnung
17 mit ihrem ortsfesten Ende anliegt.
[0015] Der Unterschied zwischen dem Haltetopf 21 und dem Haltetopf 25 besteht nur darin,
daß die axiale Erstreckung des Haltetopfes 21 deutlich größer ist als die des Haltetopfes
25.
[0016] Das dem Schalter 15 zugewandte Ende sowohl der Federanordnung 16 als auch der Federanordnung
17 legt sich gegen einen Druckkörper 27 an, der unter Zwischenfügung einer Dichtung
28 den Zylinderkörper 11 außen umfaßt. Von der Tellerfederanordnung 16 bzw. 17 aus
gesehen jenseits des Druckringes ist in Abstand zu dem Zylinderkörper 11 ein Außenzylinder
29 angeordnet, dessen Innenfläche 30 mit der Außenfläche des Zylinderkörpers 11 einen
Ringraum 31 bildet. Gegen den Druckkörper 27 liegt die schalterabgewandte Stirnseite
des Außenzylinders an und das schalternahe Ende des Außenzylinders 29 bildet eine
Art Boden 32, die direkt gegen die Außenfläche des Zylinderkörpers 11 anliegt.
[0017] Zur Fixierung des Außenzylinders 29 bezogen auf den Zylinderkörper 11 ist ein sowohl
in den Zylinderkörper 11 als auch in den Außenzylinder 29 hineinragender Haltering
33 vorgesehen. Ein ringförmiger Deckel 34, der mittels Schraubenverbindungen 35 an
der schalterseitigen Stirnfläche des Zylinderkörpers 11 befestigt ist, dient als Verbindungselement
für im Inneren des Zylinderkörpers 11 verlaufender Kanäle oder Bohrungen (ohne Bezugsziffern),
über die Druckfluid mit niedrigem Druck in einen Niederdruckfluidsammelraum gefördert
wird.
[0018] Zwischen dem Druckstück 27 und dem Boden 32 innerhalb des Ringraumes 31 befindet
sich ein ringförmiger Druckkolben 36, dessen Wirkungsweise weiter unten näher erläutert
wird.
[0019] Innerhalb des Arbeitszylinders 12 an dem schalterseitigen Ende des Zylinderkörpers
11 ist eine Dichtungsbuchse 37 eingesetzt, die von der Kolbenstange 14 durchsetzt
ist und die am Zylinderkörper 11 mittels eines Abschlußdeckels 38 festgehalten ist.
Die Kolbenstange 14 durchgreift auch den Abschlußdeckel 38.
[0020] Innerhalb des Zylinderkörpers 11 und außerhalb des Arbeitszylinders 12 sind axial
verlaufende Bohrungen 39 sowie radial verlaufende Bohrungen 40 vorgesehen, die miteinander
bzw. mit den Anschlüssen 41 mit einem nicht dargestellten Umschaltventil, mittels
radial verlaufender Bohrungen 42 mit dem Arbeitszylinder 12 und mittels weiterer radialer
Bohrungen 43 mit einer als Niederdruck- und Pumpeinheit bezeichneten Vorrichtung 44
in Verbindung stehen. Der oben erwähnte Niederdruckraum ist Teil der Niederdruck-
und Pumpeinheit.
[0021] Die besondere Wirkungsweise der Vorrichtung 44 und die Verbindung der einzelnen Bohrungen
39 bis 43 ist für die Erfindung nicht von besonderer Bedeutung; über diese Bohrungen
wird das Druckfluid dem Arbeitskolben 13 zugeführt bzw. der Arbeitskolben 13 in geeigneter
Form entlastet, siehe beispielsweise die EP 0 158 054 B1.
[0022] Wichtig ist folgendes: mittels der Pump-Niederdrucktrankvorrichtung wird der schalterzugewandte
Bereich des Ringraumes 31, angesteuert von dem Umschaltventil, mit Druckfluid befüllt,
so daß der Ringkolben 36 in Pfeilrichtung P aus dem Außenzylinder 29 herausgetrieben
wird, wobei er die Federanordnung 16 bzw. 17 zusammendrückt und so Energie in der
als Energiespeicher dienenden Federanordnung 16 bzw. 17 speichert. Dabei würde die
Federanordnung 16 bzw. 17 im wesentlichen auf Block zusammengedrückt und der Ringkolben
36 würde aus seinem Ringraum 31 herausgedrückt, wobei im Ringraum vorhandene Dichtungen
45 vom schalterseitigen Ende des Ringkolbens 36 nicht überlaufen werden dürfen. Zumindest
müssen die auf der Außenseite im schalternahen Bereich des Ringkolbens 36 befindlichen
Dichtungen 46 noch innerhalb des Außenzylinders 29 verbleiben. Da aufgrund interner
Steuerungen der Raum unterhalb und oberhalb des Arbeitskolbens 13 ebenfalls mit Druckfluid
versorgt wird, wird der Arbeitskolben 13 nach oben gedrückt, so daß die Kolbenstange
14 aus dem Deckel 38 herausfährt und den Schalter 15 dadurch schließt. Dies ist deshalb
der Fall, weil der Raum unterhalb des Arbeitskolbens 13, der der Kolbenstange 14 entgegengesetzt
liegt, eine größere Fläche aufweist, als der Raum, in dem die Kolbenstange am Arbeitskolben
13 anschließt.
[0023] Wenn der Schalter 15 ausgeschaltet werden soll, dann wird der Raum unterhalb des
Arbeitskolbens 13, also der Raum mit der größeren Kolbenfläche, entlastet, indem in
nicht näher darzustellender Weise das dort befindliche Druckfluid dem Niederdruckraum
zugeführt wird, was durch das nicht gezeigte Umschaltventil bewirkt wird.
[0024] Der Übergang zwischen dem Arbeitskolben 13 und der Kolbenstange 14 besitzt einen
Bereich 47 mit größerem Durchmesser; diesem Bereich 47 ist eine Dämpfungseinrichtung
48 zugeordnet; wenn beim Einschaltvorgang der Bereich 47 in den Dämpfungsring 48 einläuft,
wird die Einschaltbewegung gedämpft. Auf der kolbenstangenabseitigen Seite des Arbeitskolbens
13 ist ein stiftartiger Fortsatz 49 vorgesehen, der beim Ausschaltvorgang in einen
Dämpfungsring 50 einfährt und dadurch den Endbereich der Ausschaltbewegung abbremst.
[0025] Der besondere Vorteil der erfindungsgemäßen Ausgestaltung besteht darin, daß der
als Druckraum bezeichnete schalterseitige Abschnitt des Ringraumes sich in unmittelbarer
Nähe zu der Pump-Niederdrucktankvorrichtung und damit zum Arbeitskolben bzw. zur Arbeitskolben-Zylinderanordnung
befindet, so daß der Strömungswiderstand, der bei der Ein- und Ausschaltung zu überwinden
ist, erheblich reduziert ist.
[0026] Mit der erfindungsgemäßen Ausgestaltung sind alle diejenigen Teile, die Kräfte übertragen,
das sind die Tellerfederanordnungen 6 bzw. 17, der Druckring 27, der Druck-Ringkolben
36, der Haltering 33 und der Zylinderkörper 11 konzentrisch zueinander angeordnet,
wobei die einzelnen Bauteile den Zylinderkörper 11 umfassen. Aus diesem Grunde sind
Kräfte, die quer zu der Längsachse des Zylinderkörpers verlaufen, vermieden und insgesamt
ergibt sich durch die Anordnung eine kompakte Bauweise. Von Bedeutung ist auch noch,
daß der Druckraum 31, in dem sich das Druckfluid befindet, sehr nahe am Arbeitszylinderraum
12 angeordnet ist.
[0027] Am Rande sei erwähnt, daß in den Arbeitszylinderraum 12 auf dem schalterabseitigen
Ende des Zylinderkörpers 11 ein Abschlußelement 51 mit einer Sacklochbohrung 52 eingesetzt
ist, in die im ausgeschalteten Zustand der Zapfen 49 eingreift; das Abschlußelement
51 ist mittels eines Deckels 53 festgehalten.
[0028] Die Erfindung ist anhand eines hydraulischen Antriebes für einen Hochspannungsleistungsschalters
beschrieben. Es besteht selbtverständlich auch die Möglichkeit, anstatt eines solchen
Hochspannungsleistungsschalters jede andere Einrichtung anzutreiben, bei der ähnliche
Aufgaben wie bei einem Hochspannungsleistungsschalter gelöst werden müssen.
1. Hydraulischer Antrieb mit einer Arbeitskolben-Zylinderanordnung, von der der Arbeitskolben
(13) über eine Kolbenstange (14) eine Betätigungseinrichtung, vorzugsweise einen Hochspannungsleistungsschalter,
antreibt, mit einer Druckkolben-Zylinderanordnung (29, 36), mit der zur Ansteuerung
der Arbeitskolben-Zylinderanordnung (13, 11, 12) Druckfluid bereitgestellt wird, und
mit einer Federspeicheranordnung (16, 17), deren Speicherenergie an die Druckkolben-Zylinderanordnung
(29, 36) übertragen wird, wobei die Federanordnung konzentrisch die Arbeitskolben-Zylinderanordnung
(13, 12, 11) umgibt, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkolben (36) ein den Zylinderkörper (11) der Arbeitskolben-Zylinderanordnung
umgebender Ringkolben ist, der in einem Ringraum (31) von der Federanordnung (16,
17) betätigt wird, wobei in dem Ringraumabschnitt, der sich auf der der Federanordnung
(16, 17) entgegengesetzten Seite des Ringkolbens (36) befindet, das Druckfluid ansteht.
2. Hydraulischer Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckkolben-Zylinderanordnung
(36, 29) sich zwischen der Federanordnung (16, 17) und dem betätigungseinrichtungsseitigen,
vorzugsweise schalterseitigen Ende des Zylinderkörpers (11) befindet.
3. Hydraulischer Antrieb nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringraum (31)
der Druckkolben-Zylinderanordnung (36, 29) innen durch die Außenfläche des Zylinderkörpers
(11) und außen durch die Innenfläche eines Außenzylinders (29) gebildet und zur Federanordnung
hin offen und zum betätigungseinrichtungsseitigen, vorzugsweise schalternahen Ende
des Zylinderkörpers (11) durch einen radial nach innen vorspringenden Boden (32) geschlossen
ist, der sich abgedichtet gegen die Außenfläche des Zylinderkörpers (11) anlegt bzw.
diesen umfaßt.
4. Hydraulischer Antrieb nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das ortsfeste Ende der Federanordnung (16, 17) am betätigungseinrichtungsabseitigen,
vorzugsweise schalterabseitigen Ende des Zylinderkörpers (12) fixiert ist und daß
zwischen dem anderen, frei beweglichen Ende der Federanordnung (16, 17) und der Druckkolben-Zylinderanordnung
(36, 29) ein Druckstück (27) vorgesehen ist, welches auf der Außenfläche des Zylinderkörpers
(11) abgedichtet gleitet und die Federkraft der Federanordnung (16, 17) auf den Druckkolben
(36) überträgt.
5. Hydraulischer Antrieb nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Entspannungsbewegung der Federanordnung (16, 17) in Richtung zur Betätigungseinrichtung,
vorzugsweise zum Hochspannungsschalter (15), gerichtet ist.
6. Hydraulischer Antrieb nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Pump-Niederdrucktrankvorrichtung (44) radial auf einer Seite des Zylinderkörpers
(11) im Bereich des Druckkolbens (36) und auf der distal entgegengesetzten Seite ein
Umschaltventil vorgesehen ist.
7. Hydraulischer Antrieb nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Zylinderkörper ein Tiefzieh- oder Schmiedematerial ist, in den der Arbeitszylinder
(12) sowie die Bohrungen (39) bis 43) für die Druckfluidleitungen durch mechanische
Bearbeitung (Bohren) eingebracht sind.
1. Hydraulic drive having a working piston-cylinder arrangement, the working piston (13)
of which, via a piston rod (14), drives an actuating device, preferably a high-voltage
circuit-breaker, having a pressure piston-cylinder arrangement (29, 36), by means
of which hydraulic fluid is provided for driving the working piston-cylinder arrangement
(13, 11, 12), and having a spring store arrangement (16, 17), the stored energy of
which is transmitted to the pressure piston-cylinder arrangement (29, 36), the spring
arrangement concentrically surrounding the working piston-cylinder arrangement (13,
12, 11), characterized in that the pressure piston (36) is an annular piston which
surrounds the cylinder body (11) of the working piston-cylinder arrangement and is
actuated by the spring arrangement (16, 17) in an annular chamber (31), the hydraulic
fluid being present in that section of the annular chamber which is situated on that
side of the annular piston (36) which is opposite to the spring arrangement (16, 17).
2. Hydraulic drive according to Claim 1, characterized in that the pressure piston-cylinder
arrangement (36, 29) is situated between the spring arrangement (16, 17) and the actuating-device-side,
preferably switch-side, end of the cylinder body (11).
3. Hydraulic drive according to Claim 2, characterized in that the annular chamber (31)
of the pressure piston-cylinder arrangement (36, 29) is formed on the inside by the
outer surface of the cylinder body (11) and on the outside by the inner surface of
an outer cylinder (29) and is open towards the spring arrangement and closed towards
the actuation-device-side, preferably switch-side, end of the cylinder body (11) by
means of a radially inwardly projecting base (32), which bears in a sealed manner
against the outer surface of the cylinder body (11) or surrounds the latter.
4. Hydraulic drive according to one of the preceding claims, characterized in that the
immovable end of the spring arrangement (16, 17) is fixed on that end of the cylinder
body (12) which is remote from the actuation device, preferably remote from the switch,
and in that a thrust piece (27), which slides in a sealed manner over the outer surface
of the cylinder body (11) and transmits the spring force of the spring arrangement
(16, 17) to the pressure piston (36), is provided between the other, freely movable
end of the spring arrangement (16, 17) and the pressure piston-cylinder arrangement
(36, 29).
5. Hydraulic drive according to one of the preceding claims, characterized in that the
relaxation movement of the spring arrangement (16, 17) is directed towards the actuating
device, preferably towards the high-voltage switch (15).
6. Hydraulic drive according to one of the preceding claims, characterized in that a
pump/low-pressure reservoir device (44) is provided radially on one side of the cylinder
body (11) in the region of the pressure piston (36) and a changeover valve is provided
on the opposite, distal side.
7. Hydraulic drive according to one of the preceding claims, characterized in that the
cylinder body is a deep-drawn or forged material in which the working cylinder (12)
and the bores (39) to 43) for the hydraulic-fluid lines are machined (drilled).
1. Système d'entraînement hydraulique comprenant un agencement de cylindre-piston de
travail dont le piston de travail (13) entraîne, en passant par une tige de piston
(14), un dispositif d'actionnement, de préférence un disjoncteur de puissance à haute
tension, comprenant un agencement de cylindre-piston de poussée (29, 36) qui fournit
du fluide sous pression pour la commande de l'agencement de cylindre-piston de travail
(13, 11, 12), et un agencement accumulateur à ressort (16, 17) dont l'énergie accumulée
est transmise à l'agencement de cylindre-piston de poussée (29, 36), l'agencement
de ressort entourant concentriquement l'agencement de cylindre-piston de travail (13,
12, 11), caractérisé par le fait que le piston de poussée (36) est un piston annulaire qui entoure le
corps de cylindre (11) de l'agencement de cylindre-piston de travail et qui est actionné
par l'agencement de ressort (16, 17) dans un espace annulaire (31), le fluide sous
pression se trouvant dans la partie de l'espace annulaire située sur le côté du piston
annulaire (36) opposé à l'agencement de ressort (16, 17).
2. Système d'entraînement hydraulique suivant la revendication 1, caractérisé par le fait que l'agencement de cylindre-piston de poussée (36, 29) se trouve entre
l'agencement de ressort (16, 17) et l'extrémité du corps de cylindre (11) située du
côté du dispositif d'actionnement, de préférence du côté disjoncteur.
3. Système d'entraînement hydraulique suivant la revendication 2, caractérisé par le fait que l'espace annulaire (31) de l'agencement de cylindre-piston de poussée
(36, 29) est délimité intérieurement par la surface extérieure du corps de cylindre
(11) et extérieurement par la surface intérieure d'un cylindre extérieur (29), est
ouvert en direction de l'agencement de ressort et est fermé vers l'extrémité du corps
de cylindre (11), située du côté dispositif d'actionnement, de préférence côté disjoncteur,
par un fond (32) faisant saillie radialement vers l'intérieur et appliqué de façon
étanche contre la face extérieure du corps de cylindre (11) ou entourant ce dernier.
4. Système d'entraînement hydraulique suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que l'extrémité stationnaire de l'agencement de ressort (16, 17) est
fixée à l'extrémité du corps de cylindre (12), éloignée du dispositif d'actionnement,
de préférence éloignée du disjoncteur, et qu'entre l'autre extrémité, librement mobile,
de l'agencement de ressort (16, 17) et l'agencement de cylindre-piston de poussée
(36, 29) est disposée une pièce de poussée (29) qui coulisse avec effet d'étanchéité
sur la surface extérieure du corps de cylindre (11) et transmet la force de ressort
de l'agencement de ressort (16, 17) au piston de poussée (36).
5. Système d'entraînement hydraulique suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que l'énergie de détente de l'agencement de ressort (16, 17) est orientée
en direction du dispositif d'actionnement, de préférence vers le disjoncteur à haute
tension (15).
6. Système d'entraînement hydraulique suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait qu'un dispositif de pompe-réservoir basse pression (44) est disposé radialement
sur un côté du corps de cylindre (11) dans la zone du piston de poussée (36) et qu'une
valve d'inversion est disposée sur le côté distalement opposé.
7. Système d'entraînement hydraulique suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que le corps de cylindre est constitué par un matériau embouti ou forgé
dans lequel le cylindre de travail (12) ainsi que les perçages (39 à 43) pour les
conduites de fluide sous pression sont ménagés par usinage mécanique (forage).
