(19)
(11) EP 0 686 741 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
11.08.1999  Patentblatt  1999/32

(21) Anmeldenummer: 95104789.3

(22) Anmeldetag:  31.03.1995
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6E04G 7/30

(54)

Klemmverbindung zum Zusammenbau von vorgefertigten Profilstäben zu einem Baugerüst

Clamping connector for assembling a scaffold with prefabricated bar-sections

Raccord de serrage pour assembler un échafaudage au moyen de barres profilées préfabriquées


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL PT SE

(30) Priorität: 10.06.1994 DE 9409418 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
13.12.1995  Patentblatt  1995/50

(73) Patentinhaber: KRAUSE-WERK GMBH & CO. KG
D-36304 Alsfeld-Altenburg (DE)

(72) Erfinder:
  • Krause, Günther
    D-36304 Alsfeld (DE)

(74) Vertreter: Missling, Arne, Dipl.-Ing. 
Patentanwalt Bismarckstrasse 43
35390 Giessen
35390 Giessen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
CH-A- 384 189
FR-A- 2 072 877
GB-A- 2 133 453
FR-A- 1 399 674
GB-A- 1 250 607
US-A- 2 308 831
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Klemmverbindung nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.

    [0002] Aus der US-A-2 308 831 ist eine Klemmverbindung beispielsweise für die Befestigung von Querstegen an Holmen bekannt, bei der am Rohrende ein Klemmteil angeschraubt ist, das eine U-förmige Ausnehmung für die Aufnahme des zu befestigenden Rohres aufweist. Die Ausnehmung als solche ist durch eine verschiebbare und in ihrer Länge einstellbare Platte verschließbar.

    [0003] Die GB-A-1 250 607 beschreibt eine entsprechende Klemmverbindung, wobei hier zwei mit Abstand zueinander angeordnete Platten am Ende beispielsweise eines Quersteges angeschraubt oder angeschweißt sind. Der in diesen Platten vorgesehene Schlitz für die Aufnahme eines Gerüstrahmenelementes ist durch einen Keil verschließbar.

    [0004] Klemmverbindungen dieser Art sind insbesondere im Gerüstbau in großem Umfang erforderlich, um die Rahmenelemente, Belagbühnen, Holme, Verstrebungen und ähnliche Bauelemente miteinander sicher und schnell verbinden und wieder lösen zu können, insbesondere bei aus vorgefertigten Bauelementen bestehenden Baugerüsten.

    [0005] Während die Raumform des anzuschließenden Bauelementes an der Anschlußstelle für den Klemmverbindung relativ beliebig ist und eben nur dessen sichere Befestigung gewährleistet sein muß, sind die Querriegel und Konsolstücke mit einem stets gleichbleibenden, der Klemmverbindung angepaßten Querschnitt ausgeführt.

    [0006] Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, derartige Klemmverbindungen so zu gestalten, daß sie aus wenigen Bauteilen bestehen, billig herzustellen sind und auf hochbelastete, tragende Schweißnähte verzichtet werden kann.

    [0007] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.

    [0008] Eine solche Klemmverbindung kommt mit ganz wenigen zusätzlichen Verbindungselementen und ohne tragende Schweißverbindungen aus. Die formschlüssige Anbindung des jeweiligen Bauelementes an einem Querriegel oder einem Konsolstück wird dabei durch den mit geringer Bedienkraft ausführbaren Reibschluß der Klemmung des Klemmstückes in der durch den Formschluß vorgegebenen Lage abgesichert, so daß eine sichere Klemmverbindung erreichbar ist.

    [0009] Es ist ausreichend, wenn an jedem Bauelement zumindest zwei der an den Profilstäben vorgesehenen Ausnehmungen mit Klemmstücken verschließbar sind; beispielsweise können deshalb die Ausnehmungen in den Zwischenholmen eines an dem Baugerüst befindlichen Geländers unverschlossen bleiben, wenn sie mit den Geländerholmen dieses Geländers einen festen Geländerrahmen bilden und bereits die Geländerholme mit erfindungsgemäßen Klemmberbindungen ausgestattet sind.

    [0010] Der auf dem Querriegel oder dem Konsolstück aufliegende Bereich der Wandung der Ausnehmung ist am besten so geformt, daß er auf dem Querriegel oder dem Konsolstück etwa flächig berührend aufliegt, weil dann die Flächenpressung gering ist und Verformungen ausgeschlossen werden können.

    [0011] Es genügt, wenn eine Feststellvorrichtung vorgesehen ist, mit deren Hilfe das Klemmstück mindestens in einer Schließ- und einer Öffnungsstellung in bezug auf die Ausnehmung feststellbar ist. Bei entsprechender Ausbildung der Feststellvorrichtung sind auch beliebige Zwischenstellungen möglich.

    [0012] Das Klemmstück kann im einzelnen so beschaffen sein, daß es als zu dem zugehörigen Profilstab paralleles Profilstück ausgebildet ist; vorteilhaft ist das Klemmstück in Richtung seiner Längsachse auf einem als Klemmfläche geeignete Steg mit einem Langloch versehen, das von einem an dem Profilstab schraubbaren Bolzen der Feststellvorrichtung durchsetzt wird. Auf diese einfache Weise ist das Klemmstück an dem Profilstück ortsfest und unverlierbar axial beweglich sowie in einer beliebigen Position fixierbar.

    [0013] Besonders handlich ist die Klemmverbindung, wenn der Bolzen als Gewindebolzen ausgebildet ist und das Klemmstück mittels einer auf dem Bolzen befindlichen Griffmutter klemmbar ist; es versteht sich, daß andere Bedienelemente ebenfalls denkbar sind, etwa eine Kniehebelbetätigung. In jedem Falle sollte die Parallelität von Klemmstück und Profilstab gewährleistet sein, beispielsweise, indem zwischen dem Steg und dem Profilstab ein Distanzstück vorgesehen ist, etwa eine an dem Klemmstück oder dem Profilstab befestigte Mutter, die dabei gleichzeitig zur Verlängerung des Muttergewindes für den Gewindebolzen dient.

    [0014] Es ist zweckmäßig, wenn eine an den Querriegel oder das Konsolstück anklemmbare Druckfläche des Klemmstückes der Querschnittsform des Querriegels folgt, so daß zusammen mit der Wandung der Ausnehmung der eingespannte Querschnitt allseits anliegend und der Gefahr einer Verformung ausgesetzt ist.

    [0015] Eine besonders gute Lagerung des Klemmstückes erreicht man, wenn der Profilstab als rechteckiges Hohlprofil und das Klemmstück als U-Profil ausgebildet ist und die Gurte des U-Profiles an den Seitenwänden des Profilstabes anliegen.

    [0016] Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Klemmverbindung kann eine Belagbühne, eine zumeist diagonale Längs- oder Querverstrebung, ein längs oder quer verlaufender Geländer- oder Zwischenholm des Geländers oder ein anderes ähnliches Bauelement mit einem Querriegel oder einem Konsolstück an einem Ständer verbunden werden. Soweit diese Bauelemente dabei den gleichen Querschnitt in ihren Profilstäben aufweisen, genügt für alle Klemmverbindungen eine einzige Ausführung der dabei verwendeten wenigen Bauteile und der Ausnehmung an den Profilstäben.

    [0017] Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen in schematischer Darstellung
    Fig. 1
    in mittels erfindungsgemäßer Klemmverbindungen aufgebautes (fahrbares) Baugerüst,
    Fig. 2 bis Fig. 4
    Klemmverbindungen (vergrößert) aus Fig. 1 entsprechend den Einzelheiten A, B und C,
    Fig. 5
    die reine Klemmverbindung der Fig. 4, jedoch steiler gezeichnet und weiter vergrößert,
    Fig. 6
    ein Geländerfeld und Fig. 7 eine Belagbühne aus Fig. 1, jeweils leicht gedreht gezeichnet, sämtlich in räumlicher Darstellung,
    Fig. 8
    eine erfindungsgemäße Klemmverbindung in der Vorderansicht und
    Fig. 9
    eine Ansicht D aus Fig. 8.


    [0018] In der Fig. 1 ist ein typisches Baugerüst gezeigt, das hier mit einem Fahrwerk versehen ist. Es besteht aus einigen bei derartigen Baugerüsten immer wiederkehrenden Bauelementen. Seitliche, mehrteilige Rahmenelemente 1 bestehen aus senkrechten Ständern 11 und waagerechten, die Ständer 11 verbindenden Querriegeln 12, die hier auch als Leitersprossen verwendet werden und in entsprechend enger Teilung an den Ständern 11 angeschweißt sind. Sie eignen sich deshalb gut zur Verbindung des Rahmenelementes 1 mit den übrigen Bauelementen des Baugerüstes. An den Ständern 11 können kurze Konsolstücke vorgesehen sein, insbesondere, wenn Anschlüsse von anderen Bauelementen an Stellen erforderlich sind, an denen kein Querriegel 12 verfügbar ist, beispielsweise, wenn Querverstrebungen angeschlossen werden müssen. Die folgenden, generell auf Querriegel 12 bezogenen Ausführungen gelten im gleichen Sinne auch für derartige, in der Zeichnung nicht berückichtigte Konsolstücke.

    [0019] So sind an den Rahmenelementen 1 zwei waagerechte Belagbühnen 2 befestigt, von denen die obere Belagbühne 2a einen Durchstieg 21 hat, der mit einer Klappe 22 (Fig. 7) verschließbar ist, und von Quer- und Längsborden 23 und 24 begrenzt ist. Außerdem ist die Belagbühne 2a durch ein Geländer 3 gesichert, das aus Geländerholmen 31, Zwischenholmen 32 und Verbindungsstücken 33 (Fig. 6) besteht; die untere Belagbühne 2b kommt ohne ein Geländer 3 aus. Schließlich sind Längsverstrebungen 41 einer gegebenenfalls auch Querverstrebungen umfassenden Verstrebung 4 vorgesehen, die zusammen mit den Belagbühnen 2 dem Baugerüst die nötige Steifigkeit verleihen.

    [0020] Die Querriegel 12 bestehen zweckmäßig wie die Ständer 11 aus kreiszylindrischen Rohren; andere Profile sind aber denkbar und können an die erfindungsgemäßen Klemmverbindung ebenfalls ohne weiteres angeschlossen werden, die dann geringfügig anders zu gestalten ist. Im Gegensatz dazu sind alle anderen Bauelemente aus Profilstäben P zusammengesetzt, die im Querschnitt aus einem rechteckigen Hohlprofil bestehen, wie insbesondere aus den Fig. 4 und 5 ablesbar ist. Auch diese Profilstäbe P können stattdessen mit einem anders geformten Querschnitt versehen sein; dieser weist aber, unabhängig von dem jeweiligen Bauelement, vorteilhaft die gleichen Abmessungen auf, so daß einheitliche bemessene Klemmverbindungen möglich sind und nur wenige verschiedene Bauteile benötigt werden.

    [0021] Der Bereich einer erfindungsgemäßen Klemmverbindung ist ausführlich in den Fig. 8 und 9 ersichtlich. Der Profilstab P ist (beiderseits) mit einem Stopfen S verschlossen. Eine Ausnehmung PA befindet sich in einem Endbereich PF des Profilstabes P und folgt mit einer Symmetrieachse PQ quer zu der Längsachse PL des Profilstabes P und in Richtung der Längsachse 121 (Fig. 4) des Querriegels 12 in ihrem oberen Bereich PA1 dem Profil des Querriegels 12, so daß dort die Ausnehmung PA flächig auf dem zugehörigen Querriegel 12 aufliegt. Ein Schlitz PA2 öffnet die Ausnehmung PA nach der Unterseite PU des Profilstabes P und ist so bemessen, daß der Profilstab P mit nur leichtem Spiel in Richtung seiner Längsachse PL über dem Querriegel 12 aufliegt.

    [0022] Einführungsschrägen PE erleichtern das Überfangen des Querriegels 12.

    [0023] Ein Bolzen 51 einer Feststellvorrichtung 5 ist an dem Profilstab P mit einem Gewinde 51a ortsfest, aber schraubbar vorgesehen; ein an dem Profilstab P angeschweißtes Distanzstück PD verlängert das Muttergewinde des Gewindes 51a und sorgt dafür, daß ein Klemmstück 6 dort einen solchen Abstand von dem Profilstab P hat, daß es diesem etwa parallel ist, wenn der zugehörige Querriegel 12 in der Ausnehmung PA plaziert und von dem Klemmstück 6 überfangen ist. Ein an dem Bolzen 51 fixiertes Griffstück 52 erleichtert die Bedienung.

    [0024] Das Klemmstück 6 ist als U-Profil ausgebildet, dessen Gurte 61 an den Seitenwänden PS des zugehörigen Profilstabes P, diesen mit leichtem Spiel umfassend, anliegen, während der verbindende Steg 62 an dem Distanzstück PD anschlägt. In dem Steg 62 ist in Richtung der Längsachse 64 des Klemmstückes 6 ein Langloch 62a (Fig. 5) durchgebrochen, das von dem Bolzen 51 durchsetzt wird und das Klemmstück 6 begrenzt längsverschiebbar macht. Die Anordnung ist so getroffen, daß (in der Fig. 8) das Klemmstück 6 soweit nach rechts verschiebbar ist, daß der Schlitz PA2 nicht mehr überdeckt ist. Die in Fig. 8 dargestellte Position des Klemmstückes 6 entspricht der endültigen im zusammengebauten Zustand der Fig. 4.

    [0025] Das Klemmstück 6 belastet den Querriegel 12 dann mit einer Druckfläche 63 in den beiden Gurten 61, deren Form dem Querschnitt des Querriegels 12 so angepaßt ist, daß eine flächige Anlage gewährleistet und die Flächenpressung ertragbar ist.

    Aufstellung der Bezugszeichen



    [0026] 
    1
    Rahmenelement
    11
    Ständer
    12
    Querriegel
    121
    Längsachse
    2
    Belagbühne
    2a
    Belagbühne (obere)
    2b
    Belagbühne (untere)
    21
    Durchstieg
    22
    Klappe
    23
    Querbord
    24
    Längsbord
    3
    Geländer
    31
    Geländerholm
    32
    Zwischenholm
    33
    Verbindungsstück
    4
    Verstrebung
    41
    Längsverstrebung
    5
    Feststellvorrichtung
    51
    Bolzen
    51a
    Gewinde
    52
    Griffstück
    6
    Klemmstück
    61
    Gurt
    62
    Steg
    62a
    Langloch
    63
    Druckfläche
    64
    Längsachse
    P
    Profilstab
    PA
    Ausnehmung
    PA1
    Bereich
    PA2
    Schlitz
    PD
    Distanzstück
    PE
    Einführungsschräge
    PF
    Endbereich
    PL
    Längsachse
    PQ
    Symmetrieachse
    PS
    Seitenwand
    PU
    Unterseite
    S
    Stopfen



    Ansprüche

    1. Klemmverbindung von vorgefertigten Bauelementen aus Profilstäben (P) und Querriegeln (12) oder Konsolstücken zum Zusammenbau zu einem Baugerüst, wobei

    (a) eine die Querriegel (12) oder die Konsolstücke überfangende Ausnehmung (PA) vorgesehen ist, deren Symmetrieachse (PQ) quer zu der Längsachse (PL) der Profilstäbe (P) gerichtet und die jeweils mit einem Schlitz (PA2) zu der Unterseite (PU) des zugehörigen Profilstabes (P) hin geöffnet ist, so daß sie über den zugehörigen Querriegel (12) oder das Konsolstück gestreift werden kann,

    (b) die Ausnehmung (PA) so bemessen ist, daß der Profilstab (P) in Richtung seiner Längsachse (PL) unverschieblich auf dem Querriegel (12) oder dem Konsolstück aufliegt,

    (c) an den Endbereichen (PF) der Profilstäbe (P) zumindest teilweise parallel zu der Längsachse (PL) des jeweiligen Profilstabes (P) verschieb- und arretierbare Klemmstücke (6) vorgesehen sind, die in einer Schließstellung, den Schlitz (PA2) der jeweiligen Ausnehmung (PA) überdeckend, den Querriegel (12) oder das Konsolstück in dieser Ausnehmung (PA) des Profilstabes (P) festklemmen,

    dadurch gekennzeichnet, daß

    d) die Ausnehmungen (PA) in den Endbereichen (PF) der Profilstäbe (P) angebracht sind.


     
    2. Klemmverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Bauelement (2,3,4) zumindest zwei der an den Profilstäben (P) vorgesehenen Ausnehmungen (PA) mit Klemmstücken (6) verschließbar sind.
     
    3. Klemmverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der auf dem Querriegel (12) oder dem Konsolstück aufliegende Bereich (PA1) der Ausnehmung (PA) so geformt ist, daß er auf dem Querriegel (12) oder dem Konsolstück etwa flächig berührend aufliegt.
     
    4. Klemmverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Feststellvorrichtung (5) vorgesehen ist, mit deren Hilfe das Klemmstück (6) mindestens in einer Schließ- und einer Öffnungsstellung in bezug auf die Ausnehmung (PA) feststellbar ist.
     
    5. Klemmverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmstück (6) als zu dem zugehörigen Profilstab (P) paralleles Profilstück ausgebildet ist.
     
    6. Klemmverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmstück (6) in Richtung seiner Längsachse (64) auf einem als Klemmfläche geeignete Steg (62) mit einem Langloch (62a) versehen ist, das von einem an dem Profilstab (P) schraubbaren Bolzen (51) der Feststellvorrichtung (5) durchsetzt wird.
     
    7. Klemmverbindung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (51) als Gewindebolzen ausgebildet ist und das Klemmstück (6) mittels einer auf dem Bolzen (51) befindlichen Griffmutter (52) klemmbar ist.
     
    8. Klemmverbindung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Steg (62) und dem Profilstab (P) ein Distanzstück (PD) vorgesehen ist in der Weise, daß das mittels der Feststellvorrichtung (5) arretierte Klemmstück (6) dem Profilstab (P) etwa parallel ist.
     
    9. Klemmverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine an den Querriegel (12) oder das Konsolstück anklemmbare Druckfläche (63) des Klemmstückes (6) der Querschnittsform des Querriegels (12) folgt.
     
    10. Klemmverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Profilstab (P) als rechteckiges Hohlprofil und das Klemmstück (6) als U-Profil ausgebildet ist und die Gurte (61) des U-Profiles an den Seitenwänden (PS) des Profilstabes (P) anliegen.
     
    11. Verwendung einer Klemmverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 10 zum Verbinden einer Belagbühne (2), einer zumeist diagonalen Längs- oder Querverstrebung (4) eines längs oder quer verlaufenden Geländer- oder Zwischenholmes (31,32) des Geländers (3) oder eines anderen ähnlichen Bauelementes mit einem Querriegel (12) oder einem Konsolstück an einem Ständer (11).
     


    Claims

    1. A clamping connexion of pre-fabricated structural elements comprising profiled members (P) and transverse bars (12) or bracket members for assembly to form a scaffolding frame, wherein

    (a) a recess (PA) is provided which covers the transverse bars (12) or the bracket members and the axis of symmetry (PQ) of which is orientated transversely to the longitudinal axis (PL) of the profiled members (P) and which is opened in each case with a slot (PA2) towards the underside (PU) of the associated profiled member (P), so that it can be passed over by the associated transverse bar (12) or the bracket member,

    (b) the recess (PA) is dimensioned in such a way that the profiled member (P) rests in an immovable manner on the transverse bar (12) or the bracket member in the direction of its longitudinal axis (PL),

    (c) displaceable and lockable clamping members (6) are provided at least partially parallel to the longitudinal axis (PL) of the respective profiled member (P) at the end regions (PF) of the profiled members (P), and in a closed position - covering the slot (PA2) of the respective recess (PA) - firmly clamp the transverse bar (12) or the bracket member in the said recess (PA) of the profiled member (P),

    characterized in that

    (d) the recesses (PA) are attached in the end regions (PF) of the profiled members (P).


     
    2. A clamping connexion according to Claim 1, characterized in that on each structural element (2, 3, 4) at least two of the recesses (PA) provided on the profiled members (P) can be closed by clamping members (6).
     
    3. A clamping connexion according to Claim 1, characterized in that the area (PA1) of the recess (PA) resting on the transverse bar (12) or the bracket member is formed in such a way that it rests on the transverse bar (12) or the bracket member in approximately planar contact.
     
    4. A clamping connexion according to one of Claims 1 to 3, characterized in that a fixing device (5) is provided, with the aid of which the clamping member (6) is fixable at least in one closed and one opened position with respect to the recess (PA).
     
    5. A clamping connexion according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the clamping member (6) is constructed in the form of a profiled member parallel to the associated profiled member (P).
     
    6. A clamping connexion according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the clamping member (6) is provided - in the direction of its longitidunal axis (64) on a web (62) which is suitable as a clamping face - with an elongate hole (62a) through which a bolt (51) of the fixing device (5) screwable on the profiled member (P) passes.
     
    7. A clamping connexion according to Claim 6, characterized in that the bolt (51) is constructed in the form of a threaded bolt and the clamping member (6) is clampable by means of a knurled nut (52) provided on the bolt (51).
     
    8. A clamping connexion according to Claim 6 or 7, characterized in that a spacer member (PD) is provided between the web (62) and the profiled member (P) in such a way that the clamping member (6) locked by means of the fixing device (5) is approximately parallel to the profiled member (P).
     
    9. A clamping connexion according to one of Claims 1 to 8, characterized in that a pressure face (63) of the clamping member (6) clampable against the transverse bar (12) or the bracket member follows the cross-sectional shape of the transverse bar (12).
     
    10. A clamping connexion according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the profiled member (P) is constructed in the form of a rectangular hollow profile and the clamping member (6) in the form of a U-profile, and the flanges (61) of the U-profile rest against the lateral walls (PS) of the profiled member (P).
     
    11. Use of a clamping connexion according to one of Claims 1 to 10 for connecting a covering platform (2), a generally generally diagonal longitudinal or transverse bracing (4) of a longitudinally or transversely extending railing or intermediate cross-member (31, 32) of the railing (1), or another similar structural element to a transverse bar (12) or a bracket member on a stand (11).
     


    Revendications

    1. Raccord de serrage d'éléments de construction préfabriqués, constitué de barres de profilé (P) et de barreaux transversaux (12) ou de pièces de console, pour l'assemblage de ces éléments en vue de former un échafaudage,

    a) comprenant un évidement (PA) qui chevauche le barreau transversal (12) ou la pièce de console et dont l'axe de symétrie (PQ) est dirigé perpendiculairement à l'axe longitudinal (PL) des barres de profilé (P) et qui s'ouvre chaque fois par une fente (PA2) vers la face inférieure (PU) de la barre de profilé (P) associée, de façon à pouvoir être partiellement barré par le barreau transversal (12) ou la pièce de console correspondante,

    b) l'évidement (PA) étant dimensionné de telle façon que la barre de profilé (P) repose, sans possibilité de coulisser selon son axe longitudinal (PL), sur le barreau transversal (12) ou la pièce de console,

    c) et comprenant des pièces de serrage (6) situées dans les zones d'extrémité (PF) des barres de profilé (P), au moins en partie parallèlement à l'axe longitudinal (PL) de chaque barre de profilé (P), étant entendu que ces pièces de serrage peuvent coulisser et être bloquées, et que, dans une position de fermeture, en recouvrant la fente (PA2) de chaque évidement (PA) concerné, elles immobilisent le barreau transversal (12) ou la pièce de console dans cet évidement (PA) de la barre de profilé (P),

       caractérisé en ce que

    d) les évidements (PA) sont pratiqués dans les zones d'extrémité (PF) des barres de profilé (P).


     
    2. Raccord de serrage suivant la revendication 1, caractérisé en ce que, sur chaque élément de construction (2, 3, 4), peuvent être barrés, avec des pièces de serrage (6), au moins deux évidements (PA) prévus sur les barres de profilé (P).
     
    3. Raccord de serrage suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la zone (PA1) de l'évidement (PA), reposant sur le barreau transversal (12) ou la pièce de console, a une forme telle qu'elle repose sensiblement par un contact de surface sur le barreau transversal (12) ou la pièce de console.
     
    4. Raccord de serrage suivant l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'il est prévu un dispositif d'immobilisation (5) à l'aide duquel la pièce de serrage (6) peut être immobilisée au moins dans une position de fermeture ou d'ouverture par rapport à l'évidement (PA).
     
    5. Raccord de serrage suivant l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la pièce de serrage (6) est réalisée sous la forme d'une pièce de profilé parallèle à la barre de profilé (P) correspondante.
     
    6. Raccord de serrage suivant l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que dans la direction de son axe longitudinal (64), et dans une âme (62) appropriée pour former une surface de serrage, la pièce de serrage comporte un trou oblong (62a) qui est traversé par un goujon (51) du dispositif d'immobilisation (5), ce goujon pouvant être vissé sur la barre de profilé (P).
     
    7. Raccord de serrage suivant la revendication 6, caractérisé en ce que le goujon (51) est réalisé sous la forme d'un axe fileté et que la pièce de serrage (6) peut être mise en serrage au moyen d'un écrou (52) fermant poignée situé sur le goujon (51).
     
    8. Raccord de serrage suivant la revendication 6 ou la revendication 7, caractérisé en ce qu'entre l'âme transversale du U (62) et la barre de profilé (P), il est prévu une entretoise (PD) de telle manière que la pièce de serrage (6), bloquée au moyen du dispositif d'immobilisation (5), soit sensiblement parallèle à la barre de profilé (P).
     
    9. Raccord de serrage suivant l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce qu'une surface d'appui (63) de la pièce de serrage (6), pouvant être serrée sur le barreau transversal (12) ou la pièce de console, suit la forme de la section du barreau transversal (12).
     
    10. Raccord de serrage suivant l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la barre de profilé (P) est réalisée sous la forme d'un profilé creux rectangulaire et que la pièce de serrage (6) est réalisée sous la forme d'un profilé en U, et en ce que les ailes (61) du profilé en U reposent au contact des parois latérales (PS) de la barre de profilé (P).
     
    11. Utilisation du raccord de serrage suivant l'une des revendications 1 à 10, pour relier, avec un barreau transversal (12) ou une pièce de console sur un montant (11), une plate-forme (2), un entretoisement longitudinal ou transversal (4) d'un longeron longitudinal ou intermédiaire (31, 32), s'étendant longitudinalement ou transversalement, du garde-corps (3) ou d'un autre élément de construction analogue.
     




    Zeichnung