| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 512 503 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
13.10.1999 Patentblatt 1999/41 |
| (22) |
Anmeldetag: 06.05.1992 |
|
|
| (54) |
Keilzinkenpresse sowie kombinierte Keilzinkenfräs, - beleim und -pressanlage
Finger jointing press and combined finger jointing milling, gluing and press installation
Presse pour la fabrication d'assemblages par dents collées et installation combinée
de fraisage, collage et pressage pour la fabrication d'assemblages par dents collées
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT CH DE DK FR GB GR IT LI SE |
| (30) |
Priorität: |
07.05.1991 DE 4114820
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
11.11.1992 Patentblatt 1992/46 |
| (73) |
Patentinhaber: |
|
- Dimter, Erwin
89257 Illertissen (DE)
- Dimter, Irma
89257 Illertissen (DE)
|
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Dimter, Reinhard
verstorben (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Pätzold, Herbert, Dr.-Ing. et al |
|
Steubstrasse 10 82166 Gräfelfing 82166 Gräfelfing (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 437 245 DE-A- 2 933 091 FR-A- 2 490 537 US-A- 2 300 728
|
DE-A- 2 854 621 DE-A- 3 303 162 GB-A- 1 509 473 US-A- 4 248 280
|
|
| |
|
|
- SOVIET INVENTIONS ILLUSTRATED Section PQ, Week E39, 10. November 1982 Derwent Publications
Ltd., London, GB; Class P, AN M8741 & SU-A-882 750 (S-REGION AGRIC CONS)
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Keilzinkenpresse sowie Keilzinkenfräs-beleim und -preßanlage
zur Herstellung von Keilzinkenverbindungen an ihrer Stirnseite mit Keilzinken versehenen
und mit Leim angegebenen Brettern.
[0002] In Keilzinkenfräsen werden die Stirnseiten der Bretter mit 10-50 mm langen Keilzinken
gefräst und anschließend mit Leim versehen. Die Bretter werden dann einzeln hintereinander
in Längsrichtung der Keilzinkenpresse zugeführt.
[0003] Die Bretter haben eine unterschiedliche Länge von ca. 20-600 cm und werden in der
Keilzinkenpresse einzeln hintereinander so zusammengepreßt, daß eine hohe Anfangsfestigkeit
entsteht, damit eine auftragsgemäße Ablängung der endlos hergestellten Bretter möglich
ist. Die Bretter werden dann gestapelt, wo der Leim im Keilzinken aushärtet und beide
Bretter fest verbindet oder das Brett wird z.B. sofort zum Brettschichtholzträger
verleimt, ohne daß die Keilzinkenverbindung mechanisch belastet wird.
[0004] Alle auf dem Markt befindlichen Keilzinkentpressen sind das leistungshemmende Glied
in der Gesamtanlage. Die Bretter kommen paketweise von der Keilzinkenfräse in unterschiedlichen
Längen, das Paket wird vereinzelt über einen Quertransport der Einlaufhahn zur Keilzinkenpresse
zugeführt.
[0005] Brett für Brett wird vom Quertransport kommend vor oder in der Einlaufbahn ausgerichtet,
positioniert zum folgenden Längstransport in die Keilzinkenpresse, wo das Ende des
letzten Brettes mit Leim und Kieilzinken versehen stirnseitig positioniert ist.
Die geometrisch genauen Keilzinken mit einer Teilung von ca. 2-4 mm oder auch größer
müssen vor der Verbindung in der Presse nochmals genau positioniert werden, damit
der Übergang in der Verbindung geometrisch genau und möglichst unsichtbar ist. Das
wiederholte Positionieren vor dem Einlaufband und nochmals in der Presse bringt unnötigen
Zeitaufwand. Besonders bei unterschiedlich langen zu verbindenden Brettern ist der
Transportweg zu lang, unnötige Wartezeit entsteht, weil das letzte Brett durchtransportiert
werden muß bis die letzte Stirnseite 11 des Brettes 24 in der Mitte der Preßzone,
gem. Figur 1 positioniert ist. Erst dann erfolgt der Nachtransport des folgenden zu
verbindenden Brettes durch den geschlossenen langen Preßrahmen zur Pressenmitte.
[0006] Bei Keilzinkenfräs-beleim und -pressanlagen und Keilzinkenpressen ist der erforderliche
Längspreßdruck ca. 50-100 kg pro qcm, der Festhaltedruck auf die beiden zusammenzupressenden
Bretter oder Hölzer ist in der Regel das Doppelte des Vorschubdruckes. Oft ist ein
Durchrutschen des Preßschuhes auf dem Holz möglich, wenn Spann- u. Preßdruck nicht
synchron kommen oder durch Verschmutzung der Spanndruck sich verzögerte. Es entstehen
dann Verbindungen, welche die hohe Anfangsfestigkeit in der Keilzinkenfuge nicht besitzen.
Dadurch ergibt es Ausschuß.
[0007] Dasselbe Problem tritt auch bei den kombinierten Keilzinkenfräsbeleim und-pressanlagen
auf, weil die zu verbindenden Bretter in Längsrichtung hintereinander zur Bearbeitung
eingeschoben werden müssen. Die Wartezeit ist durch die Postionierung vor dem Einschub,
dem Längstransport und der Positionierung in der Presse unverhältnismässig groß. Das
Bearbeitungsaggregat muß bei allen auf dem Markt befindlichen Konstruktionen einmal
leer zurücklaufen , bis der nächste Arbeitsgang eingeleitet wird. Der Leerhub kostet
unnötige Zeit. Die anschliessende Lagerung und Bearbeitung benötigt ca 1 Tag bis die
Keilzinkenfuge ausgehärtet/ist. Der Lagerplatz und die Kapitalbindung ist zu groß.
[0008] Ein Preßtisch gemäß dem Oberbegriff des Anspruch 1 ist aus SU-A-882 750 bekannt.
[0009] Aufgabe der Erfindung war die Entwicklung einer Keilzinkenpresse mit höherer Verbindungsleistung
und geringerem Platzbedarf.
[0010] Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
[0011] Eine Ausführungsart der Erfindung betrifft eine kombinierte Keilzinkenfräs-beleim
und-preßanlage ohne Leerhub des Bearbeitungsaggregates mit weniger Energieverbrauch,
bei immer hoher Anfangsfestigkeit der verpressten Keilzinkenverbindungen und optimaler
Betriebssicherheit. Die Abbindung des Leimes in der Leimfuge muß dabei so verkürzt
werden, daß nach wenigen Minuten die Abbindung des Leimes in der Keilzinkenfuge erfolgt.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind anhand der Zeichnungen beschrieben und dargestellt.
In den folgenden Darstellungen zeigen
- Figur 1
- schematische Darstellung als Draufsicht der Pressenebene
- Figur 2
- eine schematische Seitenansicht der Keilzinkentaktpresse
- Figur 3
- einen schematischen Schnitt des vorderen beweglichen Preßtisches
- Figur 4
- eine Draufsicht , wo 2 Bretter auf einmal verbunden werden.
- Figur 5
- zeigt eine beidseitige Beschickung einer derartigen Anlage
- Figur 6
- zeigt eine schematische Daraufsicht einer Keilzinkenfräs-beleim und -preßanlage.
- Figur 7
- zeigt Daraufsicht des Bearbeitungsaggregates.
[0012] Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Keilzinkenpressen oder die kombinierte
Keilzinkenfräs-beleim und- preßanlagen, zumindest im Bereich der Bretterzufuhr einseitig
offen ist, gem. Figur 1 und Figur 3.
[0013] Figur 1 zeigt den Quertransport mit den Riemenscheiben 3 und 42 verbinden den Transportriemen
43, worauf die Bretter 22 und 23 in Pfeilrichtung 33, über die Preßtische 1 gegen
Anschlag 20 transportiert werden, wo ein nicht dargestellter Schalter den Transport
stoppt. Das Brett 24 mit dem Ende 11 und des geometrisch genauen Zinkenprofiles 12,
welches auch an den Brettenden 10 vorhanden ist. Die Bretter 24 und 23 werden in Richtung
Anschlag 20 und 21, auf bekannte Weise geometrisch genau positioniert. Der Tisch 1
ist in der Mitte zur Aufnahme von Quertransport 43 getrennt worden. Die Führungswellen
4 und 5 sind bewegbar im Tisch 1 gelagert. Der Tisch 1 ist bewegbar in Pfeilrichtung
34 zum starren Tisch 2 mit den Führungswellen 6 und 7 und dem Anschlag 21. Der Flachstahl
26 ist jeweils an den Tischen 1 und 2 fest verbunden, wo die Bolzen 18 die dreieckförmigen
Hebel 16 drehbar verbunden haben. Die vordere Preßtischverlängerung 8 und 9 vom Preßtisch
1 wird zur Auflage des Brettes 22 und ermöglicht sofortige Postitionierung in Pfeilrichtung
33 gegen den Anschlag 20, wenn das Brett 24 in Pfeilrichtung 46 so weit gefördert
und positioniert wird. Wenn beide Bretter 23 und 24 mit geometrisch genauem Profil
12 positioniert sind, dann wird der Zylinder 39 (Figur 2) auf der Kolbenstangenseite
38 mit fluidischen Medien beaufschlagt, wodurch der Kolben 37 sich in Pfeilrichtung
41 bewegt, wodurch der Abstand zwischen den Bohrungen mit Bolzen 17 geringer wird.
Dadurch bewegen sich die dreieckförmigen Hebel 17 um die Bohrung 18 , dessen Bolzen
sich bewegt, wobei die Bohrung 19 mit dem Bolzen im Flachstahl 26 die Kraft auf den
Flachstahl 31 über die Welle 27 auf die Führungswellen 4,5,6 und 7 überträgt, wodurch
die oberen Preßtische 14 und 15 sich in Pfeilrichtung 35 durch die Führungen der Preßtische
bewegen, bis die Bretter 24 und 23 zwischen den Preßtischen 1, 1 und 14 sowie 2 und
14 sowie 2 und 15 kraftschlüssig aufliegen. Jede weitere zugeführte Energie im Zylinder
führt dazu, daß sich die Preßtische zueinander in Richtung 46 bewegen, wodurch die
kraftschlüssig gespannten Bretter 23 und 24 sich mit den Brettenden 10,11 und deren
Keilzinkenprofil 12 , fest verbinden.
[0014] Der Zylinder 39 wird dann mit Energie auf der anderen Seite des Kolbens 37 beaufschlagt,
wodurch die Bohrungen mit Bolzen 17 die dreieckförmigen Hebel 16 in Pfeilrichtung
41 auseinander bewegen, wodurch die Bohrungen 19 mit den Bolzen, den Flachstahl 29
in Pfeilrichtung 36 bewegen, wodurch der Flachstahl 32 mit Bolzen 28 verbundene Führungswellen
4,5,6,7 und Preßtische 14,15 mit Bolzen 48 verbunden durch die Bewegung in Pfeilrichtung
36 die Bretter 23 und 24 freigeben.
Das Brett 23 durch Keilzinken mit Brett 24 verbunden, wird so weit durch die Presstische
transportiert, bis das Ende des Brettes 23 mit dem Leim angegebenen Keilzinkenprofil
in Position des früheren Brettes 24 ist. Durch Transportriemen 43 oder andere Schubkräfte
wird der Arbeitsablauf von neuem eingeleitet.
Ein Rutschen der Preßtische ist nicht möglich, weil erst durch den Abstützeffekt der
Spannnung eine Bewegung der Bretter 23 und 24 zueinander erfolgt. Die Hebelkraft vom
dreieckförmigen Hebel ist von Bohrung 17 zu 18 bis 19 im Verhältnis von ca. 2 : 1
entsprechend des Koeffizienten Metall-Holz.
[0015] Eine weitere sehr vorteihafte Ausführung gem. Figur 5 ist, wenn die Preßen -und Fräs-leim
und -pressenkonstruktion von beiden Seiten mit Brettern 23 beschickt werden .
Eine verstellbare Zulage in Pfeilrichtung 71 und 72 ermöglicht, daß die Bretter 22
kraftschlüssig neben den Brettern 23 liegen. Während des Preßvorganges bewirkt die
Zulage, daß nur die Bretter 23 mit den Brettern 24 verpresst werden.
[0016] Die Figur 6 zeigt eine Ausführung als Keilzinken-fräs-beleim- und--Preßanlage , wo
die Bretter 23 und 22 vor dem Spanntisch in Position liegen. Der Spanntisch ist in
der Pfeilrichtung 73 , 74 und 74 beweg- und positionierbar. Die Position 73 ist als
zurückgezogene Postion, uni die Beschickung zu ermöglichen ohne daß das Bearbeitungsaggregat
der Figur 7 mit dem Fräser 76, der Härterangabe 77 und der folgenden Leimangabe 78
behinder wird, wenn es in Pfeilrichtung 79 und 80 sich bewegt.
Die Leimangabe ist drehbar um die Achse 81 gelagert, dadurch ist mittels gefedert
Drehbewegung 82 und 83 Drehbewgung immer eine zuverlässige friktion mit den Bretter
23 und 24 gegeben. Die Leimzufuhr im Bereich 84 ermöglicht eine Leimangabe und gleichmässige
Dosierung für beide Profilrollen oder wahlweise Dosierung. Die vorgebaute Härterangabeanlage
ist in der Konstruktion und Wirkung gleich der Leimangabe, welche auch als Bürste
oder als nicht drehbares gefedertes starres Gegenprofil ausgeführt sein kann, die
Leimzufuhr erfolgt in bekannter Weise durch Bohrungen im Gegenprofil.
[0017] Die Antriebsrollen 85 und 86 arbeiten unabhängig und fördern die Bretter in die Preß-
und Bearbeitungsposition 75. Die jeweiligen Positonen werden durch bekannte Steuerungen
vorgenommen.
Das Bearbeitungsaggregat mit den Einzelaggregaten 76,77 und 78 ist in Pfeilrichtung
87 und 88 bewegbar und in der Endposition in Pfeilrichtung 89 und 90 schwenkbar, dadurch
wird nur 1 Frässpindel benötigt und alle anderen Aggregate nur 1 mal.
Um die schnelle Abbindung des Leimes zu erreichen, ist die Leimangabe beheizt durch
beakannte Konstruktionen. Der Leim und der Härter kann in erhitztem Zustand den einzelnen
Angaben zugeführt werden.. Die chemische Abbindung wird auf wenige Minuten oder Sekunden
verkürzt. Die Tempratur ist durch bekannte Regler entsprechend einstellbar.
[0018] Die zu verbindenden Bretter 22, 23 und 24 können von beiden Seiten bearbeitet werden,
ohne daß ein Leerhub entsteht, wie es sonst bei allen auf dem Markt befindlichen Keilzinkenfräs,
beleim und -pressanlagen der Fall ist.
BEZUGSQUELLEN-VERZEICHNIS
[0019]
- 1,1
- linker Preßtisch
- 2
- rechter Preßtisch
- 3,3,3
- Riemenscheiben
- 4,5,6,7
- Führungswelle
- 8,9
- Preßtischverlängerung
- 10,11
- Brettenden
- 12,12,
- geometrisch gleiche Zinkenprofile
- 14,14,15
- obere Spannvorrichtung
- 16,16
- dreieckförmige Hebel
- 17,17
- Bohrungen für Bolzen zur Zylinderaufnahme
- 18,18
- Bohrungen mit Bolzen als Drehpunkt
- 19,19
- Bohrungen mit Bolzen
- 20,20,21
- Anschläge
- 22,23
- Bretter (linker Preßtisch)
- 24
- Brett (rechte Preßtischseite)
- 25,25,25
- obere Preßtischkante
- 26,26,26
- Flachstahl
- 27,28
- Welle
- 29,29
- Flachstahl
- 30
- Bohrungen
- 31
- Flachstahl
- 32
- Flachstahl
- 33,33
- Pfeilrichtung Anschlag 20
- 34
- Pfeilrichtung zu Preßtisch 2
- 35,35
- Pfeilrichtung schließen
- 36,36
- Pfeilrichtung öffnen
- 37
- Kolben
- 38
- Kolbenstange
- 39
- Zylinder
- 40
- Pfeilrichtung zueinander
- 41,41
- Pfeilrichtung auseinander
- 42,42,42
- Riemenscheiben
- 43,43,43
- Transportriemen
- 44,45
- Pfeilrichtung dar Bewegung 29
- 46
- Pfeilrichtung des endlos verpreßten Brettes
- 47
- Pfeilrichtung des endlos verpreßten Brettes
- 48 + 49
- Bretter mit Keilzinken + Leim angegeben
- 50 + 51
- Bretter 48+49 in der Pressposition
- 52 + 53
- Presstische bewegbar in Pfeilrichtung 54 + 67
- 54
- Pfeilrichtung der Pressrichtung
- 55
- hinterer Presstischstarr
- 56 + 57
- Brettenden mit Keilzinken + Leim versehen
- 58 + 59
- in Pressposition befindliche Brettenden
- 60 + 61
- Vorschubmotor
- 62 + 63
- Brettenden der einzuschiebenden Hölzer
- 64
- Preßposition
- 65 + 66
- Pfeilrichtungen in Richtung Einschubposition unter Preßtischen 52-53
- 67
- Pfeilrichtung der Bewegung der Preßtische 52+53
- 68-69
- hockant stehende, keilgezinkte + mit Leim angegebene Bretter, welche um 90 Grad automatisch
in Flachposition gebracht sind, entsprechend Brett 48+49
- 70
- verstellbare Zulage
- 71 , 72
- Pfeilrichtung der Bewegung zu 70
- 73,74,75
- Pfeilrichtung der Brettpositionen
- 76
- Fräßaggregat
- 77
- Härteraggregat
- 78
- Leimaggregat
- 81
- Drehachse
- 82,83
- Pfeilrichtung für Drehbewegung
- 84
- Leimvolumen
- 85,85
- Vorschubrollen
- 87,88
- Pfeilrichtung der Längsbewegung
- 89,90
- Pfeilrichtung Drehbewegung
1. Preßtisch zum pressenden Zusammenfügen von vorher an ihren Enden mit Keilzinken zu
versehenden und zu beleimenden stabförmigen Holzwerkstücken, mit einem stationären
und einem beweglichen Tischteil, bei dem ein hydraulischer Linearmotor und ein Hebelgestänge
ein kraftschlüssiges Festklemmen der Werkstückenden auf je einem der Tischteile und
ein Aufeinanderzufahren der Tischteile und damit ein Ineinanderpressen der gezinkten
und beleimten Werkstückenden herbeiführen,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zuführung (33, 43) der Werkstücke (22, 23) zu dem beweglichen Tischteil (1)
seitlich zur Erstreckungsrichtung (46) der zusammengefügten Werkstücke (24) erfolgt.
2. Preßtisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Tischteil (1)
in Zuführungsrichtung der Werkstücke (23, 33) mittig geteilt ist und daß zur Zuführung
der Werkstücke Transportmittel (3, 42, 43) entlang den äußeren Seitenbegrenzungen
des beweglichen Tischteiles und zwischen seinen Teilen (1, 1) angeordnet sind.
3. Preßtisch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Tischteil
(1, 8, 9) außer dem zu bearbeitenden Werkstück (23) zur Auflage eines weiteren Werkstückes
(22) in seitlicher Richtung verbreitert ist.
4. Preßtisch nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das weitere Werkstück (22)
auf dem beweglichen Tischteil (1) mittels einer verstellbaren Zulageeinrichtung (70)
neben dem zu bearbeitenden Werkstück kraftschlüssig gehalten ist.
5. Preßtisch nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tischteile (1, 2) zur Verdoppelung seiner Arbeitsleistung des Preßtisches
beidseitig zur Erstreckungsrichtung der zusammengefügten Werkstücke seitlich verlängert
sind und die Zuführung der Werkstücke zu dem beweglichen Tischteil beidseitig seitlich
erfolgt.
6. Preßtisch nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zuführung der Werkstücke (48, 49; 50, 51) paarweise nebeneinander erfolgt.
7. Preßtisch nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß dem Preßtisch ein Bearbeitungsaggregat (76, 77, 78) zum Fräsen von Zinken (12)
an gegenüberliegenden Stirnflächen (10, 11) von miteinander zu verbindender Werkstücken
auf den Tischteilen und anschileßendem Beleimen der gefrästen Zinken zugeordnet ist,
wobei das Bearbeitungsaggregat aus einer Fräse (76) und nachgeschalteter Beleimungsvorrichtung
(77, 78) seitlich zur Erstreckungsvorrichtung der miteinander zu verbindenden Werkstücke
zwischen den auf Abstand positionierten Tischteilen hin- und herverschieblich angeordnet
ist.
8. Preßtisch nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Fräse (76) und die Beleimungsvorrichtung
(77, 78) relativ zueinander verschwenkbar sind, so daß bei der Hin- und Herbewegung
des Bearbeitungsaggregates (76, 77, 78) jeweils die Beleimungsvorrichtung der Fräse
nachgeordnet ist.
9. Preßtisch nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Beleimungsvorrichtung
(77, 78) aus getrennten Einzelaggregaten zum getrennten Aufbringen der Komponenten
eines Mehrkomponenten-Klebers auf die Zinken (12) besteht.
10. Preßtisch nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Beleimungsvorrichtung
(77, 78) mit einer Heizung zur erwärmten Abgabe der Kleberkomponenten versehen ist.
1. A press table for joining together under pressure bar-shaped wood workpieces to be
provided previously at their ends with wedge fingers and to be glued, with stationary
and movable table parts, in which a hydraulic linear motor and a lever linkage effect
clamping by application of force of the workpiece ends to one of the table parts each
and reciprocation of the table parts and thus pressing into one another of the wedge
fingered and glued workpiece ends, characterized in that the feed (33, 43) of the
workpieces (22, 23) to the movable table part (1) takes place transversely to the
direction (46) in which the workpieces (24) to be joined together extend.
2. A press table according to claim 1, characterized in that the movable table part (1)
is centrally divided in the feed direction of the workpieces (23, 33) and in that
transport means (3, 42, 43) for feeding the workpieces are arranged along the outer
side boundaries of the movable table part and between its parts (1, 1).
3. A press table according to claim 1 or 2, characterized in that the movable table part
(1, 8, 9) is widened in the transverse direction in order to support a further workpiece
(22), as well as the workpiece (23) to be processed.
4. A press table according to claim 3, characterized in that the further workpiece (22)
is held clamped beside the workpiece to be processed on the movable table part (1)
by means of an adjustable positioning device (70).
5. A press table according to one or more of the preceding claims, characterized in that
the table parts (1, 2) are extended on both sides of the direction in which the workpieces
to be joined extend, in order to double its working capacity, and the feed of the
workpieces to the movable table part is effected transversely on both sides.
6. A press table according to one or more of the preceding claims, characterized in that
the feed of the workpieces (48, 49; 50, 51) is effected in pairs alongside one another.
7. A press table according to one or more of the preceding claims, characterized in that
a machining unit (76, 77, 78) for milling fingers (12) on opposed end faces (10, 11)
of workpieces to be joined together on the table parts and following gluing of the
milled fingers is associated with the press table, wherein the machining unit with
a mill (76) and a following gluing device (77, 78) is arranged to reciprocate transversely
to the direction in which the workpieces to be joined together extend between the
table parts positioned spaced apart.
8. A press table according to claim 7, characterized in that the mill (76) and the gluing
device (77, 78) can pivot relative to one another, so that the gluing device is arranged
to trail the cutter in each case during the reciprocation of the machining unit (76,
77, 78).
9. A press table according to claim 8 and 9, characterized in that the gluing device
(77, 78) consists of separate individual units for separate application of the components
of a multi-component adhesive to the fingers (12).
10. A press table according to any of claims 8 to 10, characterized in that the gluing
device (77, 78) is provided with heating for hot delivery of the adhesive components.
1. Plateau de presse destiné à l'assemblage par pression de pièces en bois en forme de
barres, dont les extrémités sont munies au préalable de dents d'assemblage et encollées,
comprenant une partie de plateau fixe et une partie de plateau mobile, dans lequel
un moteur linéaire hydraulique et un ensemble de leviers sont utilisés pour bloquer
par conjugaison de forme les extrémités des pièces disposées chacune sur l'une des
parties du plateau et pour mettre en contact les parties du plateau et, de ce fait,
pour emboîter par pression les extrémités des pièces munies de dents et encollées,
caractérisé en ce que l'acheminement (33, 43) des pièces à assembler (22, 23) vers
la partie de plateau mobile (1) est effectué latéralement par rapport au sens longitudinal
de disposition (46) des pièces assemblées (24).
2. Plateau de presse selon la revendication 1, caractérisé en ce que la partie de plateau
mobile (1) est divisée en deux en son centre dans le sens d'acheminement des pièces
à assembler (22, 23) et en ce que, pour l'acheminement des pièces, des moyens de transport
(3, 42, 43) sont disposés le long des limites latérales extérieures de la partie de
plateau mobile et entre les deux parties (1, 1) de celui-ci.
3. Plateau de presse selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la partie de
plateau mobile (1, 8, 9) est élargie dans le sens latéral au-delà de la pièce à traiter
(23), afin de recevoir une autre pièce (22).
4. Plateau de presse selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'autre pièce (22)
est maintenue par conjugaison de forme sur la partie de plateau mobile (1), à côté
de la pièce à traiter, au moyen d'un dispositif de blocage (70) réglable.
5. Plateau de presse selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que, pour doubler la capacité de travail du plateau de presse, les
parties de plateau (1, 2) sont rallongées dans le sens latéral de part et d'autre
du sens longitudinal de disposition des pièces assemblées et les pièces sont acheminées
latéralement sur la partie de plateau mobile, par les deux côtés.
6. Plateau de presse selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les pièces (48, 49 ; 50, 51) sont acheminées deux par deux en
étant disposées l'une à côté de l'autre.
7. Plateau de presse selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le plateau de presse est associé à une machine d'usinage (76,
77, 78) destinée au fraisage des dents (12) sur les faces frontales opposées (10,
11) des pièces à assembler les unes avec les autres sur les parties du plateau de
presse, et destinée à l'encollage consécutif des dents fraisées, la machine d'usinage,
formée par une fraiseuse (76) et un dispositif d'encollage (77, 78) monté en aval,
étant disposée latéralement par rapport au sens longitudinal de disposition des pièces
à assembler les unes avec les autres, de manière à effectuer un mouvement de va et
vient entre les parties du plateau positionnées à une distance donnée l'une de l'autre.
8. Plateau de presse selon la revendication 7, caractérisé en ce que la fraiseuse (76)
et le dispositif d'encollage (77, 78) peuvent pivoter l'un par rapport à l'autre,
de telle sorte que pendant le mouvement de va et vient de la machine d'usinage (76,
77, 78) le dispositif d'encollage soit toujours disposé en aval de la fraiseuse.
9. Plateau de presse selon les revendications 8 et 9, caractérisé en ce que le dispositif
d'encollage (77, 78) est formé par des éléments individuels séparés destinés à appliquer
séparément les composants d'une colle à plusieurs composants sur les dents (12).
10. Plateau de presse selon l'une quelconque des revendications 8 à 10, caractérisé en
ce que le dispositif d'encollage (77, 78) est équipé d'un dispositif de chauffage
pour effectuer une distribution chauffée des composants de la colle.