(19)
(11) EP 0 512 503 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
13.10.1999  Patentblatt  1999/41

(21) Anmeldenummer: 92107634.5

(22) Anmeldetag:  06.05.1992
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6B27D 1/10, B27F 1/16, B27G 11/00

(54)

Keilzinkenpresse sowie kombinierte Keilzinkenfräs, - beleim und -pressanlage

Finger jointing press and combined finger jointing milling, gluing and press installation

Presse pour la fabrication d'assemblages par dents collées et installation combinée de fraisage, collage et pressage pour la fabrication d'assemblages par dents collées


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT CH DE DK FR GB GR IT LI SE

(30) Priorität: 07.05.1991 DE 4114820

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
11.11.1992  Patentblatt  1992/46

(73) Patentinhaber:
  • Dimter, Erwin
    89257 Illertissen (DE)
  • Dimter, Irma
    89257 Illertissen (DE)

(72) Erfinder:
  • Dimter, Reinhard
    verstorben (DE)

(74) Vertreter: Pätzold, Herbert, Dr.-Ing. et al
Steubstrasse 10
82166 Gräfelfing
82166 Gräfelfing (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 437 245
DE-A- 2 933 091
FR-A- 2 490 537
US-A- 2 300 728
DE-A- 2 854 621
DE-A- 3 303 162
GB-A- 1 509 473
US-A- 4 248 280
   
  • SOVIET INVENTIONS ILLUSTRATED Section PQ, Week E39, 10. November 1982 Derwent Publications Ltd., London, GB; Class P, AN M8741 & SU-A-882 750 (S-REGION AGRIC CONS)
   
Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft eine Keilzinkenpresse sowie Keilzinkenfräs-beleim und -preßanlage zur Herstellung von Keilzinkenverbindungen an ihrer Stirnseite mit Keilzinken versehenen und mit Leim angegebenen Brettern.

[0002] In Keilzinkenfräsen werden die Stirnseiten der Bretter mit 10-50 mm langen Keilzinken gefräst und anschließend mit Leim versehen. Die Bretter werden dann einzeln hintereinander in Längsrichtung der Keilzinkenpresse zugeführt.

[0003] Die Bretter haben eine unterschiedliche Länge von ca. 20-600 cm und werden in der Keilzinkenpresse einzeln hintereinander so zusammengepreßt, daß eine hohe Anfangsfestigkeit entsteht, damit eine auftragsgemäße Ablängung der endlos hergestellten Bretter möglich ist. Die Bretter werden dann gestapelt, wo der Leim im Keilzinken aushärtet und beide Bretter fest verbindet oder das Brett wird z.B. sofort zum Brettschichtholzträger verleimt, ohne daß die Keilzinkenverbindung mechanisch belastet wird.

[0004] Alle auf dem Markt befindlichen Keilzinkentpressen sind das leistungshemmende Glied in der Gesamtanlage. Die Bretter kommen paketweise von der Keilzinkenfräse in unterschiedlichen Längen, das Paket wird vereinzelt über einen Quertransport der Einlaufhahn zur Keilzinkenpresse zugeführt.

[0005] Brett für Brett wird vom Quertransport kommend vor oder in der Einlaufbahn ausgerichtet, positioniert zum folgenden Längstransport in die Keilzinkenpresse, wo das Ende des letzten Brettes mit Leim und Kieilzinken versehen stirnseitig positioniert ist.
Die geometrisch genauen Keilzinken mit einer Teilung von ca. 2-4 mm oder auch größer müssen vor der Verbindung in der Presse nochmals genau positioniert werden, damit der Übergang in der Verbindung geometrisch genau und möglichst unsichtbar ist. Das wiederholte Positionieren vor dem Einlaufband und nochmals in der Presse bringt unnötigen Zeitaufwand. Besonders bei unterschiedlich langen zu verbindenden Brettern ist der Transportweg zu lang, unnötige Wartezeit entsteht, weil das letzte Brett durchtransportiert werden muß bis die letzte Stirnseite 11 des Brettes 24 in der Mitte der Preßzone, gem. Figur 1 positioniert ist. Erst dann erfolgt der Nachtransport des folgenden zu verbindenden Brettes durch den geschlossenen langen Preßrahmen zur Pressenmitte.

[0006] Bei Keilzinkenfräs-beleim und -pressanlagen und Keilzinkenpressen ist der erforderliche Längspreßdruck ca. 50-100 kg pro qcm, der Festhaltedruck auf die beiden zusammenzupressenden Bretter oder Hölzer ist in der Regel das Doppelte des Vorschubdruckes. Oft ist ein Durchrutschen des Preßschuhes auf dem Holz möglich, wenn Spann- u. Preßdruck nicht synchron kommen oder durch Verschmutzung der Spanndruck sich verzögerte. Es entstehen dann Verbindungen, welche die hohe Anfangsfestigkeit in der Keilzinkenfuge nicht besitzen. Dadurch ergibt es Ausschuß.

[0007] Dasselbe Problem tritt auch bei den kombinierten Keilzinkenfräsbeleim und-pressanlagen auf, weil die zu verbindenden Bretter in Längsrichtung hintereinander zur Bearbeitung eingeschoben werden müssen. Die Wartezeit ist durch die Postionierung vor dem Einschub, dem Längstransport und der Positionierung in der Presse unverhältnismässig groß. Das Bearbeitungsaggregat muß bei allen auf dem Markt befindlichen Konstruktionen einmal leer zurücklaufen , bis der nächste Arbeitsgang eingeleitet wird. Der Leerhub kostet unnötige Zeit. Die anschliessende Lagerung und Bearbeitung benötigt ca 1 Tag bis die Keilzinkenfuge ausgehärtet/ist. Der Lagerplatz und die Kapitalbindung ist zu groß.

[0008] Ein Preßtisch gemäß dem Oberbegriff des Anspruch 1 ist aus SU-A-882 750 bekannt.

[0009] Aufgabe der Erfindung war die Entwicklung einer Keilzinkenpresse mit höherer Verbindungsleistung und geringerem Platzbedarf.

[0010] Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.

[0011] Eine Ausführungsart der Erfindung betrifft eine kombinierte Keilzinkenfräs-beleim und-preßanlage ohne Leerhub des Bearbeitungsaggregates mit weniger Energieverbrauch, bei immer hoher Anfangsfestigkeit der verpressten Keilzinkenverbindungen und optimaler Betriebssicherheit. Die Abbindung des Leimes in der Leimfuge muß dabei so verkürzt werden, daß nach wenigen Minuten die Abbindung des Leimes in der Keilzinkenfuge erfolgt. Ausführungsbeispiele der Erfindung sind anhand der Zeichnungen beschrieben und dargestellt. In den folgenden Darstellungen zeigen
Figur 1
schematische Darstellung als Draufsicht der Pressenebene
Figur 2
eine schematische Seitenansicht der Keilzinkentaktpresse
Figur 3
einen schematischen Schnitt des vorderen beweglichen Preßtisches
Figur 4
eine Draufsicht , wo 2 Bretter auf einmal verbunden werden.
Figur 5
zeigt eine beidseitige Beschickung einer derartigen Anlage
Figur 6
zeigt eine schematische Daraufsicht einer Keilzinkenfräs-beleim und -preßanlage.
Figur 7
zeigt Daraufsicht des Bearbeitungsaggregates.


[0012] Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Keilzinkenpressen oder die kombinierte Keilzinkenfräs-beleim und- preßanlagen, zumindest im Bereich der Bretterzufuhr einseitig offen ist, gem. Figur 1 und Figur 3.

[0013] Figur 1 zeigt den Quertransport mit den Riemenscheiben 3 und 42 verbinden den Transportriemen 43, worauf die Bretter 22 und 23 in Pfeilrichtung 33, über die Preßtische 1 gegen Anschlag 20 transportiert werden, wo ein nicht dargestellter Schalter den Transport stoppt. Das Brett 24 mit dem Ende 11 und des geometrisch genauen Zinkenprofiles 12, welches auch an den Brettenden 10 vorhanden ist. Die Bretter 24 und 23 werden in Richtung Anschlag 20 und 21, auf bekannte Weise geometrisch genau positioniert. Der Tisch 1 ist in der Mitte zur Aufnahme von Quertransport 43 getrennt worden. Die Führungswellen 4 und 5 sind bewegbar im Tisch 1 gelagert. Der Tisch 1 ist bewegbar in Pfeilrichtung 34 zum starren Tisch 2 mit den Führungswellen 6 und 7 und dem Anschlag 21. Der Flachstahl 26 ist jeweils an den Tischen 1 und 2 fest verbunden, wo die Bolzen 18 die dreieckförmigen Hebel 16 drehbar verbunden haben. Die vordere Preßtischverlängerung 8 und 9 vom Preßtisch 1 wird zur Auflage des Brettes 22 und ermöglicht sofortige Postitionierung in Pfeilrichtung 33 gegen den Anschlag 20, wenn das Brett 24 in Pfeilrichtung 46 so weit gefördert und positioniert wird. Wenn beide Bretter 23 und 24 mit geometrisch genauem Profil 12 positioniert sind, dann wird der Zylinder 39 (Figur 2) auf der Kolbenstangenseite 38 mit fluidischen Medien beaufschlagt, wodurch der Kolben 37 sich in Pfeilrichtung 41 bewegt, wodurch der Abstand zwischen den Bohrungen mit Bolzen 17 geringer wird. Dadurch bewegen sich die dreieckförmigen Hebel 17 um die Bohrung 18 , dessen Bolzen sich bewegt, wobei die Bohrung 19 mit dem Bolzen im Flachstahl 26 die Kraft auf den Flachstahl 31 über die Welle 27 auf die Führungswellen 4,5,6 und 7 überträgt, wodurch die oberen Preßtische 14 und 15 sich in Pfeilrichtung 35 durch die Führungen der Preßtische bewegen, bis die Bretter 24 und 23 zwischen den Preßtischen 1, 1 und 14 sowie 2 und 14 sowie 2 und 15 kraftschlüssig aufliegen. Jede weitere zugeführte Energie im Zylinder führt dazu, daß sich die Preßtische zueinander in Richtung 46 bewegen, wodurch die kraftschlüssig gespannten Bretter 23 und 24 sich mit den Brettenden 10,11 und deren Keilzinkenprofil 12 , fest verbinden.

[0014] Der Zylinder 39 wird dann mit Energie auf der anderen Seite des Kolbens 37 beaufschlagt, wodurch die Bohrungen mit Bolzen 17 die dreieckförmigen Hebel 16 in Pfeilrichtung 41 auseinander bewegen, wodurch die Bohrungen 19 mit den Bolzen, den Flachstahl 29 in Pfeilrichtung 36 bewegen, wodurch der Flachstahl 32 mit Bolzen 28 verbundene Führungswellen 4,5,6,7 und Preßtische 14,15 mit Bolzen 48 verbunden durch die Bewegung in Pfeilrichtung 36 die Bretter 23 und 24 freigeben.
Das Brett 23 durch Keilzinken mit Brett 24 verbunden, wird so weit durch die Presstische transportiert, bis das Ende des Brettes 23 mit dem Leim angegebenen Keilzinkenprofil in Position des früheren Brettes 24 ist. Durch Transportriemen 43 oder andere Schubkräfte wird der Arbeitsablauf von neuem eingeleitet.
Ein Rutschen der Preßtische ist nicht möglich, weil erst durch den Abstützeffekt der Spannnung eine Bewegung der Bretter 23 und 24 zueinander erfolgt. Die Hebelkraft vom dreieckförmigen Hebel ist von Bohrung 17 zu 18 bis 19 im Verhältnis von ca. 2 : 1 entsprechend des Koeffizienten Metall-Holz.

[0015] Eine weitere sehr vorteihafte Ausführung gem. Figur 5 ist, wenn die Preßen -und Fräs-leim und -pressenkonstruktion von beiden Seiten mit Brettern 23 beschickt werden .
Eine verstellbare Zulage in Pfeilrichtung 71 und 72 ermöglicht, daß die Bretter 22 kraftschlüssig neben den Brettern 23 liegen. Während des Preßvorganges bewirkt die Zulage, daß nur die Bretter 23 mit den Brettern 24 verpresst werden.

[0016] Die Figur 6 zeigt eine Ausführung als Keilzinken-fräs-beleim- und--Preßanlage , wo die Bretter 23 und 22 vor dem Spanntisch in Position liegen. Der Spanntisch ist in der Pfeilrichtung 73 , 74 und 74 beweg- und positionierbar. Die Position 73 ist als zurückgezogene Postion, uni die Beschickung zu ermöglichen ohne daß das Bearbeitungsaggregat der Figur 7 mit dem Fräser 76, der Härterangabe 77 und der folgenden Leimangabe 78 behinder wird, wenn es in Pfeilrichtung 79 und 80 sich bewegt.
Die Leimangabe ist drehbar um die Achse 81 gelagert, dadurch ist mittels gefedert Drehbewegung 82 und 83 Drehbewgung immer eine zuverlässige friktion mit den Bretter 23 und 24 gegeben. Die Leimzufuhr im Bereich 84 ermöglicht eine Leimangabe und gleichmässige Dosierung für beide Profilrollen oder wahlweise Dosierung. Die vorgebaute Härterangabeanlage ist in der Konstruktion und Wirkung gleich der Leimangabe, welche auch als Bürste oder als nicht drehbares gefedertes starres Gegenprofil ausgeführt sein kann, die Leimzufuhr erfolgt in bekannter Weise durch Bohrungen im Gegenprofil.

[0017] Die Antriebsrollen 85 und 86 arbeiten unabhängig und fördern die Bretter in die Preß- und Bearbeitungsposition 75. Die jeweiligen Positonen werden durch bekannte Steuerungen vorgenommen.
Das Bearbeitungsaggregat mit den Einzelaggregaten 76,77 und 78 ist in Pfeilrichtung 87 und 88 bewegbar und in der Endposition in Pfeilrichtung 89 und 90 schwenkbar, dadurch wird nur 1 Frässpindel benötigt und alle anderen Aggregate nur 1 mal.
Um die schnelle Abbindung des Leimes zu erreichen, ist die Leimangabe beheizt durch beakannte Konstruktionen. Der Leim und der Härter kann in erhitztem Zustand den einzelnen Angaben zugeführt werden.. Die chemische Abbindung wird auf wenige Minuten oder Sekunden verkürzt. Die Tempratur ist durch bekannte Regler entsprechend einstellbar.

[0018] Die zu verbindenden Bretter 22, 23 und 24 können von beiden Seiten bearbeitet werden, ohne daß ein Leerhub entsteht, wie es sonst bei allen auf dem Markt befindlichen Keilzinkenfräs, beleim und -pressanlagen der Fall ist.

BEZUGSQUELLEN-VERZEICHNIS



[0019] 
1,1
linker Preßtisch
2
rechter Preßtisch
3,3,3
Riemenscheiben
4,5,6,7
Führungswelle
8,9
Preßtischverlängerung
10,11
Brettenden
12,12,
geometrisch gleiche Zinkenprofile
14,14,15
obere Spannvorrichtung
16,16
dreieckförmige Hebel
17,17
Bohrungen für Bolzen zur Zylinderaufnahme
18,18
Bohrungen mit Bolzen als Drehpunkt
19,19
Bohrungen mit Bolzen
20,20,21
Anschläge
22,23
Bretter (linker Preßtisch)
24
Brett (rechte Preßtischseite)
25,25,25
obere Preßtischkante
26,26,26
Flachstahl
27,28
Welle
29,29
Flachstahl
30
Bohrungen
31
Flachstahl
32
Flachstahl
33,33
Pfeilrichtung Anschlag 20
34
Pfeilrichtung zu Preßtisch 2
35,35
Pfeilrichtung schließen
36,36
Pfeilrichtung öffnen
37
Kolben
38
Kolbenstange
39
Zylinder
40
Pfeilrichtung zueinander
41,41
Pfeilrichtung auseinander
42,42,42
Riemenscheiben
43,43,43
Transportriemen
44,45
Pfeilrichtung dar Bewegung 29
46
Pfeilrichtung des endlos verpreßten Brettes
47
Pfeilrichtung des endlos verpreßten Brettes
48 + 49
Bretter mit Keilzinken + Leim angegeben
50 + 51
Bretter 48+49 in der Pressposition
52 + 53
Presstische bewegbar in Pfeilrichtung 54 + 67
54
Pfeilrichtung der Pressrichtung
55
hinterer Presstischstarr
56 + 57
Brettenden mit Keilzinken + Leim versehen
58 + 59
in Pressposition befindliche Brettenden
60 + 61
Vorschubmotor
62 + 63
Brettenden der einzuschiebenden Hölzer
64
Preßposition
65 + 66
Pfeilrichtungen in Richtung Einschubposition unter Preßtischen 52-53
67
Pfeilrichtung der Bewegung der Preßtische 52+53
68-69
hockant stehende, keilgezinkte + mit Leim angegebene Bretter, welche um 90 Grad automatisch in Flachposition gebracht sind, entsprechend Brett 48+49
70
verstellbare Zulage
71 , 72
Pfeilrichtung der Bewegung zu 70
73,74,75
Pfeilrichtung der Brettpositionen
76
Fräßaggregat
77
Härteraggregat
78
Leimaggregat
81
Drehachse
82,83
Pfeilrichtung für Drehbewegung
84
Leimvolumen
85,85
Vorschubrollen
87,88
Pfeilrichtung der Längsbewegung
89,90
Pfeilrichtung Drehbewegung



Ansprüche

1. Preßtisch zum pressenden Zusammenfügen von vorher an ihren Enden mit Keilzinken zu versehenden und zu beleimenden stabförmigen Holzwerkstücken, mit einem stationären und einem beweglichen Tischteil, bei dem ein hydraulischer Linearmotor und ein Hebelgestänge ein kraftschlüssiges Festklemmen der Werkstückenden auf je einem der Tischteile und ein Aufeinanderzufahren der Tischteile und damit ein Ineinanderpressen der gezinkten und beleimten Werkstückenden herbeiführen,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zuführung (33, 43) der Werkstücke (22, 23) zu dem beweglichen Tischteil (1) seitlich zur Erstreckungsrichtung (46) der zusammengefügten Werkstücke (24) erfolgt.
 
2. Preßtisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Tischteil (1) in Zuführungsrichtung der Werkstücke (23, 33) mittig geteilt ist und daß zur Zuführung der Werkstücke Transportmittel (3, 42, 43) entlang den äußeren Seitenbegrenzungen des beweglichen Tischteiles und zwischen seinen Teilen (1, 1) angeordnet sind.
 
3. Preßtisch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Tischteil (1, 8, 9) außer dem zu bearbeitenden Werkstück (23) zur Auflage eines weiteren Werkstückes (22) in seitlicher Richtung verbreitert ist.
 
4. Preßtisch nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das weitere Werkstück (22) auf dem beweglichen Tischteil (1) mittels einer verstellbaren Zulageeinrichtung (70) neben dem zu bearbeitenden Werkstück kraftschlüssig gehalten ist.
 
5. Preßtisch nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Tischteile (1, 2) zur Verdoppelung seiner Arbeitsleistung des Preßtisches beidseitig zur Erstreckungsrichtung der zusammengefügten Werkstücke seitlich verlängert sind und die Zuführung der Werkstücke zu dem beweglichen Tischteil beidseitig seitlich erfolgt.
 
6. Preßtisch nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung der Werkstücke (48, 49; 50, 51) paarweise nebeneinander erfolgt.
 
7. Preßtisch nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dem Preßtisch ein Bearbeitungsaggregat (76, 77, 78) zum Fräsen von Zinken (12) an gegenüberliegenden Stirnflächen (10, 11) von miteinander zu verbindender Werkstücken auf den Tischteilen und anschileßendem Beleimen der gefrästen Zinken zugeordnet ist, wobei das Bearbeitungsaggregat aus einer Fräse (76) und nachgeschalteter Beleimungsvorrichtung (77, 78) seitlich zur Erstreckungsvorrichtung der miteinander zu verbindenden Werkstücke zwischen den auf Abstand positionierten Tischteilen hin- und herverschieblich angeordnet ist.
 
8. Preßtisch nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Fräse (76) und die Beleimungsvorrichtung (77, 78) relativ zueinander verschwenkbar sind, so daß bei der Hin- und Herbewegung des Bearbeitungsaggregates (76, 77, 78) jeweils die Beleimungsvorrichtung der Fräse nachgeordnet ist.
 
9. Preßtisch nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Beleimungsvorrichtung (77, 78) aus getrennten Einzelaggregaten zum getrennten Aufbringen der Komponenten eines Mehrkomponenten-Klebers auf die Zinken (12) besteht.
 
10. Preßtisch nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Beleimungsvorrichtung (77, 78) mit einer Heizung zur erwärmten Abgabe der Kleberkomponenten versehen ist.
 


Claims

1. A press table for joining together under pressure bar-shaped wood workpieces to be provided previously at their ends with wedge fingers and to be glued, with stationary and movable table parts, in which a hydraulic linear motor and a lever linkage effect clamping by application of force of the workpiece ends to one of the table parts each and reciprocation of the table parts and thus pressing into one another of the wedge fingered and glued workpiece ends, characterized in that the feed (33, 43) of the workpieces (22, 23) to the movable table part (1) takes place transversely to the direction (46) in which the workpieces (24) to be joined together extend.
 
2. A press table according to claim 1, characterized in that the movable table part (1) is centrally divided in the feed direction of the workpieces (23, 33) and in that transport means (3, 42, 43) for feeding the workpieces are arranged along the outer side boundaries of the movable table part and between its parts (1, 1).
 
3. A press table according to claim 1 or 2, characterized in that the movable table part (1, 8, 9) is widened in the transverse direction in order to support a further workpiece (22), as well as the workpiece (23) to be processed.
 
4. A press table according to claim 3, characterized in that the further workpiece (22) is held clamped beside the workpiece to be processed on the movable table part (1) by means of an adjustable positioning device (70).
 
5. A press table according to one or more of the preceding claims, characterized in that the table parts (1, 2) are extended on both sides of the direction in which the workpieces to be joined extend, in order to double its working capacity, and the feed of the workpieces to the movable table part is effected transversely on both sides.
 
6. A press table according to one or more of the preceding claims, characterized in that the feed of the workpieces (48, 49; 50, 51) is effected in pairs alongside one another.
 
7. A press table according to one or more of the preceding claims, characterized in that a machining unit (76, 77, 78) for milling fingers (12) on opposed end faces (10, 11) of workpieces to be joined together on the table parts and following gluing of the milled fingers is associated with the press table, wherein the machining unit with a mill (76) and a following gluing device (77, 78) is arranged to reciprocate transversely to the direction in which the workpieces to be joined together extend between the table parts positioned spaced apart.
 
8. A press table according to claim 7, characterized in that the mill (76) and the gluing device (77, 78) can pivot relative to one another, so that the gluing device is arranged to trail the cutter in each case during the reciprocation of the machining unit (76, 77, 78).
 
9. A press table according to claim 8 and 9, characterized in that the gluing device (77, 78) consists of separate individual units for separate application of the components of a multi-component adhesive to the fingers (12).
 
10. A press table according to any of claims 8 to 10, characterized in that the gluing device (77, 78) is provided with heating for hot delivery of the adhesive components.
 


Revendications

1. Plateau de presse destiné à l'assemblage par pression de pièces en bois en forme de barres, dont les extrémités sont munies au préalable de dents d'assemblage et encollées, comprenant une partie de plateau fixe et une partie de plateau mobile, dans lequel un moteur linéaire hydraulique et un ensemble de leviers sont utilisés pour bloquer par conjugaison de forme les extrémités des pièces disposées chacune sur l'une des parties du plateau et pour mettre en contact les parties du plateau et, de ce fait, pour emboîter par pression les extrémités des pièces munies de dents et encollées,
caractérisé en ce que l'acheminement (33, 43) des pièces à assembler (22, 23) vers la partie de plateau mobile (1) est effectué latéralement par rapport au sens longitudinal de disposition (46) des pièces assemblées (24).
 
2. Plateau de presse selon la revendication 1, caractérisé en ce que la partie de plateau mobile (1) est divisée en deux en son centre dans le sens d'acheminement des pièces à assembler (22, 23) et en ce que, pour l'acheminement des pièces, des moyens de transport (3, 42, 43) sont disposés le long des limites latérales extérieures de la partie de plateau mobile et entre les deux parties (1, 1) de celui-ci.
 
3. Plateau de presse selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la partie de plateau mobile (1, 8, 9) est élargie dans le sens latéral au-delà de la pièce à traiter (23), afin de recevoir une autre pièce (22).
 
4. Plateau de presse selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'autre pièce (22) est maintenue par conjugaison de forme sur la partie de plateau mobile (1), à côté de la pièce à traiter, au moyen d'un dispositif de blocage (70) réglable.
 
5. Plateau de presse selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que, pour doubler la capacité de travail du plateau de presse, les parties de plateau (1, 2) sont rallongées dans le sens latéral de part et d'autre du sens longitudinal de disposition des pièces assemblées et les pièces sont acheminées latéralement sur la partie de plateau mobile, par les deux côtés.
 
6. Plateau de presse selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que les pièces (48, 49 ; 50, 51) sont acheminées deux par deux en étant disposées l'une à côté de l'autre.
 
7. Plateau de presse selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que le plateau de presse est associé à une machine d'usinage (76, 77, 78) destinée au fraisage des dents (12) sur les faces frontales opposées (10, 11) des pièces à assembler les unes avec les autres sur les parties du plateau de presse, et destinée à l'encollage consécutif des dents fraisées, la machine d'usinage, formée par une fraiseuse (76) et un dispositif d'encollage (77, 78) monté en aval, étant disposée latéralement par rapport au sens longitudinal de disposition des pièces à assembler les unes avec les autres, de manière à effectuer un mouvement de va et vient entre les parties du plateau positionnées à une distance donnée l'une de l'autre.
 
8. Plateau de presse selon la revendication 7, caractérisé en ce que la fraiseuse (76) et le dispositif d'encollage (77, 78) peuvent pivoter l'un par rapport à l'autre, de telle sorte que pendant le mouvement de va et vient de la machine d'usinage (76, 77, 78) le dispositif d'encollage soit toujours disposé en aval de la fraiseuse.
 
9. Plateau de presse selon les revendications 8 et 9, caractérisé en ce que le dispositif d'encollage (77, 78) est formé par des éléments individuels séparés destinés à appliquer séparément les composants d'une colle à plusieurs composants sur les dents (12).
 
10. Plateau de presse selon l'une quelconque des revendications 8 à 10, caractérisé en ce que le dispositif d'encollage (77, 78) est équipé d'un dispositif de chauffage pour effectuer une distribution chauffée des composants de la colle.
 




Zeichnung