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(11) |
EP 0 695 636 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.10.1999 Patentblatt 1999/41 |
| (22) |
Anmeldetag: 06.07.1995 |
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Verfahren und Vorrichtung zum Einfärben einer "wasserlosen" Flachdruckplatte
Method and device for inking a "non-aqueous" lithographic printing plate
Méthode et dispositif pour l'encrage d'une plaque lithographique "non-aqueuse"
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH FR GB IT LI SE |
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Priorität: |
14.07.1994 DE 4424891
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.02.1996 Patentblatt 1996/06 |
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Patentinhaber: Koenig & Bauer Aktiengesellschaft |
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97080 Würzburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Schäfer, Karl Robert
D-97222 Rimpar (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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- DEUTSCHER DRUCKER, Bd. 29, Nr. 17, 6.Mai 1993, Seiten W32, W34, W38, W41-W45, XP000226769
HERMANIES R: "DER WASSERLOSE OFFSETDRUCK-WECHSELWIRKUNGEN ZWISCHEN FARBE UND DRUCKFORM"
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Einfärben einer "wasserlosen"
Flachdruckplatte gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Durch eine Druckschrift der Toray Industries, INC ist eine Druckplatte, die für ein
"wasserloses" Flachdruckverfahren geeignet ist, bekannt.
[0003] Nachteilig ist hierbei, daß die nichtdruckenden Stellen der "wasserlosen" Flachdruckplatte
eine so große Affinität zu konventionellen Druckfarben haben, d. h. zu nicht an den
"wasserlosen" Flachdruck angepaßte Druckfarben, so daß auch diese nichtdruckenden
Stellen mit Druckfarbe eingefärbt werden. Deshalb sind zum Einfärben der "wasserlosen"
Flachdruckplatte spezielle, der "wasserlosen" Flachdruckplatte angepaßte Druckfarben
notwendig.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Einfarben einer sogenannten
"wasserlosen" Flachdruckplatte zu schaffen, bei dem konventionelle, d. h. nicht auf
den "wasserlosen" Flachdruck angepaßte Druckfarben verwendet werden können.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des kennzeichnenden Teiles des Patentanspruches
1 gelöst.
[0006] Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, daß konventionelle
Druckfarben verwendet werden können und deswegen Farbübertragungsschwierigkeiten infolge
Trennmittel im farbzuführenden Walzenstrang vermieden werden. Besonders vorteilhaft
ist, daß eine Trennmittelmenge dosiert und so während der Produktion unterschiedlichen
Betriebszuständen einer Rotationsoffsetdruckmaschine angepaßt werden kann.
Mit diesem Trennmittel wird die Affinität der farbabweisenden, nichtdruckenden Bereichen
der Flachdruckplatte zur Druckfarbe herabgesetzt. Durch die ständige Zufuhr von Trennmittel
in feinster Dosierung werden die farbabweisenden, nichtdruckenden Bereiche der Flachdruckplatte,
die leicht über dem Niveau der druckenden Bereiche liegen, geschützt und somit der
Verschleiß verringert. Außerdem erfolgt ein Rücktransport des gebrauchten Trennmittels
und damit eine Reinigung der Flachdruckplatte.
[0007] Ebenso ist es aber auch möglich spezielle dem "wasserlosen" Flachdruck angepaßte
Druckfarben zu verwenden.
[0008] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im
folgenden näher beschrieben.
[0009] Es zeigen
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit Kurzfarbwerk
und Kurzauftragswerk;
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung einer zweiten Ausführung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
mit konventionellem Farbwerk und Sprühauftragswerk;
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung einer dritten Ausführung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
mit Kurzfarbwerk und Bürstenauftragswerk;
- Fig. 4
- eine schematische Darstellung einer vierten Ausführung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
mit Kurzfarbwerk und Filmfeuchtwerk;
- Fig. 5
- eine schematische Darstellung einer Ausführung der erfindungsgemäßen Vorrichtung zu
einer indirekten Zufuhr von Trennmittel an eine "wasserlose" Flachdruckplatte.
[0010] In Seitengestellen 1 einer Rotationsoffsetdruckmaschine ist in bekannter Weise ein
Offsetdruckwerk 2 bestehend aus einem Gummizylinder 3, einem zweiten Gummizylinder
4, der als Gegendruckzylinder wirkt und einem Plattenzylinder 6 gelagert. Zwischen
den Gummizylindern 3, 4 wird eine Papierbahn 7 bedruckt. Auf dem Plattenzylinder 6
ist eine an sich bekannte, für "wasserlosen" Flachdruck präparierte Flachdruckplatte
8 befestigt. Diese Flachdruckplatte 8 weist farbannehmende, druckende Bereiche 9 und
farbabweisende, nichtdruckende Bereiche 11, die leicht über dem Niveau der druckenden
Bereiche 9 liegen auf.
Mit dieser Flachdruckplatte 8 wirkt ein Farbwerk 12 mit einem farbführenden Walzenstrang
13 und ein Trennmittel-Auftragswerk 14 mit einem trennmittelführenden Walzenstrang
16 zusammen.
Konventionelle Druckfarbe 17, d. h. nicht an den "wasserlosen" Flachdruck angepaßte
Druckfarbe 17, wird von dem farbführenden Walzenstrang 13 auf die Flachdruckplatte
8 aufgebracht und mittels des zweiten Walzenstranges 16 wird der Flachdruckplatte
8 direkt oder indirekt Trennmittel 18, beispielsweise Silikonöl, zugeführt.
[0011] Im vorliegenden Beispiel ist als Farbwerk 12 ein Kurzfarbwerk 19 bestehend aus einer
weichen Auftragswalze 21, einer Rasterwalze 22 und einer Rakeleinrichtung 23, vorzugsweise
Kammerrakel, verwendet. Beschichtungen 24, 26 der weichen Auftragswalze 21 und der
Rasterwalze 22 sind farbfreundlich.
Das Trennmittel-Auftragswerk 14 ist im ersten Ausführungsbeispiel als Kurzauftragswerk
27 mit einer weichen Trennmittel-Auftragswalze 28, einer Rasterwalze 29 und einer
Rakeleinrichtung 31, vorzugsweise Kammerrakel, der Trennmittelquelle, ausgeführt (Fig.
1).
Die Trennmittel-Auftragswalze 28 ist mit einer weichen, trennmittelfreundlichen Beschichtung
32, beispielsweise Silikongummi oder Fluorsilikongummi, versehen. Die Rasterwalze
29 ist ebenfalls mit einer trennmittelfreundlichen Beschichtung 33, beispielsweise
Silikongummi bzw. Fluorsilikongummi und/oder Siliziumoxid, ausgestattet.
Auf die Rasterwalzen 22 , 29 wird Druckfarbe 17 bzw. Trennmittel 18, beispielsweise
Silikonöl, mittels der Rakeleinrichtungen 23, 31 aufgetragen. Von den Rasterwalzen
22, 29 wird die Druckfarbe 17 bzw. das Trennmittel 18 direkt über die Auftragswalzen
21, 28 an die Flachdruckplatte 8 übertragen. Hierbei werden die nichtdruckenden Bereiche
11 der Flachdruckplatte 8 mit Trennmittel 18 und die druckenden Bereiche 9 der Flachdruckplatte
8 mit Druckfarbe 17 benetzt.
[0012] Anstelle des in Fig. 1 dargestellten Kurzfarbwerkes 19 können auch konventionelle
Farbwerke 34 (Fig. 2) verwendet werden.
Beispielsweise besteht ein konventionelles Farbwerk 34 aus zwei am Plattenzylinder
6 anliegenden Farbauftragswalzen 36, 37, die mit einem Farbreibzylinder 38 in Verbindung
stehen. Diesen Farbreibzylinder 38 und einen weiteren Farbreibzylinder 41, sowie eine
Filmwalze 43 verbindet jeweils eine Farbübertragungswalze 39, 42. Ein Farbduktor 44
führt der Filmwalze 43 sich in einem Farbkasten 46 befindlichen Druckfarbe 17 zu.
Alle Walzen 36 bis 44 sind mit farbfreundlichen Beschichtungen (z. B. Gummi, Rilsan)
versehen.
[0013] In einer weiteren Ausführungsvariante kann das Trennmittel-Auftragswerk 14 als Sprühauftragswerk
47 ausgebildet sein (Fig. 2).
Die Trennmittel-Auftragswalze 48 steht mit einem Trennmittel-Reibzylinder 49 in Verbindung.
Auf diesen Trennmittel-Reibzylinder 49 wird mittels eines nicht näher beschriebenen
Sprühwerkes 51, der Trennmittelquelle, Trennmittel 18 aufgebracht.
[0014] Weitere Varianten des Trennmittel-Auftragswerkes 14 zeigen Fig. 3 und Fig. 4 in Form
eines Bürstenauftragswerkes 52 und eines Filmauftragswerkes 53. Das Bürstenauftragswerk
52 besteht aus einer Trennmittel-Auftragswalze 54, einem Trennmittel-Reibzylinder
56, einer Trennmittel-Kastenwalze 57 sowie einer Bürstenwalze 58. Die Elemente des
Filmauftragswerkes 53 sind Trennmittel-Auftragswalze 59, Trennmittel-Reibzylinder
61 und Trennmittel-Duktor 62.
[0015] Fig. 5 zeigt ein Beispiel entsprechend Fig. 1 für eine indirekte Zufuhr des Trennmittels
18 an die "wasserlose" Flachdruckplatte 8.
Eine Trennmittel-Auftragswalze 63 eines Kurzauftragwerkes 64 liegt an der weichen
Farbauftragswalze 21 des Kurzfarbwerkes 12 an und übergibt Trennmittel 18 an diese
Farbauftragwalze 21. Von dieser Farbauftragwalze 21, die nun farb- und trennmittelführend
ist, wird die Druckfarbe 17 und das Trennmittel 18 gemeinsam an die "wasserlose" Flachdruckplatte
8 übertragen. Der Flachdruckplatte 8 wird indirekt von der Trennmittel-Auftragswalze
63 Trennmittel 18 zugeführt. In diesem Fall ist die Trennmittel-Auftragswalze 63 mit
einer harten, trennmittelfreundlichen Beschichtung 66, beispielsweise Siliziumoxid,
versehen und ist als Rasterwalze ausgeführt, die mit der Rakeleinrichtung 31 zusammenwirkt.
[0016] Alle Beschichtungen der Walzen der beschriebenen Auftragswerke 14 sind trennmittelfreundlich
und können weich z. B. aus Silikon- oder Fluorsilikongummi oder hart z. B. aus Siliziumoxid
ausgebildet sein.
[0017] Die Anzahl der einzelnen Walzen der Trennmittel-Auftragswerke 14 kann natürlich variabel
sein.
[0018] Ebenso kann das Trennmittel-Auftragswerk 14 natürlich abstellbar ausgeführt sein
und somit wird kein Trennmittel 18 aufgetragen. Der "wasserlosen" Flachdruckplatte
8 kann nun mittels der Farbwerkes 12 Druckfarbe, die der "wasserlose" Flachdruckplatte
8 angepaßt ist, zugeführt werden.
Teileliste
[0019]
- 1
- Seitengestell
- 2
- Offsetdruckwerk
- 3
- Gummizylinder (2)
- 4
- Gummizylinder (2)
- 5
- -
- 6
- Plattenzylinder (2)
- 7
- Papierbahn
- 8
- Flachdruckplatte, wasserlos (6)
- 9
- Bereich, farbannehmend, druckend (8)
- 10
- -
- 11
- Bereich, farbabweisend, nichtdruckend (8)
- 12
- Farbwerk
- 13
- Walzenstrang, farbführend
- 14
- Trennmittel-Auftragswerke
- 15
- -
- 16
- Walzenstrang, trennmittelführend
- 17
- Druckfarbe
- 18
- Trennmittel
- 19
- Kurzfarbwerk
- 20
- -
- 21
- Auftragswalze, farbführend
- 22
- Rasterwalze, farbführend
- 23
- Rakeleinrichtung
- 24
- Beschichtung (21)
- 25
- -
- 26
- Beschichtung (22)
- 27
- Kurzauftragswerk
- 28
- Trennmittel-Auftragswalze
- 29
- Rasterwalze
- 30
- -
- 31
- Rakeleinrichtung
- 32
- Beschichtung, trennmittelfreundlich (28)
- 33
- Beschichtung, trennmittelfreundlich (29)
- 34
- Farbwerk, konventionell
- 35
- -
- 36
- Farbauftragswalze
- 37
- Farbauftragswalze
- 38
- Farbreibzylinder
- 39
- Farbübertragungswalze
- 40
- -
- 41
- Farbreibzylinder
- 42
- Farbübertragungswalze
- 43
- Filmwalze
- 44
- Farbduktor
- 45
- -
- 46
- Farbkasten
- 47
- Sprühauftragswerk
- 48
- Trennmittel-Auftragswalze
- 49
- Trennmittel-Reibzylinder
- 50
- -
- 51
- Sprühwerk
- 52
- Bürstenauftragswerk
- 53
- Filmauftragswerk
- 54
- Trennmittel-Auftragswalze
- 55
- -
- 56
- Trennmittel-Reibzylinder
- 57
- Trennmittel-Kastenwalze
- 58
- Bürstenwalze
- 59
- Trennmittel-Auftragswalze
- 60
- -
- 61
- Trennmittel-Reibzylinder
- 62
- Trennmittel-Duktor
- 63
- Trennmittel-Auftragswalze
- 64
- Kurzauftragswerk
- 65
- -
- 66
- Beschichtung, trennmittelfreundlich (63)
1. Verfahren zum Einfärben einer "wasserlosen" Flachdruckplatte (8), der mittels eines
Farbwerkes (12) Druckfarbe (17) zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß mittels
eines Trennmittel-Auftragswerk (14) wasserloses, nichtdruckende Bereiche (11) der
Flachdruckplatte (8) benetzendes Trennmittel (18) der "wasserlosen" Flachdruckplatte
(8) direkt oder indirekt zugeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Trennmittel (18) Silikonöl
verwendet wird.
3. Vorrichtung zum Einfärben einer "wasserlosen" Flachdruckplatte (8) einer Rotationsoffsetdruckmaschine,
die ein der Flachdruckplatte (8) zugeordnetes Farbwerk (12) aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß ein zweiter Walzenstrang (16), Auftragswerk (14) für ein wasserloses, nichtdruckende
Bereich (11) der Flachdruckplatte (8) benzendes Trennmittel, bestehend aus mindestens
einer Trennmittel-Auftragswalze (28; 48; 54; 59; 63) und einer Trennmittelquelle (31;
51; 62), die "wasserlose" Flachdruckplatte oder bzw. und eine Walze des Farbwerkes
(12) berührend angeordnet ist, wobei die trennmittelführenden Walzen eine trennmittelfreundliche
Beschichtung (32; 33; 66) aufweisen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die trennmittelfreundliche
Beschichtung (32; 33; 66) aus Silikongummi, Fluorsilikongummi oder Siliziumoxid besteht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Trennmittel-Auftragswerk
(14) aus einem Kurzauftragswerk (27), das mindestens eine Auftragswalze (28), eine
Rasterwalze (29) und eine Rakeleinrichtung (31) aufweist, besteht.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Trennmittel-Auftragswerk
(14) aus einem Sprühauftragswerk (47), welches mindestens eine Trennmittel-Auftragswalze
(48), mindestens einen Trennmittel-Reibzylinder (49) und ein Sprühwerk (51) aufweist,
besteht.
7. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Trennmittel-Auftragswerk
(14) aus einem Bürstenauftragswerk (52), welches mindestens eine Trennmittel-Auftragswalze
(54), mindestens einen Trennmittel-Reibzylinder (56), eine Trennmittel-Kastenwalze
(57) und eine Bürstenwalze (58) aufweist, besteht.
1. Method of inking a "waterless" planographic printing plate (8), which is supplied
with printing ink (17) by means of an inking unit (12), characterized in that, by
means of a release agent application unit (14), a release agent (15) which wets waterless,
non-printing areas (11) of the planographic printing plate (8) is supplied directly
or indirectly to the "waterless" planographic printing plate (8).
2. Method according to Claim 1, characterized in that the release agent (18) used is
silicone oil.
3. Device for inking a "waterless" planographic printing plate (8) of a rotary offset
printing machine, which has an inking unit (12) assigned to the planographic printing
plate (8), characterized in that a second roller train (16), an application unit (14)
for a release agent which wets waterless, non-printing areas (11) of the planographic
printing plate (8), this unit comprising at least one release agent applicator roller
(28; 48; 54; 59; 63) and a release agent source (31; 51; 62), is arranged so as to
contact the "waterless" planographic printing plate and/or a roller in the inking
unit (12), the release-agent-conveying rollers having a coating (32; 33; 66) with
an affinity for release agent.
4. Device according to Claim 3, characterized in that the coating (32; 33; 66) with an
affinity for release agent consists of silicon rubber, fluorosilicon rubber or silicon
oxide.
5. Device according to Claim 3, characterized in that the release agent application unit
(14) comprises a short application unit (22), which has at least one applicator roller
(28), an anilox roller (29) and a doctor device (31).
6. Device according to Claim 3, characterized in that the release agent application unit
(14) comprises a spray application unit (47), which has at least one release agent
applicator roller (48), at least one release agent distributor cylinder (49) and a
spraying unit (51).
7. Device according to Claim 3, characterized in that the release agent application unit
(14) comprises a brush application unit (52), which has at least one release agent
applicator roller (54), at least one release agent distributor cylinder (56), a release
agent fountain roller (57) and a brush roller (58).
1. Méthode pour l'encrage d'une plaque lithographique "non-aqueuse" (8) alimentée en
encre d'impression (17) par l'intermédiaire d'un mécanisme d'encrage (12), caractérisée
par le fait que l'agent séparateur (18) non-aqueux, mouilleur des zones non-imprimantes
(11) de la plaque lithographique (8), est acheminé directement ou indirectement vers
la plaque lithographique "non-aqueuse" (8) par l'intermédiaire d'un mécanisme d'application
d'agent séparateur (14).
2. Méthode selon la revendication 1 caractérisée par le fait que l'agent séparateur (18)
utilisé est de l'huile silicone.
3. Méthode pour l'encrage d'une plaque lithographique "non-aqueuse" (8) d'une rotative
offset comportant un mécanisme d'encrage (12) affecté à la plaque lithographique (8),
caractérisée par le fait qu'un deuxième train de rouleaux (16), un mécanisme d'application
(14) d'agent séparateur (18) non-aqueux, mouilleur des zones non-imprimantes (11)
de la plaque lithographique (8), composé d'au moins un rouleau applicateur d'agent
séparateur (28 ; 48 ; 54 ; 59 ; 63) et d'au moins une source d'agent séparateur (31
; 51 ; 62), est disposé en contact avec la plaque lithographique "non-aqueuse" ou
avec un rouleau du mécanisme d'encrage (12), les rouleaux conducteurs d'agent séparateur
étant pourvus d'un revêtement respectueux de l'agent séparateur (32 ; 33 ; 66).
4. Dispositif selon la revendication 3 caractérisé par le fait que le revêtement respectueux
de l'agent séparateur (32 ; 33 ; 66) est en caoutouc silicone, caouchouc fluorosilicone
ou oxyde de silicium.
5. Dispositif selon la revendication 3 caractérisé par le fait que le mécanisme d'application
d'agent séparateur (14) est composé d'un mécanisme d'application court (27) comportant
au moins un rouleau applicateur (28), un rouleau distributeur (29) ainsi qu'un dispositif
racleur (31).
6. Dispositif selon la revendication 3 caractérisé par le fait que le mécanisme d'application
d'agent séparateur (14) est composé d'un mécanisme d'application par pulvérisation
(47) comportant au moins un rouleau applicateur d'agent séparateur (48), au moins
un rouleau de transfert d'agent séparateur (49) ainsi qu'un mécanisme de pulvérisation
(51).
7. Dispositif selon la revendication 3 caractérisé par le fait que le mécanisme d'application
d'agent séparateur (14) est composé d'un mécanisme d'application par brosse (52) comportant
au moins un rouleau applicateur d'agent séparateur (54), au moins un cylindre de transfert
d'agent séparateur (56), un rouleau encrier d'agent séparateur (57) ainsi qu'un rouleau
à brosse (58).