(19)
(11) EP 0 711 209 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
13.10.1999  Patentblatt  1999/41

(21) Anmeldenummer: 95921805.8

(22) Anmeldetag:  01.06.1995
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6B08B 9/00, B08B 9/20
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP9502/086
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 9532/814 (07.12.1995 Gazette  1995/52)

(54)

VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUM ENTFERNEN VON SCHRUMPFHÜLSEN ODER RUNDUMETIKETTEN VON GEFÄSSEN

PROCESS AND DEVICE FOR REMOVING SHRINK-WRAPS AND ALLROUND LABELS FROM RECEPTACLES

PROCEDE ET DISPOSITIF PERMETTANT D'ENLEVER DES MANCHONS RETRACTABLES OU DES ETIQUETTES ENTOURANT COMPLETEMENT DES RECIPIENTS


(84) Benannte Vertragsstaaten:
CH DE ES FR GB IT LI

(30) Priorität: 01.06.1994 DE 4419182

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
15.05.1996  Patentblatt  1996/20

(73) Patentinhaber: KRONES AG
93068 Neutraubling (DE)

(72) Erfinder:
  • EIBAN, Günther
    D-93053 Regensburg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 130 004
DE-A- 4 335 695
DE-A- 4 219 051
US-A- 5 373 618
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Entfernen von Schrumpfhülsen oder Rundumetiketten von Gefäßen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw. dem Oberbegriff des Anspruchs 10.

    [0002] Es sind bereits Verfahren zum Entfernen Von Gefäße umhüllenden Schrumpfhülsen oder Rundumetiketten bekannt, die zunächst eine im wesentlichen quer zur Umfangsrichtung einer Schrumpfhülse oder eines Rundumetiketts verlaufende Trennlinie erzeugen. Anschließend wird versucht, das durchtrennte Rundumetikett oder die Schrumpfhülse durch im wesentlichen radial zur Gefäßaußenwand ausgerichtete Fluidstrahlen (Druckluft, Wasserstrahlen) abzublasen (EP 0 587 358 A1) oder durch Saugeinrichtungen von der Gefäßaußenwand abzusaugen. Dabei hat sich gezeigt, daß insbesondere das Ablösen der Etiketten oder Schrumpfhülsen nach dem Erzeugen der Trennlinie Schwierigkeiten verursacht.

    [0003] Demzufolge liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung anzugeben, das/die ein verbessertes Ablösen der Etiketten bzw. Schrumpfhülsen ermöglicht.

    [0004] Diese Aufgabe wird das Verfahren betreffend durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 und die Vorrichtung betreffend durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 10 gelöst.

    [0005] Die Erzeugung einer Trennlinie im Ausstattungsmaterial (Rundumetikett, Schrumpfhülse) kann in an sich bekannter Weise z.B. mittels einer Schneidklinge oder eines Hochdruckwasserstrahls erfolgen, wozu die Gefäße vorzugsweise in einer axialen Einspannung zwischen ihrem Kopf und ihrer Bodenfläche auf einem Transporteur, in der Regel einem kontinuierlich antreibbaren Drehtisch, gehalten werden. Nach der Erzeugung der Trennlinie werden die Gefäße, z.B. Getränkeflaschen aus Kunststoff (PET), zum Entfernen des Ausstattungsmaterials möglichst im Bereich nahe der Mündung bodenfrei gehalten, so daß das Ausstattungsmaterial durch schräg von oben, im wesentlichen axial zur Gefäßaußenwand ausgerichtete Fluidstrahlen, die mit hohem Druck vorzugsweise oberhalb des oberen Randes des Ausstattungsmaterials auf die Gefäßaußenwand treffen, abgelöst wird.

    [0006] Durch die bodenfreie Aufhängung der Gefäße ist eine problemlose, störungsfreie Abfuhr des abgelösten Ausstattungsmaterials realisierbar.

    [0007] Das Verfahren und die hierfür geeignete Vorrichtung sind besonders vorteilhaft in Getränkeabfüllinien für Mehrwegflaschen, insbesondere Kunststoffflaschen (PET), mit einem Halskragen unterhalb der Mündung einsetzbar. Wegen des Halskragens ist eine gute Handhabung der Flaschen während dem Ablösen des Ausstattungsmaterials möglich.

    [0008] Die Fluidstrahlen können durch Druckluft und/oder Druckwasser erzeugt werden. Beim Einsatz von Wasser oder einer anderen geeigneten Flüssigkeit kann ein geschlossener Kreislauf erzeugt werden, indem das abgeschwemmte Ausstattungsmaterial und die Flüssigkeit unterhalb der Flaschen aufgefangen, das Ausstattungsmaterial abgeschieden und beispielsweise einer Presse zur Verdichtung zugeführt und die in einem Behälter gesammelte Flüssigkeit durch eine Pumpe zur erneuten Verwendung den Strahldüsen zugeführt wird. Gegebenenfalls wird vorher eine Reinigung der Flüssigkeit durch Filtration oder andere Maßnahmen vorgenommen. Außerdem können der Flüssigkeit Reinigungssubstanzen beigemischt werden, um mit der Entfernung des Ausstattungsmaterials auch bereits eine Vorreinigung der Flaschenaußenseite herbeizuführen.

    [0009] Gemäß einer weiterführenden Ausgestaltung ist es besonders vorteilhaft, wenn die Flaschen während der Beaufschlagung ihrer Außenseite durch die Fluidstrahlen um ihre Hochachse gedreht werden, so daß selbst beim Einsatz von stationär angeordneten Strahldüsen im wesentlichen annähernd der gesamte Umfang einer Flasche vom Fluid beaufschlagt wird. Dabei ist es von Vorteil, mehrere Strahldüsen hintereinander entlang beider Seiten der Flaschenbewegungsbahn anzuordnen, vorzugsweise mit abnehmender Höhe in Transportrichtung gesehen. Weiterhin kann es günstig sein, die einzelnen Fluidstrahlen mit unterschiedlichen Winkeln auf die Flaschenwand auftreffen zu lassen, vorzugsweise die Strahldüsen verstellbar zu befestigen.

    [0010] Weitere vorteilhafte Ausbildungen des Verfahrens und der Vorrichtung sind in den Unteransprüchen angegeben.

    [0011] Nachfolgend wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel anhand der Figuren erläutert. Es zeigen:
    Fig. 1
    eine schematische Draufsicht auf eine Maschine zum Entfernen von Ausstattungsmaterial,
    Fig. 2
    einen vertikalen Teilschnitt entlang der Schnittlinie II-II durch die in Fig. 1 dargestellte Maschine,
    Fig. 3
    einen vertikalen Schnitt entlang der Linie III-III durch die in Fig. 1 dargestellte Maschine,
    Fig. 4
    eine vergrößerte Schnittdarstellung der in Fig. 3 abgebildete Flaschenhaltevorrichtung und
    Fig. 5
    eine Draufsicht auf die in den Fig. 3 und 4 abgebildete Halterung der Strahldüsen.


    [0012] Die in Fig. 1 schematisch dargestellte Maschine zum Entfernen von Ausstattungsmaterial besitzt eine Tischplatte 1, auf der kontinuierlich umlaufend antreibbar ein Drehtisch 2 mit einem zugeordneten Einlaufsternrad 7 und einem Auslaufsternrad 9 drehbar gelagert ist. Zum Zuführen der zu behandelnden Flaschen 4 ist dem Einlaufsternrad 7 ein Einlaufförderband 5 mit einer Einteilschnecke 6 zugeordnet, die ebenso wie das Zuführband 5, das Einlaufsternrad 7 und das Auslaufsternrad 9 stellungsgerecht synchron zum Drehtisch 2 angetrieben wird. Zwischen dem Einlaufsternrad 7 und dem Auslaufsternrad 9 befindet sich ein Führungsbogen 8. Über dem Auslaufsternrad 9 sind stationär zwei gekrümmte Führungsschienen 40 und 41 angeordnet, die zusammen einen Führungsschlitz zum Durchführen der Flaschenköpfe bilden, dessen lichte Weite geringfügig größer ist als der Außendurchmesser eines Flaschenkopfes. An die Führungsschiene 40 schließt sich eine gerade, ortsfest gehaltene Friktionsleiste 42 an, die sich bis zu einem Abförderer 50 mit einer zugeordneten Abförderschnecke 51 erstreckt. Mit Abstand gegenüberliegend ist eine über Kettenräder 43 und 44 synchron zum Auslaufstern 9 antreibbare Kette 45 angeordnet, die mit gleichmäßigem Teilungsabstand jeweils paarweise frei drehbar gelagerte Rollen 46 trägt.

    [0013] Im Bereich zwischen dem Auslaufsternrad 9 und dem Abförderband 50 sind entlang beider Seiten der geradlinigen Förderbahn der Flaschen 4 mehrere Strahldüsen 60 hintereinander angeordnet. Im Bereich der Strahldüsen 60 ist unterhalb der zwischen dem Auslaufsternrad 9 und dem Abförderband 50 bodenfrei hängenden Flaschen 4 ein Auffangtrichter 70 angeordnet (Fig. 3).

    [0014] Der Drehtisch 2 (Fig. 2) trägt mit gleichmäßigem Teilungsabstand eine Vielzahl von Flaschentellern 3, die auf einem Teilkreis angeordnet sind. Diese Flaschenteller 3 können drehbar auf dem Flaschentisch 2 gelagert sein, wobei die Drehstellung durch einen zugeordneten Antrieb 20 (Stellmotor, Kurvensteuerung oder dgl.) manipulierbar ist. Wie aus der Fig. 2 entnommen werden kann, ist mit Abstand über dem Drehtisch 2 eine in Fig. 1 nicht enthaltene Tragscheibe 11 parallel angeordnet, die -ebenso wie der Drehtisch 2- verdrehfest mit einer umlaufend angetriebenen Mittelwelle 12 verbunden ist. Am Umfang der Tragscheibe 11 sind zu den Flaschentellern 3 fluchtend heb- und senkbare Zentrierkegel oder -glocken 19 angeordnet, wobei jeder Zentrierkegel 19 frei drehbar am unteren Ende einer Führungsstange 17 gelagert ist, die heb- und senkbar am Umfang der Tragscheibe 11 gleitend gelagert ist und an ihrem oberen Ende mit einer Kurvenrolle 18 ausgestattet ist. Diese Kurvenrolle 18 greift formschlüssig in eine mittels einer Haltesäule 16 und einem Ausleger 15 stationär gehaltene Steuerkurve 13 ein.

    [0015] Zwischen dem Drehtisch 2 und der darüber angeordneten Tragscheibe 11 sind radial innerhalb der Umlaufbahn der zwischen ihrer Mündung und Bodenfläche axial eingespannt gehaltenen Flasche 4 zwei parallel zur Kochachse 23 der Flasche 4 verlaufend ausgerichtete Führungsstangen 21 befestigt. An diesen Führungsstangen 21 ist ein Tragkörper 22 verschiebbar gelagert, der an seiner radial nach innen zur Mittelwelle 12 weisenden Seite eine in eine ortsfest gehaltene Steuerkurve 26 formschlüssig eingreifende Kurvenrolle 25 besitzt. An seiner radial nach außen zur Flasche 4 weisenden Seite ist der Tragkörper 22 mit einem Schlitz versehen, in dem eine horizontale Lagerachse 27 angeordnet ist, auf der ein Messer 31 schwenkbar gelagert ist, das durch eine Druckfeder 28 in Richtung zur äußeren Mantelfläche der Flasche 4 permanent beaufschlagt wird. Das Messer 31 besitzt eine von der Mantelfläche der Flasche 4 radial nach außen wegweisende Schneide 24. Die Anordnung des Messers 31 ist so gewählt, daß die Spitze des Messers durch die Druckfeder 28 gegen die Mantelfläche gedrückt wird, wobei die Steuerkurve 26 so ausgebildet ist, daß das Messer 31 mit seiner Spitze über dem oberen Rand des an der Flasche 4 anhaftenden Rundumetiketts oder der Schrumpfhülse 30 ansetzt und nachfolgend in Schnittrichtung S abwärts bewegt wird. Bei dieser Abwärtsbewegung dringt die Messerspitze zwischen der Mantelfläche der Flasche 4 und der Rückseite des Etiketts 30 ein. Das Etikett 30 wird durch die nach außen gerichtete Schneide 24 von seiner Rückseite zur Vorderseite hin durchtrennt. Die erzeugte axiale Trennlinie im Etikett 30 verläuft im wesentlichen parallel zur Hochachse 23 der Flasche 4. Anstelle durch die dargestellte Kurvenrolle 25 und Steuerkurve 26 kann die Auf- und Abbewegung des Messers 31 auch durch jede andere geeignete Betätigungseinrichtung, z.B. einen gesteuerten Pneumatikzylinder, erzeugt werden.

    [0016] Das Ablösen der bereits quer zur Umfangsrichtung durchschnittenen Etiketten oder Schrumpfhülsen 30 erfolgt in der in Fig. 3 in Förderrichtung gesehen dargestellten Ablösestation. Die Flaschen 4 werden am Kopfbereich radial zwischen der mit einer in Längsrichtung durchgehenden Rille ausgestatteten stationären Friktionsleiste 42 und einem gegenüberliegenden Rollenpaar 46 gehalten. Die frei drehbaren Rollen 46 besitzen eine über ihren gesamten Umfang verlaufende Nut, die zur Aufnahme des unterhalb der Mündung der Flasche 4 befindlichen Halskragens 14 dient. Dieser Halskragen 14 wird außerdem von der zuvor erwähnten Rille in der Friktionsleiste 42 aufgenommen. Vom Halskragen 14 abwärts ist die gesamte Mantelfläche der bodenfrei hängenden Flasche 4 für die von den Strahldüsen 60 schräg von oben abgegebenen Fluidstrahlen 80 frei zugänglich. Die Fluidstrahlen 80 treffen unter einem spitzen Winkel auf die Mantelfläche der freihängenden Flasche 4, bevorzugt über dem oberen Rand des durchtrennten Etiketts 30, so daß zumindest ein Teil des Fluids zwischen der Gefäßaußenwand und der Etikettenrückseite eindringen kann, wodurch das Etikett 30 schnell und zuverlässig abgelöst wird. Bevorzugt werden als Fluidstrahlen 80 Druckwasserstrahlen eingesetzt.

    [0017] Das von der Flaschenaußenwand nach unten abfließende Wasser und die von der Flasche 4 abgelösten Etiketten 30 werden durch einen unter den Flaschen 4 angeordneten, an seiner Unterseite offenen Auffangtrichter 70 gesammelt und auf eine darunter angeordnete Etikettenaustragseinrichtung 71 abgegeben. Die Etikettenaustragseinrichtung 71 besteht aus einem über zwei antreibbare Walzen 72 und 73 geführten Siebband 74 oder dgl., das wasserdurchlässig ist. Dadurch kann das vom Auffangtrichter 70 abfließende Wasser ungehindert in einen unter dem Siebband 74 stehenden, oben offenen Sammelbehälter 76 abtropfen, während die abgeschiedenen Etiketten 30 seitlich in den Trichter einer Etikettenpresse 75 abgeworfen werden. Das im Behälter 76 gesammelte Wasser wird durch eine Pumpe 77 entnommen und erneut den Strahldüsen 60 zugeführt.

    [0018] Der Aufbau der in Fig. 1 nur schematisch angedeuteten Kette 45 zum Überführen der Flaschen 4 vom Auslaufsternrad 9 zum Abförderer 50 ist im Detail aus der vertikalen Schnittdarstellung in Fig. 4 erkennbar. Ein mehrfach gebogener, sich vom Umlenkkettenrad 44 bis zum Antriebskettenrad 43 (Fig. 1) erstreckender Träger 91 ist auf mehreren hintereinander angeordneten Tragsäulen 90 entlang einer Seite der Flaschentransportbahn befestigt.An seiner Oberseite sind hintereinander mehrere die Flaschenmündungsbahn mit Abstand übergreifende Quertraversen 93 angeordnet, die zur ortsfesten Halterung der Friktionsleiste 42 und einer darüber angeordneten Gleitleiste 94 dienen. Dieser Gleitleiste 94 ist in gleicher Höhe gegenüberliegend am Träger 91 eine zweite, sich in Längsrichtung erstreckende Gleitleiste 94 zugeordnet. An der in einer horizontalen Ebene umlaufenden Rollenkette 45 sind mit gleichmäßigem Teilungsabstand U-förmig gebogene Bügel 48 befestigt, die an ihrem unteren Schenkel jeweils zwei frei drehbare Rollen 46 zur Aufnahme des Halskragens 14 einer Flasche 4 tragen und deren oberer Schenkel auf der Oberseite der Gleitleisten 94 gleitet. Der untere Schenkel besitzt zwischen den Rollen 46 eine nicht dargestellte Aussparung für den Flaschenkopf. Damit eine zwischen einem Rollenpaar 46 und der Friktionsleiste 42 drehbar eingespannte Flaschenmündung exakt und zuverlässig geführt wird, sind für die Rollen 46 und die Rollenkette 45 eine Abstützleiste 47 bzw. 49 auf dem Träger 91 befestigt.

    [0019] Zur Halterung der Strahldüsen 60 sind auf dem Träger 91 in Transportrichtung hintereinander versetzt mehrere jeweils paarweise nebeneinander angeordnete vertikale Rundstangen 81 starr befestigt (Fig. 5), wobei an jedem dieser Stangenpaare 81 mit Hilfe von Klemmstücken 85 jeweils eine horizontal ausgerichtete Querstange 82 verstellbar angebracht ist. Auf diesen Querstangen 82 sind wiederum durch Klemmstücke 86 in Förderrichtung F verlaufende Längsstangen 83 (Fig. 5) angebracht, an denen die Strahldüsen 60 mit Klemmstücken 87 befestigt sind. Die genannten Klemmstücke besitzen jeweils zwei rechtwinklig zueinander ausgerichtete, einander in versetzten Ebenen kreuzende Aufnahmebohrungen, wodurch vorteilhafterweise sowohl der Winkel der Strahldüsen 60 zur Flaschenaußenwand als auch die Höhenposition der Strahldüsen 60 stufenlos verstellbar ist. Außerdem kann durch die Klemmstücke 86 der seitliche Abstand zwischen zwei gegenüberliegenden Strahldüsen 60 stufenlos auf die Breite der Flasche passend eingestellt werden. Die Einstellung der Strahldüsen 60 kann so vorgenommen werden, daß die austretenden Fluidstrahlen 80 von hintereinander angeordneten Strahldüsen 60 -in Transportrichtung gesehenin abnehmender Höhe und/oder mit unterschiedlichem Winkel auf die Flaschenaußenwand treffen. Aus der Fig. 5 ist in Verbindung mit Fig. 4 ferner ersichtlich, daß in dem länglichen Träger 91 fensterartige Öffnungen 92 zum Durchgriff der Strahldüsen 60 vorhanden sind.

    [0020] Nachfolgend wird der Arbeitsablauf am Beispiel einer durch die Maschine laufenden Flasche erläutert:

    [0021] Eine mit einem überlappenden, teilweise an ihrer Außenwand angeklebten Rundumetikett 30 ausgestattete Flasche 4 wird vom Zuförderer 5 zur Einteilschnecke 6 transportiert, von dieser auf die Maschinenteilung gebracht und in eine Aufnahmetasche des Sternrads 7 eingeführt. Das Sternrad 7 überführt die Flasche 4 in Zusammenarbeit mit dem Führungsbogen 8 auf einen Flaschenteller 3 des Drehtisches 2, wobei gleichzeitig durch Absenken des Zentrierkegels 19 die Flasche 4 axial zwischen ihrer Mündung und Bodenfläche eingespannt wird. Anschließend wird das gefederte, an der Außenseite der Flasche 4 anliegende Messer 31 an der Flaschenwand axial vom oberen Etikettenrand bis zum unteren Etikettenrand verfahren, wobei die Messerspitze zwischen der Flaschenaußenseite und der Etikettenrückseite eindringt und das Etikett 30 durch die von der Flaschenaußenseite wegweisende Schneide 24 von der Etikettenrückseite her durchtrennt wird. Anschließend wird das Messer 31 für den nächsten Schneidvorgang wieder nach oben in die ursprüngliche Ausgangsstellung zurückgefahren. Sobald die Flasche 4 mit dem quer zur Umfangsrichtung durchtrennten Etikett 30 in das Auslaufsternrad 9 einläuft wird der Zentrierkegel 19 von der Flaschenmündung abgehoben, wodurch die axiale Einspannung beendet ist. Durch das Auslaufsternrad 9 wird der Kopf der Flasche 4 in den Spalt zwischen den Führungsschienen 40 und 41 eingeführt, wobei die Führungsschienen den Halskragen 14 der Flasche untergreifen und die Flasche während der Vorwärtsbewegung im Auslaufstern 9 geringfügig anheben. Mit Hilfe der Führungssschienen 40 und 41 wird der Halskragen 14 der Flasche exakt in die Rille der Friktionsleiste 42 bzw. die Nut in den Rollen 46 eingeführt, während gleichzeitig ein Rollenpaar 46 durch das Umlenkrad 44 am Ende der Führungsschiene 41 vorbei zur Friktionsleiste 42 herumgeschwenkt wird. Bei diesem Vorgang wird der Halskragen 14 der Flasche 4 an drei Punkten seines Umfanges radial drehbar eingespannt. Durch die Vorwärtsbewegung der Kette 45 in Förderrichtung F wird die Flasche 4 gegen den Uhrzeigersinn drehend an der Friktionsleiste 42 entlang abgerollt.

    [0022] Von dem ersten Paar von Strahldüsen 60 wird Druckluft unter einem spitzen Winkel schräg von oben auf den oberen Rand des bereits durchtrennten Rundumetiketts geblasen, um einen Spalt zwischen dem Etikett und der Flaschenaußenwand herbeizuführen. Von den in Förderrichtung F nachfolgenden Strahldüsen 60 wird unter hohem Druck stehendes Wasser abgegeben, welches ebenfalls schräg von oben auf die Flaschenwandung trifft und das Etikett von der bodenfrei am Halskragen 14 hängenden Flasche ablöst. Das abgelöste Etikett 30 und das von der Flasche ablaufende Wasser werden von dem Auffangtrichter 70 der darunter angeordneten Etikettenaustrageinrichtung 71 zugeführt und das Wasser in den Sammelbehälter 76 eingeleitet (Fig. 3). Die nunmehr etikettenfreie Flasche 4 wird in die synchron zur Kette 45 angetriebene Förderschnecke 51 eingeführt und von dieser gegen Umfallen gesichert gehalten, während der Halskragen 14 am Ende der Friktionsleiste 42 freigegeben wird. Nachfolgend wird die nun mit ihrer Bodenfläche auf dem Abförderband 50 stehende Flasche abtransportiert, z.B. zu einer Flaschenwaschmaschine.


    Ansprüche

    1. Verfahren zum Entfernen von Schrumpfhülsen oder Rundumetiketten (30) von Gefäßen (4), insbesondere Flaschen, Gläsern, Dosen oder dgl., wobei zunächst eine im wesentlichen quer zur Umfangsrichtung verlaufende Trennlinie erzeugt und dann die Schrumpfhülse oder das Rundumetikett (30) durch einen auf das Gefäß (4) gerichteten Fluidstrahl (80) entfernt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Gefäße (4) während dem Entfernen einer durchtrennten Schrumpfhülse oder eines Rundumetiketts (30) vorzugsweise nahe am Kopfbereich bodenfrei gehalten werden, und wenigstens ein Fluidstrahl (80) schräg von oben, im wesentlichen axial zur Gefäßaußenwand auf das Gefäß gerichtet wird, vorzugsweise oberhalb des oberen Randes der Schrumpfhülse oder des Rundumetiketts (30).
     
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Fluidstrahlen (80) Wasserstrahlen und/oder Druckluftstrahlen eingesetzt werden, wobei ein Gefäß (4) vorzugsweise zuerst mit Druckluft und nachfolgend mit Wasser beaufschlagt wird.
     
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Abspritzen verwendete, von den Gefäßen (4) ablaufende Flüssigkeit aufgefangen wird, die Etiketten (30) oder Schrumpfhülsen abgeschieden werden und die Flüssigkeit in einem Behälter (76) gesammelt wird.
     
    4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die abgeschiedenen Etiketten (30) oder Schrumpfhülsen gepreßt werden.
     
    5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die gesammelte Flüssigkeit erneut zum Abspritzen der Gefäße (4) verwendet wird, vorzugsweise nach einer Aufbereitung und/oder Filtration.
     
    6. Verfahren nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gefäße (4) an mehreren versetzt ortsfest angeordneten Fluidstrahlen (80), vorzugsweise kontinuierlich, vorbeigeführt werden, und insbesondere die Fluidstrahlen in unterschiedlicher Höhe und/oder mit verschiedenen Winkeln auf die Gefäßwandung treffen.
     
    7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur Förderrichtung (F) der Gefäße (4) zwei Reihen von Fluidstrahlen (80) von zwei Seiten auf die Gefäßaußenwand gerichtet sind, vorzugsweise zwei Fluidstrahlen von beiden Seiten im wesentlichen gleichzeitig auf die Gefäße (4) treffen.
     
    8. Verfahren nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gefäße während der Beaufschlagung durch Fluidstrahlen (80) um ihre Kochachse (23) gedreht werden.
     
    9. Verfahren nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mit einem Halskragen (14) ausgestattete Flaschen (4), insbesondere Kunststoffflaschen, während der Beaufschlagung durch Fluidstrahlen (80) an ihrem Halskragen (14) formschlüssig gehalten werden.
     
    10. Vorrichtung zum Entfernen von Schrumpfhülsen oder Rundumetiketten (30) von Gefäßen (4), insbesondere Flaschen, Gläsern, Dosen oder dgl., wobei zunächst mittels einer Schneideinrichtung (31) eine im wesentlichen quer zur Umfangsrichtung verlaufende Trennlinie erzeugt und im Anschluß eine Schrumpfhülse oder ein Rundumetikett (30) durch einen auf das Gefäß (4) gerichteten Fluidstrahl (80) entfernt wird, insbesondere zum Ausführen des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gefäße (4) zum Entfernen einer durchtrennten Schrumpfhülse oder Rundumetiketts (30) durch eine antreibbare Halteeinrichtung (45, 46) vorzugsweise nahe am Kopfbereich bodenfrei aufgehängt gehalten werden, und wenigstens eine oder mehrere Düsen (60) Fluidstrahlen (80) schräg von oben, im wesentlichen überwiegend axial zur Gefäßaußenwand ausgerichtet abgeben, die vorzugsweise oberhalb des oberen Randes der Schrumpfhülse oder des Rundumetiketts (30) auf die Gefäßaußenwand treffen.
     
    11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtung aus einem kontinuierlich antreibbaren Zugmittel (45) mit daran befestigten Mitnehmern (46) gebildet wird, die eine Flasche (4) nahe unterhalb ihrer Mündung halten, vorzugsweise an einem vorhandenen Halskragen (14).
     
    12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer als jeweils paarweise frei drehbar an dem Zugmittel (45) befestigte Rollen (46) ausgebildet sind, die vorzugsweise mit einer Nut ausgestattet sind und den mit Zwischenabstand gegenüberliegend eine stationäre Friktionsleiste (42) mit einer durchgehenden Rille zugeordnet ist.
     
    13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Düsen (60) in Förderrichtung (F) hintereinander entlang der Halteeinrichtung (42, 45, 46) versetzt und quer zur Förderrichtung gegenüberliegend angeordnet sind.
     
    14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Düsen (60) eine Auffangeinrichtung (70) für das abtropfende Fluid und die abgelösten Etiketten (30) vorhanden ist und das Fluid und die abgelösten Etiketten (30) einer Etikettenabscheidevorrichtung (71), insbesondere einem Sieb, vorzugsweise einem antreibbaren Siebband (74), zugeführt werden.
     
    15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die abgeschiedenen Etiketten (30) einer Etikettenpresse (75) zugeführt werden.
     
    16. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Fluid in einen Sammeltank (76) zur Wiederverwendung geleitet wird.
     
    17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Fluid aus dem Sammeltank (76) mittels einer Pumpe (77) den Düsen (60) mit hohem Druck zuführbar ist.
     
    18. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche 10 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß als Fluid Wasser eingesetzt wird.
     


    Claims

    1. A process for removing shrunk-on sleeves or all-round labels (30) from vessels (4), particularly bottles, glasses, cans or the like, wherein a parting line substantially transverse to the circumferential direction is first produced and the shrunk-on sleeve or the all-round label (30) is then removed by a fluid jet (80) directed on to the vessel (4), characterised in that during the removal of a cut-through shrunk-on sleeve or a cut-through all-round label (30) the vessels (4) are preferably held near their top region with their bases free, and at least one fluid jet (80) is directed obliquely from above on to the vessel, substantially axially in relation to the vessel outer wall, preferably above the top edge of the shrunk-on sleeve or of the all-round label (30).
     
    2. A process according to claim 1, characterised in that water jets and/or compressed air jets are used as the fluid jets (80), wherein a vessel (4) is preferably impinged upon first by compressed air and subsequently by water.
     
    3. A process according to claim 1 or 2, characterised in that the liquid used for spraying and which runs off the vessels (4) is captured, the labels (30) or shrunk-on sleeves are separated and the liquid is collected in a container (76).
     
    4. A process according to claim 3, characterised in that the separated labels (30) or shrunk-on sleeves are pressed.
     
    5. A process according to claim 3, characterised in that the collected liquid is re-used for spraying the vessels (4), preferably after processing and/or filtration.
     
    6. A process according to at least one of the preceding claims, characterised in that the vessels (4) are led past a plurality of fixed fluid jets (80) in a displaced arrangement, preferably continuously, and the fluid jets impinge in particular at different heights and/or at different angles on the vessel walls.
     
    7. A process according to claim 6, characterised in that two rows of fluid jets (8) parallel to the direction of conveying (F) of the vessels (4) are directed from two sides on to the vessel outer walls, and two fluid jets from both sides preferably impinge substantially simultaneously on the vessels (4).
     
    8. A process according to at least one of the preceding claims, characterised in that during the impingement by fluid jets (80) the vessels (4) are rotated about their vertical axes (23).
     
    9. A process according to at least one of the preceding claims, characterised in that bottles (4) equipped with a neck collar (14), particularly plastic bottles, are held at their neck collar (14) with a positive fit during the impingement by the fluid jets (80).
     
    10. An apparatus for removing shrunk-on sleeves or all-round labels (30) from vessels (4), particularly bottles, glasses, cans or the like, wherein a parting line running substantially transverse to the circumferential direction is first produced by means of a cutting device (31) and a shrunk-on sleeve or an all-round label (30) is subsequently removed by a fluid jet (80) directed on to the vessel (4), particularly for carrying out the process according to claim 1, characterised in that in order to remove a cutthrough shrunk-on sleeve or all-round label (30) the vessels (4) are held suspended with their bases free, preferably near their top regions, by a drivable holding device (45, 46), and at least one or more nozzles (60) discharge fluid jets (80) obliquely from above, aligned substantially predominantly axially in relation to the vessel outer walls, which fluid jets preferably impinge on the vessel outer wall above the top edge of the shrunk-on sleeve or of the all-round label (30).
     
    11. An apparatus according to claim 10, characterised in that the holding device is formed from a continuously drivable traction mechanism (45) with carriers (46) fastened thereto, which holds a bottle (4) underneath and near its mouth, preferably at an existing neck collar (14).
     
    12. An apparatus according to claim 11, characterised in that the carriers are each constructed as rollers (46) fastened freely rotatably in pairs to the traction mechanism (45), which rollers are preferably provided with a groove and which are associated with an opposing fixed friction rail (42) having a continuous channel and disposed with an intermediate spacing.
     
    13. An apparatus according to any one of claims 10 to 12, characterised in that a plurality of nozzles (6) is disposed displaced in succession along the holding device (42, 45) in the direction of conveying (F), and opposite each other transverse to the direction of conveying.
     
    14. An apparatus according to any one of claims 10 to 13, characterised in that a catchment device (70) is present in the region of the nozzles (60) for the liquid dripping off and for the detached labels (30), and the fluid and the detached labels (30) are fed to a label separation device (71), particularly a screen, preferably a drivable screen belt (74).
     
    15. An apparatus according to claim 14, characterised in that the separated labels (30) are fed to a label press (75).
     
    16. An apparatus according to claim 14, characterised in that the fluid is led into a collecting tank (76) for re-use.
     
    17. An apparatus according to claim 17, characterised in that the fluid can be fed under high pressure from the collecting tank (76) to the nozzles (60) by means of a pump (77).
     
    18. An apparatus according to at least one of the preceding claims 10 to 17, characterised in that water is used as the fluid.
     


    Revendications

    1. Procédé pour retirer des gaines rétreintes ou des étiquettes périphériques (30) entourant des récipients (4) en particulier des bouteilles, des verres, des boîtes ou objets analogues, en réalisant tout d'abord une ligne de séparation essentiellement perpendiculaire à la direction périphérique du récipient puis en chassant la gaine rétreinte ou l'étiquette périphérique (30) par un jet de fluide (80) dirigé sur le récipient (4),
    caractérisé en ce que
    les récipients pendant l'enlèvement d'une gaine rétreinte ou d'une étiquette périphérique (30) coupée sont tenus de préférence par leurs zones de tête tout en conservant leurs fonds libres, et au moins un jet de fluide (80) descendant obliquement dans un plan sensiblement axial du récipient, est projeté sur la paroi de celui-ci, de préférence audessus du bord supérieur de la gaine rétreinte ou de l'étiquette périphérique (30).
     
    2. Procédé selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que
    les jets fluides (80) sont des jets d'eau et/ou d'air comprimé, un récipient (4) recevant de préférence d'abord un jet d'air comprimé, ensuite des jets d'eau.
     
    3. Procédé selon la revendication 1 ou 2,
    caractérisé en ce que
    le liquide des jets, qui s'écoule sur le récipients (4), est recueilli et collecté, avec les étiquettes (30) ou les gaines rétreintes retirées, dans un récipient (76).
     
    4. Procédé selon la revendication 3,
    caractérisé en ce que
    les étiquettes (30) ou les gaines rétreintes retirées sont comprimées.
     
    5. Procédé selon la revendication 3,
    caractérisé en ce que
    le liquide collecté est réutilisé pour asperger les récipients, de préférence après une préparation et/ou une filtration.
     
    6. Procédé selon au moins une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    les récipients (4) défilent de préférence en continu, devant plusieurs jets fluides fixes successifs (80) et en particulier les jets frappent la paroi de chaque récipient à des hauteurs différentes et sous des incidences différentes.
     
    7. Procédé selon la revendication 8,
    caractérisé en ce que
    deux séries de jets fluides, parallèles à la direction de transport (F) des récipient (4) et situées de part et d'autre de ceux-ci, sont dirigés sur les parois externes des récipients, deux jets venant des deux côtés opposés frappent sensiblement en même temps chaque récipient (4).
     
    8. Procédé selon au moins une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    les récipients, pendant qu'ils sont frappés par les jets fluides (80) tournent autour de leur axe (23).
     
    9. Procédé selon au moins une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    les bouteilles qui présentent un collet de col (14), en particulier les bouteilles en matière plastique sont maintenues par combinaison de formes le long du collet (14), pendant qu'elles sont frappées par les jeta fluides (80).
     
    10. Dispositif pour retirer des gaines rétreintes ou des étiquettes périphériques (30) entourant des récipients (4) en particulier des bouteilles, des verres, des boîtes ou objets analogues, en réalisant tout d'abord une ligne de séparation essentiellement perpendiculaire à la direction périphérique du récipient puis en chassant la gaine rétreinte ou l'étiquette périphérique (30) par un jet de fluide (80) dirigé sur le récipient (4), en particulier dispositif pour l'application du procédé de la revendication 1,
    caractérisé en ce que
    pour retirer les gaines rétreintes ou une étiquette périphérique (30) coupée, les récipients sont suspendus à un dispositif de maintien (45, 46) de préférence près de leurs têtes, tout en conservant leurs fonds libres, et au moins une ou plusieurs buses (60) envoient sur les récipients d'en haut et obliquement dans des plans sensiblement axiaux, des jets qui frappent les parois externes des récipients de préférence au dessus des bords supérieurs des gaines rétreintes ou des étiquettes périphériques (30).
     
    11. Dispositif selon la revendication 10,
    caractérisé en ce que
    le dispositif de maintien est composé d'un organe de traction (45) pouvant se déplacer en continu et portant des entraîneurs (46) maintenant une bouteille (4) un peu en dessous de son embouchure, de préférence le long d'un collet de col (14) existant sur la bouteille.
     
    12. Dispositif selon la revendication 11,
    caractérisé en ce que
    les entraîneurs sont des galets (46) fixés deux par deux et en rotation libre sur chaque organe mobile (45), ces galets présentant de préférence une rainure et étant avantageusement associés à une baguette de friction (42) creusée d'une gorge continue, fixe et disposée en face à une certaine distance des galets.
     
    13. Dispositif selon au moins une des revendications 10 à 12,
    caractérisé en ce que
    plusieurs buses (60) sont disposées les unes derrière les autres selon la direction de transport (F), le long du dispositif de maintien (42, 45, 46) et perpendiculairement à cette direction (F).
     
    14. Dispositif selon au moins une des revendication 10 à 13,
    caractérisé en ce que
    dans la zone des buses (60) se trouve un dispositif de réception (70) pour recueillir les gouttes du liquide et les étiquettes enlevées (30) qui sont amenées ensuite à un dispositif (71) de séparation des étiquettes, en particulier un crible, de préférence une bande criblante (74) pouvant être entraînée.
     
    15. Dispositif selon la revendication 14,
    caractérisé en ce que
    les étiquettes (30) séparées sont amenées à une presse à étiquettes (75).
     
    16. Dispositif selon la revendication 14,
    caractérisé en ce que
    le liquide est amené à un récipient collecteur (76) pour être réutilisé.
     
    17. Dispositif selon la revendication 16,
    caractérisé en ce que
    le liquide est repris dans le récipient collecteur (76) par une pompe (77) qui le renvoie sous haute pression aux buses (60).
     
    18. Dispositif selon au moins une des revendications 10 à 17,
    caractérisé en ce que
    le liquide utilisé est de l'eau.
     




    Zeichnung