(19)
(11) EP 0 759 822 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
13.10.1999  Patentblatt  1999/41

(21) Anmeldenummer: 96908069.6

(22) Anmeldetag:  19.03.1996
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6B21D 53/10, B21D 51/10
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP9601/172
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 9630/139 (03.10.1996 Gazette  1996/44)

(54)

VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUM RUNDBIEGEN VON BUCHSEN

METHOD AND DEVICE FOR ROUNDING CANS

PROCEDE ET DISPOSITIF POUR CINTRER DES BOITES


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT CH DE ES FR GB IE IT LI

(30) Priorität: 25.03.1995 DE 19511095

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
05.03.1997  Patentblatt  1997/10

(73) Patentinhaber: Krauss-Maffei Aktiengesellschaft
80997 München (DE)

(72) Erfinder:
  • Garth, Harald
    87509 Immenstadt (DE)

(74) Vertreter: Rucker, Bernd, Dipl.-Ing. 
Krauss-Maffei AG Patentabteilung -ZR 3- Krauss-Maffei-Strasse 2
80997 München
80997 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
FR-A- 675 967
US-A- 3 675 460
US-A- 2 077 336
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Rundbiegen von Buchsen, bei dem eine Platine in einen Spalt zwischen einem Kern und einem ersten Formstempel eingelegt wird, der eine erste Formkammer aufweist, deren Innenkontur zur Außenkontur der Buchse wenigstens angenähert komplementär ist und sich über mindestens den halben Buchsenumfang erstreckt, daß durch relatives Einfahren des Kerns in die erste Formkammer die Platine in einer Vorformung etwa U-förmig gebogen wird, daß durch relatives Einfahren des in der ersten Formkammer eingetauchten Kerns in eine zweite Formkammer eines zweiten Formstempels die beiden Schenkel der U-förmig gebogenen Platine in einer Endformung zu einer Buchse verformt werden und daß die Ränder beider Formkammern der beiden Formstempel in parallelen Stirnflächenebenen der Formstempel münden und diese Stirnflächenebenen einander in der geschlossenen Stellung beider Formkammern wenigstens angenähert berühren, gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Die Erfindung betrifft ferner eine Biegevorrichtung gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs 8.

    [0002] Ein Verfahren dieser Art ist bekannt. Die meisten Rundgehäuse, Buchsen und Lagerschalen werden noch diesem Prinzip aus vorgestanzten Platinen gebogen, allerdings ist das Ergebnis nach der Endformung unbefriedigend, insbesondere weil im Bereich der Stirnflächenebenen der Formstempel die Rundungen unvollkommen sind. Irregularitäten treten auch an den Buchsenenden auf. Eine Nachbearbeitung durch Kallibrieren der Buchsen ist in der Regel erforderlich. Mit den bekannten Verfahren sind auch Schleifmarken an den Buchsenoberflächen nicht zu vermeiden und hochwertige Materialien mit z.B. mehrschichtigen Lagen, kunststoffbeschichtete Platinen und dergl. sind nach diesem Verfahren ohne Oberflächenbeschädigungen nicht verarbeitbar.

    [0003] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu dessen Durchführung zu schaffen, mit dem bzw. mit der Platinen genauer als bisher rundgebogen werden können und dieses Biegen schonender erfolgt, sodaß auch empfindliche Materialien verarbeitet werden können.

    [0004] Das Rundbiegen bezieht sich in den meisten Anwendungsfällen auf das Biegen rotationssymmetrischer Gegenstände, wie zylindrischer oder konischer Buchsen, ist darauf aber nicht beschränkt. Die Biegeteile können auch ovale, elliptische, tropfenförmige und ähnliche Querschnitte aufweisen.

    [0005] Die Aufgabe wird bei einem erfindungsgemäßen Verfahren durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.

    [0006] Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß der Kern auch in die zweite Formkammer tiefer eingefahren wird als es dem Buchsenradius entspricht, sodaß die Buchsenachse nach Endformung der Buchse im Abstand von der Stirnflächenebene des zweiten Formstempels innerhalb dessen Formkammer liegt.

    [0007] Da die Buchsenmitte vorzugsweise beider Formstempel von deren Stirnebenen jeweils überfahren werden, wird die Buchse im 90°-Bereich und im 270°-Bereich wesentlich besser gerundet als nach dem bekannten Biegeverfahren, bei dem die Formstempel jeweils genau bis auf die Buchsenmittenebene fahren. Um dieses Verfahren durchzuführen, müssen mindestens der Kern, vorzugsweise aber auch der erste Formstempel zwischen Vorformung und Endformung im Querschnitt geändert werden. Dafür bietet die erfindungsgemäße Vorrichtung eine Lösung an, auf die nachstehend eingegangen wird.

    [0008] Eine weitere wichtige Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß zwischen Vorformung und Endformung eine Hilfsformung erfolgt, durch die lediglich die Enden der U-Schenkel der Platine durch relatives Einfahren des Kerns in die zweite Formkammer entsprechend deren Wölbung gebogen werden, ohne die zwischen diesen Enden und der in der Vorformung gewölbten Basis des U-förmigen Platinenrohlings liegenden U-Schenkelteile mitzubiegen. In dieser Zwischenformungsstufe wird der Rohling also in ein gestrecktes Rundprofil verwandelt, wodurch insbesondere das präzise Runden der Buchsenenden begünstigt wird.

    [0009] Obwohl mit dem erfindungsgemäßen Verfahren ein hochgenaues Rundbiegen von Buchsen möglich ist, besteht eine weitere Ausgestaltung der Erfindung darin, daß die Bearbeitung der Buchse in zwei Arbeitsebenen erfolgt, wobei das Vorformen, das Hilfsformen und das Endformen der ersten Arbeitsebene zugewiesen sind und daß die Buchse nach der Endformung axial in die zweite Arbeitsebene geschoben und dort kalibriert wird.

    [0010] Ein wichtiges Verfahrensmerkmal besteht bei der Erfindung noch darin, daß vor Beginn der Vorformung der Kern durch axiales Einfahren eines Hilfskernes einen größeren Gesamtquerschnitt erhält, sodaß das Überfahren der Buchsenmitte durch mindestens einen der Formstempel ermöglicht wird. Dieser Hilfskern wird nun erfindungsgemäß sehr vorteilhaft dazu verwendet, die Buchse nach ihrer Endformung in die zweite Arbeitsebene auf eine Spreizhülse der Kalibrierstation zu schieben.

    [0011] Die Erfindung betrifft weiterhin eine Biegevorrichtung zur Durchführung des Biegeverfahrens und diese Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Kern und die erste Formkammer während des Vorformungsvorganges einen größeren Querschnitt aufweisen als während des Endformungsvorganges und in Richtung der U-Schenkel des Formlings verlängert sind. Dieses Merkmal läßt sich durch Austauschen der Kerne realisieren. Eine vorteilhaftere Alternative ist der Einsatz eines Hilskernes, der für die Endformung vorübergehend entfernt wird. Dieser Hilfskern sitzt vorzugsweise mit einer konkaven Fläche auf dem Kern auf und besitzt eine konvexe Arbeitsfläche, die zur Formkammerinnenfläche komplementär ist. Dieser Hilfskern hat also einen sichelförmigen Querschnitt, bei dem die Arbeitsfläche und die Innenfläche auf gleich großen Kreiszylindern liegen.

    [0012] Der erste Formstempel lagert vorzugsweise einen in Buchsenachsrichtung verschiebbaren Schieber, der einen Teil der ersten Formkammer bildet und an diesem Schieber ist die Formkammerstirnfläche ausgebildet, die die Teilungsebene der Formstempel während der Vorformung und der Zwischen- oder Hilfsformung definiert. Diese Teilungsebene liegt dann im Abstand von der Buchsenmitte auf der Seite des ersten Formstempels. In sehr vorteilhafter Weise läßt sich nun der Hilfskern mit dem Schieber zu einer gemeinsam verschiebbaren Baueinheit verbinden, sodaß nach Wegziehen dieser Baueinheit aus der ersten Arbeitsebene der Kern und die erste Formkammer für die Endformung der Buchse neue Querschnitssformen erhalten, sodaß der unveränderte zweite Formstempel die Buchsenmitte für die Endformung der Buchse überfahren kann.

    [0013] Während nach dem Stand der Technik kleinere Platinen mittig über einen Steg an einem Trägerstreifen hängen, erlaubt das erfindungsgemäße Verfahren die Anbindung der Platinen an den Trägerstreifen über zwei Stege, die den Endbereichen der Platine zugeordnet sind. Die Platine kann daher genauer in der Biegevorrichtung positioniert werden. Da diese Stege nach dem Abtrennen vom Trägerstreifen stirnseitige Abschermarken an der Buchse hinterlassen, unterscheiden sich die erfindungsgemäß hergestellten Buchsen vom Stand der Technik dadurch, daß sich diese Abschermarken in den an den Buchsenspalt angrenzenden Viertelumfängen befinden.

    [0014] Das dreischrittige Biegeverfahren unter Veränderung der Kern- und Formkammerquerschnitte führt letztendlich zu einer schonenden und sehr genauen Rundbiegung von Platinen, sodaß das erfindungsgemäße Verfahren auch für hochempfindliche Schichtplatinenstoffe geeignet ist.

    [0015] Die beiden Formstempel der erfindungsgemäßen Vorrichtung haben einen Breite mindestens gleich der doppelten Breite der zu biegenden Buchse und weisen axial neben ihren Formkammern jeweils eine Kalibrierkammer auf, wobei beide Kalibrierkammern spiegelbildlich gleich ausgebildet sind, in ihrer Wölbung mit derjenigen der zugeordneten Formkammern übereinstimmen, sich aber jeweils nur über einen Umfangswinkel von 180° erstrecken. Die beiden Kalibrierkammern bilden einen umfangsgeschlossenen Kalibrierhohlraum entsprechend der Außenmantelfläche der Buchse. In diesem Kalibrierhohlraum befindet sich eine Spreizeinrichtung, die vorzugsweise aus einer Spreizhülse besteht, die von einem innenliegenden Konus durch Axialverschieben einer Betätigungsstange geweitet oder verengt werden kann.

    [0016] Mit dieser Weiterbildung wird zusätzlich zu dem Vorteil einer Buchsenbiegung in ein und demselben Werkzeug eine Kalibrierung in einer zweiten Arbeitsebene dieses Werkzeugs erzielt, sodaß ein mehrfaches Entnehmen und Einlegen von Platinen und Buchsenrohlingen und die damit verbunden Ungenauigkeiten entfallen.

    [0017] Anhand der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel darstellt, wird die Erfindung näher beschrieben.

    [0018] Es zeigen:
    FIG. 1 - FIG. 6
    Die Biegevorrichtung mit der zu biegenden Platine in nacheinander erfolgenden Arbeitsabläufen, und
    FIG. 7 - FIG. 12
    Querschnitte durch die Biegevorrichtung, in den, den jeweiligen Ansichten zugeordneten Arbeitsabläufen.


    [0019] Die Figuren veranschaulichen schematisch Vorrichtungsteile einer Biegevorrichtung 10, die einen ersten Formstempel 12, einen zweiten Formstempel 14, einen kreiszylindrischen hohlen Kern 16, einen Hilfskern 18 und einen am ersten Formstempel 12 in Achsrichtung des Kerns 16 verschiebbar gelagerten Schieber 20 aufweist. Der Hilfskern 18 und der Schieber 20 bilden eine Baueinheit, die von einem nicht dargestellten Betätigungswerkzeug in Richtung des Pfeiles A (FIG. 10) hin- und hergeschoben wird. Der erste Formstempel 12 weist eine Formkammer 22 auf mit einem teilzylindrischen Boden in Form eines Zylinderabschnittes. Im Bereich des Schiebers 20 setzt sich die teilzylindrische Innenfläche der Formkammer 22 stetig in eine halbzylindrische Fläche fort und mündet mit parallelen Innenflächenabschnitten an der Stirnflächenebene 23 des ersten Formstempels 12.

    [0020] Der zweite Formstempel 14 besteht aus zwei Stempelhälften 14a und 14b, die zusammen eine zweite Formkammer 24 bilden. Diese ist angenähert spiegelbildlich zur Formkammer 22 ausgebildet und hat abgesehen von einer Stufe zwischen den beiden Stempelteilen 14a und 14b eine halbzylindrische Kontur, an die sich abwärtsweisende parallele Innenflächenabschnitte anschließen. Das Stempelteil 14b ist am Stempelteil 14a lotrecht verschiebbar gelagert und wird mittels einer Feder 15, die hier nur schematisch veranschaulicht ist gegen einen Anschlag des Stempelteils 14a derart vorgespannt, daß in der Formkammer 24 in deren Mittelebene eine Stufe 17 entsteht.

    [0021] In FIG. 1 sind die beiden Formstempel 12, 14 auseinandergefahren. Der Kern 16 ist stationär gelagert. In den Spalt zwischen Kern 16 und Stirnfläche des ersten Formstempels 12 ist eine Platine 26 eingeschoben. Der Formstempel 12 fährt dann aufwärts in Richtung des Pfeiles gemäß FIG. 1 und biegt die Platine 26 in eine U-Form, wie in FIG. 2 gezeigt ist. Das Kernzentrum, das der Buchsenmitte entspricht, liegt unterhalb der Stirnfläche 23 des ersten Formstempels 12. Der Kern 16 ist damit tiefer in die Formkammer 22 eingetreten, als es dem Buchsenradius entspricht. Die 90°- und 270°-Stellen der zu bildenden Buchse liegen somit in der Formkammer 22, sodaß die gebildeten U-Schenkel der Platine 26 nicht nach außen federn, sondern am Hilfskern 18 eng anliegen. Der Vorformungsvorgang der Platine 26 ist damit beendet.

    [0022] Nun fährt der zweite Formstempel 14 gemäß FIG. 3 abwärts. Die Enden 26' der U-Schenkel des Platinenrohlings werden bei der Berührung mit der Formkammerwandung 24 nach innen gebogen und legen sich beim Aufsetzen des Formstempels 14 auf den Hilfsstempel 18 an diesen an. Im Bereich der parallelen Kammerflächenabschnitte beider Formstempel 12, 14 bleibt die Geradlinigkeit der U-Schenkel des Platinenrohlings 26 erhalten. Aufgrund der Stufe 17 in der Formkammer 24 erfolgt das Biegen der beiden Schenkelenden 26' mit einem geringen zeitlichen Versatz. Das Biegen der beiden Schenkelenden 26' zwischen dem zweiten Formstempel 14 und dem Hilfskern 18 stellt eine zwischengeschaltete Hilfsformung dar, nach der diese Schenkelenden 26' exakt kreiszylindrisch gebogen sind und damit schon ihre endgültige Form aufweisen.

    [0023] Nunmehr wird der Hilfskern 18 zusammen mit dem Schieber 20 in Richtung des Pfeiles A (FIG. 10) axial zwischen den Formstempeln 12, 14 weggezogen, wozu der zweite Formstempel 14 ggf. etwas geliftet wird. Nunmehr fährt der zweite Formstempel 14 erneut abwärts, um die Endformung der Buchse 27 zu bewirken. Nachdem der Schieber 20 aus dem ersten Formstempel 12 herausgezogen ist, kann der Formstempel 14 über die Stirnfläche 23 des ersten Formstempels 12 hinaus tiefer bis zur Bodenfläche 28 des Formstempels 12 einfahren, wobei die Stirnfläche 19 des zweiten Formstempels 14 das Kernzentrum nach unten überfährt bis die Innenfläche der Formkammer 24 den Buchsenrohling an seinen geraden U-Schenkelabschnitten ebenfalls kreiszylindrisch verformt, womit die Endformung der Buchse 27 beendet ist.

    [0024] Die Buchsenenden werden üblicherweise miteinander verzahnt. Dazu weisen die Buchsenränder miteinander wechselseitig in Eingriff tretende Vorsprünge und Aussparungen auf. Da die Stempelhälfte 14b den einen Buchsenrand zuerst gegen den Kern 16 drückt, kann das formschlüssige Schließen der Buchse 27 während der letzten Phase des Abwärtsganges des Stempelteils 14a erfolgen. Beide Stempel 12 und 14 fahren dann auseinander (FIG. 5), sodaß die fertige Buchse 27 vom Kern 16 abgestreift werden kann.

    [0025] Die Figuren 7 bis 12 veranschaulichen einen zusätzlichen Kalibriervorgang der Buchse 27, der in derselben Vorrichtung 10 in einer zweiten Arbeitsebene stattfindet. Dazu sind an beiden Formstempeln 12, 14 rechtseitig Werkzeugteile 30, 32 angebracht, die jeweils Kalibrierkammern 34, 36 aufweisen, die dieselben Wölbungen wie die Formkammern 22, 24 haben, sich jedoch jeweils nur über einen Umfangswinkel von 180° erstrecken. Im geschlossenen Zustand der Stempel 12, 14 liegt also die Teilungsebene der Kalibrierkammern 34, 36 auf Kernmitte. Der hohle Kern 16 wird von einer Betätigungsstange 38 durchsetzt, die in der zweiten Arbeitsebene einen Konus 40 trägt, die von einer Spreizhülse 42 umgeben ist.

    [0026] Ausgehend von den Figuren 5 und 11 wird nun nach Endformung der Buchse 27 die aus Hilfskern 18 und Schieber 20 bestehende Baueinheit wieder in die erste Arbeitsebene eingeschoben, wodurch der Hilfskern 18 die Buchse 27 auf dem Kern 16 in die zweite Arbeitsebene über die Spreizhülse 42 schiebt. Die dort im vorigen Arbeitszyklus kalibrierte Buchse 27 wird gleichzeitig aus der Vorrichtung 10 herausgestoßen (FIG. 12). Die Vorrichtung 10 ist dann in der ersten Arbeitsebene für die Aufnahme einer neuen Platine 26 vorbereitet. Die Arbeitsabläufe der Vorformung, der Zwischenformung und der Endformung der Buchse 27 wiederholen sich und in der Stellung gemäß Figuren 4 und 10 sind die beiden Werkzeuge 30, 32 geschlossen und bilden einen zylindrischen Kalibrierhohlraum, der die Buchse 27 umschließt. In dieser Stellung wird die Betätigungsstange 38 in Richtung des Pfeiles A (FIG. 10) gezogen, wodurch die Spreizhülse 42 durch Wirkung des Konus 40 aufgeweitet wird und die Buchse 27 kalibriert.

    [0027] In der dargestellten Vorrichtung 10 wird also eine Platine 26 ohne jegliche Handlingsgeräte in einer ersten Arbeitsebene hochgenau rundgebogen und verschlossen und in der zweiten Arbeitsebene kalibriert.


    Ansprüche

    1. Verfahren zum Rundbiegen von Buchsen, bei dem eine Platine (26) in einen Spalt zwischen einem, zur Innenkontur der Buchse (27) komplementären Kern (16) und einem ersten Formstempel (12) eingelegt wird, der eine erste mehrteilige Formkammer (22) aufweist, deren einer Teil eine Innenkontur hat, die zur Außenkontur der Buchse (27) komplementär ist und deren anderer Teil die Höhe der Formkammer vergrößert, sodaß sich diese über mehr als den halben Buchsenumfang erstreckt, daß durch relatives Einfahren des Kerns (16) in die erste Formkammer (22) die Platine (26) zu einem etwa U-förmigen Formling gebogen wird, daß durch relatives Einfahren des in der ersten Formkammer (22) eingetauchten Kerns (16) in eine ebenfalls zur Buchsenkontur komplementäre zweite Formkammer (24) eines zweiten Formstempels (14) die beiden Schenke des U-förmigen Formlings in einer Endformung zu einer Buchse (27) verformt werden, wobei der Kern (16, 18) in die erste Formkammer (22) tiefer eingefahren wird, als es dem Buchsenradius entspricht, und nach der Vorformung und vor der Endformung eine Hilfsformung erfolgt, bei welcher der Abstand der U-Schenke des Formlings verringert wird, dadurch gekennzeichnet, daß während der Hilfsformung der Kern (16,18) einen größeren Querschnitt aufweist als bei der Endformung und in Richtung der U-Schenke des Formlings verlängert ist und daß durch relatives Einfahren der Schenkel des Formlings zusammen mit dem vergrößerten Kern (16,18) in die zweite Formkammer (24) die Schenkelenden (26') entsprechend der Formkammerkontur jeweils nach innen gegen den vergrößerten Kern (16,18) gebogen werden, ohne die an den Schenkelenden (26') angrenzenden Schenkelbereiche mitzubiegen.
     
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (16, 18) während der Endformung der Buchse (27) in die zweite Formkammer (24) tiefer eingefahren wird, als es dem Buchsenradius entspricht, sodaß die Buchsenachse nach Endformung der Buchse (27) im Abstand von der Stirnflächenebene (19) des zweiten Formstempels (14) innerhalb dessen Formkammer (24) liegt.
     
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergrößerung des buchsenkomplementären Kerns (16) durch axiales Einfahren eines Hilfskerns (18) erfolgt.
     
    4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Beginn der Biegungen der beiden Enden (26') des Formlings mit geringer Verzögerung erfolgt.
     
    5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bearbeitung der Buchse (27) in zwei parallelen Arbeitsebenen erfolgt, daß in der ersten Arbeitsebene mindestens die Vorformung und die Endformung der Buchse (27) stattfinden, die dann axial in die zweite Arbeitsebene geschoben und dort kalibriert wird.
     
    6. Verfahren nach Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchse (27) nach ihrer Endformung von dem Hilfskern (18) in die zweite Arbeitsebene und auf eine Spreizhülse (42) der Kalibrierstation geschoben wird..
     
    7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß während der Vorformung in der geschlossenen Stellung beider Formkammern (22,24) deren Umfangskontur - abgesehen von der Wandstärke der Buchse (27) - der Außenkontur des im Querschnitt vergrößerten Kerns (16,18) komplementär ist.
     
    8. Biegevorrichtung zur Herstellung von Buchsen (27) mit einem Kern, einem unteren Formstempel (12) und einem oberen Formstempel (14) zur Ausführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (16, 18) und die erste Formkammer (22) während des Vorformungsvorganges jeweils einen größeren Querschnitt aufweisen als während des Endformungsvorganges und in Richtung der U-Schenkel des Formlings verlängert sind.
     
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Formstempel (12) einen in Buchsenachsrichtung verschiebbaren Schieber (20) lagert, der einen Teil der ersten Formkammer (22) bildet, und daß die Teilungsebene, des den Schieber (20) umfassenden ersten Formstempels (12) im Abstand von der Buchsenmitte auf der Seite des zweiten Formstempels liegt.
     
    10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (16) während der Vorformung durch einen Hilfskern (18) ergänzt ist, der mit einer konkaven Fläche auf dem Kern (16) aufsitzt und eine konvexe Arbeitsfläche aufweist, die zur Formkammerinnenfläche des zweiten Formstempels (14) komplementär ist.
     
    11. Vorrichtung nach Ansprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfskern (18) mit dem Schieber (20) eine verschiebbare Baueinheit bildet.
     
    12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Formstempel (14) aus zwei Hälften (14a, 14b) besteht, deren eine (14b) an der angetriebenen Hälfte (14a) mit ihrer Formkammerhälfte in Stempelbewegungsrichtung beweglich geführt ist und mittels Federkraft in eine zur anderen Stempelhälfte (14a) versetzte Ausgangslage vorgespannt ist, sodaß die Formkammer (24) an der Position der Buchsenränder zu deren Verzahnung eine Stufe (17) bildet.
     
    13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8-12, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Formstempel (12, 14) eine Breite mindestens gleich der doppelten Breite der Buchse (27) aufweisen und axial neben ihren Formkammern (22, 24) jeweils eine Kalibrierkammer (34, 36) aufweisen, daß beide Kalibrierkammern (34, 6) dieselben Wölbungen wie ihre jeweils zugeordneten Formkammern (22, 24) aufweisen, sich aber jeweils nur über einen Umfangswinkel von 180° erstrecken und im Endformungsvorgang einen umfangsgeschlossenen Kalibrierhohlraum entsprechend der Außenmantelfläche der Buchse (27) bilden und daß in diesem Kalibrierhohlraum eine Spreizeinrichtung (40, 42) angeordnet ist.
     
    14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (16) hohl ausgebildet ist und von einer axial bewegten Betätigungsstange (38) durchsetzt wird, die im Bereich des Kalibrierhohlraumes einen Konus (40) aufweist, der mit einem Innenkonus einer Spreizhülse (42) zusammenwirkt.
     


    Claims

    1. Method for the circular bending of bushes, in which a sheet bar (26) is introduced into a gap between a core (16) complementing the inner contour of the bush (27) and a first shaping die (12), which comprises a first multi-part shaping chamber (22), whereof one part has an inner contour which is complementary to the outer contour of the bush (27) and whereof the other part increases the height of the shaping chamber, so that the latter extends over more than half the periphery of the bush, that due to relative introduction of the core (16) into the first shaping chamber (22) the sheet bar (26) is bent to form an approximately U-shaped blank, that due to relative introduction of the core (16) plunged in the first shaping chamber (22), into a second shaping chamber (24) of a second shaping die (14), likewise complementing the bush contour, the two legs of the U-shaped blank are deformed in a final shaping operation to form a bush (27), the core (16, 18) being introduced deeper into the first shaping chamber (22) than corresponds to the bush radius, and after pre-shaping and before final shaping, auxiliary shaping takes place, in which the distance between the U-legs of the blank is reduced, characterised in that during auxiliary shaping, the core (16, 18) has a greater cross-section than in the case of final shaping and is elongated in the direction of the U-legs of the blank and that due to relative introduction of the legs of the blank together with the enlarged core (16, 18) into the second shaping chamber (24), the ends of the legs (26') are bent corresponding to the contour of the shaping chamber respectively inwards against the enlarged core (16, 18), without jointly bending the regions of the legs adjoining the ends of the legs (26').
     
    2. Method according to Claim 1, characterised in that during the final shaping of the bush (27), the core (16, 18) is introduced deeper into the second shaping chamber (24) than corresponds to the radius of the bush, so that after final shaping of the bush (27), the axis of the bush lies at a distance from the plane of the end face (19) of the second shaping die (14) within its shaping chamber (24).
     
    3. Method according to Claim 1 or 2, characterized in that the enlargement of the core (16) complementing the bush takes place by the axial introduction of an auxiliary core (18).
     
    4. Method according to Claim 3, characterised in that the beginning of the bending of the two ends (26') of the blank takes place with a slight delay.
     
    5. Method according to one of Claims 1 to 4, characterised in that the machining of the bush (27) takes place in two parallel working planes, that in the first working plane at least the pre-shaping and the final shaping of the bush (27) take place, which is then introduced axially into the second working plane and calibrated there.
     
    6. Method according to Claims 3 to 5, characterised in that after its final shaping, the bush (27) is pushed by the auxiliary core (18) into the second working plane and onto an expanding sleeve (42) of the calibrating station.
     
    7. Method according to one of Claims 1 to 6, characterised in that during the pre-shaping in the closed position of both shaping chambers (22, 24), their peripheral contour - apart from the wall thickness of the bush (27) - complements the outer contour of the core (16, 18) of enlarged cross-section.
     
    8. Bending device for producing bushes (27) with a core, a lower shaping die (12) and an upper shaping die (14) for carrying out the method according to one or more of Claims 1 to 7, characterized in that during the pre-shaping operation, the core (16, 18) and the first shaping chamber (22) respectively have a larger cross-section than during the final shaping operation and are extended in the direction of the U-legs of the blank.
     
    9. Device according to Claim 8, characterised in that the first shaping die (12) supports a slide (20) displaceable in the axial direction of the bush, which slide forms part of the first shaping chamber (22) and that the plane of separation of the first shaping die (12) comprising the slide (20) lies at a distance from the centre of the bush on the side of the second shaping die.
     
    10. Device according to Claim 8 or 9, characterised in that during the pre-shaping, the core (16) is supplemented by an auxiliary core (18), which is seated by a concave surface on the core (16) and has a convex working surface, which complements the inner surface of the shaping chamber of the second shaping die (14).
     
    11. Device according to Claims 9 and 10, characterised in that the auxiliary core (18) with the slide (20) forms a displaceable structural unit.
     
    12. Device according to one of Claims 8 to 11, characterised in that the second shaping die (14) consists of two halves (14a, 14b), whereof one (14b) is guided to move on the driven half (14a) with its shaping chamber half in the direction of movement of the die and is pre-tensioned by means of spring force into an initial position offset with respect to the other die half (14a), so that at the position of the bush edges, the shaping chamber (24) forms a step (17) for their denticulation.
     
    13. Device according to one of Claims 8 to 12, characterised in that the two shaping dies (12, 14) have a width at least equal to double the width of the bush (27) and axially beside their shaping chambers (22, 24) respectively comprise a calibrating chamber (34, 36), that both calibrating chambers (34, 36) have the same curvatures as their respectively associated shaping chambers (22, 24), but respectively extend only over a peripheral angle of 180° and in the final shaping operation form a peripherally closed calibration cavity corresponding to the outer surface of the bush (27) and that located in this calibrating cavity is an expanding device (40, 42).
     
    14. Device according to Claim 13, characterised in that the core (16) has a hollow construction and is penetrated by an axially moving actuating rod (38), which in the region of the calibration cavity comprises a cone (40), which cooperates with an inner cone of an expanding sleeve (42).
     


    Revendications

    1. Procédé pour cintrer des boîtes, dans lequel on place un flan (26) dans une fente entre un noyau (16), complémentaire du contour intérieur de la boîte (27), et un premier poinçon de formage (12) qui présente une première chambre de formage (22) en plusieurs parties dont une partie a un contour intérieur qui est complémentaire du contour extérieur de la boîte (27), et dont l'autre partie accroît la hauteur de la chambre de formage, de sorte que celle-ci s'étend sur plus que la demi-périphérie de la boîte, que, par suite de l'introduction relative du noyau (16) dans la première chambre de formage (22) le flan (26) se cintre pour donner une ébauche à peu près en forme de U, que, par suite de l'introduction relative du noyau (16), enfoncé dans la première chambre de formage (22), dans une seconde chambre de formage (24), également complémentaire du contour de la boîte, d'un second poinçon de formage (14), les deux ailes de l'ébauche en forme de U se forment en une opération de formage finale pour donner une boîte (27), procédé dans lequel le noyau (16, 18) est introduit dans la première chambre de formage (22) plus profondément que cela ne correspond au rayon de la boîte et qu'après le formage préparatoire et avant le formage final, se fait un formage auxiliaire par lequel la distance des ailes du U de l'ébauche se réduit, caractérisé par le fait que, pendant le formage auxiliaire, le noyau (16, 18) présente une plus grande section que lors du formage final et qu'il se prolonge selon la direction des ailes du U de l'ébauche et que, par suite de l'introduction relative des ailes de l'ébauche, en même temps que le noyau (16, 18) grossit, dans la seconde chambre de formage (24), les extrémités (26') des ailes se cintrent chacune vers l'intérieur, de façon correspondant au contour de la chambre de formage, contre le noyau agrandi (16, 18), sans que les zones des ailes jouxtant les extrémités (26') des ailes se cintrent en même temps.
     
    2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par le fait que, pendant le formage final de la boîte (27), le noyau (16, 18) s'introduit dans la seconde chambre de formage (24) plus profondément que cela correspond au rayon de la boîte, de sorte qu'après le formage final de la boîte (27), l'axe de la boîte se trouve à une certaine distance du plan de surface frontale (19) du second poinçon de formage (14), à l'intérieur de sa chambre de formage (24).
     
    3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que le grossissement du noyau (16) complémentaire de la boîte se fait par introduction axiale d'un noyau auxiliaire (18).
     
    4. Procédé selon la revendication 3, caractérisé par le fait que le début des cintrage des deux extrémités (26') de l'ébauche se fait avec un léger retard.
     
    5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que la fabrication de la boîte (27) se fait dans deux plans de travail parallèles, que dans le premier plan de travail se produisent au moins le formage préparatoire et le formage final de la boîte (27) qui est alors poussée axialement dans le second plan de travail et y est calibrée.
     
    6. Procédé selon les revendications 3 à 5, caractérisé par le fait qu'après son formage final, la boîte (27) est poussée par le noyau auxiliaire (18) dans le second plan de travail et sur une douille expansible (42) de la station de calibrage.
     
    7. Procédé selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé par le fait que pendant le formage préparatoire, dans la position fermée des deux chambres de formage (22, 24), leur contour périphérique - abstraction faite de l'épaisseur de paroi de la boîte (27) - est complémentaire du contour extérieur du noyau (16, 18) de section grossie.
     
    8. Dispositif de cintrage pour fabriquer des boîtes (27), comportant un noyau, un poinçon de formage inférieur (12) et un poinçon de formage supérieur (14) pour mise en oeuvre du procédé selon une ou plusieurs des revendications 1 à 7, caractérisé par le fait que, pendant le processus de formage préparatoire, le noyau (16, 18), et la première chambre de formage (22) présentent chacun une section plus grande que pendant le processus de formage final et se prolongent selon la direction des ailes en U de l'ébauche.
     
    9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé par le fait que le premier poinçon de formage (12) porte un tiroir (20) qui peut coulisser selon la direction axiale de la boîte et forme une partie de la première chambre de formage (22), et que le plan de joint du premier poinçon de formage (12), qui contient le tiroir (20), se trouve à une certaine distance de l'axe de la boîte, du côté du second poinçon de formage.
     
    10. Dispositif selon la revendication 8 ou 9, caractérisé par le fait que, pendant le formage préparatoire, le noyau (16) est complété par un noyau auxiliaire (18) qui repose sur le noyau (16) par une surface concave et présente une surface de travail convexe qui est complémentaire de la surface intérieure de la chambre de formage du second poinçon de formage (14).
     
    11. Dispositif selon les revendications 9 et 10, caractérisé par le fait que le noyau auxiliaire (18) forme avec le tiroir (20) un sous-ensemble pouvant coulisser.
     
    12. Dispositif selon l'une des revendications 8 à 11, caractérisé par le fait que le second poinçon de formage (14) est constitué de deux moitiés (14a, 14b) dont l'une (14b) est guidée sur la moitié entraînée (14a), avec sa moitié de chambre de formage, mobile selon la direction du mouvement du poinçon, et au moyen d'une force élastique est précontrainte dans une position initiale décalée par rapport à l'autre moitié de poinçon (14a), de sorte que la chambre de formage (24) forme un décrochement (17) à la position des bords de la boîte pour leur crantage.
     
    13. Dispositif selon l'une des revendications 8-12, caractérisé par le fait que les deux poinçons de formage (12, 14) ont une largeur au moins égale au double de la largeur de la boîte (27) et présentent chacun, dans le sens axial, à côté de leurs chambres de formage (22, 24), une chambre de calibrage (34, 36), que les deux chambres de calibrage (34, 36) présentent les mêmes concavités que leurs chambres de formage (22, 24) correspondant à chacune, mais ne s'étendent chacune que sur un angle périphérique de 180° et, dans le processus de formage final, forment un espace creux de calibrage clos sur la périphérie et correspondant à la surface latérale extérieure de la boîte (27) et qu'un dispositif d'expansion (40, 42) est disposé dans cet espace clos de calibrage.
     
    14. Dispositif selon la revendication 13, caractérisé par le fait que le noyau (16) est conçu creux et qu'il est traversé par une tige de manoeuvre (38) qui se déplace axialement, dans la zone de l'espace creux de calibrage, présente un cône (40) qui collabore avec un cône intérieur d'une douille expansible (42).
     




    Zeichnung