(19)
(11) EP 0 822 974 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
13.10.1999  Patentblatt  1999/41

(21) Anmeldenummer: 96914940.0

(22) Anmeldetag:  18.04.1996
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6C11D 3/39, C11D 11/00, C11D 17/06
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP9601/618
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 9634/081 (31.10.1996 Gazette  1996/48)

(54)

LAGERSTABILES, BLEICHAKTIVATOREN ENTHALTENDES GRANULAT UND SEINE HERSTELLUNG

LONG SHELF LIFE GRANULATE CONTAINING BLEACH ACTIVATORS AND ITS PRODUCTION

GRANULAT STABLE AU STOCKAGE CONTENANT DES ACTIVATEURS DE BLANCHIMENT ET SON MODE DE PRODUCTION


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE DE ES FR GB IE IT NL

(30) Priorität: 28.04.1995 DE 19515233

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
11.02.1998  Patentblatt  1998/07

(73) Patentinhaber: Henkel Kommanditgesellschaft auf Aktien
40191 Düsseldorf (DE)

(72) Erfinder:
  • KRUSE, Hans
    D-41352 Korschenbroich (DE)
  • BAUER, Volker
    D-40589 Düsseldorf (DE)
  • JUNG, Dieter
    D-40723 Hilden (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 374 867
WO-A-93/13194
GB-A- 2 015 050
WO-A-92/02608
DE-A- 4 232 494
US-A- 4 059 538
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines lagerstabilen, Bleichaktivatoren enthaltenden Granulats als Komponente eines Mittels für die Textilwäsche oder für Reinigungsmittel durch Granulieren eines feuchten pulverförmigen Gemisches aus einem pulverförmigen Bleichaktivator, einem pulverförmigen Granulierhilfsmittel und einer wäßrigen Lösung des gleichen und/oder eines anderen Granulierhilfsmittels oder einer wäßrigen Lösung anderer Wirksubstanzen von Wasch- oder Reinigungsmitteln oder Wasser mittels Agglomerieren der feuchten Partikel in einem Mischgranulator und darauf folgendem Trocknen der feuchten Granulate sowie gegebenenfalls Absieben von Überkorn und Feinanteilen.

    [0002] Im bekannten Herstellungsverfahren kann als Mischgranulator beispielsweise ein sogenannter Pflugscharmischer (Fa. Lödige) mit einer in einem horizontalen zylindrischen Gehäuse liegenden zentralen, rotierenden Welle eingesetzt werden, an der pflugscharförmige Paddel angebracht sind. Die nach dem Granulieren erhaltenen feuchten Granulate können in üblichen Trocknem, z. B. in Wirbelschichttrocknern weiterverarbeitet werden. Probleme entstehen allerdings durch das Agglomerieren der bereits fertiggestellten, aber noch feuchten Granulate im Eintrittsbereich des Trockners.

    [0003] Textilwaschmittel und Reinigungsmittel, z. B. Mittel für die maschinelle Geschirreinigung, enthalten als bleichaktive Verbindungen oft anorganische Peroxide und Peroxohydrate. Der wichtigste Vertreter ist das Natriumperborat. Es hydrolisiert in Wasser unter Bildung von Wasserstoffperoxid und ermöglicht auf diese Weise eine oxidative Bleiche. Die Bleichwirkung hängt jedoch stark von der Temperatur ab. So enffaltet Natriumperborat eine deutliche Bleichwirkung erst ab etwa 60 °C.

    [0004] Bei niedrigeren Temperaturen kann die Oxidationswirkung der anorganischen Perverbindungen durch Zusatz von Aktivatoren verbessert werden. Dabei handelt es sich üblicherweise um Acylierungsmittel, die in der Waschflotte mit Wasserstoffperoxid im alkalischen Milieu organische Persäuren bilden. Diese zeigen infolge ihres im Vergleich zu Wasserstoffperoxid höheren Oxidationspotentials im Bereich niedriger Temperaturen eine gute Bleichwirkung. Als bekanntes Beispiel für einen solchen Bleichaktivator sei Tetraacetylethylendiamin (TAED) genannt.

    [0005] Die Bleichmittelaktivatoren, beispielsweise aus der Klasse der N- und O-Acylverbindungen, sind allerdings stark hydrolyseempfindlich, vor allem in Gegenwart der in Wasch- und Reinigungsmitteln allgemein üblichen Alkalien. Die sich daraus für die Lagerstabilität der Textilwaschmittel ergebenden Probleme werden außerdem dadurch noch verstärkt, daß die Aktivatoren häufig in Wasser schlecht löslich sind, so daß feinstpulvrige Materialien mit schneller Dispergierbarkeit zum Einsatz kommen. Die feinstteilige Form ermöglicht aber aufgrund der großen Oberfläche die verstärkte Hydrolyse der Aktivatoren während ihrer Lagerung. Die Hydrolyseempfindlichkeit führt, mit anderen Worten, zu einem beschleunigten Abbau des Aktivsauerstoffgehaltes des Bleichmittels. Der lockere Aufbau der bekannten Bleichaktivatorgranulate, deren Schüttgewicht bei etwa 530 bis 550 g/l liegt, läßt außerdem "migrierendes" Wasser in das Innere des Granulatkorns eindringen.

    [0006] Zur Lösung dieses Problems wird der Bleichaktivator in der Praxis als getrennt hergestelltes Granulat den trockenen Wasch- bzw. Reinigungsmittelgemischen zugegeben. Die Lagerstabilität wird außerdem dadurch erhöht, daß man bei der Herstellung den trockenen, feinstteiligen Bleichaktivator mit einem trockenen, ebenfalls feinstteiligen Granulierhilfsstoff mischt und erst dann befeuchtet und granuliert. So wird in dem Verfahren nach der DE 30 11 998 C2 der Bleichaktivator TAED mit dem Granulierhilfsmittel Natriumcarboxymethylcellulose granuliert. Das im Granulatkorn homogen verteilte Granulierhilfsmittel schützt die feinstteiligen Bleichaktivatorpartikel vor dem Zutritt von migrierendem Wasser und vermindert auf diese Weise die Hydrolyseempfindlichkeit des fertigen Granulatkorns. In dem Verfahren nach der europäischen Patentanmeldung EP-A-0374867 wird die Lagerstabilität dadurch erhöht, daß man den Aktivator mit einem Hilfsmittel umhüllt. Zur Herstellung der Aktivatorgranulate wird dabei der pulverförmige Aktivator zunächst befeuchtet, anschließend mit Stärke- oder Cellulosederivaten gemischt und granuliert. Gewünscht wird jedoch noch eine weitere Erhöhung der Lagerstabilität.

    [0007] Anzustreben ist ferner eine Verbesserung der Abriebsstabilität der Granulate, also der mechanischen Stabilität der Bleichaktivatorgranulate, um den beim Transport oder bei sonstiger mechanischer Beanspruchung entstehenden Feinanteil infolge Reibung der Granulate aneinander möglichst gering zu halten.

    [0008] Gewünscht wird außerdem eine Verbesserung des optischen Eindrucks des fertigen Wasch- und Reinigungsmittelgranulats, der im Wunsch nach einer Verstärkung des Weißgrades zum Ausdruck kommt. Die bekannten Aktivatorgranulate haben nämlich ein geringfügig dunkleres Aussehen als die Wasch- und Reinigungsmittelgranulate, denen sie beigemischt werden, so daß sich kein einheitlich weißes Erscheinungsbild ergibt. Das dunkle Aussehen der bekannten Granulate wird nach den Erkenntnissen der Erfinder von der durch die anhaftenden sehr feinen bis gröberen Partikel gebildeten rauhen Oberfläche verursacht, deren mikroskopischen Unebenheiten zu einer entsprechenden Schattenbildung führt.

    [0009] Eine weitere Forderung ergibt sich aus einem speziellen Einsatzgebiet der Bleichaktivatorgranulate. Zur Verminderung des Verpackungsanteils bei festen und rieselfähigen Wasch- und Reinigungsmitteln sind besonders hohe Schüttgewichte erwünscht. Derartige Produkte können auf unterschiedliche Weise hergestellt werden.

    [0010] So beschreibt die deutsche Patentanmeldung DE-A-4232494 ein Verfahren zur Herstellung von granulafförmigen Bleichaktivator-Zusammensetzungen bei dem zuerst ein Kern partikel aus einem Bleichmittel oder einer anderen wasserlöslichen Substanz hergestellt wird und dieses Kernpartikel anschließend mit dem pulverförmigen Bleichaktivator unter Zuhilfenahme eines organischen Bindemittels granuliert wird. Schüttgewichte dieser Granulate werden jedoch nicht offenbart.

    [0011] Besonders hohe Schüttgewichte von etwa 800 g/l und mehr werden in einem aus der DE 39 26 253 A1 bekannten Verfahren erreicht. Hier werden verdichtete Granulate aus Vorgemischen von festen Inhaltsstoffen von Wasch- und Reinigungsmitteln unter Zusatz von wasserlöslichen, wasseremulgierbaren oder wasserdispergierbaren Plastifizier- und/oder Gleitmitteln geformt. Dazu verarbeitet man die Vorgemische zu einer homogenen Masse und verpreßt sie bei Drücken zwischen 25 und 200 bar über Lochformen mit Öffnungsweiten der vorbestimmten Granulatdimension zu Strängen. Die austretenden verdichteten Stränge werden auf die vorbestimmte Granulatdimension zerkleinert. Man rundet die aus der Extruder-Granulierung anfallenden warmen und feuchten zylindrischen Granulate in einem Verrunder (Rondiergerät) unter Zusatz von Zeolith NaA-Pulver als Pudermittel ab. Nach dem Trocknen und Sieben sowie Abmischen mit restlichen Inhaltsstoffen erhält man das Waschmittelendprodukt.

    [0012] Die Extrudate können neben Bleichmitteln auch Bleichaktivatoren, z. B. TAED, enthalten. Da die Extrudate jedoch die für Waschmittel üblichen Alkalien enthalten und die Bleichaktivatoren der anorganischen Peroxidverbindungen in Gegenwart von Alkalien stark hydrolyseempfindlich sind, ist es zweckmäßig, die Bleichaktivatoren nicht zusammen mit den anderen festen Inhaltsstoffen zu extrudieren, sondern separat als Granulate herzustellen und diese den getrockneten Extrudaten zuzugeben.

    [0013] Die im bekannten Verfahren (DE 30 11 998 C2) hergestellten relativ lockeren Aktivatorgranulate vermindern jedoch in unerwünschter Weise das Schüttgewicht des Waschmittelendprodukts. Der Unterschied in der Dichte der Extrudate und der Aktivatorgranulate kann außerdem zu einer Entmischung des Waschmittelendprodukts führen.

    [0014] Anzustreben sind daher Bleichaktivatorgranulate mit einem den genannten Extrudaten angenäherten Schüttgewicht sowie einer entsprechenden Kornform. Dazu wird in der DE 41 43 016 A1 vorgeschlagen, die Aktivatorgranulate auf die gleiche Weise wie die die Hauptinhaltsstoffe der Waschmittel enthaltenden Extrudate herzustellen. Ein praktisch wasserfreies Gemisch aus Bleichaktivator, Aniontensid, Solubilisierungshilfsmittel und gegebenenfalls weiteren Zusatzstoffen wird homogenisiert und unter Anwendung erhöhten Drucks strangförmig extrudiert. Die austretenden Stränge werden in kurze Stücke geschnitten und gegebenenfalls abgerundet sowie, falls gewünscht, nach Größe klassiert. Die zur Extrusion notwendigen Zusatzstoffe begrenzen jedoch in nachteiliger Weise den maximal möglichen Aktivatorgehalt im Extrudat.

    [0015] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Herstellungsverfahren für Bleichaktivatorgranulate zu entwickeln, die gegenüber den im Mischgranulator hergestellten bekannten Granulaten ein erhöhtes Schüttgewicht und eine deutlich höhere mechanische Abriebstabilität sowie bei Abmischung mit Granulaten der restlichen Inhaltsstoffe von Wasch- und Reinigungsmitteln unter Einschluß alkalischer Komponenten deutlich langsamer hydrolisieren, also einen erheblich geringeren Abbau des Aktivsauerstoffgehalts des Waschmittelendprodukts hervorrufen. Außerdem sollen erheblich höhere Aktivatorgehalte im Granulat als im bekannten Extrudat möglich sein. Schließlich sollen die Granulate im Eintrittsbereich des Trockners nicht mehr wie im bekannten Verfahren agglomerieren.

    [0016] Diese Aufgabe wird im eingangs genannten Verfahren erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß man vor dem Trocknen der feuchten Granulate auf die gewünschte Resffeuchte diese einem weiteren Apparat (Verrunder) zuführt und sie dort aneinander und an der Wand und/oder am Boden des Verrunders abreiben und gleichzeitig so stark kompaktieren läßt, daß die Granulate nach dem Trocknen ein Schüttgewicht von mindestens 580 g/l, insbesondere von mindestens 630 g/l aufweisen.

    [0017] Erfindungsgemäß wird also nicht die technisch verhältnismäßig aufwendige, mit erhöhten Drücken arbeitende Extrusionsmethode eingesetzt, sondern zwischen dem bekannten Verfahrensschritt des Feuchtgranulierens in einem Mischgranulator, z. B. einem Pflugscharmischer, und dem Trocknungsschritt wird ein weiterer Verfahrensschritt eingefügt. Hier läßt man die Granulate aneinander und an der Innenwand eines Verrunders ausreichend lange abreiben, so daß sich die bei der Feuchtagglomeration entstandene rauhe Oberfläche der Partikel glättet. Gleichzeitig führen die von allen Seiten auf ein Granulatkorn wirkenden Stöße zu einer Verkleinerung der geometrischen Größe, also zu einer Verdichtung, und zu einer festen Verbindung der im Granulatkorn enthaltenen agglomerierten feinteiligen Einzelpartikel. Die häufige Kollision führt außerdem zu einer Agglomeration mehrerer feuchter Granulate sowie einer nachfolgenden Verrundung und damit zu kompakten, abgerundeten Granulaten, also zu einer Kornvergrößerung bei gleichzeitiger Dichteerhöhung. Ein erhöhtes Schüttgewicht sowie eine höhere mechanische Stabilität ist die Folge. Dieser Verdichtungseffekt wurde oben unter den Begriff "kompaktieren" zusammengefaßt.

    [0018] Die sehr häufige Berührung und Kollision der feuchten Granulate miteinander im erfindungsgemäßen Verrundungsschritt erfordert eine relativ hohe Dichte der Granulatwolke im Verrunder, die einer Dichte einer ruhenden Schüttung entspricht, also einen sehr viel geringeren mittleren Abstand der Granulate zueinander als beispielsweise in einer Wirbelschicht.

    [0019] Neben der Erhöhung des Schüttgewichts und der mechanischen Stabilität zeigt das erfindungsgemäße Herstellungsverfahren weitere Vorteile. Die nach dem Verrunden enthaltenen feuchten Granulate neigen erheblich weniger als im bekannten Verfahren (DE 30 11 998 C2) und unter üblichen Verfahrensbedingungen überhaupt nicht mehr zum Agglomerieren in der nachfolgenden Trocknungsstufe, die üblicherweise in einem Wirbelschichttrockner durchgeführt wird. Der Anteil von Überkorn ist damit erheblich geringer.

    [0020] Gegenüber dem auf die bekannte Weise hergestellten Granulat ist das erfindungsgemäße Granulat mit einem Schüttgewicht von etwa 580 bis 700 g/l um etwa 50 bis 150 g/l schwerer. Das Schüttgewicht der erfindungsgemäß hergestellten Granulate liegt damit ebenso hoch wie bei den durch Extrusion entsprechend der DE 41 43 016 A1 hergestellten Produkten.

    [0021] Ein weiterer Vorteil liegt in dem deutlich höheren Weißgrad. Die glatte abgerundete Oberfläche läßt aufgrund von geringerer Schattenbildung das Granulat optisch heller erscheinen, so daß sich nach dem Zumischen zu den Granulaten der Hauptinhaltsstoffe der Wasch- und Reinigungsmittel ein optisch einheitliches Erscheinungsbild ergibt.

    [0022] Die erfindungsgemäßen Aktivatorgranulate zeigten weitere überraschende Effekte. Werden die Granulate mit den die Hauptinhaltsstoffe der Waschmittel enthaltenden Extrudaten abgemischt, so wird eine gegenüber dem theoretischen Wert überproportionale Schüttgewichtserhöhung beobachtet.

    [0023] Die Hydrolyseempfindlichkeit der erfindungsgemäßen Granulate nach dem Abmischen zum Wasch- bzw. Reinigungsmittelendprodukt und damit der Abbau des Aktivsauerstoffgehalts des fertigen Wasch- bzw. Reinigungsmittels war beim Einsatz der erfindungsgemäßen Granulate in überraschender Weise deutlich geringer als beim Einsatz der mit bekannten Verfahren hergestellten Aktivatorgranulate.

    [0024] In einer vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens läßt man die feuchten Granulate in einem Verrunder mit rotierender, horizontaler Bodenplatte bei gleichzeitigem Einblasen eines Arbeitsgases, insbesondere Kaltluft, von unten zwischen die Gehäusewand und den Rand der Bodenplatte abreiben und kompaktieren. Derartige Verrunder sind bekannt und beispielsweise unter dem Namen "Marumerizer" (Fa. Elanco) erhältlich.

    [0025] Die Verwendung eines solchen Verrunders in einem Verfahren zur Granulation von Waschmitteln wird in der amerikanischen Patentanmeldung US-A-4059538 beschrieben. Hier besteht ein erfindungsgemäßer Vorteil darin, daß diese Granulation im Verrunder schneller abläuft, als die Sprühtrocknung der Waschmittelformulierung. Hinweise auf die Verarbeitung von Bleichaktivatoren in diesem Verruder enthält die Anmeldung jedoch nicht.

    [0026] Auch der Einsatz mehrerer Verrunder kann vorteilhaft sein. Dazu wird vorgeschlagen, daß man die feuchten Granulate in mehreren, in Reihe hintereinandergeschalteten Verrundern (Verrunder-Kaskade) abreiben und kompaktieren läßt.

    [0027] Vorzugsweise wird eine Verweilzeit der feuchten Granulate im Verrunder von 5 bis 180 s, insbesondere von 15 bis 80 s eingestellt. Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Herstellungsverfahrens hat sich außerdem eine Umfangsgeschwindigkeit der rotierenden Bodenplatte von mindestens 10 m/s, insbesondere von mindestens 15 m/s als günstig herausgestellt. Bevorzugt ist außerdem eine Feuchte von 5 bis 20 Gew.-%, insbesondere von 10 bis 15 Gew.-% der feuchten Granulate vor dem Verrunden.

    [0028] Als Bleichaktivator können alle heute für diesen Einsatzzweck bekannten Stoffe bzw. Stoffgemische verwendet werden. Der Vollständigkeit halber seien die Stoffe noch einmal wie folgt zusammengefaßt: geeignete Bleichaktivatoren für Perverbindungen sind dementsprechend O- und/oder N-acylierte Verbindungen wie Pentaacetylglucose (PAG), Pentapropionylglucose (PPG), Tetraacetylethylendiamin (TAED), Tetraacetylglycoluril (TAGU), Triacetylethanolamin (TAEA), acylierte Triazinderivate wie 1,5-Diacetyl-2,4-dioxohexahydro-1,3,5-triazin (DADHT), Carbonsäureanhydride, wie Bernsteinsäure-, Benzoesäure- oder Phthalsäureanhydrid, Salze gemischter Anhydride, wie Natrium- oder Magnesiumdiacetylphosphat (NADAP bzw. MGDAP), Phenolester wie p-Carboxylphenylacetat, p-Sulfonylphenylacetat, sowie weitere Phenolester mit einem anionischen Substituenten am Phenylrest.

    [0029] Vorzugsweise setzt man als Bleichaktivator Tetraacetylethylendiamin (TAED) ein.

    [0030] Als Granulierhilfsmittel wird im erfindungsgemäßen Verfahren vorzugsweise eine Verbindung aus der Klasse der wasserlöslichen Celluloseether, Stärke und Stärkeether verwendet. Bevorzugt ist hier Carboxymethylcellulose, insbesondere Natriumcarboxymethylcellulose. Weitere Angaben zu den Granulierhilfsmitteln finden sich in der DE 30 11 998 C2, auf die hier zur Ergänzung der Offenbarung ausdrücklich verwiesen wird.

    [0031] Während des Granulierens im Mischgranulator können als Granulierhilfsmittel auch Zusatzstoffe wie oxidationsstabile Komplexbildner und Stabilisatoren für Perverbindungen und/oder weitere Bestandteile von Wasch- und Reinigungsmitteln zugemischt bzw. über die wäßrige Granulierflüssigkeit eingebracht werden. Beispiele hierfür sind Salze von Polyphosphonsäuren, wie 1-Hydroxyethan-1,1-diphosphonat, Ethylendiamin-tetramethylenphosphonat und Diethylentriaminpentamethylenphosphonat, jeweils in Form des Natriumsalzes. Der Anteil der Phosphonat-Zusätze beträgt vorzugsweise 3 bis 10 Gew.-% und besonders bevorzugt 5 bis 8 Gew.-%, jeweils bezogen auf das getrocknete Bleichaktivatorgranulat. Die bevorzugte Menge an Phosphonat ist hier nicht auf das flüssige Granulierhilfsmittel, sondem auf das fertige Produkt bezogen, da es sich herausgestellt hat, daß nicht die Phosphonatkonzentration im Granulierhilfsmittel, sondern die absolute Menge an aufgesprühtem Phosphonat wesentlich ist. Der Vorteil liegt in der Verstärkung des Verrundungs- und Kompaktiereffekts und damit auch in einer Erhöhung des Schüttgewichts des getrockneten Bleichaktivatorgranulats. Ein mit dem erfindungsgemäßen Bleichaktivatorgranulat abgemischtes Universalwaschmittel enthält in diesem Fall etwa 0,5 Gew.-% dieser Zusätze.

    [0032] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens setzt man im Granulier- und/oder Kompaktierschritt als Granulierhilfsmittel eine von Carboxymethylcellulose freie Lösung eines Stabilisators für Perverbindungen, insbesondere eines Salzes einer Polyphosphonsäure, und gegebenenfalls weiterer Bestandteile von Wasch- und Reinigungsmitteln ein. Insbesondere wird vorgeschlagen, daß das Granulierhilfsmittel neben Wasser ausschließlich Polyphosphonat enthält.

    [0033] Im erfindungsgemäßen Verfahren ist es besonders bevorzugt, wenn man einen feinteiligen Feststoff (Puder) den im Verrunder bewegten feuchten Granulaten zugibt. Die Bepuderung im Verrunder führt zu einer besseren Bewegung des feuchten Granulats und damit zu einer verbesserten Kompaktierung und Verrundung.

    [0034] Vorzugsweise enthält das Puder einen oder mehrere Bestandteile von Wasch- und/oder Reinigungsmitteln und insbesondere Zeolith NaA.

    [0035] Besonders bevorzugt ist es, wenn das Puder aus Feinanteilen des fertigen Bleichaktivator-Granulats besteht. Diese Feinanteile fallen bei der Absiebung des getrockneten Produktes regelmäßig an und werden üblicherweise in das Verfahren zurückgeführt, indem diese Feinanteile dem im ersten Verfahrensschritt, dem Granulierschritt, eingesetzten pulverförmigen Ansatz zugegeben werden. Im Gegensatz zu dieser Verfahrensführung werden die Feinanteile erfindungsgemäß also dem zweiten Verfahrensschritt zugeführt.

    [0036] Als vorteilhaft hat es sich herausgestellt, wenn man 1 bis 25 Gew.-%, vorzugsweise 3 bis 15 Gew.-%, Puder, bezogen auf das getrocknete fertige Bleichaktivator-Granulat, den im Verrunder bewegten feuchten Granulaten zugibt.

    [0037] Zum Optimieren der Verrundung und insbesondere zum Erreichen vorteilhafter Oberflächeneffekte, z. B. der Ausbildung einer besonders effektiven Sperrschicht gegen migrierendes Wasser und/oder einer Erhöhung des Weißgrades, können die oben genannten Zusatzstoffe, insbesondere eine wäßrige Lösung eines Granulierhilfsmittels, oder andere Inhaltsstoffe von Wasch- und Reinigungsmitteln beim Verrunden der feuchten Granulate gleichzeitig zugegeben, z. B. eingedüst werden.

    [0038] Der Wassergehalt des Granulates wird anschließend auf weniger als 3, vorzugsweise weniger als 2 und insbesondere weniger als 1,5 Gew.-% erniedrigt. Das Entziehen des überschüssigen Wassers kann durch Trocknen unter Wärmezufuhr erfolgen, wobei die Temperatur des Granulates zweckmäßigerweise 80 °C nicht übersteigt und unterhalb der Schmelztemperatur des Bleichaktivators liegt. Geeignet sind Trockner, die die granulare Struktur des Produkts nicht nachteilig verändern, beispielsweise Horden-, Vakuum- und insbesondere Wirbelschichttrockner.

    [0039] Gegenstand der Erfindung ist außerdem ein lagerstabiles, Bleichaktivatoren und ein Granulierhilfsmittel enthaltendes Granulat, hergestellt nach dem oben genannten Verfahren, das durch ein Schüttgewicht von mindestens 580 g/l, insbesondere mindestens 630 g/l gekennzeichnet ist.

    [0040] Das erfindungsgemäße Granulat zeigt die bereits genannten Vorteile und überraschenden Effekte, wobei der verbesserte Weißgrad der Granulate sowie die hohe Lagerstabilität der mit diesen Granulaten durch Abmischen fertiggestellten Wasch- und Reinigungsmittelendprodukte hier noch einmal besonders hervorgehoben werden sollen.

    [0041] Das erfindungsgemäße Granulat ist vorzugsweise gekennzeichnet durch einen Gehalt von 70 bis 97 Gew.-%, bevorzugt 80 bis 95 Gew.-%, an Bleichaktivator, insbesondere TAED, 0,5 bis 10 Gew.-% eines Granulierhilfsmittels, insbesondere Carboxymethylcellulose und gegebenenfalls weitere Bestandteile von Wasch- und Reinigungsmitteln, die zumindest gleich gut redispergierbar wie die genannten Bestandteile sind. Vorteilhaft ist die Möglichkeit eines besonders hohen Gehalts an Bleichaktivator. In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform enthält das erfindungsgemäße Granulat außerdem noch 0 bis 15 Gew.-%, bevorzugt 4 bis 8 Gew.-%, eines Stabilisators für Perverbindungen, insbesondere eines Salzes einer Polyphosphonsäure.

    [0042] Das erfindungsgemäße Granulat ist ferner dadurch gekennzeichnet, daß es einen als L*-Wert gemessenen Weißgrad, ermittelt mit dem Farbmeßgerät Minolta Chroma-Meter CR, von mindestens 80 aufweisen kann.

    [0043] Schließlich umfaßt der Gegenstand der Erfindung noch die mit den erfindungsgemäßen Granulaten durch Abmischen hergestellten Wasch- und Reinigungsmittelendprodukte, und dabei insbesondere solche Produkte, bei denen die die Hauptinhaltsstoffe enthaltenden Granulate in Form von einheitlichen, durch Strangpressen eines homogenen Vorgemisches und Zuschneiden des erhaltenen Strangs, also durch das bereits oben genannte Extrusionsverfahren, hergestellt worden sind und denen man die erfindungsgemäßen Granulate zugemischt hat.

    Beispiele



    [0044] Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung näher beschrieben.

    Beispiel 1



    [0045] Als Bleichaktivator wurde Tetraacetylethylendiamin (TAED) mit einer mittleren Korngröße von 0,01 bis 0,8 mm eingesetzt. Der Kornanteil zwischen 0,8 und 1,6 mm betrug 5 Gew.-%, der Anteil unter 0,01 mm lag bei 10 Gew.-%.

    [0046] In einem ersten zylindrischen Mischer mit vertikaler Achse und einer um diese Achse schnell rotierenden Welle mit Förder- und Mischwerkzeugen wurde kontinuierlich 1500 kg/h des pulverförmigen Bleichaktivators mit 43 kg/h Natriumcarboxymethylcellulose (CMC) sowie 500 kg/h Feinretourenanteil mit Korngrößen von weniger als 0,4 mm vermischt und gleichzeitig mit einer wäßrigen 32 %igen Natriumdiethylentriamin-Pentamethylenphosphonatlösung (Na7DTPMPA, kommerziell erhältliches Produkt "Dequest 2066") bedüst. Unter dem Begriff "Feinretourenanteil" sind die nach dem Trocknen abgesiebten Feinanteile zu verstehen, die in diesem Beispiel zum ersten Verfahrensschritt zurückgeführt werden. Die Vermischung und gleichmäßige Verteilung erfolgte in einer von den Werkzeugen auf der schnell umlaufenden Welle gebildeten Ringschicht. Schon in diesem Mischer wurden Granulate gebildet.

    [0047] Das Produkt durchlief dann einen zweiten zylindrischen Mischer mit jedoch horizontaler Achse und und wurde dort in die gewünschte Granulafform gebracht.

    [0048] Das entstandene Feuchtgranulat mit einem Wasseranteil von 11,2 Gew.-% wurde dann einer aus zwei hintereinander geschalteten Verrundern vom Typ "Marumerizer" bestehenden Verrunderkaskade zugeführt.

    [0049] In den zylindrischen Apparaten mit vertikalen Längsachsen rotierte jeweils eine mit Vorsprüngen und Ausnehmungen versehene Bodenplatte mit einer Umfangsgeschwindigkeit von 18 m/s. Zwischen der Innenwand des zylindrischen Gehäuses und dem Rand der rotierenden Platte wurde Kaltluft eingeblasen. Das Granulat sammelte sich infolge der Zentrifugalkraft am Rand der Bodenplatte. Diese sehr dichte ringförmige rotierende Granulatschicht wurde durch die von unten eingeblasene Kaltluft in eine Kreisbewegung um die Ringachse zusätzlich zur Bewegung des Rings um die Zylinderachse des Apparats versetzt.

    [0050] Nach einer mittleren Verweilzeit des feuchten Granulats in den Verrundern von 45 s wurden die Granulate ausgetragen und in einem Wirbelschichttrockner auf eine Produkttemperatur von 75 °C erwärmt und dabei auf einen Restwassergehalt von 0,6 Gew.-% getrocknet.

    [0051] Die Zusammensetzung der erhaltenen Granulate betrug

    85 Gew.-% TAED

    7,6 Gew.-% Phosphonat

    2,55 Gew.-% Carboxymethylcellulose

    4,8 Gew.-% Salze und Wasser.

    65 Gew.-% des Granulates wiesen eine Korngröße von 0,4 bis 2,0 mm auf. Der Rest enthielt Grob- und Feinstanteile, die abgesiebt und zurückgeführt (recyclet) wurden.

    [0052] Das Aktivatorgranulat hatte ein Schüttgewicht von 660 g/l. Der Weißgrad L*, ermittelt mit dem Farbmeßgerät Minolta Chroma-Meter CR, lag bei 84, also bei einem erheblich höheren Wert als bei den bekannten Aktivatorgranulaten, bei denen er deutlich unter 80 liegt.

    [0053] Die erfindungsgemäßen Aktivatorgranulate wurden mit entsprechend der DE 39 26 253 A1 hergestellten, die Hauptinhaltsstoffe eines Universalwaschmittels enthaltenden Extrudaten gemischt, um das resultierende Schüttgewicht sowie die Lagerstabilität zu überprüfen. Dieses Extrudat enthielt 25 Gew.-% Natriumperborat-Monohydrat. 67 Gew.-% des genannten Extrudates wurden mit 8,5 Gew.-% des erfindungsgemäßen Aktivatorgranulats sowie mit weiteren, üblichen Waschmittelkomponenten, z. B. Enzymen, zum fertigen Waschmittelendprodukt abgemischt. Zum Vergleich wurde eine Abmischung mit nach der DE 30 11 998 C2 hergestellten Granulaten vorgenommen, die ein Schüttgewicht von 530 g/l hatten. Gegenüber dem Waschmittelendprodukt mit den bekannten Granulaten wurde eine Schüttgewichtserhöhung um etwa 30 g/l festgestellt. Aus der Differenz der Schüttgewichte der Aktivatorgranulate, nämlich 130 g/l und ihrem Anteil von 8,5 Gew.-% im Endprodukt ergibt sich theoretisch jedoch nur eine Erhöhung von etwa 10 g/l. Diese überproportionale Erhöhung des Schüttgewichts beim Einsatz der erfindungsgemäßen Aktivatorgranulate ist überraschend.

    [0054] Beide Abmischungen wurden einem Lagertest bei 60 °C ausgesetzt. Der Lagerversuch wurde in einem Trockenschrank bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 15 % vorgenommen. Die Abmischung mit dem bekannten Aktivatorgranulat zeigte einen Abbau des Aktivsauerstoffgehaltes von anfänglich 1,72 Gew.-% auf 1,39 Gew.-% nach 8 Tagen Lagerzeit. Bei der Abmischung mit den erfindungsgemäßen Aktivatorgranulaten nahm der Gehalt an Aktivsauerstoff nach ebenfalls 8 Tagen Lagerzeit bei 60 °C von anfänglich 1,75 Gew.-% auf 1,54 Gew.-% ab. Diese deutlich erhöhte Lagerstabilität ist ein weiterer überraschender Effekt der erfindungsgemäßen Aktivatorgranulate bzw. der damit abgemischten Waschmittelendprodukte.

    Beispiel 2



    [0055] In einem Schugimischer (Typ "Flexomix") wurden 1500 kg/h TAED-Pulver und 800 kg/h Feinanteile < 0,4 mm, die im Prozeß ständig als Retouren anfallen, unter Bedüsung mit 416 kg/h "Dequest 2066" (32 %ige wäßrige Lösung) granuliert. Nach anschließendem Durchlauf des Feuchtproduktes durch einen "CB"-Mischer der Fa. Gebr. Lödige wurde das feuchte Granulat in einer Verrunderkaskade, bestehend aus zwei Verrundern mit einem jeweiligen Scheibendurchmesser von 0,7 m bei Drehzahlen von 300 1/min verrundet. Die Produkttrocknung erfolgte in einem Wirbeltrockner der Fa. Haag auf Produkttemperaturen von 65 - 75 °C und Restwassergehalte von < 1 %. Das gesiebte Fertigprodukt hatte ein Schüttgewicht von 590 g/l und folgende Kornzusammensetzung:
    > 1,6 0,8 - 1,6 0,4 - 0,8 0,2 - 0,4 < 0,2 mm
    3,4 33,4 53,9 8,9 0,4 %


    [0056] In Abmischung zu 8,5 Gew.-% mit den nach der DE 39 26 253 A1 hergestellten, die Hauptinhaltsstoffe eines Universalwaschmittels enthaltenden Extrudaten wurden um 20 g/l höhere Schüttgewichte, bezogen auf das Fertigprodukt, als bei Verwendung von unverrundetem TAED-Granulat, hergestellt nach der DE 30 11 998 C2, erhalten.

    Beispiele 3a und 3b



    [0057] In diesen Beispielen erfolgte die Granulation mit CMC, aber ohne Phosphonatzusatz. Gegen Ende des Verrundungsvorgangs wurden im Verrunder Bepuderungsmaterialien, wie nachfolgend beschrieben wird, zugegeben.

    Beispiel 3a



    [0058] Die Herstellung eines Feuchtgranulates erfolgte chargenweise im Mischer FKM5D der Fa. Gebr. Lödige.
    Ansatz TAED kristallin 1425 g
      CMC ("Tylose CR1500P") 75 g
      Wasser 225 g


    [0059] Die Mischzeit mit rotierendem Messerkopf betrug nach Wasserzugabe 35 s. Das erhaltene Feuchtgranulat wurde in einem Verrunder mit einem Durchmesser der Verrunderscheibe von 50 cm bei einer Drehzahl von 450 1/min 40 s lang verrundet. Nach 15 s Verrundungszeit wurde 45 g Zeolith NaA ("Wessalith P" der Fa. Degussa) im Verrunder zugegeben.

    Beispiel 3b



    [0060] Der Ansatz und die Vorgehensweise entsprachen Beispiel 3a, jedoch wurden nach 15 s Verrundungszeit an Stelle von Zeolith NaA 150 g TAED-Feinanteile < 0,4 mm der Produktionsanlage zugegeben. Nach Trocknung und Siebung fielen Feinanteile in gleicher Größenordnung wieder an.

    [0061] Die Produktdaten der Beispiele 3a und 3b nach Trocknung mit Heißluft in einer Wirbelschicht auf eine Produkttemperatur von 70 °C und einem Restwassergehalt von < 1 % sowie einer Absiebung der Retourenanteile > 1,6 und feiner 0,4 mm sind in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt.
    Beispiel > 1,6 0,8 - 1,6 0,4 - 0,8 < 0,4 Sg ΔSG
    3a 0,5 34,8 62,6 2,1 597 20
    3b 1,2 49,1 48,1 1,6 644 30

    Dabei bedeuten



    [0062] 
    Sg
    Schüttgewicht in g/l
    ΔSG
    Schüttgewichtserhöhung in g/l in einer Abmischung zu 8,5 Gew.-% mit dem oben genannten Extrudat im Vergleich zum Einsatz von unverrundetem TAED-Granulat der ebenfalls oben genannten Art.


    [0063] Die Vorteile der Bepuderung des feuchten Granulats im Verrunder mit pulverförmigem Bleichaktivator sind deutlich in der Tabelle zu erkennen.


    Ansprüche

    1. Verfahren zum Herstellen eines lagerstabilen, Bleichaktivatoren enthaltenden Granulats als Komponente eines Mittels für die Textilwäsche oder für Reinigungsmittel durch Granulieren eines feuchten pulverförmigen Gemisches aus einem pulverförmigen Bleichaktivator, einem pulverförmigen Granulierhilfsmittel und einer wäßrigen Lösung des gleichen und/oder eines anderen Granulierhilfsmittels oder einer wäßrigen Lösung anderer Wirksubstanzen von Wasch- oder Reinigungsmitteln oder Wasser mittels Agglomerieren der feuchten Partikel in einem Mischgranulator und darauf folgendem Trocknen der feuchten Granulate sowie gegebenenfalls Absieben von Überkorn und Feinanteilen,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß man vor dem Trocknen der feuchten Granulate auf die gewünschte Resffeuchte diese einem weiteren Apparat (Verrunder) zuführt und sie dort aneinander und an der Wand und/oder am Boden des Verrunders abreiben und gleichzeitig so stark kompaktieren läßt, daß die Granulate nach dem Trocknen ein Schüttgewicht von mindestens 580 g/l, insbesondere von mindestens 630 g/l aufweisen.
     
    2. Verfahren nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß man die feuchten Granulate in einem Verrunder mit rotierender, horizontaler Bodenplatte bei gleichzeitigem Einblasen eines Arbeitsgases, insbesondere Kaltluft, von unten zwischen die Gehäusewand und den Rand der Bodenplatte abreiben und kompaktieren läßt.
     
    3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß man die feuchten Granulate in mehreren, in Reihe hintereinandergeschalteten Verrundern abreiben und kompaktieren läßt.
     
    4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    gekennzeichnet durch
    eine Verweilzeit der feuchten Granulate im Verrunder von 5 bis 180 s, insbesondere von 15 bis 80 s.
     
    5. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
    gekennzeichnet durch
    eine Umfangsgeschwindigkeit der rotierenden Bodenplatte von mindestens 10 m/s, insbesondere von mindestens 15 m/s.
     
    6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    gekennzeichnet durch
    eine Feuchte von 5 bis 20 Gew.-%, insbesondere von 10 bis 15 Gew.-%, der feuchten Granulate vor dem Verrunden.
     
    7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß man als Bleichaktivator Tetraacetylethylendiamin (TAED) einsetzt.
     
    8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß man als Granulierhilfsmittel Carboxymethylcellulose, insbesondere Natriumcarboxymethylcellulose einsetzt.
     
    9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß man als Granulierhilfsmittel eine Lösung eines Stabilisators für Perverbindungen, insbesondere eines Salzes einer Polyphosphonsäure und/oder eine Lösung weiterer Bestandteile von Wasch- und Reinigungsmitteln einsetzt.
     
    10. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das Granulierhilfsmittel einen auf das getrocknete Bleichaktivatorgranulat bezogenen Anteil von 3 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise 5 bis 8 Gew.-% des Salzes einer Polyphosphonsäure enthält.
     
    11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß man im Granulier- und/oder Kompaktierschritt als Granulierhilfsmittel eine von Carboxymethylcellulose freie Lösung eines Stabilisators für Perverbindungen, insbesondere eines Salzes einer Polyphosphonsäure, und gegebenenfalls weiterer Bestandteile von Wasch- und Reinigungsmitteln einsetzt.
     
    12. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das Granulierhilfsmittel neben Wasser ausschließlich Polyphosphonat enthält.
     
    13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß man einen feinteiligen Feststoff (Puder) den im Verrunder bewegten feuchten Granulaten zugibt.
     
    14. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das Puder einen oder mehrere Bestandteile von Wasch- und/oder Reinigungsmitteln und insbesondere Zeolith NaA enthält.
     
    15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das Puder aus Feinanteilen des fertigen Bleichaktivator-Granulats besteht.
     
    16. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 15,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß man 1 bis 25 Gew.-%, vorzugsweise 3 bis 15 Gew.-%, Puder, bezogen auf das getrocknete fertige Bleichaktivator-Granulat, den im Verrunder bewegten feuchten Granulaten zugibt.
     
    17. Lagerstabiles, Bleichaktivatoren und ein Granulierhilfsmittel enthaltendes Granulat, hergestellt nach dem Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einem Schüttgewicht von mindestens 580 g/l, insbesondere mindestens 630 g/l.
     
    18. Granulat nach dem vorhergehenden Anspruch,
    gekennzeichnet durch
    einen Gehalt von 70 bis 97 Gew.-%, bevorzugt 80 bis 95 Gew.-%, an Bleichaktivator, insbesondere TAED, 0,5 bis 10 Gew.-% eines Granulierhilfsmittels, insbesondere Carboxymethylcellulose und gegebenenfalls weitere Bestandteile von Wasch- und Reinigungsmitteln, die zumindest gleich gut redispergierbar wie die genannten Bestandteile sind.
     
    19. Granulat nach Anspruch 17,
    gekennzeichnet durch
    einen Gehalt von 70 bis 97 Gew.-%, bevorzugt 80 bis 95 Gew.-%, an Bleichaktivator, insbesondere TAED, 0,5 bis 10 Gew.-% eines Granulierhilfsmittels, insbesondere Carboxymethylcellulose, 0 bis 15 Gew.-%, bevorzugt 4 bis 8 Gew.-%, eines Stabilisators für Perverbindungen, insbesondere eines Salzes einer Polyphosphonsäure und gegebenenfalls weitere Bestandteile von Wasch- und Reinigungsmitteln, die zumindest gleich gut redispergierbar wie die genannten Bestandteile sind.
     
    20. Granulat nach einem der Ansprüche 17 bis 19,
    gekennzeichnet durch
    einen als L*-Wert gemessenen Weißgrad nach dem Minolta-Farbmeßverfahren von mindestens 80.
     
    21. Wasch- und Reinigungsmittel, enthaltend Granulate nach einem der Ansprüche 17 bis 20.
     
    22. Wasch- und Reinigungsmittel in Form von einheitlichen, durch Strangpressen eines homogenen Vorgemisches und Zuschneiden des erhaltenen Strangs hergestellten Granulaten, denen Granulate nach den Ansprüchen 17 bis 20 zugemischt worden sind.
     


    Claims

    1. A process for the production of storage-stable granules containing bleach activators as a component of a laundry detergent or dishwashing detergents by granulation of a moist powder-form mixture of a powder-form bleach activator, a powder-form granulation aid and an aqueous solution of the same and/or a different granulation aid or an aqueous solution of other active substances of laundry or dishwashing detergents or water by agglomerating the moist particles in a mixer/granulator and then drying the moist granules and optionally removing oversize particles and fines by sieving, characterized in that, before they are dried to the required residual moisture content, the moist granules are delivered to another apparatus (spheronizer) where they rubbed against one another and against the wall and/or base of the spheronizer and, at the same time, so highly compacted that, after drying, the granules have a bulk density of at least 580 g/l and, more particularly, at least 630 g/l.
     
    2. A process as claimed in claim 1, characterized in that the moist granules are rubbed against one another and compacted in a spheronizer with a rotating horizontal baseplate while a working gas, more especially cold air, is blown in from below between the housing wall and the edge of the baseplate.
     
    3. A process as claimed in any of the preceding claims, characterized in that the moist granules are rubbed against one another and compacted in several spheronizers arranged in tandem.
     
    4. A process as claimed in any of the preceding claims, characterized by a residence time of the moist granules in the spheronizer of 5 to 180 s and more particularly 15 to 80 s.
     
    5. A process as claimed in any of claims 2 to 4, characterized by a peripheral speed of the rotating baseplate of at least 10 m/s and, more particularly, at least 15 m/s.
     
    6. A process as claimed in any of the preceding claims, characterized by a moisture content of 5 to 20% by weight and, more particularly, 10 to 15% by weight of the moist granules before spheronizing.
     
    7. A process as claimed in any of the preceding claims, characterized in that tetraacetyl ethylenediamine (TAED) is used as the bleach activator.
     
    8. A process as claimed in any of the preceding claims, characterized in that carboxymethyl cellulose, more especially sodium carboxymethyl cellulose, is used as the granulation aid.
     
    9. A process as claimed in any of the preceding claims, characterized in that a solution of a stabilizer for per compounds, more especially a salt of a polyphosphonic acid and/or a solution of other detergent ingredients is used as the granulation aid.
     
    10. A process as claimed in any of the preceding claims, characterized in that the granulation aid contains 3 to 10% by weight and preferably 5 to 8% by weight, based on the dried bleach activator granules, of the salt of a polyphosphonic acid.
     
    11. A process as claimed in any of claims 1 to 7, characterized in that a solution of a stabilizer for per compounds, more especially a salt of a polyphosphonic acid,
     
    12. A process as claimed in the preceding claim, characterized in that, apart from water, the granulation aid contains only polyphosphonate.
     
    13. A process as claimed in any of the preceding claims, characterized in that a fine-particle solid (powder) is added to the moist granules moving around in the spheronizer.
     
    14. A process as claimed in the preceding claim, characterized in that the powder contains one or more ingredients of detergents and/or cleaners and, more particularly, zeolite NaA.
     
    15. A process as claimed in claim 13 or 14, characterized in that the powder consists of fine particles of the final bleach activator granules.
     
    16. A process as claimed in any of claims 13 to 15, characterized in that 1 to 25% by weight and preferably 3 to 15% by weight of powder, based on the dried final bleach activator granules, is added to the moist granules moving around in the spheronizer.
     
    17. Storage-stable granules containing bleach activators and a granulation aid produced by the process claimed in any of the preceding claims and having a bulk density of at least 580 g/l and, more particularly, at least 630 g/l.
     
    18. Granules as claimed in the preceding claim, characterized by a content of 70 to 97% by weight and preferably 80 to 95% by weight of bleach activator, more especially TAED, 0.5 to 10% by weight of a granulation aid, more especially carboxymethyl cellulose, and optionally other ingredients of detergents which are at least comparable in their redispersibility with the ingredients mentioned.
     
    19. Granules as claimed in claim 17, characterized by a content of 70 to 97% by weight and preferably 80 to 95% by weight of bleach activator, more especially TAED, 0.5 to 10% by weight of a granulation aid, more especially carboxymethyl cellulose, 0 to 15% by weight and preferably 4 to 8% by weight of a stabilizer for per compounds, more especially a salt of a polyphosphonic acid, and optionally other ingredients of detergents which are at least comparable in their redispersibility with the ingredients mentioned.
     
    20. Granules as claimed in any of claims 17 to 19, characterized by a whiteness, measured as the L* value by the Minolta colour measuring method, of at least 80.
     
    21. Detergents containing the granules claimed in any of claims 17 to 20.
     
    22. Detergents in the form of uniform granules which have been produced by extruding a homogeneous compound and cutting up the strand obtained and in which the granules claimed in claims 17 to 20 have been incorporated.
     


    Revendications

    1. Procédé de production d'un granulat ou produit granulé stable au stockage, contenant des activateurs de blanchiment, comme composant d'un produit pour le lavage des textiles ou de nettoyants, par granulation d'un mélange pulvérulent humide, constitué d'un activateur de blanchiment pulvérulent, d'un adjuvant de granulation pulvérulent et d'une solution aqueuse du même agent adjuvant de granulation ou d'un autre ou d'une solution aqueuse d'autres substances actives de produits de lavage ou de nettoyage, ou d'eau, par agglomération des particules humides dans un granulateur mélangeur suivie de séchage des grains humides ainsi que le cas échéant, de criblage des surclassés et des fractions fines, caractérisé en ce qu'avant le séchage des grains humides jusqu'à l'humidité résiduelle souhaitée, on achemine ceux-ci à un autre appareil (arrondisseur) où on les fais s'user par abrasion les uns contre les autres et contre la paroi et/ou le fond de l'arrondisseur et on les fait simultanément se compacter si fortement qu'ils présentent après le séchage une densité en vrac d'au moins 580 g/l, en particulier d'au moins 630 g/l.
     
    2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on fait s'user par abrasion et se compacter les grains humides dans un arrondisseur pourvu d'une plaque de fond horizontale en rotation, sous injection simultanée d'un gaz de travail, en particulier de l'air froid, par le bas entre la paroi de l'enveloppe et le bord de la plaque de fond.
     
    3. Procédé selon une des revendications qui précèdent, caractérisé en ce que l'on fait s'user par abrasion et se compacter les grains humides dans plusieurs arrondisseurs installés en série.
     
    4. Procédé selon une des revendications qui précédent, caractérisé par un temps de séjour des grains humides dans l'arrondisseur de 5 à 180 sec, en particulier de 15 à 80 sec.
     
    5. Procédé selon une des revendications 2 à 4, caractérisé par une vitesse périphérique de la plaque de fond en rotation d'au moins 10 m/sec, en particulier d'au moins 15 m/sec.
     
    6. Procédé selon une des revendications qui précédent, caractérisé par une humidité des grains humides avant l'arrondissage de 5 à 20 % en poids, en particulier de 10 à 15 % en poids.
     
    7. Procédé selon une des revendications qui précédent, caractérisé en ce que l'on met en oeuvre comme activateur de blanchiment, de la tétraacétyléthylènediamine (TAED).
     
    8. Procédé selon une des revendications qui précédent, caractérisé en ce que l'on met en oeuvre comme adjuvant de granulation, de la carboxyméthylcellulose, en particulier de la carboxyméthylcellulose sodique.
     
    9. Procédé selon une des revendications qui précèdent, caractérisé en ce que l'on met en oeuvre comme adjuvant de granulation, une solution d'un stabilisant pour les percomposés, en particulier d'un sel d'une acide polyphosphonique et/ou une solution d'autres ingrédients de produits de lavage et de nettoyage.
     
    10. Procédé selon la revendication qui précède, caractérisé en ce que l'adjuvant de granulation renferme une fraction de 3 à 10 % en poids, de préférence de 5 à 8 % en poids (par rapport au granulat d'activateur de blanchiment séché) du sel d'un acide polyphosphonique.
     
    11. Procédé selon une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que l'on met en oeuvre comme agent de granulation dans l'étape de granulation et/ou de compactage, une solution exempte de carboxyméthylcellulose d'un stabilisant pour les percomposés, en particulier d'un sel d'un acide polyphosphonique, et le cas échéant, d'autres ingrédients de produits de lavage et de nettoyage.
     
    12. Procédé selon la revendication qui précède, caractérisé en ce que l'adjuvant de granulation renferme en plus de l'eau, exclusivement du polyphosphonate.
     
    13. Procédé selon une des revendications qui précèdent, caractérisé en ce que l'on ajoute une matière solide à fines particules (poudre) aux grains humides en mouvement dans l'arrondisseur.
     
    14. Procédé selon une des revendications qui précèdent, caractérisé en ce que la poudre renferme un ou plusieurs ingrédients de produits de lavage et/ou de nettoyage et en particulier, de la zéolithe NaA.
     
    15. Procédé selon la revendication 13 ou 14, caractérisé en ce que la poudre est constituée de fractions fines du granulat d'activateur de blanchiment final.
     
    16. Procédé selon une des revendications 13 à 15, caractérisé en ce que l'on ajoute aux grains humides en mouvement dans l'arrondisseur, 1 à 25 % en poids, de préférence 3 à 15 % en poids de poudre, par rapport au granulat d'activateur de blanchiment final séché..
     
    17. Granulat ou produit granulé stable au stockage, renfermant des activateurs de blanchiment et un adjuvant de granulation, produit conformément au procédé selon une des revendications qui précédent, présentant une densité en vrac d'au moins 580 g/l, en particulier d'au moins 630 g/l.
     
    18. Granulat selon la revendication qui précède, caractérisé par une concentration de 70 à 97 % en poids, de préférence de 80 à 95 % en poids d'activateur de blanchiment, en particulier de TAED, de 0,5 à 10 % en poids d'un adjuvant de granulation, en particulier de carboxyméthylcellulose et le cas échéant, d'autres ingrédients de produits de lavage et de nettoyage, qui sont au moins aussi bien redispersibles que les constituants cités.
     
    19. Granulat selon la revendication 17, caractérisé par une concentration de 70 à 97 % en poids, de préférence de 80 à 95 % en poids d'activateur de blanchiment, en particulier de TAED, de 0,5 à 10 % en poids d'un adjuvant de granulation, en particulier de carboxyméthylcellulose, de 0 à 15 % en poids, de préférence de 4 à 8 % en poids d'un stabilisant pour les percomposés, en particulier d'un sel d'un acide polyphosphonique et le cas échéant, d'autres ingrédients de produits de lavage et de nettoyage, qui sont au moins aussi bien redispersibles que les constituants cités.
     
    20. Granulat selon une des revendications 17 à 19, caractérisé par un degré de blanc mesuré comme valeur L*, selon le procédé de colorimétrie Minolta, d'au moins 80.
     
    21. Produits de lavage et de nettoyage renfermant du granulat selon une des revendications 17 à 20.
     
    22. Produits de lavage et de nettoyage sous la forme de granulats uniformes, fabriqués par pressage en boudins d'un prémélange homogène et découpe du boudin obtenu, auxquels on a ajouté par mélangeage du granulat selon les revendications 17 à 20.