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EP 0 855 557 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.10.1999 Patentblatt 1999/41 |
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Anmeldetag: 22.01.1997 |
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Steuerschaltung für Gasventil mit Überwachung der Verbrennungsluftzufuhr
Control circuit for a gas valve with monitoring of the combustion air supply
Circuit de commande d'une soupape à gaz avec contrôle de l'alimentation d'air comburant
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT NL |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.07.1998 Patentblatt 1998/31 |
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Patentinhaber: HONEYWELL B.V. |
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1101 EA Amsterdam Z.O. (NL) |
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Erfinder: |
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- Vegter, Derk
Nieuw Amsterdam (NL)
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Vertreter: Rentzsch, Heinz, Dipl.-Ing. |
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Honeywell Holding AG
Patent- und Lizenzabteilung
Postfach 10 08 65 63008 Offenbach 63008 Offenbach (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 480 312 US-A- 4 403 942
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EP-A- 0 698 767 US-A- 5 074 780
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Steuerschaltung für ein Gasventil bei gleichzeitiger
Überwachung der Verbrennungsluftzufuhr gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1, wie diese
aus EP-0 698 767 B1 bekannt ist. Die Erfindung ist insbesondere auf die Eigenüberwachung
des Strömungsschalters für die Verbrennungsluftzufuhr gerichtet, um sicherzustellen,
daß dieser bei fehlender Luftzufuhr nicht das Vorhandensein einer Luftströmung vortäuscht,
indem sein Arbeitskontakt bereits zu Beginn des Brennerzyklus, also vor Einschaltung
des Gebläses, geschlossen ist. Um dies zu verhindern, wird in EP 0 698 767 der Erregerstrom
für ein das Gasventil einschaltendes Relais von einem Ladekondensator geliefert, welcher
über einen Ruhekontakt des als Umschalter ausgebildeten Strömungsschalters aufgeladen
wird. Nur wenn der Strömungsschalter anfänglich seine Ruhekontaktlage einnimmt und
den Ladestromkreis für den Ladekondensator schließt, wird dieser aufgeladen und kann
beim Überschreiten einer vorgegebenen Ladespannung über einen elektronischen Schalter
an die Erregerwicklung des Relais gelegt werden, um dieses zum Ansprechen zu bringen.
Sollte der Umschaltkontakt des Strömungsschalters zu Beginn des Brennerzyklus, also
vor Einschaltung des Gebläses bereits am Arbeitskontakt anliegen, beispielsweise weil
er am Ende des vorherigen Brennerzyklus infolge einer Störung nicht in die Ruhelage
zurückgeschaltet hat, so bleibt der genannte Ladestromkreis unterbrochen, so daß kein
Erregerstrom für das Einschaltrelais des Gasventils entstehen kann.
[0002] Mit der vorliegenden Erfindung wird eine Vereinfachung der genannten Steuerschaltung
erzielt, indem die Eigenüberwachung nicht mehr das Vorhandensein eines Strömungsschalters
in Form eines Umschalters erfordert, sondern der Strömungsschalter als einfacher Arbeitskontakt
ausgebildet sein kann, welcher bei Vorhandensein einer vorgegebenen Mindestströmung
schließt. Dies ermöglicht es zudem, den Strömungsschalter als elektronischen Schalter
auszubilden, der bei Vorhandensein der Luftströmung den Erregerstromkreis für das
Gasventil schließt und beim Fehlen der Luftströmung unterbricht. Die Erfindung ist
im Anspruch 1 gekennzeichnet. Dadurch, daß die Versorgungsklemme des Ladewiderstands
bei geschlossenem Strömungsschalter über diesen mit der zweiten Wechselspannungszuleitung
direkt oder beispeilweise über eine Diode in Verbindung steht, kann zur Beginn des
Brennerzyklus bei fälschlisch geschlossenem Strömungsschalter keine Aufladung des
Ladekondensators erfolgen, weil dieser über den Strömungsschalter kurzgeschlossen
ist. Damit wird zugleich die Erzeugung eines Einschaltstroms für das Relais verhindert.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0003] Die Erfindung wird nachfolgend anhand in den Zeichnungen wiedergegebener Ausführungsbeispiele
erläutert. Darin zeigt:
- Figur 1
- eine Schaltungsanordnung für die Verwendung mit einem wechselstromerregten Gasmagnetventil;
- Figur 2
- eine Ausgestaltung der Steuerschaltung für die Speisung eines gleichstromerregten
Gasmagnetventils über eine Diodenbrückenschaltung; und
- Figur 3
- eine Ausführungsform, bei der eine der Dioden der Brückenschaltung durch einen steuerbaren
Gleichrichter, beispielsweise einen Thyristor, ersetzt ist.
[0004] Die in den Zeichnungen verwendeten Bezugszeichen stimmen hinsichtlich der bereits
in EP 0 698 767 B1 beschriebenen Bauteile mit den dortigen Bezugszeichen überein.
[0005] In allen drei Ausführungsformen hat das Relais RY02 einen Umschaltkontakt mit Arbeitskontakt
NO2 und Ruhekontakt NC2, während der Kontaktarm C2 an der einen Netzwechselspannungsleitung
L liegt. Das Relais RY02 ist mit einem elektronischen Schalter, z.B. einem Transistor
Q02, in Reihe geschaltet, dessen Steuerelektrode an den Ausgang A einer Steuerelektronik
CE angeschlossen ist. Ein Haltestromkreis mit einer Diode D1 und einem Widerstand
R02 führt vom Arbeitskontakt NO2 des Relais zu dessen Erregerwicklung RY02 und über
den elektronischen Schalter Q02 zur anderen Netzspannungsleitung N. Der Reihenschaltung
von Relais RY02 und elektronischem Schalter Q02 ist ein Ladekondensator C05 parallelgeschaltet,
dessen Ladewiderstand R05 über die Erregerwicklung des Gasventils PV und einen Vorwiderstand
R01 sowie den Ruhekontakt NC2 des Relaisumschalters mit der Versorgungsleitung L in
Verbindung steht. Der Eingang E der Steuerelektronik CE ist an die dem Massepotential
N abgewandte Belegung des Ladekondensators C05 angeschlossen, so daß diese Steuerelektronik
CE den elektronischen Schalter Q02 durch ein Signal an ihrem Ausgang A durchschaltet,
sobald die Ladespannung am Eingang E einen vorgegebenen Schwellwert überschreitet.
Der Ladewiderstand R05 und der Vorwiderstand R01 sind so bemessen, daß der über diese
beiden Widerstände und die Erregerwicklung des Gasventils PV fließenden Ladestrom
zum Kondensator C05 nicht ausreicht, um das Gasventil PV zu öffnen.
[0006] Während der Verbindungspunkt P1 von Widerstand R02, Widerstand R05, Kondensator C05
und Relais RY02 am Eingang E der Steuerelektronik CE liegt, ist die dem Verbindungspunkt
P1 abgewandte Klemme des Ladewiderstands R05 in den Figuren 1 und 2 an die Verbindungsleitung
P2 zwischen Ventil PV und Strömungsschalter PS angeschlossen. Damit entsteht bei beiden
Ausführungsformen für den Ladekondensator C05 ein Ladestromkreis von der Leitung L
über den Relaiskontakt C2/NC2, den Widerstand R01, die Ventilwicklung PV und den Ladewiderstand
R05.
[0007] Bei der Wechselstromausführung gemäß Figur 1 ist zwischen den Ruhekontakt NO2 des
Relais und die Erregerwicklung PV des Ventils die Antiparallelschaltung zweier Gleichrichter
D11 und TH1 eingeschaltet, wobei der letztgenannte Gleichrichter TH1 ein gesteuerter
Gleichrichter, z.B. ein Thyristor ist, dessen Steuerelektrode über einen Widerstand
R11 an die andere Netzleitung N, z.B. Masse, angeschlossen ist. Dies führt zu folgender
Arbeitsweise: Wird eine Wechselspannung an die Versorgungsklemmen L und N gelegt,
so lädt eine an der Leitung L stehende positive Halbwelle den Kondensator C05 über
den genannten Ladestromkreis NC2, R01, PV, R05, P1 auf. Die negative Halbwelle hingegen
wird über die Reihenschaltung von Diode D11 und Gebläsemotor FA am Kondensator C05
vorbeigeleitet, weil der Widerstandswert des Widerstandes R1 (z.B. 68 kOhm) wesentlich
höher ist als die Impedanz des Gebläses (etwa 200 Ohm). Der Thyristor TH1 ist gesperrt,
weil seine Kathode k über die Gebläsewicklung FA praktisch auf dem gleichen Potential
liegt wie seine Steuerelektrode c. Wäre aufgrund irgendeines Fehlers der Strömungsschalter
PS bereits zu Anfang des Brennerzyklus, d.h. vor Anlaufen des Gebläses FA geschlossen,
so würde die genannte positive Halbwelle über den Strömungsschalter PS ebenfalls kurzgeschlossen
und der Kondensator C05 könnte nicht aufgeladen werden. Auf diese Weise wird die Funktionsfähigkeit
des Strömungsschalters PS vor jedem Brennerzyklus überprüft.
[0008] Ist der Strömungsschalter hingegen ordnungsgemäß geöffnet, so fließt der genannte
Ladestrom und lädt den Kondensator C05 solange positiv auf, bis dessen Spannung am
Eingang E der Steuerelektronik CE einen durch diese vorgegebenen Schwellwert überschreitet.
Damit erscheint am Ausgang A der Steuerelektronik CE ein Schaltsignal, welches den
Transistor Q02 durchschaltet. Damit kann sich der Kondensator C05 über das Relais
RY02 und den genannten elektronischen Schalter Q02 entladen und damit das Relais RY02
zum Ansprechen bringen. Dieses schaltet seinen Kontakt C2 vom Ruhekontakt NC2 auf
den Arbeitskontakt NO2 um, so daß das Verbrennungsluftgebläse FA anläuft.
[0009] Sobald der Strömungsschalter PS eine ausreichende Luftströmung feststellt, schließt
er seinen Kontakt C/NO. Während die positive Halbwelle der Versorgungsspannung an
der Leitung L nunmehr unmittelbar über den Arbeitskontakt NO2 und die Diode D11 über
die Ventilwicklung PV und den Strömungsschalter PS zur anderen Versorgungsleitung
N fließt, erzeugt die negative Halbwelle über den Widerstand R11 an der Steuerelektrode
c des Thyristors TH1 einen positiven Steuerstrom, so daß der Thyristor TH1 durchschaltet
und den Stromweg auch für die negative Halbwelle der Netzwechselspannung über die
Ventilwicklung PV schließt. Damit befindet sich die Schaltung im normalen Betriebszustand,
bei dem der Gebläsemotor FA läuft und das Gasventil PV geöffnet ist. Eine Stillegung
von Motor FA und ein Schließen von Ventil PV erfolgt durch Abschalten der Versorungsspannung
an den Klemmen L und N.
[0010] In der Ausführungsform nach Figur 2 findet ein Gasventil PV Anwendung, welches über
eine Gleichrichterbrückenschaltung D11, D12, D13, D14 mit Gleichstrom erregt wird.
Hierzu ist der Arbeitskontakt NO2 des Relais RY02 an den einen Eingang E1 und die
Leitung N an den anderen Eingang E2 der Gleichrichterbrücke angeschlossen. Das Ventil
PV und der Strömungsschalter PS sind wiederum in Reihe geschaltet und hier an die
beiden Ausgänge A1 und A2 der Gleichrichterbrücke angeschlossen. Die Aufladung des
Kondensators C05 erfolgt in der gleichen Weise wie beim zuvorbeschriebenen Ausführungsbeispiel,
wobei die positive Halbwelle über NC2, R01, PV, R05 und P1 zum Kondensator C05 fließt,
während die negative Halbwelle an der Leitung L über die Diode D11 und die Gebläsewicklung
FA keinen Ladestrom entstehen läßt, weil der Widerstand des Widerstands R1 (z.B. 68kOhm)
wesentlich höher ist als die Impedanz des Gebläses von etwa 200 Ohm. Damit überwiegt,
wie im Ausführungsbeispiel nach Figur 1, der Ladestrom aus der positiven Halbwelle
den negativen Ladestrom beträchtlich.
[0011] Das Relais RY02 spricht an, sobald, wie oben beschrieben, die Ladespannung am Eingang
E den Schwellwert überschreitet und die Steuerelektronik CE den Transistor Q02 durchschaltet.
Mit dem Umschalten des Relaiskontakts C2 liegt dann die Eingangswechselspannung an
den Eingängen E1 und E2 der Gleichrichterbrücke sowie am Gebläse FA. Sobald dieses
einen hinreichenden Luftstrom erzeugt, schließt der Strömungsschalter PS und verbindet
damit das Gasventil mit den Ausgängen A1 und A2 der Gleichrichterbrückenschaltung.
Das Ventil öffnet und die Anlage läuft im Normalbetrieb.
[0012] Bei der Ausführungsform nach Figur 3 liegt der Strömungsschalter PS nicht am Ausgang,
sondern am Eingang der Gleichrichterbrücke, nämlich zwischen dem Eingang E2 und der
Masseleitung N. Folglich kann die Gleichrichterbrücke nur dann einen Erregergleichstrom
für das Ventil PV liefern, wenn der Strömungsschalter PS geschlossen ist. Einer der
Gleichrichter der Brückenschaltung ist ein gesteuerter Gleichrichter, z.B. ein Thyristor
TH1, dessen Steuerelektrode g über einen Widerstand R11, ähnlich wie in Figur 1, an
die Versorgungsleitung N (Masse) angeschlossen ist.
[0013] Zur Aufladung des Kondensators C05 fließt ein positiver Ladestrom von der Leitung
L über R01, PV, D14 und R05 zum Kondensator. Der Thyristor TH1 ist gesperrt, weil
seine Kathode k über die Gebläsewicklung FA praktisch auf dem gleichen Potential liegt
wie seine Steuerelektrode g. Die negative Halbwelle wird durch D11 und FA sowie PS
vom Kondensator ferngehalten, weil der Widerstand des Widerstandes R1 (z.B. 68 kOhm)
wesentlich höher ist als die Impedanz des Gebläses von etwa 200 Ohm. Das Relais RY02
schaltet um, wenn die Ladespannung des Kondensators den durch CE bestimmten Schwellwert
überschreitet. Dann liegt die Wechselstrom-Versorgungsleitung L über N02 am Eingang
E1 und die Leitung N über PS am Eingang E2 der Gleichrichterbrücke D11, D12, D14,
TH1, welche den Erregerstrom für das Ventil PV liefert. Sollte aufgrund eines Fehlers
der Strömungsschalter PS bereits ohne Einschaltung des Gebläses FA geschlossen sein,
so könnte sich keine Ladespannung am Kondensator C05 aufbauen und somit das Relais
RY02 nicht ansprechen. Auch diese Schaltung ist somit gegen einen Fehler im Strömungsschalter
PS gesichert.
[0014] Sobald der Strömungsschalter PS eine ausreichende Luftströmung feststellt, schließt
er seinen Kontakt C/NO. Während die positive Halbwelle der Versorgungsspannung an
der Leitung L nunmehr unmittelbar über den Arbeitskontakt NO2, die Diode D11, die
Ventilwicklung PV, die Diode D14 und den Strömungsschalter PS zur anderen Versorgungsleitung
N fließt, erzeugt die negative Halbwelle über den Widerstand R11 an der Steuerelektrode
g des Thyristors TH1 einen positiven Steuerstrom, so daß der Thyristor TH1 durchschaltet.
Damit fließt die negative Halbwelle der Versorgungsspannung von der Leitung N über
PS, D12, PV, N über PS, D12, PV, TH1 und E1 sowie NO2 zur Leitung L. Der Haltestrom
für das Relais RY02 gelangt wie bei den vorherigen Ausführungsbeispielen von NO2 über
D1 und R02 zum Relais.
[0015] Während in EP 0 698 767 der Strömungsschalter über seinen Umschalt-Ruhekontakt den
Ladestromkreis für den Ladekondensator herstellt, dessen Ladepotential über eine Steuerelektronik
das Relais zum Ansprechen bringt, ist allen drei Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung gemeinsam, daß ein solcher zusätzlicher Ruhekontakt des Strömungsschalters
nicht erforderlich ist und der Strömungsschalter, falls er aufgrund eines Fehlers
bereits vor dem Anlaufen des Gebläses geschlossen sein sollte, die Aufladung des Ladekondensators
verhindert, weil er der Reihenschaltung von Ladekondensator und Ladewiderstand parallelgeschaltet
ist.
1. Wechselstromgespeiste Steuerschaltung für ein Gasmagnetventil mit Überwachung der
Verbrennungsluftzufuhr mit:
a) einem Strömungsschalter (PS) zur Überwachung der Luftzufuhr;
b) einem Relais (RY02) mit Umschaltkontakt;
c) einem den Einschaltstrom für das Relais liefernden Ladekondensator (C05) samt Ladewiderstand
(R05), und
d) einem Haltestromkreis (D1, R02) für das Relais, wobei:
e) der Schaltarm (C2) des Umschaltkontakts an der einen Wechselstrom-Versorgungsleitung
(L) liegt, der Arbeitskontakt (NO2) den Haltestromkreis speist und der Ruhekontakt
(NC2) über den Ladewiderstand (R05) an den Ladekondensator (C05) angeschlossen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die dem Ladekondensator (C05) abgewandte Klemme des Ladewiderstands (R05) über
den als Arbeitskontakt (C, NO) ausgebildeten Strömungsschalter (PS) mit der anderen
Wechselstromversorgungsleitung (N) in Verbindung steht.
2. Steuerschaltung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
a) der eine Anschluß der Erregerwicklung des Gasmagnetventils (PV) einerseits über
einen Widerstand (R01) an den Ruhekontakt (NC2) des Relais (RY02) und andererseits
über einen ersten Gleichrichter (D11) an den Arbeitskontakt (NO2) angeschlossen ist,
und
b) der andere Ventilanschluß über den Strömungsschalter (PS) mit der anderen Wechselstromversorgungsleitung
(N) in Verbindung steht.
3. Steuerschaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die Verbindungsleitung zwischen dem anderen Ventilanschluß und der anderen
Wechselstromversorgungsleitung (N) ein zweiter Gleichrichter (D14) eingeschaltet ist
(Fig. 2 und 3).
4. Steuerschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, mit einem mit der Relaiswicklung
(RY02) in Reihe geschalteten elektronischen Schalter (Q02), wobei diese Reihenschaltung
(RY02, Q02) dem Ladekondensator (C05) parallelgeschaltet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Ladewiderstand (R05) mit seiner dem Verbindungspunkt (P1) von Ladekondensator
und Relaiswicklung abgewandten Anschlußklemme an die Verbindungsleitung (P2) von Ventilerregerspule
(PV) und Strömungsschalter (PS) angeschlossen ist (Fig. 1 und 2).
5. Steuerschaltung nach Anspruch 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß dem ersten Gleichrichter (D11) ein entgegengesetzt gepolter gesteuerter Gleichrichter
(TH1) parallelgeschaltet ist, dessen Steuerelektrode (c) über einen Widerstand (R11)
mit der anderen Wechselstromversorgungsleitung (N) in Verbindung steht (Fig. 1).
6. Steuerschaltung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, für ein gleichstromerregtes Gasmagnetventil
(PV) dadurch gekennzeichnet, daß eine Gleichrichterbrückenschaltung (D11, D12, D13, D14) mit ihren Eingangsklemmen
(E1, E2) an den Arbeitskontakt (NO2) des Relais (RY02) und die andere Stromversorgungsleitung
(N) angeschlossen ist, während ihre Ausgangsklemmen (A1, A2) an der Reihenschaltung
von Ventilerregerwicklung (PV) und Strömungsschalter (PS) liegen, und daß einer der
Brückengleichrichter (D11, D12, D13, D14) der erste Gleichrichter (D11) ist (Fig.
2).
7. Steuerschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, mit einem gleichstromerregten Gasmagnetventil
(PV), dadurch gekennzeichnet, daß eine Gleichrichterbrückenschaltung (D11, D12, TH1, D14) mit ihrer ersten Eingangsklemme
(E1) an den Arbeitskontakt (NO2) des Relais (RY02), mit ihrer zweiten Eingangsklemme
(E2) über den Strömungsschalter (PS) an die andere Stromversorgungsleitung (N) und
mit ihren Ausgangsklemmen (A1, A2) an die Ventilerregerwicklung (PV) angeschlossen
ist (Fig. 3).
8. Steuerschaltung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Gleichrichter der Brückenschaltung als steuerbarer Gleichrichter (TH1)
ausgebildet ist und seine Steuerelektrode (g) über einen Widerstand (R11) mit der
anderen Stromversorgungsleitung (N) in Verbindung steht.
9. Steuerschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerelektrode des elektronischen Schalters (Q02) am Ausgang (A) einer Steuerelektronik
(CE) liegt, deren Eingang (E) an den Verbindungspunkt (P1) von Ladekondensator (C05)
und Relaiswicklung (RY02) angeschlossen ist.
10. Steuerschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Gebläse (FA) zwischen den Arbeitskontakt (NO2) des Relais (RY02) und die
andere Stromversorgungsleitung (N) eingeschaltet ist.
1. AC-powered control circuit for a gas solenoid valve with monitoring of the combustion
air supply comprising:
a) a flow-sensing switch (PS) for monitoring the air supply;
b) a relay (RY02) having a switching contact;
c) a charging capacitor (C05) and a charging resistance (R05) providing the starting
current for said relay; and
d) a holding circuit (D1, R02) for said relay; whereby:
e) the switching arm (C2) of said switching contact is positioned at a first AC supply
lead (L), the operating contact (N02) is energizing said holding circuit and the resting
contact (NC2) is connected to said charging capacitor (C05) via said charging resistance
(R05), characterized in that the terminal of said charging resistance (R05) being positioned opposite to said
charging capacitor (C05) is connected to the other AC supply lead (N) via said operating
contact (C, N0) providing said flow-sensing switch (PS).
2. Control circuit according to claim 1,
characterized in that :
a) a first terminal of the exciting coil of the gas solenoid valve (PV) is connected
to the resting contact (NC2) of said relay (RY02) via a resistor (R01) and to the
operating contact (N02) via a first rectifier (D11), and
b) the second valve terminal is connected to said second AC supply lead (N) via said
flow-sensing switch (PS).
3. Control circuit according to claim 2, characterized in that a second rectifier (D14) is connected to the lead between said second valve terminal
and said second AC supply lead (N), (Fig. 2 and 3).
4. Control circuit according to one of the claims 1 to 3, having an electronic switch
(Q02) connected in series with said relay winding (RY02), whereby said series connection
(RY02, Q02) is connected in parallel to said charging capacitor (C05), characterized in that the charging resistor (R05) is connected with its terminal being positioned opposite
to the connection point (P1) of the charging capacitor and the relay winding to the
connection lead (P2) of the valve-exiting coil (PV) and the flow-sensing switch (PS),
(Fig. 1 and 2).
5. Control circuit according to claim 2 or 4, characterized in that an inversely poled controlled rectifier (TH1) is connected in parallel to said first
rectifier (D11), whereby the control electrode (c) of said rectifier (TH1) is connected
to said second AC supply lead (N) via a resistor (R11).
6. Control circuit according to one of the claims 2 to 4 for an DC-exited gas solenoid
valve (PV), characterized in that a rectifier bridge circuit (D11, D12, D13, D14) is connected with its input terminals
(E1, E2) to the operating contact (N02) of said relay (RY02) and to said second current
supply lead (N), whereby the output terminals (Al, A2) are connected to the series
connection of the valve-exiting coil (PV) and the flow-sensing switch (PS), and that
one of said bridge rectifiers (D11, D12, D13, D14) provides said first rectifier (D11),
(Fig. 2).
7. Control circuit according to one of the claims 1 to 4, with an DC-exited gas solenoid
valve (PV), characterized in that a rectifier bridge circuit (D11, D12, TH1, D14) is connected with its first input
terminal (E1) to the operating contact (N02) of said relay (RY02), with its second
input terminal (E2) is connected to the second current supply lead (N) via said flow-sensing
switch (PS) and with its output terminals (Al, A2) is connected to the valve-exiting
coil (PV).
8. Control circuit according to claim 7, characterized in that one of said rectifiers of said bridge circuit is designed as a controlled rectifier
(TH1) and that its control electrode (g) is connected to the second current supply
lead (N) via a resistor (R11).
9. Control circuit according to one of the claims 1 to 8, characterized in that the control electrode of the electronic switch (Q02) is connected to the output (A)
of a control electronic (CE), with its input (E) being connected to the connection
point (P1) of the charging capacitor (C05) and the relay coil (RY02).
10. Control circuit according to one of the claims 1 to 9, characterized in that the fan (FA) is connected between the operating contact (N02) of the relay (RY02)
and the second current supply lead (N).
1. Circuit de commande, alimenté par du courant alternatif, pour une soupape électromagnétique
à gaz, avec contrôle de l'alimentation en air de combustion, comportant:
a) un interrupteur d'écoulement (PS) destiné à contrôler l'alimentation en air;
b) un relais (RY02) à contact inverseur;
c) un condensateur de charge (C05) avec une résistance de charge (R05), fournissant
le courant de déclenchement pour le relais, et
d) un circuit de maintien (D1, R02) pour le relais, étant précisé que:
e) la barre de commutation (C2) du contact inverseur est située sur l'un (L) des conducteurs
d'alimentation en courant alternatif, le contact de travail (N02) assure l'alimentation
du circuit de maintien et le contact de repos (NC2) est raccordé au condensateur de
charge (C05) au travers de la résistance de charge (R05),
caractérisé en ce que la borne, située du côté opposé au condensateur de charge (C05),
de la résistance de charge (R05) est reliée, par l'intermédiaire de l'interrupteur
d'écoulement (PS) conçu sous la forme d'un contact de travail (C, NO), à l'autre conducteur
d'alimentation en courant alternatif (N).
2. Circuit de commande selon la revendication 1, caractérisé en ce que
a) l'un des points de connexion du bobinage d'excitation de la soupape électromagnétique
à gaz (PV) est raccordé, d'une part, au contact de repos (NC2) du relais (RY02), au
travers d'une résistance (R01), et, d'autre part, au contact de travail (N02), au
travers d'un premier redresseur (D11), et
b) l'autre point de connexion de la soupape est relié, par l'intermédiaire de l'interrupteur
d'écoulement (PS), à l'autre conducteur d'alimentation en courant alternatif (N).
3. Circuit de commande selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'un second redresseur
(D14) est inséré dans le conducteur de jonction situé entre l'autre point de connexion
de la soupape et l'autre conducteur d'alimentation en courant alternatif (N) (figures
2 et 3).
4. Circuit de commande selon l'une des revendications 1 à 3, comportant un interrupteur
électronique (Q02) monté en série avec le bobinage du relais (RY02), ce montage en
série (RY02, Q02) étant monté en parallèle sur le condensateur de charge (C05), caractérisé
en ce que la résistance de charge (R05), par sa borne de connexion située du côté
opposé au point de jonction (P1) du condensateur de charge et du bobinage du relais,
est raccordée au conducteur de jonction (P2) de la bobine d'excitation de la soupape
(PV) et de l'interrupteur d'écoulement (PS) (figures 1 et 2).
5. Circuit de commande selon la revendication 2 ou 4, caractérisé en ce que sur le premier
redresseur (D11), est monté en parallèle un redresseur commandé (TH1) de polarité
opposée, dont l'électrode de commande (c) est reliée, au travers d'une résistance
(R11), à l'autre conducteur d'alimentation en courant alternatif (N) (figure 1).
6. Circuit de commande selon l'une des revendications 2 à 4, pour une soupape électromagnétique
à gaz (PV) excitée par du courant continu, caractérisé en ce qu'un montage en pont
de redresseurs (D11, D12, D13, D14) est raccordé, par ses bornes d'entrée (E1, E2),
au contact de travail (N02) du relais (RY02) et à l'autre conducteur d'alimentation
en courant (N), tandis que ses bornes de sortie (A1, A2) sont situées aux bornes du
montage en série du bobinage d'excitation de la soupape (PV) et de l'interrupteur
d'écoulement (PS), et en ce que l'un des redresseurs (D11, D12, D13, D14) du pont
est le premier redresseur (D11) (figure 2).
7. Circuit de commande selon l'une des revendications 1 à 4, avec une soupape électromagnétique
à gaz (PV) excitée par du courant continu, caractérisé en ce qu'un montage en pont
de redresseurs (D11, D12, TH1, D14) est raccordé par sa première borne d'entrée (E1)
au contact de travail (N02) du relais (RY02), par sa seconde borne d'entrée (E2),
au travers de l'interrupteur d'écoulement (PS), à l'autre conducteur d'alimentation
en courant (N) et, par ses bornes de sortie (A1, A2), au bobinage d'excitation de
la soupape (PV) (figure 3).
8. Circuit de commande selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'un des redresseurs
du montage en pont est conçu sous forme d'un redresseur pouvant être commandé (TH1)
et son électrode de commande (g) est reliée, au travers d'une résistance (R11), à
l'autre conducteur d'alimentation en courant (N).
9. Circuit de commande selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'électrode
de commande de l'interrupteur électronique (Q02) est située à la sortie (A) d'un dispositif
électronique de commande (CE), dont l'entrée (E) est raccordée au point de jonction
(P1) du condensateur de charge (C05) et du bobinage du relais (RY02).
10. Circuit de commande selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le
ventilateur (FA) est inséré entre le contact de travail (N02) du relais (RY02) et
l'autre conducteur d'alimentation en courant (N).

