[0001] Die Erfindung betrifft eine Strangführungseinrichtung zum Erzeugen von Metallsträngen,
insbesondere aus Stahl, mit in Segmente eingeteilte Ober- und Untergerüste, die mit
Rollen bestückt sind, welche über Verbindungsleitungen an eine Kühlmedienversorgungseinrichtung
angeschlossen sind.
[0002] Üblicherweise sind die Rollen über Schläuche mit der Kühlmedienversorgungseinrichtung
verbunden. Diese Schläuche unterliegen hohem Verschleiß und sind reparaturunfreundlich.
Darüber hinaus sind sie bei Berücksichtigung der zugelassenen Biegeradien und dem
geringen Platzangebot noch äußerst unübersichtlich anzuordnen.
[0003] Zum Stand der Technik zählen noch feste Verrohrungen. So ist aus der DE 38 26 019
eine Profiliermaschine bekannt, deren Zu- und Ablauf aus festen Rohren besteht, die
mit in den Umformrollen vorgesehenen Kammern verbunden sind. Ein einfaches Lösen der
Medienzufuhr und Abführleitungen ist hier nicht erkennbar.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Strangführungseinrichtung zum Erzeugen
von Metallsträngen, insbesondere aus Stahl, zu schaffen, bei der mit einfachen konstruktiven
Mitteln eine wartungsarme, leckagefreie Verbindung zwischen den Rollen und der Kühlmedienversorgungseinrichtung
vorhanden ist, die vor Ort leicht lös- und wieder verbindbar und übersichtlich zuordnenbar
ist.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs
1 gelöst. Die weiteren Ansprüche stellen eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung
dar.
Erfindungsgemäß werden als Verbindungsleitungen Rohre vorgeschlagen, die einenends
an die Kühlmedienversorgungseinrichtung angeschlossen sind und anderenends mit einer
Dichtung in Verbindung stehen, die leckagefrei eine achsiale und laterale Bewegung
zwischen Rohrende und Hülse zuläßt. Zur Aufnahme der lateralen Bewegung, die eine
Winkelabweichung zwischen Hülse und Verbindungsleitung bis zu 10° zuläßt, ist jeweils
das eingesteckte Bauteil mit einem Wulst versehen. Die kugelförmige Kontur des Wulstes
steht dabei mit einer Dichtung in Verbindung.
[0006] Diese Dichtung ist einmal aus einem duktilem Material aufgebaut, wobei das Dichtungsmaterial
entweder in eine Nut eingelegt ist, die in dem Wulst oder dem den Wulst umhüllenden
Bauteil eingelassen ist. Die Dichtung hat dabei eine Länge, die mindestens der Bogenlänge
der lateralen Bewegung bzw. der Länge der achsialen Bewegung entspricht.
[0007] In dieser Ausgestaltung ist die Dichtung aus Kunststoff oder Gummi. Dabei ist die
dichtungsaktive Wandung bezüglich des Durchmessers so ausgestaltet, daß der Wulst
eingeklemmt wird. Darüber hinaus wird der Bereich der aus duktilem Material aufgebauten
Dichtung, der mit dem Medium in Kontakt steht, durch dessen Druck so verformt, daß
der den Wulst kontaktierende Teil der Dichtung intensiv gegen diese gedrückt wird.
[0008] Erfindungsgemäß kann der Wulst an der Hülse oder auch an dem Rohr der Verbindungsleitung
vorgesehen sein. Aus Instandhaltungsgründen wird das Verschleißteil, hier die Dichtung,
in dem leichter zu demontierenden Bauteil vorgesehen.
[0009] Die Dichtung ist weiterhin als dünnwandige metallische Dichthülse aufgebaut. Diese
Dichthülse ist so angeordnet, daß sie kopfendig befestigt ist und daß ihr Durchmesser
ohne Behinderungen durch das sie aufnehmende Bauteil vergrößerbar ist.
[0010] Die Verbindungsleitungen können dabei mit und ohne Wulst versehen sein, und an Stelle
der lösbaren Verbindung die laterale und achsiale Bewegung über einen Kompensator
aufnehmen.
Von der Erfindung umfaßt ist auch die Ausgestaltung, daß sowohl die Hülse wie die
Rohre der Verbindungsleitungen geradwandig ausgestaltet sind, also ohne einen kopfendig
vorgesehenen Wulst. Die hier vorgesehenen Dichtungen umgreifen großflächig das Ende
des jeweils umhüllten Bauteils, die Hülse oder das Rohrende. Die Dichtung ist dabei
so ausgestaltet, daß jeweils zwischen dem von der Dichtung umfaßten Bauteil und dem
die Dichtung umhüllenden Bauteil (Rohr oder Hülse) eine Kammer angeordnet ist, in
die das unter Druck stehende Kühlmedium, regelmäßig Wasser, eindringt. Während des
Betriebes unterstützt der Druck des eingesetzten Mediums das Anpressen der Dichtung
gegen das von ihr umfaßte Bauteil und sorgt für eine leckagefreie Verbindung.
[0011] Die laterale Bewegung beider Bauteile gegeneinander wird durch die Form oder durch
die hierfür vorgesehene elastische Dichtmasse ermöglicht.
[0012] Als Material für das Dichtelement kommen Gummi oder Kunststoff wie auch eine dünnwandige
metallische Hülse zum Einsatz. Die aus elastischem Material gefertigte Hülse ist mindestens
an der Innenseite im Bereich der Mündung des größeren und damit das andere Bauteil
umhüllenden Bauteil, entweder im Rohr oder der Hülse, fest verbunden, das andere Ende
ist offen oder läßt durch Öffnungen den Zutritt des den Druck beaufschlagten Mediums
in die Kammer zu.
[0013] Durch letztgenannten Aufbau können kostengünstigst Normbauteile eingesetzt werden,
die ohne weitere Bearbeitung, d.h. nur auf Länge zugeschnitten, zum Einsatz kommen.
[0014] Ein Beispiel der Erfindung ist in der beigefügten Zeichnung dargelegt. Dabei zeigen
die
- Figur 1
- Eine schematische Übersicht der Strangführungseinrichtung mit Kühlmedienverbindungen
zu den Gerüstrollen,
- Figur 2
- Im Detail eine Verbindung mit Wulsten.
- Figur 3
- Detail einer Verbindung wulstfrei mit elastischer Dichtung.
- Figur 4
- Detail einer Verbindung wulstfrei mit metallischer Hülse.
[0015] In der Figur 1 sind in einem Obergerüst 11 sowie in einem Untergerüst 12 Rollen 21
bzw. 22 in einem Lager 23 gelagert. Zu der Oberrolle 21 führen Verbindungsleitungen
31 und 32 als Zu- und Rückfluß, zur Unterrolle 22 führen Verbindungsleitungen 32 und
34 ebenfalls als Zu- und Rückfluß. Diese Verbindungsleitungen 31-34 sind als metallische
Rohre ausgebildet. Dabei ist mindestens der Kopf der einzelnen Rohre 31-34 in eine
Hülse 24 steckbar.
[0016] Im oberen Teil des Bildes sind die Rohre 31 und 32 beidendig mit Hülsen 24 verbunden,
die sowohl an der Oberrolle 21 wie am Obergerüst 11 vorgesehen sind. Dem Obergerüst
42 sind die Hülsen 24 mit Kühlmittelleitungen 42 in Verbindung, die an eine nicht
weiter dargestellte Kühlmitteleinrichtung angeschlossen sind.
[0017] Zum Schutz der Verbindungsleitung 32 ist im oberen Teil des Bildes schematisch ein
Schutzschlauch 29 vorgesehen, der ein Eindringen von Schmutz in die Dichtflächen der
Verbindungsstellen Rohrende und Hülse unterbindet.
[0018] Im unteren Teil weisen die Verbindungsleitungen 33 und 34 nur kopfendig eine lösbare
Verbindung zu den Hülsen 24 auf. In Höhe des Untergerüstes 12 besitzen die Verbindungsleitungen
33 und 34 Kompensatoren, welche eine laterale und eine achsiale Bewegung des Rohrendes
33 bzw. 34 zulassen. Die Kühlmittelleitung, weist in der Nähe der Kompensatoren 41
einen Fixpunkt 43 auf.
[0019] Die Figur 2 zeigt im Detail die Verbindung mit einer Rolle, hier der Oberrolle 21.
[0020] Im rechten Teil des Bildes ist an der Rolle 21 eine Hülse 24 angeordnet, die das
Rohr der Verbindungsleitung 37 umhüllt. Kopfendig besitzt die Verbindungsleitung 37
einen Wulst 38, der eine kugelförmige Gestalt besitzt, der eine laterale Bewegung
von bis zu 10° und eine Achsialbewegung über die gesamte Länge der Hülse möglich ist.
[0021] Im rechten Teil des Wulstes ist eine Nut 39 dargestellt, in die eine ringförmige
Dichtung 35 eingelegt ist. Die Dichtung 35 weist eine Länge auf, die dem Bogen der
lateralen Bewegung entspricht.
[0022] Im linken Teil der Hülse 24, in die die Verbindungsleitung 37 eingesteckt ist, ist
eine dünnwandige Dichthülse 36 dargestellt, welche kopfseitig im Boden der Hülse 24
befestigt ist. Diese Hülse besitzt einen Innenradius R, der etwas kleiner ist als
der Außenradius r des Wulstes 38. Damit sich die Dichtung 36 in ihrem Durchmesser
aufweiten kann, ist zwischen seiner Außenseite und der Innenwandung der Hülse 26 eine
Distanz ΔR vorgesehen.
[0023] Im linken Teil des Bildes ist die Verbindungsleitung 32 dargestellt, die die mit
der Oberrolle 21 verbundene Hülse umhüllt. Die Hülse 24 weist hierbei einen Wulst
28 auf, der mit Dichtungen 35 bzw. 36 korrespondiert, die im Rohrende der Verbindungsleitung
32 vorgesehen sind.
[0024] Im rechten Teil dieses Bildteils ist ein geradwandiges Rohr vorgesehen, wobei am
Rohrende 37 eine ringförmige Dichtung eingelassen ist. Diese Dichtung 35 hat eine
Länge 1, die mindestens dem Bogenmaß der Lateralbewegung des Rohres entsprechen.
[0025] Im linken Teil des Bildteils besitzt das Rohr der Verbindungsleitung 32 ein Rohrende
37, welches einen größeren Durchmesser aufweist als die übrige Verbindungsleitung
32. In der Innenwandung des Rohrendes 37 ist eine hülsenförmige Dichtung 36 eingelassen.
Diese besteht aus einem duktilen Werkstoff und ist in der Weise ausgestaltet, daß
sein Innenradius deutlich kleiner ist als der Außenradius des Wulstes 28 der Hülse
24. Hierdurch kommt eine sichere Dichtverbindung zustanden, auch bei Bewegung der
Verbindungsleitung 32 zur Hülse 24, sei es lateral oder achsial. Die Abdichtung wird
noch unterstützt durch den Medieninnendruck, der im Bereich, bei dem die Dichtung
36 von dem Medium belegt ist, zusammengedrückt wird und wegen der Inkompressibilität
der Dichtmasse an dem nicht dem Mediendruck ausgesetzten Ende sich gegen die Außenseite
des Wulstes lehnt.
[0026] Die Figur 3 zeigt ein lösbares Verbindungsstück, bei dem ausschließlich geradwandige
Bauteile, sowohl das Rohrende 37 wie auch der Hülse 24 zum Einsatz kommen. Im linken
Teil ist eine hülsenförmige Dichtung 36 dargestellt, die vorzugsweise aus Gummi besteht
und eine L-förmige Form besitzt. Der kurze Schenkel des L ist im Bereich der Mündung
der Hülse 25 in diese eingelassen. Der lange Schenkel des L lehnt sich gegen das Rohrende
37 und dichtet dieses ab. Die Dichtkraft wird noch erhöht durch das während des Betriebes
in eine Kammer 53 eindringende unter Druck stehende Betriebsmedium, regelmäßig ist
dies Wasser.
[0027] Im rechten Teil der Figur 3 ist die Dichthülse 36 beidendig an den Befestigungsstellen
54 und 55 der Dichthülse 24 befestigt. In der Dichtung sind Öffnungen 56 eingelassen,
durch die das Betriebsmedium während des Betriebes in die Kammer 53 gelangt und das
Anpressen der Dichthülse 36 gegen das Rohrende 37 unterstützt.
[0028] In der Figur 4 ist die Hülse 24 in das Rohrende 37 eingesteckt. Im rechten Teil des
Bildes ist die Dichthülse aus einem metallischen Material aufgebaut, welches kopfendig
an dem Rohrende 37 befestigt ist. Der Durchmesser r der Hülse ist geringfügig größer
als der Durchmesser R der Hülse, so daß die Hülse während des Zusammensteckens leicht
aufgeweitet wird. Die Außenseite der Hülse 36 steht mit dem Betriebsmedium in Verbindung,
so daß dieses druckbelastete Medium das Anpressen der hülsenförmigen Dichtung 36 gegen
die Hülse 24 unterstützt.
[0029] Im linken Teil ist die aus einem dünnwandigen Metall bestehende Hülse 36 fußendig
in dem sie umhüllenden Rohrende 37 befestigt. Kopfendig ist die Dichtung 36 über eine
Dichtmasse 57 mit der Mündung des Rohrendes 37 verbunden. In der Hülse 36 sind Öffnungen
56 vorgesehen, durch die das Medium in die zwischen der Hülse 36 und der Innenwandung
des Rohrendes 37 vorgesehene Kammer 53 strömt und das Anpressen der Dichtung 36 gegen
die Hülse 24 unterstützt.
Positionsliste
Gerüste
[0030]
- 11
- Obergerüst
- 12
- Untergerüst
Walzen
[0031]
- 21
- (Ober-) Rolle
- 22
- (Unter-) Rolle
- 23
- Lager
- 24
- Hülse
- 25
- Mündung der Hülse
- 26
- Innenwandung der Hülse
- 27
- Bauteil der Rolle wegschwenkbar
- 28
- Wulst (24)
- 29
- Schutzschlauch
Verbindung
[0032]
- 31
- Verbindungsleitung Zufluß (21)
- 32
- Verbindungsleitung Rückfluß (21)
- 33
- Verbindungsleitung Zufluß (22)
- 34
- Verbindungsleitung Rückfluß (22)
- 35
- Dichtung, rinförmig
- 36
- Dichtung, hülsenförmig
- 37
- Rohrende
- 38
- Wulst Rohr
- 39
- Nut
Kompensieren
[0033]
- 41
- Kompensator
- 42
- Kühlmittelleitung
- 43
- Fixpunkt
Zylindrische Rollen
[0034]
- 51
- Innenseite Rohrende
- 52
- Nut Rohrende
- 53
- Kammer
- 54
- Befestigungsstelle 1
- 55
- Befestigungsstelle 2
- 56
- Öffnungen
- 57
- Dichtmasse
- r
- Außendurchmesser (37 oder 24)
- R
- Innenradius Dichthülse (36)
- L
- Länge der Nut (52)
- I
- Länge der Hülse (24)
- I
- Hauptachse Hülse
- II
- Zentralachse (21)
- III
- Zentralachse (22)
1. Strangführungseinrichtung zum Erzeugen von Metallsträngen, insbesondere aus Stahl,
mit in Segmente eingeteilte Ober- und Untergerüste, die mit Rollen bestückt sind,
welche über Verbindungsleitungen an eine Kühlmedienversorgungseinrichtung angeschlossen
sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß an den Rollen (21, 22) Hülsen (24) vorgesehen sind, deren Mündung (25) horizontal
ausgerichtet ist,
daß die Hülsen (24) mit Verbindungsleitungen (31-34) korrespondieren, welche als metallische
Rohre ausgebildet sind, die einenends an die Kühlmedienversorgungseinrichtung angeschlossen
sind und anderenends mit einer Dichtung (35, 36) in Verbindung stehen, die leckagefrei
eine achsiale und laterale Bewegung zwischen Rohrende (37) und Hülse (24) zuläßt.
2. Strangführungseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Rohrende (37) in die Hülse (24) steckbar ist,
daß an der Außenseite des Rohrendes (37) ein Wulst (38) vorgesehen ist, der eine kugelförmige
Kontur besitzt, die eine Winkelabweichung zur Hauptachse (I) der Hülse (24) von bis
zu 10° zur Hauptachse (I) der Verbindungsleitungen (31,-34) zuläßt, und
daß im Wulst (38) eine Nut (39) eingearbeitet ist, in die eine Dichtung (35) einbringbar
ist.
3. Strangführungseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hülse (24) in das Rohrende (37) steckbar ist,
daß an der Außenseite der Hülse (24) ein Wulst (28) vorgesehen ist, der eine kugelförmige
Kontur besitzt, die eine Winkelabweichung von bis zu 10° zur Hauptachse (I) der Verbindungsleitungen
(31-34) zuläßt, und
daß an der Innenseite (51) des Rohrendes (37) eine Nut (52) vorgesehen ist, in die
eine Dichtung (36) einlegbar ist, und
daß die Nut (52) eine Länge (L) aufweist, die größer ist als die maximale achsiale
Verschiebung der Verbindungsleitung (31-34) zur Hülse (24).
4. Strangführungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das mit der Kühlmedienversorgungseinrichtung in Verbindung stehende Rohrende (37)
einen Kompensator (41) aufweist, der mit einem Fixpunkt (43) der Kühlmittelleitung
(42) verbunden ist.
5. Strangführungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das mit der Kühlmedienversorgungseinrichtung in Verbindung stehende Rohrende (37)
ebenfalls einen kugelförmig ausgestalteten Wulst (38) aufweist, der über eine Dichtung
(35-37) mit einer am Ober- oder Untergerüst (11, 12) befestigten Hülse (24) winkelbeweglich
und dabei leckagefrei verbunden ist.
6. Strangführungseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtung (36) als Auskleidung der Innenwandung (26) der Hülse (24) ausgestaltet
ist, die aus duktilem Material aufgebaut ist, und
daß der Außenradius (r) des kugelförmigen Wulstteils (28, 38) zum Innenradius (R)
der Dichtung (36) sich verhält wie r = 1,02 bis 1,10 x R.
7. Strangführungseinrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das duktile Material der Dichtung (36) Kunststoff oder Gummi ist.
8. Strangführungseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtung (36) eine dünnwandige metallische Dichthülse ist, die in der Hülse
(24) um den Abstand (ΔR) soweit von der Innenwandung (26) beabstandet angeordnet ist,
daß ohne Behinderung eine Durchmesservergrößerung der metallischen Dichthülse (37)
möglich ist.
9. Strangführungseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hülse (24) und das Rohrende (37) der Verbindungsleitungen (31-34) geradwandig
sind,
daß eine hülsenförmige Dichtung (36) vorgesehen ist, die sich großflächig gegen das
den kleineren Außendurchmesser (r) aufweisende Bauteil (Rohrende 37 oder Hülse 24)
anlehnt, und
daß zwischen dem Innenradius (R) des umhüllenden Bauteils (Rohrende 37 oder Hülse
24) und der Dichtung (36) eine Kammer (53) vorgesehen ist, die während des Betriebes
mit dem Betriebsmedium füllbar ist.
10. Strangführungseinrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtung (36) aus elastischem Material besteht und dabei eine L-Form aufweist,
daß die Innenseite des langen Schenkels des L sich gegen die Außenseite des in die
hülsenförmige Dichtung (36) einsteckbare Bauteil (Rohrende 37 oder Hülse 24) anlehnt,
und
daß der kurze Schenkel des L an dem die Dichtung (32) umhüllenden Bauteil (Rohrende
37 oder Hülse 24) befestigt ist.
11. Strangführungseinrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtung (36) aus elastischem Material besteht, welches beidendig in dem sie
umhüllenden Bauteil (Hülse 24 oder Rohrende 37) befestigt ist und
daß die Dichtung (36) Öffnungen (56) aufweist, durch die während des Betriebes Medium
in die Kammer (53) führbar ist.
12. Strangführungseinrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtung (36) eine metallische Hülse ist, die mit dem Kopfende des den größeren
Durchmesser aufweisenden Bauteil (Hülse 24 oder Rohrende 37) verbunden ist und deren
freies Ende einen Abstand (ΔR) zu dessen Innenwandung die Kammer (53) bildend aufweist.
13. Strangführungseinrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtung (36) eine metallische Hülse ist, die mit dem sie umhüllenden Bauteil
(Rohrende 37 oder Hülse 24) im Mündungsbereich über eine elastische Dichtmasse (57)
und in ihrem von der Mündung wegweisende Ende fest verbunden ist, und
daß in der die Dichtung (36) bildenden Hülse Öffnungen (56) vorgesehen sind, die während
des Betriebes ein Durchtreten des Betriebsmediums ermöglichen.
14. Strangführungseinrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Innenradius (R) der Dichthülse (36) zum kugelförmigen Wulsteil (28, 38) sich
verhält wie r = 1,01 bis 1,04 x R, mit r = Außendurchmesser Rohrende 37 oder Hülse
24 und
daß die am Ober- bzw. Untergerüst (11, 12) angeordneten Hülsen (24) eine größere Länge
(I) aufweisen, als die an den Rollen (21, 22) vorgesehenen Hülsen (24).
15. Strangführungseinrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Schutzschlauch (29) vorgesehen ist, dessen jeweiligen Enden über die Hülsen
(24) stülpbar sind.