(19) |
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(11) |
EP 0 675 515 B1 |
(12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
(45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.10.1999 Patentblatt 1999/42 |
(22) |
Anmeldetag: 08.03.1995 |
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(51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: H01H 13/02 |
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(54) |
Schalter, insbesondere in die Armaturentafel eines Kraftfahrzeuges einbaubarer Schalter,
sowie Verfahren zum Herstellen eines Schalters
Switch, particularly for mounting in the dashboard of a motor vehicle, and method
for manufacturing such a switch
Interrupteur, en particulier pour le montage dans le tableau de bord d'un véhicule
automobile, et procédé de fabrication d'un tel interrupteur
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(84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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FR GB IT |
(30) |
Priorität: |
28.03.1994 DE 4410771
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(43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.10.1995 Patentblatt 1995/40 |
(73) |
Patentinhaber: TRW Automotive Electronics &
Components GmbH & Co. KG |
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78315 Radolfzell (DE) |
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(72) |
Erfinder: |
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- Priesemuth, Wolfgang, Dipl.-Ing.
83512 Wasserburg (DE)
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(74) |
Vertreter: Eder, Thomas, Dr.-Ing. et al |
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Eder & Schieschke,
Patentanwälte,
Elisabethstrasse 34 80796 München 80796 München (DE) |
(56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 014 490
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DE-A- 4 206 335
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Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Schalter gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruchs, sowie
ein Verfahren zum Herstellen eines solchen Schalters.
[0002] Bei einem bekannten gattungsgemäßen Schalter (DE-OS 42 06 335) ist die Leiterplatte
U-förmig gebogen und trägt an den Enden ihrer Schenkel je eine Fassung für eine Lichtquelle.
Der Zusammenbau des als Schieber ausgebildeten Schaltbauteils mit der U-förmig gebogenen
Leiterplatte, an deren Enden die Fassungen für die in sie einzusetzenden Lichtquellen
vorgesehen sind, gestaltet sich verhältnismäßig kompliziert. Desweiteren ist die Leiterplatte
dabei und infolge der frei vorstehend ausgebildeten Lichtquellenfassungen Belastungen
ausgesetzt, die die Funktionstüchtigkeit der auf der Leiterplatte ausgebildeten gedruckten
Schaltung unter Umständen nachteilig beeinflussen.
[0003] Ein weiterer gattungsgemäßer Schalter ist aus der DE-AS 26 34 697 bekannt. Bei diesem
bekannten Schalter ist am Boden des Gehäuses ein Sockel für eine Lampe befestigt,
die zusammen mit einer Schutzhaube das als Schieber ausgebildete Schaltbauteil und
die darauf angebrachte Leiterplatte durchdringt. Dies führt neben einem komplizierten
Aufbau der Leiterplatte zu einer Vergrößerung der Fläche und damit zu einer Vergrößerung
des gesamten Schalters. Die Montage des bekannten Schalters ist relativ aufwendig,
da die Lampe mit ihrem Sockel von unten her in das Gehäuse eingeschoben und elektrisch
angeschlossen werden muß, die mit dem Loch für die Lampe ausgebildete Leiterplatte
von oben her in den Schieber eingesetzt wird und an die vom Schieber vorstehenden
Kontaktfahnen angeschlossen wird.
[0004] Eine an moderne Schalter, insbesondere in die Armaturentafel eines Kraftfahrzeugs
einbaubare Schalter gestellte Forderung ist neben hoher Integration zur Einsparung
von Kabeln ein möglichst kompakter Aufbau bei gleichzeitig kostengünstiger Montage.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schalter sowie ein Verfahren zu dessen
Herstellung zu schaffen, der die genannten, gestellten Forderungen in vorteilhafter
Weise erfüllt.
[0006] Der den Schalter betreffende Teil der Erfindungsaufgabe wird mit den Merkmalen des
Hauptanspruchs gelöst.
[0007] Mit der erfindungsgemäßen Konstruktion ist es gelungen, eine vormontierbare Einheit
zu schaffen, die mit Ausnahme des noch notwendigen Anschlusses der Leiterplatte an
die Schaltkontakte alle elektrischen Funktionen einschließlich der Schaltung einer
oder mehrerer Lichtquellen zum Hinterleuchten des Betätigungselements in sich vereint.
Diese vormontierbare Einheit ist in einfacher Weise zusammenbaubar, ggf. prüfbar und
dann in das Schaltbauteil einsetzbar. Die Leiterplatte ist, da sie in einem in sich
stabilen Halteteil aufgenommen ist, vor mechanischen Beschädigungen geschützt, was
zusätzlich zur ausgezeichneten Betriebszuverlässigkeit des erfindungsgemäßen Schalters
beiträgt. Insgesamt kann der Schalter sehr kompakt und mit zahlreichen Funktionen
ausgebildet werden. Der Schalter kann als Drucktastenschalter (Schaltbauteil relativ
zum Gehäuse axial beweglich), als Kippschalter (Schaltbauteil relativ zum Gehäuse
verschwenkbar) oder als Drehschalter (Schaltbauteil relativ zum Gehäuse verdrehbar)
ausgebildet sein. Die Funktionen der auf der Leiterplatte angeordneten gedruckten
Schaltung mit den zugehörigen Bauelementen und der Lichtquelle oder mehreren Lichtquellen
können unterschiedlichster Art sein. Beispielsweise kann der Schalter, wie die bekannten
gattungsgemäßen Schalter ein Warnblinkschalter mit integriertem Zeitgeberrelais für
die Blinklichter eines Kraftfahrzeugs sein. Der Schalter kann auch ein Schalter für
Scheiben- und Spiegelheizungen mit integriertem Relais und Zeitgeber sein. Er kann
desweiteren ein Lichtschalter zum Inbetriebsetzen unterschiedlicher Lichter mit Relaisfunktionen
sein usw.
[0008] Der Anspruch 2 ist auf eine Ausführungsform des Schalters gerichtet, bei der die
Leiterplatte einerseits besonders einfach montierbar ist und andererseits sehr sicher
und von allen Seiten geschützt aufgenommen ist.
[0009] Der Anspruch 3 kennzeichnet eine vorteilhafte Ausführungsform des Bodens des als
Rahmen ausgebildeten Halteteils.
[0010] Mit den Merkmalen des Anspruchs 4 wird erreicht, daß beim Einsetzen des Halteteils
in das Schaltbauteil selbsttätig eine Kontaktierung der Leiterplatte erfolgt.
[0011] Mit den Merkmalen des Anspruchs 5 wird auf einfache Weise ein sicherer Halt des Halteteils
am Schaltbauteil erzielt.
[0012] Die Merkmale der Ansprüche 6 bis 8 sind auf vorteilhafte Einzelheiten der Einrichtung
zum Hinterleuchten des Betätigungselements gerichtet, wobei mit den Merkmalen des
Anspruchs 7 erreicht wird, daß Reflektoren überflüssig sind, und sich mit den Merkmalen
des Anspruchs 8 je nach Stellung des Schalters oder Schaltung der gedruckten Schaltung
in Abhängigkeit von den Kontakten unterschiedliche Leuchtbilder ergeben.
[0013] Der Anspruch 9 ist auf eine Ausführungsform des Schalters gerichtet, die hinsichtlich
der Verrastung des Schaltbauteils dem Schalter gemäß DE 31 45 803 C2 entspricht. Diese
Verrastung kann auch bei einem gattungsgemäßen Schalter gemäß der DE-OS 42 06 335
zum Einsatz kommen. Erfindungsgemäß übernimmt das Halteteil gemäß dem Anspruch 9 zusätzlich
Funktionen der Rasteinrichtung.
[0014] Der das Verfahren betreffende Teil der Erfindungsaufgabe wird mit den Merkmalen des
Anspruchs 10 gelöst. Das Verfahren ist in seiner Durchführung außerordentlich einfach,
kann manuell oder automatisiert durchgeführt werden und ist kostengünstig.
[0015] Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen beispielsweise und
mit weiteren Einzelheiten erläutert.
[0016] Es stellen dar:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht eines Schalters, teilweise geschnitten,
- Fig. 2
- eine Schnittansicht des Schalters gemäß Fig. 1, geschnitten in der Ebene II-2 gemäß
Fig. 1, und
- Fig. 3
- eine Ansicht des Halteteils von unten.
[0017] Der Schalter ist insgesamt aus vier Baugruppen zusammengesetzt, nämlich einem Gehäuse
20, in dem ein Schaltbauteil 40 längsbeweglich geführt ist, welches beispielsweise
durch Verklipsen mit einem Betätigungselement 60 verbunden ist und in sich ein Halteteil
80 aufnimmt.
[0018] Mit Ausnahme des Halteteils 80 entspricht der Schalter in seinem grundsätzlichen
Aufbau dem Schalter gemäß der DE-OS 42 06 335, so daß er nur kurz erläutert wird.
[0019] Das Gehäuse 20 weist einen Mantel 22 auf, der in einer Offnung einer Schalttafel
24 gehalten ist. Der Gehäusemantel 22 weist in seinem unteren Bereich Ausnehmungen
26 auf, mittels derer er mit entsprechenden Vorsprüngen eines Bodenteils 28 verklipst
ist. Aus dem Boden stehen Kontaktzungen 30 zum Einstecken des Schalters in enstprechende
Buchsen eines Kraftfahrzeugs vor. Es versteht sich, daß die Kontaktzungen 30 durch
einen sie umgebenden, einteilig mit dem Bodenteil 28 ausgebildeten Mantel geschützt
sein können. Die Kontaktzungen 30 erstrecken sich durch das Bodenteil 28 hindurch
und bilden Kontaktbahnen 32, aus denen aus Kunststoff bestehenden Nockenvorsprünge
34 vorstehen, die bestimmen, ob je nach Schalterstellung zwischen Schaltkontakten
42 und den Kontaktbahnen 32 eine elektrische Verbindung besteht. Die Schaltkontakte
stehen aus dem Boden 44 des Schaltbauteils 40 vor, durch den sie hindurchgeführt sind
und in Kontaktfahnen 46 enden. Das Schaltbauteil 40 weist zwei Seitenwände 48 auf,
die mittels Vorsprüngen 50 (Fig. 2) im Gehäusemantel 22 geführt sind. Die Seitenwände
48 sind über insgesamt Y-förmige Stege 52 miteinander verbunden, so daß das Schaltbauteil
40 ein in sich stabiles Bauteil ist, an dem die Kontaktfahnen gut zugänglich sind.
[0020] Das Halteteil 80 ist als ein geschlossener, insgesamt rechteckiger Rahmen ausgebildet,
dessen Seitenwände 82 an ihren sich gegenüberliegenden Innenseiten mit Führungen 84
ausgebildet sind, in die eine eine gedruckte Schaltung und elektronische bzw. elektrische
Bauelemente tragende Leiterplatte 86 eingeschoben ist. Der Boden 88 (Fig. 3) des Halteteils
80 weist Ausnehmungen 90 und Vorsprünge 92 auf. Die Ausnehmungen 90 dienen zur Aufnahme
der Kontaktfahnen 46, welche mit entsprechenden Anschlüssen der Leiterplatte 86 verlötet
sind oder bei entsprechender Ausbildung elastisch an diesen anliegen. Die Vorsprünge
92 dienen zum Verrasten des Halteteils 80 mit dem Schaltbauteil 40 an den Wurzeln
der Y-förmigen Stege 52.
[0021] An der dem Betätigungselement 60 zugewandten Oberseite des Deckels 93 des insgesamt
aus hellem Kunststoff ausgebildeten Halteteils 80 sind Ansätze zur Aufnahme lichtemittierender
Dioden 94 ausgebildet. Anschlußdrähte 95 der lichtemittierenden Dioden 94 sind durch
den Deckel 93 hindurch (Fig. 2) mit Verbindungsdrähten 96 verlötet, über die sie wiederum
an die gedruckte Schaltung der Leiterplatte 86 angeschlossen sind. Es versteht sich,
daß die Verbindungsdrähte 95 entfallen können, wenn die Anschlußdrähte 95 ausreichende
Länge haben.
[0022] Die lichtemittierenden Dioden 94 sind auf dem Deckel 93 bzw. der Oberseite des Halteteils
80 derart angeordnet, daß sie in dem Betätigungselement 60 vorgesehene durchscheinende
Bereiche 62, die entsprechende Funktionssymbole darstellen, gezielt beleuchten.
[0023] Die Funktion der gedruckten Schaltung kann an sich bekannt sein, so daß diesbezüglich
beispielsweise auf die DE-OS 42 96 335 verwiesen wird.
[0024] Der Mechanismus der definierten Verschiebbarkeit des Schaltbauteils 40 relativ zum
Gehäuse 20 entspricht dem der DE 31 45 803 C2 und wird nur kurz erläutert. Am Bodenteil
28 ist ein Zapfen 36 befestigt, der den Boden 44 des Schaltbauteils 40 durchragt und
an seinem Ende einen Bolzen 37 trägt, welcher an dem Zapfen 36 drehbar aber axial
unverschieblich gelagert ist. Der Bolzen 38 wirkt mit einer mit Zähnen unterschiedlicher
Tiefe versehenen Nockenfläche 39a im Boden 44 und mit einer an der Unterseite des
Halteteils 80 ausgebildeten, gezahnten Nockenfläche 39b (Fig. 3) zusammen. Zwischen
dem Bodenteil 28 des Gehäuses 20 und dem Boden 44 des Schaltbauteils 40 arbeitet eine
nicht dargestellte Druckfeder. Der Gesamtmechanismus, der die beiden definierten Schaltstellungen
des Schalters bestimmt, ist an sich bekannt und wird nicht weiter beschrieben.
[0025] Der Zusammenbau des beschriebenen Schalters geschieht folgendermaßen:
[0026] Das Bodenteil 28 mit den Kontaktzungen 30 und Kontaktbahnen 32 wird über den Zapfen
36 und den Bolzen 38 mit dem Schaltbauteil 40 zusammengefügt, so daß die durch die
Relativbewegung der beiden Bauteile bedingte Schaltfunktion des Schalters gegeben
ist.
[0027] In das Halteteil 80 wird die fertig bestückte Leiterplatte 86, ggf. mit den Verbindungsdrähten
96 versehen, eingeschoben. Die auf der Oberseite des Halteteils 80 angeordneten lichtemittierenden
Dioden 94 werden ggf. über die Verbindungsdrähte 96 an die Leiterplatte 86 angeschlossen.
Es entsteht eine vormontierte Baugruppe, die elektromechanische oder großbauende Bauteile
der Schaltung zwischen der Leiterplatte 86 und dem Deckel 93 schützend aufnimmt und
den Rest der gedruckten Schaltung mit weiteren elektronischen Bauteilen, beispielsweise
integrierten Schaltungen, zwischen der Leiterplatte 86 und dem Boden 88 des Halteteils
80 sicher geschützt aufnimmt. Die gesamte Baugruppe wird von oben in das Schaltbauteil
40 eingesetzt und darin verrastet. Durch die nun funktionsmäßig angeordneten Nockenfläche
39b an der Unterseite des Halteteils 80 sind die Raststellungen des Schalters gegeben.
[0028] Die Kontaktfahnen 46 werden, wenn sie nicht so ausgebildet sind, daß sie beim Einsetzen
des Halteteils 80 selbsttätig Kontakt geben, mit den für sie vorgesehenen Anschlüssen
der Leiterplatte 86 verlötet.
[0029] Nunmehr wird der Gehäusemantel 22 auf das Bodenteil 28 aufgesteckt und damit verrastet.
Anschließend wird das Betätigungselement 60 auf das Schaltbauteil 40 aufgesteckt.
[0030] Der Schalter ist bei außerordentlich kompaktem Aufbau, hoher Funktionssicherheit
und nach einfacher Montage betriebsbereit zum Einstecken in die Schalt- bzw. Armaturentafel
24 eines Kraftfahrzeugs oder in jedwede andere vorgesehene Öffnung.
1. Schalter, insbesondere in die Armaturentafel eines Kraftfahrzeugs einbaubarer Schalter,
mit
einem in einem Gehäuse (20) beweglichen Schaltbauteil (40), das Schaltkontakte (42)
aufweist und ein Betätigungselement (60) zur Betätigung des Schalters trägt,
einer an dem Schaltbauteil (40) angeordneten Leiterplatte (86), welche eine mit den
Schaltkontakten verbundene gedruckte Schaltung sowie zugehörige Bauelemente trägt,
und mit einer auf dem Schaltbauteil (40) angeordneten, mit der Leiterplatte (86) verbundenen
Lichtquelle (94) zum Hinterleuchten des Betätigungselements (60),
dadurch
gekennzeichnet, daß
ein Halteteil (80) vorgesehen ist, welches die Leiterplatte (86) mit der gedruckten
Schaltung und den Bauelementen aufnimmt, an seiner dem Betätigungselement (60) zugewandten
Oberseite die Lichtquelle (94) trägt und als vormontierte Einheit zusammen mit der
Leiterplatte und der mit dieser verbundenen Lichtquelle in das Schaltbauteil (40)
eingesetzt ist.
2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichneit, daß das Halteteil (80) als ein Rahmen mit einem Boden (88), einem Deckel (93) und
zwei sich gegenüberliegenden Seitenteilen (82) ausgebildet ist und daß die sich gegenüberliegenden
Innenflächen der Seitenteile Führungen (84) aufweisen, in die die Leiterplatte (86)
einschiebbar ist.
3. Schalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (88) mit Ausnehmungen (90) ausgebildet ist, durch die hindurch mit
der gedruckten Schaltung der Leiterplatte (86) verbundene Kontaktfahnen (46) der Schaltkontakte
(42) ragen.
4. Schalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktfahnen (46) durch elastisch vorgespannte Anlage an die entsprechenden
Kontaktflächen der Leiterplatte (86) mit der gedruckten Schaltung verbunden sind.
5. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteteil (80) seitliche Vorsprünge (92) aufweist, die mit dem Schaltbauteil
verklipst sind.
6. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle als Leuchtdiode (94) ausgebildet ist, deren Anschlußdrähte (95)
über Verbindungsdrähte (96) mit der gedruckten Schaltung der Leiterplatte (86) verbunden
sind.
7. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteteil (80) aus hellem Kunststoff besteht.
8. Schalter nach Anspruch 2 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Leuchtdioden (94) auf der Oberseite des Deckels (93) angeordnet sind.
9. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei welchem das Schaltbauteil (40) längsbeweglich
in dem Gehäuse (20) geführt ist, wobei ein gehäusefester Zapfen (36) von unten durch
das Schaltbauteil (40) vorsteht und an seinem freien Ende einen axial gegenüber dem
Zapfen festen aber um die Achse des Zapfens drehbaren Bolzen (38) trägt, welcher zusammen
mit zwei sich gegenüberliegenden Nockenflächen (39a, 39b) eine Rasteinrichtung zur
Festlegung des Schaltbauteils (40) in zwei unterschiedlichen Stellung bildet, dadurch
gekennzeichnet, daß eine der Nockenflächen (39b) an der Unterseite des Halteteils (80) ausgebildet
ist.
10. Verfahren zum Herstellen eines Schalters nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß
die mit den Bauelementen bestückte und mit der gedruckten Schaltung ausgebildete Leiterplatte
(86) in das Halteteil (80) eingesetzt wird,
daß die Lichtquelle (94) am Halteteil (80) angebracht und an die Leiterplatte (86)
angeschlossen wird,
daß das mit der Leiterplatte (86) und Lichtquelle (94) versehene Halteteil (80) an
dem Schaltbauteil (40) angebracht wird und
daß die vom Schaltbauteil (40) vorstehenden Kontaktfahnen (46) der Schaltkontakte
(42) mit der Leiterplatte (86) verbunden werden.
1. Switch, in particular switch capable of being fitted into the dashboard of a motor
vehicle, with
a structural switching part (40) which is movable in a housing (20), has switching
contacts (42) and carries an actuating element (60) for actuating the switch,
a circuit board (86) which is arranged on the structural switching part (40) and which
carries a printed circuit connected to the switching contacts as well as associated
components,
and with a light source (94) for the backlighting of the actuating element (60), the
said light source being arranged on the structural switching part (40) and being connected
to the circuit board (86),
characterized in that
a holding part (80) is provided, which receives the circuit board (86) together with
the printed circuit and with the components, carries the light source (94) on its
top side facing the actuating element (60) and is inserted as a preassembled unit,
together with the circuit board and the light source connected to the latter, into
the structural switching part (40).
2. Switch according to Claim 1, characterized in that the holding part (80) is designed
as a frame with a bottom (88), with a cover (93) and with two mutually opposite side
parts (82), and in that the mutually opposite inner faces of the side parts have guides
(84), into which the circuit board (86) is capable of being pushed.
3. Switch according to Claim 2, characterized in that the bottom (88) is designed with
recesses (90), through which contact lugs (46) of the switching contacts (42) project,
the said contact lugs being connected to the printed circuit of the circuit board
(86).
4. Switch according to Claim 3, characterized in that the contact lugs (46) are connected
to the printed circuit by being in elastically prestressed bearing contact against
the corresponding contact faces of the circuit board (86).
5. Switch according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the holding part (80)
has lateral projections (92) which are snapped together with the structural switching
part.
6. Switch according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the light source is
designed as a light-emitting diode (94), the leads (95) of which are connected to
the printed circuit of the circuit board (86) via connecting wires (96).
7. Switch according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the holding part (80)
consists of clear plastic.
8. Switch according to Claims 2 and 7, characterized in that a plurality of light-emitting
diodes (94) are arranged on the top side of the cover (93).
9. Switch according to one of Claims 1 to 7, in which the structural switching part (40)
is guided in the housing (20) so as to be longitudinally movable, a tenon (36) fixed
to the housing projecting through the structural switching part (40) from below and
carrying at its free end a bolt (38) which is fixed axially relative to the tenon,
but is rotatable about the axis of the tenon, and which, together with two mutually
opposite cam faces (39a, 39b), forms a catching means for securing the structural
switching part (40) in two different positions, characterized in that one of the cam
faces (39b) is formed on the underside of the holding part (80).
10. Method for producing a switch according to one of Claims 1 to 9, characterized in
that
the circuit board (86) equipped with the components and designed with the printed
circuit is inserted into the holding part (80),
the light source (94) is mounted on the holding part (80) and connected to the circuit
board (86),
the holding part (80) provided with the circuit board (86) and light source (94) is
mounted on the structural switching part (40), and
the contact lugs (46) of the switching contacts (42) are connected to the circuit
board (86), the said contact lugs projecting from the structural switching part (40).
1. Interrupteur, notamment interrupteur pouvant être monté dans le tableau de bord d'un
véhicule automobile, comprenant
un module de commutation (40) déplaçable dans un boîtier (20) et qui comporte des
contacts de commutation (42) et porte un élément d'actionnement (60) pour l'actionnement
de l'interrupteur,
une plaque à circuit imprimé (86), qui est disposée sur le module de commutation (40)
et porte un circuit imprimé, qui est relié aux contacts de commutation, ainsi que
des composants associés, et
une source de lumière (94) qui est disposé sur le module de commutation (40), est
reliée à la plaquette à circuit imprimé (86) et sert à éclairer l'élément d'actionnement
(60) par l'arrière,
caractérisé en ce que
il est prévu une partie de retenue (80), qui reçoit la plaquette à circuit imprimé
(86) portant le circuit imprimé et les composants et porte la source de lumière (94)
au niveau de sa face supérieure tournée vers l'élément d'actionnement (60) et est
insérée en tant qu'unité préassemblée, conjointement avec la plaquette à circuit imprimé
et la source de lumière reliée à cette plaquette, dans le module de commutation (40).
2. Interrupteur selon la revendication 1, caractérisé en ce que la partie de retenue
(80) est agencée sous la forme d'un cadre comportant un fond (88), un couvercle (93)
et deux parties latérales réciproquement opposées (92) et que les surfaces intérieures
réciproquement opposées des parties latérales possèdent des guides (84), dans lesquels
la plaquette à circuit imprimé (86) peut être insérée.
3. Interrupteur selon la revendication 2, caractérisé en ce que le fond (88) comporte
des évidements (90), que traversent les languettes de contact (46) des contacts de
commutation (42), qui sont reliées au circuit imprimé de la plaquette à circuit imprimé
(86).
4. Interrupteur selon la revendication 3, caractérisé en ce que les languettes de contact
(46) sont reliées, par une application avec précontrainte élastique, sur les surfaces
de contact correspondantes de la plaquette à circuit imprimé (86), qui porte le circuit
imprimé.
5. Interrupteur selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la partie
de retenue (80) comporte des parties saillantes latérales (92), qui sont réunies par
encliquetage au module de commutation.
6. Interrupteur selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la source
de lumière est agencée sous la forme d'une diode à luminescence (90), dont les fils
de raccordement (95) sont reliés par l'intermédiaire de fils de liaison (96) au circuit
imprimé de la plaquette à circuit imprimé (86).
7. Interrupteur selon les revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la partie de retenue
(80) est formée d'une matière plastique claire.
8. Interrupteur selon les revendications 2 et 7, caractérisé en ce que plusieurs diodes
à luminescence (94) sont disposées sur la face supérieure du couvercle (93).
9. Interrupteur selon l'une des revendications 1 à 7, dans lequel le module de commutation
(40) est guidé de manière à se déplacer longitudinalement dans le boîtier (20), et
un téton (106) solidaire du boîtier fait saillie vers le bas à travers le module de
commutation (40) et porte, au niveau de son extrémité axiale libre, un goujon (38),
qui est fixe axialement par rapport au téton, mais peut tourner autour de l'axe du
téton et forme, conjointement avec deux surfaces de cames opposées (39a, 39b), un
dispositif d'encliquetage servant à fixer le module de commutation (40) dans deux
positions différentes, caractérisé en ce que l'une des surfaces de cames (39b) est
formée sur la face inférieure de la partie de retenue (80).
10. Procédé pour fabriquer un interrupteur selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé
en ce
qu'on introduit la plaquette à circuit imprimé (86), qui est équipée des composants
et équipée du circuit imprimé, dans la partie de retenue (80),
qu'on installe la source de lumière (94) sur la partie de retenue (80) et qu'on raccorde
à la plaquette à circuit imprimé (86),
qu'on installe la partie de retenue (80), équipée de la plaquette à circuit imprimé
(86) et de la source de lumière (94), sur le module de commutation (40), et
qu'on relie les languettes de contact (46), qui font saillie à partir du module de
commutation (40), des contacts de commutation (42) à la plaquette à circuit imprimé
(86).

