(19)
(11) EP 0 891 514 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
27.10.1999  Patentblatt  1999/43

(21) Anmeldenummer: 97929100.2

(22) Anmeldetag:  11.06.1997
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6F21P 1/02, B44F 1/02, B44F 1/00
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/DE9701/199
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 9815/773 (16.04.1998 Gazette  1998/15)

(54)

LICHTSTREUELEMENT, INSBESONDERE FÜR DEKORATIVE BELEUCHTUNGSZWECKE

LIGHT DIFFUSER, ESPECIALLY FOR DECORATIVE LIGHTENING

DIFFUSEUR DE LUMIERE, NOTAMMENT AUX FINS D'ECLAIRAGE DECORATIF


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT CH FR GB IT LI NL SE

(30) Priorität: 07.10.1996 DE 19641304
30.05.1997 DE 19722703

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
20.01.1999  Patentblatt  1999/03

(73) Patentinhaber: Altenburger Electronic GmbH
77960 Seelbach (DE)

(72) Erfinder:
  • SIEGFRIED, Hans-Günther
    D-77933 Lahr (DE)

(74) Vertreter: Eder, Thomas, Dr.-Ing. 
Eder & Schieschke, Patentanwälte, Elisabethstrasse 34
80796 München
80796 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 486 328
US-A- 3 995 151
WO-A-96/06961
US-A- 4 978 948
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Lichtstreuelement, insbesondere für dekorative Beleuchtungszwecke.

    [0002] Lichtstreuelemente sind in den vielfältigsten Formen bekannt. Zur dekorativen Beleuchtung ist es wünschenswert, durch Brechungs- und/oder Reflexionseffekte möglichst interessante Lichtmuster entweder am Lichtstreuelement selbst oder an reflektierenden Flächen, beispielsweise an Wänden oder dergleichen, zu erzeugen. Herkömmliche Lichtstreuelemente enthalten hierzu meist Reflektoren, Lichtleiter oder Festkörper zur Erzeugung der gewünschten Reflexions- bzw. Brechungseffekte.

    [0003] Diese Festkörper bestehen meist aus Glas, Keramik, Kunststoff oder oberflächenbehandeltem Metall und weisen regelmäßige geometrische Formen oder mikroskopisch unregelmäßige Strukturen auf, z.B. die Form regelmäßiger Prismen.

    [0004] Sollen im Wesentlichen reflektierende Effekte bewirkt werden, so bestehen die Festkörper entweder vollständig aus einem entsprechenden reflektierenden Material oder sind mit einem derartigen Material beschichtet.

    [0005] Darüber hinaus wurde versucht, interessante Lichteffekte durch den Einsatz aufgerauhter Oberflächen oder durch die Verwendung von mit gemahlenem Glas gefüllten festen Hüllen zu erzeugen. Zur Erzeugung von Brechungseffekten müssen diese Festkörper selbstverständlich aus transparentem Material bestehen.

    [0006] Mit derartigen bekannten Lichtstreuelementen ist jedoch das Ziel, möglichst interessante Lichteffekte zu erzeugen, nicht oder nicht in zufriedenstellender Weise erreichbar.

    [0007] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Lichtstreuelement, insbesondere für dekorative Beleuchtungszwecke, zu schaffen, mit dem auf einfache Weise höchst interessante Lichteffekte erzielbar sind.

    [0008] Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1.

    [0009] Durch das Vorsehen von makroskopisch chaotischen oder quasichaotischen Brechungs- und/oder Reflexionsebenen entstehen die gewünschten interessanten Beleuchtungseffekte. Der Begriff makroskopisch chaotisch wird im Rahmen dieser Anmeldung verwendet im Gegensatz zu den bekannten mikroskopischen unregelmäßigen Strukturen, wie z.B. aufgerauhte Oberflächen oder sehr kleine unregelmäßige Körper, wie gemahlenes Glas. Unter "quasi-chaotisch" wird eine unregelmäßig erscheinende Struktur verstanden, auch wenn diese ein gewisse Regelmäßigkeit aufweisen sollte, die vom Betrachter jedoch nicht mehr als solche erkannt wird.

    [0010] Nach einer Ausführungsform der Erfindung besteht das Lichtstreuelement aus einer mit einem flüssigen transparenten Medium gefüllten transparenten Hülle, welche makroskopisch chaotisch oder quasi-chaotisch geformt ist bzw. eine entsprechend unregelmäßige Außenfläche aufweist. Derartige Lichtstreuelemente sind auch dann noch mit relativ geringem Aufwand herstellbar, wenn diese relativ groß dimensioniert sind.

    [0011] Die Verwendung flexibler Hüllen bietet den Vorteil, dass bei einer Kombination mehrerer derartiger Lichtstreuelemente diese z.B. in eine starre Hülle eingebracht werden können und sich aufgrund der Flexibilität leichter ineinander "verzahnen" und besser an einen beliebig geformten Innenraum der Hülle anpassen. Hierdurch ergeben sich kompaktere Strukturen, die auch interessantere Lichteffekte erzeugen. Auch können flexible Lichtstreuelemente während der Durchstrahlung oder Beleuchtung mit Licht deformiert werden und so entsprechende Effekte erzeugen.

    [0012] Nach einer Ausführungsform der Erfindung besteht die Hülle aus einer flexiblen Folie, wobei die Hülle beispielsweise nur unvollkommen mit dem flüssigen Medium gefüllt und durch das zumindest teilweise Entfernen der Luft (z. B. durch Absaugen oder Andrücken) aus dem Restvolumen der Hülle vor deren dichtem Verschließen eine unregelmäßige Verformung der Hülle erzeugt werden kann.

    [0013] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann die Verformung der Hülle vor oder nach deren Befüllen und Verschließen durch eine mechanische Einwirkung erzeugt werden. Beispielsweise kann unter zusätzlicher Hitzezufuhr und gleichzeitigem Falzen, Falten oder Knüllen der Hülle die gewünschte Verformung erzeugt werden.

    [0014] Damit die Hülle die gewünschte, vorzugsweise unregelmäßige Form beibehält, kann die Dicke oder das Material der Hülle so gewählt sein, dass trotz des Innendrucks durch die Befüllung mit Flüssigkeit die Form beibehalten wird. Zur Stabilisierung der Form kann die Hülle auch mit einem transparenten Material überzogen werden, beispielsweise durch Übergießen mit transparenten Polymeren.

    [0015] Eine aus einer Folie bestehende Hülle kann durch das Verschweißen zweier oder mehrerer, vorzugsweise planarer Folienelemente hergestellt werden. Beispielsweise können zwei oder mehrere übereinander geschichtete Folien an den Rändern flach miteinander verschweißt werden, wobei zunächst eine Befüllöffnung für das flüssige Medium freigelassen wird. Nach dem Befüllen und Verschließen der Öffnung kann der so erzeugte, gegebenenfalls mehrschichtige Beutel mechanisch deformiert werden, um auf diese Weise ein Element zu erhalten, das die gewünschten Brechungs- bzw. Reflexionseffekte bei einem Durchleuchten erzielt.

    [0016] Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann eine als flexible Folie ausgebildete Hülle auch durch Folienblasen hergestellt sein. Hierbei wird meist eine Form verwendet, in welche eine Kunststoffblase durch Erzeugen eines ausreichend hohen Innendrucks hineingeblasen wird. Gegenüber einem Verschweißen mehrerer Folienelemente bietet dieses Verfahren den Vorteil, dass die Hülle praktisch keinerlei äußerlich sichtbaren Nähte aufweist.

    [0017] Die Hülle kann beispielsweise auch aus Folienschläuchen hergestellt werden, wobei ein Schlauchabschnitt jeweils an den Enden dicht verschlossen wird.

    [0018] Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist innerhalb der Hülle eine stark deformierte, vorzugsweise geknüllte Folie angeordnet. Diese Folie wird meist transparent ausgebildet sein, kann jedoch selbstverständlich auch aus einem reflektierenden Material bestehen. Sollen jedoch interessante Brechungseffekte erzeugt werden, so muss eine transparente Folie verwendet werden, deren Brechungsindex verschieden ist vom Brechungsindex der in der Hülle befindlichen Flüssigkeit. Denn Brechungseffekte entstehen nur bei dem Übergang von Licht aus einem Medium mit einem ersten Brechungsindex in ein weiteres Medium mit einem zweiten, vom ersten Brechungsindex verschiedenen Brechungsindex. Selbstverständlich kann bei einem derartigen Übergang auch eine (Teil-)Reflexion auftreten.

    [0019] Das Lichtstreuelement nach der Erfindung kann auch aus einem aus einem oder mehreren flexiblen Materialien bestehenden Vollkörper bestehen, dessen Außenfläche makroskopisch chaotisch oder quasi-chaotisch ausgebildet ist. Hierfür eignen sich beispielsweise kautschukartige Silikone, die auch bei Temperaturen von -50° C bis +200° C noch elastisch flexibel bleiben. Derartige Elemente sind durch Gießen oder Spritzgießen einfach herstellbar. Dabei kann das Material in eine Zwischenform eingebracht werden, die nach Teilaushärtung nachgeformt wird. Durch die Flexibilität derartiger Lichtstreuelemente werden wiederum die vorstehend genannten Vorteile erreicht.

    [0020] Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist die Hülle eine im Wesentlichen glatte Außenfläche auf und die gewünschten interessanten Brechungs- und/oder Reflexionseffekte werden durch innerhalb der Hülle angeordnete Elemente erreicht. Hierbei kann es sich um eine stark deformierte, vorzugsweise geknüllte Folie handeln und/oder um ein oder mehrere Lichtstreuelemente nach einer der vorstehenden Ausführungsformen der Erfindung.

    [0021] Werden innerhalb der im Wesentlichen glatten Hülle weitere Lichtstreuelemente mit einer stark deformierten Hülle angeordnet, so kann auch diese Hülle mit einem flüssigen Medium gefüllt sein. In diesem Fall ist es vorteilhaft, diese weiteren Lichtstreuelemente mit flüssigen Medien zu füllen, deren Brechungsindex sich von dem Brechungsindex des diese weiteren Lichtstreuelemente umgebenden flüssigen Mediums unterscheidet. Auf diese Weise werden stärkere Brechungseffekte erzielt als für den Fall, dass sich lediglich der Brechungsindex des Hüllenmaterials von dem des flüssigen Mediums unterscheidet. Gleiches gilt selbstverständlich für den Brechungsindex von Vollkörpern.

    [0022] Bei dieser Ausführungsform der Erfindung besteht die äußere Hülle vorzugsweise aus einem im Wesentlichen starren Material. Auf diese Weise ergibt sich der Vorteil einer ausreichenden Stabilität gegen äußere mechanische Einflüsse und gegen den Innendruck der darin vorgesehenen Elemente bzw. Flüssigkeiten.

    [0023] Zur Verstärkung der Beleuchtungseffekte kann an der äußeren Hülle eine weitere stark deformierte Folie vorgesehen sein. Diese kann wiederum transparent oder zumindest teilweise reflektierend ausgebildet sein.

    [0024] Bei jeder der vorstehend erläuterten Ausführungsformen können innerhalb der Hülle weitere transparente oder reflektierende Festkörper vorgesehen sein, welche sich innerhalb der Flüssigkeit im schwebenden Gleichgewicht befinden.

    [0025] Ein Lichtstreuelement kann auch durch die Kombination mehrerer Lichtstreuelemente nach einer oder mehreren der vorstehend erläuterten Ausführungsformen hergestellt sein. Ein derartiges kombiniertes Lichtstreuelement kann beispielsweise durch das Verkleben oder anderweitige Verbinden einzelner Lichtstreuelemente erzeugt werden.

    [0026] Auf diese Weise können die verschiedenartigsten Lichtstreuelemente aus einem oder mehreren Basismodulen erzeugt werden.

    [0027] Das Lichtstreuelement nach der Erfindung kann entweder so ausgebildet sein, dass es lediglich vom Licht einer außerhalb des Lichtstreuelements angeordneten Lichtquelle, z. B. einer Hochleistungs-Lichtquelle, durchstrahlt wird oder aber in der Weise, dass innerhalb der Hülle eine aktive oder passive Lichtquelle vorgesehen ist. Bei einer aktiven Lichtquelle kann es sich beispielsweise um eine Niedervolt-Halogenlampe und bei einer passiven Lichtquelle um das Ende von Licht führenden Fasern handeln.

    [0028] Bei einer aktiven Lichtquelle kann es sich auch um eine Hochleistungslampe, z. B. eine Hochdruck-Gasentladungslampe handeln.

    [0029] Bei einem Lichtstreuelement, welches aus mehreren einzelnen Lichtstreuelementen zu einer räumlichen Struktur kombiniert ist, kann eine derartige Lichtquelle selbstverständlich auch innerhalb der räumlichen Struktur, jedoch nicht innerhalb des flüssigen Mediums, sondern zwischen äußeren Hüllen der einzelnen Lichtstreuelemente angeordnet sein.

    [0030] Befindet sich eine aktive Lichtquelle innerhalb einer mit einem flüssigen Medium gefüllten Hülle, so kann die Flüssigkeit gleichzeitig als Kühlmedium dienen, wodurch das bisher insbesondere bei Hochleistungs-Lampen nur unbefriedigend gelöste Problem der Wärmeableitung erst beherrschbar ist. In diesem Fall sollte aus Sicherheitsgründen das flüssige Medium nicht-leitende Eigenschaften besitzen.

    [0031] Weitere Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.

    [0032] Die Erfindung wird nachfolgend anhand in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
    Fig. 1
    eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Lichtstreuelements mit flexibler, stark verformter Hülle;
    Fig. 2
    eine weitere Ausführungsform gemäß Fig. 1 mit zusätzlich innerhalb der Hülle angeordneter stark verformter Folie;
    Fig. 3
    eine zweite Ausführungsform eines Lichtstreuelements mit geometrisch geformter Hülle und darin befindlicher stark verformter Folie und
    Fig. 4
    eine dritte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Lichtstreuelements mit starrer geometrisch geformter Hülle und darin angeordneten weiteren Lichtstreuelementen.


    [0033] Das in Fig. 1 dargestellte Lichtstreuelement 1 besteht aus einer geschlossenen flexiblen Hülle 3, welche mit einem flüssigen Medium 5, beispielsweise mit Wasser, gefüllt ist. Die geschlossene Hülle 3 weist eine stark unregelmäßige Form auf.

    [0034] Ein derartiges Lichtstreuelement 1 kann beispielsweise durch Folienblasen hergestellt werden, wobei ein flexibles, transparentes Material wie PVC, Polyethylen oder Polypropylen erwärmt und in Form einer Blase in eine entsprechende Form eingebracht und durch Erzeugen eines ausreichenden Innendrucks so weit aufgeblasen wird, bis die Wandung der Blase in Kontakt mit der Innenwandung der Form gerät. Nach dem Erkalten kann dann das infolge einer entsprechend dünnen Wandung und einer geeigneten Materialauswahl flexible Gebilde aus der Form entnommen werden. Anschließend kann die Hülle 3 ganz oder teilweise mit dem flüssigen Medium 5 gefüllt und die Befüllöffnung verschlossen werden.

    [0035] Die stark unregelmäßige Außenform der Hülle 3 des Lichtstreuelements 1 kann jedoch auch in der Weise erzeugt werden, dass zunächst eine mehr oder weniger regelmäßige Hülle durch Verschweißen mehrerer Folienelemente erzeugt wird, diese nur teilweise mit dem flüssigen Medium 5 gefüllt und schließlich das darin befindliche Restgas (Luft) zumindest teilweise abgesaugt wird. Infolge des Unterdrucks wird die Hülle 3 unregelmäßig gefaltet oder geknautscht. Nach dem zumindest teilweisen Absaugen des Restgases wird die Befüllöffnung wiederum dicht verschlossen. Anstelle des Absaugens des Restgases kann dieses selbstverständlich auf jede beliebige Weise entfernt werden, z.b. durch Andrücken der teilweise gefüllten Hülle.

    [0036] Bei der Auswahl des Materials für die flexible Hülle und das flüssige Füllmedium ist auf das Erfordernis der Dichtigkeit zu achten. So eignen sich beispielsweise handelsübliche Folien aus PVC, PE, PP oder Polyamid nicht für eine Befüllung mit Wasser, da keine ausreichende Wasserdichtigkeit und Dampfdichtigkeit erreichbar ist. Eine ausreichende Dichtigkeit kann hier durch das Vorsehen von Barrieren auf der Folienoberfläche, z.B. durch das auftragen eines Alkylchlorsilan-Gemischs erzielt werden.

    [0037] Als flüssiges Füllmedium eignen sich auch höher molekulare Stoffe, z.B. Öle aller Art, deren Molekülgröße die Porengröße der Folien übersteigt. Eine Barriereschicht ist dann nicht erforderlich.

    [0038] Das Lichtstreuelement kann gegen eine mechanische Beschädigung (in nicht dargestellter Weise) zusätzlich mit einer entsprechend stabilen Schutzhülle umgeben werden. Diese kann beispielsweise durch Übergießen der Hülle 3 mit transparenten Polymeren erzeugt werden. Vorzugsweise werden dabei solche Materialien verwendet, die auch nach dem Erhärten noch ausreichend flexibel bleiben.

    [0039] Das in Fig. 1 dargestellte Lichtstreuelement könnte mit derselben Form auch aus einem Vollkörper aus einem vorzugsweise flexiblen Material bestehen. Hierfür eignen sich beispielsweise kautschukartige Silikone, die auch bei Temperaturen von -50° C bis +200° C noch elastisch bleiben. Wegen ihrer guten chemischen Beständigkeit können sie ferner in lichtreaktiven Prozessen eingesetzt werden, für die Glas nicht geeignet ist, z.B. die Photodissoziation von Säuren, die Glas angreifen.

    [0040] Solche hüllenlose Lichtstreuelemente können durch entsprechende Formen hergestellt werden, wobei auch nach dem Gießen oder Spritzgießen ein Nachformen erfolgen kann.

    [0041] Das in Fig. 2 dargestellte Lichtstreuelement 10 weist wiederum eine stark unregelmäßig geformte äußere Form 3 auf, die in gleicher Weise hergestellt sein kann, wie vorstehend für das Lichtstreuelement 1 gemäß Fig. 1 beschrieben.

    [0042] Auch das Lichtstreuelement 10 ist wiederum mit einem transparenten flüssigen Medium 5 gefüllt. Zusätzlich ist innerhalb der Hülle 3 eine stark unregelmäßig geformte, beispielsweise geknüllte transparente Folie 7 vorgesehen, welche zusätzliche Brechungs- bzw. Reflexionseffekte beim Durchstrahlen des Lichtstreuelements 10 mit Licht erzeugt.

    [0043] Die in Fig. 3 dargestellte weitere Ausführungsform eines Lichtstreuelements 20 nach der Erfindung weist wiederum eine geschlossene Hülle 3 auf, die jedoch im Gegensatz zu den Ausführungsformen gemäß den Fig. 1 und 2 eine im Wesentlichen glatte, d. h. nicht gefaltete oder geknautschte Außenfläche besitzt. Eine derartige Hülle 3 kann beispielsweise wiederum durch Folienblasen erzeugt werden, wobei eine entsprechend ausgebildete Form verwendet wird. Es ist jedoch auch möglich, eine derartige Hülle durch ein Verschweißen von mehreren einzelnen Folienelementen 3' zu erzeugen.

    [0044] Ist eine mechanisch stabile oder starre Hülle 3 gewünscht, so kann diese selbstverständlich auch durch Verkleben einzelner entsprechend geformter Platten oder geblasenes oder anderweitig geformtes Material (z. B. Kunststoff, Glas) erzeugt werden.

    [0045] Innerhalb der Hülle 3 des Lichtstreuelements 20 ist, ebenso wie bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2, eine stark verformte Folie 7 vorgesehen. Diese führt wiederum beim Durchstrahlen des Lichtstreuelements mit Licht zu den gewünschten Beleuchtungseffekten.

    [0046] Das in Fig. 4 dargestellte Lichtstreuelement 30 besitzt eine starre äußere Hülle 3, welche beispielsweise, wie in Fig. 4 dargestellt, pyramidenförmig ausgebildet sein kann. Die starre Hülle 3, die eine ausreichende Stabilität gegen äußere mechanische Einwirkungen aufweist, kann beispielsweise aus Acrylglas oder jedem anderen transparenten Material hergestellt sein und selbstverständlich jede beliebige Form aufweisen.

    [0047] Innerhalb der starren Hülle 3 ist eine Vielzahl einzelner Lichtstreuelemente angeordnet, die ihrerseits beispielsweise so ausgebildet sein können, wie die Lichtstreuelemente 1, 10 oder 20 gemäß den Fig. 1 bis 3. Auf diese Weise können mehrere oder eine Vielzahl derartiger Lichtstreuelemente zu einem größeren Lichtstreuelement mit einer bestimmten räumlichen Struktur kombiniert werden.

    [0048] Durch die Flexibilität der einzelnen Lichtstreuelemente können sich diese problemlos an beliebig geformte starre Hüllen anpassen und in der Hülle dicht gepackt werden, wodurch die gewünschten interessanten Lichteffekte erzielbar sind.

    [0049] Ggf. können die einzelnen Lichtstreuelemente auch durch mechanischen Druck und/oder zur Verbesserung der Flexibilität erhöhte Temperatur in die starre Hülle eingebracht werden, um ein besseres Anpassen an die Form der starren Hülle und eine dichtere Packung der Lichtstreuelemente zu erreichen.

    [0050] Die Kombination solcher einzelner Lichtstreuelemente 1, 10 oder 20 kann jedoch selbstverständlich auch in der Weise erfolgen, dass diese ohne eine äußere Hülle 3 zu einer gewünschten Struktur verbunden, beispielsweise verklebt werden.

    [0051] Die äußere Hülle 3 des Lichtstreuelements 30 gemäß Fig. 4 kann ihrerseits wiederum mit einem flüssigen Medium 5 gefüllt sein. Wie in Fig. 4 schematisch dargestellt, kann innerhalb der äußeren geschlossenen Hülle 3 eine aktive oder passive Lichtquelle 9 vorgesehen sein. Hierbei kann es sich bei einer aktiven Lichtquelle beispielsweise um eine Niedervolt-Halogenlampe und bei einer passiven Lichtquelle beispielsweise um die Enden von Licht führenden Fasern handeln.

    [0052] Eine derartige Lichtquelle kann jedoch selbstverständlich nicht nur bei der Ausführungsform gemäß Fig. 4, sondern bei jeder beliebigen Ausführungsform der Erfindung innerhalb der Hülle 3 eines Lichtstreuelements vorgesehen sein.

    [0053] Soll für die Lichtquelle 9 eine aktive Lichtquelle verwendet werden, so muss diese selbstverständlich flüssigkeitsdicht ausgeführt sein. So können beispielsweise für die Unterwasserbeleuchtung übliche Beleuchtungskörper verwendet werden. Aus Sicherheitsgründen sollte das eine derartige aktive Lichtquelle umgebende flüssige Medium elektrisch nicht leitend sein, um im Fehlerfall die Gefährdung von mit einem derartigen Lichtstreuelement hantierenden Personen zu vermeiden.

    [0054] Bei der Verwendung von aktiven Lichtquellen innerhalb einer mit einem flüssigen Medium 5 gefüllten Hülle 3 ergibt sich der Vorteil einer äußerst raumsparenden Bauform, da das flüssige Medium gleichzeitig als Kühlmedium für die Abfuhr der Verlustleistung der aktiven Lichtquelle dienen kann.

    [0055] Zur Erzeugung der gewünschten Beleuchtungseffekte kann das transparente flüssige Medium 5 selbstverständlich auch eingefärbt sein. In jedem Fall sollten die Brechungsindizes des flüssigen Mediums 5 und der darin vorgesehenen geknautschten Folien 7 voneinander verschieden sein, da ansonsten durch die völlige Immertierung der geknautschten Folien deren brechende bzw. reflektierende Wirkung unterdrückt wird. Auf unterschiedliche Brechungsindizes kann allenfalls dann verzichtet werden, wenn das flüssige Medium bzw. die äußere Hülle 3 des Lichtstreuelements und die geknautschte Folie 7 unterschiedlich eingefärbt sind.

    [0056] Gleiches gilt für den Fall, dass mehrere oder eine Vielzahl einzelner Lichtstreuelemente 1, 10 bzw. 20 gemäß Fig. 4 zu einer größeren räumlichen Struktur kombiniert sind. Ist diese Struktur zusätzlich von einem transparenten flüssigen Medium 5 umgeben, so können die gewünschten Brechungs- bzw. Reflexionseffekte auch dadurch erzeugt werden, dass das flüssige Medium innerhalb der einzelnen Lichtstreuelemente 1, 10 bzw. 20 einen anderen Brechungsindex aufweist, als das die einzelnen Lichtstreuelemente umgebende flüssige Medium.

    [0057] Weitere interessante Effekte können sich ergeben, wenn das Lichtstreuelement nicht mit einem homogenen flüssigen Medium, sondern mit voneinander verschiedenen, nicht miteinander mischbaren flüssigen Medien gefüllt werden. Dies führt zu ausgeprägten Phasengrenzen, wobei durch die unterschiedlichen Brechungsindizes der flüssigen Medien wiederum entsprechende Brechungs- bzw. Reflexionseffekte erzeugt werden.

    [0058] Vor allem bei großen Beleuchtungsflächen können Reflexionswirkungen an der Hülle 3 eines einzelnen Lichtstreuelements 1, 10 bzw. 20 oder an der äußeren Hülle 3 einer räumlichen Anordnung von einzelnen Lichtstreuelementen 1, 10, 20 erwünscht sein. Dies gilt sowohl in Bezug auf das Licht einer externen Lichtquelle für das Durchstrahlen des Lichtstreuelements als auch für das einfallende Tages- oder anderes Fremdlicht. Hierzu können jede oder einzelne Hüllen 3 ganz oder teilweise mit einer reflektierenden Schicht versehen sein. Dies kann beispielsweise durch Besputtern oder Bedampfen der Außen- oder Innenseite der Hüllen erfolgen.

    [0059] Auch besteht die Möglichkeit, die Hülle mit einer einseitig reflektierenden Schicht zu versehen, wobei von außen auf das Lichtstreuelement einfallendes Licht reflektiert wird und dennoch Licht von der Innenseite der Hülle nach außen transmittiert werden kann.


    Ansprüche

    1. Lichtstreuelement, insbesondere für dekorative Beleuchtungszwecke, dadurch gekennzeichnet, dass das Lichtstreuelement makroskopisch chaotisch oder quasi-chaotisch geformte Brechungs- und/oder Reflexionsebenen aufweist.
     
    2. Lichtstreuelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Lichtstreuelement eine geschlossene, zumindest teilweise mit einem flüssigen transparenten Medium (5) gefüllte transparente Hülle (3) aufweist, welche makroskopisch chaotisch oder quasi-chaotisch geformt ist.
     
    3. Lichtstreuelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle flexibel ist.
     
    4. Lichtstreuelement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle (3) aus einer flexiblen Folie besteht.
     
    5. Lichtstreuelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die als flexible Folie ausgebildete Hülle (3) durch unvollständiges Füllen mit dem flüssigen Medium (5) und zumindest teilweises Entfernen des Restgases vor dem Verschließen der Hülle (3) verformt ist.
     
    6. Lichtstreuelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die als flexible Folie ausgebildete Hülle (3) durch mechanische Einwirkungen, vorzugsweise Falzen, Knüllen oder dergl., verformt ist.
     
    7. Lichtstreuelement nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die als flexible Folie ausgebildete Hülle (3) durch Verschweißen zweier oder mehrerer vorzugsweise planer Folienelemente (3') hergestellt ist.
     
    8. Lichtstreuelement nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die als flexible Folie ausgebildete Hülle (3) durch Folienblasen hergestellt ist.
     
    9. Lichtstreuelement nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Hülle (3) eine stark deformierte, vorzugsweise geknüllte Folie (7) angeordnet ist.
     
    10. Lichtstreuelement nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Hülle (3) transparente oder reflektierende Festkörper vorgesehen sind, welche sich in der Flüssigkeit im schwebenden Gleichgewicht befinden.
     
    11. Lichtstreuelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Lichtstreuelement aus einem oder mehreren transparenten hochviskosen oder flexiblen Materialien besteht, wobei die Außenfläche des Lichtstreuelements makroskopisch chaotisch oder quasi-chaotisch ausgebildet ist.
     
    12. Lichtstreuelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Lichtstreuelement eine Hülle (3) mit im Wesentlichen glatter Außenfläche aufweist und dass innerhalb der Hülle (3) eine stark deformierte, vorzugsweise geknüllte Folie (7), und/oder ein oder mehrere Lichtstreuelemente (1, 10, 20) nach einem der Ansprüche 1 bis 11 angeordnet sind.
     
    13. Lichtstreuelement nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle (3) aus einem im Wesentlichen starren Material besteht.
     
    14. Lichtstreuelement nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Hülle (3) eine aktive oder passive Lichtquelle (9) vorgesehen ist.
     
    15. Lichtstreuelement nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle (3) zumindest teilweise mit einem flüssigen Medium (5) gefüllt ist, das gleichzeitig als Kühlmedium für eine aktive Lichtquelle (9) dient.
     


    Claims

    1. Light-scattering member, in particular for decorative lighting purposes, characterised in that the light-scattering member has refraction and/or reflection planes shaped in macroscopically random or quasi random manner.
     
    2. Light-scattering member according to Claim 1, characterised in that the light-scattering member possesses a closed, transparent mantle (3) filled at least in part with a liquid transparent medium (5) which is shaped in macroscopically random or quasi random manner.
     
    3. Light-scattering member according to Claim 2, characterised in that the mantle is flexible.
     
    4. Light-scattering member according to Claim 3, characterised in that the mantle (3) consists of a flexible film.
     
    5. Light-scattering member according to Claim 4, characterised in that the mantle (3) constructed as a flexible film is deformed by incomplete filling with the liquid medium (5) and at least partial removal of the residual gas before the mantle (3) is sealed.
     
    6. Light-scattering member according to Claim 4, characterised in that the mantle (3) constructed as a flexible film is deformed by mechanical effects, preferably folding, crumpling or the like.
     
    7. Light-scattering member according to one of Claims 4 to 6, characterised in that the mantle (3) constructed as a flexible film is produced by welding two or more preferably planar film members (3').
     
    8. Light-scattering member according to one of Claims 4 to 6, characterised in that the mantle (3) constructed as a flexible film is produced by film blowing.
     
    9. Light-scattering member according to one of Claims 2 to 8, characterised in that inside the mantle (3) a heavily deformed, preferably crumpled, film (7) is arranged.
     
    10. Light-scattering member according to one of Claims 2 to 9, characterised in that inside the mantle (3) transparent or reflecting solids are provided which are located in floating equilibrium in the liquid.
     
    11. Light-scattering member according to Claim 1, characterised in that the light-scattering member is composed of one or more transparent, high-viscosity or flexible materials, the outer surface of the light-scattering member being constructed in macroscopically random or quasi random manner.
     
    12. Light-scattering member according to Claim 1, characterised in that the light-scattering member possesses a mantle (3) having a substantially smooth outer surface and that inside the mantle (3) a heavily deformed, preferably crumpled, film (7) and/or one or more light-scattering members (1, 10, 20) according to one of Claims 1 to 11 are arranged.
     
    13. Light-scattering member according to Claim 12, characterised in that the mantle (3) consists of a substantially rigid material.
     
    14. Light-scattering member according to Claim 12 or 13, characterised in that inside the mantle (3) an active or passive light source (9) is provided.
     
    15. Light-scattering member according to Claim 14, characterised in that the mantle (3) is filled at least in part with a liquid medium (5) which simultaneously serves as a cooling medium for an active light source (9).
     


    Revendications

    1. Elément de dispersion de lumière, notamment pour un éclairage décoratif, caractérisé en ce que l'élément de dispersion de lumière comporte des plans de réfraction et/ou de réflexion qui sont formés de façon chaotique ou quasiment chaotique au niveau macroscopique.
     
    2. Elément de dispersion de lumière selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de dispersion de lumière comporte une enveloppe transparente fermée (3) remplie au moins en partie par un milieu liquide transparent (5) et conformée d'une manière chaotique ou quasiment chaotique au niveau macroscopique.
     
    3. Elément de dispersion de lumière selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'enveloppe est flexible.
     
    4. Elément de dispersion de lumière selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'enveloppe (3) est formée d'une feuille flexible.
     
    5. Elément de dispersion de lumière selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'enveloppe (3) réalisée sous la forme d'une feuille flexible est déformée au moyen d'un remplissage incomplet avec le milieu liquide (5) et avec au moins une élimination partielle du gaz résiduel avant la fermeture de l'enveloppe (3).
     
    6. Elément de dispersion de lumière selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'enveloppe (3) formée d'une feuille flexible est déformée au moyen d'actions mécaniques, de préférence par pliage, froissement ou analogue.
     
    7. Elément de dispersion de lumière selon l'une des revendications 4 à 6, caractérisé en ce que l'enveloppe (3) formée d'une feuille flexible est fabriquée par soudage de deux ou de plusieurs éléments de feuille (3') de préférence plats.
     
    8. Elément de dispersion de lumière selon l'une des revendications 4 à 6, caractérisé en ce que l'enveloppe (3) réalisée sous la forme d'une feuille flexible est fabriquée par soufflage d'une feuille.
     
    9. Elément de dispersion de lumière selon l'une des revendications 2 à 8, caractérisé en ce qu'une feuille (7) fortement déformée et de préférence froissée, est disposée à l'intérieur de l'enveloppe (3).
     
    10. Elément de dispersion de lumière selon l'une des revendications 2 à 9, caractérisé en ce qu'à l'intérieur de l'enveloppe (3) sont disposés des corps solides transparents ou réfléchissants, qui sont situés en suspension à l'état d'équilibre dans le liquide.
     
    11. Elément de dispersion de lumière selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de dispersion de lumière est constitué par un ou plusieurs matériaux transparents très visqueux ou flexibles, la surface extérieure de l'élément de dispersion de lumière étant réalisée avec une disposition chaotique ou quasiment chaotique au niveau macroscopique.
     
    12. Elément de dispersion de lumière selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de dispersion de lumière comporte une enveloppe (3) possédant une surface extérieure sensiblement lisse et qu'à l'intérieur de l'enveloppe (3) sont disposées une feuille (7) fortement déformée et de préférence froissée, et/ou plusieurs éléments de dispersion de lumière (1,10,20) selon l'une des revendications 1 à 11.
     
    13. Elément de dispersion de lumière selon la revendication 12, caractérisé en ce que l'enveloppe (3) est réalisée en un matériau sensiblement rigide.
     
    14. Elément de dispersion de lumière selon la revendication 12 ou 13, caractérisé en ce qu'une source de lumière active ou passive (9) est prévue à l'intérieur de l'enveloppe (3).
     
    15. Elément de dispersion de lumière selon la revendication 14, caractérisé en ce que l'enveloppe (3) est remplie au moins partiellement par un milieu liquide (5), qui sert simultanément de fluide de refroidissement pour une source de lumière active (9).
     




    Zeichnung