(19)
(11) EP 0 951 924 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
27.10.1999  Patentblatt  1999/43

(21) Anmeldenummer: 99107823.9

(22) Anmeldetag:  20.04.1999
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6A63B 69/36
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL LT LV MK RO SI

(30) Priorität: 20.04.1998 DE 19817446

(71) Anmelder: Parenica, Peter
89250 Senden (DE)

(72) Erfinder:
  • Parenica, Peter
    89250 Senden (DE)

(74) Vertreter: Weber, Gerhard 
Patentanwalt Postfach 2029
89010 Ulm
89010 Ulm (DE)

   


(54) Golfplatzeinrichtung


(57) Für eine Golfplatzeinrichtung mit mindestens einem Zielfeld und einem das Zielfeld in dessen spielwesentlichen Eigenschaften nachbildenden und von diesem beabstandeten Ersatzfeld wird vorgeschlagen, die relative Position eines auf dem Zielfeld befindlichen Balls mittels einer Bildaufnahmevorrichtung aufzunehmen und mittels einer Bildauswerteeinrichtung zu bestimmen und/oder auf dem Ersatzfeld mittels einer Projektionsvorrichtung eine Lichtmarke an einer einstellbaren Position zu erzeugen. Vorzugsweise werden die beiden Maßnahmen in der Weise kombiniert, daß die von der Bildauswerteeinrichtung bestimmte Ballposition im Zielfeld zugleich die Projektionsvorrichtung am Ersatzfeld zur Erzeugung einer Lichtmarke an einer der Ballposition im Zielfeld entsprechenden Stelle des Ersatzfeldes erzeugt.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft eine Golfplatzeinrichtung mit mindestens einem Zielfeld und einem von diesem beabstandeten Ersatzfeld.

[0002] Beim Golf wird von einem Abschlagplatz einer Bahn ein Ball in Richtung eines zugeordneten entfernten Zielloches geschlagen. Im Regelfall landet der Ball beim ersten Schlag noch nicht im Zielloch, sondern in dessen näherer Umgebung, dem Zielfeld. Der Spieler begibt sich dann zu dem Zielfeld, um den Ball mit einem oder mehreren weiteren Schlägen ins Zielloch zu befördern. Eine Golfplatzanlage enthält eine Mehrzahl solcher Bahnen. Da Golfbälle mit großer Wucht geschlagen werden, müssen, wenn mehrere Bahnen von verschiedenen Spielern gleichzeitig bespielbar sein sollen, die Bahnen ausreichend räumlich voneinander getrennt sein, damit eine Gefährdung der Spieler durch fliegende Golfbälle weitgehend ausgeschlossen werden kann. Ein solcher Golfplatz beansprucht daher eine große Fläche.

[0003] Die Anlage eines Ersatzfeldes zu einem Zielfeld macht das Begehen der Spielbahn entbehrlich. Das Einlochen des Balls kann auf das dem Zielfeld in dessen spielwesentlichen Eigenschaffen nachgebildeten Ersatzfeld verlegt werden und die verschiedenen Bahnen können eng beieinanderliegen oder sich auch überschneiden. Das Ersatzfeld liegt vorzugsweise nahe beim Abschlagfeld. Spielwesentliche Eigenschaften des Zielfeldes und des nachgebildeten Ersatzfeldes sind insbesondere Art des Bodens und bei nichtebenen Zielfeldern deren Topographie. Weitere nachgebildete Eigenschaften können insbesondere Form und Größe des Zielfeldes sein.

[0004] Zur Fortsetzung des Spiels auf dem Ersatzfeld ist in einer zur Zielfeld-Position des ins Zielfeld geschlagenen Balls gleichwertigen Ersatzfeld-Position ein Ball auf dem Ersatzfeld zu positionieren, der dann in das Zielloch des Ersatzfeldes zu schlagen ist. Um insbesondere bei Wettbewerben einen der gebräuchlichen Spielweise weitgehend gleichwertigen Spielverlauf zu gewährleisten, soll die Reproduktion der relativen Ballposition vom Zielfeld im Ersatzfeld möglichst zuverlässig, aber auch mit vertretbarem Aufwand erfolgen.

[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Golfplatzeinrichtung anzugeben, welche eine solche zuverlässige Reproduktion der relativen Ballposition mit vertretbarem Aufwand ermöglicht.

[0006] Erfindungsgemäße Lösungen sind in den unabhängigen Patentansprüchen beschrieben. Die Unteransprüche enthalten vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung.

[0007] Die erfindungsgemäßen Lösungen betreffen die Situationen am Zielfeld bzw. am Ersatzfeld und sind sowohl einzeln als auch bevorzugt gemeinsam realisierbar.

[0008] Zur Bestimmung der relativen Zielfeld-Ballposition wird vorteilhafterweise das Zielfeld mittels einer dort angeordneten Bildaufnahmeeinrichtung, die insbesondere eine Videokamera enthalten kann, überwacht und aus dem aufgenommenen Bild wird mittels einer Bildauswerteeinrichtung die relative Ballposition bestimmt. Anstelle einer Videokamera kann auch eine abtastende Bildaufnahmeeinrichtung, die in einer oder zwei Koordinatenrichtungen das Zielfeld nach Art eines Scanners überstreicht, vorgesehen sein. Die Bildaufnahmeeinrichtung kann auch mehrere Kameras oder Abtasteinrichtungen für verschiedene Teilbereiche eines größeren Zielfeldes enthalten.

[0009] Eine einfache Auswertung erfolgt auf der Basis eines vom Zielfeld zum Abschlag oder zum Ersatzfeld übertragenen Bilds von der Zielfeldsituation und rein visueller Reproduktion der Ballposition auf dem Ersatzfeld oder teilvisuell durch Ableiten relativer Positionskoordinaten aus dem dargestellten Bild, beispielsweise mittels einer in der Bildfläche verschiebbaren Markierung und Weiterverwendung solcher Positionskoordinaten.

[0010] Bevorzugt erfolgt die Bildauswertung zur Bestimmung der relativen Ballposition aber automatisch, ohne daß der Benutzer hierfür tätig werden muß. Automatische Bildauswerteeinrichtungen sind an sich aus anderen technischen Bereichen wie beispielsweise der Verkehrsüberwachung bekannt und daher hier im Detail nicht beschrieben. Die in der vorliegenden Situation vorgesehenen Bildauswerteeinrichtungen können vergleichsweise einfach aufgebaut sein, da die Zielfeldsituation nur eine geringe Komplexität hinsichtlich der Auswertung aufweist.

[0011] Der überwiegende Bildinhalt gibt das Zielfeld als solches wieder und ist im wesentlichen konstant und die relevanten Bildveränderungen bestehen im Hinzukommen eines neuen Balls. Vorteilhafterweise wird daher bei der Auswertung des durch die Aufnahmeeinrichtung gewonnenen Bildes ein Vergleich zeitlich nacheinanderliegender Bilder vorgenommen und lediglich eine Veränderung des Bildinhalts als neu hinzukommender Ball in Betracht gezogen. Eine weitere Prüfung, ob es sich bei der Bildveränderung um einen Ball oder ein anderes Objekt, beispielsweise ein Laubblatt oder einen Vogel handelt, kann vorteilhafterweise eine Analyse des Bewegungsverhaltens der Bildveränderung und/oder eine Auswertung der Farbinformation umfassen. Insbesondere die Farbinformation bietet ein einfaches Kriterium zur Unterscheidung verschiedener Objekte. Die Unterscheidungskraft kann noch verstärkt werden, indem das Ballmaterial zumindest oberflächlich ein mit natürlicher oder abgestimmt künstlicher Beleuchtung besonders signifikantes spektrales Reflexions- oder Absorptionsvermögen zeigt. Ein weiteres Kriterium zur Unterscheidung eines neu auf das Zielfeld treffenden Balls kann auch der zeitliche Zusammenhang mit einem Abschlag auf dieses Zielfeld sein.

[0012] Die Aufnahmeeinrichtung ist vorzugsweise in mehr als 4 m Höhe über dem Zielfeld angeordnet, wodurch zum einen die Wahrscheinlichkeit, von einem Ball getroffen zu werden verringert wird und zum anderen zu große Positionsmeßfehler wegen zu flachem Beobachtungswinkel gegen die Zielfeldfläche oder eines Ausschnitts davon vermieden werden können.

[0013] Zur Vermeidung einer Bildfeldabschattung durch die Wimpelstange im Zielloch, durch deren Wimpel oder bei ausgeprägter Relief-Topographie des Zielfeldes können zwei oder mehr Bildaufnahmeelemente (Kamera, Scanner) an getrennten Positionen vorgesehen sein, die das Zielfeld aus unterschiedlichen Richtungen aufnehmen und deren Hauptblickrichtungen (mittlere Blickrichtungen) sich über dem Spielfeld kreuzen. Wenn sich die Bildfelder zweier Bildaufnahmeelemente überlappen oder im wesentlichen ganz überdecken, können auch die über zwei getrennte Bildaufnahmeelemente separat abgeleiteten relativen Ballposition auf Übereinstimmung verglichen werden. Bei Nichtübereinstimmung kann beispielsweise eine Dejustierung eines oder beider Bildaufnahmeelemte vorliegen und eine Neujustierung oder vorzugsweise eine Neukalibrierung notwendig sein.

[0014] Zur Kalibrierung der Bildaufnahmeeinrichtungen können vorteilhafterweise Referenzmarkierungen am Zielfeld im Überwachungsbereich der Überwachungseinrichtungen vorgesehen sein. Eine naheliegende Markierung kann durch das Zielloch gegeben sein. Zur genaueren Auswertung können zusätzliche weitere Referenzmarkierungen, die sich beispielsweise durch Farbe und/oder Form und/oder Reflexionsvermögen etc. ausreichend deutlich vom Hintergrund und anderen Objekten unterscheiden, vorgesehen sein. Die Bestimmung der relativen Ballposition erfolgt dann vorzugsweise nicht bezüglich der Bildmitte oder einer Hauptblickrichtung oder dgl., sondern lediglich bezüglich der Referenzmarken, deren Lage im Zielfeld sich bei einer Dejustierung eines Bildaufnahmeelements nicht ändert.

[0015] Die genaue Reproduktion der relativen Ballposition auf dem Ersatzfeld wird erfindungsgemäß durch eine Projektionsvorrichtung am Ersatzfeld vorgenommen, welche eine Lichtmarke auf das Ersatzfeld projiziert, wobei die Position der Lichtmarke auf dem Ersatzfeld durch Steuern der Projektionsvorrichtung einstellbar ist. Die analogen oder digitalen Steuerwerte zur Steuerung der Projektionsvorrichtung können beispielsweise durch Tastatureingabe, durch Verschieben einer in einer Bildfläche verschiebbaren Markierung, wobei die Bildfläche vorzugsweise eine Darstellung der aktuellen Zielfeldsituation enthält, oder durch andere Bedieneinrichtungen vorgegeben werden. Vorzugsweise werden die Steuerwerte aber aus der Positionsinformation einer automatischen Bildauswertung der Zielfeldsituation abgeleitet und direkt oder nach Bestätigung durch einen Benutzer der Projektionsvorrichtung zugeleitet. Der Benutzer braucht lediglich einen Ball an die die Lichtmarke angezeigte Stelle zu legen, um das Spiel in präziser Reproduktion der Zielfeldsituation fortsetzen zu können.

[0016] Als Lichtquelle der Projektionsvorrichtung dient vorzugsweise eine über dem Ersatzfeld, insbesondere in mehr als 4 m Höhe angeordnete Lichtquelle mit enger Strahlbündelung und einstellbarer Strahlausrichtung. Die Lichtquelle kann beispielsweise eine Glühlampe mit stark bündelndem Reflektor oder einen Laser, der zur Augensicherheit auf unschädliche Leistungsdichte aufgeweitet sein sollte, umfassen.

[0017] Die Projektionsvorrichtung kann wiederum mehrere beabstandete Lichtquellen enthalten, deren beleuchtbare Bereiche unterschiedliche Abschnitte des Ersatzfeldes abdecken können, um Positionierfehler durch zu flachen Strahleinfall gegen die Oberfläche des Ersatzfeldes zu verringern. Die durch die zwei oder mehr Lichtquellen beleuchtbaren Bereiche können sich auch überlappen oder überdecken, wodurch Abschattungen vermieden oder, bei gleichzeitiger Markierung durch zwei Lichtquellen, Justierfehler bei nicht zusammenfallenden Markierungen erkannt und behoben werden. Zur Kalibrierung einer Projektionsvorrichtung können Referenzpunkte in oder bei dem Ersatzfeld vorgesehen sein, die durch Vorgabe entsprechender Referenz-Steuerwerte durch die Lichtmarke beleuchtbar sind. Die Referenzpunkte erlauben sowohl die Überprüfung einer korrekten Justierung der Projektionsvorrichtung als auch die Korrektur einer Fehljustierung und eine regelmäßige Kalibrierung, beispielsweise indem die Lichtmarke auf einen Referenzpunkt eingestellt und die dann aktuellen Steuerwerte als Referenz-Steuerwerte übernommen werden. Ein Referenzpunkt kann das Zielloch im Ersatzfeld sein. Vorzugsweise sind zusätzlich oder statt dessen weitere Referenzpunkte am Ersatzfeld vorhanden.

[0018] Zum Informationsaustausch zwischen Überwachungseinrichtungen beim Zielfeld und Anzeigeeinrichtungen beim Ersatzfeld und ggf. beim Abschlagsfeld, soweit dieses auch vom Ersatzfeld weiter beabstandet ist, können Übertragungseinrichtungen bekannter Art, insbesondere Datenleitungen oder drahtlose Einrichtungen wie Funk- oder Infrarot-Sende-Empfangeinrichtungen vorgesehen sein. Statt einer direkten Kommunikation zwischen den Einrichtungen beim Zielfeld und denen beim Ersatzfeld kann der Datenaustausch auch über eine zentrale Stelle erfolgen, wo dann auch für alle Bahnen gemeinsame Bildauswertungen durchgeführt werden können.

[0019] Für die Befestigung der Überwachungseinrichtungen und der Anzeigeeinrichtungen können beispielsweise Masten, Brücken oder dgl. insbesondere in Systemträgerbauweise, vorgesehen sein. Die erforderlichen mechanischen und elektrischen Mittel sind dem Fachmann bekannt.

[0020] Die Abbildung zeigt die für die Erläuterung der Erfindung wesentlichen Abschnitte einer Bahn eines Golfplatzes mit Abschlagsfeld AF, Zielfeld ZF und Ersatzfeld EF. Abschlagsfeld AF und Ersatzfeld EF sind in unmittelbarer Nachbarschaft angeordnet, so daß der Spieler das Spiel ohne größere Unterbrechung durchführen kann. Ein vom Abschlagsfeld AF abgeschlagener Ball gelange an einer Ballposition BP im Zielfeld ZF zur Ruhe. An einer das Zielfeld überspannenden Brückenkonstruktion K sind Beleuchtungskörper LQ befestigt, die den Spielbetrieb auch bei Dämmerung oder Dunkelheit erlauben. An der Brückenkonstruktion ist ferner in beispielsweise 6 m Höhe eine Videokamera BA befestigt, deren Bildbereich BB das gesamte Zielfeld einschließt. Das von der Kamera aufgenommene Bild wird über eine Übertragungsleitung UL zu einer Zentrale Z übermittelt, welche nach vorgebbaren Kriterien, beispielsweise Farbe, Bewegungsverhalten, Größe, Zeitzusammenhang mit Abschlag usw. eine Bildveränderung darauf überprüft, ob diese auf einen neu hinzugekommenen Ball zurückzuführen ist. Falls dies als zutreffend eingestuft wird, wird die relative Ballposition BP innerhalb des Bildes bestimmt. Die Ballposition kann bei einem in Zeilen und Spalten aufgeteilten Bildpunktraster der Bildfläche beispielsweise in Form eines Zahlenpaars aus Zeilennummer und Spaltennummer angegeben werden. Um Positionsfehler bei einer Dejustierung der Kameraausrichtung zu vermeiden, wird die Ballposition auf die Bildposition einer oder mehrerer Referenzmarkierungen RM und/oder die Bildposition des Zielloches H bezogen bestimmt und als dazu relative Ballposition angegeben. Die Referenzmarkierungen können innerhalb oder außerhalb des Zielfeldes ZF liegen, müssen aber vom Bildbereich BB der Kamera erfaßt sein.

[0021] Die Auswerteeinrichtungen, die im Beispiel in der Zentrale Z vorgesehen sind, aber auch beim Zielfeld, beim Abschlagsfeld oder beim Ersatzfeld angeordnet sein können, bestimmen eine relative Ballposition und übermitteln diese zu einer Bedieneinheit BE und einer Projektionsvorrichtung PV beim Ersatzfeld EF. An der Bedieneinheit kann beispielsweise die relative Ballposition in Form eines Koordinaten-Wertepaars angezeigt werden. Es können aber auch das Zielfeld mit einer Ballpositionsmarke, das aktuelle Zielfeldbild u.ä. auf einem Bildschirm zur Anzeige gebracht werden. Über eine Tastatur der Bedieneinrichtung BE können ggf. verschiedene Funktionen der Anlage aufgerufen werden.

[0022] Eine an einer weiteren Brückenkonstruktion EK beispielsweise wieder in einer Höhe von 6 m über dem Ersatzfeld befestigte Projektionsvorrichtung PV projiziert mit einem eng gebündelten Lichtstrahl LS eine Lichtmarke LM auf das Ersatzfeld EF entsprechend den von den Auswerteeinrichtungen in der Zentrale Z oder über die Bedieneinrichtung BE vorgegebenen Steuerwerten. Die Ausrichtung des Lichtstrahls LS ist über die Steuerwerte veränderbar, was durch das Pfeilkreuz in der Abbildung angedeutet ist, so daß jede Position innerhalb des Ersatzfelds durch die Lichtmarke erreichbar ist. Die exakte Justierung und Steuerung der Positioniervorrichtung kann überprüft und die Steuerung kann kalibriert werden, indem die Lichtmarke LM auf eine Referenzposition wie das Zielloch EH des Ersatzfeldes oder einen von mehreren Referenzpunkten im oder beim Ersatzfeld gerichtet wird.

[0023] Auch das Abschlagsfeld und das Ersatzfeld können zur Durchführung des Spielbetriebs bei Dämmerung oder Dunkelheit mit Beleuchtungseinrichtungen versehen sein.

[0024] Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Beispiele beschränkt, sondern im Rahmen fachmännischen Könnens in mancherlei Weise abwandelbar.


Ansprüche

1. Golfplatzeinrichtung mit mindestens einem Zielfeld und einem das Zielfeld in dessen spielwesentlichen Eigenschaften nachbildenden und von diesem beabstandeten Ersatzfeld, wobei durch Überwachungseinrichtungen beim Zielfeld und Auswerteeinrichtungen die relative Position eines auf dem Zielfeld befindlichen Balls bestimmbar und durch Anzeigeeinrichtungen am Ersatzfeld anzeigbar ist, und wobei die Überwachungseinrichtungen eine optische Bildaufnahmevorrichtung und eine die Auswerteeinrichtungen Bildauswerteeinrichtung umfassen.
 
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Überwachungseinrichtungen eine Videokamera als Bildaufnahmeelement enthalten.
 
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Überwachungseinrichtungen mindestens 4 m oberhalb des Zielfelds angeordnet sind.
 
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Überwachungseinrichtungen das Zielfeld abschattungsfrei überwachen.
 
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Überwachungseinrichtungen zwei Bildaufnahmelemente mit überlappenden Bildfeldern und sich kreuzenden Hauptblickrichtungen enthalten.
 
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildauswerteeinrichtungen Bildveränderungen detektieren.
 
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch Referenzmarkierungen am Zielfeld im Überwachungsbereich der Überwachungseinrichtungen.
 
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeeinrichtung zur farbdifferenzierenden Bildaufnahme ausgeführt ist und daß die Bildauswerteeinrichtungen Bälle und/oder Referenzmarkierungen anhand der Farbinformation detektieren.
 
9. Golfplatzeinrichtung mit mindestens einem Zielfeld und einem das Zielfeld in dessen spielwesentlichen Eigenschaften nachbildenden und von diesem beabstandeten Ersatzfeld, wobei durch Überwachungseinrichtungen beim Zielfeld und Auswerteeinrichtungen die relative Ballposition eines auf dem Zielfeld befindlichen Balls bestimmbar und durch Anzeigeeinrichtungen am Ersatzfeld anzeigbar ist, und wobei die Anzeigeeinrichtungen eine Projektionsvorrichtung zur Projektion einer Lichtmarke auf das Ersatzfeld in nach vorgebbaren Steuerwerten einstelibare Position enthalten.
 
10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Projektionsvorrichtung mindestens eine Lichtquelle enger Strahlbündelung und einstellbarer Strahlausrichtung enthält.
 
11. Einrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Projektionsvorrichtung mindestens zwei beabstandete Lichtquellen mit auf dem Ersatzfeld überlappenden beleuchtbaren Bereichen enthält.
 
12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, gekennzeichnet durch einen oder mehrere Referenzpunkte innerhalb des beleuchtbaren Bereichs der Lichtquelle.
 
13. Einrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, gekennzeichnet durch eine Bedieneinrichtung zur Vorgabe von Steuerwerten für die Projektionsvorrichtung.
 
14. Einrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Projektionsvorrichtung mehr als 4 m über dem Ersatzfeld angeordnet ist.
 
15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8 und einem der Ansprüche 9 bis 14.
 
16. Einrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildauswerteeinrichtung die Steuerwerte für die Projektionsvorrichtung vorgibt.
 
17. Einrichtung nach Anspruch 15 oder 16, gekennzeichnet durch eine Ausgabeeinrichtung beim Ersatzfeld zur Bild- oder Datendarstellung der Zielfeldsituation.
 




Zeichnung







Recherchenbericht