[0001] Die Erfindung betrifft eine Golfplatzeinrichtung mit mindestens einem Zielfeld und
einem von diesem beabstandeten Ersatzfeld.
[0002] Beim Golf wird von einem Abschlagplatz einer Bahn ein Ball in Richtung eines zugeordneten
entfernten Zielloches geschlagen. Im Regelfall landet der Ball beim ersten Schlag
noch nicht im Zielloch, sondern in dessen näherer Umgebung, dem Zielfeld. Der Spieler
begibt sich dann zu dem Zielfeld, um den Ball mit einem oder mehreren weiteren Schlägen
ins Zielloch zu befördern. Eine Golfplatzanlage enthält eine Mehrzahl solcher Bahnen.
Da Golfbälle mit großer Wucht geschlagen werden, müssen, wenn mehrere Bahnen von verschiedenen
Spielern gleichzeitig bespielbar sein sollen, die Bahnen ausreichend räumlich voneinander
getrennt sein, damit eine Gefährdung der Spieler durch fliegende Golfbälle weitgehend
ausgeschlossen werden kann. Ein solcher Golfplatz beansprucht daher eine große Fläche.
[0003] Die Anlage eines Ersatzfeldes zu einem Zielfeld macht das Begehen der Spielbahn entbehrlich.
Das Einlochen des Balls kann auf das dem Zielfeld in dessen spielwesentlichen Eigenschaffen
nachgebildeten Ersatzfeld verlegt werden und die verschiedenen Bahnen können eng beieinanderliegen
oder sich auch überschneiden. Das Ersatzfeld liegt vorzugsweise nahe beim Abschlagfeld.
Spielwesentliche Eigenschaften des Zielfeldes und des nachgebildeten Ersatzfeldes
sind insbesondere Art des Bodens und bei nichtebenen Zielfeldern deren Topographie.
Weitere nachgebildete Eigenschaften können insbesondere Form und Größe des Zielfeldes
sein.
[0004] Zur Fortsetzung des Spiels auf dem Ersatzfeld ist in einer zur Zielfeld-Position
des ins Zielfeld geschlagenen Balls gleichwertigen Ersatzfeld-Position ein Ball auf
dem Ersatzfeld zu positionieren, der dann in das Zielloch des Ersatzfeldes zu schlagen
ist. Um insbesondere bei Wettbewerben einen der gebräuchlichen Spielweise weitgehend
gleichwertigen Spielverlauf zu gewährleisten, soll die Reproduktion der relativen
Ballposition vom Zielfeld im Ersatzfeld möglichst zuverlässig, aber auch mit vertretbarem
Aufwand erfolgen.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Golfplatzeinrichtung anzugeben,
welche eine solche zuverlässige Reproduktion der relativen Ballposition mit vertretbarem
Aufwand ermöglicht.
[0006] Erfindungsgemäße Lösungen sind in den unabhängigen Patentansprüchen beschrieben.
Die Unteransprüche enthalten vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der
Erfindung.
[0007] Die erfindungsgemäßen Lösungen betreffen die Situationen am Zielfeld bzw. am Ersatzfeld
und sind sowohl einzeln als auch bevorzugt gemeinsam realisierbar.
[0008] Zur Bestimmung der relativen Zielfeld-Ballposition wird vorteilhafterweise das Zielfeld
mittels einer dort angeordneten Bildaufnahmeeinrichtung, die insbesondere eine Videokamera
enthalten kann, überwacht und aus dem aufgenommenen Bild wird mittels einer Bildauswerteeinrichtung
die relative Ballposition bestimmt. Anstelle einer Videokamera kann auch eine abtastende
Bildaufnahmeeinrichtung, die in einer oder zwei Koordinatenrichtungen das Zielfeld
nach Art eines Scanners überstreicht, vorgesehen sein. Die Bildaufnahmeeinrichtung
kann auch mehrere Kameras oder Abtasteinrichtungen für verschiedene Teilbereiche eines
größeren Zielfeldes enthalten.
[0009] Eine einfache Auswertung erfolgt auf der Basis eines vom Zielfeld zum Abschlag oder
zum Ersatzfeld übertragenen Bilds von der Zielfeldsituation und rein visueller Reproduktion
der Ballposition auf dem Ersatzfeld oder teilvisuell durch Ableiten relativer Positionskoordinaten
aus dem dargestellten Bild, beispielsweise mittels einer in der Bildfläche verschiebbaren
Markierung und Weiterverwendung solcher Positionskoordinaten.
[0010] Bevorzugt erfolgt die Bildauswertung zur Bestimmung der relativen Ballposition aber
automatisch, ohne daß der Benutzer hierfür tätig werden muß. Automatische Bildauswerteeinrichtungen
sind an sich aus anderen technischen Bereichen wie beispielsweise der Verkehrsüberwachung
bekannt und daher hier im Detail nicht beschrieben. Die in der vorliegenden Situation
vorgesehenen Bildauswerteeinrichtungen können vergleichsweise einfach aufgebaut sein,
da die Zielfeldsituation nur eine geringe Komplexität hinsichtlich der Auswertung
aufweist.
[0011] Der überwiegende Bildinhalt gibt das Zielfeld als solches wieder und ist im wesentlichen
konstant und die relevanten Bildveränderungen bestehen im Hinzukommen eines neuen
Balls. Vorteilhafterweise wird daher bei der Auswertung des durch die Aufnahmeeinrichtung
gewonnenen Bildes ein Vergleich zeitlich nacheinanderliegender Bilder vorgenommen
und lediglich eine Veränderung des Bildinhalts als neu hinzukommender Ball in Betracht
gezogen. Eine weitere Prüfung, ob es sich bei der Bildveränderung um einen Ball oder
ein anderes Objekt, beispielsweise ein Laubblatt oder einen Vogel handelt, kann vorteilhafterweise
eine Analyse des Bewegungsverhaltens der Bildveränderung und/oder eine Auswertung
der Farbinformation umfassen. Insbesondere die Farbinformation bietet ein einfaches
Kriterium zur Unterscheidung verschiedener Objekte. Die Unterscheidungskraft kann
noch verstärkt werden, indem das Ballmaterial zumindest oberflächlich ein mit natürlicher
oder abgestimmt künstlicher Beleuchtung besonders signifikantes spektrales Reflexions-
oder Absorptionsvermögen zeigt. Ein weiteres Kriterium zur Unterscheidung eines neu
auf das Zielfeld treffenden Balls kann auch der zeitliche Zusammenhang mit einem Abschlag
auf dieses Zielfeld sein.
[0012] Die Aufnahmeeinrichtung ist vorzugsweise in mehr als 4 m Höhe über dem Zielfeld angeordnet,
wodurch zum einen die Wahrscheinlichkeit, von einem Ball getroffen zu werden verringert
wird und zum anderen zu große Positionsmeßfehler wegen zu flachem Beobachtungswinkel
gegen die Zielfeldfläche oder eines Ausschnitts davon vermieden werden können.
[0013] Zur Vermeidung einer Bildfeldabschattung durch die Wimpelstange im Zielloch, durch
deren Wimpel oder bei ausgeprägter Relief-Topographie des Zielfeldes können zwei oder
mehr Bildaufnahmeelemente (Kamera, Scanner) an getrennten Positionen vorgesehen sein,
die das Zielfeld aus unterschiedlichen Richtungen aufnehmen und deren Hauptblickrichtungen
(mittlere Blickrichtungen) sich über dem Spielfeld kreuzen. Wenn sich die Bildfelder
zweier Bildaufnahmeelemente überlappen oder im wesentlichen ganz überdecken, können
auch die über zwei getrennte Bildaufnahmeelemente separat abgeleiteten relativen Ballposition
auf Übereinstimmung verglichen werden. Bei Nichtübereinstimmung kann beispielsweise
eine Dejustierung eines oder beider Bildaufnahmeelemte vorliegen und eine Neujustierung
oder vorzugsweise eine Neukalibrierung notwendig sein.
[0014] Zur Kalibrierung der Bildaufnahmeeinrichtungen können vorteilhafterweise Referenzmarkierungen
am Zielfeld im Überwachungsbereich der Überwachungseinrichtungen vorgesehen sein.
Eine naheliegende Markierung kann durch das Zielloch gegeben sein. Zur genaueren Auswertung
können zusätzliche weitere Referenzmarkierungen, die sich beispielsweise durch Farbe
und/oder Form und/oder Reflexionsvermögen etc. ausreichend deutlich vom Hintergrund
und anderen Objekten unterscheiden, vorgesehen sein. Die Bestimmung der relativen
Ballposition erfolgt dann vorzugsweise nicht bezüglich der Bildmitte oder einer Hauptblickrichtung
oder dgl., sondern lediglich bezüglich der Referenzmarken, deren Lage im Zielfeld
sich bei einer Dejustierung eines Bildaufnahmeelements nicht ändert.
[0015] Die genaue Reproduktion der relativen Ballposition auf dem Ersatzfeld wird erfindungsgemäß
durch eine Projektionsvorrichtung am Ersatzfeld vorgenommen, welche eine Lichtmarke
auf das Ersatzfeld projiziert, wobei die Position der Lichtmarke auf dem Ersatzfeld
durch Steuern der Projektionsvorrichtung einstellbar ist. Die analogen oder digitalen
Steuerwerte zur Steuerung der Projektionsvorrichtung können beispielsweise durch Tastatureingabe,
durch Verschieben einer in einer Bildfläche verschiebbaren Markierung, wobei die Bildfläche
vorzugsweise eine Darstellung der aktuellen Zielfeldsituation enthält, oder durch
andere Bedieneinrichtungen vorgegeben werden. Vorzugsweise werden die Steuerwerte
aber aus der Positionsinformation einer automatischen Bildauswertung der Zielfeldsituation
abgeleitet und direkt oder nach Bestätigung durch einen Benutzer der Projektionsvorrichtung
zugeleitet. Der Benutzer braucht lediglich einen Ball an die die Lichtmarke angezeigte
Stelle zu legen, um das Spiel in präziser Reproduktion der Zielfeldsituation fortsetzen
zu können.
[0016] Als Lichtquelle der Projektionsvorrichtung dient vorzugsweise eine über dem Ersatzfeld,
insbesondere in mehr als 4 m Höhe angeordnete Lichtquelle mit enger Strahlbündelung
und einstellbarer Strahlausrichtung. Die Lichtquelle kann beispielsweise eine Glühlampe
mit stark bündelndem Reflektor oder einen Laser, der zur Augensicherheit auf unschädliche
Leistungsdichte aufgeweitet sein sollte, umfassen.
[0017] Die Projektionsvorrichtung kann wiederum mehrere beabstandete Lichtquellen enthalten,
deren beleuchtbare Bereiche unterschiedliche Abschnitte des Ersatzfeldes abdecken
können, um Positionierfehler durch zu flachen Strahleinfall gegen die Oberfläche des
Ersatzfeldes zu verringern. Die durch die zwei oder mehr Lichtquellen beleuchtbaren
Bereiche können sich auch überlappen oder überdecken, wodurch Abschattungen vermieden
oder, bei gleichzeitiger Markierung durch zwei Lichtquellen, Justierfehler bei nicht
zusammenfallenden Markierungen erkannt und behoben werden. Zur Kalibrierung einer
Projektionsvorrichtung können Referenzpunkte in oder bei dem Ersatzfeld vorgesehen
sein, die durch Vorgabe entsprechender Referenz-Steuerwerte durch die Lichtmarke beleuchtbar
sind. Die Referenzpunkte erlauben sowohl die Überprüfung einer korrekten Justierung
der Projektionsvorrichtung als auch die Korrektur einer Fehljustierung und eine regelmäßige
Kalibrierung, beispielsweise indem die Lichtmarke auf einen Referenzpunkt eingestellt
und die dann aktuellen Steuerwerte als Referenz-Steuerwerte übernommen werden. Ein
Referenzpunkt kann das Zielloch im Ersatzfeld sein. Vorzugsweise sind zusätzlich oder
statt dessen weitere Referenzpunkte am Ersatzfeld vorhanden.
[0018] Zum Informationsaustausch zwischen Überwachungseinrichtungen beim Zielfeld und Anzeigeeinrichtungen
beim Ersatzfeld und ggf. beim Abschlagsfeld, soweit dieses auch vom Ersatzfeld weiter
beabstandet ist, können Übertragungseinrichtungen bekannter Art, insbesondere Datenleitungen
oder drahtlose Einrichtungen wie Funk- oder Infrarot-Sende-Empfangeinrichtungen vorgesehen
sein. Statt einer direkten Kommunikation zwischen den Einrichtungen beim Zielfeld
und denen beim Ersatzfeld kann der Datenaustausch auch über eine zentrale Stelle erfolgen,
wo dann auch für alle Bahnen gemeinsame Bildauswertungen durchgeführt werden können.
[0019] Für die Befestigung der Überwachungseinrichtungen und der Anzeigeeinrichtungen können
beispielsweise Masten, Brücken oder dgl. insbesondere in Systemträgerbauweise, vorgesehen
sein. Die erforderlichen mechanischen und elektrischen Mittel sind dem Fachmann bekannt.
[0020] Die Abbildung zeigt die für die Erläuterung der Erfindung wesentlichen Abschnitte
einer Bahn eines Golfplatzes mit Abschlagsfeld AF, Zielfeld ZF und Ersatzfeld EF.
Abschlagsfeld AF und Ersatzfeld EF sind in unmittelbarer Nachbarschaft angeordnet,
so daß der Spieler das Spiel ohne größere Unterbrechung durchführen kann. Ein vom
Abschlagsfeld AF abgeschlagener Ball gelange an einer Ballposition BP im Zielfeld
ZF zur Ruhe. An einer das Zielfeld überspannenden Brückenkonstruktion K sind Beleuchtungskörper
LQ befestigt, die den Spielbetrieb auch bei Dämmerung oder Dunkelheit erlauben. An
der Brückenkonstruktion ist ferner in beispielsweise 6 m Höhe eine Videokamera BA
befestigt, deren Bildbereich BB das gesamte Zielfeld einschließt. Das von der Kamera
aufgenommene Bild wird über eine Übertragungsleitung UL zu einer Zentrale Z übermittelt,
welche nach vorgebbaren Kriterien, beispielsweise Farbe, Bewegungsverhalten, Größe,
Zeitzusammenhang mit Abschlag usw. eine Bildveränderung darauf überprüft, ob diese
auf einen neu hinzugekommenen Ball zurückzuführen ist. Falls dies als zutreffend eingestuft
wird, wird die relative Ballposition BP innerhalb des Bildes bestimmt. Die Ballposition
kann bei einem in Zeilen und Spalten aufgeteilten Bildpunktraster der Bildfläche beispielsweise
in Form eines Zahlenpaars aus Zeilennummer und Spaltennummer angegeben werden. Um
Positionsfehler bei einer Dejustierung der Kameraausrichtung zu vermeiden, wird die
Ballposition auf die Bildposition einer oder mehrerer Referenzmarkierungen RM und/oder
die Bildposition des Zielloches H bezogen bestimmt und als dazu relative Ballposition
angegeben. Die Referenzmarkierungen können innerhalb oder außerhalb des Zielfeldes
ZF liegen, müssen aber vom Bildbereich BB der Kamera erfaßt sein.
[0021] Die Auswerteeinrichtungen, die im Beispiel in der Zentrale Z vorgesehen sind, aber
auch beim Zielfeld, beim Abschlagsfeld oder beim Ersatzfeld angeordnet sein können,
bestimmen eine relative Ballposition und übermitteln diese zu einer Bedieneinheit
BE und einer Projektionsvorrichtung PV beim Ersatzfeld EF. An der Bedieneinheit kann
beispielsweise die relative Ballposition in Form eines Koordinaten-Wertepaars angezeigt
werden. Es können aber auch das Zielfeld mit einer Ballpositionsmarke, das aktuelle
Zielfeldbild u.ä. auf einem Bildschirm zur Anzeige gebracht werden. Über eine Tastatur
der Bedieneinrichtung BE können ggf. verschiedene Funktionen der Anlage aufgerufen
werden.
[0022] Eine an einer weiteren Brückenkonstruktion EK beispielsweise wieder in einer Höhe
von 6 m über dem Ersatzfeld befestigte Projektionsvorrichtung PV projiziert mit einem
eng gebündelten Lichtstrahl LS eine Lichtmarke LM auf das Ersatzfeld EF entsprechend
den von den Auswerteeinrichtungen in der Zentrale Z oder über die Bedieneinrichtung
BE vorgegebenen Steuerwerten. Die Ausrichtung des Lichtstrahls LS ist über die Steuerwerte
veränderbar, was durch das Pfeilkreuz in der Abbildung angedeutet ist, so daß jede
Position innerhalb des Ersatzfelds durch die Lichtmarke erreichbar ist. Die exakte
Justierung und Steuerung der Positioniervorrichtung kann überprüft und die Steuerung
kann kalibriert werden, indem die Lichtmarke LM auf eine Referenzposition wie das
Zielloch EH des Ersatzfeldes oder einen von mehreren Referenzpunkten im oder beim
Ersatzfeld gerichtet wird.
[0023] Auch das Abschlagsfeld und das Ersatzfeld können zur Durchführung des Spielbetriebs
bei Dämmerung oder Dunkelheit mit Beleuchtungseinrichtungen versehen sein.
[0024] Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Beispiele beschränkt, sondern im Rahmen
fachmännischen Könnens in mancherlei Weise abwandelbar.
1. Golfplatzeinrichtung mit mindestens einem Zielfeld und einem das Zielfeld in dessen
spielwesentlichen Eigenschaften nachbildenden und von diesem beabstandeten Ersatzfeld,
wobei durch Überwachungseinrichtungen beim Zielfeld und Auswerteeinrichtungen die
relative Position eines auf dem Zielfeld befindlichen Balls bestimmbar und durch Anzeigeeinrichtungen
am Ersatzfeld anzeigbar ist, und wobei die Überwachungseinrichtungen eine optische
Bildaufnahmevorrichtung und eine die Auswerteeinrichtungen Bildauswerteeinrichtung
umfassen.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Überwachungseinrichtungen
eine Videokamera als Bildaufnahmeelement enthalten.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Überwachungseinrichtungen
mindestens 4 m oberhalb des Zielfelds angeordnet sind.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Überwachungseinrichtungen
das Zielfeld abschattungsfrei überwachen.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Überwachungseinrichtungen
zwei Bildaufnahmelemente mit überlappenden Bildfeldern und sich kreuzenden Hauptblickrichtungen
enthalten.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildauswerteeinrichtungen
Bildveränderungen detektieren.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch Referenzmarkierungen
am Zielfeld im Überwachungsbereich der Überwachungseinrichtungen.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeeinrichtung
zur farbdifferenzierenden Bildaufnahme ausgeführt ist und daß die Bildauswerteeinrichtungen
Bälle und/oder Referenzmarkierungen anhand der Farbinformation detektieren.
9. Golfplatzeinrichtung mit mindestens einem Zielfeld und einem das Zielfeld in dessen
spielwesentlichen Eigenschaften nachbildenden und von diesem beabstandeten Ersatzfeld,
wobei durch Überwachungseinrichtungen beim Zielfeld und Auswerteeinrichtungen die
relative Ballposition eines auf dem Zielfeld befindlichen Balls bestimmbar und durch
Anzeigeeinrichtungen am Ersatzfeld anzeigbar ist, und wobei die Anzeigeeinrichtungen
eine Projektionsvorrichtung zur Projektion einer Lichtmarke auf das Ersatzfeld in
nach vorgebbaren Steuerwerten einstelibare Position enthalten.
10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Projektionsvorrichtung
mindestens eine Lichtquelle enger Strahlbündelung und einstellbarer Strahlausrichtung
enthält.
11. Einrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Projektionsvorrichtung
mindestens zwei beabstandete Lichtquellen mit auf dem Ersatzfeld überlappenden beleuchtbaren
Bereichen enthält.
12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, gekennzeichnet durch einen oder mehrere
Referenzpunkte innerhalb des beleuchtbaren Bereichs der Lichtquelle.
13. Einrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, gekennzeichnet durch eine Bedieneinrichtung
zur Vorgabe von Steuerwerten für die Projektionsvorrichtung.
14. Einrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Projektionsvorrichtung
mehr als 4 m über dem Ersatzfeld angeordnet ist.
15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8 und einem der Ansprüche 9 bis 14.
16. Einrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildauswerteeinrichtung
die Steuerwerte für die Projektionsvorrichtung vorgibt.
17. Einrichtung nach Anspruch 15 oder 16, gekennzeichnet durch eine Ausgabeeinrichtung
beim Ersatzfeld zur Bild- oder Datendarstellung der Zielfeldsituation.