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EP 0 640 807 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.12.1999 Patentblatt 1999/49 |
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Anmeldetag: 24.08.1994 |
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Kugel- und stichwaffenfestes Material zur Herstellung von Kleidungsstücken
Armoured material for manufacturing protective garments
Matériel de protection à l'épreuve des balles et des armes blanches pour gilet bindé
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB IE IT LI LU NL PT SE |
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Priorität: |
28.08.1993 DE 4329053
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.03.1995 Patentblatt 1995/09 |
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Patentinhaber: Tissu Rothrist AG |
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CH-4852 Rothrist (CH) |
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Erfinder: |
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- Kuhn, Ernst
CH-5707 Seengen (CH)
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Vertreter: Funck-Hartherz, Anna-Eleonore, Dipl.-Phys. |
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Hoherodskopfstrasse 41 60435 Frankfurt 60435 Frankfurt (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 417 929 DE-A- 3 800 453 GB-A- 2 121 355 US-A- 4 879 165
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DE-A- 2 618 128 FR-A- 864 011 US-A- 3 793 648
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Sicherheitskräfte werden zum Schutz gegen Feuerwaffen schon seit langem mit entsprechenden
Bekleidungsstücken ausgerüstet. Da die Stichwaffenverletzungen einen immer größer
werdenden Umfang annehmen, muß die Schutzbekleidung auch gegenüber dieser Art von
Waffen widerstandsfähig gemacht werden.
[0002] Zum Zuschnitt von Schutzbekleidung gegen Feuer- und Stichwaffen ist bereits ein mehrschichtiges
Schutzmaterial bekannt geworden. Es kann aus einem gegen Feuerwaffen widerstandsfähigen
direkt an den Körper anzulegenden Gewebeteil bestehen sowie aus mehreren darauf angeordneten
Lagen von Textilfasermaterial, das in thermoplastischem Kunststoff als Fasergewebe
eingebettet ist, wobei das Fasermaterial hochfest sein muß und entweder einseitig
oder beidseitig mit dem Einbettungskunststoff kaschiert ist. Allerdings hat sich gezeigt,
daß diese Ausführung gegen Stichwaffen wenig wirkunsvoll ist und bei beschmutzten
Stichwaffen praktisch keinen Schutz bietet.
[0003] Weiterhin ist durch die US-PS 3 793 648 (Oberbegriff des Anspruchs 1) eine Schutzweste
mit mehreren sich überlappenden Taschen bekannt geworden, in denen kugelsichere, mehrschichtige
Einlagen vorgesehen sind. Diese Einlagen bestehen aus einem Verbundwerkstoff, zusammengesetzt
aus einer äußeren Lage aus polykristallinem gesinterten Aluminiumoxyd sowie einer
Lage einer Aluminiumlegierung, die den Beschuß von Kugeln und ähnlichen Projektilen
ebenso gut widersteht wie eine schwere Stahlpanzerung oder ein Stahlunterbau mit einer
vergleichbaren Keramikschicht als äußerer Lage. Die Panzerung gemäß der genannten
US-PS ist wesentlich leichter an Gewicht als bei Verwendung von Stahleinlagen. Eine
Gummizwischenlage zwischen den vorgenannten Lagen erlaubt eine Reduzierung der Dicke
der Aluminiumlage und damit eine weitere Minderung des Gesamtgewichts bei gleichem
Schutz. Anstelle von Alumiumoxyd kann zur Sinterung der Keramiklage auch Chromoxyd,
Titankarbid, Siliciumkarbid und Borkarbid herangezogen werden.Durch die Verwendung
der starren Einlagen in den Taschen ist die Weste nicht trägerfreundlich und außerdem
trotz der dabei vorgesehenen Gewichtsminderung noch von beträchtlichem Gewicht. Von
einem Schutz gegen Stichwaffen ist in dieser Schrift nichts ausgesagt.
[0004] Die Erfindung hat sich nun zur Aufgabe gemacht, ein aus mehreren Schichten bestehendes
Schutzmaterial zum Zuschnitt von kugel- und stichwaffenfesten Bekleidungsstücken zu
schaffen, die, abgesehen von einem Kugelschutz, auch bei Angriff mit einer Stichwaffe
einen ausreichenden Schutz bietet und zwar selbst dann, wenn die Stichwaffe durch
irgendein-e Substanz, wie zum Beispiel Fett oder Blut beschmiert ist und ohne daß
Metallpulvermischungen verpreßt und gesintert werden, die sich nur in starren Formen
darstellen können.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 gekennzeichneten Merkmale gelöst. Die
Metallfolie, die vorzugsweise am Rand mit einer oder mehreren Schichten des bekannten
Schutzmaterials verbunden ist, besteht aus einer Metallfolie hexagonaler Kristallstruktur
vorzugsweise Titan und ist an der körperfernen Seite der Bekleidung vorgesehen. Bei
Einstich in die Metallfolie wird kein glatter Bruch erhalten, sondern es entsteht
eine Ausfransung an den Bruchrändern, die die Verschmutzung abstreift, so daß die
nachfolgenden bekannten stichwaffenfesten Schichten mit der gesäuberten Stichwaffe
nicht durchstoßen werden können. Außerdem bewirkt die Folie bei Durchstich ein Stumpfwerden
der Stichwaffe, was zusätzlich einem Eindringen der Waffe in das Schutzmaterial entgegenwirkt.
[0006] Über den Schutz gegenüber Stichwaffenverletzungen ist bei der Schutzweste gemäß US-PS
3 793 648 nichts ausgesagt. Aus der Beschreibung ist zwar die Verwendung von Titankarbid
oder Titanpulver in der DE-OS 38 00 453 als Panzerungswerkstoff bekannt, aber ohne
jeden Hinweis auf die Verwendung als Folie, sondern mit anderen Zweckbestimmungen
nur in Form von Legierungen und nicht als Stichwaffenschutz.
[0007] Die Metallfolie muß wegen des Abstreifeffektes eine Mindestdicke aufweisen, d. h.
es muß garantiert sein, daß mehrere hexagonale Kristalle übereinander zu liegen kommen.
Infolge dieser Forderung kann die Metallfolie nicht so dünn gemacht werden, daß eine
Anpassung an die Körperformen möglich ist und und Bewegungsfreiheit uneingeschränkt
bleibt. Deshalb wird in Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen, ein Geflecht oder
Gewebe aus schmalen Metallfolienstreifen zu verwenden. Die Folienstreifen haben etwa
eine Breite von 2 cm. Die Metallfolienstreifen können als Geflecht oder Gewebe in
einer besonders hochfesten Kunstoff-Folie eingezogen sein, um eine Fixierung der Streifen
in einer Ebene zu erhalten.
[0008] Die Verwendung eines Geflechts oder Gewebes aus Titanfolienstreifen bietet eine Flexbilität
und erlaubt somit eine Anpassung an die Körperform, wodurch der Tragekomfort der Schutzwesten
erheblich erhöhrt wird. Versuche haben gezeigt, daß die Verwendung mehrerer übereinander
angeordneter dünner Titangeflechte- bzw. -gewebeeinlagen oder wenigstens zwei gegeneinander
versetzte Lagen eine noch bessere Schutzwirkung gegen das Eindringen von Stichwaffen
bietet, da dann jede Möglichkeit eines Durchstichs der Stichwaffe ohne Abstreifeffekt
in die tieferen Materiallagen ausgeschlossen ist.
[0009] Es hat sich außerdem gezeigt, daß das Metallgewebe oder -geflecht nur an dem Rand
mit dem übrigen Material verbunden werden sollte, wobei eine Verbindung durch Verschweißen,
Vernähen oder Verkleben möglich ist. Eine ganzfläiche Verbindung soll deshalb nicht
erfolgen, weil dadurch eine zusätzliche Versteifung bewirkt würde.
[0010] Als besonders vorteilhaft hat sich eine Gewebe oder Geflecht aus Titanfolienstreifen
gezeigt, da es sich bei Titan einerseits um ein Metall mit hexagonaler Kristallstuktur
handelt und andererseits das Metall ein relativ niedriges spezifisches Gewicht aufweist,
so daß die Ein- oder Auflage von dem Metallfoliengeflecht oder -gewebe keine spürbare
Cewichtserhöhung gegenüber Bekleidungsstücken aus bekannten Materialien mit sich bringt.
[0011] Die Metallfolie reicht allein für einen Stichwaffenschutz nicht aus. Sie ist stets
mit einer Stichwaffenschicht, die gegen saubere Stichwaffen widerstandsfähig ist,
und gegebenenfalls mit einer Kugelschutzschicht zu kombinieren.
[0012] Es hat sich gezeigt, daß zweckmäßigerweise unter dem Überzugsstoff des Kleidungsstückes
an der körperfernen Seite zunächst eine faserverstärkte Folie vorgesehen ist, worauf
in Richtung auf den Körper eine oder mehrere versetzt zueinander angeordnete Metallfoliengewebe
oder -geflechte folgen, wonach eine oder mehrere Stichschutzschichten vorgesehen sind
und dann eine nächst dem Körper anliegende Kugelschutzschicht. Alle Schichten sind
nur am Rand miteinander verbunden, da dadurch eine möglichst große Flexibilität erhalten
wird.
[0013] Weitere Einzelheiten der Erfindung sind den beigefügten Zeichnungen zu entnehmen.
Dabei zeigen:
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf das Metallfoliengewebe gemäß der Erfindung,
- Fig. 2
- eine schichtweise Darstellung des Schutzmaterials,
- Fig. 3
- schematisch einen Schnitt durch eine Schutzweste.
[0014] In Fig. 1 ist eine Draufsicht auf das Metallfoliengewebe 1 aus sich kreuzenden Streifen
2 und 3, die eine Breite von etwa 2 cm haben. Sie können bei Bedarf schmäler oder
breiter und auch die Kett- und Schußstreifen unterschiedlich breit bemessen sein,
jedoch hat sich die Breite von etwa 2 cm hinsichtlich Flexibilität am geeignesten
erwiesen. Anstelle des Gewebes kann auch eine Metallfolie gemäß der Erfindung eingesetzt
werden.
Wie aus der Fig. 1 ersichtlich, ist das Gewebe seinerseits in eine hochfeste Kunststoff-Folie
4 eingezogen, um eine Fixierung der Streifen in einer Ebene zu erhalten und eine Verschiebung
der Streifen auszuschliessen. Damit wird gesichert, daß die Flexiblität erhalten bleibt
und keine Öffnungen zwischen den Streifen entstehen. Die in Kunststoff eingezogenen
Metallfoliengewebe sind vorzugsweise in Leinwandbindung gefertigt. Von diesen in Kunststoff
eingezogenen Metallfoliengeweben können bis zu vier lose übereinandergelegt werden.
Es hat sich gezeigt, daß zwei versetzt zueinander angeordnete Lagen vorgenannten Gewebes
keinen Durchlaß für ein spitzes Stilet bieten und der gewünschte Abstreifeffekt in
vollem Umfang erzielt wird.
[0015] Die versetzt übereinandergelegten Lagen sind nur am Rand miteinander verbunden, um
die Flexibilität nicht einzuschränken.
[0016] In Fig. 2 ist ein mehrschichtiges Schutzmaterial beispielhaft gezeigt. Die obere
körperfernste Schicht 7 besteht dabei aus einer faserverstärkten Folie. Als zweite
und dritte Lage findet sich das im Kunststoff eingezogene Metallfoliengewebe 1. Die
Folien 1 sind versetzt zueinander angeordnet und nur am Rand im Bereich der Kunststoff-Folie
miteinander durch Vernähen, Verkleben oder Verschweißen verbunden. Die faserverstärkte
Folie dient zum Ausgleich von Unebenheiten der Metallfolienlagen sowie zum Abdecken
eventueller Metallfolienkanten oder -spitzen. Darauf folgt eine Schicht 8, die aus
einem stichfesten Material, z.B. einem Mehrfachfasergewebe aus hochfestem Polyethylen
besteht, das zu einer festen Schicht zusammengepreßt oder verklebt ist. Es folgt dann
eine nächst dem Körper anliegende Kugelschutzschicht 9, die vorzugsweise aus einem
modifizierten Polyamid, z.B. Aramid (R) besteht.
[0017] In Fig. 3 ist ein Schnitt durch eine Schutzweste 9 gezeigt. Diese Weste besteht aus
einem gebräuchlichen Überzugsstoff 10 mit über Brust und Rücken verlaufenden Taschen,
in die zugeschnittene Pakete eines Schutzmaterials, z.B. das gemäß Fig. 2, eingesetzt
sind. Wesentlich ist dabei nur, daß das mehrschichtige Schutzmaterial wenigstens eine
oder zwei Lagen einer Folie oder eines Metallfoliengewebes oder -geflechts aus einem
Metall mit hexagonaler Kristallstruktur gemäß Erfindung aufweist und zwar in körperferner
Anordnung.
1. Aus mehreren Schichten bestehendes Schutzmaterial zum Zuschnitt von kugel- und stichwaffenfesten
Bekleidungsstücken,
dadurch gekennzeichnet,
daß dem aus mehreren Schichten (7, 8, 9) zusamenngesetzten Schutzmaterial eine Folie
(1) aus einem Metall mit hexagonaler Metallstruktur hinzugefügt wird und zwar an der
körperfernen Seite der Bekleidungsstücke, wobei die Folie (1) eine Mindestdicke derart
aufweist, daß mehrere hexagonale Kristalle übereinander zu liegen kommen
2. Bekleidung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Metallfolie durch Verkleben, Verschweißen oder Vernähen mit dem Zuschnitt
verbunden ist.
3. Bekleidung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Metallfolie (1) aus einem Gewebe oder Geflecht aus schmalen Streifen (2, 3)
gebildet ist.
4. Bekleidung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Streifen (2, 3) eine Breite von etwa 2 cm aufweisen.
5. Bekleidung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Metallfoliengeflecht oder -gewebe in eine Kunststoff-Folie eingezogen ist.
6. Bekleidung nach Anspruch
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kunststoff-Folie (4) über das Metallfoliengeflecht oder -gewebe (1) an einer
oder mehreren Seiten herausragt.
7. Bekleidung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Metallfoliengeflecht oder -gewebe (1) aus Titanfolienstreifen (2, 3) besteht.
8. Bekleidung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Metallfoliengeflechte oder -gewebe (1) versetzt zueinander angeordnet sind.
9. Bekleidung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schutzmaterial aus einer körperfern angeordneten faserverstärkten Folie (7)
besteht, worauf ein oder mehrere versetzt zueinander angeordnete Metallfoliengewebe
oder -geflechte (1) folgen, wonach eine oder mehrere Stichschutzschichten (8) vorgesehen
sind und dann eine nächst dem Körper anliegende Kugelschutzschicht (9).
10. Bekleidung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die einzelnen Schichten nur am Rand miteinander verbunden sind.
1. Multilayer protective material for tailoring bullet- and stabbing-proof garments,
characterized in that
a metal foil (1) of hexagonal metal structure is added to the protective assembly
which consists of several layers (7,8,9), this metal foil being applied to the garment-side
aloof from the body, the foil (1) having such a minimum thickness that several hexagonal
crystals are superposed.
2. Garment according to Claim 1
characterized in that
the metal foil is connected to the tailored piece by glueing, welding or sewing.
3. Garment according to Claims 1 or 2,
characterized in that
the metal foil (1) is formed by a fabric or a plait of narrow strips (2,3).
4. Garment according to Claim 3
characterized in that
the width of the strips (2,3) is approximately 2 cm.
5. Garment according to Claim 3,
characterized in that
the metal foil plait or fabric is inserted into a plastic foil.
6. Garment according to Claim 5,
characterized in that the plastic foil (4) protrudes on one or on several sides over
the metal foil plait or fabric.
7. Garment according to one or to several of the preceding Claims,
characterized in that the metal foil plait or fabric (1) is formed by titanium foil
strips (2,3).
8. Garment according to one or to several of the preceding Claims,
characterized in that
two metal foil plaits or fabrics (1) are arranged in a staggered way.
9. Garment according to one or several of the preceding Claims,
characterized in that the protective material is formed by a fibre-reinforced foil
(7) aloof from the body, followed by one or several staggered metal foil fabrics or
plaits (1), the latter being followed by one or several layers (8) for stabbing protection,
and, closest to the body, a tightly fitting layer for bullet protection (9).
10. Garment according to Claim 9,
characterized in that
the individual layers are connected to each other only at their edges.
1. Matériau de protection composé de plusieurs couches pour la confection de vêtements
à l'épreuve des balles et armes blanches
caractérisé par le fait
qu'à ce matériau de protection comprenant plusieurs couches (7,8,9) s'ajoute une feuille
métallique à structure hexagonale, et que, dans la partie la plus extérieure du vêtement,
la feuille (1) possède une épaisseur minimale telle que plusieurs cristaux hexagonaux
viennent se superposer les uns sur les autres.
2. Vêtement selon Revendication 1,
caractérise par le fait
que la feuille de métal est reliée à la coupe par collage, soudure ou couture.
3. Vêtement selon Revendication 1 ou 2,
caractérisé par le fait
que la feuille métallique (1) est formée d'un tissu ou treillis composé de minces
lamelles (2,3).
4. Vêtement selon Revendication 3
caractérisé par le fait
que les lamelles (2,3) possèdent une largeur d'environ 2 cm
5. Vêtement selon Revendication 3
caractérisé par le fait
que le tissu ou treillis de feuille métallique est introduit dans une feuille plastique.
6. Vêtement selon Revendication 5,
caractérisé par le fait
que la feuille plastique (4) déborde du tissu ou treillis de feuille métallique sur
un ou sur plusieurs côtés.
7. Vêtement selon une ou plusieurs des Revendications précédentes
caractérisé par la fait
que le tissu ou treillis de feuille métallique (1) est composé de lamelles de feuille
de titane (2,3).
8. Vêtement selon une ou plusieurs des Revendications précédentes
caractérisé par le fait
que deux tissus ou treillis de feuille de métal sont disposés avec décalage l'un par
rapport à l'autre.
9. Vêtement selon une ou plusieurs des Revendications précédentes
caractérisé par le fait
que le matériau de protection se compose d'une feuille (7) renforcée par des fibres
et placée plus loin du corps, suivi par un ou plusieurs tissus ou treillis de feuille
métallique décalés les uns par rapport aux autres, en plus desquels on prévoit une
ou plusieurs couches à l'épreuve des armes blanches (8) et ensuite une couche pare-balles
proche du corps (9).
10. Vêtement selon Revendication 9
caractérisé par le fait
que les différentes couches ne sont reliées entre elles que sur leur bords.

