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EP 0 782 538 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.12.1999 Patentblatt 1999/49 |
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Anmeldetag: 17.07.1996 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B65H 7/06 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH9600/260 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9703/906 (06.02.1997 Gazette 1997/07) |
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VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG VON AUS GEFALZTEN DRUCKBOGEN BESTEHENDEN BUCHBLÖCKEN
PROCESS FOR PRODUCING INNER BOOKS CONSISTING OF FOLDED PRINTED SHEETS
PROCEDE DE FABRICATION DE CORPS D'OUVRAGE CONSTITUES DE FEUILLETS IMPRIMES PLIES
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI |
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Priorität: |
24.07.1995 CH 216695
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.07.1997 Patentblatt 1997/28 |
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Patentinhaber: GRAPHA-HOLDING AG |
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6052 Hergiswil (CH) |
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Erfinder: |
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- HOLLENSTEIN, Hans
CH-8357 Guntershausen (CH)
- BÖTSCHI, Heinz
CH-8576 Mauren (CH)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 107 385 US-A- 5 131 648
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DE-A- 3 806 125
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von aus gefalzten Druckbogen
bestehenden Buchblöcken, bei welchem die unterschiedliche Druckbilder aufweisenden
Druckbogen nach einer bestimmten Reihenfolge einzeln der Nähvorrichtung einer Fadenheftmaschine
zugeführt und durch wenigstens einen den Druckbogenfalz durchsetzenden Bindefaden
aneinandergeheftet werden.
[0002] Verfahren dieser Art dienen der Produktion von Büchern hoher Bindequalität.
[0003] Die die Buchblöcke bildenden verschiedenen, gefalzten Druckbogen werden in einer
bestimmten Reihenfolge nach dem Inhalt des herzustellenden Buchblockes in mehrfacher
Ausführung gestapelt bereitgestellt und durch eine Vereinzelungsvorrichtung nacheinander
auf eine Verarbeitungsstrecke geschickt. Auf dem Weg zur Nähvorrichtung der Fadenheftmaschine,
die bekannterweise durch unterschiedliche Nähsysteme ausgebildet ist, durchlaufen
die Druckbogen eine Station, in der sie auf Richtigkeit und Verarbeitungsbereitschaft
überprüft werden.
[0004] Vor dieser Station werden sie zum Zweck der Verarbeitung in der Nähvorrichtung geöffnet
und rittlings einer sattelförmigen Auflage zugeführt, wo sie von Mitnehmern einer
umlaufenden Fördervorrichtung übernommen werden.
Eine von aussen auf die sattelförmige Auflage gerichtete Lesevorrichtung stellt fest,
um welchen Druckbogen es sich handelt, der anschliessend in einer mit der Lesevorrichtung
verbundenen Vergleichsvorrichtung überprüft wird. Die Vergleichsvorrichtung signalisiert
eine Steuerung, falls es sich um einen fehlerhaften Bogen handelt. Trifft dies zu,
wird der Verarbeitungsprozess angehalten und der fehlerhafte Druckbogen ausgetauscht.
Die Vergleichsvorrichtung enthält die Daten der Sollwerte der für einen vollständigen
Buchblock bestimmten Druckbogen sowie über deren Reihenfolge, wobei die erforderlichen
Daten in einem vorausgehenden Eichvorgang aufgenommen bzw. abgespeichert werden.
Diese im vorveröffentlichten Prospekt

Inventa II mit Stapler..." de Müller Martini Marketing AG, Druckdatum 9409, veranschaulichte
und beschriebene Art der Druckbogenerkennung erlaubt die Sicherstellung der Bogenfolge
und die Richtigkeit.
[0005] Ungelöst ist die Erkennung der richtigen Öffnung der gefalzten Druckbogen, bevor
sie dem Heftprozess übergeben werden. Ein unkorrekt geöffneter Druckbogen würde dazu
führen, dass er vom Nähvorgang nur teilweise erfasst wird und anschliessend in dem
gebundenen Buchblock nicht verankert ist. Es kommt schon vor, dass ein Druckbogen
vor dem Ablegen auf die sattelförmige Auflage nicht mittig geöffnet wird, sodass nur
ein Teil der Falzinnenkanten auf dem Heftsattel aufliegt bzw. nur ein Teil der Falze
beim Nahen erfasst wird. Die nicht erfassten Druckbogen liegen lose zwischen den gebundenen
Druckbogen; ein Buch erweist sich so als wertlos.
[0006] Die DE - A - 21 07 385 offenbart eine Lehre zur Kontrolle der winkelgerechten Lage
von Heftbogen oder Broschüren während dem Transport in einer Fertigungsstrasse, wobei
hierzu eine zur Transportrichtung angeordnete Führungsschiene mit zwei daran verschiebbaren
Armen vorgeschlagen ist, und in einer gemeinsamen Ebene an dem ersten Arm eine erste
und an dem zweiten Arm eine zweite und eine dritte Photozelle mit zur Ebene senkrechter
Orientierung befestigt sind, wobei die Photozellen mit Steuerorganen zur Betätigung
einer Ausschleusweiche verbunden sind.
[0007] Die US - A - 5'131'648 vermittelt ein mit einem Rechner verbundenes Bilderfassungsgerät
zur Erfassung von durchlaufenden Blättern und zum Vergleich mit einem Referenzblatt.
[0008] Die DE - A - 38 06 125 beschreibt ein Verfahren zum Erkennen von falsch angelegten
Druckbogen, die aus einem Stapelmagazin einer Zusammentragmaschine mittels einer Abzugstrommel
an einer opto-elektrischen Abtasteinrichtung vorbeigeführt werden, wobei der sog.
Lichtfleck auf ein definiertes Abfragefeld eines ersten Druckbogens bei definiertem
Drehwinkelbereich ausgerichtet wird und die folgenden Druckbogen in dem Drehwinkelbereich
abgefragt und bei Ermittlung einer Abweichung durch einen Steuerimpuls die Zusammentragmaschine
stillgesetzt wird.
[0009] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es somit, bei der Verarbeitung von Druckbogen
zu Buchblöcken durch Fadenheften die Erfassung des offenen Zustandes eines Druckbogens
zu gewährleisten unter Einhaltung der bekannten Bedingungen.
[0010] Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass die Druckbogen auf dem Förderweg
zur Nähvorrichtung mit wenigstens einer der die Falzinnenkante der Druckbogen bildenden
Seiten in aufgespreizter Lage an einer die Bogenart resp. die Vollständigkeit und/oder
Verarbeitungslage anhand der Druckbilder prüfenden Kontrolleinrichtung vorbeigeführt
werden, wodurch u.a. die Zuverlässigkeit des Verarbeitungsprozesses erhöht werden
kann.
[0011] Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn die Druckbilder der Druckbogen optisch gelesen
und erfasst, anschliessend mit einem gespeicherten Referenzwert verglichen und eine
daraus errechnete Differenz zur Bildung eines auf den Produktionsvorgang der Fadenheftmaschine
stoppend oder korrigierend wirkendes Signal ausgelöst wird, sodass ein einfach überblickbarer
funktioneller Zusammenhang entstehen kann.
[0012] Umgesetzt bedeutet dies bei einer Fadenheftmaschine, bestehend aus einer der Nähvorrichtung
vorgeschalteten Überführungsvorrichtung, auf welcher die aufgespreizten Druckbogen
hintereinander gefördert werden, dass innerhalb der die förderwirksam angetriebenen
Druckbogen an der Falzinnenkante rittlings aufnehmenden Überführungsvorrichtung eine
etwa rechtwinklig zur Bewegungsrichtung der Druckbogen wirkende, einer Kontrolleinrichtung
zugeordnete, optoelektrische Lesevorrichtung angeordnet ist.
[0013] Als geeignet erweist sich eine Überführungsvorrichtung, die seitlich schräg abfallende
Auflageflächen aufweist, welche im Lesebereich der Lesevorrichtung unterbrochen bzw.
mit einer fensterartigen Ausnehmung ausgebildet sind.
[0014] Zweckmässigerweise ist die Lesevorrichtung mit einer einen gespeicherten Sollwert,
der verändert werden kann, aufnehmenden/speichernden Vergleichsvorrichtung verbunden,
die als elektronischer Rechner ausgebildet ist.
[0015] An die Vergleichsvorrichtung ist vorzugsweise eine Steuerung angeschlossen, die auf
Signale der Vergleichsvorrichtung den Heftprozess, die Überführungsvorrichtung oder
die Fadenheftmaschine zwischen Beschickung an der Vereinzelungsvorrichtung und Nähvorrichtung
beeinflussen kann, d.h. den Verarbeitungsprozess unterbrechen oder korrigieren kann.
[0016] Anschliessend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung, auf die bezüglich
aller in der Beschreibung nicht näher erwähnten Einzelheiten ausdrücklich verwiesen
wird, anhand eines Ausführungbeispeils erläutert. In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Seitenansicht einer Fadenheftmaschine und
- Fig. 2
- eine Ansicht der Unterseite eines Druckbogens.
[0017] In Fig. 1 ist eine Fadenheftmaschine 1 mit einem Druckbogenanleger 2 dargestellt,
der ein Magazin 3 aufweist, in welchem die Druckbogen 4 gestapelt aufeinanderliegend
in der Reihenfolge eines herzustellenden Buchblockes 5 bereitgestellt sind. Die Druckbogen
4 werden an der Unterseite des Stapels von Saugern, Greifern (nicht ersichtlich) oder
dgl. einzeln erfasst, abgezogen und an einen Förderer 6 weitergegeben. Letzterer passiert
eine Öffnungsstation 7, in der die Druckbogen 4 seitlich ergriffen (bspw. mittels
Saugern) und in gespreizter Lage an eine Überführungsvorrichtung 8 rittlings abgegeben
werden. Die Überführungsvorrichtung 8 weist ein in Förderrichtung verlaufendes, seitlich
schräg abfallende Auflageflächen 9 besitzendes stationäres Stützelement 10 und ein
mit diesem zusammenwirkendes, an einem endlos umlaufenden Zugmittel 11 befestigte
Mitnehmer 12 auf. Die Mitnehmer 12 transportieren die Druckbogen 4 auf dem Stützelement
10 gleitend an einer optoelektrischen Lesevorrichtung 13 -siehe auch Fig. 2- einer
Kontrolleinrichtung -auf die noch eingegangen wird- vorbei. Aufgrund der Anordnung
und Wirkungsweise der Lesevorrichtung 13 ist dieser wenigstens an einer Auflagefläche
9 des Stützelementes 10 eine Ausnehmung 14 zugeordnet. Das Förderende des Stützelementes
10 resp. der Überführungsvorrichtung 8 ist mit einem einer Nähvorrichtung 15 der Fadenheftmaschine
1 zugeordneten Heftsattel 16 förderwirksam verbunden, wozu die Auflageflächen 9 des
Stützelementes 10 eine koplanare Ebene mit dem Heftsattel 16 bilden. Oberhalb der
einen Auflagefläche 9 und Anlagefläche 17 des Heftsattels 16 verläuft ein Trum 18
eines umlaufenden Antriebsbandes 19 zum Weitertransport des Druckbogens 4 auf den
Heftsattel 16, wo er an einem Anschlag 20 ansteht.
Durch eine Schwenkbewegung nach den gestrichelten Bogenlinien F wird der Druckbogen
durch den Heftsattel 16 in die Bindeposition versetzt, in welcher der Nähvorgang stattfindet
(nachzulesen im Stand der Technik). Auf das Vernähen der Druckbogen 4 zu Buchblöcken
ist durch eine dargestellte Nadel 21 und ein Bindefaden 22 hingewiesen. Mit dem Nähvorgang
werden die Buchblöcke 5 mit einem Förderband 23 laufend abgeführt.
[0018] Fig. 2 zeigt die Unterseite eines Druckbogens 4 im Bereich einer Ausnehmung 14, durch
die ein abgesandter Lichtstrahl 25 vom Druckbogen 4 reflektiert und von einer Lesevorrichtung
13 empfangen wird. Die Auswertung des Lichtstrahls 25 erfolgt in einer nicht dargestellten
Vergleichsvorichtung, welche Differenzen errechnet, die ein Signal bilden, das zur
Steuerung der Kontrolleinrichtung verwendet wird.
[0019] Letztere besteht aus der Lesevorrichtung, die durch einen etwa senkrecht auf wenigstens
eine die Druckbogen 4 hälftig teilende Innenseite aufgebrachten, reflektierenden Lichtstrahl
24 initiiert wird, einer den Lichtstrahl 24 wertenden Vergleichsvorrichtung, in der
der ungewandelte Lichtstrahl als Istwert mit einem Sollwert verglichen wird. Ein daraus
errechnetes Signal an eine Steuerung unterbricht oder ändert den Produktionsprozess
der Fadenheftmaschine.
1. Verfahren zur Herstellung von aus gefalzten Druckbogen (4) bestehenden Buchblöcken
(5), bei welchem die unterschiedliche Druckbilder aufweisenden Druckbogen nach einer
bestimmten Reihenfolge einzeln der Nähvorrichtung (15) einer Fadenheftmaschine (1)
zugeführt und durch wenigstens einen den Druckbogenfalz durchsetzenden Bindefaden
(22) aneinandergeheftet werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckbogen auf dem
Förderweg zur Nähvorrichtung (15) mit wenigstens einer der die Falzinnenkante eines
Druckbogens bildenden Seiten in aufgespreizter Lage an einer die Bogenart resp. die
Vollständigkeit und/oder Verarbeitungs- bzw. Öffnungslage anhand der Druckbilder prüfenden
Kontrolleinrichtung vorbeigeführt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckbilder optisch erfasst,
anschliessend mit einem gespeicherten Referenzwert verglichen und eine daraus errechnete
Differenz zur Bildung eines auf den Produktionsvorgang stoppend oder korrigierend
einwirkenden Signals umgewandelt wird.
3. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, bestehend aus
einer der Nähvorrichtung (15) der Faderheftmaschine (1) vorgeschalteten Überführungsvorrichtung
(8), auf welcher die aufgespreizten Druckbogen (4) hintereinander gefördert werden,
dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der die förderwirksam angetriebenen Druckbogen
(4) an der Falzinnenkante rittlings aufnehmenden Überführungsvorrichtung (8) eine
etwa rechtwinklig zur Bewegungsrichtung der Druckbogen (4) wirkende, einer Kontrolleinrichtung
zugeordnete, optoelektrische Lesevorrichtung (13) angeordnet ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Überführungsvorrichtung
(8) seitlich schräg abfallende Auflageflächen (9) aufweist, die im Lesebereich der
Lesevorrichtung (13) unterbrochen bzw. mit einer fensterartigen Ausnehmung (14) ausgebildet
sind.
5. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lesevorrichtung
(13) mit einer einen gespeicherten, veränderbaren Sollwert aufweisenden Vergleichsvorrichtung
verbunden ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vergleichsvorrichtung
mit einer auf die Überführungsvorrichtung (8) bzw. die Fadenheftmaschine (1) einwirkbar
ausgebildeten Steuerung verbunden ist.
1. Process for the production of book blocks (5) consisting of folded printed sheets
(4), in which the printed sheets having different printed images are fed individually
in a specific sequence to the sewing device (15) of a thread-stitching machine (1)
and are stitched together by means of at least one binding thread (22) traversing
the printed sheet fold, characterised in that, on the way to the sewing device (15),
the printed sheets are moved past a monitoring device checking the type of sheet or
completeness and/or the processing or opening position by way of the printed images,
with at least one of the sides forming the inner fold edge of a printed sheet in the
open position.
2. Process according to claim 1, characterised in that the printed images are optically
detected and then compared with a stored reference value, the resulting difference
being converted in order to form a signal stopping or correcting the production process.
3. Device for carrying out the process according to claim 1 or claim 2, consisting of
a transfer device (8) arranged upstream of the sewing device (15) of the thread-stitching
machine (1) and on which the open printed sheets (4) are conveyed one behind the other,
characterised in that an opto-electric reading device (13) acting substantially perpendicularly
to the direction of movement of the printed sheets (4) and associated with a monitoring
device is arranged within the transfer device (8) on which the printed sheets (4)
driven with a positive conveying action are received astride at the inner fold edges
thereof.
4. Device according to claim 3, characterised in that the transfer device (8) is provided
with downwardly sloping bearing surfaces (9) which are interrupted or provided with
window-like recesses (14) in the reading range of the reading device (13).
5. Device according to claim 3 or claim 4, characterised in that the reading device (13)
is connected to a comparator having a stored, variable setpoint.
6. Device according to claim 4, characterised in that the comparator is connected to
a control unit designed to control the transfer device (8) or the thread-stitching
machine(1).
1. Procédé de fabrication de corps d'ouvrage (5) constitués de feuillets imprimés pliés
(4), dans lequel les feuillets imprimés comportant diverses impressions sont amenés
individuellement suivant un ordre défini au dispositif de couture (15) d'une couseuse
au fil textile (1) et sont brochés les uns aux autres par au moins un fil de liage
(22) traversant la pliure des feuillets imprimés, caractérisé en ce que les feuillets
imprimés sont amenés sur le parcours menant au dispositif de couture (15) avec au
moins un des côtés constituant le bord intérieur de la pliure d'un feuillet imprimé
en position d'ouverture à un dispositif de contrôle vérifiant la facture des feuillets,
à savoir leur intégralité et/ou leur condition de traitement ou, selon les cas, leur
position d'ouverture au moyen des impressions.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les impressions saisies par
voie optique sont ensuite comparées à une valeur de référence enregistrée et que la
différence qui en résulte est convertie pour former un signal qui influe sur le processus
de fabrication de façon à l'interrompre ou à le corriger.
3. Dispositif pour la mise en oeuvre du procédé selon la revendication 1 ou 2, se composant
d'un dispositif de convoyage (8) couplé en amont du dispositif de couture (15) de
la couseuse au fil textile (1), sur lequel les feuillets imprimés (14) ouverts sont
transportés les uns à la suite des autres, caractérisé en ce qu'à l'intérieur du dispositif
de convoyage (8) saisissant les feuillets imprimés (4) entraînés par l'avancement,
à califourchon au niveau du bord intérieur de la pliure, il est disposé un dispositif
de lecture optoélectrique (13) associé à un dispositif de contrôle et agissant à peu
près perpendiculairement à la direction de déplacement des feuillets imprimés (4).
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que le dispositif de convoyage
(8) présente des surface de réception s'inclinant latéralement en biais (9), qui,
dans la zone de lecture du dispositif de lecture (13), sont interrompues ou, selon
les cas, sont conçues avec un creux (14) de type fenêtre.
5. Dispositif selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que le dispositif de lecture
(13) est relié à un dispositif comparateur présentant une valeur de consigne enregistrée
et modifiable.
6. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que le dispositif comparateur
est relié à un dispositif de commande conçu pour influencer le dispositif de convoyage
(8) ou, selon les cas, la couseuse au fil textile (1).

