(19)
(11) EP 0 782 538 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
08.12.1999  Patentblatt  1999/49

(21) Anmeldenummer: 96921858.5

(22) Anmeldetag:  17.07.1996
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6B65H 7/06
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/CH9600/260
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 9703/906 (06.02.1997 Gazette  1997/07)

(54)

VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG VON AUS GEFALZTEN DRUCKBOGEN BESTEHENDEN BUCHBLÖCKEN

PROCESS FOR PRODUCING INNER BOOKS CONSISTING OF FOLDED PRINTED SHEETS

PROCEDE DE FABRICATION DE CORPS D'OUVRAGE CONSTITUES DE FEUILLETS IMPRIMES PLIES


(84) Benannte Vertragsstaaten:
CH DE FR GB IT LI

(30) Priorität: 24.07.1995 CH 216695

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
09.07.1997  Patentblatt  1997/28

(73) Patentinhaber: GRAPHA-HOLDING AG
6052 Hergiswil (CH)

(72) Erfinder:
  • HOLLENSTEIN, Hans
    CH-8357 Guntershausen (CH)
  • BÖTSCHI, Heinz
    CH-8576 Mauren (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 2 107 385
US-A- 5 131 648
DE-A- 3 806 125
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von aus gefalzten Druckbogen bestehenden Buchblöcken, bei welchem die unterschiedliche Druckbilder aufweisenden Druckbogen nach einer bestimmten Reihenfolge einzeln der Nähvorrichtung einer Fadenheftmaschine zugeführt und durch wenigstens einen den Druckbogenfalz durchsetzenden Bindefaden aneinandergeheftet werden.

    [0002] Verfahren dieser Art dienen der Produktion von Büchern hoher Bindequalität.

    [0003] Die die Buchblöcke bildenden verschiedenen, gefalzten Druckbogen werden in einer bestimmten Reihenfolge nach dem Inhalt des herzustellenden Buchblockes in mehrfacher Ausführung gestapelt bereitgestellt und durch eine Vereinzelungsvorrichtung nacheinander auf eine Verarbeitungsstrecke geschickt. Auf dem Weg zur Nähvorrichtung der Fadenheftmaschine, die bekannterweise durch unterschiedliche Nähsysteme ausgebildet ist, durchlaufen die Druckbogen eine Station, in der sie auf Richtigkeit und Verarbeitungsbereitschaft überprüft werden.

    [0004] Vor dieser Station werden sie zum Zweck der Verarbeitung in der Nähvorrichtung geöffnet und rittlings einer sattelförmigen Auflage zugeführt, wo sie von Mitnehmern einer umlaufenden Fördervorrichtung übernommen werden.
    Eine von aussen auf die sattelförmige Auflage gerichtete Lesevorrichtung stellt fest, um welchen Druckbogen es sich handelt, der anschliessend in einer mit der Lesevorrichtung verbundenen Vergleichsvorrichtung überprüft wird. Die Vergleichsvorrichtung signalisiert eine Steuerung, falls es sich um einen fehlerhaften Bogen handelt. Trifft dies zu, wird der Verarbeitungsprozess angehalten und der fehlerhafte Druckbogen ausgetauscht. Die Vergleichsvorrichtung enthält die Daten der Sollwerte der für einen vollständigen Buchblock bestimmten Druckbogen sowie über deren Reihenfolge, wobei die erforderlichen Daten in einem vorausgehenden Eichvorgang aufgenommen bzw. abgespeichert werden.
    Diese im vorveröffentlichten Prospekt

    Inventa II mit Stapler..." de Müller Martini Marketing AG, Druckdatum 9409, veranschaulichte und beschriebene Art der Druckbogenerkennung erlaubt die Sicherstellung der Bogenfolge und die Richtigkeit.

    [0005] Ungelöst ist die Erkennung der richtigen Öffnung der gefalzten Druckbogen, bevor sie dem Heftprozess übergeben werden. Ein unkorrekt geöffneter Druckbogen würde dazu führen, dass er vom Nähvorgang nur teilweise erfasst wird und anschliessend in dem gebundenen Buchblock nicht verankert ist. Es kommt schon vor, dass ein Druckbogen vor dem Ablegen auf die sattelförmige Auflage nicht mittig geöffnet wird, sodass nur ein Teil der Falzinnenkanten auf dem Heftsattel aufliegt bzw. nur ein Teil der Falze beim Nahen erfasst wird. Die nicht erfassten Druckbogen liegen lose zwischen den gebundenen Druckbogen; ein Buch erweist sich so als wertlos.

    [0006] Die DE - A - 21 07 385 offenbart eine Lehre zur Kontrolle der winkelgerechten Lage von Heftbogen oder Broschüren während dem Transport in einer Fertigungsstrasse, wobei hierzu eine zur Transportrichtung angeordnete Führungsschiene mit zwei daran verschiebbaren Armen vorgeschlagen ist, und in einer gemeinsamen Ebene an dem ersten Arm eine erste und an dem zweiten Arm eine zweite und eine dritte Photozelle mit zur Ebene senkrechter Orientierung befestigt sind, wobei die Photozellen mit Steuerorganen zur Betätigung einer Ausschleusweiche verbunden sind.

    [0007] Die US - A - 5'131'648 vermittelt ein mit einem Rechner verbundenes Bilderfassungsgerät zur Erfassung von durchlaufenden Blättern und zum Vergleich mit einem Referenzblatt.

    [0008] Die DE - A - 38 06 125 beschreibt ein Verfahren zum Erkennen von falsch angelegten Druckbogen, die aus einem Stapelmagazin einer Zusammentragmaschine mittels einer Abzugstrommel an einer opto-elektrischen Abtasteinrichtung vorbeigeführt werden, wobei der sog. Lichtfleck auf ein definiertes Abfragefeld eines ersten Druckbogens bei definiertem Drehwinkelbereich ausgerichtet wird und die folgenden Druckbogen in dem Drehwinkelbereich abgefragt und bei Ermittlung einer Abweichung durch einen Steuerimpuls die Zusammentragmaschine stillgesetzt wird.

    [0009] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es somit, bei der Verarbeitung von Druckbogen zu Buchblöcken durch Fadenheften die Erfassung des offenen Zustandes eines Druckbogens zu gewährleisten unter Einhaltung der bekannten Bedingungen.

    [0010] Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass die Druckbogen auf dem Förderweg zur Nähvorrichtung mit wenigstens einer der die Falzinnenkante der Druckbogen bildenden Seiten in aufgespreizter Lage an einer die Bogenart resp. die Vollständigkeit und/oder Verarbeitungslage anhand der Druckbilder prüfenden Kontrolleinrichtung vorbeigeführt werden, wodurch u.a. die Zuverlässigkeit des Verarbeitungsprozesses erhöht werden kann.

    [0011] Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn die Druckbilder der Druckbogen optisch gelesen und erfasst, anschliessend mit einem gespeicherten Referenzwert verglichen und eine daraus errechnete Differenz zur Bildung eines auf den Produktionsvorgang der Fadenheftmaschine stoppend oder korrigierend wirkendes Signal ausgelöst wird, sodass ein einfach überblickbarer funktioneller Zusammenhang entstehen kann.

    [0012] Umgesetzt bedeutet dies bei einer Fadenheftmaschine, bestehend aus einer der Nähvorrichtung vorgeschalteten Überführungsvorrichtung, auf welcher die aufgespreizten Druckbogen hintereinander gefördert werden, dass innerhalb der die förderwirksam angetriebenen Druckbogen an der Falzinnenkante rittlings aufnehmenden Überführungsvorrichtung eine etwa rechtwinklig zur Bewegungsrichtung der Druckbogen wirkende, einer Kontrolleinrichtung zugeordnete, optoelektrische Lesevorrichtung angeordnet ist.

    [0013] Als geeignet erweist sich eine Überführungsvorrichtung, die seitlich schräg abfallende Auflageflächen aufweist, welche im Lesebereich der Lesevorrichtung unterbrochen bzw. mit einer fensterartigen Ausnehmung ausgebildet sind.

    [0014] Zweckmässigerweise ist die Lesevorrichtung mit einer einen gespeicherten Sollwert, der verändert werden kann, aufnehmenden/speichernden Vergleichsvorrichtung verbunden, die als elektronischer Rechner ausgebildet ist.

    [0015] An die Vergleichsvorrichtung ist vorzugsweise eine Steuerung angeschlossen, die auf Signale der Vergleichsvorrichtung den Heftprozess, die Überführungsvorrichtung oder die Fadenheftmaschine zwischen Beschickung an der Vereinzelungsvorrichtung und Nähvorrichtung beeinflussen kann, d.h. den Verarbeitungsprozess unterbrechen oder korrigieren kann.

    [0016] Anschliessend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung, auf die bezüglich aller in der Beschreibung nicht näher erwähnten Einzelheiten ausdrücklich verwiesen wird, anhand eines Ausführungbeispeils erläutert. In der Zeichnung zeigen:
    Fig. 1
    eine schematische Seitenansicht einer Fadenheftmaschine und
    Fig. 2
    eine Ansicht der Unterseite eines Druckbogens.


    [0017] In Fig. 1 ist eine Fadenheftmaschine 1 mit einem Druckbogenanleger 2 dargestellt, der ein Magazin 3 aufweist, in welchem die Druckbogen 4 gestapelt aufeinanderliegend in der Reihenfolge eines herzustellenden Buchblockes 5 bereitgestellt sind. Die Druckbogen 4 werden an der Unterseite des Stapels von Saugern, Greifern (nicht ersichtlich) oder dgl. einzeln erfasst, abgezogen und an einen Förderer 6 weitergegeben. Letzterer passiert eine Öffnungsstation 7, in der die Druckbogen 4 seitlich ergriffen (bspw. mittels Saugern) und in gespreizter Lage an eine Überführungsvorrichtung 8 rittlings abgegeben werden. Die Überführungsvorrichtung 8 weist ein in Förderrichtung verlaufendes, seitlich schräg abfallende Auflageflächen 9 besitzendes stationäres Stützelement 10 und ein mit diesem zusammenwirkendes, an einem endlos umlaufenden Zugmittel 11 befestigte Mitnehmer 12 auf. Die Mitnehmer 12 transportieren die Druckbogen 4 auf dem Stützelement 10 gleitend an einer optoelektrischen Lesevorrichtung 13 -siehe auch Fig. 2- einer Kontrolleinrichtung -auf die noch eingegangen wird- vorbei. Aufgrund der Anordnung und Wirkungsweise der Lesevorrichtung 13 ist dieser wenigstens an einer Auflagefläche 9 des Stützelementes 10 eine Ausnehmung 14 zugeordnet. Das Förderende des Stützelementes 10 resp. der Überführungsvorrichtung 8 ist mit einem einer Nähvorrichtung 15 der Fadenheftmaschine 1 zugeordneten Heftsattel 16 förderwirksam verbunden, wozu die Auflageflächen 9 des Stützelementes 10 eine koplanare Ebene mit dem Heftsattel 16 bilden. Oberhalb der einen Auflagefläche 9 und Anlagefläche 17 des Heftsattels 16 verläuft ein Trum 18 eines umlaufenden Antriebsbandes 19 zum Weitertransport des Druckbogens 4 auf den Heftsattel 16, wo er an einem Anschlag 20 ansteht.
    Durch eine Schwenkbewegung nach den gestrichelten Bogenlinien F wird der Druckbogen durch den Heftsattel 16 in die Bindeposition versetzt, in welcher der Nähvorgang stattfindet (nachzulesen im Stand der Technik). Auf das Vernähen der Druckbogen 4 zu Buchblöcken ist durch eine dargestellte Nadel 21 und ein Bindefaden 22 hingewiesen. Mit dem Nähvorgang werden die Buchblöcke 5 mit einem Förderband 23 laufend abgeführt.

    [0018] Fig. 2 zeigt die Unterseite eines Druckbogens 4 im Bereich einer Ausnehmung 14, durch die ein abgesandter Lichtstrahl 25 vom Druckbogen 4 reflektiert und von einer Lesevorrichtung 13 empfangen wird. Die Auswertung des Lichtstrahls 25 erfolgt in einer nicht dargestellten Vergleichsvorichtung, welche Differenzen errechnet, die ein Signal bilden, das zur Steuerung der Kontrolleinrichtung verwendet wird.

    [0019] Letztere besteht aus der Lesevorrichtung, die durch einen etwa senkrecht auf wenigstens eine die Druckbogen 4 hälftig teilende Innenseite aufgebrachten, reflektierenden Lichtstrahl 24 initiiert wird, einer den Lichtstrahl 24 wertenden Vergleichsvorrichtung, in der der ungewandelte Lichtstrahl als Istwert mit einem Sollwert verglichen wird. Ein daraus errechnetes Signal an eine Steuerung unterbricht oder ändert den Produktionsprozess der Fadenheftmaschine.


    Ansprüche

    1. Verfahren zur Herstellung von aus gefalzten Druckbogen (4) bestehenden Buchblöcken (5), bei welchem die unterschiedliche Druckbilder aufweisenden Druckbogen nach einer bestimmten Reihenfolge einzeln der Nähvorrichtung (15) einer Fadenheftmaschine (1) zugeführt und durch wenigstens einen den Druckbogenfalz durchsetzenden Bindefaden (22) aneinandergeheftet werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckbogen auf dem Förderweg zur Nähvorrichtung (15) mit wenigstens einer der die Falzinnenkante eines Druckbogens bildenden Seiten in aufgespreizter Lage an einer die Bogenart resp. die Vollständigkeit und/oder Verarbeitungs- bzw. Öffnungslage anhand der Druckbilder prüfenden Kontrolleinrichtung vorbeigeführt werden.
     
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckbilder optisch erfasst, anschliessend mit einem gespeicherten Referenzwert verglichen und eine daraus errechnete Differenz zur Bildung eines auf den Produktionsvorgang stoppend oder korrigierend einwirkenden Signals umgewandelt wird.
     
    3. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, bestehend aus einer der Nähvorrichtung (15) der Faderheftmaschine (1) vorgeschalteten Überführungsvorrichtung (8), auf welcher die aufgespreizten Druckbogen (4) hintereinander gefördert werden, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der die förderwirksam angetriebenen Druckbogen (4) an der Falzinnenkante rittlings aufnehmenden Überführungsvorrichtung (8) eine etwa rechtwinklig zur Bewegungsrichtung der Druckbogen (4) wirkende, einer Kontrolleinrichtung zugeordnete, optoelektrische Lesevorrichtung (13) angeordnet ist.
     
    4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Überführungsvorrichtung (8) seitlich schräg abfallende Auflageflächen (9) aufweist, die im Lesebereich der Lesevorrichtung (13) unterbrochen bzw. mit einer fensterartigen Ausnehmung (14) ausgebildet sind.
     
    5. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lesevorrichtung (13) mit einer einen gespeicherten, veränderbaren Sollwert aufweisenden Vergleichsvorrichtung verbunden ist.
     
    6. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vergleichsvorrichtung mit einer auf die Überführungsvorrichtung (8) bzw. die Fadenheftmaschine (1) einwirkbar ausgebildeten Steuerung verbunden ist.
     


    Claims

    1. Process for the production of book blocks (5) consisting of folded printed sheets (4), in which the printed sheets having different printed images are fed individually in a specific sequence to the sewing device (15) of a thread-stitching machine (1) and are stitched together by means of at least one binding thread (22) traversing the printed sheet fold, characterised in that, on the way to the sewing device (15), the printed sheets are moved past a monitoring device checking the type of sheet or completeness and/or the processing or opening position by way of the printed images, with at least one of the sides forming the inner fold edge of a printed sheet in the open position.
     
    2. Process according to claim 1, characterised in that the printed images are optically detected and then compared with a stored reference value, the resulting difference being converted in order to form a signal stopping or correcting the production process.
     
    3. Device for carrying out the process according to claim 1 or claim 2, consisting of a transfer device (8) arranged upstream of the sewing device (15) of the thread-stitching machine (1) and on which the open printed sheets (4) are conveyed one behind the other, characterised in that an opto-electric reading device (13) acting substantially perpendicularly to the direction of movement of the printed sheets (4) and associated with a monitoring device is arranged within the transfer device (8) on which the printed sheets (4) driven with a positive conveying action are received astride at the inner fold edges thereof.
     
    4. Device according to claim 3, characterised in that the transfer device (8) is provided with downwardly sloping bearing surfaces (9) which are interrupted or provided with window-like recesses (14) in the reading range of the reading device (13).
     
    5. Device according to claim 3 or claim 4, characterised in that the reading device (13) is connected to a comparator having a stored, variable setpoint.
     
    6. Device according to claim 4, characterised in that the comparator is connected to a control unit designed to control the transfer device (8) or the thread-stitching machine(1).
     


    Revendications

    1. Procédé de fabrication de corps d'ouvrage (5) constitués de feuillets imprimés pliés (4), dans lequel les feuillets imprimés comportant diverses impressions sont amenés individuellement suivant un ordre défini au dispositif de couture (15) d'une couseuse au fil textile (1) et sont brochés les uns aux autres par au moins un fil de liage (22) traversant la pliure des feuillets imprimés, caractérisé en ce que les feuillets imprimés sont amenés sur le parcours menant au dispositif de couture (15) avec au moins un des côtés constituant le bord intérieur de la pliure d'un feuillet imprimé en position d'ouverture à un dispositif de contrôle vérifiant la facture des feuillets, à savoir leur intégralité et/ou leur condition de traitement ou, selon les cas, leur position d'ouverture au moyen des impressions.
     
    2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les impressions saisies par voie optique sont ensuite comparées à une valeur de référence enregistrée et que la différence qui en résulte est convertie pour former un signal qui influe sur le processus de fabrication de façon à l'interrompre ou à le corriger.
     
    3. Dispositif pour la mise en oeuvre du procédé selon la revendication 1 ou 2, se composant d'un dispositif de convoyage (8) couplé en amont du dispositif de couture (15) de la couseuse au fil textile (1), sur lequel les feuillets imprimés (14) ouverts sont transportés les uns à la suite des autres, caractérisé en ce qu'à l'intérieur du dispositif de convoyage (8) saisissant les feuillets imprimés (4) entraînés par l'avancement, à califourchon au niveau du bord intérieur de la pliure, il est disposé un dispositif de lecture optoélectrique (13) associé à un dispositif de contrôle et agissant à peu près perpendiculairement à la direction de déplacement des feuillets imprimés (4).
     
    4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que le dispositif de convoyage (8) présente des surface de réception s'inclinant latéralement en biais (9), qui, dans la zone de lecture du dispositif de lecture (13), sont interrompues ou, selon les cas, sont conçues avec un creux (14) de type fenêtre.
     
    5. Dispositif selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que le dispositif de lecture (13) est relié à un dispositif comparateur présentant une valeur de consigne enregistrée et modifiable.
     
    6. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que le dispositif comparateur est relié à un dispositif de commande conçu pour influencer le dispositif de convoyage (8) ou, selon les cas, la couseuse au fil textile (1).
     




    Zeichnung