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(11) |
EP 0 885 132 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.12.1999 Patentblatt 1999/51 |
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Anmeldetag: 24.02.1997 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH9700/070 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9731/787 (04.09.1997 Gazette 1997/38) |
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| (54) |
ZIRKEL MIT GRIFFTEIL
PAIR OF COMPASSES WITH HOLDER PART
COMPAS A PARTIE DE PREHENSION
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI SE |
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Priorität: |
02.03.1996 CH 53596
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.12.1998 Patentblatt 1998/52 |
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Patentinhaber: |
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- Hauri, Bernhard
5053 Staffelbach (CH)
- Hauri, Thomas
5053 Staffelbach (CH)
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Erfinder: |
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- HAURI, Bernhard
CH-5053 Staffelbach (CH)
- HAURI, Thomas
CH-5053 Staffelbach (CH)
- IGL-HOFMANN, Ernest
CH-7270 Davos-Platz (CH)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 391 027 CH-A- 352 146 FR-A- 995 758 FR-A- 2 271 054 GB-A- 2 121 728 US-A- 2 082 065 US-A- 3 247 597
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EP-A- 0 677 399 FR-A- 516 490 FR-A- 1 047 498 FR-A- 2 356 522 GB-A- 2 232 381 US-A- 2 655 727
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Zirkel mit einem ersten Schenkel, der eine Zentriernadel
trägt und am Schaft eines zweiten Schenkels angelenkt ist, welcher ein Zeichenelement
trägt, wobei der erste oder der zweite Schenkel einen Griffteil zum zeichnen trägt.
[0002] Bekannte Zirkel umfassen zwei Schenkel. Einer dieser Schenkel trägt an seinem unteren
Ende eine Zentrierspitze oder dergleichen, der andere Schenkel weist an seinem unteren
Ende eine Aufnahmevorrichtung für eine Bleimine oder auch für ein übliches Schreibgerät,
wie Bleistift, Kugelschreiber usw. auf. Die beiden Schenkel münden mit ihren oberen
Enden in eine Zirkelkopfbaugruppe, die als oberstes Teil ein zumindest nahezu zylindrisch
geformtes Griffteil für den Benutzer umfasst. Solche Griffteile sind meistens mit
einer Randrierung versehen. Aufgrund der angenehmen Handhabung haben sich Zirkelkopfbaugruppen
durchgesetzt, bei denen die Achse des Griffteiles in der Winkelhalbierenden zwischen
den Achsen der beiden Zirkelschenkel mit einer Geradführung geführt ist.
[0003] Bei bekannten Lösungen von Geradführungen solcher Zirkel werden verzahnte Segmente
an den oberen Enden der beiden Zirkelschenkel verwendet. Damit stehen die Schenkel
so miteinander im Eingriff und sind in den Zentren der verzahnten Segmente mittels
Achsschrauben so mit der Zirkelkopfbaugruppe verbunden, dass die gewünschte Führung
des Griffteiles erfolgt.
[0004] Weiterhin sind zur Führung eines Griffteiles auch Lösungen mit Führungskulissen und
Führungsstiften bekannt gemäss DE-A1 27 28 261 (Helix International), Fig. 3, Detail
4a. Als Nachteil dieser bekannten Zirkelkopfkonstruktionen hat sich die Mehrteiligkeit
und damit verbunden die Reparaturanfälligkeit herausgestellt. Insbesondere beim Gebrauch
durch Kinder führen Überdehnungen der Geradführungsteile, wie Zahnsegmente usw., infolge
der Hebelwirkung der Zirkelschenkel oft zu Funktionsstörungen.
[0005] Weiterhin ist gemäss US-A-2,655,727 (E.M. Varona et al.) ein Zirkel als Kombinationsinstrument
bekannt, welches drei Schenkel besitzt, deren zwei mit je einer Spitze und der dritte
mit einem auswechselbaren Schreibgerät versehen sind. Einer der mit einer Spitze versehenen
Schenkel trägt einen kugelähnlichen Kopf. Auch aus US-A-3,247,597 (E.G. Brown) ist
ein Zirkel mit zwei Schenkeln bekannt, von denen einer an seinem Betätigungsende einen
kugelförmigen Kopf trägt. Gemäss CH-A-352,146 (R. Willi) ist auch ein Zirkel bekannt,
dessen kugelähnlicher Kopf aus einem thermoplastischen Kunststoff besteht.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, die Kopfbaugruppe eines Zirkels mit einem Griffteil
zum zeichnen derart auszuführen, dass eine gute Handhabung und Betriebssicherheit
erzielt und eine komplizierte und reparaturanfällige Geradführung des Griffteiles
entbehrlich wird.
[0007] Gemäß der Erfindung wind diese Aufgabe durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils
des Anspruchs 1 golöst.
[0008] Nach einem zweckmässigen Merkmal der Erfindung ist der erste Schenkel mit seiner
Gelenkstelle zur Lagerung an dem zweiten Schenkel in einem Längsschlitz im Schaft
des zweiten Schenkels angeordnet, wobei der Längsschlitz vorzugsweise bei kleinen
Spreizungen den ersten Schenkel umfasst und stabilisierend auf die Verwindungssteifigkeit
zwischen den Schenkeln wirkt.
[0009] Ein verjüngter Übergangsteil zwischen dem Griffteil und dem ihn tragenden Schenkel
weist mit Vorteil eine Oberfläche auf, welche durch Drehung einer Kreislinie oder
eines ähnlichen ebenen Linienstückes um eine Achse erzeugt wird, welche in der Ebene
der Kreislinie in einem Abstand von deren konvexer Seite liegt, also ein achsnaher
Teil eines Torus ist.
[0010] Die im wesentlichen rotationssymmetrische Oberfläche des Bereiches des Griffteiles
kann jene eines Teiles eines Rotationsellipsoides mit geringfügig unterschiedlichen
Halbachsen sein.
[0011] Vorteilhaft weist der zweite Schenkel Mittel zur Aufnahme und Fixierung von auswechselbaren
Schreibgeräten, wie Bleistift, Kugelschreiber oder dergleichen als Zeichenelement
auf. Auch liegt der Maximalwert des Durchmessers des Bereiches mit im wesentlichen
rotationssymmetrischer Oberfläche in einem Bereich, dessen Werte kleiner als die Dicke
der Finger einer Benutzer-Person sind.
[0012] Weitere zweckmässige Ausführungsformen der Erfindung sind in den Patentansprüchen
gekennzeichnet.
[0013] Zu den mit der Erfindung erzielten Vorteilen gehört die Eigenschaft des kugelähnlichen
Bereiches des Griffteiles, insbesondere im Falle einer gezielt zu einem Schenkel geneigten
Ansatzachse, sich auch dann beim ziehen einer Kreislinie problemlos zwischen Daumen
und Zeigefinger abzuwälzen, wenn die Figurenachse dieses Bereiches dabei ihre Lage
ändert. Der verjüngte Übergangsteil zwischen Griffteil und Zirkelschenkel dient hierbei
als Orientierungshilfe für die Spitze des Zeigefingers.
[0014] Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung und der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel
darstellt, näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäss ausgebildeten Zirkels in geschlossener
Stellung mit einem kugelähnlichen Griffteil und Mitteln zur Aufnahme auswechselbarer
Schreibgeräte,
Fig. 2 Details zur Lagerung der Zirkelschenkel und zur Aufnahme von Schreibgeräten
bei einem Zirkel gemäss Fig. 1, und
Fig. 3 eine Ansicht des Zirkels gemäss Fig. 1 in geöffneter Stellung.
[0015] Ein in Fig. 1 und 3 schematisch dargestellter Zirkel umfasst einen ersten Schenkel
1, der in an sich bekannter Art eine Zentriernadel 2 zum aufsetzen und fixieren des
Zirkels im Mittelpunkt des zu zeichnenden Kreises trägt. Der Schenkel 1 ist mit seinem
Kopfende, d.h. mit seinem der Zentriernadel 2 gegenüberliegenden Ende in einem Längsschlitz
3 eines zweiten Schenkels 4 mittels einer Lagerschraube 5 angelenkt, wie das Detail
der Fig. 2 näher zeigt.
[0016] Der Längsschlitz 3 ist im Schenkel 4 in Form einer mittigen ebenen Nut auf der dem
Schenkel 1 zugewandten Seite ausgebildet und erstreckt sich von der Lagerschraube
5 bis zu einer abgewinkelten Stelle 6 des Schenkels 4. Der Längsschlitz 3 und der
Schaft 7 des Schenkels 1 sind so dimensioniert, dass der Längsschlitz 3 insbesondere
bei kleinen Spreizungen des Zirkels den Schaft 7 wenigstens mit einem Teil der Schlitzlänge
umfasst und stabilisierend auf die Verwindungssteifigkeit zwischen den Schenkeln wirkt.
Die Lagerschraube 5 erzeugt im U-förmig geschlitzten Profil des Schenkels 4 einen
axialen Druck auf den Schaft 7, damit durch die entstehende Reibung ein geeignetes
Friktionsmoment zwischen den Schenkeln 1 und 4 einstellbar gegeben ist.
[0017] Der zweite Schenkel 4 trägt an seinem unteren Ende eine Öffnung 8 und eine Klemmschraube
9 zur Aufnahme und Fixierung von auswechselbaren Schreibgeräten 10, wie Bleistift,
Kugelschreiber oder dergleichen als Zeichenelement. An seinem oberen Ende ist der
zweite Schenkel 4 starr mit einem Griffteil 11 verbunden, welches einen Bereich 12
mit um eine Achse 13 rotationssymmetrischer Oberfläche umfasst. Wie die Fig. 1 und
3 zeigen, nimmt der Durchmesser des Bereiches 12 von einem Maximalwert längs der Achse
13 nach oben und unten kugelähnlich ab. Vorzugsweise ist die Oberfläche des Bereiches
12 im wesentlichen als Teil eines Rotationsellipsoides mit geringfügig unterschiedlichen
Halbachsen ausgeführt, wobei Abweichungen von dieser Fläche durch Riffelungen oder
ähnliche Gestaltungen zur Verbesserung der Griffigkeit gegeben sind.
[0018] Zwischen dem Griffteil 11 und dem ihn tragenden zweiten Schenkel 4 ist ein verjüngter
Übergangsteil 14 vorgesehen. Die Oberfläche des Übergangsteiles 14 ist als achsnaher
Teil eines Torus ausgebildet, sie ist also geometrisch erzeugt durch Drehung einer
Kreislinie oder eines ähnlichen ebenen Linienstückes um die Achse 13, wobei die Achse
13 in der Ebene der Kreislinie in einem Abstand von deren konvexer Seite liegt.
[0019] Wie die Fig. 1 und 3 zeigen, weist die Achse 13 von Griffteil 11, Bereich 12 und
Übergangsteil 14 gegen die Achse 18 des zweiten Schenkels 4, welche sich zwischen
Lagerschraube 5 und einer Spitze 17 des Schreibgerätes 10 erstreckt, eine Neigung
von etwa 15 Grad zum Schreibggerät 10 hin auf. Daher hat diese Achse 13 bei häufig
vorkommenden Zirkelöffnungen von etwa 30 Grad die Lage der Winkelhalbierenden zwischen
den Achsen der Schenkel 1 und 4, welche eine besonders bequeme Benutzung des Zirkels
erlaubt.
[0020] Mit Vorteil ist die Oberfläche des kugelähnlichen Bereiches 12 des Griffteiles 11
in an sich bekannter Art mit Riffelungen oder in der Wirkung ähnlichen Vertiefungen
oder Erhöhungen zur Verbesserung des Bedienkomforts versehen. Aus dem gleichen Grund
ist diese Oberfläche aus einem Material ausgeführt, welches einen hohen Reibungskoeffizienten
zur Haut an den Fingern einer Benutzer-Person aufweist. Die Dicke des Griffteiles
11, d.h. der maximale Durchmesser des Bereiches 12 ist zweckmässig im Bereich der
Dicke der Finger einer Benutzer-Person gewählt. Wenn man, wie üblich, beim zeichnen
das Griffteil 11 zwischen Daumen und Zeigefinger abrollt, hat sich eine Dicke des
Griffteiles kleiner als jene der Zeigefingerspitze, vorzugsweise eine Dicke gleich
11 mm als vorteilhaft erwiesen. Bei diesem abrollen erlaubt das verjüngte Übergangsteil
14 eine ungehinderte Bedienung.
[0021] Zur Steigerung der Handlichkeit, z.B. beim Abtragen von Strecken mit dem Zirkel,
trägt derselbe, wie Fig. 1 und 3 zeigen, am ersten Schenkel 1 ein verbreitertes Griffteil
15. Dem Griffteil 15 entsprechend ist der untere Teil 16 des zweiten Schenkels 4 angepasst
ausgebildet. Der Schenkel 4, welcher das Zeichenelement 10 trägt, sowie die Griffteile
11 und 15 sind vorzugsweise aus Kunststoff gefertigt, z. B. aus Azetalharz mit dem
Handelsnamen Delrin 100 der Firma DUPONT, aus Polyamid mit dem Handelsnamen Zytel
von DUPONT, oder aus Polyester mit dem Handelsnamen Valox von General Electric.
[0022] Neben den in den Patentansprüchen definierten Merkmalen können erfindungsgemässe
Zirkel auch Kombinationen mit bekannten Merkmalen aufweisen. So kann eine Verstellbarkeit
der Zirkelspreizung mittels Teilelement, z.B. einer Spindel oder eines verzahnten
Elementes zweckmässig sein.
1. Zirkel mit einem ersten Schenkel (1), der eine Zentriernadel (2) trägt und am Schaft
eines zweiten Schenkels (4) angelenkt ist, welcher ein Zeichenelement (10) trägt,
wobei der erste (1) oder der zweite (4) Schenkel einen Griffteil (11) zum zeichnen
trägt und der Griffteil (11) mit dem ihn tragenden Schenkel (4) starr verbunden ist
und einen Bereich (12) mit bezüglich einer Achse (13) im wesentlichen rotationssymmetrischer
Oberfläche umfasst, dessen Durchmesser von einem Maximalwert axial in beiden Richtungen
kugelähnlich abnimmt, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse (13) des Bereiches (12) des Griffteiles (11) gegen
die Achse (18) des mit dem Griffteil (11) starr verbundenen Schenkels (4), welche
sich zwischen einer Lagerschraube (5) des Gelenkes zwischen den Schenkeln (1, 4) und
einer Spitze (17) des Zeichenelementes (10) erstreckt, eine Neigung von etwa 15 Grad
zum Zeichenelement (10) hin aufweist, derart, dass bei einer Spreizung von etwa 30
Grad des Zirkels im Fall von etwa gleichen Längen seiner Schenkel (1, 4) zwischen
der Lagerschraube (5) und der Spitze der Zentriernadel (2) bzw. des Zeichenelementes
(10) die Achse (13) des Bereiches (12) des Griffteiles (11) parallel zu der Winkelhalbierenden
zwischen den Schenkeln (1, 4) liegt.
2. Zirkel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Schenkel (1) mit seiner Gelenkstelle (5) zur Lagerung
an dem zweiten Schenkel (4) in einem Längsschlitz (3) im Schaft des zweiten Schenkels
(4) angeordnet ist, wobei der Längsschlitz (3) vorzugsweise bei kleinen Spreizungen
den ersten Schenkel (1, 7) umfasst und stabilisierend auf die Verwindungssteifigkeit
zwischen den Schenkeln wirkt.
3. Zirkel nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein verjüngter Übergangsteil (14) des Griffteils (11) zu dem
ihn tragenden Schenkel (4) eine Oberfläche aufweist, welche durch Drehung einer Kreislinie
oder eines ähnlichen ebenen Linienstückes um die Achse (13) des Bereiches (12) erzeugt
wird, welche in der Ebene der Kreislinie in einem Abstand von deren konvexer Seite
liegt.
4. Zirkel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die im wesentlichen rotationssymmetrische Oberfläche des Bereiches
(12) des Griffteiles (11) Riffelungen oder in der Wirkung ähnliche Vertiefungen oder
Erhöhungen aufweist.
5. Zirkel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die im wesentlichen rotationssymmetrische Oberfläche des Bereiches
(12) des Griffteiles (11) aus einem Material ausgeführt ist, welches einen hohen Reibungskoeffizienten
zur Haut an den Fingern einer Benutzer-Person aufweist.
6. Zirkel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die im wesentlichen rotationssymmetrische Oberfläche des Bereiches
(12) des Griffteiles (11) jene eines Teiles eines Rotationsellipsoides mit geringfügig
unterschiedlichen Halbachsen ist.
7. Zirkel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Schenkel (4) Mittel (8, 9) zur Aufnahme und Fixierung
von auswechselbaren Schreibgeräten, wie Bleistift, Kugelschreiber oder dergleichen
als Zeichenelement (10) aufweist.
8. Zirkel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Maximalwert des Durchmessers des Bereiches (12) mit im wesentlichen
rotationssymmetrischer Oberfläche in einem Bereich liegt, dessen Werte kleiner als
die Dicke der Finger einer Benutzer-Person sind.
9. Zirkel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass am ersten Schenkel (1) ein verbreitertes Griffteil (15) zur
Verbesserung der Handlichkeit vorgesehen ist.
1. A compass, having a first leg (1) which has a centering pin (2) and is pivotably joined
to the shaft of a second leg (4), which carries a drawing instrument (10), and the
first leg (1) or second leg (4) carries a handgrip (11) for drawing purposes, and
the handgrip (11) is rigidly joined to the leg (4) carrying it and includes a region
(12) with a surface substantially rotationally symmetrical to an axis (13), the diameter
of which surface decreases axially in both directions from a maximum value in a way
similar to a ball, characterized in that the axis (13) of the region (12) of the handgrip (11), compared to the axis
(18) of the leg (4) rigidly joined to the handgrip (11), which extends between a bearing
screw (5) of the joint between the legs (1, 4) and a pointed tip (17) of the drawing
instrument (10), has an inclination of approximately 15° toward the drawing instrument
(10), such that at a compass spread angle of approximately 30° taken between the bearing
screw (5) and respectively the pointed tip of the centering pin (2) and of the drawing
instrument (10), with approximately equal lengths of the legs (1, 4) of the compass,
the axis (13) of the region (12) of the handgrip (11) is located parallel to the angle
bisector between the legs (1, 4).
2. The compass of claim 1, characterized in that the first leg (1) is disposed with its pivot point (5), for being supported
on the second leg (4), in a longitudinal slot (3) in the shaft of the second leg (4),
and preferably when the spread angles are small, the longitudinal slot (3) surrounds
the first leg (1, 7) and has a stabilizing effect on the torsional strength between
the legs.
3. The compass of one of claims 1 or 2, characterized in that a tapered transitional part (14) of the handgrip (11) has a surface, toward
the leg (4) carrying it, which is generated by rotating a circular line or similar
planar line segment about the axis (13) of the region (12), which axis is located
in the plane of the circular line, spaced apart from its convex side.
4. The compass of one of claims 1 - 3, characterized in that the substantially rotationally symmetrical surface of the region (12) of
the handgrip (11) has fluting or indentations or protuberances of similar effect.
5. The compass of one of claims 1 - 4, characterized in that the substantially rotationally symmetrical surface of the region (12) of
the handgrip (11) is embodied of a material which has a high coefficient of friction
with regard to the skin of the fingers of a person using it.
6. The compass of one of claims 1 - 5, characterized in that the substantially rotationally symmetrical surface of the region (12) of
the handgrip (11) is the portion of an ellipsoid of revolution that has slightly different
semiaxes.
7. The compass of one of claims 1 - 6, characterized in that the second leg (4) has means (8, 9) for receiving and fixing interchangeable
writing tools, such as a pencil, ballpoint pen or the like, as the drawing instrument
(10).
8. The compass of one of claims 1 - 7, characterized in that the maximum value of the diameter of the region (12) with the substantially
rotationally symmetrical surface is located in a region whose values are smaller than
the thickness of the fingers of a person using it.
9. The compass of one of claims 1 - 8, characterized in that on the first leg (1), a widened handgrip (15) for improving manipulability
is provided.
1. Compas avec une première branche (1) qui supporte une pointe de centrage (2) et qui
est reliée de façon articulée au corps d'une seconde branche (4) laquelle supporte
un élément traceur (10), dans lequel la première (1) ou la seconde (4) branche supporte
un élément de préhension (11) pour dessiner et l'élément de préhension (11) est relié
de façon rigide à la branche (4) le supportant et comporte une zone (12) avec une
surface pour l'essentiel symétrique en rotation par rapport à un axe (13), dont le
diamètre, partant d'une valeur maximum, se rétrécit axialement dans les deux directions
à la façon d'une boule, caractérisé en ce que l'axe (13) de la zone (12) de l'élément
de préhension (11) présente par rapport à l'axe (18) de la branche (4) reliée de façon
rigide à l'élément de préhension (11) une inclinaison de l'ordre de 15 degrés par
rapport à l'élément traceur (10) s'étendant entre un coussinet à vis (5) de l'articulation
entre les branches (1, 4) et une pointe (17) de l'élément traceur (10) de telle sorte
que, lorsque l'écartement du compas est d'environ 30 degrés dans le cas de longueurs
de ses branches (1, 4) approximativement identiques, entre le coussinet à vis (5)
et l'extrémité de la pointe de centrage (2) ou, selon les cas, de l'élément traceur
(10), l'axe (13) de la zone (12) de l'élément de préhension (11) se trouve dans un
plan parallèle à la bissectrice entre les branches (1, 4).
2. Compas selon la revendication 1, caractérisé en ce que la première branche (1) est
disposée, avec son point d'articulation (5) visant à la fixer à la seconde branche
(4), dans une fente longitudinale (3) dans le corps de la seconde branche (4), la
fente longitudinale (3) englobant ce faisant de préférence la première branche (1,
7) dans le cas de faibles écartements et agissant de façon stabilisatrice sur la stabilité
de torsion entre les branches.
3. Compas selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce qu'un élément de raccordement
effilé (14) de l'élément de préhension (11) à la branche (4) le supportant présente
une surface qui est obtenue par rotation d'un cercle ou d'un élément circulaire également
plan autour de l'axe (13) de la zone (12), qui, dans le plan du cercle, est situé
à distance de sa face convexe.
4. Compas selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la surface essentiellement
symétrique en rotation de la zone (12) de l'élément de préhension (11) présente des
stries ou des creux ou des excroissances comparables au niveau de leur action.
5. Compas selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la surface essentiellement
symétrique en rotation de la zone (12) de l'élément de préhension (11) est fabriquée
dans un matériau qui présente un fort coefficient de frottement contre la peau des
doigts d'un utilisateur.
6. Compas selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la surface essentiellement
symétrique en rotation de la zone (12) de l'élément de préhension (11) est celle d'une
partie d'un ellipsoïde de révolution avec des demi-axes à peine différents.
7. Compas selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la seconde branche
(4) comporte des moyens (8, 9) pour la mise en place et la fixation d'outils d'écriture
amovibles, tels que crayon, stylo à bille, ou équivalents en tant qu'élément traceur
(10).
8. Compas selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la valeur maximale
du diamètre de la zone (12), avec la surface essentiellement symétrique en rotation,
est comprise dans une gamme dont les valeurs sont inférieures à l'épaisseur des doigts
d'un utilisateur.
9. Compas selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce qu'un élément de préhension
élargi (15) est prévu dans la première branche (1) pour améliorer la maniabilité.

