(19)
(11) EP 0 702 114 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
09.02.2000  Patentblatt  2000/06

(21) Anmeldenummer: 95112226.6

(22) Anmeldetag:  03.08.1995
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7E04B 2/96

(54)

Bausatz zur Befestigung von Platten an Fassaden

Construction set for fixing panels on to façades

Ensemble d'éléments de fixation pour bardage à façades


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT CH DE DK FR GB IT LI MC SE

(30) Priorität: 13.09.1994 DE 4432568

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
20.03.1996  Patentblatt  1996/12

(73) Patentinhaber: Kaese, Gerhard
31840 Hessisch Oldendorf (DE)

(72) Erfinder:
  • Kaese, Gerhard
    31840 Hessisch Oldendorf (DE)

(74) Vertreter: Söffge, Karen 
Connollystrasse 6
80809 München
80809 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 652 335
DE-A- 3 721 428
DE-A- 2 523 244
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung befaßt sich mit einem Bausatz zur Befestigung von Platten an Fassaden, mit einem Kunststoffprofil zur thermischen Trennung zwischen tragenden Metallkonstruktionen und äußeren Glashalteprofilen, sowie zur hermetischen Abdichtung der Haltekonstruktion.

    [0002] Derartige Vorrichtungen sind im Stand der Technik bekannt. Als nachteilig an den bekannten Vorrichtungen zeigt sich unter anderem, daß eine genügende Wärmeisolation nicht gewährleistet ist und somit nicht den Wärmeschutzverordnungen genügt.

    [0003] Aus der Druckschrift DE-G 93 03 883.6 ist ein Sparren- und Pfostenprofil für Wintergärten und Fassaden-Konstruktionen mit einem Glasaufnahmeprofil aus Kunststoff bekannt. Dieses Sparren- und Pfostenprofil liegt flach auf einer Trägerkonstruktion auf und nimmt in seinem Mittelteil eine Bohrschraube auf, die das Profil an der Trägerkonstruktion befestigt. Seitlich von dem Mittelteil befinden sich zwei Nuten zur Aufnahme einer Glasabdichtung, die darüber hinaus die Glasplatten befestigen.

    [0004] Die bekannten Befestigungsvorrichtungen benötigen alle eine Trägerkonstruktion, die ein spezielles, nur für die entsprechende Haltevorrichtung vorgesehenes Trägerprofil erfordern, was sich nachteilig auf Fassaden auswirkt, die bereits eine fertige Trägerkonstruktion aufweisen, wie beispielsweise bei zu renovierenden Gebäuden.

    [0005] Nachteilig an den bekannten Vorrichtungen ist weiterhin, daß sie teilweise nur mit Verbundmaterial zu verarbeiten sind, was ein späteres Recycling der verwendeten Materialien fast unmöglich macht.

    [0006] Daher ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Bausatz zur Befestigung von plattenartigen Abdeckungen bereitzustellen, der eine gute Wärmeisolation, eine hermetische Abdichtung bei Feuchteinwirkung und eine kompakte Bauweise gewährleistet.

    [0007] Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des unabhängigen Hauptanspruchs gelöst. Erfindungsgemäße zeichnet sich der Bausatz für eine Vorrichtung zur Befestigung von plattenartigen Abdeckungen an Gebäuden dadurch aus, daß er aus einem ganzteiligen Isolierprofil aus Kunststoff, dessen Mittelteil eine Nut aufweist und das so ausgebildet ist, daß es im unteren Bereich zwei Arme mit jeweils mindestens einer Haltenut zur Aufnahme einer Dichtung oder eines Zusatzprofils besteht, außerdem aus einem Zusatz-Vergrößerungsprofil und einer Mitteldichtung aus elastischem Material, wobei die Nut aus zwei nach oben weisenden geraden Schenkeln gebildet ist und sowohl das Zusatz-Vergrößerungsprofil als auch die Mitteldichtung aufnehmen kann und das ganzteilige Isolierprofil mit seinem hochgerichteten Mittelteil, bestehend aus zwei parallelen Schenkeln auf einem langgestreckten Vorsprung sicher aufgesetzt werden kann und sich mittels nach innen weisender Zapfen gegen den Vorsprung abstützt.

    [0008] Dieser erfindungsgemäße mehrteilige Bausatz zur Befestigung von plattenartigen Abdeckungen mit einem ganzteiligen Isolierprofil hat insbesondere den entscheidenden Vorteil gegenüber herkömmlichen ähnlichen Befestigungsvorrichtungen, daß sie praktisch auf jede Art von Trägerkonstruktionen, ob rund, kantig oder vieleckig, angebracht werden kann.

    [0009] Auch bietet der neue erfindungsgemäße Bausatz zur Befestigung von plattenartigen Abdeckungen eine bessere Wärmeisolation, die in jedem Falle der neuen Wärmeschutzverordnung gerecht wird. Auch ist es von entscheidendem Vorteil, daß lediglich zwei Materialien wie beispielsweise PVC und Stahl für die erfindungsgemäße Vorrichtung verwendet werden, so daß daher eine bessere Wiederverwertbarkeit (Recycling) der Materialien gegeben ist.

    [0010] Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist darin zu sehen, daß mit lediglich zwei Profilen, d.h. einem PVC-Profil und einem Metallprofil die gesamte Befestigung der Abdeckungen erstellt werden kann. Da die tragenden Teile der Konstruktion aus Stahl und nicht aus Aluminium, wie bei den meisten herkömmlichen Konstruktionen, zu erstellen ist, bietet sich ebenfalls eine kompaktere Bauweise der Gesamtkonstruktion an. Ferner vereinfacht sich durch die einfache Konstruktion der erfindungsgemäßen Vorrichtung die Anbringung der zu befestigenden Abdeckungen. Aus diesem Grunde läßt sich auch eine günstigere Preisgestaltung der Vorrichtung vornehmen.

    [0011] Eine vorteilhafte Ausführung der vorliegenden Erfindung ist es daher, zwei längsseitig, am unteren Teil des ganzteiligen Isolierprofils angeordnete Nuten zur Aufnahme der Glasdichtungen anzubringen, wobei auf der gegenüberliegenden Seite der Dichtungsnuten zwei flach ausgebildete Schwalbenschwanznuten angebracht sind, die ein Zusatzprofil aufnehmen können oder flach auf den Flächen des Profilrohrs bzw. der Stahlkonstruktion aufliegen.

    [0012] Von Vorteil ist es, daß das hochgerichtete erfindungsgemäße Mittelteil mit zwei parallelen Schenkeln, die im Innern durch zwei Zapfen gegen einen langgestreckten Vorsprung des Profilrohres der Stahlkonstruktion abgestützt sind, vorgesehen ist. Hierbei ist am oberen Ende des hochgerichteten Mittelteils eine Längsnut zur Aufnahme eines Halteblocks bzw. in vorteilhafter Weise zur Veränderung des Profils ein Veränderungsprofil angeordnet.

    [0013] Durch die wahlweise unterschiedlichen Höhen des rechteckigen Profilrohrs, auf dem der langgestreckte Vorsprung senkrecht steht, ist eine vorteilhafte Anpassung an verschiedene Höhen der aufzubringenden Abdeckungen vorzunehmen.

    [0014] Eine weitere Anpassung an unterschiedliche Abstände der Abdeckplatten zur Trägerkonstruktion ist erfindungsgemäß dadurch ermöglicht, daß mit einem Aufsatz oder Veränderungsprofil, das in die Nuten zur Aufnahme der Dichtungen eingreift, eine Abstandsanpassung möglich ist. Hiermit kann gleichermaßen eine Abstandsvergrößerung oder -verkleinerung vorgenommen werden.

    [0015] Dadurch, daß sich an den Armen des ganzteiligen Isolierprofils an der Unterseite eine weitere Haltenut zur Aufnahme eines Zusatzprofils befindet, ist eine vorteilhafte Veränderung des Abstandes der zu haltenden Platten gegeben.

    [0016] Ein weiterer Vorteil ergibt sich daraus, daß der obere Teil des Vergrößerungsprofils U-förmig ist und zwei nach unten weisende Zapfen aufweist, die in die Nut des Mittelteils eingreifen und somit eine weitere Variation des Abstandes der Platten zur Trägerkonstruktion gestatten.

    [0017] Äußerst vorteilhaft wirkt sich darüber hinaus die U-förmige Ausbildung des Zusatz-Vergrößerungsprofils aus, da dieses mit zwei Schenkeln, die in zwei Nuten eingreifen, eine Mitteldichtung aufnehmen kann, die eine Feuchteeinwirkung im Innenraum hinter den Platten vollständig verhindert. Die Mitteldichtung erstreckt sich von einer Kante einer Abdeckplatte zur anderen Kante der anderen Abdeckplatte, wodurch ein hermetischer Abschluß gegeben ist. Ganz besonders vorteilhaft wirken sich die erfindungsgemäßen seitlichen Nasenvorprünge der Mitteldichtung aus, die nach ihrem Einbau fest an die Kanten der Abdeckplatten gedrückt werden und infolge der Elastizität des verwendeten Materials eine Rinne bilden, in der das mögliche Wasser ablaufen kann.

    [0018] Die Abdeckplatten werden vorteilhaft mit einer im Handel erhältlichen Plattenhalteleiste, die mittels einer Bohrschraube befestigt wird, befestigt. Die Bohrschraube ist in eine Wand des Profilrohres der Trägerkonstruktion einzuschrauben.

    [0019] Von ganz besonderem Vorteil wirkt sich die Verwendung des erfindungsgemäßen Bausatzes auf Trägerkonstruktionen an den Fassaden von Gebäuden aus, die unterschiedliche Trägerprofile aufweisen, so daß lediglich ein langgestreckter Vorsprung auf der Trägerkonstruktion befestigt wird und auf diesem das Isolierprofil aufgesetzt wird, wobei der langgestreckte Vorsprung Teil eines Profilrahmens ist.

    [0020] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.

    [0021] Im nun Folgenden wird anhand der Zeichnungen die Erfindung im Detail erläutert. Es zeigt
    Fig. 1
    eine Explosions-Darstellung eines erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels der Vorrichtung zur Befestigung von plattenartigen Abdeckungen (1);
    Fig. 1a
    ein Ausführungsbeispiel des Isolierprofils (6a) zusammen mit einem Zusatzprofil (22, 33, 34), einer Mitteldichtung (41);
    Fig. 1b und 1c
    zwei Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen mehrteiligen Vorrichtung (1') im zusammengebauten Zustand;
    Fig. 2a, b
    zwei verschieden hohe Profilrohre (9) mit dem darüber gesetzten ganztteiligen Isolierprofil (6);
    Fig. 3a
    eine perspektivische Darstellung der mehrteiligen Vorrichtung (1) mit einem langgestreckten Vorsprung (8) ohne Profilrohr (9);
    Fig. 3b, c
    perspektivische Darstellungen verschiedener Ausführungsbeispiele eines Profilrohres (9) mit einem ganzteiligen Isolierprofil (6);
    Fig. 4a, b
    zwei Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Befestigung von plattenartigen Abdeckungen im zusammengebauten Zustand auf zwei verschiedenen Profilrohren (9);
    Fig. 5
    verschiedene Ausführungsformen einer Trägerkonstruktion (2) im Querschnitt, auf die die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung aufgebracht werden kann;
    Fig. 6a, b

    a) unterschiedliche Ausführungsbeispiele eines Zusatzprofils (22);

    b) eine zusammengesetzte Befestigungsvorrichtung mit einem eingebauten Zusatzprofil (22);

    Fig. 7 a, b

    a) eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Isolierprofils (6);

    b) ein weiteres Ausführungsbeispiel des Isolierprofils (6) im zusammengebauten Zustand zur Anpassung an unterschiedliche Abstände der Abdeckplatten (3) zur Trägerkonstruktion (2);

    Fig. 8
    ein Profilrohr (9) mit eingebautem Isolierprofil (6) und elastischem erhöhten Dichtmaterial (10);
    Fig. 9
    eine weitere erfindungsgemäße Ausführungsform der Befestigungsvorrichtung mit einer weiteren Form der Dichtung (24) zur Halterung der Abdeckplatten (3) und eines Halteblocks (11) aus aufschäumendem Material;
    Fig. 10
    ein weiteres erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel, bei dem nur eine Seite des Isolierprofils (6) mit einer Dichtung (24) versehen ist.


    [0022] In Fig. 1 ist eine Explosions-Darstellung des erfindungsgemäßen Bausatzes zur Befestigung von plattenartigen Abdeckungen in einer bevorzugten Ausführungsform dargestellt. Die gesamte Befestigungsvorrichtung 1, 1' wird auf einer Trägerkonstruktion 2 befestigt. Die Abdeckplatten 3 werden nach Einbau der erfindungsgemäßen Grundkonstruktion mit einer handelsüblichen Plattenhaltebügel 5 und einer Bohrschraube 31 befestigt. Der Plattenhaltebügel 5 nimmt an ihren Seiten eine Dichtung 4 aus elastischem Material auf, die in unmittelbarem Kontakt mit der zu befestigenden Abdeckplatte 3 steht.

    [0023] Das ganzteilige Isolierprofil 6 aus Kunststoff wird auf ein Profilrohr 9 gesetzt, das andererseits mit seiner glatten ebenen Unterfläche 28 auf einer Trägerkonstruktion 2 befestigt ist. Die Art der Befestigung kann auf verschiedene Art und Weise durchgeführt werden; z.B. durch Verschrauben oder durch Verschweißen. Auf den langgestreckten Vorsprung 8 des Profilrohres 9 wird das erfindungsgemäße ganzteilige Isolierprofil 6 geschoben, das durch seine besondere Ausführungsform mehrere Funktionen erfüllt. Das Isolierprofil 6 liegt mit seinen ebenen Füßen 16 auf dem Profilrohr 9 glatt auf. An den ebenen Füßen 16 befinden sich an jeder Seite zwei Nuten 13 zur Aufnahme einer elastischen Dichtung 10, 24, die ebenfalls mit den plattenartigen Abdeckungen 3 direkt in Verbindung stehen. Im oberen Teil des Isolierprofils 6 befindet sich eine verhältnismäßig breite Nut 7, in die ein Zusatz-Vergrößerungsprofil in Form eines Halteblocks 11 eingreift. Je nach Dicke der Abdeckplatten 3 ist ein verschieden langer Halteblock 11 beim Zusammenbau der Befestigungsvorrichtung zu verwenden. Der Halteblock 11 besteht aus zwei Schenkeln, die senkrecht aufeinander stehen. Die glatten Außenseiten der Schenkel des Halteblocks 11 dienen zur Auflage der Dichtungen 4 in der Plattenhaltebügel 5 und zur Anlage der Seiten der Abdeckungen 3. Um dem Halteblock 11 einen sicheren definierten Sitz auf dem Isolierprofil 6 zu verleihen, greift einerseits der obere Schenkel des Halteblocks 11 in die Nut 7 ein und der seitliche Schenkel liegt an einem stufenartigen Querschnitt des Isolierprofils 6 an der Außenseite des Schenkels 17 des Isolierprofils 6 an. Im oberen Schenkel befinden sich in den Halteblöcken 11 mindestens zwei Bohrungen 23, durch die die Bohrschraube 31 hindurchgeführt wird und die gesamte Befestigungsvorrichtung 1 zusammenhält.

    [0024] In Fig. 1a ist in eine explosionsartige Darstellung einzelner Teile des erfindungsgemäßen mehrteiligen Bausatzes gezeigt. Das ganzteilige Isolierprofil 6a ist ähnlich dem oben beschriebenen ganzteiligen Isolierprofil 6. Anstatt der glatten Auflagefläche 16 befindet sich bei diesem erfindungsgemäßen ganzteiligen Isolierprofil 6a ein Aufsatz mit einer schwalbenschwanzartigen Nut 35, in die ein Schwalbenschwanz 37 eines Zusatzprofils 34 eingreift. Das Zusatzprofil 34 dient zur Abstandsveränderung und Anpassung der Höhe der Abdeckplatten 3 von der Trägerkonstruktion 9.

    [0025] In die Nut 13, die der Schwalbenschwanz-Nut 35 gegenüberliegt, kann wahlweise entweder eine Dichtung oder ein Zusatzprofil 22 eingesetzt werden. Je nach Anwendung und örtlichen Gegebenheiten ist es zweckmäßig ein Zusatzprofil 22 zu wählen, das eine Schräge 47 aufweist.

    [0026] Die Nut 7 wird praktisch durch zwei Schenkel 42 gebildet, an deren äußerer Fläche eine Verzahnung 45 angebracht ist. Die Verzahnung 45 dient zur Sicherung des Halteblocks 11, lla. Im Bedarfsfall kann in die Nut 7 ein weiteres Zusatz-Vergrößerungsprofil 33 eingesetzt werden, das aus einem U-förmigen Profil mit zwei seitlichen Schenkeln 39 gebildet wird, an deren Unterseite zwei nach unten weisende Zapfen 38 angeordnet sind. Dieses Zusatz-Vergrößgerungsprofil 33 kann in die Nut 7 eingesetzt werden und vergrößert dadurch den Abstand der Abdeckplatten 3 zur Trägerkonstruktion 9.

    [0027] Zur hermetischen Abdichtung der Stoßstellen der Abdeckplatten 3 wird auf das Zusatz-Vergrößerungsprofil 33 eine Mitteldichtung 41 aufgesetzt, die zwei Längsnuten 40 aufweist, die wiederum in die Schenkel 39 des Zusatz-Vergrößerungsprofils 33 oder der Schenkel 42 der Nut 7 eingreifen. Die Mitteldichtung 41 erstreckt sich von einer Kante einer Abdeckplatte 3 zu der anderen Kante einer weiteren Abdeckplatte 3. Die seitlichen lippenartigen Nasenvorsprünge 44 werden durch den Anpreßdruck an die Kanten 43 so geformt, daß sie eine Rille 46 bilden, in der mögliches Wasser ablaufen kann.

    [0028] In Fig. 1b wird der erfindungsgemäße mehrteilige Bausatz im zusammengebauten Zustand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Hier befindet sich die Mitteldichtung 41 direkt auf den Schenkeln 42 des ganzteiligen Isolierprofils 6. In dieser Darstellung ist die Bildung der Rille 46 deutlich zu erkennen. Die Nasenvorsprünge 44 liegen dicht an den Kanten 43 der Abdeckplatten 3 an. Im unteren Bereich befinden sich in der Schwalbenschwanz-Nut 35 jeweils ein Zusatzprofil 34 zur Vergrößerung des Abstands zur Trägerkonstruktion 9.

    [0029] In Fig. 1c ist eine weitere Variationsmöglichkeit des erfindungsgemäßen mehrteiligen Bausatzes im zusammengebauten Zustand dargestellt. Hier greift das Zusatz-Vergrößerungsprofil 33 in die Nut 7 des ganzteiligen Isolierprofils 6 ein. Die beiden Schenkel 39 des Zusatz-Vergrößerungsprofils 33 stehen mit den Nuten 40 der Mitteldichtung 41 im Eingriff. Im unteren Bereich des ganzteiligen Isolierprofils 6 kommen zwei unterschiedliche Glasdichtungen 10, 24 zusammen mit einem Zusatzprofil 22 zum Einsatz.

    [0030] In den Fig. 2a und 2b werden zwei unterschiedliche Profilrohre 9 gezeigt, auf die ein erfindungsgemäßes Isolierprofil 6 auf die langgestreckten Vorsprünge 8 des Profilrohres 9 gesteckt sind. Die Profilrohre 9 haben unterschiedlich dicke Füße, wodurch eine Anpassung der Abstände der Abdeckplatten 3 zur Trägerkonstruktion 2 hervorgerufen wird. Das ganzteilige Isolierprofil 6 besteht im wesentlichen aus zwei Armen 16 mit jeweils einer Nut 13 zur Aufnahme einer hier nicht gezeigten Dichtung, und zwei im rechten Winkel zu den Armen 16 stehenden parallelen Schenkel 17. Am unteren Ende in der Nähe der Füße der Arme 16 befinden sich an den Schenkeln 17 zwei Zapfen 18, die direkt mit dem langgestreckten Vorsprung 8 in Verbindung stehen und somit die Schenkel 17 des Isolierprofils 6 abstützen und einen gewissen Halt verleihen, und einen Hohlraum 12 zwischen Isolierprofil 6 und langgestrecktem Vorsprung 8 bilden. Am oberen Teil des Isolierprofils 6 befindet sich eine relativ breite Nut 7, in die der Halteblock 11 mit seinem passenden Gegenstück 25 eingreift. Die Länge der Isolierprofile richtet sich jeweils nach der Länge des Profilrohrs 9, die wiederum durch die Trägerkonstruktion 2 bestimmt wird.

    [0031] Das Isolierprofil 6 dient primär zur thermischen Trennung zwischen tragenden Metallkonstruktionen 2 aus handelsüblichen Profilen und den äußeren Glashalteprofilen. Durch die Profilierung der Isolierprofile 6 bilden sich Luftpolster die einen hohen Dämmwert im Bereich der tragenden Konstruktion ermöglichen. Hierin ist ein wesentlicher Vorteil gegenüber herkömmlichen Haltevorrichtungen im Hinblick auf die neuen Wärmeschutzverordnungen zu sehen.

    [0032] Da es sich bei den Profilen um keine Verbundmaterialien handelt, können alle eingebauten Teile wie Stahlunterkonstruktion 2 und 9, Isolierprofil 6 und Außenabdeckschalen 5 ohne Probleme neu verwertet werden.

    [0033] Die Isolierprofile 6 sind so konstruiert, daß unterschiedliche Dichtebenen zur optimalen Entwässerung durch Ausklinken und Überlappen des Riegel-/Postenprofils entstehen.

    [0034] In den Fig. 3a bis 3c sind in perspektivischer Darstellung unterschiedliche Profilrohre 9, die auf der Trägerkonstruktion aufliegen, dargestellt. In Fig. 3a wird eine Möglichkeit gezeigt, bei der der langgestreckte Vorsprung 8 zur Aufnahme des Isolierprofils 6 direkt auf der tragenden Konstruktion 2 befestigt wird. Diese Ausführungsform findet dann Anwendung, wenn der Abstand der Abdeckplatten 3 zur Trägerkonstruktion 2 möglichst gering ist und die Möglichkeit gegeben ist, den Vorsprung 8 direkt auf der Trägerkonstruktion 2 zu befestigen. In regelmäßigen Abständen werden die Halteblöcke 11 auf das Isolierprofil 6 aufgesetzt und mit mindestens zwei Bohrschrauben 31, die hier nicht gezeigt sind, durch die Bohrungen 23 befestigt. Das Innenprofil der Halteblöcke 11 ist genau dem äußeren Profil des Isolierprofils 6 angepaßt, so daß ein sicherer Sitz der Halteblöcke 11 gewährleistet ist. Infolge des direkten Kontakts der Zapfen 18 mit dem langgestreckten Vorsprung 8 wird ein Luftpolster bzw. Hohlraum zwischen dem Isolierprofil 6 und der Stahlkonstruktion gebildet, wodurch eine gute thermische Auskoppelung ebenfalls gewährleistet ist.

    [0035] In die Nuten 13 werden im Normalfall hier nicht gezeigte Dichtungen eingeführt. Es können aber auch, wie weiter unten beschrieben wird, Zusatzprofile eingesetzt werden, die den Abstand der zu befestigenden Abdeckplatten 3 zur Trägerkonstruktion 2 einstellen.

    [0036] In den Fig. 3b und 3c werden die in Fig. 2 beschriebenen unterschiedlichen Höhen der Füße der Profilrohre 9 im zusammengebauten Zustand mit dem Isolierprofil 6 und dem Halteblock 11 gezeigt.

    [0037] In Fig. 4a und 4b ist die gesamte Befestigungsvorrichtung zusammen mit den zu befestigenden Abdeckplatten 3 dargestellt. Die hängende Abdeckplatte 3 auf der rechten Seite der Darstellung liegt mit einer Seite an dem Halteblock 11 und dem Isolierprofil 6 an. Auf der linken Seite der Darstellung ist ein Halteblock überflüssig, da bei einer hängenden Abdeckplatte 3 auf dieser Seite kein Gewicht abgefangen werden muß, sondern lediglich durch den Plattenhaltebügel 5 gehalten werden muß. Hierbei steht die Abdeckplatte 3 beidseitig mit den Dichtungen 4 der Halteleiste 5 und den Dichtungen 10 des Isolierprofils 6 in direktem Kontakt. Bei entsprechendem Andruck durch die Bohrschraube 31 ist ein sicherer Sitz der Abdeckplatte 3 gewährleistet.

    [0038] In Fig. 4b ist die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung 1 im zusammengebauten Zustand dargestellt, wobei im Unterschied zu Fig. 4a lediglich durch die unterschiedliche Dicke des Profilrohrs 9 eine Anpassung an die äußeren Gegebenheiten vorgenommen wurde.

    [0039] In Fig. 5 sind verschiedene Querschnitte einer Trägerkonstruktion 2 schematisch dargestellt. Diese Darstellung soll verdeutlichen, daß es bei der Anwendung der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung nicht auf die äußere Form der Träger bzw. deren Oberfläche ankommt, um die Befestigungsvorrichtung 1 aufnehmen zu können. Mit anderen Worten heißt das, daß die erfindungsgemäße Vorrichtung 1 sowohl bei runden, viereckigen oder T-förmigen Trägern befestigt werden kann. Es kommt lediglich darauf an, daß eine ebene Auflagefläche zur Befestigung des Profilrohrs 9 vorhanden ist.

    [0040] In Fig. 6a werden verschiedene Größen von Zusatzprofilen 22 im Querschnitt gezeigt. Die Zusatzprofile I, II, III dienen zur Abstandsvergrößerung, während das Profil IV zur Abstandsverringerung der Abdeckplatten 3 dient. Die Krallen 12 der Profile greifen in die Längsnut 13 des Isolierprofils 6 ein und vergrößern dadurch den Abstand der Dichtungen 10 zur Trägerkonstruktion 2. Die oberen Nuten 13a ersetzen somit die ursprünglichen Nuten 13 im Isolierprofil 6 zur Aufnahme der Dichtungen 10 und 24.

    [0041] In Fig. 6b ist ein erfindungsgemäßer Bausatz 1 im zusammengebauten Zustand mit einem entsprechenden Abstandsvergrößerungsprofil dargestellt. Beispielhaft ist auf der rechten Seite der Darstellung am Arm 16 des Isolierprofils 6 ein Zusatzprofil 22 in die Nut 13 eingesetzt und in die Nut 13a eine entsprechende Dichtung 10. Auf der gegenüberliegenden Seite nimmt die Nut 13 eine vergrößerte Dichtung 10 auf, so daß letztlich der Abstand der Abdeckplatten 3 zur Trägerkonstruktion auf beiden Seiten der gleiche ist.

    [0042] Die gleiche Abstandsregulierung der Abdeckplatten 3 zur Trägerkonstruktion 2 kann mit einem Isolierprofil 6 aus der Fig. 7a erzielt werden. Hierbei haben die Arme 16 des Isolierprofils 6 einen Aufsatz 29, der unlösbar mit dem Isolierprofil 6 verbunden ist. Je nach Größe dieses Aufsatzes 29 richtet sich auch der Abstand der Abdeckplatten 3 zur Trägerkonstruktion 2. Dies ist in Fig. 7b im zusammengebauten Zustand verdeutlicht.

    [0043] Für den Fall einer hängenden Abdeckplatte 3 wird zwischen dem Isolierprofil 6 und einer Seite der Abdeckplatte 3 ein Hartholz 30 zur Aufnahme des Gewichtes gelegt. Der langgestreckte Vorsprung 8 befindet sich direkt auf einer T-Trägerkonstruktion 2.

    [0044] In Fig. 8 ist eine bevorzugte Ausführungsform des Isolierprofils 6 dargestellt. Im Gegensatz zu den vorher beschriebenen zusammengebauten Befestigungsvorrichtungen wird hier kein Halteblock zwischen Abdeckplatte 3 und dem Isolierprofil 6 benötigt, da bei einer Pfostenanbringung kein Druck durch die Abdeckungen 3 auf das Isolierprofil ausgeübt wird. Die Fig. 9 zeigt eine weitere Variante einer Befestigungsvorrichtung aus einem erfindungsgemäßen Bausatz. In dieser Darstellung bestehen die Dichtungen 24, die durch die Nut 13 des Isolierprofils 6 aufgenommen werden aus einem bei Wärmeeinwirkung aufschäumenden Material. Dadurch wird im Brandfalle die untere Seite luftdicht abgeschlossen. In dieser Ausführungsform besteht der Halteblock 11 ebenfalls aus einem aufschäumenden Material und ist zu beiden Seiten der Bohrschraube 31 symmetrisch gestaltet.

    [0045] Beim Aufschäumen des Materials durch Wärmeeinwirkung wird auch der obere Teil bis hin zur Halteleiste 5 luftdicht abgeschlossen. Dadurch kann im Brandfalle das Isolierprofil 6 nicht verbrennen und bildet somit weiterhin eine thermische Auskoppelung zur Trägerkonstruktion 2, die hier nicht dargestellt ist.

    [0046] In Fig. 10 ist eine weitere Variante der Ausführungsform aus Fig. 9 dargestellt. In dieser Darstellung befindet sich nur auf der linken Seite eine Dichtung 24 aus aufschäumendem Material und auf der rechten Seite ein feuerfestes Promatect-Material, in das eine Schraube 32 zur Befestigung der Abschluß/Anschlußverkleidungen gedreht werden kann.

    [0047] Durch die brandhemmenden Formteile der Halteblöcke 11 und der Glasauflagedichtungen 24, die im Brandfalle aufschäumen, werden die Hohlräume feuerdicht verschlossen und somit kann eine feuerhemmende Fassade mit beispielsweise KS-Isolierprofilen K.01 hergestellt werden.


    Ansprüche

    1. Bausatz für eine Vorrichtung zur Befestigung von plattenartigen Abdeckungen, insbesondere Mehrscheiben-Isoliergläsern an Gebäudefassaden, die an waagerechten und senkrechten Trägerkonstruktionen (2) angebracht werden, bestehend aus einem ganzteiligen Isolierprofil (6, 6a) aus Kunststoff, dessen Mittelteil eine Nut (7) aufweist und das so ausgebildet ist, daß es im unteren Bereich zwei Arme (16) mit jeweils mindestens einer Haltenut (13,35) zur Aufnahme einer Dichtung (10, 24) oder eines Zusatzprofils (22, 34) aufweist, einem Zusatz-Vergrößerungsprofil (11, lla, 33) und einer Mitteldichtung (41) aus elastischem Material, wobei die Nut (7) aus zwei nach oben weisenden geraden Schenkeln (42) gebildet ist und sowohl das Zusatz-Vergrößerungsprofil (11, lla, 33) als auch die Mitteldichtung (41) aufnehmen kann, und das ganzteilige Isolierprofil (6, 6a) mit seinem hochgerichteten Mittelteil, bestehend aus zwei parallelen Schenkeln (17) auf einem langgestreckten Vorsprung (8) sicher aufgesetzt werden kann und sich mittels nach innen weisender Zapfen (18) gegen den Vorsprung abstützt.
     
    2. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusatz-Vergrößerungsprofil (11) als Halteblock (11a) ausgebildet ist.
     
    3. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusatz-Vergrößerungsprofil (11) ein Vergrößerungsprofil ist, das eine Abstandsveränderung zur Anpassung der Höhe der Abdeckplatten (3) bewirkt.
     
    4. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltenut (13, 35) entweder ein Zusatzprofil (22, 34) oder eine Glasdichtung (10, 24) aufnimmt.
     
    5. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungen (10, 24) aus einem bei Wärmeeinwirkung aufschäumenden Material gefertigt ist.
     
    6. Bausatz nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusatzprofil (22) den Abstand der Nuten (13, 35) zur Trägerkonstruktion (2) vergrößert oder verkleinert.
     
    7. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der langgestreckte Vorsprung (8) an einem senkrecht dazu stehenden rechteckigen Profilrohr (9) angeordnet ist.
     
    8. Bausatz nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Plattenhalteleiste (5) mittels einer Bohrschraube (31) an der Vorrichtung befestigt ist.
     
    9. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltenut (35) als Schwalbenschwanz-Nut ausgebildet ist, in die das Gegenstück (37) des Zusatzprofils (34) eingreift.
     
    10. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Teil des Zusatz-Vergrößerungsprofils (33) O-förmig ist und zwei nach unten weisende Zapfen (38) aufweist, die in die Nut (7) eingreifen.
     
    11. Bausatz nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Schenkel (39) des O-förmigen Zusatz-Vergrößerungsprofils (33) mit zwei Nuten (40) in der Mitteldichtung (41) im Eingriff stehen.
     
    12. Bausatz nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (40) der Mitteldichtung (41) mit den beiden Schenkeln (42) der Nut (7) im Eingriff stehen.
     
    13. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Mitteldichtung (41) von einer Kante (43) der einen Abdeckplatte (3) zur anderen Kante (43) der anderen Abdeckplatte (3) erstreckt.
     
    14. Bausatz nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitteldichtung (41) quer zu ihren Nuten (40) an den Seiten jeweils einen biegsamen Nasenvorsprung (44) aufweist, der federnd an den Kanten der Abdeckplatten (3) anliegt.
     
    15. Bausatz nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (42) der Nut (7) an ihren Außenflächen eine Verzahnung (45) aufweisen.
     
    16. Verwendung eines Bausatzes nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein langgestreckter Vorsprung (8) auf der Trägerkonstruktion (2) befestigt wird und auf diesen das Isolierprofil (6) aufgestellt wird.
     
    17. Verwendung eines Bausatzes nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der langgestrecke Vorsprung (8) Teil eines Profilrohrs (9) ist.
     


    Claims

    1. Construction set for fixing panals onto facades, in particular multiple-pane insulating glazing on building facades, which are attached to horizontal and vertical supporting structures (2), consisting of an insulating section in a complete part (6, 6a) made of plastic, the middle part of which has a groove (7) and which is designed such that at the lower part it has two arms (16), each with at least one retaining groove (13, 35) for holding a seal (10, 24) or an additional section (22, 34), an additional increaser section (11, 11a, 33) and a middle seal (41) made of elastic material, the groove (7) being formed from two straight sides (42) pointing upwards and being able to hold both the additional increaser section (11, 11a, 33) and the middle seal (41), and the insulating section in a complete part (6, 6a) with its middle part raised up, consisting of two parallel sides (17) on a long, stretched-out projecting part, being able to be securely placed, and supporting itself against the projecting part by means of pegs (18) pointing inwards.
     
    2. Construction set according to Claim 1, identified by the fact that the additional increaser section (11) is designed as a retaining block (11a).
     
    3. Construction set according to Claim 1, identified by the fact that the additional increaser section (11) is an increaser section which brings about a change in spacing to adapt the height of the covering plates (3).
     
    4. Construction set according to Claim 1, identified by the fact that the retaining groove (13, 35) holds either an additional section (22, 34) or a glass seal (10, 24).
     
    5. Construction set according to Claim 1, identified by the fact that the seals (10, 24) are made of a material that foams under the effects of heat.
     
    6. Construction set according to one of the above-mentioned claims, identified by the fact that the additional section (22) increases or reduces the clearance of the grooves (13, 35) to the supporting construction (2).
     
    7. Construction set according to Claim 1, identified by the fact that the long, stretched-out projecting part (8) is arranged on a rectangular special section tube standing perpendicular to it.
     
    8. Construction set according to one of the above-mentioned claims, identified by the fact that a plate-retaining strip (5) is fastened to the devices by means of a drilling screw (31).
     
    9. Construction set according to Claim 1, identified by the fact that the retaining groove (35) is designed as a dovetail groove into which the counterpart (37) of the additional section (34) meshes.
     
    10. Construction set according to Claim 1, identified by the fact that the upper part of the additional increaser section (33) is O-shaped and has two pegs (38) pointing downwards which mesh into the groove (7).
     
    11. Construction set according to Claim 10, identified by the fact that the upper sides (39) of the O-shaped additional increaser section (33) are engaged with two grooves (40) in the middle seal (41).
     
    12. Construction set according to Claim 9, identified by the fact that the grooves (40) of the middle seal (41) are engaged with the two sides (42) of the groove (7).
     
    13. Construction set according to Claim 1, identified by the fact that the middle seal (41) extends from one edge (43) of the covering plate (3) to the other edge (43) of the other covering plate (3).
     
    14. Construction set according to one of the above-mentioned claims, identified by the fact that on each of its sides at right angles to its grooves (40), the middle seal (41) has a flexible nose-like projecting part (44), which is spring-mounted on the edges of the covering plates (3).
     
    15. Construction set according to one of the above-mentioned claims, identified by the fact that the sides (42) of the groove (7) are toothed (45) on their outer surfaces.
     
    16. Use of construction set according to one of the above-mentioned claims, identified by the fact that a long, stretched-out projecting part (8) is fastened to the supporting construction (2) and the insulating section (6) is placed on it.
     
    17. Use of a construction set according to Claim 16, identified by the fact that the long, stretched-out projecting part (8) is part of a special section tube (9).
     


    Revendications

    1. Ensemble d'éléments de fixation pour bandage à façades, en particulier de verres isolants à plusieurs vitres posés sur des façades de bâtiments et fixés sur des poutres horizontales et verticales (2); cet ensemble est composé d'un profil isolant formé d'une seule pièce (6, 6a) en matière plastique dont la partie centrale présente une mortaise (7) et est formé de sorte que dans sa partie inférieure, il présente deux bras (16) avec au moins une mortaise de fixation (13, 35) chacun, destinée à accueillir un joint (10, 24) ou un profil supplémentaire (22, 34), avec un profil d'élargissement supplémentaire (11, 11a, 33) et un joint central (41) en matériau élastique ; la mortaise (7) est formée de deux branches (42) droites se dirigeant vers le haut et peut accueillir aussi bien le profil d'agrandissement supplémentaire (11, 11a, 33) que le joint central (41) ; la partie centrale du profil isolant (6, 6a) formé d'une seule pièce, partie orientée vers le haut et composée de deux branches (17) parallèles, peut être posée en toute stabilité sur une saillie (8) allongée et ce profil isolant s'appuie contre la saillie au moyen de tenons (18) orientés vers le bas.
     
    2. Ensemble d'éléments de fixation pour bandage à façades selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le profil d'agrandissement supplémentaire (11) a la forme d'un bloc de support (11a).
     
    3. Ensemble d'éléments de fixation pour bandage à façades selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le profil d'agrandissement supplémentaire (11) est un profil d'agrandissement qui induit une modification de l'écart permettant d'adapter la hauteur des plaques de recouvrement (3).
     
    4. Ensemble d'éléments de fixation pour bandage à façades selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la mortaise de fixation (13, 35) accueille soit un profil supplémentaire (22, 34) soit un joint à verres (10, 24).
     
    5. Ensemble d'éléments de fixation pour bandage à façades selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les joints (10, 24) sont fabriqués à partir d'un matériau moussant sous l'effet de la chaleur.
     
    6. Ensemble d'éléments de fixation pour bandage à façades selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que le profil supplémentaire (22) agrandit ou réduit l'écart des mortaises (13, 35) par rapport à la poutre (2).
     
    7. Ensemble d'éléments de fixation pour bandage à façades selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la saillie allongée (8) est disposée sur un tube profilé rectangulaire placé à la verticale par rapport à la saillie.
     
    8. Ensemble d'éléments de fixation pour bandage à façades selon l'une des revendications, caractérisé par le fait qu'un listeau de support de plaque (5) est fixé au dispositif au moyen d'une vis perceuse (31).
     
    9. Ensemble d'éléments de fixation pour bandage à façades selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la mortaise de fixation (35) a la forme d'une mortaise en queue d'aronde dans laquelle le pendant (37) du profil supplémentaire (34) s'engrène.
     
    10. Ensemble d'éléments de fixation pour bandage à façades selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la partie supérieure du profil d'agrandissement supplémentaire (33) a une forme ovale et présente deux tenons (38) dirigés vers le bas qui s'engrènent dans la mortaise (7).
     
    11. Ensemble d'éléments de fixation pour bandage à façades selon la revendication 10, caractérisé par le fait que les branches supérieures (39) du profil d'agrandissement supplémentaire de forme ovale (33) se trouvent en engrènement avec deux mortaises (40) dans le joint central (41).
     
    12. Ensemble d'éléments de fixation pour bandage à façades selon la revendication 9, caractérisé par le fait que les mortaises (40) du joint central (41) se trouvent en engrènement avec les deux branches (42) de la mortaise (7).
     
    13. Ensemble d'éléments de fixation pour bandage à façades selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le joint central (41) s'étend d'un bord (43) de l'une des plaques de recouvrement (3) à l'autre bord (43) de l'autre plaque de recouvrement (3).
     
    14. Ensemble d'éléments de fixation pour bandage à façades selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que le joint central (41) présente en diagonale de ses mortaises (40) sur les côtés respectivement un tenon en saillie (44) flexible qui présente une adhérence élastique aux bords des plaques de recouvrement (3).
     
    15. Ensemble d'éléments de fixation pour bandage à façades selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que les branches (42) de la mortaise (7) présentent un endentement (45) sur leurs faces extérieures.
     
    16. Ensemble d'éléments de fixation pour bandage à façades selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait qu'une saillie allongée (8) est fixée sur la poutre (2) et que le profil isolant (6) est installé sur cette saillie.
     
    17. Ensemble d'éléments de fixation pour bandage à façades selon la revendication 16, caractérisé par le fait que la saillie allongée (8) est une partie d'un tube profilé (9).
     




    Zeichnung