[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Überwachen der Funktionstüchtigkeit elektrisch
ansteuerbarer Magnetventile in Webmaschinen.
[0002] In Luftdüsenwebmaschinen zum Beispiel, mit einem oder mehreren Schußfadenzuführsystemen,
werden die Schußfäden mit Haupteintragsdüsen in das jeweilige Webfach mit Unterstützung
durch sogenannte Stafettendüsen eingetragen.
In aller Regel wird der Beginn und das Ende eines Schußfadeneintrages durch Schußwächter
detektiert.
Bekannt ist auch, zwischen dem Beginn und Ende eines Schußfadeneintrages weitere Schußwächter
zur Detektion des Schußfadenfluges vorzusehen.
Zur Ansteuerung der Haupteintragsdüsen und der Stafettendüsen ist jeweils eine Druck-
und Zeitregelung mit Steuer- und Regelventilen als Bestandteil der Webmaschinensteuerung
vorhanden.
Zur Überwachung und Korrektur der Fadenflugzeit finden an sich bekannte Meß- und Regeleinrichtungen
Verwendung, mit denen die Ist-Fadenflugzeit erfaßt und im Rahmen eines Soll-Istwert-Vergleichs,
falls erforderlich, eine Korrektur der Eintragsparameter Blasdruck und Blaszeit automatisch
erfolgt.
[0003] Aus der EP 0 415 875 B1 ist ein Verfahren zum Einstellen der Schußfadenausstreckung
in einem Webfach und ein Verfahren zum Einstellen des Luftverbrauchs von Stafettendüsen
in Luftdüsenwebmaschinen bekannt.
Dabei ist es Aufgabe des bekannten Verfahrens, den Druckluftverbrauch der Stafettendüsen
ohne dem Risiko von zusätzlichen Unterbrechungen des Webprozesses möglichst gering
zu halten.
Gelöst soll die Aufgabe dadurch werden, daß beim Weben ein Regelkriterium für das
Ansteuern der Stafettendüsen geschaffen wird, durch welches immer nur so viel Druckluft
abgerufen wird, wie unbedingt notwendig ist, indem beim Eintragen eines Schußfadens
die Zeitdifferenz Δt1 zwischen dem Schußfaden-Ankunftssignal eines Schußwächters am
Ende des Webfaches und dem Stoppschlag oder einem gleichwertigen Signal für das Auslaufen
eines vorher abgemessenen Schußfadens, das mit einem vor dem Eintritt des Schußfadens
in das Webfach positionierten Stoppwächters erfaßt wird, gemessen wird und als Kenngröße
für die Ausstreckung des Schußfadens im Webfach und als Kenngröße für die Wirkung
von Stafettendüsen in der Steuerung der Webmaschine verwendet wird.
[0004] Nun ist allgemein bekannt, daß nicht nur der Blasdruck, sondern auch die Dauer der
Stafettendüsen-Blaszeit ein wichtiger Parameter für den ordnungsgemäßen Schußfadeneintrag
ist.
Die Blaszeit der Stafettendüsen wird durch die Dauer der Ansteuerung des jeder Stafettendüse
oder des jeder Gruppe von Stafettendüsen zugeordneten elektrisch ansteuerbaren Magnetventils
(Steuerventil) bestimmt.
Der Ausfall eines Magnetventils während des Webens ist nicht immer gleich zu erkennen.
Als sekundärer Effekt kann sich die gemessene Eintragszeit des Schußfadens vergrößern.
[0005] Allgemein bekannt ist ferner, daß alle elektro-magnetischen Systeme, so auch die
Magnetventile, einen charakteristischen Kurvenverlauf des Steuerstromes I über die
Zeit t aufweisen.
Die besondere Charakteristik im Kurvenverlauf des Steuerstromes I über die Zeit t
stellt sich im aufsteigenden Teil einer Kurve als kurzer Stromeinbruch dar.
Dieser Stromeinbruch ergibt sich regelmäßig, wenn der Magnetkreis bei einem Elektromagnetsystem
geschlossen wird. Das kann z.B. durch die mechanische Verlagerung des Ankers, wie
er auch in Magnetventilen zum Steuern der Luftwege zu den Stafettendüsen verwendet
wird, aus einer ersten Endlage in eine zweite Endlage, die der Arbeitsstellung entspricht,
geschehen.
[0006] In der vorstehend genannten EP 0 415 875 B1 wird die Zeitdifferenz Δt1, die beim
Eintragen eines Schußfadens zwischen dem Ankunftssignal eines Schußwächters am Ende
des Webfaches und dem Stoppschlag oder einem gleichwertigen Signal für das Auslaufen
eines vorher abgemessenen Schußfadens, das vor dem Eintritt in das Webfach ermittelt
wird, als Kenngröße für die Wirkung der Stafettendüsen in der Steuerung der Webmaschine
verwendet.
Die Ursachen, die z.B. einen Zeit-Differenzwert Δt1 hervorrufen, und deren Beseitigung
werden in der vorbekannten europäischen Patentschrift nicht offenbart.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es daher, die Funktionssicherheit, insbesondere des Schußeintragsystems
und anderer mit Magnetventilen ausgerüsteter Hilfsaggregate einer Webmaschine, z.B.
pneumatisch betriebene Einlegeeinrichtungen, weiter zu erhöhen.
[0008] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Patentansprüche gelöst.
Erfindungswesentlich ist danach, das charakteristische Merkmal, hier der Stromeinbruch,
beim Ansteuern jedes der Magnetventile, wie dieser im Kurvenverlauf des Steuerstromes
über die Zeit in einem Diagramm darstellbar und meßtechnisch erfaßbar ist, dafür zu
verwenden, um festzustellen, ob ein Magnetventil mechanisch arbeitet oder nicht.
Beim Ausbleiben des charakteristischen Merkmals kann ein Signal von der Webmaschinensteuerung
ausgegeben und/oder der Webprozeß der Webmaschine unterbrochen werden.
Mit der Erfassung des charakteristischen Signals kann aber auch nach der Ansteuerung
der Magnetventile ein genau definierter Zeitpunkt für das Zustandekommen des Luftstromes
zu den Stafettendüsen ermittelt werden. D.h., die Schaltzeiten der Magnetventile werden
gemessen.
Damit ist es möglich, ihre Toleranzen in der elektromechanischen Schaltzeit zu bestimmen,
eventuelle nicht gewollte Änderungen, die z.B. durch Verschleiß oder durch Fertigungs-
und andere Streuungen auftreten, zu erfassen und nachfolgend die Ansteuerung (Signalgabe)
der Ventile so zu korrigieren, daß eine gewünschte optimale Luftzuteilung an die Stafettendüsen
bewirkt werden kann.
[0009] Mit der erfindungsgemäßen Lösung wird eine Früherkennung eines bevorstehenden Ventilausfalls
möglich; es wird eine Optimierung der Luftzuteilung erreicht, was gleichzeitig eine
Minimierung des Luftverbrauchs bedeutet. Ferner wird die Funktionssicherheit des Schußeintragsystems
bei Aufrechterhaltung optimaler Schußeintragsparameter gewährleistet.
[0010] Darüber hinaus gestattet die erfindungsgemäße Verwendung des charakteristischen Merkmals
die Webmaschine diagnostisch zu betreiben, um im Vorfeld eines Webprozesses diesbezügliche
Schwachstellen in der Webmaschinensteuerung zu erkennen.
[0011] An Hand eines Ausführungsbeispiels soll auf die erfindungsgemäße Lösung näher eingegangen
werden.
[0012] In den Zeichnungen zeigen:
- Figur 1
- ein Diagramm mit dem Verlauf des Steuerstromes I eines Magnetventils über die Ansteuerzeit
t,
- Figur 2
- ein Blockschaltbild, nach welchem Meßwerte und/oder der Steuerstromverlauf erfaßt
und verglichen wird,
- Figur 3
- ein Zeitdiagramm mit Darstellung der auf den Zeit-Sollwert bezogenen variablen Zeiten.
[0013] Im Diagramm gemäß Figur 1 ist auf der Ordinate der Steuerstrom I und auf der Abszisse
die Zeit t des wirksamen Steuerstroms eines an eine Gleichstromquelle (VDC) angeschlossenen
Magnetventils 1 aufgetragen.
Der Steuerstromverlauf eines Magnetventils 1 ist bekannt.
Demnach ist auch bekannt, daß sich im aufsteigenden Teil 2a der Kurve 2 ein kurzer
Stromeinbruch bei Δt
1 als charakteristisches Merkmal 3 einer solchen Kurve ergibt.
Dieses charakteristische Merkmal stellt sich ein, wenn sich der Magnetkreis des Ventils
1 schließt.
[0014] Bei Magnetventilen, die in Webmaschinen Anwendung finden und hier insbesondere in
Luftdüsenwebmaschinen zur Steuerung der wirksamen Ansteuerdauer jeder Stafettendüse
(nicht dargestellt) oder jeder Stafettendüsengruppe (nicht dargestellt) dienen, ist
das Auftreten des charakteristischen Merkmals, dessen zeitliche Abweichung gegenüber
dem vorangegangenen charakteristischen Merkmal eines angesteuerten Magnetventils oder
das Ausbleiben des charakteristischen Merkmals ein Indikator für die Funktionstüchtigkeit
der Magnetventile 1 und gleichzeitig ein Indikator für das fehlerhafte Arbeiten des
Schußeintragsystems einer Luftdüsenwebmaschine.
[0015] Das charakteristische Merkmal 3 bei Δt
1 der Kurve 2 gemäß Figur 1 wird z.B. durch eine Spitzenwertdetektion überwacht. Das
Detektionssignal wird an eine an sich bekannte Meßschaltung 4 weitergeleitet, siehe
auch Figur 2.
Das charakteristische Merkmal 3 bei Δt
1 stellt sich beim Ansteuern (Einschalten) jedes Magnetventils 1 durch hier nicht näher
dargestellte Mittel einer Webmaschinensteuerung dar.
Bleibt das charakteristische Merkmal 3 während des Ansteuerns im Webprozeß aus oder
wird über die Meßwertschaltung 4, Meßwertaufnehmer 5 und Referenzaufnehmer 6 durch
den Vergleicher 9 eine Zeitverschiebung des Merkmals 3 festgestellt, die außerhalb
eines Toleranzbereiches 7 gemäß Figur 3 liegt, erhält die Webmaschinensteuerung ein
der Auswertung dienendes Signal, das entweder das Ausbleiben des charakteristischen
Merkmals 3 anzeigt und/oder ein Unterbrechen des Webprozesses auslöst.
[0016] In Figur 3 ist die Zeitdauer Δt
1 dargestellt, die zwischen dem Abgeben des Steuersignals (Einschaltsignal) an das
Magnetventil 1 und dem Auftreten des charakteristischen Merkmals 3 in der Kurve 2
gemäß Figur 1, hier mit Sollwert bezeichnet, verstreicht.
Diese Zeit Δt
1 und/oder der charakteristische Stromverlauf gemäß Figur 1 oder ein jedem Magnetventil
1 zugeordneter Referenzwert wird in einem Datenspeicher 8 als Sollwert abgelegt.
Der Datenspeicher 8 wird von dem Meßwert- und Referenzwertaufnehmer 5,6 und einem
Vergleicher 9 gebildet.
[0017] Die im Webprozeß ermittelte Ist-Zeitdauer Δt
1' und/oder der erfaßte charakteristische Ist-Stromverlauf wird als Meßwert erfaßt.
Diese Meßwerte Δt
1' werden mit den Werten Δt
1 oder mit den Referenzwerten verglichen und/oder die charakteristischen Stromverläufe
2 werden miteinander in dem Vergleicher 9 gemäß Figur 2 verglichen.
[0018] In Abhängigkeit einer aus den Zeiten Δt
1 und Δt
1' ermittelten Differenz und/oder eine sich jeweils aus zwei miteinander verglichenen
Kurvenverläufen 2 ergebende Verschiebung (Zeitverschiebung) des charakteristischen
Merkmals 3 wird der Zeitpunkt t
Einschalten (Ansteuerzeitpunkt des betreffenden Magnetventils) unter Berücksichtigung der Zykluszeit
des Schußeintrages korrigiert.
Dabei ist wichtig, daß die Zeitdifferenz zwischen Δt
1 und Δt
1' und/oder die Zeitverschiebung des charakteristischen Merkmals 3 der verglichenen
Stromverlaufskurven 2 einen vorgegebenen Toleranzbereich 7 des Sollwertes, siehe auch
Figur 3, nicht überschreitet.
Wird schließlich im Verlaufe der Betriebszeit eine Überschreitung des Toleranzbereiches
7 an einem Ventil 1 festgestellt, erfolgt ein diesbezügliches Signal, z.B. wird ein
optisches Signal erzeugt oder der Webprozeß wird unterbunden.
Zeichnungs-Legende
[0019]
- 01
- Ventil
- 02
- Kurve
- 02a
- aufsteigender Teil
- 03
- charakteristisches Merkmal
- 04
- Meßschaltung
- 05
- Meßwertaufnehmer
- 06
- Referenzwertaufnehmer
- 07
- Toleranzbereich
- 08
- Datenspeicher
- 09
- Vergleicher
- Δt1
- Soll-Zeitdauer
- Δt1'
- Ist-Zeitdauer
1. Verfahren zum Überwachen der Funktionstüchtigkeit elektrisch ansteuerbarer Magnetventile,
insbesondere solcher, die zur Steuerung der Luftmenge durch Stafettendüsen zum Eintragen
eines Schußfadens in ein Webfach einer Luftdüsenwebmaschine dienen und jeder Stafettendüse
oder mehreren zu einer Stafettendüsengruppe zusammengefaßten Stafettendüsen ein Magnetventil
(1) zugeordnet ist, wobei der Verlauf (2) des Steuerstromes I über der Zeit t bei
jedem Magnetventil (1) ein charakteristisches Merkmal (3) aufweist, das zumindest
beim Ansteuern des Magnetventils (1) durch Mittel einer Webmaschinensteuerung in Verlauf
und Größe, z.B. durch eine Spitzenwertdetektion, überwacht wird und wobei das Ausbleiben
des Merkmals (3) oder eine erkannte Zeitverschiebung des charakteristischen Merkmals
(3) signalisiert und/oder der Webprozeß unterbrochen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zeit Δt1, die zwischen dem Abgeben des Steuersignals an das Magnetventil (1) und dem Auftreten
des charakteristischen Merkmals (3) gemessen wird, als Zeit Δt1 und/oder der charakteristische Stromverlauf (2) in einem Datenspeicher (8) abgelegt
wird und daraufhin die jeweilige gespeicherte Zeit Δt1 und/oder der charakteristische Steuerstromverlauf oder ein in einem Referenzwertaufnehmer
(6) voreingegebener geeigneter Referenzwert von jedem der Magnetventile (1) mit einer
im Webprozeß gemessenen Zeit Δt1' und/oder dem charakteristischen Steuerstrom (2) verglichen wird und schließlich
in Abhängigkeit einer aus den Zeiten Δt1 und Δt1' ermittelten Differenz und/oder in Abhängigkeit von der Zykluszeit des Schußeintrags
ein korrigierter Zeitpunkt tEinschalten zum Auslösen des Steuersignals an das betreffende Ventil abgegeben wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Funktionstüchtigkeit signalisiert und/oder der Webprozeß unterbunden wird,
wenn die Zeitverschiebung des charakteristischen Merkmales (3) wenigstens eines der
Magnetventile (1) außerhalb eines Toleranzbereiches (7) liegt.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei jedem Magnetventil (1) im Webprozeß die Zeit Δt1' bis zum Auftreten des charakteristischen Merkmals (3) gemessen wird und mit dem
abgelegten Referenzwert verglichen wird und bei einer Abweichung, die größer als die
Herstellungstoleranz oder ein anderer vorgegebener Wert ist, ein bevorstehender Ausfall
eines Ventils (1) im Sinne einer Früherkennung oder eines Totalausfalls signalisiert
wird.
5. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß unter Berücksichtigung der gemessenen Zeiten Δt1' und des Zeitverlaufs für den Druckaufbau der Luft der Druckluftverbrauch der Maschine
optimiert wird.
6. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß aus einer Losgröße eine Selektion für den Einbau in eine einzelne Maschine getroffen
wird.
1. A process for control of the operational efficiency of electrically activatable magnetic
valves, in particular of those that are used for controlling the amount of air through
relay jets for insertion of a weft thread into a shed of an air-jet loom and in which
process a magnetic valve (1) is associated with each relay jet or several relay jets
combined to form a group of relay jets, wherein the course (2) of the control current
/ over time t for each magnetic valve (1) has a characteristic feature (3), the course
and magnitude of which at least during activation of the magnetic valve (1) is monitored
by means contained in a loom control system, for example, by peak value detection,
and wherein the absence of the feature (3) or a recognised time displacement of the
characteristic feature (3) is signalled and/or the weaving process is interrupted.
2. A process according to claim 1, characterised in that a time Δt1, which is measured between the release of the control signal to the magnetic valve
(1) and the appearance of the characteristic feature (3), is saved as time Δt1 and/or the characteristic current course (2) is saved in a data memory (8) and then
the relevant stored time Δt1, and/or the characteristic control current course (2), or a suitable reference value
previously entered in a reference value sensor (6), of each of the magnetic valves
(1) is compared with a time Δt1, measured in the weaving process and/or with the characteristic control current (2),
and finally, in dependence on a difference determined from the times Δt1 and Δt1' and/or in dependence on the cycle time of the weft insertion, a corrected time tON is released to initiate the control signal to the relevant valve.
3. A process according to claim 1, characterised in that the operational efficiency is
signalled and/or the weaving process is stopped when the time displacement of the
characteristic feature (3) of at least one of the magnetic valves (1) lies outside
the tolerance range (7).
4. A process according to claim 2, characterised in that, during the weaving process,
for each magnetic valve (1) the time Δt1' to the appearance of the characteristic feature (3) is measured and is compared
with the saved reference value and in the event of a variation that is greater than
the manufacturing tolerance or another pre-set value, imminent failure of a valve
(1) is signalled as an early recognition or a total failure.
5. A process according to claim 2, characterised in that the compressed air consumption
of the loom is optimised taking into account the measured times Δt1' and the time characteristic for pressure build-up of the air.
6. A process according claim 2, characterised in that a selection for incorporation into
an individual loom is made from a batch size.
1. Procédé de surveillance de la capacité de fonctionnement d'électro-vannes, à commande
électrique, en particulier de celles qui servent à commander le débit d'air passant
par des buses relais pour introduire un fil de trame dans une foule d'un métier à
tisser à buses pneumatiques et dans lequel à chaque buse relais ou à plusieurs buses
relais regroupées en un groupe de buses relais correspond une électro-vanne (1), dans
lequel l'allure (2) de l'intensité de commande I en fonction du temps t présente pour
chaque électro-vanne (1) une zone caractéristique (3) qui, au moins lors de l'activation
de l'électro-vanne (1), est surveillée, en allure et en valeur, par des moyens d'un
circuit de commande du métier à tisser, par exemple par une détection de valeur de
pic, et dans lequel l'absence de la zone caractéristique (3) ou un décalage, dans
le temps, reconnu, de la zone caractéristique (3) est signalé et/ou le processus de
tissage est interrompu.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par le fait que l'on mesure, sous le
nom de temps Δt1, le temps qui s'écoule entre l'émission du signal d'activation envoyé à l'électro-vannne
(1) et l'apparition de la zone caractéristique (3) et/ou que l'on écrit l'allure caractéristique
(2) de l'intensité dans une mémoire de données (8) et/ou que l'on compare l'allure
caractéristique de l'intensité d'activation ou une valeurs de référence appropriée
préalablement entrée dans un récepteur de valeurs de référence (6), en provenance
de chacune des électro-vannes (1) avec un temps Δt1', mesuré au cours du processus de tissage, et/ou avec l'intensité d'activation caractéristique
(2) et enfin, en fonction d'une différence déterminée à partir des temps Δt1 et Δt1', et/ou en fonction du temps de cycle de l'introduction du fil de trame, on émet
un instant corrigé tactivation pour déclencher le signal d'activation à l'électrovanne en question.
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la capacité de fonctionnement
est signalée et/ou le processus de tissage s'interrompt si le décalage temporel de
la zone caractéristique (3) d'au moins de l'électro-vanne (1) se situe à l'extérieur
d'une plage de tolérance (7).
4. Procédé selon la revendication 2, caractérisé par le fait que pour chaque électrovanne
(1) du processus de tissage on mesure le temps Δt1' qui s'écoule jusqu'à l'apparition de la zone caractéristique (3) et que l'on compare
avec la valeur de référence mémorisée et qu'en présence d'un écart supérieur à la
tolérance de fabrication ou à une autre valeur prescrite, c'est une défaillance imminente
d'une électro-vanne (1) au sens d'une connaissance précoce d'une situation ou au sens
d'une défaillance totale qui est signalée.
5. Procédé selon la revendication 2, caractérisé par le fait qu'on optimise la consommation
d'air comprimé du métier à tisser en tenant compte des temps mesurés Δt1' et de l'allure en fonction du temps pour la montée en pression de l'air.
6. Procédé selon la revendication 2, caractérisé par le fait qu'à partir d'une série
de valeurs on obtient une sélection pour incorporation dans un métier individuel.