[0001] Diese Erfindung betrifft eine Leuchtvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1. Derartige Leuchtvorrichtungen finden insbesondere bei der Außenwerbung, Notbeleuchtungen,
Lichtleitsystemen sowie Anzeigendisplays Verwendung. Sie bestehen in der Regel aus
Neonröhren, die in der Form eines anzuzeigenden Schriftzuges gebogen sind, Gruppen
oder einzelnen Leuchtmitteln bekannter Art. Derartige Leuchtanzeigen sind teuer und
anfällig für Beschädigungen.
[0002] Eine beleuchtete Anzeigetafel geht aus der FR-A-2 720 181 hervor. Die bekannte Anzeigetafel
besteht aus einer transparenten Platte, die von einer außerhalb des Körpers befindlichen
Lichtquelle erleuchtet wird. Das in die transparente Platte eintretende Licht wird
an einer reflektierenden Oberfläche der Platte reflektiert und tritt von dort über
die Anzeigeoberfläche aus der transparenten Platte aus. Diese Anzeigetafel weist den
Nachteil auf, daß sie die von der Lichtquelle ausgestrahlte Lichtleistung nur sehr
schlecht ausnutzt und daß zudem bei größeren Flächen eine ungleichmäßige Ausleuchtung
der Tafel auftreten kann.
[0003] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Leuchtvorrichtung zu schaffen,
welche sich kostengünstig, rahmenlos und formunabhängig herstellen läßt, das von der
Quelle ausgesandte Licht optimal nutzt und eine gleichmäßige Ausleuchtung der anzuzeigenden
Zeichen gewährleistet.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Leuchtvorrichtung mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
Da als Material für den Körper der Leuchtvorrichtung schlag- oder bruchfestes Kunststoffmaterial,
z.B. Acrylglas verwendet werden kann und die Lichtquelle leicht ersetzt werden kann,
haben erfindungsgemäße Leuchtvorrichtungen eine höhere Lebensdauer als etwa die in
der Außenwerbung verwendeten Buchstaben aus Neonröhren. Weiterhin kann eine Niederspan-nungsstromquelle
verwendet werden, was zu einer Energie-ersparnis gegenüber Leuchtelementen aus Neonröhren
führt.
[0005] Gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung ist der gesamte Körper in der Form
des anzuzeigenden Schriftzeichens, Symbols, Piktogramm oder des anzuzeigenden Schriftzuges
ausgebildet, wobei die bandförmige Lichtquelle vorzugsweise seitlich in dem Körper
angebracht ist und der Kontur des Schriftzeichens, des Leuchtkörpers oder des Schriftzuges
folgt. Dabei kan die Lichtaustrittsfläche die Form des anzuzeigenden Schriftzeichens
oder Schriftzuges haben. Gemäß einer zweiten Ausführungsform ist die Lichtquelle derart
in dem Körper angebracht, daß auf einem Teil der Lichtaustrittsfläche das anzuzeigende
Schriftzeichen oder der anzuzeigende Schriftzug erscheint. Hierfür können die anzuzeigenden
Schriftzeichen reliefartig in dem Körper ausgebildet sein, vorzugsweise auf der Lichtaustrittsfläche
oder spiegelverkehrt auf der Rückseite. In einer ersten Variante dieser Ausführungsform
wird dabei das Schriftzeichen vertieft ausgebildet und in der dadurch entstandenen
Nut werden eine oder mehrere bandförmige Lichtquellen angebracht. In einer zweiten
Variante wird der Buchstabe oder Schriftzug erhaben ausgebildet, so daß er von einer
ringsum laufenden Nut umgeben ist, in der eine oder mehrere bandförmige Lichtquellen
angeordnet sind. Die derart in den Körper eingebetteten Lichtquellen können von einer
Seite des Körpers über die entsprechende Nut zugänglich sein oder in der Nut vergossen
sein. Natürlich kann eine derartige Leuchtvorrichtung mit vergossenen Lichtquellen
auch dadurch hergestellt werden, daß die Lichtquellen in einer Gußform in einer Konfiguration
angebracht werden, die der vorangehend beschriebenen Anordnung in den Nuten entspricht,
und dann der Körper um die Lichtquellen herum gegossen wird. Wenn der Körper selbst
in der Form des anzuzeigenden Zeichens oder des anzuzeigenden Schriftzuges ausgebildet
ist, wird im Regelfall die bandförmige Lichtquelle flach anliegend entweder in einer
Nut an der Seite des Körpers oder an einer ebenen Seitenfläche des Körpers angbracht.
Sie kann aber auch durch Vergießen in den Körper integriert werden.
[0006] Das Material des Körpers kann an der Lichtaustrittsfläche durchsichtig oder diffus
streuend ("milchig") und entsprechend der Anwendung gegebenenfalls auch gefärbt sein.
Die Lichtquelle kann mit einer gewissen Neigung montiert sein, um das abgestrahlte
Licht mehrheitlich auf eine verspiegelte Fläche zu richten. Die Ausbildung einer Seitenfläche
des Körpers als Spiegel kann durch Verspiegeln der Fläche mit bekannten Techniken,
z.B. durch Bedampfen mit einem reflektierenden Material, Aufkleben einer reflektierenden
Folie oder dergleichen, erreicht werden. Da beim Auftreffen von Licht auf eine Grenzfläche
ein gewisser Lichtanteil reflektiert wird, kann eine Spiegelwirkung aber auch durch
Hochglanzpolieren der entsprechenden Fläche erreicht werden. Zweckmäßigerweise wird
man diese Fläche dabei so anordnen, daß der überwiegende Teil des Lichts, der aus
einer für die Reflexion zu der Lichtaustrittsfläche geeigneten Richtung einfällt,
reflektiert wird.
[0007] Erfindungsgemäß wird durch die bandförmige Lichtquelle die Lichtabgabe bezüglich
der Richtung des Bandes gleichmäßiger, während die als Spiegel ausgebildete Fläche
eine virtuelle Lichtquelle bildet, so daß die Lichtaustrittsfläche von einer weiteren
Seite und damit gleichmäßiger beleuchtet wird. Der Körper kann mehrere als Spiegel
ausgebildete Flächen aufweisen, wobei die Spiegelwirkung in dem Körper laufendes Licht
betrifft, d.h. in dem Körper laufendes Licht wird an der verspiegelten Fläche in den
Körper zurückreflektiert.
[0008] Die bandförmige Lichtquelle strahlt an den Schmalseiten nur einen geringen Lichtanteil
ab, während die Spiegelfläche durch die gerichtete Reflexion zu der Lichtaustrittsfläche
die Absorbtion an Licht absorbierenden Flächen des Körpers verringert, so daß insgesamt
die Lichtausbeute verbessert wird. Vorteilhafterweise lenkt dabei die Spiegelfläche
ein Lichtbündel, das direkt von der Lichtquelle oder von einer nicht diffus reflektierenden
Fläche kommt, zu der Lichtaustrittsfläche.
[0009] Vorteilhafterweise ist eine Wand des Körpers z.B. durch Verspiegeln als Konkav- oder
Konvexspiegel ausgestaltet und reflektiert Licht, das von der Lichtquelle oder einer
anderen Spiegelfläche kommt, derart zu der Lichtaustrittsfläche, daß die so reflektierte
Strahlung einen bestimmten, durch die Krümmung und die Orientierung dieses Wandabschnittes
festgelegten Abschnitt der Lichtaustrittsfläche abdeckt, der natürlich auch die gesamte
Lichtaustrittsfläche sein kann. Dabei kann der Strahlkegel durch die Reflexion sowohl
aufgeweitet als auch verengt werden.
[0010] Ergänzend oder alternativ kann die vorangehend skizzierte Anordnung so modifiziert
werden, daß zumindest ein Teil des auf das gekrümmte Wandelement einfallende Licht
über einen zweiten, vorzugsweise ebenen Spiegel zu der Lichtaustrittsfläche reflektiert
wird.
[0011] Die Lichtauskopplung an der Lichtaustrittsfläche kann auf zweierlei Weise bewirkt
werden.
[0012] Die bandförmigen Lichtquellen und die nach innen verspiegelten Grenzflächen des Körpers
können so eingerichtet sein, daß das in dem Körper laufende Licht auf die Lichtaustrittsfläche
in einem Winkel einfällt, welcher größer ist als der Winkel der Totalreflexion α
T. Das Licht tritt dann.nur an den Stellen der Lichtaustrittsfläche mit einer unregelmäßigen
Oberfläche aus, da dort, obwohl der Einfallswinkel im Mittel größer als der Winkel
der Totalreflexion ist, der Einfallswinkel lokal kleiner als der Winkel der Totalreflexion
sein kann. Eine derartige unregelmäßige Oberfläche läßt sich in bekannter Weise durch
Anätzen, Anschleifen oder durch das Aufbringen einer Lichtstreuenden Substanz oder
Folie erreichen.
[0013] Alternativ können die Lichtquelle und die reflektierenden Flächen so eingerichtet
sein, daß das von ihnen ausgestrahlte bzw. reflektierte Licht zumindest teilweise
in einem Winkel auf die Lichtaustrittsfläche einfällt, der kleiner ist als der Winkel
der Totalreflexion, so daß es aus dem Körper teilweise austritt. Da dabei jedoch ein
bestimmter Anteil des Lichtes in den Körper zurückreflektiert wird, ist es vorteilhaft,
gegenüber der Lichtaustrittsfläche eine parallele verspiegelte Fläche vorzusehen,
welche gegebenenfalls zusammen mit weiteren verspiegelten Flächen des Körpers, das
Licht wieder zu der Lichtaustrittsfläche zurückleitet.
[0014] Für bestimmte Anwendungen kann es nachteilig sein, daß das unmittelbar von der Lichtquelle
kommende Licht aus der Lichtaustrittsfläche austritt. Dies gilt insbesondere dann,
wenn die bandförmige Lichtquelle aus mehreren Einzellichtquellen besteht und die Distanz
von der Lichtquelle zu der Lichtaustrittsfläche zu klein ist, damit sich die Lichtkegel
der Einzellichtquellen an der Lichtaustrittsfläche überlappen können. Für derartige
Fälle kann die Lichtquelle durch eine geeignete Orientierung oder übliche strahlbegrenzende
Anordnungen so eingerichtet sein, daß das von ihr ausgestrahlte Licht, das ohne vorherige
Reflexion zu der Lichtaustrittsfläche gelangt, dort in einem Einfallswinkel größer
als dem Winkel der Totalreflexion einfällt.
[0015] Die erfindungsgemäße Leuchtvorrichtung weist einen massiven Körper auf, der insbesondere
auch aus Kunststoff bestehen kann, der sich leicht formen und bearbeiten läßt. Sie
ist daher auch in komplizierten Formen leicht herstellbar.
[0016] Als bandförmige Lichtquellen stehen zum einen bandförmige Leiterplatten zur Verfügung,
auf denen in SMD-Technik in dichter, kompakter Folge Leuchtdioden aufgebracht sind.
Zum anderen gibt es aber auch bandförmige Lichtquellen aus elektrolumineszenter Folie,
welche über ihrer Länge kontinuierlich Licht erzeugen, z.B. das unter dem Handelsnamen
Super Neo- Neon (SNN) bekannte Material das in dem US-Patent 5,845,752 beschrieben
ist.
[0017] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden detaillierten
Beschreibung, in der auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen wird.
- Fig. 1
- zeigt eine erste Ausführungsform der Erfindung,
- Fig. 2
- zeigt eine Querschnittsansicht einer ersten Variante der ersten Ausführungsform der
Erfindung,
- Fig. 3
- zeigt eine Querschnittsansicht einer zweiten Variante der ersten Ausführungsform der
Erfindung,
- Fig, 4
- zeigt eine Querschnittsansicht einer dritten Variante der ersten Ausführungsform der
Erfindung,
- Fig. 5a und 5b
- zeigen in einer Schnittansicht einen Teil des Strahlengangs bei der dritten Variante
der ersten Ausführungsform der Erfindung,
- Fig. 6a - 6j
- zeigen verschiedene Gestaltungen einer Nut zur Aufnahme der bandförmigen Lichtquelle,
- Fig. 7a - 7d
- zeigen verschiedene Anordnungen einer bandförmigen Lichtquelle in einer Nut des Körpers
- Fig. 8
- ist eine Vorderansicht eines Beispiels einer zweiten Ausführungsform der Erfindung.
- Fig. 9a -9b
- zeigen eine Rückansicht bzw. eine teilweise Schnittansicht einer ersten Variante der
zweiten Ausführungsform der Erfindung
- Fig. 10a - 10b
- zeigen eine Rückansicht bzw. eine teilweise Schnittansicht einer zweiten Variante
der zweiten Ausführungsform der Erfindung.
[0018] In der nachfolgenden Beschreibung werden gleiche oder gleichwirkende Elemente der
erfindungsgemäßen Leuchtvorrichtung mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet. Verspiegelte
Flächen sind durch eine gestrichelte Linie parallel zu einer durchgezogenen Linie
angedeutet.
[0019] In Fig. 1 ist ein Beispiel einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Leuchtvorrichtung
in Form eines Leuchtbuchstabens (W) dargestellt. Dabei entspricht die Ansicht der
Fig. 2 einem Schnitt senkrecht zur Strichlinie des Buchstabens, z.B. entlang der in
Fig. 1 angedeuteten Linie I - I.
Die Leuchtvorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Körper 1 aus einem transparenten,
schlag- und bruchfesten Material, z.B. Acrylglas, das durchsichtig oder trüb sein
kann. Der Körper weist zwei ebene parallele Begrenzungsflächen 2 und 3 auf, welche
durch Seitenwände 4 verbunden sind. In den Seitenwänden ist jeweils eine transparente
Nut 5, z.B. durch Laserschneiden oder Fräsen mit nachfolgender Politur, ausgebildet,
in der sich eine bandförmige Niederspannungslichtquelle 6 erstreckt. Diese Lichtquelle
kann z.B. ein Band aus elektrolumineszenter Folie ( z.B.SNN) sein und weist vorzugsweise
an der Seite des Körpers oder an seiner Rückseite Anschlüsse für eine Stromversorgung
(nicht gezeigt) auf. Die Nut 5 und die bandförmige Lichtquelle 6 erstrecken sich in
der Richtung senkrecht zur Schnittebene entlang der Seite des Körpers und umlaufen
vorzugsweise den ganzen Buchstaben. Durch das Einfügen der Lichtquelle 6 in die transparente
Nut wird erreicht, daß im wesentlichen die gesamte nutzbare Lichtleistung der bandförmigen
Lichtquelle 6 in den Körper 1 eintritt.
[0020] Die Fläche 2 bildet die Lichtaustrittsfläche des Körpers und kann einen aufgerauhten
Abschnitt 2 aufweisen. Die der Lichtaustrittsfläche 2 gegenüberliegende Fläche 3 ist
nach innen verspiegelt, so daß sie Licht, das in dem Körper 1 propagiert, zu der Lichtaustrittsfläche
2 reflektiert.
[0021] Das von der Lichtquelle 6 ausgesandte Licht fällt teilweise auf die verspiegelte
Fläche 3 und teilweise auf die Lichtaustrittsfläche 2 ein. Das auf die Lichtaustrittsfläche
2 einfallende Licht tritt, soweit der Einfallswinkel α größer als der Winkel der Totalreflexion
α
T ist, mit der Intensität

aus und wird mit einer Intensität

reflektierte, wobei I
o die Intensität des einfallenden Lichtes ist. Licht, das mit einem Einfallswinkel
α größer als dem Winkel der Totalreflexion α
T auf die Lichtaustrittsfläche einfällt, wird vollständig reflektiert.
[0022] Das an der Lichtaustrittsfläche 2 reflektierte Licht läuft zu der verspiegelten Fläche
3, die es, ebenso wie das direkt von der Lichtquelle 6 auf sie einfallende Licht,
zu der Lichtaustrittsfläche 2 zurückreflektiert.
[0023] Bei der Reflexion zwischen parallelen Flächen bleibt der Einfallswinkel an einer
Fläche bei aufeinanderfolgenden Reflexionen gleich. Um einen Lichtaustritt desjenigen
Lichtanteils, der anfänglich mit einem Winkel größer als dem Winkel der Totalreflexion
auf die Lichtaustrittsfläche 2 einfällt zu erreichen, kann in einer Abwandlung der
in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform die verspiegelte Fläche 3 gegen die Lichtaustrittsfläche
geneigt sein, so daß sich der Einfallswinkel an der Lichtaustrittsfläche 2 bei wiederholten
Reflexionen ändert. Ein Lichtaustritt läßt sich aber auch durch einen aufgerauhten
Abschnitt wie in Fig. 1 unter 2' dargestellt erreichen, in dem die Orientierung der
Oberfläche statistisch variiert, so daß Licht, das bezüglich der mittleren Orientierung
der Lichtaustrittsfläche 2 einen Einfallswinkel größer als dem Winkel der Totalreflexion
vorfindet, lokal einen Einfallswinkel kleiner als dem Winkel der Totalreflexion vorfindet.
Den gleichen Effekt kann man durch eine diffus streuende Beschichtung der Lichtaustrittsfläche
2 oder durch die Verwendung eines diffus streuenden Materials für den Körper 1 erreichen.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Lichtaustrittsfläche 2
vollständig mit einer diffus streuenden, ggf. farbigen Folie bedeckt.
[0024] Bei der Ausführungsform der Fig. 2 mit parallelen Flächen 2 und 3 kann eine strahlbegrenzende
Einrichtung, z.B. eine Blende, vorgesehen sein, die bewirkt, daß der Einfallswinkel
des von der Lichtquelle 6 ausgehenden Lichts an der Lichtaustrittsfläche 2 und an
der reflektierenden Fläche 3 größer als der Winkel der Totalreflexion ist. In diesem
Fall kann Licht nur in dem diffus streuenden Abschnitt 2' austreten, während in dem
restlichen Bereich der Lichtaustrittsfläche 2 das Licht totalreflektiert wird.
[0025] In Fig. 3 bis 5 sind verschiedene Varianten des in Fig. 1 gezeigten Leuchtbuchstabes
im Querschnitt gezeigt.
[0026] Bei der in Fig. 3 dargestellten Abwandlung der Ausführungsform der Fig. 1 sind neben
der Fläche 3 die Seitenwände 14a und 14b ebenfalls verspiegelt und bezüglich der Lichtaustrittsfläche
2 bzw. der reflektierenden Fläche 3 schräggestellt. Bei einer geeigneten Wahl der
Winkel der Seitenflächen 14a, 14b zu den normalen der Lichtaustrittsfläche 2 bzw.
der reflektierenden Fläche 3, β bzw γ , fällt Licht, welches anfänglich mit einem
Winkel größer als dem Winkel der Totalreflexion auf die Lichtaustrittsfläche 2 einfällt,
nach einer oder mehreren Reflexionen an einer der Seiten 14a, 14b mit einem Winkel
auf die Lichtaustrittsfläche 2 ein, der kleiner ist als der Winkel der Totalreflexion.
Da auf beiden Seiten des Körpers verspiegelte Wände 14a, 14b vorgesehen sind, kann
das Licht mehrfach in dem Körper umlaufen, wobei der Einfallswinkel an der Lichtaustrittsfläche
bei entsprechender Wahl der Winkel β, γ bei jedem Umlauf verschieden ist.
[0027] Für eine ausschließliche Lichtauskopplung an unebenen Abschnitten der Lichtaustrittsfläche
2, wie vorangehend mit Bezug auf Fig. 2 beschrieben, wird der Winkel zwischen den
Seitenwänden 14a und 14b zu 90° gewählt, so daß ein Lichtstrahl nach einer Reflexion
an beiden Spiegeln parallel zu seiner ursprünglichen Richtung zurückläuft. Weiterhin
wird der Winkel β größer als der Winkel der Totalreflexion gewählt, so das an der
Fläche 14a reflektiertes Licht immer mit einem Winkel größer als dem Winkel der Totalreflexion
auf die Lichtaustrittsfläche 2 einfällt. Schließlich wird die Lichtquelle 6 so angeordnet,
daß die verspiegelten Wände 14a und 14b als Blende wirken, die den direkten Lichteinfall
auf die Lichtaustrittsfläche mit einem Winkel kleiner als dem Winkel der Totalreflexion
verhindert. Bei dieser Ausführungsform braucht die Fläche 3 nicht verspiegelt zu sein,
sofern sie zu der Lichtaustrittsfläche 2 parallel ist, da auch an dieser Fläche das
Licht mit einem Einfallswinkel größer als dem Winkel der Totalreflexion einfällt.
[0028] Bei der in Fig. 4 dargestellten Abwandlung der ersten Ausführungsform sind wieder
die der Lichtaustrittsfläche 2 gegenüberliegende Fläche 3 sowie die Seitenwände 24a,
24b verspiegelt. Die Seitenwände weisen jedoch in den Kantenbereichen angeordnete,
als Zerstreuungsspiegel ausgebildete Wandabschnitte 25a bzw. 25b auf, welche die Aufgabe
haben, auf die Kantenbereiche einfallendes Licht direkt zu der Lichtaustrittsfläche
2 bzw. der reflektierenden Fläche 3 zu reflektieren und über einen bestimmten Flächenbereich
zu verteilen. Ein entsprechender Strahlengang ist in den Fig. 5a und 5b beispielhaft
dargestellt.
[0029] Fig. 5a illustriert die Wirkungsweise des verspiegelten Wandabschnitts 25a. Das von
der Lichtquelle 6 auf den Wandabschnitt 25a einfallende Lichtbündel S1 wird durch
den Wandabschnitt 25a reflektiert und dabei aufgeweitet, so daß es praktisch die gesamte
Lichtaustrittsfläche 2 abdeckt. In ähnlicher Weise wird unter einem großen Ausfallswinkel
an der Fläche 3 reflektiertes Licht über das Wandelement 25a zu der Lichtaustrittsfläche
2 reflektiert. Der Grad der Aufweitung des Strahlbündels S
1 hängt von dem Grad der Krümmung des Wandelements 25a ab. Bei entsprechend großem
Krümmungsradius R
1 und entsprechender Lage des Mittelpunkts des Krümmungskreises P
1 für den Einfallsbereich erfaßt das Strahlbündel S
1 nur einen Teil der Lichtaustrittsfläche, was vorteilhaft sein kann, wenn bestimmte
Bereiche der Lichtaustrittsfläche stärker beleuchtet werden sollen.
[0030] Die Wirkungsweise des verspiegelten Wandabschnitts 25b ist schematisch in Fig. 5b
dargestellt. Das von der Lichtquelle kommende Lichtbündel S2 wird durch das Wandelement
25b reflektiert, so daß es aufgeweitet wird und im wesentlichen die gesamte reflektierende
Fläche 3 abdeckt. Die Fläche 3 reflektiert dann einen Teil dieses Lichts zu der Lichtaustrittsfläche.
Der Krümmungsradius R2 und der Mittelpunkt des entsprechenden Krümmungskreises P2
können auch so gewählt sein, daß das Bündel S2 in einen Abschnitt der Fläche 3 fällt,
in dem es vollständig zu der Lichtaustrittsfläche 2 reflektiert wird. Das Wandelement
25b reflektiert außerdem unter einem großen Winkel an der Lichtaustrittsfläche 2 reflektiertes
Licht zu der Fläche 3.
[0031] Bei einem symmetrischen Aufbau wie in Fig. 4 gezeigt sind die vier verspiegelten
Abschnitte 25a, 25b vorzugsweise kreisförmig gekrümmt und haben gleiche Krümmungsradien.
[0032] Bei den in den Fig. 2 bis 5 dargestellten Ausführungsformen der erfindungsgemäßen
Leuchtvorrichtung sind jeweils zwei bandförmige Lichtquellen einander gegenüberstehend
angeordnet. Alternativ kann man jedoch auch nur eine Lichtquelle an einer der beiden
Seiten verwenden und die gegenüberliegende Seitenwand verspiegeln, so daß eine virtuelle
Lichtquelle auf dieser Seite erzeugt wird. Ebenso kann man in den Winkelbereichen
eines Buchstabens anstelle der Lichtquelle 6 eine Verspiegelung vorsehen und die bandförmige
Lichtquelle nur an den geraden oder schwach gekrümmten Abschnitten des Körpers 1,
z.B. entlang der Abschnitte L
1 - L
4 in Fig. 1, vorsehen.
[0033] Wie vorangehend anhand der verschiedenen Ausführungsformen erläutert wurde, können
die an dem Körper vorgesehenen verspiegelten Flächenelemente auf mannigfaltige Weise
variiert und kombiniert werden. Die erfindungsgemäße Leuchtvorrichtung kann jedoch
auch in anderer Hinsicht abgewandelt werden.
[0034] Die Figuren 6a bis 6j zeigen schematisch eine Reihe von Möglichkeiten, wie die zur
Aufnahme der bandförmigen Lichtquelle vorgesehene Nut 5 gestaltet werden kann. So
kann z.B., wie dies in den Fig. 6a und 6b, in denen die Lichtquelle der Einfachheit
halber nicht dargestellt ist, gezeigt ist, die Nut schräggestellt sein, um das von
der Lichtquelle abgestrahlte Licht stärker zu der Lichtaustrittsfläche 2 (Fig. 6b)
oder zu einer verspiegelten Fläche, etwa der Seitenfläche 4 in Fig. 6a, zu richten.
Insbesondere kann auf diese Weise das von der Lichtquelle abgestrahlte Licht gezielt
auf einen als Sammel- oder Zerstreuungsspiegel ausgebildeten Wandabschnitt des Körpers
aufgegeben werden. Fig. 6c zeigt eine Teilansicht eines entsprechenden Körpers 1 (ohne
Lichtquelle) mit einem als Zerstreuungsspiegel ausgebildeten Wandabschnitt 6c und
Fig. 6d zeigt eine entsprechende Ansicht eines Körpers 1 mit einem als Sammelspiegel
ausgebildeten Abschnitt 67. Bei der Nut 5 kann, wenn Licht von der bandförmigen Lichtquelle
im wesentlichen nur in eine Richtung abgestrahlt wird, eine Seitenfläche 5a verspiegelt
sein, um einen Lichtaustritt aus dem Körper in die Nut zu verhindern, wie dies in
Fig. 6a dargestellt ist.
[0035] Fig. 6e zeigt in einer Teilansicht eine Nut 5, bei der eine Seitenwand 5a nach außen
und innen verspiegelt ist, so daß von der Lichtquelle abgestrahltes Licht, das auf
die Fläche 5a einfällt, zu der gegenüberliegenden Fläche 5b reflektiert wird. In Fig.
6f ist eine derartige doppelt verspiegelte Fläche 5a in Verbindung mit einer asymmetrischen
Nut 5 gezeigt.
[0036] Die Nut kann auch treppenförmig ausgebildet sein (vgl. Fig. 6g und Fig. 6h). Bei
einer derartigen treppenförmigen Ausgestaltung kann die bandförmige Lichtquelle 6
parallel zu der Lichtaustrittsfläche 2 (Fig. 6h) oder parallel zu einer Seitenfläche
4 (Fig. 6g) angeordnet sein. Die Nut 5 kann auch in der reflektierenden Fläche 3 ausgebildet
sein (Fig. 6i bzw. Fig. 6j). Um in den Raumbereich zwischen der Nut und der Seitenwand
4 eingestrahltes Licht nutzbar zu machen, kann die Seitenwand 4 wie in Fig. 6j dargestellt
abgeschrägt sein.
[0037] Die Fig. 7a bis 7d zeigen verschiedene Arten der Anordnung der bandförmigen Lichtquelle
6 in der Nut 5 in einer Teilansicht. Die Lichtquelle 6 kann parallel zum Boden 5
3 der Nut (Fig. 7a) oder parallel zu einer Seitenfläche 5
1 der Nut (Fig. 7b) angeordnet sein. Weiterhin können zwei parallele bandförmige Lichtquellen
6a und 6b jeweils parallel zu den Seitenwänden 5
1 und 5
2 der Nut 5 angeordnet sein (Fig. 7c). schließlich können auch parallel zu allen drei
Seiten der Nut, 5
1 - 5
3 bandförmige Lichtquellen 6a - 6c angeordnet sein (Fig. 7d)
[0038] Bei einer zweiten Ausführungsform der Erfindung hat die Lichtaustrittsfläche nicht
die Form des anzuzeigenden Schriftzugs. Sie bildet vielmehr eine einfache, z.B. rechteckige
Fläche 32 wie in Fig. 8 gezeigt, auf der sich der anzuzeigende Schriftzug beim Betrieb
der Vorrichtung hell oder dunkel abhebt. Dieser optische Kontrast wird dadurch erzeugt,
daß die bandförmige Lichtquelle in der Form des anzuzeigenden Schriftzugs in dem Körper
1 eingebettet ist. Bei einer ersten Varianten der zweiten Ausführungsform füllt die
bandförmige Lichtquelle im wesentlichen den Schriftzug aus, d.h. der Betrachter sieht
im wesentlichen das leuchtende Band der Lichtquelle als Schriftzug. Bei einer zweiten
Variante der zweiten Ausführungsform verläuft die bandförmige Lichtquelle entlang
dem Umriß des Buchstabens, d.h. der Betrachter sieht den Bereich der Lichtaustrittsfläche,
der dem von der bandförmigen Lichtquelle umschlossen Raumbereich des Körpers entspricht,
heller erleuchtet als den Rest der Lichtaustrittsfläche. Mit dem gleichen Prinzip
läßt sich auch eine Negativdarstellung des Schriftzuges erzielen, in diesem Fall erfolgt
die Lichtabstrahlung der bandförmigen Lichtquelle im wesentlichen in der Richtung
von dem Schriftzug weg.
[0039] Fig. 9a zeigt eine Rückansicht eines Beispiels der ersten Variante, bei der Nuten
35
1, 35
2 , 35
3 in der Form von spiegelverkehrten Buchstaben in die verspiegelte Rückwand 3 des Körpers
3 eingelassen sind. Entlang dieser Nuten sind jeweils bandförmige Lichtquellen 36
1, 36
2 , 36
3 angeordnet, wie man am besten anhand von Fig. 9b erkennt, welche eine teilweise Schnittdarstellung
entlang der Linie II - II in Fig, 9a ist. Um einen dreidimensionalen Effekt zu erreichen,
können auch mehrere Lichtquellen entlang der drei Seiten der Nut 35i 1,2, ....) entsprechend
der in Fig. 7d gezeigten Konfiguration angeordnet sein. Sofern die bandförmigen Lichtquellen
an ihren Schmalseiten ausreichend abstrahlen, kann auch eine Konfiguration wie in
Fig, 7c gezeigt verwendet werden, bei der zwei bandförmige Lichtquellen, Rücken an
Rücken, in der Nut 35i angeordnet sind. Eine Konfiguration wie in Fig. 7c gezeigt
kann aber auch verwendet werden, um das angezeigte Schriftzeichen dunkel erscheinen
zu lassen. In diesem Fall sind die Lichtquellen so eingerichtet, daß sie nur auf der
dem Körper 1 zugewandten Breitseite Licht abstrahlen.
[0040] Fig. 10a zeigt eine Rückansicht der zweiten Variante der zweiten Ausführungsform,
Fig. 10b ist eine teilweise Schnittansicht entlang der Linie III - III in Fig. 10a.
Bei dieser Ausführungsform verlaufen Nuten 45
i entlang dem Umriß von spiegelverkehrten Schriftzeichen und umschließen jeweils erhabene
Abschnitte 1
i des Körpers 1, die jeweils den anzuzeigenden Schriftzeichen entsprechen. In den Nuten
45
i sind bandförmige Lichtquellen 46
i angeordnet, welche Licht in die Abschnitte 1
i des Körpers 1, ähnlich wie bei der ersten Ausführungsform einstrahlen. Alternativ
können die Lichtquellen 46
i so eingerichtet sein, daß sie Licht ausschließlich auf die Seitenfläche der Nuten
45
i einstrahlen, die den Flanken der Raumbereiche 1
i gegenüberliegen. In diesem Fall hebt sich der Schriftzug dunkel von der ansonsten
erleuchteten Lichtaustrittsfläche 2 ab. Bei der in Fig. 10a, 10b gezeigten Ausführungsform
der Erfindung sind die Buchstaben nicht vollständig aus einem transparenten Körper
wie bei der ersten Ausführungsform (Fig. 1) ausgeschnitten, sondern lediglich reliefartig
in dem Körper ausgebildet. In beiden Fällen umläuft aber die Lichtquelle ein Körperelement,
daß einem Schriftzeichen entspricht. Die Ausleuchtung der Raumbereiche l
i läßt sich daher durch ähnliche Maßnahmen wie im Zusammenhang mit der ersten Ausführungsform
und den Figuren 1 bis 7 geschildert optimieren. Wenn gewünscht ist, daß sich die Schriftzeichen
dunkel von einem hellen Hintergrund abheben, wendet man entsprechend die in Verbindung
mit Fig. 1 bis 7 beschriebenen Prinzipien nicht auf die Raumbereiche 1
i, sondern auf die Teile des Körpers an, die zwischen den Raumbereichen 1
i liegen und stärker ausgeleuchtet werden sollen. Die Nuten 45
i können in einer weiteren Abwandlung statt auf der verspiegelten Rückseite 3 auch
auf der Lichtaustrittsfläche 2 ausgebildet sein.
[0041] Im Zusammenhang dieser Beschreibung wurden die bandförmigen Lichtquellen der Einfachheit
halber in offenen Nuten dargestellt. Sie können jedoch auch vergossen werden, wobei
man z.B. zunächst die Nuten wie beschrieben ausbildet, die Lichtquellen darin anordnet
und sie dann anschließend in den Nuten vergießt.
[0042] Die in der vorstehenden Beschreibung, den Ansprüchen sowie der Zeichnung offenbarten
Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für
die Ver wirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich
sein.
1. Leuchtvorrichtung mit einem Körper (1) aus einem transparenten Material sowie einer
oder mehreren Lichtquellen, welche Licht in den Körper einstrahlen, wobei der Körper
an einer Seite eine Lichtaustrittsfläche (2) aufweist, über welche das von der oder
den Lichtquelle(n) in den Körper eingestrahlte Licht aus dem Körper austritt, wobei
eine Seitenfläche des Körpers (3) zumindest teilweise als Spiegel oder Reflektor für
in den Körper laufendes Licht ausgebildet ist, der auf ihn einfallendes Licht zumindest
teilweise zu der Lichtaustrittsfläche (2) reflektiert, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Lichtquellen bandförmig ist, bezüglich ihrer Längsrichtung
kontinuierlich Licht abstrahlt und unmittelbar an oder in dem Körper derart angebracht
ist, daß das Licht, das aus einer dem Körper zugewandten Seite der bandförmigen Lichtquelle
(6) austritt, im wesentlichen vollständig in den Körper (1) eintritt.
2. Leuchtvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Wandabschnitt (25a;
25b) in einem Kantenbereich des Körpers (1) als gekrümmter Spiegel ausgebildet ist,
der von der bandförmigen Lichtquelle (6) direkt auf ihn einfallendes Licht zu der
Lichtaustrittsfläche (2, 32) reflektiert.
3. Leuchtvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß der als gekrümmter
Spiegel oder Reflektor ausgebildete Wandabschnitt (63)als Sammelspiegel ausgebildet
ist und an die Lichtaustrittsfläche (32) angrenzt.
4. Leuchtvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
als gekrümmter Spiegel oder Reflektor ausgebildete Wandabschnitt (25a, 54a) einer
als Spiegel oder Reflektor ausgebildeten Seitenfläche (3; 37) des Körpers benachbart
ist, welche zumindest einen Teil des auf sie aus dem Körper (1) einfallenden Lichts
zu der Lichtaustrittsfläche reflektiert.
5. Leuchtvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 gekennzeichnet durch eine reflektierende
Anordnung mit einer ersten als Spiegel oder Reflektor ausgebildeten Wandfläche des
Körper (25b), die aus dem Inneren des Körpers auf sie einfallendes Licht zumindest
teilweise zu einer zweiten als Spiegel ausgebildeten Wandfläche (3) des Körpers reflektiert,
die auf sie einfallendes Licht zumindest teilweise zu der Lichtaustrittsfläche (2)
reflektiert.
6. Leuchtvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die erste als Spiegel
oder Reflektor ausgebildete Wandfläche (25b) der reflektierenden Anordnung gekrümmt
ist.
7. Leuchtvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die erste als
Spiegel ausgebildete Wandfläche (2) angrenzt.
8. Leuchtvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7 dadurch gekennzeichnet, daß der
Lichtaustrittsfläche (2) eine im wesentlichen parallele, als Spiegel oder Reflektoren
ausgebildete Fläche (3) des Körpers (1) gegenübersteht.
9. Leuchtvorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch zwei ebene, als Spiegel oder
Reflektor ausgebildete Flächen (14a, 14b) zur Reflexion von in dem Körper laufendem
Licht, die zueinander um 90°geneigt sind, wobei eine dieser beiden Flächen (14b) an
die zu der Lichtaustrittsfläche im wesentlichen parallele, als Spiegel oder Reflektor
ausgebildete Fläche (3) anschließt und bezüglich dieser Fläche (3) geneigt ist.
10. Leuchtvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß sich
die bandförmige Lichtquelle (6) im wesentlichen in einer Richtung parallel zur Lichtaustrittsfläche
erstreckt.
11. Leuchtvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10 dadurch gekennzeichnet, daß die
bandförmige Lichtquelle (6) derart angeordnet ist, daß das direkt von ihr auf die
Lichtaustrittsfläche (2) einfallende Licht einen Einfallswinkel (a) aufweist, der
größer ist als der Winkel der Totalreflexion.
12. Leuchtvorrichtung nach Anspruch 11 dadurch gekennzeichnet,
daß die als Spiegel ausgebildeten Flächen des Körpers (1) so eingerichtet sind, daß
das von ihnen zu der Lichtaustrittsfläche (2) reflektierte Licht an der Lichtaustrittsfläche
einen Einfallswinkel aufweist, der größer als der Winkel der Totalreflexion ist, und
die Lichtaustrittsfläche (2) einen Abschnitt mit einer unregelmäßigen Oberfläche aufweist.
13. Leuchtvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der
Körper (1) eine im wesentlichen rotationssymmetrische Form aufweist und die Lichtaustrittsfläche
(72) im wesentlichen senkrecht zu der Symmetrieachse liegt.
14. Leuchtvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11 gekennzeichnet durch eine rotationssymmetrische
kegelförmige Lichtaustrittsfläche (32), welche sich zum Inneren des Körpers (1) hin
verjüngt
15. Leuchtvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß sie
in der Form eines Schriftzeichens oder einer Folge von Schriftzeichen ausgebildet
ist.
1. Illuminating device having a body (1) made from a transparent material, as well as
one or more light sources which shine light into the body, the body having on one
side a light exit surface (2) via which the light shone into the body by the light
source or sources exits from the body, a lateral surface of the body (1) being constructed
at least partly as a mirror or reflector for light running in the body, which reflects
light incident on it at least partly towards the light exit surface (2), characterized
in that at least one of the light sources is strip-shaped, emits light continuously
with reference to its longitudinal direction and is fitted directly on or in the body
in such a way that the light which exits from a side, facing the body, of the strip-shaped
light source (6) enters the body (1) essentially completely.
2. Illuminating device according to Claim 1, characterized in that a wall section (25a;
25b) is constructed in an edge region of the body (1) as a curved mirror which reflects
light incident on it directly from the strip-shaped light source (6) towards the light
exit surface (2, 32).
3. Illuminating device according to Claim 1 or 2, characterized in that the wall section
(63) constructed as a curved mirror or reflector is constructed as a concave mirror
and adjoins the light exit surface (32).
4. Illuminating device according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the wall
section (25a, 54a) constructed as a curved mirror or reflector is adjacent to a lateral
surface (3; 37), which is constructed as a mirror or reflector, of the body and reflects
at least a portion of the light incident on it from the body (1) towards the light
exit surface.
5. Illuminating device according to one of Claims 1 to 4, characterized by a reflecting
arrangement having a first wall surface, which is constructed as a mirror or reflector,
of the body (25b), which reflects light incident on it from the interior of the body
at least partly towards a second wall surface (3), which is constructed as a mirror,
of the body and reflects light incident on it at least partly towards the light exit
surface (2).
6. Illuminating device according to Claim 5, characterized in that the first wall surface
(25b), which is constructed as a mirror or reflector, of the reflecting arrangement
is curved.
7. Illuminating device according to Claim 5 or 6, characterized in that the first wall
surface (2) constructed as a mirror is adjacent.
8. Illuminating device according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the light
exit surface (2) is opposite an essentially parallel surface (3), which is constructed
as a mirror or reflector, of the body (1).
9. Illuminating device according to Claim 8, characterized by two plane surfaces (14a,
14b), constructed as mirrors or reflectors, for reflecting light running in the body,
which are inclined by 90° to one another, one of these two surfaces (14b) adjoining
the surface (3) which is essentially parallel to the light exit surface and is constructed
as a mirror or reflector, and being inclined with respect to this surface (3).
10. Illuminating device according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the strip-shaped
light source (6) extends essentially in a direction parallel to the light exit surface.
11. Illuminating device according to one of Claims 1 to 10, characterized in that the
strip-shaped light source (6) is arranged in such a way that the light incident from
it directly onto the light exit surface (2) has an angle (a) of incidence which is
greater than the angle of total reflection.
12. Illuminating device according to Claim 11, characterized in that the surfaces of the
body (1) constructed as a mirror are set up such that the light reflected by them
towards the light exit surface (2) has at the light exit surface an angle of incidence
which is greater than the angle of total reflection, and the light exit surface (2)
has a section with an irregular surface.
13. Illuminating device according to one of Claims 1 to 12, characterized in that the
body (1) has an essentially rotationally symmetrical shape, and the light exit surface
(72) is situated essentially perpendicular to the axis of symmetry.
14. Illuminating device according to one of Claims 1 to 11, characterized by a rotationally
symmetrical conical light exit surface (32) which tapers towards the interior of the
body (1).
15. Illuminating device according to one of Claims 1 to 12, characterized in that it is
constructed in the form of a graphic character or a sequence of graphic characters.
1. Dispositif lumineux comportant un corps (1) en une matière transparente ainsi qu'une
ou plusieurs source(s) de lumière, qui envoient de la lumière dans le corps, le corps
présentant, sur un côté, une face d'émergence de lumière (2) par l'intermédiaire de
laquelle la lumière émise par la ou les source(s) de lumière et ayant pénétré dans
le corps ressort de celui-ci, une face latérale (3) du corps étant réalisée, du moins
en partie, en tant que miroir ou que réflecteur pour la lumière passant dans le corps,
lequel miroir réfléchit, du moins en partie, la lumière arrivant sur lui en direction
de la face d'émergence de lumière (2), caractérisé en ce qu'au moins l'une des sources
de lumière est en forme de bande, elle émet en continu de la lumière selon sa direction
longitudinale, et elle est disposée immédiatement au contact du corps ou dans le corps,
de telle manière que la lumière, qui sort du côté de la source de lumière (6) en forme
de bande qui est tourné vers le corps, pénètre sensiblement complètement dans le corps
(1).
2. Dispositif lumineux selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une partie de paroi
(25a ; 25b) située dans une zone de bord du corps (1) est réalisée en tant que miroir
courbe, qui réfléchit, vers la face d'émergence de lumière (2, 32), la lumière qui
arrive directement sur lui en provenance de la source de lumière (6) en forme de bande.
3. Dispositif lumineux selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la partie
de paroi (63), réalisée en tant que miroir courbe ou réflecteur, est conçue sous la
forme d'un miroir concave et est située de manière adjacente à la face d'émergence
de lumière (32).
4. Dispositif lumineux selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la
partie de paroi (25a, 54a), réalisée en tant que miroir courbe ou réflecteur, est
voisine d'une face latérale (3 ; 37) du corps, réalisée en tant que miroir ou réflecteur
et qui réfléchit, en direction de la face d'émergence de lumière, au moins une partie
de la lumière arrivant sur elle à partir du corps (1).
5. Dispositif lumineux selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par un agencement
réfléchissant, comportant une première surface de paroi (25b) du corps, réalisée en
tant que miroir ou réflecteur, et qui réfléchit, du moins en partie, la lumière arrivant
sur elle en provenance de l'intérieur du corps, vers une deuxième surface de paroi
(3) du corps, réalisée en tant que miroir et qui réfléchit, du moins en partie, la
lumière qu'elle reçoit, en direction de la face d'émergence de lumière (2).
6. Dispositif lumineux selon la revendication 5, caractérisé en ce que la première surface
de paroi (25b), réalisée en tant que miroir ou réflecteur, de l'agencement réfléchissant
est courbe.
7. Dispositif lumineux selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que la première
surface de paroi, réalisée en tant que miroir, est adjacente à la face d'émergence
de lumière (2).
8. Dispositif lumineux selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la
face d'émergence de lumière (2) est située en face d'une face (3) du corps (1), réalisée
en tant que miroir ou réflecteur, de manière sensiblement parallèle à celle-ci.
9. Dispositif lumineux selon la revendication 8, caractérisé par deux surfaces (14a,
14b) plates et réalisées en tant que miroirs ou réflecteurs, pour la réflexion de
la lumière passant dans le corps, ces surfaces étant inclinées à 90° l'une par rapport
à l'autre, et l'une (14b) de ces deux surfaces se raccordant à la face (3) réalisée
en tant que miroir ou réflecteur et située sensiblement parallèlement à la face d'émergence
de lumière, cette surface étant inclinée par rapport à cette face (3) .
10. Dispositif lumineux selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la
source de lumière (6) en forme de bande s'étend sensiblement dans une direction parallèle
à la face d'émergence de lumière.
11. Dispositif lumineux selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que la
source de lumière (6) en forme de bande est disposée de telle manière que la lumière
arrivant, directement à partir d'elle, sur la face d'émergence de lumière (2) présente
un angle d'incidence (a), qui est plus grand que l'angle de la réflexion totale.
12. Dispositif lumineux selon la revendication 11, caractérisé en ce que les surfaces
du corps (1), réalisées en tant que miroirs, sont orientées de telle manière que la
lumière réfléchie par elles en direction de la face d'émergence de lumière (2) présente
un angle d'incidence sur la face d'émergence de lumière, qui est plus grand que l'angle
de la réflexion totale, et en ce que la face d'émergence de lumière (2) présente une
partie dont la surface est irrégulière.
13. Dispositif lumineux selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que le
corps (1) présente une forme sensiblement à symétrie de révolution et en ce que la
face d'émergence de lumière (72) est située sensiblement perpendiculairement à l'axe
de symétrie.
14. Dispositif lumineux selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé par une face
d'émergence de lumière (32) à symétrie de révolution et de forme conique, allant en
s'amincissant en direction de l'intérieur du corps (1).
15. Dispositif lumineux selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce qu'il
est réalisé sous la forme d'un caractère ou d'une suite de caractères.