| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 841 467 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
05.07.2000 Patentblatt 2000/27 |
| (22) |
Anmeldetag: 29.10.1997 |
|
|
| (54) |
Gesteinsfräskopf
Rock milling head
Tête de fraisage pour le coupage de roche
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT DE GB IT |
| (30) |
Priorität: |
06.11.1996 DE 19645650
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
13.05.1998 Patentblatt 1998/20 |
| (73) |
Patentinhaber: Webster Schaeff & Co. |
|
Rotherham S61 1LZ (GB) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Schaeff, Hans
74595 Langenburg (DE)
- Webster, Ian Frederick
Sheffield S19 5PE (GB)
|
| (74) |
Vertreter: Hössle, Markus, Dipl.-Phys. et al |
|
Hössle & Kudlek
Patentanwälte
Moserstrasse 8 70182 Stuttgart 70182 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 447 604 DE-A- 3 739 110 DE-A- 3 823 762 GB-A- 2 067 232
|
DE-A- 3 316 840 DE-A- 3 820 264 FR-A- 2 323 001 GB-A- 2 189 278
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Gesteinsfräskopf nach dem Oberbegriff des Patentanspruches
1.
[0002] Ein derartiger Gesteinsfräskopf ist aus der DE 33 16 840 A1 bekannt. Diese Druckschrift
beschreibt einen Gesteinsfräskopf mit einem an einen Ausleger- oder Tragarm-Anschluß
anbaubaren Gehäuse, wobei es hier bekannt ist, im hinteren Abschnitt des Gehäuses
direkt oder mittelbar mit dem Drehantrieb verbunden ein Antriebsritzel zu lagern.
Das Gehäuse ist im hinteren Abschnitt durch eine Platte abgeschlossen. Als Getriebeverbindung
zwischen Antriebsritzel und Antriebsstirnrad sind im Gehäuse gelagerte Zwischenräder
vorgesehen. Es ergibt sich aus dieser Druckschrift weiter, daß im vorderen Abschnitt
des Gehäuses die mit einem mittleren Antriebsstirnrad verbundenen Wellen der beiden
Frästrommeln in äußeren Lagernaben des Gehäuses gelagert sind. Diese Konstruktion
ist relativ aufwendig und verschleißanfällig.
[0003] Aus der DE 38 20 264 A1 ist bekannt, das Gehäuse einer Antriebsanordnung für die
Schrämköpfe oder -walzen einer Vortriebs- oder Gewinnungsmaschine einteilig aus Stahl
zu bilden.
[0004] Gesteinsfräsen sind im übrigen für den Tunnel- und Bergbau bekannt, wo sie als den
jeweiligen Bedingungen vor Ort angepaßte, meist mit nur einem rotierenden Fräskopf
ausgestattete Vortriebs- oder Abbaugeräte eingesetzt werden. Es sind auch Schneidköpfe
mit zwei Frästrommeln bekannt, die für schwere Universalbagger im Anbauwechsel zu
Grabwerkzeugen benutzt werden.
[0005] Bei der Konstruktion von Fräsköpfen treten insofern Probleme auf, als die Frästrommel
für effektive Vortriebsarbeiten möglichst unbehindert in das anstehende Gestein der
Ortsbrust einschneiden können soll, ohne dabei durch ihre Verbindung zum Ausleger
der Vortriebsmaschine beeinträchtigt zu sein und ohne diese Verbindung zu gefährden.
Um den baulichen Aufwand für lange Kraftübertragungswege und deren Kapselung gering
zu halten, ist es außerdem erforderlich, den Antriebsmotor und ein ihm zugeordnetes
Reduziergetriebe möglichst nahe der Frästrommel anzuordnen, gleichzeitig aber diese
Antriebsmittel gegen äußere Einwirkungen des rauhen Arbeitsbetriebes wirksam zu schützen.
[0006] Zu diesem Zweck ist es bekannt, ein untersetzendes Planetengetriebe direkt in der
Frästrommel unterzubringen oder bei einem Schneidkopf mit zwei achsgleichen Frästrommeln
deren Antrieb von einem mittig im Anschlußgehäuse angeordneten Hydro- oder Elektromotor
mit Hilfe von Kegelrädern umzulenken. Im Hinblick darauf, daß Frästrommeln während
ihres Einsatzes bis zum Stillstand belastet und häufig auch mißbräuchlich als Grab-
oder Handhabungswerkzeug benutzt werden, führen dabei verursachte Überlastungen zwangsläufig
zu vorzeitigen Getriebeschäden. Da insbesondere bei Planetengetrieben alle Zahnräder
in gedrängter Anordnung miteinander in Eingriff stehen, genügt schon das Absplittern
kleiner Teile eines Lagers oder Zahnes, um das gesamte Getriebe soweit zu zerstören,
daß eine Reparatur meistens nicht mehr wirtschaftlich ausgeführt werden kann. Darüber
hinaus besteht die Gefahr, daß durch das Einbringen von Kräften, denen zwar ein am
Ausleger auswechselbar angebautes Grabwerkzeug standhält, der wesentlich empfindlichere
Schneidkopf überbeansprucht und dessen Gehäuse zumindest elastisch verformt wird,
wodurch der Kegeltrieb zerstört werden kann.
[0007] Ausgehend von der genannten DE 33 16 840 A1 als nächstkommendem Stand der Technik
ist es Aufgabe der Erfindung, einen Gesteinsfräskopf der eingangs bezeichneten Art
dahingehend zu verbessern und auszugestalten, daß aus verhältnismäßig wenigen, verschleißarmen
und bei Reparaturen einzeln austauschbaren Teilen ein robuster, kompakter Gesamtaufbau
kostengünstig herstellbar ist, dessen Gehäuse, Getriebeteile und Lagerungen über die
aus dem Schneidbetrieb der Frästrommeln entstehenden Kräfte hinausgehende Beanspruchungen
aufzunehmen in der Lage sein sollen, die z.B. bei gelegentlicher Benutzung des Fräskopfes
als Grab- oder Schiebewerkzeug auftreten.
[0008] Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Gesteinsfräskopf mit den Merkmalen des Patentanspruches
1.
[0009] Erfindungsgemäß ist nun ein Gesteinsfräskopf geschaffen, bei dem die Austauschbarkeit
von Teilen bei Reparaturarbeiten erleichtert ist, und welche ferner einen robusten
und kompakten Gesamtaufbau aufweist.
[0010] Mit der vorgeschlagenen Bauform entsteht ein Gesteinsfräskopf, dessen gleichachsige
Frästrommeln am Ausleger/Tragarm über ein mittig dazwischen angeordnetes schlankes
Getriebegehäuse abgestützt sind, durch das weiträumige Fräsarbeiten nicht oder nur
in vernachlässigbarem Umfang behindert werden. Da das Gehäuse lediglich den in einer
Linie verlaufenden Getriebezug von drei hintereinander liegenden Zahnrädern aufzunehmen
braucht, kann es einteilig, schmal bzw. platzsparend sowie verwindungssteif ausgeführt
werden. Sowohl durch die Steifigkeit des Gehäuses als auch durch die geringe Anzahl
der darin untergebrachten Zahnräder, die als Stirnräder ausgeführt sein können, wird
die Gefahr eines vorzeitigen Getriebeverschleißes weitestgehend beseitigt. Darüber
hinaus sind die einfachen Getriebeglieder im Gehäuse leicht montierbar, zugänglich
und austauschbar.
[0011] Weitere Merkmale und Vorteile des erfindungsgemäßen Gesteinsfräskopfes ergeben sich
aus den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung von in den Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispielen. Es zeigen, jeweils schematisch,
- Fig. 1
- einen Längsschnitt durch einen Schneidkopf gemäß der Erfindung, der durch einen einzelnen
hydraulischen Hochmoment-Motor, z.B. Radialkolbenmotor angetrieben ist,
- Fig. 2
- eine Seitenansicht des als einteilige Schweißkonstruktion ausgeführten Getriebegehäuses,
in der mögliche Frästrommeldurchmesser und eine Ausleger-Anschlußkonsole mit unterbrochenen
Linien dargestellt sind,
- Fig. 3
- einen senkrechten Teilschnitt durch einen Schneidkopf gemäß der Erfindung mit zwei
gleichen auf das Antriebsritzel wirkenden hydraulischen Mittelmoment-Motoren z.B.
Flügelzellenmotoren, und
- Fig. 4
- einen vertikalen Teilschnitt durch eine andere Ausführungsform eines Schneidkopfes
gemäß der Erfindung mit einem hochtourig drehenden Hydraulikmotor z.B. der Zahnrad-
oder Axialkolbenbauart, der durch einen mit unterbrochenen Linien eingezeichneten
Elektromotor ersetzt werden kann.
[0012] Entsprechend Fig. 1 und 2 besteht das Getriebegehäuse 1 aus einer einteiligen Schweißkonstruktion,
dessen rückwärtige Zugangsöffnung durch einen lösbaren Montagedeckel 11 verschlossen
ist. Die Schweißkonstruktion umfaßt zwei im wesentlichen gleiche, im Abstand entsprechend
der Breite der im Gehäuse untergebrachten Getriebezahnräder zueinander angeordnete
Seitenplatten 2 sowie deren Ränder verbindende Umfassungswände 4, die etwa über die
vom hinteren Abschnitt des Gehäuses ausgehenden halbe Gehäuselänge in einem mindestens
durch den Umfang des Zwischenrades 22 bestimmten Abstand zueinander parallel verlaufen
und danach in zueinander verjüngendem Verlauf um ein abgerundetes vorderes Gehäuseende
geführt sind. Die Seitenplatten 2 können im Bereich des verjüngten abgerundeten vorderen
Gehäuseendes durch ein entsprechend gebogenes Zwischenstück 3 miteinander verbunden
sein, das die geraden Umfassungswände 4 fortsetzt. Am rückwärtigen Ende des Gehäuses
1 ist eine verbreiterte Anschlußplatte 5 befestigt, die einer in Fig. 2 angedeuteten
Anschlußkonsole 6 des Auslegers oder Tragarms gegenüberliegt und eine dem Querschnitt
des Gehäuses 1 entsprechende Öffnung enthält.
[0013] Außen mit den Seitenplatten 2 sind am vorderen Ende des Gehäuses Lagernaben 7 für
eine Trommelwelle 21 verschweißt, die für jede Frästrommel einen Wellenabschnitt und
einen als Antriebsstirnrad 21a ausgebildeten verstärkten Mittelabschnitt umfaßt. Im
rückwärtigen Gehäuseabschnitt sind an den Seitenplatten Lagernaben 8 und 9 für eine
das Antriebsritzel 20 tragende Welle 20a angeschweißt.
[0014] Die Umfassungswände 4 sind entsprechend Fig. 1 im hinteren Bereich über das Gehäuse
1 beidseitig verbreitert und dort zu gegenseitiger Versteifung mit der Anschlußplatte
5 verbunden, um zusammen mit einem Schutzblech 10 eine Abdeckung für die in Höhe des
Antriebsritzels 20 außen an den Seitenplatten 2 angeschlossene Antriebsmittel, z.B.
Motor 18 zu bilden. Im Fall einer Gußkonstruktion kann die vorbeschriebene Gehäusebauart
für ein Gußformteil direkt übernommen werden, ohne daß jedoch dabei die Umfassungswände
4 als verbreiterte Schutzabdeckung ausgebildet sein müssen.
[0015] Im Beispiel von Fig. list an die Lagernabe 9 ein hydraulischer Radialkolbenmotor
18 angeflanscht, der mit der auf Kegelrollenlagern 34 abgestützten Welle 20a des Antriebsritzels
20 in Antriebsverbindung steht. Die Lagernabe 8 und die sie tragende Seitenplatte
2 enthalten ausreichend große Öffnungen zum Einführen des Antriebsritzels 20 sowie
zur Aufnahme eines Kegelrollenlagers 34. Die Lagernabe 8 ist durch einen verschraubbaren
Montagedeckel 36 verschlossen. Der gegenüberliegende Teil der Welle 20a ist über einen
Ringbund und eine Wellendichtung in einer Öffnung der in Fig. 1 linken Seitenplatte
2 abgedichtet und mit einem im Durchmesser reduzierten Endabschnitt in einem in der
Lagernabe 9 aufgenommenen Kegelrollenlager 34 abgestützt. Die bei diesem Ausführungsbeispiel
angewendeten Kegelrollenlager 34 nehmen die aufgrund des Steuerspiels des Radialkolbenmotors
18 auftretenden Axialkräfte auf.
[0016] Das größere Zwischenrad 22 des Untersetzungsgetriebes wird zusammen mit vormontierten
Rollenlagern 12 durch die rückwärtige Öffnung in das Gehäuse 1 eingeführt und mit
diesen auf einem durch Montageöffnungen in den Seitenplatten 2 eingeführten Lagerbolzen
13 gelagert. Der Lagerbolzen 13 ist mit einem verstärkten Endbund 38 in der rechten
Seitenplatte 2 abgestützt und am gegenüberliegenden Ende durch einen die Montageöffnung
verschließenden Deckel 14 fixiert. Das Zwischenrad 22 steht sowohl mit dem Antriebsritzel
20 als auch mit dem Stirnrad 21a der Trommelwelle 21 in Eingriff.
[0017] Die Trommelwelle 21 mit ihrem einheitlichen mittleren Antriebsstirnrad 21a wird durch
die Lagernaben 7 und die in deren Fortsetzung in den Seitenplatten 2 enthaltenen Öffnungen
in das Gehäuse 1 eingeführt und mittels Kegelrollenlagern 17 abgestützt. Zur festen
Positionierung der Trommelwelle 21 dienen außen mit den Lagernaben 7 verschraubbare
Lagerdeckel 15, in denen Wellendichtungen 16 vorgesehen sind. Die Frästrommeln 25
sind jeweils auf eine Keilwellenverzahnung 23 der äußeren Trommelwellenabschnitte
aufgesteckt und mit Hilfe von Halteringen 24 sowie verschraubten Verschlußdeckeln
26 lagemäßig positioniert.
[0018] Die Frästrommeln 25, deren mögliche Maximal- und Mindestdurchmesser z.B. für Weichgestein
bzw. Hartgestein in Fig. 1 mit unterbrochenen Linien angedeutet sind, werden je nach
Material und Trommeldurchmesser mit Drehzahlen zwischen etwa 40 und 60 U/min angetrieben.
Da die Übersetzung mit den Stirnrädern im Gehäuse 1 zwischen etwa 1:1,5 bis 1:2 beträgt,
dreht der im Beispiel von Fig. 1 angewendete Hochmomentmotor 18 mit etwa 100 U/min.
Wird als Antrieb ein Elektromotor verwendet, der bei 50 Hz-Wechselstrom mit 1500 U/min
dreht, ist ein Gesamtübersetzungsverhältnis von ca. 1500/50 = 30 erforderlich, weshalb
im Fall des in Fig. 4 dargestellten Beispiels das angebaute Planetengetriebe 32 eine
Übersetzung i von 30/1,5 = 20 erreichen und folglich zweistufig ausgeführt sein muß.
[0019] Bei den Ausführungsbeispielen gemäß Fig. 3 und 4 sind normale Kugellager verwendbar,
da keine Axialkräfte auftreten. Dies ergibt sich in Fig. 3 aufgrund von zwei gegenüberliegend
an die Welle 20a des Antriebsritzels 20 angeschlossenen gleichen hydraulischen Mittelmoment-Motoren
19, deren Gehäuse mit den Lagernaben 8, 9 verschraubt sind. Gemäß Fig. 4 ist an einen
relativ hochtourig drehenden Hydraulikmotor 31 der Axialkolbenbauart oder an einen
Elektromotor 30 eine Zwischenwelle 28 angeschlossen, die durch eine zentrische Bohrung
der Antriebsritzelwelle 20a verläuft und mit dem Sonnenrad 29 des zweistufigen Planetengetriebes
32 in Verbindung steht, dessen Abtriebs-Planetenträger 33 direkt auf eine Keilwellenverzahnung
40 der Welle 20a aufgesteckt ist. Durch Verwendung der gezeigten preisgünstigen Kugellager
mit großen Innendurchmesser behält das Antriebsritzel 20 und dessen Welle 20a trotz
deren Durchgangsbohrung die volle Stabilität.
[0020] Die in Fig. 3 und 4 gezeigten Antriebsvarianten bieten weite Möglichkeiten zur Anpassung
des Fräskopfes an die verschiedensten Trägermaschinen oder -fahrzeuge. Ohne das robuste
Stirnradgetriebe zu verändern oder auf Möglichkeiten etwa erforderlich werdender Reparaturen
an einem zusätzlich benötigten Planetengetrieben zu verzichten, kann eine Vielzahl
von Antriebsmotoren mit verschiedensten Drehzahlen und Drehmomenten durch ein- bis
dreistufige Planetengetriebe an die Fräserfordernisse angepaßt werden.
1. Gesteinsfräskopf mit einem an einem Ausleger- oder Tragarmanschluß eines Arbeitsgerätes
anbaubaren Gehäuse, in dem ein mit einem Drehantrieb in Verbindung stehendes Zahnrad-Untersetzungsgetriebe
für zwei auf axial zueinander ausgerichteten Wellen drehende gleiche Frästrommeln
gelagert und gekapselt ist, wobei im hinteren Abschnitt des Gehäuses ein direkt oder
mittelbar mit dem Drehantrieb verbundenes Antriebsritzel (20) gelagert und das Gehäuse
durch eine Anschlußplatte (5) zum Tragarm hin abgeschlossen und bis zu einem auf gegenüberliegenden
Seiten mit äußeren Lagernaben (8, 9) versehenen vorderen Abschnitt verlängert ist,
in denen die mit einem mittleren Antriebsstirnrad (21a) einheitlich verbundenen Wellen
(21) der beiden Frästrommeln gelagert sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse als zwischen den gleichachsigen Frästrommeln verlaufendes, schlankes,
einteiliges Getriebegehäuse (1) aus Stahl oder Stahlguß ausgebildet ist, in dem drei
in einer Linie hintereinander angeordnete Zahnräder vorgesehen sind, daß als Getriebeverbindung
zwischen Antriebsritzel (20) und Antriebsstirnrad (21a) ein einen größeren Durchmesser
gegenüber den beiden Zahnrädern (20, 21a) aufweisendes Zwischenrad (22) vorgesehen
ist, daß die Anschlußplatte (5) gegenüber dem Gehäuse breiter ausgebildet ist, daß
die Getriebeteile in an sich bekannter Weise über im Gehäuse vorgesehene und über
Deckel (11, 14, 26, 36) verschließbare Öffnungen aus- und einbaubar sind und daß ein
das Antriebsritzel (20) direkt antreibender Hydraulikmotor (18) vorgesehen ist.
2. Gesteinsfräskopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) zwei
im Abstand entsprechend der Breite der Getriebe-Zahnräder (20, 21a, 22) zueinander
angeordnete Seitenplatten oder -wände (2) sowie deren Ränder verbindende Umfassungswände
(3, 4) aufweist, die am hinteren Gehäuseabschnitt in einem durch den Umfang des Zwischenrades
(22) bestimmten Mindestabstand zueinander parallel verlaufen und im Bereich des vorderen
Gehäuseabschnittes in zueinander verjüngendem Verlauf an das etwa dem Umfang der äußeren
Lagernaben (7) angepaßte vordere Gehäuseende angeschlossen sind.
3. Gesteinsfräskopf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Zahnräder
des Untersetzungsgetriebes einschließlich jeweils zugeordneter Lager und Lagerzapfen
oder -wellen in den einteiligen Gehäusekörper durch jeweils zugeordnete in den Seitenwänden
und in der rückwärtigen Anschlußplatte enthaltene, mittels Deckeln (8a, 11, 14) verschließbare
Öffnungen einführbar und montierbar sind.
4. Gesteinsfräskopf nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenrad (22)
zusammen mit im Zwischenradkörper vormontierten Lagermitteln (12) durch die Öffnung
der Anschlußplatte (5) in das Gehäuse (1) einschiebbar ist, wobei ein die Lagermittel
abstützender Lagerzapfen (13) durch eine der Seitenplattenöffnung einführbar und in
dieser mittels eines Verschlußdeckels (14) fixierbar ist.
5. Gesteinsfräskopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Umfassungswände (4) etwa im Bereich des hinteren Gehäuseabschnittes beidseitig
über die Gehäusebreite hinausragen und sowohl zur Versteifung mit der Anschlußplatte
(5) verbunden als auch als Schutzabdeckung für in Höhe des Antriebsritzels außen am
Gehäuse angeschlossene Antriebsmittel (10; 19; 31, 32) ausgebildet sind.
6. Gesteinsfräskopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß als Antriebsquelle zwei gleiche hydraulische Mittelmoment-Motoren (19) von gegenüberliegenden
Seiten des Gehäuses (1) aus an verlängerte Lagerzapfen des Antriebsritzels (20) angeschlossen
sind.
7. Gesteinsfräskopf nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an
eine Seite des Gehäuses (1) ein Antriebsmotor (30; 31) und an die gegenüberliegende
Seite ein Untersetzungs- insbesondere Planetengetriebe (32) angeflanscht ist, dessen
Ausgangsteil bzw. Abtriebs-Planetenträger (33) mit einem Lagerzapfen des Antriebsritzels
(20) und dessen Eingangsteil bzw. Sonnenrad (29) über eine durch eine zentrische Bohrung
der Antriebsritzelwelle hindurchgeführte Anschlußwelle (28) mit dem Antriebsmotor
in Verbindung steht.
8. Gesteinsfräskopf nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (30)
ein hochtourig drehender Hydraulikmotor ist.
9. Gesteinsfräskopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Frästrommeln (25) jeweils mittels einer zentrischen Bohrung auf die aus am
vorderen Gehäuseabschnitt angeordneten Lagernaben (7) herausstehenden Anschlußenden
(23) der Welle (21) aufsteckbar und jeweils mittels eines schraubbaren Verschlußdeckels
(26) fixierbar sind.
10. Gesteinsfräskopf nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußenden (23)
der Welle (21) eine Keilwellenverzahnung aufweisen.
1. Rock cutting head comprising a housing attachable to an extension arm or lug of a
working machine, in which housing a toothed wheel step-down gear unit connected with
a rotational drive and provided for two similar cutting drums rotating on shafts in
axial alignment with oneanother is arranged and encapsulated, wherein a drive pinion
(20) connected directly or indirectly to the rotational drive is arranged in the rear
portion of the housing and the housing is terminated towards the extension arm by
a connecting plate (5) and extended to a front portion provided on opposite sides
with outer bearing hubs (8, 9), in which the shafts (21) of the cutting drums are
arranged, the shafts being uniformly connected to a middle spur-toothed wheel (21a),
characterized in that the housing is provided as a slender, one-piece steel or cast
steel gear housing (1) extending between the uni-axial cutting drums, in which three
toothed wheels arranged in a line one behind the other are provided, that as gear
connection between drive pinion (20) and drive spur-toothed wheel (21a) an intermediate
wheel (22) with a larger diameter than the toothed wheels (20, 21a) is provided, that
the connecting plate (5) is provided with a greater width relative to the housing,
that the gear components are mountable and demountable in a known manner via openings
provided in the housing and closable by means of lids (11, 14, 26, 36), and that a
hydraulic motor (18) directly driving the drive pinion (20) is provided.
2. Rock cutting head according to claim 1, characterized in that the housing (1) comprises
two side plates or side walls (2) arranged in spaced relation to one another according
to the width of the toothed wheels (20, 21a, 22) of the gear, as well as surrounding
walls (3, 4) connecting the edges thereof, the surrounding walls extending parallely
to one another in the rear housing portion with a minimal spacing defined by the circumference
of the intermediate wheel (22) and, in the area of the front housing portion, while
extending in a tapered manner, being connected to the front housing end corresponding
essentially to the circumference of the outer bearing hubs (7).
3. Rock cutting head according to claim 1 or 2, characterized in that the toothed wheels
of the step-down gear unit as well as corresponding bearings and bearing necks or
bearing studs are insertable and assemblable in the one-part housing via respectively
corresponding openings provided in the side walls and the rear sided connecting plate
and closeable via lids (8a, 11, 14).
4. Rock cutting head according to claim 3, characterized in that the intermediate wheel
(22) is, together with bearing means (12) pre-assembled in the intermediate wheel
body, insertable into the housing (1) via the opening of the connecting plate (5),
wherein a bearing stud (13) supporting the bearing means is insertable via a side
plate opening and fixable therein by means of a closing lid (14).
5. Rock cutting head according to any one of the preceding claims, characterized in that
the surrounding walls (4), essentially in the area of the rear housing portion, project
from the housing width at both sides and are connected to the connecting plate (5)
in order to achieve a stiffening and are provided as guard cover for actuation means
(10; 19; 31, 32) connected to the outside of the housing at the level of the drive
pinion.
6. Rock cutting head according to any one of the preceding claims, characterized in that
as drive means two similar hydraulic medium moment motors (19) are connected from
opposing sides of the housing (1) to extended bearing studs of drive pinion (20).
7. Rock cutting head according to any one of the claims 1 to 5, characterized in that
a drive motor (30; 31) is flange-mounted on one side of the housing (1), and a step-down,
especially planetary gear (32) is flange-mounted to the opposite side, the output
elements or output planetary carrier of which being connected to a bearing stud of
the drive pinion (20), and the input element or sun wheel (29) of which being connected
via a connecting shaft (28) extending through a centrical bore in the drive pinion
shaft to the drive motor.
8. Rock cutting head according to claim 7, characterized in that the drive motor (30)
is a high speed hydraulic motor.
9. Rock cutting head according to any one of the preceding claims, characterized in that
the cutting drums (25) are attachable, respectively by means of a centrical bore,
to the connecting ends (23) of shaft (21) projecting from bearing hubs (7) arranged
in the front housing portion and are respectively fixable via a screwable closing
lid (26).
10. Rock cutting head according to claim 9, characterized in that the connecting ends
(23) of shaft (21) comprise a spline shaft toothing.
1. Tête de fraisage pour pierres, comprenant un boîtier à monter sur un raccord d'un
bras en porte-à-faux ou bras porteur d'un appareil de travail, boîtier dans lequel
est montée et encapsulée une transmission de démultiplication à engrenages, reliée
à un entraînement rotatif, pour deux tambours de fraisage égaux qui tournent sur des
arbres orientés axialement l'un vers l'autre, dans laquelle dans la partie postérieure
du boîtier est monté un pignon d'entraînement (20) relié directement ou indirectement
à l'entraînement rotatif et le boîtier est refermé au moyen d'une plaque de raccordement
(5) en direction du bras porteur, et est prolongé par une partie antérieure pourvue
de moyeux de montage extérieurs (8, 9) sur les côtés opposés, dans lesquels sont montés
les arbres (21) des deux tambours de fraisage reliés de façon unitaire à un pignon
d'entraînement droit médian (21a),
caractérisée en ce que
le boîtier est réalisé sous forme d'un boîtier de transmission mince d'une seule pièce
(1) en acier, ou en fonte d'acier, ledit boîtier s'étendant entre les tambours de
fraisage coaxiaux, et dans lequel sont prévus trois engrenages agencés en ligne les
uns derrière les autres,
en ce qu'il est prévu à titre de liaison de transmission entre le pignon d'entraînement
(20) et le pignon d'entraînement droit (21a) un pignon intermédiaire (22) qui présente
un diamètre plus important que les deux pignons (20, 21a),
en ce que la plaque de raccordement (5) est réalisée plus large que le boîtier,
en ce que les pièces de la transmission sont susceptibles d'être montées et démontées
d'une manière connue en elle-même via des ouvertures prévues dans le boîtier et refermables
par des couvercles (11, 14, 26, 36), et
en ce qu'il est prévu un moteur hydraulique (18) qui entraîne directement le pignon
d'entraînement (20).
2. Tête de fraisage pour pierres selon la revendication 1, caractérisée en ce que le
boîtier (1) comprend deux plaques ou parois latérales (2) agencées à distance l'une
de l'autre en correspondance de la largeur des pignons de transmission (20, 21a, 22),
ainsi que des parois périphériques (3, 4) qui relient leurs bordures et s'étendent
au niveau de la partie postérieure du boîtier parallèlement l'une à l'autre à une
distance minimum déterminée par le périmètre du pignon intermédiaire (22), et qui
sont raccordées dans la région de la partie antérieure du boîtier, suivant un tracé
en rétrécissement l'une vers l'autre, à l'extrémité du boîtier antérieure du boîtier
approximativement adaptée au périmètre du moyeu de montage extérieur (7).
3. Tête de fraisage pour pierres selon l'une ou l'autre des revendications 1 et 2, caractérisée
en ce que la totalité des pignons de la transmission à démultiplication, y compris
les paliers et les tourillons ou arbres de paliers respectifs associés, sont susceptibles
d'être introduits et montés dans des ouvertures ménagées dans les parois latérales
et dans la plaque de raccordement postérieure et refermables au moyen de couvercles
(8a, 11, 14).
4. Tête de fraisage pour pierres selon la revendication 3, caractérisée en ce que le
pignon intermédiaire (22) est susceptible d'être introduit par coulissement dans le
boîtier (1) à travers l'ouverture de la plaque de raccordement (5), ensemble avec
des organes de montage (12) préalablement montés dans le corps du pignon intermédiaire,
et en ce qu'un tourillon de montage (13) qui soutient les organes de montage est susceptible
d'être introduit à travers l'une des ouvertures de plaque latérale, et susceptible
d'être fixé dans celle-ci au moyen de l'un des couvercles de fermeture (14).
5. Tête de fraisage pour pierres selon l'une des revendications précédentes, caractérisée
en ce que les parois périphériques (4) dépassent des deux côtés au-delà de la largeur
du boîtier, approximativement dans la région de la partie postérieure du boîtier,
en ce qu'elles sont reliées à la plaque de raccordement (5) pour la rigidification,
et en ce qu'elles sont réalisées à titre de recouvrement de protection pour des moyens
d'entraînement (10 ; 19 ; 31, 32) raccordés à l'extérieur sur le boîtier à la hauteur
du pignon d'entraînement.
6. Tête de fraisage pour pierres selon l'une des revendications précédentes, caractérisée
en ce qu'il est prévu à titre de source d'entraînement deux moteurs hydrauliques identiques
à couple moyen, raccordés à des tourillons de montage du pignon d'entraînement (20),
prolongés depuis les côtés opposés du boîtier (1).
7. Tête de fraisage pour pierres selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en
ce qu'il est prévu un moteur d'entraînement (30 ; 31) bridé sur un côté du boîtier
(1), et une transmission à démultiplication, en particulier une transmission à planétaires
(32) bridée sur l'autre côté du boîtier, dont la partie de sortie, ou respectivement
le porte-planétaires (33) mené, est reliée à un tourillon de montage du pignon d'entraînement
(20), et dont la partie d'entrée, ou respectivement la roue solaire (29), est reliée
au moteur d'entraînement via un arbre de raccordement (28) qui traverse l'arbre du
pignon d'entraînement à travers un perçage central.
8. Tête de fraisage pour pierres selon la revendication 7, caractérisée en ce que le
moteur d'entraînement (30) est un moteur hydraulique à haute vitesse de rotation.
9. Tête de fraisage pour pierres selon l'une des revendications précédentes, caractérisée
en ce que les tambours de fraisage (25) sont enfichables au moyen d'un perçage central
respectif sur les extrémités de raccordement (23) de l'arbre (21) qui dépassent hors
des moyeux de montage (7) agencés sur la partie antérieure du boîtier, et susceptibles
d'être fixés respectivement au moyen d'un couvercle de fermeture à visser (26).
10. Tête de fraisage pour pierres selon la revendication 9, caractérisée en ce que les
extrémités de raccordement (23) de l'arbre (21) présentent une denture conique.