[0001] Die Erfindung betrifft eine Lampenfassung aus Isolierstoff für H 7-Lampen für Kraftfahrzeugbeleuchtungen,
wobei die Lampenfassung Steckbuchsen aus elektrisch leitendem Material haltert, in
die die Anschlußkontakte der H 7-Lampe einsteckbar sind, sowie radial außerhalb des
Steckbereichs der H 7-Lampe Steckanschlußmittel aus elektrisch leitendem Material
haltert, die jeweils mit einer der Steckbuchsen leitend verbunden sind und die in
Steckanschlußteile einsteckbar oder auf Steckanschlußteile aufsteckbar sind, die am
Reflektor oder Gehäuse des mit der Lampenfassung auszurüstenden Scheinwerfers fixiert
und mit Anschlußkabeln verbindbar sind.
[0002] Derartige Lampenfassungen sind im Stand der Technik bekannt. Die hier betroffenen
sogenannten H 7-Lampen weisen einen Lampenkolben aus Glas mit einem Glühfaden auf,
der in einem stabilen Montageelement der H 7-Lampe integriert ist. Dieses Element
stellt quasi einen Adapter dar, der zwei Anschlußstecker aufweist, die von der Seite
des Halters abragen, die dem Lampenkolben entgegengerichtet ist. Die H 7-Lampe wird
üblicherweise in entsprechende Steckkontakte der Lampenfassung eingesetzt. Der Adapter
der H 7-Lampe weist unregelmäßige Umrißformen auf, ebenso wie die entsprechende Aufnahme
der Lampenfassung, um eine verwechslungsfreie Einsteckmöglichkeit zu bilden. Die mit
der H 7-Lampe komplettierte Lampenfassung wird dann in eine entsprechende Öffnung
des Scheinwerfergehäuses oder Reflektors des Scheinwerfers eingesetzt, wobei an der
Lampenfassung weitere Anschlußkontakte fixiert sind, die mit entsprechenden Anschlußkontakten
steckverbindbar sind, die am Reflektor oder am Scheinwerfergehäuse fixiert sind und
an welche die entsprechenden Zuleitungskabel angeschlagen sind.
[0003] Bei solchen Anordnungen ist es außerordentlich wichtig, daß der Glühfaden exakt positioniert
und ausgerichtet ist. Nur hierdurch ist eine sichere Focussierung erreichbar. Schon
geringe Abweichungen von der exakten Position führen dazu, daß keine sichere Focussierung
mehr erreicht wird, so daß der entsprechend ausgerüstete Scheinwerfer unzureichend
leuchtet. Aufgrund von Fertigungstoleranzen und Montageungenauigkeiten kommt es bei
der bekannten Ausbildung dazu, daß die H 7-Lampe nicht exakt zum Reflektor oder Gehäuse
des Scheinwerfers ausgerichtet ist, so daß die ordnungsgemäße Funktion nicht gewährleistet
ist.
[0004] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
eine Lampenfassung gattungsgemäßer Art zu schaffen, mit der in einfacher Weise eine
exakte Positionierung insbesondere des Glühfadens der H 7-Lampe relativ zum Reflektor
bzw. Gehäuse des Scheinwerfers erreicht wird.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, daß die Steckbuchsen schwimmend an
der Lampenfassung gehaltert sind.
[0006] Durch diese Ausbildung wird erreicht, daß bei der Montageabfolge zunächst die H 7-Lampe
mit den Anschlußkontakten ordnungsgemäß in die Steckbuchsen einsteckbar ist. Wird
nun die so mit der H 7-Lampe bestückte Lampenfassung in die entsprechende Einbauöffnung
des Reflektors oder des Scheinwerfergehäuses eingesetzt, so liegt der Teller des Adapters
der H 7-Lampe an einem entsprechenden Anschlagkragen des Reflektors oder des Scheinwerfergehäuses
bündig an, gleichgültig ob die Lampenfassung selbst infolge von Fertigungs- oder Montagetoleranzen
unexakt am Reflektor oder Gehäuse des Scheinwerfers montiert ist. Die H 7-Lampe kann
sich in der Steckposition relativ zur Lampenfassung geringfügig bewegen, so daß in
jedem Falle eine exakte Anlage des Tellers des Adapters der H 7-Lampe am Kragen des
Reflektors oder des Gehäuses des Scheinwerfers erreicht wird, was wiederum wesentlich
dafür ist, daß die H 7-Lampe exakt ausgerichtet ist, insbesondere deren Glühfaden
exakt relativ zum Reflektor bzw. Scheinwerfergehäuse ausgerichtet ist. Die schwimmende
Anordnung der Steckbuchsen an der Lampenfassung kann nach Art einer kardanischen Verbindung
oder nach Art einer federnd biegbaren Verbindung zwischen Steckbuchse und Lampenfassung
erreicht werden.
[0007] Um auch ein einfaches Zusammenführen der Steckanschlußmittel und der Steckanschlußteile
am Reflektor oder Gehäuse des Scheinwerfers zu erreichen, ist vorgesehen, daß die
Steckanschlußmittel starr an der Lampenfassung gehaltert sind und die Steckanschlußteile
am Reflektor oder Gehäuse des Scheinwerfers schwimmend fixiert sind.
[0008] Hierdurch ist sichergestellt, daß auch dann, wenn die Lampenfassung nicht exakt koaxial
zur Einbauöffnung des Reflektors oder Scheinwerfergehäuses ausgerichtet ist, die Steckanschlußmittel
in die Steckanschlußteile eingeführt werden können, da die Steckanschlußteile geringfügig
in Querrichtung zur Steckrichtung beweglich sind, so daß auch bei von der Steckrichtung
geringfügig abweichende Ausrichtung der Steckanschlußmittel eine sichere Steckverbindung
beim Zusammenführen der Teile ermöglicht ist.
[0009] Eine bevorzugte Weiterbildung wird darin gesehen, daß jede Steckbuchse über einen
Brückensteg mit einem Steckanschlußmittel verbunden ist, der sich federnd nachgiebig
mit Teilbereichen am Boden der Lampenfassung abstützt.
[0010] Hierdurch wird das jeweilige Steckanschlußmittel quasi federnd nachgiebig gehalten,
so daß Ausrichtungsungenauigkeiten leicht ausgeglichen werden können.
[0011] Besonders bevorzugt ist vorgesehen, daß der Brückensteg an die Steckbuchse unter
Freilassung des Steckbereichs angeformt ist, der Anformungsbereich Abstand vom Boden
der Lampenfassung aufweist, an den Anformungsbereich zum Boden hin vorgewölbte Arme
abragen, die sich mit kufenartigen Stützbereichen am Boden der Lampenfassung abstützen
und einer der Arme einstückig an ein Steckanschlußmittel angeschlossen ist.
[0012] Zum Zwecke der schwimmenden Halterung ist zudem vorgesehen, daß jede Steckbuchse
mit Bewegungsspiel in einen Aufnahmekanal im Boden der Lampenfassung eingesetzt ist
und mittels eines Rastelementes, welches in eine Ausnehmung der Kanalwandung eingreift,
unverlierbar gehaltert ist.
[0013] Desweiteren ist bevorzugt vorgesehen, daß die Steckanschlußmittel durch Flachstecker
gebildet sind, die mit Verhakungsmitteln unverlierbar in Taschen des Fassungskörpers
eingesteckt sind und mit ihrem Steckbereich parallel zur Steckrichtung der H 7-Lampe
bzw. der Lampenfassung vorragen.
[0014] Zum Zwecke der schwimmenden Anordnung der Steckanschlußteile ist bevorzugt vorgesehen,
daß die Steckanschlußteile über Abwinklungen, an denen Kabelanschlagmittel angeformt
sind, in Taschen des Reflektors oder des Gehäuses des Scheinwerfers fix und unverlierbar
gehalten sind, wobei von den Abwinklungen etwa haarnadelartig gebogene Elemente abragen,
die die eigentlichen Steckanschlußteile bilden, wobei die haarnadelartige Form etwa
tangential zur im wesentlichen im Querschnitt kreisrunden Lampenfassung gerichtet
verläuft.
[0015] Hierdurch ist auch bei leichten Schrägstellungen der Steckanschlußmittel relativ
zu den Steckanschlußteilen eine exakte Zuführung der Teile zueinander gewährleistet,
weil die Steckanschlußteile durch ihre haarnadelartige Ausbildung der Richtung und
Anordnung der Steckanschlußmittel, die starr an der Lampenfassung gehaltert sind,
folgen können.
[0016] Bevorzugt ist dazu vorgesehen, daß der radial innenliegende Schenkel der haarnadelartigen
Form entsprechend der Form der Lampenfassung gerundet ist und der außenliegende Schenkel
etwa geradlinig (tangential) verläuft.
[0017] In an sich bekannter Weise ist vorgesehen, daß vom Boden der Lampenfassung ein Kragen
abragt, der als verwechslungsfreie Einführhilfe für einen Teller als Bestandteil der
H 7-Lampe dient.
[0018] Bevorzugt ist dabei vorgesehen, daß der Kragen in Steckrichtung offene Schlitze als
Durchgriff für die Brückenstege aufweist, die mit den Steckanschlußmitteln verbunden
sind.
[0019] Besonders bevorzugt ist vorgesehen, daß der Kragen in Steckrichtung offene Ausnehmungen
aufweist, die einen Zugriff zum Rand des Tellers einer eingesteckten H 7-Lampe bilden.
[0020] Durch diese Ausnehmungen ist es möglich, den Adapter der H 7-Lampe mit 3 Fingern
einer Hand zum Zwecke der Demontage oder auch zum Zwecke der Montage zu ergreifen
und entsprechend in die Lampenfassung einzusetzen oder aus der Steckposition von der
Lampenfassung zu lösen.
[0021] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und im folgenden
näher beschrieben.
[0022] Es zeigt:
- Figur 1
- eine erfindungsgemäße Lampenfassung mit H 7-Lampe in expiosionsartiger Darstellung;
- Figur 2
- die Lampenfassung in Schrägansicht;
- Figur 3
- die Lampenfassung in Draufsicht;
- Figur 4
- die Lampenfassung gemäß Figur 3 im Schnitt IV IV gesehen;
- Figur 5
- die Lampenfassung gemäß Figur 3 im Schnitt VI VI gesehen.
[0023] In den Figuren ist eine Lampenfassung 1 aus Isolierstoff, insbesondere Kunststoff
gezeigt, die zur Aufnahme von H 7-Lampen 2 für Kraftfahrzeugbeleuchtungen dient. Die
Lampenfassung 1 haltert Steckbuchsen 3 aus elektrisch leitendem Material, insbesondere
Metall, in die die entsprechenden Anschlußkontakte 4 der H 7-Lampe 2 einsteckbar sind.
Radial außerhalb des Steckbereichs des mit einem Kragen 5 versehenen Adapters 6 der
H 7-Lampe 2 sind Steckanschlußmittel 7 aus elektrisch leitendem Material an der Lampenfassung
1 gehaltert, die jeweils mit einer der Steckbuchsen 3 leitend verbunden sind. Diese
Steckanschlußmittel 7 sind in Steckanschlußteile 8 einsteckbar, die am Reflektor oder
Gehäuse des mit der Lampenfassung 1 auszurüstenden Scheinwerfers fixiert, was in der
Zeichnung nicht im einzelnen dargestellt ist. Die Steckanschlußteile 8 sind mit Verbindern
9 ausgestattet, an die entsprechende Anschlußkabel angeschlagen werden können.
[0024] Die H 7-Lampe 2 weist einen vorzugsweise klarsichtigen Lampenkolben 10 auf, der auf
der einen Seite des Adapters 6 angeordnet ist, wobei von der anderen Seite (in der
Zeichnung 1 Unterseite) die Anschlußkontakte 4 abragen. Um eine exakte Ausrichtung
des Glühfadens der H 7-Lampe 2 relativ zu der Einbauöffnung des Reflektors oder Gehäuses
des Scheinwerfers sicherzustellen, ist die Anordnung so vorgenommen, daß die Steckbuchsen
3 quasi schwimmend an der Lampenfassung 1 gehaltert sind. Hierdurch wird sichergestellt,
daß in der Montagesollposition, wenn also die Lampenfassung 1 an dem Reflektor oder
Scheinwerfergehäuse verrastet ist, auch dann eine exakte Ausrichtung des Glühfadens
der H 7-Lampe 2 erreicht ist, wenn die Lampenfassung 1 nicht exakt achsgerecht in
die Einbauöffnung eingesetzt ist. In diesem Falle stützt sich nämlich der Kragen 5
der H 7-Lampe 2 bündig an einem entsprechenden Gegenkragen des Reflektors oder des
Gehäuses des Scheinwerfers ab, so daß die exakte Lage sichergestellt ist, wobei die
schwimmende Halterung der Steckbuchsen 3 die Ausrichtbewegung der H 7-Lampe 2 relativ
zur Einbauöffnung unabhängig von der relativen Anordnung der Lampenfassung 1 ermöglicht.
[0025] Die Steckanschlußmittel 7 sind starr an der Lampenfassung 1 fixiert, während die
Steckanschlußteile 8, die am Reflektor oder Gehäuse des Scheinwerfers befestigt sind,
schwimmend fixiert sind, um auch hier bei nicht genau achsgerechter Zuführung oder
bei bestehenden Fertigungs- oder Montagetoleranzen eine sichere Zuführung der Steckanschlußmittel
7 zu den Steckanschlußteilen 8 zu gewährleisten.
[0026] Jede Steckbuchse 3 ist über einen Brückensteg 11 mit einem Steckanschlußmittel 7
verbunden. Der Brückensteg 11 stützt sich in der
[0027] Montagesollposition nachgiebig mit Teilbereichen 12 am Boden 13 der Lampenfassung
1 ab. Jeder Brückensteg 11 ist einstückig mit der Steckbuchse 3 (unter Freilassung
von deren Steckbereich) ausgebildet. Der Anformungsbereich 14 weist in der Montagesollposition
Abstand vom Boden 13 der Lampenfassung 1 auf, wobei an den Anformungsbereich 14 zum
Boden hin vorgewölbte Arme abragen, die den Brückensteg 11 bilden und die sich mit
kufenartigen Stützbereichen (Teilbereiche 12) am Boden 13 der Lampenfassung 1 abstützen.
Einer der Arme des Brückensteges 11 ist einstückig mit dem Steckanschlußmittel 7 ausgebildet,
wozu ein entsprechender Verbindungssteg 15 ausgebildet ist.
[0028] Jede Steckbuchse 3 ist mit Bewegungsspiel in einen Aufnahmekanal 16 im Boden 13 der
Lampenfassung 1 eingesetzt, wie insbesondere aus den Darstellungen gemäß Figur 3 und
4 ersichtlich ist, wobei die Fixierung
mittels eines Rastelementes 17 erfolgt, welches in eine Ausnehmung 18 der Wandung
des Kanales 16 eingreift. Das Rastelement 17 ist ein schräg gestellter Rasthaken,
der beim Einführen der Steckbuchse 3 in den Kanal 16 als Einführhilfe dient und nach
Erreichen der Sollposition in die Ausnehmung 18 einfällt, wobei in diesem Bereich
ein Bewegungsspiel in Steckrichtung und auch quer zur Steckrichtung vorgesehen ist.
[0029] Die Steckanschlußmittel 7 sind durch Flachstecker gebildet, die mit entsprechenden
Verhakungsmitteln unverlierbar in Taschen 19 des Körpers der Lampenfassung 1 eingesteckt
sind und mit ihrem aus der Tasche 19 vorragenden Steckbereich parallel zur Steckrichtung
der H 7-Lampe 2 bzw. der Lampenfassung 1 vorragen.
[0030] Die Steckanschlußteile 8 sind über Abwinklungen 20, an denen die Kabelanschlagmittel
(Verbinder 9) angeformt sind, in Taschen des Reflektors oder des Gehäuses des Scheinwerfers
fest und unverlierbar gehalten, wobei von den Abwinklungen 20 etwa haarnadelförmig
gebogene Elemente abragen, die die eigentlichen Steckanschlußteile 8 bilden. Die haarnadelartige
Form verläuft etwa in Umfangsrichtug oder tangential zur im wesentlichen im Querschnitt
kreisrunden Lampenfassung 1. Dabei ist der relativ radial innenliegende Schenkel der
haarnadelartigen Form entsprechend der Form der Lampenfassung 1 gerundet, während
der außenliegende Schenkel etwa gradlinig verläuft. Zwischen den Schenkeln ist der
Einführspalt für das Steckanschlußmittel 7 gebildet. Die Steckanschlußteile 8 können
sowohl um eine Biegelinie 21 als auch um die dazu orthogonale Biegelinie 22 federnd
bewegt werden.
[0031] Vom Boden 13 der Lampenfassung 1 ragt ein Kragen 23 ab, der als verwechslungsfreie
Einführhilfe für den Rand 5 der H 7-Lampe 2 dient. Der Rand 5 hat dazu in einem Teilbereich
eine von ansonsten kreisrunden Form abweichende Kontur, die in einen Schlitz des Kragens
23 bei lagerichtiger Zuführung eingreift.
[0032] Der Kragen 23 weist weitere, in Steckrichtung offene Schlitze für den Durchgriff
der Brückenstege 11 bzw. der Verbindungsstege 15 auf, die mit den Steckanschlußmitteln
7 verbunden sind. Zudem weist der Kragen 23 drei in Steckrichtung offene Ausnehmungen
24 auf, die einen Zugriff zum Rand 5 des Tellers einer eingesteckten H 7-Lampe 2 bilden,
so daß hierdurch eine Entnahmemöglichkeit für die gesteckte H 7-Lampe 2 gegeben ist,
ohne daß die Lampe am Kolben 10 ergriffen werden muß.
[0033] Desweiteren können diese Ausnehmungen auch zur Montage der H 7-Lampe benutzt werden,
die ebenfalls dann nur im Bereich des Randes 5 mittels dreier Finger ergriffen werden
muß, die in die Ausnehmungen 24 eingreifen können.
[0034] Die erfindungsgemäße Ausbildung ermöglicht eine exakte Positionierung der H 7-Lampe
2 in der Einbauöffnung eines Reflektors oder des Gehäuses eines Scheinwerfers, unabhängig
davon, ob aufgrund von Fertigungs- oder Montagetoleranzen die Lampenfassung 1 der
Einbauöffnung exakt zugeführt ist oder nicht.
[0035] Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt sondern im Rahmen
der Offenbarung vielfach variabel.
[0036] Alle neuen, in der Beschreibung und/oder Zeichnung offenbarten Einzel- und Kombinationsmerkmale
werden als erfindungswesentlich angesehen.
1. Lampenfassung (1) aus Isolierstoff für H 7-Lampen (2) für Kraftfahrzeugbeleuchtungen,
wobei die Lampenfassung (1) Steckbuchsen (3) aus elektrisch leitendem Material haltert,
in die die Anschlußkontakte (4) der H 7-Lampe (2) einsteckbar sind, sowie radial außerhalb
des Steckbereichs der H 7-Lampe (2) Steckanschlußmittel (7) aus elektrisch leitendem
Material haltert, die jeweils mit einer der Steckbuchsen (3) leitend verbunden sind
und die in Steckanschlußteile (8) einsteckbar oder auf Steckanschlußteile (8) aufsteckbar
sind, die am Reflektor oder Gehäuse des mit der Lampenfassung (1) auszurüstenden Scheinwerfers
fixiert und mit Anschlußkabeln verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckbuchsen (3) schwimmend an der Lampenfassung (1) gehaltert sind.
2. Lampenfassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckanschlußmittel (7) starr an der Lampenfassung (1) gehaltert sind und
die Steckanschlußteile (8) am Reflektor oder Gehäuse des Scheinwerfers schwimmend
fixiert sind.
3. Lampenfassung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Steckbuchse (3) über einen Brückensteg (11) mit einem Steckanschlußmittel
(7) verbunden ist, der sich federnd nachgiebig mit Teilbereichen am Boden (13) der
Lampenfassung (1) abstützt.
4. Lampenfassung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Brückensteg (11) an die Steckbuchse (3) unter Freilassung des Steckbereichs
angeformt ist, der Anformungsbereich (14) Abstand vom Boden (13) der Lampenfassung
(1) aufweist, an den Anformungsbereich (14) zum Boden hin vorgewölbte Arme abragen,
die sich mit kufenartigen Stützbereichen am Boden (13) der Lampenfassung (1) abstützen
und einer der Arme einstückig an ein Steckanschlußmittel (7) angeschlossen ist.
5. Lampenfassung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede Steckbuchse (3) mit Bewegungsspiel in einen Aufnahmekanal (16) im Boden
(13) der Lampenfassung (1) eingesetzt ist und mittels eines Rastelementes (17), welches
in eine Ausnehmung (18) der Kanalwandung eingreift, unverlierbar gehaltert ist.
6. Lampenfassung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckanschlußmittel (7) durch Flachstecker gebildet sind, die mit Verhakungsmitteln
unverlierbar in Taschen (19) des Fassungskörpers eingesteckt sind und mit ihrem Steckbereich
parallel zur Steckrichtung der H 7-Lampe (2) bzw. der Lampenfassung (1) vorragen.
7. Lampenfassung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckanschlußteile (8) über Abwinklungen (20), an denen Kabelanschlagmittel
angeformt sind, in Taschen des Reflektors oder des Gehäuses des Scheinwerfers fix
und unverlierbar gehalten sind, wobei von den Abwinklungen (20) etwa haarnadelartig
gebogene Elemente abragen, die die eigentlichen Steckanschlußteile (8) bilden, wobei
die haarnadelartige Form etwa in Umfangsrichtung oder tangential zur im wesentlichen
im Querschnitt kreisrunden Lampenfassung (1) gerichtet verläuft.
8. Lampenfassung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der radial innenliegende Schenkel der haarnadelartigen Form entsprechend der
Form der Lampenfassung (1) gerundet ist und der außenliegende Schenkel etwa geradlinig
(tangential) verläuft.
9. Lampenfassung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß vom Boden (13) der Lampenfassung (1) ein Kragen (23) abragt, der als verwechslungsfreie
Einführhilfe für einen Teller als Bestandteil der H 7-Lampe (2) dient.
10. Lampenfassung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Kragen (23) in Steckrichtung offene Schlitze als Durchgriff für die Brückenstege
(11) aufweist, die mit den Steckanschlußmitteln (7) verbunden sind.
11. Lampenfassung nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Kragen (23) in Steckrichtung offene Ausnehmungen (24) aufweist, die einen
Zugriff zum Rand (5) des Tellers einer eingesteckten H 7-Lampe (2) bilden.