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(11) |
EP 0 727 620 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.07.2000 Patentblatt 2000/29 |
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Anmeldetag: 09.02.1996 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: F24C 15/20 |
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Dunstabzugshaube
Smoke extracting hood
Hotte aspirante pour buée
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT SE |
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Priorität: |
20.02.1995 DE 19505683
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.08.1996 Patentblatt 1996/34 |
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Patentinhaber: BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH |
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81669 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Rohrbach, Peter, Dipl.-Ing. (FH)
D-75203 Königsbach-Stein (DE)
- Rückert, Wilfried, Dipl.-Ing. (FH)
D-75045 Walzbachtal (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 603 537 EP-A- 0 603 539
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EP-A- 0 603 538
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Dunstabzugshaube mit einem Wellensender und Wellenempfänger,
insb. Ultraschallgeber und Ultraschallsensor, und einer Sensorstrecke, wodurch der
Zustand der Luft im Ansaugbereich erfaßt und hiervon abhängig eine Steuerung der Dunstabzugshaube
bewirkt wird.
[0002] Eine derartige Dunstabzugshaube ist bekannt aus DE 42 43 938 A1.
[0003] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine derartige Dunstabzugshaube
so zu vervollkommenen, daß aus dem vom Wellensender ausgehenden Wellenbündel am Wellenempfänger
eindeutige und zumindest weitgehend unverfälschte Nutzsignale für die Steuerung der
Dunstabzugshaube erhalten werden.
[0004] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß in der Sensorstrecke zumindest
eine im wesentlichen konzentrisch zu deren Mittelachse ausgerichtete, das vom Wellensender
ausgesandte Wellenbündel hin zum Wellenempfänger innerhalb einer Apertur begrenzende
Blende angeordnet ist und daß deren die Apertur umgebender Blendenbereich die außerhalb
des die Apertur durchlaufenden Wellenbündels verlaufenden Wellen eine Einflußnahme
auf den Meßwert am Wellenempfänger verhindernd ausblendet. Durch die erfindungsgemäßen
Maßnahmen wird verhindert, daß sich innerhalb der Sensorstrecke, zumindest aber am
Wellenempfänger in bezug auf die signalgebenden Wellen infolge von Reflexionen bzw.
Interferenzerscheinungen Störungen und somit Funktionsbeeinträchtigungen in bezug
auf das Steuersignal bemerkbar machen. Durch die Blende bzw. deren Apertur wird ein
scharf abgegrenztes Wellenbündel erhalten, von dem außerhalb desselben verlaufende
Störwellen ausgeblendet bzw. eliminiert werden. Auf diese Weise werden auch Toleranzabweichungen
von der Idealanordnung von Wellensender und Wellenempfänger und gegebenenfalls von
einem die Sensorstrecke nach einer Seite hin begrenzenden Reflektorbereich weitgehend
unkritisch, da aus dem z.B. keulenförmigen, ausgesandten Wellenbündel ein scharf umgrenztes
Wellenbündel als Nutzsignalträger verwendet wird.
[0005] Im letztgenannten Falle, also bei Anordnung von Wellensender und Wellenempfänger
auf einer Seite und von Reflexionsbereich auf der anderen Seite der Sensorstrecke
ist es vorteilhaft, die Blende im Mittelbereich zwischen Wellensender-Wellenempfänger
und Reflexionbereich anzuordnen.
[0006] Eine Ausblendung von Störwellen kann dadurch geschehen, daß die, die Apertur umgebende
Blende eine auf diese treffende Wellen durch zur Seite gerichtet reflektierende Form
aufweist. Als vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn der vorzugsweise ringförmige
Blendenbereich etwa um 35° gegenüber der Wellenachsen-Orthogonalen geneigt ist. Zusätzlich
oder anstelle der vorgenannten reflektierenden Form kann vorgesehen sein, daß der
die Apertur umgebende, zumindest eine Blendenbereich eine die Wellen zumindest zum
Teil absorbierende Beschaffenheit besitzt.
[0007] Im Falle der Verwendung eines Reflexionsbereiches mit doppelter Sensorstrecken-Länge
hat sich eine Blende als geeignet erwiesen, die beidseitig der Apertur gleichwinkelig
schräggeneigte, z.B. ringförmige Blendenbereiche besitzt, wobei der eine Blendenbereich
Teil einer konkaven und der andere Blendenbereich Teil einer konvexen Ringform ist.
Eine derartige Blende kann aus dünnem Material und sehr raumsparend hergestellt sein.
[0008] Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus dem in der Zeichnung dargestellten
und nachstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen.
[0009] Es zeigt
- Fig. 1
- eine schematisierte Seitenansicht der Dunstabzugshaube,
- Fig. 2
- eine schematisierte Unteransicht dieser Dunstabzugshaube,
- Fig. 3 und 4
- eine vergrößerte Seitenansicht und Draufsicht der Blende und der zugehörigen Schwenklager
gemäß Fig. 1 und 2,
- Fig. 5
- eine stark vergrö3erte Schnittansicht eines Schwenklagers.
[0010] Eine Dunstabzugshaube, wie sie in den Figuren 1 und 2 dargestellt ist, ist für den
typischen Einsatz oberhalb von Kochfeldern in Küchen geeignet. Derartige Kochfelder
sind üblicherweise im wesentlichen quadratisch und weisen vier Kochstellen auf. In
der Fig. 2 sind gestrichelt eine Projektion der Lage dieser Kochstellen 15 auf die
Unterseite der Dunstabzugshaube angedeutet. Für breitere Kochfelder kann eine entsprechend
verbreitert ausgestaltete Dunstabzugshaube zum Einsatz gebracht werden.
[0011] Innerhalb eines Gehäuses 1 der Dunstabzugshaube 2 ist ein elektromotorisch betriebenes
Gebläse 3 angeordnet, welches aus dem Raum 4 Luft ansaugt und damit dort Unterdruck
erzeugt und diese Luft über einen Auslaßstutzen 5 ausbläst. Im unteren Bereich der
Dunstabzugshaube, welcher dem Kochfeld zugewandt ist, ist der Raum 4 durch ein sogenanntes
Fettfilter 6 abgeschlossen, durch welches insbesondere während Brat- und Kochvorgängen
verunreinigte Luft infolge des im Raum 4 herrschenden Unterdrucks hindurchtritt, wobei
die Fett- und sonstigen Verschmutzungspartikel weitestgehend in diesem Fettfilter
6 absorbiert werden. Der Raum 4 ist derart abgeschlossen ausgebildet und das Fettfilter
6 ist derart in eine Aufnahme eingefügt, daß möglichst keine Luft außer über das Fettfilter
angesaugt wird. Für den Fall, daß die Dunstabzugshaube 2 im sogenannten Umluftbetrieb
eingesetzt werden soll, wobei die Abluft über den Ausgangsstutzen 5 wieder in den
Bedienungsraum zurückgeführt wird, ist innerhalb des Raumes 4 ein Kohlefilter 7 einsetzbar,
welches Gerüche zu absorbieren in der Lage ist.
[0012] Unterhalb des Fettfilters 6 ist im Gehäuse der Dunstabzugshaube ein schubladenartiger
Auszug 8 nach vorne herausziehbar angeordnet. In den Figuren ist dieser in der herausgezogenen
Stellung dargestellt. Dieser schubladenartige Auszug 8 ist frontseitig, oben und an
den Seitenwandungen mit festen Wänden versehen. An der Unterseite ist ein Filterelement,
ein sogenanntes Vorfilter 9 eingefügt. Durch die Wandungen des schubladenartigen Auszugs
8 und das Vorfilter 9 wird ein flacher Kanal 10 gebildet, welcher im ausgezogenen
Zustand des schubladenartigen Auszugs 8 im vorderen Bereich des Fettfilters 6 offen
endet. Eine Schürze 11 schließt diesen Kanal 10 hin zum Filter 6 ab.
[0013] Um eine möglichst hohe Reinigungswirkung für die herangeführte, verschmutzte Luft
zu bewirken, muß das Fettfilter 6 möglichst dicht und homogen ausgelegt werden, wodurch
es nicht nur ein hohes Absorptionsvermögen bietet, sondern auch der Luft einen relativ
hohen Strömungswiderstand entgegensetzt. Entsprechend leistungsstark muß der Ventilator
sein, um den erfoderlichen, unter Druck im Raum 4 zur Überwindung dieses Fettfilters
6 durch die zu reinigende Luft zu erzeugen. Vor dem Filter 6 steht dieser Unterdruck
nicht zur Verfügung und so ist bei der vorliegenden Dunstabzugshaube im schubladenartigen
Auszug 8 ein Filterelement zum Einsatz gebracht, welches, um überhaupt durchströmt
zu werden, sehr durchlässig ausgestaltet ist. Damit ist auch das Absorptionsvermögen
dieses Vorfilter 9 relativ gering, was jedoch nicht nur billigend in Kauf genommen
wird, sondern auch gewünscht ist. Die eigentliche Reinigung der verunreinigten Luft,
welche über das Vorfilter 9 geleitet wird, erfolgt nämlich genauso wie die Reinigung
der ansonsten angesaugten Luft im eigentlichen Hauptfettfilter 6. Somit ist es auch
nicht nötig, die Führungen des schubladenartigen Auszugs 8 und dessen Schürze 11 im
Hinblick auf Dichtheit gegen Fehlströmungen besonders auszug estalten. Ein wesentlicher
Unterdruck innerhalb des Kanals 10 wird mangels erheblichem Strömungswiderstand im
Bereich des Vorfilters 9 ohnehin nicht aufgebaut. Das eigentliche Hauptfilter 6 kann
beispielsweise in der Ausführung durch Streckmetall acht- bis zwölf-lagig sein, während
demgegenüber das Vorfilter 9 lediglich zwei bis vier Streckmetall-Lagen aufweist.
Dadurch findet eine geringere Überdeckung der einzelnen Zwischenräume der Streckmetall-Lagen
statt und die Durchlässigkeit ist so gering, daß die durchströmende Luft annähernd
ungehindert, ohne wesentlichen Druckabfall durchtreten kann.
[0014] Innerhalb des Kanals 10, also oberhalb des Vorfilters 9, ist eine nachstehend näher
erläuterte Sensoreinrichtung 12 angeordnet, die von den Kochstellen aufsteigenden
Dunst erfaßt und zur Steuerung der Dunstabzugshaube auswertet. Dadurch, daß durch
das Vorfilter 9 Fett- und sonstige Verschmutzungspartikel, die leicht bei Berührung
mit festen Körpern aus der Luft ausfallen, aufgenommen werden, ist diese Sensoreinrichtung
in diesem Kanal 10 gegen Verunreinigung wesentlich geschützt. Vom entsprechenden Bereich
des Hauptfilters 6 werden im wesentlichen die Verunreinigungsbestandteile der Luft
ausgefiltert, die hauptsächlich deswegen verblieben sind, da ihre Bereitschaft zum
Ausfallen aus der Luft schlechter ist.
[0015] Im unteren rückwärtigen Bereich der Dunstabzugshaube ist eine an der Rückwand längs
sich erstreckende Beleuchtungseinrichtung 13 angeordnet. Im oberen Deckbereich des
schubladenartigen Auszugs 8 sind Bedienungselemente 14 eingefügt, die nur im ausgezogenen
Zustand der Dunstabzugshaube von oben bedienbar sind.
[0016] Als Teil der Sensoreinrichtung 12 ist ein als Wellensender dieneder Piezoschwinger
17 auf der einen Seitenwandung des schubladenartigen Auszugs 8 angeordnet. Dieser
Piezoschwinger 17 ist derart an eine nicht näher erläuterte Schaltungsanordnung angeschaltet,
daß dieser Piezo- schwinger 17 in einer ersten Anschaltphase als Ultraschallsender
und in einer zweiten Schaltphase als Ultraschallsensor bzw. -empfänger wirkt. Auf
der gegenüberliegenden Seite des schubladenartigen Auszugs 8 ist ein Reflexionsbereich
16 für die Ultraschallwellen angeordnet, so daß diese auf den Piezoschwinger von diesem
herkommend auch wieder zurückreflektiert werden. Wie die Fig. 2 ausweist, verläuft
die Sensorstrecke zwischen Piezoschwinger 12 und Reflexionsbereich 16 in einem Bereich,
welcher in Projektion auf ein darunter angeordnetes Kochfeld zwischen den vorderen
und hinteren Kochstellen verläuft. Sowohl der Piezoschwinger 12 als auch der Reflexionsbereich
16 liegen im durch den schubladenartigen Auszug 8 und dessen Filterelement 9 gebildeten
Kanal 10, so daß diese Elemente einer erhöhten Gefahr der Verschmutzung nicht ausgesetzt
sind.
[0017] Mittig zwischen Wellensender/Wellenempfänger 12 und Reflexionsbereich 16 befindet
sich eine Blende 18 mit kreisrunder Apertur 19, die konzentrisch zur Mittelachse der
durch mehrere Linien angedeuteten Sensorstrecke 20 ausgerichtet ist. Diese Blende
18 sowie die damit zusammenhängenden Teile sind anhand der Figuren 3 bis 5 näher verdeutlicht.
[0018] Die Blende 18 besitzt eine Ringform mit ringförmigen Blendenbereichen 21 und 22 rings
um die Apertur 19. Diese Blendenbereiche 21 und 22 besitzen eine schräg geneigte Form
vorzugsweise von 35° gegenüber der Wellenachsen-Orthogonalen (Winkel a), wodurch eine
Reflexion von Wellen hin zum Wellenempfänger 12 ausgeschlossen wird, d.h. diese nicht
zu dem durch die Apertur 19 begrenzten Wellenbündel gehörenden Wellen werden nach
dem Auftreffen auf den Blendenbereichen zur Seite hin reflektiert. Beim Ausführungsbeispiel
besitzt die Blende 18 beidseitig der Apertur 19 verlaufende Blendenbereiche 21, 22,
die auf der einen Seite eine konkave und auf der anderen Seite eine konvexe Form bilden,
wobei die Wandungsstärke der Blende 18 in diesen Blendenbereichen 21/22 konstant ist,
wie deutlich Fig. 4 zeigt. An die ringförmige Blende 18 einstückig angeformt ist ein
Lageransatz 23, der am freien Ende jeweils beidseitig mit einem Paar von federnden
Lagervorsprüngen 24 versehen ist, die jeweils über die seitliche Begrenzung des Lageransatzes
23 leicht hinausragen und dort in jeweils einem Schwenklager 25 gelagert sind. Der
Lageransatz 23 besitzt am unfreien Ende einen Anschlag 26, der in der betriebsbereiten
Stellung der schwenkbaren Blende 18 an einem Frontteil der oberen Begrenzung des Kanals
10 anschlägt und somit diese betriebsbereite Stellung exakt definiert. In etwa diametral
gegenüberliegend an der ringförmigen Blende 18 ebenfalls einstückig angeformt ist
ein freier, federnder Ansatz 27, der in der betriebsbereiten Stellung der Blende gemäß
Fig. 1 sich an dem darunter befindlichen Vorfilter 9 federnd abstützt, wodurch die
Blende 18 in der genannten betriebsbereiten Stellung sicher gehalten ist. Die vorgenannten,
paarweise zusammengestellten Lagervorsprünge 24 greifen in eine Kulissenöffnung 28
von ein Schwenklager für die Blende bildenden Lageraugen 29 ein, welche Lageraugen
durch Verformung der oberen Begrenzung des Kanals 10 des Auszugs 8 ausgebildet sind,
wobei diese Kulissenöffnung 28 sich nach außen hin frei öffnet und damit für einen
Prägevorgang geeignet ist. Die Kulissenöffnungen 28 der beiden Lageraugen 29 sind
zueinander hin offen und nach außen hin durch angeformte Wandungen verschlossen. In
diesen Kulissenöffnungen 28 angeordnet sind Kulissenführungen 30 mit einer langgestreckten,
erhöhten Rastnoppe 31 sowie mit einer vertieften Lagerstelle 32. Wie Fig. 5 deutlich
zeigt, kann die Blende 18 mit den in die Kulissenführung eingreifenden Lagervorsprüngen
24 innerhalb des Schwenklagers 25 um annähernd 90° in Fig. 1 nach unten verschwenkt
werden in die gestrichelte Stellung unter Überwindung der Rastnoppe 31. In der oberen
betriebsbereiten Funktionsstellung rasten die federnden Lagervorsprünge 24 hinter
der Rastnoppe 31 ein, womit die Blende 18 betriebsbereit vorpositioniert ist. Nach
dem Aufsetzen bzw. Hochschwenken des Vorfilters 9 bzw. der diesen Vorfilter 9 tragenden
Halterung des Auszuges 8 wird die Blende 18 durch Druck auf den Ansatz 27 in die exakte
Betriebsstellung gebracht, in welcher der Anschlag 26 - wie erwähnt - am Gehäuse des
Auszuges 8 anschlägt. Um eine unverwechselbare Montage der Blende 18 sicherzustellen
ist am Lageransatz 23 ein etwa halbrunder, scheibenförmiger Kodiersteg 33 angeformt,
der in der korrekten Montagesstellung nach unten ragt und in seitenverkehrter, falscher
Montagestellung ein Verschwenken der Blende 18 unmöglich macht.
1. Dunstabzugshaube mit einem Wellensender und Wellenempfänger, insbesondere Ultraschallgeber
und Ultraschallsensor, und einer Sensorstrecke (20), wodurch der Zustand der Luft
im Ansaugbereich erfaßt und hiervon abhängig eine Steuerung der Dunstabzugshaube bewirkt
wird, dadurch gekennzeichnet, daß in der Sensorstrecke (20) zumindest eine im wesentlichen
konzentrisch zu deren Mittelachse ausgerichtete, das vom Wellensender (17) ausgesandte
Wellenbündel hin zum Wellenempfänger (17) innerhalb einer Apertur (19) begrenzende
Blende (18)angeordnet ist und daß deren die Apertur (19) umgebender Blendenbereich
(21, 22) die außerhalb des die Apertur durchlaufenden Wellenbündels verlaufenden Wellen
eine Einflußnahme auf den Meßwert am Wellenempfänger verhindernd ausblendet.
2. Dunstabzugshaube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Apertur (19)
umgebende Blende (18) im Mittelbereich zwischen Wellensender und Wellenempfänger angeordnet
ist.
3. Dunstabzugshaube nach Anspruch 1 mit einer Sensorstrecke (20), die gebildet wird zwischen
einem Wellensender (17), einem diesem gegenüberliegenden Reflexionsbereich (16) und
einem im Wellensenderbereich liegenden Wellenempfänger (17), dadurch gekennzeichnet,
daß die die Apertur (19) umgehende Blende (18) im Mittelbereich zwischen Wellensender/Wellenempfänger
und Reflexionsbereich angeordnet ist.
4. Dunstabzugshaube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Apertur (19)
umgebende Blendenbereich (21, 22) eine Wellen durch Reflexion hin zumindest zum Wellenempfänger
ausschließende Form besitzt.
5. Dunstabzugshaube nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Apertur (19) umgebende
Blende (18) eine auf diese treffende Wellen durch zur Seite gerichtet reflektierende
Form aufweist.
6. Dunstabzugshaube nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der die Apertur (19) umgebende, zumindest eine Blendenbereich eine die Wellen
zumindest zum Teil absorbierende Beschaffenheit besitzt.
7. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Blende (18) beidseitig der Apertur (19) die außerhalb des Wellenbündels verlaufenden
Wellen ausblendende Blendenbereiche (21, 22) besitzt.
8. Dunstabzugshaube nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Blende (18) mit einem Lageransatz (23) in einem Schwenklager (25) des Haubengehäuses,
vorzugsweise eines schubladenartigen, ein Vorfilter (9) aufweisenden Auszuges (8)
gelagert und in wenigstens zwei Schwenkstellungen verschwenkbar ist.
9. Dunstabzugshaube nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Lageransatz (23)
mittels federnder Lagervorsprünge (24) in als Kulissenführung (30) ausgebildeten Schwenklagern
(25) vorzugsweise lösbar gelagert und in zwei Funktionslagen verrastbar ist.
10. Dunstabzugshaube nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Lageransatz (23)
einen Anschlag (26) zur Abstützung der in der Betriebsstellung verschwenkten Blende
am Haubengehäuse bzw. am Auszug (8) aufweist.
11. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß im
Schwenklagerbereich ein die unverwechselbare Montage der Blende (18) sicherstellender
Kodiersteg (33) vorgesehen ist.
12. Dunstabzugshaube nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Blende (18) einen freien federnden Ansatz (27) besitzt, der sich in der Betriebsstellung
der Blende am Haubengehäuse, vorzugsweise an dem im Auszug austauschbar angeordneten
Vorfilter (9) elastisch abstützt.
13. Dunstabzugshaube nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Blende (18) mit Lageransatz (23, 24) und Ansatz (27) als einstückiges Kunststoffteil
ausgebildet ist.
1. Vapour extraction hood with a wave emitter and wave receiver, particularly ultrasound
emitter and ultrasound sensor, and a sensor path (20), whereby the state of the air
in the induction region is detected and a control of the vapour extraction hood is
effected in dependence thereon, characterised in that at least one aperture element
(18) is arranged in the sensor path substantially concentrically with the centre axis
thereof and confines the wave beam transmitted from the wave emitter (17) to the wave
receiver (17) to be within an aperture (19) and that the aperture element region (21,
22), which surrounds the aperture (19), of the aperture element masks the waves, which
run outside the wave beam passing through the aperture, in the sense of preventing
an influence on the measurement value at the wave receiver.
2. Vapour extraction hood according to claim 1, characterised in that the aperture element
(18) surrounding the aperture (19) is arranged in the middle region between wave emitter
and wave receiver.
3. Vapour extraction hood according to claim 1 with a sensor path (20) which is formed
between a wave emitter (17), a reflection area (16) opposite thereto and a wave receiver
(17) lying in the wave transmission range, characterised in that the aperture element
(18) surrounding the aperture (19) is arranged in the middle region between wave emitter/receiver
and reflection area.
4. Vapour extraction hood according to claim 1, characterised in that the aperture element
region (21, 22) surrounding the aperture (19) has a shape excluding waves by reflection
at least towards the wave receiver.
5. Vapour extraction hood according to claim 4, characterised in that the aperture element
(18) surrounding the aperture (19) has a shape reflecting waves, which are incident
on the element, in direction through to the side.
6. Vapour extraction hood according to one of the preceding claims, characterised in
that the at least one aperture element region surrounding the aperture (19) has a
property of absorbing the waves at least in part.
7. Vapour extraction hood according to one of claims 3 to 6, characterised in that the
aperture element (18) has at both sides of the aperture (19) the aperture element
regions masking out waves running outside the wave beam.
8. Vapour extraction hood according to one of the preceding claims, characterised in
that the aperture element (18) is mounted by a mounting projection (23) in a pivot
bearing (25) of the hood housing, preferably of a drawer-like pull-out (8) having
an upstream filter (9), and is pivotable into at least two pivot settings.
9. Vapour extraction hood according to claim 8, characterised in that the mounting projection
(23) is mounted by means of resilient mounting protrusions (24) in pivot bearings,
which are formed as a slot guide (30), preferably to be detachable and is detentable
in two functional positions.
10. Vapour extraction hood according to claim 9, characterised in that the mounting projection
(23) has an abutment (26) for support at the hood housing or at the pull-out (8) of
the aperture element pivoted into the operational setting.
11. Vapour extraction hood according to one of claims 8 to 10, characterised in that a
code web (33) ensuring the non-interchangeable mounting of the aperture element (18)
is provided in the pivot bearing region.
12. Vapour extraction hood according to one of the preceding claims, characterised in
that the aperture element (18) comprises a free resilient extension (27) which is
resiliently supported at the hood housing in the operational setting of the aperture
element, preferably at the upstream filter exchangeably arranged in the pull-out.
13. Vapour extraction hood according to one of the preceding claims, characterised in
that the aperture plate (18) together with mounting projection (23, 24) and extension
(27) is constructed as an integral synthetic material part.
1. Hotte aspirante pour buée dotée d'un émetteur d'ondes et d'un récepteur d'ondes, en
particulier d'un émetteur d'ultrasons et d'un détecteur d'ultrasons, ainsi que d'un
parcours de détection (20), grâce auxquels l'état de l'air dans la zone d'aspiration
est détecté et une commande de la hotte d'extraction de buée est actionnée en fonction
de cette détection, caractérisée en ce que dans le parcours de détection (20) est
disposé au moins un écran (18) orienté essentiellement concentriquement par rapport
à son axe central et délimitant à l'intérieur d'une ouverture (19) le faisceau d'ondes
émis par l'émetteur d'ondes (17) en direction du récepteur d'ondes (17), et en ce
que la zone (21, 22) de l'écran qui entoure l'ouverture (19) fait écran aux ondes
qui s'étendent à l'extérieur du faisceau d'ondes traversant l'ouverture en empêchant
qu'elles influent sur la valeur de mesure obtenue sur le récepteur d'ondes.
2. Hotte aspirante pour buée selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'écran
(18) entourant l'ouverture (19) est disposé dans la zone située au milieu entre l'émetteur
d'ondes et le récepteur d'ondes.
3. Hotte aspirante pour buée selon la revendication 1, présentant un parcours de détection
(20) formé entre un émetteur d'ondes (17), une zone de réflexion (16) située face
à ce dernier et un récepteur d'ondes (17) situé dans la région de l'émetteur d'ondes,
caractérisée en ce que l'écran (18) qui entoure l'ouverture (19) est disposé dans
la zone située au milieu entre l'émetteur d'ondes/le recepteur d'ondes et la zone
de réflexion.
4. Hotte aspirante pour buée selon la revendication 1, caractérisée en ce que la zone
(21, 22) de l'écran qui entoure l'ouverture (19) présente une forme qui exclut les
ondes par réflexion au moins jusqu'au récepteur d'ondes.
5. Hotte aspirante pour buée selon la revendication 4, caractérisée en ce que l'écran
(18) entourant l'ouverture (19) présente une forme qui réfléchit les ondes incidentes
en étant orientée vers le côté.
6. Hotte aspirante pour buée selon l'une des revendications précédentes, caractérisée
en ce que la au moins une région de l'écran qui entoure l'ouverture (19) est d'une
nature qui absorbe les ondes au moins en partie.
7. Hotte aspirante pour buée selon l'une des revendications 3 à 6, caractérisée en ce
que des deux côtés de l'ouverture (19), l'écran (18) présente des zones d'écran (21,
22) qui font écran aux ondes situées à l'extérieur du faisceau d'ondes.
8. Hotte aspirante pour buée selon l'une des revendications précédentes, caractérisée
en ce que l'écran (18) est monté par une garniture de palier (23) dans un palier de
pivotement (25) du caisson de la hotte, de préférence d'un extracteur (8) en forme
de tiroir et présentant un pré-filtre (9), et peut pivoter dans au moins deux positions
de pivotement.
9. Hotte aspirante pour buée selon la revendication 8, caractérisée en ce que, au moyen
de saillies élastiques de palier (24), la garniture de palier (23) est montée de préférence
de manière libérable dans des paliers de pivotement (25) configurés comme guides à
coulisse (30), et peut être engagée dans deux positions de fonctionnement.
10. Hotte aspirante pour buée selon la revendication 9, caractérisée en ce que, lorsque
l'écran est pivoté dans sa position de travail, la garniture de montage (23) présente
une butée (26) pour le soutenir sur le caisson de la hotte resp. sur l'extracteur
(8).
11. Hotte aspirante pour buée selon l'une des revendications 8 à 10, caractérisée en ce
qu'une ailette de codage (33) qui empêche le montage de l'écran (18) dans le mauvais
sens est prévue dans la région du palier de pivotement.
12. Hotte aspirante pour buée selon l'une des revendications précédentes, caractérisée
en ce que, lorsque l'écran se trouve en position de travail, l'écran (18) présente
une garniture élastique libre (27) qui s'appuie élastiquement sur le caisson de la
hotte et de préférence sur le pré-filtre (9) remplaçable disposé dans l'extracteur.
13. Hotte aspirante pour buée selon l'une des revendications précédentes, caractérisée
en ce que l'écran (18) est configuré d'une seule pièce avec la garniture de palier
(23, 24) et la garniture (27), sous la forme d'un composant en matière plastique.

