[0001] Die Erfindung betrifft eine Düsenpatrone, die in der Aufnahmeöffnung einer Fördervorrichtung
für fließfähige, insbesondere rieselfähige oder pulverförmige Stoffe montiert ist,
mit einem Gehäuse, welches einen Zuströmkanal aufweist, in welchem ein gasdurchlässiger
Sintermetallkörper sitzt, durch den ein gasförmiges Fluid in die Fördervorrichtung
einströmt. Eine solche Düsenpatrone ist beispielsweis aus der DE 41 28 165 A1 bekannt.
Darüber hinaus betrifft die Erfindung vorteilhafte Verwendungen einer derartigen Düsenpatrone.
[0002] Eine andere Düsenpatrone ist aus der EP 0 485 726 bekannt. Diese bekannte Düse ist
zum Injizieren von Gas in die Kavität eines Kunststoffformwerkzeuges, insbesondere
einer Spritzgußform, bestimmt. Bei der bekannten Düse sitzt der Sintermetallkörper
nach Art eines Stopfens in dem der Gasversorgungsleitung zugeordneten Endabschnitt
des Zuströmkanals. In dieser Stellung ist er durch eine in das Gehäuse der Düsenpatrone
von der dem Werkzeug zugeordneten Stirnseite her eingeschraubten Hülse gehalten.
[0003] Der Sintermetallkörper der bekannten Düsenpatrone ermöglicht bei bestimmungsgemäßem
Gebrauch das Einblasen von Gas während der Herstellung von Kunststoffformteilen. Gleichzeitig
verhindert er bei einem Druckabfall in der Gasversorgungsleitung das Eindringen von
fließfähigem Kunststoff. Der Versuch, den bekannten Düsenpatronen entsprechende Düsenpatronen
an einer Fördervorrichtung der für pulverförmige, rieselfähige Stoffe zu verwenden,
hat jedoch gezeigt, daß derartige Düsen sehr schnell verschleißen und nur bis zu einem
relativ geringen Verschleiß störungsfrei funktionieren. Sobald sich ein Verschleiß
einstellt, besteht die Gefahr, daß der Sintermetallkörper verstopft oder von dem auf
seiner Stirnfläche anstehenden Material durchbrochen wird.
[0004] Bei der pneumatischen Druckförderung von rieselfähigen, insbesondere pulverförmigen
Materialien, wie sie beispielsweise in Anlagen zur Roheisenentschwefelung eingesetzt
werden, besteht ein weiteres Problem darin, daß diese Materialien zum Zusammenbacken
und zum Haften an den Wandungen des Druckförderers neigen. Das Haftenbleiben des Materials
führt dazu, daß das anhaftende Material schließlich nicht mehr fließfähig ist.
[0005] Eine Vorrichtung zum Fördern von Pulver aus einem Behälter ist aus der französischen
Offenlegungsschrift FR-A-2 637 880 bekannt. Diese Vorrichtung weist zum einen ein
äußeres Rohrstück auf, das mit einer Rohrleitung verbunden ist, in der das Produkt
gefördert wird. In diesem äußeren Rohrstück ist zum anderen ein inneres Rohrstück
eingesetzt, das mit dem Behälter verbunden ist, in dem das zu transportierende Gut
gelagert wird.
[0006] An der Stelle der Überlappung der beiden Rohrstücke weist das äußere Rohrstück an
seiner Innenseite eine umlaufende Nut auf, die, über eine an sie angeschlossene Leitung,
mit einer Pumpe für ein Transportfluid verbunden ist. Ausgehend von dieser umlaufenden
Nut besteht zwischen den Rohrstücken ein umlaufender Spalt, der am Ende des inneren
Rohrstücks zwischen dem inneren und dem äußeren Rohrstück eine Düse bildet. Durch
diese Düse wird das Transportfluid in das Innere des Rohrleitungssystems geführt,
wodurch das zu transportierende Gut weiter gefördert wird. Nachteilig bei dieser Vorrichtung
ist, daß die Düse offen ist und somit bei Stillstandszeiten mit dem in dem Rohrleitungssystem
befindlichen Material verstopfen kann.
[0007] Um ein gleichmäßiges Abfließen des rieselfähigen, insbesondere pulverförmigen Materials
sicherzustellen, ist beispielsweise in der deutschen Offenlegungsschrift 1 909 219
vorgeschlagen worden, ein Fluidisierungsgas, beispielsweise Argon, im Bereich eines
zwischen dem Druckförderer und der Transportleitung für das rieselfähige Material
angeordneten Auslaufkonus über eine Vielzahl von Düsen in das Material einzudüsen.
Auf diese Weise wird das Material aufgelockert, so daß es störungsfrei aus dem Auslaufkonus
abfließen kann.
[0008] Der bekannte Auslaufkonus weist doppelt ausgebildete Wandungen auf. Seine Innenwandung
ist mit einer Vielzahl von Düsenbohrungen versehen, während seine außenliegende Wandung
eine Anschlußöffnung für eine Gasversorungsleitung aufweist. Fluidisierungsgas, das
in den Zwischenraum zwischen der äußeren und inneren Wandung des Konus einströmt,
verteilt sich dort, so daß ein annähernd gleicher Volumenstrom aus jeder der Düsenöffnungen
in das sich in dem Auslaufkonus befindende Material eingedüst wird.
[0009] Bei der praktischen Erprobung bekannter Auslaufkonen der voranstehend erläuterten
Art ist festgestellt worden, daß nach einer gewissen Betriebsdauer trotz einer stetigen
Bedüsung mit einem Fluidisierungsgas Probleme beim Austrag des Materials aus dem Druckfördergefäß
entstehen. Als Ursache für diese Probleme stellten sich verstopfte oder übermäßig
verschlissene Düsen heraus, an denen das Auflockerungsgas nur punktuell in den Konus
eintritt.
[0010] Die voranstehend genannten Verschleißerscheinungen machen es erforderlich, die bekannten
Auslaufkonen in relativ kurzen Zeitabständen zu warten. Dabei bringt jede Wartung
den Stillstand der mit dem entsprechenden Druckförderer verbundenen Anlage mit sich.
Die durch den Stillstand der betreffenden Anlagen verursachten Kosten werden zusätzlich
dadurch erhöht, daß auch während der Betriebspausen ständig Fluidisierungsgas durch
eine große Anzahl von Düsen gefördert werden muß, um deren Verstopfen zu verhindern.
[0011] Neben dem voranstehend erläuterten Auslaufkonus ist ein weiterer Fülltrichter für
staubförmiges oder körniges Schüttgut aus dem Deutschen Gebrauchsmuster G 87 06 949
bekannt. Bei diesem bekannten Fülltrichter wird Fluidisierungsgas über lösbar an ihm
befestigte Düsenpatronen eingeblasen.
[0012] Eine andere Vorrichtung zum Fördern von Pulver aus einem Behälter ist aus der deutschen
Offenlegungsschrift DE 40 21 674 A1 bekannt. Diese Vorrichtung weist einen Düsenkopf
auf, der vertikal von oben in das Gefäß eingeführt wird. Bei einer derartigen Anordnung
eines Düsenkopfes stellt sich das Problem des Verstopfens der einzelnen Düsen nicht
aufgrund des vertikal von oben erfolgenden Einführens des Düsenkopfes.
[0013] In der DE 37 19 530 A1 wird schließlich im Zusammenhang mit einem pneumatischen Fördergerät
darauf hingewiesen, daß in der Vergangenheit versucht worden ist, Sintermetallplatten
im Zusammenhang mit dem Eindüsen eines Fluids zu verwenden. Gleichzeitig wird jedoch
von einer solchen Verwendung abgeraten, da sich in der Praxis gezeigt habe, daß derartige
Sinterplatten innerhalb kurzer Zeit undurchlässig und damit unbrauchbar werden.
[0014] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Düsenpatrone der eingangs genannten
zu schaffen, welche problemlos auch an Fördervorrichtung für pulverförmige, rieselfähige
Materialien über eine lange Betriebsdauer eingesetzt werden kann und eine hohe Betriebssicherheit
gewährleistet.
[0015] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
- daß der Sintermetallkörper mit seinem der Fördervorrichtung zugeordneten, stirnseitigen
Endabschnitt zumindest teilweise in der Aufnahmeöffnung sitzt, und
- daß der Zuströmkanal in Strömungsrichtung des Fluids unmittelbar vor dem Sintermetallkörper
nach Art einer Düsenbohrung verengt ist.
[0016] Vorteilhafterweise sollte der Sintermetallkörper hochporös ausgebildet sein.
[0017] Dadurch, daß die Düsenpatrone einen gasdurchlässigen Sintermetallkörper aufweist,
den in der Aufnahmeöffnung der Fördervorrichtung sitzt, ist sichergestellt, daß bei
einer Betriebspause bzw. einer Neubefüllung der Fördervorrichtung, während der ggf.
kein Fluidisierungsgas in die Fördervorrichtung eingedüst wird, kein von der Fördervorrichtung
gefördertes Material in die Düsenpatronen eindringt.
[0018] Der Sinterkörper wirkt dabei wie ein Rückschlagventil, welches einen Fluidstrom in
Richtung des Innern des Auflaufkonus ermöglicht, gleichzeitig aber ein Eindringen
des Materials in die Gasleitung verhindert. Die bei den bekannten Auslaufkonen vorhandene
Gefahr der Verstopfung oder des unverhältnismäßig großen Verschleißes einzelner Düsen
besteht daher nicht.
[0019] Zusätzlich ist dadurch, daß die erfindungsgemäße Düsenpatrone eine auf der der Gasversorgung
zugeordneten Seite des Sintermetallkörpers angeordnete Düsenbohrung aufweist, sichergestellt,
daß die Größe des durch den Sintermetallkörper in die Fördervorrichtung einströmenden
Gasvolumenstroms gezielt gesteuert werden kann. So können beispielsweise an solchen
Abschnitten der Fördervorrichtung, in denen zum Auflockern des durch die Fördervorrichtung
geförderten Materials große Volumenströme benötigt werden, Düsenpatronen mit Bohrungen
von größerem Durchmesser eingesetzt werden, während in anderen Bereichen Düsenpatronen
mit Bohrungen von kleinerem Durchmesser eingesetzt werden.
[0020] Schließlich wird dadurch, daß erfindungsgemäß das Fluidisierungsgas zunächst über
eine Düsenbohrung in den Sintermetallkörper und von dort aus in die Fördervorrichtung
strömt, die Betriebssicherheit erhöht, da diese Anordnung auch dann noch einen ausreichenden
Gasvolumenstrom gewährleistet, wenn der Sintermetallkörper verschlissen oder gebrochen
ist.
[0021] Durch das Eindüsen des Fluidisierungsgases in die Fördervorrichtung über einen Sinterkörper
werden sowohl während des normalen Betriebs als auch während der Betriebspausen und
des Neubefüllens erhebliche Mengen an Fluidisierungsgas eingespart. Dies wird während
des Betriebs durch das Eindüsen des Gases in einer Vielzahl von harten Einzelstrahlen
erreicht, die aufgrund der von ihnen überstrichenen großen Fläche eine hohe Effektivität
hinsichtlich der Fluidisierungswirkung haben. Während der Betriebspausen und des Neubefüllens
dagegen kann eine Bedüsung der Fördervorrichtung mit Fluidisierungsgas vollständig
unterbleiben, da der Sintermetallkörper ein Eindringen des Materials in den Düsenkörper
verhindert. Bei praktischen Versuchen hat sich herausgestellt, daß auf diese Weise
die Fluidisierungsgaskosten für eine mit erfindungsgemäß ausgestalteten Düsenpatronen
ausgestattete Fördervorrichtung gegenüber einer entsprechenden herkömmlichen Fördervorrichtung
um bis zu 95% gesenkt werden konnten.
[0022] Vorteilhafterweise sollte die Größe der Düsenbohrungen aller Düsenpatronen so ausgelegt
sein, daß durch alle Düsen zusammen bei maximal möglichem Fluiddruck die höchstens
erforderliche Fluidmenge austreten kann.
[0023] Eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Düsenpatrone ist dadurch gekennzeichnet,
daß nur die der Fördervorrichtung zugeordnete und die in den Innenraum der Fördervorrichtung
hineinragende Stirnfläche gasdurchlässig ist, während die restlichen, nicht in die
Fördervorrichtung reichenden Abschnitte gasdicht gegenüber der Umgebung abgeschlossen
sind.
[0024] Bei einer derartigen Ausgestaltung des Sintermetallkörpers ist sichergestellt, daß
das unter hohem Druck in die Fördervorrichtung einströmende Fluidisierungsgas in einer
Vielzahl von harten Einzelstrahlen annähernd halbbogenförmig in die Fördervorrichtung
eingedüst wird, wobei sowohl die Richtung der Einzelstrahlen als auch die Fläche,
über die die Einzelstrahlen austreten, definiert ist. Je nach Anwendungsfall kann
dabei die betreffende Stirnfläche des Sintermetallkörpers eben, halbkugelförmig oder
in einer anderen geeigneten Form ausgebildet sein.
[0025] Je nach der örtlichen Gegebenheit kann es günstig sein, wenn die der Fördervorrichtung
zugeordnete Stirnfläche des Sintermetallkörpers eben, konisch oder konvex oder in
anderer Weise sphärisch gekrümmt ausgebildet ist. Auf diese Weise kann die Verteilung
und die Strömungsrichtung der in die Fördervorrichtung eintretenden Gasstrahlen optimal
an die jeweiligen räumlichen Gegebenheiten angepaßt werden.
[0026] Durch die Verwendung von Düsenpatronen zum Eindüsen von Fluidisierungsgas an einem
Auslaufkonus kann auf dessen doppelwandige Ausführung verzichtet werden. Gleichzeitig
können die einzelnen Düsenpatronen auf einfache Weise gewartet werden, da sie von
außen an dem Auslaufkonus befestigbar sind. Dies gilt insbesondere dann, wenn die
Düsenpatronen lösbar an dem Auslaufkonus befestigt sind.
[0027] Ein weiterer Vorteil der Verwendung von erfindungsgemäß ausgestalteten Düsenpatronen
an einem Auslaufkonus besteht darin, daß es mit einem derart ausgestatteten Auslaufkonus
beispielsweise bei der Auflockerung von Roheisenentschwefelungsstoffen möglich ist,
geringe Austragsregelspalten und somit geringe Austragsmengen zu fahren. Dies wird
durch die geringen Gasmengen erreicht, welche zur Auflockerung der entsprechenden
Stoffe in dem erfindungsgemäßen Auslaufkonus benötigt werden. Anders als bei den bekannten
Auslaufkonen mit herkömmlicher Auflockerung, bei der erheblich größere Gasmengen benötigt
werden, verdrängt das Auflockerungsgas im Bereich des Austrittspalts bei dem erfindungsgemäßen
Auslaufkonus erst bei sehr geringen Spaltweiten.
[0028] Die Handhabung eines mit erfindungsgemäß ausgebildeten Düsenpatronen ausgestatteten
Auslaufkonus kann zusätzlich dadurch vereinfacht werden, daß der Auslaufkonus in mindestens
ein oberes und ein unteres Teil geteilt ist und daß beide Teile lösbar miteinander
verbunden sind. Diese Ausgestaltung des Auslaufkonus ermöglicht es in dem Fall, daß
die relativ kleine Austrittsöffnung des Konus verstopft ist, den unteren, hinsichtlich
seines Gewichtes leichter handhabbaren Teil des Konus, in dem sich die Austrittsöffnung
befindet, von dem schwereren oberen Teil zu lösen, ohne daß der Auslaufkonus als Ganzes
von dem zugehörigen Druckförderer getrennt werden muß.
[0029] Ebenso vorteilhaft wie die Verwendung erfindungsgemäßer Düsenpatronen an einem Auslaufkonus
eines Druckfördergefäßes ist deren Verwendung an einer Dichtstromförderleitung. Bei
der Dichtstromförderung wird im Gegensatz zu der Dünnstromförderung die Förderleitung
von einer unter Gasdruck stehenden Leitung begleitet, die an vielen Stellen mit der
Förderleitung zur Fluidisierung des darin geförderten Materials verbunden ist.
[0030] Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer Ausführungsbeispiele darstellenden Zeichnung
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen an einem Druckförderer für eine Roheisenentschwefelungsanlage eingesetzten Auslaufkonus
im Längsschnitt;
- Fig. 2
- den Auslaufkonus nach Fig. 1 in einer Ansicht von oben;
- Fig. 3
- eine an dem Auslaufkonus nach den Fig. 1 und 2 eingesetzte Düsenpatrone im Längsschnitt;
- Fig. 4
- eine Roheisenentschwefelungsanlage in schematischer Ansicht,
- Fig. 5
- eine Dichtstromförderstrecke in schematischer Seitenansicht,
- Fig. 6
- die Dichtstromförderstrecke nach Fig. 5 in einer ausschnittsweisen, vergrößerten Schnittansicht.
[0031] Der in den Figuren 1 bis 4 gezeigte Auslaufkonus 1 ist an der Auslaßöffnung jeweils
eines Druckfördergefäß 2,3 angeschlossen und weist eine im wesentlichen konische Form
auf, deren Durchmesser vom Einlaufbereich 6 zum Auslaufbereich 7 des Auslaufkonus
1 hin abnimmt. Aus dem Druckförderbehälter 2 wird über den an ihn angeschlossenen
Auslaufkonus 1 beispielsweise pulverförmiges Karbit über eine Abströmleitung 8 in
eine Roheisenschmelze 9 geleitet, wobei das pulverförmige Karbit mit ebenfalls feinkörnigem
Magnesium vermischt wird, das aus dem zweiten Druckförderbehälter 3 über den daran
angeschlossenen Auslaufkonus 1 in die Abströmleitung 8 gefördert wird.
[0032] Der Auslaufkonus 1 weist jeweils eine Vielzahl von Düsenöffnungen 11 auf, die in
die einwandig ausgebildete konische Wandung 12 des Auslaufkonus 1 eingeformt sind.
Konzentrisch zu jeder der Düsenöffnungen 11 angeordnet ist über ein Anschraubgewinde
13 jeweils eine Düsenpatrone 20 lösbar an der Außenseite der Wandung 12 befestigt.
Die Düsenpatrone 20 ist über jeweils eine Verbindungsleitung 14 an eine Gasversorgungsleitung
15 angeschlossen, die als Ringleitung ausgebildet ist und alle Düsenpatronen 20 mit
Fluidisierungsgas versorgt. Die Gasversorgungsleitung 15 ist über ein Feinstfilter
16 und ein Regelventil 17 mit einer Gasleitung 18 für das Fluidisierungsgas verbunden.
[0033] Die Düsenpatronen 20 bestehen jeweils aus einem hochporösem Sintermetallkörper 21,
dessen vorderer stiftförmig ausgebildeter Abschnitt 21a einen gegenüber seinem hinteren
Abschnitt 21b geringeren Durchmesser aufweist. Der vordere Abschnitt 21a des Sintermetallkörpers
21 ragt mit dem größeren Teil seiner Länge über die Stirnseite 22a eines Einschraubkörpers
22 frei hinaus. Die Seitenflächen 21c der nicht in den Auslaufkonus 1 ragenden Abschnitte
des Sintermetallkörpers 21 sind durch mechanische Bearbeitung gasdicht ausgebildet,
während seine vordere Stirnfläche 21d und die Seitenflächen seines im an dem Auslaufkonus
1 montierten Zustand frei in den Auslaufkonus 1 ragenden Abschnitts 21d' eine Vielzahl
von feinsten, gasdurchlässigen Öffnungen aufweist.
[0034] Bei an dem Auslaufkonus 1 befestigten Düsenpatronen 20 ragt mindestens die Stirnseite
21d des Sintermetallkörpers 21 und der gasdurchlässige Abschnitt 21d' in den Auslaufkonus
1, so daß das Fluidisierungsgas in einer Vielzahl von harten Einzelstrahlen in das
pulverförmige Material eingedüst wird. Von der hinteren Stirnfläche 21e des Sintermetallkörpers
ist eine zentrale offenporige Einsenkung 21f in den Sintermetallkörper 21 eingeformt,
die zum gleichmäßigen Einleiten des Fluidisierungsgases in den Sintermetallkörper
21 dient.
[0035] Der Einschraubkörper 22 weist eine in seine hintere Stirnfläche 22b eingeformte Einsenkung
22c auf, die in einer die vordere Stirnseite 22a des Einschraubkörpers 22 durchdringenden
Durchgangsbohrung mündet. In den hinteren Abschnitt der Einsenkung 22b ist ein Innengewinde
eingeformt, in das der vordere Abschnitt eines Düsenkörpers 23 eingeschraubt ist.
Im vorderen Abschnitt der Einsenkung 22b des Einschraubkörpers 22 sitzt der verbreiterte
Abschnitt 21b des Sintermetallkörpers 21, der über Ringdichtungen 24 gegenüber der
Umgebung abgedichtet ist.
[0036] Der Düsenkörper 23 weist ebenfalls eine ausgehend von seiner hinteren Stirnseite
23a in ihn eingeformten Zuströmkanal 23b auf, der in Strömungsrichtung F des Fluidisierungsgases
in einer Düsenbohrung 23c endet. Die Düsenbohrung 23c mündet auf der vorderen dem
Sintermetallkörper 21 zugeordneten Stirnseite 23e des Düsenkörpers 23. In den Zuströmkanal
23b des Düsenkörpers 23 endet die jeweilige Versorgungsleitung 13, die mit einer Überwurfmutter
25 und einer Quetschdichtung 26 fest und dicht mit dem Düsenkörper 23 verbunden ist.
[0037] Der Auslaufkonus 1 ist in einen oberen Teil 30 und einen unteren Teil 31 geteilt,
wobei beide Teile 30,31 mittels Schraubverbindungen 32 lösbar miteinander verbunden
sind. Dabei ist der untere Teil 31 sowohl hinsichtlich seiner Abmessungen als auch
hinsichtlich seines Gewichtes erheblich kleiner als der obere Teil 30 des Auslaufkonus.
[0038] Die Teilung des Auslaufkonus 1 in den oberen und unteren Teil 30,31 und die lösbare
Verbindung der beiden Teile 30,31 ermöglicht es bei einer Verstopfung der Austrittsöffnung
33 des Auslaufkonus 1 den unteren Teil 31 von dem oberen Teil 30 zum Reinigen der
Austrittsöffnung zu lösen.
[0039] Die Reglung des aus den Druckfördergefäßen 2,3 austretenden Volumenstroms an pulverförmigem
oder feinkörnigem Material erfolgt durch eine nicht gezeigte, herkömmliche Regeleinrichtung.
[0040] Die in den Figuren 5 und 6 gezeigte Förderstrecke 100 ist an ein Druckfördergefäß
101 angeschlossen. Aufgrund ihrer Länge ist sie in Abschnitte 100A, 100B und 100C
unterteilt. Das aus dem Druckfördergefäß 101 ausgetragene Materialvolumen kann über
ein Austragregelventil 102 eingestellt werden.
[0041] Parallel zu der Förderstrecke 100 ist eine Transportgasleitung 103 verlegt. Der durch
die Transportgasleitung 103 strömende Gasvolumenstrom ist über ein Transportgasventil
104, einen Mengenregler 105 und einen Druckregler 106 regelbar. Jeder der Abschnitte
100A, 100B, 100C wird zusätzlich über eine Sekundärversorgung mit Transportgas versorgt,
wobei die Sekundärversorgung jeweils über ein Feinstfilter 108a,108b,108c ein Ventil
109a,109b,109c und einen Druckregler 110a,110b,110c regelbar ist.
[0042] In regelmäßigen Abständen x sind erfindungsgemäß ausgebildete Düsenpatronen 111 in
Ausnahmeöffnungen 112 der Förderstrecke 100 eingeschraubt. Dabei sind die Stirnflächen
der Düsenpatronen 111 derart angeordnet, daß die Hauptstrahlrichtung des Fluidisierungsgases
im wesentlichen rechtwinklig zur Längsachse L der Förderstrecke 100 ausgerichtet ist.
Bei einer vertikalen Ausrichtung der Förderstrecke werden die Düsenpatronen sich gegenüberliegend
und um 90° versetzt montiert.
[0043] Der Druckabfall in der Transportgasleitung 103 kann mittels jedem Abschnitt 100A,100B,100C
zugeordneter Druckabfallregler 113a,113b,113c eingestellt und kontrolliert werden.
[0044] Die erfindungsgemäß ausgestattete Förderstrecke arbeitet wie folgt:
[0045] Beim Neuanfahren der noch leeren Förderstrecke ist der Druckförderer 101 mit Fördergut
befüllt und steht unter einem Überdruck. Das Austragventil 102 und das Transportgasventil
104 sind geöffnet. Der Druckregler 106 läßt mit dem ihm vorgeschalteten Mengenregler
105 eine bestimmte Gasmenge bis zu einem bestimmten maximalen Gasdruck in die Transportgasleitung
103 einströmen. Innerhalb kurzer Zeit nach dem Öffnen des Ventils 104 werden nacheinander
das Ventil 109a, etwas später das Ventil 109b und, wiederum zeitverzögert, das Ventil
109c geöffnet. Über die den Ventilen 109a,109b,109c zugeordneten Regeleinrichtungen
kann die Menge und der Druck des zusätzlich in den jeweiligen Abschnitt der Transportleitung
100 einströmenden Transportgases geregelt werden.
[0046] Beim Wiederanfahren der Transportstrecke, beispielsweise nach der Neubefüllung des
Druckförderers 101, wird das noch in der Förderstrecke befindliche Gut durch ein entgegen
der Flußrichtung G erfolgendes zeitversetztes Öffnen der Ventile 109a,109b,109c und
das damit einhergehende zeitversetzt einsetzende Einströmen von harten Fluidgasstrahlen
wieder in Bewegung versetzt.
1. Düsenpatrone (20 ; 111), die in der Aufnahmeöffnung (11,112) einer Fördervorrichtung
(1,100) für fließfähige, insbesondere rieselfähige oder pulverförmige Stoffe montiert
ist, mit einem Gehäuse, welches einen Zuströmkanal (23b) aufweist, in welchem ein
gasdurchlässiger Sintermetallkörper (21) sitzt, durch den ein gasförmiges Fluid in
die Fördervorrichtung (1,100) einströmen kann,
dadurch gekennzeichnet,
- daß der Sintermetallkörper (21) mit seinem der Fördervorrichtung (1,100) zugeordneten,
stirnseitigen Endabschnitt zumindest teilweise in der Aufnahmeöffnung (11,112) sitzt,
und
- daß der Zuströmkanal (23b) in Strömungsrichtung (F) des Fluids unmittelbar vor dem
Sintermetallkörper (21) nach Art einer Düsenbohrung (23c) verengt ist.
2. Düsenpatrone nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Sintermetallkörper (21) mindestens mit seinem der Fördervorrichtung zugeordneten
Endabschnitt frei über die der Fördervorrichtung (1,100) zugeordnete Stirnseite (22a)
des Gehäuses ragt.
3. Düsenpatrone nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sintermetallkörper (21) mit mehr als der Hälfte seiner Länge frei über die der
Fördervorrichtung zugeordnete Stirnseite (22a) des Gehäuses hinaussteht.
4. Düsenpatrone nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die der Fördervorrichtung zugeordnete Stirnfläche (21d) des Sintermetallkörpers (21)
gasdurchlässig ist, während die seitlichen Umfangsflächen (21c) mindestens des in
die Fördervorrichtung (1,100) ragenden Endabschnitts (21a) des Sintermetallkörpers
(21) gasdicht ausgebildet sind.
5. Düsenpatrone nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Sintermetallkörper (21) hochporös ausgebildet ist.
6. Düsenpatrone nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsenpatrone (20) lösbar an der Fördervorrichtung befestigt ist.
7. Düsenpatrone nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse mindestens aus einem in die Aufnahmeöffnung (11,112) der Fördervorrichtung
einschraubbaren Einschraubkörper (22) und einem den Zuströmkanal (23b) und die Düsenbohrung
(23c) aufnehmenden Düsenkörper (23) gebildet ist.
8. Düsenpatrone nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in den Zuströmkanal (23b) das Ende einer Fluidleitung (14) einsteckbar ist und daß
die Fluidleitung (14) durch eine auf das Gehäuse aufschraubbare Überwurfmutter (25)
in dem Zuströmkanal (23b) gehalten ist.
9. Düsenpatrone nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die der Fördervorrichtung zugeordnete Stirnfläche (21d) des Sintermetallkörpers (21)
eben, konisch oder konvex ausgebildet ist.
10. Düsenpatrone nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Sintermetallkörper (21) eine zentral angeordnete, ausgehend von seiner dem Zuströmkanal
(23b) zugeordneten Stirnfläche (31e) eingeformte Einsenkung (21f) aufweist, in die
das aus der Düsenbohrung (23c) austretende Gas einströmt.
11. Verwendung einer Düsenpatrone nach einem der Ansprüche 1 bis 10 zum Eindüsen eines
gasförmigen Fluids in einen Auslaufkonus (1) einer Fördereinrichtung für fließfähige,
insbesondere rieselfähige oder pulverförmige Stoffe.
12. Verwendung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslaufkonus (1) in mindestens ein oberes und ein unteres Teil (30,31) geteilt
ist und daß das obere Teil (30) lösbar mit dem unteren Teil (31) verbunden ist.
13. Verwendung einer Düsenpatrone nach einem der Ansprüche 1 bis 10 zum Eindüsen eines
gasförmigen Fluids in eine Förderleitung (100) für eine Dichtstromförderung.
14. Verwendung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß über in regelmäßigen Abständen zueinander angeordnete Düsenpatronen (20) ein gasförmiges
Fluid in die Förderleitung (100) einströmt.
15. Verwendung nach einem der Ansprüche 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß ein aus den Düsenpatronen (20) austretender Strahl des gasförmigen Fluids im wesentlichen
rechtwinklig zur Längsachse der Förderleitung (100) ausgerichtet ist.
16. Verwendung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Fluidgasversorgung der Düsenpatronen einzeln oder gruppenweise regelbar ist.
1. A nozzle cartridge (20; 111) which is mounted in the receiving opening (11, 112) of
a conveying device (1, 100) for free-flowing, more particularly pourable or pulverulent
materials and having a casing having an inflow channel (23b) in which a gas-permeable
sintered metal body (21) is disposed through which a gaseous fluid can flow into the
conveying device (1, 100),
characterised in that
- the sintered metal body (21) is disposed at least partially in the receiving opening
(11, 112) by its end face end portion associated with the conveying device (1, 100),
and
- the inflow channel (23b) is narrowed after the fashion of a nozzle bore (23c) in
the direction of flow (F) of the fluid immediately upstream of the sintered metal
body (21).
2. A nozzle cartridge according to claim 1,
characterised in that the sintered metal body (21) extends freely beyond the casing end face (22a) associated
with the conveying device (1, 100) at least by its end portion associated with the
conveying device.
3. A nozzle cartridge according to claim 2,
characterised in that the sintered metal body (21) projects freely beyond the casing end face (22a) associated
with the conveying device by more than half its length.
4. A nozzle cartridge according to one of the preceding claims,
characterised in that the end face (21d) of the sintered metal body (21) associated with the conveying
device is permeable to gas, while the lateral peripheral faces (21c) at least of the
end portion (21a) of the sintered metal body (21) extending into the conveying device
(1, 100) are constructed gas-tight.
5. A nozzle cartridge according to one of the preceding claims,
characterised in that the sintered metal body (21) is constructed highly porous.
6. A nozzle cartridge according to one of the preceding claims,
characterised in that the nozzle cartridge (20) is attached releasably to the conveying device.
7. A nozzle cartridge according to claim 6,
characterised in that the casing is formed at least by a screw member (22) screwable into the receiving
opening (11, 112) of the conveying device, and a nozzle member (23) receiving the
inflow channel (23b) and the nozzle bore (23c).
8. A nozzle cartridge according to one of the preceding claims,
characterised in that the end of a fluid line (14) can be inserted in the inflow channel (23b), and the
fluid line (14) is retained in the inflow channel (23b) by a cap nut (25) screwable
on to the casing.
9. A nozzle cartridge according to one of the preceding claims,
characterised in that the end face (21d) of the sintered metal member (21) associated with the conveying
device is constructed flat, conical or convex.
10. A nozzle cartridge according to one of the preceding claims,
characterised in that the sintered metal member (21) is formed with a central depression (21f), starting
from its end face (31e) associated with the inflow channel (23b), into which the gas
emerging from the nozzle bore (23c) flows.
11. Use of a nozzle cartridge according to one of claims 1 to 10 for the injection of
a gaseous fluid into a discharge cone (1) of a conveying device for free-flowing,
more particularly pourable or pulverulent materials.
12. Use according to claim 11,
characterised in that the discharge cone (1) is divided into at least one upper and one lower portion (30,
31), the upper portion (30) being releasably connected to the lower portion (31).
13. Use of a nozzle cartridge according to one of claims 1 to 10 for injecting a gaseous
fluid into a conveying line (100) for a dense flow conveying.
14. Use according to claim 13,
characterised in that a gaseous fluid flows into the conveying line (100) via nozzle cartridges (20) disposed
at regular intervals from one another.
15. Use according to one of claims 13 or 14,
characterised in that a jet of the gaseous fluid emerging from the nozzle cartridges (20) is directed substantially
at right angles to the longitudinal axis of the conveying line (100).
16. Use according to one of claims 13 to 15,
characterised in that the fluid gas supply of the nozzle cartridges can be controlled individually or in
groups.
1. Cartouche de buse (20; 111) montée dans l'ouverture réceptrice (11, 112) d'un dispositif
convoyeur (1, 100) pour matériaux fluides, en particulier pour matériaux poudreux
ou pulvérulents, comportant un boîtier contenant un canal d'amenée (23b) dans lequel
se loge un corps (21) en métal fritté perméable aux gaz, corps à travers lequel un
fluide gazeux peut affluer dans le dispositif convoyeur (1, 100),
caractérisée en ce que
- la partie terminale frontale du corps (21) en métal fritté, qui est tournée vers
le dispositif convoyeur (1, 100), se loge au moins partiellement dans l'ouverture
réceptrice (11, 112), et que
- le canal d'amenée (23b) se resserre immédiatement avant le corps (21) en métal fritté,
dans le sens de l'écoulement (F) du fluide, à la manière d'un orifice d'étranglement
(23c).
2. Cartouche de buse selon la revendication 1, caractérisée en ce que le corps (21) en
métal fritté fait saillie, du moins par sa partie terminale, qui est tournée vers
le dispositif convoyeur, au-dessus de la face frontale (22a) du boîtier, qui est tournée
vers le dispositif convoyeur (1, 100).
3. Cartouche de buse selon la revendication 2, caractérisée en ce que le corps (21) en
métal fritté fait saillie, sur plus de la moitié de sa longueur, au-dessus de la face
frontale (22a) du boîtier, qui est tournée vers le dispositif convoyeur.
4. Cartouche de buse selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que
la face frontale (21d) du corps (21) en métal fritté, qui est tournée vers le dispositif
convoyeur, est perméable aux gaz, alors que les surfaces périphériques latérales (21c),
au moins celles de la partie terminale (21a) du corps (21) en métal fritté, qui font
saillie à l'intérieur du dispositif convoyeur, sont configurées de façon étanche aux
gaz.
5. Cartouche de buse selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que
le corps (21) en métal fritté est hautement poreux.
6. Cartouche de buse selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que
la cartouche de buse (20) est fixée de façon démontable au dispositif convoyeur.
7. Cartouche de buse selon la revendication 6, caractérisée en ce que le boîtier est
constitué au moins d'un corps de vis (22) pouvant être vissé dans l'ouverture réceptrice
(11, 112) du dispositif convoyeur, et d'un corps de buse (23) contenant le canal d'amenée
(23b) et l'orifice d'étranglement (23c).
8. Cartouche de buse selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que
l'extrémité d'une conduite de fluide (14) peut être emmanchée dans le canal d'amenée
(23b), et en ce que la conduite de fluide (14) est maintenue dans le canal d'amenée
(23b) par un écrou-raccord (25) pouvant être vissé sur le boîtier.
9. Cartouche de buse selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que
la face frontale (21d) du corps (21) en métal fritté, qui est tournée vers le dispositif
convoyeur, est de configuration plane, conique ou convexe.
10. Cartouche de buse selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que
le corps (21) en métal fritté comporte un lamage (21f) aménagé de façon centrale et
partant de sa face frontale (31e), qui est associée au canal d'amenée (23b), lamage
dans lequel arrive le gaz ressortant de l'orifice d'étranglement (23c).
11. Utilisation d'une cartouche de buse selon l'une des revendications 1 à 10 pour l'injection
d'un fluide gazeux dans le cône de décharge (1) d'un dispositif convoyeur pour matériaux
fluides, en particulier pour matériaux poudreux ou pulvérulents.
12. Utilisation selon la revendication 11, caractérisée en ce que le cône de décharge
(1) est divisé en au moins une partie supérieure et une partie inférieure (30, 31),
et en ce que la partie supérieure (30) est reliée de façon démontable à la partie
inférieure (31).
13. Utilisation d'une cartouche de buse selon l'une des revendications 1 à 10 pour l'injection
d'un fluide gazeux dans une conduite de transport (100) en vue d'un transport en flux
dense.
14. Utilisation selon la revendication 13, caractérisée en ce qu'un fluide gazeux afflue
dans la conduite de transport (100) à travers des cartouches de buses (20) disposées
à des intervalles réguliers les unes des autres.
15. Utilisation selon l'une des revendications 13 ou 14, caractérisée en ce qu'un jet
du fluide gazeux, qui sort des cartouches de buses (20), est orienté essentiellement
perpendiculairement à l'axe longitudinal de la conduite de transport (100).
16. Utilisation selon l'une des revendications 13 à 15, caractérisée en ce que l'alimentation
en fluide des cartouches de buses est réglable individuellement ou par groupes.