[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verpacken einer Materialbahnrolle, bei dem
eine Verpackungsbahn zur Bildung einer Korpusverpackung schraubenlinienförmig um die
Materialbahnrolle gewickelt wird, die unter Ausbildung eines axial inneren Endes und
eines axial äußeren Endes an einer Trennlinie endet und die Verpackungsbahn am Anfang
und/oder am Ende der Materialbahnrolle zur Bildung einer Endverpackung unter Ausbildung
eines im wesentlichen gleichförmigen axialen Überstandes in Umfangsrichtung um die
Materialbahnrolle gewickelt wird.
[0002] Ein derartiges Verfahren ist aus der nach dem Prioritätstag veröffentlichten EP-A-0
765 809 bekannt.
[0003] Verpackungen dieser Art haben den Vorteil, daß man unabhängig von der Breite der
zu verpackenden Materialbahnrolle mit einer einzigen Vorratsrolle auskommt, d.h. man
benötigt keine unterschiedlich breiten Verpakkungsbahnen mehr. Die Korpusverpackung
ist über die axiale Länge der Materialbahnrolle sozusagen axial zusammengesetzt. Um
die bisher bekannten Verpackungstechniken mit Stirndeckeln verwenden zu können, bei
denen an die Stirnseiten der Materialbahnrollen jeweils ein Innenstirndeckel angelegt
wird, ein axialer Überstand der Verpackungsbahn dann auf die Stirndeckel eingefaltet
und schließlich ein Außenstirndeckel auf den eingefalteten Überstand und den Innenstirndeckel
aufgebracht und befestigt wird, ergänzt man die Korpusverpackung mit der schraubenlinienförmig
verlaufenden Verpackungsbahn durch mindestens eine Endverpackung, bei der die Verpackungsbahn
unter Ausbildung eines axialen Überstandes in Umfangsrichtung um die Materialbahnrolle
gewickelt wird. Hierbei liegt dann die Breitenerstreckung der Verpackungsbahn parallel
zur Achse der Materialbahnrolle, während sie beim Herstellen der Korpusverpackung
unter einem spitzen Winkel zur Achse der Materialbahnrolle verläuft.
[0004] Beim Herstellen der Korpusverpackung ergibt sich gelegentlich das Problem, daß das
Ende der Verpackungsbahn nicht mit der gewünschten Zuverlässigkeit am Umfang der Materialbahnrolle
haften bleibt. Dies tritt insbesondere dann auf, wenn ein Klebstoffauftrag aus irgendwelchen
Gründen nicht bis zum Rand der Verpackungsbahn erfolgt, sondern einen Abstand dazu
einhält. Während dies bei dem axial über die Materialbahnrolle überstehenden axial
äußeren Ende der Verpackungsbahn unkritisch ist, weil hier ohnehin keine Materialbahnrolle
mehr vorhanden ist, an der die Verpackungsbahn befestigt werden sollte, führt dies
beim axial inneren Ende der Verpakkungsbahn dazu, daß dieser Zipfel nicht ausreichend
befestigt wird und sich somit loslösen kann. Dies kann bei einer nachfolgenden weiteren
Handhabung der verpackten Materialbahnrolle zu Beschädigungen der Verpakkung führen.
[0005] US-A-39 28 939 beschreibt ein Verfahren zum Verpacken von länglichen zylindrischen
Objekten mit einer Kunststoffolie, bei dem die Kunststoffolie zunächst an einem Ende
des Objekts in Umfangsrichtung um das Objekt herumgewickelt wird. Danach wird die
gleiche Folie etwas geneigt und legt sich dementsprechend schraubenlinienförmig um
das Objekt herum. Wenn das andere Ende des Objekts erreicht wird, fährt der Folienspender
ein Stück zurück und es wird durch Weiterdrehen des Objekts eine Endverpackung erzeugt.
Danach wird das mit Folie umhüllte Objekt durch einen Wärmeofen gefahren, in dem die
Kunststoffolie auf das Objekt schrumpft.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verpakkung zu erzeugen, die gegen
die oben genannten Beschädigungen unempfindlicher ist.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Verpackungsbahn beim Bilden
der Korpusverpackung mit ihrem axial äußeren Ende soweit axial über das Ende der Materialbahnrolle
hinausgeführt wird, daß das axial innere Ende der Verpackungsbahn beim nachfolgenden
Bilden der Endverpackung von der Endverpackung abgedeckt wird.
[0008] Auch wenn am Ende der Verpackungsbahn die Ecke, die axial innen liegt und die im
folgenden als "innerer Zipfel" bezeichnet wird, nicht mit der notwendigen Zuverlässigkeit
an dem Umfang der Materialbahnrolle oder einer zuvor aufgebrachten Windung der Verpackungsbahn
angeklebt wird, wird sie zuverlässig an der Materialbahnrolle gehalten, weil sie von
der Endverpackung abgedeckt wird. Damit kann die Verpackung der Materialbahnrolle
nicht mehr dadurch beschädigt werden, daß dieser Zipfel frei kommt und die Verpackungsbahn
ausgehend von dem Zipfel einreißt. Diese Vorgehensweise bedingt allerdings, daß die
die Korpusverpackung bildende Verpackungsbahn axial ein Stück weit über die Stirnseite
der Materialbahnrolle vorsteht. Es handelt sich hierbei allerdings nur um eine einzelne
Lage der Verpackungsbahn, die beim nachfolgenden Einfalten des Überstandes der Endverpackung
nicht nennenswert stört. In einem relativ großen Umfangsbereich hat der axiale Überstand
der Korpusverpackung auch nur eine relativ geringe axiale Erstreckung. Man kann diesen
Überstand also durchaus auch dann in Kauf nehmen, wenn beabsichtigt ist, die verpackten
Materialbahnrollen in einer Kaminstapelung übereinander zu lagern.
[0009] In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung ist vorgesehen, daß das axial innere
Ende der Verpackungsbahn der Korpusverpackung in einem Bereich liegt, der von einem
axial inneren Randstreifen der Verpackungsbahn der Endverpackung mit einer Breite
von maximal 20 % der Breite der Verpackungsbahn abgedeckt wird. Mit anderen Worten
ist vorgesehen, daß der Überstand des axial inneren Endes der Verpackungsbahn der
Endverpackung über das axial innere Ende der Verpackungsbahn der Korpusverpackung
maximal 20 % der Breite der Verpackungsbahn beträgt. Bei dieser Ausgestaltung wird
sichergestellt, daß der innere Zipfel der Korpusverpackung zwar abgedeckt wird. Diese
Abdeckung liegt jedoch im Bereich des axial inneren Endes der Endverpackung, so daß
der axiale Überstand der Korpusverpackung kleingehalten werden kann. Dies spart Verpackungsmaterial.
[0010] Auch ist bevorzugt, daß das Ende der Korpusverpackung vollständig von der Endverpackung
abgedeckt wird. Dies erleichtert das nachfolgende Einfalten des axialen Überstandes
der Endverpackung. Es besteht keine Gefahr, daß axial außen an der Korpusverpackung
ein weiterer Zipfel entsteht, der zu einer Beschädigung führen könnte.
[0011] Vorzugsweise wird das axial überstehende Ende der Korpusverpackung frei von Klebstoff
gehalten. Da das axial überstehende Ende der Korpusverpackung auf die Stirnseite der
Materialbahn eingefaltet wird, besteht in ungünstigen Fällen die Gefahr, daß die Verpackungsbahn
der Korpusverpackung an die Stirnseite der Materialbahnrolle kommt, wenn diese beispielsweise
vom Innenstirndeckel nicht vollständig abgedeckt wird. Wenn man nun den axialen Überstand
der Korpusverpackung frei von Klebstoff hält, dann besteht diese Gefahr nicht.
[0012] Hierbei ist besonders bevorzugt, daß der Klebstoff in mehreren parallel verlaufenden
Streifen aufgetragen wird, wobei mindestens ein Streifen auf dem axial überstehenden
Teil früher endet als die anderen. Man stellt also hiermit sicher, daß die Verpackungsbahn
zumindest axial weiter innen noch vollständig mit der Materialbahnrolle verklebt werden
kann. Der Überstand bleibt jedoch frei.
[0013] In einer alternativen Ausgestaltung ist vorgesehen, daß ein an Luft nach einer vorbestimmten
Zeitdauer trocknender Klebstoff verwendet wird und der axiale Überstand der Endverpackung
erst nach Ablauf der Zeitdauer auf die Stirnseite eingefaltet wird. Wenn der Klebstoff
an der Luft trocknet, verliert er seine Klebfähigkeit. Ein Einfalten ist dann gefahrlos
möglich, weil der axiale Überstand nicht mehr mit der Stirnseite verklebt.
[0014] Hierbei ist besonders bevorzugt, daß die Zeitdauer mindestens so groß ist wie die
zum Bilden der beiden Endverpackungen benötigte Zeit. Wenn man den axialen Überstand
erst dann einfaltet, wenn die Endverpackungen vollständig hergestellt sind, dann muß
diese Zeit ohnehin verstreichen. Es entstehen also keine zusätzlichen Totzeiten, die
die Verpackung verlangsamen könnte.
[0015] Die Erfindung wird im folgenden anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels erläutert.
Hierin zeigt die einzige Figur eine verpackte Materialbahnrolle.
[0016] Die Figur zeigt eine verpackte Materialbahnrolle 1. Materialbahnrollen 1 dieser Art
entstehen beispielsweise bei der Produktion von Papier oder textilen Warenbahnen.
Sie haben eine beträchtliche Größe. Ihr Durchmesser liegt im Bereich 0,5 bis 2,5 m.
Ihre axiale Länge liegt im Bereich von 0,5 bis 3,8 m oder sogar darüber hinaus.
[0017] Dargestellt ist lediglich ein axiales Ende der Materialbahnrolle 1. Über die Länge
ist die Materialbahnrolle 1 mit einer Korpusverpackung 2 versehen. An ihrem axialen
Ende ist zusätzlich eine Endverpackung 3 angebracht. Diese Endverpackung 3 ist aus
Gründen der Übersichtlichkeit mit einem etwas größeren Durchmesser als die Materialbahnrolle
dargestellt. In Wirklichkeit liegt die Endverpackung 3 ebenfalls am Umfang der Materialbahnrolle
1 an.
[0018] Die Korpusverpackung 2 und die Endverpackung 3 werden aus der gleichen Verpackungsbahn
4 hergestellt. Die Verpackungsbahn besteht aus Packpapier und weist eine Breite von
mindestens 350 mm auf. Damit läßt sich ein axialer Überstand 11 von 100 bis 150 mm
am Ende der Materialbahnrolle 1 realisieren. Bewährt hat sich eine Verpackungsbahnbreite
von etwa 500 mm. Zum Herstellen der Korpusverpackung 2 wird die Verpackungsbahn 4
schraubenlinienförmig um die Materialbahnrolle 1 herum geführt. Die Verpackungsbahn
hat eine Breite B. Die Steigung der Schraubenlinie ist so eingestellt, daß sich aufeinanderfolgende
Lagen der Verpackungsbahn 4 im vorliegenden Ausführungsbeispiel jeweils um B/2 überlappen.
Dadurch entsteht eine zweilagige Korpusverpakkung 2. Natürlich kann man auch andere
Verhältnisse zwischen Breite B und Steigung wählen, so daß man auch mehrlagige, beispielsweise
drei- oder vierlagige Korpusverpackungen 2 herstellen kann. Die Überlappung ist dadurch
dargestellt, daß der jeweils rechte Rand der Verpackungsbahn 4 in der Figur gestrichelt
eingezeichnet ist. Es ist also von der nachfolgenden Verpackungsbahnlage abgedeckt.
[0019] Die Verpackungsbahn 4 ist im Bereich ihrer Ränder mit Leimraupen 5, 6 versehen, d.h.
mit einem annähernd linienförmigen Klebstoffauftrag, so daß sie beim Herstellen der
Korpusverpackung über ihre gesamte Länge mit der Materialbahnrolle bzw. mit zuvor
aufgebrachten Lagen der Verpackungsbahn 4 verklebt wird.
[0020] Die Verpackungsbahn 4 endet an einer Schnitt- oder Trennlinie 7. Dort ergibt sich
dann am axial inneren Ende ein innerer Zipfel 8 und am axial äußeren Ende ein äußerer
Zipfel 9. Der äußere Zipfel 9 liegt hierbei in einem Bereich der Verpackungsbahn 4,
der axial über die Stirnseite 10 der Materialbahnrolle 1 übersteht.
[0021] Die Endverpackung 3 besteht aus mindestens einer Lage, üblicherweise aber mehreren
Lagen der Verpackungsbahn 4, die in Umfangsrichtung unter Ausbildung eines axialen
Überstandes 11 um die Materialbahnrolle 1 gewickelt ist.
[0022] Man stimmt nun das Ende der Verpackungsbahn 4 der Korpusverpackung 2, d.h. die Lage
der Schnitt- oder Trennlinie 7, so auf die Lage der Endverpackung 3 ab, daß die Schnitt-
oder Trennlinie 7 vollständig von der Endverpackung 3 abgedeckt wird. Damit wird zum
einen sichergestellt, daß der innere Zipfel 8 von der Endverpackung abgedeckt wird.
Es ist aus der Figur ersichtlich, daß die Leimraupe 5 zwar im Bereich des Randes der
Verpackungsbahn 4 angeordnet ist, zu diesem jedoch einen kleinen Abstand aufweist.
Dies führt dazu, daß sich der innere Zipfel 8 von der Materialbahnrolle 1 lösen kann.
Dadurch, daß die Endverpackung 3 den inneren Zipfel 8 abdeckt, ist diese Gefahr jedoch
beseitigt worden.
[0023] Auch der äußere Zipfel 9 wird von der Endverpackung 3 abgedeckt. Auch hier besteht
dann keine Gefahr mehr, daß er vorsteht. Dies könnte zu einer Angriffsstelle für Beschädigungen
werden.
[0024] Nach dem Herstellen der Endverpackung 3 wird an sich bekannter Weise, beispielsweise
mit Flügelrädern, der axiale Überstand 11 der Endverpackung 3 auf die Stirnseite 10
der Materialbahnrolle 1 eingefaltet. Gegebenenfalls kann noch ein Innenstirndeckel
vorher eingebracht werden.
[0025] Um zu verhindern, daß beim Einfalten des axialen Überstandes 11 bzw. des äußeren
Zipfels 9 die Verpackungsbahn 4 der Korpusverpackung 2 mit der Stirnseite 10 verklebt,
kann man die Leimraupe 6 vor der Trennlinie 7 enden lassen. Man kann sich ausrechnen,
wann die Leimraupe 6 enden muß, damit sie sich nicht mehr in den Bereich des axialen
Überstandes der Hauptverpackung 2 erstreckt. Dort ist ein Klebstoffauftrag ohnehin
nicht mehr notwendig, weil nichts mehr zur Verfügung steht, mit dem die Verpackungsbahn
4 verklebt werden könnte.
[0026] Alternativ dazu kann man auch einen Klebstoff verwenden, der seine Klebefähigkeit
verliert, wenn er eine bestimmte Zeitdauer der Umgebungsatmosphäre ausgesetzt ist.
Dieses Verhalten läßt sich bei vielen Klebstoffen beobachten. Da für das Herstellen
der Endverpackungen 3 an beiden Enden der Materialbahnrolle 1 ohnehin eine gewisse
Zeit benötigt wird, kann man durch eine entsprechende Auswahl des Klebstoffs ein Verkleben
des Überstandes der Korpusverpackung 2 mit der Stirnseite 10 der Materialbahnrolle
verhindern.
1. Verfahren zum Verpacken einer Materialbahnrolle (1), bei dem eine Verpackungsbahn
(4) zur Bildung einer Korpusverpackung (2) schraubenlinienförmig um die Materialbahnrolle
(1) gewickelt wird, die unter Ausbildung eines axial inneren Endes (8) und eines axial
äußeren Endes (9) an einer Trennlinie (7) endet, die Verpackungsbahn am Anfang und/oder
am Ende der Materialbahnrolle zur Bildung einer Endverpakkung (3) unter Ausbildung
eines im wesentlichen gleichförmigen axialen Überstandes (11) in Umfangsrichtung um
die Materialbahnrolle (1) gewickelt wird, und die Verpackungsbahn (4) beim Bilden
der Korpusverpackung (2) mit ihrem axial äußeren Ende (9) soweit axial über das Ende
(10) der Materialbahnrolle (1) hinausgeführt wird, daß das axial innere Ende (8) der
Verpackungsbahn (4) beim nachfolgenden Bilden der Endverpackung (3) von der Endverpackung
(3) abgedeckt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Überstand des axial inneren
Endes der Verpackungsbahn (4) der Endverpackung (3) über das axial innere Ende (8)
der Verpackungsbahn (4) der Korpusverpackung (2) maximal 20 % der Breite der Verpackungsbahn
beträgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende (7) der Korpusverpackung
(2) vollständig von der Endverpackung (3) abgedeckt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das axial
überstehende Ende der Korpusverpackung (2) frei von Klebstoff gehalten wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Klebstoff in mehreren parallel
verlaufenden Streifen (5, 6) aufgetragen wird, wobei mindestens ein Streifen (6) auf
dem axial überstehenden Teil früher endet als die anderen.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein an Luft
nach einer vorbestimmten Zeitdauer trocknender Klebstoff verwendet wird und der axiale
Überstand (11) der Endverpakkung (3) erst nach Ablauf der Zeitdauer auf die Stirnseite
(10) eingefaltet wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitdauer mindestens so
groß ist wie die zum Bilden der beiden Endverpackungen (3) benötigte Zeit.
1. Method for packing a material web roll (1), wherein a packing web (4) for forming
a body package(2) is wound helically around the material web roll (1) which, by forming
an axial inner end (8) and an axial outer end (9), terminates at a separating line
(7)and the packing web at the beginning and/or end of the material web roll, for forming
an end package (3), is wound around the material web roll (1) in the circumferential
direction forming an essentially evenly shaped axial excess (11), and
the packing web (4) during the formation of the body package(2) is axially guided
with its axial outer end (10) over the end (10) of the material web roll (1) to such
an extent that the axial inner end (8) of the packing web (4) during the subsequent
formation of the end package (3) is covered by the end package (3).
2. Method according to claim 1, characterised in that the excess of the axial inner end
of the packing web (4) of the end package (3) over the axial inner end (8) of the
packing web (4) of the body package (2) amounts to a maximum of 20% of the width of
the packing web.
3. Method according to claim 1 or 2, characterised in that the end (7) of the body package
(2) is completely covered by the end package (3).
4. Method according to one of the claims 1 to 3, characterised in that the axially projecting
end of the body package(2) is kept free of adhesive.
5. Method according to claim 4, characterised in that the adhesive is applied in several
parallel running strips (5, 6), wherein at least one strip (6) on the axially projecting
part terminates earlier than the others.
6. Method according to one of the claims 1 to 4, characterised in that an adhesive is
used which dries after being exposed to the air for a predetermined period of time
and the axial excess (11) of the end package (3) is folded in onto the front side
(10) only after expiry of this period.
7. Method according to claim 6, characterised in that the time duration is at least as
great as the time required for forming the two end packages (3).
1. Procédé destiné à emballer un rouleau de matériau en bande (1), dans le cas duquel
une bande d'emballage (4) est enroulée de façon hélicoïdale autour du rouleau de matériau
en bande (1) afin de réaliser un emballage de corps (2) qui, en formant une extrémité
axiale intérieure (8) et une extrémité axiale extérieure (9), se termine au niveau
d'une ligne de séparation (7), la bande d'emballage est enroulée dans la direction
circonférentielle autour du rouleau de matériau en bande (1) au début et/ou à la fin
du rouleau de matériau en bande afin de former un emballage d'extrémité (3) présentant
un dépassement axial (11) sensiblement homogène, et, lors de la réalisation de l'emballage
de corps (2), l'extrémité axiale extérieure (9) de la bande d'emballage (4) est amenée
en dépassement axial de l'extrémité (10) du rouleau de matériau en bande (1) de telle
sorte que, lors de la réalisation suivante de l'emballage d'extrémité (3), l'extrémité
axiale intérieure (8) de la bande d'emballage (4) soit recouverte par l'emballage
d'extrémité (3).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dépassement de l'extrémité
axiale intérieure de la bande d'emballage (4) de l'emballage d'extrémité (3) par rapport
à l'extrémité axiale intérieure (8) de la bande d'emballage (4) de l'emballage de
corps (2) correspond à un maximum de 20 % de la largeur de la bande d'emballage.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'extrémité (7) de l'emballage
de corps (2) est entièrement recouverte par l'emballage d'extrémité (3).
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'extrémité dépassant
axialement de l'emballage de corps (2) est maintenue exempte de colle.
5. Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce que la colle est appliquée en
plusieurs bandes parallèles (5, 6), une bande (6) au moins appliquée sur la partie
dépassant axialement se terminant avant les autres.
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'il est utilisé
une colle séchant à l'air après un laps de temps prédéterminé, et en ce que le dépassement
axial (11) de l'emballage d'extrémité (3) n'est replié sur la face frontale (10) qu'à
l'issue de ce laps de temps.
7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que le laps de temps est au moins
aussi long que celui qui est nécessaire à la réalisation des deux emballages d'extrémité
(3).