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(11) |
EP 0 916 587 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.06.2001 Patentblatt 2001/26 |
| (22) |
Anmeldetag: 30.07.1998 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B65D 41/34 |
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Garantieverschluss
Tamper-evident closure
Fermeture inviolable
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI LU NL PT |
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Priorität: |
30.10.1997 US 961235
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.05.1999 Patentblatt 1999/20 |
| (60) |
Teilanmeldung: |
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00125667.6 / 1092640 |
| (73) |
Patentinhaber: ZUMBUHL, Bruno |
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Evansville, IN 47711 (US) |
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Erfinder: |
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- ZUMBUHL, Bruno
Evansville, IN 47711 (US)
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| (74) |
Vertreter: Blumbach, Kramer & Partner GbR |
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Patentanwälte,
Alexandrastrasse 5 65187 Wiesbaden 65187 Wiesbaden (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 381 118 EP-A- 0 872 429 US-A- 5 090 788 US-A- 5 356 019
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EP-A- 0 861 792 WO-A-97/00209 US-A- 5 107 998
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich generell auf das Gebiet von Schraubverschlüssen für Behälter
und dabei auf Kunststoffverschlüsse mit relativ kleinem Durchmesser, die zur Abdichtung
von Behältern mit unter Druck stehendem Inhalt verwendet werden, insbesondere Soft-Drinks,
Bier und andere kohlesäurehaltige Lebensmittel. Speziell betrifft die Erfindung einen
Garantieverschluß nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Hintergrund der Erfindung
[0002] Traditionell werden derartige Behälter unter Verwendung von Metallkappen abgedichtet,
die gewöhnlich als Kronverschlüsse bezeichnet werden und die ein Werkzeug zum Lösen
erforderlich machen. Seit den vergangenen 15 bis 20 Jahren werden solche Verschlüsse
zunehmend durch Schraubverschlüsse aus Kunststoff ersetzt, die entweder im Spritzgießverfahren
oder noch häufiger im Druckgußverfahren hergestellt werden. Diese Verschlüsse sind
gewöhnlich als "Garantieverschlüsse" mit einem Unversehrtheitsanzeigering oder Pilferband
versehen. Dieses reicht von dem unteren Rand der Zylinderwandung des Verschlusses
nach unten und ist mit diesem Rand über Stege verbunden, die Sollbruchbrücken darstellen
und während der Gießherstellung oder durch einen separaten Schlitzbildungs-Arbeitsgang
hergestellt worden sind.
[0003] Die jährliche Produktion in den USA derartiger Verschlüsse übersteigt die der meisten
anderen Arten von Verschlüssen und der Stand der Technik hinsichtlich solcher Verschlüsse
ist, was nicht überrascht, sehr weit entwickelt. Kunststoffverschlüsse dieser Art
haben viele Vorteile, einschließlich der Möglichkeit der Abnahme ohne die Anwendung
eines Werkzeuges und die Möglichkeit, den Behälter wieder zu verschließen, wenn nicht
der gesamte Inhalt beim ersten Öffnen verbraucht worden ist. Es bleiben jedoch signifikante
Probleme während der Herstellung und der Handhabung derartiger Verschlüsse zu lösen.
[0004] Ein Garantieverschluß nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 ist aus der US-A 5 356
019 bekannt. Die Lappen werden durch im Querschnitt dreieckförmige Polyeder gebildet,
die über ein Scharnier an der oberen inneren Randkante des unteren dickeren Wandabschnittes
des Unversehrtheitsanzeigeringes angelenkt sind. Die Lappen können dadurch einerseits
in den von dem dünneren oberen Wandabschnitt freigelassenen Raum hineinschwenken,
wenn die Schraubkappe erstmalig montiert wird, und sie können in den Raum unterhalb
des Behälterringwulstes schwenken, wenn die Schraubkappe montiert ist. Zusammen mit
dem unteren dickeren Wandabschnitt bilden diese Lappen eine Sperre, so daß die Schraubkappe
nicht ohne Abriß des Unversehrtheitsanzeigeringes abgeschraubt werden kann. Nachteilig
an dieser Ausführungsform ist der Umstand, daß das Scharnier sowohl einer Biege- wie
auch Zugbelastung unterliegt, ferner auch daß die Sperre am unteren verdickten Wandabschnitt
gebildet wird, was in der Fachwelt als "Arbeiten in der sogenannten zweiten Betriebsart"
bezeichnet wird.
[0005] Bei einem weiteren Garantieverschluß (US-A 5 090 788) sind die Lappen mit dem unteren
Bereich des verdickten Abschnittes schwenkbar verbunden, der eine Keilform aufweist,
wobei die Lappen ebenfalls Keilform besitzen. Beim Aufschrauben des Schraubverschlusses
legen sich die Lappen an der Innenseite des Unversehrtheitsanzeigeringes an und spreizen
dann hinter dem Behälterringwulst ab, um sich gegen diesen abzustützen, wenn die Schraubkappe
abgeschraubt wird. Dies stellt die an sich vorteilhafte erste Betriebsweise dar, jedoch
werden die Scharniere der Lappen auf Scherung beansprucht.
[0006] Bei einem weiteren Garantieverschluß (EP 0 381 118 A1) werden geradlinige Lappen
verwendet, die keine Schwächungszone zur Bildung eines Scharniers aufweisen. Diese
Lappen werden im hochgeklappten Zustand an der Verschraubung und dem Behälterringwulst
vorbeigeführt, um sich hinter dem Behälterringwulst aufzuspreizen. Beim Abschrauben
der Schraubkappe sollen die weggespreizten Lappen zum Aufreißen der Sollbruchbrücken
führen. Wenn dies nicht gelingt, legt sich der Lappen quer auf den sich weiter unten
befindlichen verdickten Abschnitt und trägt diesen soweit auf, daß eine Sperre gebildet
wird, die zum Abriß des Unversehrtheitsanzeigeringes führt. Bei diesem Garantieverschluß
sind somit Vorkehrungen getroffen, die erste und die zweite Betriebsart nacheinander
zu praktizieren.
[0007] Bei einem weiteren Garantieverschluß (US-A 5 107 998) gibt es Lappen, die im Bereich
zwischen dem oberen dünneren und dem unteren dickeren Wandabschnitt ansetzen und keulenförmig-hakenförmig
ausgebildet sind sowie einen Biegebereich aufweisen. Es ist angegeben, daß die Lappen
in die Aussparung des Halses eingreifen, die unmittelbar unterhalb dem unteren Ende
der Verschraubungen gelegen ist.
Zusammenfassung der Erfindung
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Garantieverschluß mit verbesserter
Lappenausbildung zu schaffen, bei der die Möglichkeit der Lappen, nach innen so weit
zu schwenken, daß die Lappen in der sogenannten zweiten Betriebsart arbeiten, ausgeschlossen
ist.
[0009] Die Erfindung wird in Anspruch 1 definiert.
[0010] In einer ersten Ausführungsform der Erfindung wird die Schwenkachse der Lappen radial
nach innen der Oberflächen des Lappens verlegt, welche die Unterseite des Behälterring-Wulstes
berühren, so daß, wenn der Verschluß abgeschraubt wird, die von dem Behälterring-Wulst
auf die Lappen ausgeübten Kräfte lediglich radial nach außen gerichtete Komponenten
aufweisen.
[0011] Der Lappen in Polyederform weist mehrere Oberflächen auf, und wenn eine dieser ebenen
Oberflächen in vollständigen Kontakt mit einer ebenen oder konischen Oberfläche des
Behälterring-Wulstes kommt, werden die achsial gerichteten Komponenten der Kraft direkt
auf den Unversehrtheitsanzeigering übertragen und dienen in bekannter Weise zum Zerreißen
der Verbindungsbrücken.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0012] In den Zeichnungen und der Beschreibung bezeichnen ähnliche Bezugszeichen sich entsprechende
Teile in allen Ansichten. Dabei zeigt :
- Fig. 1
- eine Einzelheit einer ersten Ausführungsform der Erfindung in einer schematischen
Querschnittsansicht, und zwar das erstmalige Anbringen eines Verschlusses auf einem
entsprechenden Behälterhals,
- Fig. 2
- eine schematische Querschnittsansicht mit dem Verschluß in aufgeschraubter Stellung,
in weiterer Vergrößerung,
- Fig. 3
- die vergrößerte Einzelheit in Fig. 2 beim Abschrauben des Verschlusses kurz vor dem
Aufreißen der Sollbruchbrücken,
- Fig. 4
- eine Einzelheit in einer schematischen Querschnittsansicht einer zweiten Ausführungsform
der Erfindung,
- Fig. 5
- eine Einzelheit in einer schematischen Querschnittsansicht einer dritten Ausführungsform
der Erfindung,
- Fig. 6
- eine Einzelheit in einer schematischer Querschnittsansicht einer vierten Ausführungsform
der Erfindung,
- Fig. 7
- eine Einzelheit in einer schematischen Querschnittsansicht einer fünften Ausführungsform
der Erfindung bei aufgeschraubtem Verschluß,
- Fig. 8
- eine Ansicht des Verschlusses beim erstmaliegn Anbringen,
Detailbeschreibung
[0013] Gemäß erster Ausführungsform der Erfindung (Fig. 1-3) umfaßt die Behälter-Kappe-Kombination
10, die auch als Garantieverschluß bezeichnet wird, zwei Elemente, nämlich eine Schraubkappe
11 und einen Behälter 12.
[0014] Die Schraubkappe 11 weist generell übliche Gestaltung auf und wird vorzugsweise im
Druckgußverfahren hergestellt. Der Verschluß umfaßt eine Endwandung 16, die von inneren
und äußeren Oberflächen 17 bzw. 18 begrenzt wird, wobei die Innenoberfläche ggfs.
eine nachgiebige Dichtung 19 stützt. Eine zylindrische Mantelwand 20 umgibt die Endwandung
16 und ist von einer Außenoberfläche 21, einer inneren Schrauboberfläche 22 und einer
unteren Oberfläche 23 begrenzt, an der ein Flansch 24 nach unten reicht. Sollbruchbrücken
25 bilden einen zerreißbaren Bereich, der die Verbindung zu einem abtrennbaren Unversehrtheitsanzeigering
26 schafft, der an dem Behälterhals verbleibt, wenn der Hauptteil des Verschlusses
abgeschraubt wird.
[0015] Der Unversehrtheitsanzeigering 26 umfaßt einen oberen Wandabschnitt 27 und einen
unteren Wandabschnitt 28 und wird von einer Rißlinie als Oberseite 30, einer Unterseite
31, einer Außenoberfläche 32 und einer Innenoberfläche 33 begrenzt. Der untere Wandabschnitt
28 weist einen Wulst 34 und eine Mehrzahl von lappenförmigen Ringsegmenten 39 auf,
die am Innenumfang der Schraubkappe 11 verteilt angeordnet sind. Der Wulst 34 erstreckt
sich radial nach innen und wird von einer unteren geneigten Fläche 35 und einer oberen
sich radial erstreckenden Fläche 36 begrenzt, die sich in einem Biegebereich dünnen
Querschnitt oder Scharnier 37 treffen, an dem die Lappen 39 ansetzen.
Die Lappen 39 bilden demnach Fortsätze der gedachten oberen Innenkante des Wulstes
34. Die Innenoberfläche 33 und die obere Oberfläche 36 bilden eine ringförmige Aussparung
38, in welche die Lappen 39 ausweichen können.
[0016] Die Lappen 39 weisen eine Querschnittsform eines Polyeders auf, der mit seiner unteren
Kante mit der Innenkante des Wulstes 34 verschmolzen ist. Die Lappen 39 sind daher
in sich unflexibel und sind lediglich zu einer Schwenkbewegung relativ zu dem Ring
26 um die Achse des Scharniers 37 in der Lage. In der ersten Ausführungsform (Fig.
1-3) weisen die Lappen 39 quasi rechteckförmigen Querschnitt auf und umfassen Seiten
40 bis 43. Die Seiten 41 und 43 treffen sich in einer Kante 49 und die Seiten 32 und
43 in einer Kante 48. Der Behälter 12 ist generell konventionell ausgebildet und kann
aus Polyethylen-Terepthalat (PET) oder Kunststoffmaterialien mit vergleichbareren
Eigenschaften hergestellt sein. Der Behälter 12 umfaßt einen hohlen Hauptkörper 50,
von dem sich ein zylindrischer Hals 51 erstreckt. Der Hals 51 umfaßt eine ringförmige
Endfläche 52, die einen offenen Mund 53 begrenzt, von dem sich eine Innenoberfläche
54 erstreckt. Eine äußere Schrauboberfläche bildet ein Außengewinde 55, das mit dem
Innengewinde 22 des Verschlusses 11 zusammen arbeitet. Unterhalb der untersten Windung
56 befindet sich ein Behälterringwulst 57, der zur Anlage der Lappen 39 dient. Der
Wulst 57 umfaßt eine gerundete Oberseite 58 und eine konische Unterseite 59, die sich
an einer Kante 60 treffen. Die Unterseite 59 kann auch in einer sich rein radial erstreckenden
Ebene liegen.
Der Öffnungswinkel des Konus der Unterseite liegt zwischen 120° und 180°, vorzugsweise
zwischen 140° und 160°.
[0017] Zwischen Hauptkörper 50 und Hals 51, unterhalb der Konusfläche 59 erstreckt sich
ein ringförmiger Raum 62, in welchen die Lappen 39 in relativ ungespannter Stellung
hineinreichen. Die Kanten 60 sind dabei weiter radial außen angeordnet als das Scharnier
37.
Die Betriebsweise ist wie folgt:
[0018] Wie am besten aus Fig. 1 ersichtlich, wird der Verschluß bei der Erstinstallation
auf dem Behälterhals 51 durch Aufschrauben oder infolge einer achsial gerichteten
Kraft angebracht. Während des Aufbringens werden die Lappen 39 radial nach außen in
die Aussparung 38 geschwenkt. Dabei können die Lappen 39 an die Innenoberfläche 33
anstoßen und den Wandabschnitt 27 ein wenig nach außen beulen. Schließlich kommen
die Lappen frei und nehmen eine relativ spannungslose Stellung (Fig. 2) an, in welcher
sie sich in den Raum 62 hinein erstrecken, während die Kanten 49 an der Unterseite
59 des Wulstes 57 anliegen.
[0019] Wenn der Verschluß abgeschraubt wird, um den Behälter zu öffnen, werden die Lappen
39 radial nach außen infolge des Kontaktes der Kanten 49 mit der Oberfläche 59 geschwenkt,
bis die Oberfläche 59 des Wulstes 57 in ebenen Kontakt mit der Oberfläche 43 kommt
(Fig. 3). Die Verschwenkung der Lappen während dieser Phase ist in der Größenordnung
von ungefähr 30°. Bei weiterem Abschrauben des Verschlusses wirken die zwischen den
Oberflächen 43/59 sich entwickelnden Kräfte über den Unversehrtheitsanzeigering 26
als Hebelarm auf die Sollbruchbrücken 25 ein, welche schließlich abreißen. Dadurch
wird der Unversehrtheitsanzeigering 26 abgetrennt und verbleibt somit auf dem Behälterhals.
Da das Scharnier 37 zu allen Zeiten radial innen der Kante 49 gelegen ist, kann sich
der Lappen 39 nicht radial nach innen bewegen. Die sogenannte "zweite Betriebsart"
ist somit ausgeschlossen.
[0020] Unter Hinwendung zur zweiten Ausführungsform (Fig. 4) der Erfindung sind zur ersten
Ausführungsform entsprechende Teile mit ähnlichen Bezugszeichen versehen worden, jedoch
mit dem zusätzlichen Prefix "1".
[0021] In der zweiten Ausführungsform ist die Querschnittsform des Lappens 139 zu einem
Polyeder mit asymetrischem Hausumriß abgewandelt, der Seiten 140, 141, 142, 143 und
144 sowie Kanten 147, 148, 149 aufweist und über das Scharnier 137 mit der Oberkante
des Wandabschnittes 128 verbunden ist. Die Oberflächen 143 und 144 sind radial innen
von dem Scharnier 137 angeordnet und passen sich sehr eng an die Unterseite 59 des
Wulstes 57 an. Über die Oberfläche 142 wird der Lappen 139 während der Erstinstallation
des Verschlusses seitlich weggeschwenkt. In der belastungsfreien Stellung der Fig.
4 liegen die Oberflächen 143 und 144 radial innen zum Scharnier 137. Wenn der Verschluß
abgeschraubt wird, schwenken die Lappen 139 nur wenig, wenn überhaupt, denn sie werden
durch Anlage der Kante 148 an der Oberfläche des ringförmigen Raumes 62 daran gehindert,
nach unten zu schwenken. Die zum Zerreißen der Sollbruchbrücken 125 notwendige vertikale
Bewegung ist demnach sehr kurz und die Brücken reißen beinahe unmittelbar, wenn der
Verschluß abgeschraubt wird.
[0022] In der dritten Ausführungsform (Prefix 2, Fig. 5) hat der Polyeder eine Rechteckform
mit abgeschrägter Kante, wodurch fünf Seiten 240, 241, 242, 243 und 244 sowie Kanten
246, 247, 248 und 249 gebildet werden. Während der Erstinstallation des Verschlusses
kommen die Kanten 246 mit einer geneigten inneren Oberfläche 238 des Unversehrtheitsanzeige-Ringes
226 in Berührung, wodurch der obere Wandabschnitt 227 nach außen nachgibt und die
Lappen 239 an dem Gewinde 55 und dem Behälterringwulst 57 vorbeikommen und in den
ringförmigen Raum 62 hineinschwenken (Fig. 5). Wenn der Verschluß abgeschraubt wird,
stößt die Polyederseite 243 an der konischen Unterseite 59 des Behälterringwulstes
57 an. Wegen des relativ engen Ringraumes 62 zwischen den Lappen und der Oberfläche
des Halses können die Lappen nicht nach innen schwenken, jedenfalls nicht über das
in Fig. 4 gezeigte Maß hinaus.
[0023] Die vierte Ausführungsform (Prefix 3, Fig. 6) unterscheidet sich von der dritten
Ausführungsform nur wenig, bis auf die Weite des Ringraumes 62, der in radialer Richtung
größer als in der Ausführungsform der Fig. 5 ist.
[0024] Wenn die Kappe abgeschraubt wird, schwenken die Lappen 339 radial nach innen und
erzeugen radiale Auswärtskräfte auf den Unversehrtheitsanzeigering 326, der längs
aufreißt oder sich spaltet. Die Lappen erreichen schließlich die strichpunktierte
Stellung. Danach reißen wenigstens einige der Brücken, wenn der Ring 326 in aufgespaltenem
Zustand gegen den Behälterringwulst 57 gedrängt wird.
[0025] Ein solcher Verschluß nach Fig. 6 eignet sich insbesondere zur Anwendung mit einem
Unversehrtheitsanzeigering 326, welcher sich längs spaltet, bevor alle Sollbruchbrücken
325 aufgetrennt werden. Der Unversehrtheitsanzeigering kann so an der Schraubkappe
311 angehängt verbleiben, oder er kann danach von den Benutzern manuell abgenommen
werden. Diese Art von Verschluß wird dort bevorzugt, wenn der Behälter zum Recyceln
vorgesehen ist, da der Behälter häufig aus einem Material besteht, das unterschiedlich
zu dem des Verschlusses ist.
[0026] Unter Hinwendung auf die fünfte Ausführungsform der Erfindung (Fig. 7 und 8) sind
zur ersten Ausführungsform entsprechende Teile mit ähnlichen Bezugszeichen versehen
worden, jedoch mit dem Prefix 5.
[0027] In der fünften Ausführungsform ist der Querschnitt der Lappen 539 generell rechteckförmig
und beträchtlich dicker als die Wandung des oberen Wandabschnittes 527. Der Abschnitt
527 ist außerdem durch Längsschlitze segmentiert, wobei die Segmente der Breite der
Lappen 539 entsprechen, so daß der Ring 526 während der Erstinstallation leicht ausgebeult
werden kann, wie in Fig. 15 dargestellt. Der Querschnitt der Lappen 539 ist rechteckförmig
mit leichter Verjüngung, um Stoßflächen zu bieten, die mit den Schraubwindungen und
dem Wulst 57 zusammenarbeiten.
[0028] Die Oberfläche 543 legt sich an der Oberfläche 59 des Behälterringwulstes 57 während
des Abschraubens des Verschlusses an. Die sich entwickelnden Kräfte führen zu Momenten
an den Sollbruchbrücken 525 infolge der Hebelwirkung über den Ring 526, was das leichte
Aufreißen entlang der Rißlinie 530 begünstigt.
1. Behälter-Kappe-Kombination als Garantieverschluß mit folgenden Merkmalen:
eine Schraubkappe (11), die eine Schraubkappenachse definiert und Innengewinde (22)
sowie einen Unversehrtheitsanzeigering (26) aufweist, der über Sollbruchbrücken (25)
mit einem Hauptteil (20) verbunden ist;
ein Behälter (12) mit Hals (50), an dem Außengewinde (55) und ein Ringwulst (57) angebracht
sind;
der Unversehrtheitsanzeigering (26, 126, 226, 326, 526) weist einen oberen dünneren
zylindrischen Wandabschnitt (27, 127, 227, 327, 527) und einen unteren dickeren Wandabschnitt
(28) mit Innenrandwulst auf, der eine obere Innenkante und nach innen reichende Lappen
(39, 139, 239, 339, 539) umfaßt;
die Lappen (39, 139, 239, 339, 539) weisen jeweils Polyederform auf und bilden an
ihren jeweiligen unteren Kanten die Fortsätze der oberen Innenkante des unteren Wandabschnittes
(28) des Unversehrtheitsanzeigeringes (26), wodurch ein Biegebereich verdünnten Querschnitts
(37, 137, 237, 337, 537) gebildet wird, um die Lappen bei der Erstinstallation der
Schraubkappe (11) wegzuklappen und an dem Gewinde (55)und dem Behälterringwulst (57)
vorbeizukommen;
der Ringwulst (57) des Behälters (12) weist eine Unterseite (59) auf, die Teil einer
Konusfläche mit großem Öffnungswinkel darstellt und an die sich die Lappen (39, 139,
239, 339, 539) mit jeweils einer Anlageseite (43, 143, 243, 343, 543) flächig anlegen,
wenn die Schraubkappe abgeschraubt wird;
dadurch gekennzeichnet,
daß die jeweilige Anlageseite (43, 143, 243, 343, 543) der jeweiligen Lappen (39,
139, 239, 339, 539) der oberen Polyederseite entspricht, welche dem jeweiligen zugehörigen
Biegebereich verdünnten Querschnitts an der unteren Kante des Polyeders gegenüberliegt
und
daß bei installierter Schraubkappe (11) die jeweilige Anlageseite (43, 143, 243, 343,
543) der Unterseite (59) des Behälterringwulstes (57) gegenüber steht und in ebenen
Kontakt zu dieser gelangt, wenn die Schraubkappe (11) abgeschraubt wird, wobei infolge
Abstützung der jeweiligen Anlageseite auf der Unterseite des Behälterringwulstes eine
Kraft direkt über den zugehörigen Biegebereich verdünnten Querschnitts in den Unversehrtheitsanzeigering
(26, 126, 226, 326, 526) übertragen wird, um die zugehörigen Sollbruchbrücken (25)
aufzureißen.
2. Behälter-Kappe-Kombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durch
den jeweiligen Biegebereich (37, 137, 237, 337, 537) führende Kraft relativ zu den
Sollbruchbrücken (25, 125, 225, 325, 525) so angeordnet ist, daß der Unversehrtheitsanzeigering
(26, 126, 226, 326, 526) als Hebelarm auf die Sollbruchbrücken (25, 125, 225, 325,
525) während des Abschraubens der Schraubkappe (11, 111, 211, 311, 511) einwirkt.
3. Behälter-Kappe-Kombination nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder
Polyeder in seiner Grundform vierseitig ist, eine obere Kante (49) aufweist . und
im ungespannten Zustand der Lappen (39) mit seinen Seiten (40, 41, 42, 43) schräg
zu der Schraubkappenachse steht, wobei die obere Kante (49) jedes Lappens (39) an
der Unterseite (59) des Behälterringwulstes (57) nahe dessen äußerem radialen Rand
(60) anliegt und der Biegebereich verdünnten Querschnitts (37) sich radial weiter
innen, bezogen auf die Schraubkappenachse befindet, als es die jeweilige Anlagestelle
jedes Lappens (39) an dem Behälterringwulst (57) ist.
4. Behälter-Kappe-Kombination nach Anspruch 3, wobei die Lappen (39) während des Öffnens
des Verschlusses radial nach außen um einen Winkel von ungefähr 30° schwenken.
5. Behälter-Kappe-Kombination nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn
die Lappen (239) in relativ ungespanntem Zustand sind, deren obere Kanten (249) in
einer vertikalen Ebene gelegen sind, die im wesentlichen durch den Biegebereich verdünnten
Querschnittes (237) hindurchgeht.
6. Behälter-Kappe-Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Lappen (39, 139, 239) genügend lang ist, um ihn aus der ungespannten Stellung
daran zu hindern, beim Öffnen des Verschlusses im wesentlichen radial nach innen zu
schwenken, wobei eine freie Kante (48, 148, 248) des jeweiligen Lappens (39, 139,
239), wenn sie mit der benachbarten äußeren Oberfläche (62) des Behälterhalses in
Berührung kommen sollte, diese weitere Schwenkbewegung nach abwärts verhindert.
7. Behälter-Kappe-Kombination nach einem der Ansprüche bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Lappen (239) eine radial nach außen gelegene Oberfläche oder Kante (246)
aufweist, welche eine Innenoberfläche (233) des Unversehrtheitsanzeigeringes (226)
berührt, wenn er in relativ ungespanntem Zustand ist.
8. Behälter-Kappe-Kombination nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Polyeder vier Seiten (540, 541, 542, 543) aufweist, die ein Rechteck mit
leichter Verjüngung nach unten bilden, und daß der Polyeder mit seiner Oberseite (543)
an der Unterseite (59) des Behälterringwulstes (57) anliegt, wenn die Schraubkappe
(11) am Hals (50) installiert ist.
9. Behälter-Kappe-Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der obere dünnere Wandabschnitt (527) durch Längsschlitze in der Weise segmentiert
ist, daß der Unversehrtheitsanzeigering (526) während der Erstinstallation der Schraubkappe
(511) leicht ausgebeult werden kann.
10. Behälter-Kappe-Kombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Polyederquerschnittsform
jedes Lappens (339) fünfseitig ist und eine nach oben schauende Fläche (343) aufweist,
die beim Abschrauben der Kappe (311) im Zusammenwirken mit der Unterseite (59) des
Behälterringwulstes (57) eine radial nach auswärts gerichtete Kraftkomponenten gegen
den Unversehrtheitsanzeigering (326) entwickelt, um den Ring (326) vor Aufreißen der
Sollbruchbrücken (325) axial zu spalten.
1. Container-cap-combination forming a guaranteed closure comprising:
a threaded cap (11) defining a cap axis and including an inner thread (22) and a tamper-indicating
ring (26) which is connected to a main portion (20) through frangible bridges (25);
a container (12) having a neck (50) provided with an outer thread (55) and an annular
bead (57);
the tamper-indicating ring (26, 126, 226, 326, 526) including an upper thinner cylindrical
wall section (27, 127, 227, 327, 527) and a lower thicker wall section (28, 128, 228,
328, 528) having a bead at its inner side with an upper inner edge and a plurality
of tabs (39, 139, 239, 339, 539) extending inwardly;
the tabs (39, 139, 239, 339, 539) each comprising the shape of a polyhedron and forming,
at their respective lower edges, the extensions of the upper inner edges of the lower
wall section (28) of the tamper-indicating ring (26) so as to form a flexible area
of thin cross-section (37, 137, 237, 337, 537) for tilting off the tabs at first installation
of the closure (11) and for passing the tabs along the threads (55) and the container
bead (57);
the annular bead (57) of the containers (12) comprising a lower side (59) which is
a portion of a conical surface having a large angle of opening and onto which the
tabs (39) flatly engage with an engagement face area (43, 143, 243, 343, 543) when
the threaded closure is unthreaded;
characterized in that
the engagement face (43, 143, 243, 343, 543) of the respective tabs (39, 139, 239,
339, 539) corresponds to the upper polyhedron side which is opposite to the appropriate
flexible area of thin cross section at the lower edge of the polyhedron and
in that, when the threaded closure (11) is installed, the engagement face (43, 143,
243, 343, 543) faces the lower side (59) of the container bead (57) and comes into
planar contact to this lower side, when the threaded closure is unthreaded, wherein
due to support of the engagement face onto the lower side of the container bead, a
force is transferred directly through the respective flexible area of thin cross section
into the tamper indicating ring (26, 126, 226, 326, 426, 526) so as to break the respective
frangible bridges.
2. Container-cap-combination according to claim 1 wherein the pressure force leading
through the flexible area (37, 137, 237, 337, 537) is arranged relative to the frangible
bridges (25, 125, 225, 325, 525) so that the tamper indicating ring (26, 126, 226,
326, 526) acts as a lever onto the frangible bridges (25, 125, 225, 325, 525) when
unthreading the cap (11, 111, 211, 311, 511).
3. The container-cap-combination according to claim 1 or 2 wherein the polyhedron has
four sides in its basic shape, includes an upper edge (49) and when the tabs are in
their unstressed conditions, extends with its sides (40, 41, 42, 43) obliquely to
the threaded cap axis, the upper edge (49) of the tab (39) engaging the lower side
(59) of the annular container bead (57) adjacent to the outer radial edge (60) thereof
and the hinge (37) being arranged more radially inwardly in relation to the threaded
cap axis than the engagement point of the tab (39) at the annular container bead (57)
is.
4. Container-cap-combination according to claim 3 wherein the tabs (39), when opening
the closure, pivot radially outwardly by an angle of about 30°.
5. Container-cap-combination according to claim 1 or 2 wherein when the tabs (239) are
in the relative unstressed condition, the upper edges (249) thereof are in a vertical
plane which passes essentially through the flexible area of thin cross section (237).
6. Container-cap-combination according to one of the claims 1 to 5 wherein the tabs (39,
139, 239) are sufficiently long to be prevented from being pivoted essentially radially
inwardly from the unstressed condition when opening the closure, a free edge (43,
148, 248) of each tab (39, 139, 290), when engaging the adjacent outer surface (2,
60) of the container neck, prevents any further pivotal movement downwardly.
7. Container-cap-combination according to one of the claims 1 to 6 wherein the tab (239)
comprises a radially outward surface or edge (246) which engages an inner surface
(233) of the tamper indicating ring (226) when the tab is in its relative unstressed
condition.
8. Container-cap-combination according to one of the claims 1, 2 or 6 wherein the polyhedron
has four faces (540, 541. 542, 543) forming a rectangle tapering slightly downwardly
and wherein the upper side (543) of the polyhedron engages the lower side (59) of
the annular container bead (57) when the threaded cap (11) is installed at the neck
(50).
9. Container-cap-combination according to one of the claims 1 to 8 wherein the upper
thinner wall section (527) is segmented by axially extending slots so that the tamper
indicating ring (526) may be expanded when initially installing the closure cap (511).
10. Container-cap-combination according to claim 1 wherein the polyhedron cross section
of the tabs (339) has five sides with a surface (343) facing upwardly which develops
a force component radially outwardly against the tamper indicating ring (326) in cooperation
with the lower side (59) of the annular container bead (57) when unthreading the cap
(311) so as to split the ring (326) axially before the frangible bridges (325) break.
1. Combinaison récipient-couvercle formant une fermeture inviolable, qui possède les
caractéristiques suivantes
un couvercle à vis (11) qui définit un axe de couvercle à vis et présente un filetage
intérieur (22) ainsi qu'une bague témoin d'intégrité (26) qui est reliée à une partie
principale (20) par l'intermédiaire de pontets de rupture (25) ;
un récipient (12) comprenant un goulot (50) sur lequel sont formés un filetage extérieur
(55) et un bourrelet annulaire (57) ;
la bague témoin d'intégrité (26, 126, 226, 326, 526) comprend un segment de paroi
cylindrique supérieur plus mince (27, 127, 227, 327, 527) et un segment de paroi inférieur
(28) plus épais possédant un bourrelet périphérique intérieur qui présente une arête
intérieure supérieure et des languettes (39, 139, 239, 339, 539) qui pointent vers
l'intérieur ;
les languettes (39, 139, 239, 339, 539) présentent chacune une forme polyédrique et
forment au niveau de leurs arêtes inférieures les prolongements de l'arête intérieure
supérieure du segment inférieur (28) de la paroi de la bague témoin d'intégrité (26),
de sorte qu'il se forme une région de flexion de section amincie (37, 137, 237, 337,
537) pour que, lors du montage initial du couvercle à vis (11), les languettes s'écartent
et passent au droit du filetage (55) et du bourrelet annulaire (57) du récipient ;
le bourrelet annulaire (57) du récipient (12) présente une face inférieure (59) qui
représente une partie d'une surface conique à grand angle d'ouverture contre laquelle
les languettes (39, 139, 239, 339, 539) s'appuient à plat par une face de contact
(43, 143, 243, 343, 543), lorsqu'on dévisse le couvercle à vis ;
caractérisée en ce que la face de contact (43, 143, 243, 343, 543) des languettes
respectives (39, 139, 239, 339, 539) correspond à la face supérieure du polyèdre qui
est à l'opposé de la région de flexion correspondante de section amincie située au
niveau de l'arête inférieure du polyèdre et
en ce que, lorsque le couvercle à vis (11) est monté, la face de contact (43, 143,
243, 343, 543) se trouve en face de la face inférieure (59) du bourrelet annulaire
(57) du récipient et qu'elle entre en contact plan avec cette face lorsqu'on dévisse
le couvercle à vis (11), alors que, par suite de l'appui de la face de contact contre
la face inférieure du bourrelet annulaire du récipient, une force est transmise directement
par l'intermédiaire de la région de flexion correspondante, de section amincie, à
la bague témoin d'intégrité (26, 126, 226, 356, 526), pour briser les pontets de rupture
(25) correspondants.
2. Combinaison récipient-couvercle selon la revendication 1, caractérisée en ce que la
force qui passe à travers la région de flexion (37, 137, 237, 337, 537) est disposée,
relativement aux pontets de rupture (25, 125, 225, 325, 525), de manière que la bague
témoin d'intégrité (26, 126, 226, 356, 526) agisse comme bras de levier sur les pontets
de rupture (25, 125, 225, 325, 525) pendant le dévissage du couvercle à vis (11, 111,211,311,511).
3. Combinaison récipient-couvercle selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce
que le polyèdre est un quadrilatère par sa forme de base, qu'il présente une arête
supérieure (49) et, qu' à l'état détendu des languettes (39), il est oblique par rapport
à l'axe du couvercle à vis par ses faces (40, 41, 42, 43), l'arête supérieure (49)
de la languette (39) étant appuyée contre la face inférieure (59) du bourrelet annulaire
(57) du récipient près du bord radialement extérieur (60) de ce dernier et la charnière
(37) se trouvant plus loin de l'axe du couvercle à vis, vers l'intérieur dans la direction
radiale, que la zone de contact de la languette (39) avec le bourrelet annulaire (57)
du récipient.
4. Combinaison récipient-couvercle selon la revendication 3, dans laquelle les languettes
(39) basculent radialement vers l'extérieur d'un angle d'environ 30° pendant l'ouverture
de la fermeture.
5. Combinaison récipient-couvercle selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce
que, lorsque les languettes (239) sont dans un état relativement détendu, leur arête
supérieure (249) est placée dans un plan vertical qui passe pratiquement par la région
de flexion de section amincie (237).
6. Combinaison récipient-couvercle selon une des revendications 1 à 5, caractérisée en
ce que la languette (39, 139, 239) est d'une longueur suffisante pour l'empêcher de
basculer à peu près radialement vers l'intérieur à partir de la position détendue
lorsqu'on ouvre la fermeture, une arête libre (48, 148, 248) de chaque languette (39,
139, 239) empêchant la poursuite du mouvement de basculement vers le bas dans le cas
où elle parviendrait à entrer en contact avec la surface extérieure adjacente (62)
du goulot du récipient,.
7. Combinaison récipient-couvercle selon une des revendications 1 à 6, caractérisée en
ce que la languette (239) présente une surface ou une arête (246) disposée radialement
vers l'extérieur, qui touche une surface intérieure (233) de la bague témoin d'intégrité
(226) lorsqu'elle est dans un état relativement détendu.
8. Combinaison récipient-couvercle selon une des revendications 1, 2 ou 6, caractérisée
en ce que le polyèdre présente quatre côtés (540, 541, 542, 543) qui forment un rectangle
présentant un léger rétrécissement vers le bas et en ce que le polyèdre est appuyé
par sa face supérieure (543) contre la face inférieure (59) du bourrelet annulaire
(57) du récipient lorsque le couvercle à vis (11) est monté sur le goulot (50).
9. Combinaison récipient-couvercle selon une des revendications 1 à 8, caractérisé en
ce que le segment de paroi supérieur plus mince (527) est segmentée de telle façon
que la bague témoin d'intégrité (526) puisse s'élargir légèrement au cours du montage
initial du couvercle à vis (511).
10. Combinaison récipient-couvercle selon la revendication 1, caractérisée en ce que la
forme de section polyédrique de la languette (339) est à cinq côtés et présente une
surface (343) regardant vers le haut qui, lors du dévissage du couvercle (311), développe,
en coopération avec la face inférieure (59) du bourrelet annulaire (57) du récipient,
une composante de force orientée radialement vers l'extérieur, en direction de la
bague témoin d'intégrité (326) pour fendre la bague (326) axialement avant la rupture
des pontets de rupture (325).