(19)
(11) EP 0 918 910 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
27.06.2001  Patentblatt  2001/26

(21) Anmeldenummer: 97918967.7

(22) Anmeldetag:  07.08.1997
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7: E04C 2/12, E01D 19/12
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP9704/297
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 9806/912 (19.02.1998 Gazette  1998/07)

(54)

TRAGENDES PLATTENELEMENT AUS HOLZ FÜR DECKENKONSTRUKTIONEN ODER FÜR DEN BRÜCKENBAU

SUPPORTING WOODEN PANEL ELEMENT FOR CONSTRUCTING CEILINGS OR BRIDGES

ELEMENT EN BOIS DE TYPE PLAQUE PORTANTE EN BOIS POUR LA CONSTRUCTION DE PLANCHERS OU DE PONTS


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE
Benannte Erstreckungsstaaten:
RO SI

(30) Priorität: 14.08.1996 DE 19632796

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
02.06.1999  Patentblatt  1999/22

(73) Patentinhaber: SFS Industrie Holding AG
9435 Heerbrugg (CH)

(72) Erfinder:
  • MEIERHOFER, Ulrich, A.
    CH-8620 Wetzikon (CH)

(74) Vertreter: Ludescher, Hans et al
SFS Stadler Gruppe Patentabteilung Nefenstrasse 30
9435 Heerbrugg
9435 Heerbrugg (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 19 513 729
US-A- 1 944 237
FR-A- 1 404 294
US-A- 2 439 655
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein tragendes Plattenelement aus Holz für Deckenkonstruktionen oder für den Brückenbau, bestehend aus einer Vielzahl von quer zur Ebene des Plattenelementes hochkant stehenden und vorzugsweise über die ganze Länge des Plattenelementes führender einzelner Lagen von Brettern, welche durch Schraubbefestigungen miteinander verbunden sind.

    [0002] Die älteste und bekannteste Art der Befestigung von Brettstapeln ist durch Nagelung. Bei der Nagelung werden die Kräfte zwischen den Brettern durch Abscheren in den Nägeln und durch Lochleibungsdruck zwischen Nagel und Holz übertragen. Diese Art von Verbindung ist verhältnismäßig weich und deshalb nur von beschränkter Wirksamkeit. Bisherige Anwendungen von geschraubten Brettstapeln beruhten bislang auf einer den Nägeln analoger Wirkungsweise, d.h. Abscheren und Lochleibungsdruck.

    [0003] Es sind bereits tragende Plattenelemente bekannt geworden (US-A-1 944 237), bei welchen eine Vielzahl von hochkant stehenden Brettern durch über alle Bretter hindurchgehende Zugstangen miteinander verbunden wird. Zusätzlich sind die einzelnen Bretter zur gegenseitigen provisorischen Halterung beim Aufbau eines solchen Stapels durch Nägel miteinander verbunden. Bei den sogenannt quer vorgespannten Brettstapeln werden die Kräfte zwischen den Einzelbrettern durch Reibung übertragen, was einen stetigen Anpreßdruck voraussetzt. Die Quervorspannung ist deshalb immer bis auf ein bestimmtes Niveau zu gewährleisten. Da Holz zu Schwind- und Kriechverformungen neigt, muß ständig vorgesorgt sein, daß die Spannstangen nachgezogen werden können.

    [0004] Bei einem solchen tragenden Plattenelement aus Holz ist es wesentlich, daß die einzelnen Lagen von Brettern gegenseitig fest abgestützt sind oder gegenseitig fest angepreßt werden, um die Belastung besser aufnehmen zu können. Zu beachten ist bei dieser bekannten Ausführung, daß durch Spannstangen nur eine bestimmte Anzahl von hochkant stehenden Brettern miteinander zu einem Plattenelement verbunden werden kann. Es ist also nicht möglich, beliebige Breiten solcher Plattenelemente, z.B. für den Einsatz bei Deckenkonstruktionen oder beim Brückenbau, herzustellen, so daß dann jeweils einzelne Plattenelemente nebeneinander angeordnet werden, welche nicht mehr miteinander verbunden sind. Auch sind andere Ausführungsvarianten für genagelte, balkenförmige Holzbauglieder (DE-C-842 709) und für Brettstapelelemente (DE-A-195 13 729) bekannt geworden, bei welchen einzelne Bretter durch Nagel- und/oder Schraubverbindungen miteinander zu einem Element verbunden werden.

    [0005] Bei einer weiteren bekannten Verbindung mehrerer Bretter zu einem Brettstapel (US-A-2,439,655) werden eine Art Schrauben eingesetzt, die sich quer über zwei oder mehr als zwei miteinander zu verbindende Bretter erstrecken. Diese Schrauben werden rechtwinklig zur entsprechenden Oberfläche der Bretter eingesetzt.

    [0006] Die vorliegende Erfindung hat sich nun zur Aufgabe gestellt, ein tragendes Plattenelement aus Holz der eingangs genannten Art zu schaffen, welches beliebig lang bzw. breit ausgeführt werden kann, wobei die bei Belastung dieses Plattenelementes auf einzelne Lagen von Brettern auftreffenden Kräfte auf eine möglichst große Breite des Plattenelementes übertragen werden können.

    [0007] Erfindungsgemäß wird dazu vorgeschlagen, daß die einzelnen Bretter zumindest teilweise durch spitzwinklig zu deren Oberfläche und wenigstens annähernd in einer quer zur Längserstreckung des Plattenelementes verlaufenden Ebene liegend eingedrehte Schrauben miteinander verbunden sind, welche über wenigstens zwei aufeinander folgende Bretter führen.

    [0008] Durch diese erfindungsgemäßen Maßnahmen wird erreicht, daß die auftretenden Kräfte auch bei punktförmiger oder kleinflächiger Belastung eines solchen Plattenelementes auf eine Vielzahl nebeneinander liegender Lagen von Brettern übertragen werden, da durch die spitzwinklig eingedrehten Schrauben die aufeinander folgenden Lagen von Brettern sozusagen hakenförmig miteinander verbunden sind. Außerdem wird durch den Einsatz von Schrauben erreicht, daß die aufeinander folgenden Lagen von Brettern wirksam gegenseitig gehalten und abgestützt sind. Daher ist auch bei einem eventuellen Schwinden oder Ausdehnen des Naturproduktes Holz keine Veränderung der gegenseitigen Befestigung der Bretter notwendig, da diese immer in einer engen und intensiven Verbindung zueinander bleiben. Durch die spezielle Anordnung der Schrauben sollen diese in erster Linie in Längsrichtung, d.h. auf Zug oder Druck beansprucht werden und damit eine hohe Wirksamkeit hinsichtlich Tragfähigkeit und Steifigkeit gewährleisten.

    [0009] Weiter wird vorgeschlagen, daß in aufeinander folgende Bretter oder in jedes zweite Brett Schrauben mit sich kreuzenden Richtungen in mit Abstand aufeinander folgenden, quer zu den Brettern liegenden Ebenen eingedreht sind. Diese Maßnahme bietet die Gewähr, daß gerade in diesen Befestigungsbereichen jede Lage eines Brettes praktisch nach beiden Seiten hin hakenförmig an dem nächstfolgenden Brett eingehängt ist, um große Kräfte auf einen großen Bereich eines Plattenelementes übertragen zu können.

    [0010] Um neben dieser besonderen gegenseitigen Befestigung für die weitgehende Übertragung von Kräften noch zusätzliche Befestigungen zwischen den einzelnen Brettern zu schaffen, wird vorgeschlagen, daß neben den spitzwinklig zur Oberfläche der Bretter eingedrehten Schrauben weitere, rechtwinklig zur Oberfläche der Bretter eingedrehte Schrauben eingesetzt sind, welche jeweils über wenigstens drei aufeinander folgende Bretter führen. Durch diese zusätzlich eingedrehten Schrauben wird erreicht, daß eine Verbindung der aufeinander folgenden Lagen von Brettern fast nach Art eines Fachwerkes erfolgt, da nämlich die spitzwinklig und die rechtwinklig eingedrehten Schrauben einander ergänzen.

    [0011] In diesem Zusammenhang ist es vorteilhaft, wenn die rechtwinklig zur Oberfläche der Bretter eingedrehten Schrauben abwechselnd in jedes zweite Brett eingedreht sind und über jeweils drei Lagen von Brettern führen. Damit ist die Möglichkeit einer immer wieder übergreifenden Befestigung zwischen den einzelnen Brettern gegeben, da beispielsweise die spitzwinklig eingedrehten Schrauben über zwei Bretter und die rechtwinklig eingedrehten Schrauben über jeweils drei Lagen von Brettern führen. Es kann somit eine optimale Kraftübertragung auf große Bereiche des Plattenelementes aus Holz bewirkt werden.

    [0012] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist vorgesehen, daß in einem vorbestimmten Rastermaß aufeinander folgend und in zwei mit geringem Abstand voneinander liegenden Ebenen paarweise spitzwinklig und rechtwinklig zur Oberfläche der Bretter eingedrehte Schrauben angeordnet sind. Dadurch werden praktisch immer in bestimmten Abständen jeweils zwei dann in geringem Abstand aufeinander folgende Befestigerebenen geschaffen, um so das Optimale an gegenseitiger Verbindung der Bretter und an der Möglichkeit der gegenseitigen Kraftübertragung zu erzielen.

    [0013] In diesem Zusammenhang ist es vorteilhaft, daß die Schrauben in einer der im Rastermaß liegenden Ebenen immer in der einen Richtung spitzwinklig geneigt eingedreht und in der anderen Ebene in der anderen Richtung spitzwinklig geneigt sind, wobei an jeder Oberfläche von Brettern je Rastermaß jeweils zwei einander kreuzende Schrauben eingedreht sind, welche jedoch in den mit geringem Abstand aufeinander folgenden Ebenen liegen. Beim Aufbau des Plattenelementes werden deshalb praktisch immer zwei Schrauben in mit geringem Abstand nebeneinander liegende Ebenen spitzwinklig eingedreht, und zwar einmal von oben schräg nach unten und einmal von unten schräg nach oben. Diesfalls sind sozusagen nebeneinander stets zwei Befestigungsebenen nach Art von Fachwerken vorhanden, welche eine optimale gegenseitige Verbindung der einzelnen Bretter zu einem Plattenelement und die optimale Übertragung von Kräften gewährleisten.

    [0014] Dabei ist es gerade im Sinne der Bildung von fachwerkartigen Befestigungsebenen vorteilhaft, wenn in jeweils einer Ebene in dem entsprechenden Rastermaß bezogen auf die Länge des Plattenelementes jeweils in die eine Richtung spitzwinklig geneigte Schrauben und ferner nahe dem oberen und unteren Brettrand rechtwinklig zur Oberfläche der Bretter eingedrehte Schrauben vorgesehen sind. Damit werden praktisch quer zur Längserstreckung eines Plattenelementes gesehen obere und untere Zug- bzw. Druckelemente gebildet und durch dazwischenliegende, spitzwinklig geneigte Schrauben Tragelemente hergestellt. Da sich die beiden spitzwinklig eingedrehten Schrauben zusätzlich noch kreuzen, werden in den unmittelbar aufeinander folgenden Ebenen je Rastermaß zwei miteinander wirkende Tragbereiche geschaffen.

    [0015] Von Vorteil und auch von der Montage her ist es günstig, wenn die spitzwinklig geneigt zur Oberfläche der Bretter eingedrehten Schrauben mit der Oberfläche einen Winkel von annähernd 45° einschließen, so daß die einander in den nahe aufeinander folgenden Ebenen kreuzenden Schrauben rechtwinklig zueinander angeordnet sind. Dadurch kann die optimale Möglichkeit der gegenseitigen Kraftübertragung zwischen den aufeinander folgenden Brettern erzielt werden.

    [0016] Eine vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, daß in jedes zweite der aufeinander folgenden Bretter rechtwinklig zur Oberfläche des Brettes ausgerichtete Schrauben eingedreht sind, wobei die in jedes zweite Brett rechtwinklig zur Oberfläche jeweils folgend eingedrehte Schraube jeweils der anderen, der mit geringem Abstand daneben liegenden Ebene zugeordnet ist. Dies bietet die Möglichkeit, daß die rechtwinklig zur Oberfläche eingedrehten Schrauben einander jeweils in den unmittelbar nebeneinander liegenden Ebenen um ein entsprechendes Maß übergreifen, ohne daß eine durchgehende Befestigung vorgesehen ist. Die rechtwinklig zur Oberfläche eingedrehten Schrauben bilden eine Art über die ganze Breite des Plattenelementes durchgehendes Spannelement der bekannten Art, wobei hier jedoch nur kurze Schrauben eingesetzt sind, die einander abwechselnd parallel zueinander liegend an ihren Enden übergreifen. Auf diese Weise sind sie aber durchgehend über die ganze Breite des tragenden Plattenelementes geführt.

    [0017] Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung ist dann gegeben, wenn die spitzwinklig zur Oberfläche der Bretter eingedrehten Schrauben und die rechtwinklig zur Oberfläche der Bretter eingedrehten Schrauben die gleiche Länge aufweisen, wobei die spitzwinklig eingedrehten Schrauben jeweils über zwei benachbarte Bretter und die rechtwinklig zur Oberfläche der Bretter eingedrehten Schrauben jeweils über drei aufeinander folgende Bretter geführt sind. Durch diese Maßnahmen ist lediglich eine Ausführung einer Schraube erforderlich, welche sowohl zum spitzwinkligen Eindrehen als auch zum Eindrehen rechtwinklig zur Oberfläche eingesetzt werden kann. Da nur ein einziges Befestigungselement notwendig ist, wird damit auch die Montage des Plattenelementes wesentlich erleichtert.

    [0018] Eine insbesondere für die Montage des Plattenelementes vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, daß jeweils im Mittelbereich des Rastermaßes und auch bezogen auf die Höhe des Plattenelementes Fixierschrauben zur vorübergehenden gegenseitigen Fixierung aufeinander folgender Bretter eingedreht sind. Die hier vorgesehenen Fixierschrauben halten die aufeinander folgenden Bretter, bis die spitzwinklig und rechtwinklig zur Oberfläche eingedrehten Schrauben plaziert sind. Diese als Montagehilfe vorgesehenen Fixierschrauben verbleiben in dem tragenden Plattenelement, haben jedoch auf die Tragfähigkeit des Plattenelementes keinen Einfluß.

    [0019] Weitere erfindungsgemäße Merkmale und besondere Vorteile werden in der nachstehenden Beschreibung anhand der Zeichnungen noch näher erläutert. Es zeigen:
    Fig. 1
    einen Schnitt durch einen Teilaufbau einer mit dem erfindungsgemäßen Plattenelement gebildeten Brücke;
    Fig. 2
    eine Schrägsicht eines Teilabschnittes eines Plattenelementes;
    Fig. 3
    einen Schnitt durch den gesamten Aufbau einer mit dem erfindungsgemäßen Plattenelement hergestellten Brücke;
    Fig. 4
    einen Vertikalschnitt durch das Plattenelement quer zur Längsrichtung der Bretter mit schematisch dargestellter Anordnung der eingesetzten Schrauben;
    Fig. 5
    eine Ansicht der Oberfläche eines eingesetzten Brettes mit schematisch dargestellter Anordnung der eingesetzten Schrauben;
    Fig. 6
    eine Draufsicht auf einen Abschnitt eines Plattenelementes, wobei schematisch rechtwinklig zur Oberfläche der Bretter eingedrehte Schrauben dargestellt sind;
    Fig. 7
    eine gleiche Draufsicht auf einen Abschnitt des Plattenelementes, wobei die spitzwinklig eingedrehten Schrauben schematisch dargestellt sind;
    Fig. 8
    einen Vertikalschnitt durch einen Teilbereich des Plattenelementes mit einer eingesetzten, rechtwinklig zur Oberfläche eines Brettes eingedrehten Schraube;
    Fig. 9
    einen Vertikalschnitt durch ein Plattenelement im Bereich von spitzwinklig zur Oberfläche der Bretter eingedrehten Schrauben.


    [0020] In den Fig. 1 und 3 ist ein möglicher Aufbau einer Brücke aus Holz dargestellt. Die Brückenplatte ist von einem tragenden Plattenelement 1 aus Holz gebildet, dessen Aufbau und Konstruktion nachstehend noch näher erläutert wird. Auf das Plattenelement 1 wird eine feuchte Isolation 2, über welcher dann der Brückenbelag 3 verlegt wird, aufgebracht. Das Schrammbord 4 ist ebenfalls aus Holz gefertigt. An diesem Schrammbord 4 und an den Seitenrändern des Plattenelementes 1 sind Geländerpfosten 5 durch Schrauben 6 und 7 befestigt. Auf den Geländerpfosten 5 wird ein Handlauf 8, der ebenfalls aus Holz bestehen kann, aufgebracht und durch Schrauben 9 befestigt. Der Handlauf 8 kann zusätzlich eine Kupferabdeckung 10 aufweisen. In Fig. 3 ist ein Schnitt durch eine solche Brücke in deren Längserstreckung dargestellt. Auf entsprechenden Fundamentteilen 11, 12 sind Bodenschwellen 13 aus Holz aufgesetzt. Über entsprechende Steher 14 und Streben 15 werden Auflagerbalken 16 abgestützt. Der eigentliche, die Abstützung bildende Balken 18 kann über Keile 17 in seiner Höhe verstellt werden. Auf dem Balken 18 liegt dann das Plattenelement 1 auf. An entsprechende Anschlußbalken 19 schließt sich die weiterführende Straße an. Durch hochkant stehende Bohlen 20 wird eine Abgrenzung zum festen Material hin geschaffen, wobei durch eine entsprechende Hinterfüllung 21, eine Auskofferung 22 und eine auf ein Fundament 23 aufgesetzte Abschlußschwelle eine entsprechende Abgrenzung vom befestigten Teil zu dem zu überbrückenden Bachbett hin erfolgt.

    [0021] Das tragende Plattenelement 1 gemäß der vorliegenden Erfindung ist nicht nur für den Brükkenbau einsetzbar, sondern ebenso für Deckenkonstruktionen und natürlich, falls erforderlich, auch für die Erstellung von Wänden oder dergleichen. Jedes Plattenelement besteht aus einer Vielzahl von quer zur Ebene des Plattenelementes hochkant stehenden und vorzugsweise über die ganze Länge des Plattenelementes 1 führenden einzelnen Lagen von Brettern 25. Maximale Festigkeiten werden erzielt, wenn die Bretter jeweils über die ganze Länge des Plattenelementes durchgehend ausgeführt sind. Für bestimmte Anwendungszwecke - insbesondere für längere Elemente - wäre es aber auch möglich, neben durchgehenden oder anstelle von durchgehenden teilweise oder zur Gänze nur über einen Teil der Länge des Plattenelementes durchgehende Bretter vorzusehen, welche dann entsprechend miteinander verbunden werden. So wäre es auch möglich, eine Vielzahl von kürzeren Elementen vorzusehen, die sich jedoch in den einzelnen Lagen immer wieder übergreifen. Es ist im Rahmen der Erfindung durchaus möglich, zusätzlich zu den Schraubbefestigungen Klebstoffe, z.B. Leim, einzusetzen. Diest ist jedoch dank der erfindungsgemäßen Maßnahmen zur gegenseitigen Verbindung der Bretter 25 zu einem Plattenelement nicht notwendig.

    [0022] Die erfindungsgemäßen Maßnahmen liegen nun in der besonderen Befestigung der einzelnen Bretter 25 zur Bildung des tragenden Plattenelementes aus Holz. Die einzelnen Bretter 25 sind durch spitzwinklig zu deren Oberfläche 26 eingedrehte Schrauben 27 miteinander verbunden, wobei diese spitzwinklig eingedrehten Schrauben wenigstens annähernd in einer quer zur Längserstreckung des Plattenelementes 1 verlaufenden Ebene liegen. In der Einsatzlage sind die Schrauben 27 also von oben nach unten bzw. von unten nach oben schräg verlaufend eingedreht. Wie der schematischen Darstellung in Fig. 4 entnommen werden kann, verlaufen die Schrauben 27 über wenigstens zwei aufeinander folgende Bretter 25. In aufeinander folgende Bretter 25 oder bei Bedarf auch nur in jedes zweite Brett 25 sind Schrauben mit sich kreuzenden Richtungen in mit Abstand folgenden, quer zu den Brettern 25 liegenden Ebenen 29 bzw. 39 eingedreht.

    [0023] Neben den spitzwinklig zur Oberfläche 26 der Bretter 25 eingedrehten Schrauben 27 sind weitere Schrauben 28 vorgesehen, welche jeweils über wenigstens drei aufeinander folgende Bretter 25 führen und rechtwinklig zur Oberfläche 26 eingesetzt sind. Dabei sind die Schrauben 28, wie insbesondere den Fig. 4 und 6 entnommen werden kann, so angeordnet, daß diese abwechselnd in jedes zweite Brett 25 eingedreht sind und über jeweils drei Lagen von Brettern 25 führen. In einem vorbestimmten Rastermaß R aufeinander folgend und in zwei mit geringem Abstand A voneinander liegenden Ebenen 29, 39 sind jeweils paarweise spitzwinklig und rechtwinklig zur Oberfläche 26 der Bretter 25 eingedrehte Schrauben 27 bzw. 28 vorgesehen.

    [0024] Betreffend die Fig. 7 ist festzuhalten, daß die dort eingezeichneten Ausrichtungen der spitzwinklig eingedrehten Schrauben 27 nur der Übersichtlichkeit halber so gewählt sind. Die Schrauben 27 würden praktisch von oben gesehen in einer Ebene in einer Richtung liegen und daher in dieser Ansicht übereinander angeordnet, so daß eine klare Deutung verunmöglicht würde. Die besondere Darstellungsweise in Fig. 7 wurde gewählt, um ersichtlich zu machen, daß die spitzwinklig zur Oberfläche 26 eingedrehten Schrauben 27 bei dieser Ausgestaltung über zwei Bretter führen und praktisch von der Oberfläche eines jeden Brettes ausgehend eingesetzt sind.

    [0025] Die in einer der beiden Ebenen 29, 39 liegenden Schrauben 27 sind immer in der einen Richtung spitzwinklig geneigt eingedreht und die in der anderen Ebene 29, 39 liegenden Schrauben in der anderen Richtung spitzwinklig geneigt. Somit sind an jeder Oberfläche 26 von Brettern 25 je Rastermaß R jeweils zwei einander kreuzende Schrauben 27 vorgesehen, welche jedoch in den mit geringem Abstand A aufeinander folgenden Ebenen 29 bzw. 39 liegen.

    [0026] In jeweils einer Ebene 29 bzw. 39 in dem entsprechenden Rastermaß R sind bezogen auf die Länge des Plattenelementes 1 jeweils in die eine Richtung spitzwinklig geneigte Schrauben 27 und ferner nahe dem oberen Brettrand 30 und dem unteren Brettrand 31 rechtwinklig zur Oberfläche 26 der Bretter 25 eingedrehte Schrauben 28 vorgesehen. In dem Abstand A wird praktisch jeweils eine fachwerkartige Anordnung von Schrauben 27 und 28 geschaffen, so daß eine optimale gegenseitige Befestigung und Lastverteilung möglich ist. Wie insbesondere die Fig. 4 und 9 aufzeigen, schließen die spitzwinklig geneigt zur Oberfläche 26 der Bretter 25 eingedrehten Schrauben 27 mit der Oberfläche 26 einen Winkel α von annähernd 45° ein, so daß die einander in den nahe aufeinander folgenden Ebenen 29, 39 kreuzenden Schrauben 27 rechtwinklig zueinander ausgerichtet sind.

    [0027] Wie speziell in Fig. 6, aber auch in Fig. 4 dargestellt, werden in jedes zweite der aufeinander folgenden Bretter 25 rechtwinklig zur Oberfläche 26 ausgerichtete Schrauben 28 eingedreht, wobei die in jedes zweite Brett 25 eingedrehte Schraube 28 jeweils der anderen, der mit geringem Abstand A daneben liegenden Ebene 29 bzw. 39 zugeordnet ist. Die Schrauben 28 übergreifen sich daher immer wieder an ihren Endbereichen, wobei dieses Übergreifen jedoch mit dem Abstand A der beiden Ebenen 29, 39 vorliegt.

    [0028] Besonders vorteilhaft ist, daß die spitzwinklig eingedrehten Schrauben 27 und die rechtwinklig eingedrehten Schrauben 28 die gleiche Länge aufweisen. Die spitzwinklig eingedrehten Schrauben führen dabei über jeweils zwei benachbarte Bretter 25 und die rechtwinklig eingedrehten Schrauben über jeweils drei aufeinander folgende Bretter 25. Der eindeutige Vorteil liegt jedoch darin, daß für den Einsatzfall der Schrauben 27 und den Einsatzfall der Schrauben 28 immer gleiche Schrauben verwendet werden können. Daher ist bei der Montage eines solchen Plattenelementes immer nur eine Sorte von Schrauben erforderlich, wobei für die beim Aufbau einer Brücke zusätzlich erforderlichen Schrauben nach Möglichkeit die gleiche Konstruktion und Länge gewählt wird.

    [0029] Je nach freitragender Länge des Plattenelementes erfolgt eine Anpassung des Rastermaßes R, wobei auch der Abstand A der beiden Ebenen 29 und 39 an die verschiedenen Gegebenheiten anpaßbar ist. Kriterien für eine spezielle Anpassung können beispielsweise die Spannweite eines solchen Plattenelementes, die besondere Tragfähigkeit des Plattenelementes, die Art des verwendeten Holzes, aber auch die Art der eingesetzten Schrauben sein.

    [0030] Fig. 5 zeigt, daß jeweils im Mittelbereich des Rastermaßes R und auch bezogen auf die Höhe H des Plattenelementes 1 Fixierschrauben 32 zur vorübergehenden gegenseitigen Fixierung aufeinander folgender Bretter 25 eingedreht sind. Die Fixierschrauben 32 bilden eine Art Montagehilfe bei der Herstellung des Plattenelementes, d.h. das nächstfolgende Brett kann jeweils mit dem vorangehenden Brett bzw. dem bereits gefertigten Abschnitt des Plattenelementes in gewissen Abständen fest verbunden werden, womit das Eindrehen der Schrauben 27 und 28 erleichtert wird. Natürlich müssen die Fixierschrauben nicht immer im Mittelbereich eines Rastermaßes und im Mittelbereich bezogen auf die Höhe H angeordnet sein. Es ist dadurch nur sichergestellt, daß sich die Fixierschrauben 32 nicht im Bereich oder nahe der Ebenen 29 und 39 befinden.

    [0031] Bei der Darstellung in den Fig. 8 und 9 wird eine spezielle Ausführungsform von Schrauben 27 bzw. 28 gezeigt. Auf einem Schaft 33 sind zwei Abschnitte 34 und 35 unterschiedlichen Durchmessers vorgesehen, welche jeweils mit einem Gewindeabschnitt 36, 37 versehen sind. Beide Gewindeabschnitte haben die gleiche Gewindesteigung. Dadurch ergeben sich beim Eindrehen keine gegenseitigen Verschiebungen der aufeinander folgenden Bretter 25. Zudem ist die Gewähr gegeben, daß ein eventuelles Zerstören des bereits vom Gewindeabschnitt 36 hergestellten Gewindes durch den Gewindeabschnitt 37 verhindert wird. In diesem Zusammenhang ist es sinnvoll, wenn der Abschnitt 35 mit dem größeren Durchmesser einen zumindest annähernd dem Außengewindedurchmesser des Abschnittes 34 entsprechenden Kerndurchmesser aufweist. Es ist dadurch auch möglich, daß die Gewindeabschnitte 36 und 37 die gleiche Gewindesteigung aufweisen, jedoch muß nicht über die ganze Länge der Schraube ein exakt durchgehendes Gewinde vorhanden sein.

    [0032] Wenn keine Abschnitte 34, 35 mit unterschiedlichem Durchmesser, jedoch zumindest in den Endbereichen zwei Gewindeabschnitte vorhanden wären, dann müßten diese Gewindeabschnitte exakt aufeinander abgestimmt sein, so daß der später folgende Gewindeabschnitt exakt beginnend in das bereits vom ersten Gewindeabschnitt eingeformte Gewinde eingreift. Bei einem Schaft 33 mit durchgehend gleichbleibendem Durchmesser und durchgehendem Gewinde ist es an sich klar, daß durchgehend die gleiche Gewindesteigung vorhanden ist. An sich wäre es aber auch denkbar, daß die beiden Gewindeabschnitte 36 und 37 eine geringfügig unterschiedliche Gewindesteigung aufweisen, wobei beispielsweise der Gewindeabschnitt 37 eine geringfügig kleinere Gewindesteigung aufweisen würde. Bei einer solchen Ausgestaltung könnte zusätzlich bewirkt werden, daß die beiden aufeinander folgenden Bretter entsprechend gegeneinandergezogen und somit aneinander vorgespannt angepreßt werden.

    [0033] Am freien Ende des Abschnittes 35 mit größerem Durchmesser ist ein Innenangriff 38 für ein Eindrehwerkzeug ausgebildet. Eine solche Schraube 27 bzw. 28 besitzt daher keinen über das Gewinde vorstehenden Kopf, so daß es auch keiner besonderen Kräfte bedarf, um die Schraube an der Oberfläche des jeweiligen Brettes versenkt anzuordnen. Falls die Schrauben nur wenig versenkt werden sollen, ist es auch möglich, Schrauben mit größerem Kopf zu verwenden, welche einen besseren Angriff durch die Eindrehwerkzeuge erlauben. Solche Schrauben können beispielsweise mit einem Senkkopf ausgestattet sein.

    [0034] Im Rahmen der Erfindung wäre es auch möglich, mehr als zwei Abschnitte 34, 35 unterschiedlichen Schaftdurchmessers aufeinander folgend anzuordnen, wenn dies zu einer noch besseren Verbindung und gegenseitigen Abstützung der aufeinander folgenden Bretter 25 beitragen würde.

    [0035] Es wäre auch denkbar, je Rastermaß R nur eine Ebene 29 oder 39 von Schrauben 27, 28 vorzusehen, wobei dann die spitzwinklig eingedrehten Schrauben 27 bei jedem zweiten Rastermaß R in die jeweils andere Richtung geneigt sind.

    [0036] Die besonderen Vorteile der vorliegenden Erfindung liegen darin, daß die Montage eines Plattenelementes in einfacher Weise an Ort und Stelle erfolgen kann, die aufeinander folgenden Bretter des Plattenelementes immer in optimaler Weise gegeneinander abgestützt sind und somit ohne die Notwendigkeit eines Nachziehens von Schraubverbindungen stets für die bestmögliche Lastverteilung einsatzfähig sind.


    Ansprüche

    1. Tragendes Plattenelement (1) aus Holz für Deckenkonstruktionen oder für den Brückenbau, bestehend aus einer Vielzahl von quer zur Ebene des Plattenelementes (1) hochkant stehenden und vorzugsweise über die ganze Länge des Plattenelementes (1) führender einzelner Lagen von Brettern (25), welche durch Schraubbefestigungen miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Bretter (25) zumindest teilweise durch spitzwinklig zu deren Oberfläche und wenigstens annähernd in einer quer zur Längserstreckung des Plattenelementes (1) verlaufenden Ebene liegend eingedrehte Schrauben (27) miteinander verbunden sind, welche über wenigstens zwei aufeinander folgende Bretter (25) führen.
     
    2. Plattenelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in aufeinander folgende Bretter (25) oder in jedes zweite Brett (25) Schrauben (27) mit sich kreuzenden Richtungen in mit Abstand (A) aufeinander folgenden, quer zu den Brettern (25) liegenden Ebenen (29, 39) eingedreht sind.
     
    3. Plattenelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß neben den spitzwinklig zur Oberfläche (26) der Bretter (25) eingedrehten Schrauben (27) weitere, rechtwinklig zur Oberfläche (26) der Bretter (25) eingedrehte Schrauben (28) eingesetzt sind, welche jeweils über wenigstens drei aufeinander folgende Bretter (25) führen.
     
    4. Plattenelement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die rechtwinklig zur Oberfläche (26) der Bretter (25) eingedrehten Schrauben (28) abwechselnd in jedes zweite Brett (25) eingedreht sind und über jeweils drei Lagen von Brettern (25) führen.
     
    5. Plattenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in einem vorbestimmten Rastermaß (R) aufeinander folgend und in zwei mit geringem Abstand (A) voneinander liegenden Ebenen (29, 39) paarweise spitzwinklig und rechtwinklig zur Oberfläche (26) der Bretter (25) eingedrehte Schrauben (27, 28) angeordnet sind.
     
    6. Plattenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrauben (27) in einer der im Rastermaß (R) liegenden Ebenen (29, 39) immer in der einen Richtung spitzwinklig geneigt eingedreht und in der anderen Ebene (29, 39) in der anderen Richtung spitzwinklig geneigt sind, wobei an jeder Oberfläche (26) von Brettern (25) je Rastermaß (R) jeweils zwei einander kreuzende Schrauben (28) eingedreht sind, welche jedoch in den mit geringem Abstand (A) aufeinander folgenden Ebenen (29, 39) liegen.
     
    7. Plattenelement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in jeweils einer Ebene (29, 39) in dem entsprechenden Rastermaß (R) bezogen auf die Länge des Plattenelementes (1) jeweils in die eine Richtung spitzwinklig geneigte Schrauben (27) und ferner nahe dem oberen und unteren Brettrand (30, 31) rechtwinklig zur Oberfläche (26) der Bretter (25) eingedrehte Schrauben (28) vorgesehen sind.
     
    8. Plattenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die spitzwinklig geneigt zur Oberfläche (26) der Bretter (25) eingedrehten Schrauben (28) mit der Oberfläche (26) einen Winkel (α) von annähernd 45° einschließen, so daß die einander in den nahe aufeinander folgenden Ebenen (29, 39) kreuzenden Schrauben (27) rechtwinklig zueinander angeordnet sind.
     
    9. Plattenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in jedes zweite der aufeinander folgenden Bretter (25) rechtwinklig zur Oberfläche (26) des Brettes (25) ausgerichtete Schrauben (28) eingedreht sind, wobei die in jedes zweite Brett (25) rechtwinklig zur Oberfläche (26) jeweils folgend eingedrehte Schraube (28) jeweils der anderen, der mit geringem Abstand (A) daneben liegenden Ebene (29, 39) zugeordnet ist.
     
    10. Plattenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die spitzwinklig zur Oberfläche (26) der Bretter (25) eingedrehten Schrauben (27) und die rechtwinklig zur Oberfläche (26) der Bretter (25) eingedrehten Schrauben (28) die gleiche Länge aufweisen, wobei die spitzwinklig eingedrehten Schrauben (27) jeweils über zwei benachbarte Bretter (25) und die rechtwinklig zur Oberfläche (26) der Bretter (25) eingedrehten Schrauben (28) jeweils über drei aufeinander folgende Bretter (25) geführt sind.
     
    11. Plattenelement nach Anspruch 1 oder einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils im Mittelbereich des Rastermaßes (R) und auch bezogen auf die Höhe (H) des Plattenelementes (1) Fixierschrauben (32) zur vorübergehenden gegenseitigen Fixierung aufeinander folgender Bretter (25) eingedreht sind.
     


    Claims

    1. A load-bearing wooden panel element (1) for floor structures or for bridge building, comprising a plurality of individual layers of boards (25) disposed edgewise transversely to the plane of the panel element (1) and preferably extending over the entire length of the panel element (1), which are joined together by screw fastenings, characterised in that the individual boards (25) are joined together at least partly by screws (27) which are screwed in horizontally at an acute angle to their surface and at least approximately in a plane extending transversely to the longitudinal extension of the panel element (1), and which extend over at least two successive boards (25).
     
    2. A panel element according to Claim 1, characterised in that screws (27) with intersecting directions are screwed into successive boards (25) or into every second board (25) in planes (29,39) succeeding one at a distance (A) and lying transversely to the boards (25).
     
    3. A panel element according to Claim 1, characterised in that, in addition to the screws (27) screwed in at an acute angle to the surface (26) of the boards (25), further screws (28) are inserted at right angles to the surface (26) of the boards (25) and which, in each case, extend over at least three successive boards (25).
     
    4. A panel element according to Claim 3, characterised in that the screws (28) screwed in at right angles to the surface (26) of the boards (25) are screwed in alternately into every second board (25) and in each case extend over three layers of boards (25).
     
    5. A panel element according to any one of Claims 1 to 4, characterised in that screws (27,28) screwed in in pairs at an acute angle and at right angles to the surface (26) of the boards (25) are arranged in a predetermined grid spacing (R) successively and in two planes (29,39) spaced at a small distance (A) apart.
     
    6. A panel element according to any one of Claims 1 to 5, characterised in that the screws (27) are screwed in in one of the planes (29,39) lying in the grid spacing (R) always inclined at an acute angle in one direction and in the other plane (29,39) are inclined at an acute angle in the other direction, wherein on each surface (26) of boards (25) two mutually intersecting screws (28) are screwed in at the respective grid spacing (R), which screws, however, lie on the planes (29,39) succeeding one another at a small distance (A).
     
    7. A panel element according to Claim 6, characterised in that screws (27) inclined at an acute angle are provided in a respective plane (29,39) at the corresponding grid spacing (R), in relation to the length of the panel element (1), in the respective direction and, additionally, near the top and bottom board edge (30,31) screws (28) are provided screwed in at right angles to the surface (26) of the boards (25).
     
    8. A panel element according to any one of Claims 1 to 7, characterised in that the screws (28), which are screwed in inclined at an acute angle to the surface (26) of the boards (25), form with the surface (26) an angle (α) of approximately 45°so that the screws (27), which intersect one another in the planes (29,39) closely following one another, are disposed at right angles to one another.
     
    9. A panel element according to any one of Claims 1 to 7, characterised in that screws (28) are screwed into every second one of the successive boards (25) and are aligned at right angles to the surface (26) of the boards (25), wherein the screw (28) screwed in successively in each case into every second board (25) at right angles to the surface (26) is respectively associated with the other plane (29,39) situated beside it at a small distance (A) therefrom.
     
    10. A panel element according to any one of Claims 1 to 9, characterised in that the screws (27) screwed in at an acute angle to the surface (26) of the boards (25) and the screws (28) screwed in at right angles to the surface (26) of the boards (25) are of the same length, wherein the screws (27) screwed in at an acute angle each extend over two adjacent boards (25) and the screws (28) screwed in at right angles to the surface (26) of the boards (25) each extend over three successive boards (25).
     
    11. A panel element according to Claim 1 or any one of the preceding Claims, characterised in that in the respective central region of the grid spacing (R) and also in relation to the height (H) of the panel element (1) fastening screws (32) are screwed in for the temporary mutual fastening of successive boards (25).
     


    Revendications

    1. Elément de panneau porteur (1), en bois pour la construction de dalles ou de ponts, composé d'un grand nombre de planches (25), disposées sur champ, transversalement au plan de l'élément de panneau (1) et s'étendant sous forme de couches séparées sur toute la longueur de l'élément de panneau (1), ces planches étant reliées par des fixations à vis,
    caractérisé en ce que
    les diverses planches (25) sont reliées au moins en partie par des vis (27) logées suivant un angle aigu par rapport à leur face supérieure et au moins approximativement dans un plan transversal à la longueur de l'élément de panneau (1), ces vis traversant au moins deux planches successives (25).
     
    2. Elément de panneau selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que
    les planches (25) successives ou chaque seconde planche (25) reçoivent des vis (27) dans des directions croisées et qui se suivent à la distance (A), dans des plans (29, 39) transversaux par rapport aux planches (25).
     
    3. Elément de panneau selon la revendication 1,
    caractérisé en ce qu'
    en plus des vis (27) logées suivant un angle aigu par rapport à la face supérieure (26) des planches (25), d'autres vis (28) sont logées perpendiculairement à la face (26) des planches (25) et traversent chaque fois au moins trois planches (25) successives.
     
    4. Elément de panneau selon la revendication 3,
    caractérisé en ce que
    les vis (28) logées perpendiculairement à la face (26) des planches (25) sont alternativement vissées dans chaque seconde planche (25) et traversent chaque fois trois couches de planches (25).
     
    5. Elément de panneau selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
    caractérisé par
    des vis (27, 28) logées par paires, suivant un angle aigu et suivant un angle perpendiculaire à la face supérieure (26) des planches (25), selon une trame (R) prédéterminée, de manière successive et dans deux plans (29, 39) situés à faible distance (A).
     
    6. Elément de panneau selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
    caractérisé en ce que
    les vis (27) sont vissées de manière inclinée toujours dans une première direction suivant un angle aigu, dans l'un des plans (29, 39) répartis suivant la trame (R), et sont inclinées suivant un angle aigu dans l'autre direction dans l'autre plan (29, 39), et
    dans la face supérieure (26) de chaque planche (25), suivant la trame (R) on a vissé chaque fois deux vis (28) qui se croisent et qui se trouvent néanmoins dans des plans (29, 39) qui se suivent à faible distance (A).
     
    7. Elément de panneau selon la revendication 6,
    caractérisé en ce que
    dans chaque fois un plan (29, 39), selon la trame (R) correspondante par rapport à la longueur de l'élément de panneau (1), les vis (27) sont inclinées suivant un angle aigu chaque fois dans une première direction, et en outre à proximité du bord supérieur et du bord inférieur des planches (30, 31), les vis (28) sont vissées à l'équerre par rapport à la face supérieure (26) des planches (25).
     
    8. Elément de panneau selon l'une quelconque des revendications 1 à 7,
    caractérisé en ce que
    les vis (27), vissées suivant un angle aigu par rapport à la face supérieure (26) des planches (25), font avec cette surface supérieure (26) un angle (α) voisin de 45°, de sorte que les vis (27) des plans (29, 39) successifs se croisent à l'équerre les unes des autres.
     
    9. Elément de panneau selon l'une quelconque des revendications 1 à 7,
    caractérisé en ce que
    dans chaque seconde planche successive (25), perpendiculairement à la face supérieure (26) de la planche (25), on a logé des vis (28), et la vis (28) suivante, vissée chaque fois dans chaque seconde planche (25), perpendiculairement à la face supérieure (26), est associée chaque fois à l'autre plan (29, 39) voisin à faible distance (A).
     
    10. Elément de panneau selon l'une quelconque des revendications 1 à 9,
    caractérisé en ce que
    les vis (27) vissées suivant un angle aigu par rapport à la face supérieure (26) des planches (25), et les vis (28) vissées perpendiculairement à la face supérieure (26) des planches (25), ont la même longueur, et les vis (27) vissées suivant un angle aigu traversent chacune dans deux planches voisines (25), et les vis (28) perpendiculaires à la face supérieure (26) des planches (25) traversent chacune trois planches successives (25).
     
    11. Elément de panneau selon la revendication 1 ou l'une quelconque des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    chaque fois dans la zone médiane de la trame (R) et rapporté à la hauteur (H) de l'élément de plaque (1), on a vissé des vis de fixation (32) pour bloquer provisoirement, de manière réciproque, des planches (25) qui se suivent.
     




    Zeichnung