| (19) |
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(11) |
EP 0 921 852 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.06.2001 Patentblatt 2001/26 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.08.1997 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B01F 11/00 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9701/776 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9807/507 (26.02.1998 Gazette 1998/08) |
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| (54) |
VORRICHTUNG ZUM VERMISCHEN ODER TRENNEN VON SUBSTANZEN UNTERSCHIEDLICHER MASSE UND/ODER
DICHTE
DEVICE FOR THE MIXING OR SEPARATION OF SUBSTANCES OF VARYING MASS AND/OR DENSITY
DISPOSITIF POUR LE MELANGE OU LA SEPARATION DE SUBSTANCES PRESENTANT DES MASSES ET/OU
DENSITES DIFFERENTES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
16.08.1996 DE 19632875
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.06.1999 Patentblatt 1999/24 |
| (73) |
Patentinhaber: Krämer, Norbert |
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64291 Darmstadt (DE) |
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Erfinder: |
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- Krämer, Norbert
64291 Darmstadt (DE)
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| (74) |
Vertreter: Mierswa, Klaus, Dipl.-Ing. |
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Friedrichstrasse 171 68199 Mannheim 68199 Mannheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-96/13323 FR-A- 1 465 583
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DE-U- 9 311 112 US-A- 4 146 364
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet:
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Vermischen/Trennen von Substanzen unterschiedlicher
Masse und/oder Dichte mit wenigstens einem, für die Aufnahme dieser Substanzen bestimmten
Behälter, der in einer Halterung gehaltert ist, welche durch eine Antriebseinheit
mitsamt Motor unter Mitnahme des Behälters beweglich ist, wobei der Behälter bzw.
die Halterung mittels der Antriebseinheit entlang einer zyklisch durchlaufenen offenen
oder geschlossenen Bewegungsbahn mit zumindest zwei Bereichen starker Bahnkrümmungsänderung
oder zumindest zwei Umkehrpunkten mit in diesen Bereichen bzw. Umkehrpunkten stattfinden
der großer Bahnbeschleunigung im Wesentlichen tangential vor und zurück führbar ist,
gemäß den Oberbegriffen des Anspruchs 1.
Stand der Technik:
[0002] Für vielerlei Untersuchungen in Labors aller Art müssen Proben untersucht werden,
die aus Flüssigkeiten bestehen, welche unterschiedlich schwere Teilchen enthalten.
Dabei müssen oftmals unterschiedlich schwere Teilchen miteinander innig gemischt oder
vermischte Teilchen auch getrennt werden, zu welchem Zweck diese Proben in Behälter
abgefüllt und nach dem bekannten Stand der Technik verrührt oder verquirlt oder geschüttelt
oder bei gewünschter Separation die Proben in Zentrifugen durch schnelles Bewegen
auf einer Kreisbahn zentrifugiert werden. Bei einer Separation wandern die schwereren
Bestandteile nach außen und die leichteren Bestandteile verbleiben näher dem Zentrum
der Kreisbewegung. Es ist aber bekannt, daß eine lange Zeit konstanter Krafteinwirkung
auf die Proben, wie es beim Zentrifugieren der Fall ist, für eine Reihe von Substanzen
nachteilig ist.
[0003] Durch die DE-2354368-A1 ist eine Einrichtung zur Zentrifugaltrennung einer Flüssigkeit
in Fraktionen unterschiedlicher Dichte bekannt, die einen Trennbehälter aufweist,
der auf einem Zentrifugenmotor angebracht und von diesem auf einer Umlaufbahn um eine
erste Achse bewegt wird. Ein den Trennbehälter umschließendes Gehäuse ist um eine
zweite Achse drehbar angeordnet, so daß sich bezüglich des Trennbehälters beide Drehbewegungen
überlagern. Jeder Punkt des Trennbehälters behält dabei stets den gleichen Abstand
von der ersten Achse bei.
[0004] Durch die DE-1432853-A1 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Trennung von Stoffen
durch Gyrofugation bekannt geworden, bei dem ein geschlossener Behälter um zwei verschiedene
Achsen rotiert.
[0005] Durch die US-A-2,222,266 ist eine Zentrifuge bekannt geworden zur Trennung und Neugruppierung
von Teilchen. Die Zentrifuge besitzt mehrere antreibbare Achsen, um die die zu zentrifugierenden
Teilchen gleichzeitig rotieren können, so daß die Teilchen eine überlagerte, zusammengesetzte
Bahnkurve durchlaufen.
[0006] Des Weiteren ist durch die US-A-4 146 364 ein Verfahren zum Vermischen von in wenigstens
einem Behälter befindliche Substanzen unterschiedlicher Masse und/oder Dichte bekannt
geworden, der in einer Halterung gehaltert ist, welche durch eine Antriebseinheit
unter Mitnahme des Behälters bewegt wird, wobei der Behälter entlang einer zyklisch
durchlaufenen offenen Bewegungsbahn mit in diesen Umkehrpunkten stattfindender großer
Bahnbeschleunigung durch die Antriebseinheit, unter Ausschluß einer Rotation des Behälters,
im Wesentlichen tangential vor und zurück bewegt wird.
Technische Aufgabe:
[0007] Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Vorrichtung zur Vermischung
oder Trennung von entweder zu vermischenden oder zu trennenden Substanzen gemäß der
eingangs genannten Gattung zu schaffen, die eine verbesserte Vermischung oder Trennung
von Bestandteilen gestatten, die ansonsten schwer zu vermischen sind oder bei Trennung
nur einen geringen Unterschied im spezifischen Gewicht aufweisen, wobei die Vorrichtung
für viele Anwendungen eine verbesserte Probenbehandlung gestatten sollen.
Offenbarung der Erfindung und deren Vorteile:
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Antriebseinheit aus wenigstens
zwei exzentrisch drehbar gelagerten Exzenterrädern oder Exzenterwalzen besteht, welche
synchron angetrieben sind und die einen gleichbleibenden Spalt ausbilden, innerhalb
desselben ein Träger geführt ist, der an seinem unteren, unterhalb des Spaltes befindlichen
Ende schwenkbar gehaltert ist und der an seinem oberen, oberhalb des Spaltes befindlichen
Ende die Halterung für den Behälter trägt, wobei bei Drehung der Exzenterräder der
Spalt unter Mitnahme des Träger vor und zurück wandert.
[0009] In vorteilhafter Weise macht sich die Erfindung dabei den Effekt zunutze, daß in
Umkehrpunkten oder in Teilen starker sich ändernder Bahnkrümmungen die auf die Teilchen
wirkenden Beschleunigungskräfte sehr groß werden und für eine Bewegungsumkehr um 180
Grad sogar gegen unendlich gehen, wenn nur die Zeit für die Bewegungsumkehr genügend
klein gemacht wird. Daher ist beim Einsatz der Vorrichtung selbst bei sich sehr schlecht
vermischenden Substanzen oder bei der Separation von vermischten Substanzen selbst
bei kleinen Unterschieden in der Masse und/oder Dichte eine optimale Vermischung bzw.
Trennung gewährleistet.
[0010] Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist insbesondere zum Vermischen von Substanzen unterschiedlicher
Massen und/oder Dichten geeignet, die sich nur schwer vermischen lassen.
[0011] Daneben ist die Erfindung auch zum Trennen von Substanzen nach der Masse und/oder
Dichte geeignet, wobei in diesem Fall eine kurzzeitige Krafteinwirkung zur Trennung
von Teilchen, unterbrochen von Phasen ohne wesentliche Krafteinwirkung, wie es durch
die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht wird, keine oder praktisch keine negativen
Beeinflussungen ergibt, sondern sich in vielen Fällen im Hinblick auf weitere Analysen
oder Nachbehandlungen der Proben vorteilhaft auf dieselben auswirken kann.
[0012] In weiterer Ausgestaltung der Vorrichtung ist der Behälter länglich in Form eines
Probenglases gestaltet und erstreckt sich in seiner Längsausdehnung in Richtung der
Bewegungsbahn auf der Halterung, wobei das Probenglas im Wesentlichen tangential auf
einer offenen Bewegungsbahn entlang eines Teils eines Kreisbogens mit vorgegebenem
Radius (r) und mit zwei Umkehrpunkten oder entlang einer Geraden mit zwei Umkehrpunkten
jeweils in den Enden der Bewegungsbahn vor und zurück bewegt wird. Dabei ist eine
besonders einfache Kopplung mit der Antriebseinheit möglich, die bei herkömmlicher
Auslegung beispielsweise als Elektromotor vorzugsweise eine Drehbewegung hervorruft.
[0013] Der Behälter kann auch entlang einer Ellipse oder entlang einer "∞" mit jeweils zwei
Bereichen starker Bahnkrümmungsänderung auf einer geschlossenen Bewegungsbahn oder
entlang einer Halbellipse mit einem Bereich starker Bahnkrümmungsänderung und zwei
Umkehrpunkten auf einer offenen Bewegungsbahn sowie jeweils mit einem vorgegebenen
Radius (r) auf einer Kugelschale im Wesentlichen tangential vor und zurück bewegt
werden. Vorzugsweise ist das Achsverhältnis lange Achse zu kurzer Achse eine große
Zahl. Gleichermaßen kann die Halterung entlang einer Halbellipse mit einem Bereich
starker Bahnkrümmungsänderung und zwei Umkehrpunkten geführt sein.
[0014] In weiterer Ausgestaltung ist der Behälter länglich in Form eines Probenglases gestaltet
und erstreckt sich in seiner Längsausdehnung in Richtung der Bewegungsbahn auf der
Halterung; mittels der Antriebseinheit ist der Behälter auf einer offenen Bewegungsbahn
entlang eines Teils eines Kreisbogens mit vorgegebenem Radius (r) und mit zwei Umkehrpunkten
oder entlang einer Geraden mit zwei Umkehrpunkten oder entlang einer räumlichen Halbellipse
mit einem Bereich starker Bahnkrümmungsänderung und zwei Umkehrpunkten oder auf einer
geschlossenen Bewegungsbahn entlang einer räumlichen Ellipse mit zwei Bereichen starker
Bahnkrümmungsänderung sowie jeweils vorgegebenem Radius (r) im Wesentlichen tangential
vor und zurück geführt.
[0015] Zur Erzielung der zyklisch durchlaufenen offenen oder geschlossenen Bewegungsbahn
mit zumindest zwei Bereichen starker Bahnkrümmungsänderung oder zumindest zwei Umkehrpunkten
mit in diesen Bereichen bzw. Umkehrpunkten stattfindender großer Bahnbeschleunigung
besteht die Antriebseinheit in vorteilhafter Weise aus wenigstens zwei exzentrisch
drehbar gelagerten Exzenterrädern oder Exzenterwalzen, welche synchron angetrieben
sind und die einen gleichbleibenden Spalt ausbilden, innerhalb desselben ein Träger
geführt ist, der an seinem unteren, unterhalb des Spaltes befindlichen Ende schwenkbar
gehaltert ist und der an seinem oberen, oberhalb des Spaltes befindlichen Ende die
Halterung für den Behälter trägt, wobei bei Drehung der Exzenterrädern der Spalt unter
Mitnahme des Träger vor und zurück wandert.
[0016] Des Weiteren kann zur Erzielung einer offenen Bewegungsbahn entlang eines Teils eines
Kreisbogens mit vorgegebenem Radius (r) und mit zwei Umkehrpunkten die Antriebseinheit
aus zwei Zahnrädern bestehen, deren Drehachsen in Abstand voneinander in Wandungen
drehbar gelagert und mittels eines Zahnriemens synchron angetrieben sind, wobei auf
jedem Zahnrad mit gleicher Exzentrizität ein Exzenterrad angeordnet ist, die zwischen
sich den gleichbleibenden Spalt definieren, innerhalb desselben der Träger geführt
ist, der von seinem unteren Drehpunkt aus bis zur Halterung des Behälters die Länge
des Radius (r) definiert, wobei der Behälter tangential zum Träger angeordnet ist.
[0017] Zur Erzielung der zyklisch durchlaufenen geschlossenen räumlichen Bewegungsbahn mit
zumindest zwei Bereichen starker Bahnkrümmungsänderung mit in diesen Bereichen stattfindender
großer Bahnbeschleunigung ist oberhalb der Antriebseinheit, die Exzenterwalzen aufweist,
eine zweite derartige Antriebseinheit mit Exzenterwalzen um 90 Grad versetzt angeordnet,
wobei jeweils zwischen den unteren und oberen Exzenterwalzen der Träger geführt ist,
welcher als Rundstange ausgebildet und an seinem unteren Ende kardanisch befestigt
ist, wobei bei Drehung der Exzenterwalzen der jeweils gebildete untere und obere Spalt,
gegenseitig um 90 Grad versetzt sich zum Teil überdecken und unter Mitnahme des Trägers
vor und zurück wandern; die Walzenpaare rotieren auf Spalt.
[0018] Eine einfache Steuerung der Antriebseinheit und ein einfacher Aufbau der Vorrichtung
ist möglich, wenn gemäß einem weiteren Merkmal die Antriebseinheit einen Gleichstrommotor,
vorzugsweise mit Drehzahlregelung, umfaßt.
[0019] Vorteilhafterweise ist dabei der Gleichstrommotor für Drehzahlen zwischen 30 und
500 Umdrehungen pro Minute, vorzugsweise zwischen 60 und 300 Umdrehungen pro Minute
ausgelegt. Diese Drehzahlwerte ergeben unter Berücksichtigung der Übersetzung der
Drehbewegung in eine Doppelhubbewegung des Trägers mit den Probenbehältern eine optimale
Bewegungsanzahl pro Zeiteinheit, welche vorzugsweise zwischen 100 und 200 Doppelhüben
pro Minute liegt. Dabei bedeutet Doppelhub die Bewegung von einem Umkehrpunkt auf
der offenen Bewegungsbahn des Trägers zum anderen Umkehrpunkt und wieder zurück zum
ersten Umkehrpunkt. Vorzugsweise ergibt eine Motorumdrehung einen Doppelhub des Trägers.
[0020] Um eine einfache Eingabe von Prozeßparametern zu ermöglichen, enthält eine Speichereinrichtung
ein Programm, welches die Bedienungselemente abfragt und entsprechend deren Stellung
die Antriebseinheit ansteuert.
Kurzbeschreibung der Zeichnung, in der zeigen:
[0021]
- Figur 1
- eine schematische Seitenansicht einer Vorrichtung
- Figur 2
- eine Vorderansicht der Vorrichtung der Figur 1, in welcher Bedienungselemente dargestellt
sind
- Figur 3
- eine Ansicht der Antriebseinheit
- Figur 4
- eine Ansicht der Antriebseinheit in drei unterschiedlichen Bewegungsstellungen
- Figur 5
- eine Teilansicht der Draufsicht auf die Antriebseinheit
- Figur 6
- eine Draufsicht von oben auf das Gehäuse unter Weglassung des Trägers und der Halterung
und unter Darstellung eines Teils der Antriebseinheit
- Figur 7
- eine weitere Antriebseinheit zur Ermöglichung einer elliptischen Bewegung
- Figur 8
- verschiedene mögliche Bewegungen der Behälter.
Bevorzugte Ausführungsform der Erfindung:
[0022] Die in Figur 1 beispielhaft dargestellte Vorrichtung besteht aus einem Gehäuse 1
mit einer schrägen Vorderwand la sowie mit Seitenwänden 1b und 1c, einem senkrecht
nach oben stehenden Träger 2 und einem auf dem Träger 2 vorzugsweise abnehmbar montierten
Aufnahmerahmen 3 als Halterung für Probenbehälter 7, 7', 7", 7''', 7"", vorzugsweise
Zentrifugengläser, welche fest aber lösbar innerhalb des Aufnahmerahmens gehaltert
sind, welcher waagrecht angeordnet ist. Der Aufnahmerahmen 3 kann für eine prinzipiell
beliebige Anzahl von Behältern ausgelegt sein. Das vorzugsweise aus leichtem, aber
stabilem Material, wie Aluminium, bestehende Gehäuse 1 enthält eine Antriebseinheit
12 für die Bewegung des Trägers 2 und auch eine dazugehörige Steuerung, vorzugsweise
auf elektronischer Basis. Der Bereich, in welchem der Träger 2 aus dem Gehäuse 1 herausragt,
ist zur Ermöglichung der Bewegung des Trägers 2 als Langloch gestaltet zur Ermöglichung
der Bewegung des Trägers 2 und zur Vermeidung des Eindringens von Schmutz oder Feuchtigkeit
mit einem elastischen Balgen 4, vorzugsweise aus Gummi, abgedeckt. Der Antrieb des
Trägers 2 erfolgt vorzugsweise durch die Antriebseinheit 12, die einen Gleichstrommotor
mit Drehzahlregelung umfaßt.
[0023] Vorzugsweise ist der Träger 2 derart im Gehäuse 1 gelagert, daß sich der Aufnahmerahmen
3 auf einem Abschnitt eines Kreisbogens immer zwischen zwei gegenüberliegenden Umkehrpunkten
hin und her bewegt. Dabei wirken in den Umkehrpunkten je nach Geschwindigkeit der
Bewegungsumkehr sehr hohe Kräfte auf die Teilchen in den Flüssigkeiten ein, die sich
in den Probenbehältern befinden können, wodurch eine gute Vermischung von unterschiedlichen
Substanzen oder Flüssigkeiten gewährleistet ist.
[0024] Der Träger 2 ist an seinem unteren Ende um einen Drehpunkt 8 schwenkbar gelagert
und mittels einer Antriebseinheit 12, welche im wesentlichen aus zwei synchron angetriebenen
Antriebsrädern 10, 11 besteht, antreibbar. Dadurch wird der Behälter 7 auf einem Kreisbogen
mit dem Radius r vor und zurück geschwenkt, wobei der Behälter 7 tangential und in
Ruhestellung waagrecht bezüglich seiner Bewegungsbahn gerichtet ist.
[0025] Auf der schrägen Vorderwand 1a können vorteilhafterweise die Bedienungselemente vorgesehen
sein. Diese sind, wie in Fig. 2 dargestellt, zur leichten Eingabe jeder gewünschten
Zahl von Motorumdrehungen bzw. von Doppelhüben des Trägers pro Zeiteinheit als Zahlentastatur
5 mit Tasten von 0 bis 9 ausgeführt. Die richtige Eingabe kann dann über eine separate
Eingabetaste 5a bestätigt werden. Weiters ist im dargestellten Beispiel ein Ein/Ausschalter
5 b in die Tastatur integriert.
[0026] Um zwischen verschiedenen Betriebsarten - Bedienung über die Tastatur 5, 5a oder
Ansteuerung über eine Schnittstelle beispielsweise über einen Computer - umschalten
zu können, ist eine Umschalttaste 5c vorgesehen. Die Betätigung einer Modetaste 5d
bewirkt die Umschaltung der Vorrichtung in einen Modus, in dem über die Zahlentastatur
5 die gewünschte Anzahl von Umdrehungen pro Minute bzw. die Anzahl der Doppelhübe
pro Minute eingegeben werden kann.
[0027] Weitere Betriebszustandstasten 5e, 5f erlauben die Umschaltung in Betriebszustände
für Testläufe über eine wieder über die Tastatur 5 wählbare Anzahl von Umdrehungen
bzw. über eine bestimmte Zeitspanne, sowie eine Umschaltung in den Eingabe- und Editiermodus
für die Anzahl der Umdrehungen bzw. Zeit für den tatsächlichen Betrieb mit den jeweiligen
Proben, die über die Tastatur 5 bis 5f eingegebenen Werte, der jeweilige aktuelle
Betriebszustand der Vorrichtung, gegebenenfalls Fehlermeldungen usw. können auf einer
optischen Anzeigeeinheit 6 abgelesen werden.
[0028] Die Figuren 3 bis 6 zeigen eine technische Ausgestaltung der Antriebseinheit 12,
wie sie in der Vorrichtung innerhalb des Gehäuses 1 Verwendung findet. Innerhalb von
zwei Wandungen 26, 26' sind Kugellager 25 gehaltert, durch die im Abstand voneinander
Achsen 22, 23 geführt sind, auf denen der Wandung 26 benachbart Zahnräder 15, 16 angeordnet
sind, über die ein Zahnriemen 18 läuft zum synchronen Antrieb der Zahnräder 15, 16,
von denen eines mittels eines (nicht gezeigten) Motors antreibbar ist. Auf den Zahnrädern
15, 16 ist je ein Exzenterrad 19, 20 drehbar angeordnet, wobei die Exzentrizität durch
den Abstand der Drehpunkte 19', 20' der Exzenterräder 19, 20 von den Drehachsen 15',
16' der Zahnräder 15, 16 angedeutet ist. Die Exzentrizität der beiden Exzenterräder
19, 20 ist gleich, wodurch zwischen den Exzenterrädern 19, 20 ein in der lichten Breite
gleichbleibender Spalt 21 gebildet ist.
[0029] Mittig zwischen den Zahnrädern 15, 16 und innerhalb des Spalts 21 ist ein länglicher
Quader 14 angeordnet, der nach unterhalb der Zahnräder 15, 16 reicht und der sich
parallel der Drehachsen 22, 23 der Zahnräder 15, 16 erstreckt. Durch den Quader 14
führt an seinem unteren Ende eine Drehachse 24, welche geeignet mittels Kugellager
25 innerhalb der Wandungen 26, 26,' gelagert ist und die zu den Drehachsen 22, 23
parallel verläuft. Aus dem Quader 14 ragen nach oben Tragstäbe 13, die dem Träger
2 der Figur 1 entsprechen.
[0030] Bei Drehung der Zahnräder 15, 16 werden die Exzenterräder 19, 20 mitgenommen, so
daß sich der Spalt 21 in senkrechter Projektion hin und her bewegt. Durch diesen Spalt
21 wird der Quader 14 mitgenommen und somit hin und her um die Drehachse 24 geschwenkt.
Zur Minimierung der Reibung ist auf den Exzenterrädern 19, 20 je ein kugelgelagerter
Außendrehkranz 27 angeordnet, der sich bei Drehung der Exzenterräder 19, 20 auf den
sich gegenüberliegenden Oberflächen des Quaders 14 abrollt. Auf diese Weise beschreibt
der Quader 14 bzw. die Tragstäbe 13 eine Bewegungsbahn, die Teil eines Kreisbogens
ist, mit je an einem Ende gelegenen Umkehrpunkt; diese Bewegung ist in Figur 4 für
drei unterschiedliche Auslenkungen des Quaders 14 um seinen Drehpunkt (17) gezeigt.
[0031] Figur 7 zeigt eine Ausführungsform der Antriebseinheit, die zur Erzielung einer zyklisch
durchlaufenen geschlossenen Bewegungsbahn mit zumindest zwei Bereichen starker Bahnkrümmungsänderung
und mit in diesen Bereichen stattfindender großer Bahnbeschleunigung mit gegebenem
Radius auf einer Kugelschale dient. Die Antriebseinheit besteht aus zwei Zahnrädern
28, 29, die wiederum synchron, wie im vorhergehenden Beispiel, gehaltert und angetrieben
sind. Auf den Zahnrädern 28, 29 ist je eine Exzenterwalze 30, 31 mit gleicher Exzentrizität
angeordnet, die bei Drehung der Zahnräder 28, 29 wiederum einen in der Breite gleichbleibenden
Mitnahmespalt ausbilden, wie es für das vorhergehende Beispiel beschrieben ist. Oberhalb
der Exzenterwalzen 30, 31 befinden sich gleichermaßen an Zahnrädern gehalterte Exzenterwalzen
30', 31', welche identisch dem unteren Exzenterwalzenpaar 30, 31 gestaltet sind. Auf
diese Weise definieren auch die Exzenterwalzen 30', 31' einen Mitnahmespalt gleichbleibender
Breite zwischen sich. Durch die sich deckenden Spalte zwischen den unteren Exzenterwalzen
30, 31 und den oberen, um 90° hier gedrehten Exzenterwalzen 30', 31' ist ein Träger
32 geführt, der als Rundstange ausgebildet ist, um den Bewegungen der Exzenterwalzenpaare
30, 31 und 30', 31' folgen zu können. Das untere Ende des Trägers 32 ist kardanisch
gelagert.
Liste der Bezugszeichen:
[0032]
- 1
- Gehäuse
- 1a
- schräge Seitenwand
- 1b, c
- senkrechte Seitenwände
- 2, 32
- Träger
- 3
- Halterung, wie Aufnahmerahmen
- 4
- Gummibalg
- 5a
- Eingabetaste
- 5b
- Ein-Ausschalter
- 5c
- Umschalttaste
- 5d
- Modetaste
- 5e, f
- Betriebszustandstasten
- 6
- Anzeigeeinheit
- 7, 7', 7", 7''', 7''''
- Probenröhrchen oder Zentrifugengläser
- 8
- Drehpunkt
- 9
- Achse
- 10, 11
- Antriebsräder
- 12
- Antriebseinheit
- 13, 13', 13"
- Tragstäbe in verschiedenen Auslenkungen
- 14
- länglicher Quader
- 15, 16, 28, 29
- Zahnräder
- 15', 16'
- Drehachsen der Zahnräder
- 17
- Drehpunkt des Quaders
- 18
- Zahnriemen
- 19, 20
- Exzenterräder
- 19', 20'
- Drehpunkte der Exzenterräder
- 21
- beweglicher Spalt
- 22, 23
- Drehachsen der Zahnräder
- 24
- Drehachse des Quaders
- 25
- Kugellager
- 26, 26'
- Wandungen
- 27
- Außendrehkranz
- 30, 31
- Exzenterwalzen
1. Vorrichtung zum Vermischen/Trennen von Substanzen unterschiedlicher Masse und/oder
Dichte mit wenigstens einem, für die Aufnahme dieser Substanzen bestimmten Behälter
(7,7',7'',7''',7''''), der in einer Halterung (2,3) gehaltert ist, welche durch eine
Antriebseinheit (12) mitsamt Motor unter Mitnahme des Behälters (7,7',7'',7''',7'''')
beweglich ist, wobei der Behälter (7,7',7'',7''',7'''') bzw. die Halterung (2,3) mittels
der Antriebseinheit (12) entlang einer zyklisch durchlaufenen offenen oder geschlossenen
Bewegungsbahn mit zumindest zwei Bereichen starker Bahnkrümmungsänderung oder zumindest
zwei Umkehrpunkten mit in diesen Bereichen bzw. Umkehrpunkten stattfindender großer
Bahnbeschleunigung im Wesentlichen tangential vor und zurück führbar ist, dadurch
gekennzeichnet,
dass die Antriebseinheit (12) aus wenigstens zwei exzentrisch drehbar gelagerten Exzenterrädern
(15,16) oder Exzenterwalzen (30,31) besteht, welche synchron angetrieben sind und
die einen gleichbleibenden Spalt (21) ausbilden, innerhalb desselben ein Träger (2,32)
geführt ist, der an seinem unteren, unterhalb des Spaltes (21) befindlichen Ende schwenkbar
gehaltert ist und der an seinem oberen, oberhalb des Spaltes (21) befindlichen Ende
die Halterung (3) für den Behälter (7,7',7'', 7"',7"") trägt, wobei bei Drehung der
Exzenterräder (15,16) der Spalt (21) unter Mitnahme des Träger (2,32) vor und zurück
wandert.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebseinheit (12) aus zwei Zahnrädern (15, 16) besteht, deren Drehachsen
(22,23) in Abstand voneinander in Wandungen (26,26') drehbar gelagert und mittels
eines Zahnriemens (18) synchron angetrieben sind, wobei auf jedem Zahnrad (15,16)
mit gleicher Exzentrizität ein Exzenterrad (19,20) angeordnet ist, die zwischen sich
den gleichbleibenden Spalt (21) definieren, innerhalb desselben der Träger (2,32)
geführt ist, der von seinem unteren Drehpunkt (17) aus bis zur Halterung (3) des Behälters
(7,7',7'', 7''',7'''') die Länge des Radius (r) definiert, wobei der Behälter (7,7',7'',
7''',7"") tangential zum Träger (2,32) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Erzielung der zyklisch durchlaufenen geschlossenen Bewegungsbahn auf einer
Kugelschale mit zumindest zwei Bereichen starker Bahnkrümmungsänderung mit in diesen
Bereichen stattfindender großer Bahnbeschleunigung oberhalb der die Exzenterwalzen
(30,31) aufweisenden Antriebseinheit eine zweite derartige Antriebseinheit mit Exzenterwalzen
(30,31) um 90 Grad versetzt angeordnet ist und jeweils zwischen den unteren und oberen
Exzenterwalzen der Träger (32) geführt ist, welcher als Rundstange ausgebildet und
an seinem unteren Ende kardanisch befestigt ist, wobei bei Drehung der Exzenterwalzen
(30,31) der jeweils gebildete untere und obere Spalt, gegenseitig um 90 Grad versetzt,
sich zum Teil überdecken und unter Mitnahme des Trägers (32) vor und zurück wandern
und auf Spalt rotieren.
4. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Motor der Antriebseinheit (12) ein Gleichstrommotor, vorzugsweise mit Drehzahlregelung,
ist, der für Drehzahlen zwischen 30 und 500 Umdrehungen pro Minute, vorzugsweise zwischen
60 und 300 Umdrehungen pro Minute, ausgelegt ist, wobei der Träger (2,32) bzw. die
Halterung (3) zwischen 100 und 200 Doppelhüben pro Minute auszuführen imstande ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Behälter länglich in Form eines Probenglases (7,7',7",7"',7"") gestaltet ist
und sich in seiner Längsausdehnung in Richtung der Bewegungsbahn auf der Halterung
(2,3) erstreckt und mittels der Antriebseinheit auf einer offenen Bewegungsbahn entlang
eines Teils eines Kreisbogens mit vorgegebenem Radius (r) und mit zwei Umkehrpunkten
oder entlang einer Geraden mit zwei Umkehrpunkten oder entlang einer Halbellipse mit
einem Bereich starker Bahnkrümmungsänderung und zwei Umkehrpunkten oder auf einer
geschlossenen Bewegungsbahn entlang einer Ellipse mit zwei Bereichen starker Bahnkrümmungsänderung
sowie jeweils vorgegebenem Radius (r) auf einer Kugelschale im Wesentlichen tangential
vor und zurück führbar ist.
1. A device for mixing or separating substances having differing masses and/or densities
with at least one container (7, 7', 7", 7''', 7"") that serves to receive these substances,
said container being held in a holder (2, 3) that can be moved by a drive unit (12)
with a motor, while driving the container (7, 7', 7", 7''', 7""), whereby the drive
unit (12) can move the container (7, 7', 7", 7''', 7"") and the holder (2, 3) back
and forth substantially tangentially along a cyclically traversed, open or closed
movement path with at least two areas of substantial modification in the path curvature
or at least two cuspidal points with a high path acceleration occurring in these areas
or in these cuspidal points, characterized in that
the drive unit (12) consists of at least two eccentrically pivoted eccentric wheels
(15, 16) or eccentric rollers (30, 31), which are driven synchronously and that form
a constant gap (21) within which a carrier (2, 32) is positioned that is held at its
lower end located below the gap (21) so as to swivel, and that carries the holder
(3) for the container (7, 7', 7", 7''', 7"") at its upper end located above the gap
(21), whereby the gap (21) moves back and forth, driving the carrier (2, 32), when
the eccentric wheels (15, 16) rotate.
2. The device according to Claim 1, characterized in that
the drive unit (12) consists of two gear wheels (15, 16) whose rotational axes (22,
23) are pivoted at a distance from each other in walls (26, 26') and that are driven
synchronously by means of a toothed belt (18), whereby an eccentric wheel (19, 20)
with the same eccentricity is mounted on each gear wheel (15, 16), both of which together
define the constant gap (21) within which the carrier (2, 32) is positioned which
defines the length of the radius (r) from its lower pivot point (17) to the holder
(3) of the container (7, 7', 7", 7"', 7""), whereby the container (7, 7', 7", 7''',
7"") is arranged tangentially to the carrier (2, 32).
3. The device according to Claim 1 or 2, characterized in that,
in order to achieve the cyclically traversed, closed spatial movement path on a space
between two concentric spheres with at least two areas of substantial path curvature
modification with a high path acceleration occurring in these areas, above the drive
unit which has eccentric rollers (30, 31), there is a second such drive unit with
eccentric rollers (30, 31) that are offset by 90 degrees, whereby the carrier (32)
is positioned between the upper and lower eccentric rollers (30, 31), said carrier
being configured as a round rod and being mounted cardanically at its lower end, whereby,
when the eccentric rollers (30, 31) are rotated, each of the upper and lower gaps
formed here, offset by 90 degrees with respect to each other, partially cover each
other and move back and forth, driving the carrier (32) and the roller pairs rotate
on the gap.
4. The device according to one of the preceding claims, characterized in that the motor
of the drive unit (12) is a direct-current motor, preferably with speed control, that
is dimensioned for speeds between 30 and 500 rpm, preferably between 60 and 300 rpm,
whereby the carrier (2, 32) or the holder (3) is capable of performing between 100
and 200 double strokes per minute.
5. The device according to Claim 1, characterized in that
the container has an elongated design in the shape of a test tube (7, 7', 7'', 7''',
7'''') and its lengthwise dimension lies in the direction of the movement path on
the holder (2, 3), whereby the test tube is moved back and forth substantially tangentially
on an open movement path along a segment of an arc of a circle with a predefined radius
(r) and with two cuspidal points or along a straight line with two cuspidal points
or along a half-ellipse with one area of substantial path curvature modification and
two cuspidal points or on a closed movement path along an ellipse with two areas of
substantial path curvature modification as well as each with a predefined radius (r)
on a space between two concentric spheres.
1. Dispositif pour le mélange ou la séparation de substances de masses et/ou de densités
différentes comportant au moins un récipient (7,7',7", 7"',7"") destiné à recueillir
lesdites substances et maintenu dans un support (2,3) qui est mobile grâce à une unité
d'entraînement (12) avec moteur entraînant le récipient (7,7',7", 7"',7""), le récipient
(7,7',7", 7"',7"") et le support (2,3) respectivement pouvant être déplacés en avant
et en arrière par l'unité d'entraînement (12), de façon essentiellement tangentielle
le long d'une trajectoire ouverte ou close, parcourue de façon cyclique et présentant
au moins deux zones avec modification importante de la courbure de la trajectoire
ou au moins deux points de retour, avec une forte accélération de trajectoire dans
lesdites zones ou lesdits points, caractérisé en ce que
l'unité d'entraînement (12) consiste en au moins deux roues à excentrique (15,16)
ou cylindres à excentrique (30,31) montés de sorte à pouvoir effectuer des rotations
excentriques et entraînés de façon synchrone, formant un interstice constant (21),
à l'intérieur duquel est guidé un support (2,32) dont l'extrémité inférieure située
en-dessous de l'interstice (21) est maintenue de façon à pouvoir pivoter et dont l'extrémité
supérieure située au-dessus de l'interstice (21) porte le support (3) du récipient
(7,7',7", 7"',7""), l'interstice (21) se déplaçant en avant et en arrière lorsque
les roues à excentrique (15,16) tournent, tout en entraînant le support (2,32).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que
l'unité d'entraînement (12) consiste en deux roues dentées (15,16) dont les axes de
rotation (22,23) sont logés de façon à pouvoir tourner et espacés l'un de l'autre
dans des parois (26,26') et entraînés de façon synchrone à l'aide d'une courroie dentée
(18), une roue à excentrique (19,20) étant disposée avec une excentricité identique
sur chacune des roues dentées (15,16), lesdites roues à excentrique définissant entre
elles l'interstice constant (21) à l'intérieur duquel est guidé le support (2,32)
qui, à partir de son point d'appui inférieur (17) jusqu'au support (3) du récipient
(7,7',7", 7''',7'''') définit la longueur du rayon (r), le récipient (7,7',7", 7''',7'''')
étant disposé de façon tangentielle par rapport au support (2,32).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce
que, pour obtenir la trajectoire close parcourue de façon cyclique, sur une enveloppe
sphérique présentant au moins deux zones avec modification importante de la courbure
de la trajectoire et dans lesquelles il y a une forte accélération de la trajectoire,
au-dessus de l'unité d'entraînement comportant les cylindres à excentrique (30,31)
est disposée une deuxième unité d'entraînement du même type, décalée de 90°, avec
des cylindres à excentrique (30,31), et que le support (32) qui présente la forme
d'une barre ronde et dont l'extrémité inférieure est fixée en cardan, est guidé entre
les cylindres à excentrique inférieurs et supérieurs, les interstices inférieur et
supérieur, décalés de 90°, qui se conforment lors de la rotation des cylindres à excentrique
(30,31), se recouvrant en partie et se déplaçant en avant et en arrière tout en entraînant
le support (32) et tournent en conformant l'interstice.
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce
que
le moteur de l'unité d'entraînement (12) est un moteur à courant continu, de préférence
avec réglage du régime, conçu pour des régimes compris entre 30 et 500 tours par minute,
de préférence entre 60 et 300 tours par minute, le support (2,32) ou le support (3)
étant en mesure d'effectuer 100 à 200 doubles courses par minute.
5. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que
le récipient présente une forme oblongue d'éprouvette (7,7',7", 7"',7"") et est disposé
sur le support (2,3) de sorte que son côté long s'étend en direction de la trajectoire
et qu'il peut être déplacé en avant et en arrière à l'aide de l'unité d'entraînement
sur une trajectoire ouverte le long d'une partie d'un arc de cercle à rayon (r) prédéterminé
avec deux points de retour ou le long d'une ligne droite avec deux points de retour
ou le long d'une demi-ellipse avec une zone de modification importante de la courbure
de la trajectoire et deux points de retour ou encore sur une trajectoire close le
long d'une ellipse avec deux zones de modification importante de la courbure de la
trajectoire, avec des rayons (r) prédéterminés et de façon essentiellement tangentielle
sur une enveloppe sphérique.