[0001] Die Erfindung betrifft ein Streckwerk für Spinnmaschinen mit einer Faserbündelungszone,
die sich dem Ausgangswalzenpaar des Streckwerkes anschließt und die durch das Lieferwalzenpaar
zur Spinnzone hin begrenzt wird, wobei in der Faserbündelungszone eine pneumatische
Verdichtungsanordnung vorgesehen ist, die pro Spinnstelle aus einem endlosen, entlang
einer Umfangslinie perforierten Riemchen besteht, das um die untere Lieferwalze und
um mindestens eine weitere Führung mit geringem gegenseitigen Abstand geführt ist,
das Riemchen seinerseits ein Trum ausbildet, das sich von der Klemmlinie des Lieferwalzenpaares
in Richtung des Ausgangswalzenpaares erstreckt und dem an der Innenseite dieses Trums
ein Saugschuh zugeordnet ist, der die Führung für das perforierte Riemchen nahe dem
Ausgangswalzenpaar trägt.
Die Erfindung betrifft auch eine Ringspinnmaschine mit Streckwerken, mit Verdichtungszonen,
mit Reinigungsanordnungen und zentralen Saugkanälen.
[0002] Ein sogenanntes Verdichtungsstreckwerk der oben beschriebenen Art ist durch die DE
10 39 422 bekannt. Im Anschluß an die Hochverzugszone des Streckwerkes ist eine pneumatische
Faserbündelungszone angeordnet, die zur Spinnzone hin durch ein Lieferwalzenpaar begrenzt
wird. Über die untere Lieferwalze wird ein mittig perforiertes Riemchen geführt, das
eine zweite Führung unmittelbar vor den Ausgangswalzen des Streckwerkes besitzt.
Unterhalb des oberen Trums dieses perforierten Riemchens ist eine Sauganordnung vorgesehen,
die einen Saugluftstrom durch die Perforation des Riemchens erzeugt. Dieser Saugluftstrom
sammelt die Fasern der Lunte vor den oberen Öffnungen der Perforation und verringert
dadurch die Breite der Lunte. Diese wird in der schmalen Form, durch die Lieferwalzen
geklemmt, in die Spinnzone geführt.
Diese Anordnung ist hinsichtlich des Bündelns der Fasern vorteilhaft. Unbefriedigend
ist jedoch die Art und Weise der Führung und des Antriebes des Riemchens. Das Riemchen
unterliegt einem relativ hohen Verschleiß. Es muß häufig gewartet und gewechselt werden.
An Spinnmaschinen, an denen in einem sehr kleinen Abstand nebeneinander eine große
Zahl von Spinnstellen angeordent ist, läßt sich eine solche Vorrichtung nicht einsetzen.
Die untere Lieferwalze, die sich über die gesamte Länge der Maschine erstreckt und
deren Antrieb in den seitlich angeordneten Streckwerksantrieb integriert ist, verhindert
das Wechseln des endlosen Riemchens. Diese an sich vorteilhafte Art der Faserbündelung
war deshalb praktisch nicht anwendbar.
[0003] Ein weiteres Verdichtungsstreckwerk dieser Art ist durch die DE 43 23 472 A1 bekannt.
Dem Problem des Antriebes der unteren Lieferwalze in Verbindung mit der Wartung und
dem Wechsel des endlosen Riemchens begegnete man hier dadurch, daß man das perforierte
Riemchen über die obere Lieferwalze führte. Diese Lieferwalze hat keinen eigenen Antrieb
und wird über das perforierte Riemchen nur durch Friktion von der angetriebenen unteren
Lieferwalze mitgenommen.
Die Sauganordnung befindet sich oberhalb des unteren Trums des perforierten Riemchens
und ist am Belastungsarm des Streckwerkes, der alle Oberwalzen führt, belastet und
abheben kann, befestigt. Die Saugleitung muß deshalb entweder beim Ausschwenken unterbrochen
werden oder flexibel ausgebildet sein.
Diese Anordnung hat mehrere, sehr wesentliche Nachteile.
[0004] Wird der Belastungsarm mit den Oberwalzen und der Sauganordnung zum Zweck der Behebung
eines Fadenbruches angehoben, muß die Saugluft abgeschalten werden. Der Saugschuh
mit dem Druckluftanschluß und der oberen Lieferwalze wird nach oben abgeschwenkt.
Der lose Faserverband zwischen den Ausgangswalzen und den Lieferwalzen wird in dieser
Phase überhaupt nicht mehr gestützt. Es bereitet Mühe beim Wiederanlauf des Streckwerkes
diesen losen Faserverbund in der gewünschten Ausgangslage zu halten. Die Bedienung
der Spinnmaschine wird kompliziert und erfordert häufig eine Wiederholung von Arbeitsverrichtungen
zum Neuanspinnen eines Fadens.
[0005] Ein weites Problem besteht darin, daß sich die untere Lieferwalze an ihrem Umfang
mit der vorgegebenen Geschwindigkeit bewegt. Das Riemchen, das einmal die obere belastete
Lieferwalze mitbewegen muß und zudem noch durch die reibschlüssige Führung um eine
spitzwinkelige Führungskante im erheblichen Maße gebremst wird, bewegt sich mit einer
geringeren Geschwindigkeit. Im Bereich des Klemmspaltes kommt es zu Verwerfungen der
Fasern des Faserbündels, die bis zum Beginn des Spinnvorganges nicht mehr kompensiert
werden können.
Für all diese Probleme bietet der Stand der Technik keine zufriedenstellenden Lösungen
an.
[0006] Mit der DE 26 40 913 B1 wird ein Streckwerk mit Doppelriemchen in der Verzugszone
beschrieben. Alle unteren Walzen des Streckwerkes werden über eine Vielzahl von Spinnstellen
geführt. Sie erhalten ihren Antrieb in üblicher Weise von mindestens einem zentralen
Streckwerksgetriebe.
Die unteren Riemchen umschlingen auch Führungsplatten, die sich bis in den Bereich
benachbarter Streckwerks-Walzenpaare erstrecken.
Das Austauschen dieser Riemchen erfordert einen erheblichen Montageaufwand. Dieser
hohe Montageaufwand ist bei der relativ kurzen Lebensdauer der perforierten Riemchen
einer Verdichtungszone nicht vertretbar.
[0007] Zur Vermeidung der Riemchen, die um angetriebene Walzen geführt werden sollten, hat
man mit der DE 11 78 749 vorgeschlagen, die Verdichtungsperforation mit der Sauganordnung
der unteren Ausgangswalze des Streckwerkes zuzuordnen. Diese Maßnahme hat nicht zu
dem gewünschten Ergebnis geführt, weil gerade in dem Bereich, wo die größten Klemmkräfte
und Verzugskräfte auf die Fasern ausgeübt werden, das Sammeln der Fasern erfolgen
soll.
Das Ziel, die Fasern in einem sehr engen Bereich zu sammeln, wurde auch nicht durch
zusätzliche Maßnahmen - wie das Vorsehen von Luftleitkanälen an der Oberfläche der
Walzen - beseitigt.
[0008] Man hat weiterhin versucht, das am Belastungsarm anzuordnende perforierte Riemchen
dadurch zu vermeiden, daß man die obere Lieferwalze entlang einer Umfangslinie perforierte
und in ihrem Innenraum eine Sauganordnung positionierte (DE 41 39 067 C2).
[0009] Vom Klemmspalt der Ausgangswalzen bis zur Oberfläche dieser Walze führte man den
losen Faserverbund über endlose Riemchen, die über die Ausgangswalzen geführt und
von diesen angetrieben wurden.
Auch das führte nicht zu dem gewünschten Ergebnis. Das untere Riemchen zur Führung
dieser Fasern war auch über die untere Lieferwalze und über die untere Ausgangswalze
geführt. Beide unteren Walzen sind angetriebene Walzen. Das Warten und Wechseln dieses
unteren Riemchens bereitet die gleichen Schwierigkeiten wie sie oben bereits beschrieben
wurden.
Auch hinsichtlich der unterschiedlichen Geschwindigkeiten, der den gleichen Faserverbund
führenden Elemente, bestehen die oben bezeichneten Schwierigkeiten. Dieses untere
Riemchen bewegt sich schlupflos mit der vorgegebenen Geschwindigkeit. Das zweite,
obere Riemchen, das nur kraftschlüssig mitgenommen wird, muß ebenfalls eine Oberwalze
treiben und gleitet unter Seilreibungsbedingungen um die spitzwinkelige, feststehende
Führung.
Die dadurch entstehenden Verwerfungen des Faserstranges werden durch die Saugwirkung
der perforierten oberen Lieferwalze nicht ausgeglichen.
[0010] Einen anderen Weg zur Vermeidung eines, der ständigen Wartung und Auswechslung unterliegenden,
endlosen Riemchens ging man mit der DE 44 26 249 A1 dadurch, daß man die Unterwalze
des Ausgangswalzenpaares deutlich vergrößerte und in ihrem Innenraum eine Sauganordnung
vorsah.
Diese große Siebtrommel, die auf einem breiten Abschnitt perforiert ist, benutzte
man gleichzeitig als untere Lieferwalze, indem man ihr, um einen Winkel zur oberen
Ausgangswalze versetzt, auch die obere Lieferwalze zuordnete.
[0011] Zwischen beiden Oberwalzen ordnete man zusätzlich Platten zur Führung der Luft und
Profile zum Sammeln der Fasern an.
Auch diese Anordnung bringt erhebliche Probleme hinsichtlich der Konstruktion der
Maschine. Die Siebwalze, die hohl ausgebildet und mit einer großen Zahl von Bohrungen
versehen ist, erfordert komplizierte und aufwendige Maßnahmen zur Lagerung und zum
Antrieb derselben. Erhebliche Probleme bereitet es auch, im Bereich jeder Spinnstelle
einen exakt definierten Saugluftstrom zu erzeugen.
Nachteilig ist auch das seitliche Verdichten des Faserstranges durch die auf der Siebtrommel
gleitenden Profile. Fasern verklemmen sich an den Gleitkanten. Sobald eine der Fasern
dort hängengeblieben ist, führt das zu einer Kettenreaktion, die zum Bruch des Faserstranges
führt.
Damit ist auch diese Vorrichtung für den Einsatz an hochproduktiven Spinnmaschinen
nicht geeignet.
[0012] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nunmehr darin an Ringspinnmaschinen
mit einer großen Zahl eng benachbarter Spinnstellen, mit Hochverzugsstreckwerken und
mit Verdichtungszonen, die dem Streckwerk nachgeordnet sind und die je ein Lieferwalzenpaar
und Riemchen besitzen, die entlang einer Umfangslinie perforiert sind, eine zuverlässige
Arbeitsweise und eine einfache Bedienung und Wartung der Spinnstellen zu gewährleisten.
Gleichzeitig soll ein hoher Grad der Bündelung der Fasern an der Klemmlinie der Lieferwalzen
erreicht werden. Diese Vorrichtung soll zudem einfach im Aufbau und kostengünstig
in Herstellung, Bedienung und Wartung sein.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es eine Ringspinnmaschine mit
Streckwerken, Verdichterzonen und pneumatischen Reinigungsanordnungen, sowie mit mindestens
einem zentralen Saugkanal und Filter vorzuschlagen, bei der der Unterdruck in den
Verdichtungszonen bei vertretbarer Saugleistung eine ausreichende Größe aufweist,
bei der die Querschitte der Saugleitungen optimal gestaltet werden kann und bei der
die Überwachung durch das Bedienpersonal vereinfacht werden kann.
[0013] Der erste Teil der Aufgabe wird auf- einfache Weise durch die in Anspruch 1 definierten
neuen Merkmale gelöst.
Die Fasern des losen Faserstranges werden zuverlässig von den Abreißwalzen übernommen
und während einer ausreichend großen Laufstrecke sicher im Bereich der Perforation
gebündelt und als schmaler Strang dem Klemmwalzenspalt der Lieferwalzen zugeleitet.
Während des Behebens eines Fadenbruches kann der Belastungsarm ohne vorheriges Abschalten
der Saugluft in der üblichen Weise angehoben werden. Nach dem Beheben des Fadenbruches
kann der Spinnvorgang ohne zusätzliche Handgriffe wieder beginnen.
Das Warten und Wechseln des perforierten Riemchens kann mit einfachen Handgriffen,
ohne größere Montagevorgänge erfolgen.
Das Verwerfen der Fasern des Faserstranges wird ausgeschlossen. Der verbleibende minimale
Rest kann in an sich bekannter Weise durch einen kleinen Anspannverzug zwischen den
Ausgangswalzen und den Lieferwalzen ausgeglichen werden.
Durch die Merkmale des Anspruches 2 werden die Bedingungen für die Übernahme der Fasern
am Ausgangswalzenpaar durch das perforierte Riemchen optimiert.
Die Gestaltung des Antriebes der Lieferwalze nach Anspruch 3 vermeidet aufwendige
Getriebe für die Übertragung der Antriebsbewegung auf die Lieferwalzen.
Die Verwendung einer Antriebswelle nach Anspruch 4, hat den Vorteil, daß der Antrieb
dieser Welle - in herkömmlicher Weise - vom Streckwerksantrieb her abgeleitet werden
kann und daß die Antriebsbewegung an allen Spinnstellen oder Spinnstellenpaaren auf
einfache Weise auf die untere Lieferwalze übertragen werden kann.
Die Ansprüche 5 bis 7 zeigen optimierte Gestaltungen des Antriebes der unteren Lieferwalze
unter den Bedingungen einer einfachen Herstellung und einer zuverlässigen Kraftübertragung.
[0014] Durch die bisher definierten Ansprüche wird es möglich das perforierte Riemchen jeder
Arbeitsstelle mit wenigen Handgriffen zu wechseln. Aufwendige Montagearbeiten entfallen.
Die Gestaltung und Anordnung des Saugschuhes nach Anspruch 8 ermöglicht eine einfache
Entnahme des Saugschuhes zum Zweck der Reinigung und Wartung.
Mit der Verwendung einer Lagerung und Ausbildung der oberen Ausgangswalze nach Anspruch
9 wird gewährleistet, daß die Fasern sich leichter von der Oberfläche dieser Walze
lösen und trotzdem zuverlässig in den Wirkungsbereich des Saugluftstromes über der
Perforation des Riemchens gebracht werden.
Die zusätzliche Führung für das perforierte Riemchen vor der unteren Lieferwalze gewährleistet
einerseits ein zuverlässigeres Lösen der Fasern von der Riemchenoberfläche. Zum anderen
wird mit dem kurzzeitigen Anheben des Riemchens nach dem Klemmpunkt verhindert, daß
die Teile von Fasern, die durch die Bohrungen der Perforation nach innen gezogen wurden
und zwischen der Oberfläche der unteren Lieferwalze und der Innenfläche des Riemchens
vorübergehend geklemmt werden, im Bereich der Spinnstelle wieder freigegeben werden.
[0015] Mit der Gestaltung des Riemchens nach Anspruch 11 wird es möglich, zwei Lunten oder
eine vor dem Streckwerk geteilte Lunte unabhängig voneinander zu verstrecken und in
der Spinnzone einzeln oder gemeinsam miteinander zu verspinnen (falscher Zwirn).
Anspruch 12 sichert eine einfache Wartung der Saugschuhe.
[0016] Der zweite Teil der Aufgabe wird durch die im Anspruch 13 definierten Merkmale ebenfalls
auf überraschend einfache Weise gelöst.
Die Verwendung von zwei zentralen Saugkanälen mit unterschiedlichem Unterdruckniveau
ermöglicht es, insbesondere den Unterdruck in der Verdichtungszone auf ein dort notwendiges,
optimales Niveau einzustellen, ohne auch gleichzeitig die Saugbedingungen der Reinigungsanordnung
mit zu verändern.
[0017] Die Absaugrohre zwischen den Saugöffnungen der Reinigungsanordnungen und dem zentralen
Saugkanal können mit einem ausreichend großen, optimierten Querschnitt ausgebildet
werden. Man reduziert die Gefahr, daß sich die Saugleitungen zusetzen. Der Überwachungsaufwand
wird geringer. Der Leistungsbedarf für den saugenden Verdichter wird reduziert.
Die Modifizierung der Sauganordnung der Ringspinnmaschine nach Anspruch 14 gestattet
es, im Bereich der Verdichtungszone mit über die gesamte Maschinenlänge nahezu gleichmäßig
großen Unterdrücken zu arbeiten und die Effektivität der Verdichtungsanordnung optimal
zu gestalten. Es wird möglich, das Verdichtungsprinzip für die Faserlunte auch an
Ringspinnmaschinen mit sehr großen Spindelzahlen anzuwenden.
[0018] Die Erfindung soll nachstehend an Ausführungsbeispielen näher erläutert werden. In
den dazugehörigen Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- einen schematischen Querschnitt durch ein Riemchenstreckwerk für Ringspinnmaschinen
mit einer Faserbündelungszone,
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung einer Faserbündelungszone von der Bedienseite der Maschine
her gesehen,
- Fig. 3
- einen Querschnitt durch Fig. 2 entlang der Linie III - III,
- Fig. 4
- eine zweite Variante der Vorrichtung in einer Sicht von der Bedienseite der Maschine,
- Fig. 5
- einen vereinfachten Querschnitt entlang der Linie V - V in Fig. 4,
- Fig. 6
- eine Draufsicht auf eine abgewandelte Verdichtungszone, wobei links das Riemchen geschnitten
wurde,
- Fig. 7
- einen Querschnitt durch eine Ausführungsvariante des Streckwerkes mit Verdichterzone
und Reinigungsanordnung,
- Fig. 8
- eine Vorderansicht des Saugschuhes nach Fig. 7 mit angefügtem Saugrohr,
- Fig. 9
- eine Draufsicht auf den komplettierten Saugschuh nach Fig. 8,
- Fig. 10
- eine schematische Gesamtdarstellung der Sauganordnung der Ringspinnm aschine,
- Fig. 11
- eine weitere Variante eines Saugkanales für die Verdichterzone aus Teil-Saugkanälen
und
- Fig. 12
- eine zusätzliche Variante für einen Saugkanal aus Teil-Saugkanälen mit externer Zuleitung
des Unterdruckes.
[0019] Das Streckwerk 1, das schematisch in Fig. 1 gezeigt ist, wird in der Regel an Hochleistungsringspinnmaschinen
eingesetzt. Es besteht mindestens aus drei Walzenpaaren. Das Eingangswalzenpaar 11
zieht die vorgelegte Lunte in das Streckwerk 1. Das Verzugswalzenpaar 12 ist mit Riemchen
121 versehen, das die Fasern der Lunte in der Hochverzugszone gleichmäßig fördernd
zurückhält. Den Abschluß bildet das Ausgangswalzenpaar 14. An diesem Walzenpaar 14
ist der Verzug im wesentlichen beendet.
Die jeweils unteren Walzen dieser Streckwerksanordnung sind angetriebene Walzen. Sie
erhalten ihre Drehbewegung von einem entsprechenden - nicht dargestellten - Getriebe.
Die jeweils oberen Walzen werden durch die reibschlüssige Anlage an den jeweiligen
Unterwalzen mitgenommen. Sie haben ihr Lager am schwenkbaren Belastungsarm 15. Dieser
Belastungsarm 15 ist zum Zweck der Bedienung des Streckwerkes mit den oberen Walzen
um das Lager nach oben schwenkbar.
Zur Sicherung eines möglichst schmalen Einlaufes der Faserlunte in den Bereich des
größten Verzuges ist ein trichterförmiger Luntenführer 13 vor dem Klemmspalt des Verzugswalzenpaares
12 positioniert.
Unmittelbar nach dem Ausgangswalzenpaar 14 schließt sich die Verdichtungszone an.
Sie wird zur Spinnzone hin durch das Lieferwalzenpaar 2 begrenzt.
Die Verdichtungszone hat die Aufgabe die Fasern, die das Ausgangswalzenpaar 14 in
einem relativ breiten Band verlassen, seitlich so zusammenzuführen, daß der Faserverband,
der das Lieferwalzenpaar 2 erreicht und an desssen Klemmspalt verläßt, sehr schmal
wird, so daß das sog. Spinndreieck, das die Lage der Fasern und deren Einbindung im
Faden maßgeblich bestimmt, sehr klein ist.
[0020] Zur Realisierung dieser Aufgabenstellung der Verdichtungszone ist über die untere
Lieferwalze 21 ein perforiertes Riemchen 4 geführt. Die Perforation 41 befindet sich
nur auf einer einzigen Umfangslinie.
[0021] Die Größe der Löcher dieser Perforation 41 richtet sich nach der angestrebten Größe
des Spinndreieckes. Das Riemchen 4 umschlingt weiterhin den unmittelbar benachbarten
Saugschuh 6, der gleichzeitig mit einer Führungskante 62 ausgestattet ist und eine
schmale Saugöffnung 61 enthält, die parallel zur Perforation 41 ausgerichtet ist.
Die Saugöffnung 61 erstreckt sich vom Bereich des Ausgangswalzenpaares 14 bis in den
Zwickel des Lieferwalzenpaares 2. Auf der Seite der Spinnzone wird das Riemchen 4
zusätzlich über eine Führung 32 geleitet.
Die untere Lieferwalze 21 ist an einem Tragkörper 3 befestigt, der um ein Schwenklager
31 begrenzt beweglich ist. An der Oberseite des Riemchens 4 liegt die obere Lieferwalze
22 an. Sie wird von dem Riemchen 4 kraftschlüssig angetrieben.
[0022] Der Antrieb der unteren Lieferwalze 21 erfolgt seitlich neben dem Riemchen 4 durch
die gestellfest gelagerte und über das Streckwerksgetriebe angetriebene Antriebswalze
5. Die Antriebswalzen 5 aller Spinnstellen einer Spinnmaschine befinden sich auf einer
Antriebswelle 50. Die Antriebswelle 50 und die mit ihr in Kontakt stehenden Abschnitte
der unteren Lieferwalze 21 bilden eine Reibpaarung, die bei kraftschlüssiger Anlage
die untere Lieferwalze 21 und damit das Riemchen 4 möglichst schlupffrei treiben kann.
Man bildet vorzugsweise eine dieser Flächen 212, 53, 53' als aufgerauhte Stahloberfläche
und die gegenüberliegende Fläche als elastischen Ring (z. B. 23) aus. Es ist wesentlich,
daß das Riemchen 4 seine Antriebsbewegung nicht direkt von der Antriebswalze 5 erhält,
sondern nur durch die Klemmwirkung zwischen der unteren 21 und oberen 22 Lieferwalze.
[0023] Die Fig. 2 und 3 zeigen eine Antriebsvariante für die untere Lieferwalze 21. Auf
der durchgehenden Antriebswelle 50 sind ringförmig vorstehende Abschnitte 52 vorgesehen,
zwischen denen jeweils eine Ausnehmung 51 zur berührungslosen Führung des Riemchens
4 vorgesehen ist. Je zwei benachbarte ringförmige Abschnitte 52 treiben eine unter
Lieferwalze 21.
Die unteren Lieferwalzen 21, 21' eines Spinnstellenpaares werden von einem Tragkörper
3 geführt und durch die jeweiligen oberen Lieferwalzen 22, 22' gegen die Antriebswelle
50 gepreßt.
An dem Tragkörper 3 ist auch der Saugschuh 6 befestigt. Dessen Saugöffnung 61 liegt
an der Unterseite des oberen Trum des Riemchens 4 an. Gleichzeitig ist der Saugschuh
6 über entsprechende Saugleitungen 64 und eine lösbare Saugleitungskupplung 63 mit
einem zentralen Saugbehälter verbunden.
Es ist zweckmäßig, den Saugschuh 6 mit einer Rastkupplung im Bereich der Saugleitungskupplung
63 mit dem Tragkörper 3 zu verbinden.
[0024] Die Fig. 4 und 5 zeigen eine weitere Ausführungsform des Antriebes für die untere
Lieferwalze 21. Die Lagerung der unteren Lieferwalzen 21 und die Zuordnung der oberen
Lieferwalzen 22 ist hier identisch der Ausführung nach Fig. 2 und 3.
Die lange Antriebswelle 50 ist hier durchgängig mit einem einheitlichen Durchmesser
versehen. In den Bereichen, die zum Antrieb der unteren Lieferwalzen vorgesehen sind,
ist die Oberfläche bei 53' aufgerauht. Mit diesen Bereichen stehen Antriebsringe 23
der unteren Lieferwalzen 21 kraftschlüssig in Verbindung.
Die durch diese Antriebsübernahme erforderliche Anpassung der Drehzahl der Antriebswelle
50 an die notwendigen Bedingungen wird vorzugsweise im Streckwerkgetriebe berücksichtigt.
[0025] Die Wirkungsweise der bis hierher beschriebenen Vorrichtung in der Verdichtungszone
soll im folgenden nochmals kurz dargestellt werden.
[0026] Die von der oberen Ausgangswalze 142 in den Bereich des Riemchens 4 bis nahe an die
Führungskante 62 geführten Fasern werden durch die Saugöffnung 61 und die Perforation
41 des Riemchens 4 übernommen und sofort oder im unmittelbar folgenden Abschnitt durch
die seitlichen Komponenten der Luftströmung zu einem schmalen Faserverband zusammengeführt
und auf der Oberfläche des Riemchens 4 gehalten.
Eine Relativbewegung zwischen Fasern und Riemchen 4 in Bewegungsrichtung des Riemchens
4 findet grundsätzlich nicht statt. Die so zusammengefaßten Fasern gelangen in den
Klemmspalt der Lieferwalzen 21, 22 und werden dort gehalten und zur Spinnzone hin
freigegeben. Dort beginnt der Spinnprozeß an der Spitze eines sehr kleinen Spinndreieckes.
Es kann vorkommen, daß die Spitzen oder Teile einzelner Fasern im Bereich des Saugschuhes
6 durch die Perforation 41 des Riemchens 4 gezogen werden und am Klemmspalt der Lieferwalzen
21, 22 zwischen der Innenseite des Riemchens 4 und der Oberfläche der unteren Lieferwalze
21 geklemmt werden.
Diese Klemmung hat jedoch für den Spinnprozeß bei der vorliegenden Ausführungsform
der Riemchenführung keine Bedeutung. Das Riemchen 4 wird an der der Spinnzone zugewandten
Seite locker und spannungslos über die Führung 32 geschoben.
Der gesamte dem Klemmspalt folgende und unterhalb der Führung 32 befindliche Abschnitt
des Riemchens 4 ist bis hin zur Führungskante 62 weitgehend locker. Dieser lockere
Abschnitt gleitet nahezu spannungslos auf den Führungsabschnitt 62, so daß die dort
entstehende Seilreibung im oberen Trum des Riemchens 4 sehr klein gehalten werden
kann.
Die lockere Führung des Riemchens 4, insbesondere hinter dem Klemmspalt des Lieferwalzenpaares
2, gewährleistet auch, daß eingeklemmte Fasern zuverlässig freigegeben werden.
Soll ein Faser- oder Luntenbruch an einer Spinnstelle behoben werden, wird - wie bisher
üblich - der Belastungsarm 15 mit allen Oberwalzen angehoben. Ein Abschalten der Saugluft
am Saugschuh 6 ist nicht erforderlich.
[0027] Die zwischen dem Ausgangswalzenpaar 14 und dem Lieferwalzenpaar 2 befindlichen Faserabschnitte
behalten ihre Lage bei. Beim Wiederanspinnen wird lediglich der Belastungsarm 15 abgesenkt,
und der Spinnprozeß kann fortgesetzt werden.
[0028] Mit Bezug auf die Fig. 6 wird eine weitere Variante der Gestaltung einer Verdichtungszone
beschrieben. In diesem Fall erfolgt der Antrieb von einer entsprechend gestalteten
Antriebswelle (hier nicht gezeigt) über die aufgerauhte Antriebsfläche 212 auf die
Lieferwalze 21.
Beide Spinnstellen, deren untere Lieferwalzen 21 von einem Tragkörper 3 geführt werden,
besitzen je einen, etwas modifizierten, Saugschuh 6.
Diese Saugschuhe 6 haben je zwei Saugschlitze 61, 61'. Jeder dieser Saugschlitze 61,
61' ist den Löchern einer der Perforationen 41, 42 eines Riemchens 4 zugeordnet.
Mit dieser Anordnung kann man gleichzeitig zwei Lunten im engen Abstand voneinander
strecken und verdichten und anschließend entweder unterschiedlichen Spinnzonen oder
einer gemeinsamen Spinnzone zuführen.
Im zweiten Fall entsteht ein sog. falscher Zwirn. Der seitliche Abstand zweier solcher
Perforationen 41, 42 im Riemchen 4 ist natürlich von den jeweiligen weiteren Verarbeitungsbedingungen
abhängig.
Für den Fall, daß dieser Abstand seitlich sehr klein wird, ist es zweckmäßig, mindestens
im Bereich der Saugschlitze 61, 61' mechanische Mittel vorzusehen, die das gegenseitige
Beeinflussen der Luftströmungen in diesem Bereich verhindern.
Ein in Einzelheiten präzisiertes Streckwerk mit Verdichterzone ist in Fig. 7 dargestellt.
Die Ringspinnmaschine ist mit einer großen Zahl üblicher Hochverzugsstreckwerke ausgestattet,
denen je eine Verdichtungszone nachgeordnet ist.
[0029] Der Tragkörper für die Saugschuhe 6', 6" für ein Streckwerkspaar ist hier vorzugsweise
durch ein Spritzgußteil, das als Saugeinheit 60 bezeichnet wird, gebildet. Es umfaßt
die Saugschuhe 6', 6" mit den Saugschlitzen 601' und 601". An der Saugeinheit sind
auch die Führungskanten 602', 602" - angrenzend zu den Ausgangswalzen 14 des Streckwerkes
1 - sowie die Führungskante 605 - angrenzend an die Spinnzone S - für das Riemchen
4 vorgesehen. Es hat auch eine Saugleitungs-Kupplung 603 zur flexiblen Saugleitung
604 und Führungselemente für die unteren Lieferwalzen 21.
[0030] Die Ausgangswalzen 14 jedes der genannten Streckwerke 1 liefern über ihren Klemmspalt
141/142 die fertig verzogene Faserlunte 9 in die Verdichtungszone V (Vgl. Fig. 1 und
9) Die Verdichtungszone V wird zur Spinnzone S (Fig. 3) hin durch das Lieferwalzenpaar
2 begrenzt. In dessen Klemmspalt wird die fertig verzogene und verdichtete Faserlunte
9' geführt und dem Spinnprozeß (S) zugeführt.
Über die untere Lieferwalze 21 wird das perforierte Riemchen 4 geführt. Dieses perforierte
Riemchen 4 ist hier an einer mittleren Umfangslinie mit kleinen Löchern, der Perforation
41, versehen.
Die untere Lieferwalze 21 wird durch die Antriebswalze 50 reibschlüssig angetrieben.
Sie gibt diese Antriebsbewegung durch die Belastung der oberen Lieferwalze 22 reibschlüssig
an das Riemchen 4 und an die obere Lieferwalze 22 weiter.
Das Riemchen 4 wird über die Führungskante 602', 602", am Saugschuh 6', 6" nahe dem
Klemmspalt 141/142 des Ausgangswalzenpaares 14 und durch die Führungskante 605 im
Bereich der Spinnzone S zusätzlich geführt (Fig. 9).
Nahe an der Führungskante 605 und dem dort geführten Riemchen 4 befindet sich ein
an sich bekanntes Absaugrohr 81 einer Sauganordnung für Staub, Flusen und abgetrennte
Fadenreste (Reinigungsanordnung).
An dem oberen Trum des Riemchens 4 liegt an der Innenseite im Bereich der Perforation
41der Saugschuh 6', 6" mit seinem Saugschlitz 601', 601" an. Die Saugschuhe 6', 6"
eines Streckwerkpaares haben zwischen zwei einander benachbarten Streckwerkswalzen
die Saugleitungs-Kupplung 603 zur flexiblen Saugleitung 604. Diese Saugleitungskupplung
603 greift in das obere Mundstück der flexiblen Saugleitung 604 ein, die ihrerseits
mit einer Manschette am unteren Ende, im Bereich einer passenden Saugöffnung, am Saugkanal
7 befestigt ist und in diesen mündet.
Das Absaugrohr 81 der Reinigungsanordnung ist in ähnlicher Weise gestaltet und wird
an einer Öffnung am Saugkanal 8 befestigt.
Die Saugeinheit 60 ist in den Fig. 8 und 9 in unterschiedlichen Ansichten dargestellt.
Die Platten an den Saugschuhen 6', 6", die den Saugschlitz 601', 601" begrenzen und
dichtend am oberen Trum des Riemchens 4 anliegen, sind vorzugsweise separate Teile
und sind mittels Steckverbindung am Grundkörper der Saugeinheit 60 lösbar befestigt.
Daraus ergeben sich Vorteile beim Reinigen der Saugschuhe 6', 6" und beim Umstellen
auf ein paarweises Verstrecken von Lunte auf einer einzigen Walze.
Die Führungsschiene mit der Führungskante 605 kann nachträglich am Grundkörper der
Saugeinheit 60 lösbar befestigt werden. Sie ist quer zu ihrer Längsachse und parallel
zur Laufrichtung der Riemchen 4 verstellbar.
Jedes Streckwerk 1 das von einem Saugschuh 6', 6" bedient wird, kann auch mit zwei
Luntenführungen 9 ausgestattet sein. In diesem Falle müßten dann an jeder Saugeinheit
60 vier Saugschlitze 601', 601" vorgesehen werden (Vergl. Fig. 6).
Für die sichere Funktion der Saugeinheit 60 oder jedes Saugschuhes 6 beim Verdichten
ist in der Verdichterzone V ein höherer Unterdruck nötig als an der Reinigungsanordnung,
dem Absaugrohr 81 für das Entfernen von Flusen, Staub und Fadenstücken.
Eine sichere Funktion der Arbeitselemente in der Verdichtungszone V wird bei einem
Unterdruck zwischen 250 und etwa 600 mm WS gewährleistet.
Für das Reinigen der Spinnzone benötigt man in der Regel Unterdrücke zwischen 70 und
etwa 240 mm WS.
[0031] Andererseits muß man davon ausgehen, daß der Luftdurchsatz in der Absauganordnung
8, 81 mit der Reinigungsfunktion wesentlich größer ist, als der Luftdurchsatz in der
Sauganordnung 6, 60 der Verdichterzone V.
[0032] Zur Sicherung der notwendigen Bedingungen in diesen differenzierten Bereichen wird
dem Saugkanal 7 der Verdichterzone V ein zusätzlicher Verdichter 72 zugeordnet (Fig.
10). Dieser Verdichter 72 wird im Verbindungsrohr 71 zum Filter 85 angeordnet. Die
vom Verdichter 72 abgegebene Luft wird in den Filter 85 eingespeist und ebenfalls
gereinigt. Der Verdichter 72 erzeugt im Saugkanal 7 den oben beschriebenen Unterdruck.
Durch die Veränderung der Drehzahl des Verdichters 72 oder durch die Verwendung von
stellbaren Ventilen kann man diesen Unterdruck auf optimale Werte einstellen.
Der Unterdruck im Saugkanal 8 für die Reinigungsanordnung wird allein durch den Verdichter
86, der dem Filter 85 zugeordnet ist, erzeugt.
Beide Saugluftströme werden im Filter 85 von mitgeführten Staub, Flusen und Fadenstücken
befreit. Der Filter 85 muß nicht im einzelnen beschrieben werden. Sein Aufbau und
seine Wirkungsweise ist allgemein bekannt.
[0033] Mit dem Ziel an allen Streckwerken 1 der meist sehr langen Ringspinnmaschine eine
annähernd gleiche Saugwirkung in der Verdichtungszone V zu erreichen, kann vorzugsweise
der Saugkanal 7 für die Verdichtungszone aus Teil-Saugkanälen 73, 73' bestehen (Fig.
11).
Die Saugluft wird von jedem einzelnen Teil-Saugkanal 53, 53' abgeführt.
Die Verbindungsrohre 74, 74', 74" zum Verdichter 72 können innerhalb des Saugkanales
7 geführt werden (Fig. 11). Die Durchmesser dieser Verbindungsrohre 74, 74', 74" können
mit dem Ziel der besseren Druckverteilung gestaffelt werden.
Es ist auch möglich, die Verbindungsrohre 75, 75', 75" oder das Saugrohrsystem, das
in Fig. 12 gezeigt ist, extern anzuordnen. Es ist zweckmäßig, ein solches Verteilsystem
für den Unterdruck symmetrisch aufzubauen.
[0034] Eine solche Gestaltung dient dazu, die Druckdifferenzen in den Verdichtungszonen
der einzelnen Streckwerke 1 untereinander weitgehend auszuschalten. Dadurch wird es
möglich, an allen Streckwerken mit Unterdrücken auf niedrigem, nahezu optimalem Niveau
zu arbeiten und Energie zu sparen.
Bezugszeichenliste
[0035]
- 1
- Streckwerk
- 11
- Einzugswalzenpaar
- 12
- Verzugswalzenpaar
- 121
- Riemchen
- 13
- Luntenführer
- 14
- Ausgangswalzenpaar
- 141
- untere Ausgangswalze
- 142
- obere Ausgangswalze
- 15
- Belastungsarm für Oberwalzen
- 151
- Lager
- 2
- Lieferwalzenpaar
- 21, 21'
- untere Lieferwalze
- 22, 22'
- obere Lieferwalze
- 23
- Antriebsring
- 3
- Tragkörper
- 31
- Schwenklager
- 32
- Führung
- 4
- Riemchen
- 41
- Perforation
- 42
- Perforation
- 5, 5'
- Antriebswalze
- 50
- Antriebswelle
- 51
- Ausnehmung
- 52
- Abschnitt, ringförmig
- 53, 53'
- Lauffläche
- 6, 6', 6"
- Saugschuh
- 60
- Saugeinheit
- 601, 601', 601"
- Saugschlitz
- 602, 602', 602"
- Führungskante
- 603
- Saugleitungs-Kupplung
- 604
- Saugleitung
- 605
- Führungskante
- 61, 61'
- Saugschlitz
- 62
- Führungskante
- 63
- Saugleitungs-Kupplung
- 64
- Saugleitung
- 7, 7'
- Saugkanal
- 71
- Rohr
- 72
- Verdichter
- 73, 73'
- Teilsaugkanal
- 74, 74', 74"
- Verbindungsrohr
- 75, 75', 75"
- Verbindungsrohr
- 76
- Verdichter
- 8
- Saugkanal
- 81
- Absaugrohr
- 82
- Verbindungsrohre
- 85
- Filter
- 86
- Verdichter
- 861
- Saugstutzen
- 862
- Druckleitung
- 9
- Lunte verstreckt
- 9'
- Lunte verdichtet
- 9"
- Faden
- F
- Belastung
- S
- Spinnzone
- V
- Verdichtungszone
1. Streckwerk für Spinnmaschinen mit einer Faserbündelungszone,
- die sich dem Ausgangswalzenpaar (14) des Streckwerkes anschließt und
- die durch das Lieferwalzenpaar (2) zur Spinnzone hin begrenzt wird,
- wobei in der Faserbündelungszone eine peumatische Verdichtungsanordnung vorgesehen
ist, die pro Spinnstelle aus einem endlosen, entlang einer Umfangslinie perforierten
Riemchen (4) besteht,
- - das um die untere Lieferwalze (21) und um mindestens eine weitere Führung (62)
mit geringem gegenseitigen Abstand geführt ist,
- - das ein Trum ausbildet, das sich von der Klemmlinie des Lieferwalzenpaares (2)
in Richtung des Ausgangswalzenpaares (14) erstreckt, und
- - dem an der Innenseite dieses Trums ein Saugschuh (6) zugeordnet ist, der die Führung
(62) für das perforierte Riemchen (4) nahe dem Ausgangswalzenpaar (14) trägt,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Streckwerk ein an sich bekanntes, mindestens zweistufiges Streckwerk- ist, das
mit angetriebenen unteren Streckwerkswalzen versehen ist, die sich über eine Vielzahl
von Spinnstellen erstrecken, und
dass der einzeln oder im Paar gelagerten unteren Lieferwalze (21) eine sich über mehrere
Spinnstellen ersteckende Antriebswalze (5) benachbart ist, die jeweils neben den perforierten
Riemchen (4) die Lieferwalzen (21) antreibt.
2. Streckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Antriebswalzen (5) mehrerer Spinnstellen Bestandteil einer gestellfest gelagerten
Antriebswelle (50, 50') sind, die synchron zum Streckwerksantrieb antreibbar ist .
3. Streckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die unteren Lieferwalzen (21) einzel oder paarweise radial zu ihrer Antriebswalze
(5) beweglich gelagert und über die jeweilige obere Lieferwalze (22) gegen ihre Antriebswalzen
(5) belastbar sind.
4. Streckwerk nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die Antriebswelle (50 Fig. 2) im Laufbereich jedes Riemchens (4) eine ringförmige
Ausnehmung (51) hat, deren Querschnitt größer ist als der Querschnitt des Riemchens
(4).
5. Streckwerk nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Antriebswelle (50 Fig. 4) mit einem etwa gleichbleibenden Durchmesser ausgestattet
ist und
dass die untere Lieferwalze (21) einen Führungsabschnitt für das Riemchen (4) und
einen ringförmigen Antriebsabschnitt (23) mit einem größeren Durchmesser aufweist.
6. Streckwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die unteren Lieferwalzen (21) und die zugeordneten Saugschuhe (6) paarweise (6',
6") an einem gegen die Antriebswelle (50) bewegbaren und dorthin belastbaren Tragkörper
(3, 60) gelagert sind und
dass an den Lieferwalzen (21) je ein Antriebsring (23) aus einem fexiblen Werkstoff befestigt
ist, dem jeweils eine Lauffläche (53') an der Antriebswelle (50) zugeordnet ist.
7. Streckwerk nach Anspruch 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Saugschuh (6) seitlich zwischen die Trums des perforierten Riemchens (4) in die
Arbeitsposition einführbar ist und
dass dem Saugschuh (6) in der Arbeitsposition elastische, im wesentlichen gestellfeste
Halteelemente im Bereich einer Saugleitungs-Kupplung (63) zugeordnet sind.
8. Streckwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die obere Ausgangswalze (142) des Streckwerkes (1) einen größeren Durchmesser besitzt
als die untere Ausgangswalze (141) und
dass die Achse der oberen Ausgangswalze (142) in Faserlaufrichtung vor der Achse der unteren
Ausgangswalze (141) angeordnet ist.
9. Streckwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
dass dem perforierten Riemchen (4) auf der der Spinnzone zugewandten Seite ein weiteres
Führungselement (32) zugeordnet ist, über das das Riemchen (4) spannungslos geschoben
wird.
10. Streckwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
dass das Riemchen (4) mit zwei Reihen von Perforationen (41, 42) versehen ist, die im
seitlichen Abstand voneinander angeordenet sind und jede Perforation (41, 42) einem
Faserverbund zugeordnet ist.
11. Streckwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
dass die an den perforierten Riemchen (4) anliegenden Platten mit den Saugschlitzen (601',
601") der Saugschuhe (6', 6") am Grundkörper der Saugschuhe (6', 6") lösbar gehalten
sind.
12. Ringspinnmaschine mit Streckwerken und Faserbündelungszonen nach Anspruch 1, wobei
- die Saugschuhe der Faserbündelungszonen aller Streckwerke über Saugleitungen mit
einem zentralen Saugkanal verbunden sind,
- den Streckwerken Reinigungsanordnungen mit stationären Saugöffnungen zugeordnet
sind und
- beiden Sauganordnungen, der für die Faserbündelungszone und der für die Reinigungsanordnung,
im Bereich ihrer Saugleitungen Filter und ein saugender Verdichter zugeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass den Saugrohren (64, 603) der Faserbündelungszonen (V) ein erster zentraler Saugkanal
(7) mit einem Unterdruck von mind. 250 mm WS zugeordnet ist,
dass den Absaugrohren (81) der Reinigungsanordnung ein zweiter zentraler Saugkanal (8)
mit einem Unterdruck zwischen 70 und 240 mm WS zugeordnet ist,
dass beiden Saugkanälen (7, 8) ein gemeinsamer Filter (85) nachgeordnet ist und
dass zwischen dem Saugkanal (7) der Faserbündelungszonen (V) und dem Filter (85) ein zusätzlicher
Verdichter (72) angeordnet ist, dessen Sauganschluß dem Saugkanal (7) zugewandt ist.
13. Ringspinnmaschine nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass mehreren Gruppen von Streckwerken (1) je ein Teil-Saugkanal (73, 73') zugeordnet
ist und
dass die Teil-Saugkanäle (73, 73') über ein System von Verbindungsleitungen (74, 74',
74"; 75, 75', 75") mit dem Verdichter (72) und dem Filter (85) verbunden sind.
1. A drawing mechanism for spinning frames with a fiber-bunching zone
- that is located downstream from the pair of output rollers (14) of said drawing
mechanism and
- limited towards the spinning zone by the pair of delivery rollers (2),
- said fiber-bunching zone including a pneumatic compressing arrangement consisting
of an endless apron (4) that is perforated along its perimeter
- - and conducted around the lower delivery roller (21) and at least one further guide
device (62) at a slight mutual spacing,
- - forming a strand that stretches from the nip line of the pair of delivery rollers
(2) towards the pair of output rollers (14), and
- - which is associated with a suction shoe (6) at the inner side of said strand that
carries the guide device (62) for the perforated apron (4) near the pair of output
rollers (14),
characterized
in that said drawing mechanism is of a generally known design having at least two levels
and comprises driven lower drafting rollers stretching across a multitude of spinning
points
in that a driving roller (5) stretching across multiple spinning frames is adjacent to said
lower delivery roller or twin rollers on bearings and drives said delivery rollers
(21) and said perforated aprons (4).
2. The drawing mechanism according to claim 1, characterized
in that said driving rollers (5) of multiple spinning points are components of a drive shaft
(50, 50') that runs on antivibration bearings and can be driven in sync with the drawing
mechanism drive.
3. The drawing mechanism according to claim 1, characterized
in that said lower delivery roller or twin rollers (21) run on flexible bearing mounted radially
to their driving roller (5) and can be pressed towards their driving rollers (5) via
their respective upper delivery rollers (22).
4. The drawing mechanism according to claims 1 and 2, characterized
in that said drive shaft (50 Fig. 2) comprises an O-shaped recess (51) in the running tread
area of each apron (4) whose cross section is greater than that of said apron (4).
5. The drawing mechanism according to claims 1 and 2,
characterized
in that said drive shaft (50 Fig. 4) is largely constant in diameter, and
in that said lower delivery roller (21) comprises a guide section for said apron (4) and
an O-shaped driving section (23) that has a greater diameter.
6. The drawing mechanism according to any one of claims 1 through 5,
characterized
in that said lower delivery rollers (21) and their associated suction shoes (6) are mounted
in pairs (6', 6") on a support base (3, 60) that can be moved and loaded towards the
drive shaft (50), and
in that one drive ring (23) made of a flexible material and assigned to a running tread (53')
of the drive shaft (50) is mounted to each delivery roller.
7. The drawing mechanism according to claims 1 through 6, characterized
in that said suction shoe (6) can be laterally inserted to its operating position between
the strands of the perforated apron (4), and
in that elastic, largely vibration-free fixing devices located in the area of a suction pipe
coupling (63) are assigned to each suction shoe (6) when in operating position.
8. The drawing mechanism according to any one of claims 1 through 7,
characterized
in that the upper output roller (142) of the drawing mechanism (1) has a greater diameter
than the lower output roller (141), and
in that the axle of said upper output roller (142) is mounted upstream of the axle of said
lower output roller (141) in the direction of fiber feed.
9. The drawing mechanism according to any one of claims 1 through 8, characterized
in that another guide device (32) is assigned to the perforated apron (4) on the side facing
the spinning zone, said guiding device idly pushing said apron (4).
10. The drawing mechanism according to any one of claims 1 through 9, characterized
in that said apron (4) has two rows of perforation (41, 42) placed in parallel to each other
where each perforation (41, 42) is assigned to a fiber bunch.
11. The drawing mechanism according to any one of claims 1 through 10, characterized
in that the plates with the suction slits (601', 601") of the suction shoes (6', 6") that
are in close fit with the perforated aprons (4) can be removed from the base of said
suction shoes (6', 6").
12. A ring spinning frame comprising drawing mechanisms and fiber-bunching zones according
to claim 1 wherein
- the suction shoes of the fiber-bunching zones of all drawing mechanisms are connected
to a central intake air duct via suction pipes,
- that cleaning arrangements with stationary suction orifices are assigned to each
drawing mechanism, and
- both suction arrangements, the one for the fiber-bunching zone and the one for the
cleaning arrangement are assigned filters and a compressor acting by suction in the
area of their suction pipes, characterized
in that a first centralized intake air duct (7) having a negative pressure of at least 250
mm (w.g.). is assigned to said suction pipes (64, 603) of said fiber-bunching zones
(V),
in that a second centralized intake air duct (8) having a negative pressure in the range
from 70 to 240 mm (w.g.) is assigned to said exhaust pipes (81) of said cleaning arrangement,
in that a shared filter (85) is placed downstream from said intake air ducts (7, 8), and
in that an additional compressor (72) whose intake port is facing said intake air duct (7)
is placed between said intake air duct of the fiber-bunching zones (V) and the filter
(85).
13. The ring spinning frame according to claim 12,
characterized
in that a partial intake duct (73, 73') is assigned to each drawing mechanism group (1),
and
in that said partial intake ducts (73, 73') are connected to the compressor (72) and the
filter (85) via a system of connecting conduits (74, 74', 74", 75, 75', 75").
1. Dispositif d'étirage pour métiers à filer avec une zone de formation de flocons,
- qui est jointe à la paire des cylindres détacheurs (14) du dispositif d'étirage
et
- qui est limitée par la paire des cylindres délivreurs (2) vers la zone de filature,
- conçue selon une disposition de serrage pneumatique dans la zone de formation de
flocons munie d'une lanière perforée (4) continue passant le long d'un périmètre pour
chaque point de filature,
- - qui est conduite autour du cylindre délivreur inférieur (21) et par au moins un
guidage (62) à distances faibles,
- - qui forme un brin s'étendant de la ligne de pincement de la paire des cylindres
délivreurs (2) vers la paire des cylindres détacheurs (14), et
- - qui est munie d'un coussinet d'aspiration (6) situé à l'intérieur du brin, qui
supporte, près de la paire des cylindres détacheurs, le guidage (62) pour la lanière
perforée (4),
caractérisé par le fait
que le dispositif d'étirage constitue un dispositif généralement connu à deux niveaux
au minimum, doté de cylindres d'étirage inférieurs commandés pour étendre en un grand
nombre de points de filature, et
qu'un cylindre de commande (5) s'étendant en plusieurs points de filature est monté
à coté du cylindre délivreur inférieur (21) qui tourne sur palier individuel ou couple,
et qui, outre des lanières perforées (4), assure la commande des cylindres délivreurs
(21).
2. Dispositif d'étirage suivant la revendication 1, caractérisé par le fait
que les cylindres de commande (5) de plusieurs points de filature font partie d'un arbre
de commande (50, 50') tournant sur palier stable qui peut être entraîné de manière
synchrone par rapport à la commande du dispositif d'étirage.
3. Dispositif d'étirage suivant la revendication 1, caractérisé par le fait
que les cylindres délivreurs inférieurs (21) sont munis de paliers mobiles individuels
ou couples qui peuvent soutenir des charges à travers chaque cylindre délivreur supérieur
(22) et contre leurs cylindres de commande.
4. Dispositif d'étirage suivant les revendications 1 et 2, caractérisé par le fait
que l'arbre de commande (50, fig. 2) est doté d'un creux en forme d'anneau (51) au niveau
de passage de chaque lanière (4) dont le profil en travers est plus grand que celui
de la lanière (4).
5. Dispositif d'étirage suivant les revendications 1 et 2,
caractérisé par le fait
que le diamètre de l'arbre de commande (50, fig. 4) est à peu près constant et
que le cylindre délivreur inférieur (21) est doté d'un segment de guidage pour la
lanière et d'un segment d'entraînement en forme d'anneau (23) avec un diamètre majeur.
6. Dispositif d'étirage suivant les revendications 1 à 5,
caractérisé par le fait
que les cylindres délivreurs inférieurs (21) et leurs coussinets d'aspiration (6) sont
appuyés par paire (6', 6") et sur un support mobile (3, 60) qui peut être tourné vers
l'arbre de commande (50) pour y soutenir des charges et
qu'un anneau de commande en matière flexible (23) est fixé sur chaque cylindre délivreur
(21) pour les différentes surfaces de roulement (53') sur l'arbre de commande (50).
7. Dispositif d'étirage suivant les revendications 1 à 6,
caractérisé par le fait
que le coussinet d'aspiration (6) peut être introduit latéralement entre les brins des
lanières perforées (4) pour qu'il obtienne sa position de travail et
que des éléments de support élastiques mais stables sont attribués au coussinet d'aspiration
(6) au niveau du raccord de la conduite d'aspiration (63), une fois que le coussinet
d'aspiration se trouve en position de travail.
8. Dispositif d'étirage suivant une des revendications 1 à 7,
caractérisé par le fait
que le diamètre du cylindre détacheur supérieur (142) du dispositif d'étirage (1) est
plus grand que celui du cylindre détacheur inférieur (141) et
que l'arbre du cylindre détacheur supérieur (142) est disposé dans le sens du passage
du fibre et devant l'arbre du cylindre détacheur inférieur (141).
9. Dispositif d'étirage suivant une des revendications 1 à 8, caractérisé par le fait
que la lanière perforée (4) située à côté de la zone de filature est munie d'un autre
élément de guidage (32) par lequel sera conduite la lanière (4) sans aucune contrainte.
10. Dispositif d'étirage suivant une des revendications 1 à 9, caractérisé par le fait
que la lanière (4) est dotée de deux rangées de perforations (41, 42) qui sont disposées
à distance latérale, chaque perforation (41, 42) étant attribuée à un paquet de fibre.
11. Dispositif d'étirage suivant une des revendications 1 à 10, caractérisé par le fait
que les plaques collées aux lanières perforées (4) avec les fentes d'aspiration
(601', 601") des coussinets d'aspiration (6',6") sont montées sur la base des coussinets
d'aspiration (6', 6") de façon détachable.
12. Métier continu hydrolique avec dispositifs d'étirage et zones de formation de flocons
suivant la revendication 1, où
- les coussinets d'aspiration des zones de formation de flocons de l'ensemble des
dispositifs d'étirage sont raccordés par conduites d'aspiration à un canal d'aspiration
central,
- les dispositifs d'étirage sont dotés de structures de nettoyage avec des orifices
d'aspiration stationnaires et
- les deux structures d'aspiration, l'une pour la zone de formation de flocons et
l'autre pour le nettoyage, sont munies d'un filtre et d'un compresseur aspirant au
niveau de leur conduite d'aspiration, caractérisé par le fait
que les tuyaux d'aspiration (64, 603) des zones de formation de flocons (V) sont dotés
d'un canal d'aspiration central (7) qui fonctionne en régime à vide de 250 mm WS au
minimum,
que les tuyaux d'évacuation (81) de la structure de nettoyage sont équipés d'un deuxième
canal d'aspiration (8) qui fonctionne en régime à vide de 70 à 240 WS,
qu'un filtre commun (85) est placé en aval des deux canaux d'aspiration (7, 8), et qu'un
compresseur supplémentaire (72) est monté entre le canal d'aspiration des zones de
formation de flocons (V) et le filtre (85), le raccord d'aspiration du compresseur
se trouvant sur le côté du canal d'aspiration (7).
13. Métier continu hydrolique suivant la revendication 12,
caractérisé par le fait
que plusieurs groupes de dispositifs d'étirage (1) sont équipés d'un canal d'aspiration
partielle (73, 73') et
que les canaux d'aspiration partielle (73, 73') sont raccordés par un système de conduites
(74, 74', 74", 75, 75', 75") au compresseur (72) et au filtre (85).