(57) Ein Schloss mit drückerbetätigbarer und verriegelbarer Hauptfalle (2), die stockseitig
in ein Schließstück (37) einrastet, wird von einer Hilfsfalle (6) so gesteuert, dass
die Hauptfalle (2) nur bei geschlossener Tür verriegelt ist. Um zu verhindert, dass
bei offener Tür durch irrtümliches Anstreifen die Hilfsfalle (6) diese Hauptfallenverriegelung
auslöst, ist eine Sperreinrichtung für die Hilfsfalle (6) vorgesehen. Diese Sperre
wird beim Einschieben der Hauptfalle (2) aufgehoben, deren Einlaufschräge dazu etwas
vor der Einlaufschräge der Hilfsfalle (6) liegt. Ein selbsttätig ausschiebbarer Riegel
(21) ist von einer Feder (22) in Ausschubrichtung vorgespannt und wird durch eine
Nase auf einer Wippe (23) zurückgehalten. Erst dann, wenn die Hauptfalle (2) bei geschlossener
Tür in einen Schließstück vorschnellt, nimmt ihr Schaft einen Auslösehebel (24) mit,
der seine Kraft an einen im Hilfsfallenschaft quer zur Ausschubrichtung verschiebbar
gelagerten Bolzen (25) überträgt, sofern die Hilfsfalle (6) eingeschoben ist. Nur
dann kann der Bolzen (25) in weiterer Folge die Wippe (23) und damit die Federkraft
für den Riegelausschub freigeben.
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