[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Fugen-Abdeckleiste, insbesondere für Fugen zwischen
winklig, bspw. rechtwinklig, aufeinandertreffenden Elementen, mit jeweils auf einem
der Elemente aufliegender Abstützung und dazwischen ausgeformter Überbrückung der
Fuge.
[0002] Eine Fugenleiste dieser Art ist durch die DE-PS 862 360 bekannt (Abb. 1 und 2). Diese
Fugen-Abdeckleiste ist in Form einer Fußleiste gestaltet mit quer konkaver Auskehlung
im Bereich der Fuge. Zur Fixierung der Abdeckleiste ist eine Verschraubung angewandt.
[0003] Aus dem DE-GM 90 14 311 existiert der Vorschlag, eine Fugen-Abdeckleiste durch Klebung
mit einem Fensterrahmen als dem einen Elemente zu verbinden, wobei eine vom Körper
der Abdeckleiste ausgehende Dichtlippe die Fuge zur Fensterlaibung als dem anderen
Element überbrückt.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, eine baulich einfache, zuordnungsgünstige Fugen-Abdeckleiste
zu schaffen.
[0005] Diese Aufgabe ist zunächst und im wesentlichen bei einer Fugen-Abdeckleiste mit den
Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst, wobei darauf abgestellt ist, daß die Abstützung
in Gestalt durchbrochener Schenkelflächen geformt ist zur Durchtrittsaufnahme eines
Verhaftungsmittels. Das durchtrittsfähige Verhaftungsmittel erbringt die stabile Festlegung
der Fugen-Abdeckleiste. Der Nutzen einer definierten Abstützung ist dabei uneingeschränkt
gegeben. Trotz temperaturbedingten Wanderns der Elemente unter Fugenveränderung kann
die Abstützung auf jedem der Elemente so fixiert sein, da gemäß Weiterbildung die
Überbrückung im Querschnitt nach außen gewölbt ist. So wird hier aus der Formgebung
allein schon eine Nachgiebigkeit erreicht, dies vor allem als Dehnvorrat. Weiter erweist
es sich als vorteilhaft, daß eine Schenkelfläche durch eine äußere, durchgehende Randleiste
begrenzt ist. Das ergibt exakte Abschlüsse und bietet überdies ein willkommenes Führungslineal.
Günstig ist, wenn die Durchtrittsaufnahme durch ein die Randleisten mit der Überbrückung
verbindendes Gitterwerk gebildet ist. Letzteres wirkt sich nicht nur materialsparend
aus, sondern auch stabilisierend für die die Abstützung stellenden Bereiche der Fugen-Abdeckleiste,
trotz maximal möglicher Minimierung des geschlossenen Flächenanteils. Die Stege des
Gitterwerks können ca. 2 mm im Quadrat aufweisen. Bezüglich der Randleisten wird dagegen
eine größere Dicke bevorzugt. Das führt zu dem vorteilhaften Effekt, daß das Gitterwerk
sich mit Abstand zu einer Anlagefläche der Leiste zu den Elementen hin erstreckt.
Das zweckmäßig zugleich als Dichtstoff fungierende Verhaftungsmittel kann so bestens
die Stege unterlaufen, also den Untergrund im ganzen Bereich des Gitterwerks großflächig
bzw. sogar ganzflächig erreichen. Weiter ist vorgesehen, daß die Überbrückung jeweils
in durchgehende Anlageleisten ausläuft. Über die hierbei entstehenden Anlageflächen
läßt sich ein rückwärtig der Überbrückung liegender Hohlraum verhaftungsmittelfrei
halten. In diesem Hohlraum können abgebundener Mörtel oder Baustoffreste verbleiben,
hieraus resultierende Unebenheiten werden einfach überbrückt. Die Überbrückung selbst
ist geschlossen gestaltet, d. h. nicht gegittert oder überhaupt perforiert. Um etwaige
Spannungen abzutragen, wird über die bereits erörterte Formgebung der Überbrükkung
hinaus auch noch eine Maßnahme vorgeschlagen, die darin besteht, daß die Überbrückung
aus einem Weichkunststoff besteht. Es kann sich z. B. um Weich-PVC oder TPE handeln.
Bezüglich der Abstützung ist dagegen vorgesehen, daß die durchbrochene Schenkelfläche
aus Hartkunststoff besteht, bspw. aus Hart-PVC oder PE. Eine bevorzugte Ausgestaltung
besteht weiter darin, daß eine Randleiste im Querschnitt schneidenförmig ausgebildet
ist mit einer zu dem Element hin weisenden Schneide. Eine solche keilartige Auslippung
vermittelt eine hochgradige Dichtanlage einer solchen Randleiste. Sie ist gleichfalls
durchgehend geformt. Sodann ist es vorteilhaft, wenn die Fugen-Abdeckleiste im Kunststoff-Spritzverfahren
hergestellt ist. Eine vorteilhafte Herstellungsweise besteht auch in der Anwendung
eines Ko-Extrusionsverfahrens.
[0006] Weiter wird vorgeschlagen eine in Überbrückung zweier winklig, bspw. rechtwinklig
aufeinandertreffender Elemente angeordnete Fugen-Abdeckleiste mit jeweils auf einem
der Elemente aufliegender Abstützung und dazwischen ausgeformter Überbrückung der
Fuge, welche Fugen-Abdeckleiste gekennzeichnet ist durch eine Fixierung der Fugen-Abdeckleiste
an den Elementen mittels eines Durchbrüche in den Schenkelflächen durchsetzenden,
an den Elementen anhaftenden Verhaftungsmittels. Das Verhaftungsmittel als Klebebrücke
zum Untergrund hin kann, wie schon angedeutet, im Sinne einer Dichtstoffzuordnung
so eingesetzt werden, daß es außenseitig die Leiste einschließlich des Bereichs der
Überbrückung abdeckt. So kann bei entsprechender Einfärbung ein bezüglich der Armierung
sichtentzogener Strang erreicht werden. Weiter ist es nützlich, daß eine Konturfläche
des Verhaftungsmittels im Bereich der Überbrückung gegensinnig gekrümmt zur Wölbung
der Überbrückung verläuft. Die Konturfläche fällt so quer konkav aus, bildend eine
Kehle, wobei eine Belastung im Sinne des Streckens der gewölbten Überbrückung nicht
zu einem Abstemmen des aufgetragenen Verhaftungsmittels führt, sondern eher zu einem
kehlenvertiefenden Einziehen. Schließlich wird vorgeschlagen, daß das Verhaftungsmittel
bezüglich der Konturfläche an den Randleisten ausläuft. Als Verhaftungsmittel kann
ein Fugensilikon Verwendung finden, sogar ein solches üblicher Art.
[0007] Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand eines zeichnerisch veranschaulichten
Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- die Fugen-Abdeckleiste in perspektivischer Darstellung mit in strichpunktierter Linienart
angedeuteten Elementen einer Baulichkeit oder Installation,
- Fig. 2
- die Fugen-Abdeckleiste in Seitenansicht,
- Fig. 3
- die Draufsicht auf die Fugen-Abdeckleiste,
- Fig. 4
- dieselbe in Stirnansicht, unverfüllt,
- Fig. 5
- dieselbe im Querschnitt, verfüllt,
- Fig. 6
- die Herausvergrößerung VI-VI in Fig. 2,
- Fig. 7
- eine Variante der Fugen-Abdeckleiste in Stirnansicht, unverfüllt,
- Fig. 8
- dieselbe im Querschnitt, verfüllt,
- Fig. 9
- in perspektivischer Darstellung ein Anwendungsbeispiel im Sanitärbereich, hier die
Zuordnung der Fugen-Abdeckleiste im Übergang zwischen dem Rand einer Badewanne und
der Wand einer sie aufnehmenden Baulichkeit.
[0008] Die Fugen-Abdeckleiste 1 weist im Grunde L-förmigen Querschnitt auf, wobei aber die
Scheitelzone in den L-Winkelraum gehend eingewölbt ist.
[0009] Die mit der Fugen-Abdeckleiste 1 zu überfangende Fuge 2 ist im Treffpunkt zweier
rechtwinklig aufeinandertreffender Elemente 3, 4 gebildet.
[0010] Das Element 3 verläuft im wesentlichen vertikal, das mit 4 bezeichnete im wesentlichen
horizontal. Letzteres kann von einem Wannenrand 5 gestellt sein; ersteres hingegen
bildet bspw. eine Kachelung 6 einer Baulichkeit, hier eines Badezimmers 7 (vgl. Fig.
9).
[0011] Die Fugen-Abdeckleiste 1 weist lagedefinierend zum Objekt hin eine Abstützung a und
eine Abstützung b auf, erstere gestellt vom längeren, vertikalen L-Schenkel, letztere
vom kürzeren, horizontalen L-Schenkel.
[0012] Zwischen beiden Abstützungen a, b erstreckt sich die die Fuge 2 überfangende Überbrückung
8. Es handelt sich um das Wandungsmaterial der eingewölbten L-Winkelscheitelzone.
[0013] Das Wandungsmaterial der Überbrückung 8 ist geschlossen.
[0014] Das Wandungsmaterial der L-Schenkel ist dagegen durchbrochen. Die durchbrochenen
Schenkelflächen 9, 10 nehmen breitenmäßig etwa die Hälfte der jeweiligen L-Schenkel
ein. Der längere L-Schenkel beträgt ca. 25 mm; der kürzere weist ca. 18 mm auf. Die
Überbrückung 8 fällt profilmäßig wie eine Tunnelhälfte aus.
[0015] Die Schenkelflächen 9, 10 sind durch eine durchgehende Randleiste 11 bzw. 12 außenbegrenzt.
Die schließen das Feld der reich durchbrochenen Schenkelflächen 9, 10 bezüglich der
geschaffenen Durchtrittsaufnahmen 13, 14 ab. Letztere dienen zum Durchtritt eines
Verhaftungsmittels 15, zugleich bildend einen Abdichtungsstrang. Es kann sich um ein
Fugensilikon handeln, wie es im Installationsbereich zur Verfügung steht.
[0016] Flächenanteilig dominiert der der Durchtrittsaufnahmen 13 bzw. 14. Besagte Durchtrittsaufnahmen
13, 14 sind zufolge eines Gitterwerks G erzielt. Das wurzelt innenbegrenzt, der Scheitelzone
des L-förmigen Querschnitts der Fugen-Abdeckleiste 1 zugewandt, im Randbereich der
Überbrückung 8. Dort weist die Überbrückung 8 jeweils durchgehende Stege 16, 17 auf.
Die ragen freistehend vom Rücken der Überbrückung 8 ab.
[0017] In Fortsetzung der Wandung der Überbrückung 8, nur etwas verbreiternd, ragen, über
die Stege 16, 17 hinausgehend, elementenzugewandt Anlageleisten 18, 19 vor. Auch die
sind durchgehend realisiert und schließen mit den Stegen 16, 17 einen elementseitig
öffnenden Winkel von ca. 90° ein.
[0018] Wie der Zeichnung entnehmbar, springt das Gitterwerk G dickenmäßig gegenüber Anlageflächen
der Randleisten 11, 12 bzw. Anlageleisten 18, 19 zurück. Die den Elementen 3, 4 zugewandten
Anlageflächen setzen satt auf, wohingegen zufolge des erzielten Abstandes x das Verhaftungsmittel,
das Gitterwerk G unterströmend, überall den dargebotenen Untergrund erreichen kann.
Ein gleicher Abstand besteht bezüglich der Randleisten 11, 12 auch sichtseitig.
[0019] Das Gitterwerk G ist in Form einer Zick-Zackstruktur ausgebildet. Das führt zu gegenläufig
quer ausspitzenden Durchtrittsaufnahmen 13, 14. Die relativ querschnittskleinen Stäbe
20, 21 laufen in die Außenkanten der Stege 16, 17 ein. Wie aus Fig. 2 bzw. der zugehörigen
Vergrößerung, Fig. 6, hervorgeht, kann bezüglich der Stäbe 20, 21 eine Y-förmige Anbindungsstruktur
angewendet werden, so daß ein im Querschnittsmaß eines Stabes liegender Verbindungssteg
22 vorliegt, der in die Innenseite der Randleiste 11 bzw. 12 einläuft.
[0020] Das Gitterwerk G ist trotz des relativ geringen Materialeinsatzes genügend standstabil.
Hierzu wird die durchbrochene Schenkelflächen 9 bzw. 10 aus Hartkunststoff gefertigt.
Es handelt sich um Hart-PVC oder PE.
[0021] Die Überbrückung 8 besteht dagegen aus einem Weichkunststoff, bspw. Weich-PVC oder
TPE.
[0022] Die Fugen-Abdeckleiste 1 läßt sich im Kunststoff-Spritzverfahren erzeugen. Jedoch
ist auch die Fertigung im Ko-Extrusionsverfahren denkbar. Dieses Verfahren wird bevorzugt.
[0023] Während gemäß Grundversion (Fig. 1 bis 6) bezüglich der Randleisten 11, 12 querschnittsmäßig
auf ein rechteckiges Profil gesetzt ist, wobei die längere Seite die besagte Anlagefläche
bildet, sieht die Variante (Fig. 7, 8) eine andere, nämlich schneidenförmige Querschnittsform
vor. Die Bezugsziffern sind sinngemäß angewandt. Die zu dem jeweiligen Element 3 bzw.
4 hin sich verjüngende Schneide der Randleisten 11, 12 steht im wesentlichen rechtwinklig
von der Vertikal- bzw. Horizontalfläche der Elemente 3, 4 ab bzw. dagegen gerichtet.
Andererseits besteht aber auch die Möglichkeit, die Schneide so schräg auszurichten,
daß ein begünstigter Tropfenablauf erzielt ist. Das gilt vor allem bezüglich der durchbrochenen
Schenkelflächen 9, der vertikal ausgerichteten also.
[0024] Die Zuordnung ist dergestalt: Zur abdeckenden Überbrükkung der Fuge 2 wird die Fugen-Abdeckleiste
1 in den Winkelraum der Elemente 3, 4 eingesetzt. Das geschieht gleichsam selbstausrichtend
und abgestützt. Die korrekte Ausrichtung ergibt sich dabei zweigleisig über die Abstützungen
a, b, gebildet durch die Anlageflächen der Randleisten 11, 12 bzw. Anlageleisten 18,
19 und/oder die Schneiden. Die reichen Durchbrüche in Form der Durchtrittsaufnahmen
13, 14 erlauben das rasche Auftragen des sich gut verteilenden Verhaftungsmittels
15, welches durch das Gitterwerk G hindurchtretend die Verhaftung an den Elementen
3, 4 erbringt.
[0025] Wie den Fig. 5 und 8 jedoch entnehmbar, ist über den eigentlichen Fesselungsbereich
hinaus aber das Verhaftungsmittel 15 weiter so eingesetzt, daß es zu einem Abdichtungsstrang
aufgestockt wird. Das Verhaftungsmittel 15 deckt nämlich auch außenseitig die Fugen-Abdeckleiste
1 ab, also einschließlich des zwischen den Abstützungen a, b liegenden Bereichs der
Überbrückung 8.
[0026] Der Auftrag ist dabei querschnittsbezogen so gewählt, daß eine Konturfläche 23 entsteht,
welche gegensinnig gekrümmt verläuft zur nach außen gerichteten Wölbung der Überbrückung
8. Das führt zu einer großzügig ausgekehlten quer konkaven Sichtseite der Fugenabdichtung.
Die quer konkave Auskehlung läßt sich über eine entsprechende Düsenbreite der Verfugungsspritze
24 erreichen oder aber auch durch eine den Strang verformende Ziehschablone (Rakel).
Die Breite ist dabei exakt begrenzt, da das Verhaftungsmittel 15 bezüglich der Konturfläche
23 an den Randleisten 11, 12 auskeilend ausläuft. Es liegt ein sauberer Abschluß vor.
[0027] Temperaturbedingtes "Arbeiten" oder auch Setzungsrisse in der Baulichkeit werden
nicht an der in sich elastischen Fugen-Abdeckleiste 1 wirksam. Diese reagiert vielmehr
auf entsprechende Vertikal- oder auch Horizontalbewegungen. Der Wölbungsgrad der Überbrückung
8 ist nämlich so bemessen, daß vor allem fugenvergrößernde Bewegungen zu einem Übertritt
der Wölbung in eine mehr sehnenartige Lage führen, wodurch es aber nicht zu einem
Ausstülpen des aufgetragenen Anteils des Verhaftungsmittels 15 kommt. Die Elastizität
der gleichsam eine Armierung bildenden Fugen-Abdeckleiste 1 nimmt entsprechende Bewegungen
schadfrei auf, obwohl über die Abstützungen a, b eine feste Verbindung dieser Partien
zu den jeweiligen Elementen 3, 4 hin gegeben ist. Die Abstützungen a, b reißen nicht
ab.
[0028] Wie Fig. 7, 8 entnehmbar, stehen die dortigen Schenkelflächen 9, 10 in zu den Enden
hin sich kontinuierlich vergrößerndem Abstand zur Fläche der Elemente 3, 4. Der diesbezügliche
Öffnungswinkel der L-förmigen Fugen-Abdeckleiste 1 liegt bei 75°. Das bringt eine
peripher zunehmende Materialanhäufung an Verhaftungsmittel 15 und somit auch ein über
den Abstand x deutlich hinausgehenden Unterflurbereich hinter dem Gitterwerk G für
den Dichtstoff. Die schneidenförmigen Randleisten 11, 12 sind bezüglich ihrer untereinander
gleichen Freistandshöhe entsprechend angepaßt. Die gemäß genanntem Öffnungswinkel
divergierenden L-Winkel laufen auf den Scheitelpunkt des L-förmigen Körpers der Abdeckleiste
1 zu. Sie schneiden sich dort.
[0029] Alle offenbarten Merkmale sind erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung
wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen
(Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale
dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen.
1. Fugen-Abdeckleiste (1), insbesondere für Fugen (2) zwischen winklig, bspw. rechtwinklig,
aufeinandertreffenden Elementen (3, 4), mit jeweils auf einem der Elemente (3, 4)
aufliegender Abstützung (a, b) und dazwischen ausgeformter Überbrückung (8) der Fuge
(2), dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützung (a, b) in Gestalt durchbrochener Schenkelflächen
(9, 10) geformt ist zur Durchtrittsaufnahme (13, 14) eines Verhaftungsmittels (15).
2. Fugen-Abdeckleiste nach Anspruch 1 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet,
daß die Überbrückung (8) im Querschnitt nach außen gewölbt ist.
3. Fugen-Abdeckleiste nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schenkelfläche (9, 10) durch eine äußere,
durchgehende Randleiste (11, 12) begrenzt ist.
4. Fugen-Abdeckleiste nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchtrittsaufnahme (13, 14) durch ein die
Randleisten (11, 12) mit der Überbrückung (8) verbindendes Gitterwerk (G) gebildet
ist.
5. Fugen-Abdeckleiste nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, daß das Gitterwerk (G) sich mit Abstand (x) zu einer
Anlagefläche der Leiste (11, 12 bzw. 18, 19) zu den Elementen (3, 4) hin erstreckt.
6. Fugen-Abdeckleiste nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Überbrückung (8) jeweils in durchgehende Anlageleisten
(18, 19) ausläuft.
7. Fugen-Abdeckleiste nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Überbrückung (8) geschlossen ausgebildet ist.
8. Fugen-Abdeckleiste nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Überbrückung (8) aus einem Weichkunststoff
besteht.
9. Fugen-Abdeckleiste nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, daß die durchbrochene Schenkelfläche (9 bzw. 10) aus
Hartkunststoff besteht.
10. Fugen-Abdeckleiste nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, daß eine Randleiste (11, 12) im Querschnitt schneidenförmig
ausgebildet ist mit einer zu dem Element (3, 4) hin weisenden Schneide.
11. Fugen-Abdeckleiste nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Fugen-Abdeckleiste (1) im Kunststoff-Spritzverfahren
hergestellt ist.
12. Fugen-Abdeckleiste nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Fugen-Abdeckleiste (1) im Ko-Extrusionsverfahren
hergestellt ist.
13. In Überbrückung zweier winklig, bspw. rechtwinklig, aufeinandertreffender Elemente
(3, 4) angeordnete Fugen-Abdeckleiste (1) mit jeweils auf einem der Elemente (3, 4)
aufliegender Abstützung (a, b) und dazwischen ausgeformter Überbrückung (8) der Fuge
(2), gekennzeichnet durch eine Fixierung der Fugen-Abdeckleiste (1) an den Elementen
(3, 4) mittels eines Durchbrüche (Durchtrittsaufnahmen 13, 14) in den Schenkelflächen
(9, 10) durchsetzenden, an den Elementen (3, 4) anhaftenden Verhaftungsmittels (15).
14. Fugen-Abdeckleiste (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder
insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhaftungsmittel (15) außenseitig
die Fugen-Abdeckleiste (1) einschließlich des Bereichs der Überbrückung (8) abdeckt.
15. Fugen-Abdeckleiste (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder
insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß eine Konturfläche (23) des Verhaftungsmittels
(15) im Bereich der Überbrückung (8) gegensinnig gekrümmt zur Wölbung der Überbrückung
(8) verläuft.
16. Fugen-Abdeckleiste (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder
insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhaftungsmittel (15) bezüglich
der Konturfläche (23) an den Randleisten (11, 12) ausläuft.
17. Fugen-Abdeckleiste (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder
insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhaftungsmittel (15) ein Fugensilikon
ist.