[0001] Die Erfindung betrifft eine Schnittstelle zum Einschleusen frischer Spinnkopse in
das Transportsystem einer Kreuzspulen herstellenden Textilmaschine mit den im Oberbegriff
des Anspruches 1 beschriebenen Merkmalen.
[0002] Moderne Kreuzspulen herstellende Textilmaschinen, beispielsweise Kreuzspulautomaten,
verfügen in der Regel über eine Vielzahl gleichartiger Spulstellen sowie ein Transportsystem
zum Ver- und Entsorgen dieser Spulstellen mit Spinnkopsen beziehungsweise Leerhülsen.
Innerhalb eines solchen Transportsystems, das bekanntlich, wie unter anderem in der
DE 43 39 964 A1 beschrieben, mehrere unterschiedliche Transportstrecken aufweist,
laufen Transportteller mit vertikal angeordneten Aufnahmedornen um, auf denen entweder
Spinnkopse oder Leerhülsen befördert werden. Des weiteren sind im Bereich eines solchen
Transportsystems üblicherweise Bearbeitungsstationen für die Spinnkopse beziehungsweise
für die Leerhülsen, wie zum Beispiel Kopsvorbereitungsstationen, Hülsenwächter, Hülsenreiniger
etc., angeordnet.
[0003] Das Transportsystem eines Kreuzspulautomaten kann dabei entweder über einen sogenannten
Umsetzer direkt an das Transportsystem einer vorgeschalteten, Spinnkopse produzierenden
Textilmaschine angeschlossen sein, man spricht dann von einem Textilmaschinenverbund,
oder das Transportsystem des Kreuzspulautomaten wird, wie in der EP 0 534 229 B1 angedeutet,
über eine spezielle Schnittstelle mit Spinnkopsen einer separat angeordneten Ringspinnmaschine
versorgt.
[0004] In diesem Fall ist auch eine entsprechende Schnittstelle zum Entsorgen der Leerhülsen
vorgesehen.
[0005] Eine Schnittstelle zum Einspeisen frischer Spinnkopse besteht beispielsweise aus
einer im Bereich einer sogenannten Übernahmestrecke angeordneten Kopszentrier- und
Aufsteckeinrichtung, der in der Regel ein Flachrundförderer vorgeschaltet ist. Sowohl
Kopszentrier- und Aufsteckeinrichtungen als auch Flachrundförderer sind dabei, z.B.
durch die DE 33 48 033 C2 oder die DE 41 12 434 A1, grundsätzlich bekannt.
[0006] Um bei nachfolgenden Arbeitsprozessen einen sicheren Stand der Spinnkopse auf den
Transporttellern zu gewährleisten, ist es weiter bekannt, die Aufnahmedorne dieser
Transportteller mit Spannmitteln auszustatten, auf die die frischen Spinnkopse nach
dem Zentrieren und Aufstecken mittels einer speziellen Aufdrückvorrichtung aufgeschoben
werden.
[0007] Eine an einer Übernahmestrecke angeordnete Einrichtung, bestehend aus einer Kopszentrier-
und Aufsteckvorrichtung und einer nachgeschalteten Aufdrückvorrichtung, ist zum Beispiel
in der DE 40 16 466 A1 dargestellt und beschrieben.
[0008] Nachteilig bei diesen bekannten Einrichtungen ist allerdings, daß sie in ihrem Aufbau
relativ aufwendig sind. Die bekannten Einrichtungen weisen beispielsweise wenigstens
zwei separate Antriebe auf. Ein erster Antrieb beaufschlagt dabei über ein Kurvenscheibenpaket
eine Zentrier- und Aufsteckeinrichtung sowie eine nachgeschaltete Aufdrückvorrichtung,
während ein zweiter Motor an ein im Bereich der Übernahmestrecke angeordnetes, umlaufendes
Förderband angeschlossen ist, das für den Transport der spinnkopsbeladenen Transportteller
sorgt.
[0009] Ausgehend vom vorgenannten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
eine Schnittstelle für das Einspeisen frischer Spinnkopse in das Transportsystem einer
Kreuzspulen herstellende Textilmaschinen zu schaffen, die insbesondere im Bereich
ihrer Antriebe vereinfacht ist.
[0010] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung gelöst, wie sie im Anspruch
1 beschrieben ist.
[0011] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0012] Die erfindungsgemäße Ausführungsform hat insbesondere den Vorteil, daß nunmehr sowohl
die Förderung der Spinnkopse auf der Übernahmestrecke als auch das Zentrieren und
Aufsetzen der Spinnkopse auf die Aufnahmedorne der Transportteller kostengünstig durch
einen einzigen Antrieb erfolgt.
[0013] Wie im Anspruch 2 dargelegt, ist in vorteilhafter Ausführungsform vorgesehen, daß
eingangsseitig der Übernahmestrecke eine Transportscheibe angeordnet ist, die wenigstens
zwei Transporttaschen zum Fördern von Transporttellern aufweist.
Derartige Transportscheiben zeichnen sich durch große Haltbarkeit und einen einfachen
Ausbau aus.
Die in einem vorbestimmten Winkelabstand angeordneten Transporttaschen gewährleisten
dabei eine völlig gleichmäßige, taktweise Förderung der Transportteller auf der Übernahmestrecke.
Das heißt, die Transportteller werden bei jedem Ansteuern der Transsportscheibe jeweils
eine bestimmte, stets gleiche Wegstrecke weiterbefördert und dabei exakt im Bereich
der Zentriereinrichtung sowie einer benachbart angeordneten Hülsenaufdrückvorrichtung
positioniert.
[0014] Wie im Anspruch 3 ausgeführt, ist in bevorzugter Ausführungsform außerdem vorgesehen,
daß auch die nachgeordnete Hülsenaufdrückeinrichtung über eine entsprechende Getriebeanordnung
mit der Transportscheibe verbunden ist.
Das heißt, bei einer solchen Ausbildung erfolgt das Fördern der Transportteller, das
Aufsetzen und Zentrieren der frischen Spinnkopse auf diesen Transporttellern sowie
das anschließende Aufdrücken der Spinnkopse auf die Aufnahmedorne der Transportteller
mittels eines einzigen Antriebes.
[0015] In vorteilhafter Ausführungsform weist die Getriebeanordnung dabei, wie im Anspruch
4 dargelegt, einen mit der Transportscheibe umlaufenden Exzenter auf.
Gemäß Anspruch 5 liegt an diesem Exzenter ein zweiarmiger Hebel an, der über eine
Zugstange mit einem vertikalen Gestänge einer Hülsenaufdrückeinrichtung verbunden
ist.
Durch eine solche relativ direkte Kopplung von Transportscheibe und Hülsenaufdrückeinrichtung
können Reibungsverluste, wie sie bei einer mechanischen Kraftübertragung immer auftreten,
minimiert werden, was zu einer Entlastung des Transportscheiben-Antriebes führt.
[0016] In einer alternativen, im Anspruch 6 beschriebenen Ausführungsform, ist die Zentriereinrichtung
mit der benachbarten Hülsenaufdrückeinrichtung mechanisch gekoppelt. Durch eine solche
mechanische Kopplung ist auf einfache Weise sichergestellt, daß jeder Spinnkops vorschriftsmäßig
auf dem zugehörigen Transportteller positioniert und ordnungsgemäß auf dem Aufnahmedorn
des Transporttellers festgelegt wird.
[0017] In bevorzugter Ausführungsform ist dabei vorgesehen, daß die Zentriereinrichtung
und die Aufdrückvorrichtung über eine Hebelanordnung verbunden sind (Anspr.7).
Eine solche Kopplung ist nicht nur äußerst robust und unempfindlich, sondern kann
im Bedarfsfall vom Bedienpersonal auch ohne größeren Aufwand gewartet beziehungsweise
repariert werden.
[0018] In vorteilhafter Ausgestaltung sind, wie in den Ansprüchen 8 und 9 beschrieben, im
Bereich der Transportscheibe wenigstens zwei Sensoreinrichtungen, vorzugsweise Hallsensoren,
installiert, die durch entsprechende ferromagnetische Bestandteile der Transportteller
oder der Transportscheibe bedämpft werden.
Die erste Sensoreinrichtung reagiert dabei auf Steuerbohrungen in der metallenen Transportscheibe,
die so angeordnet sind, daß der Hallsensor der ersten Sensoreinrichtung nur bei korrekter
Ausrichtung der Transportscheibe unbedämpft ist.
Der zweite Hallsensor wird jeweils bedämpft, wenn ein neuer Transportteller, der beispielsweise
im Bereich seines Standfußes einen Stahlring aufweist, in eine in einer Aufnahmestellung
bereitstehende Transporttasche der Transportscheibe eingelaufen ist.
Ein Signal dieser zweiten Sensoreinrichtung führt in Verbindung mit einem entsprechenden
Freigabesignal einer im Bereich der Zentriereinrichtung angeordneten Lichtschranke
dazu, daß die Transportscheibe jeweils einen Arbeitstakt ausführt.
[0019] Die Transportscheibe wird in bevorzugter Ausführungsform mittels eines definiert
ansteuerbaren Elektro-Motors, vorzugsweise mittels eines Schrittmotors angetrieben
(Anspruch 10). Solche Schrittmotoren sind nicht nur relativ preisgünstig, sondern
auch ohne größere Maßnahmen sehr genau positionierbar.
[0020] In bevorzugter Ausführungsform ist im Bereich der Übernahmestrecke, wie im Anspruch
11 beschrieben, wenigstens ein mit der Zentriereinrichtung und der Aufdrückvorrichtung
verbundenes Schaltmittel angeordnet, das in den Transportweg der Transportteller ragt.
Die durch die Transportscheibe auf der Übernahmestrecke in Transportrichtung beförderten
Transportteller schwenken das Schaltmittel bei jedem Transporttakt nach außen, was
zunächst zu einer Betätigen der Zentriereinrichtung im Sinne "öffnen" führt.
[0021] Vorteilhafterweise sind jeweils zwei Schaltmittel vorgesehen, die dabei als Öffnersterne
ausgebildet sind (Anspruch 12).
Wie vorstehend bereits angedeutet, sind die Öffnersterne im unbeaufschlagten Zustand
im Bereich des Transportweges der Transportteller positioniert und werden beim Weitertransport
der Transportteller durch diese nach außen verschwenkt.
[0022] Die Schwenkbewegung der Öffnersterne, die, wie eine Ladeschachtklappen der Zentriereinrichtung,
jeweils drehfest an einer Lagerwelle angeordnet sind, wird über Stößelelemente auf
eine Hebelanordnung übertragen. Diese Hebelanordnung ist außerdem an die Aufdrückvorrichtung
angeschlossen (Anspr.13). Das heißt, über die Öffnersterne und die beschriebene Hebelanordnung
wird die vom Antriebsmotor der Transportscheibe auf die Transportteller eingeleitete
Schubkraft nicht nur zum Transportieren der Transportteller auf der Übernahmestrecke
benutzt, sondern dient gleichzeitig zum Ansteuern sowohl der Zentriereinrichtung als
auch zum Öffnen der Aufdrückvorrichtung.
[0023] In bevorzugter Ausgestaltung weist die Hebelanordnung dabei die in den Ansprüchen
14 und 15 beschriebene Ausführungsform auf. Eine solche Ausführungsform ist nicht
nur sehr robust und unempfindlich, sondern kann, wie vorstehend bereits angedeutet,
im Bedarfsfall auch leicht vom Bedienpersonal gewartet oder repariert werden.
[0024] Wie im Anspruch 16 beschrieben, hat es sich bezüglich der Hülsenaufdrückvorrichtung
als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn ein vertikales Gestänge an eine Parallelogrammlenkeranordnung
angeschlossen wird.
Die Parallelogrammlenkeranordnung weist dabei ihrerseits wenigstens eine Hülsenaufdrückschalen
auf.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann allerdings auch eine Ausführungsform
vorteilhaft sein, bei der, wie im Anspruch 17 dargelegt, in Transportrichtung der
Transportteller hintereinander, in unterschiedlichen Höhen, zwei Hülsenaufdrückschalen
vorgesehen sind.
[0025] Wie im Anspruch 18 beschrieben wird die über die Hebelanordnung anhebbare Parallelogrammlenkeranordnung
durch wenigstens ein Federelement im Sinne "Hülsen aufdrücken" beaufschlagt.
Eine solche Ausbildung gewährleistet vorteilhafterweise nicht nur eine gleichmäßige
Aufdrückkraft der Hülsenaufdrückschalen, so daß sichergestellt ist, daß die Spinnkopse
stets vollständig über die Federkörbe der Aufnahmedorne der Transportteller geschoben
werden, sondern vermeidet auch zuverlässig, daß die Hülsen beim Aufdrückvorgang durch
eine zu hohe Andrückkraft beschädigt werden können.
[0026] Weitere Einzelheiten der Erfindung sind einem nachfolgend anhand der Zeichnungen
erläuterten Ausführungsbeispiel entnehmbar.
[0027] Es zeigt:
- Fig. 1
- eine schematische Draufsicht auf das Transportsystem eines Kreuzspulautomaten, mit
einer im Bereich einer Übernahmestrecke angeordneten, erfindungsgemäßen Schnittstelle
zum Einspeisen frischer Spinnkopse,
- Fig. 2
- im größeren Maßstab eine Draufsicht auf die in Fig.1 angedeutete Übernahmestrecke,
- Fig. 3
- die im Bereich der Übernahmestrecke installierte Hebelanordnung, die die in diesem
Bereich angeordnete Spinnkopszentriereinrichtung mit der nachgeschalteten Aufdrückvorrichtung
verbindet, in Seitenansicht,
- Fig. 4
- die Hebelanordnung gemäß Fig.3, in Draufsicht,
- Fig. 5a u. 5b
- die innerhalb der Zentriereinrichtung angeordneten, einstellbaren Zentrierhilfen,
- Fig. 6
- eine der Zentriereinrichtung vorgeschaltete Spinnkopsausrichtvorrichtung in Vorderansicht,
- Fig. 7
- die Vorrichtung gemäß Figur 6 in Seitenansicht,
- Fig. 8
- in Draufsicht eine weitere, bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Schnittstelle,
- Fig. 9
- die Ausführungsform gemäß Fig.8, in Seitenansicht.
[0028] In Figur 1 ist schematisch das Transportsystem 21 eines nicht näher dargestellten
automatischen Kreuzspulautomaten angedeutet. Das Transportsystem 21 weist eine Schnittstelle
22 zum Einspeisen von Spinnkopsen 19, die auf einer getrennt stehenden Ringspinnmaschine
gefertigt wurden, sowie eine entsprechende Schnittstelle zum Entsorgen von Leerhülsen,
beispielweise eine Hülsenabzieheinrichtung 23 auf.
[0029] Derartige, an sich bekannte Transportsysteme 21 verfügen über eine Vielzahl unterschiedlicher
Transportstrecken, über die die Spulstellen 24 des Kreuzspulautomaten mit Spinnkopsen
19 versorgt beziehungsweise von Leerhülsen 18 entsorgt werden.
[0030] Wie bekannt, schließt sich bei solchen Transportsystemen 21 an eine Übernahmestrecke
1 eine Kopszuführstrecke 2 an, von der Vorbereitungsstrecken 3 abgehen. Die Vorbereitungsstrecken
3 sind über Abtransportstrecken 4 an eine Speicherstrecke 5 angeschlossen, die ihrerseits
über zahlreiche, die Spulstellen 24 durchlaufende Quertransportstrecken 6 mit einer
Hülsenrückführstrecke 8 in Verbindung steht. An die Hülsenrückführstrecke 8 schließt
sich die Verteilerstrecke 9 an, die in die Übernahmestrecke 1 einmündet. Die Hülsenrückführstrecke
8 ist außerdem über eine Verbindungsstrecke 7 direkt an die Kopszuführstrecke 2 angeschlossen.
Von der Verteilerstrecke 9, an der meistens ein
Hülsenwächter 15 angeordnet ist, geht eine sogenannte, sich zwischen Verteilerstrecke
9 und Kopszuführstrecke 2 erstreckende Querpassage 10 ab, an die eine Hülsenreinigerstrecke
11 mit einem dort angeordneten Hülsenreiniger 16 angeschlossen ist. Von der Hülsenreinigerstrecke
11 kann außerdem eine Handvorbereitungsstrecke 12 abgehen.
[0031] Während des Spulbetriebes laufen innerhalb des Transportsystems 21, in Transportrichtung
T, zahlreiche Transportteller 17 um, die entweder mit Spinnkopsen 19 oder mit Leerhülsen
18 bestückt sind. Die Transportteller 17 sind dabei nur im Bereich zwischen der Leerhülsenabzieheinrichtung
23 und der Zentriereinrichtung 33 der Schnittstelle 22 kurzzeitig leer.
[0032] Wie in Figur 1 schematisch angedeutet, ist im Bereich der Vorbereitungsstrecken 3
jeweils eine sogenannte Kopsvorbereitungsstation 13 installiert, wo die Spinnkopse
19 so vorbereitet werden, daß sie nachfolgend an den
Spulstellen 24 zu großvolumigen Kreuzspulen umgespult werden können. Die Förderung
der Transportteller 17 innerhalb des Transportsystems 21 erfolgt, mit Ausnahme der
Übernahmestrecke 1, über umlaufende Endlostransportbänder 14, vorzugsweise Flachriemen.
[0033] Wie nachfolgend noch ausführlich erläutert werden wird, werden die Transportteller
17 im Bereich der Übernahmestrecke 1 jedoch nicht durch ein Transportband 14, sondern
durch eine definiert ansteuerbare Transportscheibe 25 gefördert. Die taktweise ansteuerbare
Transportscheibe 25 schiebt die Transportteller 17 dabei kontrolliert über die Übernahmestrecke
1.
[0034] Wie in Fig.1 weiter dargestellt, ist im Bereich der Übernahmestrecke 1 eine Schnittstelle
22 zum Einspeisen frischer Spinnkopse 19 installiert. Die Schnittstelle 22 umfaßt
dabei eine Zentriereinrichtung 33 sowie eine mit der Zentriereinrichtung 33 mechanisch
gekoppelte Hülsenaufdrückvorrichtung 26. Die Zentiereinrichtung 33 ist außerdem an
einen vorgeschalteten Flachrundförderer 20 angeschlossen.
[0035] In den Figuren 2 und 8 ist jeweils eine alternative Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Schnittstelle dargestellt. Das heißt, im Eingangsbereich der Übernahmestrecke 1 ist
jeweils eine Transportscheibe 25 angeordnet, die entweder, wie in Fig.2 angedeutet,
jeweils drei um jeweils 120° Grad versetzte oder, wie in Fig.8 dargestellt, zwei um
180° Grad versetzte Transporttaschen 34 aufweist.
Die Transportscheiben 25 verfügen dabei außerdem, wie in Fig.2 dargestellt, über Steuerbohrungen
35', 35' ', 35' ' ', die mit entsprechend ausgebildeten Sensoreinrichtungen 29, 31
korrespondieren.
Diese Sensoreinrichtungen 29, 31, vorteilhafterweise ferromagnetisch bedämpfbare Hallsensoren,
sind, wie eine im Bereich der Zentriereinrichtung 33 positionierte Lichtschranke 30,
63, an eine Steuereinrichtung 28 angeschlossen, die außerdem den, vorzugsweise als
Elektromotor 27 ausgebildeten Antrieb der Transportscheibe 25 kontrolliert.
[0036] Wie aus den Figuren 2 und 8 weiter ersichtlich, sind im Bereich der Übernahmestrecke
1 außerdem zwei schwenkbar gelagerte Schaltmittel, sogenannte Öffnersterne 36, 36',
angeordnet. Die Öffnersterne 36, 36' sind dabei jeweils über Hebel 37, 37' drehfest
mit einer drehbar gelagerten Lagerwelle 38, 38' verbunden.
[0037] Wie insbesondere in Figur 3 dargestellt, sind an die Lagerwellen 38, 38' des weiteren,
ebenfalls drehfest, die Ladeschachtklappen 39 beziehungsweise 39' sowie die Stößelelemente
40 beziehungsweise 40' oder, wie im Ausführungsbeispiel der Fig.8, lediglich Ladeschachtklappen
39, 39' angelenkt.
Die Stößelelemente 40, 40' gemäß Fig.3 stehen ihrerseits mit einem Schwenkhebel 41
in Verbindung, der mittels einer Schwenkachse 42 begrenzt drehbar gelagert ist. An
der Schwenkachse 42 sind Betätigungsdrähte 46 angeordnet, die in den Bereich der Transportbahnen
der Transportteller 17 reichen.
[0038] Der Schwenkhebel 41 ist außerdem über eine Verbindungslasche 43 an einen Winkelhebel
45 angeschlossen, der um eine Achse 44 drehbar gelagert ist. An den Winkelhebel 45
schließt sich ein im wesentlichen vertikal angeordnetes Gestänge 47 an, das mit einer
Lageranordnung 48 in Verbindung steht.
Die Lageranordnung kann dabei, wie in Fig.3 dargestellt als Parallelogrammlenkeranordnung
48 ausgebildet sein, die durch wenigstens ein Federelement 49 im Sinne "Hülsen aufdrücken"
beaufschlagt wird. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann eine solche Parallelogrammlenkeranordnung
48 auch zwei, in unterschiedlichen Höhen positionierte Andrückschalen 50 beziehungsweise
51 aufweisen.
[0039] Figur 4 zeigt schematisch eine Draufsicht der vorstehend anhand einer Seitenansicht
beschriebenen, insgesamt mit 64 bezeichneten Hebelanordnung 64, die die Zentriereinrichtung
33 mit der Hülsenaufdrückvorrichtung 26 verbindet.
Wie vorstehend bereits erläutert, sind an die schwenkbar gelagerten Lagerwellen 38
beziehungsweise 38' über entsprechende Hebel jeweils die Ladeschachtklappen 39 beziehungsweise
39', die Öffnersterne 36 beziehungsweise 36' sowie die Stößelelemente 40 beziehungsweise
40' angeschlossen. Die Stößelelemente 40, 40' sind ihrerseits an den
Schwenkhebel 41 angeschlossen, der über eine Schwenkachse 42 begrenzt drehbar gelagert
und mit der Verbindungslasche 43 gekoppelt ist. An der Schwenkachse 42 sind außerdem
die Betätigungsdrähte 46 festgelegt, die, wie vorstehend beschrieben, in den Transportweg
der Transportteller 17 reichen. Die Verbindungslasche 43 beaufschlagt den
Winkelhebel 45, der, um eine Achse 44 schwenkbar, mit dem vertikal angeordneten Gestänge
47 der Hülsenaufdrückeinrichtung 26 verbunden ist.
[0040] Die Figuren 5a und 5b zeigen jeweils die Ladeschachtklappen 39 der Zentiereinrichtung
33 im Schnitt. Wie angedeutet, sind innerhalb der Ladeschachtklappen 39 beziehungsweise
39' stufenlos auf unterschiedliche Kopsdurchmesser einstellbare Zentrierhilfe 52 angeordnet.
[0041] In den Figuren 6 und 7 ist eine im Bereich der Schnittstelle 22 angeordnete, zwischen
Zentriereinrichtung 33 und Flachrundförderer 20 eingeschaltete Spinnkopsausrichteinrichtung
66 dargestellt.
Solche, an sich bekannten Spinnkopsausrichteinrichtungen 66 bestehen im wesentlichen
aus einem Lieferschacht 53, der an den Flachrundförderer 20 angeschlossen ist, einer
Auflage 54 sowie einem Magazinrad 55 mit Aufnahmetaschen 56. An das
Magazinrad 55 schließen sich Auflageleisten 57 mit Abweisern 58 sowie ein Kopstrichter
59 an. Im Bereich der Auflage 54 ist außerdem ein Sensorelement 60, vorzugsweise in
Form eines Lichttasters oder einer Lichtschranke, installiert.
[0042] Eine weitere, bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist in den Fig.8 und 9 dargestellt.
[0043] Diese vorteilhafte Ausführungsform unterscheidet sich von der vorbeschriebenen Einrichtung
in erster Linie durch die Art der Ansteuerung der Hülsenaufdrückeinrichtung (26).
[0044] Wie in Fig.8 angedeutet, ist die über einen Elektromotor (27) beaufschlagbare Transportscheibe
(25) mit der (in Fig.8 nicht dargestellten) Hülsenaufdrückeinrichtung (26) über eine
Getriebeanordnung (70) direkt verbunden.
Die Getriebeanordnung (70) umfaßt dabei im wesentlichen einen an der Transportscheibe
(25) drehfest angeordneten Exzenter (71), einen am Exzenter (71) anliegenden zweiarmigen
Hebel (72) sowie eine Zugstange (73).
[0045] Die Zugstange (73) ist, wie aus dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel
bekannt, über einen Winkelhebel 45, der in einer Achse 44 schwenkbar gelagert ist,
an das vertikal angeordnete Gestänge 47 der Hülsenaufdrückeinrichtung (26) angeschlossen.
Auch bei dieser Ausführungsform wird wenigstens eine Aufdrückschale 50 zunächst über
das Gestänge 47 angehoben und anschließend federkraftbeaufschlagt auf die Hülsenspitze
des Spinnkopses 19 abgesenkt.
[0046] Funktionsbeschreibung anhand des Ausführungsbeispiels gemäß Fig.3:
[0047] Die an den Spulstellen 24 abgearbeiteten, auf Transporttellern 17 stehenden Leerhülsen
18 gelangen über die Hülsenrückführstrecke 8 auf die Verteilerstrecke 9 und werden
dort durch die Hülsenabzieheinrichtung 23 entsorgt.
Die dann leeren Transportteller 17 werden über die Verteilerstrecke 9 in den Bereich
der Transportscheibe 25 befördert, die zur Aufnahme leerer Transportteller 17 jeweils
in einer Bereitschaftsstellung steht.
Der in eine der Transporttaschen 34 der Transportscheibe 25 einlaufende, wenigstens
teilweise ferromagnetische Transportteller 17 bedämpft einen in diesem Bereich angeordneten
Hallsensor 29. Das Signal des Hallsensors 29 wird in der Steuereinrichtung 28 dahingehend
verarbeitet, daß der Elektromotor 27, wenn ein entsprechendes Freigabesignal der Lichtschranke
30, 63 vorliegt, so angesteuert wird, daß sich die Transportscheibe 25 in Richtung
R dreht. Die Transportscheibe 25 wird dabei so lange gedreht, bis der Hallsensor 31,
zum Beispiel aufgrund der Steuerbohrung 35' ' in der Transportscheibe 25 in einen
unbedämpften Zustand kommt. Das heißt, im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird die
Transportscheibe 25 jeweils um 120 Grad weitergetaktet. Die Transportscheibe 25 verschiebt
dabei die Transportteller 17 über die Übernahmestrecke 1 in Richtung der Zentriereinrichtung
33 sowie der Aufdrückvorrichtung 26.
[0048] Gleichzeitig wird über die in den Figuren 6 und 7 dargestellte Spinnkopsausrichteinrichtung
66 an der Zentriereinrichtung 33 ein frischer Spinnkops 19 bereitgestellt.
Das heißt, über einen an sich bekannten Flachrundförderer 20 wird die Spinnkopsausrichteinrichtung
66 mit einem frischen Spinnkops 19 versorgt, der über den Lieferschacht 53 auf die
Auflage 54 der Spinnkopsausrichteinrichtung 66 rutscht und an einem Puffer 62 abgebremst
wird. Der Spinnkops 19 liegt dabei, in beliebiger Spitzenausrichtung auf der Auflage
54. Anschließend wird der Spinnkops 19 durch das Magazinrad 55, das beispielsweise
sechs in einem Abstand von 60 Grad angeordnete Aufnahmetaschen 56 aufweist, taktweise
weiterbefördert und an Auflageleisten 57 übergeben.
[0049] Sobald ein im Bereich der Auflage 54 installierter Sensor 60 feststellt, daß kein
Spinnkops 19 mehr auf der Auflage 54 vorliegt, wird über den Lieferschacht 53 ein
weiterer
Spinnkops 19 angeliefert.
[0050] Über eine im Bereich der Übernahmestrecke 1 angeordnete Sensoreinrichtung 30,63 wird
außerdem detektiert, ob unterhalb der Ladeschachtklappen 39, 39' der Zentriereinrichtung
33 auf einem Transportteller 17 ein Spinnkops 19 positioniert ist oder ob dort ein
leerer Transportteller 17 für die Aufnahme eines frischen Spinnkopses 19 bereitsteht.
[0051] Wenn dies der Fall ist, wird das Magazinrad 55 um 60 Grad weitergetaktet und dabei
der auf den Aufnahmeleisten 57 befindliche Spinnkops 19 in Richtung V zum Kopstrichter
59 transportiert.
[0052] Da oberhalb der Auflageleisten 57, in einem Abstand, der etwas größer als der Durchmesser
der Hülsenspitze ist, außerdem Abweiser 58 installiert sind, gleitet der Spinnkops
19 bei diesem Transport auf den Auflageleisten 57 mit seiner Hülsenspitze zwischen
den Auflageleisten 57 und den
Abweisern 58 hindurch, während der im Durchmesser größere Hülsenfuß von den Abweisern
58 weggedrückt wird.
[0053] Die Abweiser 58 verschieben den Spinnkops 19 dabei auf den Auflageleisten 57 so in
Richtung der Hülsenspitze, daß der Hülsenfuß seine Auflage verliert und der Spinnkops
19, wie in Fig.6 dargestellt, mit dem Hülsenfuß voran, in den Kopstrichter 59 fällt.
Über den Kopstrichter 59 gelangt der Spinnkops 19 zwischen die geschlossenen Ladeschachtklappen
39, 39' der Zentriereinrichtung 33 und fällt, durch die Zentrierhilfen 52 ausgerichtet,
über den Aufnahmedorn 65 des dort positionierten Transporttellers 17.
[0054] Die im Bereich der Zentriereinrichtung 33 angeordnete Sensoreinrichtung 30, 63 registriert
diesen Spinnkops 19 und setzt ein entsprechendes Signal an die Steuereinrichtung 28
ab. Wenn in der Steuereinrichtung 28 dann auch ein Signal des durch einen Transportteller
17 bedämpften Hallsensors 29 vorliegt, wird die Transportscheibe 25 durch den Elektromotor
27 um eine Teilung weitergetaktet, was zu einem Transportschritt der auf der Übergabestrecke
1 befindlichen Transportteller 17 führt. Das heißt, alle auf der Übergabestrecke 1
stehenden Transportteller 17, ob leer oder mit einem Spinnkops 19 bestückt, werden
auf der Übernahmestrecke 1 um einen Transporttellerdurchmesser in Richtung T verschoben.
[0055] Der vor den Öffnersternen 36, 36' stehende Transportteller 17' schwenkt dabei die
über Hebel 37 beziehungsweise 37' an eine Lagerwelle 38 beziehungsweise 38' angeschlossenen
Öffnersterne 36, 36', wie in Figur 2 angedeutet, in Richtung S nach außen. Durch diese
Schwenkbewegung der Öffnersterne 36, 36' werden auch die Ladeschachtklappen 39, 39',
die über entsprechende Hebel ebenfalls drehfest mit der Lagerwelle 38 beziehungsweise
38' angeschlossen sind, nach außen geschwenkt, so daß der betreffende Transportteller
17 mit dem Spinnkops 19 die Zentriereinrichtung 33 verlassen kann.
[0056] An die Lagerwellen 38 beziehungsweise 38' sind des weiteren, ebenfalls über entsprechende
Hebel, drehfest Stößelelemente 40, 40' angelenkt, die durch die eingeleitete Schwenkbewegung
S, wie in Figur 3 angedeutet, nach vorne verlagert werden und diese Vorwärtsbewegung
VB an einen Schwenkhebel 41, der um die Schwenkachse 42 schwenkbar ist, übertragen.
An den Schwenkhebel 41 beziehungsweise die Schwenkachse 42 sind außerdem drehfest
Betätigungsdrähte 46 angeschlossen, die durch einen, beispielsweise im Bereich der
Zentriereinrichtung 33 stehenden, mit einem Spinnkops 19 bestückten Transportteller
17 beim Transport auf der Übernahmestrecke 1 nach unten gedrückt werden. Auch diese
Schwenkbewegung U wird über den Schwenkhebel 41 an die Verbindungslasche 43 übertragen.
Die Verbindungslasche 43 beaufschlagt ihrerseits den Winkelhebel 45, der um eine Achse
44 drehbar gelagert ist. Durch den Winkelhebel 45 wird die Vorwärtsbewegung in eine
Hubbewegung umgesetzt, die über ein Gestänge 47 auf Lageranordnung 48 der Hülsenaufdrückeinrichtung
26 übertragen wird.
Das heißt, die Lageranordnung 48 wird durch das Gestänge 47, gegen die Kraft eines
an der Lageranordnung 48 angreifenden Federelementes 49 in Richtung H verschwenkt.
Dabei werden die an der Lageranordnung, beispielsweise der Parallelogrammlenkeranordnung
48, angeordneten
Andrückschalen 50, 51 so weit angehoben, daß die darunterstehenden Spinnkopse 19 freikommen
und ebenfalls um einen Takt in Richtung T weiter verlagert werden können.
[0057] Am Ende jeden Verlagerungstaktes verlieren die seitlich in den Transportweg der Transportteller
17 ragenden
Betätigungsdrähte 46 jeden Kontakt mit den auf der Übernamestrecke 1 befindlichen
Transporttellern.
Die Parallelogrammlenkeranordnung 48, die bis dahin durch die Betätigungsdrähte 46
in einer angehobenen Stellung gehalten wurde, wird jetzt durch das Federelement 49
abgesenkt und drückt dabei mit den Andrückschalen 50, 51 die Spinnkopse 19 auf die
Aufnahmedorne 65 der Transportteller 17.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel erfolgt das Aufdrücken der Spinnkopse 19 auf
die in der Regel mit einem Federkorb oder dgl. ausgestatteten Aufnahmedorne 65 der
Transportteller 17 in zwei Stufen.
[0058] Wie vorstehend bereits angedeutet, soll die Erfindung nicht auf das beschriebene
Ausführungsbeispiel, beispielsweise nicht auf ein zweistufiges Aufdrückverfahren beschränkt
sein.
Es versteht sich, daß die erfindungsgemäße Einrichtung nach entsprechender, in Fig
8 dargestellter Modifikation auch einstufig arbeiten kann.
Das heißt, die Spinnkopse können auch durch eine Hülsenaufdrückvorrichtung beaufschlagt
werden, die lediglich eine Andrückschale aufweist.
1. Schnittstelle zum Einschleusen frischer Spinnkopse in ein Transportsystem einer Kreuzspulen
herstellenden Textilmaschine, mit einer im Bereich einer Übernahmestrecke installierte
Zentriereinrichtung zum Aufsetzen der Spinnkopse auf Aufnahmedorne von im Transportsystem
umlaufenden Transporttellern sowie einer nachgeordneten Aufdrückvorrichtung zum Fixieren
der Spinnkopse auf den Aufnahmedornen,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich der Übernahmestrecke (1) ein Antrieb (27) angeordnet ist, der sowohl
für die Förderung der Transportteller (17) auf der Übernahmestrecke (1) als auch für
die Betätigung der Zentriereinrichtung (33) sorgt.
2. Schnittstelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eingangsseitig der Übernahmestrecke
(1) eine durch den Antrieb (27) beaufschlagbare Transportscheibe (25) angeordnet ist,
die Transporttaschen (34) für eine taktweise Förderung der Transportteller (17) auf
der Übernahmestrecke (1) aufweist.
3. Schnittstelle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportscheibe (25)
über eine Getriebeanordnung (70) mit einer Hülsenaufdrückeinrichtung (26) verbunden
ist.
4. Schnittstelle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Getriebeanordnung (70)
einen mit der Transportscheibe (25) umlaufenden Exzenter (71) aufweist.
5. Schnittstelle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Exzenter (71) ein zweiarmiger
Hebel (72) anliegt, der über eine Zugstange (73) mit einem vertikal angeordneten Gestänge
(47) der Hülsenaufdrückeinrichtung (26) in Verbindung steht.
6. Schnittstelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentriereinrichtung
(33) mit der benachbart angeordneten Hülsenaufdrückvorrichtung (26) mechanisch gekoppelt
ist.
7. Schnittstelle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Transportscheibe
(25) wenigstens zwei Sensoreinrichtungen (29, 31) installiert sind, wobei durch eine
erste Sensoreinrichtung (31) die korrekte Ausrichtung der Transporttaschen (34) kontrollierbar
und durch eine zweite Sensoreinrichtung (29) das Vorhandensein eines Transporttellers
(17) in einer der Transporttaschen (34) detektierbar ist.
8. Schnittstelle nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Sensoreinrichtungen
(29, 31) als Hallsensoren ausgebildet sind, die durch wenigstens teilweise ferromagnetische
Transportteller (17) bedämpfbar sind.
9. Schnittstelle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an die Transportscheibe
(25) ein definiert ansteuerbarer Elektromotor (27), vorzugsweise ein Schrittmotor,
angeschlossen ist.
10. Schnittstelle nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im
Bereich der Übernahmestrecke (1) wenigstens ein in den Transportweg der Transportteller
(17) ragendes, mit der Zentriereinrichtung (33) gekoppeltes Schaltmittel (36, 36')
angeordnet ist, das, durch die auf der Übernahmestrecke (1) verschiebbaren Transportteller
(17) im Sinne "zurückschwenken" beaufschlagbar, wenigstens die Zentriereinrichtung
(33) betätigt.
11. Schnittstelle nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß vorzugsweise zwei als
Öffnersterne (36, 36') ausgebildete Schaltmittel vorgesehen sind, die jeweils über
einen
Hebel (37, 37') drehfest mit einer begrenzt drehbar gelagerten Lagerwelle (38, 38')
verbunden sind.
12. Schnittstelle nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß an den Lagerwellen (38,
38') Ladeschachtklappen (39, 39') der Zentriereinrichtung (33) sowie an eine
Hebelanordnung (64).angeschlossene Stößelelemente (40, 40') befestigt sind.
13. Schnittstelle nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Hebelanordnung (64) im wesentlichen einen um eine Schwenkachse (42) begrenzt drehbaren
Schwenkhebel (41), eine Verbindungslasche (43)sowie einen schwenkbar gelagerten Winkelhebel
(45) umfaßt, wobei an den Winkelhebel (45) ein vertikal angeordnetes Gestänge (47)
angeschlossen ist.
14. Schnittstelle nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß an der Schwenkachse (42)
Betätigungsdrähte (46) angeordnet sind, die in den Transportweg der auf der
Übernahmestrecke (1) zu befördernden Transportteller (17) ragen.
15. Schnittstelle nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
vertikal angeordnete Gestänge (47) an eine Lageranordnung (48) angeschlossen ist,
an der wenigstens eine Hülsenaufdrückschale (50, 51) angeordnet ist.
16. Schnittstelle nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß an der Lageranordnung
(48) zwei Hülsenaufdrückschalen (50, 51) angeordnet sind, die in Transportrichtung
(T) der Transportteller (17) hintereinander, in unterschiedlichen Höhen, positioniert
sind.
17. Schnittstelle nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Lageranordnung (48)
durch wenigstens ein
Federelement (49) im Sinne "Hülsen aufdrücken" beaufschlagbar ist.
18. Schnittstelle nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ladeschachtklappen (39, 39') der Zentriereinrichtung (33) mit auf den Durchmesser
der Spinnkopse (19) einstellbaren Zentrierhilfen (52) ausgestattet sind.