[0001] Die Erfindung betrifft ein Buchsenteil für eine elektrische Steckverbindung gemäß
den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1, ein Steckerteil für eine elektrische
Steckverbindung gemäß den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 14 sowie eine elektrische
Steckverbindereinheit.
[0002] Eine Steckverbindereinheit mit einem Buchsenteil, das eine Schaltfunktion aufweist,
ist z. B. in WO 98/31078 beschrieben. Das dortige Buchsenteil weist einen zentrisch
im Buchsenteil sitzenden Kontaktstift auf, der beim Aufstecken eines Steckerteils
axial von der Stecköffnung weggedrückt wird. Der Kontaktstift ist auf seinem der Steckseite
abgewandten Ende mit einem Federschenkel einer Kontaktfeder in Berührung. Diese Kontaktfeder
berührt mit ihrem Kontaktschenkel im Ruhezustand, d. h. wenn kein Steckerteil auf
das Buchsenteil aufgesteckt ist, einen Gegenkontakt. Wird ein Steckerteil auf das
Buchsenteil gesteckt, drückt der Kontaktstift des Buchsenteils den Federschenkel der
Kontaktfeder vom Gegenkontakt weg, so dass sich die elektrische Verbindung zwischen
Kontaktfeder und Gegenkontakt löst. Die virtuelle Biegeachse der Kontaktfeder steht
senkrecht zur Steckrichtung.
[0003] Eine solche Anordnung zeichnet sich durch einen verhältnismäßig komplizierten Aufbau
aus. Darüber hinaus benötigt das Buchsenteil zwingend einen mittigen Kontaktstift,
über den die Kontaktfeder bewegt wird. Insgesamt weist das Buchsenteil einen verhältnismäßig
hohen axialen Bauraum auf.
[0004] Hier setzt die vorliegende Erfindung an.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Steckverbindereinheit anzugeben,
bei der das Buchsenteil einfach herzustellen ist und sich insbesondere durch einen
geringen axialen Bauraum auszeichnet. Darüber hinaus soll auch ein Stekkerteil für
ein solches Buchsenteil einer elektrischen Steckverbindereinheit angegeben werden.
[0006] Diese Aufgabe wird für das Buchsenteil durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Für das Steckerteil wird die Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs 14 gelöst.
[0008] Eine Steckverbindereinheit mit einem solchen Buchsenteil und/oder Steckerteil ist
Gegenstand des Patentanspruchs 20.
[0009] Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0010] Die Erfindung wird nachfolgend im Zusammenhang mit Figuren anhand von Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- Ein Ausführungsbeispiel eines Buchsenteiles nach der Erfindung in perspektivischer
Ansicht,
- Fig. 2
- das Buchsenteil von Fig. 1 in Schnittdarstellung,
- Fig. 3
- das Buchsenteil der Figuren 1 bzw. 2 mit Blick auf die Unterseite des Buchsenteils,
- Fig. 4
- die im Buchsenteil der Figuren 1-3 eingesetzte u-förmige Kontaktfeder in perspektivischer
Darstellung,
- Fig. 5
- das in dem Buchsenteil der Figuren 1-3 eingesetzte, zweite Kontaktteil in perspektivischer
Darstellung,
- Fig. 6
- ein Ausführungsbeispiel eines Steckerteils für ein Buchsenteil gemäß den Figuren 1
bis 3 in Schnittdarstellung,
- Fig. 7
- das Steckerteil von Figur 6 in Seitenansicht,
- Fig. 8
- das Steckerteil der Figuren 6 bzw. 7 in perspektivischer Darstellung, und
- Fig. 9
- eine Steckverbindereinheit mit einem Buchsenteil gemäß Figuren 1 bis 3 und einem Steckerteil
gemäß Figuren 6 bis 8 in montiertem Zustand in Seitenan sicht.
[0011] In den nachfolgenden Figuren bezeichnen, sofern nicht anders angegeben, gleiche Bezugszeichen
gleiche Teile mit gleicher Bedeutung.
[0012] Das in den Figuren 1 bis 3 in unterschiedlichen Ansichten dargestellte Buchsenteil
10 ist um eine Mittenachse X aufgebaut und weist ein topfförmiges Gehäuse 12 auf,
welches am Gehäuseboden über vier im rechten Winkel nach außen abgewinkelte Gehäusefüße
12b verfügt. Auf der dem Gehäuseboden abgewandten Seite, d. h. der Steckseite, weist
das Gehäuse 12 eine nach innen schräg abgewinkelte Gehäusewandung 12a auf. Diese Gehäusewandung
12a des Gehäuses 12 verläuft trichterförmig nach innen und dient als Einführhilfe
für das in Zusammenhang mit den Figuren 6 bis 8 noch zu erläuternde Stekkerteil. Das
Gehäuse 12 besteht aus Metall und ist vorzugsweise als Tiefziehteil hergestellt.
[0013] In dem Gehäuse 12 sitzt ein Isolierteil 14. Dieses Isolierteil 14 ist vorzugsweise
klemmend in dem Gehäuse 12 gehalten. Diese klemmende Halterung wird beispielsweise
dadurch erreicht, dass der untere Gehäuserand etwas verstemmt wird, nachdem das Isolierteil
14 in das Gehäuse 12 eingeschoben ist. Zusätzlich weist das Isolierteil 14 eine oder
mehrere Identifikationsnasen 14a auf, damit das Buchsenteil 10 in seiner Lage eindeutig
identifiziert werden kann. Eine solche Identifizierung ist notwendig, wenn das Buchsenteil
10 als SMD-Bauelement vollautomatisch in einer Fertigungsstraße auf eine Platine montiert
bzw. gelötet wird.
[0014] Der konstruktive Aufbau der beiden in dem Isolierteil 14 sitzenden Kontaktteile 20
und 30 wird anhand der Figuren 4 und 5 deutlich. In Figur 4 ist das erste Kontaktteil
20 in perspektivischer Darstellung abgebildet. Das Kontaktteil 20 ist als u-förmige
Kontaktfeder mit zwei Wandungen 21, 23 versehen, die einstückig von einer u-förmigen
Wandung 22 verbunden sind. Die Wandungen 21, 23 liegen beabstandet zueinander parallel.
An der in Figur 4 unteren Kante der Wandung 23 erstreckt sich rechtwinklig eine Anschlußplatte
25 entgegengesetzt zur Wandung 21 nach außen weg. An diese Anschlußplatte 25 ist beispielsweise
der Antennenausgang der Elektronik eines Mobiltelefones angeschlossen. Hierfür sitzt
das Buchsenteil 10 auf einer im Mobiltelefon untergebrachten Platine auf. Von der
Wandung 23 der u-förmigen Kontaktfeder 20 erstreckt sich an der oberen Kante eine
Haltenase 24 weg. Die andere Wandung 21 der u-förmigen Kontaktfeder 20 ist an ihrer
oberen Kante mit einer schräg nach außen springenden Wandung 26 einstückig verbunden.
Diese Wandung 26 dient als Einführhilfe und Anschlag für einen in das Buchsenteil
10 einzuführenden Kontaktstift 55. Insgesamt läßt sich über den u-förmigen Wandabschnitt
22 ein Hin- und Herfedern des Wandabschnitts 21 bewerkstelligen.
[0015] Das in Figur 5 ebenfalls in perspektivischer Darstellung abgebildete zweite Kontaktteil
30 verfügt über eine Anschlußplatte 31, an deren linken und rechten Außenkante beabstandet
zueinander zwei Haltenasen 32, 33 nach oben wegspringen. An der links erkennbaren
Haltenase 33 ist ein L-förmiger Wandabschnitt 34 einstückig angeformt.
[0016] Die u-förmige Kontaktfeder 20 und das zweite Kontaktteil 30 sind in der in Figur
2 und 3 dargestellten Weise in das Isolierteil 14 eingesteckt. Die Haltenasen 24,
32 und 33, die jeweils mit Widerhaken versehen sind, halten die Kontaktfeder 20 und
das Kontaktteil 30 im Isolierteil 14 fest. Im nicht belastenden Zustand, d. h. bei
nicht in das Buchsenteil 10 eingesetztem Steckerteil, besteht zwischen der u-förmigen
Kontaktfeder 20 und dem zweiten Kontaktteil 30 eine elektrisch leitende Verbindung.
Diese elektrisch leitende Verbindung wird dadurch bewirkt, dass sich die u-förmige
Kontaktfeder 20 und das Kontaktteil 30 an den in den Figuren 4 und 5 jeweils mit K
bezeichneten Kontaktstellen berühren.
[0017] Wie bereits erläutert, ist im montierten Zustand des Buchsenteils 10 die Anschlußplatte
25 beispielsweise mit der Elektronik eines Mobiltelefones in Verbindung. Die elektrisch
leitende Verbindung zwischen der Anschlußplatte 25 der u-förmigen Kontaktfeder 20
und der Anschlußplatte 31 des zweiten Kontaktteils 30 wird durch berührendes Anliegenden
der Wandung 21 an der Wandung 34 des zweiten Kontaktteils 30 bewirkt. Hierfür liegt
die Wandung 21 der u-förmigen Kontaktfeder 20 mit Federvorspannung an der Wandung
34 des zweiten Kontaktteils 30 an. Hierbei ist der Einbau der u-förmigen Kontaktfeder
20 innerhalb des Isolierteils 14 des Buchsenteiles 10 von entscheidender Bedeutung.
[0018] Die u-förmige Kontaktfeder 20 ist liegend in das Isolierteil 14 bzw. das Gehäuse
12 des Buchsenteiles 10 eingebaut. Liegend bedeutet dabei, dass eine gedachte Biegeachse,
die in Figur 3 und Figur 4 mit B bezeichnet ist, parallel zur Steckrichtung liegt.
Wird ein Kontaktstift in die Durchgangsöffnung entlang der Achse X des Buchsenteils
10 eingesetzt, führt dies dazu, dass der frei bewegliche Federschenkel der u-förmigen
Kontaktfeder 20, d. h. die Wandung 21 mit der Einführhilfe 26 von der gegenüberliegenden
Wandung 23 weggedrückt wird, so dass sich der berührende Kontakt zur Wandung 34 des
zweiten Kontaktteils 30 löst. Bei in die Durchgangsöffnung des Buchsenteiles 10 eingesteckten
Kontaktstift besteht daher keine elektrisch leitende Verbindung mehr zwischen der
Anschlußplatte 25 und der Anschlußplatte 31. Die elektrisch leitende Verbindung besteht
dann vielmehr zwischen der u-förmigen Kontaktfeder 20 und dem Kontaktstift selbst.
Sofern der Kontaktstift mit einer externen Antenne in Verbindung steht, ist deshalb
die Anschlußplatte 25 und damit die Elektronik eines Mobiltelefons an eine externe
Antenne, die mit dem Kontaktstift in Verbindung steht, verbunden.
[0019] In den Figuren 6 bis 8 ist ein für das oben beschriebene Buchsenteil 10 geeignetes
Steckerteil 50 in Schnittdarstellung (vgl. Figur 6), in Seitenansicht (vgl. Figur
7) und in perspektivischer Darstellung gezeigt. Das Steckerteil 50, das im gezeigten
Ausführungsbeispiel ein T-förmiges Gehäuse aufweist, verfügt mittig über einen Kontaktstift
55. Dieser Kontaktstift 55 steht innerhalb des Gehäuses des Steckerteiles 50 fest.
Der Kontaktstift 55 sitzt in einer Isolierhülse 57. Die Isolierhülse 57 ist von einer
metalllischen Hülse 53 umgeben. Der Kontaktstift 55 ragt mit seinem vorderen Ende
über die Isolierhülse 57 und die metallische Hülse 53 deutlich hinaus. Dieses vordere
Ende des Kontaktstifts 55 ist von einer axial entlang der Achse X beweglich angeordneten
Schieberhülse 52 umgeben, die gegen die Kraft einer Spiralfeder 58 verschiebbar ist.
Die Spiralfeder 58 und das obere Ende der Schieberhülse 52 sind von einer Gehäusehülse
51 umgeben. Die Schieberhülse 52 weist eine mittige Durchgangsöffnung 61 auf, in der
eine elektrisch nichtleitende Führungshülse 59 sitzt.
[0020] Das rechtwinklig wegstehende Anschlußteil des Steckverbinderteiles 50 verfügt über
einen Crimpanschluß 64, der von einer Hülse 66 umgeben ist. Das der Steckseite abgewandte
Ende des Steckerteils 50 ist von einer Abschlußplatte 52 abgedeckt, an die eine weitere
Federeinrichtung 60 angekoppelt ist.
[0021] Das in Figur 6 in Schnittdarstellung gezeigte Steckverbinderteil 50 befindet sich
in Ruhestellung. Hierbei drückt die Druckfeder 58, die sich mit-ihrem oberen Ende
an der Hülse 53 und mit ihrem unteren Ende an der Schieberhülse 52 abstützt, die Schieberhülse
52 über das vordere Ende des Kontaktstifts 55. Die Spitze des Kontaktstiftes 55 sitzt
zwischen der Führungshülse 59 und ragt nicht über das vordere Ende der Schieberhülse
52 hinaus. Wird der Steckverbinderteil 50 in ein passendes Buchsenteil, wie es in
Zusammenhang mit den Figuren 1 bis 3 erläutert wurde, eingesteckt, schiebt sich die
Schieberhülse 52 entgegen der Kraft der Druckfeder 58 so zurück, dass das vordere
Ende des Kontaktstifts 55 aus der Schieberhülse 52 herausragt. Diese Stellung ist
in Figur 7 illustriert.
[0022] In dieser zurückgeschobenen Stelllung der Schieberhülse 52 berührt das vordere, ringförmige
Ende der metallischen Hülse 53 die Innenwandung der metallischen Schieberhülse 52,
die auf dem Gehäuse des Buchsenteiles 10 aufsitzt. Damit ist ein guter Massekontaktübergang
von dem Gehäuse des Buchsenteils 10 zum Masseanschluß des an das Steckerteil 50 angeschlossenen
Koaxialkabels sichergestellt. Die Kontaktstelle an der Hülse 53 und an der Schieberhülse
52 sind in Figur 6 wiederum mit dem Bezugszeichen K markiert.
[0023] Zu betonen ist in diesem Zusammenhang, dass es für eine einwandfreie Massekontaktierung
unerläßlich ist, dass das vordere Ende der metallischen Hülse 53 zumindest minimal
über das vordere Ende der Isolierhülse 57 vorsteht.
[0024] In Figur 9 ist eine Steckverbindereinheit, die aus einem Buchsenteil gemäß den Figuren
1 bis 3 und einem Steckerteil gemäß den Figuren 6 bis 8 gebildet ist, in montiertem
Zustand, inneneinandergesteckt dargestellt. Das Buchsenteil 10 befindet sich beispielsweise
in SMD-Technik gelötet auf einer Platine 72 eines Mobiltelefones. Das Buchsenteil
10 liegt in einer Gehäuseöffnung einer Gehäusewandung 70 des Mobiltelefons. Der Steckerteil
50, an den z. B. die externe Mobilfunkantenne eines Kraftfahrzeuges angeschlossen
ist, ist in eine Mobiltelefonhalterung des Kraftfahrzeuges eingebaut. Diese Halterung
verfügt über zwei hinereinander liegende Wandungen 80, 82. Die Wandung 82 ist feststehend,
während die Wandung 80 etwas axial beweglich ist. Wenn eine Bedienperson das zunächst
in der Hand befindliche Mobiltelefon in die Mobiltelefonhalterung des Fahrzeuges einsteckt,
wird die Federeinrichtung 60, in der in Figur 9 dargestellten Weise zusammengedrückt
und eine elektrische Verbindung zwischen Außenantenne und Elektronik des Mobiltelefons
hergestellt. Der elektrische Kontakt zur Mobiltelefonantenne, also der im Mobiltelefon
selbst eingebauten Antenne, ist dann unterbrochen.
Bezugszeichenliste
[0025]
- 10
- Buchsenteil
- 12
- Gehäuse
- 12a
- Wandung
- 12b
- Gehäusefuß
- 14
- Isolierteil
- 14a
- Nase
- 20
- erstes Kontaktteil
- 21
- Wandung
- 22
- Wandung
- 23
- Wandung
- 24
- Haltenase
- 25
- Anschlussplatte
- 26
- Wandung
- 30
- zweites Kontaktteil
- 31
- Anschlussplatte
- 32
- Haltenase
- 33
- Haltenase
- 34
- Kontaktwandung
- 50
- Steckerteil
- 51
- Hülse
- 52
- Schieberhülse
- 53
- Hülse
- 55
- Kontaktstift
- 57
- Isolierhülse
- 58
- Druckfeder
- 59
- Führungshülse
- 60
- Federeinrichtung
- 61
- Öffnung
- 62
- Abschlussscheibe
- 64
- Gehäuse
- 66
- Crimphülse
- 70
- Gehäuse
- 72
- Platine
- 80
- Gehäuse
- B
- Biegeachse
- K
- Kontaktstellen
- X
- Achse
1. Buchsenteil für eine elektrische Steckverbindung mit Schalterfunktion und einem Gehäuse
(12), innerhalb dem ein erstes, bewegliches Kontaktteil (20) und ein zweites, feststehendes
Kontaktteil (30) federnd aneinander anliegen zur Bildung einer elektrisch leitenden
Verbindung zwischen dem ersten Kontaktteil (20) und dem zweiten Kontaktteil (30),
wobei diese elektrische Verbindung bei Einführung eines Stekkerteiles (50) in das
Buchsenteil (10) unterbrochen ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass das erste bewegliche Kontaktteil (20) eine mindestens annähernd u-förmige Kontaktfeder
ist, welche innerhalb des Gehäuses (12) liegend angeordnet ist derart, dass eine gedachte
Biegeachse der u-förmigen Kontaktfeder (20) parallel zur Steckrichtung liegt.
2. Buchsenteil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die u-förmige Kontaktfeder (20) zwei parallel zueinander liegende und im Abstand
befindliche Wandungen (21, 23) aufweist, welche einstückig durch eine halbkreisförmige
Wandung (22) verbunden sind, wobei an einer der parallelen Wandungen (21) einstückig
eine Wandung (26) als Einführhilfe für einen Kontaktstift (55) einstückig angeformt
ist.
3. Buchsenteil nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass an die u-förmige Kontaktfeder (20) eine Anschlussplatte (25) einstückig angeformt
ist.
4. Buchsenteil nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass an die u-förmige Kontaktfeder (20) einstückig eine oder mehrere Haltenasen (24)
angeformt sind.
5. Buchsenteil nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Gehäuse (12) topfförmig gestaltet ist und mittig eine Durchgangsöffnung aufweist
zur Einführung eines Kontaktstiftes (55) , eines Steckerteils (50), wobei das u-förmige
Kontaktteil (20) mindestens teilweise in diese Durchgangsöffnung ragt.
6. Buchsenteil nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zur Durchgangsöffnung zeigenden Wandabschnitte (12a) des Gehäuses (12) nach
innen schräg abgewinkelt sind.
7. Buchsenteil nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass in dem Gehäuse (12) ein Isolierteil (14) sitzt, in welches das zweite Kontaktteil
(30) und die u-förmige Kontaktfeder (20) eingefügt sind.
8. Buchsenteil nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass das zweite Kontaktteil (30) und die u-förmige Kontaktfeder über Haltenasen (24,
32, 33) in dem Isolierteil (14) gehalten sind.
9. Buchsenteil nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Isolierteil (14) klemmend in dem Gehäuse (12) gehalten ist.
10. Buchsenteil nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Gehäuse (12) im rechten Winkel zur Seitenwandung abstehende Gehäusefüße (12b)
aufweist.
11. Buchsenteil nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Gehäuse (12) und/oder das Isolierteil (14) mit einer oder mehreren Nasen
(14a) zur Lageidentifizierung des Buchsenteiles (10) aufgestattet ist.
12. Buchsenteil nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Gehäuse (12) aus Metall besteht.
13. Buchsenteil nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Gehäuse (12) als Tiefziehteil aufgebildet ist.
14. Steckerteil für eine elektrische Steckverbindung mit einem Gehäuse. (51, 52, 53, 64,
66), in welchem ein Kontaktstift (55) feststehend angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Kontaktstift (55) in einer Isolierhülse (57) sitzt, welche von einer metallischen
Hülse (53) umgeben ist, dass in Steckrichtung gesehen am vorderen Steckerteilende
eine zur Achse (X) des Kontaktstiftes (55) axial bewegbare Schieberhülse (52) angeordnet
ist, und dass eine Federeinrichtung (58) vorgesehen ist, die die Schieberhülse (53)
im unbelasteten Zustand des Steckerteils (50) über das vordere Ende des Kontaktstiftes
(55) drückt.
15. Steckerteil nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schieberhülse (52) eine mittige Öffnung (61) aufweist zur Durchführung der
Spitze des Kontaktstiftes (55), wobei in dieser Öffnung (61) eine elektrisch nicht
leitende Führungshülse (59) sitzt.
16. Steckerteil nach Anspruch 14 oder 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schieberhülse (52) bei axialer Druckbeanspruchung gegen die Kraft der Federeinrichtung
(58) so weit innerhalb der Hülse (51) zurückverschiebbar ist, dass das stirnseitige
Ende der Hülse (53) in elektrisch leitendem Kontakt mit der aus Metall bestehenden
Schieberhülse (52) kommt.
17. Steckerteil nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Steckerteil (50) T-förmig gestaltet ist.
18. Steckerteil nach einem der Ansprüche 14 bis 17,
dadurch gekennzeichnet,
dass in Steckrichtung gesehen am der Steckseite abgewandten Ende des Gehäuses (51,64)
eine Federeinrichtung (60) vorgesehen ist, die das Steckerteil (50) gegen eine Montagewand
(82) abstützt.
19. Steckerteil nach einem der Ansprüche 14 bis 18,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Gehäuse (51,64) mit einem Crimpanschluss zum Anschließen einer Koaxialleitung
versehen ist.
20. Elektrische Steckverbindereinheit mit einem Buchsenteil (10) nach einem der Ansprüche
1 bis 13 und/oder einem Stekkerteil (50) nach einem der Ansprüche 14 bis 19.