| (19) |
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(11) |
EP 0 743 090 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.07.2001 Patentblatt 2001/27 |
| (22) |
Anmeldetag: 30.04.1996 |
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| (54) |
Transportabler Mischerbottich
Transportable mixing vat
Bac de mélangeur transportable
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE DK FR GB IT LI NL |
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Priorität: |
19.05.1995 DE 29508059 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.11.1996 Patentblatt 1996/47 |
| (73) |
Patentinhaber: Fliegl, Josef |
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84556 Kastl (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Fliegl, Josef
84556 Kastl (DE)
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| (74) |
Vertreter: Seidel, Herta, Dipl.-Phys. |
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Siedlungsstrasse 3 84494 Lohkirchen 84494 Lohkirchen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 061 666 DE-U- 9 414 917
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EP-A- 0 308 575 US-A- 4 707 140
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen transportablen Mischer, umfassend einen Mischerbottich
mit Kupplungsorganen für die Verbindung des Mischerbottichs mit einer Transportvorrichtung
und mit einem über eine Antriebseinrichtung betätigbaren Mischwerk.
[0002] Mischer der genannten Art können, wie es bereits bekannt ist, mit einer schwenkbaren,
als Füllschaufel dienenden Seitenwand ausgestattet sein. Solche Mischer können von
Gabelstaplern oder auch von Traktoren über am Mischer vorgesehene Kupplungsglieder
aufgenommen und an den Ort ihres Arbeitseinsatzes gebracht werden. Ein derartiger
Mischer ist aus der EP 0 308 575 bekannt.
[0003] Mischer der vorstehend genannten Gattung können aber auch mit feststehenden Schaufeln
ausgerüstet sein. Derartige Mischer müssen für den Füllvorgang aus einer während des
Mischvorganges eingenommenen Stellung um 90° verschwenkt werden, um mit der über ihre
Seitenwand hinausragenden Schaufel das Füllgut aufnehmen zu können und um dann anschließend
wieder in ihre Aufrechtstellung zurückgeschwenkt zu werden. Solche Mischer werden
ebenfalls an Radlader angekoppelt und von diesem an ihren Einsatzort transportiert
und dort abwechselnd in ihre Füllstellung bzw.in ihre Mischstellung verschwenkt.
[0004] Um die Füllmenge der genannten Mischer zu vergrößern, hat man bisher den Durchmesser
der Bodenfläche des Mischerbottichs vergrößert, um damit das Aufnahmevolumen des Bottichs
zu erhöhen, ohne die gesamte Höhe seiner Seitenwand vergrößern zu müssen. Diese Maßnahme
hat aber den Nachteil, daß der Schwerpunkt, in dem das gesamte Gewicht des gefüllten
Mischerbotichs bezogen auf den Tragarm des HubWerkzeugs angreift, über einen längeren
Hebelarm auf den Tragarm des Hubwerkzeugs wirkt.Damit wird dessen Kraftbeanspruchung
und gleichzeitig auch der Energieverbrauch erhöht . Außerdem lassen sich mit einem
überdimensionierten Bottich die erforderlichen Schwenkbewegungen für den Füllvorgang
und den sich anschließenden Mischvorgang nicht mit den herkömmlichen, an den Transportfahrzeugen
vorhandenen Hubarmen durchführen. Das heißt mit anderen Worten, an Konstruktion und
Belastung des jeweiligen Hubwerkzeuges werden nicht nur unerwünscht hohe, sondern
auch unerfüllbare Anforderungen gestellt. Insbesondere ist bei einem Mischerbottich
mit einem zu großen Durchmesser ein Befüllen durch Kippen des Bottichs gar nicht durchführbar.
[0005] Außerdem erstrebt man bei relativ kurzem Arbeitseinsatz des Mischwerks eine optimale
Vermischung des Füllgutes. Der Wunsch zu einem guten Mischungsergebnis zu kommen,
setzt aber auch seinerseits einer Vergrößerung der Bodenfläche des Mischerbottichs
und auch der Höhe des Füllgutes enge Grenzen. Werden diese überschritten, muß man
bei unverhältnismäßig langem Mischvorgang dennoch in Kauf nehmen, daß das Füllgut
nicht in allen Bereichen, insbesondere in den oberen Bereichen in der erforderlichen
Güte vermischt wird.
[0006] Der in den Ansprüchen 1 und 2 angegebenen Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde,
einen transportablen Mischer zu schaffen, mit dem man in der Lage ist, bei relativ
kurzen Mischzeiten größere Füllmengen als bei den herkömmlichen Mischern optimal zu
mischen.
[0007] Infolge des Einsatzes von zwei oder mehreren gleichzeitig in Betrieb befindlichen
Rührwerken wird die Vermischung des Füllgutes bedeutend verbessert, da von dem einen
Rührwerk erfaßtes Füllgut jeweils von dem zweiten bzw.den anderen Rührwerken übernommen
und im Bottich weiterbewegt wird, so daß eine optimale Durchmischung des gesamten,
ständig bewegten Füllgutes bewirkt wird. Gegenüber den herkömmlichen Mischern mit
kreisförmiger Bodenfläche kann man die gesamte Fläche des Bottichs vergrößern, bei
zwei Rührwerken läßt sie sich nahezu verdoppeln. Es ist daher möglich, die Füllhöhe
des Füllgutes zu verringern und damit eine schnellere und in kürzester Zeit noch bessere
und vollständigere Vermischung, und zwar auch der oben befindlichen Schichten des
Füllgutes zu erreichen.
[0008] Durch die Wahl einer Bodenfläche des Mischerbottichs, deren quer zur Transportrichtung
verlaufende Abmessungen der Bodenfläche des Mischerbottichs größer sind als die in
Transportrichtung verlaufenden Abmessungen läßt sich eine Volumenvergrößerung des
Bottichinhaltes erreichen, bei der eine Vergrößerung des Hebelarmes über den das Bottichgewicht
auf das Hubwerkzeug, sprich den Tragarm des Radlagers oder des Gabelstaplers wirkt,
vermieden wird. Man kann durch entsprechende Dimensionierung der Bodenfläche sogar
erreichen, daß die durch die Volumenvergrößerung des Bottichs bedingte Gewichtserhöhung
des Füllgutes ohne bedeutenden Einfluß auf den Kraft- und Energieaufwand der Hubwerkzeuge
bleibt, weil durch die längliche Form der Bodenfläche der Schwerpunkt näher an das
Hubwerkzeug herangerückt wird, wodurch, wie bereits gesagt, die Größe des Hubmomentes
verringert wird.
[0009] Gemäß einer vorzugsweisen Ausbildung ist die Bodenfläche oval und kann beispielsweise
aus zwei Kreisflächen gebildet sein, die sich in einem Teilbereich ihrer Fläche überlappen.
Hierdurch werden sich gegenüberliegende Einschnürungen gebildet, die sich für den
Mischvorgang günstig auswirken, da tote Winkel im Wandbereich zwischen den Rührwerken
vermieden werden.
[0010] Es hat sich gezeigt, daß es für den Mischvorgang von untergeordneter Bedeutung ist,
ob die Drehrichtung der Rührwerke in übereinstimmender oder in entgegengesetzter Richtung
verläuft. Dagegen ist eine beachtliche Beeinflussung der Ausbildung und Anordnung
der Mischarme an den Rührwerken für das erzielbare Mischungsergebnis zu beobachten.
[0011] Vorzugsweise weisen die Ausleger der Mischkreuze der Mischwerke eine unterschiedliche
Länge auf und sind zweckmäßigerweise so angeordnet, daß jeweils ein kurzer Ausleger
des einen Mischwerks einem langen Ausleger des anderen Mischwerks gegenübersteht.
[0012] Man kann aber auch die Ausleger der Mischwerke gleich lang machen, sofern man darauf
achtet, daß die Ausleger der Mischwerke auf Lücke sitzen, also bei der Rotation ineinandergreifen
und sich nicht berühren.
Der Antrieb der Rührwerke kann entweder über ein unter der Bodenfläche oder auf der
Deckfläche angeordnetes Getriebe hydraulisch oder über eine Zapfwelle erfolgen.
[0013] Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung von zwei
Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung.
[0014] Hierin zeigen:
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf einen transportablen Mischer, mit abklappbarer Seitenwand und
zwei Rührwerken,
- Fig 2
- eine Seitenansicht des Mischers nach Fig. 1,
- Fig. 3
- eine weitere Seitenansicht des Mischers nach Fig. 1 mit geschlossener Seitenwandklappe
und mit heruntergeklappter Seitenwand,
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf einen transportablen Mischer mit zwei Rührwerken, der mit einem
Radlader schwenkbar zu verbinden ist.
- Fig. 5
- eine Seitenansicht des Mischers nach Fig.4,
- Fig. 6
- eine Seitenansicht des Mischers nach Fig.4 in Mischstellung, verbunden mit einem Radlader
und
- Fig. 7
- eine Seitenansicht des Mischers nach Fig. 4, der von dem Radlader in Füllstellung
verschwenkt wurde.
[0015] In den Figuren sind sich entsprechende Teile mit übereinstimmenden Bezugszeichen
gekennzeichnet.
[0016] Der in Fig. 1 dargestellte Mischerbottich 1 umfaßt eine zylindrische Seitenwand 2,
deren Bodenfläche 3 durch zwei sich überlappende Kreise mit übereinstimmendem Radius
gebildet ist. Hierdurch ergibt sich eine etwa ovale Form der Bodenfläche 3 mit in
der strichpunktierten Symmetrieachse 4 einander gegenüberliegenden Einschnürungen
5,a,b. Infolge der sich hierdurch ergebenden Prallkanten der Seitenwand 2 wird im
Mischerbottich 1 beim Vermischen des Füllgutes ein toter Winkel vermieden und darüberhinaus
die Bewegung des Mischgutes durch Verwirbeln an der Prallkante noch gefördert. Der
aus Bodenfläche 3 und Seitenwand 2 gebildete Mischerbottich 1 ist durch ein Gitter
6 abgedeckt, das in Fig. 1 nur in abgebrochener Darstellung angedeutet ist. Der Mischerbottich
1 ist über Kopplungsglieder 7 mit dem Tragarm eines Radladers verbindbar.
[0017] Durch den Boden 3 ragen in einem seitlichen Abstand voneinander die Rotationsachsen
8 für zwei Rührwerke 9 und 10. Im dargestellten Beispiel erfolgt der Antrieb der beiden
Rührwerke 9 und 10 gemeinsam über einen Motor 11. Jedes Rührwerk 9, 10 umfaßt ein
Mischkreuz 12 bzw. 13, die ihrerseits jeweils an dem vom Antrieb abgelegenen freien
Ende der Rotationsachsen 8 angeordnet sind.
[0018] Im Ausführungsbeispiel besteht jedes Mischkreuz 12,13 aus drei Auslegern 12a,b,c
bzw. 13a,b,c unterschiedlicher Länge. Die Anordnung ist so getroffen, daß z.B. der
längste Ausleger 13a des Mischwerkes 10 einem kürzeren Ausleger 12b etwa gegenüberliegt
usw. um eine gegenseitige Berührung oder Störung beim Umlauf der Rührwerke 9,10 zu
vermeiden und das von dem Rührwerk 10 geförderte Füllgut vollständig zu übernehmen
und weiter zu transportieren, mit dem Ziel über die gesamte Bodenfläche 3 eine gleichmäßige
Vermischung des gesamten Füllgutes zu erreichen.
[0019] Wird die Umdrehungsrichtung für beide Rührwerke 9,10 übereinstimmend gewählt, dann
treffen in der nächsten Umdrehungsphase der längste Ausleger 12a mit dem kürzesten
Ausleger 13c im Bereich der Symmetrieachse 5 etwa zusammen, usw. Jeder Ausleger 12a,b,c
oder 13a,b,c trägt einen etwa S-förmig gebogenen Mischarm 14 bzw. 15, der sich vom
Mischkreuz 12 bzw. 13 bis zur Bodenfläche 3 des Bottichs 1 erstreckt.
Auf der dem Motor 11 gegenüberliegenden Seite des Bottichs 1 ist das Seitenwandteil
2a um Gelenke 16 schwenkbar. Das Seitenwandteil 2a ist an seinem freien Ende schaufelartig
17 geformt.
[0020] Für die Schwenkbewegung des Seitenwandteils 2a sind Führungsschienen 18 am Bottich
1 vorgesehen.
[0021] In Fig. 3 ist das Seitenwandteil 2a in Schließstellung gezeigt, die es während des
Mischvorganges einnimmt und ferner auch in Offenstellung dargestellt, die es zum Befüllen
des Mischers 1 einnimmt.
[0022] In den Fig. 4 bis 7 ist ein Mischerbottich 1 dargestellt, dessen Aufbau mit dem in
den Fig. 1 bis 3 gezeigten Mischerbottich 1 übereinstimmt. Lediglich ist seine Seitenwand
1 fest, das heißt, sie weist keinen verschwenkbaren Teilbereich auf. Zum Füllen des
Mischerbottichs 1 ist am oberen Rand des Bottichs 1 eine schräg nach oben über den
Bottichrand hinausragende Schaufel 19 befestigt.
[0023] Wie aus Fig. 6 erkennbar, sind an der Seitenwand 2 des Mischerbottichs 1 Kupplungsorgane
20 vorgesehen, die mit dem Ausleger 21 eines Radladers 22, der nur in abgebrochener
Darstellung angedeutet ist, verbunden sind. In der in Fig. 6 gezeigten Stellung befindet
sich der Mischerbottich 1 während des Mischvorganges.
[0024] Zum Füllen wird der Mischerbottich 1 durch den Radlader 22 um etwa 90° geschwenkt.
Seine über den oberen Rand ragende Schaufel 19 gelangt nach unten und nimmt das auf
dem Boden befindliche Füllgut 23 auf. Durch erneutes Verschwenken des Mischerbottichs
1 gelangt das Füllgut in den Bottich 1. Der Befüllvorgang läßt sich also trotz des
großen Volumens des erfindungsgemäßen Mischerbottichs durch Kippen des Behälters ermöglichen.
[0025] Da die Funktionsweise des Mischvorganges der beiden Mischertypen völlig identisch
ist, braucht diese daher nicht nochmals beschrieben zu werden.
[0026] Der konstruktive Aufbau des Mischers mit zwei oder mehreren gleichzeitig betriebenen
Rührwerken hat sich in der Praxis sehr gut bewährt und stellt einen beachtlichen technischen
Fortschritt auf dem hier in Frage stehenden Gebiet dar, da die bisher ungelösten Probleme
und Nachteile der herkömmlichen Mischer beseitigt sind und eine optimale Vermischung
des Füllgutes in kürzester Zeit erreichbar ist.
1. Transportabler Mischer, umfassend einen Mischerbottich (1) mit Kupplungsorganen (7)
für die Verbindung mit einer Transporteinrichtung (22), mit einem über eine Antriebseinrichtung
(11) betätigbaren Mischwerk, dessen Rührwerk (9,10) über eine Rotationsachse (8) angetrieben
wird, die vertikal in der Bodenfläche (3) des Mischerbottichs (1) gelagert ist und
mit der ein Mischkreuz (12,13) mit Auslegerarmen (12a,b,c, 13a,b,c), die die Mischschaufeln
(14,15) tragen, verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Mischwerk mindestens zwei Rührwerke (9,10) umfasst, deren Rotationsachsen
(8) in einem Abstand (Abständen) voneinander vertikal in der Bodenfläche (3) des Mischerbottichs
(1) gelagert sind und die je ein Mischkreuz (12,13) tragen, dessen Auslegerarme (12a,b,c,
13a,b,c) unterschiedliche Längen aufweisen und die so angeordnet sind, dass bei phasengleicher
Rotationsbewegung der Mischkreuze (12,13) jeweils ein kurzer Auslegerarm (z.B. 12b
des einen Mischkreuzes 12) einem langen Auslegerarm (13a) des benachbarten Mischkreuzes
(13) unmittelbar benachbart gegenüberliegt, ohne sich zu berühren.
2. Transportabler Mischer, umfassend einen Mischerbottich (1) mit Kupplungsorganen (7)
für die Verbindung mit einer Transporteinrichtung (22), mit einem über eine Antriebseinrichtung
(11) betätigbaren Mischwerk, dessen Rührwerk (9,10) über eine Rotationsachse (8) angetrieben
wird, die vertikal in der Bodenfläche (3) des Mischerbottichs (1) gelagert ist und
mit der ein Mischkreuz (12,13) mit Auslegerarmen (12a,b,c, 13a,b,c) die die Mischschaufeln
(14,15) tragen, verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Mischwerk mindestens zwei Rührwerke (9,10) umfaßt, deren Rotationsachsen
(8) in einem Abstand (Abständen) voneinander vertikal in der Bodenfläche (3) des Mischerbottichs
(1) gelagert sind und die je ein Mischkreuz (12,13) tragen, dessen Auslegerarme gleich
lang sind, wobei der Abstand der Rotationsachsen (8) so gewählt ist, dass die Umlaufbahnen
der Auslegerarme benachbarter Mischkreuze sich, bei phasenverschobener Rotationsbewegung
der sich benachbarten Mischkreuze (12,13), teilweise überdecken, so dass die Ausleger
während der Rotation der Mischkreuze ineinander greifen, ohne sich zu berühren.
3. Transportabler Mischer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fußpunkte der Rotationsachsen (8) der Mischkreuze (12, 13) auf einer Verbin
- dungsgeraden liegen
4. Transportabler Mischer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abmessungen der Bodenfläche (3) des Mischerbottichs (1) in der durch die
Verbindungsgerade der Rotationsachsen (8) gegebenen Richtung größer sind als in der
dazu senkrechten Richtung.
5. Transportabler Mischer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenfläche (3) aus zwei oder mehreren Kreisflächen gebildet ist, die sich
in einem Teilbereich ihrer Flächen überlappen, wodurch sich eine ovale Fläche mit
sich gegenüberliegenden Einschnürungen (5a,b) ergibt.
6. Transportabler Mischer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehrichtung der Rührwerke (9,10) übereinstimmt.
7. Transportabler Mischer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehrichtung benachbarter Rührwerke (9,10) einander entgegengesetzt ist.
8. Transportabler Mischer nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der über Kupplungsglieder mit einem Radlader (22) oder dgl. verbundene Mischer
mit einem Seitenwandteil (2a) des Mischerbottichs (1) ausgestattet ist, das als abklappbare
Schaufel 17 ausgebildet ist, die um eine im Bereich der Bodenfläche (3a) vorgesehenene
Schwenkachse (16) in eine Offenstellung zum Beladen des Mischers und in eine Schließstellung
schwenkbar ist, in der die Bottichwandung (2) für die Durchführung des Mischvorganges
vervollständigt ist.
9. Transportabler Mischer nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der über Kupplungsglieder schwenkbar mit einem Radlader (22) oder dgl. verbundene
Mischer an seiner Seitenwand (2) im Bereich seiner Gitterabdeckung (6) mit einer schräg
nach oben ragenden Schaufelfläche (19) versehen ist, die dazu dient, bei um 90° um
seine Längsmittelachse verschwenktem und gleichzeitig abgesenktem Mischerbottich das
auf dem Boden befindliche Füllgut (23) aufzunehmen.
10. Transportabler Mischer nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsrichtung des Mischerbottichs (1) quer zur Transportrichtung der Radlader
(22) oder dgl. verläuft.
11. Transportabler Mischer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anstriebseinrichtung für die Rührwerke (9,10) entweder über ein unter der
Bodenfläche angeordnetes Getriebe mit den Rotationsachsen (8) der Rührwerke (9,10)
verbunden ist oder dass sich das Getriebe auf der Gitterdeckfläche (6) des Mischerbottichs
(1) befindet.
12. Transportabler Mischer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Rührwerke hydraulisch ist.
1. Transportable mixer, comprising a mixing vat (1) with coupling members (7) for connection
to a transport device (22), with a mixing mechanism which can be actuated by means
of a drive device (11) and the stirring mechanism (9, 10) of which is driven by means
of a rotating shaft (8), which is mounted vertically in the bottom surface (3) of
the mixing vat (1) and to which is connected a mixing cross (12, 13) with cantilever
arms (12a, b, c, 13a, b, c), which bear the mixing blades (14, 15), characterised
in that the mixing mechanism comprises at least two stirring mechanisms (9, 10), the
rotating shafts (8) of which are mounted vertically in the bottom surface (3) of the
mixing vat (1) at a spacing (spacings) from one another and which each bear a mixing
cross (12, 13), the cantilever arms (12a, b, c, 13a, b, c) of which are of different
lengths and disposed such that with in phase rotational movements of the mixing crosses
(12, 13), a short cantilever arm (e.g. 12b of one mixing cross 12) in each case lies
opposed to a long cantilever arm (13a) of the adjacent mixing cross (13) in a directly
adjacent manner, without the arms contacting one another.
2. Transportable mixer, comprising a mixing vat (1) with coupling members (7) for connection
to a transport device (22), with a mixing mechanism which can be actuated by means
of a drive device (11) and the stirring mechanism (9, 10) of which is driven by means
of a rotating shaft (8), which is mounted vertically in the bottom surface (3) of
the mixing vat (1) and to which is connected a mixing cross (12, 13) with cantilever
arms (12a, b, c, 13a, b, c), which bear the mixing blades (14, 15), characterised
in that the mixing mechanism comprises at least two stirring mechanisms (9, 10), the
rotating shafts (8) of which are mounted vertically in the bottom surface (3) of the
mixing vat (1) at a spacing (spacings) from one another and which each bear a mixing
cross (12, 13), the cantilever arms of which are of the same length, wherein the spacing
of the rotating shafts (8) is selected such that the circular paths of the cantilever
arms of adjacent mixing crosses partly overlap when the rotational movements of the
adjacent mixing crosses (12, 13) are out of phase, so that the arms interpenetrate,
without contacting one another, during rotation of the mixing crosses.
3. Transportable mixer according to Claim 1 or 2, characterised in that the base points
of the rotating shafts (8) of the mixing crosses (12, 13) lie on a straight connecting
line.
4. Transportable mixer according to Claim 3, characterised in that the dimensions of
the bottom surface (3) of the mixing vat (1) are greater in the direction determined
by the straight connecting line of the rotating shafts (8) than in the direction perpendicular
thereto.
5. Transportable mixer according to any one of the preceding Claims, characterised in
that the bottom surface (3) is formed from two or more circular surfaces, which overlap
in a partial region of their surfaces, the result of which is an oval surface with
mutually opposite neck formations (5a, b).
6. Transportable mixer according to any one of the preceding Claims, characterised in
that the stirring mechanisms (9, 10) rotate in the same direction.
7. Transportable mixer according to any one of Claims 1 to 5, characterised in that adjacent
stirring mechanisms (9, 10) rotate in opposite directions.
8. Transportable mixer according to any one of the preceding Claims 1 to 7, characterised
in that the mixer, which is connected by means of coupling members to a wheel loader
(22) or the like, is fitted with a side wall part (2a) of the mixing vat (1), this
part being formed as a hinged blade (17) which can pivot about a pivot axis (16) provided
in the region of the bottom surface (3a) into an open position for loading the mixer
and into a closed position in which the vat wall (2) is completed for carrying out
the mixing operation.
9. Transportable mixer according to any one of the preceding Claims 1 to 7, characterised
in that the mixer, which is pivotably connected via coupling members to a wheel loader
(22) or the like, is provided at its side wall (2) in the region of its grill covering
(6) with a blade surface (19) which projects obliquely upwards and serves to take
up the charge (23) lying on the bottom when the mixing vat is pivoted through 90°
about its longitudinal central axis and simultaneously lowered.
10. Transportable mixer according to Claim 8 or 9, characterised in that the longitudinal
direction of the mixing vat (1) extends transversely to the transport direction of
the wheel loaders (22) or the like.
11. Transportable mixer according to any one of the preceding Claims, characterised in
that either the drive device for the stirring mechanisms (9, 10) is connected to the
rotating shafts (8) of the stirring mechanisms (9, 10) by means of a transmission
disposed under the bottom surface, or the transmission lies on the grill covering
surface (6) of the mixing vat (1).
12. Transportable mixer according to any one of the preceding Claims, characterised in
that the drive for the stirring mechanisms is hydraulic.
1. Mélangeur transportable comprenant une cuve (1) avec des organes d'attelage (7) pour
être relié à une installation de transport (22), un mécanisme mélangeur actionné par
une installation d'entraînement (11) et dont l'agitateur (9, 10) est entraîné par
un axe (8) monté verticalement dans le fond (3) de la cuve (1) et relié à un croisillon
mélangeur (12, 13) muni de bras (12a, b, c, 13a, b, c) portant des pelles mélangeuses
(14, 15),
caractérisé en ce que
le mécanisme mélangeur comprend au moins deux agitateurs (9, 10) dont les axes de
rotation (8) sont montés à distance l'un de l'autre dans le fond (3) de la cuve (1)
et qui portent chacun un croisillon mélangeur (12, 13) dont les bras (12a, b, c, 13a,
b, c) ont des longueurs différentes et qui sont disposés de façon que pour un mouvement
de rotation en phase des croisillons (12, 13), chaque fois un bras court (par exemple
le bras 12b du croisillon 12) se trouve directement en regard d'un bras long (13a)
du croisillon voisin (13) sans se toucher.
2. Mélangeur transportable comprenant une cuve (1) avec des organes d'attelage (7) pour
être relié à une installation de transport (22), un mécanisme mélangeur actionné par
une installation d'entraînement (11) et dont l'agitateur (9, 10) est entraîné par
un axe (8) monté verticalement dans le fond (3) de la cuve (1) et relié à un croisillon
mélangeur (12, 13) muni de bras (12a, b, c, 13a, b, c) portant des pelles mélangeuses
(14, 15),
caractérisé en ce que
le mécanisme mélangeur comprend au moins deux agitateurs (10, 11) dont les axes (8)
sont installés à intervalle verticalement dans le fond (3) de la cuve (1) et portent
chacun un croisillon mélangeur (12, 13) dont les bras sont de même longueur, la distance
des axes de rotation (8) étant choisie pour que les trajectoires des bras de croisillons
voisins se croisent partiellement, pour un mouvement de rotation déphasé des croisillons
(12, 13) voisins, de sorte que pendant la rotation des croisillons les bras s'interpénètrent
sans se toucher.
3. Mélangeur transportable selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2,
caractérisé en ce que
les bases des axes de rotation (8) des croisillons (12, 13) sont situées sur une droite
de jonction.
4. Mélangeur transportable selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
les dimensions du fond (3) de la cuve (1) , dans la direction donnée par la droite
passant par les axes de rotation (8), sont plus grandes que dans la direction perpendiculaire
à la première.
5. Mélangeur transportable selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le fond (3) est formé d'au moins deux surfaces circulaires qui se chevauchent sur
une partie de leur surface et donnent une surface ovale avec des rétrécissements opposés
(5a, b).
6. Mélangeur transportable selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le sens de rotation des agitateurs (9, 10) est le même.
7. Mélangeur transportable selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
le sens de rotation d'agitateurs voisins (9, 10) est opposé.
8. Mélangeur transportable selon l'une quelconque des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que
le mélangeur relié à un engin de chargement à roues (22) ou analogue par l'intermédiaire
des éléments d'attelage, comporte une cuve (1) munie d'une paroi latérale (2a) en
forme de pelle mobile (17) pivotant autour d'un axe (16) prévu au niveau du fond (3a)
et qui peut basculer dans une position d'ouverture pour charger le mélangeur et dans
une position de fermeture dans laquelle cette surface complète la paroi (2) de la
cuve, permettant d'effectuer un mélange.
9. Mélangeur transportable selon l'une quelconque des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que
le mélangeur relié à un engin à roues (22) ou analogue de manière pivotante par des
éléments d'attelage, comporte au niveau de sa paroi latérale (2), dans la zone de
son recouvrement par une grille (6), une surface de pelle (19) inclinée vers le haut,
servant, lorsqu'elle est basculée de 90° autour de son axe médian longitudinal, et
qu'en même temps le fond de la cuve est abaissé, à prendre une charge (23) qui se
trouve sur le sol.
10. Mélangeur transportable selon l'une quelconque des revendications 8 ou 9,
caractérisé en ce que
la direction longitudinale de la cuve (1) est dirigée transversalement à la direction
de transport de l'engin à roues (22) ou analogue.
11. Mélangeur transportable selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'installation d'entraînement des agitateurs (9, 10) est reliée aux axes de rotation
(8) des agitateurs (9, 10) soit par une transmission installée sous le fond, soit
par une transmission installée sur la surface de la grille de recouvrement (6) de
la cuve (1).
12. Mélangeur transportable selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'entraînement de l'agitateur est assuré par un moyen hydraulique.