(19)
(11) EP 0 778 378 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
04.07.2001  Patentblatt  2001/27

(21) Anmeldenummer: 96107671.8

(22) Anmeldetag:  14.05.1996
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7E04D 13/03, E04G 21/32

(54)

Vorrichtung zur Sicherung von Dachdurchbrüchen und Verfahren zur Herstellung der Sicherungsvorrichtung

Security device for roof openings and method for manufacturing the security device

Dispositif de sécurité pour ouvertures de toit et procédé de fabrication de ce dispositif


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE ES FR GB IT LI LU NL

(30) Priorität: 08.12.1995 DE 19545938

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
11.06.1997  Patentblatt  1997/24

(73) Patentinhaber: JET KUNSTSTOFFTECHNIK ULRICH KREFT GmbH
D-32609 Hüllhorst-Tengern (DE)

(72) Erfinder:
  • Möller, Hans-Dieter
    32584 Löhne (DE)

(74) Vertreter: Marx, Lothar, Dr. 
Patentanwälte Schwabe, Sandmair, Marx Stuntzstrasse 16
81677 München
81677 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 4 107 513
DE-U- 9 105 567
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Sicherung von Dachdurchbrüchen mit Sicherungsstäben, die in Gitterform verlaufen, sowie ein Verfahren zur deren Herstellung.

    [0002] Bei Dachdurchbrüchen ist es zum einen erforderlich, diese während Bauphase bzw. bei Wartungsmaßnahmen gegen Durchsturz zu sichern. Insbesondere beim Aufbau von Belüftungs- und Lichteinbauelementen auf Dächern wird häufig im Bereich von ungeschützten Dachöffnungen gearbeitet, so daß die Gefahr besteht, daß sich durch Abstürzen Unfälle ereignen können, welche nicht selten einen tödlichen Ausgang haben. Zum anderen besteht häufig die Notwendigkeit, Dachdurchbrüche gegen Einbruch zu sichern.

    [0003] Es sind verschiedene Vorrichtungen zur Sicherung von Dachdurchbrüchen bekannt. So wird z.B. in den deutschen Gebrauchsmustern DE-U-91 05 567 und DE-U-91 10 266 ein Bausatz für Dachdurchbrüche offenbart, wobei der Öffnungsquerschnitt des Dachdurchbruches mittels eines Bohlenrahmens mit einem Gitter versehen ist. Der Bohlenrahmen ist dabei unter einem Aufsetzkranz angeordnet und von außen um den Dachdurchbruch herum verlegt. Nachteilig bei dieser sogenannten "Unterbaulösung" zur Sicherung eines Dachdurchbruchs ist jedoch die durch den zusätzlichen Einbau des Bohlenrahmens verursachte bauliche Vergrößerung. Hierdurch kann auch der visuelle Eindruck leiden. Desweiteren bringt ein hinzukommendes Einbauelement zusätzliche Schwachpunkte mit sich. So treten z. B. Dichtheitsprobleme zur restlichen Dachhaut auf, welche zusätzliche Arbeiten für Eindichtungsarbeiten erforderlich machen. Desweiteren sind Folgearbeiten zur Angleichung der Höhenunterschiede notwendig.

    [0004] Aus dem deutschen Gebrauchsmuster DE-U-91 02 620 ist eine Sicherungsvorrichtung bekannt, bei welcher in einem gesonderten Dachrahmen innenseitig Befestigungsmittel vorgesehen sind, so daß an diesen eine Durchfallsicherung angebracht werden kann. Diese Art der Sicherung von Dachdurchbrüchen bringt ebenfalls den Nachteil von Dichtheitsproblemen zur restlichen Dachhaut mit sich. Desweiteren bietet diese Art von Sicherungsvorrichtung nur einen sehr eingeschränkten Einbruchsschutz, da die Versperrung des Dachdurchbruchs von der Außenseite her relativ einfach demontierbar ist.

    [0005] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zur Sicherung von Dachdurchbrüchen vorzuschlagen, die die oben beschriebenen Nachteile nicht aufweist. Insbesondere soll eine Sicherungsvorrichtung vorgeschlagen werden, welche zum einen Schutz gegen Unfälle durch Abstürzen und zum anderen gegen Einbrüche bietet, ohne daß dabei die Gesamtbauteilhöhe vergrößert wird und zusätzliche Dichtheitsprobleme zur restlichen Dachhaut auftreten. Desweiteren soll ein Verfahren zur Herstellung dieser Sicherungsvorrichtung vorgeschlagen werden.

    [0006] Diese Aufgabe wird durch eine Sicherungsvorrichtung gemäß Anspruch 1 sowie ein Verfahren nach Anspruch 12 gelöst.

    [0007] Zweckmäßige Ausführungsformen ergeben sich aus den in den Unteransprüchen definierten Merkmalen.

    [0008] Die mit der Erfindung erzielten Vorteile beruhen darauf, daß durch die Sicherungsvorrichtung keine zusätzlichen Dichtheitsprobleme auftreten können, da das Gitterwerk nicht in ein zusätzliches Einbauelement mit zusätzlichen Schwachpunkten an den Übergangsstellen zur Dachhaut eingebaut wird, sondern im Aufsetzkranz selbst angeordnet ist. Demzufolge entfallen auch zusätzliche Eindichtungsarbeiten, welche bei herkömmlichen Sicherungsvorrichtungen, bedingt durch die zusätzlichen Bauteile, erforderlich sind.

    [0009] Durch die erfindungsgemäße Anordnung wird auch die Gesamtbauhöhe nicht verändert, so daß auch keine nachteiligen Auswirkungen auf den visuellen Gesamteindruck auftreten.

    [0010] Ein weiterer mit der Erfindung verbundener Vorteil besteht darin, daß durch das einfache Umbiegen von Stabenden des Gitterwerks sehr kostengünstig eine feste und nahezu unlösbare Verbindung zwischen Gitterwerk und Aufsetzkranz hergestellt werden kann.

    [0011] In einer bevorzugten Ausführungsform der Sicherungseinrichtung sind alle Profile des Aufsetzkranzes mit Bohrungen versehen, so daß vorteilhaft alle Stabenden des Gitterwerks durch diese Bohrungen der Profile ragen und umgebogen sind. Dadurch wird die größtmögliche Stabilität erzielt. Ein so mit dem Aufsetzkranz befestigtes Gitterwerk kann praktisch fast nicht mehr aus dem Aufsetzkranz entfernt werden.

    [0012] Vorteilhafterweise werden die Stabenden des Gitterwerks an die Profile des Aufsetzkranzes herangebogen, so daß die Stabenden nicht störend von den Profilen wegstehen und das Gitter fest und unverschiebbar mit dem Aufsetzkranz verbunden wird.

    [0013] Der Aufsetzkranz ist bevorzugt aus Metall gefertigt, um großen Belastungen, welche durch das Gitterwerk auf ihn wirken, standhalten zu können.

    [0014] Bevorzugt werden bei den Stabdurchführungen des Aufsetzkranzes flexible Dichtungen vorgesehen, so daß das Innere des Aufsetzkranzes vor dem Eintritt von Feuchtigkeit geschützt werden kann.

    [0015] Besonders bevorzugt werden bei der Herstellung der Sicherungseinrichtung alle Seitenprofile des Aufsetzkranzes miteinander verbunden, so daß die Stabilität der Gesamtkonstruktion erhöht werden kann.

    [0016] In einer weiteren Ausführungsform werden nur bestimmte Seitenprofile mit Bohrungen versehen, durch welche die Stabenden der Sicherungsvorrichtungen geführt werden, so daß das Verfahren zur Herstellung der Sicherungseinrichtung vereinfacht werden kann. Dabei sind dann im Aufsetzkranz Stabenden des Gitterwerks vorhanden, welche nicht fest mit dem Aufsetzkranz verbunden werden müssen.

    [0017] In einer alternativen bevorzugten Ausführungsform werden durch Bohrungen aller Profile Stabenden geführt, so daß die Stabilität des Gitterwerks im Aufsetzkasten verbessert wird.

    [0018] Besonders bevorzugt werden die Stabenden an die Profile des Aufsetzkastens angeformt, welches die bereits oben beschriebenen Vorteile mit sich bringt.

    [0019] Einen besonderen Vorteil stellt die werkseitige Montage dar. Dadurch wird vermieden, daß die Sicherungseinrichtung erst vor Ort und unter Absturzgefahr aufgebaut werden muß. Die erfindungsgemäße, im Aufsetzkranz integrierte, Sicherungseinrichtung kann einfach über einen Dachdurchbruch gelegt werden, so daß damit bereits bei Montagearbeiten die Gefahr eines Absturzes behoben ist.

    [0020] Besonders bevorzugt werden alle Stabenden des Gitterwerks durch Bohrungen der Profile geführt, so daß die größtmögliche Stabilität bei der Befestigung des Gitterelements im Aufsetzkranz erzielt werden kann.

    [0021] Natürlich müssen nicht alle Profile Bohrungen aufweisen, so daß die Stabenden nur mit einem Teil der Profile, wie z.B. zwei Profilen, verbunden werden.

    [0022] Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Sicherungsvorrichtung sind die Stabenden hinter den Profilbohrungen mit einer Ausrutschsicherung versehen. Eine solche Ausrutschsicherung gewährleistet den Halt der Sicherungseinrichtung auch dann, wenn sehr schwere Lasten aus größerer Höhe auf das Gitterwerk aufprallen.

    [0023] Eine Möglichkeit, eine solche Ausrutschsicherung auszugestalten besteht darin, die Stabenden mit einer sie umschließenden und verpreßten Seilklemme zu versehen. Diese Seilklemme kann aus Aluminium bestehen und ist üblicherweise am Markt erhältlich.

    [0024] In vorteilhafter Ausgestaltung der Ausrutschsicherung werden zwei nebeneinanderliegende Stabenden, die so gebogen sind, daß sie über eine gewisse Länge parallel verlaufen, mittels einer verpreßten Seilklemme miteinander verbunden. Hierdurch besteht die Möglichkeit zwei Stabenden mit einer einzigen Seilklemme zu sichern.

    [0025] Eine weitere Möglichkeit, eine obengenannte Ausrutschsicherung herzustellen, besteht darin, daß mit einer Seilklemme ein weiteres stabförmiges Gitterstück mit dem Stabende verpreßt wird. Dieses Gitterstück bildet beim Ausrutschen ebenso wie die vorher besprochene alleine aufgesetzte Seilklemme dadurch einen Widerstand gegen das Ausrutschen des Stabes, daß sie, auch wenn sich das Stabende beim Ausrutschen geradezieht, an der Profilbohrung eine Sperre bildet.

    [0026] Die Erfindung wird nachfolgend anhand bevorzugter Ausführungsformen erläutert. Es zeigen
    Fig. 1
    eine vertikalen Schnitt durch einen Aufsetzkranz, in welchen die erfindungsgemäße Sicherungsvorrichtung eingebaut ist;
    Fig. 2
    eine Draufsicht auf den Aufsetzkranz nach Fig. 1;
    Fig. 3
    eine vergrößerte Darstellung des Bereiches einer Stabendesicherung, der in Fig. 1 von dem strichpunktierten Kreis umgeben ist;
    Fig. 4
    eine erste Möglichkeit zur Herstellung der erfindungsgemäßen Sicherungsvorrichtung;
    Fig. 5
    eine vergrößerte Darstellung einer Sicherungsvorrichtung, welche auf die in Fig. 4 gezeigte Weise hergestellt worden ist;
    Fig. 6
    eine vergrößerte Darstellung des Details der Stabendesicherung das in Fig. 5 durch den strichpunktierten Kreis umgeben ist;
    Fig. 7
    eine weitere Möglichkeit zur Herstellung der erfindungsgemäßen Sicherung;
    Fig. 8
    eine vergrößerte Darstellung einer Sicherungsvorrichtung, welche auf der in Fig. 7 gezeigten Art hergestellt worden ist;
    Fig. 9
    einen Abschnitt einer erfindungsgemäßen Sicherungsvorrichtung, in dem gezeigt wird, wie Stabenden mit einer Ausrutschsicherung versehen werden können; und
    Fig. 10 bis 12
    verschiedene Möglichkeiten der Herstellung einer Ausrutschsicherung mittels verpreßter Seilklemmen.


    [0027] Ein in Fig. 1 dargestellter Aufsetzkranz 1 weist an seinen Wänden auf einer Ebene Öffnungen 9 auf, durch welche Stabenden 3 eines Gitterwerks 2 hindurchragen und umgebogen sind. Das Gitterwerk wird durch eine Baustahlmatte gebildet.

    [0028] Wie aus Fig. 2 zu erkennen ist, erstreckt sich das Gitterwerk 2 über den gesamten Querschnitt des Aufsetzkranzes 1, so daß eine vollständige Sicherung gegen Absturz bzw. Einbruch gegeben ist.

    [0029] Die in Fig. 3 dargestellte Vergrößerung zeigt, wie das Stabende 3 des Gitterwerks 2 durch eine Öffnung 9 einer Wand des Aufsetzkranzes 1 ragt. Das durchragende Ende 3 ist umgebogen. Ist auf der gegenüberliegenden Seite des Gitterwerks 2 auch ein Stabende 2 umgebogen, so ist das Gitterwerk 2 so arretiert, daß es sich nicht mehr bewegen kann. Wird mit weiteren Stäben analog verfahren, so ist das Gitterwerk 2 belastbar befestigt und kann nicht mehr herausgenommen werden.

    [0030] Zum Schutz des Inneren des Aufsetzkranzes 1 vor Feuchtigkeit ist eine flexible Dichtung 4 vorgesehen. Diese erstreckt sich zylinderförmig längs der Außenseite des Stabes 2, so daß der Stab 2 im Bereich der Öffnung 9 vollständig von der flexiblen Dichtung 4 umgeben ist. Auf der Seite der Innenwand des Aufsetzkranzes 1, auf welcher sich das umgebogene Stabende 3 befindet, verläuft die flexible Dichtung 4 entlang der Außenseite der Innenwand des Aufsetzkranzes 1, so daß eine Sicherung gegen Eindringen von Feuchtigkeit gewährleistet werden kann.

    [0031] In Fig. 4 ist ein Verfahren zum Herstellen einer Sicherungsvorrichtung gezeigt, wobei an die Seiten des Gitterwerks 2 die einzelnen Profile 1a, 1b, 1c und 1d herangeführt werden. Die Stabenden 3 des Gitterwerks 2 werden durch Öffnungen 9 in den Profilen 1a bis 1d durchgeführt und anschließend umgebogen. Danach werden auch noch die einzelnen Profile 1a bis 1d miteinander verbunden.

    [0032] Fig. 5 zeigt, wie durch Öffnungen 9 der einzelnen Profile des Aufsetzkranzes 1 ragende Stabenden 3 des Gitterwerks 2 umgebogen sind und somit eine stabile kostengünstige und unlösbare Verbindung zwischen Gitterwerk 2 und Aufsetzkranz 1 hergestellt wurde.

    [0033] In Fig. 6 ist die Verankerung des Gitterwerks 2 mit dem Aufsetzkranz 1 in vergrößerter Darstellung gezeigt, wobei das Stabende 3 an den Aufsetzkranz 1 angeformt ist.

    [0034] In Fig. 7 ist eine weitere Möglichkeit zur Herstellung einer erfindungsgemäßen Sicherungseinrichtung gezeigt. Dabei wird das Gitterwerk 2 zunächst nur durch Öffnungen 9 eines Profils 1b des Aufsetzkranzes 1 durchgeführt und anschließend wie oben beschrieben verankert. Die Profile 1a und 1c sind bereits mit den Profilen 1b verbunden und weisen keine Öffnungen 9 auf. Das Profil 1d, welches Öffnungen 9 aufweist, wird an das bereits in das Profil 1b eingefügte Gitterwerk 2 herangeführt, und die Stabenden 3 des Gitterwerks 2 werden durch die Öffnungen 9 des Profils 1d hindurchgeführt und anschließend umgebogen. Danach wird auch das Profil 1d mit den Profilen 1a und 1c verbunden. Natürlich ist es auch möglich die Reihenfolge des Zusammensetzens der einzelnen Profile 1a bis 1d zu verändern und erst nach dem kompletten Zusammensetzen das Umbiegen der Stabenden 3 vorzunehmen.

    [0035] In Fig. 8 ist eine Sicherungseinrichtung gezeigt, welche mit dem in Fig. 7 gezeigten Verfahren hergestellt wurde. Dabei ist zu erkennen, daß nur bei einem Profil Stabenden 3 durch Öffnungen 9 hindurchragen und umgebogen sind, während bei einem senkrecht dazu verlaufenden Profil keine Verbindung zwischen Gitterwerk 2 und Aufsetzkranz 1 vorgenommen wurde.

    [0036] Die Figur 9 zeigt in einem Ausschnitt aus einer erfindungsgemäßen Sicherungseinrichtung drei prinzipielle Möglichkeiten, die Stabenden 3 bei Belastung gegen ein Ausrutschen aus den Bohrungen im Profil zu sichern.

    [0037] Die in Figur 9 links markierte Ausrutschsicherung ist in einer Vergrößerung in Figur 10 dargestellt. Bei dieser Variante werden zwei nebeneinanderliegende Stabenden 3 so gebogen, daß sie über eine gewisse Länge parallel verlaufen. Vor dem Biegevorgang wird eine Seilklemme 21 eingefädelt, die nach dem Biegen so positioniert wird, daß sie mittig auf den Stabenden 3 zu liegen kommt. Anschließend wird die Seilklemme mit Spezialwerkzeug homogen auf die Gittergewebestäbe gepreßt.

    [0038] Eine Ausrutschsicherung, wie sie durch die mittlere Markierung der Figur 9 hervorgehoben ist, ist vergrößert in Figur 11 zu sehen. Wenn zwei nebeneinanderliegende Stabenden 3 nicht lange genug sind, um im gebogenen Zustand einander zu überlappen, wird an das gebogene Stabende 3 ein zusätzliches stabförmiges Gitterstück 23 in die vorpositionierte Seilklemme eingelegt. Danach werden die beiden Teile verpreßt. Das zusätzliche Gitterstück sperrt bei einer Zugbelastung das Stabende 3 an der Bohrung.

    [0039] Die in Figur 9 rechts hervorgehobene Ausrutschsicherung ist nochmals in Figur 12 in einer Vergrößerung dargestellt. Die durch die Aufnahmebohrungen in den Seitenteilen des Aufsetzkranzes ragenden Stabenden 3 werden hierbei mit runden Seilklemmen bestückt, die im Anschluß mit einem Spezialwerkzeug fest auf die Drahtstäbe geformt werden. Auch diese einfachen Seilklemmen sind dazu in der Lage, das Ausrutschen der Stabenden sicher zu verhindern.


    Ansprüche

    1. Sicherungseinrichtung für einen Dachdurchbruch mit einem Gitterwerk (2), bei der zumindest ein Teil der Stabenden (3) des Gitterwerks (2) durch Bohrungen (9) von Profilen (1a, 1b, 1c, 1d) eines Aufsetzkranzes (1) ragt, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der hinausragenden Stabenden (3) umgebogen ist.
     
    2. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass alle Profile (1a, 1b, 1c, 1d) mit Bohrungen versehen sind.
     
    3. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass alle Stabenden (3) des Gitterwerks (2) durch Bohrungen (9) der Profile (1a, 1b, 1c, 1d) ragen und umgebogen sind.
     
    4. Sicherungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabenden (3) des Gitterwerks (2) an die Profile (1a, 1b, 1c, 1d) des Aufsetzkranzes (1) herangebogen sind.
     
    5. Sicherungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass der Aufsetzkranz (1) aus Metall, besteht.
     
    6. Sicherungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass flexible Dichtungen (4) an den Stabenden (3) des Gitterwerks (2) vorgesehen sind.
     
    7. Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Gitterwerk eine Baustahlmatte (2) ist.
     
    8. Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabenden (3) hinter den Profilbohrungen (9) mit einer Ausrutschsicherung versehen sind.
     
    9. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabenden (3) mit einer sie umschließenden und verpressten Seilklemme (20) versehen sind.
     
    10. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwei nebeneinander liegende Stabenden (3), die so gebogen sind, dass sie über eine gewisse Länge parallel verlaufen, mittels einer verpressten Seilklemme (21) miteinander verbunden sind.
     
    11. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass mit einer Seilklemme (22) ein weiteres stabförmiges Gitterstück (23) mit dem Stabende (3) verpresst ist.
     
    12. Verfahren zur Herstellung einer Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die einzelnen Profile (1a, 1b, 1c, 1d) des Aufsetzkranzes (1) so an das Gitterwerk (2) heranbewegt werden, dass zumindest ein Teil der Stabenden (3) des Gitterwerks (2) durch Bohrungen (9) der Profile (1a, 1b, 1c, 1d) geführt wird, und dass die aus den Bohrungen (9) der Profile (1a, 1b, 1c, 1d) herausragenden Stabenden (3) des Gitterwerks (2) umgebogen werden.
     
    13. Verfahren zur Herstellung einer Sicherungseinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass alle Profile (1a, 1b, 1c, 1d) miteinander verbunden werden.
     
    14. Verfahren zur Herstellung einer Sicherungseinrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass nur bestimmte Profile (1b, 1d) mit Bohrungen (9) versehen sind, durch welche die Stabenden (3) geführt werden.
     
    15. Verfahren zur Herstellung einer Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass durch Bohrungen (9) aller Profile (1a, 1b, 1c, 1d) Stabenden (3) geführt werden.
     
    16. Verfahren zur Herstellung einer Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabenden (3) an die Profile (1a, 1b, 1c, 1d) herangebogen werden.
     
    17. Verfahren zur Herstellung einer Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Gitterwerk (2) werkseitig in den Aufsetzkranz (1) integriert wird.
     
    18. Verfahren zur Herstellung einer Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass alle Stabenden (3) durch Bohrungen (9) geführt werden.
     
    19. Verfahren zur Herstellung einer Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabenden (3) hinter den Profilbohrungen (9) mit einer Ausrutschsicherung versehen werden.
     
    20. Verfahren zur Herstellung einer Sicherungseinrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabenden (3) mit einer sie umschließenden und verpressten Seilklemme (20) versehen werden.
     
    21. Verfahren zur Herstellung einer Sicherungseinrichtung nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass zwei nebeneinander liegende Stabenden (3), die so gebogen sind, dass sie über eine gewisse Länge parallel verlaufen, mittels einer verpressten Seilklemme (21) miteinander verbunden werden.
     
    22. Verfahren zur Herstellung einer Sicherungseinrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Seilklemme (22) ein weiteres stabförmiges Gitterstück (23) mit dem Stabende (3) verpresst wird.
     


    Claims

    1. A security device for a roof opening, comprising a latticework (2), wherein at least one part of the rod ends (3) in said latticework (2) protrudes through bores (9) in profiles (1a, 1b, 1c, 1d) of a tubbing ring (1), characterised in that at least one part of said projecting rod ends (3) is bent.
     
    2. The security device as set forth in claim 1, characterised in that all profiles (1a, 1b, 1c, 1d) are provided with drill-holes.
     
    3. The security device as set forth in claim 1 or 2, characterised in that all rod ends (3) of said latticework (2) protrude from bores (9) in said profiles (1a, 1b, 1c, 1d), and are bent.
     
    4. The security device as set forth in any one of the preceding claims,
    characterised in that said rod ends (3) of said latticework (2) are bent onto said profiles (1a, 1b, 1c, 1d) of said tubbing ring (1).
     
    5. The security device as set forth in any one of the preceding claims,
    characterised in that said tubbing ring (1) is made of metal.
     
    6. The security device as set forth in any one of the preceding claims,
    characterised in that said rod ends (3) of said latticework (2) are provided with flexible seals (4).
     
    7. The security device as set forth in any one of claims 1 to 6, characterised in that said latticework (2) is a welded wire mesh (2).
     
    8. The security device as set forth in any one of claims 1 to 7, characterised in that said rod ends (3) behind said section drill-holes (9) are provided with an anti-slip device.
     
    9. The security device as set forth in claim 8, characterised in that said rod ends (3) are provided with a pressed cable clamp (20), which surrounds them.
     
    10. The security device as set forth in claim 8 or 9, characterised in that two adjacent rod ends (3) bent in such a manner that they run parallel over a certain length, are connected to each other by means of a pressed cable clamp.
     
    11. The security device as set forth in claim 8, characterised in that another rod-shaped piece of the latticework (23) is pressed together with said rod end (3) by means of a cable clamp (22).
     
    12. A method for producing a security device as set forth in any one of claims 1 to 7, wherein said individual profiles (1a, 1b, 1c, 1d) of said tubbing ring (1) are moved onto said latticework (2) in such a manner that at least one part of said rod ends (3) of said latticework (2) is guided through bores (9) in said profiles (1a, 1b, 1c, 1d), and said rod ends (3) of said latticework (2) protruding from said bores (9) in said profiles (1a, 1b, 1c, 1d) are bent.
     
    13. The method for producing a security device as set forth in claim 12,
    characterised in that all profiles (1a, 1b, 1c, 1d) are connected to each other.
     
    14. The method for producing a security device as set forth in claim 12 or 13,
    characterised in that only particular profiles (1b, 1d) are provided with bores (9), through which said rod ends (3) are guided.
     
    15. The method for producing a security device as set forth in any one of claims 12 to 14, characterised in that rod ends (3) are guided through bores (9) in all profiles (1a, 1b, 1c, 1d).
     
    16. The method for producing a security device as set forth in any one of claims 12 to 15, characterised in that said rod ends (3) are bent onto said profiles (1a, 1b, 1c, 1d).
     
    17. The method for producing a security device as set forth in any one of claims 12 to 16, characterised in that said latticework (2) is integrated into said tubbing ring (1) during manufacture.
     
    18. The method for producing a security device as set forth in any one of claims 12 to 17, characterised in that all rod ends (3) are guided through bores (9).
     
    19. The method for producing a security device as set forth in any one of claims 12 to 18, characterised in that all rod ends (3) behind said section drill-holes (9) are provided with an anti-slip device.
     
    20. The method for producing a security device as set forth in claim 19,
    characterised in that said rod ends (3) are provided with a pressed cable clamp (20), which surrounds them.
     
    21. The method for producing a security device as set forth in claim 19 or 20,
    characterised in that two adjacent rod ends (3) bent in such a manner that they run parallel over a certain length, are connected to each other by means of a pressed cable clamp (21).
     
    22. The method for producing a security device as set forth in claim 20,
    characterised in that another rod-shaped piece of the latticework (23) is pressed together with said rod end (3) by means of said cable clamp (22).
     


    Revendications

    1. Dispositif de sécurité pour ouvertures de toit, comportant une grille (2) et dans lequel au moins une partie des extrémités (3) des barres de la grille (2) traversent des alésages (9) de profilés (1a, 1b, 1c, 1d) d'une couronne de pose (1), caractérisé en ce qu'au moins une partie des extrémités (3) des barres qui débordent est rabattue.
     
    2. Dispositif de sécurité selon la revendication 1, caractérisé en ce que tous les profilés (1a, 1b, 1c, 1d) sont dotés d'alésages.
     
    3. Dispositif de sécurité selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que toutes les extrémités (3) des barres de la grille (2) traversent des alésages (9) des profilés (1a, 1b, 1c, 1d) et sont rabattues.
     
    4. Dispositif de sécurité selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les extrémités (3) des barres de la grille (2) sont rabattues contre les profilés (1a, 1b, 1c, 1d) de la couronne de pose (1).
     
    5. Dispositif de sécurité selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la couronne de pose (1) est réalisée en métal.
     
    6. Dispositif de sécurité selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que des joints d'étanchéité flexibles (4) sont prévus sur les extrémités (3) des barres de la grille (2).
     
    7. Dispositif de sécurité selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la grille est un treillis (2) en acier de construction.
     
    8. Dispositif de sécurité selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce les extrémités (3) des barres sont dotées d'une protection contre le glissement des profilés derrière les alésages (9).
     
    9. Dispositif de sécurité selon la revendication 8, caractérisé en ce que les extrémités (3) des barres sont dotées d'un serre-câble (20) qui les entoure et qui est serti.
     
    10. Dispositif de sécurité selon l'une la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce deux extrémités (3) de barre adjacente, qui sont rabattues de telle sorte qu'elles s'étendent en parallèle sur une certaine longueur, sont reliées l'une à l'autre au moyen d'un serre-câble (21) serti.
     
    11. Dispositif de sécurité selon la revendication 8, caractérisé en ce qu'une autre pièce de grille (23) en forme de barre est sertie sur l'extrémité de barre (3) au moyen d'un serre-câble (22).
     
    12. Procédé de fabrication d'un dispositif de sécurité selon l'une des revendications 1 à 7, dans lequel le profilé individuel (1a, 1b, 1c, 1d) de la couronne de pose (1) sont rapprochés de la grille (2) de telle sorte qu'au moins une partie des extrémités de barre (3) de la grille (2) est passée dans des alésages (9) des profilés (1a, 1b, 1c, 1d), et en ce que les extrémités (3) des barres de la grille (2) qui débordent des alésages (9) des profilés (1a, 1b, 1c, 1d) sont rabattues.
     
    13. Procédé de fabrication d'un dispositif de sécurité selon la revendication 12, caractérisé en ce que tous les profilés (1a, 1b, 1c, 1d) sont reliés les uns aux autres.
     
    14. Procédé de fabrication d'un dispositif de sécurité selon la revendication 12 ou 13, caractérisé en ce que seuls certains profilés (1b, 1d) sont dotés d'alésages (9) par lesquels les extrémités (3) des barres sont passées.
     
    15. Procédé de fabrication d'un dispositif de sécurité selon l'une des revendications 12 à 14, caractérisé en ce que les extrémités de barre (3) sont passées par des alésages (9) de tous les profilés (1a, 1b, 1c, 1d).
     
    16. Procédé de fabrication d'un dispositif de sécurité selon l'une des revendications 12 à 15, caractérisé en ce que les extrémités (3) des barres sont rabattues contre les profilés (1a, 1b, 1c, 1d).
     
    17. Procédé de fabrication d'un dispositif de sécurité selon l'une des revendications 12 à 16, caractérisé en ce que la grille (2) est intégrée en atelier dans la couronne de pose (1).
     
    18. Procédé de fabrication d'un dispositif de sécurité selon l'une des revendications 12 à 17, caractérisé en ce que les extrémités (3) de toutes les barres sont passées dans des alésages (9).
     
    19. Procédé de fabrication d'un dispositif de sécurité selon l'une des revendications 12 à 18, caractérisé en ce que les extrémités (3) des barres sont dotées d'une protection contre le glissement des profilés derrière les alésages (9).
     
    20. Procédé de fabrication d'un dispositif de sécurité selon la revendication 19, caractérisé en ce que les extrémités (3) des barres sont dotées d'un serre-câble (20) qui les entoure et est serti sur elles.
     
    21. Procédé de fabrication d'un dispositif de sécurité selon la revendication 19 ou 20, caractérisé en ce que les extrémités (3) de deux barres adjacentes, rabattues de manière à s'étendre en parallèle sur une certaine longueur, sont reliées l'une à l'autre au moyen d'un serre-câble (21) serti.
     
    22. Procédé de fabrication d'un dispositif de sécurité selon la revendication 20, caractérisé en ce qu'une autre pièce de grille (23) en forme de barre est sertie sur l'extrémité de barre (3) au moyen d'un serre-câble (22).
     




    Zeichnung