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EP 0 778 378 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.07.2001 Patentblatt 2001/27 |
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Anmeldetag: 14.05.1996 |
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Vorrichtung zur Sicherung von Dachdurchbrüchen und Verfahren zur Herstellung der Sicherungsvorrichtung
Security device for roof openings and method for manufacturing the security device
Dispositif de sécurité pour ouvertures de toit et procédé de fabrication de ce dispositif
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI LU NL |
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Priorität: |
08.12.1995 DE 19545938
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.06.1997 Patentblatt 1997/24 |
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Patentinhaber: JET KUNSTSTOFFTECHNIK ULRICH KREFT GmbH |
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D-32609 Hüllhorst-Tengern (DE) |
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Erfinder: |
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- Möller, Hans-Dieter
32584 Löhne (DE)
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| (74) |
Vertreter: Marx, Lothar, Dr. |
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Patentanwälte Schwabe, Sandmair, Marx
Stuntzstrasse 16 81677 München 81677 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 4 107 513
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DE-U- 9 105 567
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Sicherung von Dachdurchbrüchen
mit Sicherungsstäben, die in Gitterform verlaufen, sowie ein Verfahren zur deren Herstellung.
[0002] Bei Dachdurchbrüchen ist es zum einen erforderlich, diese während Bauphase bzw. bei
Wartungsmaßnahmen gegen Durchsturz zu sichern. Insbesondere beim Aufbau von Belüftungs-
und Lichteinbauelementen auf Dächern wird häufig im Bereich von ungeschützten Dachöffnungen
gearbeitet, so daß die Gefahr besteht, daß sich durch Abstürzen Unfälle ereignen können,
welche nicht selten einen tödlichen Ausgang haben. Zum anderen besteht häufig die
Notwendigkeit, Dachdurchbrüche gegen Einbruch zu sichern.
[0003] Es sind verschiedene Vorrichtungen zur Sicherung von Dachdurchbrüchen bekannt. So
wird z.B. in den deutschen Gebrauchsmustern DE-U-91 05 567 und DE-U-91 10 266 ein
Bausatz für Dachdurchbrüche offenbart, wobei der Öffnungsquerschnitt des Dachdurchbruches
mittels eines Bohlenrahmens mit einem Gitter versehen ist. Der Bohlenrahmen ist dabei
unter einem Aufsetzkranz angeordnet und von außen um den Dachdurchbruch herum verlegt.
Nachteilig bei dieser sogenannten "Unterbaulösung" zur Sicherung eines Dachdurchbruchs
ist jedoch die durch den zusätzlichen Einbau des Bohlenrahmens verursachte bauliche
Vergrößerung. Hierdurch kann auch der visuelle Eindruck leiden. Desweiteren bringt
ein hinzukommendes Einbauelement zusätzliche Schwachpunkte mit sich. So treten z.
B. Dichtheitsprobleme zur restlichen Dachhaut auf, welche zusätzliche Arbeiten für
Eindichtungsarbeiten erforderlich machen. Desweiteren sind Folgearbeiten zur Angleichung
der Höhenunterschiede notwendig.
[0004] Aus dem deutschen Gebrauchsmuster DE-U-91 02 620 ist eine Sicherungsvorrichtung bekannt,
bei welcher in einem gesonderten Dachrahmen innenseitig Befestigungsmittel vorgesehen
sind, so daß an diesen eine Durchfallsicherung angebracht werden kann. Diese Art der
Sicherung von Dachdurchbrüchen bringt ebenfalls den Nachteil von Dichtheitsproblemen
zur restlichen Dachhaut mit sich. Desweiteren bietet diese Art von Sicherungsvorrichtung
nur einen sehr eingeschränkten Einbruchsschutz, da die Versperrung des Dachdurchbruchs
von der Außenseite her relativ einfach demontierbar ist.
[0005] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zur Sicherung von
Dachdurchbrüchen vorzuschlagen, die die oben beschriebenen Nachteile nicht aufweist.
Insbesondere soll eine Sicherungsvorrichtung vorgeschlagen werden, welche zum einen
Schutz gegen Unfälle durch Abstürzen und zum anderen gegen Einbrüche bietet, ohne
daß dabei die Gesamtbauteilhöhe vergrößert wird und zusätzliche Dichtheitsprobleme
zur restlichen Dachhaut auftreten. Desweiteren soll ein Verfahren zur Herstellung
dieser Sicherungsvorrichtung vorgeschlagen werden.
[0006] Diese Aufgabe wird durch eine Sicherungsvorrichtung gemäß Anspruch 1 sowie ein Verfahren
nach Anspruch 12 gelöst.
[0007] Zweckmäßige Ausführungsformen ergeben sich aus den in den Unteransprüchen definierten
Merkmalen.
[0008] Die mit der Erfindung erzielten Vorteile beruhen darauf, daß durch die Sicherungsvorrichtung
keine zusätzlichen Dichtheitsprobleme auftreten können, da das Gitterwerk nicht in
ein zusätzliches Einbauelement mit zusätzlichen Schwachpunkten an den Übergangsstellen
zur Dachhaut eingebaut wird, sondern im Aufsetzkranz selbst angeordnet ist. Demzufolge
entfallen auch zusätzliche Eindichtungsarbeiten, welche bei herkömmlichen Sicherungsvorrichtungen,
bedingt durch die zusätzlichen Bauteile, erforderlich sind.
[0009] Durch die erfindungsgemäße Anordnung wird auch die Gesamtbauhöhe nicht verändert,
so daß auch keine nachteiligen Auswirkungen auf den visuellen Gesamteindruck auftreten.
[0010] Ein weiterer mit der Erfindung verbundener Vorteil besteht darin, daß durch das einfache
Umbiegen von Stabenden des Gitterwerks sehr kostengünstig eine feste und nahezu unlösbare
Verbindung zwischen Gitterwerk und Aufsetzkranz hergestellt werden kann.
[0011] In einer bevorzugten Ausführungsform der Sicherungseinrichtung sind alle Profile
des Aufsetzkranzes mit Bohrungen versehen, so daß vorteilhaft alle Stabenden des Gitterwerks
durch diese Bohrungen der Profile ragen und umgebogen sind. Dadurch wird die größtmögliche
Stabilität erzielt. Ein so mit dem Aufsetzkranz befestigtes Gitterwerk kann praktisch
fast nicht mehr aus dem Aufsetzkranz entfernt werden.
[0012] Vorteilhafterweise werden die Stabenden des Gitterwerks an die Profile des Aufsetzkranzes
herangebogen, so daß die Stabenden nicht störend von den Profilen wegstehen und das
Gitter fest und unverschiebbar mit dem Aufsetzkranz verbunden wird.
[0013] Der Aufsetzkranz ist bevorzugt aus Metall gefertigt, um großen Belastungen, welche
durch das Gitterwerk auf ihn wirken, standhalten zu können.
[0014] Bevorzugt werden bei den Stabdurchführungen des Aufsetzkranzes flexible Dichtungen
vorgesehen, so daß das Innere des Aufsetzkranzes vor dem Eintritt von Feuchtigkeit
geschützt werden kann.
[0015] Besonders bevorzugt werden bei der Herstellung der Sicherungseinrichtung alle Seitenprofile
des Aufsetzkranzes miteinander verbunden, so daß die Stabilität der Gesamtkonstruktion
erhöht werden kann.
[0016] In einer weiteren Ausführungsform werden nur bestimmte Seitenprofile mit Bohrungen
versehen, durch welche die Stabenden der Sicherungsvorrichtungen geführt werden, so
daß das Verfahren zur Herstellung der Sicherungseinrichtung vereinfacht werden kann.
Dabei sind dann im Aufsetzkranz Stabenden des Gitterwerks vorhanden, welche nicht
fest mit dem Aufsetzkranz verbunden werden müssen.
[0017] In einer alternativen bevorzugten Ausführungsform werden durch Bohrungen aller Profile
Stabenden geführt, so daß die Stabilität des Gitterwerks im Aufsetzkasten verbessert
wird.
[0018] Besonders bevorzugt werden die Stabenden an die Profile des Aufsetzkastens angeformt,
welches die bereits oben beschriebenen Vorteile mit sich bringt.
[0019] Einen besonderen Vorteil stellt die werkseitige Montage dar. Dadurch wird vermieden,
daß die Sicherungseinrichtung erst vor Ort und unter Absturzgefahr aufgebaut werden
muß. Die erfindungsgemäße, im Aufsetzkranz integrierte, Sicherungseinrichtung kann
einfach über einen Dachdurchbruch gelegt werden, so daß damit bereits bei Montagearbeiten
die Gefahr eines Absturzes behoben ist.
[0020] Besonders bevorzugt werden alle Stabenden des Gitterwerks durch Bohrungen der Profile
geführt, so daß die größtmögliche Stabilität bei der Befestigung des Gitterelements
im Aufsetzkranz erzielt werden kann.
[0021] Natürlich müssen nicht alle Profile Bohrungen aufweisen, so daß die Stabenden nur
mit einem Teil der Profile, wie z.B. zwei Profilen, verbunden werden.
[0022] Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Sicherungsvorrichtung
sind die Stabenden hinter den Profilbohrungen mit einer Ausrutschsicherung versehen.
Eine solche Ausrutschsicherung gewährleistet den Halt der Sicherungseinrichtung auch
dann, wenn sehr schwere Lasten aus größerer Höhe auf das Gitterwerk aufprallen.
[0023] Eine Möglichkeit, eine solche Ausrutschsicherung auszugestalten besteht darin, die
Stabenden mit einer sie umschließenden und verpreßten Seilklemme zu versehen. Diese
Seilklemme kann aus Aluminium bestehen und ist üblicherweise am Markt erhältlich.
[0024] In vorteilhafter Ausgestaltung der Ausrutschsicherung werden zwei nebeneinanderliegende
Stabenden, die so gebogen sind, daß sie über eine gewisse Länge parallel verlaufen,
mittels einer verpreßten Seilklemme miteinander verbunden. Hierdurch besteht die Möglichkeit
zwei Stabenden mit einer einzigen Seilklemme zu sichern.
[0025] Eine weitere Möglichkeit, eine obengenannte Ausrutschsicherung herzustellen, besteht
darin, daß mit einer Seilklemme ein weiteres stabförmiges Gitterstück mit dem Stabende
verpreßt wird. Dieses Gitterstück bildet beim Ausrutschen ebenso wie die vorher besprochene
alleine aufgesetzte Seilklemme dadurch einen Widerstand gegen das Ausrutschen des
Stabes, daß sie, auch wenn sich das Stabende beim Ausrutschen geradezieht, an der
Profilbohrung eine Sperre bildet.
[0026] Die Erfindung wird nachfolgend anhand bevorzugter Ausführungsformen erläutert. Es
zeigen
- Fig. 1
- eine vertikalen Schnitt durch einen Aufsetzkranz, in welchen die erfindungsgemäße
Sicherungsvorrichtung eingebaut ist;
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf den Aufsetzkranz nach Fig. 1;
- Fig. 3
- eine vergrößerte Darstellung des Bereiches einer Stabendesicherung, der in Fig. 1
von dem strichpunktierten Kreis umgeben ist;
- Fig. 4
- eine erste Möglichkeit zur Herstellung der erfindungsgemäßen Sicherungsvorrichtung;
- Fig. 5
- eine vergrößerte Darstellung einer Sicherungsvorrichtung, welche auf die in Fig. 4
gezeigte Weise hergestellt worden ist;
- Fig. 6
- eine vergrößerte Darstellung des Details der Stabendesicherung das in Fig. 5 durch
den strichpunktierten Kreis umgeben ist;
- Fig. 7
- eine weitere Möglichkeit zur Herstellung der erfindungsgemäßen Sicherung;
- Fig. 8
- eine vergrößerte Darstellung einer Sicherungsvorrichtung, welche auf der in Fig. 7
gezeigten Art hergestellt worden ist;
- Fig. 9
- einen Abschnitt einer erfindungsgemäßen Sicherungsvorrichtung, in dem gezeigt wird,
wie Stabenden mit einer Ausrutschsicherung versehen werden können; und
- Fig. 10 bis 12
- verschiedene Möglichkeiten der Herstellung einer Ausrutschsicherung mittels verpreßter
Seilklemmen.
[0027] Ein in Fig. 1 dargestellter Aufsetzkranz 1 weist an seinen Wänden auf einer Ebene
Öffnungen 9 auf, durch welche Stabenden 3 eines Gitterwerks 2 hindurchragen und umgebogen
sind. Das Gitterwerk wird durch eine Baustahlmatte gebildet.
[0028] Wie aus Fig. 2 zu erkennen ist, erstreckt sich das Gitterwerk 2 über den gesamten
Querschnitt des Aufsetzkranzes 1, so daß eine vollständige Sicherung gegen Absturz
bzw. Einbruch gegeben ist.
[0029] Die in Fig. 3 dargestellte Vergrößerung zeigt, wie das Stabende 3 des Gitterwerks
2 durch eine Öffnung 9 einer Wand des Aufsetzkranzes 1 ragt. Das durchragende Ende
3 ist umgebogen. Ist auf der gegenüberliegenden Seite des Gitterwerks 2 auch ein Stabende
2 umgebogen, so ist das Gitterwerk 2 so arretiert, daß es sich nicht mehr bewegen
kann. Wird mit weiteren Stäben analog verfahren, so ist das Gitterwerk 2 belastbar
befestigt und kann nicht mehr herausgenommen werden.
[0030] Zum Schutz des Inneren des Aufsetzkranzes 1 vor Feuchtigkeit ist eine flexible Dichtung
4 vorgesehen. Diese erstreckt sich zylinderförmig längs der Außenseite des Stabes
2, so daß der Stab 2 im Bereich der Öffnung 9 vollständig von der flexiblen Dichtung
4 umgeben ist. Auf der Seite der Innenwand des Aufsetzkranzes 1, auf welcher sich
das umgebogene Stabende 3 befindet, verläuft die flexible Dichtung 4 entlang der Außenseite
der Innenwand des Aufsetzkranzes 1, so daß eine Sicherung gegen Eindringen von Feuchtigkeit
gewährleistet werden kann.
[0031] In Fig. 4 ist ein Verfahren zum Herstellen einer Sicherungsvorrichtung gezeigt, wobei
an die Seiten des Gitterwerks 2 die einzelnen Profile 1a, 1b, 1c und 1d herangeführt
werden. Die Stabenden 3 des Gitterwerks 2 werden durch Öffnungen 9 in den Profilen
1a bis 1d durchgeführt und anschließend umgebogen. Danach werden auch noch die einzelnen
Profile 1a bis 1d miteinander verbunden.
[0032] Fig. 5 zeigt, wie durch Öffnungen 9 der einzelnen Profile des Aufsetzkranzes 1 ragende
Stabenden 3 des Gitterwerks 2 umgebogen sind und somit eine stabile kostengünstige
und unlösbare Verbindung zwischen Gitterwerk 2 und Aufsetzkranz 1 hergestellt wurde.
[0033] In Fig. 6 ist die Verankerung des Gitterwerks 2 mit dem Aufsetzkranz 1 in vergrößerter
Darstellung gezeigt, wobei das Stabende 3 an den Aufsetzkranz 1 angeformt ist.
[0034] In Fig. 7 ist eine weitere Möglichkeit zur Herstellung einer erfindungsgemäßen Sicherungseinrichtung
gezeigt. Dabei wird das Gitterwerk 2 zunächst nur durch Öffnungen 9 eines Profils
1b des Aufsetzkranzes 1 durchgeführt und anschließend wie oben beschrieben verankert.
Die Profile 1a und 1c sind bereits mit den Profilen 1b verbunden und weisen keine
Öffnungen 9 auf. Das Profil 1d, welches Öffnungen 9 aufweist, wird an das bereits
in das Profil 1b eingefügte Gitterwerk 2 herangeführt, und die Stabenden 3 des Gitterwerks
2 werden durch die Öffnungen 9 des Profils 1d hindurchgeführt und anschließend umgebogen.
Danach wird auch das Profil 1d mit den Profilen 1a und 1c verbunden. Natürlich ist
es auch möglich die Reihenfolge des Zusammensetzens der einzelnen Profile 1a bis 1d
zu verändern und erst nach dem kompletten Zusammensetzen das Umbiegen der Stabenden
3 vorzunehmen.
[0035] In Fig. 8 ist eine Sicherungseinrichtung gezeigt, welche mit dem in Fig. 7 gezeigten
Verfahren hergestellt wurde. Dabei ist zu erkennen, daß nur bei einem Profil Stabenden
3 durch Öffnungen 9 hindurchragen und umgebogen sind, während bei einem senkrecht
dazu verlaufenden Profil keine Verbindung zwischen Gitterwerk 2 und Aufsetzkranz 1
vorgenommen wurde.
[0036] Die Figur 9 zeigt in einem Ausschnitt aus einer erfindungsgemäßen Sicherungseinrichtung
drei prinzipielle Möglichkeiten, die Stabenden 3 bei Belastung gegen ein Ausrutschen
aus den Bohrungen im Profil zu sichern.
[0037] Die in Figur 9 links markierte Ausrutschsicherung ist in einer Vergrößerung in Figur
10 dargestellt. Bei dieser Variante werden zwei nebeneinanderliegende Stabenden 3
so gebogen, daß sie über eine gewisse Länge parallel verlaufen. Vor dem Biegevorgang
wird eine Seilklemme 21 eingefädelt, die nach dem Biegen so positioniert wird, daß
sie mittig auf den Stabenden 3 zu liegen kommt. Anschließend wird die Seilklemme mit
Spezialwerkzeug homogen auf die Gittergewebestäbe gepreßt.
[0038] Eine Ausrutschsicherung, wie sie durch die mittlere Markierung der Figur 9 hervorgehoben
ist, ist vergrößert in Figur 11 zu sehen. Wenn zwei nebeneinanderliegende Stabenden
3 nicht lange genug sind, um im gebogenen Zustand einander zu überlappen, wird an
das gebogene Stabende 3 ein zusätzliches stabförmiges Gitterstück 23 in die vorpositionierte
Seilklemme eingelegt. Danach werden die beiden Teile verpreßt. Das zusätzliche Gitterstück
sperrt bei einer Zugbelastung das Stabende 3 an der Bohrung.
[0039] Die in Figur 9 rechts hervorgehobene Ausrutschsicherung ist nochmals in Figur 12
in einer Vergrößerung dargestellt. Die durch die Aufnahmebohrungen in den Seitenteilen
des Aufsetzkranzes ragenden Stabenden 3 werden hierbei mit runden Seilklemmen bestückt,
die im Anschluß mit einem Spezialwerkzeug fest auf die Drahtstäbe geformt werden.
Auch diese einfachen Seilklemmen sind dazu in der Lage, das Ausrutschen der Stabenden
sicher zu verhindern.
1. Sicherungseinrichtung für einen Dachdurchbruch mit einem Gitterwerk (2), bei der zumindest
ein Teil der Stabenden (3) des Gitterwerks (2) durch Bohrungen (9) von Profilen (1a,
1b, 1c, 1d) eines Aufsetzkranzes (1) ragt, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens
ein Teil der hinausragenden Stabenden (3) umgebogen ist.
2. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass alle Profile (1a,
1b, 1c, 1d) mit Bohrungen versehen sind.
3. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass alle Stabenden
(3) des Gitterwerks (2) durch Bohrungen (9) der Profile (1a, 1b, 1c, 1d) ragen und
umgebogen sind.
4. Sicherungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Stabenden (3) des Gitterwerks (2) an die Profile (1a, 1b, 1c, 1d) des Aufsetzkranzes
(1) herangebogen sind.
5. Sicherungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet,
dass der Aufsetzkranz (1) aus Metall, besteht.
6. Sicherungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet,
dass flexible Dichtungen (4) an den Stabenden (3) des Gitterwerks (2) vorgesehen sind.
7. Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass
das Gitterwerk eine Baustahlmatte (2) ist.
8. Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass
die Stabenden (3) hinter den Profilbohrungen (9) mit einer Ausrutschsicherung versehen
sind.
9. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabenden
(3) mit einer sie umschließenden und verpressten Seilklemme (20) versehen sind.
10. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwei nebeneinander
liegende Stabenden (3), die so gebogen sind, dass sie über eine gewisse Länge parallel
verlaufen, mittels einer verpressten Seilklemme (21) miteinander verbunden sind.
11. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass mit einer Seilklemme
(22) ein weiteres stabförmiges Gitterstück (23) mit dem Stabende (3) verpresst ist.
12. Verfahren zur Herstellung einer Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
7, wobei die einzelnen Profile (1a, 1b, 1c, 1d) des Aufsetzkranzes (1) so an das Gitterwerk
(2) heranbewegt werden, dass zumindest ein Teil der Stabenden (3) des Gitterwerks
(2) durch Bohrungen (9) der Profile (1a, 1b, 1c, 1d) geführt wird, und dass die aus
den Bohrungen (9) der Profile (1a, 1b, 1c, 1d) herausragenden Stabenden (3) des Gitterwerks
(2) umgebogen werden.
13. Verfahren zur Herstellung einer Sicherungseinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
dass alle Profile (1a, 1b, 1c, 1d) miteinander verbunden werden.
14. Verfahren zur Herstellung einer Sicherungseinrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch
gekennzeichnet, dass nur bestimmte Profile (1b, 1d) mit Bohrungen (9) versehen sind,
durch welche die Stabenden (3) geführt werden.
15. Verfahren zur Herstellung einer Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 12
bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass durch Bohrungen (9) aller Profile (1a, 1b, 1c,
1d) Stabenden (3) geführt werden.
16. Verfahren zur Herstellung einer Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 12
bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabenden (3) an die Profile (1a, 1b, 1c,
1d) herangebogen werden.
17. Verfahren zur Herstellung einer Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 12
bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Gitterwerk (2) werkseitig in den Aufsetzkranz
(1) integriert wird.
18. Verfahren zur Herstellung einer Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 12
bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass alle Stabenden (3) durch Bohrungen (9) geführt
werden.
19. Verfahren zur Herstellung einer Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 12
bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabenden (3) hinter den Profilbohrungen
(9) mit einer Ausrutschsicherung versehen werden.
20. Verfahren zur Herstellung einer Sicherungseinrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet,
dass die Stabenden (3) mit einer sie umschließenden und verpressten Seilklemme (20)
versehen werden.
21. Verfahren zur Herstellung einer Sicherungseinrichtung nach Anspruch 19 oder 20, dadurch
gekennzeichnet, dass zwei nebeneinander liegende Stabenden (3), die so gebogen sind,
dass sie über eine gewisse Länge parallel verlaufen, mittels einer verpressten Seilklemme
(21) miteinander verbunden werden.
22. Verfahren zur Herstellung einer Sicherungseinrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet,
dass mit der Seilklemme (22) ein weiteres stabförmiges Gitterstück (23) mit dem Stabende
(3) verpresst wird.
1. A security device for a roof opening, comprising a latticework (2), wherein at least
one part of the rod ends (3) in said latticework (2) protrudes through bores (9) in
profiles (1a, 1b, 1c, 1d) of a tubbing ring (1), characterised in that at least one
part of said projecting rod ends (3) is bent.
2. The security device as set forth in claim 1, characterised in that all profiles (1a,
1b, 1c, 1d) are provided with drill-holes.
3. The security device as set forth in claim 1 or 2, characterised in that all rod ends
(3) of said latticework (2) protrude from bores (9) in said profiles (1a, 1b, 1c,
1d), and are bent.
4. The security device as set forth in any one of the preceding claims,
characterised in that said rod ends (3) of said latticework (2) are bent onto said
profiles (1a, 1b, 1c, 1d) of said tubbing ring (1).
5. The security device as set forth in any one of the preceding claims,
characterised in that said tubbing ring (1) is made of metal.
6. The security device as set forth in any one of the preceding claims,
characterised in that said rod ends (3) of said latticework (2) are provided with
flexible seals (4).
7. The security device as set forth in any one of claims 1 to 6, characterised in that
said latticework (2) is a welded wire mesh (2).
8. The security device as set forth in any one of claims 1 to 7, characterised in that
said rod ends (3) behind said section drill-holes (9) are provided with an anti-slip
device.
9. The security device as set forth in claim 8, characterised in that said rod ends (3)
are provided with a pressed cable clamp (20), which surrounds them.
10. The security device as set forth in claim 8 or 9, characterised in that two adjacent
rod ends (3) bent in such a manner that they run parallel over a certain length, are
connected to each other by means of a pressed cable clamp.
11. The security device as set forth in claim 8, characterised in that another rod-shaped
piece of the latticework (23) is pressed together with said rod end (3) by means of
a cable clamp (22).
12. A method for producing a security device as set forth in any one of claims 1 to 7,
wherein said individual profiles (1a, 1b, 1c, 1d) of said tubbing ring (1) are moved
onto said latticework (2) in such a manner that at least one part of said rod ends
(3) of said latticework (2) is guided through bores (9) in said profiles (1a, 1b,
1c, 1d), and said rod ends (3) of said latticework (2) protruding from said bores
(9) in said profiles (1a, 1b, 1c, 1d) are bent.
13. The method for producing a security device as set forth in claim 12,
characterised in that all profiles (1a, 1b, 1c, 1d) are connected to each other.
14. The method for producing a security device as set forth in claim 12 or 13,
characterised in that only particular profiles (1b, 1d) are provided with bores (9),
through which said rod ends (3) are guided.
15. The method for producing a security device as set forth in any one of claims 12 to
14, characterised in that rod ends (3) are guided through bores (9) in all profiles
(1a, 1b, 1c, 1d).
16. The method for producing a security device as set forth in any one of claims 12 to
15, characterised in that said rod ends (3) are bent onto said profiles (1a, 1b, 1c,
1d).
17. The method for producing a security device as set forth in any one of claims 12 to
16, characterised in that said latticework (2) is integrated into said tubbing ring
(1) during manufacture.
18. The method for producing a security device as set forth in any one of claims 12 to
17, characterised in that all rod ends (3) are guided through bores (9).
19. The method for producing a security device as set forth in any one of claims 12 to
18, characterised in that all rod ends (3) behind said section drill-holes (9) are
provided with an anti-slip device.
20. The method for producing a security device as set forth in claim 19,
characterised in that said rod ends (3) are provided with a pressed cable clamp (20),
which surrounds them.
21. The method for producing a security device as set forth in claim 19 or 20,
characterised in that two adjacent rod ends (3) bent in such a manner that they run
parallel over a certain length, are connected to each other by means of a pressed
cable clamp (21).
22. The method for producing a security device as set forth in claim 20,
characterised in that another rod-shaped piece of the latticework (23) is pressed
together with said rod end (3) by means of said cable clamp (22).
1. Dispositif de sécurité pour ouvertures de toit, comportant une grille (2) et dans
lequel au moins une partie des extrémités (3) des barres de la grille (2) traversent
des alésages (9) de profilés (1a, 1b, 1c, 1d) d'une couronne de pose (1), caractérisé
en ce qu'au moins une partie des extrémités (3) des barres qui débordent est rabattue.
2. Dispositif de sécurité selon la revendication 1, caractérisé en ce que tous les profilés
(1a, 1b, 1c, 1d) sont dotés d'alésages.
3. Dispositif de sécurité selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que toutes
les extrémités (3) des barres de la grille (2) traversent des alésages (9) des profilés
(1a, 1b, 1c, 1d) et sont rabattues.
4. Dispositif de sécurité selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en
ce que les extrémités (3) des barres de la grille (2) sont rabattues contre les profilés
(1a, 1b, 1c, 1d) de la couronne de pose (1).
5. Dispositif de sécurité selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en
ce que la couronne de pose (1) est réalisée en métal.
6. Dispositif de sécurité selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en
ce que des joints d'étanchéité flexibles (4) sont prévus sur les extrémités (3) des
barres de la grille (2).
7. Dispositif de sécurité selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que
la grille est un treillis (2) en acier de construction.
8. Dispositif de sécurité selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce les
extrémités (3) des barres sont dotées d'une protection contre le glissement des profilés
derrière les alésages (9).
9. Dispositif de sécurité selon la revendication 8, caractérisé en ce que les extrémités
(3) des barres sont dotées d'un serre-câble (20) qui les entoure et qui est serti.
10. Dispositif de sécurité selon l'une la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce deux
extrémités (3) de barre adjacente, qui sont rabattues de telle sorte qu'elles s'étendent
en parallèle sur une certaine longueur, sont reliées l'une à l'autre au moyen d'un
serre-câble (21) serti.
11. Dispositif de sécurité selon la revendication 8, caractérisé en ce qu'une autre pièce
de grille (23) en forme de barre est sertie sur l'extrémité de barre (3) au moyen
d'un serre-câble (22).
12. Procédé de fabrication d'un dispositif de sécurité selon l'une des revendications
1 à 7, dans lequel le profilé individuel (1a, 1b, 1c, 1d) de la couronne de pose (1)
sont rapprochés de la grille (2) de telle sorte qu'au moins une partie des extrémités
de barre (3) de la grille (2) est passée dans des alésages (9) des profilés (1a, 1b,
1c, 1d), et en ce que les extrémités (3) des barres de la grille (2) qui débordent
des alésages (9) des profilés (1a, 1b, 1c, 1d) sont rabattues.
13. Procédé de fabrication d'un dispositif de sécurité selon la revendication 12, caractérisé
en ce que tous les profilés (1a, 1b, 1c, 1d) sont reliés les uns aux autres.
14. Procédé de fabrication d'un dispositif de sécurité selon la revendication 12 ou 13,
caractérisé en ce que seuls certains profilés (1b, 1d) sont dotés d'alésages (9) par
lesquels les extrémités (3) des barres sont passées.
15. Procédé de fabrication d'un dispositif de sécurité selon l'une des revendications
12 à 14, caractérisé en ce que les extrémités de barre (3) sont passées par des alésages
(9) de tous les profilés (1a, 1b, 1c, 1d).
16. Procédé de fabrication d'un dispositif de sécurité selon l'une des revendications
12 à 15, caractérisé en ce que les extrémités (3) des barres sont rabattues contre
les profilés (1a, 1b, 1c, 1d).
17. Procédé de fabrication d'un dispositif de sécurité selon l'une des revendications
12 à 16, caractérisé en ce que la grille (2) est intégrée en atelier dans la couronne
de pose (1).
18. Procédé de fabrication d'un dispositif de sécurité selon l'une des revendications
12 à 17, caractérisé en ce que les extrémités (3) de toutes les barres sont passées
dans des alésages (9).
19. Procédé de fabrication d'un dispositif de sécurité selon l'une des revendications
12 à 18, caractérisé en ce que les extrémités (3) des barres sont dotées d'une protection
contre le glissement des profilés derrière les alésages (9).
20. Procédé de fabrication d'un dispositif de sécurité selon la revendication 19, caractérisé
en ce que les extrémités (3) des barres sont dotées d'un serre-câble (20) qui les
entoure et est serti sur elles.
21. Procédé de fabrication d'un dispositif de sécurité selon la revendication 19 ou 20,
caractérisé en ce que les extrémités (3) de deux barres adjacentes, rabattues de manière
à s'étendre en parallèle sur une certaine longueur, sont reliées l'une à l'autre au
moyen d'un serre-câble (21) serti.
22. Procédé de fabrication d'un dispositif de sécurité selon la revendication 20, caractérisé
en ce qu'une autre pièce de grille (23) en forme de barre est sertie sur l'extrémité
de barre (3) au moyen d'un serre-câble (22).