| (19) |
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(11) |
EP 0 856 184 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.07.2001 Patentblatt 2001/27 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.03.1996 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: G09F 11/32 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9600/420 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9715/038 (24.04.1997 Gazette 1997/18) |
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| (54) |
PLAKATWAND
POSTER BACKING
SUPPORT D'AFFICHE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI NL |
| (30) |
Priorität: |
18.10.1995 DE 19538702
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.08.1998 Patentblatt 1998/32 |
| (73) |
Patentinhaber: DSM Deutsche Städte-Medien GmbH |
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60318 Frankfurt am Main (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- EICH, Daniel
D-60316 Frankfurt am Main (DE)
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| (74) |
Vertreter: Naumann, Ulrich, Dr.-Ing. et al |
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Patentanwälte,
Ullrich & Naumann,
Luisenstrasse 14 69115 Heidelberg 69115 Heidelberg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CH-A- 424 453
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DE-A- 4 112 390
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Plakatwand zum Aufziehen bzw. Aufspannen eines Plakats,
insbesondere eines aus einer Kassette ausziehbaren Plakats, mit einer das Plakat haltenden
und aufspannenden Halteeinrichtung, wobei die Halteeinrichtung eine zur Sichtseite
des Plakats hin zumindest geringfügig gewölbte Anlagefläche aufweist.
[0002] Plakatwände der hier in Rede stehenden Art sind seit vielen Jahren in den unterschiedlichsten
Ausführungsformen aus der Praxis bekannt. Die einfachste Plakatwand umfaßt eine von
einem Rahmen bzw. einem Gestell getragene Fläche, auf die das Plakat bzw. die Plakatteile
aufgeklebt wird bzw. werden. Auch sind bereits Plakatwände in Form von Schaukästen,
Leuchtkästen oder dgl. bekannt, bei denen das Plakat leimfrei angebracht bzw. zwischen
eine Anlagefläche und eine durchsichtige Abdeckung geklemmt und dabei festgehalten
wird. Eine solche Vorrichtung eignet sich insbesondere zur rückseitigen Beleuchtung
bzw. zum Durchleuchten des Plakats.
[0003] Plakatwände für aufzuklebende Plakate sind im Lichte eines zunehmenden Umweltbewußtseins
problematisch, da nämlich der zum Aufbringen des Plakats erforderliche Leim umweltbelastende
Stoffe enthält. Eine Trennung des eigentlichen Plakatmaterials - Papier - von dem
Leim ist nach dem Aufkleben nicht mehr möglich. Folglich sind abgelöste Plakate, an
denen stets erhebliche Mengen an Leimrückständen haften, als Sondermüll zu behandeln,
sind jedenfalls als Papier nicht mehr recyclefähig.
[0004] Hinzu kommt die Problematik einerseits des mühevollen Aufbringens des Plakats mittels
Leim und andererseits des noch wesentlich aufwendigeren Ablösens von der Plakatwand.
Das Aufkleben eines neuen Plakats sowie das Ablösen eines bereits aufgeklebten Plakats
von der Plakatwand beanspruchen einen ganz erheblichen Zeitaufwand mit einer nicht
zu vernachlässigenden Kostenfolge. Außerdem werden stets Leim sowie sonstige Hilfsmittel
zum Aufbringen und Ablösen des Plakats benötigt. Schließlich verursacht das Aufbringen
eines Plakats mit Leim sowie das Ablösen eines aufgeklebten Plakats eine erhebliche
Schmutzentwicklung im Bereich der Plakatwand, so daß nicht selten Reinigungsarbeiten
im Umfeld der Plakatwand erforderlich sind. Dies erhöht die Kosten abermals.
[0005] Aus der DE-A-4 112 390 ist eine Plakatwand mit allen Merkmalen des Oberbegriffs des
Patentanspruchs 1 bekannt. Bei der bekannten Plakatwand sind bahnenförmige Plakatträger
vorgesehen, die auf jeweils einen Wickelkörper aufwickelbar sind. Im abgewickelten
Zustand liegen die Plakatträger ― und nicht etwa die Plakate ― auf der Mantelfläche
eines Hohlzylinders auf. Des Weiteren ist wesentlich, daß dort mehrere Plakatträger
jeweils mit ihrer vom Wickelkörper abgewandten Kante am Hohlzylinder befestigbar sind.
Die Wickelkörper werden in einer mit dem Hohlzylinder gleichachsig gegenüber dem Hohlzylinder
drehbar gelagerten Haltevorrichtung gehalten, wobei zwei Wickelkörper dicht nebeneinander
derart angeordnet sind, daß bei einer Drehung der Haltevorrichtung ein Plakatträger
von dem einen dieser Wickelkörper abgewickelt und ein anderer Plakatträger auf den
anderen dieser Wickelkörper aufgewickelt wird.
[0006] Letztendlich handelt es sich bei der aus der DE-A-4 112 390 bekannten Plakatsäule
um eine Vorrichtung für wechselnd sichtbare Plakate, wobei ein ständiger Wechsel der
Plakate ― nach einer gewissen Zeitdauer zur Ansicht - realisierbar ist. Folglich kommt
es hier auf einen schnellen bzw. steten Wechsel der jeweiligen Plakate an und nicht
etwa auf ein andauerndes Positionieren eines einzelnen Plakats.
[0007] Des weiteren ist bei der aus dem Stand der Technik bekannten Plakatsäule wesentlich,
daß die Anlagefläche im Sinne einer konventionellen Litfaßsäule gebogen ist und daß
das Plakat vor der Anlagefläche regelrecht steht und nicht etwa auf die Anlagefläche
aufgezogen bzw. aufgespannt ist. Dies ergibt sich aus der konkreten Anordnung bzw.
Ausgestaltung der bekannten Plakatsäule.
[0008] Die aus der DE-A-4 112 390 bekannte, im Sinne einer Plakatsäule ausgebildete Plakatwand
ist aufgrund der dort realisierten Wölbung nicht geeignet, großflächige Plakate ―
auf einen Blick ― darzustellen. Darüberhinaus ist bei der bekannten Plakatwand der
Plakatwechsel zumindest dann äußerst aufwendig, wenn es dabei um den kompletten Austausch
der Plakate geht.
[0009] Der vorliegenden Erfindung liegt nunmehr die Aufgabe zugrunde, eine Plakatwand zum
Aufziehen bzw. Aufspannen eines Plakats anzugeben, die für großformatige Plakate geeignet
ist, wobei das Auswechseln des Plakats von einer einzigen Person mühelos realisierbar
sein soll, ohne das Plakat zu beschädigen.
[0010] Die voranstehende Aufgabe wird in erfindungsgemäßer Weise durch die Merkmale des
Patentanspruchs 1 gelöst. Danach ist die hier in Rede stehende Plakatwand derart ausgestaltet,
daß die Anlagefläche zur vollständigen Anlage des Plakats dient und parallel zu ihrer
Ober- und Unterkante im Sinne einer waagerecht angeordneten Zylindermantelfläche gewölbt
ist und daß ein die Anlagefläche in vertikaler Richtung zumindest weitgehend umlaufendes,
zum Hochziehen und dabei auch zum Spannen des Plakats dienendes Schleppsystem vorgesehen
ist.
[0011] Hinsichtlich eines bequemen Aufziehens bzw. Aufspannens des Plakats ist es somit
von ganz besonderem Vorteil, daß ein die Anlagefläche in vertikaler Richtung zumindest
weitgehend umlaufendes, zum Hochziehen und Spannen des Plakats dienendes Schleppsystem
vorgesehen ist. Insoweit erübrigt sich ein manuelles Aufziehen des Plakats, kann vielmehr
das Plakat unmittelbar aus einer Kassette heraus an der Anlagefläche hochgezogen und
durch das Schleppsystem selbst in einer vorgegebenen - hochgezogenen - Position fixiert
werden.
[0012] Hinsichtlich einer konkreten Ausgestaltung der Plakatwand ist es nun von Vorteil,
wenn die Anlagefläche von einer zur Sichtseite hin gebogenen, von einem Rahmen, einem
Ständer, einem Gestell oder dgl. gehaltenen Platte gebildet ist. Bei dieser Platte
kann es sich um eine gebogene Holzplatte oder Metallplatte handeln. In ganz besonders
vorteilhafter Weise besteht die Platte aus durchsichtigem Kunststoff, insbesondere
aus Plexiglas. Insoweit ist ein weiterer Vorteil geschaffen, als nämlich eine durchsichtige
Kunststoffplatte von der Rückseite her beleuchtet bzw. durchleuchtet werden kann,
wodurch sich für das Plakat ein ganz besonderer Effekt - ähnlich wie bei herkömmlichen
Leuchtkästen - ergibt.
[0013] Zur Vermeidung einer Beschädigung des Plakats oder zum Schutz gegen Schmutz oder
gar gegen eine unberechtigte Entnahme könnte eine entsprechend der Anlagefläche gebogene,
auf das an der Anlagefläche anliegende bzw. auf die Anlagefläche aufgespannte Plakat
auflegbare und somit das Plakat abdeckende, zumindest weitgehend durchsichtige Abdeckung
vorgesehen sein. Statt einer bereits vorgebogenen Abdeckung könnte es sich hier auch
um eine elastisch biegbare, über das Plakat spannbare durchsichtige Abdeckung handeln,
die erst durch Anlegen der Abdeckung bzw. beim Schließen der Plakatwand durch die
Abdeckung in die gewölbte Form verbracht wird. Insoweit wäre ein form- und kraftschlüssiges
Anliegen des Plakats und der Abdeckung an der Anlagefläche abermals gewährleistet.
Das Plakat wäre dann sandwichartig zwischen die Anlagefläche und die Abdeckung eingespannt
und wäre dabei zusätzlich gegen Verrutschen gesichert bzw. insgesamt fixiert.
[0014] Die zuvor erörterte Abdeckung schützt das Plakat vor Witterungseinflüssen einerseits
und dient andererseits als Diebstahlschutz. Dazu wäre es von weiterem Vorteil, wenn
die Abdeckung beispielsweise über ein Scharnier einseitig an die Plakatwand anzulenken
und auf der gegenüberliegenden Seite mittels eines abschließbaren Mechanismus festzuklemmen
wäre. Ebenso wäre es denkbar, die Abdeckung in Nuten einzuschieben und über Bohrungen
und einsteckbare Bolzen oder dgl. zu arretieren und schließlich abzuschließen. Jedenfalls
bietet sich auch hier die Verwendung einer aus Plexiglas bestehenden Abdeckung an,
zumal sich dieses Material in idealer Weise elastisch verformen bzw. biegen läßt.
[0015] Das Schleppsystem könnte ein die Anlagefläche zumindest weitgehend überdeckendes,
die Anlagefläche umlaufendes Förderorgan aufweisen, welches beispielsweise im Sinne
eines Tuchs, einer Folie oder dgl. ausgebildet ist und Halteorgane zum Einhängen bzw.
Fixieren des Plakats aufweist.
[0016] Dieses Förderorgan könnte die Anlagefläche im Sinne eines Endlosbandes umlaufen,
wobei zumindest an einer Stelle, d.h. entlang einer gedachten horizontalen Linie,
Halteorgane zum Halten, Erfassen bzw. zur Aufnahme des Plakats vorgesehen sind. Das
so ausgebildete Förderorgan könnte des weiteren zur Realisierung einer einwandfreien
Endlosförderung über im Bereich des oberen Endes und des unteren Endes der Anlagefläche
horizontal verlaufende Umlenkwalzen die Anlagefläche umlaufen, so daß insoweit ein
Verschleiß des Förderorgans minimiert und ein leichte Umlaufen möglich ist.
[0017] Im Rahmen einer alternativen Ausgestaltung und hinsichtlich einer in konstruktiver
Hinsicht besonders einfachen Ausführung könnte das Schleppsysten an den beiden Außenseiten
der Anlagefläche zumindest weitgehend vertikal verlaufende Förderorgane mit Halteorganen
für das Plakat umfassen. Bei einer erheblichen Breite der Anlagefläche könnte im Bereich
zwischen den beiden äußeren Förderorganen ein weiteres Förderorgan vorgesehen sein,
wobei dieses weitere Förderorgan vorzugsweise mittig der Anlagefläche angeordnet ist.
Bei entsprechend breiter Ausgestaltung der Anlagefläche könnten den beiden äußeren
Förderorganen durchaus auch mehrere weitere Förderorgane zugeordnet sein, die allesamt
die Anlagefläche im Sinne eines Endlosbandes umlaufen.
[0018] Wie bereits zuvor ausgeführt, könnten die Förderorgane die Anlagefläche insgesamt
umlaufen bzw. umspannen, wobei dazu erforderliche Antriebs- und Umlenkeinrichtungen
an den jeweiligen Enden der Anlagefläche - oben und unten - vorzusehen sind. Ebenso
wäre es jedoch auch denkbar, die Anlagefläche im Bereich des oberen und/oder unteren
Endes durchstoßen zu lassen, so daß die Anlagefläche jedenfalls weitestgehend umlaufen
wird. Mit anderen Worten würden die Förderorgane im unteren und oberen Bereich der
Anlagefläche sich durch die Anlagefläche hindurch erstrecken, wozu entsprechende Durchgänge
bzw. Öffnungen vorgesehen sind.
Die Förderorgane könnten als umlaufender Fördergurt, als Förderband, als Förderriemen,
als Förderkette oder dgl. ausgeführt sein. Wesentlich ist dabei lediglich, daß es
sich bei den Förderorganen um umlaufende, d.h. endlose Mittel handelt, die ähnlich
wie bei einem Förderband bzw. ähnlich wie bei einer Förderstrecke endseitig der Anlagefläche
um jeweils 180° umgelenkt werden.
[0019] Wie bereits zuvor erwähnt, sind an den Förderorganen Halteorgane vorgesehen, die
zur Aufnahme des Plakats dienen. Diese Halteorgane könnten in einer horizontalen Linie
an sämtlichen Förderorganen vorgesehen sein. Ebenso wäre es denkbar, Halteorgane in
zwei Bereichen der Förderorgane vorzusehen, um nämlich die Förderorgane zum erneuten
Einhängen eines Plakats nicht insgesamt umlaufen lassen zu müssen. So könnten sich
die Halteorgane auf halber Strecke bzw. Länge des Förderorgans wiederholen.
[0020] Im Rahmen einer konkreten Ausgestaltung könnten die Halteorgane der Förderorgane
als nach oben gerichtete, durchgehende Hakenleiste ausgeführt sein. Diese Hakenleiste
dient zum Eingriff in eine entsprechend ausgebildete, entgegengerichtete Hakenleiste
am freien Ende bzw. an dem aus einer Kassette herausragenden Ende des Plakats. Aufgrund
der entgegengesetzten Ausrichtung der Haken bzw. Hakenleisten können diese ineinandergreifen,
wodurch sich das Plakat aus der Kassette herausziehen, vor allem aber an der Anlagefläche
hochziehen und dort bei einer gewährleisteten Arretierung des entgegengesetzten Endes
des Plakates - endseitig fixiert in der Kassette - aufspannen läßt.
[0021] Ebenso könnten die Halteorgane als nach oben gerichtete, in entsprechende Eingriffsbereiche
des Plakats greifende einzelne Haken ausgeführt sein. Dabei wäre jedem Förderorgan
mindestens ein Haken zuzuordnen, wobei sämtliche Haken der Förderorgane wiederum auf
einer horizontalen Linie liegen. Statt einer unmittelbaren Anbringung der Haken auf
den Förderorganen könnten diese auf einer sich orthogonal zu den Förderorganen über
die Gesamtbreite der Anlagefläche horizontal hinweg erstreckenden, mit den Förderorganen
fest verbundenen Leiste angeordnet sein, wobei es sich bei den dort angeordneten Haken
um einzelne Haken und nicht etwa um eine durchgehende Hakenleiste handelt. Entsprechend
könnten die Eingriffsbereiche des Plakats in einer am freien Ende des Plakats befestigten
Mitnehmerleiste ausgebildet sein, wobei im Rahmen einer ganz besonders einfachen Ausgestaltung
die Mitnehmerleiste Ausnehmungen bzw. Durchgänge oder dgl. aufweisen könnte, in die
die Haken der Förderorgane bzw. Leiste eingreifen können.
[0022] Im Rahmen einer besonders einfachen und in technologischer Hinsicht am wenigsten
aufwendigen Ausgestaltung wäre es von besonderem Vorteil, wenn die Halteorgane und
entsprechende Eingriffsbereiche am freien Ende des Plakats im Sinne einer Nadelfilzverbindung
ausgeführt sind. So ließe sich bspw. das Förderorgan insgesamt mit einem Filz- oder
Nadelbelag versehen, so daß die Mitnehmerleiste des Plakats lediglich bereichsweise
das jeweilige Gegenstück - Nadelbelag oder Filzbelag - aufweisen müßte. Eine solche
Ausgestaltung hätte den enormen Vorteil, daß sich das Plakat in jeder beliebigen Stellung
der Förderorgane aufnehmen und herausziehen bzw. aufspannen läßt.
[0023] Zur reibungslosen Betätigung der Förderorgane könnten diese im Bereich des oberen
und unteren Endes der Anlagefläche bzw. unmittelbar dahinter oder unmittelbar darüber
bzw. darunter Umlenkrollen, Walzen, Räder, Keilscheiben, Ritzel oder dgl. aufweisen,
wobei diese im folgenden stets als Umlenkrollen bezeichneten drehbaren Umlenkmittel
vorzugsweise über eine untere und obere Welle drehfest miteinander verbunden sind.
[0024] Die unteren oder oberen Umlenkrollen könnten zum Zwecke des Aufziehens des Plakats
zur umlaufenden Bewegung antreibbar sein, wobei dadurch die Förderorgane zur umlaufenden
Bewegung angetrieben werden. Im konkreten könnten dazu die unteren oder oberen Umlenkrollen
über eine vorzugsweise von der Seite her in die jeweils äußere Umlenkrolle oder unmittelbar
in die Welle steckbare Handkurbel antreibbar sein. Im Rahmen einer einfachen und dabei
automatischen Betätigung könnten die unteren oder oberen Umlenkrollen über einen vorzugsweise
von der Seite her in die jeweils äußere Umlenkrolle oder in die Welle einsteckbaren
Akku-Handschrauber oder dgl. antreibbar sein, den die Bedienungsperson einer solchen
Plakatwand stets mit sich führt. Eine insgesamt mit einem Elektromotor - stationär
- ausgestattete Plakatwand wäre ebenfalls denkbar, wobei diese entweder über einen
stationären elektrischen Stromanschluß oder über eine Speisung über Solarzellen verfügen
müßte. Die Betätigung des Schleppsystems bzw. der Förderorgane könnte dann quasi per
Knopfdruck erfolgen, wobei die Drehrichtung der Umlenkrollen und somit die Förderrichtung
der Förderorgane schaltbar wäre.
[0025] Hinsichtlich der bereits mehrfach angesprochenen Bereitstellung des Plakats ist es
im Rahmen der erfindungsgemäßen Plakatwand von ganz besonderem Vorteil, wenn das Plakat
aus einer besonderen Kassette zur Verfügung gestellt wird, wobei dieses Plakat - im
Gegensatz zu herkömmlich geleimten Plakatwänden - bereits konfektioniert bzw. komplettiert
in der Kassette zur Verfügung steht. Das gesamte Plakat mit seiner gesamten Bildinformation
ist dabei in der Kassette auf einer Welle aufgerollt, die im wesentlichen der Breite
der Anlagefläche bzw. der Plakatwand entspricht.
[0026] Für diese Kassette ist unmittelbar unterhalb der Anlagefläche eine Aufnahme vorgesehen,
so daß die freie Kante des Plakats bzw. dessen Eingriffsbereich oder Mitnehmerleiste
von den Halteorganen der Förderorgane zumindest dann erfaßbar ist, wenn sie sich in
einer unteren Position befinden. Bei exakter Positionierung der Kassette bzw. der
sich außerhalb der Kassette befindlichen Mitnehmerleiste könnte die Erfassung durch
die Halteorgane automatisch erfolgen. Nach Positionierung der Halteorgane bzw. der
Förderorgane ließe sich das freie Ende des Plakats mit den dort vorgesehenen Haltemitteln
ohne weiteres auch an den Halteorganen an- bzw. einhängen. Jedenfalls ist hier sicherzustellen,
daß das freie Ende des Plakats von den Halteorganen erfaßt wird, so daß sich das Plakat
insgesamt aus der Kassette herausziehen und dabei aufspannen läßt.
[0027] Die Aufnahme der Plakatkassette dient auch gleichzeitig als Haltemittel für das endseitig
in der Kassette fixierte Plakat. Dieses Plakat wird gegen die Kraft einer Feder aus
der Kassette herausgezogen und ist somit an der Anlagefläche anliegend gespannt. Folglich
dient die Kassette und somit auch die Aufnahme für die Kassette als Halteeinrichtung
für das untere Ende des Plakats. Entsprechend verbleibt die Kassette in der Aufnahme,
und zwar so lange, wie das Plakat im aufgespannten Zustand verbleibt. Folglich ist
es hier von ganz besonderem Vorteil, wenn die Aufnahme als abschließbares Kassettenfach
ausgeführt ist, so daß eine unberechtigte Entnahme der Kassette und somit auch des
Plakats wirksam vermieden ist.
[0028] Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten die Lehre der vorliegenden Erfindung in vorteilhafter
Weise auszugestalten und weiterzubilden. Dazu ist einerseits auf die dem Patentanspruch
1 nachgeordneten Ansprüche, andererseits auf die nachfolgende Erläuterung eines Ausführungsbeispiels
der Erfindung anhand der Zeichnungen zu verweisen. In Verbindung mit der Erläuterung
des bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Zeichnungen werden auch
im allgemeinen bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Lehre erläutert.
In den Zeichnungen zeigt
- Fig. 1
- in einer schematischen Vorderansicht ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Plakatwand,
- Fig. 2
- in einer schematischen Seitenansicht den Gegenstand aus Fig. 1 mit zusätzlicher Abdeckung,
- Fig. 3
- in einer vergrößerten Darstellung, weiter vereinfacht, den oberen Bereich des Gegenstands
aus Fig. 2 und
- Fig. 4
- in einer vergrößerten Darstellung, weiter vereinfacht, den unteren Bereich des Gegenstands
aus Fig. 2.
[0029] Die Figuren 1 bis 4 zeigen im Rahmen einer jeweils schematischen - vereinfachten
- Darstellung eine Plakatwand zum Aufziehen bzw. Aufspannen eines Plakats 1, wobei
das Plakat 1 leimfrei aufgezogen bzw. aufgespannt wird. Im konkreten handelt es sich
dabei um ein aus einer Kassette 2 ausziehbares Plakat 1. Die Plakatwand umfaßt eine
das Plakat 1 haltende und dabei aufspannende Halteeinrichtung 3, durch die das Plakat
1 insgesamt gehalten wird.
[0030] Erfindungsgemäß weist die Halteeinrichtung 3 eine zur vollständigen Anlage des Plakats
1 dienende, zur Sichtseite 4 des Plakats 1 hin gewölbte Anlagefläche 5 auf. Diese
Anlagefläche 5 ist gemäß der in Fig. 2 gewählten Darstellung zur Sichtseite 4 hin
gebogen und von einem in Fig. 2 lediglich angedeuteten Rahmen 6 gehalten. Letztendlich
ist die Anlagefläche 5 durch eine aus Plexiglas bestehende, in den Rahmen 6 im gebogenem
Zustand eingespannte Platte gebildet.
[0031] Zur Abdeckung des Plakats 1 ist eine entsprechend der Anlagefläche 5 gebogene, auf
das an der Anlagefläche 5 anliegende bzw. auf die Anlagefläche 5 aufgespannte Plakat
1 auflegbare Abdeckung 7 vorgesehen, die bei der in Fig. 2 gewählten Darstellung im
noch nicht vollkommen anliegenden Zustand lediglich angedeutet ist. Die Abdeckung
7 ist am oberen Ende schwenkbar angelenkt und läßt sich unten beiziehen, arretieren
und auch abschließen. Durch das Beiziehen entsteht eine kraft- und formschlüssige
Anlage am Plakat 1 bzw. an der Anlagefläche 5. Die Abdeckung 7 dient zum Schutze des
Plakats 1, wobei eine solche Abdeckung 7 nicht zwingend erforderlich ist. Selbstverständlich
ist die Abdeckung 7 aus einem durchsichtigen Material, vorzugsweise aus Plexiglas,
gefertigt.
[0032] Die Figuren zeigen insgesamt, daß die erfindungsgemäße Plakatwand ein die Anlagefläche
5 in vertikaler Richtung zumindest weitgehend umlaufendes, zum Hochziehen und Spannen
des Plakats 1 dienendes Schleppsystem 8 umfaßt. Das Schlepp-system 8 weist bei dem
in den Figuren gewählten Ausführungsbeispiel sowohl an den Außenseiten der Anlagefläche
5 als auch im mittleren Bereich der Anlagefläche 5 vertikal verlaufende Förderorgane
9 auf. An den Förderorganen 9 sind wiederum Halteorgane 10 zum Greifen bzw. zur Aufnahme
des freien Endes des Plakats 1 vorgesehen. Jedenfalls ist wesentlich, daß die Förderorgane
9 die Anlagefläche 5 im Bereich des oberen und unteren Endes durchstoßen und somit
die Anlagefläche 5 - mit Ausnahme der oberen und unteren Kanten der Anlagefläche 5
- weitestgehend umlaufen.
[0033] Bei dem in den Figuren gewählten Ausführungsbeispiel sind die Förderorgane 9 als
endlose Fördergurte ausgeführt. Die dort vorgesehenen Halteorgane 10 sind als nach
oben gerichtete, durchgehende Hakenleiste ausgeführt, die zum Eingriff in eine entsprechend
ausgebildete, entgegengerichtete Hakenleiste 11 am freien Ende des Plakats 1 dient.
Letztendlich greifen die beiden Hakenleisten 10, 11 ineinander, wodurch sich das Plakat
1 aus der Kassette 2 herausziehen und über die Anlagefläche 5 aufspannen läßt.
[0034] Alternativ zu der voranstehend genannten und in den Figuren gewählten Ausführungsform
könnte das als Hakenleiste ausgebildete Halteorgan 10 des Förderorgans 9 sowie die
Hakenleiste 11 des Plakats 1 als einzelne Haken oder auch als Nadelfilzverbindung
ausgeführt sein. Insoweit wird zur Vermeidung von Wiederholungen auf den allgemeinen
Teil der Beschreibung verwiesen.
[0035] In den Figuren ist des weiteren angedeutet, daß die Förderorgane 9 über im Bereich
des oberen und unteren Endes der Anlagefläche 5 angeordnete, jeweils über eine Welle
12 miteinander drehfest verbundene Umlenkrollen 13 geführt sind. Die Welle 12 ist
lediglich durch die Drehachse angedeutet. Durch Antrieb der unteren Umlenkrollen 13
sind die Förderorgane 9 zur umlaufenden Bewegung und somit zum Aufziehen bzw. Abnehmen
des Plakats 1 antreibbar.
[0036] In Fig. 1 ist angedeutet, daß die unteren Umlenkrollen 13 über eine von der Seite
her in die äußere Umlenkrolle 13 bzw. Welle 12 einsteckbare Handkurbel 14 antreibbar
sind. Statt der Handkurbel 14 könnte auch ein einsteckbarer Akku-Handschrauber verwendet
werden, so daß eine quasi Motorisierung der erfindungsgemäßen Plakatwand vollzogen
ist.
[0037] Schließlich zeigen die Figuren 2, 3 und 4 andeutungsweise, daß unmittelbar unterhalb
der Anlagefläche 5 eine Aufnahme 15 für eine Kassette 2 vorgesehen ist. Entsprechend
der in Fig. 4 gewählten Darstellung ist die Aufnahme 15 derart positioniert, daß die
freie Kante 16 des Plakats 1 bzw. dessen Eingriffsbereich bzw. Hakenleiste 11 von
den in der unteren Position befindlichen Halteorganen 10 bzw. der die Halteorgane
10 bildenden Hakenleiste erfaßbar ist. Die Aufnahme 15 ist als abschließbares Kassettenfach
ausgeführt.
[0038] Abschließend sei ganz besonders darauf hingewiesen, daß das voranstehend erörterte
Ausführungsbeispiel lediglich der beispielhaften Erläuterung der erfindungsgemäßen
Lehre dient, diese jedoch nicht auf das Ausführungsbeispiel einschränkt.
1. Plakatwand (1) zum Aufziehen bzw. Aufspannen eines Plakats, insbesondere eines aus
einer Kassette (2) ausziehbaren Plakats, mit einer das Plakat haltenden und aufspannenden
Halteeinrichtung (3), wobei die Halteeinrichtung (3) eine zur Sichtseite (4) des Plakats
(1) hin zumindest geringfügig gewölbte Anlagefläche (5) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anlagefläche (5) zur vollständigen Anlage des Plakats (1) dient und parallel
zu ihrer Ober- und Unterkante im Sinne einer waagerecht angeordneten Zylindermantelfläche
gewölbt ist und daß ein die Anlagefläche (5) in vertikaler Richtung zumindest weitgehend
umlaufendes, zum Hochziehen und dabei auch zum Spannen des Plakats (1) dienendes Schlepp-system
(8) vorgesehen ist.
2. Plakatwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlagefläche (5) von einer
zur Sichtseite (4) hin gebogenen, von einem Rahmen (6), einem Ständer, einem Gestell
oder dgl. gehaltenen Platte (5) gebildet ist.
3. Plakatwand nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (5) aus Holz, Metall,
Glas oder vorzugsweise durchsichtigem Kunststoff, insbesondere aus Plexiglas, besteht.
4. Plakatwand nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine entsprechend
der Anlagefläche (5) gebogene, auf das an der Anlagefläche (5) anliegende bzw. auf
die Anlagefläche (5) aufgespannte Plakat (1) auflegbare, zumindest weitgehend durchsichtige
Abdeckung (7) vorgesehen ist und daß die Abdeckung (7) aus Plexiglas besteht.
5. Plakatwand nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine elastisch
biegbare, über das Plakat (1) spannbare durchsichtige Abdeckung (7) vorgesehen ist
und daß die Abdeckung (7) aus Plexiglas besteht.
6. Plakatwand nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Schleppsystem
(8) ein die Anlagefläche (5) zumindest weitgehend überdeckendes, die Anlagefläche
(5) umlaufendes Förderorgan (9) im Sinne eines Tuchs, eine Folie oder dgl. mit Halteorganen
(10) für das Plakat (1) umfaßt, wobei das Förderorgan (9) über im Bereich des oberen
Endes und des unteren Endes der Anlagefläche (5) horizontal verlaufende Umlenkwalzen
die Anlagefläche (5) umläuft.
7. Plakatwand nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Schleppsystem
(8) an den beiden Außenseiten der Anlagefläche (5) verlaufende Förderorgane (9) mit
Halteorganen (10) für das Plakat (1) umfaßt, wobei das Schleppsystem (8) mindestens
ein weiteres Förderorgan (9) im Bereich zwischen den beiden äußeren Förderorganen
(9), im Falle eines einzigen weiteren Förderorgans (9) vorzugsweise mittig der Anlagefläche
(5), umfaßt.
8. Plakatwand nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderorgane (9)
die Anlagefläche (5) insgesamt umlaufen oder daß die Förderorgane (9) die Anlagefläche
(5) im Bereich des oberen und/oder unteren Endes durchstoßen und die Anlagefläche
(5) weitestgehend umlaufen.
9. Plakatwand nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderorgan (9)
als Fördergurt, Förderband, Förderriemen, Förderkette oder dgl. ausgeführt ist.
10. Plakatwand nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteorgane
(10) als nach oben gerichtete, durchgehende Hakenleiste ausgeführt sind, die zum Eingriff
in eine entsprechend ausgebildete, entgegengerichtete Hakenleiste (11) am freien Ende
des Plakats (1) dient oder daß die Halteorgane (10) als nach oben gerichtete, in entsprechende
Eingriffsbereiche des Plakats (1) greifende Haken ausgeführt sind, wobei die Haken
ggf. auf einer sich orthogonal zu den Förderorganen (9) über die Breite der Anlagefläche
(5) hinweg erstreckenden, mit den Förderorganen (9) fest verbundenen Leiste angeordnet
sind.
11. Plakatwand nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingriffsbereiche des
Plakats (1) in einer am freien Ende des Plakats (1) befestigten Mitnehmerleiste ausgebildet
sind.
12. Plakatwand nach einem der Ansprüche 1 bis.9, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteorgane
(10) und entsprechende Eingriffsbereiche am freien Ende des Plakats (1) im Sinne einer
Nadelfilzverbindung ausgeführt sind.
13. Plakatwand nach einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderorgane
(9) über im Bereich des oberen und unteren Endes der Anlagefläche (5) angeordnete,
jeweils über eine Welle (12) miteinander drehfest verbundene Umlenkrollen (13), Walzen,
Räder, Keilscheiben, Ritzel oder dgl. geführt und durch Antrieb der unteren oder oberen
Umlenkrollen (13), vorzugsweise der unteren Umlenkrollen (13), zur umlaufenden Bewegung
antreibbar sind.
14. Plakatwand nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren oder oberen Umlenkrollen
(13) über eine vorzugsweise von der Seite her in die äußere Umlenkrolle (13) oder
die Welle (12) einsteckbare Handkurbel (14) antreibbar sind oder daß die unteren oder
oberen Umlenkrollen (13) über einen vorzugsweise von der Seite her in die jeweils
äußere Umlenkrolle (13) oder in die Welle (12) einsteckbaren Akku-Handschrauber oder
dgl. antreibbar sind.
15. Plakatwand nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar
unterhalb der Anlagefläche (5) eine Aufnahme (15) für eine Kassette (2) vorgesehen
ist, so daß die freie Kante des Plakats (16) bzw. dessen Eingriffsbereiche von den
in der unteren Position befindlichen Halteorganen (10) erfaßbar ist bzw. sind, wobei
die Aufnahme (15) als vorzugsweise abschließbares Kassettenfach ausgeführt ist.
1. Poster backing (1) for mounting or fixing a poster, in particular a poster which can
be drawn out of a cartridge (2), having a holding device (3) which holds and fixes
the poster, the holding device (3) having a contact face (5) which is at least slightly
curved in the direction towards the visible side (4) of the poster (1), characterised
in that the contact face (5) is used to ensure the poster (1) is in full contact and
the contact face (5) is curved parallel with the upper and lower edge thereof in the
sense of a horizontally arranged generated surface of a cylinder, and in that there
is provided a drawing system (8) which runs round, at least to a large extent, the
contact face (5) in a vertical direction and which serves to draw up and also to clamp
the poster (1).
2. Poster backing according to claim 1, characterised in that the contact face (5) is
formed by a plate (5) which is curved in the direction towards the visible side (4)
and which is held by a frame (6), a stand, a support, or the like.
3. Poster backing according to claim 2, characterised in that the plate (5) is composed
of wood, metal, glass or, preferably, of a transparent plastics material, in particular
Plexiglas.
4. Poster backing according to any one of claims 1 to 3, characterised in that there
is provided a cover (7) which is curved in accordance with the contact face (5) and
which can be positioned on the poster (1), which lies against the contact face (5)
or which is fixed onto the contact face (5), and which is at least substantially transparent,
and in that the cover (7) is composed of Plexiglas.
5. Poster backing according to any one of claims 1 to 4, characterised in that there
is provided a transparent cover (7) which is resiliently bendable and which can be
fixed over the poster (1), and in that the cover (7) is composed of Plexiglas.
6. Poster backing according to any one of claims 1 to 5, characterised in that the drawing
system (8) comprises a conveying member (9), which covers the contact face (5) at
least to a large extent and which runs round the contact face (5), in the manner of
a cloth, a film, or the like, having holding members (10) for the poster (1), the
conveying member (9) running round the contact face (5) by means of redirecting rollers
which extend horizontally in the region of the upper end and the lower end of the
contact face (5).
7. Poster backing according to any one of claims 1 to 6, characterised in that the drawing
system (8) comprises conveying members (9), which extend at the two outer sides of
the contact face (5), having holding members (10) for the poster (1), the drawing
system (8) comprising at least one other conveying member (9) in the region between
the two outer conveying members (9) and, in the case of a single additional conveying
member (9), preferably in the centre of the contact face (5).
8. Poster backing according to claim 6 or 7, characterised in that the conveying members
(9) run all the way round the contact face (5), or in that the conveying members (9)
pass through the contact face (5) in the region of the upper and/or lower end and
run round the contact face (5) to an extremely large extent.
9. Poster backing according to claim 7 or 8, characterised in that the conveying member
(9) is in the form of a conveyor belt, conveyor band, conveyor strap, conveyor chain,
or the like.
10. Poster backing according to any one of claims 1 to 9, characterised in that the holding
members (10) are in the form of an upwardly directed, continuous hooked strip which
is used to engage in a correspondingly formed hooked strip (11), which is directed
in the opposite direction, at the free end of the poster (1), or in that the holding
members (10) are in the form of upwardly directed hooks which engage in corresponding
engagement regions of the poster (1), the hooks optionally being arranged on a strip
which extends orthogonally to the conveying members (9) beyond the width of the contact
face (5) and which is securely connected to the conveying members (9).
11. Poster backing according to claim 10, characterised in that the engagement regions
of the poster (1) are formed in a carrier strip which is attached to the free end
of the poster (1).
12. Poster backing according to any one of claims 1 to 9, characterised in that the holding
members (10) and corresponding engagement regions at the free end of the poster (1)
are formed in the manner of a needle-felt connection.
13. Poster backing according to any one of claims 6 to 12, characterised in that the conveying
members (9) are guided by means of redirecting rollers (13), cylinders, wheels, tapered
discs, pinion gears, or the like, which are arranged in the region of the upper and
lower end of the contact face (5) and which are each connected in a rotationally secure
manner to each other via a shaft (12), and can be driven for continuous movement by driving the lower or upper
redirecting rollers (13), preferably the lower redirecting rollers (13).
14. Poster backing according to claim 13, characterised in that the lower or upper redirecting
rollers (13) can be driven via a hand crank (14), which can be pushed, preferably from the side, into the outer
redirecting roller (13) or the shaft (12), or in that the lower or upper redirecting
rollers (13) can be driven via a storage battery hand winder, or the like, which can be pushed, preferably from
the side, into the respective outer redirecting roller (13) or into the shaft (12).
15. Poster backing according to any one of claims 1 to 14, characterised in that a receiving
element (15) for a cartridge (2) is provided immediately below the contact face (5)
so that the free edge of the poster (16) or the engagement regions thereof can be
gripped by the holding members (10) which are located in the lower position, the receiving
element (15) being in the form of a preferably closable cartridge compartment.
1. Support d'affiche (1) pour extraire ou respectivement tendre une affiche, en particulier
une affiche pouvant être extraite d'une cassette (2), avec un dispositif de maintien
(3) maintenant et serrant l'affiche, le dispositif de maintien (3) présentant une
surface d'appui (5) au moins faiblement courbée en direction de la face visible (4)
de l'affiche (1),
caractérisé en ce que la surface d'appui (5) sert à l'appui complet de l'affiche (1)
et est courbée, parallèlement à ses arêtes supérieure et inférieure, sous forme d'une
surface d'enveloppe cylindrique et en ce qu'est prévu un système d'entraînement (8)
circulant au moins largement en direction verticale autour de la surface d'appui (5),
servant à extraire et donc également à tirer l'affiche (1).
2. Support d'affiche selon la revendication 1,
caractérisé en ce que la surface d'appui (5) est formée par une plaque (5) maintenue
par un cadre (6), un support, un bâti ou similaire et courbée en direction de la face
visible (4).
3. Support d'affiche selon la revendication 2,
caractérisé en ce que la plaque (5) est constituée de bois, de métal, de verre ou
de préférence d'une matière synthétique transparente, en particulier de plexiglas.
4. Support d'affiche selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce qu'est prévu un couvercle (7) au moins largement transparent, courbé
en correspondance de la surface d'appui (5), sur lequel peut être posée l'affiche
(1) en appui sur la surface d'appui (5) ou respectivement tendue sur la surface d'appui
(5) et en ce que le couvercle (7) est constitué de plexiglas.
5. Support d'affiche selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce qu'est prévu un couvercle (7) transparent, flexible élastiquement
et pouvant être tendu au-dessus de l'affiche (1) et en ce que le couvercle (7) est
constitué de plexiglas.
6. Support d'affiche selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que le système d'entraînement (8) comprend un organe de transport
(9) recouvrant au moins largement la surface d'appui (5), circulant autour de la surface
d'appui (5), sous forme d'une étoffe, d'une feuille ou similaire, avec des organes
de maintien (10) pour l'affiche (1), l'organe de transport (9) circulant autour de
la surface d'appui (5) sur des rouleaux de renvoi s'étendant horizontalement au-dessus
de la zone de l'extrémité supérieure et de l'extrémité inférieure de la surface d'appui
(5).
7. Support d'affiche selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que le système d'entraînement (8) comprend des organes de transport
(9), s'étendant aux deux extrémités extérieures de la surface d'appui (5), avec des
organes de maintien (10) pour l'affiche (1), le système d'entraînement (8) comprenant
au moins un organe de transport (9) supplémentaire dans la zone entre les deux organes
de transport (9) extérieurs, au milieu de la surface d'appui (5) dans le cas d'un
unique organe de transport (9) supplémentaire.
8. Support d'affiche selon la revendication 6 ou 7,
caractérisé en ce que les organes de transport (9) circulent ensemble autour de la
surface d'appui (5) ou bien que les organes de transport (9) traversent la surface
d'appui (5) dans la zone des extrémités supérieure et/ou inférieure et circulent le
plus largement autour de la surface d'appui (5).
9. Support d'affiche selon la revendication 7 ou 8,
caractérisé en ce que l'organe de transport (9) est réalisé sous forme de sangle transporteuse,
de bande transporteuse, de courroie transporteuse, de chaîne transporteuse ou similaire.
10. Support d'affiche selon l'une des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce que les organes de maintien (10) sont réalisés sous forme d'une
nervure à crochet continue dirigée vers le haut qui sert à la prise dans une nervure
à crochet (11) réalisée en correspondance, dirigée en sens contraire, à l'extrémité
libre de l'affiche (1) ou bien que les organes de maintien (10) sont réalisés sous
forme de crochets dirigés vers le haut, en prise dans des zones de prise correspondantes
de l'affiche (1), les crochets étant disposés le cas échéant sur une baguette fixée
sur les organes de transport (9) et s'étendant orthogonalement aux organes de transport
(9) sur la largeur de la surface d'appui (5) en s'en écartant.
11. Support d'affiche selon la revendication 10,
caractérisé en ce que les zones de prise de l'affiche (1) sont formées dans une baguette
d'entraînement fixée à l'extrémité libre de l'affiche (1).
12. Support d'affiche selon l'une des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce que les organes de maintien (10) et des zones de prise correspondantes
à l'extrémité libre de l'affiche (1) sont réalisées sous forme d'une liaison par feutre
aiguilleté.
13. Support d'affiche selon l'une des revendications 6 à 12,
caractérisé en ce que les organes de transport (9) sont guidés sur des rouleaux de
renvoi (13), des cylindres, des roues, des disques coniques, des pignons ou similaire
disposés dans la zone des extrémités supérieure et inférieure de la surface d'appui
(5), reliés respectivement les uns aux autres fixes en rotation par un arbre (12)
et peuvent être entraînés en déplacement rotatif par un entraînement des rouleaux
de renvoi (13) inférieurs et supérieurs, de préférence des rouleaux de renvoi (13)
inférieurs.
14. Support d'affiche selon la revendication 13,
caractérisé en ce que les rouleaux de renvoi (13) inférieurs ou supérieurs peuvent
être entraînés par une manivelle (14) de préférence pouvant être enfoncée de côté
dans le rouleau de renvoi (13) extérieur ou l'arbre (12) ou bien que les rouleaux
de renvoi (13) inférieurs ou supérieurs peuvent être entraînés par un tournevis à
pile ou similaire pouvant être enfoncé de côté dans le rouleau de renvoi (13) extérieur
respectif ou dans l'arbre (12).
15. Support d'affiche selon l'une des revendications 1 à 14,
caractérisé en ce qu'est prévu, immédiatement au-dessous de la surface d'appui (5),
un logement (15) pour une cassette (2) de telle manière que l'arête libre de l'affiche
(16) ou respectivement ses zones de prise peut ou respectivement peuvent être saisie(s)
par les organes de maintien (10) se trouvant en position inférieure, le logement (15)
étant réalisé de préférence sous forme de tablette à cassette verrouillable.