[0001] Die Erfindung betrifft eine Beleuchtungsvorrichtung für Fahrzeuge mit einem Lichtleiter,
der das von einer Lichtquelle ausgesandte Licht in einen Auskoppelraum des Fahrzeugs
führt, mit mindestens einem in dem Auskoppelraum und mit einem Ende des Lichtleiters
gekoppelten Lichtauskoppelelement, das das Licht entsprechend einer vorgegebenen Lichtverteilung
in die Umgebung abstrahlt.
[0002] Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Beleuchten eines Auskoppelraumes
eines Fahrzeuges, wobei das Licht von einer Lichtquelle mittels eines Lichtleiters
zu einem in einem Auskoppelraum angeordneten Lichtauskoppelelement übertragen wird
zur Auskopplung des Lichtes entsprechend einer vorgegebenen Lichtverteilung.
[0003] Aus der EP 0 678 699 B1 ist eine Beleuchtungsvorrichtung für Fahrzeuge bekannt, die
zur Erzeugung einer vorgegebenen Lichtverteilung, beispielsweise einer Abblendlicht-,
Fernlicht- oder Nebellichtfunktion, entsprechend geformte Lichtauskoppelelemente aufweist,
die im Randbereich einer Fahrzeugaußenhaut angeordnet sind. Das Lichtauskoppelelement
ist mit einem Lichtleiter verbunden, an dessen anderem Ende von einer Lichtquelle
erzeugtes Licht eingekoppelt und mittels des Lichtleiters zu dem Lichtauskoppelelement
übertragen wird. Ein solches Beleuchtungssystem ermöglicht ein platzsparendes Auskoppeln
des Lichtes, weil die Kontur der Karosserieöffnung an die Kontur des Lichtauskoppelelementes
angepaßt sein kann. Alternativ kann es jedoch auch vorgesehen sein, alle notwendigen
Lichtauskoppelelemente nach Art eines Scheinwerfers in einem gemeinsamen Auskoppelraum
anzuordnen. Sinnvollerweise ist dieser Auskoppelraum mit einer vorzugsweise transparenten
Abdeckscheibe abgedeckt.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Beleuchtungsvorrichtung für Fahrzeuge
derart weiterzubilden, dass ein variables optisches Erscheinungsbild des Lichtauskoppelelementes
bzw. des Auskoppelraums ermöglicht wird.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäße Beleuchtungsvorrichtung in Verbindung
mit dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 dadurch gekennzeichnet, dass eine Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung
zur Beleuchtung des Auskoppelraumes und/oder des Lichtauskoppelelementes in den Auskoppelraum
integriert ist.
[0006] Der besondere Vorteil der erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung besteht darin,
dass platzsparend in dem Auskoppelraum eine Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung
vorgesehen ist, die entsprechend designtechnischen Vorgaben eine Beleuchtung von Teilen
oder der Gesamtheit des Auskoppelraums ermöglicht. Somit erhält der Auskoppelraum
und/oder ein Lichtauskoppelelement einen ästhetisch ansprechenden Eindruck. Beispielsweise
kann die Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung derart ausgebildet sein, dass eine
homogene Ausleuchtung des Auskoppelraums gewährleistet ist. Zum anderen kann die Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung
auch dazu dienen, das Erscheinungsbild, insbesondere die Kontur einzelner Komponenten
wie beispielsweise des Lichtauskoppelelementes optisch hervorzuheben.
[0007] Grundgedanke der Erfindung ist es, mit lichttechnischen Mitteln zusätzlich zu der
eigentlichen Lichtfunktion des in dem Auskoppelraum angeordneten Lichtauskoppelelements
eine Ausleuchtung des Auskoppelraums selbst zu erzielen. Die Ausleuchtung kann zum
einen im ausgeschalteten Zustand des Lichtauskoppelelements erfolgen, wobei eine lichttechnische
"Inszenierung" des das Lichtauskoppelelement tragenden Auskoppelraums verwirklicht
wird. Zum anderen kann die Ausleuchtung im eingeschalteten Zustand eines oder mehrerer
Lichtauskoppelelemente erfolgen, wobei insbesondere bei Anordnung der Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung
in einem Randbereich des Auskoppelraums eine Umfeldaufhellung desselben eintritt,
die sich günstig auf das subjektive Sehempfinden bzw. -wahrnehmung eines entgegenkommenden
Verkehrsteilnehmers auswirkt. Die Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung trägt somit
zur Homogenisierung des mittels der Lichtauskoppelelemente ausgesandten Lichtes bei.
[0008] Nach einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung
ist eine Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung in einem Randbereich eines Lichtauskoppelelementes
angeordnet. Dieser Randbereich ist für die vorgegebene und durch das Lichtauskoppelelement
erzeugte Lichtfunktion nicht optisch wirksam, so dass die Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung
platzsparend angeordnet werden kann.
[0009] Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung
weist diese eine Zusatzlichtquelle und/oder ein mit einem Zusatzlichtleiter gekoppeltes
Zusatzlicht-Auskoppelelement auf, die jeweils mit dem Lichtauskoppelelement optisch
gekoppelt sind. Die Zusatzlichtquelle und/oder das Zusatzlicht-Auskoppelelement können
selbst optische Führungselemente aufweisen, die im Zusammenwirken mit der optisch
wirksamen Kontur des Lichtauskoppelelementes einen gewünschten optischen Effekt erzielen.
Beispielsweise können die Zusatzlichtquelle und/oder das Zusatzlicht-Auskoppelelement
derart ausgerichtet sein, dass ein entsprechender optischer Effekt oberhalb einer
Hell/Dunkel-Grenze einer durch das Lichtauskoppelelement erzeugten Lichtverteilung
erzeugt wird. Hierdurch tritt eine verbesserte Wirkung der Umfeldaufhellung des Auskoppelraums
ein. Bei dieser Ausführungsform ist das Lichtauskoppelelement vorzugsweise mit einer
sphärischen Kontur an der Vorderseite versehen zur Erzeugung einer Abblendlichtfunktion.
[0010] Vorteilhaft kann für die Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung der optisch wirksame
Bereich eines Lichtauskoppelelementes genutzt werden, um in ästhetischer Hinsicht
eine erhöhte Brillanz des Lichtauskoppelelementes zu erreichen. Das von Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung
ausgesandte Licht wird durch das Lichtauskoppelelement geleitet bzw. totalreflekiert,
so dass es im wesentlichen an der Vorderseite des Lichtauskoppelelementes austreten
kann. Durch Einfärbung des Zusatzlicht-Auskoppelelementes bzw. durch Bereitstellen
einer farbigen Zusatzlichtquelle kann das Lichtauskoppelelement bzw. der Auskoppelraum
ein farbiges Erscheinungsbild erhalten.
[0011] Vorteilhaft kann durch Ausbildung der Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung als aktive
Leuchtmittel (Zusatzlichtquelle etc.) eine variable und von der Form des Lichtauskoppelelementes
unabhängige Ausleuchtung des Auskoppelraums gewährleistet werden. Das "Zusatzlicht"
kann gezielt zur Ausleuchtung eines gewünschten Raumbereiches eingesetzt werden.
[0012] Nach einer Weiterbildung der Erfindung können zusätzlich innerhalb des Auskoppelraums
Zusatzlichtleitelemente angeordnet sein, die mit dem Lichtauskoppelelement und/oder
mit der Zusatzlichtquelle bzw. dem Zusatzlicht-Auskoppelelement verbunden ist. Das
Zusatzlichtleitelement ermöglicht eine Verteilung des "Zusatzlichtes" innerhalb des
Auskoppelraumes, so dass eine homogene Ausleuchtung des Auskoppelraumes bzw. eine
homogenes Erscheinungsbild des Auskoppelraumes gewährleistet ist. Vorzugsweise ist
das Zusatzlichtleitelement als transparente Trägerplatte ausgebildet, der zusätzlich
eine Haltefunktion für das Lichtauskoppelelement bzw. der Zusatzlichtquelle und/oder
des Zusatzlicht-Auskoppelelementes zukommt.
[0013] Nach einer zweiten Kategorie von Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung
können Mittel vorgesehen sein, um ausschließlich unter Nutzung eines aus der Umgebung
in den Auskoppelraum eintretenden Fremdlichtes das Erscheinungsbild des Lichtauskoppelelementes
bzw. des Auskoppelraumes in einer gewünschten Weise zu verändern.
[0014] Nach einer ersten Ausführungsform kann ein Randabschnitt des Lichtauskoppelelementes
mit einer Beschichtung versehen sein, die auf die innerhalb des Lichtauskoppelelementes
vagabundierenden Lichtstrahlen eine reflektierende Wirkung haben. Bei Anordnung der
Beschichtung an einer Rückseite des Lichtauskoppelelementes kann hierdurch eine Aufhellung
bzw. eine erhöhte Brillanz des Lichtauskoppelelementes erzielt werden. Bei Verwendung
einer farbigen Beschichtung kann das Lichtauskoppelelement einen entsprechenden Farbcharakter
erhalten.
[0015] Nach einer weiteren Variante der Erfindung ist die Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung
als ein Fremdlichtsammler ausgebildet, der sich innerhalb oder außerhalb des Lichtauskoppelelementes
erstreckt und der das von der Umgebung in den Auskoppelraum bzw. in das Lichtauskoppelelement
eintretende Fremdlicht sammelt und gezielt unter Bildung von einer Totalreflexion
und/oder Brechung in Richtung der Vorderseite des Lichtauskoppelelementes führt. Bei
der in das Lichtauskoppelelement integrierten Ausführungsform des Fremdlichtsammlers
kann vorteilhaft ein für die eigentliche Lichtfunktion wirksamer Bereich des Lichtauskoppelelementes
genutzt werden zur Sammlung und gezielten Auskopplung des Fremdlichtes. Bei einer
sich von dem Lichtauskoppelelement abragenden Ausführungsform des Fremdlichtsammlers
kann ein größerer Anteil des Fremdlichtes erfaßt und zur optischen Hervorhebung des
Lichtauskoppelelementes eingesetzt werden.
[0016] Nach einer weiteren Variante der Erfindung wird die Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung
durch eine Einfärbung in einem für die Lichtfunktion optisch nicht wirksamen Bereich
des Lichtauskoppelelementes gebildet. Hierdurch kann auf besonders einfache Weise
eine farbliche Betonung des Lichtauskoppelelementes erzielt werden.
[0017] Weitere Vorteile der erfindungsgemäßen Vorrichtung ergeben sich aus den weiteren
Unteransprüchen.
[0018] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es ferner, ein Verfahren zum Beleuchten eines
Auskoppelraumes eines Fahrzeuges anzugeben, das auf einfache und zuverlässige Weise
eine optische Hervorhebung des Auskoppelraumes ermöglicht.
[0019] Zur Lösung dieser Aufgabe ist das erfindungsgemäße Verfahren in Verbindung mit dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 23 dadurch gekennzeichnet, dass eine im Auskoppelraum
angeordnete Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung unabhängig von der Aktivierung des
Lichtauskoppelelementes eingeschaltet wird zur Umfeld- und/oder Hintergrundbeleuchtung
des Auskoppelraums.
[0020] Der besondere Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, dass durch
das Vorsehen einer zusätzlichen Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung, die unabhängig
von Lichtauskoppelelementen angesteuert wird, zum einen eine Variabilität in der ästhetischen
Gestaltung des Auskoppelraums geschaffen wird. Zum anderen kann die Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung
eine Umfeldaufhellung bewirken, die sich bei Addition zu der die Lichtfunktion bewirkenden
Lichtstrahlung des Lichtauskoppelelements günstig im Sinne einer Verminderung des
durch die Lichtstrahlung vermittelten konzentrierten Gesamteindrucks auf das menschliche
Auge auswirkt.
[0021] Nach einer Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist eine Kopplung der Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung
mit dem Inbetriebsetzvorgang des Fahrzeuges vorgesehen, so dass eine kontinuierliche
und ununterbrochene Beleuchtung des Auskoppelraumes gewährleistet ist. Das Einschalten
der Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung kann beispielsweise gleichzeitig mit dem
Betätigen des Zündschlosses erfolgen, so dass das Einschalten der Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung
selbsttätig und mit geringem Aufwand erfolgen kann. Somit wird die Erkennbarkeit des
Fahrzeugs für entgegenkommende Verkehrsteilnehmer und damit die Verkehrssicherheit
erhöht.
[0022] Das von der Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung ausgesandte Licht kann diffus oder
gezielt in eine vorgegebene Richtung abgestrahlt werden, wobei vorzugsweise die Lichtstärke
oder die Leuchtdichte wesentlich geringer ist als die Lichtstärke bzw. die Leuchtdichte
des durch das Lichtauskoppelelement ausgesandten Lichtes.
[0023] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher
erläutert.
[0024] Es zeigen:
- Figur 1
- einen schematischen Vertikalschnitt durch eine erfindungsgemäße Beleuchtungsvorrichtung,
- Figur 2
- einen schematischen Längsschnitt durch eine Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung
der Beleuchtungsvorrichtung nach einem ersten Ausführungsbeispiel,
- Figur 3
- ein schematischer Längsschnitt durch eine Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung nach
einem zweiten Ausführungsbeispiel,
- Figur 4
- ein schematischer Längsschnitt durch eine Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung nach
einem dritten Ausführungsbeispiel,
- Figur 5
- ein schematischer Längsschnitt durch eine Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung nach
einem vierten Ausführungsbeispiel,
- Figur 6
- ein schematischer Längsschnitt durch eine Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung nach
einem fünften Ausführungsbeispiel,
- Figur 7
- ein schematischer Längsschnitt durch eine Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung nach
einem sechsten Ausführungsbeispiel,
- Figur 8
- ein schematischer Längsschnitt durch eine Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung nach
einem siebten Ausführungsbeispiel und
- Figur 9
- ein schematischer Längsschnitt durch eine Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung nach
einem achten Ausführungsbeispiel.
[0025] Figur 1 zeigt schematisch eine Beleuchtungsvorrichtung 1 für Kraftfahrzeuge, die
im wesentlichen ein oder mehrere in einem Auskoppelraum 2 angeordnete Lichtauskoppelelemente
3, den Lichtauskoppelelementen 3 zugeordnete Lichtleiter 4 sowie entfernt von dem
Auskoppelraum 2 angeordnete Lichtquellen 5 aufweist.
[0026] Die Lichtquellen 5 sind vorzugsweise in einem Motorraum des Kraftfahrzeuges angeordnet.
Sie können als Glühlampen ausgebildet sein und mittels einer nicht dargestellten Lichteinkoppeleinrichtung
mit einem dem Lichtauskoppelelement 3 abgewandten Ende des Lichtleiters 4 gekoppelt
sein. Der Lichtleiter 4 besteht vorzugsweise aus einem Glasmaterial und leitet das
von der Lichtquelle 5 ausgesandte Licht zu dem jeweiligen Lichtauskoppelelement 3.
[0027] Ein Lichtauskoppelelement 3' kann zur Bildung einer Abblendlichtfunktion eine kegelstumpfförmige
Kontur aufweisen, wobei eine Lichtaustrittsfläche 6' sphärisch ausgebildet ist. Ein
weiteres Lichtauskoppelelement 3'' kann zur Bildung einer Nebellichtfunktion im Querschnitt
rechteckförmig ausgebildet sein, wobei eine Lichtaustrittsfläche 6'' in vertikaler
Richtung bogenförmig ausgebildet ist.
[0028] Die Lichtauskoppelelemente 3 liegen mit einer Rückseite 7 an einer transparenten
Trägerplatte 8 an. Zur Ankopplung der Lichtleiter 4 an die Rückseite 7 der Lichtauskoppelelemente
3 weist die Trägerplatte 8 eine Öffnung auf, in die das dem Lichtauskoppelelement
3 zugewandte Ende des Lichtleiters 4 eingreift und mit demselben lösbar verbunden
ist. Die Trägerplatte 8 erstreckt sich im wesentlichen vertikal zwischen Wandungen
9 eines topfförmigen Gehäuses 10. Das Gehäuse 10 ist in einer Karosserieöffnung des
Kraftfahrzeuges eingesetzt und durch eine den Rand der Karosserieöffnung bzw. des
Gehäuses 10 abdeckenden transparenten Abdeckscheibe 11 verschlossen.
[0029] Zur Ausleuchtung des Auskoppelraumes 2 bzw. der Lichtauskoppelelemente 3 ist eine
Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung 12 in dem Auskoppelraum 2 vorgesehen, deren
unterschiedliche Varianten im folgenden beschrieben werden. Die Beschreibung der Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung
12 erfolgt beispielhaft in Verbindung mit einem Lichtauskoppelelement 3'' mit einer
Nebellichtfunktion.
[0030] In Figur 2 ist die Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung 12 als Zusatzlichtquelle
13 ausgebildet, die in einem Randabschnitt 14 des Lichtauskoppelelementes 3 angeordnet
ist. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind mehrere Zusatzlichtquellen 13', 13'',
die als Leuchtdioden ausgebildet sind. angeordnet. Ein erstes Paar von Zusatzlichtquellen
13' ist in einem seitlichen Randabschnitt 14' des Lichtauskoppelelementes 3 angeordnet,
wobei die Zusatzlichtquellen 13' jeweils gegenüberliegend zueinander in einer Ausnehmung
15 des Lichtauskoppelelementes 3'' eingefaßt sind. Die Zusatzlichtquellen 13' sind
quer zur Längsachse des Lichtauskoppelelementes 3'' orientiert und strahlen das Licht
jeweils in das Lichtauskoppelelement 3'' ab.
[0031] In einem rückwärtigen Randabschnitt 14'' des Lichtauskoppelelementes 3'' ist ein
weiteres Paar von Zusatzlichtquellen 13'' angeordnet, wobei die Zusatzlichtquellen
13'' an gegenüberliegenden Seiten zur Rückseite 7 hin orientiert sind. Damit das von
den Zusatzlichtquellen 13' ' ausgesandte Licht in Richtung der optischen Achse des
Lichtauskoppelelementes 3'' reflektiert wird, kann es vorgesehen sein, dass die Rückseite
7 des Lichtauskoppelelementes 3'' an einem äußeren Rand eine Abrundung 16 aufweist,
die verspiegelt ausgebildet ist. Alternativ kann das von den Zusatzlichtquellen 13''
ausgesandte Licht auch durch geeignete Strukturierung der Trägerplatte 8 aufgenommen
und weitergeleitet werden zur Auskopplung an einer gewünschten Stelle innerhalb des
Auskoppelraumes 2.
[0032] Die Zusatzlichtquellen 13', 13'' sind mittels nicht dargestellter elektrischer Anschlußleitungen
mit einer elektrischen Energieversorgungseinrichtung verbunden. Sie können mit Inbetriebsetzen
des Kraftfahrzeugs, vorzugsweise mit Betätigen des Zündschlosses aktiviert werden,
so dass während der Fahrt des Fahrzeuges eine andauernde Be- bzw. Ausleuchtung des
Auskoppelraumes 2 und/oder des Lichtauskoppelelementes 3'' gewährleistet ist. Erst
bei Einschalten einer Lichtfunktion, bei der Lichtstrahlen 17 aus dem Lichtleiter
4 austreten und durch das Lichtauskoppelelement 3'' ausgekoppelt werden, tritt das
von den Zusatzlichtquellen 13', 13'' ausgesandte Licht 18 aufgrund der geringeren
Intensität zurück, so dass gegebenenfalls mit Einschalten der Lichtfunktion ein Abschalten
der durch die Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung 12 bewirkten Ausleuchtfunktion
erfolgen kann.
[0033] Die Zusatzlichtquellen 13', 13'' befinden sich in einem solchen Bereich des Lichtauskoppelelementes
3'', der für die eigentliche Lichtfunktion optisch nicht wirksam ist. Dieser Bereich
befindet sich in einem der Rückseite 7 nahen und in einem der optischen Achse des
Lichtauskoppelelementes 3'' fernen Bereich. Vorzugsweise sind die Zusatzlichtquellen
13', 13'' derart zu dem Lichtauskoppelelement 3'' ausgerichtet, dass unter Einbindung
der Form des Lichtauskoppelelementes 3'' eine gezielte Führung und Auskopplung des
Lichtes 18 ermöglicht wird. Das so erzeugte Lichtbündel der Ausleuchtfunktion kann
diffus oder konvergent aus einer Vorderseite 19 des Lichtauskoppelelementes 3'' austreten.
[0034] Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel gemäß Figur 3 ist eine Zusatzlichtquelle
20 in einem Spritzteil 21 integriert, das in einem äußeren Randbereich der Rückseite
7 des Lichtauskoppelelementes 3'' mit demselben befestigt ist und somit Absätze des
Lichtauskoppelelementes 3' ' bildet. Das Spritzteil 21 kann an einer Vorderseite ein
Optikteil mit einer-Struktur aufweisen, so dass das von der Zusatzlichtquelle 20 ausgesandte
Licht 22 gerichtet in das Lichtauskoppelelement 3'' eingekoppelt wird.
[0035] Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel gemäß Figur 4 kann an der Rückseite 7 des
Lichtauskoppelelementes 3' ' eine elektrolumineszierende Folie 23 flächig aufgebracht
sein, die über nicht dargestellte Anschlußleitungen mit elektrischer Energie versorgt
wird. Hierdurch wird ermöglicht, dass in das transparente Lichtauskoppelelement 3''
eine vorgegebene Farbe eingeprägt wird, so dass das Lichtauskoppelelement 3'' von
außen in einer bestimmten Farbe und Lichtintensität erscheint. Vorzugsweise ist die
gesamte Rückseite 7 des Lichtauskoppelelementes 3'' mit Ausnahme des Anschlusses für
den Lichtleiter 4 mit einer solchen Folie 23 versehen.
[0036] Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel gemäß Figur 5 ist an einer Randfläche des
Lichtauskoppelelementes 3 das Ende eines Zusatzlichtleiters 24 befestigt, der mit
einer nicht dargestellten Zusatzlichtquelle verbunden ist. Die Zusatzlichtquelle kann
- wie die Lichtquelle 5 für die Lichtfunktion - entfernt in einem Motorraum angeordnet
sein. Zur besseren Ausleuchtung des Lichtauskoppelelementes 3'' sind an gegenüberliegenden
Seiten desselben an dem seitlichen Randabschnitt 14' und an der Rückseite 7 jeweils
ein Zusatzlichtleiter 24 vorgesehen, wobei der quer zur optischen Achse des Lichtauskoppelelementes
3'' orientierte Zusatzlichtleiter 24 im wesentlichen zur Ausleuchtung in vertikaler
Richtung und der parallel zu dem Lichtauskoppelelement 3'' orientierte Zusatzlichtleiter
24 im wesentlichen zur horizontalen Ausleuchtung des Lichtauskoppelelementes 3'' dient.
[0037] Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung gemäß Figur 6 ist die Rückseite
7 des Lichtauskoppelelementes 3 mit einer Beschichtung 25 versehen, so dass das aus
der Umgebung in das Lichtauskoppelelement 3 eintretende und in demselben vagabundierende
Fremdlicht reflektiert und zurück in Richtung der Vorderseite 19 geleitet wird. Die
Beschichtung kann als Folie oder Bedampfungsschicht ausgebildet sein und bewirkt eine
Aufhellung des Lichtauskoppelelementes 3'', gegebenenfalls unter Erzeugung eines Farbeindrucks
für einen Betrachter.
[0038] Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel gemäß Figur 7 ist ein Fremdlichtsammler 26
in einem rückseitigen Randbereich des Lichtauskoppelelementes 3 angeordnet. Der Fremdlichtsammler
26 weist eine Materialstärke von 5 bis 50 mm auf und erstreckt sich im wesentlichen
von einem mittleren Einkoppelbereich 27 des Lichtleiters 4 zu einem äußeren Randbereich.
Eine radial nach innen weisende Fläche des Fremdlichtsammlers 26 ist als Schrägfläche
28 ausgebildet, so dass das in dem Fremdlichtsammler 26 geführte Licht homogen in
Richtung der Vorderseite 19 des Lichtauskoppelelementes 3'' ausgekoppelt wird. Der
Fremdlichtsammler 26 ist Bestandteil des Lichtauskoppelelementes 3' ' und wird herstellungstechnisch
zusammen mit dem Lichtauskoppelelement 3'' gefertigt; er unterscheidet sich lediglich
durch das Material.
[0039] Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung gemäß Figur 8 ist ein Fremdlichtsammler
29 vorgesehen, der außerhalb des Lichtauskoppelelementes 3'' angeordnet ist und mit
einem Fremdlicht-Auskoppelelement 30 an der Rückseite 7 des Lichtauskoppelelementes
3'' befestigt ist. Der Fremdlichtsammler 29 erstreckt sich von dem Lichtleiter 4 nahen
Bereich in seitlicher Richtung nach außen unter Ausbildung eines Fremdlicht-Einkoppelelementes
31, das über den seitlichen Randabschnitt (flanschförmiger Ansatz) des Lichtauskoppelelementes
3'' hinausragt. Durch diese Maßnahme wird insbesondere ermöglicht, dass von der Umgebung
eintretendes direktes Fremdlicht aufgenommen werden und zum Lichtauskoppelelement
3'' geführt werden kann zur Aus- bzw. Beleuchtung desselben.
[0040] Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung gemäß Figur 9 ist die Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung
durch eine Einfärbung 32 des Lichtauskoppelelementes 3' ' gebildet. Diese Einfärbung
32 umfaßt einen für die Lichtfunktion des Lichtauskoppelelementes 3'' optisch nicht
wirksamen Bereich desselben, so dass im Zusammenwirken mit dem Fremdlicht das Lichtauskoppelelement
3' ' einen farbigen Eindruck erhält, beispielsweise je nach Einfärbung einen rötlichen,
grünlichen oder bläulichen Farbcharakter erhält. Der Bereich der Einfärbung 32 erstreckt
sich in einem seitlichen Randbereich des Lichtauskoppelelementes 3'', der begrenzt
wird durch Grenzstrahlen 33 der durch den Lichtleiter 4 geleiteten Lichtstrahlen,
die im erheblichen Maße noch zur Erzeugung der eigentlichen Lichtfunktion beitragen.
Die Einfärbung 32 begrenzt somit einen lichtkegelförmigen zentralen Bereich des Lichtauskoppelelementes
3.
[0041] Alternativ können die oben beschriebenen Ausführungsformen der Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtungen
auch für eine Positionslichtfunktion verwendet werden. Das eigentlich für diese Lichtfunktion
vorgesehene Lichtauskoppelelement kann somit entfallen.
[0042] Wie bereits oben beschrieben, hat die Trägerplatte 8 neben der tragenden Funktion
auch eine lichttechnische Funktion. Sie kann als Zusatzlichtleitelement dazu dienen,
Fremdlicht oder zur Ausleuchtung eingespeistes Zusatzlicht aufzunehmen und in dem
Auskoppelraum 2 zu verteilen, so dass eine homogene Ausleuchtung desselben ermöglicht
wird. Vorzugsweise weist die Trägerplatte 8 eine Optikstruktur (Prismenstruktur) auf,
die eine Reflexion in Richtung der Abdeckscheibe 11 des Gehäuses 10 bewirkt.
1. Beleuchtungsvorrichtung für Fahrzeuge mit einem Lichtleiter, der das von einer Lichtquelle
ausgesandte Licht in einen Auskoppelraum des Fahrzeugs führt, mit mindestens einem
in dem Auskoppelraum und mit einem Ende des Lichtleiters gekoppelten Lichtauskoppelelement,
das das Licht entsprechend einer vorgegebenen Lichtverteilung in die Umgebung abstrahlt,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung (12) zur Beleuchtung
des Auskoppelraumes (2) und/oder des Lichtauskoppelelementes (3, 3', 3'') in den Auskoppelraum
(2) integriert ist.
2. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausköppelraum-Beleuchtungseinrichtung
(12) derart zu dem Lichtauskoppelelement (3, 3', 3'') ausgerichtet ist, dass das von
der Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung (12) ausgesandte Licht im wesentlichen in
Lichtausbreitungsrichtung des Lichtauskoppelelementes (3, 3', 3'') abgestrahlt wird.
3. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung
(12) derart zu dem Lichtauskoppelelement (3, 3', 3'') ausgerichtet ist, dass das von
der Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung ausgesandte Licht eine Lichtverteilung im
wesentlichen oberhalb der Hell/Dunkelgrenze einer durch das Lichtauskoppelelement
(3, 3', 3'') erzeugten Lichtverteilung erzeugt.
4. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung (12) im Bereich eines im Betriebszustand
des Lichtauskoppelelementes (3, 3', 3'') optisch nicht wirksamen Randabschnitts (14,
14', 14'') des Lichtauskoppelelementes (3, 3', 3'') angeordnet ist.
5. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass die Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung (12) im Bereich eines seitlichen und/oder
rückwärtigen Randabschnitts (14'') des Lichtauskoppelelementes (3, 3', 3'') angeordnet
ist.
6. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
dass die Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung (12) unabhängig von dem Betriebszustand
des Lichtauskoppelelementes (3, 3', 3'') aktivierbar ist und daß die Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung
(12) mindestens eine Zusatzlichtquelle (13, 20) und/oder ein mit einem Zusatzlichtleiter
gekoppeltes Zusatzlicht-Auskoppelelement (24) umfaßt.
7. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzlichtquelle
(13, 20) und/oder das Zusatzlicht-Auskoppelelement (24) in einer Ausnehmung (15) oder
an einer Randfläche des Lichtauskoppelelementes (3, 3', 3'') derart gelagert ist,
dass das von der Zusatzlichtquelle (13, 20) und/oder von dem Zusatzlicht-Auskoppelelement
(24) ausgesandte Licht (22) im Zusammenwirken mit mindestens einer optisch wirksamen
Randfläche (Vorderseite 19) des Lichtauskoppelelementes (3, 3', 3'') als diffuses
oder konvergentes Lichtbündel aus dem Lichtauskoppelelement (3, 3', 3'') austritt.
8. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzlichtquelle
(13, 20) und/oder das Zusatzlicht-Auskoppelelement (24) form- oder stoffschlüssig
mit dem Lichtauskoppelelement (3, 3', 3'') verbunden ist.
9. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
dass die Zusatzlichtquelle (20) in dem Randabschnitt des Lichtauskoppelelementes (3,
3', 3'') als Spritzteil gehalten ist.
10. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
dass der Zusatzlichtquelle (20) ein Optikteil vorgelagert ist und dass die Zusatzlichtquelle
(20) und das Optikteil in dem gemeinsamen Spritzteil (21) eingefaßt sind.
11. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
dass die Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung (12) eine Beschichtung (25) umfaßt,
die an einem rückseitigen Randabschnitt (7) des Lichtauskoppelelementes (3, 3', 3'')
angeordnet ist, derart, dass Licht von der Beschichtung (25) emittiert oder reflektiert
wird.
12. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung
als eine elektrolumineszierende Folie (23) ausgebildet ist, die über eine Anschlußleitung
mit einer elektrischen Energieversorgungseinrichtung verbindbar ist.
13. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung
als eine das aus der Umgebung in das Lichtauskoppelelement (3, 3', 3'') eintretende
Fremdlicht reflektierende Folie ausgebildet ist.
14. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die reflektierende
Folie eingefärbt ist.
15. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
dass die Beschichtung (25) auf den Randabschnitt (Rückseite 7) des Lichtauskoppelelementes
(3, 3', 3'') aufgedampft ist.
16. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
dass die Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung (12) einen Fremdlichtsammler (26, 29)
umfaßt, der im Bereich eines Randabschnitts (Rückseite 7) des Lichtauskoppelelementes
(3, 3', 3' ') angeordnet ist mit einem Fremdlicht-Einkoppelelement (31) zum Einkoppeln
des Fremdlichts und mit einem Fremdlicht-Auskoppelelement (30) zum Auskoppeln des
Fremdlichts in das Lichtauskoppelelement (3, 3', 3' ').
17. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Fremdlichtsammler
(26) im wesentlichen innerhalb und quer zu der optischen Achse des Lichtauskoppelelementes
(3, 3', 3'') unter Bildung zumindest eines Teils der Rückseite (7) desselben angeordnet
ist.
18. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Fremdlichtsammler
(29) im wesentlichen außerhalb des Lichtauskoppelelementes (3, 3', 3' ') an einer
Rückseite (7) desselben angeordnet ist, wobei das Fremdlicht-Einkoppelelement (31)
zumindest über den seitlichen Randabschnitt des Lichtauskoppelelementes (3, 3', 3'
') hinausragt und wobei das Fremdlicht-Auskoppelelement (30) mit einer Randfläche
(Rückseite 7) des Lichtauskoppelelementes (3, 3', 3'') verbunden ist.
19. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet,
dass die Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung (12) durch eine in einem für die Lichtfunktion
optisch nicht wirksamen Bereich des Lichtauskoppelelementes (3, 3', 3'') angeordnete
Einfärbung (32) gebildet ist.
20. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet,
dass die Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung (12) eine optische Trägerplatte (8)
umfaßt, die sich entlang der Rückseite (7) des Lichtauskoppelelementes (3, 3', 3'
') erstreckt und an der das Lichtauskoppelelement (3, 3', 3' ') und/oder die Zusatzlichtquelle
(20) und/oder das Zusatzlicht-Auskoppelelement (24) gehalten ist.
21. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatte
(8) transparent und/oder eingefärbt ausgebildet ist und/oder mit einer Optikstruktur
versehen ist.
22. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass die
Trägerplatte (8) kraft-und/oder formschlüssig an einer Wandung (9) eines den Auskoppelraum
(2) begrenzenden Gehäuses (10) gehalten ist.
23. Verfahren zum Beleuchten eines Auskoppelraumes eines Fahrzeuges, wobei das Licht von
einer Lichtquelle mittels eines Lichtleiters zu einem in einem Auskoppelraum angeordneten
Lichtauskoppelelement übertragen wird zur Auskopplung des Lichtes entsprechend einer
vorgegebenen Lichtverteilung, dadurch gekennzeichnet, dass eine im Auskoppelraum (2)
angeordnete Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung (12) unabhängig von der Aktivierung
des Lichtauskoppelelementes (3, 3', 3'') eingeschaltet wird zur Umfeld- und/oder Hintergrundbeleuchtung
des Auskoppelraums (2).
24. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung
(12) zugeordnete Lichtquelle (20) synchron zu einer dem Betrieb des Fahrzeuges ermöglichenden
zentralen elektrischen Anlage ein- und ausgeschaltet wird.
25. Verfahren nach Anspruch 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, dass von der Auskoppelraum-Beleuchtungseinrichtung
(12) ein Licht wesentlich geringerer Lichtstärke oder Leuchtdichte als von dem Lichtauskoppelelementes
(3, 3', 3'') abgestrahlt wird.