(19)
(11) EP 0 554 810 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
25.07.2001  Patentblatt  2001/30

(21) Anmeldenummer: 93101464.1

(22) Anmeldetag:  30.01.1993
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7H01R 12/08, H01R 4/00

(54)

Elektrischer Verbinder

Electrical connector

Connecteur électrique


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT DE ES FR GB IT NL SE

(30) Priorität: 07.02.1992 DE 4203455

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
11.08.1993  Patentblatt  1993/32

(73) Patentinhaber: HARTING KGaA
32339 Espelkamp (DE)

(72) Erfinder:
  • Harting, Dietmar
    W-4992 Espelkamp (DE)
  • Bokämper, Ralf, Dipl.-Ing.
    W-4990 Lübbecke 1 (DE)
  • Brenner, Achim, Dipl.-Ing.
    W-4990 Lübbecke 1 (DE)
  • Oberhokamp, Dirk, Dipl.-Ing.
    W-4900 Herford-Stedefreund (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 344 526
GB-A- 2 097 201
US-A- 4 685 755
FR-A- 2 562 337
US-A- 3 718 888
US-A- 5 041 009
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen elektrischen Verbinder gemäß dem Oberbegriff eines der unabhängigen Ansprüche.

    [0002] Bei derartigen Verbindern ist es erforderlich, die elektrischen Leiter mitsamt ihrer Isolation in die Schneid-Klemm-Anschlüsse unter Durchdringung der Isolation und elektrischer Kontaktierung des Metalleiters mit dem jeweils zugeordneten Verbindungselement hineinzudrücken. Dabei sollen die elektrischen Leiter zwecks Ermöglichung einer dichten Nebeneinander-Anordnung mehrerer Verbinder in axialer Richtung in den Trägerkörper bzw. Isolierkörper des Verbinders eingeführt sein.

    [0003] Aus der EP 0 102 156 B1 ist eine Verbindungseinrichtung bekannt, bei der in einem Trägerkörper ein Kontaktelement mit einem Schneid-Klemm-Anschluß angeordnet ist und bei dem der anzuschließende Leiter in axialer Richtung - bezogen auf die Längsausdehnung des Kontaktelementes - in dieses bzw. den Trägerkörper eingeführt ist. Nach dem Einführen des Leiters wird dann ein Druck auf das vordere Ende des Kontaktelementes ausgeübt, wodurch ein hinterer Bereich des Kontaktelementes, in den der Leiter eingeführt ist, zusammengefaltet wird. Durch diese Faltung durchdringen Schneidkanten der gefalteten Kontaktelement-Seitenwände die Isolation des Leiters und gelangen in elektrischen Kontakt mit dem metallischen Teil des Leiters.

    [0004] Bei dieser im großen und.ganzen zufriedenstellenden Verbindungseinrichtung ist jedoch ein aufwendig gestaltetes Kontaktelement erforderlich, um eine einwandfreie Kontaktierung zu gewährleisten.

    [0005] Aus der FR-A-2 562 337, die den nächstkommenden Stand der Technik darstellt, ist ein Verbinder der eingangs genannten Art bekannt. Die anzuschließenden Leiter werden in einen

    [0006] Haltekanal im Druckteil eingefädelt, der an einer Seitenwand des Druckteils angeordnet ist. Anschließend werden die Leiter zur anderen Seite des Druckteils hin gebogen, so daß ein Teil der Leiter sich etwa senkrecht zwischen den beiden Seitenwänden erstreckt. Daraufhin wird der Trägerkörper in das Druckteil eingesetzt, wobei der sich zwischen den beiden Seitenwänden erstreckende Teil der Leiter sich vor den in Ausnehmungen des Trägerkörpers angeordneten Schneid-Klemm-Anschlüssen positioniert. Schließlich wird das Trägerteil in das Druckteil eingeschoben, wobei die Leiter in die Schneid-Klemm-Anschlüsse eingedrückt werden.

    [0007] Der Erfindung liegt nunmehr die Aufgabe zugrunde, einen elektrischen Verbinder der eingangs genannten Art dahingehend auszubilden, daß der Schneid-Klemm-Anschluß des Kontaktelementes möglichst einfach gestaltet sein kann, wobei das Kontaktelement somit kostengünstig als Massenartikel herstellbar ist, und daß die axial eingeführten Leiter möglichst einfach, doch sicher in den Schneid-Klemm-Anschluß eindrückbar sind, wobei eine zuverlässige Kontaktierung mit dem Kontaktelement gewährleistet sein soll.

    [0008] Diese Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils der unabhängigen Ansprüche.

    [0009] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2, 3 und 7 angegeben.

    [0010] Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß der Schneid-Klemm-Anschluß der Kontaktelemente äußerst einfach ausgebildet ist, wobei nach dem Zusammendrücken des Ober- und Unterteiles des Isolierkörpers eine sichere Kontaktierung des in eine Öffnung des Isolierkörper-Oberteiles eingeführten Leiters mit dem Kontaktelement erzielt wird. Dabei ragen die angeschlossenen Leiter dann in axialer Richtung aus dem Isolierkörper heraus, und die Packungsdichte nebeneinander angeordneter Verbinder wird durch die angeschlossenen Leiter nicht beeinflußt. Ein zusätzlicher Vorteil ist darin zu sehen, daß durch den schräg geführten Verlauf der Leiter durch die Umlenkungen im Oberteil des Isolierkörpers das Oberteil nach dem Zusammendrücken von Ober- und Unterteil zugentlastend auf die Leiter wirkt. Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß durch den sich in axialer Richtung des Kontaktelementes flach erstreckenden Schneid-Klemm-Anschluß der Kontaktelemente der für die Kontaktelemente benötigte Einbauraum nicht beeinflußt wird und die Kontaktelemente in einem vielpoligen Verbinder somit äußerst dicht nebeneinander angeordnet werden können.

    [0011] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
    Fig. 1
    eine perspektivische Ansicht eines Steckverbinders in auseinandergezogener Darstellung im Schnitt,
    Fig. 2
    eine Seitenansicht von Kontaktkammern des Steckverbinders gemäß Fig. 1 im Schnitt,
    Fig. 3
    die Aufsicht auf die Kontaktkammern gem. Fig. 2 im Schnitt,
    Fig. 4
    die Seitenansicht eines zusammengefügten Steckverbinders im Teilschnitt,
    Fig. 5
    die Seitenansicht eines modifizierten, vormontierten Steckverbinders im Teilschnitt, und
    Fig. 6-9
    die Seitenansichten einer Kontaktkammer von weiterhin modifizierten Steckverbindern im Teilschnitt.


    [0012] Der in der Fig. 1 dargestellte Steckverbinder besteht im wesentlichen aus einem Trägerkörper 1, der mit Kammern 2 versehen ist, in denen Kontaktelemente 3 angeordnet sind sowie einem als Leiterführungselement 4 ausgebildeten Oberteil/Druckteil.

    [0013] Die Kontaktelemente, von denen der Übersichtlichkeit halber hier nur eines dargestellt ist, sind in den Kammern durch entsprechend angeordnete Rastmittel 5 gehalten und an ihrem vorderen Ende 6 mit einem Steckanschluß zur Verbindung mit einem entsprechenden Gegenstecker versehen. Am hinteren Ende sind die Kontaktelemente flach ausgebildet und mit einem Schneid-Klemm-Anschluß versehen, der im wesentlichen durch den Schlitz 8 gebildet wird. Der Schneid-Klemm-Anschluß ragt dabei aus dem Trägerkörper 1 hervor.

    [0014] Das als Leiterführungselement 4 ausgebildete Oberteil/Druckteil ist mit Führungsbohrungen 9 versehen, in deren trichterförmige Eingänge 10 die anzuschließenden Leiter 11 einschiebbar sind. Die axial in Richtung der Kontaktelemente 3 verlaufenden Führungsbohrungen enden in einer Ausnehmung 12, die von der Unterseite 13 des Leiterführungselementes her eingeformt ist. Dabei ist der Übergang der Führungsbohrungen in die Ausnehmungen mit einer Umlenkschräge 14 versehen, wobei ein in eine Führungsbohrung 9 eingeschobener Leiter 11 durch diese Umlenkschräge derart umgelenkt wird, daß er sich quer durch die Ausnehmung 12 erstreckt.

    [0015] An der der Umlenkschräge 14 gegenüberliegenden Wand der Ausnehmung 12 ist wiederum eine Umlenkschräge 15 vorgesehen, die einen darauf auftreffenden Leiter beim Einschieben wieder in die axiale Richtung ablenkt, wobei der Leiter in einer sich an die Umlenkschräge 15 anschließenden Führungsrinne 16 in einem zapfenartigen Ansatz 17 gehalten ist. Die beiden Umlenkschrägen 14, 15 sind in axialer Richtung gesehen, versetzt zueinander angeordnet, so daß ein eingeschobener Leiter 11 schräg durch die Ausnehmung 12 geführt ist.

    [0016] Zur Verdeutlichung von Einzelheiten sind in den Fig. 2 und 3 Schnitte durch Kontaktkammern des Steckverbinders dargestellt.

    [0017] Zum Anschluß der Leiter 14 an die Kontaktelemente 3 des Steckverbinders werden die Leiter zunächst in die Führungsbohrungen 9 des Leiterführungselementes 4 eingeschoben, bis sie nach erfolgten Umlenkungen aus der Unterseite 13 geringfügig herausragen. Anschließend werden die überstehenden Enden der Leiter abgeschnitten, so daß sie mit der Unterseite 13 bündig abschließen. Das derart vorkonfektionierte Leiterführungselement 4 (siehe Fig. 2) wird dann auf den Trägerkörper 1 aufgesetzt und die Ansätze 17 werden in die Kontaktkammern 2 eingeschoben, wobei die vorstehenden Schneid-Klemm-Anschlüsse 7 der Kontaktelemente in die Ausnehmungen 12 eintauchen und die quer durch die Ausnehmungen geführten Leiter beim Zusammendrücken von Trägerkörper 1 und Leiterführungselement 4 in die Schlitze 8 eingedrückt werden. Dabei wird in an sich bekannter Weise die Isolation der Leiter durchtrennt und der metallische Leiterkern mit dem Kontaktelement elektrisch verbunden.

    [0018] Eine Schulter 18 am Leiterführungselement, die an einer Anschlagfläche 19 am Trägerkörper beim Zusammendrücken der beiden Teile zur Anlage gelangt, begrenzt die Einschiebtiefe der Ansätze 17 bzw. des Leiterführungselementes, wie in Fig. 4 dargestellt. Trägerkörper und Leiterführungselement werden in der Endstellung, d. h. nach erfolgtem Anschluß der Leiter durch hier nicht näher dargestellte Rastmittel zusammengehalten. Durch die Umlenkungen der Leiter im Leiterführungselement wirkt dieses dabei zugentlastend auf die axial aus dem Leiterführungselement heraustretenden Leiter.

    [0019] In der Fig. 5 ist eine modifizierte Ausbildung des Steckverbinders dargestellt. Dabei ist vorgesehen, daß das Leiterführungselement 4 in einer vormontierten Stellung mit dem Trägerkörper 1 verbunden ist. Diese vormontierte Lage des Leiterführungselementes ist in der Fig. 5 dargestellt, wobei in dieser Stellung in die Führungsbohrungen eingeschobene Leiter 11 auf der Anschlagfläche 19 (Oberseite des Trägerkörpers 1) gegen Ende des Leiter-Einschiebevorganges aufstoßen. Durch da Auftreffen der Leiter kann der Anwender problemlos erkennen, daß die Leiter weit genug eingeschoben sind. Nachdem alle anzuschließenden Leiter eingeschoben sind, wird das Leiteranschlußelement so weit in Pfeilrichtung X verschoben, bis die Ansätze 17 sich über bzw. vor den Kontaktkammer-Öffnungen befinden und bei Druck auf das Leiterführungselement in axialer Richtung in die Kontaktkammern eingeschoben werden. Die elektrische Verbindung der Leiter mit den Kontaktelementen bzw. deren Schneid-Klemm-Anschlüssen 7 erfolgt dann wiederum wie weiter vorn bereits beschrieben, und nach erfolgter Verbindung entspricht auch bei dieser modifizierten Montageanordnung des Steckverbinders die Lage der Teile der in Fig. 4 gezeigten Darstellung.

    [0020] In der Fig. 6 ist eine Kontaktkammer 2 mit einem modifizierten Kontaktelement 3' sowie mit einem modifizierten Leiterführungselement 4' dargestellt. Hierbei ist das Leiterführungselement mit zapfenförmigen Ansätzen 20, durch die sich die Führungsbohrungen 9' erstrecken, versehen. Dabei entspricht der Querschnitt der Ansätze dem Querschnitt der Kontaktkammern 2 in deren oberen Bereich, so daß die Ansätze in die Kontaktkammern eingeschoben werden können.

    [0021] Die axial in das Leiterführungselement einlaufenden Führungsbohrungen 9 verlaufen gegen Ende der Ansätze in etwa unter einem Winkel von 45°, so daß ein in die Bohrung eingeschobener Leiter schräg durch den jeweiligen Ansatz geführt ist, bevor er schließlich seitlich aus dem Ansatz heraustritt. Nach dem Einschieben der Leiter in das Leiterführungselement werden die ggfs. aus den Ansätzen herausragenden Leiterenden bündig abgetrennt. Ein Querschlitz 21 in den Ansätzen 20 ermöglicht das Eintauchen der Schneid-Klemm-Anschlüsse 7' der Kontaktelemente beim Zusammendrücken von Trägerkörper 1 und Leiterführungselement 4', wobei beim Einschieben der Ansätze die Leiter in die Schneid-Klemm-Anschlüsse gedrückt werden und die elektrische Verbindung zwischen Leitern und Kontaktelementen hergestellt wird. Hier nicht näher dargestellte Rastmittel bewirken auch bei dieser Ausführung den Zusammenhalt von Trägerkörper und Leiterführungselement nach dem Anschluß der Leiter.

    [0022] Eine weitere Abwandlung des vorstehend beschriebenen Leiterführungselementes ist in der Fig. 7 dargestellt. Hierbei ist vorgesehen, daß die Führungsbohrungen 9" unter einem Winkel von etwa 45° in das Leiterführungselement 4" eingebracht sind und geradlinig durch den Ansatz 20' verlaufen.

    [0023] Eine weitere Modifikation des Steckverbinders in den den Fig. 8 und 9 im Teilschnitt in einer Kontaktkammer 2 dargestellt. Hierbei ist das Leiterführungselement 4''' ebenfalls mit einem zapfenförmigen Ansatz 20" versehen, der jedoch endseitig mit einer Schrägfläche 22 versehen ist, so daß eine Spitze 23 daran ausgebildet ist. Die Führungsbohrungen 9''' sind bei dieser Ausführung genau axial zur Richtung der Kontaktelemente 3" ausgerichtet, und das Ende 24 der Schneid-Klemm-Anschlüsse 7" ist geringfügig hochgebogen, damit die Spitze 23 hinter den Schneid-Klemm-Anschluß 7" der Kontaktelemente 3" greifen kann.

    [0024] Bei der Montage bzw. dem Anschluß von Leitern werden diese zunächst durch die Führungsbohrungen in das Leiterführungselement eingeschoben, bis sie ein geringes Stück aus der Schrägfläche 22 des Ansatzes 20" herausragen. Anschließend werden die Ansätze in die oberen Enden der Kontaktkammern hineingedrückt, wobei die Spitzen 23 hinter die Schneid-Klemm-Anschlüsse 7" greifen und diese über die Schrägfläche bei fortschreitendem Eindrücken der Ansätze hochbiegen und über das Ende des jeweiligen Leiters schieben. Dabei gelangen die Leiterenden dann in die Schlitze der Schneid-Klemm-Anschlüsse und werden mit den Kontaktelementen elektrisch verbunden. Das Eindrükken der Ansätze des Leiterführungselementes ist beendet, wenn das Leiterführungselement auf der Oberseite des Trägerkörpers 1 aufstößt, wobei auch hier dann durch nicht näher dargestellte Rastmittel die beiden Teile zusammengehalten werden.


    Ansprüche

    1. Elektrischer Verbinder zum Anschluß von isolierten elektrischen Leitern, vorzugsweise elektrischer Steckverbinder, mit in mindestens einer Ausnehmung bzw. Kammer eines Träger- und Isolierkörpers angeordneten Kontaktelementen, wobei die Kontaktelemente an mindestens einem Ende mit einem Schneid-Klemm-Anschluß zum Anschluß eines elektrischen Leiters versehen sind und wobei die Leiter in axialer Richtung - bezogen auf die Längsausdehnung der Kontaktelemente bzw. der Kammer(n) - in den Verbinder hineingeführt sind,
    wobei die elektrischen Leiter (11) mittels eines Druckteiles in die Schneid-Klemm-Anschlüsse (7, 7', 7") der Kontaktelemente (3, 3', 3") eindrückbar sind, dadurch gekennzeichnet,

    daß das Druckteil als Leiterführungselement (4, 4', 4", 4"') ausgebildet ist und mit axial - bezogen auf die Kontaktelemente des Verbinders - ausgerichteten Führungsbohrungen (9, 9', 9", 9'''), in die die Leiter (11) einschiebbar sind, versehen ist,

    daß die Führungsbohrungen in Ausnehmungen (12) münden, die auf der dem Trägerkörper zugewandten Seite (13) des Leiterführungselementes (4) angeordnet sind, daß die Führungsbohrungen (9) endseitig in Umlenkschrägen (14) für die eingeführten Leiter (11) übergehen,

    daß auf den den Umlenkschrägen (14) gegenüberliegenden Seiten der Ausnehmungen (12) jeweils eine weitere Umlenkschräge (15) angeordnet ist, wobei diese Umlenkschrägen, in axialer Richtung gesehen, versetzt zu den ersten Umlenkschrägen (14) angeordnet sind,

    daß das Leiterführungselement mit mindestens einem Ansatz (17, 20, 20', 20") versehen ist, der in die Kammer(n) (2) des Isolierkörpers (1) mit den darin angeordneten Kontaktelementen einschiebbar sind, und

    daß ein Anschlag am Leiterführungsteil am Isolierkörper bei ausreichender Einschiebung zur Anlage gelangt und die Einschiebtiefe des Leiterführungselementes bzw. von dessen Ansätzen begrenzt, wobei die durch die Umlenkungen (14, 15) quer durch die Ausnehmungen (12) geführten Leiter (11) in die Schneid-Klemm-Anschlüsse der Kontaktelemente gedrückt werden.


     
    2. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Leiterführungselement (4) in einer vormontierten Stellung seitlich verschiebbar am Trägerkörper (1) gehalten ist und daß der Ansatz bzw. die Ansätze (17) des Leiterführungselementes nach der seitlichen Verschiebung in die Kammer(n) (2) des Trägerkörpers mit den darin angeordneten Kontaktelementen einschiebbar sind.
     
    3. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Führungsbohrungen (9) eingeführten Leiter (11) nach der Einführung und den dabei erfolgten Umlenkungen an einer Anschlagkante, die an einer Fläche (19) am Trägerkörper oder ggfs. auch am Leiterführungselement ausgebildet ist, anstoßen.
     
    4. Elektrischer Verbinder zum Anschluß von isolierten elektrischen Leitern, vorzugsweise elektrischer Steckverbinder, mit in mindestens einer Ausnehmung bzw. Kammer eines Träger- und Isolierkörpers angeordneten Kontaktelementen, wobei die Kontaktelemente an mindestens einem Ende mit einem Schneid-Klemm-Anschluß zum Anschluß eines Leiters versehen sind und wobei die Leiter in axialer Richtung - bezogen auf die Längsausdehnung der Kontaktelemente bzw. der Kammer(n) - in den Verbinder hineingeführt sind,
    wobei die elektrischen Leiter (11) mittels eines Druckteiles in die Schneid-Klemm-Anschlüsse (7") der Kontaktelemente (3") eindrückbar sind, dadurch gekennzeichnet,

    daß das Druckteil als Leiterführungselement (4"') ausgebildet ist und mit axial - bezogen auf die Kontaktelemente des Verbinders - ausgerichteten Führungsbohrungen (9"'), in die die Leiter (11) einschiebbar sind, versehen ist,

    daß das Leiterführungselement (4"') mit mindestens einem Ansatz (20"), durch den bzw. die sich die Führungsbohrungen (9"') erstrecken, versehen ist, wobei der Ansatz bzw. die Ansätze in die Kammer(n) des Trägerkörpers einschiebbar sind,

    daß der Ansatz bzw. die Ansätze (20") auf der Seite, die dem Trägerkörper zugewandt ist, mit einer Schrägfläche (22) versehen ist bzw. sind und

    daß die dabei gebildete Spitze (23) beim Einschieben des Ansatzes bzw. der Ansätze in die Kammer(n) des Trägerkörpers hinter den jeweiligen Schneid-Klemm-Anschluß (7"') der Kontaktelemente (3") greift und diesen bei fortschreitender Einschiebung gegen den jeweiligen Leiter (11) und schließlich den Leiter in den Schlitz (8) des Schneid-Klemm-Anschlusses drückt.


     
    5. Elektrischer Verbinder zum Anschluß von isolierten elektrischen Leitern, vorzugsweise elektrischer Steckverbinder, mit in mindestens einer Ausnehmung bzw. Kammer eines Träger- und Isolierkörpers angeordneten Kontaktelementen, wobei die Kontaktelemente an mindestens einem Ende mit einem Schneid-Klemm-Anschluß zum Anschluß eines Leiters versehen sind und wobei die Leiter in axialer Richtung - bezogen auf die Längsausdehnung der Kontaktelemente bzw. der Kammer(n) - in den Verbinder hineingeführt sind,
    wobei die elektrischen Leiter (11) mittels eines Druckteiles in die Schneid-Klemm-Anschlüsse (7') der Kontaktelemente (3') eindrückbar sind, dadurch gekennzeichnet,

    daß das Druckteil als Leiterführungselement (4') ausgebildet ist und

    mit im wesentlichen axial - bezogen auf die Kontaktelemente des Verbinders - ausgerichteten Führungsbohrungen (9'), in die die Leiter (11) einschiebbar sind, versehen ist,

    daß das Leiterführungselement (4') mit mindestens einem Ansatz (20), durch den bzw. die sich die Führungsbohrungen erstrecken, versehen ist, wobei der Ansatz bzw. die Ansätze in die Kammer(n) (2) des Trägerkörpers (1) einschiebbar sind,

    daß die Führungsbohrungen zum Ende des Ansatzes bzw. der Ansätze hin eine Umlenkung von etwa 45° aufweisen und

    daß die in der Kammer bzw. den Kammern angeordneten Schneid-Klemm-Anschlüsse (7') beim Einschieben des Ansatzes bzw. der Ansätze (20) in die Kammer(n) in als Querschlitze ausgeführte Ausnehmungen (21) des Ansatzes bzw. der Ansätze eintauchen und die Führungsbohrungen dabei durchdringen, wobei die Isolation eines in die Führungsbohrung eingeschobenen Leiters durchschnitten und der Leiter selbst mit dem Kontaktelement verbunden wird.


     
    6. Elektrischer Verbinder zum Anschluß von isolierten elektrischen Leitern, vorzugsweise elektrischer Steckverbinder, mit in mindestens einer Ausnehmung bzw. Kammer eines Träger- und Isolierkörpers angeordneten Kontaktelementen, wobei die Kontaktelemente an mindestens einem Ende mit einem Schneid-Klemm-Anschluß zum Anschluß eines Leiters versehen sind, und wobei die Leiter in axialer Richtung - bezogen auf die Längsausdehnung der Kontaktelemente bzw. der Kammer(n) - in den Verbinder hineingeführt sind,
    wobei die elektrischen Leiter (11) mittels eines Druckteiles in die Schneid-Klemm-Anschlüsse (7') der Kontaktelemente (3') eindrückbar sind, dadurch gekennzeichnet,

    daß das Druckteil als Leiterführungselement (4") ausgebildet ist, und unter einem Winkel von etwa 45° zur Achse der Kontaktelemente des Verbinders verlaufende Führungsbohrungen (9") in die Leiter (11) einschiebbar sind, aufweist,

    daß das Leiterführungselement mit mindestens einem Ansatz (20'), durch den bzw. die sich die Führungsbohrungen erstrecken, versehen ist und

    daß der Ansatz bzw. die Ansätze eine als Querschlitz ausgeführte Ausnehmung (21) aufweist bzw. aufweisen, in die in der Kammer bzw. den Kammern (2) des Trägerkörpers angeordnete Schneid-Klemm-Anschlüsse (7') beim Einschieben des Ansatzes bzw. der Ansätze in die Kammer(n) eintauchen und dabei die Führungsbohrungen durchdringen, wobei die Isolation eines in die Führungsbohrungen eingeschobenen Leiters durchtrennt und der Leiter selbst mit dem Kontaktelement verbunden wird.


     
    7. Elektrischer Verbinder nach einem der Ansprüche 4-6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Anschlag am Leiterführungsteil, der an einer Kante des Trägerkörpers bei ausreichender Einschiebtiefe zur Anlage gelangt, die Einschiebtiefe des Ansatzes bzw. der Ansätze des Leiterführungselementes begrenzt.
     


    Claims

    1. Electrical connector for connecting insulated electrical conductors, preferably an electrical plug connector, having contact elements disposed in at least one recess or chamber in a carrier and insulating body, the said contact elements being provided, at at least one end, with an insulation-piercing connection for connecting an electrical conductor, and the said conductors being guided into the connector in the axial direction - referred to the longitudinal extension of the contact elements or chamber(s),
    the electrical conductors (11) being capable of being pressed into the insulation-piercing connections (7, 7', 7'') on the contact elements (3, 3', 3'') by means of a pressure part, characterised in that

    the pressure part is constructed as a conductor-guiding element (4, 4', 4'', 4''') and is provided with guide bores (9, 9', 9'', 9"') which are orientated axially - referred to the contact elements of the connector - and into which the conductors (11) can be pushed,

    that the guide bores open into recesses (12) which are disposed on that side (13) of the conductor-guiding element (4) which faces towards the carrier body, that the said guide bores (9) merge, at the end, into deflecting inclinations (14) for the conductors (11) which are introduced,

    that a further deflecting inclination (15) is disposed, in each case, on those sides of the recesses (12) which lie opposite the deflecting inclinations (14), the said deflecting inclinations (15) being disposed so as to be offset, viewed in the axial direction, in relation to the first deflecting inclinations (14),

    that the conductor-guiding element is provided with at least one projection (17, 20, 20', 20'') which can be pushed into the chamber(s) (2) of the insulating body (1) with the contact elements disposed therein, and

    that a stop on the conductor-guiding part comes into abutment against the insulating body when pushed in to a sufficient extent, and limits the depth to which the conductor-guiding element or its projections is/are pushed in, the conductors (11) which are guided through the recesses (12) at an angle by the deflecting systems (14, 15) being pressed into the insulation-piercing connections on the contact elements.


     
    2. Electrical connector according to claim 1, characterised in that, in a pre-assembled position, the conductor-guiding element (4) is held on the carrier body (1) in a laterally displaceable manner, and that the projection or projections (17) of the conductor-guiding element can be pushed, after lateral displacement, into the chamber(s) (2) in the carrier body with the contact elements disposed therein.
     
    3. Electrical connector according to claim 2, characterised in that the conductors (11) introduced into the guide bores (9) strike, after their introduction and the deflections which have taken place in the process thereof, against a stop edge which is constructed on a face (19) on the carrier body or, optionally, on the conductor-guiding element also.
     
    4. Electrical connector for connecting insulated electrical conductors, preferably an electrical plug connector, having contact elements disposed in at least one recess or chamber in a carrier and insulating body, the said contact elements being provided, at at least one end, with an insulation-piercing connection for connecting a conductor, and the said conductors being guided into the connector in the axial direction - referred to the longitudinal extension of the contact elements or chamber(s),
    the electrical conductors (11) being capable of being pressed into the insulation-piercing connections (7'') on the contact elements (3'') by means of a pressure part, characterised in that

    the pressure part is constructed as a conductor-guiding element (4''') and is provided with guide bores (9''') which are orientated axially - referred to the contact elements of the connector - and into which the conductors (11) can be pushed,

    that the conductor-guiding element (4''') is provided with at least one projection (20'') through which the guide bores (9''') extend, the projection or projections being capable of being pushed into the chamber(s) in the carrier body,

    that the projection or projections (20") is/are provided with an inclined face (22) on that side which faces towards the carrier body, and

    that the point (23) formed under those circumstances engages, when the projection or projections are pushed into the chamber(s) in the carrier body, behind the particular insulation-piercing connection (7"') on the contact elements (3'') and presses the said connection against the particular conductor (11) as the pushing-in operation progresses, and finally presses the conductor into the slot (8) in the insulation-piercing connection.


     
    5. Electrical connector for connecting insulated electrical conductors, preferably an electrical plug connector, having contact elements disposed in at least one recess or chamber in a carrier and insulating body, the said contact elements being provided, at at least one end, with an insulation-piercing connection for connecting a conductor, and the said conductors being guided into the connector in the axial direction - referred to the longitudinal extension of the contact elements or chamber(s),
    the electrical conductors (11) being capable of being pressed into the insulation-piercing connections (7') on the contact elements (3') by means of a pressure part, characterised in that

    the pressure part is constructed as a conductor-guiding element (4') and is provided with guide bores (9') which are orientated essentially axially - referred to the contact elements of the connector - and into which the conductors (11) can be pushed,

    that the conductor-guiding element (4') is provided with at least one projection (20) through which the guide bores extend, the projection or projections being capable of being pushed into the chamber(s) (2) in the carrier body (1),

    that the guide bores have a deflection of about 45° towards the end of the projection or projections, and

    that the insulation-piercing connections (7') disposed in the chamber or chambers penetrate, when the projection or projections (20) is/are pushed into the chamber(s), into recesses (21) in the projection or projections constructed as transverse slots, and penetrate the guide bores in the process, the insulation of a conductor pushed into the guide bore being cut through and the said conductor itself being connected to the contact element.


     
    6. Electrical connector for connecting insulated electrical conductors, preferably an electrical plug connector, having contact elements disposed in at least one recess or chamber in a carrier and insulating body, the said contact elements being provided, at at least one end, with an insulation-piercing connection for connecting a conductor, and the said conductors being guided into the connector in the axial direction - referred to the longitudinal extension of the contact elements or chamber(s),

    the electrical conductors (11) being capable of being pressed into the insulation-piercing connections (7') on the contact elements (3') by means of a pressure part, characterised in that

    the pressure part is constructed as a conductor-guiding element (4'') and has guide bores (9'') which extend at an angle of about 45° to the axis of the contact elements of the connector and into which conductors (11) can be pushed,

    that the conductor-guiding element is provided with at least one projection (20') through which the guide bores extend, and

    that the projection or projections has/have a recess (21) which is constructed as a transverse slot and into which insulation-piercing connections (7') disposed in the chamber or chambers (2) in the carrier body penetrate during the pushing of the projection or projections into the chamber(s), and in the process penetrate the guide bores, the insulation of a conductor pushed into the said guide bores being severed and the conductor itself being connected to the contact element.


     
    7. Electrical connector according to one of claims 4 to 6, characterised in that a stop on the conductor-guiding part, which stop comes into abutment against an edge of the carrier body when pushed in to a sufficient extent, limits the depth to which the projection or projections on the conductor-guiding element is/are pushed in.
     


    Revendications

    1. Connecteur électrique pour la connexion de conducteurs pourvus d'une gaine isolante, de préférence connecteur à fiche, comportant des éléments de contact qui sont disposés dans au moins un évidement, respectivement une chambre dans un support isolant et dont au moins une extrémité est pourvue d'une pince de serrage pour la connexion d'un conducteur, étant observé que les conducteurs (11) sont engagés dans le connecteur axialement par rapport au développement longitudinal des éléments de contact, respectivement de la/des chambre(s) et qu'ils peuvent être enfoncés dans les pinces de serrage (7, 7', 7") des éléments de contact (3, 3', 3") grâce à une partie de pression,
    caractérisé en ce que

    - la partie de pression est conçue comme élément de guidage (4, 4', 4", 4"') des conducteurs et pourvue d'alésages de guidage (9, 9', 9", 9"') orientés axialement par rapport aux éléments de contact du connecteur, dans lesquels peuvent être engagés les conducteurs (11),

    - les alésages de guidage débouchent dans des évidements (12) formés dans la face (13) de l'élément de guidage (4), orientée vers le support,

    - l'extrémité des alésages de guidage (9) débouche dans des déviations inclinées (14) destinées aux conducteurs (11),

    - dans la paroi des évidements (12) opposée à la déviation inclinée (14) est prévue une autre déviation inclinée (15) qui, vue axialement, est décalée par rapport à la déviation inclinée (14),

    - l'élément de guidage des conducteurs est pourvu d'au moins une saillie (17, 20, 20', 20") pouvant être engagée dans la/les chambre(s) (2) du support isolant (1) contenant les éléments de contact,

    - en cas d'engagement suffisant, une butée de l'élément de guidage des conducteurs vient au contact du support isolant et délimite la profondeur d'engagement de l'élément de guidage, respectivement des saillies, les conducteurs guidés (11) par les déviations (14), (15) perpendiculairement à travers les évidements (12) étant enfoncés dans les pinces de serrage des éléments de contact.


     
    2. Connecteur selon la revendication 1 caractérisé en ce que l'élément de guidage (4) des conducteurs est maintenu sur le support (1) en étant déplaçable latéralement dans une position de prémontage et en ce que après le déplacement latéral, la/les saillie(s) (17) de l'élément de guidage peut/peuvent être enfoncée(s) dans la/les chambre(s) (2) du support contenant les éléments de contact.
     
    3. Connecteur selon la revendication 2 caractérisé en ce que les conducteurs (11) engagés dans les alésages de guidage (9) viennent, après avoir passé les déviations, au contact d'une butée formée par une surface (19) du support ou, le cas échéant, également sur l'élément de guidage.
     
    4. Connecteur électrique pour la connexion de conducteurs pourvus d'une gaine isolante, de préférence connecteur à fiche, comportant des éléments de contact qui sont disposés dans au moins un évidement, respectivement une chambre dans un support isolant et dont au moins une extrémité est pourvue d'une pince de serrage pour la connexion d'un conducteur, étant observé que les conducteurs (11) sont engagés dans le connecteur axialement par rapport au développement longitudinal des éléments de contact, respectivement de la/des chambre(s) et qu'ils peuvent être enfoncés dans les pinces de serrage (7") des éléments de contact (3") grâce à une partie de pression,
    caractérisé en ce que

    - la partie de pression est conçue comme élément de guidage (4"') des conducteurs et pourvue d'alésages de guidage (9"') orientés axialement par rapport aux éléments de contact du connecteur, dans lesquels peuvent être engagés les conducteurs (11),

    - l'élément de guidage (4"') des conducteurs est pourvu d'au moins une saillie (20") à travers laquelle/lesquelles s'étendent les alésages de guidage (9"'), ladite/lesdites saillie(s) pouvant être enfoncée(s) dans la/les chambre(s) du support,

    - sur leur face orientée vers le support, la/les saillie(s) (20") est/sont pourvue(s) d'une biseau (22),

    - la pointe (23) formée par le biseau s'engage, lors de l'engagement de la/des saillie(s) dans la/les chambre(s) du support, derrière la pince de serrage (7"') correspondante des éléments de contact (3"), ladite point pressant la pince de serrage contre le conducteur (11) correspondant et poussant finalement le conducteur dans la fente (8) de la pince de serrage.


     
    5. Connecteur électrique pour la connexion de conducteurs pourvus d'une gaine isolante, de préférence connecteur à fiche, comportant des éléments de contact qui sont disposés dans au moins un évidement, respectivement une chambre dans un support isolant et dont au moins une extrémité est pourvue d'une pince de serrage pour la connexion d'un conducteur, étant observé que les conducteurs (11) sont engagés dans le connecteur axialement par rapport au développement longitudinal des éléments de contact, respectivement de la/des chambre(s) et qu'ils peuvent être enfoncés dans les pinces de serrage (7') des éléments de contact (3') grâce à une partie de pression,
    caractérisé en ce que

    - la partie de pression est conçue comme élément de guidage (4') des conducteurs et pourvue d'alésages de guidage (9') orientés axialement par rapport aux éléments de contact du connecteur, dans lesquels peuvent être engagés les conducteurs (11),

    - l'élément de guidage (4') des conducteurs est pourvu d'au moins une saillie (20) à travers laquelle/lesquelles s'étendent les alésages de guidage (9'), ladite/lesdites saillie(s) pouvant être enfoncée(s) dans la/les chambre(s) (2) du support (1),

    - les alésages de guidage (9) présentent une déviation inclinée d'environ 45° en direction de l'extrémité de la/des saillie(s),

    - lors de l'engagement de la/des saillie(s) (20) dans les chambres, la/les pince(s) de serrage (7') disposée(s) dans la/les chambre(s) s'engagent dans des évidements (21) en forme de fentes perpendiculaires, ménagées dans ladite/lesdites saillie(s) et traversent ainsi les alésages du guidage, la gaine isolante des conducteurs engagés étant coupée et le conducteur proprement dit connecté avec l'élément de contact.


     
    6. Connecteur électrique pour la connexion de conducteurs pourvus d'une gaine isolante, de préférence connecteur à fiche, comportant des éléments de contact qui sont disposés dans au moins un évidement, respectivement une chambre dans un support isolant et dont au moins une extrémité est pourvue d'une pince de serrage pour la connexion d'un conducteur, étant observé que les conducteurs (11) sont engagés dans le connecteur axialement par rapport au développement longitudinal des éléments de contact, respectivement de la/des chambre(s) et qu'ils peuvent être enfoncés dans les pinces de serrage (7') des éléments de contact (3') grâce à une partie de pression,
    caractérisé en ce que

    - la partie de pression est conçue comme élément de guidage (4") des conducteurs et pourvue d'alésages de guidage (9") qui sont inclinés d'environ 45° sur l'axe des éléments de contact du connecteur et dans lesquels peuvent être engagés les conducteurs (11),

    - l'élément de guidage des conducteurs est pourvu d'au moins une saillie (20') à travers laquelle/lesquelles s'étendent les alésages de guidage,

    - la/les saillie(s) comporte(nt) un évidement (21) en forme de fente perpendiculaire dans lequel s'enfoncent, lors de l'engagement de la/des saillie(s) dans la/les chambre(s), les pinces de serrage (7') prévues dans la/les chambre(s) (2) du support pour traverser ainsi les alésages de guidage, la gaine isolante du conducteur engagé étant coupée et le conducteur proprement dit connecté avec l'élément de contact.


     
    7. Connecteur selon l'une des revendications 4 à 6 caractérisé en ce que une butée de l'élément de guidage des conducteurs qui, en cas d'engagement suffisant, vient au contact d'une butée du support détermine la profondeur d'engagement de la/des saillie(s) de l'élément de guidage des conducteurs.
     




    Zeichnung