[0001] Die Erfindung betrifft ein Sicherungselement zur elektronischen Artikelsicherung,
bestehend aus einem Material hoher Permeabilität und geringer Koerzitivkraft (weichmagnetisches
Material), das bei Anlegen eines äußeren magnetischen Wechselfeldes in einer Abfragezone
ein charakteristisches Signal aussendet, welches mittels einer Detektoreinrichtung
erkennbar ist.
[0002] Sicherungselemente der zuvor beschriebenen Art werden vielfach in Warenhäusern eingesetzt.
Zur Erzielung einer hohen Detektionsrate werden ausgeklügelte Verfahren eingesetzt,
die die Gefahr von Fehlalarmen effektiv herabsetzen. So ist aus der EP 153 286 B bekannt
geworden, zusätzlich zu zwei Abfragefeldern mit den Frequenzen f1 und f2 im kHz-Bereich
ein Feld mit einer im Hz-Bereich liegenden Frequenz in die Abfragezone zu senden.
Die beiden Abfragefelder mit den Frequenzen f1 und f2 regen ein in der Abfragezone
befindliches Sicherungselement zur Remission eines charakteristischen Signals mit
den Intermodulationsfrequenzen n·f1 ± m·f2 (n, m = 0, 1, 2,...) an. Das niederfrequente
Abfragefeld bewirkt, daß das Sicherungselement im Takt dieses Feldes von der Sättigung
in eine Richtung zur Sättigung in die andere Richtung getrieben wird. Das charakteristische
Signal tritt daher periodisch mit der Frequenz des niederfrequenten Feldes auf. Als
alternative Lösung eines sog. harmonischen Detektionssystems ist auch bekannt geworden,
lediglich ein im kHz-Bereich liegendes Abfragefeld zur Erregung des Sicherungselementes
zu verwenden, wobei das charakteristische Signal des Sicherungselementes wiederum
im Takte eines niederfrequenten Feldes, das das weichmagnetische Material zwischen
den beiden Sättigungen hinund hertreibt, auftritt.
[0003] Zwecks Auswertung wird die Form des charakteristischen Signals anschließend mit einer
vorgegebenen Signalform verglichen. Stimmen beide überein, wird dies als unerlaubter
Aufenthalt eines gesicherten Artikels in der Abfragezone interpretiert; ein Alarm
zeigt dem Bedienpersonal den Diebstahl an.
[0004] Die Hysteresekurven von Sicherungselementen, die aus einem weichmagnetischen Material
gefertigt sind, weisen zwischen den beiden Sättigungszuständen einen im wesentlichen
linearen Verlauf auf. Daneben sind auch Sicherungselemente bekannt geworden, deren
Hysteresekurven einen sprunghaften Übergang zwischen den beiden Sättigungszuständen
zeigen, sobald sie über ein äußeres Magnetfeld zur Änderung ihrer Sättigungsrichtung
gezwungen werden. Materialien mit einem unstetigen Übergangsverhalten zwischen den
beiden Sättigungszuständen werden als "Materialien mit hohem Barkhauseneffekt" bezeichnet.
Beispielsweise werden die Eigenschaften dieser Materialien sowie die physikalischen
Grundlagen des Barkhauseneffekts ausführlich in der US-PS 4,660,025 oder auch in der
EP 0 448 114 A1 beschrieben. Insbesondere wird in den zitierten Schriften des Standes
der Technik Bezug darauf genommen, wie durch physikalische Spezialbehandlung von weichmagnetischem
Material dieses in ein Material mit einem hohen Barkhauseneffekt überführt werden
kann.
[0005] Weiterhin ist aus dem Stand der Technik bekannt geworden, daß sich der Barkhauseneffekt
verstärken läßt, wenn in der Nahe des Materials mit dem Barkhauseneffekt ein weichmagnetisches
Material derart angeordnet wird, daß die Streufelder beider Materialien koppeln. Das
Signal eines entsprechend präparierten Sicherungselementes ist so stark, daß es bei
relativ geringen Dimensionierungen der verwendeten Materialien verläßlich in der Abfragezone
eines Detektionssystems erfaßt wird.
[0006] Sicherungselemente der zuvor beschriebenen Art zeichnen sich jedoch durch ein charakteristisches
Signal aus, das eklatant von der in einem harmonischen Detektionssystem erkennbaren
Signalform abweicht. Die Folge hiervon ist, daß ein Artikel, der als Sicherungselement
ein weichmagnetisches Material und ein Material mit hohem Barkhauseneffekt trägt,
in einem harmonischen Detektionssystem nicht als gesicherter Artikel erkannt wird.
Da nachfolgend kein Alarm ausgelöst wird, kann der Artikel trotz elektronischer Sicherung
die Abfragezone ungehindert passieren.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Sicherungselement, das sich aus einem
weichmagnetischen Material und einem Material mit hohem Barkhauseneffekt zusammensetzt,
derart zu modifizieren, daß es von einem harmonischen Detektionssystem erkannt wird.
[0008] Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen
Merkmale gelöst.
[0009] Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß zusätzlich zu dem weichmagnetischen Material
und dem Material mit einem hohen Barkhauseneffekt - wobei das Material mit dem hohen
Barkhauseneffekt bezüglich des weichmagnetischen Materials derart angeordnet ist,
daß beide über ihre Streufelder gekoppelt sind - ein halbhart- oder hartmagnetisches
Material vorgesehen ist, welches das Material mit dem hohen Barkhauseneffekt vormagnetisiert.
Durch die erfindungsgemäße Lösung wird das charakteristische Signal des Materials
mit dem hohen Barkhauseneffekt unterdrückt.
[0010] Ein mit einem erfindungsgemäßen Sicherungselement versehener Artikel ist daher in
der Überwachungszone eines harmonischen Detektionssystems detektierbar. Selbstverständlich
ist der Effekt durch entsprechende Entmagnetisierung des halbhart- oder hartmagnetischen
Materials wieder umkehrbar, d.h., daß die erfindungsgemäßen Sicherungselemente sowohl
für harmonische Detektionssysteme als auch für Detektionssysteme für Sicherungselemente
mit Barkhauseneffekt brauchbar sind.
[0011] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung des erfindungsgemäßen Sicherungselementes
ist vorgesehen, daß es sich bei dem weichmagnetischen Material und/oder bei dem Material
mit dem hohen Barkhauseneffekt um ein Dünnschichtmaterial handelt. Sicherungselemente
aus Dünnschichtmaterialien sind bereits aus der EP 0 295 028 B1 bekannt geworden.
Selbstverständlich ist es ebenfalls möglich, daß das weichmagnetische Material und/oder
das Material mit dem hohen Barkhauseneffekt streifenförmig ausgebildet ist/sind oder
aus einem gezogenen Draht besteht/bestehen.
[0012] Bei dem halbhart- oder hartmagnetischen Material kann ebenfalls ein Dünnschichtmaterial
verwendet werden. Alternative Ausgestaltungen schlagen eine Lochfolie, vorzugsweise
eine Ni-Lochfolie - oder eine Ferritschicht vor.
[0013] Besonders günstig ist es, wenn die Anordnung von weichmagnetischem Material und Material
mit hohem Barkhauseneffekt so gewählt ist, daß beide zumindest teilweise überlappen.
Durch diese Ausführungsform wird auf eine einfache und kostengünstige Weise eine ausreichend
starke Wechselwirkung zwischen den Streufeldern der beiden Materialien sichergestellt.
[0014] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung des erfindungsgemäßen Sicherungselementes
ist vorgesehen, daß das halbhart- oder hartmagnetische Material in einzelnen Abschnitten
angeordnet ist. Wiederum hat es sich als günstig herausgestellt, wenn die Abschnitte
als quasi dritte Schicht auf dem Material mit dem hohen Barkhauseneffekt positioniert
sind, da hierdurch eine optimale Wechselwirkung des Streufeldes des halbhart- oder
hartmagnetischen Materials mit dem Streufeld des Materials mit dem hohen Barkhauseneffekt
erzielt wird, während die Beeinflussung des Streufeldes des weichmagnetischen Materials
relativ gering ist. 'Einzelne Abschnitte' kann neben der wörtlichen Auslegung auch
bedeuten, daß das halbhart- oder hartmagnetische Material in ausgewählten Bereichen
eine geringe Permeabiliät in Richtung der Vorzugsachse des Sicherungselementes aufweist.
[0015] Eine vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, daß das halbhart- oder hartmagnetische
Material eine gewünschte Vormagnetisierung in eine Richtung aufweist. In der Form
des charakteristischen Signals drückt sich dies so aus, daß der Signalanteil, der
von dem Material mit dem Barkhauseneffekt herrührt, verschwindet; das Signal selbst
wird durch die Vormagnetisierung bei Anregung durch ein magnetisches Wechselfeld in
Richtung der positiven oder der negativen Zeitachse verschoben.
[0016] Um diese zeitliche Verschiebung des Auftretens des charakteristischen Signals zu
unterbinden, hat es sich als besonders günstig erwiesen, daß das halbhart- oder hartmagnetische
Material ausgewählte Abschnitte aufweist, die in entgegengesetzte Richtungen vormagnetisiert
sind, wobei vorzugsweise jeweils zwei Abschnitte mit entgegengesetzter Magnetisierung
nebeneinander liegen. Hierdurch lassen sich zeitliche Verschiebungen, wie sie bei
der Ausgestaltung mit einer Vormagnetisierung in einer Richtung auftreten, kompensieren.
[0017] Sobald ein Kunde die mit einem Sicherungselement versehene Ware ordnungsgemäß bezahlt
hat, soll das Detektionssystem nachfolgend natürlich keinen Alarm mehr auslösen. Hierzu
ist das halbhart- oder hartmagnetische Material derart gewählt, daß es im gesättigten
Zustand das charakteristische Signal des weichmagnetischen Materials und des Materials
mit dem hohen Barkhauseneffekt in der Abfragezone unterbindet. Um dies zu erzielen,
muß das Deaktivatormaterial also einem so starken Magnetfeld ausgesetzt werden, daß
es in die Sättigung getrieben wird. Durch die Deaktivierung wird das charakteristische
Signal aus dem betrachteten Zeitbereich herausbewegt und kann nachfolgend von dem
Detektionssystem nicht mehr registriert werden.
[0018] Die Erfindung wird anhand der nachfolgenden Figuren näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1: die Hysteresekurven eines weichmagnetischen Materials und eines Materials
mit hohem Barkhauseneffekt, deren Streufelder sich nicht gegenseitig beeinflussen,
Fig. 2a: die Hysteresekurve, die sich ergibt, wenn ein weichmagnetisches Material
mit einem Material mit hohem Barkhauseneffekt in Wechselwirkung steht,
Fig. 2b: das charakteristische Signal eines Materials mit hohem Barkhauseneffekt,
das mit einem weichmagnetischen Material in Wechselwirkung steht,
Fig. 3a: eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen Sicherungselementes,
Fig. 3b: die Hysteresekurve der in Fig. 3a gezeigten Ausführungsform,
Fig. 3c: das charakteristische Signal des in Fig. 3a gezeigten Sicherungselementes,
Fig. 4a: eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Sicherungselementes und
Fig. 4b: die Hysteresekurve des in Fig. 4a gezeigten Sicherungselementes.
[0019] Fig. 1 zeigt die Hysteresekurven eines weichmagnetischen Materials 1 und eines Materials
mit hohem Barkhauseneffekt 2, wobei beide Materialien 1, 2 relativ zueinander derart
angeordnet sind, daß ihre Streufelder 7 nicht miteinander in Wechselwirkung stehen.
Aus dieser Darstellung ist klar ersichtlich, daß die Hysteresekurve des weichmagnetischen
Materials 1 zwischen den beiden Sättigungszuständen einen im wesentlichen linearen
Verlauf aufweist, während der Übergang im Falle des Materials mit dem hohen Barkhauseneffekt
2 sprunghaft und damit nicht stetig erfolgt.
[0020] In Fig. 2a ist neben den Hysteresekurven eines weichmagnetischen Materials 1 und
eines Materials mit einem hohen Barkhauseneffekt 2 die Hysteresekurve 1 + 2 dargestellt,
die sich ergibt, wenn die Streufelder 7 der beiden Materialien 1, 2 miteinander koppeln.
Die vier Kästchen mit den Pfeilen deuten jeweils die Magnetisierungsrichtung des weichmagnetischen
Materials 1 und des Materials mit dem hohen Barkhauseneffekt 2 an. In den beiden Sättigungszuständen
sind sowohl das weichmagnetische Material 1 als auch das Material mit dem hohen Barkhauseneffekt
2 in eine Richtung magnetisiert. In dem Übergangsbereich zwischen den beiden Sättigungszuständen
ändert jeweils zuerst das weichmagnetische Material 1 seine Magnetisierungsrichtung.
Das mit dem Streufeld 7 des Materials mit dem hohen Barkhauseneffekt 2 in Wechselwirkung
stehende Streufeld 7 des weichmagnetischen Materials 1 verzögert die sprunghafte Ummagnetisierung
des Materials mit dem hohen Barkhauseneffekt 2: die Hysteresekurve 1 + 2 ist teilweise
linear, teilweise zeigt sie eine sprunghaften Änderung.
[0021] Als Folge der teils stetig linearen, teils sprunghaft sich ändernden Hysteresekurve
1 + 2 des Sicherungselementes, das aus einem weichmagnetischen Material 1 und einem
Material mit hohem Barkhauseneffekt 2 besteht, hat das resultierende charakteristische
Signal 4 die in Fig. 2b gezeigt Form. Dieses charakteristische Signal 4 unterscheidet
sich von dem charakteristischen Signal 4, das von einem weichmagnetischen Material
1 auf ein Abfragefeld hin ausgesendet wird (siehe Fig. 3c), durch einen asymmetrischen
Doppelpeak. Diese Form des charakteristischen Signals 4 wird in einem harmonischen
Detektionssystem nicht als von einem elektronisch gesicherten Artikel herrührend erkannt.
[0022] In Fig. 3a ist eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen Sicherungselementes
zu sehen. Das Sicherungselement besteht aus einem weichmagnetischen Material 1, einem
darüber angeordneten Material mit einem hohen Barkhauseneffekt 2 und aus einzelnen
Abschnitten eines halbhart- oder hartmagnetischen Materials 6. Die Abschnitte des
halbhart- oder hartmagnetischen Materials 6 sind derart vormagnetisiert, daß insbesondere
das räumlich näher liegende Streufeld 7 des Materials mit dem hohen Barkhauseneffekt
2 beeinflußt wird. Die Wechselwirkung mit dem Streufeld 7 des halbhart- oder hartmagnetischen
Materials 6 ist so bemessen, daß das Material mit dem hohen Barkhauseneffekt 2 in
dem magnetischen Wechselfeld der Abfragezone keine Signalbeiträge leistet.
[0023] Die Hysteresekurve der in Fig. 3a gezeigten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Sicherungselementes entspricht - wie aus der Fig. 3b ersichtlich - im wesentlichen
der Hysteresekurve eines weichmagnetischen Materials 1. Allerdings ist die Hysteresekurve
um einen Betrag Hb in Richtung der positiven H-Achse verschoben. Wie bereits an vorhergehender
Stelle erwähnt, zeigt das charakteristische Signal 4 nunmehr die gewünschte Form,
die von einem harmonischen Detektionssystem problemlos detektiert und als zu einem
gesicherten Artikel zugehörend ausgewertet wird.
[0024] Wird das halbhart- oder hartmagnetische Material 6 lediglich in einer Richtung vormagnetisiert,
so zeigt das charakteristische Signal 4 ebenso wie die dazugehörige Hysteresekurve
eine Verschiebung in Richtung der Zeitachse bzw. in Richtung der H-Achse. An dem relativen
Abstand der Peaks 5 des charakteristischen Signals 4 ändert sich jedoch nichts. Der
zuvor beschriebene Verschiebeeffekt läßt sich vermeiden, wenn - wie in Fig. 4a zu
sehen - das halbhart- oder hartmagnetische Material 6 des Sicherungselementes um den
gleichen Betrag in beide Richtungen vormagnetisiert wird.
[0025] Fig. 4b zeigt die resultierende, symmetrisch zum Koordinatenursprung verlaufende
Hysteresekurve 3 des erfindungsgemäßen Sicherungselementes, das in Fig. 4a aufgezeichnet
ist.
Bezugszeichenliste
[0026]
- 1
- weichmagnetisches Material
- 2
- Material mit hohem Barkhauseneffekt
- 3
- Hysteresekurve
- 4
- charakteristisches Signal
- 5
- Peak
- 6
- halbhart- oder hartmagnetisches Material
- 7
- Streufeld
- H
- magnetische Feldstärke
- B
- magnetische Induktion
- VM
- Vormagnetisierung
1. Sicherungselement zur elektronischen Artikelsicherung, bestehend aus einem Material
(1) hoher Permeabilität und geringer Koerzitivkraft, das bei Anlegen eines äußeren
magnetischen Wechselfeldes in einer Abfragezone ein charakteristisches Signal (4)
aussendet, das mittels einer Detektoreinrichtung erkennbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Material mit einem hohen Barkhauseneffekt (2) vorgesehen ist, das bezüglich
des Materials hoher Permeabilität und geringer Koerzitivkraft (1) derart angeordnet
ist, daß beide über ihre Streufelder (7) miteinander koppeln, und
daß ein halbhart- oder hartmagnetisches Material (6) vorgesehen ist, das in der Lage
ist, das Material mit dem hohen Barkhauseneffekt (2) vorzumagnetisieren.
2. Sicherungselement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
es sich bei dem Material hoher Permeabilität und geringer Koerzitivkraft (1) und/oder
bei dem Material mit dem hohen Barkhauseneffekt (2) um ein Dünnschichtmaterial handelt.
3. Sicherungselement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß es sich bei dem halbhart- oder hartmagnetischen Material um ein Dünnschichtmaterial,
eine Lochfolie oder eine Ferritschicht handelt.
4. Sicherungselement nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Material hoher Permeabilität und geringer Koerzitivkraft (1) und/oder das
Material mit dem hohen Barkhauseneffekt (2) aus einem Streifen oder einem gezogenen
Draht besteht.
5. Sicherungselement nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Material (1) hoher Permeabilität und geringer Koerzitivkraft und das Material
mit dem hohen Barkhauseneffekt (2) zumindest teilweise überlappend angeordnet sind.
6. Sicherungselement nach Anspruch 1 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das halbhart- oder hartmagnetische Material (6) in einzelnen Abschnitten angeordnet
ist.
7. Sicherungselement nach Anspruch 1 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das halbhart- oder hartmagnetische Material (6) derart bezüglich der beiden anderen
Materialien (1, 2) angeordnet ist, daß sein Streufeld bevorzugt mit dem Streufeld
des Materials mit dem hohen Barkhauseneffekt (2) in Wechselwirkung steht.
8. Sicherungselement nach Anspruch 1 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das halbhart- oder hartmagnetische Material (6) eine gewünschte Vormagnetisierung
(VM) in eine Richtung aufweist.
9. Sicherungselement nach Anspruch 1 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das halbhart- oder hartmagnetische Material (6) ausgewählte Abschnitte aufweist,
die in entgegengesetzte Richtungen vormagnetisiert sind, wobei vorzugsweise jeweils
zwei Abschnitte mit entgegengesetzter Vormagnetisierung (VM) nebeneinander liegen.
10. Sicherungselement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das halbhart- oder hartmagnetische Material (6) derart beschaffen ist, daß es
im gesättigten Zustand sowohl das charakteristische Signal (4) des Materials hoher
Permeabilität und geringer Koerzitivkraft (1) als auch des Materials mit dem hohen
Barkhauseneffekt (2) in der Abfragezone unterbindet.
1. A security element for electronic article surveillance, comprising a material of high
permeability and low coercivity (1) which, on application of an external alternating
magnetic field, emits a characteristic signal (4) in an interrogation zone, said signal
being detectable by means of a detecting device,
characterized in that provision is made for a material with a high Barkhausen effect (2) which is arranged
relative to the material of high permeability and low coercivity (1) in such manner
that both materials are coupled via their stray fields (7), and
that provision is made for a semi-hard or hard-magnetic material (6) which is in
a position to bias the material with the high Barkhausen effect (2).
2. The security element as claimed in claim 1,
characterized in that said material of high permeability and low coercivity (1) and/or said material with
the high Barkhausen effect (2) are thin-film materials.
3. The security element as claimed in claim 1,
characterized in that said semi-hard or hard-magnetic material is a thin-film material, a perforated film
or a ferrite layer.
4. The security element as claimed in claim 1 or 2,
characterized in that said material of high permeability and low coercivity (1) and/or said material with
the high Barkhausen effect (2) are strip or a drawn wire materials.
5. The security element as claimed in claim 1, 2 or 3,
characterized in that said material of high permeability and low coercivity (1) and said material with
the high Barkhausen effect (2) are arranged to overlap at least in part.
6. The security element as claimed in claim 1 or 4,
characterized in that said semi-hard or hard-magnetic material (6) is arranged in individual sections.
7. The security element as claimed in claim 1 or 6,
characterized in that said semi-hard or hard-magnetic material (6) is arranged relative to said two other
materials (1, 2) in such manner that its stray field interacts preferably with the
stray field of the material with the high Barkhausen effect (2).
8. The security element as claimed in claim 1 or 6,
characterized in that said semi-hard or hard-magnetic material (6) has a desired bias (VM) in one direction.
9. The security element as claimed in claim 1 or 6,
characterized in that said semi-hard or hard-magnetic material (6) includes selected sections biased in
opposing directions, with preferably each two sections of opposite bias (VM) lying
adjacent to each other.
10. The security element as claimed in claim 1,
characterized in that said semi-hard or hard-magnetic material (6) is of such nature that in saturated
condition it suppresses both the characteristic signal (4) of said material of high
permeability and low coercivity (1) and said material with the high Barkhausen effect
(2) in the interrogation zone.
1. Élément de sécurité (8) destiné à la surveillance électronique d'articles, comportant
une matière présentant une grande perméabilité et une faible force coercitive qui,
exposé à un champ magnétique alternatif extérieur dans une zone de balayage, émet
un signal caractéristique (4) identifiable par un dispositif de détection, ledit élément
de sécurité comportant une matière exerçant un puissant effet de Barkhausen (2), agencée
par rapport à la matière présentant une grande perméabilité et une faible force coercitive
(1) de manière à conjuguer leurs champs de fuite (7), et comportant, d'autre part,
une matière magnétique dure ou mi-dure (6) capable de prémagnétiser la matière exerçant
un puissant effet de Barkhausen (2).
2. Élément de sécurité suivant la revendication 1 caractérisé en ce que la matière présentant
une grande perméabilité et une faible force coercitive (1) et/ou la matière exerçant
un puissant effet de Barkhausen (2) sont mises en oeuvre sous la forme d'un matériau
en couche mince.
3. Élément de sécurité selon la revendication 1 caractérisé en ce que la matière magnétique
dure ou mi-dure (6) est mise en oeuvre sous la forme d'un matériau en couche mince,
d'un film perforé ou d'une couche de ferrite.
4. Élément de sécurité suivant les revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que la matière
présentant une grande perméabilité et une faible force coercitive (1) et/ou la matière
exerçant un puissant effet de Barkhausen (2) sont mises en oeuvre sous la forme d'un
ruban ou d'un fil étiré.
5. Élément de sécurité selon l'une quelconque des revendications 1, 2 ou 3, caractérisé
par le fait que la matière présentant une grande perméabilité et une faible force
coercitive (1) d'une part et la matière exerçant un puissant effet de Barkhausen (2)
d'autre part, sont disposées en chevauchement au moins partiel l'une par rapport à
l'autre.
6. Élément de sécurité suivant l'une des revendications 1 ou 4, caractérisé en ce que
la matière magnétique dure ou mi-dure (6) est mise en oeuvre sous la forme de segments
distincts.
7. Élément de sécurité suivant l'une des revendications 1 ou 6, caractérisé par le fait
que la matière magnétique dure ou mi-dure (6) est agencée par rapport aux deux autres
(1, 2) de manière à ce que son champ de fuite exerce ses effets en alternance avec
celui de la matière exerçant un puissant effet de Barkhausen (2).
8. Élément de sécurité selon l'une des revendications 1 ou 6, caractérisé par le fait
que la matière magnétique dure ou mi-dure (6) exerce l'effet de prémagnétisation voulu
dans un sens.
9. Élément de sécurité suivant l'une des revendications 1 ou 6, caractérisé par le fait
que la matière magnétique dure ou mi-dure (6) est mise en oeuvre sous la forme de
segments distincts prémagnétisés dans des sens opposés, de préférence par paires contiguës
successives.
10. Élément de sécurité selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est réalisé
de manière à ce que la matière magnétique dure ou mi-dure (6) interrompe à l'état
saturé l'émission du signal caractéristique (4) dans la zone de balayage par la matière
présentant une grande perméabilité et une faible force coercitive (1) comme par la
matière exerçant un puissant effet de Barkhausen (2).