[0001] Die Erfindung betrifft ein Konstruktionssystem zum Aufbau von dreidimensionalen Gebilden,
insbesondere von Regalen mit vorzugsweise vertikalen Ständern, an denen Konstruktionsteiie,
insbesondere Platten, lösbar befestigbar sind, wobei die Ständer durch Bohrungen oder
Ausnehmungen in den Konstruktionsteilen verlaufen, wobei Verbindungseinsätze vorgesehen
sind, die jeweils im Bereich einer Bohrung oder Ausnehmung eines Konstruktionsteiles
anordenbar sind und über die die Ständer mit den Konstruktionsteilen verbindbar sind.
[0002] Solche Konstruktionssysteme können, insbesondere zum Aufbau von Regalen verwendet
werden, wobei dann im allgemeinen vertikale Ständer vorgesehen sind und die Konstruktionsteile
als horizontale Platten ausgeführt sind. Es sind jedoch auch andere Anwendungen durchaus
denkbar und möglich, beispielsweise lassen sich damit Gerüste, Ausstellungskojen,
Spielzeuge und andere dreidimensionale Gebilde aufbauen.
[0003] Die Verbindung cer durch Bohrungen oder Ausnehmungen in den Konstruktionsteilen verlaufenden
Ständer mit den Konstruktionsteilen erfolgt nicht direkt, sondern über spezielle Verbindungseinsätze.
Mit solchen Verbindungseinsätzen, die aus der EP-A1 0 195 527 bekannt sind, läßt sich
eine stabile Verbindung zwischen den Ständern und den Konstruktionsteilen herstellen,
dies auch dann, wenn die Konstruktionsteile verhältnismäßig gennge Dicke aufweisen.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es. ein flexibles, rasch aufbaubares und stabiles Konstruktionssystem
zum Aufbau von dreidimensionalen Gebilden zu schaffen.
[0005] Erfindungsgemäß wird dies durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Ständer aus Stangen und Abstandhülsen sind aus der GB-A 13 19 737 bereits bekannt.
Neuartig ist aber die Idee, daß sich die Abstandhülsen klemmind an den Verbindungseinsätzen
abstützen. Die nötige Klemmkraft wird nicht durch den Verbindungseinsatzteil selbst
aufgebracht, sondern durch eine Wechselwirkung zwischen der Hülse und dem Verbindungseinsatz.
Die Hülsen werden also nicht nur als Abstandhalter eingesetzt, sondern auch als "Klemmorgan"
zusammen mit den Verbindungseinsätzen verwendet. Das Ergebnis ist eine besonders stabile
Verbindung bei gleichzeitig optisch ästhetischem Eindruck.
[0007] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden anhand der nachfolgenden Figurenbeschreibung
näher erläutert:
[0008] Die Fig. 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Konstruktionssystems
in einer perspektivischen Darstellung.
[0009] Die Fig. 2 zeigt ein Detail der Fig. 1 und insbesondere den Oberteil und Unterteil
eines zweiteiligen Verbindungseinsatzes.
[0010] Die Fig. 3 zeigt ebenfalls ein Detail der Fig. 1 mit bereits eingeschobenem unteren
Teil des Verbindungseinsatzes, eingeschobener Stange und noch aufzuschiebender Hülse
des Ständers.
[0011] Die Fig. 4 zeigt ebenfalls ein Detail der Fig. 1, bei dem die Verbindungseinsätze
fertig in den Konstruktionsteilen montiert sind.
[0012] Die Fig. 5 zeigt links in einer Seitenansicht und rechts in einem Schnitt den Zusammenbau
von Konstruktionsteilen, Verbindungseinsätzen und Ständern, die aus Stangen und aufgeschobenen
Abstandhülsen bestehen.
[0013] Die Fig. 6 erläutert schematisch die Ausbildung einer Klemmkraft bei Belastung des
Konstruktionssystems in einem vertikalen Schnitt.
[0014] Die Fig. 7 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Konstruktionssystems
mit Distanzringen für Konstruktionsteile (Platten) geringer Wandstärke.
[0015] Die Fig. 8 und 8a zeigen in einer perspektivischen Darstellung beziehungsweise in
einem Schnitt ein weiteres Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Konstruktionssystems,
welches insbesondere für kleiner dimensionierte Konstruktionen geeignet ist.
[0016] Die Fig. 9 zeigt in einem Längsschnitt einen Verbindungseinsatz für das Konstruktionssystem
der Fig. 8.
[0017] Die Fig. 9b zeigt diesen Einsatz mit einem Distanzring zum Halten einer dünnen Platte.
[0018] Die Fig. 9c zeigt ein Ausführungsbeispiel zum Halten einer schräg zum Ständer verlaufenden
Platte.
[0019] Die Fig. 10 zeigt verscniedene mögliche Querschnittsabmessungen der Verbindungsstange
des Ständers.
[0020] Die Fig. 11, 11a und 11b zeigen verschiedene mögliche Ausbildungen des unteren Endes
der Abstandhülse eines Ständers.
[0021] Die Fig. 12 zeigt in perspektivischer Darstellung ein weiteres Ausführungsbeispiel
es erfindungsgemäßen Konstruktionssystems, bei dem bei bereits stehenden Ständern
ein nachträgliches Einlegen und Herausnehmen von Konstruktionsteilen (Platten) möglich
ist, in dem die Platten seitliche Schlitze aufweisen und die Verbindungseinsätze beziehungsweise
Teile davon ebenfalls mit einem seitlichen Schlitz versehen sind und drehbar im Konstruktionsteil
angeordnet sind.
[0022] Die Fig. 13 bis 15 zeigen in schematischer Darstellung das Einsetzen des Drehteiles
des Verbindungseinsatzes in den Konstruktionsteil.
[0023] Die Fig. 16 bis 19 zeigen in schematischen perspektivischen Darstellungen das Verbinden
eines mit einem Drehteil ausgerüsteten Konstruktionsteiles mit einem Ständer, auf
dem ein weiterer Teil des Verbindungseinsatzes angeordnet ist.
[0024] Die Fig. 20 zeigt den Drehteil in Schnittdarstellungen und in einer Draufsicht.
[0025] Die Fig. 21 zeigt einen Zusatzteil für den Drehteil der Fig. 20 zum umfangsmäßigen
Abschließen desselben in Schnittdarstellungen und einer Draufsicht.
[0026] Die Fig. 22 zeigt in schematischer Draufsicht den Ablauf des Einlegens und Entfernens
eines als Regalbrett ausgeführten Konstruktionsteiles.
[0027] Die Fig. 23 zeigt einen Schnitt durch einen speziellen Ständer mit aufgeschobenen
Teilen von Verbindungseinsätzen.
[0028] Die Fig. 23a zeigt den Teil des Verbindungseinsatzes der Fig. 23 in einem Schnitt
und einer Draufsicht.
[0029] Die Fig. 23b zeigt diesen Teil in perspektivischer Darstellung.
[0030] Die Fig. 23c zeigt wiederum verschiedene mögliche Querschnitte der Stangen der Ständer.
Die Fig. 24 und 25 zeigen die Verbindung eines plattenförmigen Konstruktionsteiles
mit einem Ständer gemäß der Fig. 12 in einem detailierten vertikalen Schnitt.
[0031] Die Fig. 26 zeigt in einer Perspektive einen Schnitt und einer Draufsicht einen Teil
eines Verbindungseinsatzes, der seitlich auf den Ständer aufschiebbar ist.
[0032] Die Fig. 27 und 28 zeigen auf den Ständer fest angebrachte vertikale Halteringe.
[0033] Die Fig. 29 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Ständers und eines Teiles
eines Verbindungseinsatzes in einem vertikalen Schnitt.
[0034] Die Fig. 30 zeigt den Verbindungseinsatz in einer Perspektive.
[0035] Die Fig. 31 zeigt das Aufschieben eines solchen Verbindungseinsatzes von der Seite
her auf den Ständer.
[0036] Die Fig. 32 zeigt verschiedene Querschnitte für Stangen bzw. Abstandhülsen.
[0037] Bei dem in den Figuren 1 bis 6 dargestellten Ausführungsbeispiel wird ein Regal aufgebaut,
das aus vier vertikalen Ständern 13, drei horizontalen Konstruktionsteilen (Regalbrettern
4) besteht. Die Ständer 13 bestehen aus durchgehenden Stangen 3 und darauf aufgeschobenen
Abstandhülsen 2. Die Regalbretter 4 weisen zylindrische Bohrungen 5 auf. Erfindungsgemäß
erfolgt nun die Verbindung der Regalbretter 4 mit den Ständern 13 über Verbindungseinsätze
1, die vorzugsweise aus Kunststoff bestehen. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel
sind die Verbindungseinsätze 1 gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
zweiteilig ausgeführt und bestehen aus einem Oberteil 1o und 1u, wobei der unterste
Unterteil als Fußteil 1u
Fuß ausgeführt ist. Diese zweiteilige Ausführung erlaubt eine einfache und stabile Anordnung
der Verbindungseinsätze in dem Konstruktionsteil 4, wobei die Teile 1o und 1u der
Verbindungseinsätze im Bereich der Bohrung 5 der Konstruktionsteile 4 ineinander gesteckt
werden. Die Verbindungseinsätze 1 stehen über die Konstruktionsteile 4 vor und bilden
eine stabile seitliche Halteführung 1h für die Ständer 13. Wie insbesondere die Figuren
5 und 6 zeigen, weisen die Teile 1o und 1u der Verbindungseinsätze konisch geformte
Berührungsflächen 1b auf, wobei diese Berührungsflächen einen Winkel α mit der Längsrichtung
14 einschließen. Die vorzugsweise aus Kunststoff gefertigten Abstandhülsen 2 der Ständer
13 können elastische Eigenschaften aufweisen und somit radial kompressibel sein. Um
dies zu unterstützen kann ein Schlitz 2a vorgesehen sein, wie dies die Figur 11a zeigt.
Zusätzlich oder alternativ können die Enden 2b der Abstandhülsen 2 auch konisch verjüngt
sein, und zwar um einen Winkel γ, wie dies beispielsweise die Figur 11b zeigt. Mit
derart ausgebildeten Abstandhülsen 2 beziehungsweise mit konisch geformten Aufnahmen
1b für die Abstandhülsen 2 im Verbindungsteil 1 (Neigung der Aufnahmen 1b wiederum
der Winkel α kann bei Belastung des Systems mit einer vertikalen Gewichtskraft F eine
quer dazu gerichtete Klemmkraft F beziehungsweise F
R erzeugt werden, wie dies die Figur 6 zeigt, womit sich alle wesentlichen Teile des
Konstruktionssystems, nämlich die Ständer 13, die Verbindungseinsätze 1 und die Konstruktionsteile
4 zu einem kompakten und stabilen System verbinden. Je mehr Belastung auf die im vorliegenden
Fall als Regalbrett ausgeführten Konstruktionsteile ausgeübt wird, desto mehr drücken
sich alle genannten Teile aneinander und umso stabiler wird das System.
[0038] Es halten also die Verbindungseinsätze 1 einerseits klemmend in den jeweiligen Bohrungen
5 der Konstruktionsteile 4 und andererseits ist eine klemmende Verbindung der Verbindungseinsätze
mit den Ständern 13 (über die Abstandhülsen 2 auf die Stangen 3) gegeben. Um das radiale
Zusammenpressen zu erleichtern, sind die Verbindungseinsätze mit Schlitzen 1s versehen,
wie dies insbesondere in Figur 2 gut ersichtlich ist.
[0039] Flanschartige Anschläge 1f im Inneren der Verbindungseinsätze 1 begrenzen die Einstecktiefe
der Ständer 13 beziehungsweise der Abstandhülsen 2 derselben.
[0040] Die Stabilität der Verbindung wird auch noch dadurch erhöht, daß die Verbindungseinsätze
1 jeweils vorzugsweise flanschartige Anschlagflächen 1e aufweisen, die seitlich neben
der Bohrung 5 am Konstruktionsteil 4 anliegen.
[0041] Das erfindungsgemäße Konstruktionssystem ist leicht und schnell aufbaubar und dennoch
stabil. Es ist einfach herstellbar, wobei grundsätzlich jedes Material verwendbar
ist, wie beispielsweise Kunststoff, Holz oder Metall. Grundsätzlich sind auch die
verschiedensten Dimensionen von kleinen Regalen und Spielzeugen angefangen bis zu
großen Industrieregalen und Gerüsten möglich. Die Form der Körper ist natürlich nicht
auf die dargestellten Regale beschränkt. Es können auch Körper unregelmäßiger Form
verwendet werden. Bei Belastung der Konstruktionsteile, beispielsweise der Regalbretter,
tritt eine Biegung auf, welche durch das erfindungsgemäße System vermindert wird,
da die Konstruktionsteile eingespannt sind, was die Stabilität zusätzlich erhöht.
Damit können auch empfindlichere Materialien wie beispielsweise Glas, Plexiglas oder
dünnere Bretter aus Holz verwendet werden und mit höheren Gewichten belastet werden.
[0042] Bei dem in Figur 7 dargestellten Ausführungsbeispiel sind zusätzliche Distanzringe
6 vorgesehen, um ohne Veränderung der Teile 1u und 1o der Verbindungseinsätze 1 auch
dünnere Regalbretter 4a verwenden zu können.
[0043] Bei dem Ausführungsbeispiel der Figuren 8, 8a, 9 und 9b steht der untere Verbindungseinsatz
8 beziehungsweise 1u oben aus dem Regalbrett 4 vor. Der obere Verbindungseinsatzteil
7 beziehungsweise 1o besteht nur aus einem aufgesteckten Ring. Dieses System eignet
sich für kleinere Systeme.
[0044] Die Figur 9c zeigt, daß man bei schräg abgeschnittenen Distanzringen 6s und schräg
abgeschnittenen oberen Halteringen 7s Regalbretter 4s auch schräg einlegen kann.
[0045] Bei dem in Fig. 12 dargestellten offenen System weisen die Konstruktionsteile 4e
zum Rand hin offene Ausnehmungen 11, 12 auf, die vorzugsweise schlüssellochförmige
Gestalt haben. Dies erlaubt es, die Regalbretter nachträglich in ein bestehendes System
einzulegen beziehungsweise herauszunehmen, wie dies im folgenden näher beschrieben
werden wird.
[0046] Die Verbindung der Platten 4e mit den Ständern 13 erfolgt über einen zweiteiligen
Verbindungseinsatz, dessen erster Teil 8 beziehungsweise 1u auf den Ständern 13 befestigt
ist, während der zweite Teil als Drehteil 9 ausgeführt ist, der im Konstruktionsteil
4e drehbar ist, um einerseits in einer ersten Drehlage ein seitliches Einfädeln des
Regalbrettes 4e auf die Ständer 13 zu erlauben und andererseits in einer zweiten um
180 ° gedrehten Drehlage diese Verbindung verriegelt, wobei zur Vervollständigung
noch ein Zusatzteil 10 eingeführt werden kann. Die Fig. 13 bis 15 zeigen im Detail,
wie man den Drehteil 9 im Konstruktionsteil 4e anordnen kann, wobei die Fig. 15 die
erste Drehlage zeigt, in der der Drehteil zur Aufnahme des Ständers 13 mit dem darauf
befindlichen unteren Verbindungseinsatzteil 8 beziehungsweise 1u bereit ist. Gemäß
Fig. 16 kann dann der Ständer 13 von der Seite her in den Drehteil 9 eingeführt werden,
worauf der Drehteil gemäß Fig. 17 um 180 ° verdreht werden kann. Schließlich wird
gemäß den Fig. 18 und 19 ein Zusatzteil der mit dem Winkel keilförmig ausgeführt sein
kann, eingeführt, um eine stabile Verbindung zwischen dem Regalbrett 4e und dem Ständer
13 zu erzielen. Fig. 20 und 21 zeigen nochmals in Schnittdarstellungen beziehungsweise
Draufsichten den Drehteil 9 beziehungsweise den Zusatzteil 10.
[0047] Die Fig. 22 zeigt nochmals schematisch in einem Ablauf das Einbringen des Drehteiles
9 in das Regalbrett 4e sowie die Verbindung mit dem Ständer 13 über den unteren Verbindungseinsatzteil
8 beziehungsweise 1u. Die Fig. 23a zeigt diesen Verbindungsteil 8 beziehungsweise
1u im Querschnitt und in einer Draufsicht. Die Fig. 23b zeigt eine perspektivische
Ansicht und die Fig. 23 den Einbau des Verbindungseinsatzteiles 8 beziehungsweise
1u in den Ständer 13. Die Fig. 24 und 25 zeigen in einem schematischen Längsschnitt
die Verbindung des Ständers 13 mit dem Regalbrett 4e über den unteren Verbindungseinsatzteil
8 beziehungsweise 1u und den Drehteil 9, wobei sich dieser Drehteil 9 in Fig. 24 in
der ersten Drehlage und in Fig. 25 in der zweiten Drehlage befindet.
[0048] Die Fig. 26 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Verbindungseinsatzteiles 15, der
mit einer seitlichen Längsöffnung 16 ausgestattet ist, um auf den Ständer 13 von der
Seite her aufgeschoben werden zu können. Auf dem Ständer sind in vertikalen Abständen
Halter 17 vorgesehen, die gemäß Fig. 27 beispielsweise angeschweißt oder gemäß Fig.
28 angeschraubt sein können. Die Wände 16a der Längsöffnung 16 schließen insgesamt
miteinander einen Winkel 2ε ein, was ein Aufschieben von der Seite her erleichtert.
Dabei kann die Längsöffnung 16 im hinteren Bereich enger sein als die Bohrung 18 zur
Aufnahme des Ständers 13. Damit muß der Verbindungseinsatzteil 15 aufgespreizt werden,
wenn er auf den Ständer 13 von der Seite her aufgeschoben wird, wie dies beispielsweise
in einem ähnlichen Beispiel in Fig. 31 dargestellt ist. Dafür ergibt sich ein satter
Halt des Verbindungseinsatzteiles 15 am Ständer 13.
[0049] Das Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 29 bis 31 weist anstelle der Flansche 17 Nuten
19 in den Ständern 13 auf, in die Wülste 20 der Verbindungseinsatzteile 15 einrasten
können, um den vertikalen Halt sicherzustellen.
[0050] Die Fig. 32 zeigt andere Querschnitte für Stangen beziehungsweise Abstandhülsen.
1. Konstruktionssystem zum Aufbau von dreidimensionalen Gebilden, insbesondere von Regalen
mit vorzugsweise vertikalen Ständern (13), an denen Konstruktionsteile, insbesondere
Platten (4), lösbar befestigt sind, wobei die Ständer durch Bohrungen oder Ausnehmungen
(5) in den Konstruktionsteilen verlaufen, wobei Verbindungseinsätze (1) vorgesehen
sind, die jeweils im Bereich einer Bohrung oder Ausnehmung eines Konstruktionsteiles
angeordnet werden und über die die Ständer mit den Konstruktionsteilen verbunden werden,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ständer (13) aus Stangen (3) und darauf aufschiebbaren
Abstandhülsen (2) bestehen, wobei die Stangen (3) durch die Verbindungseinsätze (1)
durchlaufen und die Abstandhülsen (2) zwischen den Konstruktionsteilen (4) angeordnet
sind und sich an den Verbindungseinsätzen (1) abstützen, daß die Abstandhülsen (2)
der Ständer (13) außen konisch verjüngte Enden (2b) aufweisen und/oder die Aufnahmen
(1a) der Verbindungseinsätze (1) für die Abstandhülsen (2) innen in Einsteckrichtung
konisch verjüngt sind, wodurch die Verbindungseinsätze (1) einerseits klemmend in
den jeweiligen Bohrungen (5) oder Ausnehmungen der Konstruktionsteile (4) halten und
andererseits eine klemmende Verbindung mit den Ständern (13) eingehen.
2. Konstruktionssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungseinsätze
(1) über die jeweiligen Konstruktionsteile (4) hülsenartig vorstehen und eine seitliche
Halteführung (1h) für die Ständer (13) darstellen.
3. Konstruktionssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verbindungseinsätze (1) innen vorzugsweise flanschartige Anschläge (1f) aufweisen,
die die Einstecktiefe der Ständer (13) bzw. deren Abstandhülsen (2) begrenzen.
4. Konstruktionssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der zwei- oder mehrteilige Verbindungseinsatz (1o, 1u) zumindest einen Distanzring
(6) umfaßt.
5. Konstruktionssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Teil des Verbindungseinsatzes sich durch die Bohrung bzw. Ausnehmung im Konstruktionsteil
hindurch und darüber hinaus erstreckt, wobei auf den sich hinaus erstreckenden Teil
ein ringförmiger Abschlußteil aufgeschoben ist.
6. Konstruktionssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verbindungseinsätze beziehungsweise Teile (15) davon jeweils eine seitliche Längsöffnung
(16) aufweisen, durch die ein Ständer (13) quer zu seiner Längsrichtung in den jeweiligen
Verbindungseinsatz einführbar ist.
7. Konstruktionssystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände (16a) der
Längsöffnung (16) einen Winkel (2ε) einschließen.
8. Konstruktionssystem nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsöffnung
(16) schmäler ist als eine innere Bohrung, die zur Aufnahme eines Ständers geeignet
ist, wobei die Wände der Längsöffnung bis auf die Querabmessungen des Ständers auseinanderdrückbar
sind.
9. Konstruktionssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet. daß
die Verbindungseinsätze jeweils einen in der Bohrung bzw. Ausnehmung im Konstruktionsteil
drehbar anordenbaren Drehteil (9) aufweist.
10. Konstruktionssystem nach Anspruch 6 und Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Zusatzteil (10) vorgesehen ist, mit dem die seitliche Längsöffnung im Drehteil (9)
verschließbar ist.
11. Konstruktionssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet. daß
die Verbindungseinsätze (1) aus Kunststoff bestehen und vorzugsweise im Spritzgußverfahren
hergestellt sind.
1. A construction system for building three-dimensional structures, in particular shelves
with preferably vertical supports(13),to which construction members, in particular
panels(14),are releasably secured, wherein the supports extend through bores or openings
(5) in the construction members, and wherein there are provided connecting inserts
(1) which can each be arranged in the region of a bore or opening in a construction
member and by way of which the supports can be connected to the construction members,
characterised in that the supports (13) comprise bars (3) and spacer sleeves (2) which
can be pushed thereon, wherein the bars (3) extend through the connecting inserts
(1) and the spacer sleeves (2) are arranged between the construction members (4) and
are supported at the connecting inserts (1), the spacer sleeves (2) of the supports
(13) have ends (2b) which are of a taperingly reduced configuration on the outside
and/or the receiving means (la) of the connecting inserts (1) for the spacer sleeves
(2) are internally of a taperingly reduced configuration in the insertion direction
whereby the connecting inserts (1) on the one hand hold in clamping relationship in
the respective bores (5) or openings of the construction members (4) and on the other
hand involve a clamping connection to the supports (13).
2. A construction system as set forth in claim 1 characterised in that the connecting
inserts (1) project sleeve-like beyond the respective construction members (4) and
represent a lateral holding guide means (1h) for the supports (13).
3. A construction system as set forth in one of claims 1 through 2 characterised in that
the connecting inserts (1) have preferably flange-like abutments (1f) at the inside,
which limit the depth of insertion of the supports (13) or the spacer sleeves (2)
thereof.
4. A construction system as set forth in one of claims 1 through 3 characterised in that
the two-part or multi-part connecting insert (1o, lu) includes at least one distance
ring (6).
5. A construction system as set forth in one of claims 1 through 4 characterised in that
a part of the connecting insert extends through the bore or opening in the construction
member and beyond same, wherein an annular terminal part is fitted on to the projecting
part.
6. A construction system as set forth in one of claims 1 through 5 characterised in that
the connecting inserts or parts (15) thereof each have a respective lateral longitudinal
opening (16) through which a support (13) can be introduced transversely to its longitudinal
direction into the respective connecting insert.
7. A construction system as set forth in claim 6 characterised in that the walls (16a)
of the longitudinal opening (16) include an angle (2ε ).
8. A construction system as set forth in claim 6 or claim 7characterised in that the
longitudinal opening (16) is narrower than an inner bore which is suitable for receiving
a support, wherein the walls of the longitudinal opening can be urged apart to the
transverse dimensions of the support.
9. A construction system as set forth in one of claims 1 through 8 characterised in that
the connecting inserts each have a rotary part (9) which can be arranged rotatably
in the bore or opening in the construction member.
10. A construction system as set forth in claim 6 and claim 9 characterised in that there
is provided an additional part (10) with which the lateral longitudinal opening in
the rotary part (9) can be closed.
11. A construction system as set forth in one of claims 1 through 10 characterised in
that the connecting inserts(1)comprise plastic material and are preferably produced
by an injection moulding process.
1. Système de construction destiné au montage de structures tridimensionnelles, en particulier
des rayonnages, comprenant de préférence des montants (13) verticaux, contre lesquels
sont assemblés de manière amovible des éléments de construction, en particulier des
plateaux (4), les montants traversant des forures ou évidements (5) dans les éléments
de construction, des inserts de fixation (1) étant prévus, lesquels sont disposés
chacun dans la zone d'une forure ou d'un évidement d'un élément de construction et
par lesquels les montants sont assemblés avec les éléments de construction, caractérisé
en ce que les montants (13) sont formés par des barres (3) et des manchons d'espacement
(2) pouvant coulisser sur celles-ci, les barres (3) traversant les inserts de fixation
(1) et les manchons d'espacement (2) étant disposés entre les éléments de construction
(4) et venant en appui contre les inserts de fixation (1), en ce que les manchons
d'espacement (2) des montants (13) comportent des extrémités (2b) qui s'effilent en
forme de cône à l'extérieur et/ou les logements (la) des inserts de fixation (1) destinés
à recevoir les manchons d'espacement (2) s'effilent en forme de cône dans le sens
d'emboîtement à l'intérieur, et de ce fait, les inserts de fixation (1) sont maintenus,
d'une part, par blocage dans les forures (5) ou évidements respectifs des éléments
de construction (4) et réalisent, d'autre part, un assemblage par blocage avec les
montants (13).
2. Système de construction selon la revendication 1, caractérisé en ce que les inserts
de fixation (1) font saillie, en forme de douille, respectivement sur les éléments
de construction (4) et constituent une coulisse de retenue (1h) latérale pour les
montants (13).
3. Système de construction selon l'une des revendications 1 à 2, caractérisé en ce que
les inserts de fixation (1) comportent à l'intérieur des butées (1f), de préférence
en forme de collerettes, lesquelles limitent la profondeur d'emboîtement des montants
(13) ou de leurs manchons d'espacement (2).
4. Système de construction selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que
l'insert de fixation (1o, 1u) en deux ou plusieurs parties comporte au moins une bague
d'écartement (6).
5. Système de construction selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'une
partie de l'insert de fixation s'étend à travers et au-delà de la forure ou de l'évidement
dans l'élément de construction, un élément d'obturation en forme de bague étant coulissé
sur la partie qui s'étend vers l'extérieur.
6. Système de construction selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que
les inserts de fixation ou des parties (15) de ceux-ci, comportent chacun un orifice
latéral en long (16), à travers lequel un montant (13) peut être inséré transversalement
par rapport à son axe en long dans chaque insert de fixation.
7. Système de construction selon la revendication 6, caractérisé en ce que les parois
(16a) de l'orifice en long (16) sont forment un angle (2ε).
8. Système de construction selon la revendication 6 ou la revendication 7, caractérisé
en ce que l'orifice en long (16) est plus étroit qu'une forure intérieure appropriée
pour recevoir un montant, les parois de l'orifice en long pouvant être écartées jusqu'à
prendre les dimensions transversales du montant.
9. Système de construction selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que
les inserts de fixation comportent chacun une pièce rotative (9) qui peut être montée
de manière à pouvoir tourner dans la forure ou l'évidement réalisé dans l'élément
de construction.
10. Système de construction selon la revendication 6 et la revendication 9, caractérisé
en ce qu'il est prévu une pièce supplémentaire (10), qui permet de fermer l'orifice
en long latéral réalisé dans la pièce rotative (9).
11. Système de construction selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que
les inserts de fixation (1) sont réalisés en matière plastique et sont fabriqués de
préférence par un procédé de moulage par injection.